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Domino Kings, The - some kind of sign [2005]
Seit nunmehr über einem Jahrzehnt beglücken die Domino Kings um den herausragenden "master guitar twang banger" Stevie Newman nun ihre Fans und zählen mit fast 200 Gigs im Jahr zu den wohl vielbeschäftigtsten Live-Acts des U.S.Mittelwestens! Kein Roadhouse und kein Honky Tonk-Schuppen ist vor ihnen sicher! Jetzt sind sie, mit zwei neuen Leuten an Bord, zurück (der zweite Lead Gitarrist Richie Rebuth und Bassist David Sowers) und liefern mit "Some kind of sign" ihr bis dato vielleicht bestes Album ab! Großartiger, einen in jeder Hinsicht gefangen nehmender, viel Schwung und Drive vermittelnder, rockin' Retro Honky Tonk-/Hillbilly Country/Rockabilly-fueled Country/Countryrock mit einem wunderbaren Texas Roots-/Alternate Country-Charme, der trotz seiner unverkennbar tief verwurzelten, reinen Country-Traditionen eine ungemein zeitlose, würzige und peppige Frische verbreitet. Groß geworden ist "Kopf" Newman, nicht nur ein begnadeter Gitarrist, sondern auch ein ebenso starker Sänger, mit der Musik von Merle Haggard, George Jones, Bill Monroe, der Carter Family und Johnny Cash, aber auch Leute wie Foster & Lloyd, die Wagoneers, die Desert Rose Band, Rodney Crowell und Steve Earle bezeichnet er als seine Einflüsse. Natürlich transportiert er all diese Anlagen in die Musik der Domino Kings, addiert noch seine Liebe zum klassischen Rockabilly- und Surf-Sound hinzu, und schon haben wir diesen ganz eigenen, faszinierenden Domino Kings-Countryrock, der nicht nur die Anhänger der Mavericks, Derailers oder von Dwight Yoakam vollends begeistern dürfte. Prägnant sind die wunderbaren, transparenten Gitarren! Es ist ein wahrer Ohrenschmaus, wenn die beiden Lead Gitarristen Newman und Rebuth zu ihren fulminanten Soli ansetzen. In vielen Stücken erleben wir herrliche Duelle, voller Lebendigkeit und Frische! Quirlig, versiert und sehr kompetent, mal klar und sauber, dann wieder rootsig und würzig, ziehen sie konsequent ihren frischen Gitarrensound durch das komplette Album! Dazu ein ungemein starkes Songwriting (ebenfalls vorwiegend von Newman) und herrliche Melodien - alles ergänzt sich auf wunderbare Weise! Knackig, schön frisch und retro zugleich, starten sie voller Schwung mit dem begnadeten, mitreißenden, ein gewisses Buddy Holly-/Bobby Fuller-Flair ausstrahlenden Rockabilly-Countryrocker "Some kind of sign", dem Titelstück! Geht runter, wie geschmiert und nistet sich mit seiner tollen Melodie sofort tief in den Gehörgängen ein. Saustark das wieselflinke, satte, wechselseitige Gitarrensolo der beiden Gitarrenspieler, kurzzeitig sogar mit wunderbaren Twins! Ebenso flott und schwungvoll fahren sie mit dem lockeren Honky Tonk Countryrocker "Walk away if you want to" fort, wieder mit toller Melodie, klasse Gitarren und dezentem Rockabilly-Touch. Doch hier dominieren eindeutig die traditionellen Countryelemente! Wäre auch einem Dwight Yoakam wie auf den Leib geschrieben! Beim anschließenden "A million miles from here" hingegen schalten die Jungs einen Gang zurück, ohne jedoch die durchweg knackige Note zu verlieren. Was für eine wundervolle, melodische Retro Country-Ballade, ausgestattet mit einem leichten California-/Bakersfield-Flair! Tolle Gitarren, inklusive feiner Baritone Guitar und eines starken Solos, sowie einmal mehr eine großartige Melodie, bestimmen die Szenerie! Weiter geht's mit dem klasse, Tex-Mex swingenden, traditionellen Roadhouse Honky Tonker "Pain in my past", ehe mit "Dark side of the moon" ein starker, recht rauer, satter und riffiger Texas Roots-/Countryrocker, inklusive eines kräftigen, würzigen Gitarrensolos, folgt. Große Klasse auch der semi-akustische, "Finger snippin'" Rockabilly-Swing "Don't want to do that again", die traditionelle, sowohl voller frühem Cash-, als auch voller Yoakam-Feeling steckende, lupenreine, "cheatin'" Roadhouse/Honky Tonk-Country-Nummer "It's all over but the crying", der herrliche Midtempo Gitarren-Countryrocker "Lying next to me", wie auch der, ein wenig an "BR5-49" erinnernde, flotte, mit toller "hawaiian" Lap Steel angereicherte Old School Country-Song "Every night about this time"! Leider ist, und das ist vielleicht das einzige, kleine Manko, nach gut 32 Minuten schon Schluß, doch dafür gibt es absolut keinen Ausfall! So sei es ihnen verziehen! Die Domino Kings präsentieren sich mit ihrem neuen Album ohne Frage auf dem Höhepunkt ihres bisherigen Schaffens! Produziert hat die Scheibe, wie auch schon die vergangenen, Lou Whitney! Wundervoll!

Art-Nr.: 3447
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Some kind of sign
Walk away if you want to
A million miles from here
Dark side of the monn
It's all over but the crying

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