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Ingram, Jack - big dreams and high hopes [2009]
Der ja schon seit langen Jahren in Texas wie ein Star gefeierte, großartige, charismatische Singer/Songwriter Jack Ingram, mit "Wherever you are" und "Love you" bereits zwei "Number One-Singles" und der Academy of Country Music-Auszeichnung "2008 Top New Male Vocalist Of The Year" im Rücken, kommt mit einem neuen Album, dem nunmehr dritten für das "Big Machine"-Label des großen "Nashville-Gurus" Scott Barchetta. Es ist, wie von Ingram schon zu Independent-Zeiten gewohnt, wieder ein Pracht-Teil geworden. Das ist exzellenter, knackiger, teils schön rockiger New Country auf der Höhe der Zeit mit einem Jack Ingram in absoluter Top-Form! Die Songs klingen, das ist logisch, zwar mittlerweile etwas mehr nach Nashville, aber seine staubige und erdige, von unzähligen Live-Shows in allen nur erdenklichen Roadhouses, Honky Tonks und Dancehalls Texas' geprägten "Red Dirt"-/Singer/Songwriter-Wurzeln aus der Vergangenheit merkt man ihm noch immer deutlich an. Und das ist gut so! Das von vorn bis hinten erstklassige Songmaterial steckt voller Kraft, voller Druck, voller herrlich satter E-Gitarren und "pounding drums", aber auch, wie man das schon immer von ihm kennt, voller ganz wunderbarer Melodien, die sich tief in unseren Gehörgängen festsetzen. Das bedeutet, dass sowohl die Freunde des rockigen Nashville New Country, als auch die Liebhaber texanischer "Red Dirt"-Klänge, zum Beispiel ala Chris Knight, Radney Foster (der hat im übrigen 2 Tracks mitkomponiert und tritt bei einigen Nummern auch als Produzent in Erscheinung) und Wade Bowen, voll auf ihre Kosten kommen. Das komplette Album ist schlichtweg ein Hit! Apropos Hit: Der bärenstarke, von satten E-Gitarren-Riffs (inkl. eines flammenden Solos), feinen Mandolinen-Fills, sowie druckvollen, antreibenden Drums bestimmte, traumhaft melodische Countryrocker "Barefoot and crazy" ist Ingram's "latest and career fastest-chart-climbing song", der mit Riesen-Schritten Richtung Spitze der Billboard Country-Singles-Charts marschiert (vielleicht seine nächste Nummer 1). Zu recht, denn das "Ding" ist eine wahre, rockin' New Country-Pracht! Jack Ingram trifft auf seinem neuen Album mit geradezu traumwandlerischer Sicherheit den schmalen Grat zwischen nahezu sicherem kommerziellem Erfolg in Nashville und seinen unverbrauchten, texanischen "Red Dirt"- und Americana-behafteten Singer/Songwriter-Roots. Das gelingt nur ganz wenigen, exzellenten Musikern - eben Leuten, wie einem Jack Ingram! Der Mann weis ganz genau, was er will, verfügt über aussergewöhnliche musikalische Klasse, ist ein Perfektionist. So sollte "Big dreams" eigentlich, die Freigabe des Labels war erteilt, schon viel früher in diesem Jahr erscheinen, doch Ingram war nicht hundertprozentig zufrieden, bemängelte noch die ein oder andere Nuance und stoppte das Vorhaben. Es ging zurück ins Studio, einiges wurde nochmal nachgebessert und jetzt ist die Scheibe, mit dem vollen Segen des Protagonisten, endlich draussen. Gleich der Opener ist ein richtiger "Knaller": Klasse Drive, eine tolle Melodie, die sich voller Frische in unseren Ohren einnistet, dynamische, zündende Gitarren, herrliche Mandolinen-Ergänzungen, ein leichtes, unterschwelliges Keith Urban-Flair - "Free" ist einfach eine klasse New Country-Nummer. Mit dem knackigen, von starken E-Gitarren, großartiger Orgel-Begleitung und "heulenden" Steelguitar-Linien, die sich prächtig in das rockige Gesamtbild einfügen, geprägten "That's a man" legt Ingram auch schon den nächsten "Knüller" nach, der auch als eine kraftvolle "Red Dirt"-Ausgabe von Brooks & Dunn durchgehen würde. Absolut traditionsverwurzelter, ungemein knackiger, melodischer "real" New Country vom Allerfeinsten! Eher