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Atkins, Rodney - honesty [2003]
Ein weiterer neuer, durchaus vielversprechender Name, der, obwohl schon seit einiger Zeit in Sachen Country durch die Lande tingelnd, nun versucht, endlich in Nashville Fuß zu fassen. Die Chancen, daß ihm das gelingt, stehen mit "Honesty" gar nicht schlecht, denn mit der ersten Single, dem Titelstück, hat er bereits einen Hit gelandet. Diese feine Country-Ballade geht, nach dem Entern der Top 20, nun weiter gezielt ihren Weg Richtung Spitze der Billboard Country-Singles-Charts. Das Rodney Atkins kein Greenhorn mehr ist, kommt in dem Album gut rüber. Das ist cleverer, gut gelungener, moderner Mainstream-Country, zumeist recht knackig und kraftvoll in Szene gesetzt, der geschickt auf die Kenny Chesney-, Tim McGraw-, Toby Keith-Schiene zielt und in diesem Bereich durchaus als eine prima Ergänzung anzusehen ist. Sogar der ein oder andere Einfluß eines Garth Brooks scheint wahrnehmbar. Dazu hat Atkins eine sehr sympathische Stimme, die zugleich eine gewisse Coolness und auch Wärme ausstrahlt. Da sollten schon noch ein paar weitere Hits anfallen. Man denke dabei nur an das knackige, satte Midtempo-Stück "What's left of me" in seinem Rockin' New Country-Gewand, mit der prima Melodie und der gelungenen Instrumentenmischung aus Fiddle, Mandoline und all möglichen Gitarren, an die schmissige Uptempo-Nummer "Monkey in the middle", die Ballade "Someone to share with", das zurückhaltend beginnende, dann aber schön fetzig abgehende "The man I am today" oder "I will come to you" mit seiner feinen Steel. Prima Major-Debut von Rodney Atkins!

Art-Nr.: 2141
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Atkins, Rodney - if you're going through hell [2006]
3 Jahre nach seinem vielversprechendem Debut "Honesty", dem immerhin ein Top 5-Hit entsprang, bestätigt Rodney Atkins mit dem eindrucksvollen Nachfolger "If you're going through hell" nun nachhaltig die schon damals in ihn gesetzten Vorschuß-Lorbeeren! Der Bursche ist ein Riesen-Talent, trifft mit diesem Album mitten ins Herz der Country-Freunde und ist auf dem besten Weg sich fest in der ersten Riege Nashville's zu etablieren! Erstklassiger, stark traditionell verwurzelter, sehr knackig und frisch in Szene gesetzter, authentischer Country/New Country der Schiene Trace Adkins, Tim McGraw, Blake Shelton, Trent Willmon, Jason Aldean & Co.! Der in Knoxville/Tennesse geborene und bei verschiedenen Adoptiveltern aufgewachsene Atkins hatte keine einfache Kindheit, ließ sich aber nie unterkriegen und entdeckte schon sehr früh seine Liebe zur Countrymusic. Wann immer er konnte, tingelte er mit seiner Gitarre duch die Gegend, spielte solo oder in diversen Bands, begann Songs zu schreiben, bis schließlich vor einigen Jahren die "wichtigen" Leute des Business auf ihn aufmerksam wurden und er seinen Plattendeal bekam. Die Songs seines zweiten Albums sind um einiges schwungvoller als die des Debuts. Klasse Material, klasse Musiker (u.a. Lonnie Wilson - Drums, Troy Lancaster, Brent Mason, Ted Hewitt - alle E-Gitarre, B.James Lowry, John Willis - alle Acoustic Gitarre, Mike Johnson - Steel, Larry Franklin - Fiddle, Mandoline, usw...), klasse Produktion (Ted Hewitt & Rodney Atkins)! Das Album startet mit dem starken, von tollen Twin-Fiddles eingeleiteten, schön knackigen, gut tanzbaren, honky-tonkin' Country-Stomper "These are my people", neben den Fiddles instrumentiert mit erdigen E-Gitarren und wunderbarer Steel. Enthält ein paar sehr interessante Text-Segmente, die wieder einmal die enge, nie zu leugnende Seelenverwandschaft zwischen Country und Southern Rock demonstriert, in denen er singt: "We were football flunkies, Southern Rock junkies; cranking up the stereo, singin' loud and proud 'Gimme three steps', 'Simple man' and 'Curtis Loew'"...! Klasse Melodie! Ein gewisses Southern-Flair zieht sich auch durch den pumpenden Roadhouse-/Honky Tonk-/Redneck-/Dixie-rockin' Country-Knaller "About the south", dessen Rhythmus sowohl den Linedancern, den Traditionalisten, als auch den "Outlaws" unter den Cowboys richtig Spaß machen dürfte. Hat irgendwie etwas von einer "männlichen" Gretchen Wilson! Knackig, schwungvoll, flüssig und sehr melodisch geht es mit dem flotten "Watching you" weiter, das man etwa an der Schnittstelle zwischen Tim McGraw und Brooks & Dunn ansiedeln könnte. Mit dem großartigen "Cleaning this gun" (come on in boy)", präsentiert uns Atkins schließlich die erste von zwei/drei Balladen - diese allerdings auch sehr knackig und kraftvoll! Hat eine schönes Outlaw-/Southern-Feeling der Marke Travis Tritt/Montgomery Gentry, verliert aber niemals seine klassisch traditionellen Country-Fundamente! Tolle Instrumentierung aus würzigen E-Gitarren, Steel und Fiddle! Eigentlich alle Songs des Albums haben das Potential sich hoch in den Country-Charts zu platzieren, einer hat es schon geschafft: Das Titelstück "If you're going through hell (before the devil even knows")! Ein traumhaft melodischer, sehr schwungvoller, froh gelaunter, von einem prächtigen Instrumenten-Drive aus kräftigen E-Gitarren, wirbelnden Fiddles und nach vorne gehendem Banjo dominiert, erzählt Atkins davon, daß man sich auch von noch so problematischen Lebenssituationen niemals in die Knie zwingen lassen, sondern dem Teufel immer einen Schritt voraus sein und nach vorn schauen sollte. Klasse! Wie das komplette Album! Rodney Atkins hat einen großen Schritt nach vorn gemacht und ihm wird mit diesem Werk möglicherweise der Durchbruch gelingen. Verdient hätte er's jedenfalls!

