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McClure Band, Mike - did 7 [2008]
Verrückt! Was immer dieser Mike McClure auch veröffentlicht, etwas Schwaches wird es wohl nie sein. Im Gegenteil: Er und seine Mike McClure Band hangeln sich von Album-Highlight zu Album-Highlight! Zwei Jahre nach dem packenden Kracher "Foam" liegt mit "Did 7" nun der Nachfolger vor! Und wie sollte es auch anders sein?...- das Teil ist erneut ein Knüller! Was für großartige Songs! Was für eine Melodik! Der begnadete, mit dieser charismatischen, unverwechselbaren Stimme gesegnete Singer/Songwriter, Gitarrist, ex-Frontmann und Kopf der Oklahoma-Countryrock-Formation "The Great Divide", gilt als einer der "Urväter" der jungen Texas/Oklahoma-"Red Dirt"-Bewegung, die sich sowohl in Rootsrock-, Americana-, Countryrock-, als auch in Southern Rock-Kreisen mittlerweile einer begeisterten und stetig noch rasant anwachsenden Fanschar erfreut. Kein Wunder bei dieser großartigen Musik! McClure ist nicht nur einer der langjährigen Förderer der unterdessen zum Aushängeschild der Szene avancierten, sehr erfolgreichen "Red Dirt"-(Country-/Roots-)Rockformation Cross Canadian Ragweed, zu deren Cody Canada ihn im übrigen eine innige Freundschaft verbindet und deren Alben er schon seit Jahren produziert, sondern er unterstützt, vor allem auch als Produzent, immer wieder neue, überaus vielversprechende Bands der Szene wie beispielsweise die Tyler McCumber Band oder zuletzt Willie Stradlin und Renegade Rail! Zudem gilt er als Wegbereiter solcher Kollegen wie Stoney LaRue, Wade Bowen, No Justice, der Kyle Bennett Band und wie diese tollen Combos auch alle heißen. "Did 7" ist wieder ein Meisterwerk aus genauso erdigem wie herrlich melodischem, ja geradezu eine unwiderstehliche Magie auslösendem, handgemachtem "Red Dirt"-Texas/Oklahoma-Americana-/Roots-/Countryrock geworden, das auf einzigartige Weise Natürlichkeit, ursprüngliche Rauheit, Staub, Kanten und herzhafte, erdige Würze mit traumhaften Melodien, Spielfluß und angenehmster Eingängigkeit verbindet. Dabei ist "Did 7" insgesamt längst nicht so hart ausgefallen wie "Foam". Einige Tracks sind wesentlich entspannter, andere (country)rocken aber auch mit der nötigen Portion Dreck und überaus knackig. McClure's würzige, aber immer melodische Gitarre klingt wieder großartig. Das Album kommt wie ein prächtig gelungener Kompromiss aus The Great Divide, McClure's Solo-Werk "Twelve pieces" und den ersten beiden CDs der Mike McClur Band "Camelot falling" und "Everything upside down"! Einzelne Tracks näher zu erläutern erübrigt sich, da jede Nummer ein Highlight für sich darstellt. Mike McClure und seine Freunde gehen ihren Weg unbeirrt weiter! "Did 7", im übrigen gewohnt satt produziert von Joe Hardy und der MMB, reiht sich nahtlos in die Reihe der phantastischen Vorgänger-Alben dieser Band ein. Texas-/Oklahoma-"Red Dirt"-Roots-/Americana-/Countryrock von unwiderstehlicher Anziehungskraft! Wie gesagt: Ein Knüller-Teil!

Art-Nr.: 5807
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Stupid hole
Streamlining
Another place to run
Dance like an idiot
Take me somewhere tonight
Eagle and the crow

