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Marshall Tucker Band, The - tenth [2005]
Reissue von 1980! Newly remastered! Nachdem der "Capricorn"-Back-Katalog der Southernrock-Pioniere bereits neu veröffentlicht wurde, geht die Reihe der Wiederveröffentlichungen nun mit den folgenden 3, ursprünglich bei "Warner" erschienenen Alben weiter, diesmal jedoch leider ohne Bonusmaterial! Egal, die Fans wird's freuen, daß die Sachen endlich wieder erhältlich sind. Wie keine andere Band im Bereich des Southern Rocks verarbeitete die Marshall Tucker Band auf unnachahmliche Weise in ihrer Musik Rock-, Country-, Blues- und Jazz-Einflüsse. Ihr Einfluß auf diese Art von Musik, ebenso wie auf viele junge Jam-Bands, ist auch heute noch ungebrochen. "Tenth", der Titel sagt es, schon, ist nach der Veröffentlichung eines "Greatest Hits"-Albums, das zehnte Werk der Band und damit der "reguläre" Nachfolger zu "Running like the wind". Es ist das letzte in der kompletten Original-Besetzung und vielleicht das, wie wir meinen völlig zu unrecht, Unterbewertetste der Band! In den Medien seinerzeit ziemlich zerrissen, enthält das Album ein paar ganz hervorragende Nummern, die alle typischen Merkmale der Marshall Tucker Band in ihrer ganzen Blüte vereinen. Wären sie auf früheren "Capricorn"-Werken erschienen, hätte man sie wahrscheinlich zu Klassikern erkoren. Nehmen wir beispielsweise den gut abgehenden Opener "It takes time", mit Toy Caldwell's exquisitem, quirligem und feurigem Lead-Gitarrenspiel, den wundervollen, von einer traumhaften Melodie begleiteten, völlig entspannten und lockeren Midtempo Southern-/Countryrocker "See you one more time", erneut ausgestattet mit dem typischen Tucker-Groove und Caldwell's tollem Gitarrenspiel, das ungemein rhythmische, kräftige "Cattle drive", das bluesrockende "Sing my Blues", Caldwell's Hommage an Hendrix mit "Jimi", oder die herrlich frische Ballade "Foolish dreaming"! Das Booklet im Design des Original-Covers enthält sehr interessante, umfangreiche Liner-Notes über die Band und speziell zur Historie dieses Albums. Ein feines Reissue!

Art-Nr.: 3258
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Marshall Tucker Band, The - the next adventure [2007]
Die Marshall Tucker Band lässt mit ihrem neuen Studioalbum (selbst bei der Covergestaltung) den Spirit der frühen "Capricorn years" wieder aufleben! Überzeugte die Band vor 3 Jahren mit "Beyond the horizon" schon mit einer überraschend starken Vorstellung, so ist die Leistung diesmal glatt noch einen "Tick" stärker! Wieder mit Original-Sänger Doug Gray (hat das Album diesmal auch produziert) und den beiden Gitarristen Chris Hicks und Stuart Swanlund als Kern der Band (weiter sind dabei Pat Ellwood am Bass, Barry Borden an den Drums, David Muse an Flöte und Saxophon, sowie diverse Gäste - u.a. Paul Hornsby, Melvin Seals von der einstigen Jerry Garcia Band und das frühere MTB-/Toy Caldwell Band-Mitglied Tony Heatherly) erinnern die neuen Songs immer wieder an die guten alten Zeiten von "Searchin' for a rainbow", "A new life", "Long hard ride" oder "Running like the wind". Auch Bezüge zu der frühen Charlie Daniels Band, mit der die "Tucker-Boys" schon immer eine innige Freundschaft verband, sind spürbar, vor allem in Richtung solcher Songs wie "Long haired country boy". Weitestgehend sehr entspanntes, relaxtes Material, was allerdings nicht heißt, daß es hier an Spielfreude mangelt. Überhaupt nicht! Die Band wirkt voll auf der Höhe, inspiriert und frisch wie schon lange nicht mehr. Sie besinnen sich auf ihre Roots, bewahren ihre typischen Charakteristika und schaffen es damit auch rund 35 Jahre nach ihrem Debut noch immer diesen unvergleichlichen Sound zu kreieren, der sie einst zu einer absoluten Institution des Southern Rock hat werden lassen! Das wirkt alles andere als "angestaubt"! Immer wieder weht durch die Songs ein feines, überaus angenehmes Countryflair. Doch auch ihre typischen, Roots-, Blues- und Jam-Elemente sind vertreten, die von früher bekannte Jazz-Exkursionen fehlen jedoch fast vollständig. Ein paar flotte Nummern, viele Midtempo-Tracks und die ein oder andere Ballade ergeben eine wirklich hervorragende, ausgewogene Songauswahl, die von den "Credits" her schon an die guten alten Zeiten erinnert. Immerhin hat an drei der neuen Songs Original-Mitglied George McCorkle mitgewirkt (ob der vielleicht bald wieder bei der Band einsteigt?...), ein Song stammt gar noch aus der Feder des legendären Gitarristen Toy Caldwell! Hier ein paar der Highlights: "The guitar playing man" (flockiger, lockerer Rhythmus mit schöner Acoustic-Lead Gitarre, dezenten Flöten-Ergänzungen, klasse Steelguitar-Fills und einem wunderbaren "Mexican-Flair"); "Come runnin' like a friend" (starke Southern-/Countryrock-Ballade mit klasse E-Gitarren-Hooks, im Hintergrund agierender Hammond-Orgel, einer unaufdringlichen Fiddle und passenden Steelguitar-Klängen); "Travelin' man" (ein baumstarker, glühender, swampiger, funkiger, drückend groovender Southern Rocker mit toller Bluesharp, fetter Slide-Gitarre, inklusive eines großartigen Solos, und einem exzellenten Lead-Vokalisten Chris Hicks, "who sings his heart out on this one"); "I love you that way" (grandiose, ungemein gefühlvolle, rootsige, wunderbar ins Ohr gehende Southern-/Blues-Countryrock-Ballade, vorgetragen im Duett Lead-Gesang zwischen Chris Hicks und der mit einer tollen Stimme gesegneten Tochter von Doug Gray, Gabrielle Gray); "Cold steel" (flotter,sehr starker, Charlie Daniels-mäßiger, klassicher, countryinfizierter Southern Rocker mit exzellenten E-Gitarren-Läufen und prima Gesang von Doug Gray); "A sad cowboy song" (wunderbarer Southern-/Country-Waltz in einem klasse Steelguitar-/Acoustic Gitarren-/E-Gitarren-/Mundharmonika-Gewand); "Crossroad" (starke Twin-Gitarren, ein leicht funkiger Groove, der sich zu einer typischen "Tucker-Jam" entwickelt); oder auch "Jesus never had a motorcycle" (astreine, kraftvolle Southern Rock-Ballade mit einem satten E-Gitarren-Finish)! Das "nächste Abenteuer" der Marshall Tucker Band hat begonnen, doch es ist eines, das die vielen Fans dieser Southern Rock-Legende absolut zufriedenstellen dürfte. Schließen wir uns als Resümee den im Booklet nachzulesenden Worten des "Gritz"-Herausgebers Michael Buffalo Smith an: "It's The Marshall Tucker Band, American by birth and Southern by the grace of God"! Prima Leistung, Jungs!

