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Allman, Gregg - low country blues [2011]
Die Kritiker sind voll des Lobes! Kein neues Album der Allman Brothers, aber ein großartiges, neues Solo-Werk von Gregg Allman. Traditioneller, ursprünglicher, sehr authentischer Blues(rock), wobei die Blueskomponenten klar im Vordergrund stehen. Durch die Musik, wie sollte es auch anders sein, zieht eine herrliche Brise Southern-Soul, allein schon durch Gregg's unverwechselbaren Gesang. Und er ist prima bei Stimme. Eine beeindruckende, ja ganz starke Vorstellung des Ober-Allmans!

Hier der Kommentar von "Hittin' The Note" zu diesem Werk im Original:

Gregg Allman is one of the most iconic blues singers of all time, a certified rock star and member of the Rock and Roll Hall of Fame who has been the voice of the Allman Brothers Band for over four decades. T Bone Burnett is the most celebrated producer in music today, winning a Grammy for Alison Krauss and Robert Plant's collaboration Raising Sand and producing everybody from Elvis Costello to Elton John and Leon Russell. What do you get when you combine these two legendary talents?
The answer is Low Country Blues, the finest roots-blues record in years. With the help of T Bone's usual gang of master musicians, including a memorable turn on piano by New Orleans' own Dr. John, Gregg sings the blues as only he can, and Burnett captures the magic with the clarity and purity that have become his hallmark as a producer. Gregg's solo efforts in the past have tended to be more song-oriented and less jam-focused than the Allman Brothers Band, and this is no exception. The emphasis is on vibe and feel, with Gregg squarely in the spotlight where he belongs.
The bulk of Low Country Blues consists of classic blues tunes, all showcasing Gregg's signature vocals and B-3 work, but the album also features "Just Another Rider," a great new song Gregg co-wrote with Warren Haynes. This plaintive anthem picks up where "Midnight Rider" left off, continuing the mythology of the wandering, road-hardened gypsy that has always been a part of Allman's persona.
Of the blues tunes, standout tracks include a positively fierce version of Muddy Waters' "I Can't Be Satisfied," with Gregg wailing the blues. Other highlights are the rollicking "I Believe I'll Go Back Home," the R&B joy of "Please Accept My Love" and the brooding seven-minute version of "Rolling Stone" that closes the album, but one of the best things about Low Country Blues is how it all flows together into one piece of music. It's a true album as opposed to a collection of songs, and it's hard to pick favorites from this record without feeling like you're leaving something out. Words like "timeless" and "classic" get thrown around too lightly sometimes, but this album would have sounded great in 1960, it sounds great now, and it will still sound great in 2060.

Das komplette Tracklisting:

1 Floating Bridge - 4:45   
2 Little By Little - 2:45   
3 Devil Got My Woman - 4:52   
4 I Can't Be Satisfied - 3:31   
5 Blind Man - 3:46   
6 Just Another Rider - 5:39   
7 Please Accept My Love - 3:07   
8 I Believe I'll Go Back Home - 3:49   
9 Tears, Tears, Tears - 4:54   
10 My Love is Your Love - 4:14   
11 Checking On My Baby - 4:06   
12 Rolling Stone - 7:04

Art-Nr.: 7242
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Black Country Communion - same ~ deluxe edition cd & dvd-set [2010]
CD & DVD-Set! Deluxe Edition! Das heiß herbeigesehnte Debut-Album der neu formierten "Supergroup", deren Besetzung man sich mal auf der Zunge zergehen lassen muß: "Mörder"-Bluesrock-Gitarrist Joe Bonamassa, Ex-Deep Purple-/Trapeze-Shouter und Bassmann Glenn Hughes, Jason Bonham (Sohn des Led Zeppelin-Drummers John Bonham) am Schlagzeug und Derek Sherinian (u.a. Dream Theater, Alice Cooper) an den Tasten - alles absolute Ausnahmemusiker. Wenn sich solche Künstler zusammentun, kann das, das hat die Vergangenheit etlicher sogenannter "Supergroups" oft gezeigt, im Ergebnis durchaus enttäuschend sein. Doch nicht so bei Black Country Communion, im Gegenteil! Die im übrigen nach Glenn Hughes', von schwerer Industrie geprägter Heimat rund um Birmingham benannte Kapelle kommt mit einem absoluten Hammer-Teil! Das ist die komplette, von brillantem Spielwitz, Härte, Intensität und gewaltiger Power bestimmte, wuchtige Siebziger Jahre Classic Rock-Vollbedienung mit allem, was das Herz begehrt. Initiiert von Produzent Kevin Shirley, der Joe Bonamassa und Glenn Hughes bei einem gemeinsamen Auftritt während des "King of the Blues"-Konzertes im November 2009 in Los Angeles sah, legen diese Individualisten nahezu all ihre Egos ab und stellen sich in den Dienst der Band! Bluesrock-Gitarrist Joe Bonamassa's markante Riffs und Soli vertragen sich geradezu perfekt mit Hughs' prägnantem Bass und seiner mächtigen Rock-Röhre. Bonham und Sherinian besorgen den Rest. Die Einflüsse dieser Musik reichen von Led Zeppelin, über Deep Purple und Rainbow bis hin zu den Who, Free und Black Sabbath, um nur einige zu nennen. Black Country Communion hauchen dieser Musik eine ungemeine Siebziger-Authentizität ein. Das Songmaterial ist erste Sahne! Enthält beispielsweise ein grandioses, furioses Remake von "Medusa", dem Titelstück des 1972iger Trapeze-Albums, jener Band, bei der Glenn Hughes damals spielte. Diese Scheibe setzt sicher eines der prägnantesten Ausrufezeichen 2010 in Sachen Seventies Classic Hard-Rock! Höchster Respekt an Black Country Communion für dieses bravouröse Werk. Jawohl, das Ding rockt gewaltig! Und das deutlich über 70 Minuten lang!

Bei uns gibt's die Deluxe-Edition mit einer tollen Bonus-DVD! Enthält zwei Live-Mitschnitte, einen Video-Clip von "The great divide", Interviews mit den Bandmitgliedern und "Behind the scenes"-Material.

Das komplette Tracklisting:

CD:
1 Black Country - 3:15   
2 One Last Soul - 3:52   
3 The Great Divide - 4:45   
4 Down Again - 5:45   
5 Beggarman - 4:51   
6 Song of Yesterday - 8:33   
7 No Time - 4:18   
8 Medusa - 6:56   
9 The Revolution In Me - 4:59   
10 Stand (At the Burning Tree) - 7:01   
11 Sista Jane - 6:54   
12 Too Late For the Sun - 11:21

DVD:
1. Interview with band members
2. Photogallery
3. Statement from Kevin Shirley
4. Musicclip "The Great Divide"
5. Behind The Scenes
6. Live in Riverside (2 songs)

