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Amazing Rhythm Aces, The - midnight communion [2008]
Herrlich! Als wäre die Zeit seit ihrem 1975iger Debut "Stacked deck" stehen geblieben: Die legendären Amazing Rhythm Aces um ihren begnadeten Songwriter und Sänger Russell Smith (sein faszinierender, unverwechselbarer Gesang bedeutet noch immer pures Gänsehaut-Feeling) sind mit einem neuen, wundervollen Studioalbum zurück und versetzen ihre Anhänger mit dieser Meisterleistung in einen Zustand vollkommener Glückseeligkeit.. War "Nothing but the blues" aus dem Jahre 2003 noch sehr Blues-orientiert, so hören wir auf "Midnight communion" wieder die mehr Country-orientierteren Aces. Doch so "country" die Basis hier auch ist, mit ungebrochener Inspiration und jeder Menge "Spirit" verarbeiten sie erneut alle typischen Merkmale, die ihre Musik seit rund 35 Jahren so unwiderstehlich macht. Voller Eleganz und wunderbar locker sprudelt ihr beseelter, von Smith's hinreißendem Gesang geprägter, einzigartiger, mit diesem unverkennbaren Memphis-/Muscle Shoals-Feeling ausgestatteter Retro-Countryrock voller Roots-, Blues-, Soul und Southern-Einflüsse aus den Lautsprechern, weshalb sie, durchaus berechtigt, oft auch zu dem erweiterten "Dunstkreis" der Southern Rock-Szene gerechnet werden. Alles ist wunderbar harmonisch und melodisch. Zur aktuellen Besetzung der Aces (sie nennen sich bei diesem Album übrigens Russell Smith and The Amazing Rhythm Aces, was noch einmal deutlich unterstreicht, wer der absolute Kopf der Band ist und wer den Laden mit seinem ganzen Idealismus zusammenhält) gehören neben Smith noch Original Ur-Gestein Billy Earheart (Orgel), sowie Drummer Mark Horn, Bassist Lorne Rall und Gitarrist Kevin Holly - allesamt Meister ihres Fachs! Einzelne Stücke hervorzuheben macht igendwie wenig Sinn. Ob beispielsweise der wunderbar melodische Honky Tonker "Midnight communion" mit seinem lockeren Rhythmus, dem feinen E-Gitarren-Picking und exquisiten Piano-Spiel, die von glasklaren Acoustic Gitarren und herrlichen Steelguitar-Linien (Gast: Wayne Bridge) geprägte, reine, traditionelle Countrynummer "I got a real George Jones", der erdige, rootsige, Blues- und Riff-betonte Countryrocker "I'm a dog" (würzige E-Gitarre, dreckige Bluesharp, klasse E-Piano), der flotte, flüssige, mit schönen Gitarren- und Dobro-Einsätzen geführte Country-Heuler "We're in the same boat", die wunderschöne, soulig bluesige Ballade "Randolph's General Store" mit ihren erneut sehr klaren, transparenten Acoustic Gitarren und dem prächtigen Hammond Orgel-Background, der dampfende, von fetten E-Gitarren und glühender Slide dominierte Southern-Countryrocker "What I was born to do", an dem sicher auch die Kentucky Headhunters ihre helle Freude hätten, der flockige, sich unwiderstehlich in unsere Gehörgänge bohrende, lockere, rootsige Country-Stomper "That's not my problem anymore", oder der traumhaft melodische, knackige, an goldene Byrds-Tage erinnernde, von Russel Smith und den Jungs geradezu brillant performte, ungemein frisch rüberkommende Retro-Countryrocker "Let it burn" - das Songmaterial ist einfach wunderbar! Die Amazing Rhythm Aces sind über all die Jahre ihren Roots treu geblieben. Auch als die Kommerz-orientierte Label-Industrie sich ihrer abgewandt hat, sind sie weiter ihren Weg gegangen. Sie lieben die Musik, die sie machen und würden sich nie verbiegen lassen - und das lieben die Fans an ihnen. Die Amazing Rhythm Aces sind eine Institution in der amerikanischen Roots-Musik - und sie haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren! Wir verneigen uns tief vor dieser Truppe und danken für ein weiteres, famoses Album!

