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Drivin' N' Cryin' - great american bubble factory [2009]
Powerful, Southern-fueled American Rock'n Roll mit einer höllischen Gitarrenmacht! Was für ein "Hammer"-Comeback! Atlanta's Drivin' N' Cryin' um ihren charismatischen Frontmann Kevn Kinney ("you can take Kinney out of the South, but you can’t take the South out of Kinney", sagte unlängst ein amerikanischer Journalist über ihn - und er hat absolut recht) sind nach über 10 Jahren zurück mit einem neuen Album, und wie! Stärker als je zuvor, voller Frische und schier hemmungslosem, neuem Elan gehen sie ans Werk und präsentieren auf "Whatever happened to the great American bubble factory" einen "Killer"-Song nach dem nächsten. In Quartett-Besetzung (neben Kinney - Gesang und Gitarren, sind noch sein alter Weggefährte aus der Gründungszeit Tim Nielsen -Bass, Mandoline und Background Gesang, sowie der großartige zweite Gitarrist Mac Carter und Drummer Dave Johnson mit an Bord, unterstützt von Gästen wie dem im Süden sehr bekannten Keyboarder Joey Huffman und ein paar anderen) spielen sie in ihrer typischen Art auf, als hätten sie den Moment ihres neuerlichen Outputs herbeigesehnt wie nicht anderes in ihrem Leben. Es "platzt" regelrecht aus ihnen heraus, dieses fantastische Songmaterial - voller Seele, voller Spirit, voller Inspiration! Spuren von Gov't Mule und The Black Crowes sind wahrnehmbar, genauseo wie von Lynyrd Slynyrd, The Allman Brothers Band, den Rolling Stones, Big Head Todd And The Monsters, Widespread Panic, Big Star, Neil Young's Crazy Horse und den Drive-By Truckers. All das sind Kollegen, zu denen Drivin' N' Cryin' eine deutliche Seelenverwandschaft verbindet, doch sie fühlen sich, nach dem Bekunden Kinney's, darüber hinaus beeinflusst von solch unterschiedlichen Grössen wie R.E.M., Bob Dylan, den Ramones und Thin Lizzy - und das hört man auch. Doch im Herzen sind Drivin' N' Cryin', wie die Musik klar verdeutlicht, nichts weiter als eine richtige, bärenstarke, straighte "vintage Southern Rock Band"! Überwiegend geht es hier voller Power, druckvoll, fett und rau zu Werke, wenngleich mit einer wunderbaren Melodik, aber man ist mit der ein oder anderen Nummer zwischendurch auch mal in der Lage geschickt die Grenzen zu lockeren, flockigen Rootsrock-/Americana-Gefilden (war ja in den vergangenen Jahren das Zuhause von Kevn Kinney's Solo-Projekten) zu überschreiten, um anschliessend wieder mit voller Southern Rock-Wucht zurückzuschlagen. Was für grandioses, voller Strukturen, voller Melodik, und doch voller natürlicher, zwangloser Unbekümmertheit und Ursprünglichkeit steckendes Songmaterial. Viel Dreck, viel raue Retro-/Roots-Würze, viel direkte Kraft, umgesetzt mit unbändiger, spürbarer Spielfreude und brillanter, handwerklicher Kompetenz. Die beiden großartigen Gitarristen, also Kinney und Mac Carter, harmonieren prächtig miteinander. Mächtige Riffs, rauchende Duelle, famose, inbrünstige Twin-Licks und brennende Soli voller Explosivität sind das Ergebnis. Packend! Ein paar erdige, würzige, noch recht zurückhaltende Gitarrenlicks als Intro, der unverwechselbare Kevn Kinney mit seiner wunderbaren, kraftvollen, etwas nasalen "Knarz"-Stimme setzt ein, gefolgt von donnernden, straighten, hammerstarken, voll im Saft stehenden Riffs in fulminantem Drive - mit dem famosen "Detroit city" beginnt Drivin' N' Cryin's furioser Southern rockin' and rollin' Trip, der die Zuhörer für die