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Houser, Randy - fired up [2016]
Klasse, neues Album von Randy Houser. "Fired Up" heißt sein Werk, das bisher vierte in seiner, seit 2008 anlaufenden Karriere, was im übertragenen Sinne ja so etwas wie "hoch motivier" bedeutet. Nach einer, für einen passionierten Songwriter wie Houser (schrieb ja unter anderem auch Trace Adkins‘ "Honky Tonk Badonkadonk") schon fast unendlich lang erscheinenden Pause seit seiner letzten CD "How Country Feels", von drei Jahren, merkt man ihm den hohen "Motivationsgrad" auch regelrecht an. Randy "feuert" eine ordentliche Salve mit satten 17 neuen Songs ab, unter anderem auch seinen aktuellen Riesenhit "We Went" (eingängiger, rhythmischer, sogar durchaus tanzbarer New Country), der in den Country Airplay-Charts auch sofort auf den ersten Platz geschossen ist. Randy selbst war in fünf Tracks kompositorisch involviert und beweist auf "Chasing Down A Good Time" (geschrieben zusammen mit Jeffrey Steele und Anthony Smith - markant euphorischer Refrain, klasse Tempowechsel), "Senior Year" (Akustikgitarrenuntermalung, Steel-Tupfer, Powerrefrain), "Lucky Me" (tolle Melodie, Bariton-E-Gitarre, Steel-, Orgelfills, Slide-Solo, überaus hitverdächtig), dem knackig rockenden "Before Midnight" (Jason Aldean-Stil) und dem wahrhaften Lovesong "True" (voller Emotionen, hinreißendes E-Gitarren-Solo), seine außergewöhnlichen Songwriter-Skills. Auch der Rest der Stücke wurde natürlich vom Who-Is-Who der Nashville-Schreiber kreiert (u. a. Dallas Davidson, Ben Hayslip, Rhett Akins, Craig Wiseman, Shane Minor, Brice Long, Michael Dulaney, Tony Martin, Ashley Gorley). Der 2. vorgesehene Single "Song Number 7" (hier demnach auch an siebter Stelle platziert - melodischer Midtempotrack, mitgeschrieben von Jungstar Chris Janson) dürfte aufgrund der markanten und leicht merkbaren/nachsingbaren Refrainzeile ebenfalls beste Aussichten auf einen großen Charterfolg haben. Toll natürlich auch der Titelsong "Fired Up" (Steel, Orgel, Southern E-Gitarren-Solo) mit seiner starken E-Hook und Housers zündendem Gesang (insgesamt auch sehr flexible und starke Leistung). Die wunderbare Southern Soul-Ballade "Little Bit Older", mit dezentem "Knockin‘ On Heaven‘s Door"-Flair, bereitet unweigerlich Gänsehaut (inkl. fulminantem E-Gitarren-Solo). Ein absolutes Highlight! Aus der Feder der Warren Brothers stammt der, mit ihrem eigenwilligen Humor, inszenierte Titel "Hot Beer And Cold Women". Der in Nashville sich in aller Munde befindliche Chris Stapelton ist auf der Blockbuster-tauglichen Powerballade "One Way" (Streicher, Piano, dramatisches E-Gitarren-Solo) sowohl kompositorisch als auch mit Background-Gesang involviert. Das zum Abschluss schön swampig, in Redneck-Manier groovende "Whiskeysippi River" (erneut starkes E-Gitarren-Solo) hätte Trace Adkins auch wieder gut zu Gesicht gestanden und wird von Houser ebenso mit Bravour gemeistert. Ein tolles Ende eines bärenstarken Albums, das, gemessen an der hohen Anzahl der Liedern, eine Hitdichte aufweist, die ihresgleichen sucht. Dabei gelingt Randy Houser und seinem Produzent Derek George ein fast perfekter Spagat zwischen kommerziellem Anspruch und musikalischem Ethos. Denn anders wie viele seiner Kollegen Luke Bryan, Thomas Rhett & Co. in letzter Zeit, lässt Randy seine Country Roots weiterhin maßgeblich in seine Musik einfließen und nicht als reine Alibi-Funktion verkümmern. Das Werk erinnert in seiner Art ein wenig an Justin Moores starken Longplayer "Off The Beaten Path". Der Mann aus Jackson, Mississippi (mittlerweile ja beim Broken Bow Unterlabel Stoney Creek Records beheimatet) hat sich somit längst zu Recht fest in der Elite Nashvilles etabliert, was "Fired Up" sicher noch einmal deutlich untermauern wird. Starker Country-/New Country-Stoff, der in diesem Jahr in allen Belangen noch für viel Furore sorgen wird! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Back - 3:32
2. We Went - 2:59
3. Chasing Down a Good Time - 3:33
4. Senior Year - 3:59
5. Mine Tonight - 3:25
6. Lucky Me - 3:42
7. Song Number 7 - 2:59
8. Before Midnight - 3:14
9. True - 3:49
10. Yesterday's Whiskey - 3:42
11. Fired Up - 3:34
12. Little Bit Older - 2:49
13. Gotta Get You Home - 3:43
14. Hot Beer and Cold Women - 3:46
15. Same Ole Saturday Night - 3:31
16. One Way (Bonus Track) - 3:43
17. Whiskeysippi River (Bonus Track) - 4:02