Art-Nr.: 7083
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Bonamassa, Joe - so, it's like that [2002]
Anschnallen! Bluesrock-Guitarslinger Joe Bonamassa (ex-Bloodline) ist zurück mit seinem zweiten Album. Vorweg: das Teil ist erneut, wie schon das 2000er Werk "A new day yesterday", ein absoluter Knüller! Ein Feuerwerk an atemberaubenden, fetten Gitarrensoli voller Power und Intensität! Leidenschaft und Schweiß pur! Immer noch in klassischer Trio-Besetzung mit seinen großartigen Kollegen Kenny Kramme am Bass und Eruc Czar an den Drums geht die Tendenz auf dem neuen Album etwas weg von dem allzu klassischen Bluesmaterial in Richtung Rock, wobei sich der ein oder andere Song sogar mit wunderbaren Melodien und sehr gefällig in die Gehörgänge des begeisterten Zuhörers einnistet. Das bekommt dem Album richtig gut, denn trotz aller "Schönheit" verliert Bonamassa nie diese unglaubliche Energie und Power, dieses rohe Grundklima, diesen immensen musikalischen Druck und auch nie den Blues komplett. Ihm gelingt es auf faszinierende Weise seine ihm angeborene, durchaus etwas southern-eingefärbte Blues-Power, in intensiven, mächtig kraftvollen Rocksongs voller elektrisierender, krachender Riffs, furioser Gitarrenläufe und tollen Gesangspassagen zu kanalisieren. Klasse Melodien paaren sich immer wieder mit exzessiven, gewaltigen Gitarrenriffs und -soli, die von "Allmans-style" bis zu SRV- und Hendrix'schen Läufen alles bieten, ohne das Bonamasse je seine eigene Identität verliert. "My mistake" beispielsweise beginnt mit lockeren Akustik-Gitarrenriffs, denen dann sofort druckvolle Rhythmen aus Bass und Drums folgen. Knallige E-Gitarrenriffs setzen ein, dazu eine wunderbare Lead-Gitarre, klasse Gesang, eine starke Melodie und ein Finale mit einem irren, gewaltigen, bluesigen Gitarrensolo, bei dem sich Mr. Bonamassa die Finger blutig zu spielen scheint. Überhaupt ist das Songmaterial, überwiegend aus der eigenen Feder, absolute Spitze. Es gibt überhaupt keinen Hänger. "Lie # 1" ist ein röhrender, fetter, "Southern-style" Bluesrocker mit flinken, glühenden Gitarrenläufen, der auch die Southernrock-Fraktion begeistern sollte, ebenso wie "Mountain time" oder das stampfende, Boogie-lastige "Sick in love". Derben Blues hören wir beim Titelstück, während "Unbroken" wunderbar melodischen American Rock bietet, ähnlich wie "Waiting for me" mit seinen schönen Piano-Passagen, Mandoline und den üblichen tollen E-Gitarrensoli, oder das wie eine Mischung aus Mark Selby und Edwin McCain klingende "Never say goodbye", ehe es bei "Pain and sorrow" wieder ordentlich raucht und der Gitarre wirklich alles abverlangt wird. Trotz aller Melodik und einiger kurzer Erholungspausen: Bonamassa gibt immer Gas und geht volle Pulle! Saustark!

Art-Nr.: 1045
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Lie #1
Unbroken

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Drive-By Truckers - southern rock opera [2001]
2 CD-Set! Es ist sicherlich eine große Herausforderung an so etwas heranzugehen, doch die Drive By Truckers aus Athens/Georgia haben sie angenommen und diese Idee auf ihrem neuen Werk in Form eines Konzeptalbums, einer Rock-Oper, umgesetzt: Eine Hommage an den Southernrock, speziell an Lynyrd Skynyrd und Ronnie van Zant. Und das ist dem Quintett um die beiden Kreativköpfe Mike Cooley und Patterson Hood auf beeindruckende Weise bestens gelungen! Sie scheren sich nicht um aktuelle Strömungen, sondern gehen mit der MTV-Gesellschaft hart ins Gericht und spielen einfach nur ihr Ding. Dreckigen, ehrlichen, deftigen Gitarrenrock/Southernrock/Rootsrock, der sich gut dazu eignet, den Lautstärkeregler an der Anlage schon mal ein wenig weiter aufzudrehen, als gewohnt. So donnern sie mit zum Teil drei E-Gitarren gleichzeitig den Southernrock-Highway entlang. Lange, lange Jahre steckte diese Projekt schon in den Köpfen der Band. Patterson Hood schreibt im Epilog des Covers von den interessanten Verbindungen, die die Drive By Truckers über mehrere Ecken zu Lynyrd Skynyrd haben, wie sie durch diese Band inspiriert wurden und eines Tages beschlossen über die fiktive Band "Betamax Guillotine" eine Geschichte über den Geist des Southernrock zu erzählen. Da bekommt man schon Gänsehaut, wenn in "The three great Alabama icons" über die "Heiligen" des Southernrock erzählt wird, zu denen natürlich auch Ronnie van Zant zählt, obwohl er eigentlich aus Florida stammt. Aber das wird sehr schön erklärt. "20 songs about growing up southern, the rise and fall of arena rock, George Wallace from the devil's point of view, the mythology surrounding Lynyrd Skynyrd, and living and dying on the road" - so beschreiben die Truckers selbst ihr Album. Ein gut 94-minütige Abhandlung des Southernrock einer klasse und dafür sehr kompetenten Band mit tollen Songs, fetten Gitarrenattacken,, genre-typischen Riffs und satten Soli, die richtig Spaß macht, und ein dem Konzept entsprechendes echtes Spannungsfeld erzeugt. Im Booklet sind alle Texte enthalten! Glückwunsch an die Drive By Truckers! Eine textlich und musikalisch grandiose Projektion des Mythos Southernrock! Und dieser Mythos lebt... - Dieser fantastischen DoCD kann sich eigentlich kein Southernrock-Fan entziehen!

Art-Nr.: 1112
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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72 (This highway's mean)
Life in the factory

