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Anastasio, Trey - paper wheels [2015]
"Produced by Anastasio and longtime collaborator Bryce Goggin, Paper Wheels was recorded last year at The Barn, the Phish founding guitarist's famed Jeffersonville, VT farmhouse-turned-rehearsal space/recording studio, and features the immortal TAB line up of drummer Russ Lawton, bassist Tony Markellis, and keyboardist Ray Paczkowski".

Große Freude, nicht nur im Phish-Lager. Der Frontmann der großartigen Jamrock-Formation, Trey Anastasio, kommt mit seinem lang erwarteten, neuen Solo-Album. "Paper weheels" ist ein wunderbares, lockeres, flüssig fließendes, dennoch kraftvolles Werk geworden, das fast durchweg von einem schönen, allerdings unaufdringlichen Jerry Garcia-/Grateful Dead-Einfluß geprägt ist. Das Songmaterial ist richtig klasse und glänzt mit vielen jammigen Instrumentalbreaks, teils mit großartiger Gitarrenarbeit von Anastasio. Rootsige, jazzige, funkige, psychedelische, sonnige Momente - alles ist vorhanden. Trotz der instrumentellen Jammings sind die Songs durchaus melodisch und bleiben bestens hängen. Großartige Vorstellung von Trey Anastasion und seiner Band. Kommt in einem sehr schön gestalteten Dogipack!

Das komplette Tracklisting:

1. Sometime After Sunset - 5.41
2. The Song - 3.25
3. Never - 6.00
4. In Rounds - 5.46
5. Flying Machines - 4.06
6. Invisible Knife - 4.38
7. Lever Boy - 4.00
8. Bounce - 5.51
9. Liquid Time - 6.17
10. Paper Wheels - 4.46
11. Speak To Me - 4.32
12. Cartwheels - 4.03
Das komplette Tracklisting:

Art-Nr.: 9013
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Atlas Road Crew - halfway to hopkins [2015]
Blutjunge, hungrige Truppe aus Charleston im U.S.-Bundesstaat South Carolina, die gerade drauf und dran ist, die Herzen der Rock-, Rootsrock- und vor allem der Southern Rock-Fans im Sturm zu erobern. Ja, diese Burschen haben dieses einzigartige, typische "deep down from the south"-Gen, das sie perfekt in ihre Musik integrieren. Ihre Inspiration liegt im klassischen Vintage Rock der Siebziger, aber die Umsetzung und der Sound liegen mit ihrer kreativen Frische total auf der Höhe der Zeit. Das Potential des, wie gesagt, noch sehr jungen Qintetts (alle sind noch in den Zwanzigern) scheint immens zu sein. Jedenfalls klingen sie dermaßen versiert, so seien sie schon ewig im Geschäft - und dazu hoch professionell. Nach einer ersten EP liegt nun das "Full Length Debut" der Truppe vor - und sie Scheibe ist schlichtweg ein "Hammer"! Das Album strotzt nur so vor hochkarätigen Songs und potentiellen Hits, die allesamt, das meinen wir im nur erdenklich positivsten Sinn, "radiotauglich" erscheinen, denn ihre Strukturen und vorzüglichen Melodien gehen sofort ins Ohr und bleiben nachhaltig hängen. Dennoch klingt die Atlas Road Crew niemals zu brav oder kommerziell, ganz im Gegenteil. Sie spielen herrlich rotzig, wenn nötig auch dreckig, sehr kraftvoll, brodelnd, völlig zwanglos, unbeschwert und unwiderstehlich frisch. Die Balance stimmt einfach. Bei ihrer packenden Mixtur aus traditionellem amerikanischen Rock, Guitar Classic Rock, einem Hauch von Blues und Psychedelic, Rootsrock und den allgegenwärtigen Southern Rock-Einflüssen springt der Funke unmittelbar über. Da finden wir Spuren von Led Zeppelin über The Black Crowes, von The Allman Brothers Band über Lynyrd Skynyrd, von den Rolling Stones über Credence Clearwater Revival, bis hin zu den Kings of Leon. Aber auch solch jüngere Bands, wie etwa The Dirty Guv'nahs, Blackberry Smoke oder Robert Jon & The Wreck tummeln sich auf dem gleichen Terrain wie die Atlas Road Crew. Die Musiker sind einfach großartig, allen voran Frontmann, Gitarristen und Sänger Taylor Nicholson, der über ein fantastisches, leicht angerautes, "soulful" Organ verfügt (klingt zuweilen wie eine superbe Kombination aus Chris Robinson, UFO's Phil Mogg und Caleb Followill von den Kings of Leon), der bereits über eine immense Ausstrahlung verfügt. Komplettiert wird die Truppe von Dave Beddingfield (lead guitar), Bryce James (piano, organ), Max Becker (bass) und Patrick Drohan (drums), wie geagt, alle mit köchster Kompetenz unterwegs. Herz, Leidenschaft, Spielfreude, tolle Gitarren, immer wieder ergänzt durch großartige Piano- und Orgel-Sequenzen und eine äußerst satte, knackige, klare, auf den Punkt gebrachte Produktion (5 Tracks wurden produziert von Rick Beato, u.a. Needtobreathe, Trey Anastasio, Shinedown) bestimmen das Bild. Einen schwachen Song sucht man auf dem Album absolut vergebens. Los geht's mit dem von herrlichen, lockeren, transparenten Gitarren und erdigen, kraftvollen Riffs bestimmten, mit wunderbaren Hooks durchsetzten Roots-/Southern Rocker "Voices", der sich mit seiner tollen Melodie sofort tief in unsere Gehörgänge schraubt. Sofort weht einem dieser wohlige "smell of the south" um die Nase - einfach eine Wonne. Lead Gitarrist Dave Beddingfield brilliert gleich mit einem quirligen, zündenden Solo und Sänger Taylor Nicholson überzeugt mit viel Seele. Die Band hat den Zuhörer sofort im Griff. Bärenstark! Prächtige, bluesige Retro-/Pyschedelic-Riffs, ein schönes Southern-Flair und der Vibe der Kings of Leon bestimmen das folgende, famos inszenierte "Black eye sunrise", das eindrucksvoll zeigt mit welch ausgefuchsten Songwriting-Qualitäten und mit welcher Kreativität und Explosivität die Burschen am Werk sind. Das hat richtig Biß, aber auch wieder ein wunderbare Melodie. Starkes Gitarrenspiel! Nach dem fulminanten, dreckigen "Low Country Blues", einem voller Drive steckenden Slideguitar-getränkten Southern-/Swamp-Boogie (herrlich klimperndes Piano in Verbindung mit den kochenden Gitarren) wird es langsamer im Rhythmus. Feinste Acoustic Gitarren-Riffs, überaus harmonische Lead Gitarre, eine fantastische Orgel- und Klavier-Untermalung, dazu eine unwiderstehliche Melodik, Kraft und erdiger Gesang - das sind die Zutaten der hinreissenden Rootsrock-/Southern Rock-Ballade "Wasted time". Ja, das ist es, das sprichwörtliche "Holz" aus dem die so begnadeten Southern-Balladen "geschnitzt" sind. Wirkt wie eine magische Kombination aus The Marshall Tucker Band und The Black Crowes, angereichert mit der Ideen der Atlas Road Crew. Und weiter jagt ein Highlight das nächste: Ob der satte, straighte, von glühenden Gitarren geprägte Classic-/Southern Rocker "Lose control", der brodelnde, forsch nach vorn rockende, toll groovende, feurige Boogie "Halfway to Hopkins" (hier "brennt die Hütte"), das wunderschöne, mit vielschichtigen Gitarrenlinien aufwartende und einem tollem Orglespiel unterlegte "Abilene", oder das gar an "tighte", southern-rockige Bad Company erinnernde, sehr knackige, satt rockende "Betty" - die Band macht einen "Hammer"-Job. Wie sagt es ein amerikanischer Rezensent so schön ein seinem Fazit? "Don't miss this sensational band". Das unterschreiben wie vorbehaltlos. Saustarke Truppe, grandioses Album! Einfach nur "heiß"!

