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Allman, Devon - turquoise [2013]
Beeindruckend! Musikalisch immens gereift, als Sänger, als Songwriter, als Gitarrist, als Musiker überhaupt, scheint es, als sei Devon Allman endgültig in der Lage, die ihm von seinem berühmten Vater Gregg Allman (The Allman Brothers Band) mitgegebenen (musikalischen) Gene stilgerecht im Sinne der großen Allman'schen Familientradition auszuleben. Er wird immer besser! Nach den Veröffentlichungen mit Honeytribe und der Gründung der grandiosen Bluesrock-/Southern Soul-Supergroup Royal Southern Brotherhood, die im vergangenen Jahr mit einem herausragenden Debut an den Start gingen, folgt nun mit "Turquoise" Devon's erstes Solo-Album - und auch das ist ein absoluter Knüller. Allman nimmt uns mit auf eine wunderbare Reise, die uns, wie sollte es auch anders sein, erneut durch die vielseitigen Gefilde amerikanischer Südstaaten-Musik führt - vom Blues, über herrlichen, gefühlvollen Southern Soul, swampigen Rock, bis hin zu jammigen, temperamentvollen Funk-Grooves. Dabei sind die Songstrukturen stets klar und kompakt, unterschwellig aber dennoch von einem Hauch von Jam-Feeling durchzogen. Sein Songwriting ist extrem stark. Alles kommt irgendwie ungemein locker, harmonisch und natürlich rüber, steckt aber gleichzeitig voller Kraft, wirkt durchaus druckvoll und "tight". Die Melodien sind einfach wunderbar. Musikalisch gibt es durchaus einige Bezüge zu Royal Southern Brotherhood. Deren von Allman vorgetragener und komponierter Song "Left my heart in Memphis" würde beispielsweise auch zu 100 Prozent auf "Turquoise" passen. Zudem hat sich Devon gleich noch seinen Band-Kumpel Yonrico Scott (ex Derek Trucks Band) mit ins Studio geholt, der die Schlaginstrumente bedient. Vervollständigt wird die großartige Rhythmusfraktion von Myles Weeks am Bass. Alle Songs hat Devon Allman selbst komponiert, zwei davon zusammen mit Mike Zito (ebenfalls Royal Southern Brotherhood). Ausfälle sucht man vergebens. Bärenstark beispielsweise der ungemein melodische, harmonische, knackige, sich unwiderstehlich in den Gehörgängen festsetzende straighte Southern Soul-Rocker "When I left home" (tolle Slidegitarren-Arbeit von Gast Luther Dickinson von den North Mississippi Allstars und The Black Crowes), die prächtig groovende, funkige Midtempo-Ballade "Stategy", das herrlich "soulful" vorgetragene "Into the darkness" (schönes Saxophon von Ron Holloway), oder das leicht kubanisch anmutende "Key Lome Pie" - um nur einige dieser klasse Songs explizit zu erwähnen. Enthalten ist darüber hinaus eine extrem starke Coverversion von Tom Petty's und Stevie Nicks' "Stop draggin' my heart around", das Devon Allman im Duett mit der großartigen Bluesrock-Gitarristin Samantha Fish vorträgt. Ja, ja, es bleibt dabei: "The peach didn't fall far from the tree" schrieb einst "Hittin' The Note", das bekannte, den Allmans nahe stehende Jamrock-Magazin über Gregg's Sohnemann. Und das wird hier wirklich eindrucksvoll deutlich. Devon Allman knüpft mit "Turquoise" nahtlos an die famosen Leistungen mit Royal Southern Brotherhood an, musikalisch kompakter und weniger jammig, aber genauso stark. "Great southern music for your soul": Tief beeindruckende, fantastische Vorstellung von Devon Allman!

Das komplette Tracklisting:

1. When I Left Home - 4:05
2. Don't Set Me Free - 3:40
3. Time Machine - 3:39
4. Stop Draggin My Heart Around - 4:45
5. There's No Time - 4:57
6. Strategy - 4:12
7. Homesick - 3:32
8. Into the Darkness - 3:24
9. Key Lime Pie - 3:04
10. Yadira's Lullaby - 2:25
11. Turn Off the World - 4:07

Art-Nr.: 8061
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
When I left home
Don't set me free
There's no time
Strategy
Homesick
Into the darkness
Key lime pie

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Allman, Gregg - live: back to macon, ga january 14, 2014 ~ 2 CDs & 1 DVD [2015]
Wir haben die Original U.S.-Amerikanische Doppel CD-/DVD-Kombi-Ausgabe!

2 CD & 1 DVD-Set! Mitreißende, hingebungsvolle Performance von Gregg Allman (The Allman Brothers Band) und seiner achtköpfigen Band aus dem Grand Opera House von Macon/Georgia, der Stadt, wo vor über 45 Jahren der große Triumpfzug der legndären ABB begann, vom 14. Januar 2014! In Gregg's famoser Band spielen u. a. der begnadete Gitarrist Scott Sharrard, der bekannte Memphis-Drummer Steve Potts und der langjährige ABB-Percussionist Marc Quinones, sowie 3 überhaupt nicht störende, nie zu dominant aufspielende Bläser, die dem Sound jede Menge Soul und Würze verleihen und damit richtig gut tun. Als Gast bei einigen Stücken fungiert zudem Gregg's Sohn Devon Allman (ex Royal Southern Brotherhood) an der Gitarre, so zum Beispiel bei der klasse interpretierten Zugabe "One way out". Die großartige Setlist mit einigen Allmans-Klassikern, stark arrangiertes Material aus Gregg's diversen Solo-Alben, sowie ein paar prächtig inszenierten Coverversionen (u. a. Jackson Browne's "These days", Wilson Pickett's Klassiker "I've found a love" und die packende, ungeheuer dynamische, southern-fueled Bluesrock-/Boogie-Nummer "Love like kerosene" seines Gitarristen Scott Sharrard) und die so großartige aufspielenden, herausragenden Musiker bescheren uns ein fantastisches Konzert. Schön, dass wir mittels dieser tollen Doppel-CD und der exzellent gefilmten Live-DVD (enthält zusätzlich 2 Bonustracks, die nicht auf den CDs enthalten sind) an diesem fulminanten Event teihaben dürfen. Gregg Allman, im übrigen bestens bei Stimme, und seine Band in blendender Verfassung. Was für eine Show!

Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Die komplette Setlist:

CD 1:
1. Statesboro Blues - 5.25
2. I’m No Angel - 4.06
3. Queen of Hearts - 6.35
4. I Can’t Be Satisfied - 5.15
5. These Days - 4.02
6. Ain’t Wastin’ Time No More - 6.50
7. Brightest Smile In Town - 4.55
8. Hot ’Lanta - 5.33
9. I’ve Found a Love - 4.39

CD 2:
1. Don't Keep Me Wonderin' - 5.11
2. Before the Bullets Fly - 4.11
3. Melissa - 6.19
4. Midnight Rider - 5.10
5. Love Like Kerosene - 4.42
6. Whipping Post - 5.36
7. One Way Out - 11.28

DVD:
Statesboro Blues
I’m No Angel
Queen of Hearts
Interview: What Macon Was To Us
I Can’t Be Satisfied
These Days
Ain’t Wastin’ Time No More
Interview: Practicing in Macon
Brightest Smile In Town
Hot’Lanta
I’ve Found a Love
Don't Keep Me Wonderin'
Before the Bullets Fly
Melissa
Interview: We Worked Hard
Midnight Rider
Love Like Kerosene
Interview: Songwriting for the Allman Brothers
Whipping Post
One Way Out
BONUS:
Stormy Monday
Floating Bridge
Feature: The Gregg Allman Band at the H&H

