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Campbell, Craig - same [2011]
Ein absoluter Leckerbissen für die Freunde traditioneller, reiner Countrymusic. Wie letztes Jahr Easton Corbin, macht sich nun auch Craig Campbell auf, die Fahnen lupenreiner, unverfälschter Countrymusic in Nashville hoch zu halten. Wundervolle Songs, tolle Melodien, locker, leicht, natürlich, eine prächtige Countrystimme - Countryherz, was willst Du mehr. Der aus Lyons/Georgia stammende junge Mann ist mit vollem Herzen Countrymusiker, der die Szene "von der Pike auf" mitbekommen hat. In einem von Gospelmusik geprägten Zuhause spielte er viele Jahre lang Klavier in der Baptistkirche seiner Mutter. Von diesem Zeitpunkt an entwickelte er parallel seine Liebe zur Countrymusic, denn die Grenzen zwischen Gospel und Country, gerade in den Südstaaten der USA, sind oft fließend. Vor allen Dingen die Gospel-und Southern-inspirierten Sachen von Travis Tritt hatten es ihm angetan, den er heute als einen seiner größten Einflüsse bezeichnet. Im Jahre 2002 siedelte Campbell nach Nashville über, wo er sich schnell in der lokale Countryszene etablierte. Er ergatterte ein regelmäßig wiederkehrendes Engagement in einem der berühmtesten Clubs am historischen Lower Broadway in Nashville, "The Stage", wo er jede Menge Sessions mit bekannten Größen spielte. Als Begleitung für seine Auftritte diente oft die Band des mittlerweile ebenfalls sehr angesagten Luke Bryan., der ihn immer wieder animierte sein großes Potenzial auch in eigenes Material zu investieren. Enes Tages sah einer der besten und bekanntesten Produzenten Nashville's für traditionelle Countrymusic, Alan Jackson's Haus- und Hofproduzent Keith Stegall, einen von Campbell's Auftritten im "The Stage", was Craig's Karriere unmittelbar ins Rollen brachte. Stegall war auf der Stelle begeistert von den immensen Fähigkeiten des jungen Neo-Traditionalisten und verschaffte ihm nicht nur einen Labelvertrag, sondern übernahm auch gleich die Produktion seines fantastischen Debutalbums. Was Cambell den Countryfans offeriert, ist allerfeinste, reine, traditionelle Countrymusic, zeitlos schön und doch so aktuell. Auf dem Bild des Album-Backcovers liegt er vollkommen relaxt und lässig auf der Ladefläche seines Pickup-Trucks, die Beibe übereinander geschlagen, den Cowboyhut ins Gesicht gezogen, und "lässt den lieben Gitt einen guten Mann sein". Genau diese unbeschwerte Mentalität, diese ländliche Lebensweise transportiert er in seine vorzügliche Musik. Herrliche Steelgitarren, Fiddles und lockeres E-Gitarren-Picking bilden einen wunderbaren Rahmen für das ohne Ausnahme hervorragende Songmaterial. Immerhin 9 der 11 Songs hat Campbell mitgeschrieben, zum Teil mit namhaften Co-Autoren wie Keith Stegall, Tim Nichols, Carson Chamberlain und Lance Miller. Seinen Bezug zu Travis Tritt haben wir bereits erwähnt. Der ist auch spürbar, vor allem in dem lockeren Southern-Charme, den Campbell immer wieder einbringt, doch im Grunde genommen liegt seine Art der Countrymusic näher an solchen Traditionalisten wie George Strait, George Jones, Tracy Byrd und vor allen Dingen Alan Jackson, dem er auch stimmlich recht nahe kommt. Ein weiteres Plus: Produzent Stegall hat ihm die "Créme de la Créme" von Nashville's Studioartisten zur Seite gesetellt: Eddy Bayers: Drums, Brent Mason: Electric guitar, Paul Franlin: Steel, Stuart Duncan: Fiddle & Mandolin, Glenn Worf: Bass, John Hobbs und Gary Prim: Piano, Bobby Terry: Acoustic guitar und John Wesley Ryles: Background Vocals. Keine Frage, dieses Album ist so etwas wie ein "Muss" für alle Liebhaber traditioneller, reiner Countrymusic. 'It's traditional, back-to-basics, true country music", sagt Campbell und ergänzt:."It's what I am. I can't be anything else". Dem ist nichts hinzuzufügen. Ein wunderbares Album!

Die komplette Songliste:

1 I Bought It - 2:46   
2 Family Man - 3:40   
3 When I Get It - 3:19   
4 My Little Cowboy - 4:02   
5 Makes You Wanna Sang - 2:52   
6 That Going Away Look (About Her) - 3:04   
7 Fish - 2:49   
8 Chillaxin' - 3:20   
9 That's Music to Me - 3:30   
10 You Probably Ain't - 4:02   
11 All Night to Get There - 3:31

Art-Nr.: 7327
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I bought it
Makes you wanna sang
Fish
Chillaxin'
That's music to me
All night to get there

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Canada & the Departed, Cody - hippielovepunk [2015]
Yeah! Cody Canada rockt wieder - straight und ohne Schörkel. Mit dem dritten Album seiner neuen Band "The Departed" kehrt die Red Dirt-Ikone zu seinen Wurzeln zurück. "Hippielovepunk" fühlt sich an als sei seine frühere Band Cross Canadian Ragweed mit all ihren Trademarks auferstanden, dazu mit der neuen Frische der Departed-Musiker, allen voran Keyboarder Steve Littleton, der sich prächtig mit Canada's rauem Lead Gitarren-Spiel ergänzt. Konsequenter, erdiger, kraftvoller und satter, ungemein lebendiger,mit würzigen Southern Rock-, Heartland Rock-, Countryrock- und Boogie Rock-Zutaten gespickter Red Dirt Guitar-Rock, wie er nur im Südwesten der USA rund um Texas und Oklahoma gespielt wird. Cody Canada & the Departed mit einem "rattenscharfen" Red Dirt-Ritt!