Art-Nr.: 5733
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Midnight communion
I'm a dog
I've got a real George Jones
That's not my problem anymore
What I was born to do
Let it burn

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Amazing Rhythm Aces, The - nothin' but the blues [2003]
Bisher nur recht schwer zu ergattern (Eigenvertrieb), können wir, obwohl es schon vor rund einem Jahr erschienen ist, nun endlich auch das neue Album der legendären Amazing Rhythm Aces anbieten! Das Teil ist schlichtweg ein Knüller! In absoluter Top-Form haben sie in Quintett-Besetzung ein wahrhaft grandioses, wie es der Titel schon vermuten läßt, sehr Blues orientiertes Album eingespielt, das jedoch die bewährten und typischen Aces-Merkmale zu keiner Zeit vermissen läßt. Zentrale Figur ist nach wie vor der charismatische Sänger und Songschreiber Russell Smith (sein Gesang ist wieder umwerfend!!!), zusammen mit den beiden Original-Mitgliedern Billy Earheart (Piano/Orgel) und Jeff "Stick" Davis am Bass, sowie Drummer Brian Owings und dem großartigen Lead-Gitarristen Fred James! Seit rund 30 Jahren sind die Aces bekannt für ihren einzigartigen und unverkennbaren Memphis-/Muscle Shoals-geprägten Countryrock voller Blues- und Southern Soul-Einflüssen, weshalb sie, durchaus berechtigt, oft zu dem erweiterten "Dunstkreis" der Southern Rock-Szene gerechnet werden. Und dem Southern Rock waren sie niemals näher als heute, als mit "Nothin' but the blues"! Es ist eine ganz herrliche, hochklassige, voller Eleganz und voller Gefühl und Seele steckende, von unglaublich starkem Songmaterial geprägte, wunderbar groovende Blues(rock)-Scheibe geworden, bei der die Countryrock-Elemente zwar immer noch vorhanden sind, aber nicht mehr so im Vordergrund stehen. Die Basis bildet der Southern Blues, garniert mit jeder Menge "Alabama Muscle Shoals"-Soul und großartigen Melodien! Dazu kommt auch mal ein prächtiges Delta-Flair, mal ein stark an Little Feat erinnernder Groove, viel Rootsrock-Feeling - alles verpackt in höchste Musikalität von 5 versierten Könnern! Was für Songs, was für Musiker, was für ein herrliches Southern Soul-Flair! Tolles, knackiges Drumming und Jeff's geradliniger, wie flüssiger Bass bilden die rhythmische Grundlage der wundervoll groovenden Arrangements, in denen es die Band auf einzigartige Weise versteht, das Feuer des Südens, sowohl mit einer gewissen Relaxtheit, gleichzeitig aber auch mit einer kernigen Würze, durchzogen von prachtvollen, bluesig-rockigen Melodien, zu entfachen. Ungemein authentisch! Immer wieder hören wir ganz großartige, kräftige Lead Gitarren-Soli, das typische Aces E-Piano, wohlige Orgel-Klänge und hervorragendes Mundharmonikaspiel von Russell Smith! Das Album startet mit dem würzig knackigen Shuffle-Bluesrocker "She lied on me", gleich mit hinreißendem Gesang von Herrn Smith und einem dreckigen Bluesharp-Solo, das schließlich in ein großartiges, versiertes wie feuriges E-Gitarren-Solo von Fred James übergeht.Toll! Das Amazing Rhythm Aces-Funke springt sofort über! Man ist gefangen! Genauso wie bei dem folgenden, energischen, voller Country-Soul steckenden Slow-Blues "The blues, the whole blues and nothin' but the blues", dem flüssig flockigen, dennoch knackigen, bluesigen Rootsrocker "Sensual woman" mit seinen wunderbaren Melodienbögen, der mit tollen E-Gitarren und einem wohligen Teppich aus Hammond Orgel und E-Piano instrumentierten und einer hinreißenden Prise Southern-Funk-Soul versehenen Roots-/Blues-/Groove-Ballade "Strong enough" (Russell singt in Hochform, dazu der Rhythmus und diese klasse Melodie...), dem herrlichen, von einem brodelnden, schwülen Swamp-Groove geprägten (die Radiators und Little Feat lassen grüßen), mit klaren wie glühenden Lead Gitarren-Läufen und rauer Mundharmonika ausgestatteten "Snakin' up on you", dem gefühlvollen "Reminiscing with the Blues", dem souligen "Feels like the first time" (Klasse Orgel, klasse Gitarren), dem cool groovenden Delta-/Blues-/Rootsrocker "The chance you take" mit seinem klasse Drumming und den starken Slide-Gitarren, der traumhaften Southern-Blues-Ballade "Worse than dyin'", oder dem fröhlich groovenden (hat fast ein wenig "Third rate romace"-Feeling in Verbindung mit einer gewissen Little Feat-Rhythmik in sich vereint) "Thangamalang", usw.! Stark auch das von Russell Smith mit Jimmy Hall komponierte, flotte "One tear at a time", bei dem sogleich ein gepflegtes (Jimmy Hall spielt hier auch Mundharmonika) "Wet Willie meets Aces"-Feeling aufkommt! 14 Tracks, knapp 60 Minuten (über das etwas spartanische Ein-Blatt-"Booklet" sehen wir gerne hinweg - das macht die Musik zigmal wett), das sind die Amazing Rhythm Aces von ihrer allerbesten Seite! Feinster, gediegener Southern-Soul-Blues mit Roots- und Countryrock-Anlagen in Vollendung! So können das wirklich nur die Amazing Rhythm Aces spielen... - Genial!

