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Carter, Carlene - carter girl [2014]
"Bringing music history to life for a modern audience", heisst es in einem U.S.-Review - und das trifft es ziemlich genau. Carlene Carter, die gemeinsame Tochter von June Carter Cash und Countrygröße Carl Smith, Enkelin von Mother Maybelle Carter und Stieftochter von Johnny Cash, gelingt ein wundervolles, hinreissendes Album zu Ehren ihrer Familie, ein von Herzen kommendes, ja in den Genen dieser großartigen Singer-Songwriterin liegendes musikalisches Dokument ihrer Wurzeln, ein ehrenvolles "tribute to the legendary Carter Family. Alle 12 Songs sind komponiert von Mitgliedern ihrer Familie, die meisten von A.P. Carter, aber auch con Helen Carter, June Carter Cash, Maybelle Carter oder ihr selbst. Mit tollen Musikern an Bord (u. a. Jim Keltner an den Drums, Greg Leisz an der Steel, Blake Mills an der E-Gitarre, Rami Jaffee an den Keyboards, Sam Bush an der Mandoline, sowie Elizabeth Cook, Willie Nelson, Kris Kristofferson und Vince Gill als Duett-, bzw.Harmonie Gesangspartner), gelingen ihr genauso authentische, wie vollkommen reine, aber auch erfrischend zeitgemässe und qualitativ hochwertige Interpretationen dieser herrlichen, klassischen Countrysongs, die sich unwiderstehlich in unseren Ohren festsetzen. Man merkt sofort, dass dieses Album eine Herzensangelegenheit Carlene Carter's ist. Ein fantastisches Werk!

Das komplette Tracklisting:

1. Little Black Train - 2:49
2. Give Me The Roses - 3:28
3. Me And The Wildwood Rose - 4:31
4. Blackie's Gunman [feat. Elizabeth Cook] - 4:23
5. I'll Be All Smiles Tonight - 4:47
6. Poor Old Heartsick Me - 2:41
7. Troublesome Waters [feat. Willie Nelson] - 5:18
8. Lonesome Valley 2003 [feat. Vince Gill] - 5:28
9. Tall Lover Man - 3:55
10. Gold Watch And Chain - 3:17
11. Black Jack David [feat. Kris Kristofferson] - 2:49
12. I Ain't Gonna Work Tomorrow [feat. The Carter Family] - 2:44

Art-Nr.: 8524
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Cash, Johnny - out among the stars [2014]
The lost album! Dieses bislang verschollene Album zeigt einen großartigen Johnny Cash in Reinkultur. Die offizielle Produktbeschreibung drückt es klar aus:
Die Songs auf Out Among The Stars wurden ursprünglich 1981 in den Columbia Studios in Nashville, Tennessee und 1984 in den 1111 Sound Studios aufgenommen, und von Billy Sherrill, dem damaligen A&R-Chef von CBS Records Nashville und Architekten des Countrypolitan Sounds, produziert. Auf diesen Songs arbeitete Johnny mit einem erweiterten Ensemble, zu dem auch der junge Marty Stuart an Gitarre und Mandoline sowie Mitglieder des Nashville A-Teams, wie Jerry Kennedy (Gitarre), Pete Drake (Steel Guitar), Hargus Pig Robbins (Klavier) und Henry Strzelecki (Bass) gehörten. Die Aufnahmen lagerten in Tresorräumen und wurden anschließend vergessen. Erstmals tauchten die Bänder von Out Among The Stars 2012 auf, als John Carter Cash die Archive seines Vaters und seiner Mutter in Hendersonville, Tennessee als auch die Archive von Sony Music katalogisierte. 'Als meine Eltern starben, wurde es notwendig, das Material zu sichten', berichtet er. 'Wir fanden diese Aufnahmen, die Billy Sherrill in den frühen 80er Jahren produziert hatte ... sie waren wunderschön.' Zusammen mit Co-Produzent und Archivar Steve Berkowitz engagierte John Carter Cash Marty Stuart, Buddy Miller, Carlene Carter und weitere erstklassige Musiker, um das Album in den Cash Cabin Studios in Hendersonville, TN wiederherzustellen. Das Ergebnis ist ein großartiges Album, das eine Verbindung zwischen dem revolutionären Rockabilly seiner Sun Records -Jahre und den epochalen letzten Alben, die er für American Recordings gemacht hat, herstellt.
Wunderbare Songs der Ikone Johnny Cash - ein Segen, dass sie aufgetaucht sind!