Art-Nr.: 8937
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 23,90

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Brice, Lee - I don't dance [2014]
Nun hat er es endlich geschafft! Lee Brice’ drittes Album „I Don’t Dance“ hat auf Anhieb die Pole-Position der Country Billboard-Charts erklommen, nachdem er dieses Ziel mit dem Vorgänger „Hard 2 Love“ nur um Haarsbreite verfehlt hatte. Brice, der aufgrund einer Verletzung, seine anvisierte Sportlerkarriere an den Nagel hängen musste, machte am Anfang zunächst als Songwriter (Hits für Leute wie beispielsweise Tim McGraw, Garth Brooks und Jason Aldean stehen zu Buche) von sich Reden, bis er 2010 mit seinem Debütalbum „Love Like Crazy“ auch als eigenständiger Interpret durchstartete. Drei Airplay-Nr.1-Singles warf sein nächstes Werk "Hard 2 Love" ab, dazu gewann er die wichtige Trophäe "CMA/ACM Song of the Year" mit dem Titel "I Drive Your Truck". Bereits diese Scheibe deutete dezent an, dass Brice sich mehr als nur strikt dem New Country verbundener Künstler versteht. Ähnlich wie Eric Church auf seinem „Outsider“-Silberling offenbart jetzt auch Brice seinen Hang zum experimentellen Umgang mit dem Genre und öffnet sich auch für weitere Musik-Konsumentenschichten. Ebenfalls mit großem Erfolg. „I Don’t Dance“ hat auch die Top-5 der nationalen Billboard-200-Charts geentert. Das eröffnende Titelstück „I Can’t Dance“, zugleich erste Single, glänzt durch seine melancholische Note in den Strophen (klasse Gesang von Lee) und einem markanten Refrain und avancierte ebenfalls direkt zum Chart-Stürmer (Platz 5). Mit „No Better Than This“ legt Brice dann mal ein richtiges Countryrock-Brett nach (grandiose BGVs von Kelley Norris). Ein herrlicher von grandiosen E-Gitarren (Tom Bukovac und Travis Bettis) begeleiteter Stampfer im Stil der Black Crowes oder den Dirty Guv’nahs. Klasse! Das folgende „Show You Off Tonight“ wie auch „Good Man“ (mit sich überschlagendem Strophen-Sprechgesang) könnten auch als Songs für ein Big & Rich-Album durchgehen. Ähnlich wie das eigenwillige Duo kombiniert Brice dann zum Teil flimmernde Synthies, Drum-Loops, Voice-Effekte, Streicher, Dancefloor-Beats, HipHop-Passagen mit countrytypischen Instrumenten wie Banjo, Steel und klasse gespielten Akustik- und E-Gitarren, so dass New Country-, Rock-, Pop-, R&B-Elemente z. T. fließend ineinander verschwimmen. Das ist allerdings wohldurchdacht und wird natürlich von hervorragenden Musikern gekonnt in Szene gesetzt. Die zweite pianounterlegte Single „Drinking Class“ huldigt der Arbeiterklasse und kehrt wieder etwas mehr zu den NC-Wurzeln zurück. Klasse das launige „Girls In Bikinis“, ein typischer Sommer-Fun-Song im Stile von Luke Bryan/Billy Currington, bei dem man sich sofort an eine karibische Strandbar versetzt fühlt und den Bade-Schönheiten bei gekühlten Cocktails zuzwinkert. „Sirens“ erschlägt fast mit seinem Temporefrain, Lee zeigt hier, dass er auch richtig gut Banjo spielen kann. Bei „Somebody’s Been Drinkin’“ gibt es die brice-sche Variante eines ‚Crying In My Beer’-Songs als prompten Durchatmer. Schon bald in der avantgardistischen Art eines Bryan Ferry serviert der Protagonist „Hard To Figure Out (The Airport Song)“. Ein weiterer Track, den man nicht unbedingt auf einem New-Country-Album erwartet. Dann zaubert der Junge aus Sumpter, South Carolina, noch ein fettes Southern Rock-Stück als Ode an die Heimat aus dem Köcher. „My Carolina“ stampft wie eine Walze unter schwerem E-Gitarrenfeuer durch die Südstaaten-Sümpfe, Travis Bettis greift hier richtig famos in die E-Saiten. Der überragende Song des Albums! Dem Wechselbad der Gefühle nicht genug. Das piano-getränkte „Panama City“ überrascht zum Abschluss mit Gospel-Gesangseinlagen. Lee Brice will auf „I Don’t Dance“ diesmal sein komplettes Spektrum an kompositorischem Können in einem Album vereinen und performen, und nimmt dabei, ähnlich wie Eric Church, in Kauf, dass der klassische New Country-Hörer so manche härtere Nuss serviert bekommt. Die Chartplatzierungen und sein Mut geben ihm, wie man sieht, scheinbar recht. Er dürfte als Zugpferd bei Curb Records nun endgültig die Lücke schließen, die Tim McGraw hinterlassen hat. Lee Brice weiter unaufhaltsam in der Erfolgsspur! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. I Don't Dance - 3:41
2. No Better Than This - 4:13
3. Show You Off Tonight - 3:54
4. Always The Only One - 3:53
5. Good Man - 3:24
6. Drinking Class - 3:27
7. That Don't Sound Like You - 3:30
8. Girls In Bikinis - 3:13
9. Sirens - 3:54
10. Somebody's Been Drinking - 3:41
11. Hard To Figure Out (The Airport Song) - 3:25
12. My Carolina - 3:57
13. Panama City - 4:15

Art-Nr.: 8666
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Brothers Keeper - todd meadows [2014]
Brothers Keeper sind eine exzellente, großartig aufspielende Rootsrock-/Americana-Rock-Formation voller Spirit, Soul und Southern-Flair, bestehend aus gestandenen Musikveteranen, die schon seit ewigen Jahren mit den unterschiedlichsten Bands in den Staaten zusammenarbeiten. Ihr Debutalbum "Todd Meadows" ist eine hinreissend starke Scheibe, in etwa auf der Schiene solcher Kollegen wie Truth & Salvage Co. Hard Working Americans, Little Feat, The Band und Konsorten, deren wunderbare Songs von vorn bis hinten begeistern. Tolle Grooves und Melodien, hier mal ein wenig Blues-Feeling, dort mal ein Hauch von Soul, ein Hauch von Country und jede Menge, prächtiger, Gitarren-orientierter Roots-/Americana-Rock'n Roll. Als Gäste mit dabei sind u. a. John Popper (Blues Traveler) mit seinem brillanten Mundharmonika-Spiel und als Lead-Sänger bei einem Track, sowie der begnadete Gitarrist und Multi-Instrumentalist Jono Manson. "This is a Rock n Roll outfit like you haven't seen in a long, long time", heisst es in einem begeisterten U.S.-Review! Man kann diese Begesiterung absolut nachvollziehen...

Das komplette Tracklisting:

1. Chamberlain - 3.52
2. Keep On Burning - 3.25
3. If Only For A While - 4.01
4. Days Go By - 3.59
5. Kind Of Like A Joke - 3.19
6. Cold Rain - 5.29
7. Why Do You Fall - 4.32
8. Nothing To Do - 3.37
9. Bring The Man Down - 3.06
10. Still Missing You - 4.19
11. Along The Way - 3.42
12. The Weight - 6.15

Art-Nr.: 8760
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Chamberlain
Keep on burning
Days go by
Kind of like a joke
Why do you fall
Nothing to do
Bring the man down

