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Atkins, Rodney - it's america [2009]
"If you're going through hell", Rodney Atkins' Vorgänger-Album, war für den Mann aus Knoxville/Tennessee alles andere als ein "Gang durch die Hölle". Im Gegenteil: es war sein großer Durchbruch - mit insgesamt 4 aufeinander folgenden "Number One-Singles" in den Billboard Country Singles-Charts. Was für ein Erfolg! Nun liegt der Nachfolger vor, und er knüpft nahtlos an den großartigen Vorgänger an. Atkins’ große Stärke liegt darin, die von ihm und seinen Songwriter-Kollegen kreierten Songs sehr "alltagstauglich" zu präsentieren. Das führt zu einen enorm hohen Identifikationsgrad. Vor allem der sich in vielen Songs befindende, gesunde Positivismus überträgt sich unaufdringlich, nicht zu massiv, aber effektiv auf den Hörer. Auf "It’s America" präsentiert Atkins elf absolut traditionell verwurzelte, dennoch durchaus moderne, energiegeladene Stücke, die dank seiner kräftigen Vokalperformance (frappierend übrigens die Stimmähnlichkeit zu Tim McGraw) und den prächtigen Musikerleistungen (u.a. Lonnie Wilson, Larry Paxton, Bryan Sutton, Ted Hewitt - zusammen mit Atkins auch Produzent -, Troy Lancaster, Gordon Mote, Mike Johnson, Jonathan Yudkin, Larry Franklin) genauso negenemhm wie kompetent rüberkommen. Das hat zum Teil richtig Biss! Nach dem Ausklingen der letzten Fiddletöne beim wunderbar emotional dargebotenen Schlusslied des Albums, "The River Just Knows" (heulende Steel, schöne Piano-Tupfer, klasse Harmonies von Angela Hurt), verspürt man unweigerlich den Wunsch, diesen Burschen mal live zu erleben. Hauptursache dafür sind die große Anzahl von eingängigen St+cken, die geradezu zum Mitsingen animieren. Großartig beispielsweise das ein wenig an an Garth Brooks’ Gassenhauer "Friends In Low Places" erinnernde "15 Minutes" (toller Refrain mit den herrlichen Textzeilen: "I gave up smokin’, women, drinkin’ last night, these were the worst fiveteen minutes of my life"), das sicher während seiner Konzerten aus tausenden von biergeschwängerten Kehlen herausgegrölt werden wird. Weitere Beispiele dieser Art: Das prächtig tanzbare "Chasin’ Girls" (polternde Drums, wilde E-Gitarren-Fills, Fiddle, Orgel), das honkytonk-trächtige "Best Things" (surrende Fiddle, schöner Aufzählgesang, klasse E-Gitarre, prima Honky Tonk Pianogeklimper), "Friends With Tractors" (fröhlich musizierender, etwas grassig angehauchter Country ( schönes Banjo, Steel, Fiddle, starke Akustikgitarrenarbeit, toller Instrumentalausklang), "Simple Things" (rockig, in stadiontauglicher Brooks & Dunn-/Garth Brooks-Manier, cooler Gesang, klasse Steel-Fills)! Center-Song des Albums ist aber eindeutig das von den Hitlieferanten Angelo Petraglia und Brett James komponierte Titelstück "It’s America", das in einer Art "Bruce Springsteen goes Country" (der "Boss" wird auch textlich erwähnt), recht patriotisch angehaucht, von Amerikanern bevorzugte Alltags-Lebensweisen und für positiv befundene Dinge gesanglich anpreist. Der rhythmisch dahinpreschende, sehr motivierend wirkende Track zeichnet sich vor allem durch die vorzüglich gespielten Saiteninstrumente aus (klasse Electric-Slide-Riff, feines Banjo, knackige Akustikgitarrenarbeit, starkes E-Gitarren-Solo). Der Song befindet sich, wie wir meinen, vollkommen zu Recht, bereits im Anmarsch auf die Spitzenposition der Billboard County Singles-Charts. Aber auch sämtliche anderen Stücke, das sei klar betont, weisen durchgehend Hitambitionen auf (die spannende Frage dabei ist, ob der Vorgänger quantitativ hin Sachen Number-One-Hits noch mal getoppt werden kann). Wem ein Tim McGraw mittlerweile allzu sehr von seinen Roots in Richtung poppigere Gefilde abgerückt ist, der hat mit dem deutlich traditioneller verankerten, wesentlich agiler und "hungriger" wirkenden Rodney Atkins hier eine blendende Alternative. Aber nicht nur die - nein, Atkins ist eine Bereicherung für jeden Fan knackiger, echter, moderner Countrymusic. "It’s America" wird ganz sicher einer der Renner diese Jahres werden und bei den zu verteilenden Awards eine gewichtige Rolle mitsprechen. Prächtiger, knackiger, kraftvoller, überaus erfrischend in Szene gesetzter, sehr traditionell verwurzelter Country/New Country "at it's very best", der manchmal wie eine exzellente Mischung aus Tim McGraw, Travis Tritt, Trace Adkins, Garth Brooks, Toby Keith und Brooks & Dunn wirkt. Rodney Atkins ist in der Riege der Großen endgültig angekommen! Respekt! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Tell a Country Boy - 3:32   
2 Chasin' Girls - 3:29   
3 Got It Good - 3:33   
4 Best Things - 2:55   
5 Friends with Tractors - 3:32   
6 15 Minutes - 2:40   
7 Simple Things - 3:18   
8 It's America - 3:32   
9 Rockin' of the Cradle - 3:28   
10 When It's My Time - 3:36   
11 The River Just Knows - 3:39

Art-Nr.: 6312
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Avett Brothers, The - magpie and the dandelion ~ deluxe edition [2013]
Deluxe Edition mit 4 Bonustracks! Grandiose, neue Scheibe der unwiderstehlichen Avett Brothers, die nahtlos an "The carpenter" anknüpft. Kein Wunder, denn die Songs sind bereits während der "The carpenter"-Sessions entstanden. Die Avett Brothers setzen ihren musikalischen Siegeszug unbeirrt fort. Unvergkeichliche Folkrock-/Americana-Musik mit vereinzelten Alternate Country-Spuren, wie sie nur die Avetts spielen können. Toll! Produziert hat erneut Rick Rubin!

