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Outlaw, Sam - angeleno [2015]
Herrlich! California Country und Honky Tonk vom Allerfeinsten - rein, flockig, locker, unbeschwert, wunderbar retro und dennoch zeitgemäß, zelebriert in 12 fantastischen Songs! Der Spirit klassischer Southern California Countrymusic ist allgegenwertig. Sam Outlaw (der Typ heisst wirklich so), ist ein junger, aus South Dakota stammender, heute in Los Angeles lebender, hoch talentierter, geradezu charismatischer Singer-Songwriter (sämtliche Stücke stammen aus seiner Feder), der es geschickt versteht, in seinen hoch melodischen Songs die Einflüsse seiner großen Helden wie etwa George Jones, Gene Watson, Don Williams, Buck Owens, Keith Whitley und Merle Haggard, mit dem unbeschwerten California-Feeling solcher Legenden wie Gram Parsons, Linda Ronstadt (auch ihr Geist scheint in diesen Liedern zu schweben) oder dem frühen Dwight Yoakam zu seinem ganz eigenen "Ding" zu verschmelzen. Das amerikanische "Rolling Stone Country"-Magazin schreibt dazu: "A Hollywood honky-tonker, Sam Outlaw filters the twang of his country influences through the Mexican-American culture of his Los Angeles home. The result? 'Angeleno', a debut album that mixes acoustic guitars, mariachi horns, James Taylor-worthy melodies and two-step tempos into the best culture clash this side of Linda Rondstadt's Canciones de mi Padre". Großartig ausgedrückt! Outlaw hat eine exzellente Country-Stimme, die einfach wunderbar mit den semi-akustischen Arrangements aus akustischen und dezenten elektrischen Gitarren, viel Pedal Steel, Fiddle und prächtigem Honky Tonk-Klavier harmoniert. Es herrscht durchweg ein bestechend lockeres Ambiente. Der Bursche wirkt zuweilen wie ein unwiderstehlicher "romantischer Country-Rebell". Kein geringerer, als der berühmte Roots- und Gitarren-Großmeister Ry Cooder ist bekennender Fan von Sam Outlaw. Er und sein Sohn Joachim Cooder (drums) haben es sich nicht nehmen lassen, bei dem Album ihre instrumentellen Künste maßgeblich einzubringen und es auch gemeinsam zu produzieren. Das Resultat ist, wie gesagt, einfach wunderbar. Songs wie beispielsweise die von mexikanischen Mariachi-Horns begleitete Border Country-Nummer "Who do you think you are", das flotte, lässige, mit einem herrlichen Wüstenflair ausgestattete, voller Twang steckende "Keep it interesting", der pure, Steelguitar-getränkte (tolles Solo von Jeremy Long), lupenreine Honky Tonker "I'm not jealous" (großartiges "Saloon"-Piano), das mit feiner Steelguitar, akustischer Gitarre und Streichern angereicherte, balladeske Titelstück "Angeleno", der flockige, mit toller Banjountermalung intonierte "Country love song", das von seinem Feeling dem Songtitel alle Ehre machende "Ghost town", oder das hinreissend lockere, mit grandioser Baritone E-Gitarre von Ry Cooder und toller Pedal Steel inszenierte, flüssige "It might kill me", wie auch der komplette Rest des Albums, sind das pure California Country-Vergnügen. Eine Wonne für die Liebhaber reiner, lockerer, unverfälschter, dieses unwiderstehliche Westcoast-Feeling verinnerlichter Countrymusic. "Angeleno" ist ein absoluter Hit!