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Buck 69 - no medicine like the blues [2013]
Großartige Blues-/Bluesrock-Formation aus Toledo/Ohio um den exzellenten Sänger und Songwriter Tom Clawson und den herausragenden Lead-Gitarristen John Sevilla, der bei einigen Tracks auch durch den nicht minder starken Sohn Clawson's, Alex Clawson, ersetzt wird. Die Truppe, die zumeist als Septett in Erscheinung tritt, spielt eine exquisite Mischung aus wunderbar bluesigen Titeln voller natürlichem, ehrlichem Blues-Feeling und knackigen, kraftvollen Rockern - alle ausgelegt auf Clawson's prächtigen Gesang und die grandiose Lead Gitarren-Arbeit der beteiligten "Gitarreros". Clawson jr. ,und vor allem John Sevilla sind wahre Meister ihres Fachs, die immer wieder mit tighten Riffs und baumstarken Soli brillieren. Nimmt man allein mal das lnapp 9-minütige Titelstück des Albums, "No medicine like the Blues". Die Nummer beginnt als überaus gefühlvoller Slow Blues mit schöner Piano-Untermalung, feinen Gitarrenläufen und Clawson's klasse Gesang, ehe nach gut 4 Minuten ein harmonischer aber markanter Tempowechsel ensetzt, der nun einen richtig flotten Uptempo-Groove vorgibt. Von nun an hat John Sevilla seinen Auftritt und begeistert mit einem hinreissenden, rund 4-minütigen Gitarrensolo voller Inspiration, Virtuosität und Melodik, das irgendwo zwischen Santana und Joe Bonamassa anzusiedeln ist. Toll! Überhaupt bleibt das Songmaterial von vorn bis hinten prächtig hängen. Zwei der insgesamt 16 Songs werden von der Sängerin Candice Coleman Lange vorgetragen, die ebenfalls eine klasse Stimme hat. Gast an der Orgel ist auf einem Stück iex-The Allman Brothers Band-Spezi Johnny Neel. Die Band selbst umschreibt ihre Musik so: "It’s like Kenny Wayne Sheppard meeting Jonny Lang in a Juke Joint to talk about Eric Clapton." Daran sieht man schon, dass die Gitarren die zentrale Rolle spielen. Ein hervorragendes, knapp 70-minütiges Blues-/Bluesrock-Hörvergnügen. Diese Medizin nehmen wir gerne...

Das komplette Tracklisting:

1. These Blues - 3:28
2. Ugly Teacher Blues - 4:13
3. Dead End Road - 4:02
4. No Medicine Like the Blues - 8:51
5. That's Life - 4:53
6. Without My Baby - 3:58
7. Love Ain't Easy - 4:03
8. Just an Old Blues Man - 3:54
9. Tell Me Why - 3:54
10. Hard Times - 4:52
11. Carry On - 3:55
12. I Pray for Me - 4:09
13. Don't Shave My Beard When I Die - 3:39
14. Soakin' Up the Blues - 2:49
15. My Car - 3:59
16. All Night Long - 3:59

Art-Nr.: 8501
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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These Blues
Dead end road
No medicine like the Blues
Love ain't easy
Tell me why
My car
All night long

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Chambers, Sean - the rock house sessions [2013]
"One hell of an album"! Der begnadete "guitarslinger" Sean Chambers aus North Fort Myers im US-Bundesstaat Florida beglückt die Bluesrock-Gemeinde mit einem irre starken Album! Das renommierte britische "Guitarist Magazin" führt den ehemaligen Hubert Sumlin-Sideman (von 1998 - 2003 war er dessen Bandleader und Lead Gitarrist) unter den "Top 50 blues guitarists of the last cenmtury" auf - welch eine Ehre. Doch hört man diesen "Hexer" spielen, wird einem klar, warum dieser Bursche von vielen Experten so eingeschätzt wird. Er kann es locker mit allen Größen des Genres aufnehmen, von Johnny Winter bis Stevie Ray Vaughan. Aufgenommen in Kevin McKendree's Rock House Studios in Nashville zelebriert Chambers hier mit seiner famosen Studiocrew, bestehend vorwiegend aus Tommy MacDonald am Bass, den ehemaligen Stevie Ray Vaughan & Double Trouble-Organisten Reese Wynans (der das Album auch produzierte) und dem saustarken Tom Hambridge am Schlagzeug, sowie einigen weiteren, namhafte Gästen (z. B. Rob McNelley bei einigen Tracks an der zweiten Gitarre) ein geradezu mitreissendes, esplosives Gitarren Bluesrock-Feuerwerk zwischen Texas-bound, Delta-style, Southern-rooted. Chambers, übrigens auch ein hervorragender Sänger, brilliert mit genauso virtuosen, wie emotionalen Gitarrenläufen, fast immer unterlegt von Reese Wynans brillantem Orgelteppich, der den ohnehin schon voluminösen Sound noch mehr verstärkt. Das Zusammenspiel der beiden ist grandios. Ein herausragendes Beispiel dafür ist der höllisch abgehende Volldampf-Boogie "Since I've been down" (Hambridge gibt mit seinem "Killer"-Drumming einen furiosen Takt vor), bei dem sich's Wynans (erinnert gar an Großtaten von Deep Purple's legendärem Tastenkönig Jon Lord) und Chambers mit wechselnden Soli so richtig geben. Das ist das pure Feuer! Das Songmaterial ist ohnehin von vorn bis hinten klasse. Ausfälle findet man nicht. Neben einigen Eigenkompositionen sowie Stücken von seinen Nashville-Kumpels, hat sich Chambers auch 3 exzellente Coversongs ausgesucht, die er ganz wundervoll interpretiert: Zum einen Gary Moore's seeliges "Holding on", das hier voller Southern Soul mit dezentem Gospelflair (großartige, weibliche Background-Gesänge) vorgetragen wird (grandiose Sologitarre von Chambers, wohl dosierte, effiziente Bläser-Fills), dann eine kraftvolle, packende Fassung des von Willie Mitchell und Earl Randle geschriebenen Songs "Come to Poppa", den Bob Seger auf seinem "Night moves"-Album bekannt machte, und als Schlußtrack des Albums noch einen kochenden, puren Rock'n Roll-Aufguß von Alvin Lee's (Ten Years After) "Choo Choo Mama", bei dem die Truppe, inklusive Chambers, noch mal richtig aufdreht. Doch auch der Album-Opener ist gleich ein Knaller: Sean Chambers und Kollegen setzen mit "World on fire" sofort die Bluesrock-Welt in Flammen. Ein treibender, übrigens von Rick Vito komponierter "Rockin' Blues" voller fetter, fleischiger Gitarren und ebenso kraftvoller Orgel-Einsätze. Der Meister lässt gleich ein furioses Solo vom Stapel. Klasse auch das perfekt integrierte Harpspiel von TJ Klay. Schon nach disem Auftakt ist man von der "Mugge" gefangen und weiß, dass wirklich nichts mehr schief gehen kann. Herrlich beispielsweise auch die traumhafte Bluesrock-/Southern Rock-Ballade "Meant to be", die mit ihrem Spirit und ihrer großartigen Melodie sofort solche Bands wie Stevie Ray Vuaghan's Double Trouble, Storyville oder die Arc Angels in Erinnerung bringt. Stark hier die Harmonie von Gitarre, Orgel, Klavier und Gesang. Das harte, aber ebenfalls sehr eingängige "Money in a minute" ist dann wieder ein krachender, straighter Bluesrocker voller kochender, massiver Gitarren und tierischer Orgel-Ergänzungen. Dampft aus allen Poren! Seam Chambers und seine exzellenten Mitstreiter liefern uns mit diesem Album einen brillanten Output von den "Rock House Sessions" in Nashville. Das ist lebendiger Bluesrock der allerfeinsten Art. Tolle Musiker, tolle Songs, tolles Album! "If you like your blues blazin’ hot, the Sean Chambers Band will definitely light your fire"! Jawohl!

