Artikel 1021 bis 1035 von 2116 gefundenen...

[1-15] [16-30] [31-45] [46-60] [61-75] [76-90] [91-105] [106-120] [121-135] [136-150] [151-165] [166-180] [181-195] [196-210] [211-225] [226-240] [241-255] [256-270] [271-285] [286-300] [301-315] [316-330] [331-345] [346-360] [361-375] [376-390] [391-405] [406-420] [421-435] [436-450] [451-465] [466-480] [481-495] [496-510] [511-525] [526-540] [541-555] [556-570] [571-585] [586-600] [601-615] [616-630] [631-645] [646-660] [661-675] [676-690] [691-705] [706-720] [721-735] [736-750] [751-765] [766-780] [781-795] [796-810] [811-825] [826-840] [841-855] [856-870] [871-885] [886-900] [901-915] [916-930] [931-945] [946-960] [961-975] [976-990] [991-1005] [1006-1020] [1021-1035] [1036-1050] [1051-1065] [1066-1080] [1081-1095] [1096-1110] [1111-1125] [1126-1140] [1141-1155] [1156-1170] [1171-1185] [1186-1200] [1201-1215] [1216-1230] [1231-1245] [1246-1260] [1261-1275] [1276-1290] [1291-1305] [1306-1320] [1321-1335] [1336-1350] [1351-1365] [1366-1380] [1381-1395] [1396-1410] [1411-1425] [1426-1440] [1441-1455] [1456-1470] [1471-1485] [1486-1500] [1501-1515] [1516-1530] [1531-1545] [1546-1560] [1561-1575] [1576-1590] [1591-1605] [1606-1620] [1621-1635] [1636-1650] [1651-1665] [1666-1680] [1681-1695] [1696-1710] [1711-1725] [1726-1740] [1741-1755] [1756-1770] [1771-1785] [1786-1800] [1801-1815] [1816-1830] [1831-1845] [1846-1860] [1861-1875] [1876-1890] [1891-1905] [1906-1920] [1921-1935] [1936-1950] [1951-1965] [1966-1980] [1981-1995] [1996-2010] [2011-2025] [2026-2040] [2041-2055] [2056-2070] [2071-2085] [2086-2100] [2101-2115] [2116-2130]

 
Lawrence, Tracy - then & now: the hits collection [2005]
Sehr interessantes und überaus gelungenes neues Album von Tracy Lawrence! "Then & Now" scheint auf den ersten Blick ein ganz normales "Greatest hits"-Album zu sein, ist es aber nicht! 15 der 17 Tracks stammen zwar aus Tracy's reichhaltigem und erfolgreichem Repertoire der Vergangenheit, doch sie sind allesamt exklusiv für dieses Album neu eingespielt worden. Es handelt sich also samt und sonders um neue Versionen, technisch und soundmäßig auf aktuellstem Stand! Großartige Musiker wie u.a. Eddie Bayers (Drums), Brent Mason (Electric guitar), B. James Lowry (Acoustic guitar), Steve Nathan (Keyboards), Paul Franklin (Steel) und Aubrey Haynie (Fiddle, Mandolin) standen dafür zur Verfügung! Es ist bemerkens- und bewundernswert zugleich, festzustellen wie schadlos Tracy's einstige Hits, wie "Paint me a Birmingham", "Today's lonely fool", "Time marches on", "Alibis", "Texas tornado", "I the world had a front porch", "How a corgirl says goodbye" oder "Sticks and stones" den zeitlichen Veränderungen der Jahre standgehalten haben und zu zeitlosen, sich nie abnutzenden Honky Tonk-/Country-Evergreens geworden sind. Dazu gibt es zwei brandneue Stücke, beide auch im ganz typischen, gewohnten, von den Countryfans so geschätzten, Tracy Lawrence-Stil: Zunächst die feine, traditionelle Midtempo-Nummer "Used to the pain", und zum zweiten die zwischen relativ ruhig und sehr knackig hin und her schwankende, großartige, lupenreine, von Brett Jones und Bobby Pinson komponierte Country-Ballade "If I don't make it back", umgeben von einer tollen Instrumentierung aus schönen Gitarren, Fiddle und Steel! Knapp 58 Minuten Tracy Lawrence at his best! Ein Leckerbissen für alle Freunde des traditionellen, puren, Pop-freien, honky-tonkigen Nashville-Country!

Art-Nr.: 3736
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Lawson, Shannon - chase the sun [2002]
Shannon Lawson, einer der vielen neuen "jungen Wilden", die in den Nashville Charts zur Zeit für Furore sorgen. Was hat der Mann für eine Stimme! Sehr ausdrucksstark, mit unbändiger Kraft, erinnert sein Gesang zuweilen etwas an New Grass Revival's John Cowan. Lawson stammt aus Kentucky und spielte einige Zeit in einer Louisville Bluegrass-Bar-Band namens "Galoots". Diese Bluegrass-Roots spiegeln sich in fast allen Songs seines feinen Debuts wider. Aber das ist kein dezenter Acoustic-Bluegrass-Country, der hier präsentiert wird, sondern die Power, die er in seiner Stimme hat, wird auch auf den Sound übertragen. Das ist energiegeladener, druckvoller New Country/Country mit fetten Drums, satten E-Gitarrenriffs, sehr frisch, unter Einbeziehung von ebenso powerful gespielten Bluegrass-Instrumenten, wie vor allen Dingen die Mandoline, aber auch Dobro und Fiddle. Leider gibt es auch zwei/drei mäßigere Stücke, die allzu sehr mit Pop-/und Mainstream-Elementen angereichert sind (darunter fällt auch die Single "Goodbye on a bad day", eine zu vollgepackte Powerbaalade), doch das ist wohl der Preis des Major-Deals. Insgesamt kann sich das Debut aber durchaus sehen lassen. Die guten Songs überwiegen bei weitem. Da steckt jede Menge Hit-Potential drin. Irgendwie ziehlt das schon auf den Markt der modernen Kenny Chesneys, Toby Keiths und Tim McGraws, doch die kraftvolle Stimme und die interessante Kombination von satten elektrischen und ebenso kraftvoll gespielten akustischen Instrumenten geben dem Sound eine ganz eigene Note. 10 von 11 Songs hat Lawson mitkomponiert, das 11. ist eine klasse Coverversion von Marvin Gaye's "Let's get it on". Die CD beginnt mit der außerordentlich knackigen, rockigen und kraftvollen New Country-Ballade "This old heart". Dessen starke Melodie wird durchzogen von fetten Drums und satten E-Gitarrenriffs und einem sehr dominanten, herrlichen Mandolinenspiel. Voller Power und Dampf geht es mit "Chase the sun" weiter. Ein bärenstarker Countryrocker mit Outlaw-Touch und wieder diesem tollen Zusammenspiel von druckvollem elektrischen Sound und kräftigen Mandolinen. Tolles Dobro im Mittelteil. Es folgt mit "Dream your way to me" eine schöne, sehr melodische Country-Ballade. Auch der fetzige Bluegrass-Rocker "Bad bad bad", die mit feiner Steel und einer tollen Melodie versehene, an Brooks & Dunn erinnernde Ballade "Slow down sunrise" und der coole riffige Shuffle-Country-Gitarren-Rocker "Who's your daddy" gehören zu den Höhepunkten. Das tolle Mandolinenspiel kommt im übrigen von Chris Thile, das Dobro von Jerry Douglas! Unter den weiteren Musikern: John Jorgenson, Kenny Greenberg, Michael Rhodes, Steve Nathan, Pat Flynn, Dan Dugmore...usw.! Ein sehr ansprechendes Debut, mit dem Shannon Lawson sicher den ein oder anderen Hit für sich wird verbuchen können.

