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Brian Band, Kenneth - welcome to alabama [2011]
"Welcome to the finest in pure Southern Rock! Welcome to Alabama! Welcome to the fabulous Kenneth Brian Band!" Ist das herrlich! Voller lebendigem Spirit und natürlicher Authentizität transportiert die in Nashville/Tennessee ansässige Truppe um den in Florida aufgewachsenen, grandiosen Sänger, Songwriter und Lead Gitarristen Kenneth Brian, ihre unwiderstehliche, ganz tief in der goldenen Ära des Southern Rocks verwurzelte Musik in die heutige Zeit. "'Welcome To Alabama' shines like a beacon for those who fear that Southern Culture is all but lost, and proves that it isn’t lost at all", heisst es dazu treffend in einem U.S.-Review. In der Tat ist die Kenneth Brian Band genau eine dieser Bands, die diese Musik auch in der heutigen Zeit für immer am Leben erhalten. Kenneth Brian (lead vocals, lead guitar), Travis Stephens (rhythm guitar, background vocals), Zach Graham (bass) und Dickey Rryor (drums) haben die Ideologie und Philosophie solcher unumstösslichen Größen wie The Allman Brothers Band, die frühen Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band, Wet Willie und Konsorten in ihrer musikalischen Seele verinnerlicht und treten auf vollkommen natürliche Weise ihr Erbe an. Sie tun dies einerseits sehr ambitioniert, andererseits ungemein locker und ehrlich. Dies ist genau die richtige Mischung aus Rock-, Blues-, Gospel-, und Country-Einflüssen, die auch damals, in den Siebzigern, den Southern Rock entstehen ließen. So passt es, dass sich einer der ganz großen Persönlichkeiten und Pioniere der Southern Rock-Bewegung der Band annahm und dieses wunderbare Album produzierte: Johnny Sandlin! Sandlin spielte einst mit Duane und Gregg Allman bei Hour Glass, wurde dann Vize-Präsident des legandären Southern Rock-Labels "Capricorn Records" und arbeitete als Produzent und Engineer mit unsagbar vielen Künstlern wie den Allman Brothers, Marshall Tucker, Wet Willie, Bonnie Bramlett, Delbert McClinton, Widespread Panic, Derek Trucks, der Nitty Gritty Dirt Band, um nur einige aufzuzählen, zusammen. Und Sandlin hat es meisterhaft fertiggebracht, "Welcome to Alabama" in einem wundervollen, Siebziger-mässigen, Vinyl-kompatiblen, schön warmen, aber mit allen Ecken und Kanten belassenen, dennoch sehr harmonischen, "geschmeidigen" Retro-Capricorn-Sound erscheinen zu lassen, was die Authentizität dieser Musik zusätzlich untermauert. Das Songmaterial ist erste Sahne: "Gritty", erdig, melodisch und hervorragend hängen bleibend. Brian, der ein toller Sänger ist und mit bärenstarkem Gitarrenspiel aufwartet (tolle, genauso melodische, wie satte und zündende Soli), kann sich auf eine ebenso starke Rhythmusfraktion verlassen. "Masterful song-crafting, blistering guitar work, spot-on harmonies, and a take-no-prisoners rhythm section", heisst es dazu in einem U.S.-Review, "Kenneth is really unbelievable as a guitar player - he's a real shit-kicking gunslinger with great chops" in einem anderen. Es passt einfach alles zusammen. Stellvertretend für ein Album ohne jede Schwäche seien zum Beispiel solche Killer-Nummern wie der großartige Opener "Something better", ein mit "early Skynyrd"-Riffs getränkter, rauer Saouthern Rocker mit einem feurigen Gitarrensolo im Break, das traumhaft melodische, flockige, von herrlichen, saftigen, eingängigen und locker gespielten Southern-Gitarren geprägte "Texas by tonight", das grandiose Titelstück "Welcome to Alabama", eine mitreissende, seelige, klassische Southern Rock-Hymne, die vollkommen natürlich Spuren nahezu aller frühen Southern Rock-Helden (The Allman Brothers Band, The Winters Brothers Band, The Marshall Tucker Band, Charlie Daniels Band, Lynyrd Skynyrd...) miteinander vereint, das von einem klasse Retro-/Outlaw-Countryrock-Feeling durchzogene"Holdin' on" mit seiner tollen Melodie und den hinreissenden Gitarrelinien, sowie der dreckige, von erdigen Gitarrenm, aber auch wunderbar melodischen Harmonies durchzogene "Neil Young goes South"-Rocker "Tonight we ride" erwähnt. Ganz stark auch die einzige Coverversion des Albums, Dickey Betts' "Nothing you can do", bei dem die legendäre Bonnie Bramlett mit von der Partie ist. Überhaupt sind ein paar namhafte Gäste mit am Start, die ebenfalls unterstreichen, mit was für einer bärenstarken Musik wir es hier zu tun haben: Randall Bramblett (keyboards), Jason Isbell (slide guitar), Charlie Daniels' Bassmann Charlie Hayward, und noch ein paar mehr. Alles in allem ein durch und durch grandioses Teil! "'Welcome to Alabama' is a classic Southern Rock masterpiece"! Jawohl, dieser Aussage schliessen wir uns vorbehaltlos an. "Welcome to Alabama" ist die pure Southern Rock-Freude!

