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Dodd, Deryl - full circle [2006]
Großartiges neues Album des Mannes aus Dallas/Texas, dessen Geschichte alles andere als die einer "Traumkarriere" ist, und der dennoch (oder vielleicht gerade deshalb) zu den in Fankreisen etabliertesten und beliebtesten Acts unter den sogenannten Neo-Traditionalisten gilt! Irgendwie kam er durch die "Hintertür" zu "Countryruhm", nachdem er 1991 in Nashville mit seinem Freund Brett Beavers, der übrigens "Full circle" produzierte, eine Band gegründet hatte, anschließend mit Martina McBride in deren Band auf Tour ging, in der Band von Tracy Lawrence spielte und mit vielen anderen Leuten zusammenarbeitete. 1996 erschien sein Debutalbum, doch der verdiente Erfolg als Solist blieb weitgehend aus, obwohl, und so ist das auch auf seinem aktuellen Album, die Songs vor Hitpotential nur so strotzen. Aber so ist das manchmal: Starke Songs, dennoch wenig Radio-Airplay, das Label tut nicht viel, man wird gefeuert und verliert seinen Deal. Dazu kam eine schwere, langwierige Nervenkrankheit - "ein Weg durch die Hölle und zurück", wie Dodd es einmal selbst bezeichntete. Doch er ließ sich nie unterkriegen, kämpfte, wurde gesund, machte wieder Musik - und war stärker als je zuvor! Sein nunmehr drittes Album nach überstandener Krankheit (zuvor erschienen in 2002 "Pearl snaps" und in 2004 "Stronger proof", macht prinzipiell da weiter, wo der Vorgänger aufhörte, wenngleich die rockigeren Töne (sehr knackig ist's trotzdem) etwas in den Hintergrund treten, dafür aber eine deutlicher spürbare traditionelle Grundtendenz vorherrscht. Das Album ist noch "honky-tonkiger", noch mehr "real" Country! Feinste Mucke für jede Country-Jukebox! Damit ist er in bester Gesellschaft solcher Leute wie Tracy Lawrence, Vince Gill oder Josh Turner, aber auch auf einer Linie mit Helden wie George Jones oder Merle Haggard! Das Songmaterial ist erste Sahne, wobei flotte Nummern und entspannte, reine Country-Balladen ein sehr ausgewogenes Gleichgewicht bilden. Unter den Höhepunkten sind Stücke wie der starke, schön knackige, flotte E-Gitarren- und Steelguitar-driven Honky Tonker "Wearin' a hole" (feine Fiddle-Ergänzungen), die wunderbare, sehr melodische Midtempo "Pure Country"-Nummer "Thanks to the man" (tolle, sehr "country" gespielte E-Gitarren, die Fiddle, die "heulende" Pedal Steel und der wundervoll traditionelle Rhythmus versprühen erneut viel Honky Tonk-Feeling), die schöne, "lovesick" Ballade "I'm not home right now", die riffig angerockte, dem Titel entsprechende Outlaw Country-Nummer "Into outlaw", der dynamische, prächtig tanzbare Roadhouse Country-Feger "That's the stuff", mit tollen E-Gitarrenläufen des großartigen JT Corenflos im Zusammenspiel mit den herrlichen Steelguitar-Linien von Mike Johnson (Guest-Vocals hier übrigens von Jack Ingram), die wundervolle, reine, sehr traditionelle Country-Ballade "Solid ground" mit ihren transparenten Gitarren (tolle Baritone-Guitar, glasklare Steel, schöne Fiddle - erinnert sehr an den frühen Merle Haggard oder auch an Keith Whitley), das im southern country-rockin' style vorgetragene, mit einem satten Gitarrensolo gewürzte "I won't run", der pure Honky Tonk-Heuler "It's only 'cause you're lonely", oder das wunderbar bluegrassig angehauchte, akustisch instrumentierte "Songs of the family" (schönes Banjo und Dobro, klasse Fiddle)! Deryl Dodd bleibt seiner Linie treu: Bester, traditioneller, knackiger Honky Tonk-Country/New Country auf einem überaus ansprechenden Niveau! "Dodd just wants his listeners to have a good time", heißt es in einem U.S.-Review - und die werden die Countryfans mit Sicherheit haben!