nächsten, knapp 53 Minuten voll in Atem halten wird. Glühende, wuchtige Twin-Leads, ein drückendes, dreckiges Vollgas E-Gitarren-Solo - die Burschen rocken los wie eine Mischung aus AC/DC, The Black Crowes, Thin Lizzy und Lynyrd Skynyrd. Der Song ist eine tierische Hommage an die legendäre Detroit Musikszene um MC 5 oder The Stooges, allerdings tief verwurzelt in den Southern Rock-Wurzeln Kinney's und seiner Kumpels. Geil! Weiter geht's mit dem grandiosen Titelsong "(Whatever happened to the) Great American bubble factory", einem geradeaus abgehenden und mächtig nach vorn getriebenen (der Drummer macht richtig Tempo), mit heissen Bläsersätzen (passen wunderbar) forcierten Rocker, der sich ohne Umwege tief in unsere Gehörgänge schraubt. Tolle Melodie, kerniger Drive! Ein beeindruckendes Dokument für die Klasse und Variabilität der Band, die zu keiner Sekunde des Albums nachlässt. Hat das Feuer! Ein Sturm von fetten, massive Twin-Gitarren eröffnen die anschliessende, von einer tollen Melodie durchzogene, famose Souther Rock-Ballade "I see Georgia", ein grandioses Tribut an den Heimatstaat der Band. Viele Allmans- und Skynyrd-Einflüsse sind spürbar, vermischt mit einem gewissen Jam-Flair. Wechselt voller Spannung zwischen relativ entspannten Strophen-Phasen und eine immense Power freisetztenden, instrumentellen Abschnitten, in denen die pure Southern-Glut zum Vorschein kommt - baumstarkes, dreckiges Gitarrensolo inklusive. Etwas zurückhaltender, aber immer noch kernig und würzig, geht's bei dem fantastischen, Southern-inspired Midwestern-/Rootsrocker "Midwestern Blues" zu, umgeben von einem klasse Gitarrenmantel und hintergründiger Orgel-Untermalung. Hat etwas von Uncle Tupelo und Big Head Todd! Wieder eine klasse Melodie! Doch anschliessend wird's wieder härter, bluesiger und druckvoller. Mit einem traumhaften Groove unterlegt, intoniert man den packenden Southern Rocker "Let me down", der einerseits voller kantiger und rauer Gov't Mule-Anlagen steckt, andererseits aber wieder mit einem klasse ins Ohr gehenden Refrain besticht. Großartiges Arrangement aus massive E-Gitarren (fettes, fleischiges Solo), angereichert mit feinen Orgel-Ergänzungen. So geht das bis zum Ende weiter. Eine schwache Nummer sucht man vergebens. Die Band spielt wie aus einem Guss durch! Ob der fette, deutlich von Thin Lizzy beeinflusste, straighte Gitarrenrocker "I stand tall", die zwischendrin eingestreute, herrlich lockere, semi-akustische Alternate Country-/Americana-Nummer "Don't you know that I know that you know" (feine Mandoline und Acoustic Gitarre trifft auf dezente E-Gitarre - erinnert an Arbeiten von Jam Bands wie Leftover Salmon oder The String Cheese Incident, ebenso wie an The Jayhawks), der fast schon punkige, harte, schnelle Riff-Kracher "Get around kid", das voll abgehende, von monströsen, raffinierten Riffs angetriebene, fulminante "Trainwreck", mit seinen Bezügen zu Led Zeppelin und einer "Volles Rohr"-Ausgabe der The Black Crowes, oder die finale, traumhaft schöne Americana-Nummer "This town" mit ihren halligen Gitarren und dem trockenen Banjo - Drivin' N' Cryin' stehen voll im Saft ihres zweiten Frühlings! Welch ein Esprit, welch ein Feuer steckt (weider) in dieser Truppe! Keine Frage, die "große amerikanische Seifenblasenfabrik" von "Drivin' N' Cryin' wird in so mancher Endabrechnung zum "Album des Jahres 2009" ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Noch einmal: Das ist ein "Hammer"-Comeback!