Das komplette Tracklisting:

1. World on Fire - 5:07
2. Since I've Been Down - 4:21
3. Healing Ground - 4:36
4. Meant to Be - 3:55
5. Come to Poppa - 4:50
6. Your Love is My Disease - 3:13
7. Holding on - 4:09
8. Just for the Thrill - 4:33
9. Money in a Minute - 4:04
10. It Hurts to See You Go - 4:34
11. Choo Choo Mama - 4:35

Art-Nr.: 8429
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
World on fire
Since I've been down
Meant to be
Come to Poppa
Holding on
Money in a minute
Choo Choo Mama

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Curry, Matthew & The Fury - electric religion [2013]
Wow! Was für ein Talent! Blutjung (der Bursche ist zum Zeitpunkt der Aufnahmen dieses Albums gerade mal 18 Jahre alt), aber ausgestattet mit einer Spielkunst, einer Ausdrucksstärke, einem Charisma und einer Reife, die weit über seinem Alter liegt. "He has a natural feel on the guitar, as if he was born with a guitar in his hands",sagt die Chicagoer Blues-Legende Ronnie Baker Brooks.und auch Joe Bonamassa bekennt sich als Fan und bemerkt voller Anerkennung in seine Richtung: "Keep up the great playing". Die Rede ist von dem fantastisch aufspielenden Matthew Curry aus dem U.S.-Bundesstaat Illinois, der nicht nur ein begnadeter Gitarrenzauberer, sondern auch ein exzellenter Sänger mit einer schön erdigen, angerauten, "soulful" Stimme ist. Er und seine großartige Band "The Fury" präsentieren mit "Electric religion" bereits ihr zweites Album, eine bärenstarke, satt soundende Bluesrock-Scheibe mit einem Touch von Southern-, Roots- und Classic American Rock-Einflüssen, die von vorn bis hinten begeistert. Matthew Curry & The Fury (neben Curry sind das Erik Nelson an den Keyboards, Jaff Paxton am Bass und Greg Neville am Schlagzeug) legen ungemein viel Wert auf das Songwriting, was der Truppe geradezu herausragend gelungen ist. Die Stücke sind exzellent konzipiert und stecken voller prächtiger Melodien. Dennoch bietet das Material stets genügend Freiraum für den Protagonisten, sich mit brillanten Soli adäquat in Szene zu setzen, was aber nicht nur für ihn, sondern auch für seine kongenialen Mitstreiter gilt. Vor allem Keyboarder Erik Nelson besticht, je nach Thematik, mit fantastischen Orgel- und/oder Piano-Einlagen, die sich glänzend mit Curry's sattem Gitarrensound verbinden. Ja, wenngleich "Meister" Curry sicher die zentrale Rolle spielt, ist "Electric religion" ein richtiges Bandalbim geworden, was man zu jeder Minute spürt. Auch das ist ein zusätzlicher Indikator für die hohe Qualität dieser Band und ihrer Musik. Dennoch muss man abermals Curry's vorzügliches Spiel erwähnen, denn er agiert schon in seinen jungen Jahren, ähnlich wie es einem jungen Joe Bonamassa vergönnt war, auf Augenhöhe mit den ganz Großen der Zunft. Sein Gitarrensound ist, da wiederholern wir uns gerne, immer herrlich fett, auch wenn er seine Läufe mal schön quirlig und locker spielt. Die Einflüsse und Spuren, die zweifelsohne wahrzunehmen sind, gehen von Stevie Ray Vaughan, über Eric Clapton und Cream, Led Zeppelin, The Allman Brothers Band, Chris Duarte, bis hin zu Kenny Wayne Shepherd und wie sie alle heissen. Dennoch erkennt man sofort Curry's eigene Identität, seine eigene Art all diese Einflüsse zu seinem eigenen Stil miteinander zu verschmelzen. Los geht's mit einem großartigen, treibenden, dabei sehr melodischen, voller lässiger Gitarrenläufe steckenden Bluesrocker. Wunderbar die schöne Orgel, die hinter Curry's glänzendem Lead Gitarren-Spiel liegt. Klasse auch der mehrstimmige Refrain und die gesunde Portion Southernflair, die diese Nummer versprüht. Diesen klasse "southern blues rock swagger" fühlen wir auch bei den folgenden "Set me free" und "Six string broken heart", wobei es sich bei letzterem um eine gradezu traumhaft melodische Ballade handelt. Satte Gitarrenläufe überall, ergänzt von vorzügliechem Klavierspiel Nelson's. Toller Gesang von Curry! Das anschließende "Put one over" ist ein klassischer "hard driving Texas Bluesrock-Boogie" in besten SRV-Stil. Ein voluminöser Orgel-/Gitarrensound bestimmt das Geschehen, gipfelnd in einem brillanten Orgel-/Gitarrensolo-Duell im Instrumentalbreak. Hammerstark! Wie auch der "knallende", fetzige Bluesrocker "Hundred dollar friend" mit seinem tighten Rhythmus und dreckig, erdigen Arrangement. Wirkt wie einer der besten Songs die ZZ Top nie geschrieben haben. Irre starke Gitarrenläufe, unterlegt mit einem klasse Orgelteppich sorgen für den puren Bluesrock-Genuß! "JMH" ist ein flammendes, fettes, melodisches Hendrix-Tribute, während die Band mit "Bad bad day" einen phänomenalen Slow Blues hinlegt. Wir erleben wundervolle, hoch emotionale Gitarrenläufe von Curry, unterstützt von herrlichen Orgel- und Piano-Passagen. Die komplette Band legt ungemein viel Gefühli in diese Nummer. Man ist regelrecht gefangen in dieser exzellenten Performance. Ganz stark auch noch der wunderbar flüssige, lockere, großartig ins Ohr gehende, bluesige, southern-rooted Rocker "Louanna" mit seinen lässigen, vollendet in die Melodie eingebundenen, vorzüglichen Gitarrensoli. Matthew Curry & The Fury legen ein baumstarkes Album hin, das in der Bluesrock-Szene sicher für jede Menge Aufmerksamkeit sorgen wird. Auch Blues-Veteran Tommy Castro bekennt sich längst als Curry-Fan. Der junge Saitenzauberer und seine Band "are the real deal" - und sie sind auf dem Weg sich ganz nach oben zu spielen. Einfach großartig!

Das komplette Tracklisting:

1. Love Me Right - 4:05
2. Set Me Free - 4:07
3. Six String Broken Heart - 4:13
4. Put One Over - 3:50
5. Hundred Dollar Friend - 4:09
6. J.M.H. - 3:47
7. Genevieve - 4:20
8. Bad Bad Day - 6:36
9. Down the Line - 4:15
10. Louanna - 3:11

Art-Nr.: 8453
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love me right
Six string broken heart
Put one over
Hundred dollar friend
JMH
Bad bad day
Louanna

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Duarte Group, Chris - lucky 13 [2014]
"One of the most impressive guitarists on the rockin' blues scene today", der texanische Gitarrenhexer Chris Duarte und seine Band kommen mit ihrem neuen Studioalbum! Es ist wieder ein packender Energie-geladener, rauer Gitarren Rock- und Blues-Trip geworden, der allerdings auch seine ein/zwei ruhigeren Momente hat. Aber egal, was Duarte auch zelebriert, seine atemberaubenden Gitarrensoli zünden vom Anfang bis zum Ende. Der aus San Antonio/Texas stammende, heute in Atlanta/Georgia lebende Duarte spielt einen überaus inspirierten und intensiven, aus "allen Zylindern feuernden" Texas-Bluesrock, der natürlich vorwiegend von seinem brillanten Gitarrenspiel, aber auch von seinem klasse Gesang und Songwriting lebt. Nie machte er einen Hehl daraus, dass Stevie Ray Vaughan sein großes Vorbild ist, doch Duarte's Einflüsse gehen weit darüber hinaus. Hendrix, Johnny Winter, ZZ Top - alle hinterlassen sie ihre Spuren, genauso wie kultige, texanische Blues-Ikonen wie Lightnin' Hopkins. Texas Alexander und Blind Lemon Jefferson. Chris Duarte's Gitarrenspiel ist überaus virtuos und abwechslungsreich, von wilden, glühenden Power-Ritten, bis hin zu emotionalen, messerscharfen, ausgefeilten, soulful "Slow-Leads". Doch was immer er seinem "Brett" entlockt, es hat einsame Klasse. "Lucky 13" besticht mit tollen Grooves (großartig seine kongenialen Mitstreiter Kevin Vecchione am Bass und John McKnight an den Drums), zuweilen einem leichten Funk-Feeling, dazwischen mal ein Psychedelic-Flair, einem Hauch von Southern Rock- und Jam-Esprit und jeder Menge Blues- und Rock-Power. Baumstark beispielsweise der gut nach vorn gehende, wunderbar groovende, dennoch irgendwie auch herrlich locker rüberkommende rockin' and rollin' Blues-Boogie "Angry man" mit seiner prima Melodie und dem glühend heissen, quirligen Gitarrensolo, der klassische, von einem schwergängigen Rhythmus, prächtiger Gitarrenarbeit und starkem Gesang geprägte Texas Gitarren Blues-Shuffle "Ctazy for your love", der schön swingende, nostalgisch angehauchte Roadhouse-Boogie "Who lves you", der fantastische, 9 1/2-minütige, ungemein emotional dargebotene Slow-Blues "Let it go" mit seinen variablen, schier endlosen, ergriffenen Gitarrenläufen, der genauso straighte, wie lässig cool zelebrierte, southern-inspired Rocker "Man up" (würde wohl auch prima zu Dan Baird oder seinen The Bluefields passen), der wuchtige, dreckige, raue, schwere Blusrocker "Weak wheels" (brennendes Gitarrensolo im Break"), oder auch die mit toller Hammond Orgel untermalte, wunderbar melodische Ballade "Setting sun", ein Drittel der rund 18-minütigen, klasse inszenierten "Meus Via Vita Suite". Keine Frage, das von Mike Varney produzierte Werk lässt keine Wünsche der Gitarren Bluesrock- und Chris Duarte-Fangemeinde offen. Ein wieder einmal ausgezeichneter, über 77-minütiger, fulminanter Ritt des Meisters.