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McClure Band, Mike - everything upside down [2004]
Mike McClure, der begnadete Sänger, Songwriter, Gitarrist und ex-Kopf der Countryrocker von "The Great Divide", bei denen er kurz nach der Veröffentlichung von "Remain" ausstieg, ebenso zusammen mit Cody Canada Produzent der beiden letzten Cross Canadian Ragweed-Alben, hat eine neue, großartige Truppe um den erstklassigen Gitarristen Rodney Pyeatt zusammengestellt, die Mike McClure Band! Unglaublich, was auch immer dieser McClure anpackt, es hat nicht nur Hand und Fuß, es ist einfach von exorbitant hoher Qualität. Dementsprechend legt die Mike McClure Band mit ihrem Debutalbum "Everything upside down" dann auch nicht weniger, als einen weiteren, absoluten Meilenstein in Sachen zweitgemäßem Texas/Oklahoma "Red Dirt"-Countryrock vor. Das Teil ist ein "Hammer"! Mike McClure gilt als einer der Erfinder des sogenannten, mittlerweile immens beliebten "Red Dirt"-Sounds, der sich inzwischen durch die Musik solch großartiger Bands, wie eben Cross Canadian Ragweed, The Great Divide, Wade Bowen & West 84, No Justice & Co. einen festen Platz im Herzen der Americana- und Countryrock-Gemeinde erobert hat. Prinzipiell macht Mike McClure mit seiner neuen Band da weiter, wo er mit "The Great Divide" bei "Remein" aufhörte, wobei allerdings die rockige Note insgesamt noch ein wenig mehr betont wird als früher, und das neue Songmaterial noch stärker erscheint. Auf unnachahmliche Weise projezieren sie das einzigartigeTexas-/Oklahoma-Feeling ihrer Heimat in ihre wunderbaren Songs, indem es ihnen gelingt, rockige, durchaus staubige Arrangements und unglaublich schöne Melodien auf eine faszinierende Art miteinander zu verbinden. Obwohl die Stücke allesamt sehr harmonisch klingen, wirken sie niemals zu glatt oder gar brav. Nein, es sind immer Kanten zu spüren, genauso wie eine dezente Portion "Dreck". Das kommt allein schon durch den ausgeprägten, fetten Sound der vollblütigen, herrlich im Saft stehenden, satten Lead-Gitarren, manchmal sogar in einem wunderbaren Twin-Sound mündend. Das Tempo der Songs ist oftmals nicht sehr hoch, dennoch spürt man die rockende Kraft und Energie immer. Für knisternde Spannung sorgen zuweilen hochinteressante Wechsel zwischen laut und leise innerhalb eines Stückes. Erst ist alles ganz locker und gemächlich, und dann brechen die fetzigen, satten, aber wunderbar melodischen Gitarren hinein. Diese Melodik, mit McClure's umwerfendem, so einzigartigem, ausdrucksstarkem, leicht kratzig, kehlig und brüchig wirkendem, Staub gegerbtem, aber dennoch kräftigem und so angenehm wohltuend wirkendem Gesang beißt sich unnachahmlich in den Gehörgängen fest. Herrlich beispielsweise der klare, frische, entspannte Countryrocker "Change #1" mit seinen schönen Twin-Gitarren, das satt rockende "Out in the fields", die wunderschöne, nahezu Gänsehaut erzeugende Ballade "She gets to you", das kräftige, mit wunderbar parallel gespielten E-Gitarren rockende "Open my door", der mal leise dahin gleitende, dann ungemein satt auftretende Countryrocker "The void" mit seiner tollen Songstruktur und prächtigen Melodie, das wunderschön dahinfließende, im Mittelteil mit einem kochenden Gitarrenfeuerwerk allerdings regelrecht überschäumende, voller Southernflair rockende "You don't know me anymore", der traumhafte Midtempo-Countryrocker "Don't you say anything" (was für Gitarren, was für eine Melodie, was für ein Rhythmus!), die flockige, lässige, wunderschöne, klare Eagles-like Countrynummer "Sweet mother Mary", das Steelguitar getränkte "Angelina", der schwerblütige, von fetten E-Gitarrenriffs ummantelte, brodelnde, aber sehr melodische Country-/Rootsrocker "Skies are turning red", oder das schnelle, wilde "Wild child"... - ein Highlight jagt das nächste! Dazwischen gibt's dann mit "Witches" sogar mal einen kochenden, waschechten Boogie-Swing-Blues-Rock-Titel mit wirbelnden Gitarren. Die CD, auch nicht unbedingt der Regelfall, ist bei einer Spielzeit von gut 71 Minuten, mit 19 Songs randvoll! Aber das Beste - es gibt einfach keine Aussetzer. Man hört die 71 Minuten durch und ist so gefesselt, daß man gleich noch einmal von vorn anfangen möchte. "Red Dirt"-Countryrock in seiner ganzen Pracht! Faszinierend!