Das komplette Tracklisting:

1. Voices - 4:35
2. Black Eye Sunrise - 4:18
3. Low Country Blues - 3:50
4. Wasted Time - 4:08
5. I Want You to Know - 3:25
6. Lose Control - 3:11
7. Weeping Will - 4:43
8. Halfway to Hopkins - 2:46
9. Runaway - 3:02
10. Abilene - 3:22
11. Betty - 4:56

Art-Nr.: 9040
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Voices
Black eye sunrise
Low Country Blues
Wasted time
Lose control
Halfway to Hopkins
Abilene
Betty

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Big Head Todd And The Monsters - new world arisin' [2017]
Big Head Todd and The Monsters sind zurück mit einem neuen "Killer"-Album! Kraftvoller, geradliniger, von exzellenten Songs geprägter, satter Gitarrenrock, Classic Rock, Rootsrock, Bluesrock, Jamrock u.s.w. - von allem ein bißchen, verarbeitet zu einem brodelnden kochenden Gebräu in typischer Big Head Todd-Tradition. Enthält eine abgefahrene, starke Coverversion von Jimi Hendrix' "Room full of mirrors". "This album one rocks"! Sie sind noch immer in bestechender Form!

Das komplette Tracklisting:

1. Glow - 4.58
2. New World Arisin' - 4.43
3. Damaged One - 4.07
4. Trip - 3.53
5. Mind - 5.15
6. Detonator - 3.11
7. Wipeout Turn - 4.54
8. Long Coal Train - 3.51
9. Under Your Wings - 3.21
10. Room Full of Mirrors - 3.43

Art-Nr.: 9535
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Brown Band, Scooter - american son [2017]
In dieser Band brennt das Southern Rock-Feuer! Neues, saustarkes Album der Scooter Brown Band aus Montgomery/Texas um ihren großartigen Fronter Scott Brown (lead vocals, guitars) und den exzellenten, zweiten Gitarristen Nathan Lockhart, das die Jungs wohl endgültig und fest in dem Kreis der neuen, so kraftvoll und unberschwert aufspielenden Genre-Acts wie Blackberry Smoke, Whiskey Myers & Co. etabliert. Die Musik der Band ist eine äußerst kräftige, überaus satt dargebotene, im übrigen auch klasse von Casey Wood produzierte Synthese aus dampfendem, klassischen Southern Rock, verbunden mit Elementen des Rootsrocks, Outlaw Rocks, Countryrocks und des typischen, in Texas und Oklahoma ansässigen Red Dirt-Rocks, wobei die Southern Rock-Indikatoren klar im Mittelpunkt stehen. Was für ein herrliches, musikalisches Gebräu! Die beiden großartigen Gitarristen prägen den ünerwiegend schön "saftigen" Sound (immer wieder mit tollen Soli), unterstützt von exzellenten Orgel- und Piano-Sequenzen, dazu immer mal wieder die southern-typischen, weiblichen Background-Gesänge und natürlich das durchweg herausragende Songmaterial. Brown ist darüber hinaus ein exzellenter Sänger, zu dem der Southern Rock wie die spichwörtliche "Faust aufs Auge" passt. Klassische Genre-Legenden wie Lynyrd Skynyrd, The Outlaws, oder die Charlie Daniels Band haben die Band hörbar beeinflusst. Gut so, denn die Scooter Brown Band geht in diesen Roots richtig auf, mit größter Energie, unverbrauchter Fische und prächtiger musikalischer Umsetzung. Apropos Charlie Daniels: Zum einen covert die Band desssen großartigen Song "New York City King Size Rosewood Bed", zum anderen ließ es sich Charlie höchst persönlich nicht nehmen, bei dem packenden Opener "Anerican son" mitzuwirken. Tolle, satte Nummer, die in der Tat auch in das klassische Anforderungsprofil der frühen Charlie Daniels Band passen würde. Der Southern Rock-Reigen ist damit eröffnet. Ein toller Song jagt den nächsten. Bärenstark auch das voller Southern-Dampf inszenierte "This town" mit dreckigem, massivem Slide-Solo. Die kraftvolle Countryrock-/Red Dirt-Note kommt beim mit tollen Gitarren und klimperndem Piano instrumentierten, knackigen, dabei herrlich melodischen "Never met a heart I wouldn'r break" durch, das problemlos auch ins Anforderungsproful solcher Bands wie Reckless Kelly, den einstigen Cross Canadian Ragweed oder Whiskey Myers passen würde. Noch so ein wahnsinnig starker Red Dirt-Countryrocker ist das geniale, mit viel Southern-Flair daher kommente, wunderbar ins Ohr gehende "Pistols and pearls". Dann das herrliche "Broken arrow": Was für ein wunderbarer, satt soundender, mit massiven Gitarren eingespielter Midtempo-Southern-/Countryrocker, wie ihn solche Kollegen der goldenen Southern Rock-Ära, wie die Charlie Daniels Band, Lynyrd Skynyrd und The Marshall Tucker Band zu ihren Glanzzeiten drauf hatten (toller weiblicher Background Gesang, prächtige E-Gitarren, klimperndes Piano). Ein weiterer, absoluter Höhepunkt kommt mit der rund 7-minütigen Ballade "Georgia". Welch eine prächtige Melodie! Wundervolle Orgel, erneut die typische Piano-Unterstützung, und E-Gitarren satt - da lacht das Herz eines jeden Southern Rock-Jüngers. Die minutenlangen Gitarrenläufe am Ende sind eine wahre Wonne. Klasse auch das kernige, in bester, klassischer CDB-Manier, mit fetten Gitarrenriffs, tollem Hoinky Tonk-Piano und feurigem, glühendem Slide-Solo aufwartende "Guitars, guns & whiskey", sowie die das Album abschließende Nummer "Huntsville", erneut eine dieser packenden, ewig jungen Balladen, die in einem gewaltigen, pulsierenden Gitarren-/Instrumental-Finish endet. Eine Wucht! Jawohl, dieses Album ist eine absolute Wucht, ein Fest für die Freunde des klassischen, satten Southern Rocks, wie auch die des knackigen, kraftvollen Red Dirt-Rocks. Eine famose Vorstellung der Scooter Brown Band - und wieder einmal ein beeindruckender Beweis dafür, dass die Rockmusik des amerikanischen Südens einfach nicht tot zu kriegen ist.

Das komplette Tracklisting:

1. American Son - 4:21
2. This Town - 3:28
3. Won't Back Down - 2:48
4. Never Met a Heart I Wouldn't Break - 4:03
5. Pistols and Pearls - 3:25
6. Broken Arrow - 5:01
7. Georgia - 6:58
8. Story of My Life - 3:19
9. Guitars, Guns and Whiskey - 3:19
10. Time Is Money - 3:50
11. Rise Up - 3:03
12. New York City, King Size Rosewood Bed - 3:32
13. Huntsville - 5:20

Art-Nr.: 9519
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
American son
This town
Never met a heart I wouldn't break
Pistols and pearls
Broken arrow
Georgia
Guitars, guns and whiskey
Huntsville