Das komplette Tracklisting:

1. Comin To Me - 3.51
2. Inbetweener - 3.57
3. Easy - 4.09
4. Revolution - 3.14
5. Back Closer - 4.22
6. Got It - 5.17
7. Great Big Nothin - 4.00
8. Maker - 4.42
9. Stay - 3.57
10. Boss Of Me - 4.21
11. All Nighter (+ hidden track) - 8.41

Art-Nr.: 8786
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Comin' to me
Inbetweener
Easy
Revolution
Got it
Boss of me
All nighter

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Canada & the Departed, Cody - this is indian land [2011]
Wow! Cross Canadian Ragweed liegen auf Eis. Doch Frontmann und "Red Dirt"-Held Cody Canada hat um sich herum eine neue, herausragende Truppe, "The Departed", zusammengestellt - und die liefern mit "This is indian land" geradezu ein Referanzalbum in Sachen "Red Dirt Music" ab. Das Teil ist eine leidenschaftliche Hommage an Canada's Heimatstaat Oklahoma. Mit an Bord hat er an der zweiten Gitarre niemand Geringeren als den großartigen Seth James (wir erinnern uns an dessen exzellentes Soloalbum "That kind of man" aus dem Jahre 2009), Cross Canadian Ragweed-Kollege Jeremy Plato am Bass, den bekannten, texanischen Studio-Drummer Dave Bowen am Schlagzeug und Steve Littleton an den Keyboards. Rootsrock, Americana, Countryrock, fetten Southern Rock, Singer/Songwriter, Heartland Rock, Boogie, akustische Laid Back-Nummern, Desert Rock und schnörkellosen Guitar Rock (wir erleben tierische, flammende, dreckige Gitarrenritte in Hülle und Fülle) - all das vereinen sie perfekt zu einem an Vielseitigkeit und Abwechslungsreichtum kaum zu übertreffenden "Red Dirt"-Rock "Killer"-Album. Famos!

Das komplette Tracklisting:

1 Call From Crouch (0.19)
2 Face In Mars (3.25)
3 Ballad of Rosalie (5.21)   
4 True Love Never Dies (4.28)
5 Home Sweet Oklahoma (4.26)
6 Make Yourself Home (4.29)
7 Long Way To Nowhere (3.26)
8 Call From Coop (0.16)
9 Starin' Down the Sun (4.39)   
10 Any Other Way (4.17)
11 Kickin' Back In Amsterdam (4.44)
12 Water Your Own Yard (4.14)
13 Years In the Making (4.20)
14 If You're Ever In Oklahoma (3.04)
15 A Little Rain Will Do (3.24)
16 Call From Skinner (0.47)
17 Skyline Radio (5.02)
18 Hold On Christian (8.29)

Art-Nr.: 7450
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ballad of Rosalie
True love never dies
Make yourself home
Starin' down the sun
Any other way
Years in the making
Skyline radio

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Cannon, Melonie - and the wheels turn [2008]
Es hat ganze 4 Jahre gedauert, doch das Warten hat sich wirklich gelohnt: Melonie Cannon, Tochter des bekannten Nashville Top-Produzenten Buddy Cannon, legt den Nachfolger ihres fantastischen 2004er Debuts vor - und auch "And the wheels turn" ist wieder ein ganz wunderschönes, mit traumhaften Songs gespicktes Werk allerfeinster, filligraner und herrlich vorgetragener Acoustic Country-/Bluegrass-Musik, die sie ohne Wenn und Aber fester denn je in der ersten Garde solcher Kolleginnen wie Rhonda Vincent, Alecia Nugent, Patty Loveless & Co. etabliert. Exzellent!

Die Tracklist:

1 Cactus in a Coffee Can - 4:15   
2 Dark Shadows - 3:12   
3 Send a Little Love - 4:15   
4 I Call It Gone - 3:16   
5 The Day Before You - 3:55   
6 It's All Right There - 3:25   
7 Back to Earth - 3:34   
8 Mary Magdalene (Why You Cryin) - 3:12   
9 Set 'Em Up Joe - 3:21   
10 I've Seen Enough of What's Behind Me - 2:36   
11 I Just Don't Have It in Me - 4:05   
12 And the Wheels Turn - 3:43

Art-Nr.: 6016
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Cannon, Melonie - same [2004]
Ein neuer, hell leuchtender Stern am Bluegrass-/Acoustic Country-Himmel mit einem traumhaft schönen Debutalbum! Als der ehemalige Lead-Sänger der bekannten Bluegrass-Truppe "Lonesome River Band", Ronnie Bowman, für Melonie Cannon (übrigens die Tochter von Nashviille's bekanntem Produzenten Buddy Cannon) eines Tages ein paar Session-Aufnahmen mit der ersten Garde von Nashville's Bluegrass-Musikern organisierte, die wenig später in die Hände von Ricky Skaggs fielen, war dieser schlichtweg begeistert und verpflichtete sie umgehend für sein "Skaggs Family"-Label. Diese Euphorie kann man nur teilen! Melonie liefert ein ganz wundervolles, hinreißend schönes, reines, vollkommen antspanntes, traditionelles Acoustc Country-/Bluegrass-Album ab, das nicht zuletzt ein wenig an die Whites erinnert, vor allen Dingen aber eine genauso angenehme, willkommene, wie hochklassige Alternative zu Künstlerinnen wie Alison Krauss, einer bluegrassigen Patty Loveless oder Rhonda Vincent darstellt. Ihre klare und kräftige Stimme strahlt jede Menge Wärme aus. Die Songs sind nie hektisch. Vielmehr hören wir herrlich frische, sehr entspannte und äußerst genußvolle Nummern reinster, von bestechender Melodik bestimmter, traditioneller Countrymusic, instrumentiert mit Dobros, Mandolinen, Banjos, Fiddles, Acoustic Gitarren, Acoustic Bass und zurückhaltender Percussion. Auf elektrische Instrumente wird vollkommen verzichtet! Zuweilen sprudelt die Musik so ruhig und angenehm aus den Lautsprechern, wie ein dahinplätscherndes, sauberes Bächlein in der unberührten Natur von Tennessee. Der Reigen beginnt mit der recht flotten, voller Southern-Soul und Mountain-Flair steckenden Bluegrass-Nummer "Nothing to lose", inklusive excellenter Banjo- und Mandolinen-Einlagen. Einfach wunderschön, rein und klar, voller Wärme und Harmonie, bahnt sich das anschließende "Tennessee road" unbeirrt seinen Weg in unser Acoustic Country-Harz! Welch eine herrliche Melodie! Sehr relaxtes Arrangement mit großartigem Dobrospiel von Jerry Douglas, tollem Gitarrenpicking von Dan Tyminski, großartiger Fiddle von Stuart Duncan, zurückhaltender Percussion von Eric Darken und feinstem Background-Harmonies von Dan Tyminski und Ronnie Bowman. Traumhaft! Es folgt das frische, lockere, wieder von einer herrlichen Melodie geprägte "I feel you everywhere", diesmal mit den Dobrokünsten von Rob Ickes! Hingebungsvoll schön, genauso wie der wunderbare Waltz "What took you so long", das rhythmische, Banjo-driven "Westbound trains", die tolle, pure Acoustic Country-Ballade "Sweeter than sugarcane" mit einmal mehr einer traumhaften Melodie und einem herrlich lockeren Feeling ausgestattet, das traurige, aber wunderschöne "Whiskey lullaby" oder das fröhliche, eingängige "Separate ways"! Melonie Cannon bezaubert uns mit einem wundervollen Acoustic Country-Album von ursprünglicher Schönheit und Tradition! Sehr eindrucksvoll! Diese Musik ist wie Balsam für die Seele!