Das komplette Tracklisting:

1. Who Do You Think You Are - 3.39
2. Keep It Interesting - 3.34
3. I'm Not Jealous - 3.35
4. Love Her For A While - 3.21
5. Angeleno - 4.00
6. Country Love Song - 3.37
7. Ghost Town - 4.06
8. Jesus Take The Wheel (And Drive Me To A Bar) - 3.19
9. It Might Kill Me - 2.59
10. Keep A Close Eye On Me - 3.09
11. Old Fashioned - 4.53
12. Hole Down In My Heart - 2.31

Art-Nr.: 8886
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Keep it interesting
I'm not jealous
Angeleno
Country love song
Ghost town
Jesus take the wheel (and drive me to a bar)
Keep a close eye on me

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Outlaw, Sam - tenderheart [2017]
Sam Outlaw.dieser junge, aus South Dakota stammende, heute in Los Angeles lebende, hoch talentierte, geradezu charismatische Singer-Songwriter, der die Liebhaber des traditionellen, flockigen, so unbeschwerten, lockeren California-Country vor 2 Jahren mit seinem hinreißenden Debut "Angeleno" begeisterte, legt nun mit "Tenderheart" den sehnlichst erwarteten Nachfolger vor - und auch dieses Werk ist wieder eine faszinierende Reise durch die wunderschönen musikalischen Landschaften genauso zeitloser wie zeitgemäßer, klassischer, unbeschwerter, aber auch eleganter californischer Countrymusic. Nach der mit einem markanten Streicher-Intermezzo angereicherten, sonst recht ruhigen, bedächtigen, sehr schönen Ballade "Everyone's looking for home", präsentiert uns Outlaw das herrlich lockere, flüssige, traumnhaft melodische, mit toller Pedal Steel und Baritone Gitarre inszenierte, eine unwiderstehliche Anziehungskraft entwickelnde "Bottomless mimosas" - und hat damit quasi den Fahrplan für das gesamte Album vorgegeben. Erfrischende, oft durchaus ruhige, auch entspannte, dann aber auch mal wieder dynamischere, von fantastischen Melodien und klangvollen Gitarren bestimmte (prächtiges Zusammenspiel der beiden E-Gitarristen Danny Garcia und Brad Lindsay mit dem Pedal Steeler Jeremy Lang), auf jeder Menge Tradition basierender Country voller Desert- und Bakersfield Retro-Flair. Die Einflüsse seiner großen Helden wie George Jones, Gene Watson, Buck Owens, Keith Whitley und Merle Haggard, sowie legendärer Vertreter der californischen Szene, wie der unvergessene Gram Parsons oder die frühe Linda Ronstadt sind unverkennbar. Outlaw kombiniert diese mit seinen eigenen Ideen und kreiert damit einen tollen Song nach dem nächsten - und er singt mit seinem leicht Dwight Yoakam-ähnlichen Timbre einfach großartig. Das grandiose Titelstück beispielsweise, die gediegene Ballade "Tenderheart", besticht mit einem wunderbaren Tom Petty-ähnlichen "Free fallin'"-Riff, eingebettet in transparente, vielschichtige (Lead)Gitarren, während das ebenfalls von einer tollen Melodie durchzogene, flockige "Now she tells me" mit einer leicht mexikanisch angehauchten Note aufwartet. Ganz stark beispielsweise auch der wie Öl runtergehende Countryrocker "Trouble" (tolle Gitarren), das fröhliche, puren Traditional California Country offenbarende, honky-tonkige "All my life", oder das von heulender Pedal Steel, dezent hintergründiger Orgel, großartigen Gitarren und einer Melodie zum Dahinschmelzen geprägte, deutlich von Gram Parsons beeinflusste "Diamond ring". Welchen Song man auch herauspickt, sie sind alle klasse. Der wunderbare californische San Fernando Valley-Sound ist allgegenwärtig. Sam Outlaw begeistert die Country-Welt mit einem umwerfenden, zweiten Album.

Das komplette Tracklisting:

1. Everyone's Looking for Home - 3:22
2. Bottomless Mimosas - 3:46
3. Bougainvillea, I Think - 3:14
4. Tenderheart - 4:36
5. Trouble - 3:00
6. She's Playing Hard to Get (Rid Of) - 2:41
7. Two Broken Hearts - 2:45
8. Diamond Ring - 4:36
9. Say It to Me - 3:14
10. All My Life - 2:54
11. Dry in the Sun - 2:00
12. Now She Tells Me - 3:01
13. Look at You Now - 3:38

Art-Nr.: 9421
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bottomless mimosas
Tenderheart
Trouble
Two broken hearts
Diamond ring
All my life
Now she tells me

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