Das komplette Tracklisting:

1. Open-Ended Life - 4:51
2. Morning Song - 3:54
3. Never Been Alive - 3:10
4. Another Is Waiting - 2:08
5. Bring Your Love to Me - 3:43
6. Good to You - 4:25
7. Apart from Me - 5:06
8. Skin and Bones - 3:57
9. Souls Like the Wheels - 4:09
10. Vanity - 2:48
11. The Clearness Is Gone - 4:54
12. Vanity [Demo] [Demo Version] - 3:01
13. Every Morning Song [Demo] [Demo Version] - 4:00
14. Another Is Waiting [Demo] [Demo Version] - 2:18
15. Bring Your Love [Demo] [Demo Version] - 4:06

Art-Nr.: 8365
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Ballard, Frankie - sunshine & whiskey [2014]
Jetzt startet er richtig durch! Nach seinem klasse Erstling von 2011 folgt nun ein noch stärkeres, zweites Album, das auch gleich den ersten Hit abwirft. "Helluva Life" (schön instrumentierter, melodischer Goodtime-Country, klasse E-Gitarren-Solo) ist bereits in den Top 15 der Billboard Country Singles-Charts angekommen (zur Zeit Platz 11) und marschiert immer weiter in Richtung Spitze. Der aus Michigan stammende 31-jährige, der 2008 mal Kenny Chesneys ins Leben gerufenen Wettbewerb "Next Big Star" gewonnen hat, geht unbeirrt seinen Weg weiter. Schon direkt der euphorisch knackige Opener "Young & Crazy" offeriert seine absoluten Stärken. Ein Gefühl für den richtig zu ihm passenden Song, seine herrlich rauchige Stimme und auch sein exzellentes und variables Gitarrenspiel (Akustik- und E-Gitarre), das er trotz an seiner Seite stehender Klasseleute wie u.a. Adam Shoenveld, Troy Lancaster und Rob McNelley immer wieder mit einbringt. Der Titelsong "Sunshine & Whiskey" macht, wie der Titel es schon suggeriert, richtig Laune. Klasse das vom Southern Rock inspirierte E-Gitarren-Solo, auch eines der sich immer wiederholenden Markenzeichen von Frankie Ballard. Die einzige Komposition aus eigener Feder (zusammen mit Jon Nite), "It Don’t Take Much", kommt mit einer gewissen Heartland-Attitüde herüber, auch hier wieder mit einem starken Gitarrensolo. Countrybluesig geht es auf "Drinky Drink" zu, die quäkige Harp, der kräftige Mitgröl-Refrain (Redneck-Flair, Crowd-Harmonies) und das klirrende Banjo-Spiel von Ilya Toshinsky machen richtig "Alarm". "Tell Me You Get Lonely" und "Sober Me Up" kennt man bereits vom Vorgängerwerk. Auch auf "I’m Thinking Country" (Autoren David Lee Murphy/Marcel Chagnon) wird zu filigranem Banjo-Rhythmus ordentlich Gas gegeben. Der rotzige Powerrefrain lädt zum Mitwippen und -singen ein, toll die von Shoenveld und Frankie eingebrachten Twin-Gitarren. Herrlich atmosphärisch das ruhig mit Akustik- und E-Gitarren, sowie weinender Steel gespielte "Tip Jar", das ein grandioses Southern Soul-Feeling versprüht. Ebenfalls ruhig geht es auf "Don’t You Wanna Fall" zu. Wunderbar die von Jason Mowery gespielte, wie eine Dobro klingende Resonator-Gitarre, die einfühlsamen Harmoniegesänge von Cassandra Lawson und auch das immer wieder mal dazwischen gluckernde E-Piano. Eine Gänsehaut-Ballade, dazu wieder mit fulminantem E-Gitarren-Solo. Am Ende huldigt Frankie mit dem viel gecoverten Country-Oldie "Don’t Tell Mama I Was Drinkin’" noch seinen Michigan-Wurzeln. Der banausenhafte Gesang in Kid Rock-Manier und das in Bob Seger-Tradition gespielte Piano als Beweis, lassen keinen Zweifel an seiner Herkunft aufkommen. Frankie begeistert auf „Sunshine & Whiskey“ mit 11 großartigen, melodischen, zumeist recht knackigen, aber auch flockigen Songs, die sehr eingängig wirken, aber auch immer eine erdige Grundnote beibehalten. Das ist zeitgemässer, astreiner, prächtiger New Country vom Allerfeinsten! Frankie Ballard befindet sich unmittelbar auf dem Weg in die oberste Etage der jungen Wilden in Nashville! Bärenstarker Stoff! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Young & Crazy - 3:00
2. Sunshine & Whiskey - 3:02
3. It Don't Take Much - 3:18
4. Helluva Life - 3:51
5. Drinky Drink - 2:59
6. Tell Me You Get Lonely - 3:08
7. Sober Me Up - 3:36
8. I'm Thinking Country - 2:50
9. Tip Jar - 3:52
10. Don't You Wanna Fall - 3:53
11. Don't Tell Mama I Was Drinking - 4:14

Art-Nr.: 8466
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Bates, Jeff - one day closer: live ~ dvd [2011]
Großartige Live-DVD von Jeff Bates, zeitgleich erschienen mit seiner neuen "Mini-CD" "One day closer". Die DVD enthält einen am 12. Oktober 2010 "at the Trinity Music City Auditorium" aufgenommenen Konzertmitschnit sämtlicher Songs der "One da closer"-CD, die Jeff dort mit seiner klasse Touring-Truppe "The Good People Band" präsentiert. Ein feines Live-Erlebnis, denn der Mann singt auf der Bühne nicht minder stark als im Studio - im Gegenteil! Dementsprechend wird er vom Publikum begeistert gefeiert. Filmtechnisch ist das Ganze bestens eingefangen. Doch das ist nicht alles. Die DVD enthält darüber hinaus noch 3 Bonus-Videos, 2 Acoustic Studio-Performances und einen Film über "The making of the One day closer-CD". Das Teil ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Der komplette DVD-Inhalt:

Live concert:
1 The Rapture
2 Living Stones
3 One Day Closer
4 Wayfaring Stranger
5 Life's Railway To Heaven
6 If You Could See Me Now

Bonus videos:
7 Don't Hate Me For Lovin' You
8 One Thing
9 That's What Christmas is

Acoustic studio performances:
10 He Wasn't Like Us
11 Amazing Grace

12 Fan Photo Slide Show
13 The Making of Jeff's One Day Closer CD

Art-Nr.: 7286
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Black Crowes, The - croweology [2010]
2 CD-Set! Was für eine famose Leistung der Black Crowes! Neues Acoustic Doppel-Album der "Krähen", im übrigen erneut mit Luther Dickinson (North Mississippi Allstars) an Bord, zum Preis einer Einzel-CD! Dafür spielte die Truppe über 20 Songs ihres umfangreichen, phantastischen Repertoires noch einmal neu ein - wie gesagt, in akustischen Versionen. Doch was heisst hier akustisch: Sagen wir mal, die Basis ist eindeutig akustisch, aber das ist ein richtig kraftvolles, zündendes, ungemein engagiertes Werk geworden, bei dem die Rhythmus-Sektion aus Drums und elektrischem Bass einen wunderbar erdigen, rootsigen Groove vorgibt und auch mal eine dezente, dreckige, elektrische Lead-Gitarre zum Eisatz kommt. Eigentlich sind es also eher semi-akustische Arrangements, doch, und das ist das Entscheidende, sie unterscheiden sich deutlich von den bekannten Versionen. Es ist faszinierend, was die Band in der Lage ist, mit diesem Material noch einmal für einen Spannungsbogen aufzubauen. Der Funke springt sofort über. Tolle Jammings, tolle Grooves, großartige Melodien, ausgedehnte instrumentelle Breaks, Spielfreude, und viel, viel Seele und Inspiration. Enthält im übrigen eine klasse, bisher unveröffentlichte Coverversion von Gram Parsons' "She" und mit "Cold boy smile" auch ein vollkommen neues Stück. Einfach grandios! Ein zusätzliches Highlight ist die überragende Verpackung und Aufmachung des Albums. Die CDs kommen in einem wundervoll illustrierten, 4-fach aufklappbaren Digipack, bei dem sich, sobal man es auseinanderfaltet, in der Mitte ein Gebilde mit zwei am Lagerfeuer sitzenden, Mesch-gewordenen "Hippie-Krähen" erhebt (3 D-Gimmick-Cover), in der Art, wie bei der legendären, alten Jethro Tull-LP "Stand up". Klasse! So etwas Großartiges bekommt man bei einem Download eben nicht geboten. So etwas sollte Schule machen. Ein extrem reizvolles "Verpackungsplus" zu der eh schon genialen Musik. Tolle Sache für die Fans! Rundherum ein saustarkes Teil!

