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Trick Pony - on a mission [2002]
Klasse! Die "jungen Wilden" von Trick Pony sind wieder da! Powerfrau Heidi Newfield, die mit ihrer frechen. coolen, energiegeladenen, aber auch gefühlvollen "Röhre" die Cowboys auf Touren bringt, sowie ihre beiden Mitstreiter Keith Burns und Ira Dean geben wieder ordentlich Gas! Sie machen nahtlos da weiter, wo sie mit ihrem letztjährigen Debut begonnen haben. Heißer, frecher, peppiger, powernder, gitarrenorientierter Rockin' Honky Tonk- /Roadhouse-Country, der richtig Spaß macht - überwiegend "straight forward" gespielt. Da kann man kaum ruhig sitzen bleiben, die Beine beginnen automatisch zu wippen. Was zusätzlich bemerkenswert ist: sie lassen sich nicht von ihrem Weg abbringen, verzichten völlig auf modische Pop-Strömungen, bleiben ihrer puren, toughen, Countrymucke treu. Vielleicht könnte man sie als so etwas, wie die legitimen Nachfolger der in den späten Achtzigern und frühen Neunzigern so bekannten Highway 101 um Paulette Carlson bezeichnen. Von den 12 Tracks gibt es lediglich 3 Balladen, doch auch die sind überaus gelungen. Los geht's mit dem Titelstück! Fetziges Schlagzeug, dynamische Akustik-Gitarren-Licks, gemischt mit beherzten E-Gitarren-Riffs, guter Drive, Heidi's starker Gesang, und schon sind Trick Pony ("On a mission") auf ihrer rockin' Honky Tonk-Mission! "I'm on a mission, I got a cause, I'm gonna hit every rockin' little honky-tonk bar", heißt es im Text! Damit ist die Marschroute festgelegt! Cool rockend, mit dezentem Rockabilly-Touch, machen sie dann auf "Nobody ever dies of a broken heart" weiter. Wunderbarer, schneller Schlagzeug-Drive, klasse Gitarrenbegleitung, eine starke Melodie und Miss Newfield's Power-Voice bringen die Gäste eines jeden Honky Tonk-Schuppens in Wallung. So geht es mit sehr gelungenem Songmaterial bis zum Ende (die CD schließt mit dem melodischen, knackigen Countryrocker "Fast horde", inklusiver toller Lead-Gitarre) weiter. Keine Durchhänger! Erwähnenswert ist noch, daß sie sich für einen Track erneut, wie schon bei ihrem Debut (damals war es Johnny Cash) eine lebende Country-Legende ins Studio geholt haben, der sie auf diese Art und Weise ihre Anerkennung und Hochachtung zollen. Diesmal haben sie usammen mit keinem Geringeren als Willie Nelson dessen "Whiskey river" in einer klasse, rohen, rockigen Version neu eingespielt. Trick Pony sind auf dem richtigen Weg und bringen weiterhin frischen Wind nach Nashville! "On a mission" ist eine herrliche, fetzige, rocking Country-Party ohne Kompromisse! Allerbester Hillbilly Rock! Macht einfach Laune...