Art-Nr.: 4326
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wearin' a hole
Thanks to the man
That's the stuff
Solid ground
Songs of the family

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Dodd, Deryl - live at billy bob's texas [2003]
Live-Album aus "the world's largest Honky Tonk" in Texas! Das Tracklisting:
1.Bad for Good - 2:59
2.A Man Can't Help What He's Thinkin' - 2:23
3.That's How I Got to Memphis - 3:33
4.Things Are Fixin' to Get Real Good - 3:28
5.Friends Don't Drive Friends... - 3:08
6.One Ride in Vegas - 3:32
7.Movin' Out to the Country - 4:13
8.John Roland Wood - 2:58
9.A Bitter End - 3:53
10.New Tony Lamas - 3:47
11.Drinkin' 'Bout You - 2:39
12.That's Just Me - 4:03
13.Only Thing That I Have Left - 3:55
14.That's All Right Mama - 3:08
15.[Untitled Track] - 3:49

Art-Nr.: 4390
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Dodd, Deryl - pearl snaps [2002]
Lange hat es gedauert, bis man wieder etwas neues von Deryl Dodd zu hören bekommt. Nach langer Krakheit und schwierigen Auseinandersetzungen mit den Plattenfirmen meldet er sich jetzt in absoluter Bestform zurück. Sein drittes Album ist eine Ansammlung von allerbesten, reinen, herrlich instrumentierten und wunderbar melodiösen Country/New Country-Tracks, die einem wie Honig auf der Zunge zergehen. Seine warme Bariton-Stimme klingt angenehmer, als je zuvor. Das Songwriting (an 10 von 13 Titeln hat er mitkomponiert) und die Songauswahl sind perfekt. 3 Stücke ("That's how I got to Memphis", "One ride in Vegas" und "A bitter end"), die bereits auf einem seiner beiden Vorgängeralben veröffentlicht waren, sind noch einmal in wunderbaren Versionen neu aufgenommen worden. Dazu gibt es 10 brandneue Tracks. Das geht vom swingenden good-time Honky Tonker "Pearl snaps", über die klassische Honky Tonk Ballade "She'll have you back" mit ihrer herrlichen Steelguitar, über den fetzigen Two Step-Countryrocker "Honky Tonk champagne" mit satter Gitarre, die traumhaft melodiöse, toll mit Mandolinen, heulender Steel und dezenter E-Gitarre vorgetragene Country-Ballade "Good things happen", dem knackigen "twangy" New Country-Knüller "On earth as it is in Texas", dem bluesigen Outlaw Country-Stück "Cows" bis zu einer tollen knackigen Coverversion von Gordon Lightfoot's Mega-Hit "Sundown". Das Finale der CD bildet schließlich das hervorragende, akustisch mit Bluegrass-Touch im "O brother"-Stil vorgetragene "Where the river flows". Man kann diesem stolzen Texaner Deryl Dodd nur zu seinem neuen Werk gratulieren. Traditioneller, knackiger Country/New Country ohne Firlefanz an der Schnittstelle zwischen Alan Jackson und Vince Gill. Zeitlos modern! Qualität pur! Ein starkes Album!