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Duarte Group, Chris - infinite energy [2010]
Bärenstarkes, neues Studioalbum des texanischen"guitarslingers". Meisterhafter, erdiger, zündender Gitarren-Bluesrock - überaus abwechslungsreich, spieltechnisch brillant, dreckig, voller erstklassiger Songs und packender Gitarrenausflüge. Duarte kann machen, was er will. Dem Mann aus San Antonia, der seinen Wohnsitz mittlerweile in Atlanta/Georgia hat, gehen weder die erstklassigen Songs aus (alle Titel stammen aus seiner Feder), noch verliert sein famoses Gitarrenspiel je an Virtuosität, Kreativität und Spannung. "Infinite energy" ist ein Musterbeispiel für diese These. Wenn dieser Bursche seine "Strat" unter Strom setzt, ist auch der Zuhörer elektrisiert. Duarte betont, dass er mit dem neuen Werk seiner Bewunderung für den legendären Jimi Hendrix Ausdruck verleihen möchte. Das ist durchaus erkennbar, denn einigen Stücken merkt man deutlich Hendrix-kompatible Riffs und Licks an. Doch Duarte ist viel zu sehr er selbst, als dass er sich mit einem kompletten "Hendrix-Tribute" zufrieden gäbe. Nein, das ist durch und durch trockener, dreckiger, zündender texanischer Bluesrock, der insgesamt mehr an seinen ganz großen Hero Stevie Ray Vaughan erinnert, als an Hendrix, und der in vielen Stücken ein würziges, Duarte's jetziger Heimat gezolltes Southern-Flair beinhaltet. So beispielsweise bei dem grandiosen Opener "Ridin'", der seinem Titel alle Ehre macht und mit viel Dampf durch die Landschaften des Southern-Bluesrocks galoppiert. Besticht mit mächtigen, Hendix-ähnlichen Riffs, hat aber einen tollen, southern-fried Shuffle-/Boogie-Groove. Der folgende, über 8-minütige, kochende, dreckige Midtempo-Blues "City life Blues" wird die Gitarren-Enthusiasten zu Begeisterungsstürmen hinreissen. Zwischen den klasse Gesangsparts holt der "Strat-Magier" zu zwei fulminanten, vor Spielfreude nur so strotzenden, asugedehnten Gitarrensoli aus, einmal rund 2 Minuten, einmal rund 3 Minuten, die genauso lässig und cool, wie kraftvoll und intensiv über uns hereinbrechen. Duarte spielt sich in einen "Rausch" - toll! Mit dem anschliessenden, ungemein locker rüberkommenden "Cross my heart" spannt Duarte dann einen Bogen vom Blues und Rock, zu Latino- und Jazz-Einflüssen, verbunden mit einer wunderbar ins Ohr gehenden Melodie und phänomenalen Gitarrenlinien. Enthält ein grandioses, virtuoses Solo, das einen nur noch in ehrfurchtsvollem Staunen zurücklässt. Allein diese 3 Anfangsstücke belegen die große Abwechslung dieses Albums, dessen Songmaterial zu keiner Minute nachlässt und das während seiner gesamten, knapp 65 Minuten Spielzeit nicht den Hauch von Durchhänger oder gar Langeweile aufkommen lässt. Weitere absolute Highlights sind beispielsweise der schwere, massive, geradezu hypnotische Bluesrocker "Sundown Blues" (wieder ein gewisses Hendrix-Feeling, irre Power. geradezu unter Starkstrom stehende Gitarrenlinien) und der von furiosen, glühenden Gitarrenausflügen begleitete, satte Retro Heavy-Psychedelic-Bluesrocker "Purple gloaming" mit seinem fetten Groove und dem leichten "Cream"-vibe. "Infinite energy" ist ohne jeden Zweifel der nächste Meilenstein in der Karriere eines der besten Bluesrock-Gitarristen und -Performer der heutigen Zeit. Die Chris Duarte Group in grandioser Verfassung!

1 Ridin' - 4:07   
2 City Life Blues - 8:06   
3 Cross My Heart - 3:42   
4 Waiting On You - 4:02   
5 Sundown Blues - 6:28   
6 Cold Cold Day - 6:56   
7 My Heart Don't Want to Let You Go - 6:10   
8 Killing Time - 8:27   
9 Purple Gloaming - 6:19   
10 Me All Me - 6:15   
11 Hamra St. - 3:57

Art-Nr.: 7138
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Ridin'
City life Blues
Cross my heart
Waiting on you
Sundown Blues
Killing time
Purple gloaming

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Elston Band, Jay B. - same [2000]
Alligator Stew Sänger Gary Jeffries brachte uns mit einer Empfehlung auf die Fährte der Jay B. Elston Band aus Slidell/Louisiana! Natürlich sind wir der Sache nachgegangen, haben recherchiert, schließlich Kontakt mit Mr. Elston aufgenommen und somit den nächsten absoluten Southernrock-Knüller entdeckt! Festtagsstimmung für die Southernrock-Gemeinde und auch die Bluesrock-Fraktion: Das Debut der Jay B. Elston Band aus dem Jahre 2000 ist eine wahre Demonstration bärenstarken schwülen, bluesigen, rohen, puren Southernrocks aus den Sümpfen Louisisana's - da brodeln die Bayous! Geprägt wird die Musik selbstverständlich von Jay B. Elston selbst, der zum einen als hervorragender Sänger mit einen dezent "Whiskey gegerbten" Organ, irgendwo zwischen Steppenwolf's John Kay und Hatchet's Danny Joe Brown liegend, überzeugt, und zum anderen ein begnadeter, furioser Guitarslinger mit unter anderem glühendem Bottleneck Slide-Gitarrenspiel ist, der seine Gitarre mal schreien und mal weinen läßt, und ein rasantes Solo nach dem nächsten aus den Saiten zaubert. Längst zählt er in seiner Heimat, das bescheinigt man ihm aller Orten, zu den ganz großen Gitarreros der Szene. Überhaupt ist der Gitarrensound wunderbar transparent! Doch auch die beiden anderen Musiker verstehen ihr Handwerk und liefern eine großartige, treibende, groovige Rhythmusarbeit: Rory Faciane an den Drums und Scott Womack am Bass! Mit über 65 Minuten Spielzeit gibt's 17 excellente Songs ohne Ausfälle. Klar hören wir hier auch wieder die Parallelen zu Allmans-like Jammings, zu dem Boogie-Rock von Molly Hatchet und den Riffs von Lynyrd Skynyrd, doch das gehört einfach dazu! Ansonsten spielen die Jungs um Jay B. Elston ihren ganz eigenen unverbrauchten Stil, der das Genre erneut in neuem Glanz erstrahlen läßt! Der musikalische Süden lebt! Arrangements und Strukturen der Songs sind klasse. Von sehr bluesigen slide-getränkten Nummern, bis zu stampfendem Boogie-Stoff - die gesamte Southernrock-Palette haben sie drauf. Doch eines ist allgegenwertig: "the sounds of the swamps"! Ein paar Songbeispiele: Swampige Blues-Slide und Dobro bilden das Intro zu "The rambler". Pulsierendes, "heißes", trockenes Schlagzeug setzt ein, eine herrliche Blues-Harp, die Drums werden schneller, fangen an zu rotieren und schon wird der Song zu einem astreinen driving Lousiana Southern-Bluesrocker mit tollen Gitarrensoli! Abgehenden Southern-Boogie mit herrlichem Bottleneck-Spiel bis die Saiten glühen gibt's auf "Motor run", Skynyrd- und Hatchet-Riffs rocken bei "Come on in and boogie" um die Wette, inklusive tollem Jam-Feeling durch großartige Percussion-Arbeit und scharfen Slide-Soli. Puren Southernrock wie aus einem Guß mit feurigen Gitarrenläufen hören wir auf "Can't win for losin', während "Wake'n bake" mit seiner zwirbelnden Slide-Gitarre, der herrlichen Lead-Gitarre und dem virtuosen bluesy Picking (Clarence "Gatemouth" Brown" als Gast), angetrieben von schweißtreibendem Bass, wieder eine dieser Louisiana Southern-Boogie-Blues-Vorzeige-Nummern ist. Die Jay B. Elston Band ist zweifellos ein neues absolutes Genre-Highlight, das das Herz eines jeden Southernrock-Fans höher schlagen läßt! Gitarrenzauber aus dem Voodooland! "Ballsy Southern Rockin' Blues from the Swampland"! Heiß - scharf - "geil"!