Art-Nr.: 3023
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
She lied on me
Strong enough
Snakin' up on you
Worse than dyin'
Thangamalang

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Griffith, Nanci - winter marquee ~ live [2002]
Nanci Griffith kehrt zu ihren Wurzeln zurück! Angefangen hat seinerzeit alles bei dem bekannten folkorientierten "Philo"-Label, bei dem sie nun mit diesem fantastischen Live-Album ein weiteres Mal ihr "altes" neues Zuhause gefunden hat. Und auch musikalisch entfernt sie sich wieder von den "Experimenten" der letzten Zeit, kehrt zurück zu ihrem "frühen", so wunderbaren Singer-Songwriter/Folk/Country-Sound, wobei die Country-Elemente so stark im Vordergrund stehen, wie schon lange nicht mehr. Da werden wir zurück erinnert an ihre "Nashville"-Zeit bei MCA Mitte/Ende der 80iger-Jahre. Aufgenommen wurde das Konzert im historischen Tennessee Theater in Knoxville, Tennessee am 29. Mai 2002! Von der Setlist her durchstreift Nanci ihre gesamte Karriere - von den Anfängen bis zur Gegenwart. Ein abwechslungsreiches, außerordentlich frisch wirkendes Programm, das sie mit ihrem "Blue moon orchestra" in faszinierender Weise auf die Bühne zaubert, wie gesagt, gehalten in dem Sound ihrer früheren folkigen Country-Tage. Dieses großartige "Blue moon orchestra" besteht aus James Hooker (ex Amazing Rhythm Aces) am Klavier, Chas Williams an der E-Gitarre und am Dobro, Ron de la Vega am Bass, Pat McInerney am Schlagzeug und Gitarristin, Background-Sängerin Le Ann Ertheridge. Obwohl live aufgenommen, klingt der Sound glasklar. Die Band spielt präzise, wie ein Uhrwerk. Die Songs sind traumhaft schön interpretiert. Nanci's Stimme war nie besser! Es beginnt mit einer herrlichen Version des John Prine-Klasikers "Speed of the sound of loneliness", mit wunderbaren Gitarren-Spielereien, entspannter Percussion und feinstem Klavier. Sogleich ist man von dieser tollen Band und Nanci's einzigartiger Stimme fasziniert. Es folgen fast 60 Minuten lang 14 zauberhafte Sngs in fantastischen Live-Versionen, darunter die flotten Country-Titel "Listen to the radio" von dem "Storms"-Album, "I wish it would rain" von dem "Little love affairs"-Album, das ebenso von diesem Werk stammende "Gulf coast highway", das tolle "Last train home", eine großartige Version von "Ther's a light beyond these woods (Mary Margaret)", ihre Interpretation von Dylan's "Boots of spanish leather" oder das wunderbare "The flyer". Ein paar Gäste hat sie auch noch auf der Bühne geholt - so singt beispielsweise bei "Good night, New York", einem Julie Gold-Stück, ihre langjährige Freundin Emmylou Harris die zweite Stimme, und bei Townes van Zandt's Uptempo Countryrocker "White freight liner" und dem seltenen Phil Ochs-Stück, "What's that I hear", zu dem sie einst in ihrer Kindheit das Gitarrespielen lernte, wird sie von Tom Russell und Andrew Hardin unterstützt. Eine Singer-Songwriter, Folk, Country-Live-Demonstration - relaxed, entspannt und rein - , von außergewöhnlicher Schönheit. Faszinierend!

