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Aldean, Jason - they don't know [2016]
7. Studio-Album von Jason Aldean. Er zählt schon seit geraumer Zeit zu den Stadien-füllenden Megastars der Nashville-Szene und was soll man nach sechs Alben, die alle bis auf zwei kleine Ausnahmen unter den Top-5 der Billboard Country- als auch der Genre übergreifenden Charts gelandet sind (die beiden letzten jeweils in beiden Rankings auf Platz 1), großartiges ändern? Aldean und sein Langzeit-Produzent Michael Knox fahren weiter die Erfolgslinie und überlassen das Experimentieren anderen. Gut so! Man ist mittlerweile in der bequemen Lage, sich in Ruhe die Songs herauspicken zu können (natürlich ist auch hier wieder alles am Start, was sich an angesagten Songwritern auf dem Markt befindet), die zu Jason am Besten passen. Mit seiner exzellenten Liveband, bestehend aus Rich Redmond, Tully Kennedy und Kurt Allison, die jederzeit in der Lage ist, auf Augenhöhe mit den arrivierten Nashville Studio-Musikern zu agieren (auch hier sind natürlich wieder bewährte Leute wie u. a. Adam Shoenveld, Danny Radar, Rob McNelley, John Willis, Mike Johnson mit an Bord) hat man dazu ein perfekt eingespieltes und funktionierendes Team, auf das man sich ebenfalls blind verlassen kann. So wird auf seinem neuen Werk "They Don't Know" auch diesmal an die bewährten Konzepte von "My Kinda Party" und "Old Boots, New Dirt" nahtlos angeknüpft. Überwiegend kräftige und mitreißende Countryrocker sowie ein paar Balladen, die vom Anliegen dazu prädestiniert sind, ein Spektakel in den großen Arenen, die mittlerweile nun mal Aldeans überwiegende Projektionsfläche sind, abzuliefern. Die Songs sind durchweg klasse und vielleicht sogar noch ein wenig besser als bei früheren Werken. Erneut gibt es satte 15 Tracks, beginnend mit euphorischen, vom knackigen E-Gitarren durchzogenen "Lights Come On" (belegte bereits Platz 3), bis zum abschließenden, atmosphärischen "When The Lights Go Out". Man hat lediglich wieder die Qual der Wahl, welche Stücke als Singles ins Rennen geschickt werden sollen. Den zweiten Anlauf macht das von dezenter Melancholie gezeichnete, etwas ruhigere "A Little More Summertime", das eher Aldeans sentimentale Seite repräsentiert. Tradition hat ja auch ein Duett mit einer aktuell angesagten Kollegin. Diesmal ist Kelsea Ballerini die Partnerin beim der herzzerreißenden, Blockbuster-tauglichen Ballade "First Time Again". Am wohlsten fühlt sich Aldean aber spürbar, wenn in Southern-rockiger Manier, wie beim krachenden Titelstück "They Don't Know" (geht in Richtung "My Kinda Party"), "One We Won't Forget" oder dem herrlichen "The Way A Night Should Feel" (Co-Writer Brett James) ordentlich Gas gegeben wird.. Fazit: Superstar Jason Aldean geht unbeirrt seinen Weg weiter. Rockiger New Country vom Feinsten! Das Songmaterial ist exzellent und "They Don't Know" bietet erneut exakt das, was seine Fans von ihm hören wollen. Das Album wird, das wissen wir schon jetzt, ganz sicher wieder die Pole erklimmen. Was eigentlich in seiner Karriere nur noch fehlt, ist eine Gene-übergreifende Billboard Top 100 Nr.1-Hitsingle. Bleibt lediglich die spannende Frage, ob es diesmal klappt. Verdient hätte er es und das Material hat allemal die Klasse dazu. Wir sagen, viel Glück und 'toi toi toi', Jason Aldean! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Lights Come On - 3.14
2. A Little More Summertime - 3.39
3. This Plane Don't Go There - 2.59
4. Comin' In Hot - 2.59
5. First Time Again (with Kelsea Ballerini) - 3.24
6. Bad - 3.33
7. They Don't Know - 3.15
8. One We Won't Forget - 3.16
9. Whiskey'd Up - 3.11
10. In Case You Don't Remember - 2.59
11. All Out of Beer - 3.18
12. Any Ol' Barstool - 3.23
13. The Way a Night Should Feel - 3.04
14. Reason to Love L.A. - 3.22
15. When the Lights Go Out - 3.25

Art-Nr.: 9266
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Allman Brothers Band, The - seven turns [1990]
Review von AMG:

The Allman Brothers Band's comeback album, and their best blues-based outing since Idlewild South that restored a lot of their reputation. With Tom Dowd running the session, and the group free to make the music they wanted to, they ended up producing this bold, rock-hard album, made up mostly of songs by Dickey Betts (with contributions by new keyboardman Johnny Neel and lead guitarist Warren Haynes), almost every one of them a winner. Apart from the rippling opening number, "Good Clean Fun," which he co-authored, Gregg Allman's contribution is limited to singing and the organ, but the band seem more confident than ever, ripping through numbers like "Low Down Dirty Mean," "Shine It On," and "Let Me Ride" like they were inventing blues-rock here, and the Ornette Coleman-inspired "True Gravity" is their best instrumental since "Jessica." ~ Bruce Eder, Rovi

Die komplette Tracklist:

1 Good Clean Fun - 5:09   
2 Let Me Ride - 4:36   
3 Low Down Dirty Mean - 5:30   
4 Shine It On - 4:51   
5 Loaded Dice - 3:29   
6 Seven Turns - 5:05   
7 Gambler's Roll - 6:44   
8 True Gravity - 7:58   
9 It Ain't over Yet - 4:54

Art-Nr.: 7232
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Allman, Devon - ride or die [2016]
Prächtiges, neues Werk von Greg Allman's Sohn (ex Royal Southern Brotherhood), der wirklich immer reifer und stärker wird. "Ride or die" zeigt ihn in exzellenter Verfassung. Blues, Rock, Bluesrock, Soul, Roots mit viel Southern-Esprit, verziert mit großartigem Gitarrenspiel, bei dem der Funke sofort überspringt. Großartig!