Art-Nr.: 2377
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The void
You don't know me anymore
Don't you say anything
Sweet mother Mary
Wild child

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McClure Band, Mike - foam [2006]
Was für ein Hammer-Album! Ihr "Red Dirt"-Enthusiasten, schnallt Euch an, jetzt wird gerockt! Der begnadete, mit einer so prächtigen, einzigartigen Stimme gesegnete Singer/Songwriter, Gitarrist, Produzent (unter anderem produzierte er die letzten Studioalben von Cross Canadian Ragwed) und ex-Kopf der Oklahoma Countryrock-Formation "The Great Divide", Mike McClure, legt mit "Foam", dem nun bereits dritten Album seiner neuen Truppe, der Mike McClure Band, die Meßlatte für seine eigenen Ansprüche in gewaltige Höhen, so stark, so beigeisternd, so packend ist dieses Werk geworden! McClure, im übrigen ein "Busenfreund" von Cody Canada, gilt als eine der Persönlichkeiten der jungen, "wilden", Texas/Oklahoma-"Red Dirt"-Generation, als Mentor, Vorbild, Einflußgeber und Wegbereiter der Erfolge für unzählige Bands und Musiker dieses Genres, wie Wade Bowen, die Randy Rogers Band, die Kyle Bennett Band, No Justice und eben auch Cross Canadian Ragweed. Was er nun mit "Foam" abliefert, wird sein Standing, wowohl unter den Musikern, als auch unter den Fans, noch einmal massiv festigen! Voller Intensität, ja man kann schon sagen voller "Wucht", preschen uns diese 11 ausnahmslos fantastischen Songs aus den Lautsprecherboxen entgegen. So laut und hart haben wir die Mike McClure Band noch nie erlebt. Teilweise klingt der Stoff, als wolle man seine Kumpels von Cross Canadian Ragweed ungespitzt in den Boden rocken! Das Album strotz nur so vor Kraft und Power, vor Saft und Druck, aber auch vor Frische und Lockerheit! Denn trotz allen Drucks und des zuweilen mächtig dampfenden Gitarrensounds (inklusive der Gäste Joe Hardy, Travis Linville und Kevin Webb sind insgesamt 4 E-Gitarristen am Werk) gelingt McClure und seinen Freunden natürlich wieder diese hinreißende Synthese aus brodelnden Riffs, mitreißendem Americana-/Red Dirt-/Countryrock-Feeling, rauem Roots-Staub und an Schönheit und Eingängigkeit kaum zu überbietender, teilweise regelrecht Gänsehaut erzeugender, traumhafter Melodik! Songs, deren Charakter schon fast als "heavy" zu bezeichnen ist, treffen auf bluesigen Texas-Roots-Stoff, einen Schuß Midwestern Rock, unübertreffliche Southern-Kracher und herrlich flockige, knackige Countryrocker! Powernde Drums, fette, dreckige, überschäumende Riffs und glühende, raue Leads treffen auf glasklare, filigrane Mandolinenklänge und wunderschöne Pedal Steel Guitar! Und das Zeug geht einem nicht mehr aus dem Ohr! So unterschiedlich und abwechslungsreich das Album in seiner Songauswahl und seinen Arrangements auf den ersten Blick zu wirken scheint, so in sich geschlossen ist es schlußendlich! Grandios! Dreckige, laute, kantige, raue Gitarrenlinien, kochende Leads (starke Soli), sowie intensive Red Dirt-Rhythmen aus pochenden Drums und treibendem Bass bilden das Gerippe des beißenden Texas-Roots-/Alternate Country-Rockers "I know", der darüber hinaus durch eine fantastische Melodie und einen wunderbar rotzigen, "wilden" Charme besticht! Wo holt McClure nur immer wieder solche Songs her? Ein ganz