Das komplette Tracklisting:

1. You Know You're Wrong - 6.14
2. Angry Man - 4.58
3. Crazy For Your Love - 5.15
4. Who Loves You - 3.37
5. Here I Come - 6.01
6. Let It Go - 9.27
7. Man Up - 5.00
8. Not Chasing It - 4.43
9. Weak Wheels - 6.10
10. Ain't Gonna Hurt No More - 4.18
11. Let's Go For A Ride - 5.10
12. Minefield Of My Mind - 5.53
13. Setting Sun - 6.48
14. Jump The Trane - 3.57

Art-Nr.: 8684
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You know, you're wrong
Angry man
Crazy for your love
Let it go
Man up
Weak wheels
Setting sun

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Elmore, Jason & Hoodoo Witch - upside your head [2010]
"Jason Elmore & Hoodoo Witch carry on the tradition of guitar-slinging Texas Blues Rock"! Und wie sie das tun! "Jason Elmore is the hottest new guitar hero, deep from the heart of Texas"! Yeah! Saustarkes Debut dieses "masterful guitarslingers" aus Denison/Texas, der sich mit seiner Truppe Hoodoo Witch (klassische Trio-Besetzung) aufmacht, die texanische Bluesrock-Szene ordentlich aufzumischen. Voller Herz und voller Selle, voller Leidenschaft und voller Biss, voller Enthusiasmus und voller Frische beackern sie das Terrain zwischen Stevie Ray Vaughan (ein amerikanischer Fan bemerkte gar in einem Statement "The new SRV has arrived") und Johnny Winter, zwischen Freddie King und Muddy Waters, zwischen Too Slim and the Taildreggers und ZZ Top, zwischen Joe Bonamassa und den Buddaheads, Led Zeppelin und Rory Gallagher, aber auch zwischen Sonny Landreth und The Allman Brothers Band. Vielseitig, aber sie bringen das prächtig unter einen Hut und es passt einfach wunderbar zusammen. Elmore ist nicht nur ein Wahnsinns-Gitarrist, dessen mitreissende Riffs und Soli ihm tiefste Bewunderung und Ehrfurcht entgegenbringen, nein, er ist auch ein fabelhafter Sänger und exzellenter Songwriter. Die Bandbreite des durch und durch bärenstarken Songmaterials geht von mächtig abgehenden Volldampf-Boogies, über kochenden Roadhouse-Blues, brodelnde Texas-Shuffles, herrlich groovenden Midtempo-Bluesrock, flüssigen Southern-Bluesrock, "gritty" Roots-Blues, schwülen Delta-Blues, bis hin zu seeligem, wundervollem Slow-Blues(rock). Und auch für vorzügliche Melodik hat Elmore ein gutes Händchen. Schon gleich zu Anfang gibt's eine absolute "Killer"-Nummer: "Dusk till dawn" heisst das Stück, ein baumstarker, fetter, dreckiger, Slide-getränkter, Southern-rooted Boogie voller zündender Bottleneck-Ausflüge. Elmore und seine Jungs sind sofort auf Betriebstemperatur und der Saitenkünstler rührt mit seiner Slide ein mächtig dampfendes Voodoo-Gebräu an. Man ist sofort von dieser Musik gefesselt. Zeppelin-mässige Riffs eröffnen den anschliessenden, klassischen, mit einem Schuss Funk-Blues gewürzten Rocker "Big money grip". Nicht nur hier fällt auf, wie großartig auch Elmore's Rhythmus-Fraktion "Hoodoo Witch" (Beau Chadwell - Drums, Chris Waw - Bass) auftritt, die den Protagonisten eine geradezu perfekte Basis verschafft. Die Nummer hat ein klasse Feeling. Mit dem folgenden "All it does is rain" präsentieren uns die Jungs nun einen ganz herrlichen Slow-Blues, eingehüllt in einen wunderbaren Rhythmus, eine exzellente Melodie und einen großartigen, aus vielseitigen. transparenten Gitarren bestehenden Mantel traumhafter Riffs, Licks und Soli. Faszinierend das immer wieder wieselflinke, erdige, satte, ungemein virtuose Gitarrenspiel des Meisters. Das ausgedehnte, über 3-minütige, mit schönen Wah Wahs angereicherte, überaus abwechslungsreiche Solo ist pure Gitarren-Magie. Ganz groß! Der kernige Rocker "Drag me down" kommt dann wieder mit klassischen Riffs zwischen Taste und Led Zeppelin (ohne dabei das "down home Texas-Feeling zu vernachlässigen) und die anschliessende "schwaze Witwe" ("Black widow") macht mit ihrem beherzten Auftreten die Roadhouses zwischen Texas und Oklahoma unsicher. Einen weiteren Texas Bluesrock "Killer"-Shuffle voller Southern-Flair (Stevie Ray Vaughan meets ZZ Top) bekommen wir mit dem prachtvollen "Road to ruin" serviert - klasse E-Gitarren-Riffs, ein scharfer Groove, starker Gesang, eine prima Melodie und natürlich wieder ein fulminantes, die Herzen der Saiten-Enthusiasten höher schlagendes Solo inklusive. Es folgen mit dem rauen, schnellen "6 foot down" ein explosiver "Volle Kanne"-Slide-/Delta-/Swamp-Boogie (glühende Slide-Attacken ohne Ende) und mit dem tollen "Dracula bite" ein straighter, riffiger, Blues-based Classic-Rocker (das Gitarren-Solo sprüht nur so vor flüssigem Southern-Flair), ehe mit dem wunderbaren "Evil woman" wieder ein eher zurückgenommener Midtempo-Bluesrocker auf dem Programm steht, der aber vor innerer Stärke und Energie nur so strotzt. Im richtigen Moment wartet Elmore erneut mit einem zündenden Gitarrensolo auf, das stetig an Kraft gewinnt, um den Song schließlich wieder in den ursprünglichen, lässigen Mojo-Groove zurückzugeleiten. Klasse hier auch die gut abgestimmte Orgel-Untermalung von Gastmusiker Shawn Phares. Eine Knüller-Nummer! Doch was soll man weiteres über einzelne Tracks erzählen, das komplette Album ist schließlich ein 56 1/2 Minuten währender, absoluter Bluesrock-"Hit"! Produziert hat das Werk im übrigen, zusammen mit Jason Elmore, Jim Suhler (Jim Suhler & Monkey Beat, George Thorogood), der zudem bei einigen Songs als zweiter Gitarrist mit von der Partie ist. Jason Elmore & Hoodoo Witch mit einem Debut, das keine Wünsche offen lässt. "Upside your head" ist nicht mehr und nicht weniger als ein waschechter Genre-Knüller. Einfach famos! "No tricks, just straight up rockin' kickass Blues"!