Das komplette Tracklisting:

1. Something Better - 3:59
2. Texas By Tonight - 4:13
3. Welcome To Alabama - 4:26
4. Last Call - 3:28
5. Holdin On - 3:25
6. Tonight We Ride - 4:46
7. Nothin You Can Do - 3:34
8. Prayer For Love - 4:29
9. The Fall - 6:09
10. Cry To the Dark - 5:08

Art-Nr.: 7615
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Something better
Texas by tonight
Welcome to Alabama
Holdin' on
Tonight we ride
Prayer for love
The fall

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Foster, Ruthie - let it burn [2011]
Exzellentes, neues Album von der "phenomenal Ruthie Foster", wie ihr 2008 erschienenes Album zutreffenderweise heisst. Nun liegt mit "Let it burn" ihr 2012er Werk vor, das die fantastische, texanische Singer/Singwriterin, die zuletzt auch mit der Warren Haynes Band als Background-Sängerin ein paar Auftritte hatte, einmal mehr in blendender Verfassung zeigt. Voller Gefühl, innerer Kraft und mit einem immensen Charisma ausgestattet begibt sie sich auf eine recht intime, unwiderstehliche Reise zwischen den musikalischen Welten von Blues, Roots, Gospel und Soul. Dabei kommen die Songs, u. a. im übrigen ein paar hoch interessante, hinreissend umgesetzte Coverversionen von Los Lobos ("This time"), The Band ("It makes no fifference"), Johnny Cash ("Ring of fire") und der zur Zeit mega.erfolgreichen Adele ("Set fire to the rain"), in sehr natürlichen, erdigen, durchaus rauen "strpped down"-Arrangements, wirken aber dennoch irgendwie "tight" und knackig. Tolle Grooves, viel Soul- Gospel-, und ein schönes Southern-Flair sind stets vorhanden. Begleitet wird sie von tollen Musikern, wie dem grandiosen Bassisten der Meters, George Porter jr., dem fantastischen Organisten Ike Stubblefield, Dave Easley, der eine schön dreckige, wie eine Slide klingende Pedal Steel spielt und Russell Batiste an den Drums. Bei der ein oder anderen Nummer sorgen zudem die Blinf Boys Of Alabama für einen ordentlichen Gospel-Touch. Tolles Teil!

Hier noch die Original-Produktbeschreibung:

2012 release from the Soulful vocalist. Let it Burn is a deeply intimate recording: a smoky mix of original songs coupled with inventive interpretations of an unexpected collection of covers - ranging from Adele to Los Lobos, and from The Black Keys to Johnny Cash. Recorded in New Orleans at Piety Street studios, with a small group of A-List musicians that includes George Porter Jr. of the legendary Meters, this album takes the listener on Ruthie's most personal journey yet. With her deeply moving vocals at the core, Ruthie is supported along the way by some very special guests - gospel legends The Blind Boys of Alabama and Stax Records soul man William Bell.

Das komplette Tracklisting:

1. Welcome Home - 2:50
2. Set Fire to the Rain - 4:18
3. This Time - 4:48
4. You Don't Miss Your Water - 3:59
5. Everlasting Light - 3:33
6. Lord Remember Me - 3:11
7. Ring of Fire - 3:09
8. Aim for the Heart - 3:27
9. It Makes No Difference - 5:10
10. Long Time Gone - 5:14
11. Don't Want to Know - 6:20
12. If I Had a Hammer - 4:10
13. The Titanic - 2:50

Art-Nr.: 7682
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Set fire to the rain
This time
Everlasting light
Aim for the heart
It makes no difference
Long time gone

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