Art-Nr.: 1163
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Johnson, Jamey - that lonesome song [2008]
Großartiges, neues, überaus persönliches Album (sein zweites nach dem ebenfalls sehr starken "The dollar" aus dem Jahre 2006) des "CMA & ACM Award Winning" Songwriters, der vor allem mit Hits für George Strait und Trace Adkins von sich reden machte. Wunderbare, überaus authentische, traditionelle "real Countrymusic", vorwiegend in einem recht entspannden, dennoch durchaus würzigen, balladesken Rahmen vorgetragen. Johnson verfügt über eine klasse Baritone-Stimme mit einem gewissen "Southern-/Outlaw-drawl", die geradezu perfekt zu den teils recht schicksalsträchtigen Geschichten passt, die er in seiner exzellenten Musik zu erzählen hat. Schon der Beginn des Albums hat wenig mit den heutzutage in Nashville typischen Countrymerkmalen gemeinsam. Man hört das Geräusch von Johnson's Schritten und irgend jemand sagt zu ihm: "Mr. Johnson, Sie sind ein freier Mann und können tun, was immer Sie wollen. Aber machen Sie bloß keinen Ärger mehr". Diese dargestellte, vermeintliche Gefängnis-Entlassung symbolisiert so etwas wie die "Handschellen" des Lebens, die schwierigen Zeiten, die der ex-Marine in den letzten Monaten durchmachen mußte: Verlust des Label-Vertrages, nachdem "The dollar" nach Meinung der Plattenfirma nicht das erhoffte Ergebnis einbrachte, anschlließende Trennung und Scheidung von seiner Ehefrau, Alkoholprobleme! Es brauchte knapp zwei Jahre, bis sich Johnson berappelte und mit neuen Songs aufhorchen ließ. Einen neuen Major-Vertrag bei "Mercury" in der Tasche, arbeitet Johnson nun die Vergangenheit mittels seinens neuen, hervorragenden Werkes "That lonesome song" auf und erhält dazu von seinem Label, was äußerst bemerkenswert ist, alle nur erdenklichen Freiheiten, dies nach seinen eigenen Vorstellungen zu tun. Wie gesagt, das Album ist alles andere als "hip" oder typisch "Nashville-trendy". Nein, Johnson liebt das Traditionelle, das Urige, das Storytelling - und vielleicht ist es gerade das, was nun doch zu den ersten Erfolgen führt. Die herrliche, voller Southern-Flair steckende Ballade "In color" hat die Top 30 der Charts geentert und marschiert kontinuierlich Richtung obere Regionen. Großartig! Ein Indiz, das auch "echte" Countrymusic nicht chancenlos in Nashville ist. "That lonesome song", wie gesagt, vorwiegend im Midtempo- und Balladen-Bereich angesiedelt (Ausnahmen sind das lockere, wunderbare, lässig und staubig vor sich hin groovende "Place out on the ocean" mit seinem klasse E-Gitarren-Picking und dem feinen, machmal gar an Russell Smith und die Amazing Rhythm Aces erinnernden Southern-Country-Feeling, sowie das an den typischen Outlaw-Country der "Honky Tonk Heroes" erinnernde "Women") ist vollgepackt mit großartigen, nachdenklichen, textlich exzellent in Szene gesetzten Geschichten über tragische Schicksale, Trennungen, Drogen und Einsamkeit, die Johnson zuweilen recht ähnlich dem jungen Kris Kristofferson vorträgt (z.B. "High cost of living" - wenn er hier Passagen singt wie "the high cost of living ain't nothing like the cost of living high" und "my wife was my best friend, but I traded that for cocaine and a whore", so ist das alles andere als glamouröser Nashville-Stoff), mit reinen, erdigen, wundervollen, Steelguitar-getränkten Balladen (z.B. das herrliche "Angel") und prächtigem, voller Waylon-Flair steckendem, reinem Outlaw-Country (z.B. "The door is always open" - ein prächtiges Remake dieses tollen Waylon Jennings-/Dickey Lee-Klassikers). Das letzte der 14 großartigen Lieder des Albums (üppige 56 1/2 Minuten Spielzeit) hat den Titel "Between Jenninmgs and Jones" - und genau das in etwa ist auch die Richtung, der man Jamey Johnson's Musik zuordnen muß. Eben irgendwo zwischen Waylon Jennings und George Jones - dazu noch die Inspiration eines Kris Kristofferson und sein im Blut liegendes Southern-Flair! Ein prächtiges, sehr niveauvolles Album, das sich wohlwollend von Nashville's "Standard-Ware" abhebt. Geradezu ein Glücksgriff für die heutige Countrymusic!