Aus der Original U.S.-Produktbeschreibung:

Son of Greg Allman, Devon Allman's `RIDE OR DIE` is his third solo record for RUF Records. The album contains twelve soulful and powerful tracks that showcase Allman's maturity as a songwriter, a singer, and his continuous evolution into one of the top guitarist on the scene today. Co- produced along with Grammy winning Tom Hambridge, Allman takes you on a journey through his own intimate back roads and personal highways. It's an emotional journey that takes you through the mountain highs and valley lows, while sheltered from the storms under melodic choruses, surrounded by verses rich with powerful messages throughout some of the deepest material that he has ever written and recorded. There is no doubt that his family's musical DNA has graced Devon Allman with that "Allman Soul," but there is clearly no denying that he puts his personal stamp and his own style, of bending and twisting the blues, into his own Devon Allman brand.`RIDE OR DIE` defines where the artist is today.
Last year Devon received praise from Guitar Player Magazine as they referred to his last CD `Ragged and Dirty` as `powerful, soulful vocals to dig-in-and-let-fly guitar work.` Now on `RIDE OR DIE,` it just gets more soulful. It is definitely Allmanâ TMs most powerful recording yet. The new album shows an artist in full, self assured command.

Das komplette Tracklisting:

1. Say Your Prayers - 3:15
2. Find Ourselves - 3:10
3. Galaxies - 4:57
4. Lost - 4:32
5. Shattered Times - 3:31
6. Watch What You Say - 4:18
7. Vancouver - 4:13
8. Pleasure & Pain - 4:07
9. Hold Me - 2:26
10. Live from the Heart - 4:49
11. Butterfly Girl - 4:35
12. A Night Like This - 4:20

Art-Nr.: 9275
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Blackberry Smoke - like an arrow [2016]
Blackberry Smoke trumpfen wieder ganz groß auf! Das neue Album von Atlanta's Vorzeige Southern Rock-Truppe, "Like an arrow", knüpft, nachdem man sich mit dem wirklich nicht schlechten, aber für das Potential dieser Band eher durchschnittlichen Vorgängerwerk "Holding all the roses" eine kleine schöpferische Pause gegönnt hatte, wieder nahtlos an die Großtaten von ""The whippoorwill" und "Little piece of dixie" an. Großartige, Gitarren-orientierte, zuweilen leicht Countryrock-eingefärbte Southern Rock-Mugge mit allen Zutaten, was das Genre-Herz begehrt. Gast bei der herrlichen, Slideguitar-getränkten Ballade "Free on the wing" ist Gregg Allman. Blackberry Smoke untermauern ihren Status als eine der führenden Bands der jungen Southern Rook-Bewegung erneut sehr eindrucksvoll. Baumstarke Vorstellung!

Ggf. weitere Infos folgen in Kürze!

Das komplette Tracklisting:

1. Waiting for the Thunder - 4:07
2. Let It Burn - 2:56
3. The Good Life - 3:59
4. What Comes Naturally - 4:21
5. Running Through Time - 4:44
6. Like an Arrow - 4:24
7. Ought to Know - 4:16
8. Sunrise in Texas - 4:36
9. Ain't Gonna Wait - 3:38
10. Workin' for a Workin' Man - 2:59
11. Believe You Me - 2:59
12. Free On the Wing (feat. Gregg Allman) - 5:48

Art-Nr.: 9303
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Campbell, Owen - breathing bullets [2016]
Vor 2 Jahren sorgte Owen Campbell, "one of Australia's most gifted bluesrock and roots guitarists and singers" mit seiner exzellenten Veröffentlichung "The pilgrim" für enorm viel Aufmerksamkeit und Begeisterung in der Blues- und Rootsrock-Landschaft. Seele, Leidenschaft und Spirit erfüllten seine Songs. Nun liegt mit "Breathing bullets" der ersehnte Nachfolger vor - und der Mann aus New South Wales mit der kernigen, rauen, erdigen Stimme führt seine Mission mit abermals großer Klasse konsequent fort. Produziert von Southern-/Bluesrock-Kollege Devon Allman, sowie abgemischt und gemastert von dem Nashville-Haudegen Tom Hambridge liefert Campbell erneut eine Ansammlung großartiger Songs zwischen bluesigem Rootsrock und rootsrockigem Blues ab, oft ordentlich brodelnd, swampig, rau und explosiv, vereinzelt aber auch auf erdiger, akustischer Basis. Die Balance stimmt. Dabei besticht der Meister neben dem großartigen Songwriting und seinem markanten Gesang auch mit prächtigem Gitarrenspiel, das sich in furiosen E-Gitarren- und Slide-Momenten entlädt, zuweilen aber auch von äußserst fingerfertigem Acoustic-Picking bestimmt ist. Neben dem Einfluss alter, legendärer amerikanischer und britischer Blues-Helden, fühlt sich Campbell vor allem auch von Leuten wie Bob Dylan, Van Morrison und The Band inspiriert. Das Album startet mit dem tollen, brodelnden, sehr kraftvollen, dreckigen Blues-/Rootsrocker "Breathing billets", dem Titelstück also, das gespickt ist mit wunderbar würzigen Gitarrenriffs. Stark auch der schöne Orgel-Background und der exzellente Groove. Dazu wird die Nummer von einem feinen Southern-Flair und einem Hauch von Stones'schem "Exile on Main street"-Feeling umweht. Klasse Auftakt! Erdig, bluesig und vor allen Dingen sehr rootsig und groovy geht es auch bei dem swampig, schwülen "On my knees" zu. Campbell brilliert mit tollem Acoustic Gitarren-Spiel in Verbindung mit einer herrlich "tighten" Band-Performance (fette Orgel, drückende Basslines, dichtes Drumming). Das folgende, kochende "Howling" glänzt mit tollem Zusammenspiel aus führender Acoustic Gitarre und glühender Electric Lead Guitar, wieder ergänzt durch einen schönen Orgel-Hintergrund. Das starke "Eagle man" hingegen könnte auch aus dem Repertoire von Ryan Bingham stammen. Tolle, trockene, dabei aber überaus transparent instrumentierte Nummer mit großartiger Acoustic Gitarre, Piano, toller Percussion und filigranen Cello-Momenten. Dreckige, raue, auf den Punkt gespielte E-Gitarre führt uns durch den mit viel Rock'n Roll-Drive versehenen Boogie "Keep on walkinh'", bei dem der Protagonist noch eine paar klasse Harp-Einlage beisteuert. Sehr southern wird's dann nochmal bei dem herrlichen, mit einem schönen The Allman Brothers Band-Vibe (vor allem durch das typisch lockere, lässige Southern E-Gitarrenspiel) versehenen "Struggle town", bei dem Campbell zudem wieder mit tollem Acoustic Gitarren-Picking besticht. Owen Campbell macht da wieter, wo er mit "The pilgrim" aufgehört hat. Er liefert auch mit seinem neuen Album wieder eine fabelhafte Roots-/Blues-Performance ab, die, immer mal wieder mit einem dezenten Southern-Flair versehen, auf ganzer Linie überzeugt. Von diesem Burschen ist, macht er so weiter, sicher noch einiges zu erwarten. Ein großartiger Künstler!

