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Lone Bellow, The - then came the morning [2014]
Hoch gelobt von den Kritikern, umjubelt von den Fans! Vollkommen zu Recht, wie wir meinen. Vor 2 Jahren erschien das großartige Debut der Band aus Brooklyn um den aus Georgia stammenden, exzellenten Singer-Songwriter Zach Williams (die weiteren Lone Bellow-Mitglieder sind Brian Elmquist - guitars, vocals, sowie Kanene Donehey Pipkin - mandolin, vocals), mit dem sie in der Americana-/Roots-Szene für mächtig Furore und jede Menge Begeisterung sorgten. Nun ist mit "Then came the morning" der Nachfolger da - und sie legen glatt noch mal eine Schippe drauf. Welch ein prächtiges Album! "Williams and the band's music evolved to reflect his Southern roots, incorporating elements of rock, gospel, country and blues that result in a unique and soul-searing blend of can't-get-them-out-of-your-head lyrics that spring from a deep emotional reservoir", heisst es in ihrer Biogrphie. Tatsächlich präsentieren die Drei mit ihren vorzüglichen Begleitmusikern eine von hinreissenden Gesangsharmonien, aussergewöhnlichen Songwriting-Qualitäten und einen ganz eigenen Sound definierenden, tollen Arrangements geprägten, ungemein spannenden Americana-Mix zwischen Roots, Folk, Country, Gospel, Blues, Soul, Rock und Pop, immer vorgetragen mit einem gewissen "Southern-Drawl", der eine geradezu magische Anziehungskraft nach sich zieht. Alle Drei sind hervorragende Sänger, was sich, wie erwähnt, immer wieder in kraftvollen, prächtigen Harmonies niederschlägt, und die Songs bestechen mit hervorragender Melodik. Der Sound bewegt sich zwischen sehr dezent gehaltenen, akustischen Strukturen, flockigen, lässigen Midtempo-Grooves und fast ein wenig "cineastisch" anmutenden, trotzdem nie zu bombastisch wirkenden, "dicken" Momenten, was die Truppe mit aussergewöhnlichem Geschick und herausragender Klasse wie selbstverständlich unter einen Hut bringt. Wir hören Gitarren aller Art, Pedal Steel, feine Mandolinenklänge, Klavier, Geigen, fette Drums, und sogar vereinzelt dezente Bläser. Alles passt perfekt zusammen. Oft münden die Stücke nach einem lockeren Beginn in einem richtig kraftvollen Finale - wie gesagt, eingehüllt in großartige Melodien und bestimmt von charismatischem Lead- und Harmonie-Gesang. Die Lead-Stimme kommt überwiegend von Zach Williams, bei einem Stück singt Kanene. Vor einiger Zeit noch spielte die Band ausgiebige Tourneen im Vorprogramm von beispielsweise den Civil Wars und Brandi Carlile, doch sie werden mit diesem Werk noch weiter in den Vordergrund rücken. Ein bärenstarkes Album. The Lone Bellow vor dem ganz großen Durchbruch.

Das komplette Tracklisting:

1. Then Came the Morning - 4:11
2. Fake Roses - 3:33
3. Marietta - 3:36
4. Take My Love - 3:14
5. Call To War - 3:28
6. Watch Over Us - 3:33
7. Diners - 4:23
8. Heaven Don't Call Me Home - 2:35
9. If You Don't Love Me - 3:14
10. Telluride - 4:17
11. To The Woods - 1:59
12. Cold As It Is - 2:55
13. I Let You Go - 3:25

Art-Nr.: 8779
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Then came the morning
Fake roses
Take my love
Call to war
Watch over us
Diners
If you don't love me
Cold as ir is

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