Das komplette Tracklisting:

1. Out Among the Stars - 3.00
2. Baby Ride Easy (with June Carter Cash) - 2.41
3. She Used to Love Me a Lot - 3.09
4. After All - 2.47
5. I'm Movin' On (with Waylon Jennings) - 3.07
6. If I Told You Who It Was - 3.03
7. Call Your Mother - 3.15
8. I Drove Her Out of My Mind - 2.58
9. Tennessee - 3.25
10. Rock and Roll Shoes - 2.40
11. Don't You Think It's Come Our Time (with June Carter Cash) - 2.15
12. I Came to Believe - 3.19
13. She Used to Love Me a Lot (JC/EC Version) - 3.23

Art-Nr.: 8510
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Lambert, Miranda - crazy ex-girlfriend [2007]
Wow, hat diese Frau Feuer! Ohne Zweifel, Miranda Lambert gehört zu den talentiertesten, besten, mit offenbar immensem Potential gesegneten, aufregendsten Country-Künstlerinnen, die in den letzten Jahren Nashville's Bühne betreten haben. War ihr 2003er Major Label-Debut "Kerosene" schon ein Knüller, so setzt sie mit ihrem neuen Werk "Crazy ex-girlfriend" glatt noch einen drauf und untermauert in beeindruckender Weise ihr Image als das "tough chick" der neuen Country-Generation. "These are hard-hitting Country songs delivered with a classic outlaw strut and a vicious modern punch", heißt es in einem US-Review. Ja, sie ist eine "junge Wilde", die Tradition und Moderne, rootsiges, rockiges Americana-Flair und pure Country-Klänge, klassisches Outlaw-Feeling und raue, rebellisch aufmüpfige Countryrock-Klänge unwiderstehlich miteinander verbindet. Bringt das Schwung in die manchmal so biedere Welt Nashville's! Ihre Begabung scheint grenzenlos, genau wie ihre Musik. Die temperamentvolle Texanerin ist eine tolle, mit einer klaren, kraftvollen Stimme ausgestattete Sängerin, aber sie ist auch eine Top-Songwriterin (lediglich 3 klug ausgewählte, für sie geradezu maßgeschneiderte, großartige Coverversionen stammen nicht aus ihrer Feder), der es mit Bravour gelingt tobende, mächtig abgehende, rotzige Uptempo-Countryrocker zu schreiben, ebenso wie einfühlsame, seelige, dennoch immer viel Energie ausstrahlende, lupenreine, traditionelle Country-Balladen. All das wird in abwechslungsreiche, genauso raffinierte, wie spannende, eingängige und melodische Arrangements verpackt, die Miss Lambert's brillante Gratwanderung zwischen peppigen, errfrischendem Nashville Country und rootsigem, trockenem Texas-Staub eindrucksvoll demonstrieren. Rockende E-Gitarren und fetzige Rhythmen sorgen auf der einen Seite für zügellose "Wild West Country Power", dem gegenüber stehen lockere, erfrischende Midtempo-Nummern und auch mal ein astreiner Steeguitar-getränkter Country-Waltz. Miranda's Stimme erinnert manchmal dezent an die von Natalie Maines (Dixie Chicks), dann scheint es, als fege sie voller Staub an den Sporen wie ein weiblicher Chris Knight über die "Texas-Plains", bei den traditionell ausgerichteten Songs widerrum sind Vergleiche zu Alison Moorer, Trisha Yearwood oder Patty Loveless legitim, aber auch als eine Art "neue Carlene Carter" geht sie durch, und das nicht nur aufgrund des letzten Songs auf dem Album, einer wirklich wundervollen Neu-Interpretation der traumhaften von Carlene Carter und Susanna Clark geschriebenen Country-Ballade "Easy from now on", die ja Emmylou Harris (im übrigen eine von Miranda's Heldinnen) einst