Art-Nr.: 4321
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Atkins, Rodney - it's america [2009]
"If you're going through hell", Rodney Atkins' Vorgänger-Album, war für den Mann aus Knoxville/Tennessee alles andere als ein "Gang durch die Hölle". Im Gegenteil: es war sein großer Durchbruch - mit insgesamt 4 aufeinander folgenden "Number One-Singles" in den Billboard Country Singles-Charts. Was für ein Erfolg! Nun liegt der Nachfolger vor, und er knüpft nahtlos an den großartigen Vorgänger an. Atkins’ große Stärke liegt darin, die von ihm und seinen Songwriter-Kollegen kreierten Songs sehr "alltagstauglich" zu präsentieren. Das führt zu einen enorm hohen Identifikationsgrad. Vor allem der sich in vielen Songs befindende, gesunde Positivismus überträgt sich unaufdringlich, nicht zu massiv, aber effektiv auf den Hörer. Auf "It’s America" präsentiert Atkins elf absolut traditionell verwurzelte, dennoch durchaus moderne, energiegeladene Stücke, die dank seiner kräftigen Vokalperformance (frappierend übrigens die Stimmähnlichkeit zu Tim McGraw) und den prächtigen Musikerleistungen (u.a. Lonnie Wilson, Larry Paxton, Bryan Sutton, Ted Hewitt - zusammen mit Atkins auch Produzent -, Troy Lancaster, Gordon Mote, Mike Johnson, Jonathan Yudkin, Larry Franklin) genauso negenemhm wie kompetent rüberkommen. Das hat zum Teil richtig Biss! Nach dem Ausklingen der letzten Fiddletöne beim wunderbar emotional dargebotenen Schlusslied des Albums, "The River Just Knows" (heulende Steel, schöne Piano-Tupfer, klasse Harmonies von Angela Hurt), verspürt man unweigerlich den Wunsch, diesen Burschen mal live zu erleben. Hauptursache dafür sind die große Anzahl von eingängigen St+cken, die geradezu zum Mitsingen animieren. Großartig beispielsweise das ein wenig an an Garth Brooks’ Gassenhauer "Friends In Low Places" erinnernde "15 Minutes" (toller Refrain mit den herrlichen Textzeilen: "I gave up smokin’, women, drinkin’ last night, these were the worst fiveteen minutes of my life"), das sicher während seiner Konzerten aus tausenden von biergeschwängerten Kehlen herausgegrölt werden wird. Weitere Beispiele dieser Art: Das prächtig tanzbare "Chasin’ Girls" (polternde Drums, wilde E-Gitarren-Fills, Fiddle, Orgel), das honkytonk-trächtige "Best Things" (surrende Fiddle, schöner Aufzählgesang, klasse E-Gitarre, prima Honky Tonk Pianogeklimper), "Friends With Tractors" (fröhlich musizierender, etwas grassig angehauchter Country ( schönes Banjo, Steel, Fiddle, starke Akustikgitarrenarbeit, toller Instrumentalausklang), "Simple Things" (rockig, in stadiontauglicher Brooks & Dunn-/Garth Brooks-Manier, cooler Gesang, klasse Steel-Fills)! Center-Song des Albums ist aber eindeutig das von den Hitlieferanten Angelo Petraglia und Brett James komponierte Titelstück "It’s America", das in einer Art "Bruce Springsteen goes Country" (der "Boss" wird auch textlich erwähnt), recht patriotisch angehaucht, von Amerikanern bevorzugte Alltags-Lebensweisen und für positiv befundene Dinge gesanglich anpreist. Der rhythmisch dahinpreschende, sehr motivierend wirkende Track zeichnet sich vor allem durch die vorzüglich gespielten Saiteninstrumente aus (klasse Electric-Slide-Riff, feines Banjo, knackige Akustikgitarrenarbeit, starkes E-Gitarren-Solo). Der Song befindet sich, wie wir meinen, vollkommen zu Recht, bereits im Anmarsch auf die Spitzenposition der Billboard County Singles-Charts. Aber auch sämtliche anderen Stücke, das sei klar betont, weisen durchgehend Hitambitionen auf (die spannende Frage dabei ist, ob der Vorgänger quantitativ hin Sachen Number-One-Hits noch mal getoppt werden kann). Wem ein Tim McGraw mittlerweile allzu sehr von seinen Roots in Richtung poppigere Gefilde abgerückt ist, der hat mit dem deutlich traditioneller verankerten, wesentlich agiler und "hungriger" wirkenden Rodney Atkins hier eine blendende Alternative. Aber nicht nur die - nein, Atkins ist eine Bereicherung für jeden Fan knackiger, echter, moderner Countrymusic. "It’s America" wird ganz sicher einer der Renner diese Jahres werden und bei den zu verteilenden Awards eine gewichtige Rolle mitsprechen. Prächtiger, knackiger, kraftvoller, überaus erfrischend in Szene gesetzter, sehr traditionell verwurzelter Country/New Country "at it's very best", der manchmal wie eine exzellente Mischung aus Tim McGraw, Travis Tritt, Trace Adkins, Garth Brooks, Toby Keith und Brooks & Dunn wirkt. Rodney Atkins ist in der Riege der Großen endgültig angekommen! Respekt! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Tell a Country Boy - 3:32   
2 Chasin' Girls - 3:29   
3 Got It Good - 3:33   
4 Best Things - 2:55   
5 Friends with Tractors - 3:32   
6 15 Minutes - 2:40   
7 Simple Things - 3:18   
8 It's America - 3:32   
9 Rockin' of the Cradle - 3:28   
10 When It's My Time - 3:36   
11 The River Just Knows - 3:39