Das komplette Tracklisting:

1. Dusk Till Dawn 4:13
2. Big Money Grip 3:39
3. All It Does Is Rain 6:20   
4. Drag Me Down 3:37
5. Black Widow 3:36
6. Road to Ruin 4:45
7. 6 Foot Down 2:38   
8. Dracula Bite 5:14
9. Evil 6:00
10. Wash My Hands of You 4:11
11. Red River Valley 2:26
12. World of Trouble 3:34
13. Nobody Knows 3:32
14. That's the Way It's Got to Be 2:57

Art-Nr.: 6894
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dusk till dawn
All it does is rain
Road to ruin
6 foot down
Dracula bite
Evil woman
Nobody knows

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Hard Working Americans - the first waltz ~ live CD & DVD-set [2014]
CD & DVD-Set! Neben Trigger Hippy zählen die Hard Working Americans zu den ganz großen Bereicherungen der Roots-, Southern-, Jamrock-Szene des Jahres 2014 und wie Trigger Hippy bestehen auch die Hard Working Americans aus einem Line-Up von gestandenen, grandiosen Musikern. Nach ihrem famosen Studio-Debut vom Februar diesen Jahres, beglückt uns die Band nun mit einem überragenden Live-Set, bestehend aus Live-CD und einer packenden, über 90 Minuten währenden Live-DVD (inkl. dokumentarischer Statements der Band-Mirglieder - jedoch sind die Live Songs des Konzertes nicht unterbrochen). Die Hard Working Americans sind: Todd Snider - vocals (höchst angesehener, grandioser Singer-Songwriter aus Texas), Dave Schools - bass (von Widespread Panic), Neal Casal - guitars (von Chris Robinson Brotherhood, ex Ryan Adams' Cardinals), Chad Staehly - keyboards (von Great American Taxi) und Duane Trucks - drums (der jüngere Bruder von The Allman Brothers Band- und Tedeschi Trucks Band-Meistergitarrist Derek Trucks, Col. Bruce Hampton & the Pharoah Gummit). Zudem war hier als sechstes Bandmitglied noch der grandiose, zweite Gitarrist und Lap Steeler Jesse Aycock mit von der Partie. Was die Truppe live zelebriert ist phänomenal. Die Songs wirken noch einmal kerniger, erdiger, rootsiger und vor allen Dingen viel jammige als im Studio, sind garniert mit herrlichen Soli (vor allem der beiden Gitarristen, strotzen aber gleichzeitig nur so vor Harmonie und Melodik und demonstrieren die ganze Spielfreude und Vitalität dieser hinressenden Band. Todd Snider als Frontmann liefert eine gesangliche Meisterleistung ab und verfügt über ein aussergeöhnliches Charisma. Die CD wurde mitgeschnitten bei Shows und Rehearsals aus dem Boulder Theater in Boulder/Colorado zwischen dem 17. und 20.12. 2013, während das Konzert der DVD am 20.2.2014 im "Marathon Music Works" von Nashville/Tennessee statt fand. Die CD enthält vorwiegend das Material ihres Studioalbum, das, wie gesagt, aber völlig anders, als im Studio gespielt ist. Dazu gibt es mit "Play a train song" und "Guaranteed" live auch noch zwei exzellente Eigenkompositionen von Todd Snider, die auf dem Studioalbum nicht enthalten sind, und die ebenfalls bislang unveröffentlichte Pracht-Nummer "Mission accomplished". Zusätzliches Bonbon ist zudem ein brandneuer Studiotrack, die wundervolle Roots-/Americana-Nummmer "Come from the heart", bei der die großartige Rosanne Cash mit prächtigem Harmonie-Gesang mitwirkt. Die Live-DVD des Nashville-Konzertes beinhalltet größtenteils die gleichen Stücke wie die CD, also auch die beiden Todd-Snider-Kompsitionen, die es nicht auf dem Studiodebut gibt, sowie das bärenstarke "Down to the well". Was die Hard Working Americans auf die Bühne zaubern, ist eine absolut hinreiisende, voller Southern-Esprit steckende Rootsrock-/Jamrock-Performance, die einen unmittelbar in ihren Bann zieht. Granz große "Mugge" einer ganz großen Band! Kommt in einer sehr schönen Digipak-Verpackung im Schuber, 3-fach aufklappbar mit Gimmix-Cover! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar! Ein rundum begeisterndes Teil!

Die kompletten Setlists:

CD:
1. Blackland Farmer - 7.37
2. Another Train / Working Man Blues - 7.03
3. Play A Train Song - 6.39
4. Mission Accomplished - 6.03
5. Run A Mile - 5.14
6. I Don't Have A Gun - 4.43
7. The Mountain Song - 7.04
8. Straight To Hell - 6.44
9. Stomp And Holler - 5.18
10. Guaranteed - 12.33
11. Wrecking Ball - 5.50
12. Come From The Heart (w/ Rosanne Cash) - 4.22

DVD:
1. The Mountain Song
2. Blackland Farmer
3. Down To The Well
4. Play A Train Song
5. Guaranteed
6. Another Train / Working Man Blues
7. Straight To Hell
8. Stomp And Holler
9. Wrecking Ball