Das komplette Tracklisting:

1. Breathing Bullets - 3.49
2. On My Knees - 3.39
3. Howling Now - 4.32
4. Rattlin' Round - 2.52
5. Eagle Man - 3.49
6. Keep on Walkin' - 2.45
7. Rise - 2.46
8. Soldier of Fortune - 3.43
9. Struggle Town - 2.45
10. Coming Home to You - 2.50

Art-Nr.: 9249
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Breathing bullets
On my knees
Howling
Eagle man
Keep on walkin'
Soldier of fortune
Struggle town

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Cyrus, Billy Ray - thin line [2016]
Neuer Stoff von Billy Ray Cyrus! Nach vier Jahren Abstinenz, zumindest was die Neuveröffentlichung von Musik in eigener Sache angeht, hat es den umtriebigen Allround-Künstler erneut gepackt, wieder ins Studio zu gehen und ein weiteres Album aufzulegen. Cyrus besitzt ja schon seit einiger Zeit mit Blue Cadillac Music sein eigenes Label und genügend finanziellen Spielraum, frei von irgendwelchem Druck, Musik zu komponieren und umzusetzen, wie es ihm gerade in den Sinn kommt. Diesmal hat er eine schöne Mischung aus Neukreationen und Coverversionen zusammengestellt, bei denen zum Teil in Wertschätzung, Einflussgrößen gehuldigt ("Stop Pickin' On Willie", Bryan Adams - "Hey Elvis" - beides launige Uptempo-Nummern-, Don Williams - "Tulsa Time" , Kris Kristofferson - "Help Me Make It Through The Night" und "Sunday morning coming down", Merle Haggard - "Going Where The Lonely Go") werden. Zur Umsetzung hat er dazu ein imposantes Aufgebot an Mitmusikern eingebunden, (teilweise Leute, die man auf einem Countryalbum nicht unbedingt erwarten würde) die dem Ganzen natürlich eine interessante Zusatzwürze geben. Zunächst hat Shelby Lynne beim wunderbar melancholischen Opener und Titelsong "Thin Line" (großartiges Highlight) und "Sunday Morning Coming Down" starke Gesangseinsätze, die ganz hervorragend mit Billy Rays "Raspel-Organ" (übrigens sehr tolle vokale Gesamtleistung von ihm) in Einklang stehen. Aerosmith-Gitarrist Joe Perry gibt dem rockig stampfenden "Tulsa Time" mit furiosen Wah-Wah-E-Gitarreneinlagen einen herrlichen Drive. Shooter Jennings ist bei "Killing The Blues" und "I've Always Been Crazy" mit an Bord und hat die Stücke auch produziert, letzteres wird durch Lee Roy Parnells prächtige Slideguitar-Künste veredelt. Dem nicht genug. Für den stimmungsreichen, rhythmischen, Fuß-wippenden Country Rocker "Hey Elvis" bitten Rock-Superstar Bryan Adams und Ex-Deep Purple- /Black Country Communion-Bassist und -Sänger Glenn Hughes mit inbrünstigen Harmoniegesängen (ihre markante Stimmen wurden deutlich hörbar zugesteuert) um die ersehnte Rückkehr des Rock'n Roll Königs ("...Hey Elvis, come back to Memphis, you're still the king"). Hughes musste dann auch beim balladesken "Hope (Let It Find You)" nochmal ans Mikro. Jungstar Kenley Shea Holm assistiert beim Klassiker "Help Me Make It Through The Night". Das Ende steht dann ganz im Zeichen der Familie Cyrus: Sohnemann Braison beweist sein geerbtes Talent mit Harmoniegesängen und E-Gitarrenspiel auf dem klasse umgesetzten Haggard-Country-Standard "Going Where The Lonely Go". Tochter Miley lässt den Hörer beim 'Outstanding Track' "Angels Protect This Home" quasi an einer spirituellen Sitzung mit Vater Billy teilhaben. Stoische Klangschalentöne und tibetanisch anmutende Gesänge von beiden (dazu ein paar Akustikgitarrenklänge von Billy Ray) fordern imaginär nahezu auf, in den Lotussitz überzugehen und den 9-Minuten währenden Abschluss-Track in Yoga-ähnlichen Sphären zu begleiten. Eine recht extravagante Zusatz-Geschichte, auf die man sich einlassen kann oder nicht, die aber nicht das Geringste daran ändert, dass Billy Ray Cyrus mit "Thin Line" wieder ein richtig starkes Country (Rock)-Werk abgeliefert hat. Der Mann bleibt ein toller authentischer Musiker, dem es immer wieder zuzuhören lohnt. Wir ziehen eine ganz dicke Linie unserer Hochachtung unter dieses hervorragend gelungene Album! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Thin Line (feat. Shelby Lynne)
2. Loving Her Was Easier (Than Anything I'll Ever Do Again)
3. They're Playin Our Song
4. My Heroes Have Always Been Cowboys
5. Stop Pickin on Willie
6. Sunday Morning Coming Down (feat. Shelby Lynne)
7. Tulsa Time (feat. Joe Perry)
8. Hillbilly On
9. Killing the Blues (feat. Shooter Jennings)
10. I've Always Been Crazy (feat. Shooter Jennings & Lee Roy Parnell)
11. Hey Elvis (feat. Bryan Adams & Glenn Hughes)
12. Help Me Make It Through the Night (feat. Kenley Shea Holm)
13. Hope (Let It Find You)
14. Going Where the Lonely Go (feat. Braison Cyrus)
15. Angels Protect This Home (feat. Miley Cyrus)

Art-Nr.: 9265
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Drive-By Truckers - american band [2016]
Die Drive-By Truckers in absoluter Bestform! Über "American Band" sagt "NPR Music" euphorisch "one of the nation's best bands has made what very well might be its greatest album". Tatsache ist, das die so überaus hoch geschätzte Neo Southern Rock-/Rootsrock-Truppe aus Athens/Georgia mit einem herausragend guten Werk am Start ist, das nur so vor prächtigem Songmaterial strotzt, für das ausschließlich die beiden Strategen Patterson Hood und Mike Cooley verantwortlich zeichnen. Trotz der natürlichen, von den Fans so geliebten DBT-Rauheit und der vorwiegend sehr provokanten und (politisch) engagierten Texte sind die Stücke frisch, melodisch und eingängig wie selten zuvor, was eine geniale Kombination ist. Tracks wie das hinreissende, von toller Piano-Begleitung bestimmte "Once they banned imagine", der von dreckigen Riffs und prächtigen, saftigen, sehr melodischen, markanten Lead Gitarren-Licks durchzogene Opener "Ramon Casiano", das geniale, lockere, nachdenklich und atmosphärisch in Szene gesetzte, dabei von einer wunderbaren Melodie bestimmte "Guns of Umpqua", das knackige, mit schön halligen, satten Gitarren inszenierte "Filthy and fried", sowie der von einem zwar simplen Rhythmus, dabei aber famosen, sehr variablen und prächtig im Ohr hängen bleibenden E-Gitarren-Linien bestimmte Roots-/Alternate Countryrocker "What it means" gehören vielleicht zu den Highlights des kompletten bisherigen Drive-By Truckers Repertoires überhaupt. Und das will bei dem grandiosen, bisherigen Output der Band wirklich etwas heißen. Produziert hat ihr "alter" Wegbegleiter David Barbe. Eine saustarke Vorstellung der "Truckers"!

