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Davis, Moot - goin' in hot [2014]
Moot Davis kommt aus Trenton/New Jersey, gilt aber seit vielen Jahren bereits als einer der am höchsten geschätzten "Geheimtipps" für traditionsbewusster Countrymusic (gleichermassen bei den Experten wie bei den Fans), dessen Einflüsse von Hank Williams Sr. über Johnny Cash bis hin zu Dwight Yoakam reichen. "Goin' in hot" ist sein nunmehr viertes Album, mit dem er sich nun ein wenig rootsiger, rockiger und ungeschliffener präaentiert, als bei seinen vorherigen Werken, aber keinesfalls schwächer. Überhaupt nicht! Er verlässt die Country-, Honky Tonk- und Bakersfield Country-Pfade nicht, streut aber diesmal ein paar erdige, kantige Roadhouse Rocker ein, hin und wieder dezent unterlaufen von einem leichten Rockabilly-Feeling. Dieser Balanceakt gelingt ihm ganz hervorragend. So hören wir auf der einen Seite solche Nummern wie den herrlich flotten, wunderbar melodischen honky-tonkin' Bakerfield Country-Knüller "Foot stamps" (traumhaftes Pedal Steel- und Barotone E-Gitarren-Parallelspiel, inklusive eines überragenden Pedal Steel-Solos von Gary Morse), die flockige, wieder hoch melodische California Country-Hymne "Used to call it love" (würde geradezu perfekt in das Anforderungs-Profil von Dwight Yoakam, aber auch den Bastard Sons Of Johnny Cash passen) oder das voller mexikanischem Borderflair steckende, wunderschöne "Hurtin' for real" (The Mavericks lassen grüßen, hinreissende Baritone E-Gitarre), auf der anderen Seite aber auch solch kernige Rocker wie den rauen Roadhouse-Honky Tonker "Goin' in hot" (starkes E-Gitarren-Solo, klasse Sax-Fills), das Slidegitarren-getränkte, bluesige "Made for blood" oder das ordentlich abgehende, riffige, von furiosen Lead Guitar-Linien durchzogene "Midnight train". Wie gesagt, Davis kriegt das klasse hin und die Mischung stimmt einfach. Produziert hat das Werk erneut, wie auch schon der Vorgänger, Marty Stuart's Meistergitarrist von den Fabulos Superlatives, Kenny Vaughan (spielt natürlich auch bei dem ein oder anderen Track mit). Abermals ein ganz großartiges Album von Moot Davis!

Das komplette Tracklisting:

1. Goin' in Hot - 3:01
2. Food Stamps - 3:31
3. Just Left Home - 4:11
4. Made for Blood - 3:41
5. Used to Call It Love - 3:43
6. Walk Alone - 3:31
7. Midnight Train - 3:11
8. Hurtin' for Real - 3:18
9. The Reason - 2:56
10. Love Hangover - 2:41
11. Rag Man's Roll - 3:08
12. I Wanna Go Back - 2:56
13. 25 Lights - 3:48

Art-Nr.: 8584
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Goin' in hot
Foot stamps
Made for blood
Used to call it love
Midnight train
Hurtin' for real
Love hangover
Wanna go back

