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Sardinas, Eric - black pearls [2003]
Als eine ganz individuelle Mixtur von "Delta dynamite" wird Eric Sardinas' kochender Bluesrock Voodoo-Zauber in der auf seiner Website nachzulesenden Biographie bezeichnet. In der Tat, was dieser Bursche einmal mehr auf seinem neuen, wahrlich brillanten, Album "Black pearls" für eine scharfe und dampfende Bluesrock-Mucke abliefert, mit welcher Power und mit wieviel Herz er agiert, was er für atemberaubende, glühend heiße Gitarrenartistik demonstriert - das erscheint einem wirklich, wie das pure Dynamit! Prinzipiell macht er da weiter, wo er mit seinem Vorgänger "Devil's train" aufgehört hat. Dabei erstickt er jeden Gedanken, es könne möglicherweise eine gewisse Routine oder gar Lethargie aufkommen, bereits mit den ersten Tönen des Albums im Keim. Dank seiner Ausstrahlung, seiner Gabe großartige Songs zu schreiben, seines herausragenden Talentes auf den sechs Saiten, und vor allen Dingen der Fähigkeit dies alles mit den musikalischen Roots seiner Helden wie Jimi Hendrix, Johnny Winter, aber auch solcher Delta-Titanen, wie Robert Johnson, Honeyboy Edwards oder Charley Patton zu einem unverkennbar ganz eigenen, dampfenden Bluesrock-Gebräu anzurühren, baut sich bei dem Album von vorn bis hinten eine nie enden wollende, mitreißende Spannung auf. Man wird magisch von dieser Musik angezogen! Vor dem powernden, herrlich groovenden, aber auch treibenden Background aus Drums und Bass entwickelt Sardinas ein drückendes, schwüles Gitarren-Feuerwerk, von dem es kein Entrinnen mehr gibt. Immer wieder prägnant ist die herrliche Kombination aus dreckigen, ungemein fetten und saftigen E-Gitarren, auch Slide, mit dem begnadet gespielten akustischen Dobro, das dieses unwiderstehliche Delta-Flair hervorruft. Das wiederum bringt unweigerlich einen ordentlichen Southern-Touch mit sich, der bei einigen Tracks sehr deutlich zu Tage tritt. So zum Beispiel bei dem wunderbaren "Sorrow's kitchen", eine sumpfige, fast ein wenig mystisch wirkende, astreine bluesy, southern-rocking Ballade voller Saft und einer starken Melodie, die mit ihrer fetten Slide gegen Ende sogar ein dezentes Skynyrd-Feeling aufkommen läßt. Überhaupt wirkt Sardinas noch variantenreicher, als bei seinen letzten Alben. Auch die Melodien und sein Gesang sind noch besser geworden. Es ist beeindruckend, mit welcher Selbstverständlichkeit er diverse Stilarten, wie Hendrix-like Bluesrock ("Flames of love" - was für eine aus allen Rohren kochende Dynamik und für ein geniales, glühendes Gitarrensolo) ), Led Zeppelin- ("Ain't no crime") oder Stones-ähnliche Riffs ("Big red line" - flockig, locker, flott - ein richtiger "Hit"), mit waschechtem Texas Shuffle Blues ("Bittersweet" - gnadenlos stark mit Slide und Dobro - nimmt Fahrt auf, wie eine nie zu stoppende Dampflok), den vielen Delta-Elementen, sowie auch Gospel- ("Wicked ways") und sogar lockeren Country-Rhythmen (Old Smyrna road") kombiniert, um dann wieder in einem fulminanten Bluesrock-Kracher zu explodieren ("Black pearls"). Fantastisch auch der, scharfe, sehr gefühlvolle 6 1/2 minütige Slow-Blues "Liar's dice blues", bei dem Sardinas zunächst mit atemberaubendem, akustischem Dobro-Spiel zeigt, zu was er auf den sechs Saiten im Stande ist, um anschließend ncohmal alles aus der unter "Starkstrom" stehenden E-Gitarre herauszuholen. Viel Jam-Flair! Irre! Gut 48 Minuten mitreißender, brodelnder, scharf gewürzter, drückender, satter Delta-Southern-Blues-Rock-Zauber voller Power und Dynamik eines Gitarrenmagiers, der sich spätestens mit "Black pearls" endgültig in die absolute Spitze der Créme de la Créme des Bluesrocks hineingespielt hat. Saustark! Laß es raus, Eric - laß es explodieren, das "Delta dynamite"... - Kommt in einem feinen Digipack!