an frühere Tage erinnert dann die wunderschöne, genauso rootsig wie glasklar in Szene gesetzte Ballade "Seeing stars", für die Ingram die unwiderstehliche Patty Griffin als Duett-Partnerin gewinnen konnte. Sein großartiger "gritty, raw" Gesangstil verträgt sich hervorragend mit dem der "angelic-voiced" Patty Griffin. So reiht sich an großartiger Song an den anderen und das Niveau bleibt bis zum Ende gleichbleibend hoch. Erwähnenswert vielleicht noch die Neuaufnahme seines alten Fan Favorites "Barby doll", das er unter Zuhilfenahme des mächtig grölenden "The Little Big Lost Beat Up Ford Funky Times Freedom Choir's", bestehend aus "Vorsänger" Dierks Bentley, Little Big Town, The Lost Trailers, Randy Houser, James Otto, Jedd Hughes und Blu Sanders, zu einem zeitgemässen, Energie geladenen, ausgelassenen, Party-tauglichen Roadhouse-Feger aufpeppt, und die fantastische, autobiographisch ausgerichtete Ballade "Big dreams & high hopes" (das Titelstück), die nahezu ausschließlich von ihrer tollen Melodie und Ingram's makellosem, kraftvollem Gesang lebt. "I'm proud of this album like crazy," sagt Jack Ingram über sein neues Werk, und das darf er auch wirklich sein. Zuletzt spielte er eine ausgedehnte U.S.-Tour im Vorprogramm von Superstar Toby Keith. Wenn er diese Qualität hält, wird es nicht mehr lange dauern, bis er seine eigene, groß angelegte "Headliner"-Tour startet. Das neue Werk jedenfalls dürfte eine Menge dazu beitragen. Großer Applaus der New Country-Welt für ein ganz starkes "Big dreams & high hopes"-Album!

Das komplette Tracklisting:

1 Free - 3:06   
2 Barefoot and Crazy - 3:31   
3 That's a Man - 3:57   
4 Seeing Stars - 3:54   
5 Not Giving Up on Me - 4:01   
6 Barbie Doll - 3:56   
7 Big Dreams & High Hopes - 3:52   
8 Heartache - 4:27   
9 Man in Your Life - 3:35   
10 King of Wasted Time - 3:39   
11 In the Corner - 4:54

Art-Nr.: 6529
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Ingram, Jack - live at billy bob's texas [2003]
Jack Ingram und seine großartige Beat-Up Ford Band mit ihrer esrten Live-Veröffentlichung! Aufgenommen im legendären Billy Bob's in Fort Worth/Texas während ihrer 2003er "Electric"-Tour spielen die Jungs, wie sollte man es auch anders erwarten, einen excellenten, erdigen, völlig zwanglosen, schön ursprünglich gehaltenen, unbeschwerten, staubigen Rootsrock-/ Alternate Country-/ Countryrock-/ Americana-Set, dessen prächtige, intime Live-Atmosphäre auf dem Album hervorragend rüber kommt. Der Mann aus Dallas gilt als einer der Vorreiter der jungen Texas Singer/Songwriter-Bewegung, die den musikalischen Roots- und Country-Traditionen des Lone Star State's neues Leben euínhauchten. Das beweist er auch eindrucksvoll an diesem Abend. Klar, die Einflüsse eines Steve Earle sind nicht zu leugnen, doch Ingram hat längst seinen eigenen Platz in der hoch angesehenen Garde texanischer Songwriter und Performaer gefunden. In einem schön roots-rockigen Gewand präsentieren er und seine Band (2 E-Gitarristen, Bass, Drums und Keyboards) eine Setlist von 15 Songs, die neben der ein oder anderen Coverversion (so hören wir zum Beispiel ganz großartige Versionen von Waylon's "Are you sure Hank done it this way" und dem legendären "Dim lights, thick smoke and loud loud music"), einen Überblick über Ingram's gesamte, bisherige Schaffenszeit gibt, den Schwerpunkt dabei aber dennoch auf die aktuelle "Electric"-Phase legt. Interessanteweise spielen sie bei diesem Auftritt sämtliche 5 Songs der "Electric - Extra volts"-EP, deren fantastisches Material ja zunächst nicht den Weg auf das "Electric"-Album fand, dann aber doch seperat auf der besagten EP veröffentlicht wurde. Klasse, diese Songs auch live zu hören! Sehr stark sind beispielsweise das bluesige, rauhe, "Red, white and blues", der Knaller "Nothing to gain", wie auch das melodische "A little bit". Die Show beginnt jedoch mit dem urigen, herrlich Bier geschwängerten, Good Time-Honky Tonker "We're all in this together", der den Laden sofort in die richtige Stimmung versetzt. Anschließend folgt eine gut 7 1/2-minütige Traumversion seines prachtvollen Vorzeige-Countryrockers "Beat Up Ford", der ja dann auch als Namensgeber für seine Begleitband fungierte. Flott, flockig, lässig, mit einer großartigen Melodie und tollem Text gleiten sie über den endlosen, klassischen Texas-Countryrock-Highway, begleitet von einer ständig präsenten, excellenten, schön weich gespielten Electric Slide, sowie feinem Klavier- und Orgelspiel. Weiter geht's mit dem zwischen Dwight Yoakam-Licks und Steve Earle-Parallelen hin und her balancierenden, tollen Alternate Country-Song "Flutter", voller klasse Gitarren und klimperndem HonkyTonk-Piano, gefolgt von dem lockeren, melodischen New Countryrocker "Nothing wrong with that" und dem Hank Williams gewidmeten (so klingt es auch) "Ghost of a man". Klasse auch die dreckige Version von der "Electric"-Nummer "Keep on keepin' on", bei der Ingram zeigt, daß er dem Publikum auch etwas zu erzählen hat, ebenso wie das mit einem guten Drive ausgestattete "She don't love you". Rund 64 1/2 Minuten lang großartige Rootsrock-/ Countryrock-/ Alternate Country-Unterhaltung in all seiner schnörkellosen, unbehandelten, staubigen Ursprünglichkeit. Wieder einer dieser atmosphärischen Mitschnitte, bei denen man glaubt, man sei mitten drin.

Art-Nr.: 2255
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Beat Up Ford
Nothing wrong with that
Dim lights, thick smoke (and loud loud music)
A little bit

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Ingram, Jack - live ~ wherever you are [2006]
Nächste bärenstarke Live-Scheibe von Jack Ingram, inklusive eines bei der "CMT-Outlaws"-Show 2005 aufgenommenen "Bonus"-Tracks sowie zweier brandneuer Studio-Stücke! Auch für diese Live-Dokumentation wählte Jack wieder einen texanischen, musikgeschichtsträchtigen Ort, die Gruene-Hall in New Braunfels! Während 2003 auf seiner Tour im Billy Bob’s/Texas der Fokus naturgemäß noch auf dem Material des damals aktuellen Albums "Electric" und der anschließenden Nachschlag-EP "Extra Volts" lag, konzentriert sich der mittlerweile schon mit Kultstatus bedachte Songwriter diesmal mehr auf Stücke aus seiner 1999iger "Hey You"-Schaffensphase, für manchen Ingram-Fan vielleicht sein bislang bestes Stuodiowerk. Die hier vorliegende, neue CD beginnt mit einer kurzen, schlicht gesprochenen Einleitung ("Hello"), in der Jack kurz das Konzept des neuen Werkes in unnachahmlichem Texas-Slang vorstellt, und schließlich zunächst mit dem ersten, der beiden neuen Studio-Tracks "Wherever you are"! Wunderschön die eingängige, locker ins Ohr fließende Melodie, dazu Ingram’s sanft-kratzige Stimme und das knackige, kraftvolle Arrangement! Der Texaner hat ja auch schon in geraumer Vorzeit immer wieder versucht, Brücken nach Nashville zu schlagen, was bei diesem Stück nicht nur durch den Produktionsort und die beteiligten Musiker untermauert wird und auch hervorragend gelingt. Dieser absolut radiotaugliche Song überzeugt zudem durch das starke Gitarrenspiel von Troy Lancaster und seine allerdings sehr unauffällig orientalisch anmutenden, Sitar-Untermalungen. Es folgt der zentrale Live-Part des Albums mit 10 Stücken aus der Gruene Hall: Rootsig, ursprünglich, zwanglos, staubig, wunderschön Americana-countryrockig! Und er startet direkt mit einem "Hey-You"-Dreier-Pack "in die Vollen"! Die herrlich melodische Nummer "I Would", in der Art und Weise, wie auch die Randy Rogers Band ihre Fans immer wieder zu begeistern weiß, gefolgt vom rhythmischen Uptempostück "How Many Days", sowie das mit gepflegten