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Nugent, Alecia - a little girl...a big four-lane [2006]
Die Fans von Alecia Nugent dürfen sich freuen! Endlich ist es da, ihr zweites, heiß ersehntes Album! Und was für ein starkes Teil ist es erneut geworden: Herrliche, so wunderbar reine, ungetrübte Bluegrass/Acoustic Country-Music vom Allerfeinsten! "Regie" führte, wie beim 2004er Debüt, auch diesmal wieder Grammy-Award Gewinner Carl Jackson! Dieser ist nicht nur erneut an fast der Hälfte aller Stücke kompositorisch beteiligt (doch auch die übrigen, von anderen arrivierten Songwritern beigesteuerten Songs sind für Alecia wie maßgeschneidert), nein, er spielt Akustikgitarre, Banjo, singt im Background und hat das Gesamtwerk natürlich auch produktionstechnisch vorzüglich in Szene gesetzt. Die Kombination Jackson - Nugent beeindruckt auf mehr denn je. Ein wunderschönes Album, bestehend aus dreizehn Stücken, eingespielt mit absoluten Spitzen-Musikern, wie u. a. Rob Ickes (Dobro), Adam Steffey (Mandoline), Andy Falco (Akustikgitarre), Jim Van Cleve (Fiddle), Steve Sutton (Banjo), Tony Creasman (Drums), sowie einer ganzen Reihe hochkarätiger Backgroundsängerinnen und-sänger wie Rebecca Lynn Howard, Allison Krauss, Cia Cherryholmes oder Doyle Lawson. Den Auftakt bildet das starke "Too Good To Be True" aus der Feder von Leslie Satcher und Larry Cordle. Ein flotter Uptempo-Drumrhythmus, gepaart mit Akustikgitarre und forschem Banjospiel bereitet den Weg für jede Menge kleiner Instumental-Fills, um letztendlich in einem furiosen Schlagabtausch aus Mandoline, Banjo, Dobro und Fiddle seinen Höhepunkt zu erreichen. Ganz große musikalische Leistung! Eins von jeder Menge Highlights einer durchweg höchst-niveauvollen CD. Ob von zarter bis kratziger Akustikgitarre, abgehackter bis zirpender Mandoline, sägender bis heulender Fiddle, den wunderbar polternden Banjo-, sowie surrenden Dobro- oder Weisenborn-Akustik-Slide Klängen, sämtliche Instrumente vereinen sich zum einem wundervollen Acoustic-Erlebnis. Nugent’s Stimme (eine Art Mischung aus Reba McEntire, Dolly Parton, Trisha Yearwood, Patty Loveless und manchmal sogar dezent Wynonna) klingt frisch, noch variabler als beim Vorgänger und passt sich jeder Song-Art und jedem Tempo höchst einfühlsam an. Herrlich beispielsweise der mit bluesig/swampiger Atmosphäre umgarnte Footstomper "Muddy River" (starkes Akustik-Slidespiel von Rob Ickes, wunderbarer Backing-Gesang von Rebecca Lynn Howard), die balladesken oder entspannteren Nummern wie "God Knows What" (sehr melodisch), "Where His Wheels Left The Road", das zuckersüße "You’ve Still Got It" (Background Vocals von Allison Krauss), "It Won’t Be Me" (ganz traditioneller, sehr emotionaler, wunderschöner Country-Waltz), "Somewhere Else To Fall"(Alecia im Stile der großen weiblichen Country-Ikonen), oder die flotten, dynamischen "I Cried All The Way To Kentucky" (humorvoller Text) und "Breaking New Ground" (dank des integrierten Spielraums für viele Soli geradezu ideal für Bluegrass-Jam-Sessions)! Passionierte Gesangsliebhaber werden sich an Alecia’s Duett mit Bradley Walker (wunderbare, warme Brad-Paisley-mäßige Baritonestimme) und am mit Gospelflair bestückten, abschließenden "Meet Me In Heaven Someday" laben. Toll auch das lockere, herrlich melodische "Letter from home", komponiert von Carl Jackson und Jennifer McCarter, das viele sicher auch noch in der Fassung der McCarters, Ende der Achtziger, in Erinnerung haben. Alecia Nugent’s zweites Werk „"A Little Girl... A Big Four Lane" besticht durch eine insgesamt sehr homogene Gesamtstruktur und lebt von der allseits spürbaren Freude aller Beteiligten, sich musikalisch einzubringen. Die Fans von Rhonda Vincent, Alison Krauss, den jüngeren Werken Dolly's, Patty Loveless' & Co. werden sich auch dem Zauber Alecia Nugent's nicht entziehen können. Carl Jackson hat dabei, wie nicht anders zu erwarten, erneut geschickt die Fäden gezogen. Sein Statement zu diesem klasse Werk: "It’s not absolutely hardcore bluegrass, and it isn’t absolutely country, either. We just tried to make a great album.” Und das ist ihnen wirklich gelungen! Wahrhaftig, ein großartiges Album! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Too Good To Be True - 3:22
2. Muddy River - 4:37
3. God Knows What - 3:12
4. A Dozen White Roses - 4:06
5. Where His Wheels Left The Road - 3:54
6. I Cried All The Way To Kentucky - 4:24
7. When It Comes Down To Us (It's All Up To You) (feat. Bradley Walker) - 3:00
8. You've Still Got It - 2:58
9. Breaking New Ground - 3:06
10. It Won't Be Me - 3:59
11. Letter From Home - 3:28
12. Somewhere Else To Fall - 3:15
13. Meet Me In Heaven Someday - 2:53