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Brown Band, Scooter - same [2015]
"Raw real American made music"! Und was für welche! Großartig! Die Scooter Brown Band aus Montgomery/Texas ist einer dieser wunderbaren, so unbeschwert rau, zwanglos und verwegen aufspielenden Red Dirt Rock-Acts, wie es sie wohl nur in Texas gibt. Das Quartett aus Montgomery/Texas wird mit seinem neuen, bereits 4. Album, wohl nun endgültig auch die Aufmerksamkeit erfahren, die es mit seiner prächtigen Musik auch verdient. Die Konsistenz ihres kochenden musikalischen Gebräus ist schön straight, dreckig und sehr kraftvoll, angerührt aus besten Zutaten des Rootsrocks, Americana, Countryrocks, Bluesrocks, Outlaw Rocks und vor allem auch des Dixie Rocks und Southern Rocks. Krachende Riffs, zünftige, erdige, geradezu elektriesierende, glühende, viel Energie freisetzende Lead-Gitarren, zuweilen verbunden mit einem feinen Orgel-Untergrund, eine pulsierende Rhythmusfraktion, aber auch sich prächtig in unseren Ohren festsetzende Melodien bestimmen das Geschehen. Frontmann Scott Brown (starke, Red Dirt-geeignete Stimme), der auch die zweite Gitarre spielt, und der blendend zu Werke gehende Lead Gitarrist Brian Rowe ergänzen sich hervorragend und pushen sich, zudem angetrieben von dem Drive der Rhythmusleute, immer wieder zu neuer, massiver Gitarrenpräsenz, teils mit tollen Soli. Die "Mugge" strotzt nur so vor Kraft. In etwa bewegt sich die Scooter Brown Band auf dem Terrain solcher Kollegen wie den Thieving Birds, Whiskey Myers, der einstigen, so großartigen Kyle Bennett Band, Cross Canadian Ragweed, Cody Canada & the Departed, der Mike McClure Band, aber auch Blackberry Smoke und der bekannten, alten Southern Rock-Heroen. Ja, dieser wunderbare Southern Rock-Spirit ist allgegenwärtig. Aber auch die bereits erwähnten Bluesrock-Einflüsse, die immer mal wieder vorkommen, stehen der Truppe bestens zu Gesicht. Wie zum Beispiel bei der einzigen Fremdkomposition des Albums, "Midnight train to Memphis", im übrigen geschrieben von dem fantastischen Chris Stapleton und Mike Henderson. Erdige Gitarren, ein kochender "rural" Groove, viel Druck, glühende Leads, rauer Gesang und viel Seele bestimmen diesen "Killer"-Song. Hat entfernt gar etwas von Mike Zito. Der Auftakt dieses Klasse Albums gehört jedoch dem drückenden, geradeaus losrockenden "Olivia". Wie unter Starkstrom stehende Gitarren und Amps, wuchtige Power-Riffs, ein packender Groove, fette Leads und ein prächtiges Southern Rock-Flair sind die dominierenden Indikatoren dieses "Hammer"-Rootsrockers, der allerdings auch mit einer starken Melodik aufwartet. Ein super Auftakt - und es geht auf diesem Level munter weiter. Das folgende "Pills & whiskey" ist ein satter Red Dirt-Rocker, erneut vollgepackt mit rauen Gitarren und einem klasse Orgel-Background. Geht ordentlich zur Sache. Saustark das "brennende" Lead Gitarren-Duell im Break. Strahlt eine fulminante Southern Rock-Power aus. Nach dem irgendwo zwischen ZZ Top und zünftigen Cross Canadian Ragweed angesiedelten "Doctor", zelebriert die Band mit dem herrlichen, wunderbar melodischen "Moving on" eine Nummer in der Tradition großer Balladen der Southern Rock-Zunft, vor allem von Lynyrd Skynyrd. Großartig hier die satten, flüssigen E-Gitarren in Verbindung mit harmonisch abgestimmten Orgel-Klängen. Das ist richtig stark! Toll auch der genauso eingängige, wie mit viel erdigem Southern-Flair in Szene gesetzte Red Dirt Roots-/Countryrocker "Tommy", das bluesige, dreckige, wieder von einem tollen Groove getragene "Need to be saved", wie auch die hinreissende, voller Southern-Esprit steckende Ballade "Make it out alive". Ein amerikanischer Fan beschreibt die Musik des Albums als "hard hitting, American Southern Rock'n Roll". Packen wir noch die zwei kleinen Wörtchen "Red Dirt" dazu, stimmt dies zu einhundert Prozent. Die Scooter Brown Band mit einen tollen Album, das mitten ins Herz, sowohl der Red Dirt-, als auch der Southern Rock-Gemeinde trifft. "Truly American Grit music at it's finest"! Jungs, Gratulation zu diesem Volltreffer!

Das komplette Tracklisting:

1. Olivia - 3:42
2. Pills & Whiskey - 3:52
3. Doctor - 3:16
4. Moving On - 5:45
5. Tommy - 4:24
6. Take Me Down - 3:45
7. Midnight Train to Memphis - 3:32
8. Need To Be Saved - 3:45
9. Hard Times - 4:26
10. Live Free - 4:18
11. Make It Out Alive - 4:43

Art-Nr.: 9067
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Olivia
Pills & whiskey
Doctor
Moving on
Tommy
Midnight train to Memphis
Need to be saved
Make it out alive

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Fish, Samantha - belle of the west [2017]
Klasse, neues Werk der so hoch talentierten Bluesrock-Gitarristin und -Sängerin. Diesmal ist es ein semi-akustisches-/elektrisches Werl voller exzellenter Songs, angesiedelt zwischen Rootsrock, Roots-Blues, Blues, und Bluesrock. Erstklassige, prächtig hängen bleibende Songs! Produziert hat Luther Dickinson (North Mississippi Allstars)! Großartig!

1. American Dream
2. Blood in the Water
3. Need You More
4. Cowtown
5. Daughters
6. Don't Say You Love Me
7. Belle of the West
8. Poor Black Mattie
9. No Angels
10. Nearing Home
11. Gone for Good

Art-Nr.: 9534
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Hard Working Americans - rest in chaos [2016]
Zweites Studioalbum der genialen Hard Working Americans, jener begnadeten Roots-, Southern-, Jamrock-Formation, in der sich einige der besten und beliebtesten Genre-Größen zusammengefunden haben. Was für ein Line-Up! Die Hard Working Americans sind: Todd Snider - vocals (höchst angesehener, grandioser Singer-Songwriter aus Texas), Dave Schools - bass (von Widespread Panic), Neal Casal - guitars (von Chris Robinson Brotherhood, ex Ryan Adams' Cardinals), Chad Staehly - keyboards (von Great American Taxi), Duane Trucks - drums (der jüngere Bruder von Tedeschi Trucks Band-Meistergitarrist Derek Trucks, Col. Bruce Hampton & mittlerweile fester Drimmer bei Widespread Panic), sowie der großartige Singer-Songwriter, Gitarrist und Lap Steeler Jesse Aycock aus Tulsa/Oklahoma. Bestand das Material des Debuts noch ausschließlich aus Coverversionen, handelt es sich hier nun um eigenes Material. Das Resultat ist auf einem nicht minder hohen Level, wie beim Estling. Packender, voller Southern-Esprit steckender und mit einer gepfegten Portion Psychedelic versehener Rootsrock-/Jamrock eiiner eingeschworenen, toll aufeinander abgestimmten Horde famoser Musiker, der einen unmittelbar in seinen Bann zieht. Produziert hat Widespread Panic's Dave Schools. Saustark!

Das komplette Tracklisting:

1. Opening Statement - 5:19
2. It Runs Together - 3:22
3. Half Ass Moses - 4:22
4. Dope Is Dope - 3:22
5. Burn out Shoes - 5:54
6. Roman Candles - 5:32
7. Ascending into Madness - 5:20
8. Throwing the Goats - 5:23
9. Something Else - 7:04
10. Massacre - 5:52
11 .The High Price of Inspiration 3:28
12. Acid - 7:48
13. Purple Mountain Jamboree - 3:53

Art-Nr.: 9169
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Opening statement
It runs together
Half ass Moses
Roman candles
Ascending into madness
Throwing the goats
Massacre
Acid
Purple mountain jamboree

