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Johnson, Jeremiah - grind [2014]
Ein Mann mit herausragendem Talent! Toller Sänger mit ungemein viel "Soul" und jeder Menge Ausstrahlung, und "one hell of a guitar player". "Jeremiah Johnson is the new face of Mississippi River blues". Seit vielen Jahren schon gehört Johnson zu den versiertesten Gitarristen und Bluesrockern der St. Louis-Szene, dem jetzt mit seinem neuen Album "Grind", einer hinreissenden, saustarken Mixtur aus Rock'n Roll, Blues, Southern Rock, Roots und Americana der ganz große Wurf geglückt ist. Was hat der Bursche für dieses Projekt für eine hochkarätige Mannschaft um sich geschart. Neben ihm als Gitarrist besteht seine fantastische Studioband aus niemand geringerem als dem exzellenten Yonrico Scott (Royal Southern Brotherhood, Derek Trucks Band) an den Drums, seinem langjährigen Mitstreiter Jeff Girandier am Bass, sowie dem Keyboarder der großartigen Rootsrock-Formation Lucero, Rick Steff, an der Orgel und den übrigen Tasten. Hervorragend produziert hat das in Memphis/Tennessee eingespielte Werk Gregg Allman's Sohn Devon Allman (ex Royal Southern Brotherhood), das Engineering übernahm der Grammy-dekorierte Pete Mathews, das Mastering Tom Hambridge. Diese prominenten Namen versprechen eine Menge - und Jeremiah Johnson setzt das mit seinen prächtigen Songs auf beeindruckende Art und Weise zur vollsten Zufriedenheit um. Die Grundlage ist der Blues, doch die schon genannten Roots-, Americana-, Soul-, Southern Rock-, und Rock-Strömungen, die durch die Songs fließen, sorgen für viel Variabilität und Spannung. Das Songmaterial ist von vorn bis hinten erste Sahne - ohne jeden Ausfall. Alles groovt herrlich, steckt voller wunderbarer Melodien. Mal locker, mal ordendlich kochend - Johnson beackert das beschriebene Terrain voller Leidenschaft und Spielfreude nach allen Regeln der Kunst. Neben Johnson's großartigem Gesang steht natürlich auch sein brillantes Gitarrenspiel im Mittelpunkt, immer wieder mündend in genauso zündenden, wie virtuosen und gefühlvollen, wunderbaren, auf den Punkt gebrachten Soli - ohne aufgesetzten Schnickschnack, dafür ehrlich, knackig, lebendig, abwechslungsreich, künstlerich ohne jeden Makel. Sehr stark dabei immer wieder die Unterstützumg und Ergänzung von Rick Steff an der Orgel. Los geht's mit dem tollen, souligen Groove-/Bluesrocker "Black lingerie", der gleich mit einem dieser besagten, großartigen Orgel-Fundamente daherkommt. Johnson's seeliger, leicht angerauter Gesang verbindet sich auf ganz selbstverständliche, natürliche Art und Weise mit seinem tollen Gitarrenspiel, sowie den wunderbaren Orgelklängen und dem herrlichen Rhythmus. Die Melodie ist vorzüglich und das feurige Gitarrensolo brillant. Eine Mörder-Nummer! Ein absoluter Genre-"Hit". Weiter geht's mit dem packenden, "shakin', rockin' and rollin'" Boogie "Bent down", geprägt von tollem Piano-Spiel und mitreissenden Lead Gitarrenläufen. Was für eine Dynamik! Trotz seiner Kompaktheit und relativen Kürze ist das eine Hammer-Nummer voller Drive, Frische, Songkraft, ausgelassener Spiefreude und Rafinesse. Ein fulminanter Blues-/Rock'n Roll-Spaß auf höchstem Niveau! Bei dem folgenden, voller Wärme und Soul steckenden "Georgia peach" lässt der Titel schon erahnen, in welchen Bahnen diese Nummer verläuft. Jawohl, das ist bester, gediegener, schön groovender Midtempo Southernrock mit deutlichen Einflüssen der The Allman Brothers Band. Johnson zitiert in seinem Text den "southern drawl", sowie Lynyrd Skynyrd und die Allmans - es paat also alles, auch die großartige Melodie. Das anschließende, mit feinen Twin-Licks verzierte "Call a taxi" verbreitet hingegen wieder deutlich mehr Power. Das ist kochender, straighter, southern-rooted Bluesrock mit viel Dampf und Biss (feuriges Gitarrensolo), aber auch voller Gefühl. Apropos Gefühl: Mit dem exquisiten Slow-Blues "So damn good" gelingt dem Protagonisten ein wahres Genre-Highlight. Traumhafte, melodische Gitarrenläufe schlängeln sich durch diese Nummer, dazu sein toller Gesang und eine den Sound perfekt ergänzende Orgeluntermalung. Meisterhaft! So geht das genüsslich weiter, bis das Album mit dem erneut sehr melodischen, entfernt vielleicht etwas an John Fogerty erinnernden, schön groovenden, inspirierten, southern-fueled Memphis-/Juke Joint-Bluesrocker "Gasoline and smokes" (fließt mit seinem herausragenden Gitarrenspiel und Rhythmus wie aus einem Guß aus den Lautsprechern) genauso stark endet, wie es begonnen hat. "Terrific Down Home American Music", bezeichnet ein begeisterter amerikanischer Rezensent diese "Mugge" - und er hat so etwas von Recht. Jeremiah Johnson ist ganz dick auf unserem Radar. "Grind" ist ein wahres Prachtalbum! Eine absolute "Perle" in Sachen Southern-/Blues-/Rock-/Roots-/Americana-Musik! "You're the real deal, Jeremiah"!

