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Johnson, Cody - cowboy like me [2014]
Ganz klar: Solange es Leute wie diesen Cody Johnson gibt, braucht sich die "real Countrymusic" keine Sorgen um ihre Zukunfft zu machen. 3 Jahre nach seinem famosen Album "A different day" kommt der von Kindesbeinen an mit dem "echten" Countryleben konfrontierte, in einem ländlichen, von Pinienwäldern umgebenen Gebiet im Osten Texas' aufgewachsene, ehemalige professionelle "bull rider" (auch als Gefängniswärter in Huntsville hat er schon gearbeitet) nun mit seinem, von den Fans heiss herbeigesehnten Nachfolgewerk - und es knüpft nahtlos an den Vorgänger an, ja setzt vielleicht sogar noch mal "einen drauf". "Cody Johnson is a true cowboy with countrymusic in his veins, a natural born star", attestierten wir anlässlich des Vorgängers. Dies trifft für sein neues Album noch mehr zu, als je zuvor. Obwohl man ohne jeden Zweifel ein paar rockige Einflüsse spürt (zu Cody's großen Einflüssen zählen neben George Strait und Willie Nelson auch Lynyrd Skynyrd), ist "Cowboy like me", der Name verrät es schon, ein lupenreines, unverfälschtes, genauso klassisches, wie modernes, knackiges, "saftig" und kraftvoll in Szene gesetztes, ungemein authentisches und reines Countryalbum geworden, so wie es sein muss und wie wir uns im Countrysektor eigentlich viel mehr wünschen. In Nashville, wo sich die Elite zumeist leider viel mehr dem poppigen Mainstream hingibt und zuweilen ihre wirklichen Wurzeln in den Hintergrund stellt, sollten viel mehr solche Typen wie dieser Cody Johnson die Charts regieren. Es gibt sie dort sicher auch (Easton Corbin. Josh Turner), aber sie sind in der Minderheit. In Texas hingegen sind solche Künstler absolut top und die Leute im Lone Star State fahren auf diese Art der Countrymusic total ab - völlig zu Recht, wie wir finden. Produziert hat das Werk übrigens der alte texanische, jetzt in Nashville residierende Countryrecke Trent Willmon, ebenfalls ein Garant für höchste Countryqualität. Wenn der jemanden unter seine Fittische nimmt, bekommen wir den besten zeitgemässen texanischen Country zu hören, den die Szene zu bieten hat - wie zuletzt auch mit den neuen Alben von Curtis Grimes und Josh Grider, die Willmon ebenfalls produzierte. Gleich zu Beginn des Albums bringt Cody Johnson die kraftvolle Energie, mit der er seinen lupenreinen Country auf diesem Album zumeist präsentiert, großartige rüber. "Dance her home" heisst der Opener, ein mit fetten, zündenden E-Gitarrenriffs bestückter, gleichzeitig aber auch voller herrlicher Steelguitar- und Fiddle-Fills steckender, vorzüglich tanzbarer, honky-tonkin' Roadhouse Two-Stepper mit einer tollen Melodie und einem klasse Rhythmus. So etwas muss die Countrywelt einfach verzücken. Super! Von ähnlicher Kategorie sind auch die folgenden "Me and my kind" und "Lucky", vor allem letzteres aber mit noch mehr Drive. Stark hier die trockene Banjountermalung, die diesen kräftigen Country-Knaller geschickt auflockert. Etwas mehr in den Midtempo-Bereich geht es dann mit dem wunderbar melodischen, traditionellen "Baby's blue". Hier entsteht ein klasse Honky Tonk-Feeling mit schönen Gitarren, Fiddle und Pedal Steel. Kommen wir zu dem fantastischen Titelsong des Albums, "Cowboy like me", eine schlicht wundervolle, astreine Countryballade mit einem durchau autobiographischen Hintergrund. Zu großartiger Steel-, Fiddle-, und Gitarrenbegleitung (starkes Acoustic Gitarren-Solo im Mittelteil) refelktiert Johnson im Bezug auf seine Liebste ein wenig die traurigen Begleiterscheinungen des Lebens eines "Cowboy-Musiker", der fast immer unterwegs ist. Eine weitere tolle Ballade hören wir mit dem schönen, aber weitaus kraftvolleren "Holes". Auffällig hier sind die kernigen E-Gitarrenläufe, die sich durch den Song ziehen. Egal, welche Nummer man auch herauspickt, sie alle sind höchstes Country-Niveau. Das ist traditionell fundamentierter, reiner, knackiger Country durch und durch, gleichzeitig aber voller Pep - auch textlich. Hier geht's um Cowboys, Rodeos, Honky Tonks, Trucks und "lonesome girls". So spielt man "real Country"! Das ist allerbestes Material für Freunde von Legenden wie George Jones, Geroge Strait, Alan Jackson, Tracy Byrd und Mark Chesnutt, genauso wie für Anhänger von Brad Paisley, Josh Turner, Easton Corbin oder auch mal Chris Young, bis hin zu seinen "Texas-Buddies" wie John Slaughter, Josh Ward, Curtis Grimes, Jason Boland & Kollegen. Tolles Album! Cody Johnson auf der amtlichen Country-Route. So kann's weitergehen. Wir ziehen ehrfurchtsvoll den Cowboyhut...

Das komplette Tracklisting:

1. Dance Her Home - 2.55
2. Me And My Kind - 2.36
3. Lucky - 3.06
4. Proud - 3.25
5. Baby’s Blue - 3.47
6. Bottle It Up - 4.30
7. Cowboy Like Me - 3.55
8. Hurtin’ - 3.59
9. (I Wouldn’t Go There) If I Were You - 3.44
10. Holes - 3.40
11. Give A Cowboy A Kiss - 5.05
12. Never Go Home Again - 4.12
13. In The Garden (Bonus Acoustic Track) - 4.36

Art-Nr.: 8503
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dance her home
Lucky
Proud
Baby's blue
Cowboy like me
Holes
Give a cowboy a kiss

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Johnson, Cody - gotta be me [2016]
Drittes Album des ehemaligen "professional bull riders" Cody Johnson, der uns schon mit seinen beiden Vorgängerwerken "A different day" und "Cowboys like me" restlos begeistert hat. Mit "Gotta be me" knüpft der Texaner nun nahtlos an seine bisherigen Arbeiten an und liefert erneut eine bärernstarke Vorstellung in Sachen "real Countrymusic" ab. Solange solche Leute wie er unterwegs sind, brauchen sich die Fans echter, traditionsbehafteter Countrymusic wirklich keine Sorgen zu machen. Produziert hat Trent Willmon! Klasse!

Das komplette Tracklisting:

1. Gotta Be Me
2. Grass Stains
3. With You I Am
4. Half A Song
5. The Only One I Know (Cowboy Life)
6. Walk Away
7. Kiss Goodbye
8. Chain Drinkin'
9. Wild As You
10. I Know My Way Back (Clara's Song)
11. Billy's Brother
12. Every Scar Has A Story
13. I Ain't Going Nowhere Baby
14. I Can't Even Walk (Without You Holding My Hand)

Art-Nr.: 9244
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

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