Art-Nr.: 6312
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Atkins, Rodney - take a back road [2011]
Rodney Atkins geht konsequent seinen Weg weiter und wird damit immer wedolgreicher. So wurde das als Vorab-Single ausgekoppelte Titelstück seines nun vorliegenden, hervorragenden, neuen Albums, "Take a back road" zur "fastest rising single" seiner bisherigen Karriere und landete damit folgerichtig auf der Position 1 der Billboard Country Singles-Charts. Eine tolle, nicht mit puren Country-Traditionen geizende, schön rhythmische, melodische Country-/New Country-Nummer, die aber auch ungemein frisch, jung und mit einer gewissen "Coolness" vorgetragen wird. Das ist richtig klasse und trifft den aktuellen Nerv Nashville's zu hundert Prozent. Atkins erwähnt im Text dieses Stückes den Namen eines seiner großen Helden, George Strait, und deutet damit die Einflüsse seiner Musik an. Die gehen nämlich von solchen Traditionalisten wie Strait und George Jones bis hin zu den Southern Rock-Helden von Lynyrd Skynyrd. So verwundert es kaum, dass auch die bei einem Stück, sowohl textlich als auch musikalisch, ihre Erwähnung finden. Bei "Tips" zitiert Atkins mit viel Inspiration Skynyrd's "Gimme three steps". Ansonsten liefert Atkins während des gesamten Albums eine klasse Leistung ab und serviert den Countryfans allerbeste, voller Hitpotential steckende Country-/New Country-Kost, die keinerlei Schwachstellen aufweist. Zumeist kommt das, auch bei den Balladen, sehr knackig und kraftvoll rüber, mit kernigen E-Gitarren, aber auch mit Banjo, Steel, Mandoline, Fiddle und allem was dazu gehört. Er befindet sich mit seiner Musik ganz klar im Fahrwasser solcher Kollegen wie beispielsweise Trace Adkins, Toby Keith, Blake Shelton, Jake Owen & Co.! Als Bonustrack enthält das Album übrigens auch Atkins' vorletzte Nummer 1, das exzellente "Farmer's daughter". Diese Nummer gab es bislang nur auf der raren "Cracker Barrel"-Spezialausgabe von zweien seiner früheren Alben. Fazit: Eine großartige Scheibe eines "real Tennessee Countryboys"!

Das komplette Tracklisting:

1. Take A Back Road - 3:29
2. He's Mine - 3:11
3. Family - 3:23
4. The Corner - 3:39
5. She's A Girl - 3:22
6. She'd Rather Fight - 3:07
7. Feet - 3:33
8. Cabin In The Woods - 3:48
9. Just Wanna Rock N' Roll - 3:55
10. Growing Up Like That - 4:00
11. Tips - 3:43
12. Lifelines - 3:28
13. Farmer's Daughter [Bonus Track] - 3:27