Das komplette Tracklisting:

1. Ramon Casiano - 3:57
2. Darkened Flags On The Cusp Of Dawn - 2:42
3. Surrender Under Protest - 3:51
4. Guns Of Umpqua - 3:51
5. Filthy And Fried - 3:38
6. Sun Don't Shine - 3:24
7. Kinky Hypocrite - 3:13
8. Ever South - 5:44
9. What It Means - 6:25
10. Once They Banned Imagine - 4:11
11. Baggage - 5:45

Art-Nr.: 9285
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Elliott, Tim & the Wheels - volume 10 [2010]
Driving American Traditional Rock'n Roll des klasse Singer/Songwriters und Gitarristen Tom Elliott aus Virginia und seiner Truppe The Wheels. Die Jungs spielen zwanglos und unbefangen, frei von der Leber weg - und das macht richtig Laune. Dominiert werden die Songs von einem rotzigen, riffigen, straighten (Mehr)Gitarrenspiel, frei nach dem Motto "Drop the Les Paul down low and the let the speakers blow". Kernig, erdig, geradeaus! Wie eine schwungvolle Mixtur aus den Stones, frühem Tom Petty und den Georgia Satellites - hier und da mit einem Hauch von Blues und Funk. Schön retro! Bei vier Tracks spielt Steve Gorman von The Black Crowes das Schlagzeug - und den es-Krähen- und Cry Of Love-Gitarristen Audley Freed (streut ein paar scharfe Läufe und Soli ein) hat er auch gleich mitgebracht. Let's rock, Tim...

Das komplette Tracklisting:

1. To the Bone 4:27
2. Come On 3:42
3. My My 3:40
4. Thirty Day Tag 3:04
5. Hip Swing 4:14
6. Falling Fast 2:52
7. Honey Love 4:03
8. Bad Machine 2:35
9. Boomerang 4:49
10. Love Ain't So Blind 8:40

Art-Nr.: 7264
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 4,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Come On
30 Day Tag
Falling Fast
Honey Love
Bad Machine
Love Ain't So Blind

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Ellis, Tinsley - midnight blue [2014]
Der aus Florida stammende und heute in Atlanta/Georgia residierende "Southern-Bluesman" Tinsley Ellis mit einem bravourösen, neuen Album! Nach seinem Instrumentalwerk "Get it" aus dem vergangenen Jahr singt der "Gitarrenmeister" nun auch wieder - und zwar klasse! Der von der schreibenden Zunft oft als "hard-rocking, high-voltage blues guitarist" bezeichnete Ellis wird immer wieder mit Stevie Ray Vaughan verglichen. Auch seine Nähe zum Southern Rock-Blues, wie ihn beispielsweise The Allman Brothers Band spielt, ist bekannt. Doch auch Texas-Veteranen wie Freddie King, Clarence "Gatemouth" Brown, der "soulful Blues" eines BB King und die britische Bluesrock-Invasion der späten Sechziger und frühen Siebziger (John Mayall, Cream, Peter Green) prägen seinen Stil, genau wie eine gepflegte Portion Memphis Soul. All das kommt auf "Mifnight blue" deutlich zum Vorschein. Der Meister verarbeitet seine Einflüsse in einem hinreissend starken, geradezu packenden Album voller erstklassiger Songs. Aufgenommen wurde das Material in Quartett-Besetzung, wofür Ellis eine auserwählte Studioformation erstklassiger Mitstreiter engagierte: Kevin McKendree (Delbert McClinton, Brian Setzer) an den Keyboards (McKendree's fantastisches Orgel- und Piano-Spiel ergänzt sich kongenial zu Ellis' zündenden, fetten, virtuosen Gitarrenläufen), Ted Pecchio (Tedeschi Trucks Band) am Bass und Lynn Williams (Delbert McClinton) an den Drums. Ja und das Gitarrenspiel des Protagonisten - was soll man dazu noch sagen? Es ist einfach nur klasse. Er spielt fett, rockig, aber auch mal voller Gefühl. Seine manchmal ausgedehnten Soli bleiben hervorragend hängen, denn was Ellis abliefert, ist kein "nevöses Gefrickel", sondern steckt voller Hngabe, voller Seele, voller Stuktur und Melodik - und voller Spielfreude. "Midnight blue" besticht mit Intensität, viel Herz und großer Vielfalt. Wie gesagt, alle Stilrichtungen, von denen sich Tinsley Ellis irgendwie beeinflusst fühlt, sind vertreten. Es geht von krachenden, knochenharten, donnernden Rockern ("If the river keeps rising" - beginnt noch recht ruhig mit der Begleitung von akustischer Gitarre, doch dann bricht alles los, laut, packend, straight, sehr melodisch, mit ultra fetten Gitarren), über flüssig rockende Boogies ("That's my story" - sehr kraftvoll, das über 3-minütige Gitarrenfinish am Ende ist ein Traum), jazzigen Bar-Blues mit dem Flair eines Ray Charles (fantastisches Feeling), kernigen Southern-/Delta-Blues ("It's not funny" - man riecht das Southern-Flair förmlich, tolle Slidegitarre, starke Piano-Fills, herrlicher Groove, erinnert an eine Mischung aus The Radiators, Sonny Landreth und Little Feat), furiose, klassische Bluesrocker ("Mouth turn dry" - was für ein satter, sich durch nichts aus der Bahn bringen lassender und wie "an einer Schnur" durch den Song ziehender "Geradeaus"-Rhythmus, zündende, fette Gitarrensoli), bis hin zu herrlichen Slow Blues-Nummern ("Kiss of death" - magisches Gitarrenspiel, pure Emotion). Großartig! Volle Punktzahl für "Midnight blue"! Erfreut Euch dran! Tinsley Ellis ist in seinem Element - und das "better than ever"...

