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McGraw, Tim - live like you were dying [2004]
Neuntes Album von Superstar Tim McGraw! "Live like you were dying" hat er erneut mit seiner Live- und Touring-Band, den "Dancehall Doctors" eingespielt und dabei, mal abgesehen von Background-Gesängen und ein paar wenigen Streicher-Einlagen, vollkommen auf andere Musiker verzichtet. Tim und die Band spielen nun schon seit vielen Jahren zusammen, sind darüber hinaus auch beste Freunde, wie er immer betont, was zur Folge hat, daß die musikalische und persönliche Chemie einfach stimmt. Das merkt man auch im Studio! Das Teil ist wieder ein richtig gutes Album geworden, bei dem er seinen auf den letzten CDs praktizierten Stil gekonnt fortsetzt! Geschickt balanciert er zwischen reinen Country-Traditionen, New Country und dezent poppigem Modern Country hin und her. Dabei gibt es ein paar richtig knackige, rockige Nummern, genauso wie wunderbar frische, schön lockere, flockige Titel und ein paar gefühlvolle Balladen. Die Mischung stimmt, wobei er vom Tempo her nur selten Gas gibt, sondern sich zumeist im Midtempo-Bereich aufhält. Sehr positiv ist einmal mehr zu bewerten, daß trotz aller Mainstream-Tauglichkeit die Country-Roots immer spürbar sind, ja sogar die zentrale Rolle einnehmen und nicht durch die Pop-Elemente erschlagen werden. Die erste Single, das Titelstück "Live like you were dying", eine schöne, durchaus etwas nachdenkliche Ballade, wurde zur bislang erfolgreichsten Single von McGraw überhaupt und steht nun schon seit 6 Wochen auf Nr. 1 der Billboard Country Singles-Charts. Aber auch jede Menge anderer Tracks haben es in sich: Nehmen wir beispielsweise das Eröffnungsstück des Album "How bad do you want it", eine knackige, mit satten E-Gitarren, aber auch einem feinen Dobro instrumentierte, rockige New Country-Nummer mit einem gewissen Outlaw-/Southern-/Biker-Flair, das fast ein wenig an Montgomery Gentry erinnert. Oder das herlich lockere, flockige, ungemein frisch rüber kommende, sehr melodische, semi-akustisch arrangierte "My old friend", die knackige New Country-/Countryrock-Ballade"Can't tell me nothin'" mit ihrer klasse Instrumentierung aus würzigen E-Gitarren, Steel und Fiddle, die von einer tollen Melodie durchzogene, ein prima Freiheitsgefühl symbolisierende, lässige, aber knackige, frische, traditionelle, voller Honky Tonk-Flair steckende Uptempo Countryrock-Nummer "Back when", wieder mit tollen Gitarren und einer herrlichen Steel in Szene gesetzt, wie auch die schöne Ballade "Drugs or Jesus", die staubige, satte Outlaw Country-Nummer "Everybody hates me" und das frische, in einem lockeren Acoustic-Arrangement gehaltene, mit schönen Gitarren, Dobro und Mandoline instrumentierte "Blank sheet of paper", bei dem Gattin Faith Hill den Background-Gesang beisteuerte, alles Songs, die prädestiniert für Spitzenpositionen in den Charts zu sein scheinen. McGraw geht unbeirrt seinen Weg und untermauert auch mit dem neuen Album seinen absoluten Superstar-Status in Sachen zeitgemäßem Mainstream Country! Die nächste Platin-Auszeichnung ist ihm sicher!

Art-Nr.: 2611
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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McGraw, Tim - set this circus down [2001]
Wo nimmt der Junge nur dieses Gespür für die richtigen Songs her? Tim McGraw überzeugt ein halbes Jahr nach seinem Greatest Hits-Paket mit dem 14 Songs umfassenden neuen Album restlos. Schon der Opener "The cowboy in me", eine knackige Midtempo New Country-Nummer mit klasse Melodie und tollen Textpassagen voller wunderbarer Clichés ("The face, that's in the mirror, when I don't like what I see - I guess, that's just the cowboy in me") ist ein Knüller. Ja, ein kleiner Cowboy steckt wohl in jedem von uns. Trotz seines absoluten Superstar-Status vermittelt er nach wie vor glaubhaft den "Jungen von nebenan". Ihm gelingt mit dem neuen Longplayer eine erhebliche Steigerung zu seinen Vorgänger-Alben mit einer Tendenz, die wieder mehr Richtung Country geht. Klar, das ist natürlich kein "Die hard pure Country", aber auch alles andere als kraftloser "Leichtgewichts-Pop". Es ist peppiger, moderner New Country, mit klar konzipierten Songs, überwiegend (auch bei den Balladen) sehr knackig, mit richtig fetten Gitarreneinlagen. Mitverantwortlich dafür ist der Weltklasse-Saitenzauberer Michael Landau (Raging Honkies), der eigentlich eher selten auf Country-CDs auftaucht. Stellvertretend für das hervorragende Gesamtwerk seien noch zwei Song-Highlights erwähnt: zum einen "Forget about me", ein fantastischer Countrysong, geschrieben von Mark Collie (der könnte auch mal wieder ein Album veröffentlichen), auf den wohl auch Bruce Springsteen stolz wäre, und zum anderen die Powerballade "Angel all the time" mit Gattin Faith Hill im Background und "Dead Reckoner" Mike Henderson an einer herrlichen Baritone Slide Gitarre. Enthält natürlich auch den aktuellen Superhit "Grown men don't cry"! Bei Superstars, wie er einer ist, tritt nach vielen Millionen verkaufter Alben oft ein gewisses Phlegma ein - nicht hier! Das klingt immer noch inspiriert und frisch! Eines seiner besten Werke. Klasse!