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Horsehead - casual dracula [2015]
"Hey, Hey, My, My, Rock & Roll will never die…"! Mit diesem berühmten Neil Young-Zitat begrüßen Horsehead ihre Fans auf ihrer Website - und es passt einfach wie die sprichwörtliche "Faust aufs Auge". Horsehead zählen ohne jeden Zweifel zu den besten (Gitarren)Rootsrock-/Amercana-Rockbands der Gegenwart, obwohl die Truppe aus Richmond/Virginia trotz mittlerweile 5 hochklassiger Alben immer noch weitestgehend unbekannt ist. Das muss sich ändern! Ihr neues Werk "Casual Dracula" knüpft nahtlos an die Vorgängeralben an und bestätigt mit seinen 11 bärenstarken Songs einmal mehr die Aussage eines amerikanischen Kritikers, der unlängst über den Stil der Band sagte: "The honky-tonk swagger of the Rolling Stones, the Southern-fried soul of Lynyrd Skynyrd, the pop sensibilities of Tom Petty and the slinky bravado of The Faces". Das trifft es vorzüglich, wenngleich man im Sound von Horsehead auch noch Spuren solcher Kollegen wie beispielsweise Dan Baird, Shurman, Neil Young & Crazy Horse und vor allem auch den Bottle Rockets findet. Was wir erleben ist ein Feuerwerk voller Energie steckenden, dreckigen, kernigen, schnörkellosen Rootsrocks und Americana Rocks, immer wieder mit dezenten Anleihen des Blues und des Heartland Rocks. Das durchweg erstklassige Material ist "heavy on the hooks" und vollgepackt mit bestens hängen bleibender Melodik. Die zentralen, den Sound bestimmenden Figuren der Band sind Produzent, Songwriter und Frontmann Jon Brown (lead vocals, guitar, percussion) und Kevin W. Inge (lead guitar, pedal steel, keyboards, background vocals). Dazu gesellen sich die hervorragende Rhythmusfraktion von Randy Mendicino (bass) und Gregg Brooks (drums), sowie der kurz vor den Aufnahmen zu "Casual Dracula" neu eingestiegene, fünfte Bandmember Ben Willson (piano), der den satten, rotzigen, zündenden Gitarrensound immer wieder mit klimperndem Piano unterstützt. Kommen wir zum ersten Song des Albums, dem Titelstück: Herrlich dreckige E-Gitarren-Riffs erklingen, dazu ebensolcher, erdiger Gesang von Jon Brown, ehe nach ca. einer Minute die komplette Band einsetzt, um das musikalische Feuer endgpültig zu zünden. Was erleben wir gleich zu Beginn für einen wunderbaren, herzhaften, rauen Power Heartland-/Rootsrocker. Klasse! Eine tolle Melodie und ein erdiges Rootsrock-Ambiente umgeben das anschließende, großartige, würzige "Money taks". Die fulminanten Gitarrenriffs, das klimpernde Piano und das Energie-geladene Arrangement vereinen Spuren der Stones, der Bottle Rockets und eines kräftig nach vorn rockenden Springsteens. Ähnliches gilt für das straighte, richtig fett aus den Lautsprechern preschende "Last word wins". Diese Nummer hat vielleicht auch etwas von den großartige Lucero und einem frühen Will Hoge. Tolle Dynamik, glühendes Slide-Solo am Ende. Etwas zurückgenommener agieren Horsehead bei der wunderbaren Roots-/Americana-Ballade "Dear radio". Klasse Mundharmonika-Intro, unaufdringliche Klavierbegleitung, transparente Gitarren, feine Pedal Steel-Fills und eine exzellente Melodie bestimmen das Geschehen. Ist schön staubig inszeniert und könnte damit auch durchaus in das Repertoire eines Ryan Bingham passen. Deutlich rauer und rockiger wird's dann wieder bei dem von dreckige Geradeaus-Riffs bestimmten, kernig knackigen Rocker "Feel to good to cry", bei dem die Gitarren einfach herrlich "schrammeln". Toll! So folgt eine klasse Nummer nach der nächsten, bis das Album schließlich mit der fantastischen, etwas Alternate Country-infizierten Americana-Ballade "Built a bridge" (tolle Melodie, schöner Harmonium-Untergrund, würzige E-Gitarren-Licks) genauso stark endet, wie es begonnen hat. Frontmann Jon Brown sagt über die Musik: “We just wanted to make honest rock and roll and I feel that’s just what we’ve done.”. Dem gibt's wenig hunzuzufügen. Also, in diesem Sinne: "Hooks and harmonies, roots and soul, this is Horsehead Rock'n Roll"! Das ist einfach eine "geile" Truppe, wieder mal mit einem "geilen" Album.

Das komplette Tracklisting:

1. Casual Dracula - 3:20
2. Money Talks - 3:00
3. Last Word Wins - 3:30
4. Dear Radio - 4:10
5. Feel Too Good to Cry - 6:40
6. Border Living - 3:09
7. Help Me Sing - 4:39
8. Pretty Girls / Heavy Drinks - 4:57
9. Footsteps - 3:29
10. The Losing End - 3:16
11. I Built a Bridge - 4:34

Art-Nr.: 9078
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Casual Dracula
Money talks
Last word wins
Dear radio
Feel to good to cry
Help me sing
The losing end
I built a bridge

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King Band, Marcus - soul insight [2015]
Nachdem dieses großartige Album ursprünglich bereits 2014 erschienen und nur im Eigenvertrieb der Band erhältlich war (mittlerweile ist es vergriffen), hat sich nun Warren Haynes (Gov't Mule) entschlossen das Werk über sein eigenes "Evil Teen"-Label erneut zu veröffentlichen, um es auch einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Mr. Haynes ist ein ausgesprochener Fan des jungen Gitarrenhexers Marcus King und seiner Freunde, deshalb dieser Schritt. Und das ist gut so!

Geballte Bluesrock-Power eines blutjungen Gitarrenmagiers aus South Carolina! Wow! Der gerade mal 18-jährige Marcus King und seine Band veranlassen mit ihrem packenden Debutalbum "Soul insight" nicht nur das der The Allman Brothers Band nahe stehende Magazin "Hittin' The Note" zu einem begeisternden Review, sondern sorgen in der einschlägigen Szene, auch unter den etablierten Musikerkollegen, für jede Menge Aufmerksamkeit. Man ist sich einig: Dieser Bursche hat eine große Zukunft. Marcus bearbeitet die Gitarre quasi seitdem er laufen kann. Schon mit 2 Jahren hat ihn sich sein musikverrückter Vater Marvin King, ein lokal sehr bekannter, ewig tourender "veteran bluesman" auf dem "fret board" austoben lassen und im zarten Alter von 11 Jahren stand er bereits mit der Band seines "alten Herrn" auf der Bühne und begeisterte die Zuhörer mit seiner verblüffenten "Duane Allman meets Jimi Hendrix"-Virtuosität. Schon zu diesem Zeitpunkt stand fest, dass die Buesrock-Musik in all ihren Facetten seine Mission ist und sein Leben bestimmen wird. Duane Allman und Jimi Hendrix gehören zu seinen großen Helden, doch die Einflüsse gehen deutlich weiter. Künstler wie Miles Davis, The Meters, B.B. King, Johnny Winter und The Allman Brothers Band inspirierten ihn total. Funk, Psychedelic, Jazz, Southern Rock sowie jede Menge Improvisationsfreude mit längeren Jammings fanden fortan in seiner Musik Zugang. Und genau das alles ist auf dem fantastischen Debut der Marcus King Band in vollster Blüte zu bewundern. Obwohl auf dem Cover nur 3 Musiker abgebildet sind, agiert die Marcus King Band zu viert, und zwar mit dem Keyboarder Alex Abercrombie, Bassmann Anthony House und Drummer Jack Rysn - alles hervorragende Mitstreiter. Unterstützt wird die Band zudem bei ein paar Stücken durch einen zusätzlichen Percussionisten, sowie einen Saxophonisten (Harold Todd aus der Band von Lenny Kravitz bei 2 Tracks) und einen Trompeter (ebenfalls bei 2 Tracks). Doch der Star der Truppe ist ganz klar Frontmann Marcus King, ein klasse Sänger, Songwriter und eben ein "Monster-Gitarrist", der mit umwerfenden, feurigen, fingerfertigen Läufen und Soli brilliert, genauso wie mit jeder Menge Spielwitz. Los geht's mit dem wuchtigen, fetten, mächtig groovenden, von einer gehörigen Portion Siebziger Classic-Rock unterwanderten Bluesrocker "Always". Starker Gesang, ein hervorragend strukturiertes Arrangement und ein "bäriges", mit genauso glühenden, wie lässig zelebrierten Gitarrenläufen und einem wunderbaren, kleinen Schlagzeugsolo aufwartendes Instrumentalbreak bestimmen das Geschehen. Herrlich retro. Das folgende "Boone" beginnt recht verhalten, mit viel Southern-Soul und feinem akustischen (Slide)Gitarrenspiel, legt dann im Verlauf aber gewaltig zu und wird zu einem voller Energie steckenden Southern-fueled Bluesrocker mit einem klasse Orgel-Untergrund. Hier spürt man die Einflüsse der Allmans deutlich. Danach das furiose Instrumental "Fraudulant waffle", bei dem die Band und vor allem Protagonist Marcus King sich zum einen völlig gehen lassen und gleichzeotig alle künstlerichen Register ziehen. Was für ein Jamming! Das geht von großartigen Twin Guitar-Momenten über fulminantes Lead Gitarren-Spiel, angetrieben von üppiger Percussion, gespickt mit viel Jazz- (Miles Davis) und Latin- Spirit (Santana). Das ist die pure Improvisationsfreude! Klasse! Etwas zurückhaltender, dafür mit ungemein viel Seele und Inspiration agiert die Band bei dem wunderbaren, gepflegten, leicht jazzig angehauchten Blues "Everything", der mit einem feinen Orgel-Background, ein paar schönen Saxophon-Momenten und einem hinreissend fingerfertigen Gitarrensolo des jungen Gitarrenzauberers besticht. Die Nummer sprüht nur so vor Spielfreude und Spielkultur. Erinnert ein wenig an die Tedeschi Trucks Band. Es folgen weitere, hochkarätige Nummern wie etwa der schön groovende, mit feinem Southern-Esprit versehene Midtempo-Blues "Dyin'" (klasse strukturiert, kleines Saxophon-Intermezzo, ausgedehntes, ungemein virtuoses, fulminantes Gitarrensolo), das furiose, mit Wahnsinns-Gitarrenarbeit aufwartende, abermals sehr jammige Instrumental "Booty stank" und der lichterloh brennende, voller "wilder" Gitarrenläufe steckende Uptempo Bluesrock-Kracher "Keep moving". ehe das Album mit der wunderschönen, melodischen, semi-akustisch inszenierten Ballade "I won't be here", eingehüllt in ein edles Southern-Gewand, überaus entspannt ausklingt. Die Reminiszensen an große Southern-Balladen der The Allman Brothers Band sind nicht zu leugnen. Tolle Nummer zum Abschluß eines ungemein vielseitigen, vielschichtigen Albums. Marcus King und seine Kumpels mit einem furiosen, genauso inspirierten, wie ambitionierten, teils sehr jammigen Bluesrock-Ritt, der einen von vorn bis hinten in Atem hält. Was diese Jungspunde drauf haben, ist schlicht "der Knaller"! Ja, das ist sicher erst der Anfang für die Marcus King Band, aber der hat es wahrlich schon in sich. Die Reise in die höchsten Hemisphären des Bluesrock-Universums hat begonnen...