Art-Nr.: 2715
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Tennessee road
I feel you everywhere
Sweeter than sugarcane
Separate ways

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Captain Legendary Band, The - tclb live [2013]
2 CD-Set! Was für eine großartige Band! Das 2010 erschienene Studioalbum der Captain Legendary Band (damals "firmierten" sie noch unter Charlie Hager & the Captain Legendary Band), "Smoking barrel", bezeichneten wir seinerzeit als wahres "Killer-Album". Weiterhin führten wir anlässlich ihres Gewinns als bester Live-Act bei den 2010er "Texas Music Awards" aus, dass dieser Gewinn "wahrlich keine Überraschung ist, wenn sie das, was sie auf ihrem Studioalbum anbieten, auch nur annähernd auf die Bühne bringen". Leute, und wie sie das es auf die Bühne bringen! "Hammer"! Die Captain Legendary Band verzückt die Welt der Red Dirt-Rock-, Countryrock-, Rootsrock-, Dixie Rock- und Southern Rock-Begeisterten mit einem tollen, wirklich beeindruckenden Doppel Live-Album ihrer Show vom 4. Mai 2013 aus dem Firehouse Saloon in Dallas/Texas, bestehend aus einem Acoustic- (CD 1) und einem Electric-Set (CD 2) von insgesamt satten 135 Minuten Spielzeit. Hat man sich diesen Live-Mitschnitt erst einmal "reingezogen", versteht man schnell, warum die Jury der TMA von den Auftritten dieser Truppe so überzeugt ist. Das ist die pure, von zwei exzellenten Lead Gitarren (Charlie Hager und sein kongenialer Partner Aaron Bancroft) bestimmte, countryfied Southern-/Red Dirt-Freude. Die Band, gegründet in Baton Rouge/Louisisana während der College-Zeit von Charlie Hager, residiert mittlerweile in dessen texanischer Heimat Humble, einem kleinen Städtchen im Harris County, nördlich von Houston. Seine musikalischen Einflüsse und die der Band beschreibt Hager als tief verwurzelt im Southern Rock und Blues, aber auch im Outlaw Country und Countryrock. In Namen ausgedrückt nennt er Waylon Jennings, Jerry Jeff Walker, die Ozark Mountain Daredevils, The Marshall Tucker Band, Lynyrd Skynyrd und die Outlaws. Wie vorzüglich die Truppe (neben den erwähnten Gitarristen Charlie Hager und Aaron Bancroft gehören noch Charlie's Bruder Jeff Hager am Bass und Drummer Matt Groll zum Line-Up) diese Einflüsse in ihren Stücken auf ihre ganz eigene Art und Weise zum Ausdruck bringt, zeigen sie voller Nachhaltigkeit bei der hier vorliegende "Firhouse Saloon"-Show.- auch bei dem Acoustic-Set. Die Band spielt voller Dynamik und bringt die pure Spielfreude rüber. Es entsteht eine wunderbare Southern-Atmosphäre. Die Musikalität der Jungs ist exzellent, die Lead-Gitarren (auch die akustischen), inklusive grandioser, wechselseitiger Soli, sind die pure Wonne, der Sound ist glasklar. Ausnahmslos großartiges Songmaterial, oft kompakt, mit tollen Melodien, aber auch mit ausreichend Freiraum für die vielen, teils sehr jamfreudigen Instrumentalpassagen. Als fünften Mann haben sie bei der Show noch den dritten Gitarristen Billy Jo High mit auf der Bühne, der auch häufig die Pedal Steel bedient. Einzelne Song-Highlights herauszupicken, ist nahezu unmöglich - zu gut und ausgewogen ist das Material. Stellvertretend für einen fantastischen Gesamtauftritt seien für den Acoustic-Set solche Titel wie der traumhaft melodische, flockige Countryrocker "Kemah bay" (tolle Pedal Steel-Fills, großartiges, wechselseitiges Acoustic Gitarren-Solo der beiden Saitenkünstler), der dynamische, bluesige, von grandiosem Gitarrenspiel geprägte Boogie "Train song", sowie der packende, in bester MTB-/Lynyrd Skynyrd-Tradition präsentierte Southern-/Country-Rocker "Lost in a song" (mehr southern als country) mit seiner furiosen, rund 3-minütigen, "Freebird"-mässigen, finalen (Acoustic)Gitarrenschlacht, und für den Electric-Set solche "Knaller" wie der flüssige, lässige Countryrocker "Brianna" (tolles, southern-rooted Dual Lead Guitar-Solo), der dampfende, lupenreine Outlaws-mässige Southernrocker "Smoking barrel" (furiose "Green grass & high tides"-kompatible "guitar-battle"), sowie der famose Outlaw-/Southern-/Red Dirt-Rocker "Where did I go wrong" erwähnt, in den die Band plötzlich eine ausgedehnte Cover-Passage von Pink Floyd's "Time" aus deren Jahrhundert-Werk "Dark side of the moon" einbaut (großartig, wie man in eine Floyd-Nummer so viel Southern Rock-Atmosphäre hineinbekommt). Nebem den bereits genannten musikalischen Einflüssen der Band, dienen als weitere Vergleichsgrößen der jüngeren Vergangenheit sicher auch solche Kollegen wie beispielsweise Cross Canadian Ragweed, The Band Of Heathens, Blackberry Smoke und Whiskey Myers. Vermutlich Ende 2014 wird die Captain Legendary Band in unseren Gefilden für ein paar Club-Gigs zu Gast sein. Dieses Live-Album weckt darauf die pure Vorfreude. Baumstarkes Teil!