zum "Quasi-Titelstück" ihres legendären "Quarter moon in a ten cent town"-Albums machte. Los geht's aber mit dem bärenstarken "Gunpowder & lead", einem mit swampigen Acoustic Gitarren, fetten Lead Guitar-Attacken und druckvollem Drumming ausgestatteten Power-Countryrocker, dessen furioser, viel Southern-Staub aufwirbelnder Ritt schließlich mit einem akustisch prächtig in Szene gesetzten, finalen Schuß aus einem "rauchenden Colt" abrupt endet. Toll! Ein großartiges Old Time-Feeling (starke Hank Williams-mäßige Hawaiian-Steelguitar), viel Tradition und ordentlich "dreckiger" Roots-Drive paaren sich bei dem dynamischen, roughen Honky Tonker "Dry town" (eine Nummer von Gillian Welch und David Rawlings), ehe herrlich transparente Acoustic Gitarren-Licks den traumhaft melodischen, knackigen, trockenen "Killer"-Countryrocker "Famous in a small town" einleiten. Hat diese Nummer Biß und Feuer! Viel Dynamik, tolle Gitarren, eine dezent eingesetzte Mandoline und eine feine Mundharmonika sorgen zusammen mit Miranda's leidenschaftlichem Gesang für die absolute "New Country-Gänsehaut"! Noch so ein tougher, rootsiger, wilder, dennoch durchau traditionell verwurzelter Country-Ritt folgt mit dem furiosen Titelstück "Crazy ex-girlfriend". Man hat den aufwirbelnden Staub regelrecht vor Augen. Peitschendes Drumming, eine "ausgetrocknete" Banjo-Untermalung, tierisches E-Gitarren-/Orgel-Zusammenspiel - Miranda rocks! Dann wird es etwas ruhiger: "Love letters" ist ein wunderschöner, purer Countrywaltz mit großartigem Honky Tonk-Klavier, heulenden Steelguitar-Einsätzen und einer Melodie, die abermals für Gänsehaut sorgt. Es folgt das erfrischende, lockere, mit zauberhaften, genauso vielfältigen wie transparenten Gitarren und einer klaren, reinen Mundharmonika instrumentierte Midtempo-Stück "Desperation", dann die in bestem Dixie Chicks-Stil präsentierten Ballade "More like her", ehe sie mit viel southern-rockin' Wüsten- und Ghost Town-Flair bei dem abgehenden "Down" (klasse E-Gitarren, bluesige Harp-Tupfer) wieder ordentlich Gas gibt. Sehr stark auch noch der riffige, knackige, satte, dabei herrlich melodische New Country-Knaller "Guilty in here", wie auch ihre tolle Interpretation der großartigen Patty Griffin-Nummer "Getting ready" (im Original auf Griffin's vorzüglichem "Children running through"-Album)! Welch immenses Standing Miranda Lambert bereits in Kollegen-Kreisen genießt, beweist sicher auch die große Schaar an außergewöhnlichen Musikern, die sie bei dem Album unterstützten, als da wären: Die großartige Gitarren-Armada mit Richard Bennett, Waddy Wachtel, Jay Joyce, Randy Scruggs und Mike Wrucke, Chad Cromwell an den Drums, der legendäre, in Southern- und Jam-Kreisen so angesehene Chuck Leavell an den Tasten, Glenn Worf am Bass, Russ Pahl an der Steel, Buddy Miller (Background Gesang), usw.! Die US-Presse feiert "Crazy ex-girlfriend" schon jetzt, wo erst ein Drittel des Jahres 2007 vorüber ist, als "one of the best albums of the year"! Dem schließen wir uns vorbehaltlos und mit allem Nachdruck an! Dieses Werk wird zu den besten Country-Scheiben 2007 zählen, da gibt es keinen Zweifel! Miranda Lambert hat mit dem für viele Künstler so schweren Nachfolger eines mega-erfolgreichen Debuts ihr Meisterstück gemacht! Ganz groß!

