Als "straight rockin' and hard hitting Country" charakterisieren sie Ihre Musik in ihrer Band-Biographie, sie gelten bereits als einer der besten Countryrock Live-Acts des Mittel- und Südwestens der USA, Marty Stuart sagte unlängst über sie "They are the real deal! Mark my word, the world will hear about them", Toby Keith hat sie für sein "Show Dog Nashville"-Label unter Vertrag genommen und wir bezeichnen sie einfach mal als eine der besten und vielversprechendsten Southern Country Rock-Bands, die uns in den letzten Jahren begegnet ist: Die Rede ist vom bärenstarken Quintett Flynnville Train aus Kentucky, die mit ihrem, zum Teil übrigens von Kentucky Headhunters-Gitarrist Richard Young produzierten Major-Debut auf "Show Dog" gleich eine absolute "Killer"-Scheibe voller Southern Rock-Feuer abliefern! The Kentucky Headhunters treffen auf Dan Baird's Georgia Satellites und George Jones, so in etwa könnte man sich ihre fulminante Mucke vorstellen! Als wir vor einiger Zeit bereits ihr 2003 im Eigenvertrieb erschienenes Debut in unserem Programm anboten (5 Tracks davon sind auch auf dem nun erhältlichen Major-Debut enthalten), hatte bis zu diesem Zeitpunkt wohl kaum jemand der erlauchten New Country-/ Southern-/ und Countryrock-Gemeinde Notiz von dieser "geilen" Truppe genommen, doch das Teil schlug bei unseren Kunden ein wie eine Bombe. Inzwischen ist die Scheibe längst ausverkauft und partout nicht mehr zu bekommen, doch, wie gesagt, die verdiente Major-Veröffentlichung ist nun endlich da und Flynnville Train sind auf dem Sprung die Countryrock-Welt Nashville's gewaltig aufzumischen. Vor rund 2 Jahren wurde Toby Keith durch die "Booking Agency" der Kentucky Headhunters, gleichzeitig auch Keith's Agentur, ein Demo von Flynnville Train "zugespielt", anschließend erlebte er die Band live. Völlig aus dem Häuschen, noch "im Taumel der Begeisterung", nahm er sie sofort für sein Label unter Vertrag. Was sollen wir sagen? Der Mann hat das richtige Händchen und vor allen Dingen einen klasse Geschmack! Flynnville Train, daher auch der Name, werden "angeführt" durch die Brüder Brian (ein toller Sänger mit einer großartigen, klaren, sehr kraftvollen Stimme) und Brent Flynn (exzellenter Lead-Gitarrist und Background-Sänger)! Weiterhin an Bord: Jeremy Patterson (Zweiter Gitarrist), Wes Robinson, mittlerweile ersetzt durch Tim Beeler (Bass) und Tommy Bales (Drums) - alles erstklassige Musiker, die ihr Handwerk wahrlich verstehen! Ihre vorwiegend von einem herzerfrischenden Drive angetriebene, durch ein immenses Southern Rock-Flair gekennzeichnete, knackige, satte, "saftige" honky-tonkin' New Country/Countryrock-Musik wird vorwiegend von einem fetten Gitarrensound, straighten Rhythmen, dem bereits erwähnten, hervorragenden Gesang und sich geradezu in den Gehörgängen festbeißenden, wunderbaren Melodien geprägt! Manchmal wird das Ganze noch durch feine Fiddle-/Steelguitar-/ oder klimpernde Piano-Ergänzungen aufgelockert. Rockiger "Grit" und rootsige Ursprünglichkeit treffen auf herrlich klare, Nashville-Countrylinien! Das erinnert immer wieder an die frühen Kentucky Headhunters (mit denen sie im übrigen sehr gut begreundet sind), als diese seinerzeit in Nashville mit ihrem geradlinig rockenden, aber dennoch sehr traditionell verwurzelten, southern-fueled Countrysound für Furore sorgten. Also hinein ins pure Vergnügen: Los geht's mit dem furiosen, mächtig Dampf und Stimmung machenden, klasse rockin' Honky