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Allman, Gregg - low country blues [2011]
Die Kritiker sind voll des Lobes! Kein neues Album der Allman Brothers, aber ein großartiges, neues Solo-Werk von Gregg Allman. Traditioneller, ursprünglicher, sehr authentischer Blues(rock), wobei die Blueskomponenten klar im Vordergrund stehen. Durch die Musik, wie sollte es auch anders sein, zieht eine herrliche Brise Southern-Soul, allein schon durch Gregg's unverwechselbaren Gesang. Und er ist prima bei Stimme. Eine beeindruckende, ja ganz starke Vorstellung des Ober-Allmans!

Hier der Kommentar von "Hittin' The Note" zu diesem Werk im Original:

Gregg Allman is one of the most iconic blues singers of all time, a certified rock star and member of the Rock and Roll Hall of Fame who has been the voice of the Allman Brothers Band for over four decades. T Bone Burnett is the most celebrated producer in music today, winning a Grammy for Alison Krauss and Robert Plant's collaboration Raising Sand and producing everybody from Elvis Costello to Elton John and Leon Russell. What do you get when you combine these two legendary talents?
The answer is Low Country Blues, the finest roots-blues record in years. With the help of T Bone's usual gang of master musicians, including a memorable turn on piano by New Orleans' own Dr. John, Gregg sings the blues as only he can, and Burnett captures the magic with the clarity and purity that have become his hallmark as a producer. Gregg's solo efforts in the past have tended to be more song-oriented and less jam-focused than the Allman Brothers Band, and this is no exception. The emphasis is on vibe and feel, with Gregg squarely in the spotlight where he belongs.
The bulk of Low Country Blues consists of classic blues tunes, all showcasing Gregg's signature vocals and B-3 work, but the album also features "Just Another Rider," a great new song Gregg co-wrote with Warren Haynes. This plaintive anthem picks up where "Midnight Rider" left off, continuing the mythology of the wandering, road-hardened gypsy that has always been a part of Allman's persona.
Of the blues tunes, standout tracks include a positively fierce version of Muddy Waters' "I Can't Be Satisfied," with Gregg wailing the blues. Other highlights are the rollicking "I Believe I'll Go Back Home," the R&B joy of "Please Accept My Love" and the brooding seven-minute version of "Rolling Stone" that closes the album, but one of the best things about Low Country Blues is how it all flows together into one piece of music. It's a true album as opposed to a collection of songs, and it's hard to pick favorites from this record without feeling like you're leaving something out. Words like "timeless" and "classic" get thrown around too lightly sometimes, but this album would have sounded great in 1960, it sounds great now, and it will still sound great in 2060.

Das komplette Tracklisting:

1 Floating Bridge - 4:45   
2 Little By Little - 2:45   
3 Devil Got My Woman - 4:52   
4 I Can't Be Satisfied - 3:31   
5 Blind Man - 3:46   
6 Just Another Rider - 5:39   
7 Please Accept My Love - 3:07   
8 I Believe I'll Go Back Home - 3:49   
9 Tears, Tears, Tears - 4:54   
10 My Love is Your Love - 4:14   
11 Checking On My Baby - 4:06   
12 Rolling Stone - 7:04

Art-Nr.: 7242
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Alvin, Dave & The Guilty Women - same [2009]
Einst spielte er mit den "Guilty Men", nun mit den "Guilty Women"! Klasse! Roots-/Americana-Ikone Dave Alvin's Leben war im vergangenen Jahr einigen gravierenden Veränderungen ausgesetzt. Insbesondere der Tod seines großen Freundes und ehemaligen Bandkollegen der "Guilty Men", Chris Gaffney, setzte ihm sehr zu. Nicht zuletzt diese Situation veranlasste ihn, auch mit seinen Begleitmusikern einen vollkommen neuen Weg einzuschlagen. Für das im Oktober 2008 in San Francisco stattfindende "Hardly Strictly Bluegrass Festival" bat er seine gute Freundin, die begnadete Steelerin und Slide-Gitarristin Cindy Cashdollar (u.a. Ryan Adams' Cardinals) ihm eine adäquate akustische Backup-Band zusammenzustellen. Was Cashdollar dann allerdings aufbot, war eine grandiose Truppe, bestehend ausschliesslich aus Frauen. Und was für welche: Neben Cindy Cashdollar waren das Nina Gerber (Gitarre), Laurie Lewis (Fiddle), Sarah Brown (Bass), Lisa Pankratz (Drums), Christy McWilson (Gesang) und Amy Farris (Violine)! Mit diesem weiblichen All Star Line-Up zog Alvin eine "Killer"-Show ab, die das Publikum und ihn dermassen begeisterte, dass er spontan beschloss, mit diesen Mädels auch ins Studio zu gehen. Das Resultat liegt nun vor: Wunderbare, semi-akustische Roots-/Americana-/Alternate County-Musik, auch mal mit einem Folk-, Blues-, Rock'n Roll-, oder Storytelling-Touch im Fahrwasser der einstigen "Guilty Men", musikalisch überaus kompetent in Szene gesetzt. Die mesiten Songs wirken recht entspannt. Nur auf wenigen Tracks wird's etwas "fetter", wie zum Beispiel bei dem herrlichen Rootsrocker "Nana and Jimi", der mit prächtigen E-Gitarren-Spielereien aufwartet. Auch den alten Blasters-Heuler "Marie Marie" haben Alvin und die Mädels nochmal eingespielt - diesmal in einer sehr starken, grassigen Fassung. Ansonten bestimmen, wie gesagt, eher ruhigere, staubihe, "stripped-down", aber keineswegs kraftlose Nummern das Bild. Wundervoll beispielsweise, das von einer tollen Melodie bestimmte "Downey girl", das in einem ganz feinen, entspannten, akustisch/elektrischen Gewand aus den Lautsprechern fliesst. Alvin's Stimme ist zuweilen auffallend "weich", was man nicht unbedingt von ihm gewohnt ist, hier aber eine ganz exzellente Synthese mit der Musik ergibt. Bis auf zwei Tracks (dort übernimmt Christy McWilson), singt Alvin alle Stücke lead. Ein großartiges Americana-Album ganz großartiger, ihre Instrumente aussergewöhnlich gekonnt beherrschende Musikerinnen mit einem charismatischen Dave Alvin an der Front. Tolle Geschichte!