Art-Nr.: 1564
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 8,90

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McGraw, Tim - southern voice [2009]
Respekt, Respekt! Tim McGraw hält auch auf seinem bereits 12. Longplayer "Southern Voice" sein hohes Niveau, und das trotz der riesigen Erfolge. Nach wie vor sind keine Anzeichen von "Müdigkeit" oder gar von Schwächen bei ihm wahrnehmbar. Er knüpft mit diesem Werk vielleicht sogar wieder ganz nah an seine starken Zeiten an, die ihn Ende der neunziger Jahre in den Superstarstatus hievten. Auffällig einmal mehr das sorgfältig ausgesuchte, exzellente Songmaterial, zumeist im Midtempo-Bereich, das ihm wie auf den Leib geschneidert ist. Auch diesmal setzte Tim wieder weitestgehend auf Konstanz. Eingespielt wurden sämtliche Stücke, bis auf das finale "Love You Goodbye", mit seinen Dancehall Doctors (Billy Mason, John Marcus, Bob Minner, Jeff McMahon, Denny Hemingson, Darren Smith, Dean Brown und David Dunkley), die zudem seit Jahren einen Garanten für McGraw's grandiose Live-Vorstellungen abgeben. Produziert hat Tim, wie schon bei den Vorgängern, zusammen mit seinen Langzeitweggefährten Byron Gallimore und Darren Smith. Im Vorfeld zu "Southern Voice" hatte es allerdings hinter den Kulissen gewaltig im Gebälk geknistert, nachdem Curb Records eine dritte Greatest Hits-Kompilation ohne Zustimmung McGraw's veröffentlicht hatte. Insider mutmaßen bereits, dass dies die letzte Zusammenarbeit McGraw/Curb gewesen sein könnte. Schön, dass die Qualität von "Southern Voice" aufgrund der internen Querelen überhaupt nicht gelitten hat, im Gegenteil: Der als Sohn eines Baseballspielers in Delhi, Louisiana geborene, mittlerweile auch vermehrt als Schauspieler tätige und sozial überaus stark engagierte McGraw scheint in seiner Paradedisziplin noch mal richtig angreifen zu wollen. Den Auftakt bestreitet Tim zunächst mit der wunderschönen, entspannt instrumentierten Ballade „Still“, die sich im Verlauf des Songs emotional steigert und mit einem sehr schönen E-Gitarren-Solo verziert wurde. Das folgende "Ghost Town Train (She’s Gone)" bietet für McGraw recht ungewöhnliches Retro-Western-Countryflair. Der Song lebt von seiner flockigen Instrumentierung aus klassischem Drumming, Baritone-E-Gitarren-Klängen, garniert mit Fiddle- und Steeleinlagen und einer filigranen Akustikgitarrenpassage. Etabliert hat sich auch die Zusammenarbeit von Tim mit den Warren Brothers, die gleich drei Stücke auf diesem Silberling komponiert haben: "Good Girls", eine atmosphärische Ballade (schöne Mandolinentupfer), mit surrendem E-Gitarren-Führungsriff, das locker dahingleitende "If I Died Today", sowie das auch ihrer eigenen Musik sehr stark ähnelnde, ironisch getextete "I’m Only Jesus" (psychedelischer Ausklang mit markantem Wah-Wah-E-Gitarren-Spiel). McGraw scheint zurecht einen großen Gefallen an den Songs der beiden gefunden zu haben. Die erste Single "It’s A Business Doing Pleasure With You" hat bereits im Vorfeld die Top-15 der Charts erreicht. Ein launiger Seitenhieb auf die Jet-Set-Girls der heutigen Zeit, gebracht im Stil von "Keep your Hands To Yourself", dem Dan Baird-/Georgia Satellites-Klassiker, dessen flotte, gitarrendominierte, Southern Rock-typische Gestaltung (satter E-Gitarren-Rhythmus, klasse Solo) für viel Auflockerung sorgt. Apropos Southern Rock: Mit dem Titelstück "Southern Voice" haut Tim einen richtigen Genre-Kracher heraus. Der Song huldigt diverse Musiker, wie Hank Williams, Tom Petty, die Allman Brothers und Charlie Daniels mit markanter Refrainzeile ("We’re just boys, makin’ noise, with a Southern voice"), beinhaltet in erträglicher Form ein wenig amerikanischen Patriotismus, glänzt aber vor allem durch viel Power und zwei starken genre-typischen E-Gitarren-Passagen (am Ende mit Twin-Teil und anschliessendem, dynamischem Solo). Ein Klasse-Song, der Southern Rock-Freunden bestens gefallen dürfte. Südsaaten-Atmosphäre verströmen auch Midtempo-Lieder wie "I Didn’t Know at The Time", "You Had To Be There" oder das abschließende "Love You Goodbye" (u.a. unter Mitwirkung von Shannon Forrest, B. James Lowry, Tom Bukovac, Dan Dugmore), die mit viel Pathos im Stile von Referenzgrößen wie Travis Tritt, Montgmoery Gentry oder den Van Zant Brüdern von McGraw vorgetragen werden. Einen Hauch von Sentimentalität bringt dann nochmal das balladeske und sehr authentisch gesungene "Forever Seventeen". Ingesamt eine sehr starke Vorstellung von Tim McGraw! Feinste New Country-Musik von exquisiter Qualität! Guter Stoff als Grundlage für die längst fällige und hoffentlich bald in Angriff zu nehmende Live-DVD! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Still - 3:44   
2 Ghost Town Train (She's Gone) - 3:49   
3 Good Girls - 4:09   
4 I Didn't Know It at the Time - 3:22   
5 It's a Business Doing Pleasure with You - 3:08   
6 If I Died Today - 2:55   
7 Mr. Whoever You Are - 4:25   
8 Southern Voice - 4:02   
9 You Had to Be There - 3:51   
10 I'm Only Jesus - 4:38   
11 Forever Seventeen - 4:34   
12 Love You Goodbye - 4:39