Das komplette Tracklisting:

1. Always - 4.12
2. Boone - 5.30
3. Fraudulent Waffle - 5.21
4. Honey - 4.19
5. Dave's Apparition (Interlude) - 2.17
6. Everything - 4.48
7. No Decency - 4.42
8. Dying - 5.49
9. Booty Stank - 4.24
10. Opie - 5.09
11. Keep Moving - 5.00
12. I Won't Be Here - 4.37

Art-Nr.: 8951
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Always
Boone
Fraudulant waffle
Everything
Dyin'
Keep moving
I won't be here

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Moreland & Arbuckle - promised land or bust [2016]
Was für eine Würze! Welch ein Feuer! Was für ein drückendes, Southern-rooted Bluesrock-Gewitter! "Raw, dirty, primal and infectiou, sizzling guitar, sturdy vocals and rude harmonica", sagt "USA Today" über das fulminante, kochende Gebräu, dass das bärenstarke "groundbreaking Wichita/Kansas-based" Trio Moreland & Arbuckle (Aaron Moreland - guitars, Dustin Arbuckle - lead vocals & harmonica, Kendall Newby - drums & background vocals) voller Inbrunst, Leidenschaft und musikalischer Klasse hier anrührt, und trifft damit den sprichwörtlichen Nagel punktgenau auf den Kopf. Gitarrist Aaron Moreland bezeichnet die "Mugge" schlicht als “gritty blues and roots rock from the heartland" - und auch das trifft zu. Fest steht, dass sich die Truppe kontinuierlich steigert und, bei all den schon ebenfalls sehr starken Vorgängern, mit "Promised Land Or Bust" nun einen neuen, absoluten musikalischen Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere erreicht. Was ist das für ein grandioses Album voller powerndem, fettem, sattem, rauem, den Dreck unter den Fingenägeln spürendem, packendem Delta- und Mississippi Hill Country-Bluesrock, Southern Blues und brodelndem, kernigem Southern-/Roots-Rock! Herrlich! Moreland & Arbuckle, bei diesem Werk im übrigen bei einigen Nummern unterstützt von Keyboarder Scott Williams, Bassist Mark Foley und dem Produzenten Matt Bayles (bei je einem Track mit ebenfalls Keyboards und zusätzlicher Gitarre), leben in ihren mitreissenden Performances hauptsächlich von dem Energie-geladenen, famosen Zusammenspiel von Morelands glühenden Gitarrenläufen (irre starke Soli, teils brodelnde Slide) und Arbuckle's feuriger, dreckiger Bluesharp (die beiden liefern sich immer wieder, sich gegenseitig wunderbar anstachelnde Duelle), in Verbindung mit dem exzellenten, trotz aller Rauheit und ausgelassener, wilder Spielfreude, sehr "vertraut" und mit prächtiger Melodik dargebotenen Songmaterial. Powerndes Drumming und bollernde Basslines sorgen für die entsprechend, zumeist ordentlich hart rockende Basis. Diese Burschen bringen die Juke Joints und Bluesrock-Venues zwischen Kansas und Mississippi mit ihrem rauschenden, Southern-drenched Bluesrock-Elixier sicher mächtig zum Bersten. Hound Dog Taylor, Robert Johnson und Howlin' Wolf gehören zu ihren Einflüssen und genauso finden wir immer wieder Spuren solcher Kollegen wie beispielsweise Gov't Mule, den North Mississippi Allstars, ZZ Top oder auch einem härter aufspielenden Anders Osborne. Nach dem großartigen, sehr gefälligen, knackig rockenden, gleich mit schön dreckigem Harpspiel, tollem, dynamischem Gitarrensolo und dezentem, hintergründigem Piano-Klimpern aufwartenden Opener "Take me with you (when you go)" und em höllisch abgehenden, die pure Leidenschaft der Band offenbarenden, furiosen Southern-/Blues-Boogie "Mean and evil", hauen die Jungs mit dem wuchtigen, von harten, krachenden, rauen Riffs bestimmten "Hannah", einen dermaßen schwerblütigen Bluesrock-Hammer raus, der seinesgleicehn sucht. Hat Spuren von Led Zeppelin, über Gov't Mule, bis hin zu Too Slim and The Taildraggers. Was graben sich die Power-Riffs in den musikalischen "Dreck". Dazu walzen sich die E-Gitarren kollosaal dirch diese Wahnsinns-Nummer, wie ein unaufhaltsames Schlachtross durch die sumpfigen "Southlands". Sehr stark auch die den eh schon fetten Sound noch voluminöser machende Orgel im Hintergrund. Toller Gesang, tolle Melodie - Bluesrock-Herz, was willst Du mehr? Erstmals ein wenig Erholung gibt es mit der zumindestens etwas ruhiger beginnenden, wunderbar melodischen, rootsigen, Southern-inspirierten Blues-Ballade "Mount comfort", die im weiteren Verlauf aber auch noch an Kraft zulegt, vor allem mittels des glühenden Harp- und Gitarrensolos im Mittelteil. Es gibt noch einen kleinen Ausflug in akustische Gefilde ("Waco avenue"), doch ansonsten wird mit solch famosen Nummern wie beispielsweise dem kochenden Bluesrock-Shuffle "Woman down in Arkansas" (Killer Bluesharp), dem "tighten", von herrlich flüssigen Lead Gitarrenriffs, dreckigen Harpklängen und wummernden Basslines geführten "When the lights are burning low" und dem klasse groovenden, genauso lockeren, wie drückenden, Slide-getränkten, swampigen "Long way home" wieder ordentlich gerockt. Dieses Album ist ein absolutes Genre-Highlight. Wuchtig, druckvoll, mit viel Dampf, aber auch erstklassig strukturiert und randvoll mit starken Melodien "pflügen" sich Moreland & Arbuckle voller Leidenschaft und Seele durch die bluesigen Landschaften des amerikanischen Südens. Macht das eine Freude! Baumstark!