schmaler Grat, den er hier, wie praktisch auf dem gesamten Album, beschreitet, den er aber perfekt trifft - raue, rootsige Ursprünglichkait, natürliches Countryrock-Feeling, massiver Texas Rock-Druck und unwiderstehliche Melodik! Weiter geht's mit dem knackigen, kernigen, schwungvollen, nicht mehr aus dem Ohr weichen wollenden, wie Öl runtergehenden "Red Dirt"-Countryrocker "Saints in the twilight", der ein gewisses Mellencamp'sches Midwestern-Flair nicht leugnen kann. Satter Sound aus transparenten Gitarren, einer schönen, wohligen Hammond-Orgel im Hintergrund und tollen Harmoniegesängen im Refrain! Klasse, das versierte und virtuose, rotzige, erdige Gitarrensolo gegen Ende der Nummer! Nach dem leicht balladesken, prachtvollen "Floods" (wieder sehr kraftvoll und mit tollen Gitarren ausgestattet) folgt der donnernde, massive Roots-/Gitarren-Riff Rock-Kracher "Belly of the beast", der "reinhaut" als gäbe es kein Morgen mehr! Selbst berauschte Cross Canadian Ragweed unter Volldampf hätten da Schwierigkeiten mitzuhalten! Fulminante E-Gitarren sorgen für ein mächtiges "Riff-Inferno" und loderndes, southern-getränktes "Red Dirt"-Feuer! Toller Groove! Und, trotz aller Intensität, eine herrliche Melodie! Etwas Abwechslung und Erholung bieten dann das lässige, coole, von ungemein lockerem, fingerfertigem Gitarrenspiel begleitete, bluesig swingende, southern-lastige, country-rockige "Jack of diamonds" und das von den großartigen Steelguitar-Linien der Texas-Ikone Lloyd Maines begleitete, am ehesten an alte "The Great Divide"-Country-Tage erinnernde "Fool's holiday", ehe die Truppe mit dem packenden "Fire" das Gaspedal abermals bis zum Anschlag durchdrückt! Ein fulminanter Kracher, der einen Eindruck hinterlässt, als seien Black Sabbath ein Relikt der Texas/Oklahoma-"Red Dirt"-Countryrock-Szene! Viel Southern Rock-Flair! Was für ein "geiler" Fetzer! Völlig gegensätzlich dann wieder der traumhafte, rootsige, lockere Countryrocker "She don't want nobody" mit seinen knackigen Drums, den wundervollen Mandolinen-Klängen und herrlichen Steelguitar-Läufen (erneut Lloyd Maines)! Es folgen noch der großartige, trockene Americana-Rocker "Lucky Man" (schöne Mundharmonika), der durch Mark und Bein gehende, aber wieder sehr melodische, explosive, drückende, dezent bluesige Southern Rock-Knaller "Riverside" (bärenstarke, massive, brodelnde Double E-Riffs und-Licks) und der prächtige, Slide-getränkte, knackige, voller Midwestern-Flair steckende, von herrlich transparenten Gitarren begleitete Americana-/Roots-/Countryrocker "Calling all cars"! Für die unglaublich starke Produktion und den klasse Sound zeichnen McClure selbst und Joe Hardy verantwortlich! Ein kleiner Wehrmutstropfen ist vielleicht das spartanische "Booklet" (Ein Blatt-Einleger) als Cover, doch in Anbetracht der überragenden Musik sehen wir darüber großzügig hinweg! Ein Album ohne den Hauch eines Aussetzers! Mike McClure auf einem neuen Höhepunkt seines bisherigen musikalischen Outputs! Texas Rock-Fans, die Southern Rock-Fraktion, die "Red Dirt"-Enthusiasten, Rootsrock-Freunde, die Americana-/Countryrock-Gemeinde - alle sind hier angesprochen: Die Mike McClure Band mit einem Album, daß im Ranking der "Highlights des Jahres 2006" eine gewaltige Rolle spielen wird!