Art-Nr.: 7576
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Brody, Dean - same [2009]
Großartiger, überwiegend selbst komponierter, natürlicher, herrlich erfrischend und modern eingespielter, dennoch durch und durch traditioneller Country/New Country, der den angesagten Neo-Traditionalisten Nashvilles, wie Brad Paisley, Rodney Atkins & Co mächtig Konkurrenz machen könnte. Für den in Jaffry, am Rande der kanadischen Rocky Mountains aufgewachsenen Dean Brody erwies sich der Weg nach Nashville recht steinig. Man kann schon fast sagen, die große Karriere schien schon abgeharkt, bevor sie richtig begann, denn Brody mußte musikalisch wie auch persönlich immer wieder herbe Rückschläge einstecken. Brody brachte sich mit 14 Jahren selber das Gitarre spielen bei und begann, naturgemäß zunächst in Kanada, die ersten Gehversuche in Richtung musikalischer Karriere. 2004 beschloss er schließlich sein Glück in Nashville zu versuchen. Er ergatterte auch einen Job bei einer Plattenfirma und erhielt einen Veröffentlichungskontrakt, der aber ohne in die Tat umgesetzt zu werden, wieder gecancelt wurde. Zudem wurde seine Aufenthaltsgenehmigung in den Staaten nicht verlängert. Brody kehrte frustriert zurück nach Kanada und war kurz davor, für einen Job in einer Kohlenmine anzuheuern, schließlich musste er seine Familie ernähren. Just an dem Tag, wo er seinem Bekannten Matt Rovey, vornehmlich bekannt als Zuarbeiter des bekannten Alan Jackson-, George Jones-Produzenten Keith Stegall, die für ihn frustrierenden Nachrichten telefonisch überbringen wollte, klingelte dieser bei ihm durch und verkündete die frohe Botschaft, dass Stegall ihm einen Plattendeal beim arrivierten Broken Bow Records-Label (u.a. Jason Aldean, Randy Owen) besorgt hatte. So zog Brody erneut mit seiner Familie nach Nashville. Doch auch hier wieder der persönliche Rückschlag: Brody erlitt einen schweren Wasserski-Unfall, der eine schwierige Gesichtsoperation zur Folge hatte. Mittlerweile jedoch sind die Wunden verheilt und Dean hat sein fast ausnahmslos selbst komponiertes Debütalbum eingespielt. Und das sorgt mittlerweile nicht erst seit der erfolgreichen Singlevorveröffentlichung "Brothers" (klasse, traditioneller, textlich emotionaler Midtempo-Country mit Steel-, Fiddle- und Baritone-E-Gitarren-Einlagen Marke Alan Jackson/Garth Brooks) für Furore. Brody hat sich in der Darbietungsweise des Albums der großen Neotraditionalisten verschrieben. Er punktet mit einer sehr angenehm ins Ohr gehenden Stimme (von Dierks Bentley über Vince Gill bis zu Brad Paisley), sehr natur- ("This Old Raft") und werteverbundenen Texten ("Old Joe Riley"), ohne dabei aber zu sehr ins Pathetische abzudriften. Die Songs sind neben den klasse Gesangsleistungen auch instrumentell absolut hochwertig von einem Starensemble umgesetzt (mit dabei u.a. Lonnie Wilson, Eddie Bayers, Bruce Watkins, Brent Mason, Kenny Greenberg, Philip Moore, Jim Brown, Stuart Duncan, Paul Franklin). Das Album eröffnet mit den zwei recht flotten, knackigen, gut in die Beine gehenden Gute Laune-Songs "Undon" und "Dirt Roads Scholar", deren klasse Gitarrenuntermalungen immer wieder durch exzellente Steel- und Fiddle-Einlagen ergänzt werden. Das Dean auch im Balladenbereich bewandert ist, beweist er beim schwerelos wirkenden Lovesong "Gravity", der ein wenig an Lonestar erinnert. Herrlich vor allem das wunderbar entspannt dahin fließende "Lazy days" mit seinen toll eingestreuten Dobro-Fills, wobei Text-Thematik und Instrumentelles harmonisch ineinander verschmelzen. Klasse! Gleiches gilt für das dezent grassige "This Old Raft" (erinnert ein wenig an die großen Nashville-Erfolge der Nitty Gritty Dirt Band), bei dem Brodys Gesang, ähnlich einem Vince Gill, unglaublich warm und angenehm rüberkommt, und am Ende Fiddle, E-Gitarre und Dobro zu einem aufeinanderfolgenden Finish ansetzten. Das atmosphärisch, Western-style angehauchte "Cattleman’s Gun" wird mitreißend, in typischer Garth Brooks-Dramaturgie in tiefer gelegter Stimmlage dargeboten (Dobro, schönes "Orgel-Gurgeln", Windpfeifen am Ende). Die feine Ballade "Up On The Moon" (mit frischem Mandolinengezirpe, Piano- u. E-Gitarren-Fills, Steeljammern und emotional heulende Fiddle) schießt ein komplett in sich stimmiges Album prima ab, das bei Produzent und Stegall-Spezi Matt Rovey absolut in den richtigen Händen lag. Dean Brody’s Debüt bereichert die Szene der modernen Traditionalisten Marke Alan Jackson, George Strait, Garth Brooks, Dierks Bentley, Brad Paisley, Craig Morgan,Vince Gill, Jason aldean, Rodney Atkins, und wie sie alle heißen, um ein weiteres belebendes und hochwertiges Element. Der Bursche macht einen klasse Job! Die Countryfreunde werden viel Freude mit ihm haben. Die CD kommt in einem schönen in feiner, matter Optik gehaltenen Digipack mit eingeschobenem Booklet, inkl. aller Infos und Texte. Debüt perfekt gelungen! (Daniel Daus)

Die komplette Songliste:

1 Undone - 3:23   
2 Dirt Road Scholar - 3:07   
3 Gravity - 3:56   
4 This Ain't the Same Town (That I Painted Red) - 3:11   
5 Lazy Days - 4:07   
6 Brothers - 4:58   
7 Old Joe Riley - 3:03   
8 This Old Raft - 3:50   
9 Back in Style - 3:37   
10 Cattleman's Gua - 4:09   
11 Up on the Moon - 3:58

Art-Nr.: 6374
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Undone
Dirt roads scholar
Lazy days
Old Joe Riley
This old raft
Up on the moon

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Bryan, Luke - tailgates & tanlines [2011]
Der sympathische, junge Mann und bekennende George Strait-Fan aus Georgia schwebt momentan auf einer Welle des Erfolges. Die erste Single seines dritten Albums "Tailgates & tanlines" ist bereits in den Top 5 der Billboard Country Singles-Charts vertreten, aber das scheint noch nicht das Ende zu sein, denn der Pfeil für das prächtige "Country girl (Shake it for me)", eine wunderbar authentische, fröhliche, junge Country Party-Nummer mit einem klasse Mitsing-Refrain, geht weiter steil nach oben. Das es so gut läuft, verwundert wenig, denn Bryan kann einfach auf hervorragendes Songmaterial zurückgreifen, das er in vielen Fällen auch mitkomponiert hat. Das "Zeug" bleibt richtig gut hängen, geht einfach prima ins Ohr. Das ist hervorragend gemachter Mainstream New Country, performt von herausragenden Musikern (nahezu jeder, der in Nashville's Top-Garde Rang und Namen hat, ist am Start), modern, top-aktuell, aber stets die puren Country-Traditionen wahrend. Luke setzt dabei auf eine gesunde Mischung aus kraftvollen, voller Energie steckenden, Gitarren-betonten Uptempo-Nummern und der ein oder anderen, großartigen Balladen. Wunderbar, wie die transparenten, saftigen Gitarren immer wieder durch Steelguitar, Mandoline, Dobro oder Banjo ergänzt werden. Keine Frage, Luke Bryan ist dabei, sich in der A-Liga Nashville's nachhaltig zu etablieren. Das Album wird, neben dem bereits erwähnten "Country girl", noch etliche, weitere Hits abwerfen - das dürfte sicher sein. Klasse Stoff für die Fraktion von Blake Shelton, Eric Church, Rodney Atkins, Tim MvGraw, Ronnie Dunn, Chris Young, Billy Currington & Co.