Das komplette Tracklisting:

1 Marie Marie - 3:29   
2 California's Burning - 5:06   
3 Downey Girl - 5:08   
4 Weight of the World - 3:27   
5 Anyway - 3:49   
6 Boss of the Blues - 4:20   
7 Potter's Field - 3:42   
8 River Under the Road - 3:38   
9 These Times We're Living In - 4:42   
10 Nana and Jimi - 3:22   
11 Don't Make Promises - 6:39   
12 Que Sera Sera [Whatever Will Be, Will Be] - 4:43

Art-Nr.: 6408
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Marie Marie
California's burning
Downey girl
River under the road
Nana and Jimi
Don't make promises

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Anderson, Terry and the Olympic Ass-Kickin Team - national champions [2009]
Endlich! 4 Jahre nach dem "affenstarken" Debut und einem zwischenzeitlichen Live-Album kommt nun der Studio-Nachfolger - und Leute, was macht das "Ding" wieder für eine Laune! Terry Anderson, Dan Baird's alter Kumpel aus dem Georgia Satellites- und Yayhoos-Dunstkreis, und sein bravouröses "Olympic Ass-kickin' Team" blasen zur Roots-rockin', Guitar rockin', Boogie-rockin', Pub-rockin', Power-Fun Pop-Rock'n Roll-Party des Jahres! Welch eine Energie! Welch ein Spielwitz! Welch ein Spaß! Anderson, von Hause aus ein wirklich famoser Drummer, Sänger und Songwriter (seine bekanntesten Songs sind sicher Georgia Satellites' Edel-Rocker "Battleship chains" und Dan Baird's berühmtes "I love you period") hat mit dem "OAK-Team" eine Schar ganz exzellenter Musiker um sich versammelt, die sich mit dem "alten Veteranen" geradezu blind verstehen. Neben Terry Anderson sind das der bärenstarke Gitarrist Dave Bartholomew, Keyboarder Greg Rice und Bassmann Jack Cornell. Höchst interessant ist, und das unterstreicht die ganze Klasse der Akteure, dass nahezu alle Musiker neben Ihrem Hauptinstrument bei dem ein oder anderen Songs zusätzlich aushelfen - und zwar mit dem "Handwerkszeug" der Kollegen. So mimt beispielsweise Terry Anderson bei bei der Hälfte der 12 Songs den zweiten Gitarristen (und auch das kann er hervorragend), der etatmäßige "Saitenverbieger" Bartholomew übernimmt bei einem Track Anderson's "Schiessbude" und Bassist Jack Cornell spielt bei zwei Nummern ebenfalls Gitarre. Eine vielseitige Truppe, deren Variabilität sich auch in der Vielseitigkeit der Songs niederschlägt. In den Nummern, obwohl total geradeaus und straight gespielt, steckt soviel Raffinesse, soviel "Fun" und soviel Spielfreude. Die Zutaten, aus denen das "OAK-Team" sein prächtiges Power Party Rock'n Roll-Gebräu anrührt, reichen vom klassischen Gitarren-Rootsrock, über den Southern Rock, den Countryrock, den britischen Pubrock der Siebziger, bis hin zum puren Classic-Rock der Marke Rolling Stones, Georgia Satellites, Dan Baird, ZZ Top, The Replacements, The Who, NRBQ, Rockpile und Dave Edmunds (Rick Cornell, ein Reporter vom "Independent" aus Raleigh/NC bezeichnete Anderson einst als North Carolina's Antwort auf Dave Edmunds). Alles steckt voller Schwung, Drive und spürbarem Spaß! Selbst vermeintliche Balladen strahlen jede Menge Energie aus. Stellvertretend für ein durch und durch tolles Album ohne jeden Ausfall hier ein paar Songbeispiele, die wir etwas näher vorstellen: So zum Beispiel der famose Opener "Goin' or comin'", ein baumstarker, straighter Riff-/Shuffle-/Roots Rock-Knaller, voller "trinkfestem" Roadhouse-/Honky Tonk-/Southern-Flair, dreckig und ungemein knackig! Anderson's prägnantes Drumming "knallt" wie ein Uhrwerk. Tolle E-Gitarren-Arbeit! Oder der fabelhafte, balladeske Rootsrocker "Lost your number" mit seinen tollen, satten Riffs, seiner klasse Melodie (im übrigen bleiben alle Tracks prächtig hängen) und den traumhaft ineinander übergehenden, ausgiebeigen Soli von Greg Rice's vollsoundiger Hammond Orgel und Dave Bartholomew's rotziger Lead Gitarre. Große Klasse! Wie auch beispielsweise das voller schönem Retro Sixties Beat-Flair steckende, sehr melodische "About you" (da kommen einem unweigerlich die legendären Brinsley Schwarz in Erinnerung) mit seiner vollmundigen, transparenten Gitarren-Begleitung, der lockere, aber gleichzeitig sehr kernige, schwungvolle, mit würziger Piano- und E-Gitarren-Begleitung forcierte Boogie "Indy 500", das herrliche "Found mission", das sich anhört als träfen die Beach Boys auf die Georgia Satellites (ein toller, "happy" und "sunny" Retro Rock'n Roll-Spaß zum Abtanzen), oder auch der ungeheuer lustige, abgehende, großartige Hi-Energy Power Rock-/Pop-Knaller "Pow'ful Merka" (Terry Anderson trommerlt wie ein "Tier"), mit dem wohl jede Rock'n Roll-Fete in Schwung kommt (wer da nicht völlig abgeht, dem ist wohl der Makel einer "Spaßbremse" nicht mehr zu nehmen)! Grandios auch der fulminante Fetzer "Is we or ain't we", der aus den Lautsprechern fegt, als wäre es ein vergessener Who-Klassiker - sowohl gesanglich (der Refrain erinnert an typische Daltrey/Townshend-Harmonies), als auch musikalisch (Anderson verprügelt sein Schlagzeug wie ein wildgewordener Keith Moon)! Verdammt, ist diese Truppe gut! Nicht nur die Dan Baird-, Dave Edmunds-, und Yayhoos-Fans werden daran ihre helle Freude haben. Nein, dieses olympische "Ass-kickin' Team", darf auf keiner Rock'n Roll-Fete, die etwas auf sich hält, fehlen. "Bad-assed Roots-rocking Power Pop, well done and fun from start to finish"! Wahre Champions eben!

Das komplette Tracklisting:

1 Goin' or Comin' - 4:24   
2 Willie Mays - 3:27   
3 Lost Your Number - 3:19   
4 You Had Me at Get Lost - 3:17   
5 Is We or Ain't We - 2:57   
6 Indy 500 - 3:13   
7 About You - 3:01   
8 Pow'ful 'Merka - 3:26   
9 Wrong for That - 4:55   
10 Lover Like That - 3:10   
11 Found Missin' - 2:50   
12 Feel Right Now - 2:58

Art-Nr.: 6388
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Goin' or comin'
Willie Mays
Lost your number
Is we or ain't we
Indy 500
Pow'ful 'Merka