Kurz nach dem VÖ-Termin, am 13. August 2010, starten die Black Crowes in Milwaukee im übrigen ihre große U.S. "Say goodnight to the bad guys"-Tour, bei der sie jeweils einen 90-minütigen Acoustc-Set und einen 90-minütigen Electric-Set spielen werden. 20 Jahre sind es her, seitdem die Band ihr legendäres Album "Shake your money maker" veröffentlichte - und dieses neue Album und die anschliessende Tour sind eine Art Jubiläumsgeschenk der Band an die Fans. Danach ist erst einmal Schluß. Die Band wird sich nicht trennen, allerdings eine längere Auszeit nehmen. "Croweology" ist also so etwas wie ein "Abschiedsalbum" für eine längere Zeit... - aber das wird sicher nochmal ein Genuß für die Fans.

Aus dem Original-Text zur Produktbeschreibung":
The Black Crowes will release Croweology, its first double album of all acoustic material, on August 3. The release celebrates the 20th year anniversary of the Crowes’ 1990 debut Shake Your Money Maker. Following a tour in support of the album, the band has planned a lengthy hiatus. The members of the Black Crowes parted ways in 2001 and reunited in 2005.
“At this milestone in our career, I feel very fortunate that I have had the opportunity to spend my life making music,” Rich Robinson said in a statement. “It’s been 20 years since we started out on this journey. I would like to extend my deep gratitude to all of our fans who have been there with us along the way. We would not have gotten here without your support. Every night I stand on the stage I feel great pride and respect for what we share with our fans. After this tour we are going to take some much needed time to spend with our families. But for now, we are very much looking forward to a great year of touring. I look forward to seeing all your familiar faces again on the road. See you soon.”
After touring in 2009, The Black Crowes spent time at the Sunset Sound Studios in Los Angeles, recording over 20 songs from their 20-year history. The band arranged acoustic versions of many of their best-loved songs and the band’s catalogue picks."

Das komplette Tracklisting:

Disc 1
1. Jealous Again (5.13)
2. Share The Ride (3.58)
3. Remedy (5.33)
4. Nonfiction (7.53)
5. Hotel Illness (3.38)
6. Soul Singing (4.15)
7. Ballad In Urgency (9.16)
8. Wiser Time (9.33)
9. Cold Boy Smile (Unreleased) (5.35)
10. Under A Mountain (4.43)

Disc 2
1. She Talk s To Angels (6.16)
2. My Morning Song (6.13)
3. Downtown Money Waster (4.17)
4. Good Friday (5.42)
5. Thorn In My Pride (9.35)
6. Welcome To The Goodtimes (4.01)
7. Girl From A Pawnshop (7.08)
8. Sister Luck (5.58)
9. She (Unreleased) (5.31)
10. Bad Luck Blue Eyes Goodbye (7.07)

Art-Nr.: 6990
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Blackberry Smoke - like an arrow [2016]
Blackberry Smoke trumpfen wieder ganz groß auf! Das neue Album von Atlanta's Vorzeige Southern Rock-Truppe, "Like an arrow", knüpft, nachdem man sich mit dem wirklich nicht schlechten, aber für das Potential dieser Band eher durchschnittlichen Vorgängerwerk "Holding all the roses" eine kleine schöpferische Pause gegönnt hatte, wieder nahtlos an die Großtaten von ""The whippoorwill" und "Little piece of dixie" an. Großartige, Gitarren-orientierte, zuweilen leicht Countryrock-eingefärbte Southern Rock-Mugge mit allen Zutaten, was das Genre-Herz begehrt. Gast bei der herrlichen, Slideguitar-getränkten Ballade "Free on the wing" ist Gregg Allman. Blackberry Smoke untermauern ihren Status als eine der führenden Bands der jungen Southern Rook-Bewegung erneut sehr eindrucksvoll. Baumstarke Vorstellung!

Ggf. weitere Infos folgen in Kürze!

Das komplette Tracklisting:

1. Waiting for the Thunder - 4:07
2. Let It Burn - 2:56
3. The Good Life - 3:59
4. What Comes Naturally - 4:21
5. Running Through Time - 4:44
6. Like an Arrow - 4:24
7. Ought to Know - 4:16
8. Sunrise in Texas - 4:36
9. Ain't Gonna Wait - 3:38
10. Workin' for a Workin' Man - 2:59
11. Believe You Me - 2:59
12. Free On the Wing (feat. Gregg Allman) - 5:48