Art-Nr.: 1534
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Leavell, Chuck - back to the woods ~ a tribute to the pioneers of blues piano [2012]
"Chuck Leavell pays homage to the early pioneers of blues piano including Leroy Carr, Little Brother Montgomery, Otis Span, Ray Charles and others. Guest appearances by Keith Richards, John Mayer, Danny Barnes and more. " Der grandiose Pianist Chuck Leavell, Sideman für unzählige Künstler (u. a. The Allman Brothers Band, The Rolling Stones und viele Nashville Country-Leute und Roots-Leute) mit einem ungemein ambitionierten und inspirierten Album mit Songs (ur)alter Piano-Blues-Legenden. Man merkt sofort, wieviel Herzblut Leavell in diese Musik investiert hat. Die Songs wirken überaus natürlich und authentisch. Sie sind stets mit voller Band eingespielt, wobei Leavell's fantastisches Pianospiel schon im Mittelpunkt steht, aber nicht ausschließlich. Man hört auch hervorragende Gitarrenläufe und -soli, so zum Beispiel von Danny Barnes bei dem exzellenten "Low down dirty dog". Klasse auch Chuck's Gesang, der erstaunlich gut zu dieser Musik passt. Leavell lässt in die Stücke zudem sehr viel Southern-Esprit einfliessen, sodass Vergleiche zu Gregg Allamn's kürzlichem "Low Country Blues"-Album gar nicht so abwegig sind. Unter den Gastmusikern sind neben dem bereits erwähnten Gitarristen Danny Barnes u. a. noch solch großartige Leute wie Keith Richards, Col. Bruce Hampton, Randall Bramblett, John Mayer und der hervorragende Drummer Louis Romanos mit an Bord. Tolle Scheibe im schön aufgemachten Hardcover-Digipak mit 16-seitigem Booklet, voller hoch interesssanter Liner-Notes und Infos.

Das komplette Tracklisting:

1. No Special Rider - 3:04
2. Evening Train - 4:12
3. Wish Me Well - 2:45
4. Low Down Dirty Dog - 4:26
5. Losing Hand - 3:49
6. Naptown Blues - 3:41
7. Back to the Woods - 5:21
8. I Got to Go Blues - 3:03
9. Boots and Shoes - 4:04
10. Mean Mistreater - 5:11
11. Southern Casey Jones - 3:39
12. If You Haven't Any Hay - 2:54
13. Memphis Town - 3:47
14. The Blues Is All Wrong - 2:46
15. Vicksburg Blues - 3:24

Art-Nr.: 7738
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
No special rider
Evening train
Low down dirty dog
Naptown Blues
Boots and shoes
Southern Casey Jones

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Led Zeppelin - how the west was won [2003]
3 CD-Set! Spektakulärer, gigantischer Live Mitschnitt der Band um Jimmy Page und Robert Plant auf dem Zenit ihrer kreativen und musikalischen Schaffenskraft, aufgenommen am 25.6.1972 im Forum zu Los Angeles aund am 27.6.1972 in der Long Beach Arena, kurz vor der Veröffentlichung des "Houses of the holy"-Albums! Unglaublich, von welcher Kraft und Energie diese Auftritte geprägt waren, von der grandiosen musikalischen Vielfalt ganz zu schweigen! In ausufernden Versionen demonstrieren sie ihr ganzes Live-Potential. Sie waren, sind und bleiben eine der besten, einflußreichsten und wichtigsten Rock-Bands aller Zeiten. Zu der Setlist gehören unter anderem "Immigrant song" (welch eine großartige Version), "Heartbreaker", "Black dog", "Stairway to heaven", "Over the holls and far away", "That's the way", "Dancing days", "The ocean" und "Rock and roll". In ihre über 25-minütige Version von "Dazed and confused" haben sie "The crunge" mit eingearbeitet, das verrückte "Moby Dick geht fast 19 1/2 Minuten lang und in der fantastischen 23-minütigen Version von "Whole lotta love" bringen sie ein Medley mit solchen Klassikern wie "Boogie chillun" (John Lee Hooker), "Let's have a party" (Wanda Jackson), den Gene Pitney-Heuler "Hello Mary Lou (u.a. auch Ricky Nelson) und "Going down slow" unter. Einfach umwerfend! Ein über 150 Minuten langes historisches Live-Dokument von größter Bedeutung auf 3 CDs! Der Sound ist fantastisch! Elektrisierend!

Art-Nr.: 1936
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 21,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
LeDoux, Chris - after the storm [2002]
Nach überstandener Lebertransplantation und schwerer Krankheit meldet sich der "alte" Rodeo-Veteran Chris LeDoux mit einem neuen Album zurück, das man ohne "Wenn und Aber" wohl zu den besten seiner langen Karriere zählen muß. Erneut hören wir allerbeste Country-, Cowboy- und Westernmusik, gefühlvoll und authentisch, wie sie eben nur ein Chris LeDoux fertig bringt. 10 brandneue Songs und eine Studio-Neueinspielung des Klassikers "Bareback Jack" werden die Fans begeistern. Dabei gibt es wieder eine ausgewogene Mischung von flotten Nummern und schönen Western-Balladen, mal unterbrochen durch einen traditionellen Western-Swing. Das Eröffnungsstück ist die gelungene Ballade "Some things never change", ein sehr schönes Duett mit seinem Freund Garth Brooks. Zudem gibt's Songs von u.a. Joni Harms, Kevin Welch, David Lee Murphy und Rusty Weir. Ehrliche Countrymusic für "echte" Cowboys!