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Ashton, Gwyn - two-man blues army [2009]
Der Albumtitel ist Programm: Das australische "Gitarren-Monster" Gwyn Ashton und sein kongenialer Partner, Drummer Dave Small, blasen zur ultimativen Attacke! Nur zu zweit rühren die beiden ein gnadenloses, mächtug Druck aufbauendes, raubeiniges, direkt ins Blut gehendes, intensives, krachendes Blues-/Bluesrock-Gebräu an, das seine Wirkung wahrlich nicht verfehlt. Es ist wie eine hypnotische, musikalische Droge! Rau, dreckig, laut, robust und wild gehen die beiden zu Werke, und dennoch steckt das vorzügliche Songmaterial voller großartiger Strukturen. Vor allem aber wird es umgesetzt von zwei herausragenden Musikern, zwei exzellenten Handwerkern. Gwyn Ashton ist ein mit allen Wassern gewaschener Gitarrist, ein wahrer Teufel an den 6 Saiten, der jedes noch so verrückte Riff, jede noch so abgefahrene Hookline, jeden noch so magischen Trick beherrscht wie aus dem "Eff-Eff". Dieser Bursche kennt mit seiner massiven Gitarren-Präsenz keinerlei Verwandten, ebenso wie Schlagwerker Dave Small, der sich die Seele aus dem Leib trommelt. Und sie haben stets das gewisse Blues-Feeling, den Spirit und das Feuer, das es braucht, um den Zuhörer gnadenlos in ihren Bann zu ziehen. Ashton dreht zuweilen auf, als wolle er sein Instrument bei voll aufgedrehten Amps ungespitzt in den Boden rammen. Alles virbriert, die Gitarre "brüllt" regelrecht. Pure Elektrizität! Dennoch bleibt das Zeug prima hängen, geht hin und wieder gar richtig ins Ohr. "Melodische" Refrains treffen auf wahnwitzige, die Saiten nach allen Regeln der Kunst verbiegende Gitarrensoli. Mississippi Swamp-Blues, Southern Blues, Texas-Blues, Seventies British-Blues, Classic Boogie-Blues-Rock - sie haben alles drauf! Nach dem fulminanten Instrumental-Opener "Meltdown at the hoo", einem tierischen, "high-octane" Texas-Bluesrocker, der gleich wie ein alles aus dem Weg räumender Orkan aus den Lautsprechern bläst, folgt das raue, Riff-betonte, großartige "Break", ein prächtiger, druckvoller Bluesrock-Kracher mit einem tollen Groove und erstklassigen Gitarrenlinien. Bleibt bestens hängen! Spuren der Stones treffen auf Stevie Ray Vaughan und Hendrix, ohne das Ashton auch nur im geringsten seine eigene Identität verliert. Seine alle Dämme brechenden Soli erwecken den Eindruck eines direkt aus Eurer Garage startenden Düsenjets. Was für ein massiver, kontrollierter Gitarren-Lärm! Baumstark! Relativ lässig und locker, aber dennoch sehr kraftvoll und ausgestattet mit herrlich swampiger Slide rocken die beiden anschließend durch den wunderbaren "Million Dollar Blues". Wirkt wieder sehr rau und ungezwungen, aber auch durchaus eingängig. Es folgt eine überaus inspirierte Fassung von Robert Johnson's "Cross Road Blues" mit geradezu hypnotischen, sumpfigen Gitarrenlinien und ultra-dreckigem Gesang. Packend! Wie auch das verrückte "Mad dog", ein höllischer, derber Voll-Tempo Swamp-Blues-Boogie, bei dem sich die beiden in einen wahren Rausch zu spielen scheinen. Hier geht wirklich die Post ab. Ashton's Finger müssen bluten. Irre! Dieser sowohl den Musikern als auch dem Zuhörer alles abverlangende "Overdrive" wird mit dem folgenden, großartigen "All over now" ein wenig heruntergefahren, wenngleich hier noch immer eine ordentliche Power freigesetzt wird. Das ist feinster, erdiger Retro Blues-/Bluesrock, der während der Strophen und des Refrains prima ins Ohr geht, mit Ashton's Gitarrensolo aber wieder eine tiefe, raue und laute Furche durch die vermeintliche Harmonie zieht. So geht das mit einer tollen Nummer nach der anderen weiter, ohne das die beiden ihr sehr hohes Niveau einbüßen. Völlig "abgefahren" beispielsweise noch der jammige Slow-Blues "Ain't nobody's fool", bei dem Ashton geschickt zwischen ganz leisen und gewaltig laut scheppernden Phasen hin und her balanciert und seinem Instrument die verrücktesten Töne und Laute entlockt, ohne dabei jedoch auch nur eine Sekunde lang den roten Faden zu verlieren. Diese "Two-man Blues Army" hat eingestöpselt und "schießt aus allen Rohren". Bärenstarker, fulminanter Blues/Bluesrock - unbehandelt, wild, durch und durch ehrlich - mit der Spontanität und Energie einer Live-Performance. Was die beiden zelebrieren, ist im wahrsten Sinne des Wortes, eine Wucht!

Das komplette Tracklisting:

1. Meltdown at the hoo 2:28   
2. Break 4:23   
3. Million dollar Blues 5:26   
4. Cross road Blues 5:34   
5. Mad dog 3:28   
6. All over now 3:31   
7. Outside woman Blues 4:20   
8. Junior got a blade 3:50   
9. False accusations 2:46   
10. Ain't nobody's fool 7:04   
11. One way ticket to the Blues 8:30   
12. Million dollar Blues (Radio Edit) 3:14

Art-Nr.: 6472
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Break
Million dollar blues
Mad dog
All over now
Outside woman blues
Ain't nobody's fool