Das komplette Tracklisting:

1. Black Lingerie - 3.46
2. Bent Down - 2.07
3. Georgia Peach - 3.18
4. Call a Taxi - 3.06
5. So Damn Good - 6.41
6. The Hammer - 3.42
7. Workin' - 2.24
8. Crazy - 3.17
9. Simple Things - 3.48
10. Gasoline and Smokes - 4.00

Art-Nr.: 8804
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Black lingerie
Bent down
Georgia peach
Call a taxi
So damn good
The hammer
Gasoline and smokes

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Johnson, Jeremiah - heavens to betsy [2020]
Der in St. Louis/Missouri beheimatete, ungemein versierte Gitarrist, exzellente Sänger und hoch talentierte Songwriter Jeremiah Johnson, der schon seit Jahren zu den absoluten Stars der örtlichen Bluesrock-Szene gehört, schickt sich seit geraumer Zeit durch seine stets hervorragenden Alben peu à peu an, auch den Rest des amerikanischen Kontinents und den der gesamten Bluesrock-Welt zu erorbern. Nun gelingt ihm mit seinem neuen Werk, "Heavens to Betsy" der nächste, ganz große Schritt. Mit diesem fantastischen, neuen Werk werden sein Standing und seine "ever growing fanbase" noch einmal deutlich anwachsen. Produziert vom Grammy-dekorierten Pete Matthews und eingespielt mit einer grandiosen Band (Frank Bauer - saxophone & backing vocals, Tony Anthonis - bass, Benet Schaeffer - drums und der Tastenmann der großartigen Rootsrock-Formation Lucero, Rick Steff, an den Keyboards) gelingt Johnson eine prächtige Synthese aus Bluesrock und flüssigem, rootsigem Southern Rock, fokussiert auf bemerkenswert starke Retro-Songkraft. Die Southern-Einflüsse sind stärker, als je zuvor. Sehr gelungen ist bei den Arrangements die Einbeziehung des Saxophons durch den toll aufspielenden Frank Bauer. Dessen Sax fungiert sowohl als clever taxierte Ergänzung zur Rhythmus-Sektion, als auch als kongenialer Partner von Johnson's brillantem, "fiery southern" Lead Gitarren-Spiel. Den besten Beleg dafür liefert gleich der herausragende Opener des Albums, "White lightning". Die Nummer beginnt, unterlegt von wunderbaren, dezenten Orgelklängen, mit herrlichen, locker flüssigen, parallel gespielten Saxophon-/Lead Gitarren-Licks im Stil der typischen Twin-Leads der The Allman Brothers Band. Auch im weitern Verlauf der Nummer kommen immer wieder Erinnerung an die großen Zeiten solcher Bands wie etwa Lynyrd Skynyrd oder The Marshall Tucker Band auf. Johnson's Gesang ist exzellent, passt 100%ig zu dieser Musik. Dazu spielt er wunderbare Wah Wah-Licks und brilliert mit einem tollen, feurigen Gitarrensolo, alles eingebunden in eine tolle Melodie. Ein bluesiger Southern Rocker vom Feinsten, der sofort zündet, und unmittelbar den Grundstein für ein durch und durch großartiges Album legt. Das folgende, kraftvolle "Tornado" schlägt in eine ähnliche Kerbe, ehe der kompakte, straighte, saustarke, mit feinen Classic Rock-Anleihen versehene Power Bluesrocker "Soul crush" aud den Lautsprechern "dampft". Enthält zwei quirlige, mitreißend gespielte, würzige Gitarrensoli des Meisters. Dann die wunderschöne, lockere, southern-bluesige Ballade "Ecstasy", durch die sich feinste Saxophon- und Lead Gitarren-Linien schlängeln, inklusive eines exquisiten, wunderbaren Solos. Ganz stark kommen auch der fette, fulminante, mit furiosen Gitarrenlicks und straighten Power-Riffs ausgestattete Rocker "Forever and a day", das flotte, lockere, etwas Country-infizierte und abermals auf einem tollen Southern-Groove gebettete "Leo Stone" (virtuoses, fingerfertiges "pure southern" E-Gitarren-Solo), die traumhaft melodische, mit wunderbarem Orgel-, Gitarren-, Saxophon-Zusammenspiel inszenierte "Ohrwurm"-Ballade "Long way home", bis das Album schließlich mit dem toll groovenden und swingenden, Spuren von Jump Blues und 50s-style Rock & Roll enthaltenden, "hot-rod" Rowadhouse Blues "Preacher's daughter" furios endet. "A great voice, strong songs, and a very talented band flow into a roots, southern, blues album that’s high-energy fun", resümiert ein U.S.-Kritiker vollkommen richtig. Sowohl die Bluesrock-, als auch die Southern Rock-Fraktion, und nicht zu letzt die Freunde vorzüglichen Gitarrenspiels finden hier ihre Erfüllung. Ein richtig klasse Typ, dieser Jeremiah Johnson, mit einem famosen Album!

Das komplette Tracklisting:

1. White Lightning - 3:49
2. Tornado - 3:35
3. Soul Crush - 2:34
4. Ecstasy - 4:22
5. Forever and a Day - 3:18
6. American Steel - 3:15
7. Showdown - 3:46
8. Leo Stone - 3:50
9. Castles in the Air - 2:58
10. Long Way Home - 4:09
11. Born Under a Bad Sign - 2:35
12. Preacher's Daughter - 3:14

Art-Nr.: 9991
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
White lightning
Soul crush
Ecstasy
Forever and a day
Leo Stone
Long way home
Preacher's daughter

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