Das komplette Tracklisting:

1. If the River Keeps Rising - 3.48
2. Mouth Turn Dry - 4.53
3. Surrender - 5.16
4. It's Not Funny - 4.20
5. See No Harm - 4.24
6. The Only Thing - 3.17
7. Peace and Love - 4.38
8. Harder to Find - 6.38
9. That's My Story - 6.39
10. Kiss of Death - 7.05

Art-Nr.: 8430
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The river keeps rising
Mouth turn dry
Surrender
It's not funny
Harder to find
That's my story
Kiss of death

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Ellis, Tinsley - moment of truth [2007]
"A Southern Bluesrocker with monstrous guitar chops - feral, incendiary and fiery", verspricht der Sticker auf der CD-Hülle. Was sollen wir sagen?..., es passt! Erstes neues Studioalbum des großartigen Bluesrock-Veteranen aus Atlanta/Georgia seit 3 Jahren - und es ist ein klasse Teil geworden! Tinsley Ellis gilt schon seit Jahren in der Szene als äußerst versierter "high-voltage Blues guitarist", der des öfteren gern auch mal mit Stevie Ray Vaughan verglichen wird. Doch seine Einflüsse sind wesentlich weitreichender, gehen von den frühen britischen Blues-Größen wie John Mayall oder Peter Green, über klassische Blues-orientierte Rockbands wie Cream und die Rolling Stones, bis hin zu Freddie King und B.B.King. Sein neues, großartiges Album "Moment of truth" zeigt von vorn bis hinten, warum Ellis, sowohl bei den Fans als auch bei den "Kritikern", so beliebt und anerkannt ist. Ein paar Schlagworte dazu: Virtuose, messerscharfe, auf den Punkt gebrachte, fette Lead Gitarre überall, klasse Gesang, hervoragendes Songmaterial, Biß, Feuer, ausgezeichnete Melodien, ein astreiner Groove, saftiger, satter Sound, und selbstverständlich eine klasse Begleitband! Ellis' Bluesrock verdient die Bezeichnung "Blues" vor dem Wort "Rock" tatsächlich, denn auf eine klassisch, bluesige Basis legt er großen Wert! Viele der Tracks bewegen sich im Midtempo- oder im Blues-Balladen-Bereich, dennoch versprühen sie eine ungeheure Power und Kraft, vor allem wegen der stets "lauten", sehr satt und durchaus würzig, dreckig gespielten Gitarrenlinien. Das hat eine hohe Intensität! Tinsley ist spürbar mit Leib und Seele bei seiner Musik! Sehr angenehm wirken die in den Songs immer wieder unaufdringlich eingebauten Orgel-Untermalungen, die die deutliche Gitarren-Dominanz des Meisters hervorragend ergänzen. Zu den Highlights eines durchweg starken Albums zählen beispielsweise der von herrlichen Cream-like Licks geprägte Retro-Bluesrocker "Say too much" mit seinen kraftvollen Gitarrenlinien, der dynamische, straighte, riffige, gut gelaunte Rock'n Roller "Someday", der wunderbar groovige, dabei kochende, Wah Wah-Gitarren-getränkte Midtempo-Bluesrocker "Get to the bottom", der gefühlvolle, aber mit intensiven Gitarrenlinien präparierte Slow-Blues "You're gonna thank me" (klasse Percussion-Background, wunderbare Orgel-Untermalung), der kernige und prächtig ins Ohr gehende Stones-like Seventies-Rocker "Tell the truth" (Background-Gesang: Michelle Malone), die großartige, überaus melodische, aber sehr knackig gespielte Bluesrock-Ballade "Too much of everything" mit dem gepflegten Orgel-Hintergrund und den famosen, wunderbar harmonisch rüberkommenden Wah Wah-Spielereien (inklusive exzellenter Soli), der kochende Blues-Boogie "Bringin' home the bacon", der von einem herrlichen Bass-Groove zurückhaltend nach vorn getriebene, klassische Rockin' Blues "Freeway soul" mit seiner gelungenen Melodik und den messerscharfen, aber locker gespielten Gitarrenläufen, die "rollicking" Coverversion von Sam & Dave's "I take what I want", oder auch der dampfende, Slide-getränkte Rock-Kracher "Stare at the sun"! Tinsley Ellis erldigt seinen Job nicht nur mit Bravour, sondern auch mit viel Herz und Seele! Ein Könner! "Moment of truth" ist ein weiteres, prächtiges Werk in der langen Reihe bisheriger, erfolgreicher und viel beachteter Veröffentlichungen dieses "earthy and dedicated, roots rocking blues journeyman". Top!

Art-Nr.: 5060
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Somebody
Get to the bottom
Tell the truth
Too much of everything
Freeway soul
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Ellis, Tinsley - speak no evil [2009]
Das renommierte, vor allem in Jam-Kreisen höchst angesehene Magazin "Relix" sagt über Tinsley Ellis' neues Album: "Powerful, spine-tingling guitar and gritty, soulful vocals - an inspired and passionate fusion of Blues and Southern Rock". Das ist kurz und knapp auf den Punkt gebracht, denn in der Tat ist "Speak no evil" ein tolles, voller Seele steckendes, knackiges Bluesrock-Album geworden. Der Mann aus Atlanta/Georgia, "a hard-rocking, high-voltage blues guitarist" (und was für ein großartiger), wird schon seit ewigen Jahren mit Stevie Ray Vaughan verglichen. Es trifft zwar zu, dass Ellis durchaus in seinem Stil Spuren vom unvergessenen Stevie Ray hinterlässt, doch er gilt als alles andere als einer, der sich ausschliesslich von dessen Spiel inspirieren lässt. Andere Texas-Grössen wie beispielsweise Freddie King oder Clarence "Gatemouth" Brown hinterlassen ebenso ihre Spuren wie der "soulful Blues" eines B.B.King oder auch die britische Bluesrock-Invasion der späten Sechziger in Form von Peter Green's Fleetwood Mac, John Mayall's Bluesbreakers, Cream und den Rolling Stones. All das verarbeitet Ellis zu seinem beeindruckenden, eigenen Stil, der immer durchsetzt ist mit diesem, seiner Heimat entsprechenden, vollkommen natürlich rüberkommenden Georgia-Southern-Vibe. Tinsley Ellis ist ein fantastischer, mit allen Wassern gewaschener Gitarrist, ein großartiger Songwriter und ein klasse Sänger. "Speak no evil" beeindruckt durchweg mit prächtigem Songmaterial voller hervorragender Strukturen. Das Material des neuen Albums offenbart, neben den Einflüssen der bereits erwähnten Künstler, zudem eine Tendenz in eine etwas Rock-orientiertere Richtung, ohne dabei je die Blues-Emotionen zu vernachlässigen. Viel Robin Trower-Flair ist spürbar, einige Wah Wah-Hooks inklusive, auch mal ein straightes Riff der Sorte Free oder Bad Company ist zu hören, ebenso wie Einflüsse von ZZ Top. Dabei geht Ellis kaum einmal "volles Rohr", sondern spielt zumeist in einem, allerdings durchaus "prickelnden" und vor allen Dingen kraftvollen Midtempo-Bereich mit ordentlich "Pfeffer in der Suppe" und jeder Menge zündender Gitarrenpower. Die wunderbaren Grooves und Rhythmen kommen klar und knackig produziert rüber, ebenso das prächtige, virtuose Gitarrenspiel des Meisters. In jedem Song steckt ein Solo, das seine bestechende Spielkunst demonstriert - variabel, locker, würzig, kochend, brodelnd, glühend, wie es das jeweilige Stimmungsbild verlangt. Dazu packt er seine Songs noch in eine klasse Melodik, Beste Beispiele für das hervorragende Material sind Stücke wie der von starken Wah-Wahs und einem lodernden Hendrix-Feuer begleitete, kraftvolle, melodische Bluesrocker "Sunlight of love", der dreckige, mit herrlicher, zurückhaltender Orgel-Untermalung inszenierte, voller zwirbelnder Gitarrenläufe steckende Midtempo-Blues "Speak no evil", das voller Robin Trower-Flair steckende "It takes what it takes", das allerdings zusätzlich mit feinen Twin-Riffs und einem hinreissenden, voller Southern-Esprit steckenden Gitarrensolo aufwartet, der swampige, schwerblütige, schwül groovende Rock-Blues "The other side", der ungemein melodische, sicher auch ein gewisses Clapton-Feeling nicht leugnende, von wunderbaren, ausgedehnten Gitarrenläufen begleitete, lockere, aber knackige Bluesrocker "Cold love, hot night", das etwas von Bad Company verspührende "Left of your mind", der kernige, von einem beinharten, tierischen ZZ Top-like Groove begleitete, fette, mit fulminanten Gitarren vollgepackte Bluesrocker "Grow a pair" oder das das Album schliessende, furiose Instrumental "Rockslide". Keine Frage, Tinsley Ellis hat, obwohl schon so lange im Geschäft, ein sehr starkes, überaus ambitioniertes Album abgeliefert. Der Mann ist noch immer hungrig. So etwas ist alles andere als alltäglich und darf als großes Kompliment gewertet werden. So ist's richtig, Mr. Ellis, weiter so! "Finest Bluesrock from Atlanta/Georgia"!