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Bennett Band, Kyle - grey sunrise [2009]
Das grandiose Debutalbum der in Fort Worth/Texas ansässigen Kyle Bennett Band avancierte im Jahre 2005 zu einem regelrechten "Juwel" in der "Red Dirt"-Countryrock-Szene, ebenso wie zu einem kultigen Geheimtipp unter den "Countryrock-tauglichen" Southern Rock-Fans! Ganze vier Jahre mussten wir warten, bis der Nachfolger kommt, doch nun liegt ihr Zweitwerk "Grey sunrise" vor - und das Genre hat allen Grund zum Feiern. Sie haben sich nochmal selbst übertroffen und die Messlatte ihres Erstlings noch höher gelegt. Was für ein herrliches Album! Countryrock (bringen wir es mal auf einen Nenner und bezeichnen es als Countryrock, doch das Spektrum ist sehr sehr vielseitig und Genre-übergreifend - dazu später mehr) soll tot sein? Niemals! Solange solche Bands wie die Kyle Bennett Band am Start sind, wirkt diese musikalische Spezies auch heute noch lebendiger und frischer denn je. Mit fantastischem Songmaterial und exquistiter musikalischer Leistung prescht die Kyle Bennett Band in der "Red Dirt"-Szene nach vorn und ist drauf und dran solch etablierten Größen wie Cross Canadian Ragweed, Stoney LaRue, Reckless Kelly, der Eli Young Band, Wade Bowen & Co. den Rang abzulaufen. Diese Musik symbolisiert Freiheit, Zwanglosigkeit, Frische, ist der pure amerikanische Countryrock-Traum! Gehen wir nochmal näher auf die Bezeichnug Countryrock ein: Das ist unterm Strich schon korrekt, doch detailliert betrachtet trifft die Kyle Bennett Band nahezu perfekt die Schnittmenge rauer Texas "Red Dirt"-Helden wie die bereits erwähnten Cross Candian Ragweed und Reckless Kelly, Nashville-kompatiblem New Country zwischen solchen, durchaus traditionell fundamentierten Größrn wie Brad Paisley und Travis Tritt, würzigem Outlaw-Country ala Waylon Jennings, klassischem Siebziger-fundamentiertem Countryrock der Sorte Eagles/Poco, wie auch, und das wird immer wieder deutlich, den kernigen, lupenreinen Southern Rock-Anlagen solcher Bands wie den Outlaws, der Henry Paul Band und Lynyrd Skynyrd. Wie selbstverständlich vereint die Truppe all das in ihrem wundervollen, von einem ganz großartigen, saftigen, satten und transparenten Gitarrensound geprägten (die Truppe agiert mit zwei exzellenten E-Giatrristen, dazu spielt Bennet noch Acoustic Gitarre), unwiderstehlichen, eigenen Songmaterial und ist damit nicht nur auf jedem dieser Terrains zu Hause, sondern vereint auch deren Anhänger zu einer begeisternden, gemeinsamen Fangemeinde! Die Kyle Bennet Band spielt, auch bei den lockeren, wie Öl runtergehenden Songs und bei den Balladen, immer knackig,"saftig" und voller Energie. Dazu gehen die Songs einfach wunderbar ins Ohr! Es geht gleich mit einer absoluten "Killernummer" los: "Time to switch to whiskey" ist ein fuminant abgehender, zwischen Southern Rock- und Outlaw-Strömungen angesiedelter, wundervoller Countryrock-Heuler voller Roadhouse-/Honky Tonk-/Boogie-Flair. Welch eine Dynamik! Angetrieben von einem knackig nach vorn gehenden Drumming, dominieren satte E-Gitarren das Geschehen, unterstützt von einer quiligen Steelguitar im Hintergrund. Der großartige Lead Gitarrist John Seidler brilliert mit kernigen, flinken Läufen, die viel Southern-Esprit versprühen. Und Bennett singt fantastisch! Ein prächtiger Auftakt, doch die Scheibe lässt während ihrer 13 Songs (gut 50 Minuten) zu keiner Phase nach. Nach dem melodischen, knackigen Roots-/Americana-/Red Dirt-Countryrocker "Should've listened" (in der Art der letzten Sachen der Eli Young Band) und dem von starker Lead Gitarren-Arbeit (tolles Solo) und feinen Mandolinen-/Steelguitar-Fills geprägten Texas Outlaw-Countryrocker "The road", folgt ein knallharter, kochender, von rauen, fetten E Gitarren-Riffs dominierter, astreiner, klassischer Southern Rocker in bester Lynyrd Skynyrd-Tradition. Doch "Blackbird" ist von einer Güte, die Skynyrd schon länger nicht mehr hinbekommen haben. Auch 38 Special, die Outlaws, mit Abstrichen Molly Hatchet und die in der Southern-Szene aktuell so angesagten Rebel Pride dienen als Vergleichsgröße. Saustark! Im Anschluß daran erleben wir dann das herrlich lockere, flockige, wie Öl runtergehende, dennoch knackige, erfrischende Countryrock-Stück "Grey sunrise" (hat sowohl Eagles-, Restless Heart- als auch Outlaws-Flair), bei dem jedem Genre-Liebhaber das Herz aufblühen wird. Tolle Gitarre, lockere, lässige Dynamik, schöne Steel- und Mandolinen-Ergänzungen, eine traumhafte Melodie - einfach wundervoll! Dach auf, und mit dem Cabrio entlang der endlosen Highways Amerikas cruisen - das passt! Das nachfolgende "Crescendo" ist eine hinreißend melodische New Country-, Countryrock-pop-Ballade, umgeben von ungemein transparenten, klaren Gitarren. Da kann man schon mal Gänsehaut bekommen. Klasse hier die Kombination aus E-Gitarren, Acoustic Gitarre, Steelguitar und unaufdringlicher Orgel. Matchbox 20 zu deren Anfangszeiten (wenn sie eine "Red Dirt"-Band gewesen wären), aber auch Sister Hazel. BlackHawk und die Eli Young Band kommen einem hier in den Sinn. Und mit dem herrlichen "When the lights go down" steht schon der nächste Traum-Countryrocker in den Starlöchern. Präzise, knackig, frisch, mit tollen, saftigen Gitarren und ungemein melodischen Strukturen ziehen die Jungs ihre Kreise. Blühender Countryrock von zeitloser Güte! Nach dem rootsigen "Devils on my trail" (satter Countryrock mit Outlaw- und Southern-Feeling zwischen Poco, Cross Canadian Ragweed, Waylon Jennings und der Eli Young Band), feuert die Truppe mit dem grandiosen "Empty barrels" nochmal einen krachenden Southern Rocker aus allen ihr zur Verfügung stehenden Rohren ab. Dreckige, raue, harte Riffs, donnernde Drums, eine morz Power - und trotzdem eine klasse Melodie. Das Quintett spielt auf, als wollten sie Cross Canadian Ragweed mit geballter Kraft an die Wand drücken. Produziert und mit einem tollen Sound versehen hat das Werk, wie schon das Debut, wieder Erik Herbst! Der Kyle Bennett Band ist mit "Grey sunrise" ein absolutes "Sahneteil" des Gitarren orientierten Countryrocks gelungen - ohne jeden Fehl und Tadel! Schon nach gut einem Drittel des Jahres 2009 ein Album, das in den Jahresend-Abrechnungen der Sektionen "Countryrock-Album des Jahres" und "Red Dirt-Album des Jahres" zweifelsfrei ein gewichtiges Wörtchen mitreden wird! Meisterlich!

Das komplette Tracklisting:

1 Time to Switch to Whiskey - 3:33   
2 Should've Listened - 3:37   
3 The Road - 3:28   
4 Blackbird - 3:36   
5 Grey Sunrise - 3:58   
6 Crescendo - 3:43   
7 When the Lights Go Down - 4:04   
8 Devil's on My Trail - 3:45   
9 Empty Barrels - 4:33   
10 One Light Town - 4:08   
11 Jimmy & Josie - 3:20   
12 Still in Love with You - 4:05   
13 Everything to Lose - 4:33

Art-Nr.: 6351
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Time to switch to whiskey
Blackbird
Grey sunrise
Crescendo
When the lights go down
Empty barrels

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Black Crowes, The - warpaint live [2009]
2 CD-Set! Die Black Crowes live in Los Angeles mit einer packenden Aufführung ihres kompletten "Warpaint"-Albums von vorn bis hinten! Viele Songs gibt's in jammigeren, längeren Versionen, voller Energie, Inspiration und diesem unwiderstehlichen Live-Spirit der "Krähen"! Hat mächtig Power! An der zweiten Gitarre ist North Mississippi Allstars-Gitarrist Luther Dickinson mit von der Partie, der ein paar gewaltig glühende, raue Slide-Parts abfeuert. Als "Zugabe" (Disc 2) spielen sie dann noch einige ihrer Klassiker sowie die ein oder andere Coverversion, u.a. eine großartige Fassung des Rolling Stones-Klassikers "Torn and frayed" und Eric Clapton's "Don't you cry"! Stark!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1.) Goodbye Daughters of the Revolution (5.20)
2.) Walk Believer Walk (4.56)
3.) Oh, Josephine (7.59)
4.) Evergreen (4.21)
5.) Wee Who See The Deep (7.36)
6.) Locust Street (4.15)
7.) Movin' On Down The Line (7.58)
8.) Wounded Bird (4.40)
9.) God's Got It (4.26)
10.) There's Gold In Them Hills (5.05)
11.) Whoa Mule (6.54)

Disc 2:
1.) Poor Elijah – Tribute To Johnson (Medley) (5.53)
2.) Darling Of The Underground Press (4.26)
3.) Bad Luck Blue Eyes Goodbye (7.57)
4.) Don't Know Why (5.17)
5.) Torn And Frayed (5.16)
6.) Hey Grandma (4.14)

Art-Nr.: 6353
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Blindside Blues Band - live at the crossroads ~ cd & dvd-set [2012]
CD & DVD-Set! Yeah! Ein Fest für die Gitarren-Enthusiasten! Michael Onesko und seine Blindside Blues Band live auf CD und vor allem auf DVD! Sind die Burschen stark! Der Gig vom 22.10. 2010 im Rahmen des Crossroads-Festivals in der Bonner Harmonie wurde vom Rockpalast-Team des WDR mitgeschnitten und gefilmt, und ist jetzt über das U.S.-Hauslabel der Band als CD- & DVD-Set erschienen. Jeweils knapp 80 Minuten geht hier vollends die Gitarren-Post ab! Ein sau rockiger, aber sehr Blues-orientierter, bärenstarke Auftritt der Truppe. 2 gnadenlos gut aufspielende Gitarristen, und eine ebenso fulminant agierende Rhythmus-Truppe - die Bonner Harmonie kocht! Der Auftritt zeigt eindrucksvoll wie gut die Band live ist. Leidenschaftlich, fingerfertig, hungrig und ausgelassen, mit viel Herz für diesen Volldampf-Bluesrock geht es zur Sache! Das ist ein fettes, Heavy Bluesrock-Gitarren-Gewitter voller "Wucht", aber auch voller musikalischer Finessen und übnerragender, ausgedehnter Soli und Saitenschlachten. Das sind fantastische Musiker! Sie Setlist ist hoch interessant und enthält auch seltenere Titel, wie zum Beispiel den Monster-Bluesrocker "Renegade" aus dem 1993iger Debut der Blindside Blues Band. Der Sound ist exzellent, die Bildqualität der DVD ebenso! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Die ultimative BBB "Live guitar attack"-Vollbedienung!