Art-Nr.: 9127
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Houser, Randy - how country feels [2013]
Drittes Album von Randy Houser - und nun scheint ihm der lang ersehnte Durchbruch in Nashville endlich zu gelingen. Das Titelstück des Albums, "How Country feels", ein wunderbarer, überaus melodischer, knackiger, traditionell verwurzelter, frischer, peppiger New Country-Stampfer, eilt mit riesigen Schritten Richtung Spitzer der Billboard Country Singles-Charts. Der Erfolg scheint auch einem leichten Stilwechsel geschuldet, der Houser, ohne die "richtigen" Country-Pfade allzu sehr ru verlassen, ein wenig "mainstreamiger" agieren lässt, als noch bei seinen beiden Vorgänger-Alben. Der in Music City schon lange etablierte Hit-Songwriter (er war z. B. Co-Komponist des Trace Adkins Mega-Hits "Honky Tonk Badonkadonk") mit der vorzüglichen kraftvollen Countrystimme (zuweilen erinnert sein Gesang ein wenig an Brooks & Dunn's Ronnie Dunn) nähert sich damit etwas mehr den Kollegen an, die mit seinen Hits bereits große Erfolge feierten. Sein 15 Songs umfassendes Album ist im Großen und Ganzen in etwa auf dem Terrain solcher Leute wie eben Trace Adkins, Blake Shelton, Lee Brice, Luke Bryan, Jake Owen, Justin Moore und Konsorten angesiedelt. Das Songmaterial ist klug ausgewählt. Es hält sich in einem ausgewogenen Verhältnis zwischen gitarrenlastigen, satten, recht rockigen New Country-Knallern (z. B."Runnin' outta moonlight", "Absolutely nothing", "Sunshine on the line"), gepflegten, schön lockeren Midtempo-Nummern (z. B. "Top of the world", "Like a cowboy", "The singer") und einigen emotionalen Balladen ("Power of a song", "Along for the ride", "Route 3 Box 250 D"). Interessant ist, dass Houser, obwohl ein "world-class songwriter" ist, nur bei 7 Songs involviert war, der Rest stammt von der "befreundeten" Nashville-Songwriter-Zunft wie Dallas Davidson, Kelly Lovelace, Lee Brice, Neil Thrasher, Jason Sellers, Rhett Akins und einigen mehr. Klar, dass auch die 1 A-Garde der Nashville Studiomusiker mit am Start war. Das alles verspricht Qualität, die Randy Houser letztendlich auch abliefert. Ein klasse New Country-Album, das ihm neben dem Titelstück sicher noch eine ganze Reihe weiterer Hits bescheren wird.

Das komplette Tracklisting:

1. Runnin' Outta Moonlight - 3:13
2. Growin' Younger - 4:53
3. Top of the World - 3:17
4. The Singer - 4:20
5. Power of a Song - 3.42
6. Absolutely Nothing - 302
7. Wherever Love Goes - 4.16
8. Like a Cowboy - 4.22
9. How Country Feels -3:05
10. Along for the Ride - 3:35
11. Sunshine on the Line - 3:20
12. Goodnight Kiss - 3:26
13. Let's Not Let It - 3:10
14. Shine - 4:57
15. Route 3 Box 250 D - 3.52

Art-Nr.: 8037
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Runnin' outta moonlight
Top of the world
The singer
Like a cowboy
How country feels

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Houser, Randy - they call me cadillac [2010]
Zweites Album von Randy Houser! Nach seinem erfolgreichen Vorgänger "Anything goes" legt Houser nach und begeistert die New Country-Gemeinde mit einem Pracht-Werk! Tolle, von viel Southern-Spirit durchzogene, moderne, aber echte, ehrliche (New) Countrymusic - mal knackig, mal rockig, mal balladesk, immer auf den Punkt gebracht und ohne "glamourösen Schnickschnack", bei der es wirklich nichts zu bemängeln gibt. Tolle Scheibe!

Das komplette Tracklisting:

1 Lowdown and Lonesome - 3:16   
2 They Call Me Cadillac - 2:59   
3 Addicted - 5:20   
4 A Man Like Me - 3:20   
5 Will I Always Be This Way - 4:09   
6 Out Here in the Country - 3:57   
7 Here with Me - 4:19   
8 Whistlin' Dixie - 3:09   
9 Somewhere South of Memphis - 5:57   
10 If I Could Buy Me Some Time - 4:37   
11 Lead Me Home - 4:53

Art-Nr.: 7113
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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