Art-Nr.: 1714
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Trick Pony - r.i.d.e. [2005]
Endlich! Nach ihren ersten beiden, tollen CD-Veröffentlichungen, mit denen sie so viel frischen Wind in die Nashville-Szene brachten, haben Trick Pony nach großem Hin- und Her, was Veröffentlichungsrechte anging, bei Curb Records eine neue musikalische Heimat gefunden. Und nun ist ihr lang ersehntes, drittes Werk "R.I.D.E"., für das sie direkt auf dem Cover ihre eigene Definition gleich mitliefern, nämlich "Rebelliuos Individuals Delivering Entertainment", auch erhältlich! Höchst erfreulich: Das Trio, bestehend aus dem energiegeladenen weiblichen "Gesangs-Hurricane" Heidi Newfield, dem ruhenden Pol Keith Burns (Gitarre, Gesang), und dem Paradiesvogel Ira Dean (Bass, Gesang), hält weiter an seinem bisherigen Erfolgskonzept fest und überzeugt dabei wieder auf der ganzen Linie. Songs, egal
ob traditionell angehaucht oder modern dargeboten, sollen dem Zuhörer in erster Linie gute Laune bereiten, und das wird ohne Kompromisse über den gesamten Verlauf dieses Longplayers durchgezogen, bis auf eine einzige, dem traurigen Anlaß entsprechende, Ausnahme. Wieder wurden, wie bereits bei den früheren Alben praktiziert, zwei Legenden des Country mit integriert, diesmal die Herren George Jones und Kris Kristofferson. Erstgenannter wurde in zwei kleine, spaßige Kurzinterviews, geführt von Heidi, als Song-Intro einbezogen, wobei sein Statement "I love Trick Pony" sich mittlerweile zum "Running Gag" für Werke der Band zu entwickeln scheint, Kristofferson hingegen spricht Texteile des emotional geladenen gospelhaltigen Vortrages, den Heidi ihrer vor kurzem verstorbenen Mutter am Ende der CD gewidmet hat ("Maryann’s Song"). singt fast Los geht’s aber mit dem spaßigen, knackigen Anti-Drinking-Song "Ain’t Wastin’ Good Whiskey On You", ein schöner, purer Countryrocker mit Roadhouse- /Honky Tonk-Touch und leichtem Retro-Flair, gefolgt vom flotten, Rockabilly-trächtigen "What’s Not To Love", mit klasse Fiddle- und Gibson-typischem E-Gitarren-Solo. Beide Nummern sind recht traditionell, aber wieder ungemein druckvoll und frisch in ihrer Performance. Die erste Single, der alte Bonnie-Tyler-Gassenhauer "It’s A Heartache", wurde New-Country-konform melodiös aufbereitet, und hält sich momentan seit Wochen in den oberen Sphären der Billboard-Country-Single-Charts. "I Didn’t" und "The Bride" sind zwei der typischen Trick Pony-Stücke, die einfach so herrlich locker ins Ohr fließen und jede Menge an positiver Energie verströmen. Ganz wunderbar auch "Sad City", eine Art Sonnenuntergangs-Ballade. Spürbar erwärmendes Westcoast-Feeling der Marke Eagles unhüllt uns hierbei. Besonderes Bonbon: Mit eingebunden ist "Hootie & The Blowfish"-Frontmann Darius Rucker, der einen klasse Gesangspart beim Duett mit Ira Dean (der singt fast im Stil von Don Henley) abliefert. Ganz stark auch "Senorita" aus der Feder der Los Lonely Boys, ein Stück voller rhythmischem Tex-Mex-Esprit, garniert mit herrlich spanischer Akustikgitarre und Santana-mäßigem E-Gitarrenspiel. Ein Highlight! Beim Songwriting wurden neben ein paar gut gewählten Fremdkompositionen, wieder viele namhafte Co-Writer eingebunden wie z. B. David Lee Murphy (der auch schon beim Vorgänger "The Mission" mitgewirkt hatte), Sherrie Austin, Billy Dean, Jeffrey Steele und Anthony Smith. Smith steuert hier mit "Hillbilly Rich" wieder so einen richtig "hippen", schwülen Southern-angehauchten Countryrocker bei, bei dem er sich auch für die Mitproduktion und ein glanzvolles Banjospiel verantwortlich zeigt. "Once A Cowboy" gibt es bereits auf Jeffrey Steele’s starkem "Outlaw"-Album, und wurde hier mit Heidis weiblichen Lead-Vocals als Verifizierung schlichtweg gecovert. Ganz tolle Nummer! Ebenfalls in Zusammenarbeit mit Steele entstand das durch Brian Setzer inspirierte, energiegeladene Power-Rockabilly-/Honky Tonk-Stück "Cry Cry Cry", das durch zwei Drummer und einer Horn-Section im Big-Band-Stil eine ernorme Wucht entfaltet. War zunächst für Heidi geplant, wurde dann aber doch für Ira Dean als Hauptakteur umgeschrieben. Wie sagte neulich Sängerin Heidi Newfield, die sich auf "R.I.D.E." wieder in vokaler Bestform präsentiert: "I’m never going to be Celion Dion, I’m a honky-tonker, down to the core and we’re a honky-tonk band"! Widerspruchslos unterschrieben, mit dem Zusatz: "aber eine richtig Gute, die jede Menge frohe Laune verbreitet", wie ihr drittes Album einmal mehr höchst eindrucksvoll unter Beweis stellt. Ein ganz starker Ritt, Trick Pony!

Art-Nr.: 3019
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Trick Pony - same [2001]
Jawohl, das hatte Nashville mal wieder nötig! Das macht richtig Freude! Dieses großartige Trio um Energiebündel Heidi Newfield (Gesang, harmonica, acoustic guitar) bringt absolut frischen Wind und neuen Pepp in die US New Country-Szene, wie schon lange keine Band mehr. Bis auf drei Songs übernimmt Heidi den Lead-Gesang, doch es sei hier erwähnt, daß auch ihre beiden Mitstreiter Ira Dean und Keith Burns ganz ausgezeichnete (Lead)-Sänger sind. Miss Newfield hat eine klasse "freche" Countrystimme und einen energiegeladenen Gesangsstil, der einen mitreißt. Die Musik von Trick Pony ist überwiegend fetzig, knallig, ins Bein gehend, knackig, manchmal rockabilly-infiziert, honky-tonkig, frisch, unverbraucht und "tough"! Doch auch die wenigen Balladen überzeugen durch unglaublich viel Gefühl und die herausragende Songqualität. Track 4 "Every other memory" ist eine intensive Powerballade, die das Wort "Power" auch wirklich verdient. 13 excellente Songs, ohne jeden Durchhänger! Der Opener "Pour me" klettert in den Billboard Country-Single-Charts unaufhörlich Richtung Spitze. Enthält eine "coole", fetzige Coverversion von Johnny Cash's "Big river", bei der es sich sowohl Johnny Cash sebst, als auch Waylon Jennings nicht nehemen ließen, Duett-Gesangsparts mit zu übernehmen. Klasse! Diese Band und dieses Album haben wirklich Herz und Seele. Sie könnten Nashville's nächster ganz großer "Big Shot" werden. Eine herrliche CD! Viel Erfolg, Trick Pony....

Art-Nr.: 1653
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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