Art-Nr.: 9303
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Brooks & Dunn - hillbilly deluxe [2005]
Was heißt hier "Hillbilly deluxe"? Das ist nichts anderes als "Brooks & Dunn deluxe".. - einfach genial! Man fragt sich bei der Ankündigung eines neuen Albums der beiden immer mal wieder, ob sich nach den immensen Erfolgen nicht vielleicht irgendwann einmal doch ein paar "Abnutzungserscheinungen" einstellen könnten, doch weit gefehlt: Sie kriegen es immer wieder hin, ja schaffen es sogar mit jedem neuen Album die Spannung zu erhöhen und den Eindruck zu hinterlassen, immer noch einen Schritt weiter gehen zu können. So ist das auch diesmal! "Hillbilly deluxe" macht genau da weiter, wo vor zwei Jahren das famose "Red dirt road" aufhörte, und doch scheint es, als setzten sie nochmal "einen oben drauf"! Ein Hammer-Album! Ronnie Dunn und Kix Brooks stehen voll im Saft und versprühen jede Menge Enthusiamus. Man spürt regelrecht ihren Willen, die Fans immer wieder mit neuen, tollen Songs "vom Hocker zu hauen" - und es gelingt ihnen eindrucksvoll! "Hillbilly deluxe" zeigt das amtierende ACM- und CMA-"Duo Of The Year" rockiger denn je. Immerhin hören wir erst mit Stück Nummer 8, dem gefühlvollen, mit einer feinen Prise Southern-Gospel-Blues-Soul-Flair gewürzten, wunderbaren "Believe", die erste Ballade, ansonsten geht es bis dahin ausschließlich ordentlich nach vorne. Auch da wird die Entwicklung von "Red dirt road" fortgeführt. Kix Brooks sagt dazu, daß dies genau der Weg zurück zu ihren Roots ist, wo sie eigentlich herkommen. "I think we started heading back to what got us here. There are so many ways to make music, but sometimes just plugging straight into your inspiration is the very best way to go. So you hear all of "em: The Stones, George Jones, Merle Haggard, Tom Petty and the soul that made soul music, but came out of the churches", führt er dazu aus. Doch auch die Southern-Einflüsse, in Form von ZZ Top-, Georgia Satellites- oder Skynyrd-Anlagen waren nie größer! Hard driving, honky'n'rocking New Country-Music voller Frische, Energie, Niveau und herrlicher Melodien, wobei es trotz aller rockenden Kraft, sowohl thematisch als auch musikalisch immer nur um eines geht: um Hillbillies, Trucks, Bars, Wild Girls, Fast Cars, Whiskey, Hard Roads, Small Towns usw. - eben um "Country"! Die traditionelle Basis bleibt also immer gewahrt! Also Boys, laßt es krachen! "Yeah, she blew through the door like TNT" intoniert Ronnie Dunn beim ersten Stück, und entsprechend explosiv knallt "Play Something Country" dann auch aus den Lautsprechern. Massive, laute Gitarren-Riffs und -Licks voller Southern-Flair, druckvolles Drumming, klimperndes Klavier und sogar ein paar kurze Bläser-Einsätze begleiten uns durch einen "wilden", powernden, satten Rockin' Honky Tonk-/Roadhouse-/Boogie-Ritt, der vom Feeling her auch glatt zu den Georgia Satellites passen würde. Dennoch ist der Song, entsprechend dem Titel, sowohl vom Arrangement, als auch vom Text ("said I'm a whiskey drinkin' cowboy cheatin' hell of a time, I like Kenny, Keith, Alan and Patsy Cline"...), ein klares Bekenntnis zum Country-Lifestyle! Wie eigentlich das komplette Album! Weter geht's mit dem grandiosen, ebenso knackigen wie herrlich melodischen "She's about as lonely as I'm going to let her get" (netter Titel)! Leicht an John Mellencamp erinnernde Gitarrenlinien, eine wunderbare, klare Pedal Steel im Zusammenspiel mit einer satten E-Gitarre und dazu eine groovende Orgel sorgen für ein dezent staubiges, gleichzeitig aber sehr harmonisches, tolles New Country-/Countryrock-Feeling! Großartig! Dann der etwas rootsige, recht flockige, wunderbare Countryrocker "My heart's not a hotel", mit seiner schönen Mandolinen- und Mundharmonika-Begleitung, sowie dem glühenden E-Gitarren-Solo (ein dezentes Heartland-Feeling ist hier nicht zu leugnen), gefolgt von dem kochenden, voller feuriger Slide-Gitarren und Southern-rooted Riffs steckenden "Whiskey do my talkin'", bis das Titelstück "Hillbilly deluxe" auf dem Programm steht! Thema ist die junge, "echte" Hillbilly-Mentalität, etwas raubeiniger "Landeier", die in ihrer Freizeit, nicht nur mit ihren Chrom-polierten Trucks und den scharfen Mädchen in den Honky Tonks, mal richtig "die Sau raus lassen" wollen. Musikalisch und textlich perfekt umgesetzt mit drückendem, rauem, sehr Southern Rock-nahem ("put on the smell good, put on the Skynyrd", heißt es beispielsweise in einer Text-Passage), schwerblütigem, sattem Countryrock! Ganz große Klasse! So reiht sich ein toller Song an den nächsten! Sei es das traumhaft melodische, knackige, wie Öl runter gehende "Just another neon night", mit seinen tollen Gitarren, der herrlichen Steel, der schönen Mundharmonika und dem so harmonischen Refrain, das fantastische Remake der kultigen Larry Willoughby-Nummer "Building bridges", mit Vince Gill und Sheryl Crow als unterstützende(n) Background-Sänger/-in, das rootsig, Americana-mäßig rockende, trockene "Her west was wilder", der kochende "ZZ Top goes Country"-like Boogie "She likes to get out of town", oder die wunderbar relaxte, frische, von Radney Foster mit komponierte, Steel-getränkte Ballade "Again"! "This album is a blast", schwärmt ein euphorischer U.S.-Fan! Recht hat er! Brooks & Dunn beglücken die Country-Welt mit einer weiteren, absoluten Meisterleistung! Die Meßlatte liegt verdammt hoch! Möge ihnen diese Klasse nie abhanden kommen...

Art-Nr.: 3464
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Cash, Rosanne - the essential rosanne cash [2011]
Zeitlich begrenzter, sehr günstiger Einführungspreis!
2 CD-Set! Fantastische, die wirklich stattliche Anzahl von 36 Songs umfassende Compilation von Johnny Cash's Tochter Rosanne Cash (rund 135 Minuten Spielzeit), die ihre gesamte Karriere zwischen 1978 und 2009 umfasst. Die Songs für dieses Album wurden von Rosanne höchst persönlich zusammengestellt. Enthalten sind sämtliche Number One-Hits aus ihrer super erfolgreichen Nashville-Phase, einiges ihrer neueren Alternate Country-Zeit und ein paar rare, wichtige, dennoch nicht so gängige Nummern. Es ist eine wunderbare Zusammenstellung geworden. Das 16.seitige Booklet enthält alle nötigen Informationen zu den Songs, mit allen beteiligten Musikern und überaus interessante Liner-Notes von Rosanne selbst. Der perfekte Einstieg für alle, die sich schon immer mal mit der tollen Musik dieser großartigen Künstlerin beschäftigen wollten und für die Fans eine willkommene Ergänzung zur Sammlung, zumal der remasterte Sound nie besser war. Essentiell!

Hier noch die Produktbechreibung im englischen Original:

The idiosyncratic and innovative music of Rosanne Cash, daughter of Johnny Cash, made her one of the pre-eminent singer/songwriters of her day. Although Rosanne Cash is often classified as a country artist, her music draws on many genres, including folk, pop, rock and blues. In the 1980s, she had a string of chart-topping singles, which crossed musical genres and landed on both C&W and Top 100 charts, the most commercially successful being her 1981 breakthrough hit "Seven Year Ache", which topped the U.S. country singles charts and reached the Top 30 on the U.S. pop singles charts. Included on The Essential Rosanne Cash are 36 tracks over 2 discs, including 10 #1 US Country singles. There is a story here on The Essential Rosanne Cash that runs from 1978's "Can I Still Believe In You" to 2009's "Sweet Memories." Within the joints and joists of these songs Cash married, had children, married again, had children again, traveled, lived in five cities on two continents, lost loved ones, got sick and got well again. Many of the selections on this compilation are signposts of sorts for the landmarks of her life, and the personal and musical are essentially interwoven.

Die komplette Tracklist:

Disc 1
1 Can I Still Believe In You - 5:37   
2 Baby, Better Start Turnin' Em Down - 4:11   
3 No Memories Hangin' Round - 3:25   
4 Seven Year Ache - 3:16   
5 Blue Moon With Heartache - 4:28   
6 My Baby Thinks He's A Train - 3:14   
7 It Hasn't Happened Yet - 3:24   
8 I Wonder - 3:05   
9 If It Weren't For Him - 3:33   
10 I Don't Know Why You Don't Want Me - 3:18   
11 Never Be You - 3:29   
12 Hold On - 3:38   
13 Runaway Train - 4:01   
14 The Way We Make a Broken Heart - 3:55   
15 If You Change Your Mind - 3:22   
16 It's Such a Small World - 3:21   
17 Tennessee Flat Top Box - 3:18   
18 I Don't Want to Spoil the Party - 2:36   

Disc 2
1 The Real Me - 4:25   
2 On The Surface - 2:57   
3 What We Really Want - 3:30   
4 I Want a Cure - 4:20   
5 Mirror Image - 3:18   
6 The Wheel - 4:20   
7 Sventh Avenue - 5:13   
8 Sleeping in Paris - 4:07   
9 Love is Forever [Live] - 4:13   
10 Western Wall - 3:02   
11 September When it Comes - 3:40   
12 Black Cadillac - 3:46   
13 House on the Lake - 3:32   
14 The World Unseen - 5:13   
15 Good Intent - 3:45   
16 500 Miles - 3:05   
17 Sea of Heartbreak - 3:07   
18 Sweet Memories - 3:29