Das komplette Tracklisting:

1 Sunlight of Love - 4:15   
2 Slip and Fall - 3:59   
3 Speak No Evil - 5:08   
4 It Takes What It Takes - 6:00   
5 The Other Side - 4:14   
6 The Night Is Easy - 4:13   
7 Left of Your Mind - 3:44   
8 Cold Love, Hot Night - 4:19   
9 Amanda - 4:22   
10 Loving for Today - 6:02   
11 Grow a Pair - 4:30   
12 Rockslide - 3:47

Art-Nr.: 6603
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Sunlight of love
Speak no evil
It takes what it takes
The other side
Cold love, hot night
Grow a pair

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Elmore, Jason & Hoodoo Witch - champagne velvet [2016]
"The hottest new guitar hero, deep from the heart of Texas" und seine Band Hoodoo Witch mit ihrem dritten Album! Ein "Killer-Teil"! Elmore ist ein Meister seines Fachs - und ein klasse Sänger!

Aus der Original U.S.-Produktbeschreibung:

Champagne Velvet is the third release from Dallas,TX based Jason Elmore & Hoodoo Witch on the Underworld Records Label. This high-energy trio blends jump blues, hard-hitting rock, vintage soul/r&b, and traces of 60's country into a unique-but-familiar sound that always maintains the essence of the blues while simultaneously offering a fresh take on the genre.

Soundfiles und ggf. weitere Infos folgen in Kürze.

Das komplette Tracklisting:

1. House Rockin' Boogie #7 - 2:15
2. Double My Money - 3:34
3. Midnight in Memphis - 5:48
4. Maybe - 3:08
5. Shine Your Light - 4:57
6. Cross Eyed Woman - 3:37
7. Lament for Evelyn Mchale - 2:38
8. Right as Rain - 4:10
9. Wish - 4:28
10. Land of Plenty - 4:16
11. Champagne Velvet - 2:38
12. The Promise - 0:35
13. Green to Gone - 4:26
14. Mary Jane - 2:24