Die Tracklist:

1 Released - 0:38   
2 High Cost of Living - 5:45   
3 Angel - 4:28   
4 Place out on the Ocean - 4:02   
5 Mowin' Down the Roses - 4:21   
6 The Door Is Always Open - 3:35   
7 Mary Go Round - 4:52   
8 In Color - 4:50   
9 The Last Cowboy - 4:16   
10 That Lonesome Song - 4:01   
11 Dreaming My Dreams - 4:12   
12 Women - 3:27   
13 Stars in Alabama - 3:45   
14 Between Jennings and Jones - 4:11

Art-Nr.: 5924
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Jones, George - the rock ~ stone cold country 2001 [2001]
Es grenzt schon an ein kleines Wunder, was dieser George Jones auch im Alter von 70 Jahren immer noch zustande bringt. Er ist einer der ganz Großen der US-Countrymusic-Historie! Mit einer nahezu beängstigten Leichtigkeit knüpft er nahtlos an seine letzten großartigen Veröffentlichungen an, und begeistert seine Anhänger und solche, die es immer noch werden wollen, mit einem weiteren Meilenstein seiner langen Karriere. Variatsionsreiche Countrymusic, traditionell, mal tuhig, mal knackig und auch fetzig, aber trotz seines hohen Alters interpretiert er sie immer noch jung und peppig. Da kann sich so mancher der neuen Nashville-Kollegen eine Scheibe abschneiden. Doch nicht umsonst ist George Jones das Vorbild so vieler Nachwuchs-Künstler. Beachtlich auch, wie gut Mr. Jones bei Stimme ist. Eröffnet wird der 12 Songs umfassende Reigen mit der herrlichen Russell Smith (Amazing Rhythm Aces)-Komposition "The rock". New Country vom Feinsten.! "Wood and wire" ist eine feine Hommage an Amateur-Gitarrenpicker, "I got everything" hat das alte "Thumper Jones"-Rockabilly-Feeling und Jamie O'Hara's Komposition "50.000 names" ein Tribut an die vielen Vietnam-Veteranen, ist nicht weniger fesselnd. Sehr beeindruckend ist auch das Finale des Albums, eine dramaturgisch herrlich arrangierte Coverversion von Billy Joe Shaver's "Tramp on your strret", mit toller Steelguitar. Mächtig Hype gibt es auch um das prima "Duett der Generationen": Garth Brooks meldet sich nach langer Pause zurück um gemeinsam mit seinem Vorbild und Freund das feine "Beer run" zum Besten zu geben. Klasse! Nach 50 Jahren auf der Country-Bühne ist er kein bißchen müde. Ein starkes Album!

Art-Nr.: 1518
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,36

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Kershaw, Sammy - 20th century masters ~ the best of sammy kershaw ~ dvd [2004]
Aus der beliebten "20th Century Masters"-DVD-Reihe gibt es jetzt, und das wird seine vielen Fans sicher freuen, auch eine DVD von Sammy Kershaw. Enthalten sind, wie gewohnt, 5 Video-Clips! Sie stammen aus den Jahren zwischen 1991 und 1997, also aus seiner höchst erfolgreichen "Mercury"-Zeit! Es sind: "Cadillac style" aus seinem 1991iger Debut "Don't go near the water", "Haunted heart" aus seinem gleichnamigen Album von 1993, "National working woman's holiday " und seine Version des legendären Amazing Rhythm Aces-Hits "Third rate romance", beide aus dem 1994iger-Album "Feelin' good train" sowie die Ballade "Love of my life" aus "Labor of love"! Die DVD ist "code free" und somit auf allen DVD-Playern abspielbar!

Art-Nr.: 2641
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 8,90

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McGuffey Lane - ten [2010]
Die kultige, in den Siebzigern in Columbus/Ohio gegründete und vor allem in den frühen Achtzigern viel beachtete Countryrock-Truppe (damals tourte man gar mit der Charlie Daniels Band und The Allman Brothers Band durch die Lande und baute sich nicht nur in der Countryrock-, sondern auch in der Southern Rock-Szene eine große Gefolgschaft auf) um Sänger, Songwriter und Gitarrist John Schwab und Steeler Terry Efaw ist immer noch aktiv - und wie! "Ten" heisst McGuffey Lane's gerade erschienenes, zehntes Album, mit dem sie ihren herrlichen Retro Countryrock-Sound von damals in die heutige Zeit transportieren, als wäre, das möchten wir als absolut positiv verstanden wissen, die Zeit stehen geblieben. Ein starkes Album! Sie klingen wunderbar frisch. Die Songs sind richtig klasse! Die Arrangements bestehen vorwiegend aus schönen, teils durchaus kernigen E-Gitarren, durchsetzt mit akustischen Instrumenten wie Mandoline und Dobro, aber auch mal mit einer hintergründigen Orgel ergänzt und immer wieder gespickt mit klaren, reinen, so natürlich wirkenden Mundharmonika-Klängen. Lockerer, flockiger, auch mal schön knackiger und ein wenig southern klingender, klassischer Retro-Countryrock in allerbester Poco-, Eagles-, Charlie Daniels-, The Amazing Rhythm Aces-, Firefall-, Nitty Gritty Dirt Band-Tradition. Toll, dass diese Jungs nach über 30 Jahren immer noch unbeirrt ihr Ding durchziehen - und das sie eine Menge Spaß dabei haben, das kommt deutlich rüber. Hey McGuffey Lane, wenn ihr so weitermacht, freuen wir uns jetzt schon auf die nächsten 10 Alben...