Die komplette Setlist:

CD 1: Acoustic Set
1. Cold Texas Night - 6.13
2. Back 2 Home - 4.09
3. Leaving Louisiana In The Broad Daylight - 5.10
4. Kemah Bay - 4.38
5. Train Song - 4.00
6. Writing On The Wall - 4.37
7. Heartbroke Bank Robery - 5.11
8. Put Me In My Place - 5.06
9. Louisiana Moonshine - 4.46
10. Gypsy Eyes - 5.06
11. P&WT - 5.11
12:Standing On The Rock - 2.18
13. Lost In A Song - 8.00

CD 2: Electric Set
1. Brothers - 4.18
2. NE TX Women - 4.19
3. Lifetime - 5.22
4. Brianna - 4.53
5. Where Did I Go Wrong - 8.14
6. Flyin' - 4.09
7. I Can't Change - 4.21
8. Honey - 4.17
9. Harry The Beast Stomp - 2.14
10. Down - 4.37
11. The Captain - 7.10
12. Cocaine Afternoon - 2.52
13. Moonshiner's Prayer - 5.15
14. Smoking Barrel - 9.04

Art-Nr.: 8596
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Back 2 home
Kemah Bay
Train song
Lost in a song
Brothers
Brianna
Where did I go wrong
Honey
Smoking barrel

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Carll, Hayes - kmag yoyo (& other american stories) [2011]
Hervorragendes neues Album von Hayes Carll, der seine Ausnahmestellung unter den neuen texanischen Singer/Songwritern damit eindrucksvoll untermauert. Die Experten sehen ihn längst in der Tradition und auch mit dem Potenzial solcher Ikonen wie beispielsweise Guy Clark, Townes van Zandt, Steve Earle, Billy Joe Shaver und Robert Earl Keen - völlig zu Recht. KMAG YOYO ("Kiss My Ass Guys, You're On Your Own") ist ein tolles Roots-/Americana-Werk geworden, vollgepackt mit exzellenten, sehr authentischen, staubig trockenen Songs zwischen erdigem, dynamischem Country-/Rootsrock, und traditionell verurzeltem Twang Country/Honky Tonk/Alternate Country -teils mit durchaus bissigen Texten. Vor allen Dingen Steve Earle kommt einem immer mal wieder in den Sinn, wenn man nach Vergleichen sucht, ebenso wie, neben den bereits erwähnten Künstlern, Kris Kristofferson und sogar John Hiatt. Aber bei allen Einflüssen lebt Hayes Carll, wie es sich für einen solch talentierten und fähigen Songwriter gehört, natürlich von seiner eigenen Identität. Die Songs sind klasse! Schön trocken und staubig arrangiert, ohne "glamouröse" Politur, teils gut abgehend und teils einfach nur, als würde er sie gerade in einer irgendwo am Wegesrand liegenden Honky Tonk-Spelunke vortragen. Hayes Carll befindet sich mit diesem starken Werk ohne Zweifel weiter in der Erfolgsspur. Die Americana-Welt darf und wird ihn weiterhin feiern...

Das komplette Tracklisting:

1 Stomp and Holler - 3:07   
2 Hard Out Here - 3:32   
3 Chances Are - 3:51   
4 Grand Parade - 3:12   
5 Kmag Yoyo - 4:19   
6 Another Like You - 3:19   
7 The Letter - 3:24   
8 Bye Bye Baby - 3:18   
9 The Lovin' Cup - 3:56   
10 Bottle In My Hand - 2:58   
11 Grateful For Christmas - 3:54   
12 Hide Me - 3:09

Art-Nr.: 7319
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Carll, Hayes - little rock [2004]
Das komplette Tracklisting:

1 Wish I Hadn't Stayed So Long - 3:44   
2 Take Me Away - 4:12   
3 Down the Road Tonight - 3:38   
4 Good Friends - 3:27   
5 Hey Baby Where You Been - 2:59   
6 Rivertown - 4:37   
7 Little Rock - 3:05   
8 Leave Here Standing - 2:40   
9 Sit in With the Band - 2:31   
10 Long Way Home - 4:46   
11 Chickens - 4:32