Art-Nr.: 4814
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Schlegel, Becky - heartaches [2008]
Gleich zwei wundervolle Alben hat "this sweet songbird of the prairie", eine herrliche Bezeichnung, die exzellent zu dieser brillanten, aus South Dakota stammenden und jetzt in Minnesota lebenden Singer-Songwriterin passt, im Jahre 2008 veröffentlicht. Zunächst das ausschließlich mit eigenem Songmaterial gefüllte "For all the world to see" (separat bestellbar) und als zweites das hier vorliegende. mit vielen Classic Country-Coversongs (und ein paar eigenen) gespickte "Heartaches". Beide CDs sind, in Abwandlung des visuellen Begriffs Augenweide, eine wahre "Ohrenweide"! Becky verfügt über eine "Stimme wie ein Engel"! In der musikalischen Schnittmenge zwischen der frühen Emmylou Harris, Alison Krauss, Rhonda Vincent, Dolly Parton und Patty Loveless liegend hat sie sich hier, neben dem ein oder anderen neuen eigenen Stück, u.a. Songs von Harlan Howard ("Heartaches by the number", "Pick me up on your way down"), Carlene Carter ("Easy from now on") und Buck Owens ("Together again") vorgenommen, um ihnen mit einer herrlich frischen Neuinterpretation zu neuem Glanz zu verhelfen. Glasklarer, sauberer Sound! Tolle Musiker! Wie heißt es in einem U.S.-Review?: "This album is classic Country at its finest, filled with surprises and hidden treasures. A great gift for the Country Music lover in your life, and a nice introduction to classic Country for younger fans of modern singing. Once you hear it a few times, you won’t want to stop listening!" Dem ist nichts hinzuzufügen! Das ist "Classic Country" vom Allerfeinsten!

Die komplette Songliste:

1 Heartaches By the Number - 2.45
2 If You Leave Me - 4.29
3 Early - 4.05
4 Pick Me Up On Your Way Down - 2.49
5 Easy From Now On - 2.56
6 Country Sunshine - 3.28
7 Don't Be Angry - 3.24
8 Don't Let Me Cross Over - 4.57
9 These Hills I Love - 3.11
10 Together Again - 3.00
11 All the Tears - 3.16
12 I Never Once Stopped Loving You - 4.05
13 Paper Roses - 4.02

Art-Nr.: 6265
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Heartaches by the number
If you leave me
Easy from now on
Don't be angry
These hills I love
I never once stopped loving you