Art-Nr.: 1120
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Voodoo woman
Can't win for losin

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Gov't Mule - mulennium [2010]
3 CD-Set! Was für ein Knüller für die "Muleheads"! Was für ein unvergleichliches Live-Fest für die gesamte Rock-, Blues-, Southern-, Jamrock-Fraktion! Rund 10 Jahre nach Allen Woody's Tod (er verstarb am 26. August 2000) erscheint über Warren Haynes' eigenes "Evil Teen"-Label ein fulminantes 3 CD-Set mit einem der legendärsten Konzerte Gov't Mule's im Original Line-Up, also in der klassischen Power Trio-Besetzung "with their late, great bassist Allen Woody". Es ist die "Millennium"-Show aus der Silvesternacht des Jahrtausendwechsels 1999/2000, die sie im "Roxy" in Atlanta/Georgia spielten. Dem Anlass entsprechend warteten sie natürlich mit einer "Mörder"-Setlist auf, die es in dieser Form bislang nie mehr gab und wohl auch nie mehr geben wird. Was die Band in dieser Nacht neben eigenem Material an Coverversionen spielte, und vor allen Dingen, wie man sie präsentierte, war sensationell. Man denke nur an Led Zeppelin's "Dazed and confused", King Crimson's "21st. century schizoid man", The Who's "We're not gonna take it", Jimi Hendrix' "Power of soul", in der Blues-Sektion die Little Milton-Klassiker "My dog and me", "Lump on your stump" und "Blues is alright", alle mit Milton Campbell (Little Milton) als Gast, den Beatles-Standard "Helter skelter", The Black Crowes' "Sometimes salvation", "Humble Pie's "30 days in a hole", Tony Joe White's "Out of the rain", Bob Dylan's "I shall be released" und die überragende 15 Minuten-Version von Lynyrd Skynyrd's Southern Rock-Hymne "Simple man" mit einer famosen Gitarrenschlacht zwischen Warren Haynes und Audley Freed (Cry Of Love, The Black Crowes), der bei einigen Tracks als zweiter Gitarrist fungierte - es ist pure "Mule"-Magie! Eine spektakiläre Setlist, eine spektakuläre Show - festgehalten auf einer überragenden 3er CD (grandioser Sound) im 3-fach aufklappbaren Digipack mit sehr schönem, reich bebilderten, 16-seitigem Booklet!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1. Bad Little Doggie (4.47)
2. Lay Your Burden Down (5.07)
3. Blind Man In The Dark (7.36)
4. Life Before Insanity (7.17)
5. Larger Than Life (6.09)
6. Towering Fool (8.22)
7. Countdown Jam (change of year) (1.35)
8. 21st Century Schizoid Man (6.15)
9. We're Not Gonna Take It (3.52)
10. Dazed And Confused (11.48)

Disc 2:
1. When The Blues Comes Knockin' (5.55)
2. My Dog And Me (10.18)
3. Lump On Your Stump (7.57)
4. I Can't Quit You Baby (11.39)
5. It Hurts Me Too (10.11)
6. Blues Is Alright (8.17)
7. Is It My Body? (5.30)
8. Power Of Soul (13.27)

Disc 3:
1. Helter Skelter (3.45)
2. Sometimes Salvation (4.09)
3. 30 Days In The Hole (6.27)
4. End Of The Line 9.01)
5. Out Of The Rain (11.14)
6. I Shall Be Released (11.07)
7. Simple Man (15.45)
8. Crowd (1.47)

Art-Nr.: 6983
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Hill Country Revue - zebra ranch [2010]
Was für ein erneutes Pfund! Es ist unglaublich, welch eine Kreativität, welch ein breites Spektrum und welch ein immenses musikalische Output der gesamte "Clan" rund um die North Mississippi Allstars an den Tag legt. Zweites, hammerstarkes Album der von Cody Dickinson vor knapp 2 Jahren als so etwas wie ein NMA-Sideprojekt ins Leben gerufenen, grandiosen "Hill Country Revue", die mit "Zebra ranch" einmal mehr das "Mississippi Hill Country" rocken, als gäbe es kein Morgen mehr. Höchstes musikkalisches Niveau, pure, authentische, raue (Gitarren)-Intensität, ungebremste Spielfreude, Druck und Power pur - "Hill Country Revue" is THE modern Southern Rock- / Blues Rock-Band for the new generation". Ein dreckiges, mit glühenden und röhrenden Gitarren vollgepacktes, explosives, voller Jam-Anlagen steckendes Electric Blues-, Blues-Rock-, Electric Delta Blues-, Southern Rock-, Roots-, Juke Joint Blues-Rock'n Roll-Gewitter, das vor entfesselter Spielfreude, Intensität und Inspiration nur so strotzt. "Echoes of the Allmans and ZZ Top reside alongside hints of Hendrix. An abundance of sinewy grroves" heisst es auf dem Album-Sticker. Absolut korrekt, doch es darf nicht unerwähnt bleiben, dass natürlich auch die Fans der "väterlichen Bande", also der North Mississippi Allstars, und von Gov't Mule vollends aus dem Häuschen sein werden. Cody Dickinson, der hier im übrigen nicht, wie bei den North Mississippi Allstars, an den Drums sitzt, sondern eine der beiden E-Gitarren bedient, sein kongenialer Gitarrenpartner Kirk Smithhart, der bereits im "zarten" Alter von 19 den "Albert King Award" für "Best Guitarist by the Blues Foundation" gewann (die beiden brillieren mit teils furiosen Twin-Leads), der grandiose Drummer Edward (Hot) Cleveland, Bassist Doc Samba, und der saustarke ex Dixie Hustler-Sänger und Bluesharp-Spieler Daniel Coburn verstehen sich geradezu blind und spielen sich in einen von allen Zwägen losgelösten Rausch. Was für Grooves. Was für eine gewaltige Power. Was für eine Wucht! Doch auch die ein oder andere entspanntere, rootsige Nummer ist dazwischen, wie beispielsweise die phantastische Coverversion des alten Stones-Klassikers "Wild horses". Doch zumeist jagen die Burschen wie ein unaufhaltsames Blues- und Southern Rock-Stahlross durch die Southlands des Mississippi Hill Countrys, wie beispielsweise beim fulminanten, von gewaltigen Riffs angetriebenen und mit einem wilden, explosiven Gitarrensolo garnierten Opener "Raise your right hand" (brettert los, wie eine verschärfte, bis in die Haarspitzen aufgeheizte Ausgabe von ZZ Top, dazu eine klasse Melodik), dem krachenden, straighten, mit glühenden Twin-Leads inszenierten "Chalk it up", oder dem zügellos nach vorn gepeitschten "Going down". Beim affenscharfen, genauso rootsigen, bluesigen, wie modernen, jammigen, von furioser Percussion unterlegten "Hill Country" bauen sie gar ein paar kochend heisse Rap-Elemente ein (eine prächtige Verbindung zwischen Retro und Moderne), das von einem traumhaften Gitarrensolo unterbrochene, wunderbar eingängige "Idyll" besticht mit einer herrlichen Portion Southern-Soul und das wunderbare Instrumental "Second street" kommt in allerbester, lockerer "Jessica"-like Tradition der The Allman Brothers Band, vollgepackt mit lässigen, melodischen Twin-Leads und einem jammigen Freiraum für die Musiker, inklusive glühendem Slide-Solo, der live sicher zu endlosen Exkursionen einlädt. Noch ein Wort zur fabelhaften Produktion: Der Sound ist bärenstark! Trotz allen Drucks, trotz des Drecks in dieser Musik, trotz der rauen, lauten, heftigen Spielweise ist der Sound unglaublich klar. Man hört jede noch so kleine Nuance. Kompliment dafür an Cody Dickinson und John C. Stubblefield. Hill Country Revue haben sich einen ebenbürdigen Platz neben den North Mississippi Allstars erarbeitet und stehen denen in nichts nach. Das ist vergleichbar mit The Allman Brothers Band und Gov't Mule. Auch "Mule" sind mal als "Allmans"-Ableger gestartet - und was daraus geworden ist, ist hinlänglich bekannt. Hill Country Revue haben dieses Potential ebenso! "Zebra ranch" ist ein "Mörder-Album", Hill Country Revue sind eine "Mörder-Band"! Begnadeter, von brennenden, fulminanten Gitarren bestimmter, authentischer, rauer, drückender Hill Country Roots Rock, Southern Rock und Bluesrock für die Ewigkeit. Packend! Unwiderstehlich!

