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Waco Brothers - freedom and weep [2005]
Die großartigen Waco Brothers aus Chicago um Jon Langford, den ehemaligen Frontmann der englischen Punk-Helden "The Mekons" sind zurück mit ihrem nunmehr bereits siebten Album! Langford und seinen Kumpels, allesamt gestandene Recken in der Rock-/ Roots-/ Alternate Country-Szene, u.a. Drummer Steve Goulding (Graham Parker & The Rumour), Bassist Alan Doughty (Jesus Jones), Steeler Mark Durante (Revolting Cocks) und Gitarrist Dean Schlabowske (Dollar Store), begeistern erneut mit einem satt rockenden, kantigen, aber auch sehr melodischen Roots-/ Americana-/ Alternate Country-Album in ihrem typischen,. forschen Stil, der ihnen so viel Respekt einbrachte. Voller Biß verarbieten sie deutliche Country-Traditionen, beispielsweise eines jungen Johnny Cash, mit zeitgemäßen, dreckigen Rootsrock-Impressionen (da wird man auch schon mal an die Drive-By Truckers erinnert) und dezenten, britischen Punk-Ansätzen ala The Clash! Doch in ihren wunderbaren, rotzigen, forschen, "alcohol-drenched anthems" lassen sich auch deutliche Stil-Elemente solcher Künstler wie Steve Earle, Dave Alvin, den Bottle Rockets und vor allem auch Jason & The Scorchers (deren country-orientiertere Sachen) ausmachen. Die Wacos sind nicht nur bekannt für ihre scharfzüngigen Texte, sondern auch für ihre, sowohl dreckigen, als auch sehr frisch wirkenden, "Straight forward"-Songs, die auf Grund ihrer Spielfreude, ihrer eigängigen Strukturen und klasse Melodik prima hängen bleiben. "Freedom and weep" untermauert dies nachhaltig! Sehr auffällig und angenehm ist das markante Zusammenspiel von satten, schrammelnden E-Gitarren und der teilweise recht dominanten, deutlichen Pedal Steel! Los geht's mit dem furiosen Uptempo Countryrock-Knaller "Nothing at all", durchzogen von einer prachtvollen Melodie, viel Drive, fetten Gitarrenriffs und einer, diesmal ziemlich im Hintergrund agierenden, klasse Steelguitar. Ganz starker Auftakt, der deutlich an Jason & The Scorchers erinnert. Das anschließende "Chosen one" ist ein schön kratziger, mit rotzigen, rauen Gitarren und frischer Steel instrumentierter, eckiger Roots-(Americana-Rocker, während uns mit "Come a long long way" jede Menge frischer Alternate Country-Wind aus den Lautsprechern entgegen weht. Sehr gut kommen hier die feine Mandoline und die einmal mehr sehr frisch wirkende, klare, leicht hallig eingesetzte Pedal Steel, sowie das insgesamt sehr relaxte, flotte, melodische, dennoch absolut knackige Arrangement! "Secrets", mit einem dezenten "Ghost Town"-/Western-Flair ausgestattet, wirkt ein wenig wie "Johnny Cash goes Punk"! Herrlich dieses geschickte Balancieren zwischen traditionellen Country-Strukturen und leicht irisch anmutenden, punkigen Rhythmen! Wieder hören wir das bereits hinreichend erwähnte, klasse Zusammenspiel zwischen einer frischen Steel und dreckigen E-Gitarren. Klasse auch der fetzige, gut abgehende Roots- /Alternate Country-Rocker "How fast the time" mit seinen schrammeligen E-Gitarren-Riffs und der klasse Solo-Gitarre, die schöne, traditionell verwurzelte, voller Dave Alvin- und Jason-Flair steckende Roots-Country-Nummer "Lincoln Town car", der trockene, mit satten Gitarren, feiner Mundharmonika und ordentlich Gas gebende Drums ausgestattete Rootsrocker "It's amazing", wie auch der mit einem gewissen Rockabilly-Einschlag versehene, etwas an Dave Alvin erinnernde, flotte Roadhouse-/Roots-/Countryrocker "On the sly" mit seiner klasse Melodie! "The Waco's continuing asset is the sense that they are on a chase, connecting the past with the main street of outlaws and thieves. As cowboys, they are more Butch and Sundance than John Wayne and Gary Cooper: anti-heroes who realize that these days, a white hat does not necessarily mean you're on the right side" (Mark Guarino/The Daily Herold), und " 'Freedom and weep' is one kick ass track after another from a group that's clearly in the midst of its prime" (Brett McCallom/Splendid E-Zine), mit diesen beiden zutreffenden U.S.-Presse-Zitaten ist eigentlich zusammenfassend noch einmal alles gesagt! Klasse Rootsrock-/Americana-/Alternate Countryrock-Stoff der Waco Brothers!

