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Hogjaw - devil in the details [2008]
Allright, ihr Skynyrd und Hatchet-Jünger, ihr Liebhaber kompromisslosen Gitarren-Southern Rock'n Rolls, "that's for you": Hier haben wir wieder eine dieser neuen, nachrückenden Southern Rock-Bands, die diese Musik genauso zeitlos, wie "powerful", hart und klassisch zelebrieren, das einem um die Zukunft des Genres nun wirklich nicht Bange sein muß! Arizona's Hogjaw "ballern" sich mit ihrem fulminanten Debutalbum "Devil in the details" direkt in die Eliteliga gestandener Southern Rock-Veteranen! "Like a freight-train of massive sound Jonboat Jones (vocals, guitar), Craig Self (lead guitar), Elvis D. (bass) and J. "killer" Kowalski (drums) deliver a full dose of genuine southern-rocking goodness"! Allesamt großartige und gestandene Musiker (von der ersten Minute an spürt man, das hier alles andere als "Greenhorns" am Werke sind) präsentiert das Quintett aus der Wüste des amerikanischen Südwestens eine krachende und kochende "dual guitar-attack", die es in sich hat. Hart, straight und ohne Schnörkel feuern sie uns immer wieder mächtige, massive, "schwergewichtige" Riffs und prächtige, dreckige, herrlich fette, ein gewaltiges Feuer entfachende Gitarrenattacken und -schlachten voller Leidenschaft um die Ohren. Da kommt richtig Freude auf! Gitarrero Craig Self spielt zuweilen wie entfesselt auf. Hogjaw beackern in etwa das Terrain (allerdings deutlich härterer) Lynyrd Skynyrd und vor allem Molly Hatchets, verarbeiten dabei aber zumeist (nehmen wir mal die von mitreißendem Lead Gitarrenspiel der Marke The Outlaws geprägte, großartige und spritzige, country-rockige Coverversion des Jerry Reed-Klassikers "East bound and down" heraus) noch ein paar zusätzliche Anleihen des klassischen Hard- und/oder Stoner-Rocks! Doch der Fokus liegt klar auf lupenreinem Southern-Rock! Von neueren Kollegen kommen einem vergleichsweise manchmal auch Rebel Pride in den Sinn. Was strahlt diese Truppe für eine massive Kraft und Power aus! Das Songmaterial ist große Klasse. Ob abgehende Volldampf-Rocker oder Balladen, die Band hat es einfach drauf! Gleich die ersten drei Nummern "krachen" voller Wucht aus den Boxen: Zunächst der gewaltige, geradlinige, deutlich an Lynyrd Skynyrd erinnernde, bollernde "down and dirty" Southern Rocker "4 lo" mit seinem klasse Gesang und dem fetten, wirbelnden Gitarrensolo im Break (Self's Stil ist gar nicht so weit von dem eines Gary Rossington entfernt), gefolgt von dem fetzigen, prägnanten "El Camino" (wieder Parallelen zu Skynyrd, mit den typischen Riffs und dem typischen Groove, höllisches Gitarrensolo) und dem stahlharten Southern Uptempo-"Killer" "Before Monday come", bei dem sie das Gaspedal durchdrücken, als sei der Leibhaftige persönlich hinter ihnen her. So etwas haben Molly Hatchet schon lange nicht mehr hinbekommen! Bärenstark! Nach diesem fulminanten Auftakt, demonstrieren Hogjaw eindrucksvoll, dass sie es auch ein wenig gemäßigter angehen können, ohne dabei wirklich an Kraft und Substanz zu verlieren. Die erste von 3 großartigen Balladen steht auf dem Programm, jede davon über 6 Minuten lang, eine sogar über 7 Minuten. "The fog" heißt sie, bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Skynyrd und Hatchet (deren "Fall of the peacemakers" fällt einem dazu ein), verfügt dazu über ein dezentes Hardrock-Appeal und eine klasse Melodie. Die Gitarrenläufe sind wunderbar! Fett und voller Power werden die 6 Saiten traktiert, um zwischendrin auch immer wieder schöne, lockere "Harmonie-Licks" einzustreuen. Großartig auch das etwas düstere "Swamp" und das exzellente "This whiskey" mit seinem schönen Tempowechsel im Break und den leicht country-infizierten Rhythmen. Und dann heißt es wieder "volle Pulle" voraus: "Gitsum" beispielsweise kommt roh und laut, der abgehende Boogie "Junga" geht ebenfalls keine Kompromisse ein! "Devil in the details" ist im wahrsten Sinne des Wortes ein "Hammer"-Album! Hogjaw donnern einem ihren Southern Rock mit einer Wucht um die Ohren, dass einem, im positivsten Sinne, "Hören und Sehen" vergeht. Verdammt starke Leistung, meine Herren! Die Wüste Arizona's bebt, der Southern Rock lebt! Ein simpler, vielleicht etwas clichéhaft wirkender Zweizeiler, doch er trifft es auf den Punkt!