Art-Nr.: 4089
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Carolina Rain - weather the storm [2006]
Der gute Clint Black scheint doch ein prima Händchen für neue, vielversprechende Künstler zu haben. Nach Little Big Town, die ja mit ihrem aktuellen Album "The road to here" und Singles wie "Boomtown" und "Bring it on home" mittlerweile große Erfolge feiern, veröffentlicht er auf seinem Label "Equity" nun das sehr schöne Debut des Nashville-Trios Carolina Rain, die seinerzeit sogar der erste Act überhaupt waren, den Black für sein Label verpflichtete. Carolina Rain, deren größtes Potential in den wunderbaren, 3-stimmigen Gesangs-Harmonien besteht, gründeten sich 1999 in Nashville, als Lead Sänger, Gitarrist und Haupt-Songwriter Rhean Boyer, Banjo-Picker Marvin Evatt und Madolinenspieler Jeremy Baxter (beide auch Harmonie-Gesang) erstmals zusammen auftraten. An den Instrumenten, die die Bandmitglieder spielen, läßt sich sofort erkennen, wo die Roots der Burschen liegen, nämlich im Bluegrass- und auch im Gospel-Bereich. Dennoch ist ihr feines Album "Weather the storm" alles andere als ein Bluegrass-Album geworden. Klar, die akustische Basis der Truppe ist deutlich erkennbar, doch was die Jungs zusammen mit einigen Begleitmusikern der ersten Nashville Session-Liga (u.a. J.T. Corenflos und Kenny Greenberg - E-Gitarre, Dan Dugmore - Steelguitar, Larry Paxton - Bass und Greg Morrow - Drums) abliefern, ist schlichtweg feinster, sehr sauber und klar produzierter (Clint Black und Carolina Rain), durchaus knackiger, aber völlig unaufgeregter, entspannter Nashville Mainstream-Country/Country-Pop, der ohne Frage das Zeug hat, ebenfalls große Chart-Erfolge erzielen zu können. Die akustischen Anteile der Instrumentierung mit ihren frischen Gitarren-, Mandolinen- und Banjo-Klängen bilden ein sehr ausgewogenes Verhältnis mit den nicht allzu aufdringlichen, wenn vorhanden, aber durchaus würzigen, elektrischen Parts von E-Gitarre und einem recht rhythmischen Background aus knackigen Drums. Markenzeichen der Band aber sind die bereits erwähnten, alles miteinander verbindenden, prächtigen Gesangs-Harmonien der Drei, sowie die überaus gelungenen, flockig lockeren Melodien. Reminiszensen an Restless Heart, manchmal sogar die Eagles sind erkennbar, aber auch Bands wie Diamond Rio oder Rascal Flatts entsprechen der Zielgruppe von Carolina Rain. Höhepunkte des Albums sind u.a. die herrliche Eröffnungsnummer, die der Band auch ihren Namen gab (wunderbar frisches Appalachian-Flair, klasse semi-akustische Instrumentierung aus Acoustic Gitarre, Banjo, Mandoline, zurückhaltender Steelguitar und würzigen E-Gitarren-Licks), das poppige, Banjo-driven "Get outta my way", das voller sonnigem Westcoast Country-Feeling steckende, harmonisch flüssige "Isn't she", die feine, mehrstimmige Ballade "How it should be", die lockere, erfrischende, klare, sehr melodische Acoustic Country-Pop-Nummer "The man I've been looking for", das mit einem soliden "Drum-/Bass-Backbone" und einem dezent funkigen "Kick" versehene "I ain't scared", oder auch das exquisite, ruhige "Who needs the sun", dessen Vokal-Harmonien eine dermaßen sonnige Ausstrahlung besitzen, daß einem fast sogar die Beach Boys einfallen könnten. Nahezu sämtliche Stücke befinden sich in einem lockeren Midtempo-Bereich, hin und wieder gibt's auch mal eine Ballade. Abgehendes Tempo sucht man vergebens! Melodischer, absolut Chart-tauglicher, von tollem Harmoniegesang geprägter New Country/Country-Pop, der in seinem gelungenen semi-akustischen Gewand eine großa Anhängerschaft finden sollte. Well done, boys!

Art-Nr.: 4467
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Carolina rain
Isn't she
Dealin'
How it should be
The man I've been looking for

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Carpenter, Mary Chapin - ashes and roses [2012]
"Ashes and roses" bietet eine Ansammlung von 13 exzellenten, neuen Songs im typischen Stil dieser fantastischen Singer-Songwriterin, zwischen Americana und Country - und zwar auf höchstem Nieveau. "Soul companion" beispielsweise ist ein großartiges Duett mit James Taylor. Wunderbar!

Hier ein U.S.-Review im Original-Wortlaut:

On Ashes and Roses, songwriter Mary Chapin Carpenter offers the most confessional record of her career. Always a storyteller whose protagonists could be seamlessly interchanged with the first person, that distance shrinks here; all that's left is the songwriter confronting herself in a mirror. Carpenter examines heartbreak, grief, loneliness, yearning, acceptance, gratitude, and new possibility with a gaze brimming with self-respect and compassion. Musically, the sound here is akin to 2010's Age of Miracles, but perhaps even softer. "Soul Companion," the single that features James Taylor, is not necessarily indicative of this set's sound, nor its greatest strength. The rootsy fingerpicking on "What to Keep and What to Throw Away" is a deep reflection on the one-foot-in-front-of-the-other kind of collecting oneself after the end of a relationship that leaves one devastated: "...These are your instructions/When grace has left you stranded/When you are lost and wounded/Bleeding and abandoned." The personal cost of betrayal is poetically and poignantly rendered in "The Swords We Carried." Carpenter's language, both musical and lyrical, though rich in melody, color, texture, poetic metaphors, and images, never flinches from looking at her subject squarely. With its shimmering mandolins, B-3, and acoustic guitars, "Chasing What's Already Gone" looks through the past to make sense of the present. She gets there, but there's a cost; she willingly pays it and holds herself accountable at the song's conclusion: "Ashes and roses and hearts that break/I tried so hard to be strong/It may be my worst but not my first mistake/Chasing what's already gone." This is the sound of the human heart at a time of reckoning, embracing its brokenness with gentleness. The embrace of grief is observed tenderly on "Learning the World," where it "rides quietly on the passenger side." But there is another side here, too; it's expressed in the resilience in "Don't Need Much to Be Happy," the yearning in "Old Love," and the acceptance that possibility awaits in "New Year's Day." Carpenter is accompanied only by producer Matt Rollings' piano on the closer, "Jericho," where she speaks to an Other about how long it will take to get to know her and how worth it that will be. Ashes and Roses is devastating in its quiet yet dignified and fierce vulnerability. Its courage makes it something singularly beautiful. Musically and lyrically, it is likely to be among her most enduring recordings. ~ Thom Jurek, Rovi

Das komplette Tracklisting:

1. Transcendental Reunion - 4:48
2. What to Keep and What to Throw Away - 4:34
3. The Swords We Carried - 4:06
4. Another Home - 4:29
5. Chasing What's Already Gone - 4:59
6. Learning the World - 4:29
7. I Tried Going West - 4:17
8. Don't Need Much to Be Happy - 4:23
9. Soul Companion - 4:02
10. Old Love - 4:46
11. New Year's Day - 4:55
12. Fading Away - 4:21
13. Jericho - 4:03

Art-Nr.: 7823
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Carpenter, Mary Chapin - sometimes just the sky [2018]
Meisterhaftes, neues Album von Mary Chapin Carpenter! Mit großer Ruhe und Entspanntheit, in wunderbaren "stripped down" Arrangements, präsentiert sie unter der Produktion von Ethan Johns ein 13 Songs umfassendes Werk, das komplett live, mit kleiner Band in Peter Gabriel's Real World Studios außerhalb von Bath, England, eingespielt wurde. 12 Songs davon sind Neueinspielungen aus verschiedenen Alben ihrer 30-jährigen Historie, wobei niemals mehrere Stücke vom selben, Ihrer früheren Werke stammen, sondern jeweils 1 Track von einem anderen Album. Diese neuen Versionen sind völlig unterschiedlich zum Original, wirken regelrecht wie neue, famose Kompositionen. Dazu gibt es mit dem Titelstück "Sometimes just the sky" einen vollkommen neuen Song. Wie gesagt, alles ist sehr intim und wird von fantastischen Musikern vorgetragen. 13 erhabene, gefühlvolle, hinreissend vorgetragene Songs einer ganz großen Künstlerin in einem tollen Ambiente zwischen Country, Folk und Americana.

Das komplette Tracklisting:

1. Heroes and Heroines - 4:14
2. What Does It Mean to Travel - 3:36
3. I Have a Need for Solitude - 4:35
4. One Small Heart - 5:18
5. The Moon and St. Christopher - 4:25
6. Superman - 6:08
7. Naked to the Eye - 3:31
8. Rhythm of the Blues - 3:59
9. This is Love - 5:20
10. Jericho - 4:43
11. The Calling - 4:02
12. This Shirt - 5:02
13. Sometimes Just the Sky - 6:23

Art-Nr.: 9601
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Carpenter, Mary Chapin - the age of miracles [2010]
Mary Chapin Carpenter geht konsequent ihren Weg weiter. Ihre Nashville-Tage sind lange vorbei, doch das interessiert sie nicht im geringsten. Sie hat den Major-Labels und dem Mainstream adé gesagt und gibt sich voll und ganz ihrer musikalischen Berufung hin. Sie ist eine überaus ambitionierte Singer-Songwriterin mit einem traumwandlerisch sicheren Gespür für literarisch intelligente Texte, aber auch für wunderbare Melodien und Songstrukturen. Und sie ist ohne Zweifel eine der Besten ihrer Zunft! Ihr neues Album, "The age of miracles" beweist dies einmal mehr auf überaus beeindruckende Art und Weise. Es ist ein großartiges Werk geworden, eine hinreissende Balance zwischen Folk, Caountry und Americana. Die Songs wirken sehr entspannt und strahlen eine wunderbare Wärme aus. Mary Chapin Carpenter's Vortrag erscheint einem ausgeglichener und charismatischer als je zuvor. Ob bei den Balladen oder im lockeren Midtempo-Bereich, aber auch bei den wenigen flotteren Nummern - alles wirkt geradezu "familiär" vertraut. Neben der unverkennbaren Stimme, ordnet man auch den musikalischen Rahmen unmittelbar dieser exzellenten Singer-Songwriterin zu. Die Identität ihrer Musik ist eindeutig. Das instrumentelle Gewand besteht aus einem überaus transparenten und sehr fein abgestimmten, klaren Sound (produziert haben Matt Rollings und Mary Chapin Carpenter), bei dem schöne, saubere akustische Gitarren, eine lockere, unaufdringliche Rhythmus-Sektion aus Bass und Drums, exzellente Piano- und Orgel-Ergänzungen, mal eine einsame Mandoline, ein Banjo oder einer verlorene Stee,l und geschickt der jeweilgen Song-Mentalität angepasste E-Gitarren Begleitung, mal zurückhaltend, mal rootsig und etwas energischer, herrlich miteinander harmonieren. Dazu hat die Künstlerin eine phantastische Band im Rücken, bestehend aus Russ Kunkel (Drums), Glenn Worf (Bass), Matt Rollings (Keyboards), Duke Levine (Electric guitar) und einigen Gästen wie Dan Dugmore (Steel), Eric Darken (Percussion) und den Background-Sängern und Sängerinnen Vince Gill, Alison Krauss und Mac McAnally. Ein wunderbares Album! Mary Chapin Carpenter mit einem weiteren Highlight Ihres exquisiten, musikalischen Schaffens!

Das komplette Tracklisting:

1 We Traveled So Far - 4:27   
2 Zephyr - 3:34   
3 I Put My Ring Back On - 2:45   
4 Holding Up the Sky - 4:48   
5 4 June 1989 - 4:47   
6 I Was a Bird - 3:26   
7 Mrs. Hemingway - 5:59   
8 I Have a Need For Solitude - 3:43   
9 What You Look For - 4:08   
10 Iceland - 4:44   
11 The Age of Miracles - 4:32   
12 The Way I Feel - 3:19

Art-Nr.: 6920
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
We traveled so far
I put my ring back on
4 June 1989
I have a need for solitude
The age of miracles
The way I feel