Art-Nr.: 4987
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Marshall Tucker Band, The - tuckerized [2005]
Reissue von 1982! Newly remastered! Nachdem der "Capricorn"-Back-Katalog der Southernrock-Pioniere bereits neu veröffentlicht wurde, geht die Reihe der Wiederveröffentlichungen nun mit ursprünglich bei "Warner" erschienenen Alben weiter, diesmal jedoch leider ohne Bonusmaterial! Egal, die Fans wird's freuen, daß die Sachen endlich wieder erhältlich sind. Wie keine andere Band im Bereich des Southern Rocks verarbeitete die Marshall Tucker Band auf unnachahmliche Weise in ihrer Musik Rock-, Country-, Blues- und Jazz-Einflüsse. Ihr Einfluß auf diese Art von Musik, ebenso wie auf viele junge Jam-Bands, ist auch heute noch ungebrochen. Okay, "Tuckerized" zeigt die Band poppiger und mainstreamiger denn je. Auch sie können sich des Achtziger Pop-Sound-Einflusses nicht ganz erwehren, doch die typischen "Tucker"-Elemente haben sie zum Glück nicht vollkommen verloren. So ist das Resultat immer noch befriedigend und allemal wert die MTB-Sammlung zu vervollständigen. Denken wir beispielsweise nur an das starke, flotte, groovig jammende, fast ein wenig funky wirkende "If you think you're hurtin' me (Girl you're crazy)", mit dem klasse Piano, Toy Caldwell's feinen Gitarren-Momenten und Doug Gray's unverkennbar schönem Gesang, oder an die sehr melodische, frische Carolina-Countryrock-Ballade "Sea, dreams & fairytales", das großartige, ebenso frische, countryrockige, voller Southern Soul steckende "Anyway the wind blows rider", oder die gelungene, jazzig swingende Coverversion von Guy Clark's "Heartbroke" mit schöner Steelguitar von Caldwell. Viele Fremdkompositionen! Das Booklet im Design des Original-Covers enthält sehr interessante, umfangreiche Liner-Notes über die Band und speziell zur Historie dieses Albums. Ein feines Reissue!

Art-Nr.: 3466
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Marshall Tucker Band, The - where a country boy belongs ~ a country collection [2006]
2 CD-Set! Die Veröffentlichungsaktivitäten der Marshall Tucker Band kennen zur Zeit offebar keine Grenzen! Mit "Where a country boy belongs" liegt die nächste Compilation vor, und wie es der Titel schon vermuten läßt, handelt es sich hierbei um eine Auswahl der vermeintlich wichtigsten "Countrysongs" der Tucker-Boys! In der mittlerweile weit über 30-jährigen Karriere der Southernrock-Veteranen, spielten neben den Blues- und Jazz-Einflüssen vor allen Dingen auch die Country-und Countryrock-Elemente eine nicht unerhebliche, zuweilen sogar recht dominante Rolle. Auf wirklich jedem Album der Band hatten sie ihren festen Platz! Man denke nur mal an ihren wohl größten kommerziellen Hit "Heard it in a love song", im Grunde ein lupenreiner, southern-rooted Countryrock-Song (im übrigen die Eröffnungs-Nummer dieses Albums), in dessen Art die Jungs einige auf Lager hatten und noch immer haben. Neben 30 (Country)Tracks aus der gesamten Karriere der Band (z.B. "Low down ways", "Too stubborn", "If I could only have my way", "Heartbroke", "Try one more time", "Driving you out of my mind", "Blue Ridge Mountain sky", "Where a country boy belongs", "Walkin' the streets alone", "Stay in the country", usw.) enthält das Werk auch zwei extra für diesen Sampler eingespielte, brandneue Songs, nämlich die beiden Balladen "Never again" (von Chris Hicks komponierter schöner, voller Southern-/Carolina-Flair steckender Country-Waltz mit feiner Fiedel- und Steeguitar-Bgleitung) und "Cold day in July" (ebenfalls großartige Steel), bei denen jeweils Original-Sänger Daug Gray in bewähreter Manier den Lead-Gesang übernommen hat. Zudem enthält das Album die ansonsten lediglich auf dem Hank-jr.-Tribute "The songs of Hank Williams jr." veröffentlichte Nummer "All my rowdy friends have settled down" und den von Garth Brooks mitkomponierten Honky Tonk-Rocker "Walk outside the lines" aus dem gleichnamigen Album von 1993! Die Liner-Notes im Booklet stammen übrigens von Michael Buffalo Smith, dem Herausgeber des "Gritz"-Magazins und bekennendem Kenner und Freund der Tucker-Boys! Halten wir es mit seinem Fazit: "It's a Southern thing, pure country magic"! Ein, vor allen Dingen für Countryrock-Freunde, durchaus interessanter Sampler!

Art-Nr.: 3986
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 20,90

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Marshall Tucker Band, The - where we all belong [2004]
Reissue von 1974! Remastered mit Bonustrack! Die Marshall Tucker Band - Pioniere des Southern Rocks! Neben den Allman Brothers und Lynyrd Skynyrd zählt das Sextett aus South Carolina zu den wichtigsten Southernrock-Bands überhaupt, deren gewaltiger Einfluß noch heute auf viele Bands dieses Genres, aber auch auf die neue Jam-Band-Generation ungebrochen ist. Aus Anlaß ihres 30-jährigen Jubiläums als "recording artist" startet die Narshall Tucker Band nun eine Reihe von beachtlichen (Wieder)Veröffentlichengen. Das seinerzeit als Doppel-LP (eine Studio- und eine Live-Platte) erschienene "Where we all belong" war das zweite Album, das die Marshall Tucker Band im Jahre 1974 veröffentlichte. Wieder präsentierten sie ihre ganz eigenes Southernrock-Gebräu voller Country-, Blues-, Jazz- und Jam-Elemente, das seinesgleichen sucht. Unter den 7 Studiotracks befinden sich solche Highlights wie das von Toy Caldwell gesungene "This ol' cowboy" (Doug Gray sagte über Toy's Gesang bei diesem Stück, er klinge ein wenig wie John Wayne), die herrliche Ballade "In my own way" und das rockige "Now she's gone". Besonders erwähnenswert sind allerdings die 4 Live-Tracks des Albums, aufgenommen am 11. Juli 1974 in Milwaukee's Uhlein Hall: das grooven jammige "Ramblin'", eine tolle Version von "Take the highway", der B.B. King-Klassiker "Everyday I have the blues" mit tollen Gitarrensoli von Toy Caldwell und eine gnadenlos starke, flotte, flüssige 13 1/2-Minuten-Version von "Take the highway" mit Gast Charlie Daniels an der Fiddle. Der besagte Bonustrack ist eine feine Live-Version von "See you later, I'm gone" aus dem Winterland Auditorium San Francisco vom September 1973! Das Booklet im Design des Original-Covers enthält sehr interessante, umfangreiche Liner-Notes über die Band und speziell zur Historie dieses Albums. Klasse Teil! Festtagsstimmung für die Southernrock-Fraktion!