Art-Nr.: 5781
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
4 lo
El Camino
Before Monday come
The fog
Gitsum
This whiskey

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Hogjaw - if it ain't broke... [2013]
Was für ein Mörder-Ritt! Arizona's Vorzeige Southern Rock-Band Hogjaw mit einem "blast" von einem Album! Hart, immer nach vorn, ohne Kompromisse - die Truppe weicht keinen Milimeter von ihren eingeschlagenen Southern Rock-Pfaden ab und darf sich auch für Album Nr. 4 der grenzenlosen Begeisterung der Southern Rock-Gemeinde sicher sein. Produktion, Sound, Songmaterial und Spielfreude der Band werden immer besser. Die Band spielt wie aus einem Guß! Die furios aufspielende Rhytmussektion (allein Drummer Kwall trommelt sich die Seele aus dem Leib...) peitscht die Gitarristen gnadenlos nach vorn. Die ihrerseits entladen ihre Power in geradezu entfesselten Saitenattacken. Was Kreg Self und Jonboat Jones mit ihren "Äxten" hier veranstalten, ist Gitarrendrive pur! Gleich im fulmianten Opener "One more little one", einem Southern Vollgas-Boogie der absoluten Extraklasse, gibt es keine Gefangenen. Das ist Drive ohne Ende! Die "Gitarreros" spielen auf, als gäbe es kein Morgen. Und so geht das in fast jedem Song. Diese Burschen kann man wirklich als eine "guitar army" bezeichnen. Leute, macht das Laune! Obwohl die Truppe pausenlos aufs Gaspedal drückt (eine Ballade sucht man vergebens), stecken die Songs voller großartiger Strukturen und bleiben erstklassig hängen. Hogjaw verwalten das Erbe Molly Hatchet's wie kaum eine andere Band. Die heutigen Hatchet wären froh, wenn sie so spielen könnten, doch die sind Lichtjahre von der Dynamik, Explosivität und Frische Hogjaws entfernt. Aber auch Spuren von Lynyrd Skynyrd, härteren The Outlaws und Konsorten sind allgegenwärtig. Hogjaw sind nichts anderes als grandioser "Hard Guitar Southern Rock'n Roll" pur! Was für ein Fest!

Das komplette Tracklisting!

1. One More Little One (4.53)
2. Built My Prize (5.04)
3. Am I Wrong? (5.22)
4. Shiny Brass (6.00)
5. Cold Dead Fingers (4.45)
6. The Wolf - Part I (4.49)
7. The Wolf - Part II (5.40)
8. Devil's Eyes (4.23)
9. '83 (4.29)
10. Beer Guzzlin' Merican (4.15)

Art-Nr.: 8217
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One more little one
Built my prize
Am I wrong?
Shiny brass
Cold dead fingers
The wolf - part I
83