Art-Nr.: 1478
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Dodd, Deryl - stronger proof [2004]
Respekt! "Stronger proof", das äußerst passend betitelte neue Album von Deryl Dodd, zeigt ihn nach einigen harten Lebensprüfungen wieder voll im Saft stehend, mit einem sehr starken Album allerbester, texanischer "Stone Country and Twangy Countryrock"-Musik! Einst, mit Beginn der 90iger Jahre, schien es so, als stünden Deryl Dodd in Nashville alle Türen offen. Er war Lead-Gitarrist in der Band von Martina McBride, spielte mit ihr im Vorprogramm von Garth Brooks, war Rhythmus-Gitarrist in der Band von Tracy Lawrence, arbeitete zusammen mit Leuten wie John Hiatt, Kevin Welch oder Radney Foster, erhielt von BMG einen Songwriter Publishing-Vertrag, schrieb eine Menge Songs, die von Nashville-Größen aufgenommen wurden und ergatterte schließlich auch hinsichtlich seiner Solokarriere einen eigenen Major-Deal! Doch glücklich wurde er mit alledem nicht! Trotz endlosen Tourings lief es ncht so, wie er es sich vorgestellt hatte. Sein Label beschnitt ihn mit fortschreitender Dauer arg in seiner musikalischen Kreativität, was ihm sichtlich zu schaffen machte. Frustriert und ausgebrannt schien seine Karriere zu enden, bevor sie richtig angefangen hatte. Zudem befiel ihm noch eine mysteriöse Nervenkrankheit. Aber Dodd gab nicht auf. Vor allem sein berühmter Landsmann, der schier unbezwingbare Radprofi Lance Armstrong, der den Krebs besiegt hatte, inspirierte ihn immer weiter zu kämpfen, genauso wie viele seiner engen Freunde, zu denen auch Tim McGraw zählt. Und er hat es geschafft! Er ging wieder auf Tour, veröffentlichte vor 2 Jahre sein klasse Comeback-Album "Pearl snaps", nochmal auf einem Unterlabel von Sony, und ist nun mit "Stronger proof" wieder endgültig bei einem unabhängigen Label, bei seinen Roots und in seiner texanischen Heimat angekommen. Das Album zeigt einen Deryl Dodd in Bestform! 9 neue Eigenkompositionen (zum Teil mit Co-Autoren geschrieben) und eine rockige, ordentlich dampfende Version von Kenny Rogers' "Love or something like it" ergeben ein prächtiges Album allerbester, knackiger, kraftvoller, satter, ehrlicher, handgemachter texanischer Country- /New Country-/ Countryrock-Musik, verwurzelt in den reinen, klassischen Country-Traditionen. Da hören wir mal ein gewisses Outlaw-Feeling, dann einen puren Honky Tonker, mal spürt man die Einflüsse eines Merle Haggard oder Buck Owens, und dann wird sogar mal eine Brücke geschlagen zu den glühenden Southernrock-Rhythmen ala Lynyrd Skynyrd! Das paßt alles prima zusammen, zumal auch der gewisse Texas "Red-Dirt"-Charme häufg spürbar ist! Aufgenommen hat Dodd das Album mit seiner langjährigen Tour-Band um den großartigen Gitarristen Steve Rhian, unterstützt von ein paar hochkarätigen Gästen, wie dem erstklaasigen Steeler Robby Turner, Glen Duncan an der Fiddle und Troy Lancaster (Rhythmus Gitarre). Klasse Instrumentierung, vorwiegend aus satten Gitarren, immer knackig, wobei sich die wunderbaren Steel-, Fiddle-, und Piano-Passagen immer wieder großartig in den transparenten Gesamtsound einfügen. Teilweise wird ordentlich gerockt! Den Anfang macht der wunderbar schwungvolle, voller Drive steckende, waschechte, traditionelle Shuffle-Roadhouse-Honky Tonker "Never again" mit seinen schönen Steel-, Fiddle und Gitarrenklängen. Paßt prächtig in jede Country-Jukebox! Das Titelstück "Stronger proof" bietet reinsten Barroom-/Honky Tonk-Country, einmal mehr mit toller Steelguitar und feiner Country E-Gitarre, in bester Buck Owens-Bakersfield-Tradition, während bei "Somethin' ain't always better" herrlich abgerockt wird. Satter, mit fetten E-Gitarrenriffs ausgestatteter, voller Southernrock-Flair steckender, kraftvoller Countryrock, sowohl geprägt von einer klasse Melodie, als auch von glühenden, fleischigen Sololäufen auf der E-Gitarre. Sehr stark auch die frische, melodische, von feiner Steel und schönen E-Gitarren begleitete New Country-Ballade "Outside lookin' in", die von quirliger Steel und ungemein flinkem E-Gitarren-Picking dominierte, flotte, wunderbar flockig lockere, ganz dezent swingende, reine Honky Tonk-Nummer "More of the same", die knackige, melodische New Country-Nummer "Livin' where you told me to go", das erneut sehr "southern" rockende, voller "loud guitars" steckende, fetzige "Let me be", wie auch der herrliche, traditionelle, frische, mit tollen Gitarren, Steel, Fiddle, Baritone Guitar und einer klasse Melodie ausgestattete Waltz "The crowd". Schade, das das Album mit gut 30 Minuten etwas kurz geraten ist, doch dafür gibt es musikalisch keinerlei Ausfälle. Songs und Interpretation sind erstklassig! Nach Jahren des Schmerzes, des Leids und des Kampfes ist Deryl Dodd dort angekommen, wo er musikalisch schon immer hinwollte. Das ist seine Art von Countrymusic, so wie er sie sich vorstellt und mit der er sich komplett identifiziert! Das kommt rüber! Respekt und Anerkennung!