Art-Nr.: 1535
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
LeDoux, Chris - horsepower [2003]
In steter Regelmäßigkeit veröffentlicht der "alte" Rodeo-Cowboy seine Alben. Auch die letztlich überstandene, schwere Leberkrankheit läßt ihn nicht kürzer treten. Und immer bleibt er seiner Linie treu, hält seinen Standard und läßt sich überhaupt nicht beirren. Mit seinem 36. (!) Album "Horsepower" scheint er sogar nochmal zugelegt zu haben, so gut ist es gelungen. Die Fans werden entzückt sein! Dabei wirkt der Sound, zumindest bei ca. zwei Drittel des Albums, deutlich kraftvoller und rockiger als zuletzt. Satte E-Gitarren bilden zumeist den Mittelpunkt der Instrumentierung. So legt er mit dem Titelstück "Horsepower" dann auch gleich wie der Teufel los. Eine rasante, fetzige, rocking Uptempo Country-Nummer, die dem Wort "Power" im Songtitel wirklich zur Ehre gereicht. Bringt mit Sicherheit jeden Country-Saloon und jede Rodeo-Arena richtig in Fahrt. Hat ein fulminantes Gitarrensolo in der Mitte. Aber auch sonst gibt es jede Menge klasse Songs, wie z.B. die großartige, satte Cowboy-Country-Ballade "One less Tornado" über einen jungen Bullrider aus Waco, den fetzigen, gut tanzbaren Roadhouse Country-Heuler "All wound up", das frische "The Buffalo grass", das von ihm, zusammen mit Toby Keith geschriebene "Rodeo moon", oder die flotte, im Duett mit Jo-El Sonnier vorgetragene Doug Kershaw-Nummer "Pass my hat". Chris LeDoux hat etwas, was es in der heutigen Nashville-Szene nur noch recht selten gibt - Authentizität! Wenn er von wilden Pferden, vom Bullenreiten, oder von dem Einfangen fauchender Stiere mit dem Lasso singt und erzählt, sind das keine Träumereien sondern Erfahrungen eines "richtigen" Cowboys. "Horsepower" ist bester, knackiger Country, New Country, Country & Western eines Chris LeDoux in excellenter Verfassung.

Das komplette Tracklisting:

1. Horsepower - 3:19
2. One Less Tornado - 3:49
3. All Wound Up - 2:58
4. A Cowboy Was Born - 3:24
5. Smack Dab In The Middle - 2:37
6. The Buffalo Grass - 3:44
7. Feels Like I'm Gettin' Into Something Good - 3:01
8. The Ride - 3:48
9. Rodeo Moon - 3:40
10. Between The Rainbows And The Rain - 3:45
11. Pass My Hat [feat. Jo-El Sonnier] - 2:57
12. Blue Bonnet Blues - 3:39

Art-Nr.: 2023
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
LeDoux, Ned - next in line [2019]
Ned LeDoux der Sohn der 2005 verstorbenen Countrymusic- und Rodeo-Legende Chris LeDoux, der sich einst seine ersten Sporen vor größerem Publikum als Drummer in der Live-Band seines Vaters verdiente, kommt nun mit seinem zweiten, eigenen Album. Keine Frage, er ist der nächste in der Linie, denn das Talent seines Vaters hat er zweifellos im Blut. "Next in line" bietet eine feine Ansammlung von 13 hervorragenden Songs, die sich zwischen Traditional Country, Western und New Country bewegen, zumeist verpackt in kraftvollen, enrgetischen, angerockten Uptempo Rhythmen (Balladen sind klar in der Unterzahl), was den Stücken einen prima Drive und eine positive Dynamik verleiht. Enthält eine schöne Coverversion des alten John Fogerty-/CCR-Klassikers "Almost Saturday Night". Produziert hat das Werk im übrigen Nashville-Urgestein Mac McAnally. Wer die Musik von Chris LeDoux mochte, wird auch mit der seinens Sohnes Ned bestens bedient. Klasse Album!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

First off, I was big fan of Chris LeDoux Ned’s father. He was a rocking’, rodeo horse riding real cowboy who balanced a music career with running a ranch. LeDoux senior has been mentioned by Garth Brooks as a major influence; although one went on to mega success it is the other whose records remain in my collection. There was an outright honesty and energy to his music that seems to have carried over to his son’s work too. It’s the blowing off steam nature of a cowboy’s life that Saturday night was something of a highpoint of the week. Hence there are songs that reference that, with his versions of John Fogerty’s Almost Saturday Night and his father’s Homegrown Western Saturday Night - the latter opens with an introduction by Chris.
Produced by Mac McAnally the album has a up tempo energetic sign that falls on the rights side of being too hard rock for its own good. The songs are all based on LeDoux’s viewpoint on life with songs like Old Fashioned “that’s who I am, a little set in my ways.” Worth It which praises hard, simple work “It’s a tough job to do, but it gets done and it’s worth it.” Dance With Your Spurs On, a song co-written and sung with Corb Lund is equally a list of things you need to do to be able to dance with your spurs and make of life what you can. That essentially homespun philosophy is the core to the truth of these songs. Living a life close to the land and being the next in line to continue traditions (Next In Line). They songs are written by LeDoux solo or a number with McAnally and one with Mark Sissel (Great Plains). Sissel was the guitarist with Western Underground, Chris LeDoux’s band and partly responsible for their rockin’ sound. Ned LeDoux was the drummer for a time in that band too. Mac McAnally and Chris Stapleton wrote Just A Little Bit Better which is sung here by both McAnally and LeDoux.
While Ned LeDoux gets more miles under his music saddle he has matured into an artist who has carried on the family tradition (and sound) forward in way that would gain approval from those who recognise the sound as country music with more than a touch of western, but given an injection of pure energy that makes LeDoux’s music more than a tribute to his father. It is a living entity that is worthy of consideration in the same breath. He is (or should be) the next in line. (Stephen Rapid / Lonesome Highway)

Das komplette Tracklisting:

1. Old Fashioned - 4:01
2. Worth It - 3:28
3. Dance with Your Spurs On - 2:47
4. Next in Line - 4:12
5. A Cowboy is All - 2:39
6. Where You Belong - 3:11
7. Travel Alone - 3:47
8. Path of Broken Dreams - 4:05
9. Just a Little Bit Better - 2:56
10. Almost Saturday Night - 2:56
11. Great Plains - 3:43
12. Chris Ledoux Intro - 1:05
13. Homegrown Western Saturday Night - 3:27