Art-Nr.: 6618
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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McGraw, Tim - tim mcgraw and the dancehall doctors [2002]
Nach 19 Number One-Hits und über 25 Millionen verkaufter Alben könnte sich Tim McGraw eigentlich erst einmal genüßlich zurücklehnen, doch genau das ist es, was er nicht tut. Der Superstar sprüht vor Ehrgeiz! So geht er mit seinem neuen Album auch einen für Nashville-Verhältnisse völlig ungewöhnlichen Weg, läßt den üblichen "Clan" der Sessionmusiker komplett außen vor und spielt sein achtes Werk, bis auf ein paar ganz vereinzelt auftauchende Gäste (z.B. Don Henley und Tim Schmit von den Eagles bei "Illegal"), praktisch ausnahmslos mit seiner Live Band, den "Dancehall Doctors" ein. Herausgekommen ist prima Album, von dem McGraw selbst sagt, es sei sein bestes. "I feel pretty confident in saying that this is the best record I've ever done. It has every element I've always wanted to have in my music. It sounds real and it sound soulful, and it's a lot more me than any record I've ever made", bekennt er. Da ist in der Tat etwas dran! Klar, daß durch das Einspielen der Songs mit seiner eigenen Band eine andere Chemie zwischen den Musikern herrscht, von der die musikalische Inspiration profitiert. Zudem beweist McGraw einmal mehr sein goldenes Händchen für die richtigen Songs, denn die Auswahl der Stücke ist bestens gelungen. 15 abwechslungsreiche Songs zwischen astreinem New Country und modernem Pop-Country. Selbstverständlich ist auch der McGraw-Country mit klassischen und modernen Pop-Rock-Elementen angereichert, doch das wird nicht übertrieben. Die Countryroots sind immer spürbar. Von dem lupenreinen Pop-Bombast seiner Ehefrau Faith Hill auf deren neuestem Album "Cry" ist er Lichtjahre entfernt. McGraw's Songs sind kräftig, stecken voller knackiger Gitarrenarrangements, immer wieder bereichert durch Fiddle, Mandoline, Banjo und auch Steelguitar. Einige Tracks sind sehr pianogetränkt, wirken fast wie eine Countryausgabe von Billy Joel- oder Elton John-Material. So zum Beispiel, das melodische, sehr schöne "Tickin' away", eine herrlich knackige Powerballade, das dezent bluesige "That's why God made Mexico" und schließlich die bestens gelungene Coverversion des Elton John-Klassikers "Tiny dancer", der schon seit ewigen Zeiten zum festen Live-Repertoire der Tim McGraw-Shows zählt. Das Album eröffnet mit dem kräftigen, aber dennoch äußerst flüssigen und locker wirkenden "Comfort me", mit einem satten Arrangement aus interessantem Schlagzeug, Fiddle, schönen Mandolinen und jeder Menge "big guitars". Dazu gibt es eine ganze Anzahl "echter" New Country-Nummern, wie das lässige, flotte "Home" mit seinem frischen Drive aus Banjo, Fiddle und Steel, die erste Single"Red Ragtop", die bereits in Riesenschritten Richtung Chartspitze hechtet, der Countryrocker "Sing me home" mit seinen tollen Gitarren und der wimmernden Steel, und die rockige Outlaw-Country-Nummer "Real good man" mit Banjo und Slideguitar. Dazwischen jede Menge ordentliches Pop-Country Material, durchsetzt mit ein paar Ballasden, jeweils in vollmundigem Sound. 66 Minuten lang beste Unterhaltung! Tim McGraw und seine Freunde machen einen prima Job!