Das komplette Tracklisting:

1. I Am Who I Am 3:14
2. Bartender 3:23
3. Its A Good Day 4:01
4. You're The One 3:12
5. Lucky Guy 4:11
6. Done With The Devil 3:55
7. Givin' In To Gettin' Old 3:09
8 Nobody But A Fool 3:15
9. Song For The Road 3:41
10. Runnin' Blind 3:39

Art-Nr.: 7202
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I am who I am
Bartender
It's a good day
You're the one
Lucky guy
Done with the devil
Runnin' blind

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Robson Band, Mo - can't afford the luck [2011]
"Was ist Deine Definition von guter, echter Honky Tonk-Musik", wurde Mo Robson unlängst in einem Interview gefragt. Seine Antwort: "Good honky-tonk music to me should be simple…and by simple I mean not overplayed. It also has to have a grit to it, even if it’s a slow song. Great honky-tonk music to me is four on the floor…rowdy and gritty tunes that make you want to dance and raise hell". Genau das ist es, was die großartige, in Dallas/Texas ansässige Mo Robson Band abliefert - wundervoller, ohne Schnörkel auf den Punkt gebrachter, erdiger, lupenreiner, unverfälschter Texas Honky Tonk-Country durch und durch, dem darüber hinaus eine ordentliche Portion Outlaw-Country anhaftet. Seit Jahren schon ist die Mo Robson Band einer der gefragtesten Outlaw-/Honky Tonk-Country-Acts im Südwesten der USA. Ihre aussergewöhnlichen musikalischen Fähigkeiten und charismatischen Live-Shows sind geradezu Kult. Beeinflusst ist die Band nach eigenen Angaben von allen klassischen Country-Künstlern zwischen Merle Haggard, Hank Williams und vor allen Dingen Waylon Jennings. Aber auch Leute wie Gram Parsons und Steve Earle haben eine große Bedeutung für Robson. Er selbst spielt Gitarre, ist ein Songwriter par excellénce und ein erstklassiger Sänger mit einer ungemein angenehmen, tiefen, dezent kratzigen Stimme, die geradezu prädestiniert für diese Musik ist. Zuweilen erinnert er mit seinem Gesang ein wenig an den guten "alten" Russell Smith von der legendären Countryrock-Formation The Amazing Rhythm Aces. Instrumentaltechnisch wird das Geschehen der Mo Robson Band weitestgehend von dem exzellenten Zusammenspiel des großartigen Steelers Aaron Wynne (einst auf Tour mit Eleven Hundred Springs) mit dem nicht minder stark aufspielenden Lead Gitarristen Robby Baxter bestimmt, der das Album auch vorzüglich produzierte. Diese Produltion ist glasklar, dennoch klebt ihr der texanisch Staub an den Stiefeln. Die durchweg erstklassigen Songs weisen keinerlei Schwächen auf. Hier wird einerseits viel Wert auf hervorragende Melodien gelegt, andererseits aber auch auf Authentizität und pures, erdiges Outlaw Country-Feeling. Diese Musik ist Lichtjahre entfernt vom poppigen Glamour Nashville's, und das macht sie so ehrlich. Das Album beginnt mit einer flotten, urigen, wunderbar melodischen, ein wenig an die schon erwähnten Amazing Rhythm Aces erinnernden, "Ramblin' Outlaw Country"-Nummer mit dem passenden Titel "Ramblin' kind".Sofort wird man mit der wundervoll in Szene gesetzten Pedal Steel-/E-Gitarren-Begleitung vertraut, die ein prächtiges, breites, durchaus saftiges Klangbild generiert und doch immer schön "stripped down" und nie zu "overplayed" klingt, wie es Mo Robson in dem zu Angang zitierten Interview ausdrückte. Einsamkeit und "Loneliness" prägen die traumhafte, durch und durch traditionelle Outlaw-Ballade "Lonesome waiting at home". Einfach grandios, wie Robby Baxter hier sein markantes Baritone E-Gitarrenspiel zum Einsatz bringt. Hat viel von dem typischen Flair Waylon Jennings', erinnert aber auch an ruhigere Nummern solcher jüngeren Kollegen wie beispielsweise Jackson Taylor. Knackige, astreine Honky Tonk-Musik gibt's beim staubigen "Bitchin' Camaro", während das wunderschöne Titelstück "Can't afford the luck", von einer herrlich jaulenden Steel und vollmundigen Gitarren begleitet, wieder jede Menge Outlaw-Feeling vermittelt. Texanische Countrymusic, die die ganze Freiheit, die unendlichen Weiten und den roten Staub des Lone Star States nahezu perfekt am geistigen Auge des Zuhöres vorüberziehen lässt. Wie auch bei dem mit feinen Mundharmonika-Tupfern angereicherten und von einer eisamen Steel begleiteten "Broken hearted mind", das an die Großtaten von Jason Boland & The Stragglers erinnert, der erdigen Honky Tonk-/Roadhouse Country-Nummer "Rita or Rose" (toller, kurzer E-Gitarren-Steelguitar-Schlagabtausch) und der traumhaften Outlaw Country-Ballade "Eight seconds" (bärenstarkes E-Gitarren-Picking), deren Melodie einem nicht mehr aus dem Ohr gehen will. Das komplette Album ist ein absoluter Texas Country-Hit, rein und ehrlich von Anfang bis zum Ende. "Good ole kick-ass honky-tonk, simple, gritty and driving. That’s what the Mo Robson Band is all about." Dieses Zitat aus einem amerikanischen Review unterschreiben wir ohne jeden Einwand! Einfach großartig!