Art-Nr.: 9933
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Lee, Albert - heartbreak hill [2003]
Albert Lee zählt seit über 30 Jahren zu den einflußreichsten Gitarrenvirtuosen der Countryszene. Seit er nach dem Ende seiner Band "Heads Hands & Feet" von England nach Amerika emigrierte, dort auf eine gewisse Emmylou Harris traf und fortan ab Mitte der Siebziger über Jahre hinaus als zentrales Mitglied ihrer legendären "Hot Band" die Lead Gitarre spielte, prägt er mit seinem unverkennbaren Gitarrenspiel die musikalische Begleitung unzähliger Künstler auf unzähligen Alben. Albert Lee und die Hot Band etablierten seinerzeit eine Songstruktur, bei der Instrumental-Breaks, allen voran natürlich diese prächtigen Gitarrenläufe, eine genauso wichtige Rolle spielten, wie Melodie und Lead-Gesang. Lee's Gitarrenstil, dieses schnelle, ungemein flüssige und virtuose Spiel auf der E-Gitarre, sein einzigartiges Picking beeinflußt bis heute nachhaltig zahlreiche Kollegen und junge, neue Gitarristen. Ein Beispiel dafür ist Brad Paisley! So präsentiert Lee, zusammen mit seinem Freund Vince Gill und eben Brad Paisley, also mit 3 Gitarristen, hier auf seinem neuen Album dann auch eine fulminante, neue Instrumental-Version (im übrigen das einzige Instrumental-Stück auf dem Album - alle anderen sind mit Gesang) des Gram Pasons-Klassiker "Luxury liner", bei dem sich die 3 wahrlich halsbrecherische Duelle auf den 6 Saiten liefern. Sie scheinen fliegende Finger zu haben. Ein Hochgenuß für alle Freude erstklassigen Country-E-Gitarren- und Acoustic-Pickings. Wobei wir schon beim Thema von Albert Lee's neuer CD "Heartbreak hill" wären. In Erinnerung an die große Zeit der "Hot Band" nahm er sich zehn von deren vielen, herausragenden Liedern vor, die Emmylou Harris damals so unnachahmlich sang, und nahm sie neu auf! Herausgekommen ist ein wirklich wunderbares Album! Die Songs klingen herrlich flott, frisch, locker und flüssig. Lee's Gitarrenspiel ist einzigartig, wie immer und seine Stimme ist ebenfalls bestens in Form. Natürlich singt hier nicht Emmylou, sondern Albert Lee, doch die Lieder scheinen nichts von ihrer charismatischen Substanz zu verlieren. Beeindruckend demonstriert er mit seinen Begleitmusikern, daß die alten Stücke auch noch im neuen Jahrtausend voller Leben stecken. Eine Knüller-Nummer folgt der nächsten! Es beginnt mit dem Titelstück "Heartbreak hill"! Tolle Version - flott, flüssig, runtergehend wie Öl - in der Mitte mit einem exquisiten E-Gitarrensolo. Herrlich frische Instrumentierung aus Gitarren, Mandoline, Piano, Steelguitar (Buddy Emmons), Bass und Drums (der großartige John Molo - man kennt ihn beispielsweise von Bruce Hornsby und The Other Ones). Gut passend auch der deutlich wahrnehmbare Background-Gesang von Patty Loveless. Genauso locker geht es mit einer tollen Version von Paul Kennerley's "Heaven only knows" weiter. Was für eine tolle Melodie! Background Gesang: Buddy Miller! Nach der etwas ruhigeren, im Duett mit Maura O'Connell vorgetragenen Townes van Zandt-Nummer "If I needed you", voller großartigem electric Picking, folgt eine gut abgehende Version von Emmylou's, ebenfalls von Paul Kennerley geschriebenen, Countryrock-Klassiker "Born to run", bei der sowohl Rodney Crowell als auch John David Souther (ja, auch der "alte" Westcoast Haudegen taucht hier mal wieder auf) mit ihrem Background-Gesang aushelfen. Weitere Knüller: das fantastische"'Til I gain control again" mit tollem Lead Acoustic-Picking, sowie wunderbarer Steel und Mundharmonica, das furiose "Bluebird wine" mit atemberaubenden Wechselspiel aus E-Gitarre, Steel und Banjo (Earl Scruggs), usw., usw.! Der Sound ist glasklar! Die Liner-Notes im Booklet der CD sind von Emmylou Harris geschrieben. Ein herrliches Country-/New Country-Album von einem der ganz großen Musiker der Szene, das sowohl die Nashville-Fraktion als auch Anhänger des rootsigen Alternate Country begeistern dürfte. Ein wunderbare Idee von Albert Lee, diese Stücke nochmal neu einzuspielen. Das hat er fantastisch hinbekommen! Man kann sich daran einfach nicht satt hören...

Art-Nr.: 2170
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Lee, Albert - road runner [2006]
Herrliches neues Album von einem der größten und einflußreichsten Country-Gitarrenvirtuosen, der mit seinem unverwechselbaren Stil in den letzten, gut 30 Jahren, Maßstäbe, nicht nur in der New Country-/Countryrock-Szene setzte! Emmylou Harris' ehemaliger Gitarrist zaubert eine hochkarätige Ansammlung absoluter Retro-"Hot Band"-typischer Country-Knüller aus dem Hut, die die goldenen Jahre dieser Truppe, aber auch den frühen Stil Rodney Crowell's oder Vince Gill's in voller Blüte in das Jahr 2006 transportiert! Auch gesanglich bringt Lee eine Top-Leistung! Die Songs, zumeist recht dynamisch, strahlen eine ungeheure, zeitlose Frische aus! Dabei bedient er sich immer wieder gezielt und sehr geschickt ausgewählter Coverversionen, die er in seinem unverkennbaren Stil, voller Klasse und ausgefeilter Musikalität interpretiert! Seine Spielfreude ist zu jeder Minute spürbar! Immer wieder begeistert Lee mit diesem grandiosen Picking, diesen fantastischen "jaw-dripping, speed-picking", so sauber abgegrenzt und doch so ungeheuer virtuos, mit fliegenden Fingern gespielten, mitreißenden Gitarrenläufen, vor allem bei dem prachtvollen, über 7-minütigen, bestens und absolut melodisch strukturierten Instrumental (es ist die einzige Instrumental-Nummer auf dem Album) "Payola Blues"! Die Scheibe beginnt allerdings mit einer tollen Uptempo-Version des alten Holland/Holland/Dozier-Heulers "(I'm a) Road runner"! Ein typischer "Hot Band"-Retro Country-/Countryrock-Rhythmus mit viel Drive, eine klasse Melodie und im zweiten Teil ein absolut grandioses, völlig locker und lässig vorgetragenes Gitarrensolo, wie es eben nur Albert Lee spielt, machen gleich diese erste Nummer zu einem absoluten "Hit"! Weiter geht's mit der wunderbar melodischen Country(Rock)-Nummer "I'll stop loving you" (prima, die klimpernden Piano-Ergänzungen, im übrigen ebenfalls von Albert Lee selbst gespielt), gefolgt von einer exzellenten, Steel-getränkten, eine schöne californische Frische vermittelnde Fassung von John Hiatt's "Rock of your love", gespickt mit tollen, transparenten Gitarren-Licks! Ganz stark auch die entspannte Version von Leo Kottke's "Julie's house", die von würziger, rootsiger Lap Steel durchzogene Countryrock-Nummer "Didn't start livin'" (wie eine Mischung aus den frühen Rodney Crowell und Vince Gill, mit einem dezenten Schuß NRBQ-Flair), das lockere, mit feinen Mandolinen-Klängen angereicherte, semi-akustische Jimmy Webb-Stück "The moon is a harsh mistress", der mit viel Dampf abgehende Rockin' Country-/Roots-/Honky-Tonkin'-Boogie "Livin' it down", bis hin zu der wunderschönen Version von Richard Thompson's "Dimming of the day", die Albert Lee in einem großartigen Duett mit seiner Tochter Alexandra vorträgt! Musikalische Wegbegleiter sind u.a. Bob Glaub (Bass), Don Heffington (Drums), Buddy Emmons (Pedal Steel), Steve Fishell (Lap Steel), sowie Buddy Miller, Bekka Bramlett und Jon Randall (Background Gesang)! Albert Lee wird seine Magie wohl nie verlieren! Ein großartiges Album!