Art-Nr.: 4642
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I know
Saints in the twilight
Fire
She don't want nobody
Lucky man
Riverside

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McClure Band, Mike - onion [2009]
Wahnsinn! Schon wieder ein neues Mike McClure-Teil, wird der ein oder andere vielleicht etwas vorschnell urteilen. Doch Leute, davon kann man ja gar nicht genug bekommen. McClure (Gitarre, Gesang) und seine beiden Mitstreiter Eric Hansen (Drums) und Tom Skinner (Bass) rocken sich in einen neuen "Red Dirt-Rausch", in ein neues "All Time High"! "Onion" ist eine "Granate", ein "Kracher", ein "Killer"-Album! Das neue Werk bedeutet die nunmehr bereits dritte Zusammenarbeit mit dem legendären Produzenten Joe Hardy (u.a. ZZ Top) und kommt von seiner musikalischen Konsistenz wohl dem 2006 erschienenen "Foam" am nächsten. Das heisst, es rockt gewaltig! Fett, vor Kraft nur so strotzend, voller Dynamik, Intensität und Wucht "jagt" uns die Mike McClure Band einen famosen Track nach dem anderen um die Ohren, um uns gleichzietig mit geardezu faszinierender Melodik in ihren Bann zu ziehen und nicht mehr loszulassen. Wuchtige, voluminöse, powernde Drums, regelrecht unter Starkstrom stehende, vibrierende Basslinien und ganze Ladungen glühender, massiver E-Gitarren-Riffs, -Licks, und -Läufe paaren sich mit hinreißenden Melodien. Auffällig ist die begnadete Bass-Arbeit von Tom Skinner, der mit seinem genauso variablen wie mächtigen, elektrisierenden, prägnanten Spiel in eine neue Dimension vorzustossen scheint, die wahrlich nicht alltäglich ist. Aber auch Drummer Eric Hansen spielt wie der Teufel, und McClure ist eh ein Genie. Der charismatische, mit einer so unverwechselbaren, großartigen, etwas heiseren, staubigen Stimme gesegnete Singer/Songwriter, Gitarrist, ex-Frontmann und Kopf der Oklahoma-Countryrock-Truppe "The Great Divide", einigen vielleicht "lediglich" als Produzent der "Red Dirt"-Vorzeige-Formation Cross Canadian Ragweed und vieler anderer Genre-Kollegen wie Whiskey Myers, Tyler McCumber Band, Willie Stradlin, der Tommy Gallagher Band und vielen mehr bekannt, zeigt hier erneut auf beeindruckende Art und Weise, dass ihm offensichtlich die Ideen niemals ausgehen. Sein Songwriting und die musikalische Umsetzung ist pure Magie. Laute, fast schon mit einem gewissen "Hardrock-Approach" ausgestattete, druckvolle Rocker, die richtig die Muskeln spielen lassen, dabei aber, wie gesagt, von einer wundervollen Melodik gekennzeichnet sind, werden immer mal wieder von einem tollen, knackigen, klassischen Countryrocker unterbrochen, der ebenfalls unwiderstehlich in unseren Gehörgängen versinkt. Wie ein krachender, laut hallender Donner knallt uns Eric Hansen's Schlagzeug entgegen, begleitet von kompromisslosen, dreckigen, straighten, "in your face"-Gitarrenriffs - das ist die wuchtige Eröffnung des grandiosen Openers "Crash land". Nach ein paar prägnanten "Schlägen" setzt auch schon Mike McClure mit seinem unwiderstehlichen Gesang ein und verwandelt, angetrieben von dem höllischen Bass-Spiel Tom Skinner's, diese Nummer gleichzeitig in einen geradezu traumhaft melodischen "Red Dirt"-/Roots-Rocker. Tolle Harmonie-Gesänge (auch bei den meisten anderen Tracks) im Refrain, glühende Gitarren überall. Ein Hammer-Auftakt, der uns in Ehrfurcht erstarren lässt und ein packender Beweis dafür, warum McClure als so etwas wie der "godfather" der jungen, modernen "Red Dirt"-Bewegung in Texas und Oklahoma gilt. Nachfolgend gibt's ein weiteres Highlight nach dem nächsten! Beispielsweise der von fetten E-Gitarren umsäumte, riffige "Red Dirt"-Knaller "Perfect night", der wunderschöne, von vielschichtigen Gitarren und feiner Orgeluntermalung bestimmte, satte Countryrocker "Gonna be hard" (eine herrliche Verbindung von den alten, klassischen Retro-Anlagen der Byrds bis hin zur modernen "Red Dirt"-Philosophie), das brachial rockende, fast schon punkige, mächtig abgehende "Deviants", der knackige, wieder so wunderbar melodische Countryrocker "Find it in you", der knochige, harte, erneut ungemein viel Energie freisetzende, von purer Gitarren-Glut bestimmte (hört sich an, als wären 3 Gitarristen am Werk), bluesige, toll groovende Texas-/Southern-Rocker "Light on my hands" (würde auch prächtig ins Repertoire von Gov't Mule passen - tolles Gitarrensolo am Schluß, mit krachendem, abruptem Ende), der furiose, wie eine Mischung aus Cross Canadian Ragweed und The Great Divide dahin fegende, southern- und country-infizierte Roots-/Americana-/"Red Dirt"-Rocker "The funeral", oder die großartige, etwas lockerere Countryrock-Nummer "Warm inside", die McClur im Duett mit Steve Ripley (The Tractors) vorträgt. Gitarren-Rocker, Southern Rocker, Rootsrocker, Americana Rocker und Countryrocker - niemand kann sich dieserm gnadenlos starken Teil entziehen. "Onion" ist "hard-rocking" Texas "Red Dirt"-Stoff, der bei so manchem Konsumeten gar wundersame Dinge zu bewirken scheint. So berichten texanische Fans von mysteriösen Geschehnissen rund um den Genuss von "Onion": "I know this sounds crazy. I am a bald man. I listened to 'Onion' last night and woke up with a head full of hair" berichtet einer. Ein anderer behauptet: "My wife is 92 years old and last night she listened to 'Onion'. Now she is pregnant with twins". Verrückt! Doch wie dem auch sei, die Magie von "Onion" steht ausser Zweifel. Diese "Zwiebel" hat die Wirkung einer Droge!