Art-Nr.: 2043
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Flames of love
Big red line

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Sardinas, Eric - devil's train [2001]
Zweites Album dieses atemberaubenden Gitarristen aus Southern California, der musikalisch aber wie aus dem Herzen Texas' klingt. Gut 52 Minuten famose, tierisch brodelnde und dampfende Bluesrock-Power mit herrlichem Gitarrengeorgel und einem mächtigen Slide-Feuerwerk. Dazu eine kräftige Portion Southernrock und Southernblues. Jederzeit spürt man diese dumpfe Hitze in den Songs. Sardinas, auch ein herzhafter, emotionaler, sehr guter Sänger, zieht von Stevie Ray Vaughan bis Johnny Winter alle Register und spielt wie der Teufel. Er jagt mit seinen Freunden Paul Loranger (Bass) und Scott Palacios (Drums) in Trio-Besetzung durch 13 Songs von allerbesten Bluesrockern, Boogierockern und diesen Southernrock-Blues-Boogies! Obwohl es an allen Ecken kocht, gehen die Songs, trotz allen Drecks, irgendwie immer noch ins Ohr und nisten sich im Kopf fest. Eine beeindruckende Kombination, die diesem jungen Gitarrero da gelingt. Ein paar Beispiele gefällig? Es geht bei "Piece of me" logischerweise mit Volldampf in bluesiger Boogie-Rock-Manier los. Herrliche Riffs und orgelnde Gitarren offenbaren sofort den spürbaren Bezug zum Southernrock. Dies wird noch deutlicher bei "My sweet time", dessen Riffs geradezu klassisch "southern" sind. Die fetten E-Gitarren und das herrlische akustische Dobro (Slide) erzeugen so etwas wie ein "Skynyrd meets Stevie Ray Vaughan"-Feeling. Klasse! "Aggravatin' Papa" ist wieder ein grandios rollender Boogie-Rock mit feuriger Slidegitarre und bei dem an Johnny Winter erinnernden "Killin' time blues" spielt er die Gitarre, bis ihm die Finger zu bluten scheinen. "My kind of woman", wieder mit Slide ohne Ende ist ein gefälliger Shuffle-Blues, während er sich bei dem herausragenden "Country mile" überaus gelungen auf das Terrain "Southern/Country/Bluesrock" wagt, mit erdigem Dobrospiel, trockener E-Gitarre und einer fast radiotauglichen Melodie. "Gambling man Blues" mit Honeyboy Edwards als Gast, ist dann wieder purer Akustik-Blues, um bei "Down to Whiskey" wieder zu rocken, was das Zeug hält. Das Teil ist ein wahres Fest für Gitarren-Enthusiasten und Freunde dreckigen, erdigen und kochenden (Southern)Boogie-Bluesrocks der Katergorie 1! Der Fuß ist immer (fast) auf dem Gaspedal! Sicher einer der Genrefreaks, denen die Zukunft gehören wird! Scharfes Teil!