Art-Nr.: 8700
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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LaRue, Stoney - aviator [2014]
Stoney LaRue mit seinem vierten Studioalbum! Nachdem sich der in Edmond, Oklahoma lebende Singer/Songwriter auf seinem letzten Album "Velvet" ein wenig experimentierfreudig gezeigt hatte und trotzdem, was die Charts anbelangt, mit seinem bisher größten Erfolg belohnt wurde, wählt er mit seinem neuen Werk "Aviator" wieder die eindeutig eingängigere Variante und wartet mit wunderbar lockeren, flockig dahin fliessenden und sehr melodischen Songs auf, die sich, immer noch weit entfernt vom Nashville-Mainstream, genüsslich an der Schnittstelle zwischen rootsigem Country, teils mit durchaus traditionellem Ambiente, Americana, Alternate Country und feinem Red Dirt-Country tummeln. Das Material ist klasse! Verantwortlich hierfür ist die erneute Zusammenarbeit LaRues beim Songwriting mit Mando Saenz, der ja auch schon auf "Velvet" stark mit eingebunden war. Lediglich der Merle Haggard gewidmete Countryschwofer "Natural high" (weinende Steel, wunderschöne Harmoniegesänge von Aubrie Sellers) stammt aus der Feder von Freddy Powers. Produziert haben, in einem angenehm warmen und transparenten Sound, Frank Lidell (Eli Young Band) und Mike McCarthy. LaRue beeindruckt mit einer reifen, großartigen Gesangsleistung und hat zuweilen gar ein ganz dezentes Garth Brooks-Timbre in der Stimme, das hervorragend dem countrydurchzogenen Gehalt vieler Tracks unterstreicht. Natürlich ist es eine Freude, den hervorragenden Musikern (u. a. Wallflowers-Drummer Fred Eltringham, Glenn Worf, Oran Thornton, Glenn Duncan, Jim Hoke) zuzuhören, wobei Randy Scruggs (Sohn von Bluegrass-Legende Earl Scruggs) mit seinem herrlich klaren Akustikgitarrenspiel, Aubrie Sellers mit bezaubernden Harmoniegesängen und der variable Josh Grange mit E-Gitarre, Steel und Keys die auffälligsten Akteure darstellen. Vom flockigen Opener "One And Only" (quirliges Akustikgitarrenspiel, Steel, Fiddle-Tupfer) über das Dancehall-taugliche "Til I’m Moving On", dem atmosphärischen Titelstück "Aviatior" (tolle Akustik-Slide, Akkordeon, E-Piano, Crowd-Harmoniegesänge) den sehr eingängigen "A Little Too Long" (Akkordeon-Tupfer) und "Million Dollar Blues" (klasse Bariton-E-Gitarre, einfühlsame Harmoniegesänge von Sellers), bis zum bereits o. a. Steel-getränkten Heuler "Natural High" lässt Stoney diesmal vor allem seinem Country-Herz freien Lauf. Ganz stark auch das wunderbar lockere, entspannte, traumaft melodisch dahin gleitende "Blending Colors", das mit seiner Rhytmik, seinen vereinzelten Flöten-Klängen und dem markanten Akustik Gitarren-Spiel gar ein wenig an die "Heard It In A Love Song"-Art der The Marshall Tucker Band zu erinnern scheint. Am Ende gibt es mit "Studio A Trouble Time Jam" noch einen recht schroffen, psychedelisch angehauchten Countryrocker (mit dezentem Rockabilly-Flair, quäkiger Harp, rauem E-Gitarrenfinale) als Bonustrack, mit dem gegen eine unverhoffte Schließung eines RCA-Studios, das wohl inmitten einer Musiker-Session dicht gemacht wurde, protestiert werden soll. Sehr schön wieder mal das Cover-Artwork (schon auf "Velvet" hatte ja der Samtüberzug für Aufsehen gesorgt) mit allen Texten, das diesmal ganz im Zeichen des Flugwesens (zum Teil mit technischen Zeichnungen) nebst einigen Fotos von Stoney illustriert wurde. Stoney LaRue gelingt mit "Abviator" eine deutliche Steigerung zum Vorgänger "Velvet". Das Werk dürfte den Fans von lockerem, melodischem Alternate Country, Red Dirt Country und sicher auch dem ein oder anderen, traditionbewusstenCountry-Freund eine Menge Freude bereiten. Der Mann hebt dabei, wie der Titel es vermuten lassen könnte, überhaupt nicht ab, sondern stellt sich ganz in den Dienst der Musik. Er geht dabei weiter seinen ganz eigenen Weg - und das ist gut so. Klasse Stoff für aufgeschlossene Americana-/Country-Feinschmecker! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. One And Only - 5:02
2. Golden Shackles - 3:40
3. Til I'm Moving On - 2:25
4. Aviator - 3:49
5. First One To Know - 4:36
6. Blending Colors - 4:23
7. Spitfire - 3:19
8. Still Runnin' - 3:47
9. A Little Too Long - 3:47
10. It's Too Soon - 3:17
11. Million Dollar Blues - 3:47
12. Dark Side Of The Line - 3:10
13. Natural High (for Merle Haggard) - 3:46
14. Studio A Trouble Time Jam - 6:25

Art-Nr.: 8719
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One and only
Til I'm moving on
First one to know
Blending colors
Still runnin'
It's too soon
Million dollar blues

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Lynch, Dustin - where it's at [2014]
Ein Debütalbum direkt mal so eben auf Platz Eins der Billboard Country Charts zu setzen, ist schon eine tolle Sache, zumal Dustin Lynch an den meisten Kompositionen auch selbst beteiligt war. Klar ist aber auch, dass dieser Erfolg, was den Nachfolger betrifft, gerade für so einen jungen Burschen ernormen Druck erzeugen kann. Für sein zweites Werk galt es jetzt für ihn und alle Beteiligten in seinem Umfeld wohlüberlegt zu agieren. Bei seinem Label Broken Bow Records entschied man sich, die Herausforderung offensiv anzunehmen und ganz im Stile ihres Flagschiffes Jason Aldean eher weiter ordentlich zu "klotzen", als auf die Bremse zu treten. Dustin Lynch's brandneue CD "Where It’s At" lässt mit satten 15 neuen Songs keine Wünsche offen und hievt den aus Tullahoma, Tennessee stammenden 29-Jährigen in den Status der Stadion-tauglichen Top New Country-Interpreten dieser Zeit. Ein Album voller kraftstrotzender, radiotauglicher Songs, die bestens dazu geeignet sind, Massen zu begeistern, aber auch mit einigen schönen Breaks dazwischen, welche die eher traditionell ausgerichtete Klientel des Genres überraschen wird. Das Produzenten-Erfolgsgespann vom Vorgänger, Brett Beavers und Luke Wooten, wurde diesmal nur noch bei drei Titeln ("Halo" - schöner verspielter Gute Laune-Track; "All Night" - schöner Midtemposong mit Powerrefrain und den zur Zeit bei vielen Künstlern der Szene angesagten, integrierten Whoa-Yeah-Crowd-Harmonie-Gesängen; und dem schön sensibel mit einer Mandoline, E-Gitarren-Fills und einer herrlich weinenden Steel bestückten "Your Daddy’s Boots", bei dem der zukünftige Ehemann seiner Angetrauten verspricht, in die großen Fußstapfen des geliebten Schwiegervaters zu treten) involviert. Der Rest blieb diesmal dem aus dem Jason Aldean-Umfeld bekannten Mickey Jack Cones vorbehalten, der sich hier auch instrumententechnisch und mit Backgroundgesängen einbringt. Der setzte diesmal mehr auf Fremd-Kompositionen von arrivierten und angesagten Hitschreibern wie Ashley Gorley, Matt Jennings, Ben Hayslip, Rhett Akins, Marv Green & Co., lässt aber Dustin auch bei einzelnen Stücken, wie dem euphorischen "To The Sky", der Powerballade "Sing It To Me", der Ode an das einfache Countryleben "She Wants A Cowboy" (erinnert ein wenig an Glenn Campells Hit "Rhinestone Cowboy"), und dem mit einem von Bruce Hornsby-/Phil Vassar-infizierten Piano aufwartenden "Middle Of Nowhere" auch seine kreative Ader ausleben. Auch bei den Musikern wurde kräftig am Personalkarussell gedreht. Diesmal geben hauptsächlich Lonnie Wilson (Drums) und Mark Hill (Bass) den Rhythmus vor, während Troy Lancaster und Mickey Jack Cones die vorzügliche E-Gitarrenarbeit (klasse Soli sowie starke Hintergrund- und Fill-Arbeit) erledigen. Lediglich Mike Johnson durfte wieder sein Steel-Können einbringen und bildet über die gesamte Spielzeit mit den übrigen Gitarren ein kongeniales Gespann. Der Opener "Hell Of A Night" legt direkt höllisch los (wuchtiger E-Gitarren-geführter New Country-Mainstream) und gibt auch prinzipiell die Richtung für den fast durchgehend cabriotauglichen Rest des Silberlings mit den dezent eingestreuten Durchatmern vor. Auch der Single-Einstieg mit dem sommerlich-frohlockenden, Bro Country-angelehnten Titelstück "Where It’s At" lässt sich schon mal gut an und hat sich in den Top-10 mit steigender Tendenz eingenistet. Fazit: Das zweite Album von Dustin Lynch wird mit einer hohen Rate an Hitsingles die Nashville-Charts ordentlich aufmischen. Er ist auf dem besten Weg, so prophezeiten wir es auch schon beim Vorgänger, den etablierten "Platzhirschen" Trace Adkins, Jason Aldean, Blake Shelton, Luke Bryan & Co. den Rang abzulaufen. Toller Bursche dieser Dustin Lynch! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Hell of a night
2. To the sky
3. Halo
4. After party
5. Where it´s at
6. Mind reader
7. Right where we want it
8. She wants a cowboy
9. Sing it to me
10. All night
11. Middle of nowhere
12. World to me
13. What you wanna hear
14. Your daddy´s boots
15. American prayer