Das komplette Tracklisting:

1   Country Girl (3.45)
2   Kiss Tomorrow Goodbye (3.23)
3   Drunk On You (3.33)
4   Too Damn Young (3.36)
5   Don't Want This Night To End (3.40)
6   You Don't Know Jack (3.16)
7   Harvest Time (3.27)
8   I Know You're Gonna Be There (3.37)
9   Muckalee Creek (3.56)
10 Tailgate Blues (3.43)
11 Been There Done That (4.29)
12 Faded Away (3.48)
13 I Knew You That Way (3.32)

Art-Nr.: 7508
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Hambridge, Tom and the Rattlesnakes - live [2007]
"Good evening everybody! Are you ready to bang & roll? I wanna introduce you to the lone wolf himself, the rattlesnake man, Tom Hambridge"! Das ist der Startschuß für ein pures Rock'n Roll-Fest! Was nun folgt, ist einfach nur "geil"! Dreht den Lautstärkeregler auf einen amtlichen Pegel und lasst Euch im Geiste vor die Bühne der Newport Music Hall in Columbus/Ohio oder des Commodore Ballroom in Vancouver/Canada transferieren - dort lassen Tom Hambridge und seine Rattlesnakes gerade alle Dämme brechen! Macht das Laune! Jaulende, riffige und röhrende Gitarren überall, staubtrocken, voller unbändiger Energie, dreckig, kompromißlos geradeaus, ohne jeden Schnörkel, voller Feuer und Biß spielen Hambridge und seine Freunde (neben ihm noch 2 Gitarristen, Bass und Schlagzeug) zu einem dermaßen überschäumenden, mitreißenden und packenden Whiskey-drinkin' Roots-/Blues-/Country-/Boogie-/Dixie-/Southern-Rock'n Roll-Feuerwerk auf, das man meinen könnte, sie wollten die Hütte in Grund und Boden rocken. Irre stark! Hambridge ist ja ein von den Kritikern und Medien hoch geschätztes msuikalisches, bereits zweimal für den Grammy nominiertes Allround-Talent - ein regelrechter Workoholic, der bislang allerdings eher im Hintergrund agierte. Von Hause aus Drummer und Studiomusiker, spielte er mit Leuten wie beispielsweise Bo Diddley, George Thorogood und Johnny Winnter, was eine große Liebe zum Blues verdeutlicht, entwickelte sich dann aber immer mehr zum "Star"Produzenten für Größen wie (ebenfalls) George Thorogood oder auch Susan Tedeschi, und vor allen Dingen zu einem der gefragtesten, gegenwärtigen U.S.-Songwriter des Blues-, Roots- und Countryrocks (er gehört zur 1A-Riege der Nashville-Writer) mit großem Bezug zum Southern Rock. Leute wie Lynyrd Skynyrd, die Van Zants, Susan Tedeschi, George Thorogood, Delbert McClinton, Montgomery Gentry, Pat Green, Rodney Atkins, Billy Ray Cyrus, um nur einige zu nennen, haben seine Songs aufgenommen und damit große Erfolge erzielt. Doch immer wieder findet er Zeit, auch mal ein Soloalbum aufzunehmen und mit seiner eigenen Band auf Tour zu gehen, um mal "richtig die Sau raus zu lassen"! Und was dann kommt, ist die pure Energie! Unglaublich, wie sich Hambridge und die Band live in der Lage sind zu entfalten. Wie eine ungezügelte, wunderbare Mischung aus den Georgia Satellites, Dan Baird & Homemade Sin, den Kentucky Headhunters, mit einem Schuß Bo Diddley, George Thorogood, John Mellencamp,Van Zant und Lynyrd Skynyrd - so fegen die Jungs durch die Clubs der USA! Trotz des Drecks, der rauen Basis und des fetten, zündenden Gitarrensounds, gehen die Songs prächtig ins Ohr! Und das Southern-Feeling ist wirklich allgegenwärtig. Teils ist das lupenreiner, bluesiger, boogie-mäßig und leicht countryfiziert abgehender Southern Rock, voller asugelassener Spielfreude! Die beiden Gitarristen starten immer wieder zu herrlich dampfenden Riff-Attacken und glühenden Soli! Tolle Musiker! Die 13 Songs (50 Minuten Spielzeit) umfassende Selist setzt sich aus diversen Songs von Hambridge's Soloalben, einzelnen Tracks anderer Künstler, für die er sie ursprünglich geschrieben hat (z.B. Lynyrd Skynyrd's "Sweet Mama", das die Truppe hier deutlich dreckiger, kraftvoller und temporeicher zum Besten gibt, als die berühmten Southern Rock-Helden) und ein paar brandneuen Tracks (z.B. das wie von einem Hammer in eine Wand genagelte, bluesig und geradeaus riffende, saustarke, mit einem tierischen Gitarrensolo gewürzte "Shot glass") zusammen! Es ist überflüssig, einzelne Songs herauszuheben. Es gibt partout keine Schwachstellen. Bis auf ganz wenige Ausnahmen geht hier volle Kanne die Post ab. Auch wenn immer wieder "nur" geradeaus Gas gegeben wird, von Langeweile gibt's bei dieser Mucke keine Spur. Hambridge und seine Freunde "rock the house down", und zwar mit genauso zügelloser Power wie spieltechnischer Klasse! Lediglich die großartige Southern-Ballade "Nineteen" (auch ein brandneues Stück), der ultra-dreckige, lediglich von einer verzerrten, glühenden E-Gitarre begleitete Southern-Blues "Cut way back" und der herrliche Fan-Favorite "Trouble in the henhouse" (dynamischer Swing-Blues-Boogie) weichen etwas von dem übrigen Rock'n Roll-Dampf ab! Ansonsten rollt der volle Fahrt aufnehmende "Dixie-/Blues-/Roots-/´Southern-/Boogie-/Riff-Train" gandenlos von Track zu Track! Noch einmal: Das ist die pure Freude! Wer auch nur annähernd auf die vorher zitierten "Kollegen" steht, der wird hier zur vollsten Zufriedenheit bedient! Diese Truppe rockt, und rockt, und rockt...! "You never shake free from a rattlesnake bite" heißt es in einer Textpassage der Eröffnungsnummer "Rattlesnake man"! Wie wahr! Solch ein Schlangenbiß macht einfach süchtig...