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Hogjaw - rise to the mountains [2015]
Die Gitarrensalven und schillernden Dual-Leads fliegen einem nur so um die Ohren. Hogjaw, ohne jeden Zweifel eine der führenden Southern Rock Bands der Gegenwart, präsentieren mit "Rise to the mountains" nun schon ihr 5. Album innerhalb von 7 Jahren - und eines ist stärker als das andere. Die neue Scheibe ist wieder ein wahrer Southern Rock-Paukenschlag. Voller Leidenschaft, ja geradezu entfesselt und mit den vielleicht besten Songs ihrer bisherigen Karriere im Köcher, geht es auf eine geradezu mitreissende, knapp 53-minütige "Tour de force" durch alle nur erdenklichen Landschaften des klassischen "Hard American Guitar Southern Rock'n Rolls", von der der geneigte Fan einfach nicht genug bekommen kann. "What a blast"! Das Quartett aus Arizona ist wirklich ein Phänomen! Diese Truppe steht wie eine Eins zu dem, was sie tun. Kompromisslos spielen sie ihren Southern Rock mit einem Feuer, wie kaum eine andere Band. Trotz der recht hohen Schlagzahl an veröffentlichten Alben seit ihrer Gründung, gehen ihnen die Ideen für großartige Songs einfach nicht aus. Obwohl sie ihren bisherigen, exzellenten Lead Gitarristen Craig Self, der aus gesundheitlichen Gründen die Band verließ, durch den neuen, nicht minder starken, explosiven "guitarslinger" Jimmy Rose ersetzen mussten (der Mann spielt wie ein Irrwisch - umwerfend), einem alten Freund der Jungs, gibt es keinen musikalischen Stillstand - nicht die Spur! In Gegenteil, die Entwicklung geht stetig weiter, was das neue Werk spürbar demonstriert. Natürlich ist auch "Rise to the mountains" wieder richtig hart, zuweilen "heavy" und strotzt nur so vor Power, natürlich ist das Zitat, das der amerikanische Southern Rock-Spezialist Michael Buffalo Smith einmal über sie sagte, noch immer gültig ("they are more Blackfoot than The Marshall Tucker Band, and more Hatchet than Allmans"), aber die Band bringt hier eine ganz neue Variabilität in die Songs, denn nun führen sie bei einigen Stücken ein wenig mehr Countryrock-Einflüsse ein und lassen durchaus ein gewisses Flair der Tucker-Boys und der The Allman Brothers Band einfliessen, vor allen Dingen durch die wunderbaren, flockigen Twin-Leads. Ein herausragendes Beispiel dafür ist das grandiose Titelstück des Albums, das den Songreigen auch eröffnet. Diese monumentale Southern Rock-Nummer bringt die Band sofort in ungeahnte musikalische Höhen. Beginnt zunächst wie gewohnt, wie ein typischer, straighter, wuchtiger, schnörkelloser Hogjaw-Rocker voller Dynamik und Power. Kocht mächtig! Doch nach etwa 3 Minuten vollzieht sich ein wunderbarer Strukturwechsel. Das Tempo wird etwas herausgenommern, eine herrliche Pedal Steel erklingt (Gastmusiker John Rickard), der Groove wird deutlich lockerer und hinreissende Twin-Leads komplettieren das Geschehen. Das Marshall Tucker-/Allmans-/Dickey Betts-Countryrock-Flair ist da, ohne das die Truppe an Kraft verliert. Weibliche Bachup-Gesänge und glühende, melodische Gitarrensoli machen das pure Southern Rock-Vergnügen perfekt. Die Truppe, das steht jetzt schon fest, ist in absoluter Top-Form! Es folgt das kochende, etwas swampige, dabei prächtig hängen bleibende "Leavin' out the backside", abermals ein absolut klassischer Southern Rocker im Stil der großen Siebziger-Helden. Vor allem die Einflüsse Lynyrd Skynyrd's sind hier spürbar. Auch diese Numer brilliert gegen Ende wieder mit einer ausgedehnten, himmlischen Allmans-kompatiblen Twin Lead-Passage. Herrlich! Nun lassen sie's richtig krachen: Das anschließende "Over for you know it" ist ein knallharter, kompromissloser, unbeschwerter, voll auf die Tube drückender, losgelöster Molly Hatchet-mässiger, von fetten Riffs geprägter "Heavy Guitar Southern Rock-Boogie" voller glühender, wirbelnder, höllischer Gitarrenläufe, bei dem Frontmann Jonboat Jones fast wie der unvergessene Danny Joe Brown singt. Stark! Mit dem harten, wuchtigen Swamp Southern Rocker "Where have you gone" geht's weiter. Massive Gitarrensalven, inklusive brodelnder Double-Leads überall. Das Gitarrensolo in der Mitte macht keine Gefangenen, dazu gibt's eine klasse Melodie. Die darf man auch der anschließenden, über 8-minütigen Wahnsinns-Ballade "I will remain" attestieren, wieder eine dieser Nummern, bei denen Hogjaw in beeindruckender Art und Weise demonstrieren, was sie drauf haben. Von herrlichen, vielschichtigen, sehr transparenten Gitarren eingerahmt, entwickelt sich ein Song, den man als so etwas wie eine Kreuzung aus Metallica (auf der "Nothing else matters"-Schiene) und Lynyrd Skynyrd bezeichnen kann. Die ausgedehnten, mächtigen, wundervollen Gitarrensoli, inklusive schöner Twin Lead-Passagen, sind abermals eine Wucht. Die Band im Spielrausch! So geht das mit der einer fulminanten Nummer nach der nächsten bis zum Ende weiter, ehe das Werk mit dem ruhigen "Grey skies" gediegen ausklingt. Ein packendes Album! 2 fulminante "Gitarreros", Bass, Drums und kerniger Gesang - das Hogjaw-Feuer brennt lichterloh! Famos! Schon zu Anfang ihrer Tage skandierten wir: "Long live Southern Rock! Long live Hogjaw!" Das gilt heute mehr den je...

Das komplette Tracklisting:

1. Rise to the Mountains - 7:33
2. Leavin' Out the Backside - 5:39
3. Over for You Know It - 3:18
4. Where Have You Gone - 4:48
5. I Will Remain - 8:33
6. Fire, Fuel & Air - 5:01
7. Another Day - 4:27
8. Second to None - 4:24
9. The Smoker - 3:34
10. Grey Skies - 5:19

Art-Nr.: 8891
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rise to the mountains
Leavin' out the backside
Over for you know it
Where have you gone
I will remain
Fire, fuel & air
Another day

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