Die komplette Setlist (CD & DVD identisch; DVD mit Bonus-Footage):

1. Let The Blues Do The Healing (4.50)
2. Crying Shame (8.01)
3. Night Train (5.31)
4. Raised On Rock (5.20)
5. Born With The Blues (5.32)
6. Renegade (4.19)
7. Hot Shot (4.19)
8. Smokehouse Shuffle (4.46)
9. Bad Luck (5.59)
10. Crossroads (4.41)
11. Climb The Sky (5.08))
12. Mojo Highway (5.42)
13. Ramblin' On My Mind (10.38)

Art-Nr.: 7760
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Crying shame
Night train
Born with the blues
Renegade
Smokehouse shuffle
Climb the sky
Ramblin' on my mind

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Bluefields, The - pure [2012]
Yeah! Was für eine tolle Truppe! Der gute alte Georgia Satellites-Recke Dan Baird hat neben Homemade Sin mit seinem Kumpel Warner E. Hodges (Jason & the Scorchers) und dem Gitarristen und Sänger Joe Blanton (Royal Court of China) eine neue, großartige Band ins Leben gerufen, die Bluefields! Und die Jungs halten, was die Namen versprechen. Das Debut "Pure" ist eine baumstarke, herzerfrischende Demonstration schnörkellosen, straighten, kraftvollen, Gitarren-dominierten American Roots- & Southern Rock'n Rolls, der mit einer Dynamik, Energie und Spielfreude aus den Lautsprechern "fegt", dass es die helle Freude ist. 100% "pure" eben! Am Schalgzeug sitzt im übrigen Steve Gorman (The Black Crowes)! 65 1/2 Minuten lang ist dieses Pracht-Album von vorn bis hinten "a real blast". Super!

Aus der Original-Produktbeschreibung:

The Bluefields: An American rock band from Nashville, Tennessee. Their rock and roll story might be as pure and simple as the prior statement if it weren’t for the fact that the combined band members’ resumes boast platinum record success, a Grammy nomination, an Americana Hall of Fame Lifetime Achievement Award and song authorships that have become iconic, rock and roll standards, making this band far from simple. Comprised of rock veterans, Warner E. Hodges on lead guitar and vocals (Jason and the Scorchers), Dan Baird on bass, guitars and vocals (Georgia Satellites) and Joe Blanton on lead vocals and guitar (Royal Court of China), these southern bred rockers remind you why you love rock and roll in the first damn place!

Das komplette Tracklisting:

1. What you Won't Do (5.19)
2. Bad Old Days (3.47)
3. Don't Let Me Fall (6.29)
4. Nobody Loves You (4.46)
5. Belong (5.22)
6. Repair My Soul (5.11)
7. If Not Now When (5.16)
8. Lay It On The Line (5.31)
9. Flat Out Gone (3.26)
10. Trainwreck (3.52)
11. She's So Sick/100 Watt Girl (7.28)
12. Ain't nothin' Wrong (4.27)
13. Done (4.30)

Art-Nr.: 8062
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bad old days
Don't ket me fall
Belong
Repair my soul
Lay it on the line
Flat out gone
Trainwreck
She's so sick/100 watt girl

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Bottle Rockets - lean forward [2009]
Das großartige, mittlerweile in St. Louis ansässige Quartett um Songwriter/Gitarrist/Sänger und Frontmann Brian Henneman kommt mit einem neuen Studioalbum und zeigt sich erwartungsgemäss wieder einmal in prächtiger Verfassung. Die Bottle Rockets zählen noch immer zu einer absoluten Institution in Sachen rauem, dreckigem, staubigem, straightem, dabei aber durchaus melodischem Roots-/Gitarren-/Americana-Rock'n Roll, dessen Bandbreite von urigen Alternate Country(rock)-Klängen, über sägende "Neil Young & Crazy Horse meets The Rolling Stones"-like Gitarrenrocker, auch ein paar punkige Temporitte, bis hin zu wunderbaren, satten Southern Rock-Shuffles reicht. Man ist unverändert in der "Live in Heilbronn"-/bzw. "Zoysia"-Besetzung am Start, das heisst neben Henneman mit dem exzellenten, zweiten Gitarristen John Horton, und der hervorragenden Rhythmusfraktion aus Keith Voegele am Bass und Mark Ortmann an den Drums. Was aber "neu" ist, bzw. eine Rückbesinnung in die beste Zeit der Band suggeriert, ist nach vielen Jahren die Wiedervereinigung mit ihrem alten Weggefährten und Produzenten Eric "Roscoe" Ambel (man denke nur an das begnadete, vor 10 Jahren erschienene Album "Brand new year"), der nicht nur wieder für den typischen Roots-Sound zuständig war, sondern hin und wieder auch noch als dritter Gitarrist, Keyboarder und Background-Sänger aushalf. Mit welchem Schwung, Elan und mit welcher Vitalität die Band nun wieder durch die Gitarren-Rootsrock-Landschaft galoppiert, beweisen u.a. solche Knaller wie der furios und melodisch abgehende Opener "The long way", der losfetzt, als sei die Band einem neuen musikalischen Jungbrunnen entsprungen, der bluesige, höllische, von ultra-dreckigen Gitarren umgebene Rocker "Nothin' but a driver", der wunderbare, knackige Midwest-Rocker "Hard times" (klasse Gitarrensolo), das lockere, flockige, rootsige "Done it all", der gnadenlos straight rockende, klassische, kantige, rootsige "Way it used to be", der von schöner Fiddle und Mandoline umgebene Americana-/Alternate Country Rocker "Get on the bus", oder das gar ein wenig an Lowell George's "Willin'"-Hooklines erinnernde, ruhige, entspannte "Solitaire". Die Bottle Rockets mit einem klasse Album - und die erneute Co-Operation mit "Roscoe" ist ein Volltreffer!