Art-Nr.: 7397
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Chambers, Kasey & Shane Nicholson - wreck & ruin ~ deluxe edition [2012]
2 CD-Set! Deluxe Edition mit 5 Track Bonus-CD! 4 Jahre nach dem überragenden "Rattlin' bones" präsentieren zwei der besten und anerkanntesten Singer/Songwriter Australiens, die umwerfende Kasey Chambers und ihr Ehemann Shane Nicholson mit "Wreck & ruin" den Nachfolger und setzen damit, wie nicht anders zu erwarten, nahtlos ihre von traumhaften Songs geprägte Zusammenarbeit fort. Kasey Chambers sagt über das Album, dass sie damit etwas ganz Spezielles, etwas Einzigartiges kreiert haben. Es seien Songs entstanden, das ausschließlich aus der Quelle ihrer Partnerschaft, auch privat, entsprungen sind. Songs, die sie alleine, wenn sie nicht verheiratet wären, niemals hinbekommen hätten und die auf einem ihrer Solo-Alben einfach keinen geeigneten Platz gefunden hätten. Eine einzigartige, untrennbare Magie zwischen ihr und Shane, zeichne diese Stücke aus, ergänzt sie stolz. Und dieser Zauber der Lieder ist in der Tat in jedem einzelnen Stück spürbar. Wundervolle Duette zweier Ausbahmekünstler, herrliche Lieder zwischen Americana, Folk und Alternative Country. Das Album ist sehr traditionell orientiert und ausgestattet mit einigen wunderbaren "old timey sounds", ohne dabei auch nur annähernd allzu konventionell zu klingen. Im Gegenteil. Das Fundament ist retro (toll beispielsweise das faszinierend schöne "Familiar strangers", eine stark Gram Parsons-beeinflusste Country-/Countryrock-Nummer, tief verwurzelt in den späten Sechzigern, frühen Siebzigern), doch es klingt überhaupt nicht "alt". Aufgenommen wurde das Material mit einer erlesenen Schar grandioser australischer Musiker in den abgelegen in einem Tal des australischen Busches gelegenen Foggy Mountain Studios von Kaseys Bruder Nash Chambers, der das Werk auch erstklassig mit Kasey und Shane produzierte. Enstanden sind wunderschöne, gehaltvolle, niveauvolle Songs, geprägt von dem exzellenten Zusammenspiel der beteiligten Musiker und dem unwiderstehlich miteinander harmonisierenden Gesang der beiden Protagonisten. Trotz der fantastischen Melodien und Strukturen, dieser überaus angenehmen Wärme der Songs, wirkt der Sound immer erdig und staubig und besticht, auch durch die aufs Wesentliche beschränkten "striped down" Arrangements, immer mit einer nie zu "glatt gebügelten", ungemein erfrischenden, unverbrauchten, zwanglosen, lockeren Natürlichkeit. Einfach herrlich! Eine gewisse "Seelenverwandschaft" zu der Musik von Buddy & Julie Miller ist durchaus spürbar, doch, wie gesagt, Kasey Chambers und Shane Nicholson sind einzigartig und etwas ganz Besonderes. Meisterhafte Roots-, Americana-, Folk-, Alternate Country-Musik, deren Magie man sich kaum entziehen kann. Wir bieten ausschließlich die um 5 unverzichtbare Stücke erweiterte Deluxe Edition an - alles andere macht auch keinen Sinn!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1:
1. 'Til Death Do Us Part - 1:25
2. Wreck and Ruin - 2:29
3. Adam and Eve - 3:06
4. The Quiet Life - 2:36
5. Dustbowl - 2:43
6. Familiar Strangers - 3:03
7. Your Sweet Love - 2:31
8. Rusted Shoes - 2:52
9. Flat Nail Joe - 2:38
10. Have Mercy On Me - 2:55
11. Up or Down - 2:29
12. Sick As a Dog - 1:52
13. Troubled Mind - 3:19

Disc 2:
1. Misdiagnosed - 3:52
2. Good Enough - 3:07
3. Where No One Knows My Name - 2:53
4. Lead Balloon - 3:50
5. She Waits 'Till I'm Asleep - 2:35

Art-Nr.: 7967
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Adam and Eve
The quiet life
Familiar strangers
Rusted shoes
Flat Nail Joe
Have mercy on me
Good enough
Where no one knows my name

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Chesney, Kenny - when the sun goes down ~ video collection ~ dvd [2004]
Parallel zum neuen, gleichnamigen Album, erscheint nun auch von Kenny Chesney eine DVD mit 6 Video-Clips! Enthalten ist natürlich auch das Video zu "There goes my life", der ersten Nr.1-Single aus "When the sun goes down", wie auch die Clips zu 4 Songs aus dem "No shoes, no shirt, no problems"-Album, nämlich "Young", "Big star", "The good stuff" und "No shoes, no shirt, no problems"! Höhepunkt aber dürfte der Konzertausschnitt zu "Live those songs" sein, im übrigen eines der Bonus-Live-Tracks auf der limitierten Ausgabe seines neuen Albums, bei dem die Power und Energie seiner aufwendig inszenierten Live-Shows sehr gut rüberkommt. Eine feine DVD! Das Teil ist "code free" und damit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 2273
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 9,90