Art-Nr.: 2266
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Martin, Brad - wings of a honky tonk angel [2002]
Ein weiterer, sehr talentierter Newcomer, der in Nashville Aufmerksamkeit erregt. Hat er doch gleich mit seiner ersten Single, dem Titelstück des vorliegenden Debutalbums, einer klasse, sehr traditionell gehaltenen Honky Tonk-Ballade im 3/4-Takt, begleitet von toller Steel, feinem Honky Tonl-Piano sowie dezenten Gitarren und Fiddle, gleich einen Riesen-Single-Hit in den Billboard-Countrycharts gelandet! Überhaupt ist sein ganzes Album eine gelungene Angelegenheit mit 10 gefälligen Songs. Klassischer, radiotauglicher Mainstream Country/New Country/Honky Tonk mit feiner Instrumentierung (zumeist hört man eine wunderbare Steel-Begleitung), der erfreulicherweise weitgehend ohne größere Pop-Spielereinen und eine aufgemotzte "Über"-Produktion auskommt. Produzent Billy Joe Walker jr. hat den Sound knackig und auf's Wesentliche beschränkz in Szene gesetzt. Dazu hat Brad Martin eine sehr angenehme Countrystimme! Musikalisch liegt das irgendwo zwischen Lonestar, Vince Gill, Steve Wariner und Mark Chesnutt! Das Songmaterial (an 8 Tracks war er kompositorisch mit beteiligt) ist gut ausgewogen. Es beginnt mit der Ballade "Before I knew better", bei der gleich die feine Steelbegleitung auffällt. Ein recht knackig gespielter New Country-Song an der Schnittstelle von Vince Gill und Alan Jackson. Nach einer weiteren Ballade folgt ein klasse, flotter "happy-go-lucky-way"-Song! Bei dieser rockigen, voller Boogie-Power versehenen Tanznummer mit gutem Drive, begleitet von klimperndem Klavier, energischer E-Gitarre, toller Steel und Fiddle, dürfte bei den US-Cowboys echte Partystimmung aufkommen. Hat das Zeug zum Riesen-Hit! So geht es weiter mit einer gelungenen Mischung aus Honky Tonkern, Barroom-Songs, mal im Midtempo-Bereich, mal rockig, ein paar Balladen und einfach ordentlicher, die Tradition nicht leugnender, New Country-Musik. Ein Debut, auf dem sich aufbauen läßt, und bei dem der ein oder andere Hit noch abfallen sollte.

Art-Nr.: 1549
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Martin, Clint - last of a dying breed [2011]
"I dedicate this album to my grandma Queita Martin, who I miss every day. Thank you for buying me those old George Strait cassettes when I was a kid". Clint Martin's in den Linernotes des Covers nachzulesender, emotionaler Dank an seine Großmutter, die ihn in seiner Kindheit stetig mit neuer George Strait-Musik versorgte, offenbart uns klar und deutlich den wohl größten Einfluß des Texaners. Der junge Mann aus dem kleinen Kaff Leesville, im Südwesten der Gonzales County Area gelegen, gehört zu den wohl vielversprechendsten Talenten des Country. Ausgestattet mit dem Potential, vielleicht eines Tages in die schier überdimensionalen Fußstapfen seines großen Vorbildes treten zu können, legt er mit "Last of a dying breed" ein Album vor, das voller Vitalität mitten ins Herz der Countryfreunde trifft. Wunderbar! Diese Countrymusic lebt, sie atmet, sie ist durch und durch ehrlich und echt. Sie ist traditionell, rein, ursprünglich - und dennoch schafft Martin den so schwierigen Spagat zwischen purem Classic-Country und knackigem, erdigem, modernem Texas-(New)Country spielend. Nahezu alle Songs sind absolut Nashville- und Charts-kompatibel, bewahren aber gleichzeitig diese im Lone Star State so einzigartig zelebrierte, zwanglose, erdige "Red Dirt"-Mentalität. Damit bewegt er sich einerseits auf dem Terrain solcher Nashville-Helden wie beispielsweise Mark Chesnutt, Tracy Byrd, Alan Jackson, George Strait, Easton Corbin und jüngst Craig Campbell, liegt andererseits aber auch voll auf der Schiene solcher Texas-Heroes wie Jason Boland & The Stragglers, Trent Willmon, Jamie Richards oder Pat Green. Unterlegt von den jeweilegen Songs glänzend angepassten Rhythmen schlängeln sich herrliche Steelguitars durch diese Lieder, begleitet von surrenden Fiddles, hier und da mal einer grassig gezupften Mandoline und prächtigem, erstklassig in Szene gesetzten E-Gitarren. Der exzellente John Carroll begesitert diesbezüglich mit hochwertigem, typischem Country-Picking, ebenso wie mit zündenden Soli. Welch ein Rahmen für Martin's großartigen Gesang. Er verfügt über eine hervorragende Countrystimme mit einer Ausstrahlung und Performance, die sich absolut auf Augenhöhe mit den vorgenannten Kollegen wiederfindet. Ein weiteres Plus: Der Mann ist ein grandioser Songwriter. Hier braucht's keine Nashville-Profis. Martin erledigt das vollkommen allein und komponiert Songs, wie sie "countryer" nicht sein können - auch textlich (nachzulesen im Booklet). Man sieht sie quasi vor Augen, die Weiten der texanischen Prairies und die urigen Honky Tonk-Saloons. Man spürt ihn regelrecht, den Staub an den Cowboystiefeln und hat ihn einfach in der Nase, diesen "smell of the wild west". Los geht's gleich mit einem mitreissenden Traditional (New)Country-Feger ("I love being me"), der einem nicht mehr aus den Ohren gehen will. Überhaupt strotzen die Songs nur so vor klasse Melodien. Die Nummer entwickelt einen tollen Drive, begeistert mit wirbelnder Fiddle, schön im Hintergrund jaulender Steel und exzellentem E-Gitarren-Picking, inklusive eines erdigen, staubigen Solos. “'I Love Being Me' makes you want to drive ninety miles per hour on the interstate with the top down", sagt Martin über dieses Lied. Keine Frage, das ist Countryfeeling pur! So folgt ein Highlight nach dem nächsten, wie beispielsweise das knackige, dynamische "Storm of her memory" (hier werden pure Countrytradition und kernige Rock E-Gitarre auf ganz natürliche Weise miteinander vereint), das sich von einem langsamen Waltz zunächst in einen flotten, Fiddle-getränkten Western Two-Stepper und dann in eine Waylon-kompatible Outlaw-Countrynummer verwandelnde "Living lives overdues" (großartiger, kleiner E-Gitarren-/Fiddle-/Steelguitar-Schlagabtausch in der Mitte), der furios abgehende, swingende, wohl jeden noch so faulen Cowboy auf die Tanzfläche ziehenden Roadhouse-/Honky Tonk-Heuler "Keepin' it country" (schönes Piano-Geklimper), oder das geniale Titelstück "Last of a dying breed (Grandpa's song)". In dieser wunderschönen, traumhaft melodischen, puren Country-Ballade erzählt Martin die Geschichte seines Großvaters. Eine Geschichte über das Leben eines der letzten wahren Cowboys, einer vom Aussterben bedrohten "Spezies", wie es sie heute kaum noch gibt. Und er erzählt sie mit der perfekten musikalischen Begleitung aus wimmernder, klarer Steelguitar, wunderbaren Mandolinen-Akkorden, feinen Fiddle-Klängen und unaufdringlcher, großartiger E-Gitarre. Herrlich! Eigentlich müssten die Labelbosse Nashville's diesen Mann schon längst auf dem Radar haben. Clint Martin hat das Zeug dazu, wieder mehr klassische Traditionen in der Countrymusic zu etablieren, ohne sie dabei allzu "altbacken" klingen zu lassen, Nein, das ist zwar pur und rein, aber auch absolut zeitgemäss. Der Bursche wäre eigentlich ein Glücksfall für Nashville, wenn die "Nashville-Mafia" ihm eine Chance gäbe. Aber vielleicht will er das ja gar nicht. Vielleich will er einfach nur seine Unabhängigkeit bewahren und seine musikalische Freiheit genießen. Wir jedenfalls genießen diese wunderbare Musik in vollen Zügen. Das Teil ist im übrigen eine rare "Privatpressung" im Eigenvertrieb des Künstlers.