Das komplette Tracklisting:

1. Take Me With You (When You Go) - 4:07
2. Mean And Evil - 3:17
3. Hannah - 4:50
4. When The Lights Are Burning Low - 3:05
5. Woman Down In Arkansas - 4:13
6. Mount Comfort - 4:14
7. Long Did I Hide It - 2:35
8. Waco Avenue - 3:00
9. I'm A King Bee - 2:49
10. Long Way Home - 3:09
11. Why'd She Have To Go (And Let Me Down)? - 3:36

Art-Nr.: 9168
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Take me with you (when you go)
Mean and evil
Hannah
When the lights are burning low
Woman down in Arkansas
Mount comfort
Long way home

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New Monsoon - diamonds and clay [2014]
Endlich ist es bei uns eingetroffen: Das neue, baumstarke Studioalbum von New Monsoon. "High Class-Jamrock" aus San Fancisco/California! Längst haben sich New Monsoon mit ihrer herausragenden Musikalität und ihren fantastischen Live-Shows in der Szene einen großen Namen gemacht, mit einer Fanbase, die stetig wächst. Das neue Studioalbum, im übrigen aufgenommen in Bob Weir's TRI-Studios in San Tafael und in Charlie Wilson's Sonic Zen Records in Berkeley, zeigt das famose "Bay Area"-Quintett noch druckvoller und kraftvoller als bei ihrem nun schon 7 Jahre zurückliegenden Vorgänger "V". Das steht der Band ausgezeichnet. Irgendwo an der Schnuttstelle zwischen Grateful Dead, Moe., String Cheese Incident, The Allman Brothers Band, Jupiter Coyote und Widespread Panic zelebrieren sie ihren ganz eigenen Mix aus Southern Rock-, Westcoast- und Clasic Rock-Elementen, eingebunden in eine jammige, improvisationsfreudige, dennoch hervorragend strukturierte, vor Spielkultur und -freude nur so strotzende Instrumentierung, wobei sie geschickt, je nach Song-Thematik, noch vereinzelte Spuren Roots-, Blues-, Country-, Jazz-, und World-Splittern implementieren. Das ergibt einen bärenstarken, ganz eigenen Sound. Die Lead-Instrumente sind eindeutig die großartig gespielte E-Gitarre von Jeff Miller, sowie die nicht minder exzellente Bedienung der Tasten (Klavier und Orgel) von Phil Ferlino, die sich kongenial ergänzen und auch in den ausgedehnten Instrumentalpassagen die dominierende Rolle spielen. Hin und wieder stacheln sie sich mit aufeinanderfolgenden und duellierenden Soli gegenseitig richtig an, und stetig brillieren sie mit packendem Zusammenspiel. Grandios im übrigen auch die Rhythmusfraktion mit Drummer Michael Pinkham und Bassist Marshall Herrell, der ein paar herausragende Läufe hinlegt, sowie der der hervorragende Gesang von Bo Carper, oft auch verknüpfz mit klasse Harmonies seiner Mitstreiter. Das sind einfach tolle Musiker. Großartig beispielsweise der brodelnde, von einem ganz dezenten, unterschwelligen Southernflair durchzogene, von toller Lead-Gitarre unterstützte, kraftvolle Eröffnungs-Rocker "Light of day", das von prächtigen Orgelklängen und wunderbar lockeren, durchaus ein wenig Allman's-kompatiblen Gitarrenläufen geprägte, schön jammige "No reserveations" (exzellentes Gitarrensolo), das herrlich funky groovende, dazu mit einem leichten Pink Floyd-mässigen Prog-Flair aufwartende "Next best thing" (lässiges, aber flammendes Gitarrensolo sowie ein furioses Orgelsolo), das voller satter Rock-, Jazz-, Psychedelic- und Funk-Elemente steckende, die ganzen, außergewöhnlichen Fähigkeiten aller Musiker eindrucksvoll demonstrierende Instrumental "From the cliffsides", das von edlen, eingängigen Gitarrenlinien (in Verbindung mit herrlichem Klavierspiel) bestimmte, frische, wieder ein leichtes Southern-Feeling offenbarende "A good man" (erdiges, zündendes Gitarrensolo zum Finale), oder das psychedelische, einen gewissen World-Charakter mit sich bringende und durch ein markantes Banjospiel auch etwas grassig angehauchte, am Ende dann aber mit einem "scharfen" Gitarrensolo aufwartende "Cloud". New Monsoon haben sich viel Zeit für ihr neues Studioalbum gelassen, aber dafür werden die Fans mit einem exzellenten Ergebnis belohnt. Die Band wird ihren Status in der Szene damit weiter festigen. Variabel, ideenreich, virtuos - New Monsoon auf einen neuen Schaffens-Hoch!

Das komplette Tracklisting:

1. Light of Day - 4:01
2. No Reservations - 7:04
3. Next Best Thing - 7:21
4. Tower - 5:24
5. From the Cliffsides - 7:22
6. Positive Days - 6:22
7. A Good Man - 6:27
8. Vestige - 1:47
9. Time Won't Wait - 6:08
10. Cloud - 5:33

Art-Nr.: 8785
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Light of day
No reservations
Next best thing
Positive days
A good man
Time won't wait
Cloud

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Revivalists, The - men amongst mountains [2015]
Der nächste Riesenschritt für die Revivalists nach vorne! Seit ihrer Gründung im Jahre 2007 gelten sie als nächste, große "breakout band from the music capital of New Orleans" - und in der Tat hat sich diese grandiose, 7-köpfige Formation mit ihrem packenden "Gebräu" mittlerweile ein gewaltiges Standing, vor allem in der Jamrock-Szene, aber auch unter den Liebhabern inspirierter, qualitativ hochwertiger, amerikanischer, mit "südlichem Einschlag" behafteter Rock-Musik im Allgemeinen erspielt. Fans und Presse gleichermassen bejubeln die Truppe nach allen Regeln der Kunst. Zu Recht, wie wir meinen, denn ihr fulminanter Sound ist einzigartig. Ein feuriger "New Orleans gumbo", ein hoch spannender, emotionaler, heißer, mitreissender Mix aus Funk, Blues, Roots, R&B, Jazz, Soul, Psychedelic, Voodoo und Rock erwartet uns auf ihrem dritten, großartigen Album "Men amongst mountains". Richtig ins Rollen kam die "Karriere" der "hard touring" Band, als sie beim berühmten New Orleans Jazz & Heritage Festival vor einigen Jahren die Bühne mit Gov't Mule teilten. Warren Haynes und seine Freunde waren vollends begeistert von den Revivalists, outeten sich als bekennende Fans und verpflichten sie seitdem immer wieder für gemeinsame Tourneen. Hört man diese aussergewöhnlich talentierte Truppe, weiß man warum! Toll!