Art-Nr.: 9276
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Georgia Shine Band - same [2016]
'Smokin' hot original Southern Rock'! Eine absolut treffende Umschreibung der seit 2013, aus Atlanta, Georgia, bestehenden, recht neuen Southern Rock- Formation Georgia Shine Band, die jetzt mit ihrem gleichnamigem Debüt (alles Eigenkompositionen) sofort famos auftrumpft. Hier sind allerdings keine Jungspunde zu Werke geschritten, sondern gestandene und erfahrene Musiker aus der Atlanta-Szene, die schon für und mit arrivierten Bands des Genres zusammengespielt haben. Bei einem klangvollen Namen wie dem von Doug Southern, dem Leader, Sänger, Songwriter/Texter und Gitarrist der Truppe, war der einzuschlagene Musikpfad ja quasi schon determiniert. Er bildet mit den weiteren Gitarristen Kevin Taylor und Dustin McElroy (beide haben früher mit dem einstigen, mittlerweile ja leider verstorbenen Lynyrd Skynyrd-Drummer Bob Burns in einer Band gespielt, Taylor auch sporadisch mal für Molly Hatchet) das klassische 3-Gitarren-Line-Up. Drummer Mark Smith (früher Southbound Band und Three Leg Dog) und Bassist Brian Watson bilden die routinierte Rhythmus-Fraktion. Als zusätzliche Gast-Musiker hat der Georgia-Fünfer noch Southerns Tochter Layla Rae (die ist schon bei den berühmten "Simple Man Cruises" aufgetreten) im Background, David Smith (bass), Dave Lamar James (klasse Keys) und Rick Willaford (Percussion) mit an Bord genommen, Letztgenannter hat das Werk sehr schön rau, ungeschliffen und erdig, ja fast im Live-Ambiente mit Doug in Assistenz produziert. Vierzehn durchgehend großartige, sich an der großen Southern Rock-Zeit der Siebziger Jahre orientierende Stücke mit einer Spielzeit von fast genau einer Stunde sind der treffliche Beweis, dass diese Musikrichtung sich einfach nicht tot kriegen lässt und immer wieder für neue Überraschungen gut ist. Die Opener "Redneck" und "Ink Under My Skin" lassen es sofort standesgemäß in einstmaliger Lynyrd Skynyrd-/Molly Hatchet-Tradition voller typischer E-Gitarreneinlagen krachen und knarzen. Southern, dessen klasse Stimme insgesamt entfernt an die von John Hiatt erinnert (dazu kommen leichte Tendenzen in Richtung Ronnie Keel, Gary Jeffries, Jimmy Van Zant), hat hier dieses schön "grimmige" Flair eines damaligen Danny Joe Browns. Mit den herrlichen Balladen "Shame" (klingt wie eine Modifikation von "Lonesme Guitar") und "Love Is Alive" (feines Piano), dem sehr an The Marshall Tucker Banr erinnernden "I'm Gone", dem Bandnamen getreuen "Georgia Shine" (hier blinzelt ein wenig Charlie Daniels "Long-Haired Country Boy" durch) und dem starken "Johnny Rebb" (erinnert vom Aufbau an Doc Hollidays "Southern Man", zwei starke verschachtelte, "mehrstimmige" E-Gitarren-Kurz-Passagen in der Mitte und am Ende) hat die Band gleich fünf Hymnen-taugliche Tracks am Start (!), an die man spielend, ein typisches langezogenes Gitarrenfinish hätte anbauen können. Zur Anhebung des biergelaunten Stimmungsbarometers eignen sich vortrefflich solche Songs wie das furiose "Junkie Dumb", bei dem die höllisch gespielten Lead Gitarren regelrecht Funken sprühen lassen (toll!), die rhythmisch-shuffligen Boogie-Nummern wie "Hot Mess" (klingt wie eine Reinkarnation von Skynyrds "What's Your Name") und der inkludierte, zünftige Hidden-Track "You Know What I Mean" (folgt dem abschließenden überwiegend akustisch gehaltenen "64"). Die Georgia Shine Band bedient mit einem starken Debüt in erster Linie die Fraktion der Southern Rock-Nostalgiker, die es wehmütig nach Musik aus der Hochzeit von Bands wie Lynyrd Skynyrd, Molly Hatchet, Doc Holliday, Allman Brothers (einige Duane Allman-mäßige Slides sind hier auch vertreten), The Marshall Tucker Band, Charlie Daniels Band dürstet. Dies geschieht in Verbindung mit viel kreativer musikalischer Neuenergie, ähnlich wie es zeitgenössische Interpreten wie Rebel Pride, Rambler, Blackberry Smoke, Gary Jeffries, Holman Autry Band & Co. auch immer wieder praktizieren und umzusetzen versuchen. Ein echter neuer Stern am Southern Rock-Firmament dieses Quintett aus Atlanta, Georgia, und eine weitere starke Veröffentlichung in einem von vielen guten Neuveröffentlichungen begleiteten Southern Rock-Jahr 2016! So darf es gerne weitergehen. 'Shine On' Georgia Shine Band! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Redneck - 4:08
2. Ink Under My Skin - 3:41
3. Shame - 4:50
4. Born to Do - 2:54
5. I'm Gone - 4:53
6. Junkie Dumb - 5:07
7. Georgia Shine - 4:50
8. Love Is Alive - 4:26
9. Hott Mess - 3:01
10. Crazy Daisy - 3:40
11. Johnny Rebb - 5:34
12. Under Cover - 2:43
13. 64 - 4:28
14. You Know What I Mean (hidden track) - 5.01

Art-Nr.: 9247
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Redneck
Ink under my skin
I'm gone
Georgia shine
Love is alive
Hot mess
Johnny Rebb
Under cover

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Hoey, Gary - dust & bones [2016]
"Soulful hard rockin' Bluesrock" vom Allerfeinsten! Toll! "World renowned rock guitarist" Gary Hoey, der zudem auch ein hervorragender Sänger und exzellenter Songwriter ist, kommt mit einem gnadenlos starken, packenden, Energie geladenen, viel Dampf und Power ausstrahlenden, "rockin' and rollin'" Bluesrock-Album, wobei sich die Kombination aus Blues und Rock hier im wahrsten Sinne des Wortes die Waage hält. Der ursprünglich aus Boston stammende und heute an der amerikanischen Weslküste lebende Meistergitarrist trat in seiner bewegten Vergangenheit eher mit der Veröffentlichung jeder Menge Instrumentalalben, wie etwa Steve Vai oder Joe Satriani, in Erscheinung, wenngleich Hoeys Werke zum Teil wesentlich rootsiger und sogar Surf-orientiert waren. In den Neunzigern hatte er einen Riesen-Hit mit der Coverversion von "Hocus Pocus", einem der bekanntesten Stücke der holländischen Siebziger Jahre-Formation "Focus" um deren "Gitarrengott" Jan Akkerman. Hoey machte sich im Laufe der Jahre in der Szene einen großen Namen. Er tourte mit Leuten wie Jeff Beck, B.B. King, Dick Dale, Ted Nugent, The Doobie Brothers und Peter Frampton, um nur einige zu nennen, und der amerikanische Billboard listete ihn folgerichtig unter den 100 besten Gitarristen aller Zeiten. In der jüngeren Vergangenheit war Gary Hoey maßgeblich an dem neuen Album "Living like a Runaway" der "Queen Of Metal", Lita Ford, beteiligt, das er auch produzierte. Doch schon immer hatte er auch einen gewissen Hang zum Blues (immer in der Kombination mit kraftvollem Classic Rock), den er öffentlich erstmals mit dem bärenstarken 2013er-Werk "Deja Blues" ausgiebig und mit großer Bravour auslebte. Groß geworden mit der Musik solcher Boston-Acts wie den frühen Aerosmith und der J. Geils Band, beeinflusst von Größen wie Jimi Hendrix, Eric Clapton, Albert King, Stevie Ray Vaughan, Johnny Winter und Led Zeppelin, gelingt ihm mit "Dust & bones" erneut ein ganz großer Wurf. Welch aussergewöhnlicher, fantastischer Gitarrist Hoey ist, zeigt er hier wieder einmal in vollstem Umfang. Dieser Bursche ist kein "a one trick rock guitar shredder", nein, sein Spiel ist punktgenau, von herausragender Variabilität und Klasse. Aber, und das kommt bei "Dust & bones" abermals klasse zum Vorschein, der Mann ist darüber hinaus ein toller, ausdrucksstarker Sänger mit einer großartigen, leicht angerauten Stimme, der einige der Etablierten der aktuellen Bluesrock-Szene auch diesbezüglich locker in den Schaten stellt. Das Songmaterial ist exzellent und besticht neben dem rockigen, satten Ambiente mit prächtigen Melodien und einem schön saftigen, druckvollen, knackig frischen Sound. Auch Hoey's Band, das sind AJ Pappas am Bass und Matt Scurfield an den Drums, spielt groß auf. Alle harmonieren prächtig miteinander. Was ist das für eine Spielfreude, für eine Leidenschaft. Nicht nur Tracks wie der southern-swampige, dreckige, fette, von wuchtigen Riffs geprägte Opener "Boxcar Blues", der herrlich rollende, rockin' Swing-Boogie "Who's your Daddy" (fesselnde Gitarrenläufe), das mit tollen Riffs, Licks und famosen Soli gespickte, ordentlich abgehende "Born to love you" (kommt wie ein feuriger Mix aus Too Slim and The Taildraggers und ZZ Top), der satte, Slideguitar-getränkte, dem großen Johnny Winter gewidmete Volldampf-Boogie "Steamroller", der fantastische, wunderbar melodische, voller Kraft und Emotionalität dargebotene Slow-Blues "This time tomorrow", das straight rockende "Dust & bones", der brennende, swampige Slideguitar-Blues "Blind faith" (toller Groove, straighte, fette Riffs), oder die bluesige, hinreissende, kraftvolle, von wundervollen Gitarrenläufen durchzogene, zusammen mit Lita Ford im Duett präsentierte Hard Rock-Ballade "Coming home" sind wahre Knüller - nein, das komplette Album ist ein absoluter Bluesrock-Hit. Gary Hoey sagt, er sein mit dieser Musik zu Hause angekommen. Genau das spürt man und hört man auch. Das ist Bluesrock, wie er richtig Laune macht. Eine wirklich brillante Vorstellung von Gary Hoey!