Die komplette Tracklist:

1. I Love Being Me 3:39
2. In The Doghouse Again 4:03
3. Storm of Her Memory 3:55
4. Last of a Dying Breed (Grandpa's Song) 4:10
5. Gone 3:56
6. My Ship Ran Aground 4:24
7. Keepin' it Country 3:50
8. Red Rio Grande 4:02
9. The Long Ride 3:59
10. Living Life's Overdues (incl. hidden track) 9:08

Art-Nr.: 7371
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I love being me
In the doghouse again
Storm of her memory
Last of a dying breed (Grandpa's song)
Gone
Keepin' it country
Living life's overdues

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Martin, Leland - i need a little home time [2013]
Seit vielen Jahren schon steht der Name Leland Martin für klassische, schnörkellose, zeitlose Countrymusic, frei von irgendwelchen Trends und Modeerscheinungen. Reine, traditionelle Countrymusic ist sein Ding, und er geht, fernab aller Nashville-Trends unbeirrt seinen Weg weiter. "I need a little home time" heisst das neue, großartige Album des Mannes aus Missouri, der als seine größten Einflüsse die Legenden Elvis Presley, Merle Haggard, Buck Owens und Johnny Cash bezeichnet. Das hört man auch deutlich raus, wenngleich Martin natürlich all diese Einflüsse geschickt zu seinem eigenen Stil verarbeitet. Das gelingt ihm, wie auch schon bei seinen vergangenen Werken, wieder vorzüglich. 12 tolle, neue Songs bietet er an, alle von ihm komponiert, zum Teil mit dem ein oder anderen Co-Writer. Erneut verarbeitet er in seinen Liedern Themen wie Einsamkeit, Liebe und vor allem seine Unterstützung für die amerikanischen Trucker. Das Songmaterial ist durchweg klasse. Zumeist hören wir absolut unverfälschte, schön knackige und dynamische Uptempo-Countrymusic, nur vereinzelt wird eine Ballade eingestreut. Die bestimmenden Instrumente sind Gitarren (das E-Gitarren-Picking ist exzellent), klimperndes Honky Tonk-Klavier und Pedal Steel. Die Liebhaber von "pure, real Countrymusic" werden wieder ihre helle Freude haben. Leland Martin bleibt sich selbst treu und verzückt die Fans mit einem weiteren, tollen Album.

Das komplette Tracklisting:

1. I Bleed Diesel Fuel - 3:14
2. It's Goodbye Time Again - 3:45
3. Chick Magnet - 3:12
4. Candlelight and Crown - 3:36
5. Keep Your Pants On Baby - 2:35
6. It's You Again - 3:23
7. Let Me Go, To Bass Pro - 3:08
8. I Wasn't the First - 3:41
9. Bull Hauler Tough - 3:42
10. I Need a Little Home Time - 3:29
11. My Tricked Out Truck - 3:42
12. Did Ya Make a Mistake (In Jamaica) - 3:25

Art-Nr.: 8267
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I bleed diesel fuel
Chick magnet
Candlelight and crown
It's you again
Bull hauler tough
I need a little home time
My tricked out truck

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Martin, Leland - the early years [2008]
Eine feine Sache für alle Leland Martin- und Traditional Country-Fans: Er ist seit mehr als 25 Jahren im Geschäft und nun bringt er in Eigenregie endlich einige seiner früheren Aufnahmen, die es schon lange nicht mehr auf "regulären" Alben gibt, bzw. noch nie gab, auf den Markt. Der Bursche aus Houston/Missouri ist ein "richtiger Kerl" vom Lande, der schon zig Jobs auf dem Buckel hat um sich und seine Familie durchzubringen, dabei aber seit frühester Kindheit die Countrymusic, das Singen, Gitarre spielen und Songs schreiben nie aus den Augen verlor. Vielleicht kommt er deshalb so authentisch rüber. Unter anderem feierte er in den Achtzigern einigen Erfolg als Tour-Gitarrist für Freddie Hart. Zuletzt überzeugte er mit dem großartigen Trucker Country-Album "I'll pick the guitar, you drive the truck". Auch die hier nun veröffentlichten Songs aus den frühen Jahren können sich wirklich sehen (hören) lassen und belegen nachhaltig, warum Martin auch unter den hiesigen Countryfreunden so beliebt ist. Das Material ist klasse! Deutlich merkt man die Einflüsse von Merle Haggard, George Jones, George Strait, Johnny Cash und auch Elvis, die er auch schon in jungen Jahren hervorragend in sein eigenes Material integrierte. Und gesangstechnisch kann Martin mit seinen großen Vorbilden bestens mithalten. "The early years" zeigt einen Leland Martin, dessen Musik schon damals die gleiche Qualität hatte wie heute. Das ist schöne, zeitlose, "real traditional Countrymusic"!