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Clark, Brandy - 12 stories [2013]
Die amerikanische Countryszene, Kritiker und Fans, preisen sie in den höchsten Tönen - vollkommen zu Recht, wie wir meinen. Brandy Clark besticht mit einem bärenstarken Debut und zählt neben Kacey Musgraves und Ashley Monroe zu den großen Entdeckungen des Jahres 2013 in Nashville, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Music City und die Countrywelt in Zeiten, in denen immer mehr Pop- und Rap-Einflüsse die Country-Charts regieren, wieder mit echter, reiner, traditionsbewusster Countrymusic zu beglücken. Herrlich! Tut das gut! Brandy Clark, ursprünglich aus dem kleinen Nest Morton im US-Bundesstaat Washington stammend, ging vor über 15 Jahren nach Nashville, um, ihrer Liebe zur Countrymusic folgend, dort ihr Glück zu versuchen. Und tatsächlich machte sie ihren Weg. Sie zählt heute zu den angesagtesten Songwriterinnen des Genres und hat auf diesem Gebiet für den Song "Mama's broken heart", den sie gemeinsam mit Shane McAnally komponiert hat (Miranda Lambert machte ihn zu einem Nr. 1-Hit), gerade ihre erste Grammy-Nominierung erhalten. Weitere, große Hits mit Songs von Brandy Clark erzielten beispielsweise Kacey Muusgraves ("Follow your arrow"), The Band Perry ("Better dig two"), Darius Rucker ("Love without you"), Sheryl Crow ("Homecomin queen"), Reba McEntire (das auch hier enthaltene "The day she got divorced") und viele, viele mehr. Nun tritt sie selbst als Interpretin in den Vordergrund und liefert mit ihrem Debut "12 stories" eine wahre "Perle" von einem Countryalbum hat. Sie verfügt über eine hinreissend schöne, klare, reine Stimme und spielt unverfälschte, völlig lupenreine, entspannte Countrymusic, leicht rootsig und mit einem Hauch von Americana, völlig Pop-frei, durch und durch natürlich und auf der Höhe der Zeit. Frei von pompösem Glamour ist diese Art von Musik geradezu ein Segen für Nashville. Die 12 Songs (Geschichten) bestechen mit kargen, aber sehr emotionalen, großartigen Texten und wundervollen Melodien. Alles klingt sehr wohltuend, angenehm unaufgeregt, voller spürbarer Wärme und Harmonie, zumeist ungemein zielorientiert, ohne großen Schnickschnak, auf den Punkt genau instrumentiert. Akustische Gitarren, hin und wieder auch nicht allzu stark im Vordergrund eingesetzte E-Gitarren, Klavier, Fiddle, Mandoline, Dobro, feinste Pedal Steel, lässiges Schlagzeug und schön flüssige Strukturen bestimmen das Geschehen. Jedes Stück macht Brandy mit ihrer außergewöhnlichen Ausstrahlung zu etwas ganz Besonderem. Schon die erste Nummer ist ein absoluter "Hit". "Pray to Jesus" heisst das Stück, eine wunderbar flockige, flüssige, traumhaft melodische, natürliche Countrynummer mit dezenten Old School-Anleihen. Die Instrumentierung aus akustischen Gitarren, Piano und feinen, an die Nitty Gritty Dirt Band erinnernden, klaren Mundharmonika-Fills ist ein Genuß. Das folgende "Crazy woman" ist deutlich rhythmischer, moderner, kraftvoller, dennoch schön "stripped down" in Szene gesetzt. Peppiger acoustic-based New Country, wieder mit feiner Gitarren-, Harp-, und Banjo-Arbeit. Dann das fantastische ""What'll keep me out of heaven" (Background-Gesang: Vince Gill), das ein amerikanischer Kritiker begeistert als den perfekten "cheating song" bezeichnet. Es beginnt mit ein paar simplen, aber sehr effektvollen, herrlichen Klavierakkorden, ehe feinste Acoustic-Gitarren und schmerzvolle Pedal Steel-Linien eine hinreissende Atmosphäre aufkommen lassen. Ganz groß auch das mit unaufdringlicher, aber markanter Dramaturgie inszenierte "Stripes", eine waschechte Country & Western-Nummer voller Honky Tonk-Flair und schönem "Shootout"-Szenario. Es geht um Vergeltung am Liebhaber, den die betrogene Protagonistin mit einer anderen im Bett erwischt hat. "I got a pistol and I got a bullet and an pissed off finger just itchin to pull it", singt sie, doch sie schießt nicht, da sie sich den Knast aufgrund der unmodernen Gefängniskleidung ersparen will und fährt mit entsprechend ironischem Humor fort: "There's no crime of passion worth the crime of fashion, the only thing savin' your life is that I don't look good in orange and I hate stripes". Großartig! Möchte man bezüglich dieses Songs, der mit einer tollen Melodie und starken Baritone E-Gitarren-Klängen in Szene gesetzt ist, einen Vergleich zu anderen aktuellen Kolleginnen herbeiführen, so fallen einem hier Lindi Ortega und die ebenfalls unwiderstehlichen Pistol Annies ein. Herrlich auch die sparsam mit Klaver, feinen Gitarren und schöner Pedal Steel begleitete, traditionelle, Old School-Ballade "In some corner" (wunderbar "schwummriges" Saloon-Flair) und die knackige, mit "grollenden" Orgelklängen untermalte, sowie mit starken E-Gitarren und schönen Akkordeonklängen instrumentierte New Country-Nummer "Hungover". Brandy Clark ist ein absolutes Country-Multitalent. Was sie hier abliefert, ist äusserst beeindruckend. Solch ein Niveau bräuchte man im heutigen Nashville viel öfter. Ohne jeden Zweifel ist "12 stories" eines der besten Countryalben einer weiblichen Interpretin des Jahres 2013. Herausragend!

Das komplette Tracklisting:

1. Pray to Jesus - 3:22
2. Crazy Women - 3:36
3. What'll Keep Me Out of Heaven - 3:34
4. Get High - 3:31
5. Hold My Hand - 3:36
6. Stripes - 3:16
7. In Some Corner - 3:38
8. Take a Little Pill - 3:30
9. Hungover - 3:56
10. Illegitimate Children - 3:23
11. The Day She Got Divorced - 3:24
12. Just Like Him - 3:31

Art-Nr.: 8425
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Pray to Jesus
Crazy women
What'll keep me out of heaven
Stripes
In some corner
Take a little pill
Hungover

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Coburn, Candy - rev it up [2007]
Tolles Debüt des Temperamentbündels aus Kentucky mit einer knackigen, vorwiegend sehr dynamischen, abgehenden New Country-Scheibe, die so manch arrivierten Damen der Marke Terri Clark, Jo Dee Messina, einer frühen Patty Loveless und Co. mal so richtig zeigt, wie man völlig unbekümmert und zwanglos auf traditionellen Fundamenten aufbauend einen ordentlichen "Country-Dampf" produzieren kann.! Candy Coburn blickt in den Staaten bereits auf eine etwa sieben Jahre währende Karriere zurüc und hat sich vor allem als Songwriterin und durch ihre Energie geladenen Konzerte einen sehr guten Namen erarbeitet. Der Support von bekannten Interpreten wie u.a. Pat Green, Big & Rich, Blake Shelton, Josh Turner, Little Big Town, Hot Apple Pie und Rodney Crowell, eine eigene Tour als Headliner, wie auch ihre Präsenz in diversen TV-Shows, hat ihre Fangemeinde konstant und kontinuierlich anwachsen lassen. Den endgültigen Durchbruch hätte sie längst verdient.Vielleicht gelingt er ihr bereits mit dem großartigen "Rev It Up" - das Potenzial dazu hat dieses Album auf jedem Fall! Sehr schön knackig produziert von D Scott Miller, wird sie unterstützt von glänzenden Musikern der ersten Nashville-Garde (u. a. Mike Rojas, Greg Morrow, Chris Leuzinger, John Willis, Kenny Vaughn, Mike Brignardello, Mike Johnson). Der Titelsong geht gleich in die Vollen und "brettert" herrlich countryrockig mit wohl dosierter Aggressivität (Marke Shelly Fairchild, Shannon Brown) los. Ein klasse "Footstomper" mit schönem Southern-Flair, inklusive erstklassiger E-Gitarren-Arbeit und quietschender Fiddle. "My Lucky Life" folgt als froh gelaunter, leicht poppiger Countrysong, in etwa nach dem Erfolgsstrickmuster von Sugarland, mit typisch Twang-betonter Gesangsführung. Im Stile der angesagten Diven wie Faith Hill, Lee Ann Womack oder Martina McBride beweist Candy dann bei zwei Stücken ("Nothin New" und "Even In The Hard Times"), dass sie auch im Power Balladen-Bereich mithalten kann. Ansonsten geht es aber, wie gesagt, durchweg flott zur Sache. Obwohl sämtliche Stücke einer traditionellen Basis entspringen (Fiddles, Steelguitar, E-Gitarren und Acoustic Gitarren bilden die vorherrschende Instrumentierung), wirken sie dank der spielerischen Klasse der oben genannten Akteure, der knackigen Produktion und den mit hohem Wiedererkennungswert gestalteten Refrains überaus modern. Dazu erhält Candy bei der furiosen Uptemponummer "Hard To Be Good In Texas" prominente Unterstützung von Jon Randall, mit dem sie ein prima Duett abliefert. Stark hier die Instrumentalpassage am Ende mit herrlichem fetzigem Pianogeklimper. Weitere Highlights sind das richtig gut abgehende "Hall Of Fame" und "Rockin A Mile A Minute", bei dem der Titel eigentlich schon alles aussagt. Ein klasse, southern-rockiger Country-Roadhouse-Feger a la Eve Selis. "Waitin For The Light To Change" und "31derful" bieten dann nochmals Chart taugliche, sehr angenehmn New Country-Sound, erneut in Richtung Sugarland. Zum Abschluss des Albums gibt es dann als Bonustrack noch ein weiteres Duett, das aus tragischen Gründen in die Geschichtsbücher eingehen dürfte: Der alte Klassiker "Fire On The Mountain" von The Marshall Tucker Band seht auf dem Programm, den Candy im Duett zusammen mit dem einstigen Original-MTB-Gitarrist George McCorkle, der das Lied auch komponierte, in einer tollen Country-/Honky Tonk-Fassung präsentiert. Dieses Stück dürfte eine der letzten veröffentlichten Aufnahmen von McCorkle sein, der am 29. Juni 2007 an Krebs verstarb.Das Stück geht mit diesem Hintergrundwissen ganz besonders unter die Haut. Insgesamt ist "Rev it up" ein tolles, abwechslungsreiches und auch kurzweiliges New Country-Werk einer sympathisch wirkenden Künstlerin (welche Frau trägt denn heutzutage schon ein Lynyrd-Skynyrd-T-Shirt auf dem Cover-Titelbild?) mit jeder Menge Countryrock im Blut, von deren Temperament man sich zusätzlich auch in einem kurzen, beigefügten Videoclip überzeugen kann. Lasst Euch von Candy's Musik mal so richtig auf Touren bringen! Hoher Gute Laune-Faktor ist garantiert! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5229
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rev it up
My lucky life
Hall of fame
Big dreams in a little town
Waitin' for the light to change
31derful