Art-Nr.: 1706
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 9,90

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McGraw, Tim - two lanes of freedom ~ accelerated deluxe edition [2013]
Deluxe Edition mit 4 Bonustracks! Nach dem Verkauf von über 40 Millionen Alben und 32 Number One-Singles für sein bisheriges Label "Curb", veröffentlicht Country-Superstar Tim McGraw nach viel rechtlichem Hickhack mit seiner alten Plattenfirma nun sein erstes Album für "Big Machine Records". "Two lanes of freedom" heisst das Teil - und es ist ein erstaunlich frisches und inspiriertes, sehr abwechslungsreiches Werk geworden. Auch nach so vielen Jahre und diesem immensen Erfolg wirkt Tim McGraw noch immer sehr ambitioniert, was man seinem vorzüglich ausgewählten, großartigen Songmaterial deutlich anmerkt. Das Titelstück "Two lanes of freedom" beispielsweise besticht mit einem geschickt integrierten, unterschwelligen Celtic-Touch, das hoch melodische "One of these nights" ist klassischer McGraw-Mew Country, das etwas "rauer" gehaltene, starke "Southern girl" hat einen tollen Groove und ist von einem Hauch von "Muscle Schoals"-Soul durchzogen, "Truck Yeah" kommt sehr modern und jung, mit leichtem Country Rap-Einschlag, während solche wundervollen Balladen wie etwa "Book of John", vorzügliches New Country-Storytelling bieten. Super auch das knackige, mit satten Gitarrenlinien von Keith Urban versehene, zusammen mit Taylor Swift vorgetragene "Highway don't care", die ihrerseits vor einigen Jahren mit ihrer ersten Hitsingle "Tim McGraw" ihren großen Durchbruch schaffte. Tim McGraw liefert erneut eine Meisterleistung in Sachen Contemporary Country ab. Er ist eben einer der ganz Großen in Music City! Wir bieten die um 4 klasse Tracks "aufgemotzte" Deluxe Edition"an, denn auf das Bonusmaterial darf man einfach nicht verzichten.

Die komplette Tracklist:

1. Two Lanes of Freedom - 4:26
2. One of Those Nights - 3:56
3. Friend of a Friend - 5:13
4. Southern Girl - 4:15
5. Truck Yeah - 3:29
6. Nashville Without You - 3:37
7. Book of John - 3:27
8. Annie I Owe You a Dance [Bonus Track] - 3:44
9. Mexicoma - 3:33
10. Number 37405 - 4:45
11. It's Your World - 4:29
12. Tinted Windows [Bonus Track] - 4:13
13. Highway Don't Care - 4:39
14. Truck Yeah (live) [Bonue Track] - 4:16
15. Let Me Love It Out of You [Bonus Track] - 5:34