Das komplette Tracklisting:

1 I Need A Little Good Luck Bad
2 Last Whiskey Trip
3 Silent Love
4 Tell Ol' Rover To Move On Over
5 If You Only Knew Jesus
6 Stupid Little Cupid
7 Dreams Still Come True
8 Fairytales
9 Our Little Boy
10 Home Is Where The Honky Tonk Is
11 Who Am I To Say
12 Think Before You Drink

Art-Nr.: 6123
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Last whiskey trip
Tell ol' rover to move on over
Stupid little cupid
Home is where the honky tonk is
Who am I to say
Think before you drink

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Martin, Stan - whiskey morning [2014]
Stan Martin ist auch einer dieser Künstler, die schon seit ewigen Zeiten ein klasse Album nach dem nächsten abliefern, die, einfach ihrem Herz folgend, stets der "echten" Countrymusic treu bleiben, dabei niemals antiquiert wirken, aber weit entfernt sind von einem Major-Deal und somit in Nashville kaum Beachtung finden. Irgendwie ist das ein Drama. Wie dem auch sei, der scheinbar "ewige Geheimtipp" Stan Martin aus Boston kommt mit dem nächsten, prächtigen Album. "Whiskey morning" bietet glänzenden, unverfälschten, voller wunderbarem Twang steckenden Country, Bakerfield Country, Honky Tonk und Hillbilly Country, durchzogen mit den Spuren und Einflüssen solcher Größen wie Merle Haggard, Buck Owens, Marty Stuart und Dwight Yoakam. Jeder Song auf diesem Album ist eine Klasse für sich. Bestimmt wird das Geschehen, neben Martin's klasse Gesang, von dessem vorzüglichem Telecaster-Spiel und der Arbeit des Grand Ole Opry Steelguitar-Virtuosen Pat Severs. Aufgenommen wurde das Album dementsprechend in Nashville, produziert von dem berühmten Nashville-Bassplayer Dave Roe, unter Einbindung weiterer Nashville-Musiker wie Dave Dunseath (drums) und Mike Baker (acoustic guitar). Nicht nur Songs wie der wundervolle, von jeder Menge Bakersfield-Esprit bestimmte Uptempo-Opener "Champagne wishes", der lupenreine Honky Tonker "Come on trouble" (sehr schöne Melodie, tolles Pedal Steel- und E-Gitarren-Picking), die mit feinen Dobro-Klängen verzierte Ballade "If", oder das wie eine mitreissende Mischung aus The Mavericks und Dwight Yoakam rüberkommende, flotte "The note" sind absolute Highlights, nein, das komplette Album ist, wie gesagt, ein "Hit". Stan Martin hätte es längst verdient, größere Aufmerksamkeit zu erlangen. Egal, er bleibt sich selbst treu und spielt seinen wunderbaren, erfrischenden Country. Weiter so, das ist einfach ganz große Klasse!

Das komplette Tracklisting:

1. Champagne Wishes - 3:33
2. Come On Trouble - 3:11
3. If - 4:12
4. Little Bit Right - 3:17
5. Damn This Town - 4:06
6. Reasons for Drinking You Gone -3:03
7. Running Away - 3:56
8. Singer of Songs - 3:55
9. The Note - 3:03
10. Whiskey Morning - 4:13
11. Wrapped Around Your Finger - 3:14

Art-Nr.: 8604
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Champagne wishes
Come on trouble
If
Reasons for drinking you gone
The note
Whiskey morning
Wrapped around your finger

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Marvel, Kendell - solid gold sounds [2019]
Jede Menge Countryfans werden mit vielen Songs des großartigen Songwriters Kendell Marvel sehr vertraut sein, ohne dass es ihnen eigentlich bewusst ist. Innerhalb der letzten 2 Jahrzehnte wurde der aus Illinois stammende Künstler zu einer der größten und gefragtesten Komponisten Nashville's, der "im Hintergrund" unzählige Hits für die Countryelite verfasste, von George Strait bis Jake Owen, Gary Allan bis Chris Stapleton und viele mehr. Da Marvel neben seinem herausragenden Songwriter-Talent auch noch über eine geradezu perfekte Classic-/Outlaw-Country-Stimme verfügt, ist es nur folgerichtig, dass er jetzt zusätzlich beschlossen hat, auch selbst ins "Rampenlicht" zu treten und seine eigenen Alben zu veröffentlichen. Ein kluger Entschluß und ein Glücksfall für die (Outlaw)Countryfreunde, denn sein neues Werk (das mittlerweile zweite), "Solid gold sounds", ist ein Volltreffer. Erstklassig produziert von Dan Auerbach (The Black Keys) und David Ferguson, präsentiert Kendell Marvel eine wunderbare Gratwanderung zwischen vollkommen reiner, klassischer Old School Countrymusic und erdigem Outlaw Country, mal rockig, kernig, aber auch mit vielen hinreißenden, ruhigeren Balladen, nie abdriftend in poppige Gefilde, sondern immer rootsig, authentisch und "totally country" durch und durch. Die Einflüsse reichen unter anderem von Don Williams, über Randy Travis, bis hin zu Kris Kristofferson und Waylon Jennings, sowie aktuell Chris Stapleton, mit dem er auch recht viel zusammenarbeitet. Bei dem wirklich tollen, vielseitigen Songmaterial stehen meist viele, vielschichtige, differenziert klingende, transparente Gitarren im Mittelpunkt, oft auch mit Pedal Steel, aber auch mit bluesigen Ansätzen, vor allem wenn Dan Auerbach seine satte, typische Black Keys-E-Gitarre auspackt. Alle Tracks, bis auf einen (eine interessante, feine Coverversion des alten Bee Gees-Klassikers "I've gotta get a message to you"), stammen aus der Feder von Kendell Marvel und Dan Auerbach, oft zusammen mit weiteren, sehr namhaften Songwritern, wie "Big" Al Anderson, Paul Overstreet, Ronnie Bowman und Pat McLaughlin. Gleich die ersten beiden, großartigen Tracks des Albums könnten unterschiedlicher kaum sein, und trotzdem passt, bezogen auf den Hörgenuss, alles auf dem Album, von vorn bis hinten perfekt zusammen. Der klasse Opener "Hard time with the truth" mit seinem prächtigen Waylon Jennings-Touch, ist eine rockige, richtig raue, erdige, kraftvolle, von vielen unterschiedlichen E-Gitarren durchzogene Outlaw Country-Nummer, während das folgende, herrlich lockere, flockige, traumhaft melodische "Let it go", unwiderstehlichen, sofort ins Ohr gehenden, klassischen Country bietet, dessen Sound, Riffs und herrlich entspannter Flow gar ein gewisses Eagles-/"Tequila Sunrise"-Feeling aufkommen lassen. Fantastisch hier die sich durch den Song schlängelnde E-Gitarren-Linie, die Baritone-Gitarre, die wundervoll integrierte Pedal Steel und die recht dezente Fiddle. Saustark auch der treibende, dreckige, voller zündendem Southern-Flair steckende Countryrocker "Blood on the water", der nochmal einen fetten Extra-Schub durch die furiose Gitarrenarbeit von John Osborne (eine Häfte des sehr erfolgreichen Duos Brothers Osborne) erhält, mit dem zusammen Marvel schon einige Songs komponiert hat, u. a. den starken Brothers Osborne-Hit "Pushing Up Daisies". Osborne's Gitarrensolo hier ist große Klasse, genauso die das Spiel der beiden weiteren, kongenial zuarbeitenden Gitarristen Russ Pahl und Dan Auerbach. Die selben 3 Saitenkünstler (grandioses 3-part Lead Gitarren-Break im Mittelteil) bestimmen auch das Geschehen bei dem sehr coolen, famos groovenden, rootsigen "Cadillac'n". Toll kommen aber auch solch wunderschönen Balladen, wie die pure Retro-Classic Country-Nummer "Musta kept it for himself" (Outlaw-Feeling in Reinkultur), oder das mit feiner Pedal Steel angereicherte, wieder schön retro angehauchte, wunderbar melodische "Easy rider", das zuweilen leicht an The Band erinnert. Das lockere, mit einem typischen Waylon-/Kristofferson-Flair aufwartende, in schöner Fiddle-/Gitarren-Steel-Instrumentierung dargebotene "Roots of my raisin'" schließt dieses erstklassige Album schließlich genauso stark ab, wie es begonnen hatte. Unter den Begleitmusikern Marvel's befinden sich neben den schon genannten Künstlern im übrigen noch solche "veteran studio aces" wie Gene “Bubba” Chrisman (drums), Bobby Wood (keys) und Charlie McCoy (harmonica), sowie Hochkaräter wie Mike Rojas (keyboards), Billy Sanford (dobro, guitar), Dave Roe (bass), Stuart Ducan (fiddle), und einige mehr. All das und die herausragende Klasse Marvel's sind der Beleg für dieses exzellente Resultat. "Solid gold sounds" bietet "gritty" Country vom Allerfeinsten!