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Crow, Sheryl - wildflower [2005]
CD + DVD! Lang erwartetes neues Album der so überaus geschätzten und erfolgreichen Singer-/Songwriterin! Sheryl Crow zeigt sich auf "Wildflower" von einer nicht so rockigen Seite, wie gewoht. Eine gewisse Lockerheit, natürliche Frische, viel Ruhe, zuweilen vielleicht sogar eine gewisse Sentimentalität, aber auch viel Liebes- und Lebensglück durchstreifen die 11 neuen, oft mit dezenten Streichern, aber auch wunderbaren, vielschichtigen Gitarren verzierten Songs, die vom Tempo her zumeist im Midtempo- oder Balladen-Bereich liegen. Mit dem funkigen, viel Gute Laune verbreitenden "Lifetimes" und dem dynamischen, flotten, von einer prima Melodie geprägten, vollkommen Sheryl Crow-typischen "Live it up" gibt es quasi nur zwei fetzigere Titel. Auch einen leicht britischen Touch scheint man an der ein oder anderen Stelle wahrzunehmen, wie beispielsweise bei dem entspannten, irgendwie "Sixties"-mäßig verspielten, von einer sehr nach George Harrison klingenden Gitarre begleiteten "Where has all the love gone". Das Songwriting ist durchweg gewohnt stark! Klasse beispielsweise der schöne Opener "I know why" mit seinem transparenten Gitarren-Arrangement und der rootsigen Lead-Gitarre in der Mitte, das sehr melodische, durchaus knackige "Good is good", das von einem gewissen "World-Flavour" umhüllte "Chances are", das zarte, fast fragile, akustische "Wildflower", oder das knackige, frische, entspannte "Letter to God"! Ein sehr schönes, genußvolles Album! Der "Hit" dieser "Deluxe Edition" ist allerdings die beigefügte Bonus-DVD! Wir hören und sehen noch einmal wunderbare, sehr ruhig und inspiriert vorgetragene Altenativ-Acoustic-Performances (aufgenommen im Studio) von sieben dieser neuen Songs des Albums, die in diesen Versionen fast noch eindringlicher auf einen wirken, als durch die "normalen" Studio-Originale. Dabei tritt Sheryl entweder solo auf oder wird lediglich von John Shanks an der Acoustic Gitarre begleitet. Klasse! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Kommt in einem feinen Digipack!