Art-Nr.: 3947
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Too good to be true
Muddy river
God knows what
Where his wheels left the road
Letter from home

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Nugent, Alecia - hillbilly goddess [2009]
Alecia Nugent's drittes Album "Hillbilly goddess" ist eine Wonne! Die junge, hübsche, so überaus sympathisch wirkende Dame aus Hickory Grove in Louisiana etabliert sich mehr und mehr als eine der " most celebrated Bluegrass and Country Singers across America's heartland"! Die Lobeshymnen sind nachvollziehbar, denn man erliegt ihrer unwiderstehlichen musikalischen Anziehungskraft im Handumdrehen. Das neue Album zeigt eine Alecia Nugent, die sich konsequent weiterentwickelt. Natürlich ist das erneut feinster Bluegrass, bzw. Acoustic Country, doch es gelingt ihr ein geschickter Spagat zwischen ihren Bluegrass-Wurzeln, "echter", traditioneller Countrymusic und New Country. Bringt man es auf einen Nenner, so wäre wohl "Acoustic-based Traditional Country/New Country with Bluegrass-Instrumentation" die richtige Bezeichnung. Elektrische Instrumente sind absolut fehl am Platz. Es regieren Acoustic Gitarren, Fiddle, Banjo, Mandoline, Dobro und mal ein Piano, allerdings rhythmisch unterstützt durch das exquisite Schlagzeug-Spiel von Tony Creasman. Von frühesten Kindestagen an genoss Alecia eine innige und stets geförderte "innerfamiliäre musikalische Ausbildung". Quasi am Tage ihrer Geburt gründete ihr Vater die "Southland Bluegrass Band", in der er seine Tochter so schnell wie möglich versuchte zu integrieren. Bereits im zarten Alter von 9 Jahren stand sie auf der Bühne und sang Holly Dunn's berühmten Hit "Daddy's hands". In ihren Teen-Jahren wurde sie deren Lead-Sängerin. Während dieser Zeit sammelte sie jede Menge Erfahrung mit traditioneller Musik, die da reichte von den Stanley Brothers, über Flatt & Scruggs, Jimmy Martin, bis hin zu George Jones, Conway Twitty, Merle Haggard und Dolly Parton. Wie sonst könnte ihr ein so wunderbarer, tief traditioneller "Honky Tonk Weeper" wie "Dyin' to hold her again" gelingen, der einem mit seiner exzellenten Fiddle- und Mandolinen-Begleitung regelrecht das Herz bricht. Am meisten aber beeindruckte Alecia in ihrer musikalischen Jugend die große Reba McEntire, was ein ums andere Mal durchaus erkennbar ist. Alecia Nugent hat eine großartige Stimme, von der die amerikanischen Fachleute regelrecht begeistert sind. Voller Gefühl und Seele, mal kraftvoll, mal sehr einfühlsam, dann wieder ganz entspannt, immer rein und klar, verkörpert sie so etwas wie eine erfrischende Kombination aus Rhonda Vincent, besagter Reba McEntire, Trisha Yearwood und Patty Loveless. Das überaus abwechslungsreiche Songmaterial reicht von frechen, rootsigen, dynamischen Uptempo-Nummern (beispielsweise das erdige, gut nach vorn gehende, sehr melodische "Wreckin' the train" mit starke Banjo,- Dobro- und Fiddle-Begleitung), über lupenreine Bluegrass-"Barnburner" (das Titelstück "Hillbilly goddess"), wunderbar lockere, traditionelle Midtempo-Nummern (beispielsweise das herrliche "Wishin' hard"), bis hin zu von einem traumhaften Appalachian-Flair tangierten, gefühlvollen Balladen (wie etwa das von klaren Acoustic Gitarren und reinster Mandoline bestimmte, wunderschöne "Don't tell me", im übrigen eine Komposition von Buddy & Julie Miller). Große Klasse auch das herrlich flockige, sich warm und einschmeichelnd in unsere Gehörgänge schleichende, autobiographische "Nugent Family Band", in dem Alecia genauso liebevoll wie stolz ihre vergangene Bluegrass- und Country-Entwicklung aufarbeitet. Einfach schön! Unter den Begleitmusikern befindet sich wieder eine absolute "A-List"-Schar von beispiellosen Ausnahmekönnern wie Tim Stafford, Andy Falco, Rob Ickes, Andy Leftwich, Adam Steffey, dem rgoßen J.D. Crowe, Kevin Grantt, u.s.w.! Für fantastische Background-Harmonies sorgen. u.a. Jennifer Strickland, Sonya Isaacs und Carl Jackson, der das Werk erneut, wie bereits die Vorgänger, exzellent produzierte. Wundervoller, unverfälschter, reiner Bluegrass-based Acoustic Country vom Allerfeinsten! "'Hillbilly goddess' is a major step forward from one of the great new voices in American music: Alecia Nugent"! So steht es in den Liner-Notes dea Albums - und das unterschreiben wir ohne jeden Einwand.

Die komplette Songliste:

1 Wreckin' the Train - 4:11   
2 Don't Tell Me - 4:49   
3 Hillbilly Goddess - 3:13   
4 Just Another Alice - 4:07   
5 The Last Greyhound - 2:53   
6 Cryin' All the Way to the Bank - 3:10   
7 Dyin' to Hold Her Again - 4:25   
8 Nugent Family Band - 3:30   
9 Wishin' Hard - 3:31   
10 The Writing's All Over the Wall - 3:27   
11 Already Home - 3:53

Art-Nr.: 6394
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wreckin' the train
Don't tell me
Hillbilly goddess
The last Greyhound
Nugent Family Band
Wishin' hard

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