Das komplette Tracklisting:

1. Boxcar Blues - 3:43
2. Who's Your Daddy - 4:15
3. Born To Love You - 3:15
4. Dust & Bones - 4:08
5. Steamroller (tribute to Johnny Winter) - 3:26
6. Coming Home (feat. Lita Ford) - 4:56
7. Ghost Of Yesterday - 3:47
8. This Time Tomorrow - 4:35
9. Back Up Against The Wall - 3:05
10. Blind Faith - 3:12
11. Soul Surfer - 3:42

Art-Nr.: 9246
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Boxcar Blues
Who's your daddy
Born to love you
Steamroller
Coming home
This time tomorrow
Blind faith

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Jamestown Revival - the education of a wandering man [2016]
Was für ein Pracht-Album! Welch eine "Americana-Perle"! Jamestown Revival sind Jonathan Clay (lead vocals, guitars, mandolin, banjp, harmonica) und Zach Chance (harmony vocals, piano, orrgan), bzw. ihre um 3 weitere Mitstreiter erweiterte Band. Die beiden, aufgewachsen in dem kleinen texanische Städtchen Magnolia, sind seit frühester Jugend beste Freumde, die sich bereits sehr früh von der Musik solch unterschiedlicher Ikonen wie etwa Guy Clark, John Prine, Willie Nelson, den Everly Brothers, Credence Clearwater Revival und Stevie Ray Vaughan inspirieren ließen und nicht mehr davon loskamen. Musik machen wurde ihre Passion. Und sie hatten, bzw. haben riesiges Talent. Die gemeinsame Karriere war also früh vorbestimmt. "The education of a wandering man" ist das zweite Album von Jamestown Revival, das den schon gefeierten Vorgänger "Utah" noch einmal klar übertrifft. Was ist das für eine herrliche, genauso leidenschaftliche, unbeschwerte, frische und authentische Roots-/Americana-Scheibe geworden, eine geradezu magische Kombination aus Klängen des amerikanischen Südens, klassischen Countryrock-Bezügen, Blues, Soul und Western Rock. Jonathan Clay und Zach Chance sind fantastische Musiker, Sänger (ihre Harmonie-Gesänge sind einfach wunderbar) und Songwriter mit höchster Ausstrahlung, umgeben von nicht minder starken Mitstreitern. Das durchweg von tollen Melodien bestimmte Songmaterial ist herausragend, es gibt nicht die Spur eines schwachen Stückes. Nehmen wir beispielsweise mal den mit einem unterschwelligen Hall in Szene gesetzten Roots-/Americana-Rocker "Love is a burdon". Die Nummer geht einem mit ihrem wundervollen Southern-/Wüsten-/Countryrock-Flair nicht mehr aus dem Ohr. Klasse hier auch die beiden Dual Lead Gitarren (Clay ist ein exzellenter Gitarrist) im Mittelteil. Die pure Americana-Wonne! Das kann man wahrlich auch von dem von einem hinreissenden Ghost Town-/Lost Highway-Feeling begleiteten, geradezu traumhaft melodischen, flockigen "Journeyman" behaupten. Die Nummer ist eingebettet in eine faszinierende Instrumentierung aus genialen (Baritone)Gitarren und einer wunderbaren, hintergründigen Orgel. Ein überragender Retro Wüsten-/Western-/Countryrocker dessen natürliche Magie einen nicht mehr los lässt. Oder auch der knackige, dynamische, straight nach vorn gehende Rootsrocker "Airliner" mit seiner abermals tollen Melodik, geschickt und nicht zu sehr im Vordergrund eingesetzten Bläsersätzen und den vorzüglichen Twin-Leads im Break, der herrliche Country-/Americana-Waltz "Always been wild", das, wie es der Titel schon vermuten lässt, sehr texanisch angehauchte, autobiographische, rootsige, Steelguitar-getränkte "Back to Austin", das soulige "Midnight hour", der tierische, mit tollem, stampfendem Drumming, trockenen Banjo-Klängen, rauer Bluesharp und ebenso rauer E-Gitarre inszenierte, swampige, dreckige Roots-/Bluesrocker "Poor man's gold", oder der famose, Rolling Stones-beeinflusste ("Dead flowers"), erdige, dabei wie Öl runtergehende, wunderbar melodische, knackige Countryrocker "Done me wrong" - ein musikalisches Highlight jagt das nächste. Jamestown Revival sind auf dem besten Weg sich ganz oben in der Spitze der aktuellen Roots-/Americana-Szene festzusetzen. Schon mit ihrem 2. Album bewegen sie sich locker auf dem Level solcher Kollegen wie etwa The Lone Bellow oder Jason Isbell. Eine begnadet starke Vorstellung von Jonathan Clay, Zach Chance und ihren Freunden. Wir freuen uns jetzt schon auf weitere Großtaten...

Das komplette Tracklisting:

1. Company Man - 3:04
2. Love Is A Burden - 3:51
3. Journeyman - 4:09
4. American Dream - 2:59
5. Airliner - 3:45
6. Always Been Wild - 3:20
7. Back To Austin - 3:57
8. Midnight Hour - 3:30
9. Poor Man's Gold - 3:35
10. Almost All The Time - 2:13
11. Done Me Wrong - 4:03
12. Head On - 4:50

Art-Nr.: 9311
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love is a burdon
Journeyman
Airliner
Back to Austin
Poor man's gold
Done me wrong

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