Die komplette Setlist:
1. Rattlesnake Man
2. Some Things Never Change
3. Get Off
4. Sweet Mama
5. Shot Glass
6. Hammer Slammer
7. Rachel Fay
8. Nineteen
9. Cadillac
10. Lone Wolf
11. Cut Way Back
12. Rock Me Right
13. Trouble In The Henhouse

Art-Nr.: 5447
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rattlesnake man
Get off
Shot glass
Lone wolf
Cut way back
Rock me right

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Owen, Jake - startin' with me [2006]
Glanzvolles Major-Label-Debüt von Jake Owen, einem in Vera, Florida aufgewachsenen jungen Burschen, der eigentlich mit großen Ambitionen im Golfsport begann. Den 18-Loch-Parkur musste er jedoch aufgrund eines Unfalls hinter sich lassen, was sich im Nachhinein aber als außerordentliches Glück für die Country-/New Country-, und bei einigen beherzten, großartigen Nummern auch für die "southern-rocking"-Country-Welt erweist. Sein Erstling muss ohne Wenn und Aber zu den ganz starken Neuveröffentlichungen des Jahres gezählt werden. Jake ist mit einer für sein Alter ungemein charismatischen Bariton-Stimme ausgestattet.
Hinzu kommt, dass er mit einem außerordentlichen Songwriting-Talent gesegnet zu sein scheint (hat sämtliche Songs selbst geschrieben, zum Teil an der Seite bekannter Komponisten wie Brett James, Casey Beathard oder Chuck Jones). Produziert hat der in Nashville angesagte Allrounder (Musiker, Komponist, Produzent) Jimmy Ritchey (Mark Chesnutt, Kenny Chesney), der den Stücken einen ungemein fetten Soundanstrich verliehen hat. Auch im Instrumentalistenbereich wurde für Jake’s Debüt an nichts gespart, gibt sich hier mal wieder die allererste Garde, nicht nur der Nashville-Studio-Creme, die Ehre. Am Schlagzeug beispielsweise sitzt der phänomenale Kenny Aronoff (u.a. John Mellencamp, John Fogerty, Melissa Etheridge), die E-Gitarren bedienen u.a. David Grissom, Pat Buchanan und Brent Mason, an der Steel sitzt Paul Franklin, Glenn Worf am Bass, Gordon Mote an den Tasten, und, und, und! "The Bad In Me", der Eröffnungstrack, zeigt direkt, quasi im Umkehrschluß zum Songtitel, in beeindruckender Weise "das Gute" dieses Jake Owen. Er versteht es glänzend, (New)Country-Stücke mit traditioneller Basis sehr dynamisch, satt und zeitgemäß aufzupeppen, wobei er auch immer wieder, mal mehr, mal weniger, auf die eingangs bereits erwähnten Southern-Elemente zurückgreift. Der sehr kraftvoll dargebotene Song liegt genau an der Schnittstelle dieser Musikarten. Heulende Orgelklänge, stampfende Rhythmen, klasse Dobro-Fills, prächtige, würzige E-Gitarren und Slide-Duelle! Kollegen wie Travis Tritt, Trace Adkins, Montgomery Gentry, Rodney Atkins und die Van Zants lassen hier grüßen, aber auch Verehrer von Leuten wie Trent Willmon, Dierks Bentley, Buddy Jewell oder Josh Turner werden im Verlauf des Albums von Owen's Musik mehr als angetan sein. Die andere Seite von Jake sind die gefühlvollen, entspannten, ebenfalls sehr gelungenen, reinen Balladen, wie zum Beispiel "Something About a Woman" (Piano-/Seel-geetränkt), "Ghosts" (wurde auch schon von Kenny Chesney interpretiert), "Startin’ With Me" (relaxtes Midtempo, schöne Akustik´Gitarren-Untermalung, klasse E-Gitarren-Solo) die allerdings vollkommen, und das ist sehr sympathisch, ohne übertriebenen Bombast auskommen. Die absoluten Highlights sind aber immer wieder die (southern) rockig angehauchten Songs, wobei den exzellenten E-Gitarristen erstaunlich viel Spielraum gewährt wird ."Yee Haw" beispielsweise, die erste Single des Albums, hat es direkt unter die Top-Twenty der Billboard Country-Singles-Charts geschafft: Ein tolles, gut tanzbares Honkytonk-/Gute Laune-Stück mit allen entsprechenden Zutaten wie klimperndes Honky Tonk-Piano, äußerst "cooler" Gesang und swampigem Rhythmus, wobei die Titelzeile des Liedes bei seinen Live-Gigs vermutlich