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Various Artists - anchored in love: a tribute to june carter cash [2007]
Hervorragendes Tribute zu Ehren von June Carter Cash, jener unvergessenen Frau, die im Leben von Johnny Cash eine so bedeutende Rolle spielte. Selten hat sie unter ihrem eigenen Namen Musik veröffentlicht, aber wer erinnert sich nicht an die unvergeßlichen Aufnahmen der legendären Carter Family oder ihre gemeinsamen Einspielungen mit dem "Man In Black"! Unter der Regie von John Carter Cash, dem einzigen gemeinsamen Kind von June und Johnny, entstand nun neben dem parallel in Buchform veröffentlichten Portrait auch eine großartige CD mit dem Titel "Anchored in love", für die sich eine exquisite Auswahl an Verwandten, Freunden und Countrygrößen zusammengefunden hat, um John's Mutter mit wunderbaren Versionen dieser vielen berühmten Country-Evergreens die Ehre zu erweisen. Toll, daß dafür auch John's Halb-Geschwister Carlene Carter, Tochter aus June's erster Ehe mit Carl Smth, und Rosanne Cash, Tochter aus Johhny's erster Ehe, ihre musikalischen Beiträge ablieferten. Alle Aufnahmen sind sehr entspannt, zumeist im semi-akustischen Gewand mit hervorragenden Begleitmusikern eingespielt, bewahren den Spirit der Originale und strahlen viel Esprit, Glaubwürdigkeit und Inspiration aus. Herausragend beispielsweise die gemeinsam von Willie Nelson und Sheryl Crow vorgetragene, wunderbar relaxte Version von "If I were a carpenter", durch die ein herrliches, leicht rootsiges Americana-Flair zu wehen scheint (klasse E-Gitarre und Mandoline von Jamie Hartford), die dynamische, flotte Fassung des Riesen-Hits "Jackson" im Duett von Brooks & Dunn's Ronnie Dunn und Carlene Carter (endlich ein neues, musikalisches Lebenszeichen von ihr), das wunderbare, akustisch dargebotene "Wildwood flower", gesungen von der legendären Loretta Lynn, das starke Duett von Outlaw Kris Kristofferson und Patty Loveless, die gemeinsam das lockere, inspirierte "Far side banks of Jordan" anstimmen, Brad Paisley's erfrischende, flotte, bluegrassige Version des aufmunternden "Keep on the sunny side", das akustische "Wings of angels" - sehr emotional vorgetragen von Rosanne Cash mit einem Hauch von Amerivana-Feeling, oder auch das ruhige "Song to John" in einer seeligen Fassung von Emmylou Harris (klasse Acoustic Gitarren-Spiel von Marty Stuart)! June Carter Cash und Johnny Cash würden diese Huldigung lieben. Nicht nur dieses feine Tribute beweist: Ihre Musik wird immer weiterleben! Sehr schönes Album!

Hier noch einmal das komplette Tracklisting mit allen Interpreten:
1.If I Were a Carpenter - 3:09 (Sheryl Crow & Willie Nelson)
2.Jackson - 3:25 (Carlene Carter & Ronnie Dunn)
3.Wildwood Flower - 4:40 (Loretta Lynn)
4.Far Side Banks of Jordan - 2:51 (Kris Kristofferson & Patty Loveless)
5.Keep on the Sunny Side - 4:04 (Brad Paisley)
6.Wings of Angels - 3:20 (Rosanne Cash)
7.Ring of Fire - 3:34 (Elvis Costello)
8.Road to Kaintuck - 2:44 (Billy Bob Thornton and The Peasall Sisters)
9.Big Yellow Peaches - 2:48 (Grey DeLisle)
10.Kneeling Drunkard's Plea - 3:14 (Billy Joe Shaver)
11.Will the Circle Be Unbroken - 4:31 (Ralph Stanley)
12.Song to John - 4:00 (Emmylou Harris)