Art-Nr.: 8053
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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McGuffey Lane - ten [2010]
Die kultige, in den Siebzigern in Columbus/Ohio gegründete und vor allem in den frühen Achtzigern viel beachtete Countryrock-Truppe (damals tourte man gar mit der Charlie Daniels Band und The Allman Brothers Band durch die Lande und baute sich nicht nur in der Countryrock-, sondern auch in der Southern Rock-Szene eine große Gefolgschaft auf) um Sänger, Songwriter und Gitarrist John Schwab und Steeler Terry Efaw ist immer noch aktiv - und wie! "Ten" heisst McGuffey Lane's gerade erschienenes, zehntes Album, mit dem sie ihren herrlichen Retro Countryrock-Sound von damals in die heutige Zeit transportieren, als wäre, das möchten wir als absolut positiv verstanden wissen, die Zeit stehen geblieben. Ein starkes Album! Sie klingen wunderbar frisch. Die Songs sind richtig klasse! Die Arrangements bestehen vorwiegend aus schönen, teils durchaus kernigen E-Gitarren, durchsetzt mit akustischen Instrumenten wie Mandoline und Dobro, aber auch mal mit einer hintergründigen Orgel ergänzt und immer wieder gespickt mit klaren, reinen, so natürlich wirkenden Mundharmonika-Klängen. Lockerer, flockiger, auch mal schön knackiger und ein wenig southern klingender, klassischer Retro-Countryrock in allerbester Poco-, Eagles-, Charlie Daniels-, The Amazing Rhythm Aces-, Firefall-, Nitty Gritty Dirt Band-Tradition. Toll, dass diese Jungs nach über 30 Jahren immer noch unbeirrt ihr Ding durchziehen - und das sie eine Menge Spaß dabei haben, das kommt deutlich rüber. Hey McGuffey Lane, wenn ihr so weitermacht, freuen wir uns jetzt schon auf die nächsten 10 Alben...

Das komplette Tracklisting:

1. I Am Who I Am 3:14
2. Bartender 3:23
3. Its A Good Day 4:01
4. You're The One 3:12
5. Lucky Guy 4:11
6. Done With The Devil 3:55
7. Givin' In To Gettin' Old 3:09
8 Nobody But A Fool 3:15
9. Song For The Road 3:41
10. Runnin' Blind 3:39

Art-Nr.: 7202
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I am who I am
Bartender
It's a good day
You're the one
Lucky guy
Done with the devil
Runnin' blind

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McGuinn, Mark - one man's crazy [2006]
Zweiter Streich des Mannes mit dem Country-untypischen Outfit, der statt Stetson eine Vorliebe für Barette und Pepita-Hüte zu besitzen scheint. Sein Debütalbum schlug vor 5 Jahren mit über 135.000 erkauften Einheiten und der Hit-Single "Mrs. Steven Rudy" ein wie eine Bombe. Zurecht. Denn der einst ambitionierte Soccer-Spieler brachte mit seinen interessant erzählten Stories und der musikalisch recht eigenwilligen Mischung aus kauziger Stimme, modernem Drumsound in Kombination mit Country-tradionalistischen Steel- und Banjotönen, eine recht ungewöhnliche, aber trotzdem äußerst radiofreundliche Mixtur in das Geschehen rund um Music City ein. Mittlerweile hat McGuinn mit Jim Foster sein eigenes Label "Blue Flamingo Records" gegründet und legt jetzt mit "One Man’s Crazy" sein nächstes Studiowerk vor. Als ‚Popkorn mit Sauce Hollandaise’ charakterisiert er seinen Stil und irgendwie behält er damit recht. Auch sein neues Werk kann man nicht so leicht in irgendeine musikalische Schublade packen. Das eröffnende Titelstück "One Man’s Crazy" knüpft zunächst wieder nahtlos an das Debüt an. Kräftiges Drumming, ein trockene Banjountermalung, nette E-Gitarren-Fills und ein schönes Gitarrensolo - letztlich aber vereint in einer angenehmen, etwas poppig anmutenden Melodie mit einem zur Toleranz appellierenden, guten Text . "115lbs" hat dank einer brillant gespielten E-Piano-Untermalung ein bisher ungewohnt bluesiges Flair. Im weiteren Verlauf dominieren eine ganze Reihe von radiofreundlichen Stücken ("Bring 'Em Back", "Turtle", "Trampoline", "Big Girl"), die manchmal, aufgrund stimmlicher Ähnlichkeiten, im weitesten Sinne einen entfernten Bezug zu den Rascall Flatts aufweisen, aber irgendwie auch etwas von James Taylor zu haben scheinen. Richtig Country-traditionell wird es dann plötzlich im Mittelteil bei "Better A Painful Ending", wo Mark ein Duett mit der Tammy Wynette/Geoge Jones-Tochter Georgette Jones zum Besten gibt. Völlig "durchgeknallt", aber sehr stark, geht es dann wieder bei "Y" zur Sache (enthäällt ein brillantes, wieselflinkes, ungemein virtuoses Gitarrensolo), wo er sich beim philosophisch anmutenden Sprechgesangs-Text quasi förmlich überschlägt. Zwischendurch werden dann immer wieder recht entspannte Balladen eingestreut ("Everest", "Wide Open", "More Beautiful Today"), die sich durch eine recht klare Instrumentierung mittels Akustikgitarre und Piano auszeichnen. Letztgenanntes Lied verarbeitet noch mal die Ereignisse rund um den 11. September! Beim abschließenden "Hidden Track", einem akustischen, angejazzten Barroom-Blues mit integriertem Trompeten-Solo, tritt dann noch mal Mark’s jazziger Background in den Vordergrund. Fazit: 15 prima Stücke mit einer Spielzeit von fast einer Stunde im glasklarem Sound produziert, geschrieben wieder ausnahmslos von Mark mit einigen arrivierten Co-Komponisten wie Don Pfrimmer, erneut textlich unterhaltsam erzählt und kauzig besungen, instrumental (auch dank der starken Musiker) noch variabler als der Vorgänger. Ein künstlerisch Cartoon-mäßiges Titelbild (Mark mit Dobro und Regenschirm in US-Farben auf dem Drahtseil, von dem Musiknoten herabregnen), sowie ein Klappbooklet mit allen Texten und Infos runden ein nicht ganz alltägliches New-Country-Werk ab. Schon wirklich ein bisschen verrückt dieser Mark McGuinn, aber eine echte Bereicherung der Szene in Nashville! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4355
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One man's crazy
115 lbs
Bring 'em back
Centerville
Y