Das komplette Tracklisting:

1. Ramblin' Kind 3:57
2. Brand New Goodbye Song 2:33
3. Lonesome Waiting At Home 3:45
4. Bitchin' Camaro 3:20
5. Can't Afford the Luck 3:51
6. Can't Find Nothing Wrong 3:49
7. Broken Hearted Mind 4:01
8. Rita Or Rose 3:34
9. Nothing Foolish 4:37
10. You Are the Reason 3:23
11. Sweet Chiba, Mi Amiga 3:20
12. Eight Seconds 4:27

Art-Nr.: 7694
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ramblin' kind
Lonesome waiting at home
Bitchin' Camaro
Can't afford the luck
Broken hearted mind
Rita or Rose
Eight seconds

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Smith, Russell - the end is not in sight [2002]
Die ersten Töne von "The end is not in sight" tönen aus dem Lautsprecher. Sogleich läuft einem ein wohliger Schauer ob der Klasse und Schönheit dieser Musik über den Rücken. Was für eine Stimme! Russel Smith, ex-Frontmann, kreativer Kopf und Sänger der legendären Amazing Rhythm Aces, einer der besten Countryrock-Acts der 70iger Jahre, und in zweiter Karriere einer der begnadedsten Songschreiber für Nashville's Country-Prominenz, ist zurück mit einem Meisterwerk des zeitlosen Countryrocks. Ein traumhaftes Album mit 13 betörend schönen Countryrock-Perlen mit über 49 Minuten Musik für Genießer! Nicht alle Songs sind neu, doch alle sind neu aufgenommen und neu eingespielt in den berühmten Muscle Shoals Studios zu Alabama. Neben einer Handvoll brandneuer Tracks, gibt es sowohl (endlich) ein paar Eigenaufnahmen großer, von ihm zum Beispiel für Randy Travis oder Ricky van Shelton geschriebener Hits, als auch Neueinspielungen dreier Amazing Rhythm Aces-Klassiker, darunter eine superbe Neu-Version des unvergeßlichen Evergreens "Third rate romance" und eine nicht minder klasse Neueinspielung des Titelsongs "The end is not in sight". Er haucht diesen Songs regelrecht neues Leben ein, verleiht Ihnen die Frische jungfräulichen Liedgutes. Natürlich sind auch die brandneuen Stücke von grpßer Klasse! Auf der ganzen Scheibe lebt der Geist der Amazing Rhythm Aces auch im Jahre 2002 weiter. Da ist er wieder, dieser typische Groove, da sind die schönen Akustik-Gitarren, feinste E-Gitarren, immer wieder angereichert mit dezenter Slide, das E-Piano, großartige Percussion und die tollen Melodien. Auch die Portion bluesiger Southern-Soul ist eingebracht. Ein paar Beispiele: "Old school" beginnt mit herrlicher Percussion, schöner Mundharmonika und Klavier, um sich zu einem wundervoll gefühlvoll groovenden relaxten Midtempo-Countryrock-Song zu entwickeln. Bester Amazing Rhythm Aces-Stil - die einstzende dezente Slidegitarre macht das Gänsehaut-Feeling perfekt. "The king is in his castle" besticht durch seine wunderbare Melodie und das rockige Feeling, "The road" ist eine staubtrockene Roadhouse-Countryrock-Nummer mit rotierenden Drums, bluesiger Harp und dreckiger Slide, während "Walk these hills" mit seiner Mandoline, seiner tollen Melodie, eingebunden in Steelguitar und eine zerrige Slidegitarre, eine von diesen unnachahmlichen Countryrock-Balladen darstellt, wie sie nur ein Russel Smith erzählen kann. "Don't go to strangers" kommt leicht funky, mit E-Piano, starker E-Gitarre und einer gehörigen Portion bluesigem Southern-Feeling daher, ebenso wie das rootsige Slide-geprägte, rockige und groovige "Jesse"! Ein Album ohne jede Schwäche! Unter den Musikern ein "Who is who" der Muscle Shoals-Garde, angefangen bei Mac McAnally, über seinen alten ARA-Kumpel, James Hooker, bis Spooner Oldham, Jeff King, Danny Flowers, Jimmy Hall, Lenny LeBlanc, Kelvin Holly usw.! Russell Smith und der beste Countryrock-Sound der Amazing Rhythm Aces "is still alive"! Nein, "the end is not in sight", das Ende ist wirklich nicht in Sicht, bei weitem nicht! Russell Smith ist ganz obenauf! Diese CD ist eine musikalische Perle, ein wahres Countryrock-Prachtwerk! Einfach wunderbar!