Art-Nr.: 5021
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Various Artists - lonesome, on'ry and mean ~ a tribute to waylon jennings [2003]
Welche Bedeutung und vor allen Dingen auch welchen Einfluß der große "Rambling man" Waylon Jennings auf die Countrymusic-Szene, speziell den Texas Outlaw Country hatte und immer noch hat, ist unbestritten. Wieder unter der Regie von Chuck Mead und Dave Roe (von BR5-49), die auch schon das Johnny Cash-Tribute "Dressed in black" organisierten, fanden sich eine Menge "verwandter Seelen" ein, um Waylon ihre musikalische Ehre zu erweisen. Herausgekommen ist ein klasse Tribute, bei dem die verschiedenen Künstler sowohl von Jennings geschriebene Stücke, als auch wichtige, von ihm zu Hits gemachte Songs anderer, interpretieren. Dabei drücken sie den Songs durchaus ihren eigenen Stempel auf, ohne daß man die eindeutige Waylon-Herkunft leugnen kann. Das gelingt sehr grut! Mit dabei sind überwiegend Künstler aus der Roots-/Americana-/Texas-Szene, aus dem Country- und Alternate Country-Bereich, aber auch ein paar wenige aus dem Pop-/Rock-Sektor, wie zum Beispiel die momentan so angesagte Norah Jones mit einer wunderschönen, leicht jazzig, bluesig angehauchten, zurückhaltenden Version von "Wurlitzer price (I don't want to get over you)" voller Atmosphäre, intrumentiert lediglich mit Stand-up Bass, akustischer Gitarre und Norah's Piano, durchzogen von ihrem tollen Gesang, und der lauten, krachenden Version des Titelstücks "Lonesome, on'ry and mean", durch keinen Geringeren als Metal-/Rock-/Krawallo Henry Rollins, dem es hier allerdings in ausgezeichneter Weise gelingt, Countryelemente und lauten, punkigen, treibenden und "bösen" Metal-Rhythmen zu kombinieren. Das Album startet aber eher bedächtig im texanischen Singer/Songwriter-Stil mit einer knochentrockenen Full Band Acoustic-Version von "Good hearted woman", vorgetragen von der Texas-Legende Guy Clark. Da hören wir prächtige Acoustic Gitarren, kombiniert mit tollen Dobro-Einlagen! Ganz hervorragend gelungen sind auch Dave Alvin's herrlich rootsige, staubige Americana-Version von "Amanda" mit wunderbarer Steel- und Akkordeon-Begleitung, Robert Earl Keen's rootsrockige Version von "Are you sure Hank done it this way" mit klasse E-Gitarren oder auch die seelige, so gefühlvolle Fassung von "Storms never last" der fantastischen Allison Moorer. Was ist das für eine tolle Sängerin. Begleitet wird sie von einer unaufdringlich agierenden Band mit dezenten Drums und E-Gitarre, dazu eine überaus angenehme Steel. Dann hören wir auch nach ewigen Zeiten mal wieder etwas Neues von Carlene Carter! Sie bringt eine gelungene Version von "I've always been crazy" in ihrer typischen, abgehenden Uptempo-/"Straight forward"-/"countryrocking"-Art! Mit u.a. Will Kimbrough an der Gitarre! Ein absoluter Höhepunkt ist auch die traumhafte Interpretation von "Luckenbach, Texas" durch den großartigen Radney Foster, der zusammen mit Texas-Kollege Roger Creager diesem Stück nochmal neues Leben einhaucht. Toller Gesang, tolle Instrumentierung mit melodischen Slideguitar-Einlagen und viel Countryfeeling! Ein Hit! Weiterhin gibt's noch Tracks von Nanci Griffith, Cowboy Jack Clement mit Pam Tillis, von John Doe, Kris Kristofferson, Alejandro Escovedo und den Crickets! Auf über 50 Minuten mit 15 Songs eine klasse Huldigung an den guten alten Waylon Jennings!