Noch ein Ausschnitt aus der offiziellen Presseveröffentlichung zum Album:

Hill Country Revue’s much anticipated sophomore album, Zebra Ranch, captures the band refining their gritty, blues/rock sound to perfection. The new album is comprised of 14 tracks of unparalleled talent, progression and fine craftsmanship. “This album is a yell of rock and roll rebellion,” says founding member Cody Dickinson. “It’s a loud cry for purpose, meaning and truth – straight from the soul.”

1 Raise Your Right Hand - 3:14   
2 Chalk It Up - 3:14   
3 Going Down - 3:58   
4 Bottom $ - 3:38   
5 Zebra Ranch - 3:48   
6 Where You Belong - 4:02   
7 You Hold My Woman - 4:01   
8 My Baby Don't Know - 3:57   
9 Hill Country - 4:35   
10 Second Street - 2:48   
11 Do Work - 2:27   
12 Idyll - 4:28   
13 I Don't Know About You - 3:36   
14 Wild Horses - 4:43

Art-Nr.: 7126
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Raise your right hand
Chalk it up
Going down
Bottom $
Hill country
Second street
Idyll

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Johnson's Soul, Robert - same [2010]
"Austin's next guitar slinging hero" ist eines der vielen euphorischen Pressezitate, die dem jungen Gitarrenzauberer Robert Johnson (der Bursche hat tatsächlich Namensgleichheit mit dem legendären "King of the Delta Blues") aus Austin/Texas zuteil werden - völlig zu Recht! Robert Johnson's Soul (neben Johnsen, der auch ein hervorragender Sänger und Songwriter ist, sind das Dwight Davis am Bass und Andre Avelar am Schlagzeug) preschen mit einem bärenstarken Debutalbum hinein in die Bluesrock-Szene und zeigen sich sofort auf Augenhöhe mit den Etablierten des Genres. Beide Komponenten des Wortes Bluesrock werden hier tatsächlich ihrer Bedeutung gerecht, denn was diese Truppe in ihrer Musik verarbeitet, ist Blues und Rock in einem nahezu ausgewogenen Fifty/Fifty-Anteil - und zwar voller mächtiger Power, voller Leidenschaft, Herz und Seele. Hier passt auch die Bandbezeichnung. Johnson ist ein begnadeter Gitarrist, dessen Einflüsse von seinem Namensvetter Eric Johnson, über Doyle Bramhall und Stevie Ray Vaughan, bis hin zu Jimi Hendrix, Robin Trower, Johnny Winter und Alvin Lee reichen. Basierend auf traditionellem Blues verarbeitet man darüber hinaus eine gesunde Portion Classic Rock und Boogie. Hendrix, Cream und Stevie Ray, aber auch Ten Years After sind im Geiste immer wieder wahrnehmbar, doch dir Burschen haben ihren ganz eigenen Stil längst gefunden, der, angeführt von Johnson's feurigem Gitarrenzauber, mit seiner immens tighten Rhythmusfraktion jede Menge Spielfreude offenbarende, zwanglose Frische entwickelt. Die ausgedehnten, packenden Gitarrenausflüge des Meisters zeigen eindrucksvoll, dass hier einer auf dem besten Weg ist, mit Vehemenz in die Phalanx der Kenny Wayne Shepherds und Joe Bonamassas einzudringen. Ein paar Songbeispiele: Los geht's mit dem fulminant abgehenden, straighten, Volldampf Blues Rock'n Roller "Had a dream", dargeboten mit einem ungemein kernigen, markant antreibenden Bass und dem entsprechend Gas gebenden Drumming. Dazu tierisches Lead Gitarrenspiel von Johnson, teils parallel zum Gesang, und glühende Slide-Fills. Im Mittelteil gibt's dann ein schwer "rührendes", leicht psychedelisch anmutendes, jammiges Gitarrensolo. Da geht ordentlich die Post ab. Klassischen, straighten Rock mit bluesigem Background erwartet uns bei dem herrlich direkt "stampfenden" "Blind man", das gar ein wenig an alte Bad Company-Zeiten zu erinnern scheint. Was für ein grandioser, seeliger, mit ungemein viel Gefühl servierter Slow-Blues erwartet uns schließlich mit dem hinreissenden"Weight of the lies". Atemberaubende Gitarrenläufe und -soli voller Inspiration ziehen und schlängeln sich durch diese Nummer, die in ihrem Verlauf immer mal wieder den Druck erhöht und dann auch wieder zurücknimmt. Sehr variabel, wie eigentlich alle Nummern dieses tollen Albums. Man spürt deutlich, welch großes Potential in diesem Gitarristen und dieser Band steckt. Bei solch einer Klasse verwundert es kaum, dass auch die zwei Instrumentals des Albums phantastisch gelungen sind. Zum einen der knapp 6-minütige Gitarrenritt "Drop the hammer", der einen fulminanten, fast ein wenig zum "Headbangen" einladenden Drive entwickelt und dennoch irgendwie locker rüberkommt (klasse Melodik) und zum anderen das 7 1/2-minütige, von höllischem Gitarrenspiel geprägte, ebenfalls prächtig hängen bleibende, klasse rockende und groovende "All ahead full" (drivende Blues-, Rock- und Boogie-Gitarrenpower "bis der Azrt kommt"). Ganz stark auch der hart rockende, viel Druck aufbauende Texas-Blues "Texas blood" mit seinen zündenden Gitarrenausflügen (teils scheint es, els seien zwei oder drei Gitarristen am Werk) und das lässige "Away" mit seinem feinen Bo Diddley-Groove. Welchen Song wir auch betrachten, die Debutscheibe dieser Truppe ist einfach ein Pracht-Werk. 62 1/2 Minuten die fette Bluesrock-Vollbedienung! "Robert Johnson's Soul brings hard rocking Blues to a new generation". Jawohl!