Art-Nr.: 4113
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
(I'm a) Road runner
I'll stop loving you
Rock of your love
Didn't start livin'
Working on love

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Leftover Salmon - aquatic hitchhiker [2012]
Darauf haben die Jamrock-Fraktion und die Freunde des hochkarätigen Grass-/Groove-Rocks lange warten müssen. Acht Jahre hat es gedauert, doch nun liegt das neue Studioalbum der grandiosen Rock'n Grass-/Jam-Institution Leftover Salmon endlich vor. "Aquatic hitchhiker" ist eine mitreissende Verschmelzung von akustischen und elektrischen Instrumenten, vorwiegend Gitarren, Mandoline, Keyboards, Bass und Drums, zu einem herrlich lebendigen und dynamisch groovenden Extrakt aus (Blue)Grass und Rock, den die Band vor Jahren selbst einmal, in Anlehnung an ihre Southern-/Louisiana-Vorliebe, mit der verrückten Bezeichnung "polyethnic cajun slamgrass" versah. Doch irgendwie passt das. Die 5-köpfige Truppe aus Boulder/Colorado um die beiden Protagonisten Vince Herman (guitars, mandolin, vocals) und den Ausnahmekönner Drew Emmitt (guitars, mandolin, fiddle, vocals), sowie ihre Mitstreiter Andy Thorn (banjo, guitar, vocals), Greg Garrison (bass, vocals, acoustic guitar), Jose Martinez (drums, percussion) begeistert mit einer faszinierenden, vitalen, technisch höchst beschlagenen Verbindung von southern-infiltriertem Roots-/Groove-Rock ala Little Feat und The Radiators, Jam-Anlagen von Grateful Dead und String Cheese Incident, sowie dem unwiderstehlichen rocking (Blue)Grass solcher Kollegen wie Railroad Earth und den einstigen New Grass Revival. Die komplexe Instrumentierung, die diese exzellenten Musiker offenbaren, ist beeindruckend. Toll dabei auch immer wieder die Orgel- und/oder Piano-Unterstützung der beiden Gastmusiker Bill McKay und Asher Fulero. Produziert hat das Werk im übrigen Los Lobos' Steve Berlin. Tracks wie der schwer groovende Swamp-Rocker "Gulf of Mexico" (klasse Piano-Einsätze, funkige Keyboards, prächtiges Mandolinen-Picking), die, der Titel lässt es schon erahnen, einen furiosen Drive aufbauende, rockige Bluegrass-Nummer "Keep driving" (starkes Mandolinen-, Banjo-, Gitarren-Picking), die sehr melodische, straighte, tief in Louisiana verwurzelte Cajun Country-Nummer "Bayou town", der bärenstarke, southern-rooted Grass-/Groove-Jamrocker "Light behind the rain" (grassige Instrumente treffen auf kernige E-Gitarren-Riffs und feinste Orgel-Untermalung, dazu ein zündendes E-Gitarren-Solo), das lockere, gut gelaunte "Sing up to the moon" (herrliches Southern-/Countryrock-Feeling), oder auch der mitreissende, kraftvolle Jamrocker "Here comes the night" (angesiedelt irgendwo zwischen Little Feat, Railroad Earth und den Doobie Brothers, grandioses, ungemein virtuoses E-Gitarren-Solo) sind nur ein paar der glänzenden Highlights dieses prächtigen Werkes. Leftover Salmon sind wieder da - und sie sind in absoluter Top-Verfassung.

Das komplette Tracklisting:

1. Gulf of Mexico - 3:16
2. Keep Driving - 3:59
3. Liza - 2:40
4. Aquatic Hitchhiker - 3:27
5. Bayou Town - 3:44
6. Sing Up To the Moon - 4:14
7. Light Behind the Rain - 5:29
8. Stop All Your Worrying - 3:23
9. Walking Shoes - 3:01
10. Kentucky Skies - 3:14
11. Gone For Long - 4:12
12. Here Comes the Night - 5:56

Art-Nr.: 7812
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Gulf of Mexico
Keep driving
Bayou town
Sing up to the moon
Light behind the rain
Kentucky skies
Here comes the night