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Davis, Moot - hierarchy of crows [2017]
Moot Davis gehört zu den unterbewertesten Künstlern des Country und Countryrocks, aber zu einem der interessantesten und besten. Ein auch nur annähernd schwaches Album hat er bislang nicht abgeliefert. Im Gegenteil, ein Werk ist stärker als das andere. Auch mit seiner nun fünften CD ist das nicht anders. Er knüpft nahtlos an seine prachtvollen Vorgänger an, wenngleich er sich hier, und das ist absolut positiv zuz bewerten, noch mehr dem Americana öffnet. "Hierarchy of crows" ist eine meisterhafte Synthese aus traditionellem Country, Honky Tonk und Countryrock, zumeist mit einem herrlichen, frischen Westcoast-Bakersfield-Einschlag. Dabei präsentieren sich Davis und seine großartige Band mit einem wunderbar natürlich rauen, rootsigen Charme, was zu einer klasse, abseits des Mainstream liegenden Alternate Country-/Americana-Note führt. Was sind das für tolle Songs und ebenso tolle Arrangements mit teils geradezu unwiderstehlichen Melodien, aber eben auch mit der bereits erwähnten, wunderbar rauen Natürlichkeit. Der frühe Dwight Yoakam, Girls Guns and Glory und mit Abstrichen auch The Mavericks agieren in etwa auf der Schiene Davis', diesem herrlichen, retro-angehauchten, leicht californischen, rockin' and rollin', honky tonkin' Country-/Countryrock-Terrain. Tracks wie beispielsweise der knackige, dynamische, rootsige, mit prächtiger Lead Gitarre ausgestattete (nicht nur hier hören wir grandiose E-Gitarren-Läufe und -Soli), dezent mexikanisch angehauchte Countryrocker "Quite as well as you lie", der wunderbare, rockige Two-Stepper "Shot down in flames" (erneut vorzügliche Lead Gitarre), der tief traditionelle, pure, mit viel Yoakam-Flair ausgestattete Honky Tonker "What's the matter with me" (klasse Pedal Steel-Guitar), das erneut Yoakam-ähnlich rockende "Never cross my mind", das dem Titel entsprechend, gut abgehende "Rockin' Rollin' (weckt Erinnerungen an Elvis, dynamische Lead Gitarren-Läufe, schöne Pedal Steel-Fills), die hinreissend schöne, von einem unwiderstehlichen, unterschwelligen "Ghost Town"-Flair bestimmte Ballade "Hierarchy of crows" (feine Banjo-Untermalung), oder die wunderbare, klassische "Pure Country"-Nummer "You're gonna win (I'm gonna cry)" sind die pure, leicht Americana-angehauchte Country-Wonne. Der Mann ist ein absolutes Juwel der Szene. Das Cover besteht nur aus einem einfachen Pappschuber (wie ein nicht aufklappbares LP-Cover), was bei dieser fantastischen Musik aber absolut zu vernachlässigen ist. Was für eine herrliche Musik! Moot Davis einmal mehr in Pracht-Form!

Das komplette Tracklisting:

1. Here Comes the Destroyer - 2:51
2. Quite as Well as You Lie - 3:44
3. Shot Down in Flames - 3:55
4. What's the Matter with Me - 2:32
5. Nighttime in Big Whiskey - 4:41
6. Never Cross My Mind - 3:26
7. Rockin' Rollin' - 2:32
8. Hierarchy of Crows - 4:43
9. You're Gonna Win (I'm Gonna Cry) - 3:04
10. Hemophiliac of Love - 4:03

Art-Nr.: 9517
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Quite as well as you lie
Shot down in flames
What's the matter with me
Never cross my mind
Rockin' rollin'
Hierarchy of crows
You're gonna win (I'm gonna cry)