Das komplette Tracklisting:

1. Had A Dream 5:06
2. Blind Man 3:39
3. Moonlight Girl 4:37
4. Superman 3:18   
5. So Lucky 3:45
6. Staring At the Sun 4:29
7. Weight of the Lies 5:35   
8. Texas Blood 3:39
9. Away 5:29
10. Drop the Hammer 5:54   
11. Empty Inside 4:44   
12. I Hear You Creepin' 4:38   
13. All Ahead Full 7:32

Art-Nr.: 7104
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Had a dream
Blind man
Moonlight girl
Weight of the lies
Texas blood
Away
Drop the hammer

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Matthews Band, Dave - busted stuff [2002]
Sie gehören zweifellos zu den fleißigsten Bands im Rock'n Roll Business! Was aber noch bemerkenswerter ist: sie halten permanent ihr ungewöhnlich hohes Niveau! Schwache Alben der Dave Matthews Band? Bislang Fehlanzeige! Da macht auch "Busted stuff" keine Ausnahme! Dazu dürfte ein Großteil der Tracklist den eingefleischten Dave Matthews Fans durchaus geläufig sein, erhielten doch die berühmten Sessions mit dem Produzenten Steve Lillywhite aus dem Jahre 2000 sehr schnell den Status eines der besten "lost albums" der gegenwärtigen Rockmusik zu sein, da man diese Aufnahmen seinerzeit erst einmal zu Gunsten des von Glen Ballard produzierten Werkes "Everyday" in den Archiven verschwinden ließ. Dieser Stoff wurde zum meist gebootleggten Dave Matthews-Material und war unter den Anhängern heiß begehrt! 9 der 11 Tracks von "Busted stuff" stammen aus diesen legendären Steve Lillywhite-sessions, das heißt die Demos sind von der Dave Matthes Band und ihrem aktuellen Produzenten Stephen Harris neu ins Leben gerufen worden. Und wie! Die Produktion ist umwerfend, das Songmaterial einmal mehr großartig! Rhythmisch, funky, jammig, jazzig, groovy! Insgesamt wendet man sich wieder etwas mehr von den elektrischen Gitarren ab, und kehrt zur eher Acoustic Rock- Grundtendenz zurück, mit sehr vielen instrumentalen Freiheiten, vor allem für Wahnsinns-Geiger Boyd Tinsley und Saxophonist Leroi Moore. Herausragend sind das ruhige, sehr schöne "Where you are going" und die 8 1/2 minütige epische Hymne "Bartender"! "Busted stuff" ist ein weiterer Hochgenuß für jeden Dave Matthews Fan.

Art-Nr.: 1244
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Nitty Gritty Dirt Band - will the circle be unbroken, Volume III [2002]
2 CD-Set! 30 Jahre nach dem revolutionären ersten Teil und 13 Jahre nach dem zweiten, folgt nun "Vol. III"! Erneut gelingt es ihnen eine musikalische Brücke zwischen den Generationen zu schlagen, traditionelle Bluegrass-Countrymusic für "jung und alt" zugänglich zu machen. Selten war diese Art der Countymusic populärer als in heutigen "O brother"-Zeiten. Großartig, was die Nitty Gritty Dirt Band wieder einmal an Gästen für dieses Projekt gewinnen konnte. Viele Künstler der beiden ersten Teile sind erneut dabei, so z.B. Jimmy Martin, Earl Scruggs und Doc Watson, aber auch der Nachwuchs wirkt mit. Zum Beispiel Jimmy Martin's Sohn Ray, Earl Scruggs' Sohn Randy, oder Doc Watson's Enkel Richard, wie auch die beiden Söhne Jaimie Hanna und Jonathan McEuen, der beiden Nity Gritty Urgesteine Jeff Hanna und John McEuen, der ja mittlerweile zur "Dirt Band" zurückgekehrt ist. Auch ansonsten jagt ein Gäste-Highlight das nächste: Del McCoury, Iris DeMent, Vince Gill, Johnny Cash, June Carter-Cash, Sam Bush, Dwight Yoakam (singt eine wunderbare Version des Traditionals "Some dark holler", sowie eine ebenso starke Neueinspielung des Flying Burrito Brothers/Gram Pasons-Chris Hillman-Klassikers "Wheels"), Willie Nelson (singt "Roll in my sweet baby's arms"), Tom Petty, Emmylou Harris (mit der Paul Kennerly-Nummer "I'll be faithful to you"), Matraca Berg, Ricky Skags, Alison Krauss (mit dem engelshaft schönen "Catfish John") usw.! Ein würdiger dritter Teil, der den anderen beiden in nichts nachsteht. Country-Tradition, zeitlos und pur! Ein wunderbares Projekt! Man benötigt diese DoCD nicht nur zur Vervollständigung der "Will the circle be unbroken"-Trilogie, sondern einfach nur weil, sie ein weiteres, großartiges musikalisches Dokument amerikanischer Country-Wurzeln darstellt. Unsterbliche Musik!

Art-Nr.: 1585
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,95

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North Mississippi Allstars - do it like we used to do ~ 2 cd + 1 dvd set! [2009]
2 CD + 1 DVD-Set! Tolle Live-Retrospektive der NMA aus den vergangenen Jahren auf 2 CDs, die ein großartiges Tracklisting aus 12 Jahren Live-Performances enthalten. Dreckiger Mississippi Hill Country-Jam Blues-Southern-Rock voller Unbekümmertheit und Inspiration! Über 140 Minuten Spielzeit! Die DVD enthält eine Dokumentation über die Band plus erstklassiges Live-Footage. So gibt es beispielsweise 4 komplette Songs vom 2007er Bonnaroo-Festival zu sehen und zu hören ("Stay all night/Lord have mercy", "Slow train comin'", "The meeting" und "Mean ol' wind"). Ein Pracht-Teil in einem erstklassigen Preis/Leistungs-Verhältnis!

Die offizielle Pressemitteilung zur Veröffentlichung:
"The North Mississippi Allstars long-awaited retrospective project Do It Like We Used To Do. This 2 CD/1 DVD package includes two discs of music that highlight the band’s live performances over their first twelve years together and a full-length documentary DVD on the history of the band. The documentary includes interviews with the Allstars as well as incredible live footage of the band and the influential musicians that helped mold them from the beginning. Lead singer Luther Dickinson says this retrospective release “represents survival for a regional art form and tradition that stubbornly preserves and evolves”.

Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Tracklist!

DISC 1

1. Someday Baby
2. I’m in Jail
3. 18 Hammers
4. Freedom Highway
5. Shimmy Duo
6. Goin’ Down South
7. 61 Hwy
8. Hey, Hey Baby
9. Endless Boogie
10. Crazy Bout U
11. Up Over Yonder
12. Sugartown
13. Be So Glad
14. Po Black Maddie>Skinny Woman>
15. Jumper on the Line

DISC 2

1. Mississippi Boll Weevil
2. Down in Mississippi
3. Got My Mojo Working
4. Hear My Train A’comin
5. The Meeting
6. Goin’ Home
7. JR>Stay all night>Lord Have Mercy>Stay
8. I’d Love to be a Hippy
9. Mizzip
10. Keep the Devil Down
11. Horseshoe
12. Glory, Glory