Das komplette Tracklisting:

1. Hard Time with the Truth - 4:11
2. Let It Go - 2:51
3. When It's Good - 3:50
4. Blood in the Water - 2:53
5. I've Gotta Get a Message to You - 3:34
6. Cadillac'n - 3:38
7. If You Know What's Good - 3:18
8. Musta Kept It for Himself - 3:25
9. Easy Rider - 3:33
10. Roots of My Raisin' - 2:50

Art-Nr.: 9949
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hard time with the truth
Let it go
Blood in the water
Cadillac'n
Musta kept it for himself
Easy rider
Roots of my raisin'

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Mason, Mila - stained glass window [2003]
Mila Mason gehörte Mitte/Ende der Neunziger zu den vielversprechendsten Talenten in Nashville. Sie hatte schnell einen Major-Deal in der Tasche, veröffentlichte zwei Alben ("That's enough of that" in 1996, und 1998 "The strong one"), doch als der erhoffte Erfolg ausblieb, rutschte auch sie prompt durch das Sieb der Label-Bosse. Sie war ihren Vertrag los - wie so viele andere, schien auch sie danach in der Versenkung zu verschwinden. Bis jetzt! Denn nun veröffentlicht sie 5 1/2 Jahre nach ihrem letzten Werk auf dem kleinen, unabhängigen Nashville-Label "Twinbeat" ihr neues Album "Stained glass window"! Erfreulich, denn von ihrem Talent hat sie natürlich nichts eingebüßt! Was sie bietet, ist eingängiger, moderner, zeitgemäßer New Country/Contemporary Country/Country-Pop an der Schnittstelle Shania Twain, Lee Ann Womack, Faith Hill und Sherrie Austin, wie er in Nashville zur Zeit gerne gehört wird. Dabei kann sie neben den erwähnten Künstlerinnen durchaus bestehen. Sie hat eine klasse Sopran-Stimme und ist, wie sie hier beweist, auch eine sehr talentierte Songwriterin. Im Gegensatz zu ihren beiden Vorgängealben, auf denen nicht ein von ihr komponierter Song war, hat sie hier nämlich sämtliche Tracks mitgeschrieben. Sehr ansprechend! Dabei gibt es eine ausgewogene Mischung zwischen dynamischen Uptempo-Nummern und Balladen, wobei ein leichtes Übergewicht zu Gunsten der etwas schnelleren Titel zu verzeichnen ist. Zu den Höhepunkten zählen das schwungvolle, knackige, gut ins Ohr gehende Eröffnungsstück "Maybe, maybe not", die frische, von Dobrobegleitung unterstützte Midtempo-Nummer "What are the odds", die auch einer Lee Ann Womack perfekt zu Gesicht stünde, die entspannte, ein wenig Shania-like Contemporary Country-Pop-Ballade "Stained glass window", vorwiegend instrumentiert mit Acoustic Gitarre, Fiddle und Dobro, das flotte, schön knackige, mit einem guten Fiddle-Drive ausgestattete "Love anymore", die kraftvolle Ballade "The day will come" und das lockere, poppige "Unlove you". Unter den beteiligten Musikern findet man die erste Garde Nashville's, wie z.B. Glen Worf, Chad Cromwell, Kenny Greenberg, Pat Buchanan, Biff Watson, Dan Dugmore, Aubrey Haynie, Rob Ickes...usw.! Gutes Comeback von Mila Mason, das ihren beiden früheren Veröffentlichungen in nichts nachsteht. Ganz im Gegenteil!

Art-Nr.: 2154
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Maybe, maybe not
What are the odds
The day will come

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Mastersons, The - good luck charm [2014]
The Mastersons, das ist das Ehepaar Eleanore Whitmore (vocals, guitars, violin) und Chris Masterson (vocals, guitars, percussion), sind gerade im Begriff, die Roots- und Americana-Szene in den USA richtig aufzumischen. Sie gelten als "one of Austin s breakout acts in 2014". Warum das so ist, demonstrieren sie eindrucksvoll mit ihrem neuen, großartigen Album "Good luck charm", einem kleinen Juwel zeitgemässer Americana-, Roots-, Modern Folk und Alternate Country-Musik. Die Mastersons bewegen sich irgendwie in einer stilistischen Stilmenge solcher Künstler wie beispielsweise Buddy Miller, Patty Griffin, Tift Merritt, den guten, alten Kennedys, The Jayhawks und The Avett Brothers. Tolles Songmaterial, wunderbare Melodien, ein flockiges California-FFlair, dennoch mit rootsigem Austin-Staub behaftet, schön flüssig in Szene gesetzt von großartigen Musikern (u.a. Greg Leisz - pedal steel, George Reiff - bass, Mark Stepro - drums). Edle Digipack-Verpackung mit Prägedruck und feinem, 12-seitigen Booklet, inkl. aller Texte. Ein sehr, sehr schönes Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Good Luck Charm - 3.33
2. Closer To You - 3.48
3. If I Wanted To - 3.30
4. Uniform - 4.29
5. It s Not Like Me - 3.16
6. Anywhere But Here - 3.27
7. I Found You - 4.49
8. Easy By Your Side - 3.25
9. Cautionary Tale - 4.12
10. Nobody Knows - 3.11
11. Time Is Tender - 5.14

Art-Nr.: 8611
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Good luck charm
Closer to you
If I wanted to
Uniform
Cautionary tale
Nobody knows
Time is tender