Das komplette Tracklisting:

1 Detroit City - 4:34   
2 (Whatever Happened to The) Great American Bubble Factory? - 3:33   
3 I See Georgia - 6:02   
4 Midwestern Blues - 4:19   
5 Let Me Down - 4:39   
6 I Stand Tall - 4:21   
7 Don't You Know That I Know That You Know? - 4:01   
8 Get Around Kid - 2:03   
9 Preapproved, Predenied - 4:51   
10 The Hardest Part - 4:49   
11 Trainwreck - 4:08   
12 This Town - 5:19

Art-Nr.: 6568
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Detroit city
(Whatever happened to the) Great American bubble factory
I see Georgia
Midwestern Blues
Let me down
Trainwreck
This town

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Drivin' N' Cryin' - songs about cars, space, and the ramones ~ ep [2012]
"A six song juggernaut of blistering guitars". Yeah! Nach "Songs from the laundromat" kommt nun die zweite von 4 EPs, die die großartige Roots-/Rock-/Jamrock-/Southern Rock-Truppe um Kevn Kinney innerhalb von 12 Monaten veröffentlichen wird. Die saustarke, rund 17 1/2-minütige, von "underground hero" Paul Ebersold erstklassig produzierte EP ist eine Hommage an die frühen Punk-Einflüsse von Drivin' N' Cryin'. Was die Band abliefert ist erstklassiger, furioser, satter, von fetten Gitarren dominierter, rootsiger, punkig riffiger, southern-rooted Power Rock'n Roll ohne Kompromisse. Da bleibt kaum Zeit zum Lufzholen und dennoch bestechen die Songs mit großartiger Melodik. 5 Mal geben die Jungs Vollgas, ehe die EP mit dem prächtigen, von grandiosen, transparenten Gitarren und einem herrlichen Retro Sixties Psychedelic-/Surf-Sound bestimmten Instrumental "Space eyes" endet. Diese zweite EP ist genauso ein "Kracher" wie die erste. Drivin' N' Cryin' sind in Bestform! Kommt erneut im einfachen Papp-Sleeve in alter LP Cover-Optik, doch das ist absolut zu vernachlässigen, denn der Inhalt ist einfach baumstark.

Das komplette Tracklisting:

1. Hot Wheels - 2:44
2. Acceleration - 3:18
3. Johnny Rides Shotgun - 3:32
4. Moonshot - 2:46
5. Out Here In the Middle of Nowhere - 2:06
6. Space Eyes - 3:01

Art-Nr.: 7936
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hot wheels
Acceleration
Johnny rides shotgun
Space eyes

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Drivin' N' Cryin' - songs from the laundromat ~ ep [2012]
Die erste von 4 EPs, die die großartige Roots-/Rock-/Jamrock-/Southern Rock-Truppe um Kevn Kinney in den kommenden 12 Monaten veröffentlichen wird. Es ist ein saustarkes Teil! Zwar bekommt der geneigte Fan prinzipiell nur 4 komplette Stücke zu hören (Nr. 5, "Baloney" ist nur ein 30-sekündiger "Songschnipsel"), aber die haben es in sich. Die Band schliesst damit nahtlos an den überragenden Album-Vorgänger"Great American bubble factory" aus dem Jahre 2009 an. Gehen wir die Stücke mal kurz durch: Es geht los mit powerndem, fetten, packendem Southern-rooted Guitar-Rock. "Dirty" heisst dieser Hammer-Opener, und er macht seinem Titel alle Ehre. Ein dreckiger Boogie mit einem deftigen, flammenden Gitarren-Solo. Weiter geht's mit dem bluesigen, schwer groocenden, rauen, aber dennoch überaus melodisch in Szene gesetzten und damit prächtig hängen bleibenden "Ain't waitin' on tomorrow", das sicher auch die Herzen vieler Gov't Mule-Fans höher schlagen lässt. Herrlich dann der lockere, dennoch knackige, von transparenten "Jangle-Gitarren" dominierte Rootsrocker "REM", einem großartigen, von éinem leichten Retro Psychedelic-Feeling durchzogenen Tribute an die gleichnamige Band um Michael Stibe. Zu guter letzt gibt's noch den hinreissend melodischen, erneut recht flockig dargebotenen, von tollen Gitarren durchzogenen Roots-/Countryrocker "Clean up". Wie gesagt, eine Nummer ist stärker als die andere. Drivin' N' Cryin', das zeigt diese erste EP in beeindruckender Form, stehen weiterhin voll im Saft! Und wie! Kommt in einfachen Papp-Sleeve in alter LP Cover-Optik, doch das ist absolut zu vernachlässigen, denn der Inhalt ist einfach grandios.