aus vielen tausend Bier-Kehlen heraus freudig mitgekrischen wird. Stark auch "Eight Second Ride", das in seiner Spielfreude (prächtig rockende Double Leads) an Klassiker der Charlie Daniels Band erinnert, oder "Hard Not To Love You", ein schwüler Southern-Blues mit tollen Slide-Gitarren und herrlich integrierten, weiblichen Ooh-Ooh-Background-Gesängen. Zum Schluß gibt es dann mit dem traumhaften "You Can Thank Dixie" noch eine geradezu "sensationell" schöne Südstaaten-Ballade, mit Ambitionen zum Klassiker. Hier zog Jake seinen Namensvetter Randy Owen (übrigens nicht verwandt mit Jake), seines Zeichens Sänger der Band Alabama, zum Duett heran. Dies ist nicht nur ein intelligenter "PR-Gag", nein, der Song hat es wirklich in sich! Beide Stimmen ergänzen sich eindrucksvoll mit ihrem wunderbaren "Southern-Drawl" zu einer großartigen Einheit, der Text wimmelt nur so voller emotional besungener Südstaaten-Klischees, dazu klares Akustik-Gitarrenspiel in Kombination mit feinen Piano-/Orgel-Fills, sowie jeder Menge grandioser E-Gitarrenfeinheiten, wie herrliche Double-Leads-Passagen in der Mitte, und am Ende ein im Anschluss an ein Drumbreak folgendes, mitreißendes Gitarren-Finish! All das läßt diesen Song zu einer wahren Southern-Hymne avancieren. Ein phänomenales Ende! Southern-Rocker, traut euch..! "Startin’ With Me" ist mal wieder ein bärenstarkes, beeindruckendes Debüt eines sehr vielversprechenden Newcomers in Nashville. "Starten Sie durch", mit Jake Owen! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4324
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Various Artists - the life and songs of emmylou harris ~ cd & dvd-set [2016]
CD & DVD-Set! Fabelhaft! Brillant! Fantastischen All Star-Konzert zu Ehren einer lebenden Legende: Emmylou Harris! Am 10 Januar 2015 gaben sich in der DAR Constitution Hall von Washington D.C. ein All Star "Who is Who" der Country- und Americana-Szene die Ehre, die Musik der unvergleichlichen Emmylou Harris zu würdigen. Mit an Bord waren u. a. Chris Hillman & Herb Pedersen, Lucinda Williams, Alison Krauss, Vince Gill, Lee Ann Womack, Steve Earle, Kris Kristofferson, Rodney Crowell, Mary Chapin Carpenter, Shovels & Rope, Martina McBride und Buddy Miller. Buddy Miller fungierte zudem als Leader der All Star-Band und spielte dort Gitarre. Zu dieser Band gehörten weiterhin Don Was (bass), Audley Freed (guitars), Sam Bush (mandolin, banjo, fiddle), Fred Eltringham (drums), Matt Rollings (keyboards), Greg Leisz (pedal steel, lap steel) und Sara Watkins (fiddle, harmony vocals). Ein denkwürdiger, historischer Abend zu Ehren einer ganz großen Künstlerin, die bei ein paar wenigen Songs auch selbst mit auf der Bühne stand. Das Ganze ist sowohl auf CD als auch auf der DVD sound- und filmtecgnisch grandios in Szene gesetzt worden. Ein wundevolles CD-/DVD-Set!

Die DVD ist "code free" und somit auf allen DVD-Playern abspielbar.

Die komplette Set- und Tracklist:

CD:
1. One Of These Days (Buddy Miller)
2. Will The Circle Be Unbroken (Mavis Staples)
3. Wheels (Chris Hillman & Herb Pedersen)
4. Orphan Girl (Holly Williams & Chris Coleman)
5. Sin City (Steve Earle)
6. Hickory Wind (Lucinda Williams)
7. You're Still On My Mind (Rodney Crowell)
8. Born To Run (Lee Ann Womack)
9. When We're Gone, Long Gone (John Starling & Emmylou Harris)
10. Blackhawk (Daniel Lanois & Emmylou Harris)
11. All The Roadrunning (Mary Chapin Carpenter & Vince Gill)
12. The Pearl (Conor Oberst, Shawn Colvin & Patty Griffin)
13. When I Stop Dreaming (Martina McBride)
14. Prayer In Open D (Patty Griffin)
15. Together Again (Vince Gill)
16. Two More Bottles of Wine (Sheryl Crow & Vince Gill)
17. Loving Her Was Easier (Kris Kristofferson)
18. Till I Gain Control Again (Alison Krauss)
19. Boulder To Birmingham (Emmylou Harris with full ensemble)