Steve-Earle-/Buddy Miller-Flair umhaftete "Work This Out" reißen das Auditorium zu Begeisterungsstürmen hin. Natürlich hat Jack seine ihn traditionell begleitende "Beat-Up Ford" Band um sich versammelt, die technisch brillant, druckvoll und sehr harmonisch zu agieren weiß. Man hat zwischendurch immer wieder den Eindruck, dass Gitarrist Jens Pinkernell großen Gefallen an alten Creedence-Clearwater-Revival-E-Riffs zu haben scheint, die er beim einen oder andern Solo immer wieder mal sporadisch in leicht abgewandelter Form einbringt, was hervorragend zum meist erdigen, rauen Soundgewand der Stücke passt. Seiner Vorliebe für Waylon Jennings-Cover zollt Jack dann beim honkytonk-trächtigen "Only Daddy That’ll Walk The Line" Tribut, inklusive starke "Klimper"-Leistung am Piano von Keyboarder Bukka Allen. Die balladeske, traumaft schöne Americana-Nummer "Biloxi", der rockige Footstomper "Mustang Run" und der fröhliche Country-Gröler "Happy Happy (Country Country)" sind dann die prächtigen Vorboten für den Kracher des Abends ("Barbie Doll"), das selbst so einem Anheizer wie Dan Baird und seinen Georgia Satellites in nichts nachsteht. Starke Vokalleistung von Jack, knackiges Instrumentieren seiner Band (inkl. tollen. Piano- und E-Gitarren-Soli), sowie ein Schlagabtausch mit dem gesangsfesten (und wohl auch trinkfesten) Publikum treiben die Atmosphäre auf den Siedepunkt. "Goodnight Moon" lässt das stimmungsgeladene Konzert dann lässig ausklingen. Ein weiteres, bereits zu Anfang angedeutetes Live-Bonbon folgt mit "Never Knocked Me Down" von der erwähnten, 2005er "CMT-Outlaws"-Show, welches nochmals unterstreicht, dass die Verbindung Ingram-Nashville durchaus, sofern er seine Roots-/Americana-Wurzeln nicht verliert, auch zukünftig als durchaus reizvolle Angelegenheit zu betrachten sein könnte. Atemberaubend hier das Zusammenspiel mit den Nashville Studiomusikergrößen, wie u. a. Paul Franklin, Shannon Forrest und dem furios agierenden Gitarrenhero Brent Mason, die auch live zeigen, wo die obere Messlatte des Instrumental-Könnens zu liegen scheint. Herrlich mit Jack harmonierend auch Danielle Peck im Background. Auch der abschließende Studiotrack "Love You" hat es in sich, ja ist nochmal ein richtiger Knüller: Dreckiger, Stones-/Dan Baird-riffiger, ungemein satter, rauer Country-Honkytonk-Rock mit dem kraftvollem Drumming eines Tommy Harden, klasse Fiddle-Fills von Joe Spivey, schönen Steeleinlagen von Mike Johnson, dem feinen "Geklimper" eines Mike Rojas und dem erneut sehr starken, satten, würzigen E-Gitarren-Spiel von Troy Lancaster. Das treibt die Vorfreude auf Ingram’s nächsten, hoffentlich bald kommenden Geniestreich im Studio bereits jetzt schon in die Höhe! "Live-Wherever You Are" ist ein weiteres Paradestück von Jack Ingram in Sachen Alternate-Country/Americana/Roots-/Red-Dirt-/Countryrock, egal wo man sich gerade befindet, ob in New Braunfels, Nashville oder auch im heimischen Wohnzimmer! Ein furioser Jahresauftakt 2006! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3900
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I would
Work this out
Biloxi
Barbie doll
Love you

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Ingram, Jack - this is it [2007]