Art-Nr.: 3568
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Nothing at all
Come a long long way
Secrets
On the sly
Missing link

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Waco Brothers - going down in history [2016]
Chicago's Waco Brothers, die grandiose, Energie-geladene Rootsrock-Formation um Jon Langford, den ehemaligen Frontmann der englischen Punk-Helden "The Mekons" sind zurück im Rampenlicht mit einem, im wahrsten Sinne des Wortes, Kracher von einem Album. "Going down in history" ist eine packende, ungemein dynamische, raue, erdige, sehr, sehr knackige "Tour De Force" durch die Gefilde des ungezähmten Gitarren-Rootsrocks, Americana-Rocks und Alternate Countryrocks, das die sprichwörtliche "Schwarte nur so kracht". Hier wird wirklich gerockt - und wie! Tolles, hervorragend hängen bleibendes Songmaterial und ein satter, genauso rauer, wie glasklar und punktgenau produzierter Gitarrensound bestimmen das Album von vorn bis hinten. Die "Wacos" rocken in etwa auf der Schiene solcher Seelenverwandter wir Dan Baird, den Bottle Rockets, Old 97's & Co., mit einem Hauch britischer Einflüsse ala Rockpile. Macht einfach tierisch Laune. Enthalten ist eine furiose Coverversion des legendären Small Faces-Hits "All of nothing", sowie eine herrlich melodische, rootsige Fassung von Jon Dee Grahams Americana-/Country-Nummer "Orphan song". Also Leute, Lautstärkeregler auf einen amtlichen Pegel drehen und die Waco Brothers voller Power losrocken lassen - das ist ein Fest!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Everything that Jon Langford does outside The Mekons represents a part of his creative identity that isn't addressed in the group he founded in Leeds, England four decades ago. With the Waco Brothers, Langford and his deliberately motley crew (guitarist Dean Schlabowske, bassist Alan Doughty, mandolinist Tracy Dear and drummer Joe Camarillo) have explored the nexus of punk and country, cross pollinating the qualities they don't have in common and amplifying the things they share. The raucous, incendiary tumult that has resulted from The Wacos' crash at that intersection has filled eight studio albums and a fascinating collaboration with Paul Burch (2012's "Great Chicago Fire"), but to this point, the Wacos have only occasionally accessed their astonishing live power in the studio. With "Going Down in History," the quintet has finally harnessed the live energy that was so unceremoniously and gloriously presented on their 2008 live album, "Waco Express." "Going Down in History" jolts to life with the ringing first chords and galloping rhythm of "DIYBYOB" and its irresistible opening lyrical volley; "This is the first track from the last album/No one knows which way this ship will head/Sailors take warning, red eyes in the morning/You can't kill us, we're already dead." For the next half hour, the Wacos rarely left their hobnail boots off the gas pedal, roaring through the Bo Diddley-on-amphetamines chest-thump of "We Know It," the blistering swing of "Receiver" and the insistent tribal SOS of "Building Our Own Prison." Even their relatively lower key reading of the Small Faces' "All or Nothing" - the whole album is dedicated to late friend and Faces keyboardist Ian McLagan - bristles with an overt power that explodes at song's end, dissipating its melancholy theme. 20 years in and the Waco Brothers have created their defining album with "Going Down in History;" if you're not spent after this half-hour workout, well, there's always the repeat button. Use it at your own risk. (Brian Baker / Country Standard Time)

Das komplette Tracklisting:

1. Diybyob - 2:59
2. We Know It - 3:13
3. Receiver - 2:47
4. Building Our Own Prison - 2:46
5. All or Nothing - 2:57
6. Had Enough - 2:13
7. Lucky Fool - 2:54
8. Going Down in History - 3:05
9. Devil's Day - 3:18
10. Orphan Song - 2:45

Art-Nr.: 9110
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Diybyob
Building your own prison
All or nothing
Lucky fool
Going down in history
Devil's day
Orphan song

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