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McKenna, Lori - bird and the rifle [2016]
Lori McKenna's neues Album "The bird & the rifle" zeigt die begnadete Singer-Songwriterin wieder einmal in bestechender Form. In 10 wunderbaren, neuen Songs, dargeboten in einem exzellenten "stripped down full band arrangement" nimmt sie uns mit auf eine faszinierende Reise zwischen Country, Alternate Country und Americana, erstklassig produziert von dem umtriebigen, in der Szene zur Zeit mega-angesagten Dave Cobb (u.a. Jason Isbell, Chris Stapleton, Mary Chapin Carpenter), der auf dem Album auch nahezu alle Gitarren- und viele Keyboard-Parts übernommen hat. Die Stücke punkten mit wunderbar entspannter Instrumentierung und großartigen Melodien. Die Hitlieferantin für so viele Nashville-Stars ist selbst eine charismatische, fantastisch singende Interpretin, was sie mit diesem tollen Album einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis stellt. Sehr, sehr schön!

Hier noch ein vorzügliches U.S.-Review im Original:
Lori McKenna's back story is a country song brought to vivid yet unaffected life. Married with five children, the Massachusetts native began exploring her longstanding musical gifts - she wrote her first song at 13 - by playing for family and friends, who then forced her to attend a regional coffee house open mic. After two years of regular gigging with her poignant songs of everyday life and becoming a favorite among Boston folk fans, McKenna self-released her debut, "Paper Wings and Halo," then signed with Signature Sounds for her next three albums. Lightning struck when Faith Hill covered three McKenna songs on 2005's "Fireflies," which led to McKenna's opening gig for Hill and Tim McGraw's Soul2Soul Tour and a short-lived Warner Brothers contract. McKenna's last three albums have been indie releases, but her songwriting star continues to shine brightly; she's been covered by or contributed to over 30 artists, including Carrie Underwood, Keith Urban, Hunter Hayes and Alison Krauss, and just this year, she was Grammy nominated twice for her work on Little Big Town's "Girl Crush," winning for Best Country Song. "The Bird & the Rifle," produced by the perpetually busy Dave Cobb, shows once again that the amazing accomplishments she's notched over the past two decades have had little impact on her homespun, heartfelt perspective and presentation. Her wheelhouse has always been first person, mid-tempo reflections on the scuffed beauty and honest travails of day to day living, as evidenced by the lead track and first single, "Wreck You," where the song's narrator details a deteriorating relationship. The title cut examines a similarly troubled marriage from the viewpoint of the titular props, but quiet hope permeates "Always Want You," a little less quietly in "All These Things." Like McKenna's entire catalog, "The Bird & the Rifle" is gorgeously melancholy, a perfect snapshot evocation of life in all its imperfections, and her songwriting success is the small print of the American Dream, written parenthetically underneath the titles of a hundred songs we know and love and live. (Brian Baker / Country Standard Time)

Das komplette Tracklisting:

1. Wreck You - 3:18
2. The Bird & The Rifle - 4:24
3. Giving up on Your Hometown - 3:15
4. Halfway Home - 4:19
5. Humble & Kind - 4:03
6. We Were Cool - 3:22
7. Old Men Young Women - 3:42
8. All These Things - 3:05
9. Always Want You - 4:06
10. If Whiskey Were a Woman - 3:22