Brandneues, großartiges Studio-Album von Jack Ingram! Seit seinem Wechsel zu Scott Borchetta's "Big Machine Records"-Label im Jahre 2005 läuft es bei Jack Ingram "wie der Teufel". Sein künstlerisches und musikalisches Potential war eigentlich von jeher unbestritten. Den Labels zuvor gelang es aber nicht (aus welchen schleierhaften Gründen auch immer), Ingram einem größeren Publikum transparent zu machen als seiner eher regional orientierten, texanischen Fangemeinde. Das sollte sich jedoch mit seinem letzten Live-Album und den dort beinhalteten Studio-Tracks "Wherever You Are" und "Love You" vehement ändern, denn beide schlugen in Nashville wie eine Bombe ein und katapultierten sich nacheinander auf die Nummer 1 der Billboard Country Singles-Charts! (Übrigens sind diese Nummern auch hier noch einmal enthalten, -eine tolle Sache für alle, die auf das Live-Album verzichtet haben-, zusätzlich sogar auch noch als Videoclips, -das starke "Love You" mit seiner humorvollen Pointe ist absolut sehenswert!) So macht "This is it" prinzipiell genau da weiter, wo die beiden letzten Studiotracks des Live-Albums aufgehört haben. Knackiger, angerockter New Country voller Energie und Biß! Klar, die Tendenz zu etwas Mainstream-haltigeren und Radio-freundlicheren Stücken ist unverkennbar, trotzdem lässt Jack seinen ursprünglichen, trockenen texanischen Charme niemals aussen vor. Zudem baut er einmal mehr auf vorzügliches Songmaterial! So werden "die Fans der ersten Stunde" mit dem Resultat sicher sehr gut leben können. Jack Ingram hat den Spagat vom rootsigen Texas-Countryrock zum Mainstream Nashville New Country prima hinbekommen. Die CD legt direkt mit drei "Knallern" am Stück los: Der von Radney Foster (Jack ist ein großer Fan von ihm) mitkomponierte, melodische, knackig kernige Heartland-Countryrocker "Measure Of A Man" besticht durch seine klasse Tempobreaks und die schönen, saftigen E-Gitarren in Verbindung mit tollen Manolinen-/Steelguitar- und Orgel-Ergänzungen, das ebenfalls recht kraftvolle "Hold On" bekommt durch die im zweiten Abschnitt von Sheryl Crow eingeflochtenen Harmonies seine prägnante Note, und mit "Lips Of An Angel" setzt Ingram dem Song der in den Staaten recht angesagten Modern Rock-Truppe "Hinder" seinen eigenen Stempel auf. Diese fette Power-Ballade ist gleichzeitig die erste Single und schon wieder auf dem Weg Richtung Spitzer der Charts! Toll hier einmal mehr die Steel- und Orgel-Arbeit. Die Fiddle- und Streicherpassagen verleihen dem Song gegen Ende einen angenehmen, aber nicht nerviges, poppiges Ambiente. In Zusammenarbeit mit Toddd Snider entstand das rootsige, trockene "Easy As 1, 2,3 (part II)", ein von Akustik-, Steel- und E-Gitarren dominierter Song (Refrain Richtung Tom Petty) mit knackigem Verlauf. "Ava Adele" ist ein seiner Tochter in recht intimer emotional warmer Art gewidmetes Stück. Weitere Highlights sind das großartige "Make A Wish (Coming Home Again)" eine würzige New Country-Nummer mit John Mellencamp'schem Heartland-Flair, der furiose an Chris Knight erinnernde Countryrocker "The Great Divide“ (starker Text, das Lied steigert sich kontinuierlich in seiner Ausdruckskraft, klasse das emotionale Break und die vorzügliche Slidegitarrenarbeit), wie auch das in der frechen, unbekümmerten Art der Warren Brothers abgelieferte "Maybe She’ll Get Lonely" (klasse E-Gitarre, Steel-Fills und schöne Harmonies). Zum Abschluss präsentiert Ingram mit "All I Can Do" in "rauchiger", erdiger Stimmlage noch eine sehr starke, ein dezentes Westcoast-Feeling vermittelnde New Country-/Americana-Nummer mit angenehmen Piano und Akustikgitarre-Klängen, die durch eine plötzlich und recht überraschend integrierte Horn-Section mächtig Volumen gewinnt, um am Ende aber wieder entspannt und locker auszuklingen. Alles in allem ist "This Is It" ein durch und durch in sich stimmiges, klasse Werk geworden, das der Intention Jack Ingram einem größeren Publikum vorzustellen, voll und ganz gerecht wird. Die Türen in Nashville sind geöffnet! Wir konstatieren deshalb in anerkennender Zustimmung: "Yes Jack, that is it"! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4762
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Measure of a man
Lips of an angel
Make a wish (coming home agagin)
Great divide
Maybe she'll get lonely

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