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Leftover Salmon - high country [2015]
Die famose, mit so vielen hochkarätigen, wunderbaren Musikern wie etwa den beiden Frontleuten Drew Emmitt (vocals, mandolin, electric guitar, fiddle) und Vince Herman (vocals, acoustic guitar) besetzte, hoch angesehene Rock'n Grass-Jam-Formation aus Boulder/Colorado präsentiert über ihr eigenes "LoS"-Label ein ausschließlich im Eigenvertrieb erhältliches, neues, baumstarkes Album, dass die Band wieder einmal in absoluter Top-Verfassung präsentiert. "High country" stellt gegenüber dem exzellenten, 2012 nach einer 8-jährigen Auszeit erschienenen Album "Aquatic hitchhiker" sogar noch einmal eine weitere, deutlich spürbare Steigerung dar, was in einem der besten Alben dieser Truppe bislang überhaupt resultiert. Was wir geboten bekommen, ist eine faszinierende, packende Kombination von elektrischen und akustischen Instrumenten, von brodelnden Rock-Grooves und filigranen (Blue)Grass-Sequenzen, oft vereint in ein und demselben Song. Größte musikalische Kompetenz und zwanglose Spielfreude münden in ein mitreissendes Jamband-Spektakel voller großartiger, trotz allen Spielflusses jederzeit vorzüglich strukturierter Songs. Neu an Bord im Line-Up von Leftover Salmon ist Little Feat's legendärer Tastenguru Bill Payne, der den "neuen" Sound der Band hervorragend ergänzt und entscheidend mit dazu beiträgt, dass die "Lachse" nicht selten an die goldenen Zeiten der frühen, ein wenig Countryrock-infizierten Little Feat erinnern. Weitere Vergleichsgrößen sind sicherlich solche Bands wie New Grass Revival, The String Cheese Incident, Railroad Earth, Grateful Dead und andere Seelenverwandte dieser Richtung. Produziert hat das Album im übrigen, wie auch schon den Vorgänger, Los Lobos-Urgestein Steve Berlin. Los geht die musikalische Reise mit dem ungemein dynamischen, großartigen, flotten Countryrocker "Get up and go", dessen Instrumentierung vorwiegend von der Verschmelzung des vorzüglichen Dobro-Spiels von Gastmusiker Andy Hall (Infamous Stringdusters) und Billy Payne bestimmt wird. Erzeugt einen herrlichen "driving" Groove. Hat ganz klar etwas von Little Feat zur Lowell George-Ära! Toller Auftakt! Kraftvolles Drumming, eine schön "satte" Instrumentierung, inklusiver filigraner, ungemein fingerfertiger Mandolinen- und Banjo-Klänge prägen den flüssigen, prima im Ohr hängen bleibenden Americana-/Country-/Jam-Rocker "Western skies", während die Band mit dem brodelnden "Home cookin'" einen kraftvoll und drückend groovenden Swamp-/Louisiana-Bluesrocker vom Stapel lässt. Zündende Lead Gitarrenlinien von Drew Emmitt treffen auf das John Popper-inspirierte Harpspiel des legendären, Grammy-dekorierten Harmonica-Virtuosen Sugar Blue, die sich im instrumentellen Break einen großartigen Solo-Schlagabtausch liefern. Klasse hier auch die trckene Banjo-Untermalung. Allerbsten Siebziger Retro Countryrock mit einem grassigen Touch hören wir bei dem gut abgehenden Titelstück "High country" (herausragende instrumentuelle Virtuosität trifft auf eine klasse Melodie). Die anschließende, prächtig dargebotene Bill Payne/Robert Hunter-Komposition "Bluegrass pines" kommt zwar mit schönen Mandolinen- und Banjo-Fills, ist aber alles andere als ein typischer Bluegrass- oder Country-Song. Vielmehr handelt es sich um einen tollen, wunderbar jammigen und kräftig groovenden Rootsrocker mit einem gehörigen Schuß Grateful Dead-Flair. Ganz stark auch das Little Feat-Cover "Six feet of snow" von deren "Down on the farm"-Album. Leftover Salmon's grandioser Southern-, Americana-, Blues-, und Country-infiltrierter Grass-/Roots-/Groove-/Jam-Rock ist mal wieder ein Fest für die Sinne. Das ist ganz große Kunst! Auf diesem Level darf es gerne weitergehen...

Das komplette Tracklisting:

1. Get Up and Go - 3:28
2. Western Skies - 4:52
3. Home Cookin' - 3:41
4. High Country - 3:07
5. Bluegrass Pines - 5:39
6. Better Day - 3:34
7. Six Feet of Snow - 3:27
8. So Lonesome - 4:19
9. Light in the Woods - 3:59
10. Thornpipe - 3:22
11. Two Highways - 4:16
12. Finish Your Beer - 2:26

Art-Nr.: 8816
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Get up and go
Western skies
Home cookin'
High country
Bluegrass pines
Six feet of snow
Two highways

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Leftover Salmon - live [2002]
Furioses neues Live-Album dieser in Fankreisen (auch bei den Deadheads) so hoch angesehenen und populären Rock'n Grass-Jam-Band um den begnadeten Mandolinen-, Fiddle-, Gitarrenspieler und Sänger Drew Emmitt! Das Album zeigt einmal mehr eines: Leftover Salmon's Zuhause ist einzig und allein die Bühne! Aufgenommen in 2001 in den Fillmore Auditrorien zu Denver und San Francisco und auf einem ihrer eigenen "Salmonfests" zelebrieren sie die Liveparty pur und spielen sich von einem Jam-Rausch in den nächsten. Sie selbst bezeichnen ihre Musik als "Polyethnic Cajun Slamgrass". Was immer man darunter verstehen will, ihre verrückte Mischung aus Rock, Roots, Bluegrass, Country, Dead-Sounds, Jazz, Folk mit ihren ausgedehnten Improvisationen reißt jeden Jam-Fan mit! Was die Musiker leisten, ist unglaublich, ihre Klasse einfach ein Phänmen! Die Gitarrenduelle und -soli von Drew Emmitt und Vince Herman, zum Teil in atemberaubendem Tempo, sind einfach mitreißend. Dazu großartiges Klavier- und Orgelspiel von Bill McKay, teils auch mit minutenlangen verrückten Soli, der treibende, manchmal leicht funkige Bass von Greg Garrison, das irre Drumming von Jose Martinez und das tolle Banjospiel von Mark Vann (Mark Vann ist leider am 4. März 2002 verstorben) - alles mündet in einem fulminanten Leftover Salmon-Happening! So z. B. bei dem Show-Opening "Let's give a party"! Eine bluegrassig, jazzig, rockende Hochgeschwindigkeits-Orgie mit gleichermaßem filigranem wie abgefahrenem E-Gitarrenspiel auf der Überholspur, Drummer und Pianist kommen kaum mit! Selbst als Zuhörer ist man bereits nach diesem Stück außer Atem. New Grass Revival treffen Grateful Dead! Nach dem bluegrassigen John Hartford-Song "Steam powered aeroplane", und dem wieder mit tollen Piano- und irren Gitarrensoli versehenen jazzig, bluesigen "Bill's boogie", folgt das 11-minütige, keltisch angehauchte Instrumental "Dark green thing". Eine Folkrock-Jamsession, wie aus dem Bilderbuch. Gitarren-/Fiddle-Wechselspiel und Parallelspiel, dazu eine mit 70iger-Reminiszensen versehene Hammond Orgel. Was die Jungs mit der Gitarre für Töne erzeugen, ist schon abgefahren, und als dann nach ca. 10 Minuten sowohl durch die Orgel, als auch durch die Gitarre auch noch kurz "Smoke on the water" angestimmt wird, scheinen sie völlig durchgeknallt zu sein. Es folgen mit "Out in the woods" ein 8 1/2 minütiger Rootsrocker, wieder mit faszinierenden Gitarrensoli, das funkig groovende 8-minütige "Unplug the telephone", der Hochgeschwindigkeits-Bluegrass-Ritt "Get me outta this city", sowie die 12 1/2-minütige, dezent bluesige "Allman Brothers meets Grateful Dead" Jam-Orgie "Railroad highway"! Guter Gesang, tolle Pianosoli und berauschende Gitarren bestimmen diesen Song, ehe das Album mit dem grassigen Heuler "Danger man" nach 63.45 Minuten zu Ende geht. Eine absolut bravouröse Leftover Salmon Live-Show! Irre! Rein mit der CD in den Player, und feiert Euer Salmonfest...