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Davis, Moot - man about town [2012]
Moot Davis ist einer dieser herausragenden Country-Künstler, die schon seit Jahren so etwas wie ein ewiger Geheimtipp sind. Abseits von Nashville's kommerzieller Erfolgsspur gelingt dem Mann aus Trenton/New Jersey ein überragendes Album nach dem nächsten, ohne dass die Majorlabels ernsthafte Notiz von ihm nehmen. Das ist ob der Stärke seiner Musik völlig unverständlich. Doch die schreibende Zunft, die Experten und vor allen Dingen die Fans traditionsbewusster Countrymusic registrieren Davis' Veröffentlichungen um so mehr. Man ist sich einig: Dieser Bursche ist ein absoluter Könner seiner Zunft. "Man about town", sein neues Album, belegt dies auf eindrucksvollste Art und Weise. Ein geradezu meisterliches Werk erstklassiger, ja faszinierender und spannender, lupenreiner Honky Tonk- und Countrymusic, wie man sie wirklich nicht "an jeder Straßenecke" geboten bekommt. Dabei war es nach seinem letzten Werk von 2007 lange unklar, ob jemals noch ein weiteres Album von Moot Davis das Licht der Welt erblicken würde. Desillusioniert und ausgebrannt von jahrelangem, exzessivem Touring und der schlechten Behandlung seines alten Labels, verordnete er sich eine längere Auszeit, während der er nach Neuseeland ging und dort als Bühnenschauspieler arbeitete. Doch im Verlauf dieser Zeit entdeckte er seine Liebe zur Musik neu und ging zurück in die USA, diesmal nach Austin. Dort begann er wieder mit dem Songwriting und gründete schließlich sein eigenes Label "Highway Kind Music", auf dem nun "Man about town" erschien, das allerdings ausschließlich in Nashville mit einer Reihe ganz exzellenter Musiker aufgenommen wurde. Das waren: Paul Martin am Bass, Chris Scruggs an der Pedal Steel und Gitarre, George Bradfute an der Slide Gitarre, Hank Singer an der Fiddle und vor allen Dingen die beiden "Fabulous Superlatives" aus Marty Stuart's Band, Harry Stinson an den Drums und der grandiose Kanny Vaughan an der E-Gitarre, der das Album auch produzierte. Eine exzellente Mannschaft und ein wunderbarer Sänger und vorzüglicher Songwriter an der Front ergeben dieses großartige Album. Der Mann hat den Honky Tonk einfach im Blut. Geschickt versteht es Davis ursprüngliche Old School-Einflüsse eines Hank Williams oder Johnny Cash mit neo-traditionellen Elementen solcher Kollegen wie Dwight Yoakam oder Raul Malo's The Mavericks zu verknüpfen und schafft damit einen herrlich erfrischenden Sound. Auch gesanglich liegt Moot mit seiner "twangy" Stimme irgendwo zwischen Malo, Yoakam und Chris Isaak. Vor allem die Nähe zu Dwight Yoakam wird gleich bei dem Eröffnungsstück unmittelbar deutlich. "Rags to rhinestones" ist ein prächtiger, astreiner Honky Tonker mit toller Pedal Steel- und Fiddle-Begleitung. Oder das flotte, dynamische, mit einem unterschwelligen Rockabilly-Touch ausgestattete "Rocket", das wie eine Mischung aus The Mavericks zu ihren besten Zeiten und einem Dwight Yoakam in Hochform kommt. Starke Baritone E-Gitarre, Steelguitar und transparente Acoustic Gitarre bilden eine harmonische Begleitung zu Davis' fabelhaftem Gesang. Kenny Vaughan spielt meisterhaft. Aber der Protagonist schafft es auch bei einigen Stücken seinen Honky Tonk mit einem erdigen, durchaus rockigen, rootsigen Americana-Ambiente zu verknüpfen, wie zum Beispiel bei dem wunderbar "gritty und rough" präsentierten "Queensbury rules", einem starken, honky-tonkigen Countryrocker mit zünftigen E- und Slide-Gitarren. Dann wird's wieder ganz anders bei dem traumhaften "How long", das von einem klassischen, Johnny Cash-mässigen, "Shuffling Train-Track"-Rhythmus getragen wird. Hört sich an, als sei es einer imaginären Session von Cash und Yoakam entsprungen. Kenny Vaughan spielt eine hinreissende Baritone-Gitarre (klasse Solo), die von Hank Singer's sägender Fiddle adäquat unterstützt wird. Saustark! Diese Einstufung gilt auch uneingeschränkt für das traumhaft melodische, flockige, knackige, von einem herrlich erfrischenden California-Feeling geprägte "Fade to gold", das von wunderschönen, transparenten Gitarren und Pedal Steel begelitet wird. Hat etwas von einem auf Country fixierten Chris Isaak. Geradezu cineastisch dramaturgisch zieht Davis das baumstarke, 7 Minuten lange "Black and white picture" auf, eine wundervolle "Murder-Ballad", angesiedelt im musikalischen Grenzgebiet von Californien und Mexiko. Tolles Zusammenspiel von E-Gitarre, akustischen Gitarren und Pedal Steel! Bei dem flotten, Mavericks-nahen Honky Tonker "Crazy in love with you" singt übrigens die bezaubernde Elizabeth Cook die Duett-Stimme. So reiht sich ein tolles Stück an das nächste, bis das Album mit dem grandiosen Titelstück "Man about town" genauso erstklassig endet, wie es 47 Minuten zuvor begonnen hat. Diese herrlich melodische Ballade trägt Davis mit unglaublich viel Charisma vor, lediglich begleitet von einer akustischen Rhythmusgitarre und einer großartig harmonierenden Electric Slide. Es ist das bravouröse Ende erines famosen Countryalbums. Tut das gut, dass es solche Künstler wie Moot Davis gibt, die ausschließlich ihrem eigenen musikalischen Instinkt folgen, sich nicht, auch wenn es manchmal schwer fällt, entmutigen lassen und ihr Ding am Ende konsequent durchziehen. Eine meisterliche Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Rags To Rhinestones 3:03
2. Day The World Shook My Hand 2:48
3. Rocket 3:22
4. Fade To Gold 4:10
5. Queensbury Rules 2:49
6. Crazy In Love With You 3:04
7. How Long 3:29
8. Black & White Picture 7:02
9. Rust 3:55
10. Only You 2:34
11. Memory Lane 4:30
12. Everybody's Gal 3:19
13. Man About Town 2:57

Art-Nr.: 7711
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rags to rhinestones
Rocket
Fade to gold
Queensbury rules
How long
Black & white picture
Memory lane

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