Art-Nr.: 3651
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Dean, Billy - let them be little [2005]
Billy Dean kann in der Country-Szene seit seinem Debütalbum "Young Man" von 1990 auf mittlerweile ziemlich erfolgreiche 15 Jahre zurückblicken, sein letztes, "richtiges" Studiowerk (diverse Sampler ausgeklammert) liegt allerdings schon sieben Jahre zurück. Jetzt kehrt er mit "Let Them Be Little" zurück und sofort wieder spektakulär, denn der Titelsong ist bereits in den Billboard Country-Singles-Charts unter den Top Ten notiert. Die vergangene Zeit nutzte Billy um sein Leben umzukrempeln. Vom einstigen, unpersönlichen Gehabe eines Stars, kam die Wandlung nach seiner Scheidung zum Menschen wie du und ich. Er zog in eine normale Wohngegend, kümmerte sich eifrig um seine zwei Kinder und lernte mit Stephanie Paisley eine neue Partnerin kennen, die ihn in seinem kreativen musikalischen Dasein zur Seite steht (Co-Writerin bei "Good Love Gone Bad"). Diese Umstände scheinen den 1962 in Quincy, Florida geborenen Sänger und Songwriter
regelrecht zu beflügeln. Entscheidend für seine "neue" Musik ist sicher auch der neue Plattenkontrakt mit Curb Records, einem Label, das als Synonym für frischen, modernen New Country steht. So straft er dann mit seiner neuen CD auch seine schärfsten Kritiker Lügen, bei denen er oftmals als "Weichspüler" abgestempelt wurde, denn wir hören neben einigen feinen Balladen (selbstverständlich sind auch diese wieder vertreten) auch einige richtig knackige, peppige Uptempo-Nummern.
Zum Auftakt gibt es mit "This Is The Life" und "Eyes" direkt zwei fröhliche, unbefangene, mit herrlicher Banjobegleitung untermalte Countrysongs, die richtig gute Laune verbreiten. Und dann folgt mit dem Remake des alten John-Denver-Klassikers "Thank God I’m A Country Boy" gar ein richtiger Feger. Mit der positiven Ausstrahlung eines Keith Urban, knackigem, modernem Rhythmus, sirenenartigen Fiddeln, sowie herrlichem Honkytonk-Pianospiel von John Jarvis entwickelt sich der Song zu einem echten Kracher, stark! Seine Vorliebe für Balladen kommt dann, wie bereits erwähnt, auch zum Vorschein und findet ihren Höhepunkt im
bereits anfangs zitierten Titelstück, das Billy zusammen mit Lonestar-Sänger Richie McDonald komponiert hat, und das auch auf deren letztem Album "Let’s Be Us Again" (sh. unter "Stöbern") umgesetzt wurde. Da der Song von Lonestar nie als Single ausgekoppelt wurde und Billy jetzt wieder einen Plattendeal hatte, spielte Richie den Ball zu passender Zeit zurück. Ein gut gewählter Moment, wie der starke Charteinstieg der Single beweist. Mit "Good Love Gone Bad" und "Race To The Bottom" folgen zwei weitere, sehr Dean-untypische Stücke, aber im positiven Sinne. Ersteres leicht psychedelisch angehaucht, mit kleinem Fiddle/E-Gitarren-Duell und herrlichen weiblichen Background-Vocals, letzteres, als eine Art Mischung aus Anthony Smith und Trace Adkins, erreicht durch eingesetzte Stimmeffekte, kantiges Banjospiel, heulende Fiddel (inkl. tollem Solo von Stuart Duncan) und wunderbare Mandoline ein "cooles" Swamp-Flair. Als Bonustracks gibt es dann noch mit "Somewhere In My Broken Heart" und "Billy The Kid" zwei von Mr. Dean's größten Hits als neu eingespielte Versionen auf technisch aktuellem Niveau. 40 Minuten fliegen im Nu an einem vorüber, und man ist sofort geneigt die Repeat-Taste zu drücken. Ein erstaunlich gutes Comeback von Billy Dean! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3194
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Doc Holliday - rebel souls [2006]
Das Bruce Brookshire und seine Mannen dafür prädestiniert sind, alte Klassiker neu aufzupeppen, bewiesen sie schon auf ihren beiden letzten Studio-Alben "A Better Road" und "Good Time Music". Man erinnert sich gerne an die wunderschönen Umsetzungen von Thin Lizzy's "Jailbreak" , "Trudy" von der Charlie Daniels Band oder die herrlich relaxte Fassung von J. J. Cale’s "Magnolia". Und wer einmal die geniale Version von Skynyrd’s "Simple Man" live miterlebt hat, wird die erzeugte Gänsehaut wohl immer im Gedächtnis behalten. Dennoch, da "Rebel Souls" ausschließlich aus Remakes alter Klassiker und Rock-Perlen besteht, wird der ein oder andere vielleicht ein wenig ernüchternd feststellen: "Wieder mal ein reines Cover-Album", doch laßt Euch nicht täuschen: Es ist ein starkes Album geworden! Doc Holliday spielen diese Sachen in einem wundervollen, sehr entspannten, relaxten Gewand - und wie man es von einer Band dieser Klasse nicht anders erwartet, ungemein authentisch! Akustische und elektrische Gitarren verschmelzen in exzellenter Harmonie zu einer untrennbaren Einheit mit der rootsigen Rhytmusarbeit und dem großartigen Gesang Brookshire's. So zollen Doc Holliday zu ihrem 25-jährigen "Dienst"-Jubiläum nun den sechs Bands und Interpreten Tribut, die ihren Sound über die vergangenen Jahre hinweg am meisten beeinflusst haben. Schlagworte und Attribute wie ‚love, respect, honor, inspire, influence und admire’ zieren dementsprechend in einer Endlosschleife den Hintergrund ihres Front-Covers mit dem allseits bekannten Schriftzug und Logo. Legen wir den Silberling schließlich in den CD-Spieler, strömt einem direkt eine wunderbar flockig-bluesige Nummer mit dezentem Pop-Feeling entgegen, nämlich "Run For Your Life" von den Beatles, des Quartetts, das man (vor allem aber auch Brookshire) auch heute noch als Wegbereiter und DIE Antriebsfeder für das heutige, erfolgreiche Musizieren im Rahmen von Bands, und nicht als Solo-Künstler, ansieht. Das zweite Stück der Liverpooler Truppe folgt mit "One After 909" im Mittelteil. Schön hierbei, das nicht so ausgelutschte Titel gewählt wurden, sondern welche, die eher seltenere, die weitgehend nur den Beatles-Insidern bekannt sein dürften. "Fire On The Mountain" (sehr entspannt-melodisch, tolles E-Gitarren-Solo, pumpendes Bass-Break) und "Heard It In A Love Song" dienen als Beweis dafür, wie schön Country- und Southern-Parts miteinander harmonieren. 0Doc Holliday bereiten diese Nummern hörbar Spaß. Die Marshall Tucker Band, von denen diese Tracks im Original stammen, war laut Brookshire das fehlende Puzzleteilchen zum kompletten Sound-Gewand des Südstaaten-Rocks. Zweitgenanntes Stück wird von Bruce und Eddie Stone im Duett gesungen. Taj Mahal erhält ebenfalls als Ureinflussgeber und musikalische Enzyklopädie seine Laudatio. Das von klaren Akustiggitarren, Dobro, Orgel-Untermalung und tollem Harmonika-Spiel von Gastmusiker Ron Pierce dominierte, sehr melodische "Corinna", sowie das diesmal sehr countryinfizierte "Statesboro Blues" (wieder viel Dobro, Akustik-Slide und Harmonika; hört sich an, wie auf der Veranda unplugged eingespielt) standen hier Pate. Letzteres Stück ist eigentlich ja auch ein Inbegriff für die natürlich ebenfalls hier gewürdigte Allman Brothers Band. Nicht nur die Stimmähnlichkeiten von Bruce Brookshire und Gregg Allman lassen bei "Midnight Rider" (wieder sehr entspannt, trotzdem mit tollen wechselhaften E-Gitarrenläufen) und "Melissa" (rein akustische Version) den DH- und ABB- ("a huge presence redneck psychedelic Hippie-Blues-Band") Stil harmonisch ineinander verschmelzen. Ronnie Van Zant als "The Voice Of Every Southern Man" wird mit "The Ballad Of Curtis Loew" bedacht, gesungen hier von Eddie Stone. Brookshire glänzt einmal mehr mit starkem Dobrospiel. Eine sehr treffende Umschreibung wird schließlich auch für die in Südstaaten-Fan-Kreisen ebenfalls immens beliebte und geschätzte Band Bad Company gefunden: "A band with british style and southern charme"! So gibt es zum Abschluss des "offiziellen" Teils von "Rebel souls" noch eine knapp sieben Minuten andauernde, sehr kraftvolle Killer-Version deren gleichnamigen Songs von 1974. Besonders das abschließende Instrumentalfinish mit integriertem "Free-Bird"-Feeling dürfte jedes Southern-Rock-Herz höher schlagen lassen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Hoffentlich bekommt man den Song auf Doc Holliday’s nächster Stippvisite in "Good Ole Germany" mal live zu hören. Klasse! Als "inoffiziellen" Hidden-Track hören wir dann, als Indiz für Bruce’s religiöse Verbundenheit, noch eine feine, akustische Version von "Amazing Grace". Fazit: Doc Holliday (Brookshire, Stone, Ford, Lastinger und Samuelson) präsentieren sich nach so vielen Jahren immer noch als eine homogene Einheit. Ihr Sound wirkt sehr relaxt, authentisch, erdig, trocken, locker, frisch und lebendig zugleich, Brookshire’s Stimme und sein Gitarren-/Dobrospiel haben nichts von ihrer Faszination verloren. Wir fiebern jetz schon ihren nächsten Taten entgegen. Auf die nächsten 25 Jahre, Doc Holliday! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3901
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Run for your life
Fire on the mountain
Corinna
The ballad of Curtis Loew
Bad company

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