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Carpenter, Mary Chapin - the calling [2007]
Großartiges neues Album von Mary Chapin Carpenter, die einst in Nashville mit ihren leicht folkig infiltrierten Countrysongs große Charterfolge feierte (ihr bekanntester ist sicher "Down at the Twist and Shout"), setzt den zuletzt eingeschlagenen Weg sich von dem damaligen "Mainstream" weitestgehend abzunabeln und mehr in Richtung Roots/Americana/Alternate Country zu orientieren, konsequent fort. Das erscheint durchaus logisch, denn im Grunde sah sie sich selbst immer als so etwas wie eine "literate acoustic singer-songwriterin". Dennoch braucht auch den "alten" Mary Chapin-Fans bei dem neuen Werk nicht Bange zu sein, denn nach wie vor finden sich genügend Spuren von Trademarks iihrer früheren Songs auch in den neuen Liedern. "The calling" beinhaltet 13 überaus ambitionierte, persönliche und kritisch engagierte Songs, deren elegante und exzellente Arrangements eine herausragende Singer-Songwriterin offenbaren, der es auf einer Ebene höchsten Niveaus gelingt ihren Hang zum Country mit ihrer Bestimmung zum folkigen, rootsigen Americana abseits der Radiostationen in beeindruckender Weise zu kombinieren. Und somit ist es wieder ein typisches Mary Chapin Carpenter-Album geworden. Ihre markante Alt-Stimme hat nichts von ihrer Faszination verloren. Schön knackige, von satten E-Gitarren und rockigen Rhythmen bestimmte Nummern und enspannte, teilweise filigran instrumentierte, wunderbare Balladen stehen sich in einem ausgewogenen Verhältnis gegenüber, alles in einer überaus angenehmen Melodik. Unter den Musikern befinden sich solche Könner wie die L.A. Schlagzeug-Legende Russell Kunkel (alle Tracks), Matt Rollings (Keyboards), Tom Bukovac (Electric Guitar), Dean Parks (Guitars), Glenn Worf (Bass) und ihr langjähriger Wegbegleiter John Jennings (Guitars)! Glasklare Acoustic Gitarren-Riffs und Piano-Klänge, sowie erfrischende, dezent hallige E-Gitarren-Licks bestimmen das leicht folkige, lockere, sehr melodisch in unsere Gehörgänge eintauchende, vortreffliche, von einem wohligen Midtempo geprägte Eröffnungsstück "The calling", während mit dem folgenden "We're all right" gleich ein ordentlich knackiger, riffiger Country-/Americana-Rocker folgt, der, erneut sehr melodisch, geradezu ein Musterbeispiel typischer, kraftvoller MCC-Upbeat-Nummern darstellt. Weitere Highlights sind beispielsweise das entspannte, besinnliche, semi-akustisch in Szene gesetzte "Twilight", die herrliche, sehr frische, von klaren, unaufdringlichen E-Gitarren-"Zupfern" und feinem Acoustic Gitarren-/Piano-Zusammenspiel dominierte Ballade "On and on it goes", der mit würzigen E-Gitarren garnierte, kräftige Roots-/Americana-/Countryrocker "Your life story", das textlich sehr engagierte, im übrigen den wegen ihrer politischen Standfestigkeit unter vielen Musikerkollegen hoch angesehenen Dixie Chicks gewidmete, knackig rockende "On with the song", die ruhige, Piano-getränkte Singer-Songwriter Ballade "Closer and closer apart", das melodisch dahin fließende "Here I am", usw., usw.! Von Album zu Album scheint Mary Chapin Carpenter ihren Ruf als eine der angesehensten Songwriterinnen des Genres weiter zu festigen. Mit "The calling" ist ihr das jedenfalls wieder einmal in beeinduckender Wesie gelungen. Große Klasse! Selbstverständlich enthält das 20-seitige Booklet sämtliche Songtexte!

Art-Nr.: 4756
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The calling
We're all right
On and on it goes
On with the song
Here I am

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Carroll, Jason Michael - growing up is getting old [2009]
Jason Michael Carroll feierte mit seinem überragenden Debut "Waitin' in the country" vor 2 Jahren einen überaus erfolgreichen Einstieg in Nashville. Hitsingles wie "Alyssa lies" und "Livin' our love song" fanden großen Anklang im Lager der Fans traditioneller und gleichzeitig auf der Höhe der Zeit produzierter Countrymusic. Nun kommt der Nachfolger, mit dem der junge Mann aus North Carolina gekonnt den 2007 eingeschlagenen Weg fortsetzt. Das Songmaterial ist eine ausgewogene Mischung aus knackigen Uptempo-Nummern und hervorragenden, oftmals auch recht kraftvollen Balladen. Doch egal, was er darbietet, es ist immer durch und durch Country. Schöne Melodien, typische Country-Instrumentierung (vorwiegend aus Gitarren) und Carroll's prächtige, tiefe Bariton-Stimme (traut man diesem langhaarigen "Sonnyboy"-Jüngling eigentlich gar nicht zu) bestimmen das Geschehen. Er ist einfach ein klasse Sänger! Zu den Highlights des Albums gehören solch starke Nummern wie der so wunderbar erfrischende, von einem herrlich lockeren, aber knackig nach vorn gehenden Drive bestimmte Opener "Happened on a Saturday night (Suzie Q)" mit seinem tollen Drumming, den feinen Gitarren (hervorragendes, würziges E-Gitarren-Solo inklusive), sowie der schönen Fiddle- und Steel-Begleitung, die moderne, kräftige, dennoch vollkommen traditionell fundamentierte, sehr melodische, reine Country-Ballade "Where I'm from" (schöne Banjo-Untermalung, klasse Steelguitar im Hintergrund, erdige E-Gitarren-Fills), das aus ähnlichem Holz geschnitzte, wunderbare Titelstück "Growing up is getting old", oder auch der temperamentvolle, mit viel Southern-Flair gespickte, satte Roadhouse-Knaller "Barn burner", der in seiner Struktur an die fetzigen Sachen eines Jason Aldean erinnert. Jason Michael Carroll ist ein prima zweites Album gelungen, mit dem er den Erfolg seines Erstlings sicher problemlos wiederholen kann. Produziert hat erneut Don Gehman! Gut gemacht, Jason!