Die komplette Tracklist:

1. The Long Way (3.24)
2. Shame On Me (3.42)
3. Nothin' But A Driver (4.03)
4. Hard Times (3.42)
5. Done It All (2.57)
6. Open Your Eyes (3.50)
7. Kid Next Door (4.15)
8. Way It Used To Be (2.47)
9. Get On The Bus (3.50)
10. Slip Away (2.35)
11. Solitaire (3.06)
12. Give Me Room (3.42)

Art-Nr.: 6474
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The long way
Nothin' but a driver
Done it all
Way it used to be
Get on the bus
Solitaire

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Cleaves, Slaid - everything you love will be taken away [2009]
"Cleaves tells gorgeously compact stories in a voice packed with Texas trail dust.", sagt "Entertainment Weekly"! Klasse neues Album (das erste seit 3 Jahren) des nun schon seit über 15 Jahren in Austin lebenden Singer-Songwriters, der sich auch in Europa allergrößter Beliebtheit erfreut. In der Tradition solcher Genre-Größen wie beispielsweise Jimmie Dale Gilmore, Guy Clark, Robert Earl Keen, Lucinda Williams und Joe Ely, die alle der Austin-Szene zuzurechnen sind, überzeugt Cleaves erneut mit einem entspannten, staubtrockenen Mix zwischen Roots, Folk, Americana und Country, der in seiner wunderbar ursprünglich, rau, erdig und ungeschliffen vorgetragenen Art und Weise eine große Anziehungskraft auf den Zuhörer ausübt. Slaid Cleaves versteht es jederzeit, einen mit seinen Geschichten gefangen zu nehmen. Bis auf das bluesige "Run Jolee run" (ein Stück von Ray Bonneville) stammen alle Songs aus der Feder von Cleaves, zum Teil komponiert mit solchen Kollegen wie Rod Picott, Michael O'Connor oder Adam Carroll. Produziert hat das Werk erneut sein langjähriger Weggefährte Gurf Morlix, der auch einiges an Bass- und Gitarrenarbeit beiträgt. Slaid Cleaves fügt zu seinen vielen starken Alben der Vergangenheit mit "Everything you love will be taken away" ein weiteres Top-Teil hinzu. "Stripped down" Singer-Singwriter-/Americana-/Rootsmusik vom Feinsten!

Das komplette Tracklisting:

1 Cry - 3:51   
2 Hard to Believe - 3:43   
3 Beyond Love - 3:43   
4 Green Mountains and Me - 3:44   
5 Run Jolee Run - 4:05   
6 Dreams - 4:14   
7 Black T-Shirt - 3:14   
8 Tumbleweed Stew - 3:40   
9 Twistin' - 4:40   
10 Beautiful Thing - 3:16   
11 Temporary - 3:02

Art-Nr.: 6365
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Cry
Hard to believe
Green mountains and me
Run Jolee run
Black T-Shirt
Tumbleweed stew

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Cold Truth - do whatcha do [2009]
Nein, die gute alte Rockmusik ist noch lange nicht am Ende! Verdammt lange 6 Jahre hat es gedauert, doch jetzt legt das großartige Quartett aus Nashville, das uns 2003 mit seinem prächtigen Debut so begeisterte, endlich nach. Und wie! Straighter, 70s-based Classic Guitar Riff-Rock in seiner reinsten Form: Ehrlich, schnörkellos, geradeaus! Wo Cold Truth heute weitermachen, haben Paul Rodgers und Bad Company in ihren besten Tagen aufgehört! 2 Gitarren, Bass, Schlagzeug und einen exzellenten Sänger (Thane Shearon's tolles Organ und seine Art zu singen liegen exakt an der Schnittstelle zwischen David Coverdale und Paul Rodgers, mit leichter Tendenz zu letzterem), mehr braucht's nicht um das Rock'n Roll-Feuer zu entflammen. Und bei Cold Truth brennt es lichterloh! Seit vielen Jahren schon spielen die Jungs in unveränderter Besetzung zusammen. In ihrer Heimat gelten sie schon fast als so etwas wie Rock-Veteranen, mit einer riesigen Fangemeinde im Rücken. Die Songs sind durchaus hart, immer straight und tight, gleichzeitig aber gekennzeichnet von einer hervorragenden Melodik. Das ist klassischer Rock in seiner reinsten Form - simpel (im absolut positivsten Sinn), druckvoll, direkt auf den Punkt gebracht, ohne jeglichen aufgesetzten Firlefanz, vollgepackt mit tierischen Riffs und fetten Gitarren (immer wieder gibt's glühende, versierte Soli des großartigen Lead-Gitarristen Kurt Menck), eingängig, inspiriert, einfach herrlich! Gleich der Opener "Cold as hell" lässt die goldenen Bad Company-Zeiten aus der Ära ihrer ersten Alben wieder aufleben, ohne das Cold Truth auch nur ansatzweise wie eine "Kopie" der alten Helden um Paul Rodgers, Simon Kirke & Co. klingen. Vielmehr scheinen sie konsequent und voller natürlicher, zwangloser Selbstverständlichkeit deren musikalische Philosophie unter Einbringung ihrer unbestrittenen musikalischen Fähigkeiten und mit dem Händchen für die richtigen Songs gekonnt in die heutige Zeit zu transportieren. Das funktioniert einfach prächtig! Kantige, krachende Riffs, erdige, sehr würzige, fette E-Gitarren-Hooklines, ein tolles Lead-Solo und Shearon's seeliger Gesang. Die pure Rock-Freude! Weiter geht's mit dem dynamisch abgehenden, tollen "Diesel", einem kochenden "Highway-Burner", der wie ein fetziger "Bad Company goes Southern"-Kracher aus den Boxen fegt. Hat auch etwas von Jacksonville's Big Engine und Sammy Hagar! Dampfende E-Gitarren, ein straighter Rock-Riff-Boogie-Rhythmus, toller Gesang! So geht das munter weiter. Ob das von herrlichen, glühenden Slidelinien (Gastgitarrist Ed King) durchzogene "If that ain't enough" (das ist so eine Nummer, wie sie Paul Rodgers heute gerne noch schreiben würde), das von prächtigen Hooklines geprägte, voll im Saft stehende, prächtige "Set me free", der von einer wundervollen Melodie und einem ebenso schönen Refrain geprägte Midtempo Melodic-(Hard)Rocker "Peace with me" (hätten Whitesnake diese Nummer in ihrer Hoch-Phase komponiert - es wäre wahrscheinlich ein Monster-Hit für Coverdale's Truppe geworden), bis hin zu der exzellenten Rock-Ballade "Light my way" (auch die klingt typisch Bad Company), die das Album nach knapp 55 Minuten genauso stark beschließt wie es begonnen hatte. Schon beim Debut hatten wir betont, dass sich diese Truppe offenbar einen Dreck um irgendwelche Trends schert. Das bestätigt sich hier eindrucksvoll. Cold Truth zelebrieren zeitlose Rock-Musik ohne jeden Schnörkel. Das hat Substanz, große Klasse und macht noch mehr Laune! 2003 gab's von uns für das Debut die "volle Punktzahl" - das gleiche gilt uneingeschränkt auch für "Do whatcha do"! "Long live Rock'n Roll"...