DVD:
1. One Of These Days (Buddy Miller)
2. Will The Circle Be Unbroken (Mavis Staples)
3. The Darkest Hour Is Just Before Dawn (Sara Watkins)
4. Red Dirt Girl (Shawn Colvin)
5. Michelangelo (The Milk Carton Kids)
6. Wheels (Chris Hillman & Herb Pedersen)
7. Orphan Girl (Holly Williams & Chris Coleman)
8. Sin City (Steve Earle)
9. Bluebird Wine (Trampled By Turtles)
10. Hickory Wind (Lucinda Williams)
11. You're Still On My Mind (Rodney Crowell)
12. Born To Run (Lee Ann Womack)
13. When We're Gone, Long Gone (John Starling & Emmylou Harris)
14. Blackhawk (Daniel Lanois & Emmylou Harris)
15. Wrecking Ball (Iron & Wine & Daniel Lanois)
16. Leaving Louisiana In The Broad Daylight (Shovels & Rope)
17. All The Roadrunning (Mary Chapin Carpenter & Vince Gill)
18. The Pearl (Conor Oberst, Shawn Colvin & Patty Griffin)
19. When I Stop Dreaming (Martina McBride)
20. Prayer In Open D (Patty Griffin)
21. Pancho And Lefty (Steve Earle, Lee Ann Womack & Herb Pendersen)
22. Together Again (Vince Gill)
23. Two More Bottles of Wine (Sheryl Crow & Vince Gill)
24. Loving Her Was Easier (Kris Kristofferson)
25. Till I Gain Control Again (Alison Krauss)
26. Cash On The Barrelhead (Alison Krauss)
27. Boulder To Birmingham (Emmylou Harris with full ensemble)

Art-Nr.: 9329
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Willmon, Trent - broken in [2008]
Weg vom einengenden Majorlabel in Nashville (obwohl er schon dort mit seinen ersten beiden CDs keinen Zentimeter vom Pfad seiner traditionellen Wurzeln abgewichen ist), angekommen beim unabhängigen, ihm alle Freiheiten lassenden,. kleinen Roots-Label "Compadre" lebt Trent Willmon seine West Texas-Roots mehr aus denn je. "Broken in" ist ein baumstarkes Countryalbum gewordwen, voller Frische, voller "Landluft", voller Staub, voller Authentizität, frei von jeglichen Pop-Trends - und doch so knackig, so peppig, so modern! Der auf einer Ranch in Dicken County, 4 Stunden westlich von Dallas aufgewachsene Mann aus Amarillo/Texas verkörpert die Cowboy-Kultur, das unbeschwerte, das so viel Freiheitsgefühle freisetzenden, zwanglose Countryleben (er liebt Pferde, begeistert sich für Rodeos) und den staubige Cowboystiefel, ein Denim-Shirt, eine Wrangler-Jeans und einen schwarzen Hut tragenden "small town guy" wie kaum ein anderer. In seinen Liedern geht es um Pick-up Trucks, das "raue" Landleben, um Farmer, Cowboys, Liebe, Freiheit, die "ehrlichen" Dinge im Leben - frei von der "Glitzerwelt" der Großstädte. Und so ist auch seine Countrymusic frei von jedem "Glitzer" - und "rein bis auf die Knochen"! Willmon bringt das alles prächtig unter einen Hut! Das Songmaterial ist klasse! Ob knackige, angerockte Uptempo-Nummern, honky-tonkige Midtempo-Songs oder auch die ein oder andere Ballade - alles passt wunderbar zusammen! Von den 12 Tracks hat Willmon, der ja auch ein sehr angesagter Songwriter ist (u.a. haben zuletzt Top-Acts wie Montgomery Gentry, Brad Paisley und Eric Church seine Songs aufgenommen), 7 selbst komponiert oder mitgeschrieben (u.a. zusammen mit Bobby Pinson und Rodney Clawson). Die übrigen stammen aus dem Fundus solcher Leute wie beispielsweise Rhett Akins, Brett James und Ashley Monroe. Die Instrumentierung wirkt kraftvoll, vorwiegend inszeniert aus tollen Gitarren (immer wieder treffen satte, zündende E-Gitarren auf wunderbare Steelguitar-Passagen), auch mal einem Piano und einer Fiddle. Ob Songs wie zum Beispiel das starke Titelstück "Broken in" (satte, rockig würzige E-Gitarrenriffs und -linien, großartige Steelguitar, eine klasse Melodie), das von einem exzellenten E-Gitarren-/Fiddle-/Steel-Zusammenspiel lebende "Doesn't mean I don't love you", der grandiose, rootsig bluesige "Country-Grooner" "Cold beer and a fishin' pole" mit seinem klasse Honky Tonk-Flair (stark die eingebauten, dezent durch eine Talkbox verzerrten Passagen, schöne Mundharmonika, tolles "pure Country"-Feeling), die kraftvolle Prachtballade "How a cowboy lives" (schönes Dobro-/Acoustic-Gitarrenspiel, feine Akkordeonklänge, Fiddle und Steel treffen auf ein bärenstarkes, ungemein fettes E-Gitarren-Solo), der wunderbar melodische, lockere, dabei sehr knackige, von einem tollen Drive in Fahrt gebrachte, mit prächtigen, quirligen E-Gitarren- und Steelguitarlinien aufwartende Texas Country-Feger "Little set of horns", oder die edle, aber durchaus rootsige, reine Countryballade "Tumbleweed town", und, und, und - das ganze "Zeug" kommt bestens rüber und trifft uns "coole Cowboy" mitten ins Countryherz. Damit spricht Willmon nicht nur die an, die sich für Alan Jackson bis Josh Turner, für George Strait bis Brad Paisley, für Brooks & Dunn bis Kevin Fowler, oder auch für Rodney Atkins bis zu Jason Aldean interessieren... - nein, er macht einfach seinen ganz eigenen "brand of pure Country music"! Trent Willmon: "A true Texan plays true Texas Countrymusic" - durch und durch! Würzig, knackig, frisch! Tolle Scheibe!

Art-Nr.: 5558
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Broken in
Cold beer and a fishin' pole
The way I remember it
The truth
Little set of horns
Tumbleweed town

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