Art-Nr.: 8660
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Mother Hips, The - chronicle man [2014]
Eine der unter Kritikern und Fans gleichermassen anerkanntesten und gefeiertsten Bands des California Rock-/ Roots-/ Jamrock-Circuits, die grandiosen Mother Hips, präsentieren mit "Chronicle man" eine bärenstarke, neue Veröffentlichung von Material, das sie ursprünglich bereits in der Zeit zwischen 1994 und 1997 aufgenommen hatten, das für dieses Album aber noch einmal neu von den Original Analog 2-Inch Mastertapes abgemischt und remastert wurde. Die voller Retro Hippie-Mentalität steckende Truppe aus San Francisco, deren so herrlich unbeschwerter Bay Area-Rock (man bezeichnet die "Hips" oft als die Erfinder des "California Soul") irgednwo zwischen Neil Young, Widespread Panic, Grateful Dead, The Black Crowes, Buffalo Springfield und Konsorten angesiedelt zu sein scheint, dennoch völlig eigenständig ist, infiltrieren ihren Sound mit jeder Menge kraftvoller Roots- und bluesiger Jamrock-Elemente, einem Hauch von Psychedelic und auch mal mit einem gewissen Southern-Flair, spielen aber andererseits auch immer wieder mit dieser unvergleichlichen "Dead"-schen Leichtigkeit und dieser typischen Westcoast-Frische. Am Anfang ihrer nun schon rund 20-jährigen Karriere (ihr Debutalbum von 1993 , "Back to the grotto" ist heute noch "Kult"), hatte die Band gleich eine immens kreative Phase, in der die Songs nur so in Scharen entstanden. Absolute Hochkaräter wurden kreiert, die trotz ihrer herausragenden Qualität in den Archiven verschwanden, weil sie es infolge der Menge des kreativen Outputs einfach nicht mehr auf die ersten 3 Alben der Band schafften, es sei denn man hätte Doppelalben veröffentlicht. Aber das wollte man dann damals auch nicht. Nun hat man sich aber mit dem eigenen "Mother Hips Archivist" David Dolger Schwartz zusammengesetzt, sich akribisch das alte Material vorgenommen, und dazu entschlossen, eine handverslesene Auswahl dieser alten "Perlen" doch noch zu veröffentlichen. "Chronicle man" ist das Resultat - und es ist Mother Hips-Musik vom Allerfeinsten. 7 der 11 Songs stammen aus den Sessions des zweiten Albums der "Hips" von 1995, "Part-timer goes full", 2 aus denen des dritten Werkes, "Shootout", ergänzt um zwei weitere, erstklassige Demos. "Desert song" beispielsweise ist ein wunderbar lockerer, flockiger Rootsrocker mit diesem unvergleichlichen, sonnigen, californischen Rhythmus, wie ihn vornehmlich die "Bay Area"-Bands in der Lage sind zu fabrizieren. Man spürt sofort ein zwangloses Jam-Feeling. Starke Percussion, großartige Gitarren (klasse Solo) und eine prächtig integrierte Hammond Orgel bestimmen das Geschehen. Toll auch der von ungemein rauen E-Gitarren umgebene Rootsrocker "El Pancho Villa", der darüber hinaus aber von wunderbarem Harmoniegesang, einem leicht psychedelischen Ambiente und einer klasse Melodie bestimmt wird. Zum Ende gibt's erneut ein saustarkes Gitarren-Solo. Das phänomenale "Loup Garou" startet als ein kraftvoller Sixties Psychedelic-Jamrocker (tolle, zerrige Gitarren-Licks), um zwischendurch jedoch in einen straighteren Rhythmus zu wechseln, so dass die Nummer plötzlich klingt, als entstamme sie einer gemeinsamen Jam-Session mit den The Black Crowes. Und der fette, großartige Blues-/Jamrocker "Headache to headache" mit seinen fulminanten, massiven Gitarren passt gar in das klassische Anfoderungsprofil von Warren Haynes' Gov't Mule. Ebenso verhält es sich mit dem gut 7-minütigen, packenden, krachenden Gitarren-Jamrocker "Rich little girl", der irgendwo im Grenzgebiet zwischen den Black Crowes und dem soeben schon erwähnten "Maultier" sein "Unwesen " treibt. Irre starkes, sehr intensives, ausgedehntes, raues, licheterloh brennendes, effektvolles Gitarrenjamming am Ende der Nummer. Unglaublich, dass diese Songs für die Fans bislang noch nicht zugänglich waren. Wer weiss, was sonst noch so in den Archiven der "Hips" schlummert. "Chronicle man" ist auf jeden Fall der beeindruckende Nachweis dafür, über welch verdammt starke Songs die Band noch verfügt. Das ist "Early Mother Hips at their very best"!

Das komplette Tracklisting:

1. Desert Song - 3:23
2. El Pancho Villa - 3:50
3. You Can't Win - 3:10
4. St. Andrew - 4:13
5. Loup Garou - 4:14
6. Desert Moon - 1:21
7. Headache to Headache - 4:33
8. The Flood - 5:13
9. Chronicle Man - 2:54
10. Barefoot Sea Chantey - 2:15
11. Rich Little Girl - 7:20

Art-Nr.: 8676
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Desert song
El Pancho Villa
You can't win
Loup Garou
Headache to headache
The flood
Rich little girl

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Rice, Chase - ignite the night [2014]
Der nächste der jungen, "wilden" Nashville-Garde auf dem Weg zum ganz großen Erfolg: Chase Rice, der das erste Mal als Co-Komponist des großen Florida Georgia Line-Hits "Cruise" nachhaltig in Erscheinung trat und der sich bereits rund um Nashville durch seine Energie-geladenen Live-Shows auch als Interpret auf der Bühne eine große Fan-Gefolgschaft erspielt hat, ist nun mit seinem eigenen Debutalbum am Start - und er trifft ohne jeden Zweifel den Zahn der Zeit. Knackiger, satter New Country auf der Schiene solcher Kolegen wie Jason Aldean, Luke Bryan, der schon erwähnten Florida Georgia Line, Justin Moore, Tyler Farr & Co., der seinen Weg in den Charts machen wird. Die erste Single "Ready set roll" ist bereits in den Top 20 der Billboard Country Singles-Charts unterwegs, mit klarer Tendenz nach oben. Klasse Einstand von Chase!

Das komplette Tracklisting:

1. Ready Set Roll - 3.10
2. Do It Like This - 3.35
3. Beach Town - 3.43
4. MMM Girl - 3.43
5. Beer With The Boys - 3.28
6. Carolina Can - 3.40
7. We Goin Out - 3.29
8. Gonna Wanna Tonight - 3.33
9. Look At My Truck - 3.16
10. U Turn - 3.30
11. 50 Shades Of Crazy - 3.10
12. What s Your Name - 3.18
13. How She Rolls - 2.59
14. Jack Daniels & Jesus - 3.55
15. Whoa

Art-Nr.: 8649
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Royal Southern Brotherhood - heartsoulblood [2014]
Zweites Studioakbum der grandiosen, neuen Südstaaten-Institution Royal Southern Brotherhood! Das sind: Cyril Neville (jüngster der berühmten Neville Brothers und in den Siebzigern Percussionist, Sänger und Frontmann der legendären Funkrock-Institution The Meters), Mike Zito (der begnadete Bluesrock-Gitarrist, der zuletzt mit seinen Alben "Pearl river", "Greyhound" und "Gone to Texas" für Furore sorgte), Devon Allman (Sohn des lehendären The Allman Brothers Band-Helden Gregg Allman, zuletzt mit seiner Band Honeytribe aktiv), der herausragenden Funk- und Jazz-Bassist Charlie Wooten, sowie der fantastischen Drummer Yonrico Scott (ex- Derek Trucks Band). Was wir bislang von "Heartsoulblood" gehört haben, knüpft nahtlos an den Vorgänger an. Eine ganz große Band!

Das komplette Tracklisting:

1. World Blues - 4:09
2. Rock and Roll - 4:57
3. Groove On - 4:42
4. Here It Is - 4:04
5. Callous - 5:04
6. Ritual - 4:31
7. Shoulda Known - 4:05
8. Let's Ride - 4:42
9. Trapped - 3:52
10. She's My Lady - 5:08
11. Takes a Village - 3:45
12. Love and Peace - 4:07

Art-Nr.: 8598
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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