Art-Nr.: 1328
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Old school
Walk these hills

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Trooper, Greg - make it through this world [2005]
Einmal mehr ein sehr starkes, neues Album des unter Musikerkollegen und Genre-Fachleuten so hoch angesehenen und respektierten Singer/Songwriters aus New Jersey, der nunmehr in Nashville lebt. "Make it throgh this world" entstand unter der Regie des berühmten Songwriter-/Soul-Produzenten Dan Penn, was dem Sound eine ganz wundervolle, relaxte,, herrlich southern-soulig getränkte Atmosphäre verleiht. Insgesamt nicht so rockig wie auf seinem Vorgänger läd uns Trooper zu einem großartigen Roots-/Americana-/Singer-Songwriter-Potpurri ein, dessen ungeheure Bandbreite von trocken und staubig interpretierten Folksongs, über erdigen Alternate Country, groovige Little Feat-Rhythmen, bluesigen Southern Soul, wie ihn eigentlich nur Russel Smith und seine Amazing Rhythm Aces zelebrieren können, bis hin zu charmant sprödem, wunderbarem Storytelling reicht. Mit großartigen "old-school Memphis tinged" Rhythmen und jeder Menge "swirling" Hammond- und vielseitigen Piano-Klängen (Kevin McEndree aus der Band von Delbert McClinton), in Kombination mit feinstem Gitarren- und Dobrospiel (ex-Commander Cody-Gitarrist Bill Kirchen und Steve Fishell), verpackt Trooper seine 12 Songs in einem einzigartigen, semi-akustischen, zeitlosen Gewand. Es fällt sehr schwer, einzelne Stücke hervorzuheben. Stellvertretend für eine durchweg excellente Scheibe erwähnen wir hier einmal den voller Gospel-Southern-Soul-Groove steckenden Rootsrocker "Dream away the blues" mit seinen klasse Orgel- und Gitarren-Passagen, die von einer wunderbaren Melodie durchzogene, entspannte, aber ungemein gefühlvolle, mit feinem E-Piano und leichten E-Gitarren-Tupfern verzierte Southern-"Blue-eyed Soul"-Nummer "This I'd do" mit ihrem warmen Orgelteppich, das herrliche, fokig-bluesige "Green eyed girl" mit seinem dezenten "Little Feat"-Feeling, der flockige, folkig-angehauchte, knackige Countryrocker "Make it through this world", das lockere, sehr melodische, mit schöner, zurückhaltender E-Gitarre und feinem Dobro instrumentierte "I love it when she lies", wie auch die wunderschöne Singer/Songwriter-Ballade "No higher ground". Greg Trooper trägt seine Geschichten mit einer ungemein fest fundierten Glaubwürdigkeit vor. In diesen Songs steckt so viel Gefühl und so viel Erfahrung! Zurücklehnen und Genießen!

Art-Nr.: 3249
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dream away the blues
This I'd do
Make it through this world
I love it when she lies
No higher ground

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