Das komplette Tracklisting:

1 Happened on a Saturday Night (Suzie Q) - 3:23   
2 Let Me Go - 4:00   
3 Where I'm From - 4:36   
4 Tears - 4:31   
5 Growing Up Is Getting Old - 3:09   
6 That's All I Know - 3:42   
7 We Threw It All Away - 3:51   
8 Sorry Don't Matter - 3:29   
9 Barn Burner - 3:17   
10 Hurry Home - 4:02

Art-Nr.: 6372
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Carroll, Jason Michael - waitin' in the country [2007]
Welch ein Pracht-Debut! Jason Michael Carroll setzt gleich mit seinem ersten Album im noch jungen Jahr ein musikalisches Ausrufezeichen in Nashville! Von Null auf Eins katapultiert er sich an die Spitze der Billboard Country Album-Charts (das schaffte zuletzt Billy Ray Cyrus mit seinem 1992iger-Werk "Some gave all") - und das vollkommen zu Recht! "Waitin' in the country" ist ein Paradebeispiel dafür, wie moderne Countrymusic heute klingen sollte: Auf der einen Seite in den reinen Traditionen verankert und den Honky Tonks verwurzelt, auf der anderen Seite ausgestattet mit der jugendlichen Unbekümmertheit und Frische der den rockigeren Klängen nicht abgeneigten jungen Wilden Nashville's! Diesen Schnittpunkt trifft der Sohn eines Priesters aus North Carolina mit außergewöhnlicher Kompetenz! Dabei wirkt der Anblick des Coverfotos des imerhin bereits 28-jährigen jungen Mannes zunächst einmal doch etwas "trügerisch": Sehr brav, verklärt und "unschuldig" dreinschauend blickt uns ein mit langer, blonder Mähne ausgestatteter, smarter "Schönling" entgegen, der wie eine Kreuzung aus einem Model, einem Vorzeige- Frontmann einer von kreischenden Mädchen angehimmelten Boygroup, einem Künstler der amerikanischen "Contemporary Christian"-Szene und einem Unterwürfigen von Leuten wie Trace Adkins & Co wirkt, vermeintlich ausgestattet mit einer "zarten", engelshaften Stimme - doch was dann folgt, ist das totale Gegenteil, ja haut den geneigten Countryfan regelrecht aus den Cowboystiefeln! Was für ein großartiger Sänger mit einer wirklich phantastischen, meisterhaften, sehr sehr tiefen Baritone Country-Stimme, die einen von der ersten Sekunde an fasziniert und einen gewaltigen Eindruck hinterlässt! Einfach toll! Ob Kollegen wie Josh Turner, Darryl Worley, Brad Paisley, Tracy Lawrence, Jake Owen, Jason Aldean, Trace Adkins, Toby Keith - wie immer sie auch heißen mögen, Jason Michael Carroll geht ans Werk, als wolle er alle darauf einschwören: "Hey Jungs, mit mir müßt ihr rechnen" - und liebe Countryfans, wir müssen, das ist sicher! Knackige, satte E-Gitarren, Fiddles, Steelguitars, Honky Tonk-Piano, Mandolins und Banjos begleiten eine ausgewogene, erstklassige Ansammlung riffiger, herzhafter Countryrocker, herrlicher, purer Traditionals, prächtiger Outlaw-Countrysongs, rowdy Honky Tonker und der ein oder anderen gefühlvollen Ballade! Unter den Musikern finden wir Nashville's absolute Elite, wie beispielsweise Michael Rhodes (Bass), Greg Morrow (Drums), J.T.Corenflos (Electric Guitar), John Hobbs (Keyboards), Dan Dugmore (Steel), Larry Franklin (Fiddle) usw.! Carroll ist zudem ein ausgezeichneter Songwriter, der immerhin fünf Tracks mitkomponierte (die erste, sehr erfolgreiche Single "Alyssa lies" stammt sogar aus seiner alleinigen Feder), ansonsten aber auf arrivierte Songwriter wie Craig Wiseman, Rivers Rutherford, Jeffrey Steele, Casey Beathard und andere vertraut. Besonders erwähnenswert ist die traumhaft schöne, voller Westernflair steckende, von toller Mandoline, klasse Steelguitar und saftigen E-Gitarren begleitete, herrlich ins Ohr gehende Midtempo Countryrock-/pop-Nummer "No good in goodbye", die er nicht nur zusammen mit der wunderbaren Neo Folk-/Americana-/Pop-Ikone Jewel (Kilcher) geschrieben hat, sondern die er auch zusammen mit ihr im Duett vorträgt. Jason Michael und Jewel singen einfach großartig zusammen! Weitere Highlights sind der knackige, angerockte, sehr traditionell verwurzelte, von tollen Fiddle-Banjo- und E-Gitarren-Klängen geprägte Country-Stomper "Waitin' in the country", der schwungvolle, ordentlich Drive entwickelnde, mit schöner Baritone-Guitar und klasse Fiddle instrumentierte Country-Feger "I can sleep when I'm dead", die wunderbar melodische, aber vom Text her sehr nachdenkliche Ballade über die Problematik eines mißhandelten Kindes und des gleichzeitigen Wegschauens der Umwelt, "Alyssa lies", die kraftvolle, wieder von einer tollen Melodie durchzogene und mit feinem Fiddle-/Gitarren-Zusammenspiel aufwartende New Country-Ballade "Livin' our love song", der knackige, gut tanzbare "Blue Collar" Countryrocker "Anywhere USA", der von satten E-Gitarren-Riffs geprägte, roughe Outlaw-Honky Tonker "Honky Tonk friends", usw.! Die Scheibe ist einfach durchweg ein "Hit"! Produziert hat das Album übrigens Don Gehman, in erster Linie bekannt für seine Arbeiten mit solchen Acts wie Hootie & The Blowfish (deren Mega-Hit "Cracked rear view" entstand unter seiner "Regie") oder John Mellencamp! Toller New Country mit wohl ausbalancierten Anteilen aus knackigen "Arena Rock-Riffs" und ausgeprägtem "New traditional swagger" - immer "real country"! Es scheint, als sei die Zeit reif für außergewöhnliche "country vocalists with deep rich voices". Die Zeit ist reif für Jason Michael Carroll! Der Mann hat eine große Zukunft!

Art-Nr.: 4680
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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