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Wilder, Webb - night without love [2020]
Auf seinem nun schon elften Album, "Night without love", die Mississippi Musician Hall of Fame-Ikone Webb Wilder "pleases and shocks, soothes and rocks", demonstriert erneut seine außergewöhnliche Wandlungsfähigkeit und den großen Spaß, den er selbst an seinem Schaffen hat und den er eins zu eins an seine Fans weitergibt. Der Mann aus Hattiesburg/Mississippi gehört ohne jeden Zweifel zu den schillerndsten und, im positivsten Sinne, verrücktesten Figuren der amerikanischen Rootsrock-Szene. Sein von viel Raffinesse, gleichzeitiger Direktheit, außerordentlicher musikalischer Kompetenz und viel Humor geprägter Mix aus Roots, Country, Americana, Southern Gumbo, British Invasion, Blues, Soul und jeder Menge "down home Rock'n Roll" ist genauso einzigartig wie unwiderstehlich. Ohne jemals den roten Faden zu verlieren, springt er von Song zu Song zwischen den einzelenen Genres hin und her. Wilder's Gesang ist einmal mehr exzellent, genauso wie die vorzüglichen Arrangements des hervorragenden Songmaterials mit seiner prächtigen, satten Gitarrenpräsenz. Stellvertretende Beispiele für die große Klasse dieses Albums sind beispielsweise der ungemein dynamische, straight nach vorn gehende, riffige, voller Nick Lowe-, Brinsley Schwarz- und Dave Edmunds-Spuren kommende Retro Rock'n Roller "Tell me what's wrong", der bluesige, mit einem leichten Honky Tonk-Feeling versehene (klimperndes Piano), sonst aber überaus erdige, dreckige, mit einem starken Shuffle-Drive ausgestattete, von Russell Smith (Amazing Rhythm Aces) komponierte Rootsrocker "Hit the nail on the head", der hinreißende, pure, Pedal Steel-getränkte (tolles Solo), traditionelle, von Wilder herausragend vorgetragene Country Honky-Tonker "Holdin' on to myself" (da kommt einem gar der legendäre Ernest Tubb in den Sinn), sein wunderbares, überaus melodisches, mexikanisch angehauchtes Cover von Los Lobos' "Be still" (großartige Acoustic Gitarren, dezentes Akkordeon), der knackige, von herrlichen Bariton Gitarren-Linien durchzogene, flotte, wieder sehr melodische Country-/Americana-Rocker "Buried our love", der mit tollen E-Gitarren inszenierte, erdig knackige, abermals mit nostalgischen Nick Lowe-/Brinsley Schwarz-Anleihen versehene Rootsrocker "Ache and flake (Go with the flow)", oder auch der mit toller Farfisa Orgel und bärenstarken E-Gitarren (2 ausgedehnte, grandiose Soli) präsentierte, rootsige Blues "Hi heel sneakers" (dezenter Doors-Touch). Insgesamt ist das Werk einfach ein typisches Webb Wilder-Album geworden, dass die Fans komplett begeistern wird. Alle erwähnten Stilelemente sind präsent. Wilder verbindet sie geradezu mühelos miteinander. Er und seine hervorragenden Musiker spielen herrlich dreckig, schön retro, völlig unbeschwert und zwanglos auf und präsentieren sich in allerbester Spiellaune. Dieser Truppe zuzuhören macht einfach tierisch Laune. Großartig!

Das komplette Tracklisting:

1. Tell Me What's Wrong - 2:32
2. Night Without Love - 3:45
3. Hit The Nail On The Head - 3:13
4. Holdin' On To Myself - 3:26
5. Be Still - 3:07
6. Illusion Of You - 3:28
7. Buried Our Love - 3:56
8. Sweetheart Deal - 3:18
9. Ache and Flake (Go With The Flow - 3:05
10. The Big Deal - 3:17
11. Hi Heel Sneakers - 4:28

Art-Nr.: 10035
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Tell me what's wrong
Hit the nail on the head
Holdin' on to myself
Be still
Buried our love
Ake and flake (Go with the flow)
Hi heel sneakers

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