Das komplette Tracklisting:

1. Crash Land (4.21)
2. Perfect Night (3.06)
3. Gonna Be Hard (3.24)
4. Deviants (2.56)
5. Find It In You (3.34)
6. Light on my Hands (3.31)
7. Nowhere Woman (3.37)
8. Pumped Up Charlie (3.27)
9. Warm Inside (5.00)
10. The Funeral (3.56)
11. Highways (3.12)

Art-Nr.: 6527
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Crash land
Gonna be hard
Find it in you
Light on my hands
Pumped up Charlie
Warm inside
The funeral

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McClure Band, Mike - zero dark thirty [2010]
Für dieses "Red Dirt Power Trio" (eigentlich ja ein Quartett, denn Produzent Joe Hardy, -u.a. ZZ Top, Chris Knight, Steve Earle, Georgia Satellites-, ist mit seinen zusätzlichen Gitarren- und Keyboard-Einsätzen längst so etwas wie das "heimliche" vierte Mitglied der Band) um den zur Zeit wohl gefragtesten und einflussreichsten "Red Dirt"-Strategen Mike McClure (ex-The Great Divide und "Haus"-Produzent von u. a. Cross Canadian Ragweed, Whiskey Myers, der Tommy Gallagher Band, ShutDownTown, Willie Stradlin, und vielen anderen...) gibt es offenbar kein Halten und schon gar keinen musikalischen Leerlauf. Im Gegenteil: Mit "Zero dark thirty" veröffentlicht die Truppe (zu ihr gehöhren noch der großartige Drummer Erix Hansen und der famose Bassist Tom Skinner) nun innerhalb von knapp zwei Jahren ihr bereits drittes Album - und es ist erneut ein "Killer"-Teil geworden! McClure gehen die Ideen und Songs einfach nicht aus! Das Werk knüpft nahtlos an die beiden Vorgänger "Did 7" und "Onion" an. Satte, vor Kraft nur so strotzende, intensive und voller Dynamik steckende Southern-fueled "Red Dirt"-Rootsrocker paaren sich mit wundervollen, flockigen, dennoch voll im Saft stehenden uns kraftvoll eingespielten Countryrockern (wobei die "hart" rockenden Sachen leicht in der Überzahl sind), durchzogen von der bekannt faszinierenden Melodik und geprägt von McClure's unwiderstehlichem Gesang. Krachende, powernde Drums, mächtig Drive aufnehmende, voller Intensität steckende Basslinien, dreckige, raue Gitarren, voluminös "grollende" Orgeluntermalung, aber auch mal glasklar in Szene gesetztes, wunderschönes Zusmmenspiel von akustischen und elektrischen Gitarren bestimmen das Geschehen. Aufgenommen wurde das Werk im Keller von McClure's Haus in Ada/Oklahoma, wo er sich vor nicht allzu langer Zeit ein mit allen Schikanen ausgestattetes, eigenes Aufnahmestudio eingerichtet hat. "It makes it easy to roll out of bed, come down to the basement and make it look like I'm working", scherzt McClure und führt weiter aus: "The basement's got real cool wood walls, wood floors, and it's underground. It sounds killer in here – perfect reverb. I keep all my stuff down here – the hats, the wigs, all the wrestling stuff, and one microphone". Und was für prächtige Songs entstanden sind, belegt dieses neue Werk