Art-Nr.: 2832
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Stronger Proof
Somethin' ain't always better
Livin' where you told me to go
Let me be
The crowd

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Dodd, Deryl - together again [2009]
"Together again", jener berühmte, unvergessene und ewig junge Country-Klassiker, den der große Buck Owens im Jahre 1964 an die Spitze der Country-Charts führte, dies aber verrückterweise nur als B-Seite seines Nummer Eins-Hits "My heart skips a beat" (und dann erlangte diese B-Seite mehr Berühmtheit als der eigentliche Hit), ist der Opener und Titelsong des neuen Albums von Deryl Dodd, diesem großartigen Neo-Traditionalisten und Honky Tonker aus Dallas/Texas, der sich über die Jahre hinweg einen überaus anerkannten Namen als einer der authentischsten Künstler in der Countrymusic machte. Warum das so ist, belegt auch das neue Werk wieder sehr eindrucksvoll. Gebeutelt von vielen künstlerischen, vor allem aber auch privaten und gesundheitlichen Tiefschlägen, ist Deryl Dodd seit einigen Jahren wieder "voll" da, ist sich seiner Musik und seines damit verbundenen Tuns aber bewusster als je zuvor. Das heisst, der einstige Lead Gitarrist von Martina McBride's Touring-Band (auch in der Band von Tracy Lawrence spielte er kurzzeitig) lässt sich in keinster Art und Weise mehr von aussen beeinflussen und spielt nur noch die Musik, die ihm sein Herz vorgibt. Und das ist reine Countrymusic durch und durch. Texanischer, traditioneller Country, wie er in den dortigen Roadhouses und Honky Tonks zu Hause ist, ohne auch nur die Spur eines glatten Nashville-Schliffs. Rein, unverbraucht, unbehandelt, authentisch! Vor seinem geistigen Auge sieht man sich inmitten eines alten, "rauen" Honky Tonk-Saloons, umgeben von Bier- und Whiskey-getränkten-Gerüchen und einer Horde nicht mehr ganz standfester Cowboys - dies vermittelt diese klasse Countrymusic mit all ihrem Charme. George Strait, Merle Haggard, Keith Whitley, Geoge Jones & Co. lassen grüssen - und Dodd führt ihre Traditionen in seiner Musik wie eine verwandte Seele fort. Neben dem Titelstück "Together again" gibt's noch eine zweite Coverversion, nämlich eine sehr dynamische, frische und knackige, live im Studio eingespielte Fassung des spirituellen Albert Brumley-Klassikers "I'll fly away" (starke Gitarren-, Piano-Einlagen), der Rest stammt komplett aus der Feder Dodd's, zum Teil mit arrivierten Kollegen wie Brett Beavers, Kevin Denney oder Shane Decker. Zu den vielen Höhepunkten des Albums zählen beispielsweise der traditionell, kernig und urig "rockende" und swingende Roadhouse Country-"Grooner" "Back to the Honky Tonks" mit seiner passenden E-Gitarren- und Piano-Begleitung, die prächtige "Pure Country"-Ballade "Things you don't know" mit ihren wunderbaren Steelguitar-Fills und dem herrlichen Honky Tonk-Piano (klasse auch die dezent eingesetzte Baritone-Gitarre), der staubige Texas Outlaw-Country von "Lost highway" mit kurzen, rauen E-Gitarren-Elementen, aber einem recht lockeren Rhythmus und schönen Fiddle-Ergänzungen, der lustige, trockene Party-, "Beer drinkin'" Barroom-Feger "Beer and the belly" mit der "coolen" Banjo-Begleitung, die wunderbare, die ganze Einsamkeit eines Whiskeyglasses und die "Leere" einer Bar verittelnde, von klimperndem Piano und wimmernder Steel umgebene "Lonesome Honky Tonk Ballad" "Life behind bars", oder auch der melodische, mit schönen Gitarren in Szene gesetzte, flotte, traditionelle Countrysong "You're not lookin' for". Das ist bester "real traditional Texas Country" und eine klasse Leistung von Deryl Dodd! Wir ziehen respektvoll unseren obligatorischen Cowboyhut...

Das komplette Tracklisting:

1 Together Again - 03:19   
2 Back to the Honky Tonks - 04:05   
3 You're Not Looking For - 04:36   
4 Life Behind Bars - 03:45   
5 Death Taxes and Texas - 02:43   
6 Things You Don't Know - 03:59   
7 Beer and the Belly - 01:59   
8 It Don't Take Much - 03:51   
9 Lost Highway - 04:00   
10 All I Know - 03:25   
11 I'll Fly Away - 03:18   
12 John the Revelator - 01:46   
13 Home for Christmas - 03: 48 (hidden track)

Art-Nr.: 6528
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Back to the Honky Tonks
You're not lookin' for
Life behind bars
Death taxes and Texas
Things you don't know
Lost highway

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