Art-Nr.: 9239
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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McKenna, Lori - lorraine [2011]
Viele vergleichen die fantastische Singer/Songwriterin aus Boston längst mit solchen Ikonen wie Patty Griffin und Lucinda Williams - und es scheint in der Tat so zu sein, als habe sie sich in dem elitären Kreis solcher Ausnahme-Künstlerinnen nun endgültig etabliert. Lori McKenna's sechstes Album "Lorraine" ist ein beeindruckender Nachweis dieser These, ein meisterliches Werk aussergewöhnlicher Singer/Songwriter-Kunst. Nahezu jeder von Nashville's Country-Superstars zwischen Faith Hill und Tim McGraw hat schon einen oder mehrere Songs im Repertoire, die von Lori McKenna geschrieben oder mitgeschrieben wurden. Unabhängig davon präsentiert sich McKenna auf ihrem neuen Album fernab von Nashville's Mainstream Country. "Lorraine" beinhaltet 13 ganz wundervolle, höchst melodische, edle Songperlen an der Schnittstelle zwischen Americana, Roots, Folk, Story-Telling und Alternative Country, alle in einem vollkommen natürlichen, erdigen, authentischen Gewand gehalten, zumeist in herrlich rootsigen, semi-akustischen "stripped-down"-Arrangement. Oft sind die Songs recht verhalten instrumentiert und dienen als eher unaufdringliche Unterstützung für McKenna's großartigen, kraftvollen Gesang. Zu der wunderschönen Begleitung von Klavier und/oder akustischen Gitarren gesellen sich dann nur hintergründige E-Gitarren-Fills und ebenso zurückhaltende Percussion. Aber es gibt dazwischen auch immer mal wieder einen Song voller Dynamik, wo knackige Drums einsetzen und rockige E-Gitarren (inkl. schöner Soli) den Ton angeben. Doch was immer aus den Lautsprechern kommt, es sind hinreissende Songs. Liebhaber solcher Künstler wie beispielsweise die schon erwähnten Patty Griffin und Lucinda Williams, Mary Chapin Carpenter, Nanci Griffith (Lori McKenna singt natürlich viel kraftvoller), Lynn Miles, Tift Merritt oder einem "weiblichen James Taylor" kommen kaum an diesem Album vorbei. Exquisit!

Das komplette Tracklisting:

1 The Luxury Of Knowing - 3:49
2 The Most - 3:05
3 If He Tried - 3:24
4 Lorraine - 4:13
5 You Get A Love Song - 3:49
6 Rocket Science - 4:19
7 Buy This Town - 4:02
8 All I Ever Do - 4:27
9 That's How You Know - 3:53
10 Sweet Disposition - 3:57
11 American Revolver - 4:04
12 Ladders & Parachutes - 4:05
13 Still Down Here - 4:03

Art-Nr.: 7287
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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The luxury of knowing
The most
If he tried
Lorraine
You get a love song
All I ever do
American revolver

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McKenna, Lori - the tree [2018]
Eine der am meisten respektierten und profiliertesten Singer-Songwriterinnen der Gegenwart beglückt uns erneut mit einem bestechend schönen, geradezu hinreißenden, neuen Album. Ihr voriges Werk, "The bird and the rifle" erhielt 3 Grammy-Nominierungen und heimste wahnsinnig viel Aufmerksamkeit bei der Americana Music Association ein. Außerdem schrieb sie im Jahre 2016 Geschichte, als sie als erste Frau überhaupt zum zweiten Mal hintereinander die Auszeichnung "Song auf the year" der amerikanischen Country Music Association gewann, und zwar für ihre Kompositionen von Little Big Town's "Girl crush" und Tim McGraw's "Humble and kind" Beide Songs waren dann auch noch bei den Grammys 2017 auf der Gewinnerlist. Ja, vor allem in der Countrywelt ist Lori McKenna als Songwriterin höchst etabliert. Aber was sie hier wieder an eigenem Material und eigener Musikalität abliefert, ist einfach faszinierend. "The tree" nimmt den Zuhörer mit auf eine von traumhafter Melodik geprägte Reise durch entspannte, manchmal etwas melancholische Gefilde, von sehr fein instrumentierter und abgestimmter Singer Songwriter-Kunst, veredelt in wunderbaren, semi-akustischen, meist sehr entspannten Full Band-Arrangements zwischen Americana, Roots, Folk und Country.Ihr Songwriting ist schlicht grandios und stellt sie längst auf eine Stufe mit Größen wie Patty Griffin, Mary Chapin Carpenter und Lucinda Williams. Exzellent produziert hat übrigens erneut der momentan allgegenwärtige "Guru" Dave Cobb (u.a. Chris Stapleton).11 absolute, neue Songperlen von Lori McKenna. Höchst beeindruckend, charismatisch und wunderschön!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