Das komplette Tracklisting:

1. Keep Going - 4:14
2. Wish I Knew You - 4:34
3. Gold to Glass - 3:56
4. It Was a Sin - 4:54
5. Monster - 4:44
6. King of What - 2:47
7. Stand Up - 3:51
8. All in the Family - 4:30
9. Move On - 3:37
10. Need You - 4:27
11. Amber - 4:25
12. Bulletproof - 4:12
13. Fade Away - 5:14
14. Men Amongst Mountains - 3:25

Art-Nr.: 8920
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Keep going
It was a sin
Monster
Stand up
All in the family
Move on
Fade away

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Sheepdogs, The - future nostalgia [2015]
Was ist das für ein großartiges Album! Möglicherweise sind es die Sheepdogs aus dem kleinen kanadischen Städtchen Saskatchewan leid, immer wieder als so etwas wie "Retro-Revivalists" bezeichnet zu werden, aber genau das ist es, was sie sind - tief verwurzelt im Classic Rock der späten Sechziger und frühen Siebziger. Allerdings spielen sie den absolut auf der Höhe der Zeit, weswegen der Albumtitel genau ihrer Musik ernspricht: "Future Nostalgia"! Mitreissend! Beeinflusst von solchen Bands wie Led Zeppelin, The Who, den Small Faces, aber auch von Credence Clearwater Revival und The Allman Brotthers Band und zuweilen auch mit Anleihen an Gov't Mule oder The Balck Crowes zelebrieren die Sheepdogs ihre Energie geladene Musik auf allerhöchstem Niveau. Zumeist geprägt von einem prächtigen Dual Gitarren-Zusammenspiel in Verbindung mit bestens abgestimmten Orgel- und Klavier-Ergänzungen entwickeln die Fünf einen sehr saftigen, satten Sound, der genauso rau und direkt, wie fein strukturiert und absolut melodisch daher kommt. Frontmann Ewan Currie ist zudem ein exzellenter Sänger. Die Songs sind oft recht kurz und kompakt, dabei aber so wunderbar aneinander gereiht und aufeinander abgestimmt, und mit so viel Staightness und Raffinesse in Szene gesetzt, dass das Ganze im Verbund wahnsinnig spielfreudig und mit absoluter instrumenteller Extraklasse vollendet wird. Ein Album wie aus einem "Rock'n Roll-Guß"! Saustark auch immer wieder die tierischen Gitarrenläufe und -soli der beiden Gitarritsen Ewan Currie und Rusty Matyas. Es ist hart, irgendwelche Songs besonders herauszustellen, denn es gibt auf dem gesamten Werk keinen schwachen Moment. Dennoch seien stellvertretend für das hochklassige Gesamtmaterial ein paar Tracks näher beleuchtet: Zum Beispiel der fantastische Opener "I'm gonna be myself", ein mit furioser Jimmy Page-ähnlicher Gitarrenarbeit, zeitweise auch ein wenig an The Black Crowes erinnernden Riffs, wunderbar retro arrangierter, grundsätzlich rauer, zwischedrin aber auch von ein paar flockigen Allmans-like Twin-Leads aufgelockerter Classic-Rocker mit leichtem Southern-Flair. Was für ein Auftakt! Es folgt der starke, Blues-based Classic-Rocker "Really wanna be your man", vollgepackt mit Reminiszensen an die Sechziger-/Siebziger-Hippie-Ära. Großartig die Melodik, der Groove und die wieder markant in Szene gesetzten Twin Lead-Gitarren. Dazu gibt's ein brennendes, wechselseitiges Solo der beiden Gitarrenkünstler. "Downtown" wird bestimmt von herrlichen Gitarren-Riffs- und -Hooklines, garniert mit wohl temperierten Orgel- und Piano-Zutaten, während das geniale "Bad Lieutenant" schön funky und mit viel Soul, sowie einenm dezenten New Orleans-/Swamp-Flair aus den Lautsprechern tönt. Toller Groove! Hat durchaus etwas von solchen Leuten wie Anders Osborne und Gov't Mule. Saustark hier die "messerscharfen", genauso klar wie rau intonierten Lead Gitarrenläufe und das perfekt dazu passende E-Piano, samt starkem Orgel-Background. Welche Nummer wir auch betrachten, die Sheepdogs geben sich nicht die Spur einer Blöße. Saustark auch der als zusammenhängendes Medley inszenierte Block von Track 13 - 18, eine rund 10-minütige, opulente "Suite" mit allen schon zitierten Sheepdogs-Zutaten. Hammer! Was diese Band hier abliefert, ist ein packendes, modernes Rock'n Roll Revival in seiner vollsten Blüte. War das Vorgänger-Album schon ein Knüller, so setzen sie mit "Future Nostalgia" noch mal richtig einen drauf. Ein Mörder-Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. I'm Gonna Be Myself - 2:41
2. I Really Wanna Be Your Man - 3:17
3. Downtown - 3:35
4. Jim Gordon - 2:45
5. Bad Lieutenant - 3:40
6. Jim Sullivan - 2:06
7. Back Down - 2:17
8. Help Us All - 4:18
9. Take A Trip - 4:15
10. Same Old Feeling - 2:34
11. Nothing All Of The Time - 4:01
12. Darryl & Dwight - 4:01
13. Where I Can Roam - 2:10
14. The Bridge City Turnaround - 1:14
15. Plastic Man - 2:40
16. Giving It Up (For My Baby) - 1:53
17. I Get By - 0:27
18. Where I Can Roam (Reprise) - 1:45

Art-Nr.: 9050
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I'm gonna be myself
I really wanna be your man
Downtown
Bad Lieutenant
Take a trip
Same old feeling
Giving it up (for my baby)

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Wheeler Trio, Charlie - rewind [2015]
"Hailing from a small town called Ridgway" im US-Bundesstaat Pennsylvania, gelingt dem famosen Charlie Wheeler Trio mit "Rewind" ein geradezu herausragendes "Hi Energy"-Bluesrock-Album. Ihre aussergewöhnliche, von großer Muikalität geprägte Art des "hard driving" Groove-Rocks ist eine fulminante Mischung aus Blues-, Funk- und Southern Rock-Elementen, zuweilen gepaart mit ein paar Spuren des energetischen Post Grunge Hard Rocks. Das wirkt ein wenig wie ein brodelndes Gemisch aus Anleihen der The Black Crowes, The Allman Brothers Band mit einem Hauch von Pearl Jam - und doch, Charlie Wheeler und seine Mannen kreieren ihr eigenes, ganz heißes Ding. Wheeler ist ein grandioser Musiker. Man kann gar nicht entscheiden, was man mehr herausstellen soll - sein, und das ist für dieses Genre wahrlich nicht alltäglich, bärenstarker, kraftvoller, intensiver Gesang, oder sein brillantes, ungemin virtuoses, emotionales, glühendes, trotz aller längeren Ausflüge auf den Punkt gebrachtes, wunderbar hängen bleibendes Gitarrenspiel. Er ist ein absoluter Meister seines Fachs, und zudem ein exzellenter Komponist. Umgeben wird er von einer nicht minder starken Rhythmusfraktion, bestehend aus dem technisch ungemein versierten, mit viel Finesse aufspielenden Drummer Rad Akers und dem für einen tollen Basic-Groove sorgenden Bassisten Dave Fink. Was die Drei auf die Beine stellen ist eine geradezu mitreissendes Elixier aus Blues und Rock, verfeinert mit den oben bereits erwähnten Spuren aus Funk-und Southern-Elementen. Trotz aller jammigen Neigungen, die die Band vor allen Dingen live auslebt, legt man bei diesem Album immensen Wert auf saubere, gut hänge bnleibende Songstrukturen, was hervorragend gelingt. Es gibt nicht eine schwache Nummer. Zudem kommt das Material in einem ungemein knackigen, kraftvollen, satten, fein akzuentierten, glasklaren Power-Sound. Es passt einfach alles zusammen. Das Album startet gleich mit einer mächtig Druck fabrizierenden "Killer"-Nummer. "Love letter" heisst der Track, ein gewaltig groovender Funk-Bluesrocker mit treibenden Basslinien und kochend heißen Gitarren-Riffs. Die Band spielt sich sofort in einen "Rausch", der Funke springt unmittelbar über. Gedanken wie "Wow, was für eine rattenscharfe Truppe" schwirren einem durch den Kopf. Das rockt! Enthält ein tierisches, mit klasse "Wah Wah"-Klängen angereichertes, brennendes Gitarrensolo im Break. Ein erster Vorgeschmack für die genialen Gitarrenläufe, die im weiteren Verlauf des Albums noch auf uns zukommen. "Big City Blues" ist ein wieder etwas funky groovender, packender, sehr auf eine gute Melodik ausgerichteter, dabei sehr spielfreudig und ordentlich knackig umgesetzter, kraftvoller Bluesrocker, der mit starken Riffs und einem glühenden, elektrisierenden, dabei ganz wunderbar melodischen Gitarrensolo des Meisters punktet. Großartig! Dann der Titeltrack "Rewind": Was für eine hinreissend schöne, dennoch immens knackig in Szene gesetzte, voller Southern-Flair steckende, exzellente Bluesrock-Ballade. Besticht zum einen mit einen saustarken, genauso kraftvollen, wie emotionalen "soulful" Gesangsvortrag Wheeler's, und zum anderen mit einem fantastischen, sich unwiderstehlich in unsere Gehörgänge schlängelnden, feurigen Gitarrensolo. Eine Wonne! Das folgende "Back to Frisco Bay" ist eine lupenreiner, schnörkelloser, erneut schön Southen-mässig eingefärbter, von traumhaften Lead Gitarren-Linien durchzogener, einen klasse Drive entwickelnder Boogie-/Blues-Rock'n Roller, während das furios nach vorn gehende, kochende "River's gonna rise" mit seinem tierischen Drumming und den fulminanten Wah Wah-Gitarrenklängen, inklusive eines Hammer-Solos, wieder etwas mehr Richtung Funk-Blues tendiert. Der würzige Bluesrocker "Love comes tumblin' down" kommt mit einem klasse Shuffle-Rhythmus und wird von Wheeler erneut gesanglich 1a vorgetragen. Unterbrochen wird die Nummer von einem dreckigen, direkten, überaus virtuosen, prächtig hängen bleibenden, spitzenmässigen Gitarrensolo. Kommen wir zu dem brillanten "The ghost of who you were", einem mörderisch knackig und klar in Szene gesetzten, irgendwie schwer und "heavy", gleichzeitig aber auch spielerisch locker wirkenden Midtempo (Blues)Rocker, mit einem ganz dezenten Southern-Feeling und großartigen Twin Guitar-Riffs. Das ausgedehnte, "zerrige", unter Starkstrom stehende Gitarrensolo im Break ist einfach umwerfend. Wen das nicht packt, dem ist wirklich nicht zu helfen. Es ist alles gesagt. Das Charlie Wheeler Trio verzückt uns mit einem Hammer-Album! Auch die Gov't Mule-Frakton wird wohl ihre helle Freude an dieser Truppe haben. Also, rein mit dem Ding in den Player, und lasst Euch treiben von dieser packenden "Mugge"...