Einiges zu der Veröffentlichung im Original-Wortlaut:

The first new Drivin N Cryin release since 2009! Songs From The Laundromat will be the first of four EPs to be created and released over a 12 month period. Each EP will showcase a different facet of Drivin N Cryin's persona - rock, punk, country and... ?!

The first in a series of EPs that replace a new album from the veteran Atlanta quartet,Songs From the Laundromat presents a quick survey of Drivin’ N’ Cryin’s strengths. The five-track collection opens with a pair of industrial strength heavy rockers – while the blue-collar slam of “Ain’t Waitin’ On Tomorrow” delivers the goods like a UPS driver with unerring aim for the porch, “Dirty” falters slightly on its (clearly satirical) sex-you-up lyrics and exaggerated vocals, though not its raw boogie.
Then the band enters jangleland with “REM,” a perfect tribute to the band’s statemates, and sails home with the lovely country rock of “Clean Up,” written by Amsterdam’s Tim Knol. (The other track, the puzzling “Baloney,” is a 30-second belch of noise.) Songs From the Laundromat delineates D’n'C’s vision better than any press release.

Das komplette Tracklisting:

1. Dirty - 3:28
2. Ain't Waitin' on Tomorrow - 3:33
3. REM - 4:10
4. Baloney - :32
5. Clean Up - 3:07

Art-Nr.: 7827
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Dirty
Ain't waitin' on tomorrow
REM
Clean up

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Drivin' N' Cryin' - songs from the psychedelic time clock ~ ep [2013]
Nach "Songs from the laundromat" und "Songs about cars, space, and the Ramones" kommt nun die dritte von 4 EPs, die die großartige Roots-/Rock-/Jamrock-/Southern Rock-Truppe um Kevn Kinney innerhalb von 12 Monaten veröffentlicht. Die ersten beiden waren klasse und auch die dritte ist ein grandioses Teil. Die Wandlungsfähigkeit und die Verschmelzung verschiedenster Stilrichtungen beherrscht diese Truppe wie kaum eine andere - und doch klingt es immer deutlich nach Drivin' N' Cryin'. Thema ist diesmal, der Titel verrät es schon, die Neigung der Band zu den psychedelischen Klängen der späten Sixties- und frühen Seventies-Ära. Wir hören herrlich schwebende und fluoreszierende Retro-Klänge (beim saustarken "Metamorphcycle" beispielsweise werden Erinnerungen an die legendären Iron Butterfly wach), spüren ein überaus authentisches Hippie-Flair, doch die für die Band typischen, erdigen Riffs, ihre Gabe für großartige Melodik, ihre Southern- und Rootsrock-Wurzeln schimmern ebenfalls permanent durch. Eine tolle Kombination! Das Songmaterial ist ohne jede Ausnahme 1 A! Drivin' N' Cryin' halten ihr hohes Niveau und präsentieren sich weiterhin in blendender Verfassung. Kommt erneut im einfachen Papp-Sleeve in alter LP Cover-Optik, doch das ist absolut zu vernachlässigen, denn der Inhalt ist einfach baumstark.

Das komplette Tracklisting:

1. The Little Record Store Just Around the Corner - 2:35
2. Metamorphcycle - 4:12
3. Upside Down Round and Round - 4:44
4. Sometimes the Rain (Is Just the Rain) - 4:51
5. In the Sound Room - 3:08
6. The Psychedelic Time Clock - 2:25

Art-Nr.: 8156
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The little record store just around the corner
Metamorphcycle
Upside down round and round
Sometimes the rain (is just the rain)

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