Art-Nr.: 1880
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Willis, Kelly - translated from love [2007]
"Alternative Country's golden goddess" Kelly Willis, die Texanerin mit der großartigen, von einem so einzigartigen Wiedererkennungswert geprägten Stimme ist nach 5 Jahren endlich zurück um ihre große Anhängerschaft mit einem wunderbaren neuen Album zu beglücken. Erneut produziert von Chuck Prophet zeigt sich Willis auf "Translated from love" vielseitig, abwechslungsreich und "abenteuerlustig", ja geradezu "frech", wie nie zuvor. Sehr frisch und peppig verarbeitet sie zu ihren Countrywurzeln vielfältige und ausgewogen dosierte Bezüge zu trockenen, Americana- und Roots-Klängen, aber auch eine gesunde Portion nostalgischer, voller Sixties-Flair steckender Pop-/Rock-Anlagen, die eine ungemein positive Stimmung ausstrahlen. Trotz so mancher angerockter Hookline klingt das ganze Werk herrlich lässig, locker und unbekümmert. Über allem schwebt Kelly's charismatische Stimme, von der Produzent Chuck Prophet völlig zu Recht sagt: "She's one of those singers who can make a track come alive". Ja, diese Frau erweckt wohl jedes Lied zum Leben! Toller, tarnsparenter Sound aus vielseitigen Gitarren und exzellent ergänzten Keyboard-Klängen. Der Kern ihrer großartigen Begleitmusiker besteht neben Chuck Prophet an der Gitarre aus dem Saitenzauberer Greg Leisz (Gitarren, Steel, Lap Steel, Mandolin, Banjo), Michael Ramos (Keyboards), John Ludwick (Bass) und Marc Pisapia (Drums). Gatte Bruce Robison unterstützt sie zuweilen mit seinem feinen Background-Gesang! Gleich das erste Stück, "Nobody wants to go to the moon anymore", ist eine dieser umwerfenden Nummern, mit der Kelly Willis ihre Fans sofort wieder "um den Finger wickelt": Ein wunderbarer, flotter, recht knackiger, dynamischer Alternate-/New Country-Rocker, erfrischend dargeboten, mit einem unterschwelligen Eighties-Flair ausgestattet. Beispielsweise Carlene Carter's "Musical shapes"-Album fällt einem dazu als Vergleich ein. Klasse Auftakt! Und es geht so weiter: Ob die von herrlichen Acoustic-Gitarren und einem völlig lockeren Rhythmus geprägte Countrynummer "Sweet little one" (starkes, kurzes E-Gitarren-Solo von Prophet in der Mitte), die nostalgische, Sixties-rooted Pop-Nummer "Don't know why" (klasse Wurlitzer-/B3-Klänge), die grandiose, melodische, trockene und staubige, von feinem Banjo, Steelguitar und dezentem Piano begleitete, entspannte Americana-/Alternate Country-Nummer "Losing you", der knackige, ungemein fröhlich rüberkommende, zum Mitsingen animierende Sixties Roots-/Pop-Rocker "The more that I'm around you" mit seinen nostalgischen Harmonies, den würzigen E-Gitarren-Riffs und einem famosen, markant aufspielenden Moog-Synthesizer (eine Nummer von Jules Shear, mit dem Kelly Willis gemeinsam, wie auch mit Prophet, einige Stücke dieses Album komponiert hat), das exzellente, rootsige Texas Alternate Country-Stück "Sweet sundown" (klasse Mandoline von Greg Leisz), der wunderschöne, rootsige Americana-/Country-Waltz "Stone's throw away", oder das recht rau und rootsig rockende "I must be lucky" - all diese Songs sind geprägt von einer magischen Anziehungskraft! Erwähnenswert in diesem Zusammenhang sind noch zwei "abgefahrene", faszinierende Coverversionen: Zum einen nimmt sie sich den alten Siebziger-/David Bowie-/Iggy Pop-Klassiker "Success" vor, aus dem sie einen lustigen, fulminanten Rootsrocker mit "stonesey" Riffs und einem wunderbaren Sir Douglas-/Augie Meyers-mäßigen TexMex-Flair macht, und zum anderen hören wir eine tolle Fassung von Adam Green's ultra-coolem "Teddy boys", das wie eine froh gelaunte, von klasse Chuck Berry-Licks geprägte, genüßlich zwischen Nostalgie und Moderne hin und her balancierende Countryrock-/Rockabilly-Nummer aus den Lautsprecherboxen "rollt", abermals durchzogen von Michael Ramos' großartigem Retro Moog Synthesizer-Linien! 12 großartige Songs auf einem durch und durch großartigen Album, mit dem Kelly Willis ihren Ruf als eine der Königinnen des Alternate Country weiter manifestieren dürfte. Ganz starke Leistung, Kelly! Hoffentlich dauert's nicht wieder 5 Jahre bis zum nächsten Album...

Art-Nr.: 5043
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Nobody wants to go to the moon anymore
Sweet little one
Losing you
The more that I'm around you
Stone's throw away
I must be lucky

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