Das komplette Tracklisting:

1. Love Letter - 4.07
2. Semi Good Lookin' - 3.35
3. Big City Blues - 4.38
4. Rewind - 5.27
5. Back to Frisco Bay - 3.12
6. Makin' Love in the Afternoon - 5.55
7. River's Gonna Rise - 5.15
8. I Like to Wander - 4.26
9. Love Comes Tumblin' Down - 3.58
10. Lady Luck - 3.50
11. The Ghost of Who You Were - 6.10
12. So Glad to Be Here - 4.19

Art-Nr.: 8953
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love letter
Big City Blues
Rewind
Back to Frisco Bay
River's gonna rise
Love comes tumblin' down
The ghost of who you were

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Widespread Panic - street dogs [2015]
"Street dogs" ist das lang erwartete, von den Heerscharen ihre Fans herbeigesehnte, 12. Studioalbum der begnadeten Jamrock-Formation. 5 Jahre nach dem gefeierten "Dirty side down" setzen sie nun, man mag es kaum glauben, glatt noch mal einen drauf. Diese Band kennt keinen Stillstand. Die Entwicklung geht immer weiter, Grenzen scheint es keine zu geben. Live aufgenommen in den bekannten Echo Mountain Studios von Asheville in North Carolina mit ihrem langjährigen Freund und Produzenten John Keane am Mischpult, entwickelt die Band eine Spielfreude, die ihresgleichen sucht. Die Inspiration, die sie antreibt und den Spaß, den sie im Studio hatten, spürt man ab den ersten Sekunden der wunderbaren Eröffnungsnummer "Sell Sell". Das überträgt sich wie ein Magnet auf den Zuhörer und lässt ihn nicht mehr los. "Street dogs" ist ein sehr kraftvolles, jammiges Album geworden, bei dem die Band die ganze kreative Bandbreite ihrer musikalischen Orientierung auslebt. Das Songmaterial ist aussergewöhnlich stark, lebt einerseits von überragenden Songstrukturen, andererseits aber auch von den langen instrumentellen Passagen, bei denen die einzelnen Musiker mit ihrem herausragenden Können glänzen können. Und alles bleibt wunderbar hängen. Was für ein Spirit - hinreissend! Es gibt einen vorübergehenden Wechsel in der Band. Am Schlagzeug sitzt zur Zeit Derek Trucks' (Tedeschi Trucks Band) jüngerer Bruder Duane Trucks von den Hard Working Americans (bei denen ja auch Dave Schools den Bass zupft), der den etatmässigen Todd Nance ersetzt, der sich eine längere Auszeit von der Band genommen hat, im Jahr 2016 aber wohl zurückkehren wird. Duane Trucks trommelt äusserst "tight", was dem Panic-Sound sehr gut zu Gesicht steht. Ansonsten ist die Besetzung die alte. Vor allen Dingen JoJo Hermann an den Keyboards und der geniale Gitarrist Jimmy Herring glänzen während der Instrumentalpassagen immer wieder mit magischen, fulminanten Soli, wobei Herring zumeist sehr erdig und kraftvoll spielt. Und John Bell's Gesang war nie besser! Das Album startet mit einer fantastischen, herrlich jammigen Fassung der prächtigen Alan Price-Nummer "Sell Sell". Der Song kommt mit viel Power, aber auch mit einer wunderbar unbeschwerten "Leichtigkeit". Die Rhythmusfraktion agiert phänomenal, genau wie JoJo Hermann mit einem tollen Orgelsolo und Jimmy Herring mit einem packenden, ausgedehnten, seine ganze Virtuosität ausspielenden, variablen, satten Gitarrensolo, inklusive großartiger Wah Wah-Momente. Gleich eine absolute Hammer-Nummer zum Auftakt! Irre stark auch das knapp 8-minütige "Cease fire"! Klingt wie die moderne Adaption der Philosophie der The Allman Brothers Band, mit Anleihen von Santana und den legendären Blind Faith, sowie, vor allem während des knapp 5-minütigen Instrumentalparts, einem Hauch von Pink Floyd. Wir hören wunderbare Percussion, fabelhafte, unwiderstehliche Gitarrenausflüge von Jimmy Herring, viel viel Jam-Freude - und doch ist das alles eigehüllt in eine ganz wunderbare Melodie. Ein von herausragender künstlericher Qualität geprägtes Fest für die Ohren. "Angel don't sing the Blues" kommt hingegen zunächst mit ein wenig unterschwelligem Jazz-Flair, lässt aber nach einem klasse platzierten Tepowechsel dann einen Hauch von Psychedelia einfliessen - alles stilsicher miteinander kombiniert zu einem erlesenen, großartig inszenierten, gepflegten Jam-/Blues-Rocker, während die Band mit dem mächtigen "Honky Red" einen lupenreinen, phänomenalen, fetten, satten Southernrocker raushaut, vollgepackt mit kochenden, schweren Riffs und einem langen, "brennenden" Gitarrensolo. Toll! Das sind nur wenige, wahllos herausgegriffene, näher beleuchtete Beispiele, stellvertretend für das komplette, wundervolle Songmaterial, bei dem die Band während der gesamten knappen Stunde Spielzeit dieses Albums nicht die Spur einer Schwäche zeigt. Keine Frage, Widespread Panic sind auf einem neuen Karriere-Höhepunkt ihrer eh schon formidablen Studio-Tätigkeiten angelangt. Brillant!

Das kpmplette Tracklisting:

1. Sell Sell - 6.25
2. Steven's Cat - 4.28
3. Cease Fire - 7.51
4. Jamais Vu (The World Has Changed) - 7.14
5. Angels Don't Sing The Blues - 5.54
6. Honky Red - 6.27
7. The Poorhouse Of Positive Thinking - 5.10
8. Welcome To My World - 5.51
9. Tail Dragger - 4.49
10. Street Dogs For Breakfast - 4.31

Art-Nr.: 8983
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Sell Sell
Steven's cat
Cease fire
Angels don't sing the Blues
Honky Red
The poorhouse of positive thinking
Welcome to my world

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