mehr als eindrucksvoll. Dementsprechend stark startet das Album mit dem von würzigen, massiven Gitarrenriffs, powernden Drums und einem hoch melodischen Refrain geprägten, fetten, prächtigen Rootsrocker "Mother may I". Toller Auftakt mit einem genauso "simplen", wie musikalisch anspruchsvoll und intelligent umgesetzten Arrangement. Das sind einfach exzellente Musiker! Etwas entspannter, wieder sehr melodisch, dennoch diese markante, stets päsente Kraft der Band spürend, geht es mit dem wundervollen "Don't fight it" weiter - gespickt mit herrlichen, erdigen Slideguitar-Licks und feinem Orgel-/Gitarren-Zusammenspiel. Auffällig hier wieder das prähnante Zupfen von zweifellos einem der besten Bass-Spieler aus Texas, Tom Skinner! Dynamische. sehr effektvoll in Szene gesetzte, satte E-Gitarren ziehen sich durch den von "hard hitting" Drums und treibenden Basslinien nach vorn gepuschten, lauten, druckvollen Rootsrock-/"Red Dirt"-Rock-Boogie "Wolves". Markant eingesetzte Keyboards verleihen dem Song eine zusätzliche, dem Text entsprechende "Furcht erregende" Dramatik, ebenso wie McClure's ausdrucksstarker, exzellenter Gesang: Rockt fett! Wunderbar dann der folgende, exquisite, recht ruhige, locker flockige, mit tollen, transparenten Gitarren und klasse Keyboard-Klängen in Szene gesetzte, rootsige Countryrocker "A breakdown", ehe beim kernigen, urigen, rauen Hill Country-Stomper "Daughter of the devil" (tolle Lead Gitarre, klasse Orgel) wieder deutlich kraftvoller gerockt wird. Das schöne "In my ears" ist ein gelungenes Remake einer Nummer, die McClure vor einigen Jahren schon einmal für sein Solowerk "Twelve pieces" aufgenommen hatte und das voller Southern-Esprit steckende, etwas swampige, flotte "Down like a drop" in seinem tollen Gitarren-/Orgel-Arrangement groovt einfach unwiderstehlich. Voller Southern Rock-Würze knallt die Band dann das mit zackigen Bläser-Klängen zusätzliche Power freisetzende und mit glühenden Slidegitarren gewürzte "Swinging" aus den Lautsprechern, ein heisser, powernder Two Step-, Boogie-, Rootsrock-Kracher, der ordentlich in die Beine geht und viel Dampf ablässt. Keine Frage, Mike McClure und seine Freunde "have done it again". Egal, wie viele Alben in welch kurzen Abständen sie auch veröffentlichen, Ideen und Potenzial scheinen grenzenlos. "Zero dark thirty" jedenfalls ist abermals eine baumstarke,, beeindruckende Scheibe geworden!

Das komplette Tracklisting:

1. Mother May I 3:10
2. Don't Fight It 3:49
3. Wolves 3:24
4. A Breakdown 3:10
5. Daughter of the Devil 4:17
6. In My Ears 2:53
7. Down Like A Drop 3:20
8. Colors Fade to Grey 3:09
9. Swinging 3:08
10. Made to Fade 4:33
11. Down the Road I Go 2:50

Art-Nr.: 6843
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Mother may I
Don't fight it
Wolves
A breakdown
Down like a drop
Swinging

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