Art-Nr.: 1217
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Leftover Salmon - same [2004]
Prachtvolles, neues Studioalbum, das erste seit 5 Jahren, der begnadeten Rock'n Grass Jam-Band um den famosen Songwriter, Mandolinen-, Fiddle-, Gitarrenspieler und Sänger Drew Emmitt! In der Tradition solch legendärer Bands, wie Grateful Dead, Phish, den Allman Brothers und den "Newgrass"-Veteranen New Grass Revival, präsentiert das Sextett aus Colorado einmal mehr seine hinreißende, so unwiderstehliche Mixtur aus Rock, Roots, Bluegrass, Country, Folk und Blues, die sie einst selbst einmal mit der verrückten Bezeichnung "polyethnic cajun slamgrass" umschrieben haben. Einfacher ausgedrückt heißt das: "Rootsy Rock in a Bluegrass instrumentation", eingebunden in herrlich, spielfreudige, innovative Jam-Arrangements. Ihr Standing und ihre Fanbase im Jam-Band-Circuit ist ob ihrer grandiosen, musikalischen Fähigkeiten und ihrer mitreißenden Live-Shows immens. Die Songs auf dem neuen Album sind zu zwei Drittel grassig, akustisch arrangiert, wobei die Kombination aus Acoustic-Picking von Gitarre, Banjo, Mandoline, oder auch das Fiddle-Spiel, sich hervorragend mit dem dynamischen Schlagzeug von Jose Martinez und dem großartigen Tasten-Spiel von Bill McKay (Klavier und Orgel) ergänzen. Auf einem Drittel des Albums wird dann ordentlich elektrisch gerockt. Das Songmaterial ist vorzüglich! Wunderbare, jammige Bluegrass-Nummern, Folkrocker , Country- und Countryrock-Titel treffen auf erstklassiges Roots- und Blues-orientiertes Material, wie auch mal auf eine waschechte, fette Southernrock-Nummer. Die Virtuosität und das außergewöhnliche Können der Musiker zeigt sich immer wieder in ihren großartigen, in den Songs integrierten, jammigen Soli. Ebenso excellent ist der Gesang, denn die Band verfügt neben Drew Emmitt mit dem zweiten Gitarristen Vince Hermann und Bassist Greg Garrison noch über zwei weitere, hervorragende Sänger. Mit der starken, akustischen, schön flott, mit lässigem Drumming auf Trab gehaltenen Folk-/Gras-Nummer "Down in the hollow" startet das Album. Klasse Gesang und wunderbare Soli von Mandoline, Acoustic Gitarre und Banjo bestimmen die Szenerie. Es folgt mit "Mountain top" eine herrlich melodische, flott flockig lockere, klasse Bluegrass-angehauchte Countryrock-Nummer, die durch eine prächtige Instrumentierung aus Fiddle, Mandoline, Acoustic Gitarre, Banjo, Bass und Drums besteht, zu der sich eine zum Teil richtig fette,dynamische Orgel gesellt. Das anschließende "Delta queen", elektrisch arrangiert, hingegen ist ein toller, gediegener Country-Blues voller Southern-Soul, der mit seinem tollen E-Gitarren-Solo sowohl etwas Flair von den Dead oder den Allmans, aber auch das von Little Feat ausstrahlt. Nach dem fetzigen Bluegrass/Newgrass/Jam-Instrumental "Lincoln at Nevada" mit tollem Picking einer Vielzahl von akustischen Instrumenten, dem starken Roots-/Folk-Rocker "Woody Guthrie", dem keltisch angehauchten "Fayetteville line" und der dezent funkigen Grass-/Jam-Nummer "Everything is round", folgt die fast 9-minütige Jim Messina-Nummer "Whispering waters", ein flotter Countryrocker voller Drive, während dem sich die Jungs in ein ausgedehntes, kurzphasig fast ein wenig spacig anmutendes, Banjo-/Klavier-Jamming (am zweiten Klavier sitzt Little Feat's Bill Payne, der im übrigen das Album auch produzierte) verlieren. Völlig gegensätzlich dazu dann der entspannte, elektrische Rootsrocker "Last days of autumn", und vor allem der fast brodelnde, sehr knackige, satte, richtig schön groovende, bluesig-funkig wirkende, Allman Brothers-like Southernrock-Titel "Just keep walkin'" mit seinem fetten E-Gitarren-Solo und der herrlichen Orgel, ehe das Album nach gut 55 Minuten mit der sehr schönen, ruhigen, melodischen Acoustic Country-Ballade "Weary traveler" endet! Fazit: Eine fantastische, nahezu "süchtig" machende Americana/Bluegrass/New Grass/ Roots/Folk/Country/Blues/Rock-Jam-Demonstration von sechs außergewöhnlichen Musikern, deren Begabung und Klasse wohl keine Grenzen kennt. Faszinierend! Die CD bietet übrigens einen exklusive Zugang für ein "Free Live Concert Download"!

Art-Nr.: 2379
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Down in the hollow
Mountain top
Delta queen
Just keep walkin'
Weary traveler