Tonk-/Roadhouse-/Party-/Country-Kracher "Last good time", der gleich mit jeder Menge Headhunter'scher und Georgia Satellite'scher Southern Rock-Würze die straighte Marschrichtung der Truppe vorgibt, dabei aber jederzeit klar und deutlich auf traditionell verwurzelten Countrypfaden bleibt. Toller Auftakt, wie sich's gehört, im Break mit einem glühenden, satten Gitarrensolo! Fette E-Gitarren bestimmen auch die anschließende, sehr melodische Hi-Energy Southern-/Countryrock-Ballade "Nowhere than somewhere" (klasse Lead-Gitarren), ehe mit dem bravourösen, fett und riffig rockenden, dabei prächtig ins Ohr gehenden, voller einzigartigem Twang steckenden, southern-rooted Countryrock-Hammer "Truck stop in the sky" der "Flynnville Train" endgültig "auf Betriebstemperatur" ist. Die Nummer dürfte, in allerbester KHH-Manier, alle Cowboys, Trucker und Biker sämtlicher entlegener Roadhouses entlang der staubigen Pisten des Südwestens der USA in absolute Hochstimmung versetzen. Da geht die Post ab! Toller Gesang, satte Gitarren, klasse Solo, krachende Rhythmen und eine prächtige Melodie bilden eine vorzügliche Einheit, die den schmalen Grat zwischen rauer, wilder, ungezügelter Freiheit und eingängiger Harmonie perfekt trifft. Saustark! Und sie legen in puncto Power gleich noch ein paar Kohlen nach: "Tequila Sheila" rockt mit "Killer"-Riffs und verbreitet erneut jede Menge gute Honky Tonk-Laune! Hier können sich alle "Tequila-drinkin'" Cowboys auf der Tanzfläche mal so richtig austoben und nach Herzenslust "abrocken"! Die Nähe zu den Kentucky Headhunters ist erneut frappierend. Klasse E-Gitarren-Solo! Es folgen eine herrliche Fiddle- und Steel-getränkte Coverversion des Beatles-Klassikers "Baby's in black", sowie der kochende, Slide-dominierte (starkes Solo) Southern-/Country-Rocker "Tell Mama" und die bärenstarke, massive Southerrock-Ballade "Redneck side of me", die, vollgepackt mit ordentlich Dampf produzierenden Electric-/Slide-guitars (tolles "screaming" Solo inklusive mit klasse Double Lead-Ansätzen), exakt an der Schnittstelle zwischen Lynyrd Skynyrd, Van Zant und Montgomery Gentry zu liegen scheint. Dann eine absolute Knüller-Nummer, die als mächtiger "Abräumer" bei ihren Live-Shows gilt: "High on the mountain" ist ein gnadenlos starker, voller Appalachian-Feeling steckender Country-fueled Southern-Rock-Stomper mit tollen, vielschichtigen E-Gitarren. Wow, was versprüht dieser Song für eine Country-Frische, ein Southern Rock-Flair und eine Power gleichermaßen! Dazu diese Traum-Melodie und der großartige Harmonie-Gesang! Irre stark! Es folgt noch der klasse "Blue collar"-Redneck-/Honky Tonk-Countryrocker "Red nekkid", ehe dieses famose Album mit einer überschäumenden, gnadenlos abgehenden Version von Jimmy C. Clark's Honky Tonk-/Rock'n Roll-/Party-Heuler "Honky Tonk jail" (hämmernde Piano-Attacken, glühende Slidguitar und fulminante E-Gitarren) genauso großartig endet, wie es 10 Stücke zuvor begonnen hatte. Spielfreude, eine immense Frische, erstklassige musikalische Kompetenz - die "Flynns" und ihre Freunde fegen voller Elan in die manchmal viel zu lethargische Country-/Southern-Countryrock-Welt und blasen zum Sturm auf Nashville! Das ist mitreißender, völlig freier, zwangloser, dennoch ungeheuer ausgereifter, hochgradig beeindruckender, mächtig Laune machender honky-tonkin', southern-rooted Country-Rock, "that kicks your ass"! Wir sind begeistert! "Flynnville Train is on the roll"....
|