Disc 3 - DVD

1 Dokumentation und Live-Material (4 Songs vom 2007er Bonnaroo-Festival)

Art-Nr.: 6184
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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North Mississippi Allstars - keep on marchin' ~ live ~ dvd [2007]
Was für ein mitreißender, herrlich dreckiger, kochender Hill Country-/Delta-/Southern-/Blues-/Jam-/Rock' Roll-Ritt! Hingebungsvolles, überwältigendes Konzert der North Mississippi Allstars (Luther Dickinson - Gitarre, Gesang; Cody Dicckinson - Drums, Percussion, Keyboard; Chris Chew - Bass, Background Gesang) vom 11. November.2005 aus dem "Higher Ground" in Burlington/Vermont (die "Electric blue watermelon"-Tour war gerade angelaufen) - filmtechnisch und soundmäßig brillant festgehalten für diese phantastische Live-DVD! Es ist geradezu einzigartig, mit welcher Inspiration und mit welch einer überragenden musikalischen Kompetenz die Dickinson-Brüder ursprüngliche Hill Country-/Mississippi-Blues-Roots der Ära Junior Kimbrough und R.L.Burnside mit klassischen Southern-/Jam-Rock-Einflüssen von den Allman Brothers bis hin zu Little Feat verbinden, und dies mittels ihres untriebigen Rock'n Roll-Feelings zu einem einzigartigen, ausschließlich ihnen zuzuordnenden, überaus zeitgemäßen, Bonnaroo-tauglichen, an allen Ecken und Enden brodelnden, "New Hippie"-/Voodoo-/ Southern-Blues-Rock'n Roll-Jam-Gemisch anrühren, dessen magische Essenz einen einfach nicht mehr los lässt! Die Drei sind perfekt aufeinander abgestimmt, verstehen sich blind! Gegenseitig treibt man sich zu absoluten Höchstleistungen an. Cody, ein genialer Drummer und Chris Chew mit seinem unglaublichen Gespür für die richtigen Basslines sorgen für einen treibenden, sowohl geschmeidigen als auch funkigen, sich in den Weiten unendlicher Rhythmik verlierenden Groove, den Luther mit seinem rotzigen, sehr variablen Gesang und seinem Wahnsinns-Gitarrenspiel geradezu perfekt ergänzt. Live hat das Ganze noch mehr Biß und Würze als im Studio! Sehr kernig, viel Energie, eine gewisse rohe Ursprünglichkeit, ausgelassene Spielfreude, Vielseitigkeit, besagter unwiderstehlicher Groove, das herrliche Jam-Flair, die in den Genen der Truppe verwurzelten Blues- und Southern-Roots und dieses Hill Country-/Delta-/Rock'n Roll-Feeling - all das übt auf das Publikum eine noch gößere Anziehungskraft aus! Die Inspiration schwappt einfach über! Man denke nur an den drückenden, packenden Southern-Blues-Boogie "Mississippi boll weevil", mit dem die Show eröffnet wird, das famose "Hurry up sunshine", bei dem Luther's grandioses Gitarrenspiel fast ein wenig an Dickey Betts zu erinnern scheint und Cody neben seinem Drumming an den Tasten noch für einen tollen Hammond-Background sorgt, das krachende "Bang Bang Lulu", der "Killer"-Southern-Groove-Blues-Boogie "Mean 'ol wind dies down" mit den irren Gesangs-/Slide-Parallel-Passagen von Luther, das 19 Minuten währende, vor Spielwitz nur so sprühende, von prächtigen Jammings geprägte Medley aus "Georgia women", "Po blck Maddie" und "Skinny woman", bei dem sich glühendes Southern-Feuer, Slide-getränkter Blues-Boogie, herrlicher Swamp-Groove, klasse Funk-Rhythmen und ein gewisses psychedeliches Flair prachtvoll ergänzen (Luther Dickinson glänzt hier mit minutenlangen, ausgedehnten Gitarren-Attacken, treilweise mit bravousöser Slide, Cody spielt ein kurzes Drums-Solo), die verrückte Pyschedelic-/Funk-/Southern-/Instrumental-/Jam-Orgie "Psychedelic sex machine", bei der Luther plötzlich am Schlagzeug sitzt und Cody mit der Bearbeitung eines elektrisch verstäkten Waschbretts für ein gewaltiges, dreckiges Klang-Spektakel sorgt, den traumhaft melodischen Southerm-/Rootsrocker "Moonshine", den mit fetten Gitarrenritten garnierten, intensiven Hill Country-/Southern-Blues "No mo", u.s.w. - die North Mississippi Allstars liefern ein beeindruckendes Zeugnis ihres musikalischen Vermögens ab! Grandios!

Die komplette Setlist (gut 110 Minuten Spielzeit):
1. Mississippi Boll Weevil
2. Run On
3. Teasin' Brown
4. Hurry Up Sunrise
5.Mean 'Ol Wind Died Down
6. Bang Bang Lulu
7. Shake 'Em On Down
8. Goin' Down South
9. Ship
10. Moonshine
11. Georgia Women, Po Black Maddie, Skinny Woman
12. Psychedelic Sex Machine
13. No Mo
14. Stompin' My Foot
15. Write Me A Few Little Lines
16. Po Boy (Long Way From Home)
17. Snake Drive
18. Horseshoe
19. Freedom Highway

Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 5047
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 17,90

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North Mississippi Allstars - keys to the kingdom [2011]
Nach dem Tod Ihres Vaters Jim Dickinson, der bislang alle vergangenen Alben der Band produzierte, und neben dem Engagement der Dickinson-Brüder mit ihren vielen anderen Projekten (z. B. Luther mit The Black Crowes, Cody mit Hill Country Revue) sind die beiden gemeinsam mit Bassmann Chris Chew endlich wieder ins heimische Studio gegangen (die Zebra Ranch, nach der auch das aktuelle Hill Country Revue-Werk betitelt ist), um ein neues Album der North Mississipii Allstars einzuspielen. Sie sind zurück mit ihrem unverkennbaren, unwiderstehlichen, brodelnden Gebräu aus jammigem Roots-Rock, Swamp-Rock, Southern Rock und Hill Country Blues, der sie zu einer der bedeutendsten Acts der Gegenwart in der Southern-, Jam- und Bluesrock-Szene werden liess. "Keys to the kingdom" wirkt ungemein rau, erdig und dreckig und kommt in einem wunderbar authentischen, auf den Punkt gebrachten "stripped down"-Sound daher, wie wir ihn seit dem famosen Debut aus dem Jahre 2000, "Shake hands with Shorty" nicht mehr gehört haben. Gleichzeitig spielen sie eingängiger als je zuvor. Teilweise gehen die Stücke prächtig ins Ohr, ohne das dabei die raue Basis verlassen wird. Und sie sind tief "southern". Tracks wie wie der raue. bluesige, Stones-like riffige Barroom-Rocker "This a'way" (grandiose Slide-Gitarre, klasse Melodik, klimperndes Klavier), der "rowdy pissed-off, down-home" Roadhouse Blues-Boogie "Jumpercable Blues", der swampige Gospel-Blues "The meeting", der spirituelle Southern-/Roots-Blues "Let it roll" (tolles Zusammenspiel von Mandoline und dreckiger Electric Slide) oder der druckvolle Southern-/Blues-/Jam-Rocker "Ain't none o'mine" (tierisches, fettes E-Gitarren-Solo) sind schlicht famos. Doch das sind nur auszugsweise genannte Song-Beispiele für ein weiteres, durchweg grandioses Werk der North Mississippi Allstars, das ohne Zweifel als der nächste, hochklassiger Meilenstein in die Geschichte der Band eingehen wird. Mit von der Partie sind im übrigen ein paar hochkarätige Gäste wie Ry Cooder, Spooner Oldham (tolle Piano-Fills), Gordie Johnson, Mavis Staples und Alvin Youngblood Hart. Ein "Killer"-Teil!