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Leftover Salmon - something higher [2018]
Leftover Salmon gelten in der Jam-Szene als eine absolute Institution. Gesegnet mit höchsten musikalischen Fähigkeiten folgte die 1989 in Boulder/Colorado gegründete Truppe um ihre beiden "Köpfe" Drew Emmitt (vocals, guitars, mandolin, fiddle) und Vince Herman (vocals, guitars) von Beginn an in etwa der musikalischen Route solcher Kollegen wie beispielsweise Little Feat, Grateful Dead, New Grass Revival und The Band, um daraus ihren ganz eigenen Sound zu kreieren, in dem sie all deren Einflüsse geschickt miteinenader kombinierten. Sie spielen alles, von grassigen Stücken über Countryrock, bis hin zu funkigen Klängen, kernigem, Southern-fueled Rock, Americana und Rootsrock. Dabei sind die Songs immer klasse strukturiert, bieten aber auch genug Spielraum für die grandiosen, jammigen Ausflüge der einzelnen Musiker, um ihre herausragenden Fähigkeiten demonstrieren. Das ist eine faszinierende, packende Verbindung von elektrischen und akustischen Instrumenten, von brodelnden Rock-Grooves und filigranen (Blue)Grass-Sequenzen, zuweilen vergleichbar mit solchen Bands wie Railroad Earth und The String Cheese Incident. Die Variabilität der Band und ihrer einzelnen Musiker ist ein Genuß! Produziert hat das Werk, wie auch schon die beiden Vorgängeralben, Los Lobos' Steve Berlin. Das Album startet mit dem herrlich frischen, in eine traumhafte Melodie gebetteten Country-/Americana-Rocker "Places", in dem sich vielschichtige Gitarren (acoustic, electric, Pedal Steel), klimperndes Piano (Erik Deutsch) und ein schön flockiger Groove zu einer untrennbaren Einheit verbinden, ebenso wie ein eine gewisse California-Lockerheit mit einem unverwechselbaren Southern-Spirit. Ein fantastischer Auftakt! Deutlich rockiger und kerniger kommt das wunderbar jammig und funky groovende, Bläser unterstütze "Show me something higher". Stark hier die gefälligen E-Gitarren-Linien und der tolle E-Gitarren-/Piano-Schlagabtausch im Break, sowie die satten Bläser-Fills. Eine richtig "heiße" Nummer mit viel Biß. JJ Grey & Mofro lassen ein wenig grüßen. Genial auch wieder das völlig lockere (herrlich lässiges Drumming), ein frisches, unterschwelliges Southern-Feeling vermittelnde, aber auch mit grassigen Instrumenten (akustische Gitarren, Mandoline) angereicherte, völlig lockere "Southern belle" (tolles Klavier). Man riecht sie hier förmlich, die "Southern-Breeze". Klasse auch der "laid-back Rasta vibe" von dem großartigen "House of cards", der bluegrassige, 6 1/2-minütige, furiose Jam-Trip "Evermore", der spacig-grassige Jamrocker "Astral traveler", das geniale Instrumental "Game of thorns", sowie der jammige, dabei mit einer wunderbaren Melodie versehene Bluegrass-/Roots-/Americana-/Countryrocker "Winter's gone". Leftover Salmon feiern im nächsten Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum - und sie klingen noch heute genauso spannend, aufregend und reizvoll, wie zu ihrer ersten Stunde. Wie eingangs festgestellt: Eine absolute, ewig hungrige und sich weiter entwickelnde Institution der Jam-Szene mit einem fantastischen, neuen Album. Long live Leftover Salmon!

Das komplette Tracklisting:

1. Places - 5:02
2. Show Me Something Higher - 5:27
3. Southern Belle - 3:53
4. Analog - 4:05
5. House of Cards - 5:16
6. Evermore - 6:31
7. Astral Traveler - 5:51
8. Foreign Fields - 5:56
9. Game of Thorns - 4:56
10. Let in a Little Light - 2:09
11. Winter's Gone - 3:27
12. Burdened Heart - 4:47

Art-Nr.: 9622
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Places
Show me something higher
Southern belle
House of cards
Evermore
Astral traveler
Winter's gone

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Leigh, Danni - divide and conquer [2001]
Danni Leigh, die ob ihrer frechen, unbekümmerten und fetzigen "Geradeaus-Countrymusik" bei den Fans längst eine Art Kultstatus besitzt, hat nach vielen Label-Irrungen und -Wirrungen nun bei "Audium" ein neues Zuhause gefunden, wo man sie hoffentlich endlich einmal adäquat ihrer Fähigkeiten behandelt und ihr den Rücken freihalten wird. Dann klappt es vielleicht auch endlich mit dem verdienten Durchbruch, der längst überfällig wäre, denn auch "Divide and conquer" ist gewohnt stark! Sie ist bei ihrem neuen Werk etwas vom Gaspedal gegangen, es ist vielleicht nicht mehr ganz so wild, doch es hat immer noch genug Ecken und Kanten - ist alles andere als langweiliger Chart-Standard. Ganz im Gegnteil: Die Songs sind voller Pep, nie poppig, sondern gehen vom Honky Tonk, Hardcore Hillbilly über Countryrock bis zu staubigem pure Country! Danni Leigh läßt sich in keine Nashville Schublade pressen - und das ist gut so. Oft als "weiblicher Dwight Yoakam" bezeichnet, wirkt dies auf "Divide and conquer" realistischer als je zuvor, da kein geringerer als Youkam-Spezi und Hausgitarrist Pete Anderson die gute Danni unter seine Fittiche genommen hat. Er übernahm nicht nur sämtliche Gitarrenparts auf dem Album, brachte nicht nur die halbe Yoakam-Band mit ins Studio, sondern begab sich auch an die Produktionsregler. Herausgekommen ist eine wunderbare, retrogetränkte, staubtrockene auf den Punkt gebrachte Produktion. Die Songs (zwei sind von ihr selbst, drei von Jim Lauderdale, einer von Phil Lee...) sind klasse und abwechslungsreich. Eröffnet wird der Reigen mit der urigen, puren Honky Tonk-Nummer "He used to say that to me" (Jim Lauderdale - background vocals), es folgt das mit herrlichem 50iger "Patsy Cline"-Flair versehene "My last chance is gone" und geht weiter mit dem großartigen, melodiösen, E-Gitarren getränkten Countryrocker "Somebody oughta do something", mit rotzigem Gesang, Hammond Orgel und tollen Riffs. "House of pain" ist dann wieder astreiner Bakersfield Hardcore Honky Tonk mit heulender Steel. So geht es mit großartigen Songs und einer sich stimmlich bestens in Form befindlichen Miss Leigh weiter, bis zu den beiden herausragenden Final-Titeln: "Last train to San Antone" ist ein traumhaftes, flockiges, reines New Country-Stück mit einer tollen Melodie und einem wunderbaren Arrangement aus feinen Akusitk-Gitarren, Mandoline und Baritone E-Gitarre. Ein Titel der Dwight yoakam auch nicht hätte besser einfallen können, ebenso wie das Titelstück, ein Retro-Midtempo-Rocker mit Rockabilly-Flair, bei dem Gitarrenkünstler Pete Anderson noch einmal alle Register zieht. Ein tolles Album, das, je mehr man es hört, immer mehr an Klasse zu gewinnen scheint. Die freche Honky-Tonk-Göre hat endlich eine deutlich größere Beachtung verdient. Wir drücken die Daumen. Starker Stoff!

Art-Nr.: 1538
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


Zurück || Weiter