Die komplette Tracklist:

1 Cold as Hell (3.54)
2 Diesel (3.16)
3 If that ain't Enough (5.20)
4 Gimme Some (4.16)
5 Set Me Free (4.02)
6 Peace with Me (4.48)
7 Shakedown (3.52)
8 Together (4.30)
9 This Time (4.42)
10 Finding the Way (4.10)
11 Whisper to Me (3.48)
12 Payin Dues (2.59)
13 Light My Way (5.01)

Art-Nr.: 6214
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Diesel
If that ain't enough
Set me free
Peace with me
Together
Payin' dues
Light my way

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Delta Moon - you'll never get to heaven on a hellbound train [2009]
Herrlich, wie diese beiden Slide-Gitarren harmonieren. Einmalig! Delta Moon aus Atlanta/Georgia um die beiden famosen Slide-Gitarristen Tom Gray und Mark Johnson nehmen uns erneut mit auf eine unwiderstehliche Reise in die Deltas. Ihr wundervoller, mit traumhaften Grooves unterlegter "Rootsy, Dusty Southern-/Blues-Rock" taucht tief hinunter in die brodelnden Swamps des amerikanischen Südens. Sie transportieren in ihrer Musik die Mentalität und das Lebensgefühl dieser Gegend geradezu bildhaft in unser Musikzimmer. Wie selbstverständlich gelingt es ihnen markante Elemente legendärer Delta-Blueser der Sorte Fred McDowell (dessen "You got to move" covert die Band hier ganz hervorragend), Son House oder Robert Johnson mit denen solcher Bands wie Little Feat, The Radiators, The Allman Brothers Band oder den North Mississippi Allstars zu vereinen, und dabei ihren ganz eigenen Sound zu entwickeln, der eben geprägt ist von dem faszinierenden Zusammenspiel der beiden Slide-Gitarren, aber auch von Tom Gray's prächtig dazu passendem, tief im "gritty Blues" verwurzeltem, tiefem, raspelndem Gesang und dem trotz aller Schwüle so gefälligen, erstklassigen Songmaterial. Und diese Grooves - faszinierend was Bassist Franher Joseph und Drummer Darren Stanley für einen genauso lockeren, wie packenden Rhythmus unter diese großartige Musik legen. Zu den Highlights zählen solche Pracht-Nummern wie der von tollen Licks und Hooklines bestimmte, gut Fahrt aufnehmende, dennoch sehr flüssige, brodelnde, melodische Boogie "Hellbound train" in seinem tollen Twin Slide-Gewand, der von starker Double-Slide geprägte, wundervolle Southern-/Swamp-/Blues-Rocker "Lonely", das sehr rootsige, von einem spröden Banjo und glühender Slide begleitete, sumpfige, bluesige "Get gone", der glänzende, von einem faszinierend groovenden Backbeat und scharfen Twin Slide-Riffs (hören sich zuweilen fast nach dezenten Bläsern an) bestimmte, genauso lockere, wie heisse Swamp-Southern-Rocker "Stuck in Carolina", der tierische, raue, an die North Mississippi Allstars erinnernde Hill Country-Blues "Ain't no train", oder auch der schöne, eingängige, etwas Country-infizierte Southern-/Rootsrocker "Take the back road home". Doch das sind nur einzelne Beispiele eines Albums, das in seiner Gesamtheit als absolutes Highlight bezeichnet werden muss. Ein geradezu magisches Southern-/Swamp-/Blues-/Roots-Gebräu in einer Authentizität, die einen begeistert und nicht mehr loslässt.

Das komplette Tracklisting:

1. Hellbound Train (4.12)
2. Room 429 (3.23)
3. Lonely (3.35)
4. Get Gone (3.20)
5. True Love Lies (3.34)
6. You Got To Move (2.59)
7. Stuck In Carolina (4.58)
8. Ain't No Train (3.27)
9. Ghost In My Guitar (4.12)
10. Take The Back Road Home (3.11)
11. Plantation Song (2.55)

Art-Nr.: 6642
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hellbound train
Lonely
Get gone
Stuck in Carolina
Ain't no train
Ghost in my guitar

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Drive-By Truckers - brighter than creation's dark [2008]
Die Drive-By Truckers brechen auf zu neuen Ufern - und zu neuen Höhen! Ganz großartiges neues Album der Truppe aus Athens/GA, die nach dem plötzlichen Ausstieg von Jason Isbell im vergangenen Jahr nun ein Werk vorlegen, wie es differenzierter kaum sein könnte. Doch welch ein starkes Teil ist "Brighter than creation's dark" geworden! Auf über 75 Minuten Spielzeit (19 Tracks) präsentiert die Band nach wie vor einige ihrer typischen, lauten, von sägenden Gitarren durchzogenen, krachenden New Southern Rock-Nummern, wie man sie aus den letzten Jahren kennt, doch bei einer stattlichen Anzahl von Songs schrauben sie die Lautstärke und das Tempo deutlich zurück und tummeln sich in all ihrer "roughen" Ursprünglichkeit und stets bewahrten Zwanglosigkeit (auch beim mittlerweile 8. Album spielt die Band so etwas von unverkrampft auf... - es ist eine wahre Wonne) in einem wunderbaren, teils herrlich "unwegsamen" Gefilde zwischen dreckigem Roots-/Americana-Stoff, zuweilen ungemein melodischen, lockeren Alternate Country-Nummern, Seventies-orientierten Countryrockern und prächtigen "No Depression"-Storytellern. Neben ihrer Nähe zum Southern Rock genossen sie auch im Americana-Lager schon immer einen großen Ruf, den sie mit dem neuen Werk vehement festigen werden. Großen Anteil daran hat ein alter Weggefährte der "Truckers", John Neff (u.a. ex Star Room Boys, Barbara Cue), jetzt (wieder) offizielles Mitglied der Band und seines Zeichens einer der brillantesten Pedal Steel Gitarristen des amerikanischen Südens, der immer wieder die permanent raue, von den erdigen E-Gitarren Patterson Hood's und Mike Cooley's bestimmte Basis vieler Balladen und Midtempo-Tracks mit dem hinreißenden, glasklaren Spiel seines Instrumentes in ein wundervolles, entspanntes Licht rückt. Prächtiges Songmaterial, das durch und durch, egal ob die "Truckers" gerade einen fulminanten Southern Rock-Kracher aus den Boxen drücken (beste Beispiele dazu sind beispielsweise das straighte "3 dinner down", das dezent bluesige, aber auch ein gewisses Lynyrd Skynyrd-Flair versprühende "Goode's field road" oder das "brachiale", von drei brüllenden Lead-Gitarren dominierte "The man I shot"), eine wundervolle Countrynummer aus dem Handgelenk schütteln (hinreißend beispielsweise das flockige, herrlich melodische, Steelguitar-getränkte "Lisa's birthday" mit deutlichen Gram Parsons-/New Riders Of The Purple Sage-Spuren), oder feinste, rau und staubig fundamentierte Americana-/Alternate Country-Stücke ("Daddy needs a drink", mit seinen Wurlitzer-Einsätzen und Steel-Tupfern ist einfach wunderbar) spielen, nie seinen Spannungsbogen verliert und auf den Zuhörer eine ungeheure Anziehungskraft ausübt. Sehr bemerkenswert und ein weiteres Indiz für die große Klasse der Band! Als überaus stark darf man auch die Leistung der diesmal weitaus mehr ins Rampenlicht gerückten Bassisten Shonna Tucker bezeichnen, die erstmals drei ganz hervorragende Tracks komponiert hat, zu denen sie auch den Lead-Gesang (stimmlich irgendwo zwischen Neko Case und Lucinda Williams liegend) beisteuert. Darunter der raue, Energie-geladene Rootsrocker "Home field advantage" und das seelige, ruhige, fast schon epische, von einer exzellenten Retro Psychedelic-Brise durchwehte Americana-Stück "The Purgatory line". Gast auf fast allen Stücken ist die "alte" Muscle Shoals-Legende Spponer Oldham, der mit seinen wohl dosierten Piano-/Orgel-Einsätzen für zusätzliche Würze sorgt. Die Drive-By Truckers, das wird sich wohl nie ändern, halten auch mit dem neuen Album, trotz, oder vielleicht auch gerade wegen des erweiterten musikalischen Spektrums, wie selbstverständlich ihr bekannt hohes Leistungsniveau. Tolle Digipack-Aufmachung (das Coverdesign stammt wieder von Grafiker Wes Freed) mit 24-seitigem Booklet, inklusive aller Songtexte! Wieder einmal ein kleines Meisterwerk, erneut produziert von David Barbe (u.a. Widespread Panic)!