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Mathus, Jimbo & The Tri-State Coalition - white buffalo [2013]
Rural Guitar-Rootsrock, Americana, Mississippi Swamp-Rock, Delta-Blues, Alternative Country Rock, Hill Country Blues, Southern Soul - welcher dieser Bezeichnungen man für die mitreissende Musik dieser begnadeten Truppe auch verwenden mag, es passt immer. Jimbo Mathus und seine Band The Tri-Star Coalition (die Burschen kommen aus den drei verschiedenen U.S. Bundesstaaten Arkansas, Missouri und Mississippi) nennen es schlicht "Catfish Music". Sie legen mit ihrem neuen Album "White buffalo" geradezu ein Meisterwerk amerikanischer Roots-Musik hin. Mathus war der Kopf der sehr bekannten, mittlerweile aufgelösten, verrückten "Hyper-Ragtime" Rock-Formation Squirrel Nut Zippers, doch von seiner Herkunft und musikalischen Natur her ist der Mann aus Mississippi ein überaus produktiver, genialer Songwriter für durch und durch authentische "born-in-the-bone Southern music", ein Fahnenträger für die Kultur und die Mythologie des Südens. Genau das setzt er mit seiner fantastischen Band (neben Jimbo Mathus: lead vocals, lead guitar, mandolin sind das Matt Pierce: Telecaster guitar, Eric Carlton: keyboards, Terence Bishop: bass und Ryan Rogers: drums) auf beeindruckende, packende Art und Weise um. Jimbo Mathus beschreibt den "Tri-Stste"-Sound als "a true Southern amalgam of blues, white country, soul and rock'n roll". Besser kann man's nicht ausdrücken. Und die Musik der Truppe hat richtig Feuer. Bestimmt wird sie vorwiegend von einem sehr transparenten, vielschichtigen Gitarrensound, immer wieder kongenial ergänzt durch Orgel- und/oder Piano-Untermalungen und einer knackig troscken agierenden Rhythmusfraktion. Es herrscht ein vorwiegend raues, durchaus dreckiges, zuweilen aber auch sehr natürliches, frisches Ambiente, gepaart mit wunderbaren Melodien, das durch eine exzellente, sehr klar abgestimmte, "tighte" Produktion perfekt in Szene gesetzt wird. Verantwortlich dafür zeichnet niemand Geringerer, als Roots-König Eric "Roscoe" Ambel (u.a. the Del Lords, The Yayhoos, Steve Earle). Es muss aber auch einen Heidenspass gemacht haben, dieses umwerfende Songmaterial ins richtige Licht zu rücken. Gleich die erste Nummer, "In the garden", ist ein Knüller: Trockene, wunderschöne Mandolinen-Riffs erklingen, Jimbo's ungemein inspirierter, ausdrucksstarker Gesang setzt ein und langsam kommt die ganze Band ins Rollen. Wir hören ein großartiges Akkordeon, dreckige E-Gitarren, dazu flüssige Telecaster-Linien, ein gewisses Soul- und Gospel-Flair und einen tollen, swampigen Groove. Southern-/Delta-/Rootsrock, der einen unwiderstehlich in seinen Bann zieht. Im Verlauf des Albums haut die Truppe dann einen Haufen krachender Rocker raus, wie etwa das fulminante, schwer kochende Titelstück "White buffalo", ein von massiven E-Gitarren (lichterloh brennendes, dreckiges Solo) und fetter Orgeluntermalung bestimmter Volldampf Roots-/Southern-/Bluesrocker, der gar einen Hauch von Hendrix verbreitet (allerdings auf Mississippi-/Roots-Terrain), oder das an die Georgia Satellites, aber auch an die North Mississippi Allstars erinnernde "Fake hex", besticht aber auch mit einigen hinreissnden (Alternative)Countrynummern, wie zum Beispiel das grandios arrangierte "Poor lost souls", das klingt, als sei es einer imaginären, gemeinsamen Session von Hank Williams, Johnny Cash, Gram Parsons und The Band entsprungen (tolle Akkordeon-Klänge, schöne Mandolinen-Fills und herrliche, "mehrstimmige" Gitarrenlinien). Bärenstark auch die knackige, erdige Ballade "Tennessee walker mare" mit ihrer großartigen Melodie, Mathus' tollem, angerauten Gesang und einem Gitarrenbreak, das gar an The Allman Brothers Band zu erinnern scheint. Es ist alles gesagt und doch wiederholen wir uns gerne noch einmal: Jimbo Mathus & The Tri-State Coalition's "White buffalo" ist schlichtweg ein Meisterwerk. Das ist sie, die grandiose, fesselnde "Catfish"-Musik des amerikanischen Südens!

Als Beispiel, wie dieses großartige Album in den Staaten aufgenommen wird, hier noch, für die, die es interessiert, die ausführliche, begeisternde Besprechung von Brian Robbins, vom renommierten und hoch geschätzten Webzine "jambands.com" im Original:

In 2011, I wrote a review of Jimbo Mathus’ Confederate Buddha album, referring to the music on it as “rooted deeply in Mathus’ beloved Mississippi Hill Country, but the messages contained within the dozen tracks came from – and reach out to – some place far, far away.” My feelings about Confederate Buddha still stand – it’s a hell of a piece of work. But let me tell you something right now, folks: I don’t know what sort of gris-gris Mathus and his Tri-State Coalition (bassist Ryan Rogers, drummer Terrence Bishop, keyboardist Eric Carlton, and guitarist Matt Pierce) called upon during the recording of White Buffalo, but they have conjured up some mighty, mighty fine tunes.
You don’t have to wait for the magic to take hold: Mathus’ sweet mandolin ushers in “In The Garden” while Jimbo doles out some philosophy and advice – rolled in flour and pan-fried to a golden brown by the Coalition, who fall in behind him midway through the first verse. Carlton’s accordion infuses the tune with a Delta vibe; Bishop and Rogers keep the beat simmering somewhere between the Scottish Highlands and a Tibetan mountaintop; Pierce pilots his Telecaster through some amazing twists and turns; and through it all, Mathus’ brave little mando carries the torch that lights the song’s soul. The White Buffalo is off and running.
The best way to get to the core of what this album is all about is to dive right into the middle of the beast: the amazingly eclectic-yet-perfectly-united trifecta of “White Buffalo”, “Hatchie Bottoms”, and “Fake Hex”. The title tune comes roaring out of the speakers with enough force to make you duck your head – all rolling and a’tumbling drums and ga-wooping bass and wailing guitars and flashes of wild-ass voodoo funk ::: JIMI! ::: but there’s not a Cuban heel nor bit of tie-dye in sight; this is flannel-shirted and raggedy-blue-jeaned get-down-to-it psychedelia – as real as the button missing on that there thermal t-shirt, my friend. No sooner has the wild-colored dust and vapors and cymbal sizzles from “White Buffalo” settled than a gently-strummed acoustic guitar wraps its loving arms around you and takes you to “Hatchie Bottoms”. “In 20 and 10 I went back home again to the funeral of my Uncle Bobby …” sings Jimbo – and by the time the rest of the band has fallen into step, you are headed home as well, feeling every ounce of sweet and mournful ache ::: HANK! ::: that Jimbo and the boys lay on you. There’s hardly enough time to wipe your eyes before “Fake Hex” takes off, gee-tars all snapping and biting and chasing their tails in total Some Girls -era Stones glory ::: KEITH! ::: and it’s a hell of a mess Jimbo’s singing about (“Ever since I knew ya, you ain’t brought me nuthin’ but heartache”) but when they go roaring off into the wham/crash/wail of the bridge at 1:37, you’re helpless to do a thing except dance, dance, dance.
And that’s when you realize that what these crazy/talented bastards have managed to pull off is capturing the spirit of some sort of ::: JIMI! ::: HANK! ::: KEITH! ::: HOLY ROCK ‘N’ ROLL TRINITY – not by doing killer impressions or relying on plastic studio-created ambience … no, no, no. What Mathus and the Coalition have done is slow-boiled rock ‘n’ roll right down to its syrupy goodness, and then played it with every ounce of their collective beings – in a big ol’ room with big ol’ mics and a big ol’ vibe.
Sun Studios had it. Big Pink had it. The Basement Tapes and Motel Shot had it. And White Buffalo has it – a function of Mathus’ Delta Recording Service in Como, MS (an old high-ceilinged grocery store converted to a studio – that still shares a building with the local post office); a function of producer Eric “Roscoe” Ambel’s total grasp of who these players are and what they want to do; and a function of the players themselves knowing who they are and what they want to do.
Settling into White Buffalo is like hanging out in a cool old house where every chair is comfy; it’s chock full of moments to burrow into. Mathus’ and Matt Pierce’s harmonized guitar spirals on “Tennessee Walker Mare” are the sweetest you’ve heard since Dickey and Duane made the sun shine on “Blue Sky” while “Run Devil Run” will make the hair stand up your arms and have you brushing swamp vines out of your face that aren’t there.
“(I Wanna Be Your) Satellite” is a neat mix of crunch and velvet – a garage with a Wall Of Sound in the back. The boys lay down passages of cool doo-wop between the growled/yelped sing-‘em-like-you-feel-‘em verses. Eric Carlton’s cheesy-toned organ is the perfect glue; Ryan Rogers’ bass repeatedly builds the tune’s tension up and keeps things on edge; and pay attention to the start-stop-start drum roll that Terrence Bishop goes into at the 1:50 mark – one of the coolest bits of just-right-and-no-more rock rhythm laid down since Mickey Waller’s roll between the first and second verses of Every Picture Tells A Story. (Don’t take my word for it – go look it up.)
“Poor Lost Souls” is another tune whose words are of today, but whose soul comes straight out of an old AM radio speaker with Hank Williams doing the testifying for Mother’s Best Flour: “She’s just a lump of coal/but she could have been a diamond.” (Pierce tickles and prods his Tele into everything from Bakersfield ticky-tick rhythms to heartbreaker pedal steel-ish twang.) “Self?” is a study in introspection, honesty, and crunchy guitars; “Useless Heart” is more of the same – only different. Jay Bennett would’ve loved it.
Interplanetary honky tonk? Born-in-the-bone Americana? Yes and yes – and a few dozen other descriptions would fit, as well. It matters not what you call it, though – Jimbo Mathus and the Tri-State Coalition are playing your song.
Too early to start this year’s “Best Of” list? Nope. And White Buffalo is an easy pick.
(Brian Robbins/jambands.com)

Die komplette Tracklist:

1. In the Garden - 2:56
2. (I Wanna Be Your) Satellite - 2:39
3. Tennessee Walker Mare - 4:53
4. White Buffalo - 3:10
5. Hatchie Bottoms - 3:26
6. Fake Hex - 2:21
7. Poor Lost Souls - 3:42
8. Self? - 2:09
9. Run Devil Run - 4:02
10. Useless Heart - 3:37

Art-Nr.: 8033
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
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Mattea, Kathy - coal [2008]
Kathy Mattea's neues Album "Coal" bietet 11 sehr traditionelle, schöne, entspannt und "stripped down" instrumentierte, bluegrassig angehauchte, akustische Countrysongs, in denen sie ihre persönlichen Lebenserfahrungen als Nachkömmling einer alten Bergarbeiter-Familie aus West Virginia reflektiert. Mattea's Großeltern waren "Coal-miners" und ihre Mutter arbeitete lange Jahre für die "United Mine Workers Union". Ausgestattet mit einem wunderbaren "Appalachian-Flair", das die Landschaft und das harte Leben in den Bergen West Virginia's, in denen Mattea aufgewachsen ist, hervorragend widerspiegelt, interpretiert sie die Songs solcher exzellenter Songwriter wie beispielsweise Jean Ritchie, Billy Edd Wheeler, Hazel Dickens, Si Kahn, Utah Phillips, Merle Travis and Darrell Scott in einer ungemein glaubwürdigen Art und Weise. Das dies so großartig gelingt ist, ohne Mattea's Qualitäten auch nur annähernd schmälern zu wollen, auch ein Verdienst der exzellenten Produktion von Marty Stuart und den fantastischen Musikern (Marty Stuart: Acoustic Gitarre, Mandoline, Harmonie Gesang, Bill Cooley: Acoustic Gitarre, Byron House: Upright Bass, Stuart Duncan: Fiddle, Banjo, und einige mehr)! Ein toller, von einem klasse Acoustic Bass "geschlagener" Groove (man spürt fast so etwas wie einen unterschwelligen, ganz dezenten, hintergründigen Rockabilly-Rhythmus) bildet die Basis für den hervorragenden Opener "The L & N don't stop here anymore", eine sehr schöne, folkige Midtempo Acoustic Country-Nummer, garniert mit dem vorzüglichen Mandolinenspiel Marty Stuart's und den ebenso starken Fiddle-Klängen Stuart Duncan's. Kathy Mattea's Stimme steckt voller Herz und Emotionen, was der Musik sehr viel Tiefe verleiht. Der kraftvolle Gesang und die unaufdringliche, entspannte Instrumentierung stehen in prächtigem Einklang, wie das komplette Album hindurch. Weitere Highlights sind beispielsweise der folkige, dezent Gospel-angehauchte Countrywaltz "Black diamond mines" (Background Gesang: Patty Loveless), das fast dramaturgisch wirkende, dennoch sehr ruhig instrumentierte "Red winged blackbird" ((schöne Acoustic Gitarre und Fiddle), die wundervolle, lockere Interpretation des berühmten "Green rolling hills" (Mattea und die Musiker hauchen diesem Klassiker eine herrliche Appalachian-Frische ein; erneut großartiges Mandolinenspiel von Stuart und schöne Harmonies von Mollie und Tim O'Brien), das flotte, eingängige "Coal tattoo" oder das ruhige, entspannte "Coming of the roads"! Eine großartige musikalische Hommage an die Bergarbeiter-Kultur West-Virginia's!

Art-Nr.: 5608
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