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Detour Band - jukebox blown [2002]
Großartiges neues Album von Detour, sicher eine der herausragenden Americana-/ Roots-/ Countryrock-/ New Country Bands aus dem erweiterten deutschsprachigen Raum. In über 20 Jahren hat sich diese internationale Band um die fantastische Sängerin Natalie Shelar aus Tucson/Arizona (USA) und den ebenso starken Gitarristen und Sänger Jean-Marie Peschiutta (Frankreich) in die Herzen vieler Genre-Fans gespielt. Zur aktuellen Besetzung gehören darüber hinaus Manni Hollaender am Bass und der etatmäßige Drummer von Dave Kincaid's Roots-/Gitarrenrock-Band "The Brandos", Tom Engels, beide aus Deutschland! Was die Vier mit "Jukebox blown" abliefern, ist ein wirklich prächtiges Alternate Country- /New Country- /Americana-Werk voller gezielt ausgewählter Coverversionen auf höchstem musikalischen Niveau, wie man es selbst im Heimatland des Americana wahrlich nicht alle Tage zu hören bekommt. Aber kein Wunder, spielt doch mit der tollen Sängerin Natalie Shelar eine Amerikanerin eine zentrale Rolle bei Detour. Herrlich frisch und locker kommen die zumeist flotten Songs rüber. Sie beackern die ganze Americana-Bandbreite von rootsigem Rock über wunderbaren Alternate Country, klassischen Countryrock, auch mal einen Bluegrass-Titel, pure Honky Tonk-Nummern, Cajun, bis hin zu lupenreinem New Country. Einige Stücke werden auch von Jean-Marie Peschiutta gesungen, ebenso ein prima Sänger, doch die Überzahl geht auf das Konto von Natalie. Tolle Melodien! Großartige Musiker! Klasse Instrumentierung aus allen Arten von Gitarren, Mandoline, Pedal-Steel, Geige, Akkordeon usw.! Viele Größen zählen zu ihren Freunden (Vince Gill, Steuart Smith, jetzt bei den Eagles, Julian Dawson), mit den beiden letzteren haben sie schon sehr oft zusammen gespielt, Peschiutta und Smith spielten lange in der Band von Julian Dawson, beeinflußt sind sie von Gram Parsons, Albert Lee, Steve Earle, John Hiatt, Linda Ronstadt und von traditioneller Bluegrass-Musik, und und und... - all das drückt sich in der hervorragenden musikalischen Kompetenz aus. Los geht es mit einer tollen Uptempo-Version der Allison Moorer-Nummer "Think it over", die ungemein frisch rüberkommt. Toller Gesang, klasse E- Gitarren und eine prima Steel-Begleitung bringen einen sogleich in die richtige Americana-Stimmung. Es folgen der dynamische, pure Honky Tonk/Roadhouse-Heuler "Honky Tonk hell" wieder mit großartiger E-Gitarre, im übrigen eine Ted Roddy-Nummer, und das so wunderbar lockere, flotte, frische, sonnige, semi-akustische Countryrock-Stück "It's only love" mit transparenten Gitarren, feiner Fiddle und schönem Akkordeon, bis dann eine klasse. rockige Version von John Hiatt's "Real fine love" aus dem Lautsprecher tönt. Prächtig gelungen sind auch die astreine Swing-Nummer "Up up up" von Dan Hicks, der tolle "Cajun Blues", das Kasey Chambers Coverstück "I'm a little bit lonesome" in bester Hank sr.-Tradition, die excellente Ballade "The way I am", eine flotte New Country-Version der Steve Earle-Nummer "You're still standing there" und der Uptempo Country-Knaller "Nothing can stop me", von Buddy Miller geschrieben. Den Abschluß bildet eine französisch gesungene Nummer, das schöne "Marjolaine". Die Produktion ist top! Roots-/Country-/Americana vom Feinsten! Ein tolles Album!

Art-Nr.: 1873
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,00

In folgende Titel können Sie reinhören:
Think it over
Honky Tonk hell
It's only love
The way I am
Nothing can stop me

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