Aus dem Original-Text zum neuen Werk der North Mississippi Allstars:

In the beginning, a father passed away and a child was born. Luther and Cody Dickinson lost their father, Memphis music legend Jim Dickinson, only months before Luther became one. Jim had always told them, "You need to be playing music together. You are better together than you will ever be apart." Coincidentally, the Dickinson brothers were not together when Jim passed. At that moment, they were both off on their own, Luther with The Black Crowes and Cody with the Hill Country Revue. So in the spring of 2010, the North Mississippi Allstars reformed and went into the Zebra Ranch, the family’s recording studio where they had spent countless hours together with their dad, to create a record that could help them cope with the loss, and, at the same time, rejoice in his honor. The first line of Jim’s self-written eulogy was, “I refuse to celebrate death." Luther, Cody and Chris Chew took heed and aimed to celebrate life instead; and the songs for the new record, Keys To The Kingdom (Songs of the South), came pouring out of their souls.
"As is our family's tradition, we gathered in our homemade studio and recorded," Luther says. "We carried on as we've been taught and dealt the only way we know, by making music. Our dad used to say that production-in-absentia is the highest form of production. The credits read: ‘Produced for Jim Dickinson.’ Keys To The Kingdom is definitely our finest collaboration."

Das komplette Tracklisting:

1 This A'Way - 4:16   
2 Jumpercable Blues - 3:25   
3 The Meeting - 4:09   
4 How I Wish My Train Would Come - 3:52   
5 Hear the Hills - 6:56   
6 Stuck Inside of Moble with the Memphis Blues Again - 3:16   
7 Let It Roll - 3:23   
8 Ain't No Grave - 3:47   
9 Ol' Cannonball - 3:16   
10 New Orleans Walkin' Dead - 2:31   
11 Ain't None O' Mine - 4:08   
12 Jellyrollin' All Over Heaven - 4:41

Art-Nr.: 7261
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This a'way
Jumpercable Blues
How I wish my train would come
Hear the hills
Let it roll
Ol' cannonball
Ain't none o' mine

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North Mississippi Allstars - polaris [2003]
Die North Mississippi Allstars, durch die Aufnahme des zweiten Gitarristen Duwayne Burnside (Sohn des Blues-Veteranen R.L.Burnside) inzwischen zum Quartett angewachsen, haben längst eine riesige Fanbase im Southern- und Blues-fried Rock-/Jamrock-Circuit hinter sich. Mit ihren beiden kochenden Vorgängeralben, ihren fulminanten Live-Shows und einer ungeheuren musikalischen Kompetenz haben sie sich höchste Anerkennung erarbeitet. Immer wieder verschoben, liegt nun endlich das dritte Album dieser Burschen aus den Mississippi Hills vor. Ganz klar, es ist wieder ein ausgesprochen starkes Album geworden, doch es wird die Geister spalten. "Polaris" kocht und brodelt bei weitem nicht so, wie seine Vorgänger. Von deren pulsierendem, lauten und intensivem Sound, der so manche Lautsprecher-Box ins Wanken brachte, muß man sich weitgehend verabschieden. Vielmehr läßt es diese großartige Truppe um die Dickinson-Brüder (Luther - Gitarre, Cody - Drums) auf ihrem dritten Werk weit ruhiger, entspannter, weicher und flüssiger angehen. Dabei zeigen sie sich äußerst experimentierfreudig und kreativ, öffnen sich für eine Vielzahl von anderen musikalischen Strömungen, wie dem "Smooth"-Jazz, dezenten Beatles beeinflußten Britpop-Klängen, Psychedelia, Folk-Pop, Americana, Rootsrock, Soul oder amerikanischem Modern Rock-Pop. In dem Finaltrack "Be so glad" bringen sie sogar ein paar Hip-Hop Klänge unter. Alles klingt ungemein retro, gleichzeitig aber sehr "angesagt". Glücklicherweise verlieren die Jungs in all diesen poppigen Elementen aber nie ihre Linie, und schon gar nicht ihre rauhen und rohen Bluesrock-Roots. Das musikalische Potential der Band ist so groß, daß es ihnen in beeindruckender Manier gelingt alles problemlos miteinander zu verbinden und zu einem höchst erfreulichen Endprodukt zu verschmelzen. Möglicherweise wird der ein oder andere "Shake hands"- oder "51 phantom"- verwöhnte Fan, der nur auf die harte Linie der Band schwört, seine Schwierigkeiten haben, aber wer musikalisch in nicht so engen Bahnen "denkt", wird sich möglicherweise auch mit den "neuen" North Mississippi Allstars schnell anfreunden. Ihr immer noch voller Southern-Esprit steckender und durchaus rauher, wenn auch wesentlich zurückhaltenderer und lockererer Sound ist weit weg vom schnöden, niveaulosen Top 40 Poprock-Geplänkel, sondern steckt voller Abenteuerlust, Humor und Spielfreude. Und die Gitarrenarbeit ist wieder vom Feinsten. Wir hören jede Menge prächtige (Slide)Soli! Auch das Jam-Feeling ist jederzeit spürbar! Das Album startet mit dem excellenten, dezent britisch inspirierten, aber dennoch voller Southernflair steckenden Poprocker "Eyes"! Und trotz der Pop-Elemente zieht sich Luther Dickinson's dreckige, bluesige Slide wie ein roter Faden durch diesen Song, der, unter Einbringung von souligen, jazzigen und bluesigen Elementen, wie auch gefälligen Boogie-Rhythmen, schließlich immens an Tempo gewinnt und in einem richtig wilden Jamming aus rasantem Piano und fulminantem Gitarrenspiel endet. Als nächstes folgt ein bärenstarkes Cover des Junior Kimbrough-Klassikers "Meet me in the city", aus dem die Jungs eine herrliche, dezent bluesige, lockere Retro-Pop-Version machen, die wunderbar lässig und frisch rüberkommt. Prächtiges Gitarrensolo inkusive! Das ebenfalls lockere "Conan" besticht mit einem schönen, leicht psychedelisch angehauchten Gitarren-Jamming, bei dem sogar ein gewisses Hippie-Flair erzeugt wird und der tolle, schmissige Uptempo-Rocker "Kids these daze" geht prächtig ins Ohr und hat tatsächlich jede Menge Rock-Radio-Potential! Eine ganz starke Nummer ist die entspannte, wieder sehr melodische Ballade "One to grow on", die einmal mehr wunderbar retro klingt. Luftige Acoustic Gitarren, dezente Violinen und "schöner" Gesang treffen auf eine bluesige, erdige, recht satte E-Gitarre, die den Song mit einen charmanten Roots-/Americana-Mantel zu umhüllen scheint. Klasse auch der schwüle, dreckige, mit schwerblütiger Slidegitarre durchzogene Bluesrock-Boogie "Never in all my days", der auch auf "51 phantom" einen Ehrenplatz eingenommen hätte. Jeder Song hat irgendwie seinen Reiz! Vielleicht nicht immer im ersten Moment wahrnehmbar, doch je mehr man sich mit den Stücken beschäftigt, desto mehr erkennt man ihre Stärken. "Polaris" ist etwas anders ausgefallen, als das, was man bislang von den North Mississippi Allstars kannte, was jedoch beileibe nicht mit "schwächer" gleichzusetzen ist. Sie waren, sind und bleiben eine großartige Band - daran ändert auch "Polaris" nichts.

Art-Nr.: 1835
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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