Art-Nr.: 5471
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The righteous path
Daddy needs a drink
Self destructive zones
Home field advantage
Lisa's birthday
Goode's field road
A ghost to most

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Drive-By Truckers - the fine print [2009]
Untertitel: "A collection of oddities and rarities 2003 - 2006"

Das zweite neue Werk (nach dem "Live from Austin"-Teil) der Drive-By Truckers innerhalb weniger Wochen! Eine exquisite Auswahl bislang unveröffentlichter Stücke aus der großen "Schatzkammer" der "Truckers", die glücklicherweise endlich der Öffentlichkeit zugänglich werden. Darunter sind wahre Perlen, die jedem bisherigen eh schon fantastischen Album dieser Truppe mit ihrer Präsenz noch mehr Glanz verliehen hätten. Die Songs wurden ausschließlich in den Jahren zwischen 2003 und 2006 eingespielt, also noch mit Jason Isbell an der dritten Gitarre. Sehr rootsiges Material! Herrlich beispielsweise der von wunderbaren Steelguitar-Linien John Neff's begleitete Alternate Country-Rocker "George Jones talkin' cell phone blues" oder das von Warren Zevon geschriebene "Play it all night long", das voller Southern Rock-Flair rau und ruppig rockt, und damit auch aus der "Southern Rock Opera"-Zeit hätte stammen können. War ursprünglich aber mal für das "Dirty South"-Album vorgesehen. "A fine print" enthält zudem eine baumstarke Coverversion von Tom Petty's "Rebels" und auch Bob Dylan's "Like a rolling stone" verleihen die rive-By Truckers mit ihrem unverwechselbaren, ganz eigenen Stil ein ganz besonderes, neues Outfit! Irre, was diese Truppe noch für fantastisches Songmaterial in ihren Archiven liegen hat.

Das komplette Tracklisting:

1 George Jones Talkin' Cell Phone Blues - 4:07   
2 Rebels - 4:53   
3 Uncle Frank [Alternate Take] - 5:21   
4 Tva - 6:56   
5 Goode's Field Road [Alternate Take] - 4:15   
6 The Great Car Dealer War - 5:37   
7 Mama Bake a Pie (Daddy Kill a Chicken) - 3:19   
8 When the Well Runs Dry - 4:09   
9 Mrs. Claus' Kimono - 4:25   
10 Play It All Night Long - 5:10   
11 Little Pony and the Great Big Horse - 3:37   
12 Like a Rolling Stone - 6:01

Art-Nr.: 6552
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
George Jones talkin' cell phone blues
Rebels
TVA
The great car dealer war
When the well runs dry
Play it all night long

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Duarte Group, Chris - infinite energy [2010]
Bärenstarkes, neues Studioalbum des texanischen"guitarslingers". Meisterhafter, erdiger, zündender Gitarren-Bluesrock - überaus abwechslungsreich, spieltechnisch brillant, dreckig, voller erstklassiger Songs und packender Gitarrenausflüge. Duarte kann machen, was er will. Dem Mann aus San Antonia, der seinen Wohnsitz mittlerweile in Atlanta/Georgia hat, gehen weder die erstklassigen Songs aus (alle Titel stammen aus seiner Feder), noch verliert sein famoses Gitarrenspiel je an Virtuosität, Kreativität und Spannung. "Infinite energy" ist ein Musterbeispiel für diese These. Wenn dieser Bursche seine "Strat" unter Strom setzt, ist auch der Zuhörer elektrisiert. Duarte betont, dass er mit dem neuen Werk seiner Bewunderung für den legendären Jimi Hendrix Ausdruck verleihen möchte. Das ist durchaus erkennbar, denn einigen Stücken merkt man deutlich Hendrix-kompatible Riffs und Licks an. Doch Duarte ist viel zu sehr er selbst, als dass er sich mit einem kompletten "Hendrix-Tribute" zufrieden gäbe. Nein, das ist durch und durch trockener, dreckiger, zündender texanischer Bluesrock, der insgesamt mehr an seinen ganz großen Hero Stevie Ray Vaughan erinnert, als an Hendrix, und der in vielen Stücken ein würziges, Duarte's jetziger Heimat gezolltes Southern-Flair beinhaltet. So beispielsweise bei dem grandiosen Opener "Ridin'", der seinem Titel alle Ehre macht und mit viel Dampf durch die Landschaften des Southern-Bluesrocks galoppiert. Besticht mit mächtigen, Hendix-ähnlichen Riffs, hat aber einen tollen, southern-fried Shuffle-/Boogie-Groove. Der folgende, über 8-minütige, kochende, dreckige Midtempo-Blues "City life Blues" wird die Gitarren-Enthusiasten zu Begeisterungsstürmen hinreissen. Zwischen den klasse Gesangsparts holt der "Strat-Magier" zu zwei fulminanten, vor Spielfreude nur so strotzenden, asugedehnten Gitarrensoli aus, einmal rund 2 Minuten, einmal rund 3 Minuten, die genauso lässig und cool, wie kraftvoll und intensiv über uns hereinbrechen. Duarte spielt sich in einen "Rausch" - toll! Mit dem anschliessenden, ungemein locker rüberkommenden "Cross my heart" spannt Duarte dann einen Bogen vom Blues und Rock, zu Latino- und Jazz-Einflüssen, verbunden mit einer wunderbar ins Ohr gehenden Melodie und phänomenalen Gitarrenlinien. Enthält ein grandioses, virtuoses Solo, das einen nur noch in ehrfurchtsvollem Staunen zurücklässt. Allein diese 3 Anfangsstücke belegen die große Abwechslung dieses Albums, dessen Songmaterial zu keiner Minute nachlässt und das während seiner gesamten, knapp 65 Minuten Spielzeit nicht den Hauch von Durchhänger oder gar Langeweile aufkommen lässt. Weitere absolute Highlights sind beispielsweise der schwere, massive, geradezu hypnotische Bluesrocker "Sundown Blues" (wieder ein gewisses Hendrix-Feeling, irre Power. geradezu unter Starkstrom stehende Gitarrenlinien) und der von furiosen, glühenden Gitarrenausflügen begleitete, satte Retro Heavy-Psychedelic-Bluesrocker "Purple gloaming" mit seinem fetten Groove und dem leichten "Cream"-vibe. "Infinite energy" ist ohne jeden Zweifel der nächste Meilenstein in der Karriere eines der besten Bluesrock-Gitarristen und -Performer der heutigen Zeit. Die Chris Duarte Group in grandioser Verfassung!

1 Ridin' - 4:07   
2 City Life Blues - 8:06   
3 Cross My Heart - 3:42   
4 Waiting On You - 4:02   
5 Sundown Blues - 6:28   
6 Cold Cold Day - 6:56   
7 My Heart Don't Want to Let You Go - 6:10   
8 Killing Time - 8:27   
9 Purple Gloaming - 6:19   
10 Me All Me - 6:15   
11 Hamra St. - 3:57

Art-Nr.: 7138
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ridin'
City life Blues
Cross my heart
Waiting on you
Sundown Blues
Killing time
Purple gloaming

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