Art-Nr.: 1315
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,36

In folgende Titel können Sie reinhören:
Piece of me
Devil's train

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Sardinas, Eric - eric sardinas & big motor [2008]
5 Jahre hat uns Slide-Irrwisch Eric Sardinas auf die Folter gespannt, bis endlich ein neues Album kommt! Mit seiner neuen Truppe "Big Motor" (und diese Kerls machen ihrem Namen wirklich alle Ehre) rollt er nun mit gleichnamigem Album an - und Leute, wir hören den besten und vielseitigsten Sardinas, den es je gab! Ein von des Meisters famoser Gitarren-und Slide-Artistik, sowie dem druckvollen, Kraft-strotzenden "Motor" seiner großartigen Mitstreiter Levell Price (Bass) und Patrick Caccia (Drums) bestimmtes, mitreißendes, kochendes Blues-/Boogie-/Dellta-/Roots-/Rock'n Roll-Voodoo-Gebräu von kaum zu übertreffender Schärfe und Würze! Die Band rockt was das Zeug hält, Sardinas spielt wie der Teufel, singt entsprechend dreckig, und doch stecken die Songs voller kompakter Strukturen und toller Melodik! Überhaupt ist das die große Stärke auf dem neuen Album: Sardinas ist ein Tausendsassa an der Gitarre und der Slide, was er natürlich auch wieder deutlich demonstriert, doch mehr als bei den Vorgängern spielt seine großartige Band eine absolut ebenbürdige Rolle. Die Soli und furiosen, überschwenglichen Gitarrenritte sind stets präsent, doch sie enden trotz allen Traktierens des Arbeitsgerätes nie in allzu monströsen, selbstverliebten Endlos-Ausflügen. Nein, die Songs sind straight, kompakt, eingängig und von einer zuvor nicht gekannten Melodik - und das bei unvermindertem Dreck und unverminderter Wucht! Ein weiteres Plus ist der differenzierter gestaltete Sound durch die vereinzelte Addition dezenter Keyboard-Unterstützung (Gastmusiker Dave Schulz) und der hinreißende Memphis-/Southern-Soul (überhaupt weht durch das gesamte Werk ein herrliches Southern-Flair) der weiblichen Background Sängerinnen Michelle Plunk und Gia Ciambotti! So entsteht im Großen und Ganzen eine brodelnde Mischung aus den Spuren solcher Leute wie Howlin' Wolf, Robert Johnson, John Lee Hooker, Stevie Ray Vaughan, Johnny Winter, aber auch The Black Crowes, ZZ Top, den Georgia Satellites, Led Zeppelin, John Fogerty und Skynyrd! Packende Riffs, furiose Soli, wunderbar eingestreute, sumpfige Dobro-Intermezzi und tief in den Swamps watende, glühend heiße, Slide-/Bottleneck-Attacken erzeugen die pure Groove-/Boogie-/Roots-/Blues-/Rock'n Roll-Freude! Nach einem etwas psychedelisch anmutenden Dobro-Intro drücken Sardinas und seine Kumpels beim gewaltigen Opener "All I need" gleich mächtig auf die Tube und setzen zu einem peitschenden Bluesrock-Boogie an, der voller Wucht und Dynamik nur so durch die Swamps fegt. Mörder-Riffs, eine vehemente, tierische Slide, drückend treibende Drums und Basslinien sorgen für einen fulminanten Power-Drive. "Can't you feel my motor runnin'" röhrt es aus Sardinas' Kehle... oh ja, und ob wie diesen Motor laufen hören! Ein "geiler" Sound! Mit unverminderter Kraft und Energie geht's weiter, aber auch mit prima hängen bleibenden Riffs und Licks, sowie einer klasse Melodie: "Ride" heißt die Nummer, ein einfach toller, dreckiger, southern-fueled, bluesiger Geradeaus-Rock'n Roller mit großartigen, weiblichen Background-Gesängen, dezent eingebundenem Orgelspiel und den unvermeidlichen, so starken, krachenden und glühenden Gitarren-Attacken! Und schon knallt mit dem prächtigen "Find my heart" der nächste Slide-getränkte Boogie-/Blues-Rock'n Roller aus den Lautsprechern und verbreitet eine tierisch gute Stimmung. Würde auch Dan Baird und seinen Georgia Satellites hervorragend zu Gesicht stehen, nur legt Sardinas noch eine Schippe Swamp-Feeling und ein Pfund "Slide-Dreck" drauf! Einfach großartig! So jagt ein Highlight das nächste: Ob der wunderbare, melodische, voller Southern-/Memphis-Soul steckende Rootsrocker "Gone to Memphis" (wieder mit tollem, weiblichem Chorus und grandioser Gitarrenbegleitung), der sich wie ein dampfendes Ross durch den Süden wälzende Shuffle-Blues "It's nothin' new", das von tollen Slides umgebene, southern soulig groovende und nach vorn rockende "This time", das schwergängig rockende, von krachenden Riffs angestossene, phantastische "Door to diamonds", bis hin zu der famosen, über 6-minütigen, von großartigem Dobro- und mächtigem Gitarrenspiel flankierten, rootsig bluesigen Coverversion von Tony Joe White's "As the crow flies" oder gar dem schon hundertmal gecoverten Elvis-Heuler "Burning love", dem die Truppe aber noch einmal dermassen viel Drive und Power verpasst, das er praktisch wie "neu geboren" aus den Lautsprechern stürmt! Eric Sardinas & Big Motor bringen ihre kraftstrotzende "Blues-/Boogie-/Dellta-/Roots-/Rock'n Roll-Maschine" gewaltig auf Touren! "No way to slow down" - bloß nicht nachlassen... - der Sound dieses Motors ist ein "Hammer"! Irre starke Vorstellung dieser Burschen!

Art-Nr.: 5673
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All I need
Find my heart
This time
Wonderin' Blues
Door to diamonds
As the crow flies

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