It's difficult to know where to start when praising Lori McKenna's "The Tree." It's so good in so many ways. Artists like Little Big Town and Tim McGraw have benefited greatly from recording McKenna songs, yet it's unlikely many mainstream country music fans recognize her name. Fans of Miranda Lambert and Kacey Musgraves, two women that consistently and effectively write straight from the heart, would love McKenna's songs -- if only given the chance.
McKenna writes with incisive emotional intelligence, which is why "A Mother Never Rests," a song praising mothers, deftly avoids anything resembling cliché or simplistic sentimentality. Lines like, "She only sits for a minute/She's a hummingbird in the living room," paint an accurate picture that trumps any Hallmark card. McKenna closes with "Like Patsy Would," which finds her aiming to "sing it like Patsy (Cline) would." And to prove her point, she writes and performs a few songs that Cline would have been proud to sing, and she sings them just like a broken-hearted Cline. "You Won't Even Know I'm Gone," sung over a simple, finger-picked arrangement, is an underappreciated woman's goodbye note. It's as heartfelt and tragic as "By the Time I Get to Phoenix." "You Can't Break A Woman" also details a bad relationship, only in the case, the woman has decided to stick it out and stay. "Whiskey breath don't faze her anymore," she concedes.
Two of the centerpiece songs concern aging. "People Get Old" grapples with the mystery of aging. "If we live long enough, the people we love get old," McKenna muses. This is track is followed by "Young and Angry Again," a song that longs for youthful days of irresponsibility. Country radio is oversaturated with songs about high school glory days, but McKenna reaches for feelings far deeper than mere memories of high school sweethearts; she wants to recapture an elusive mindset only found in the young.
The title track meditates on identity. As much as we like to think of ourselves as dynamic and ever-changing, the saying "The apple never falls far from the tree" oftentimes proves too true. No matter how far we may think we've strayed from our roots, we're sometimes more like that stable and unmovable tree than we'd like to believe. We rarely move too far away from the house that built us.
Lori McKenna's "The Tree" can be likened to a long and meaningful evening with a dear friend, where the conversation delves deeply into the most significant issues in life. Sometimes it hurts. Sometimes it heals, but it's always never less than unavoidably engaging.
(Dan MacIntosh / Country Standard Time)

Das komplette Tracklisting:

1. A Mother Never Rests - 2:45
2. The Fixer - 3:28
3. People Get Old - 3:42
4. Young and Angry Again - 3:37
5. The Tree - 3:23
6. You Won't Even Know I'm Gone - 2:17
7. Happy People - 3:26
8. You Can't Break a Woman - 3:13
9. The Lot Behind St. Mary's - 3:30
10. The Way Back Home - 3:02
11. Like Patsy Would - 2:58

Art-Nr.: 9655
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
A mother never rests
The fixer
Young and angry again
The tree
Happy people
You can't break a woman
Like Patsy would

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McKinney, Mark - get it on [2007]
Großartiger, dynamischer, würziger, "straight and rowdy rockin', Guitar-driven Outlaw Country and Southern-fueled Countryrock" voller simpler und prächtug hängen bleibender Songs, die einfach nur einen Heidenspaß bereiten. "He blends his musical tastes as easily as drinking beer and eating barbecue", heißt es in einem texanischen Review - und besser kann man es kaum ausdrücken. Fast hätte der aus Big Spring, Texas stammende, mittlerweile aber in Austin lebende Mark McKinney (äußerlich ein Shooter Jennings-Typ), den die texanische Presse mittlerweile als "one of Texas Music's hottest rising Country artists" bezeichnet, seine Musikerkarriere aufgrund gesundheitlicher Probleme schon wieder aufgeben müssen, bevor sie erst richtig begonnen hatte. Glücklicherweise jedoch bekam er seine Psyche und seine Physis wieder hundertprozentig in den Griff, wobei ihm sein guter Freund und Produzent des nun vorliegenden klasse Debuts, Rob Dennis (arbeitete u.a. bereits für Lynyrd Skynyrd und Cross Canadian Ragweed), nicht nur hilfreich zur Seite stand, sondern ihn auch für sein eigenes Label "Super Loud Music" (ein herrlicher Name) verpflichtete. "Get it on" ist ein klasse Album geworden! Die CD wurde in Nashville produziert, was sich für den Texaner McKinney aber keineswegs als Nachteil erwies, da Dennis stets eine unbeschwerte, "junge", erdige und würzige Note beibehielt. McKinney's Intension liegt eher im Southern Rock inspirierten New Country, der hier herrlich "schonungsloser" und geradeaus dargeboten wird. Bei praktisch allen Stücken (bis auf den recht lustigen Abschlusstrack "The Myspace Song", der rein akustisch instrumentiert ist) geht ordentlich die Post ab. Trotzdem bleiben die durchweg eingängigen Melodien, Strophen und Refrains nie auf der Strecke. Ganz im Gegenteil, man wird zum begeisterten Mitsummen, -singen und -wippen regelrecht animiert. Besonders bei Benutzung des Kopfhörers kommt der Klang der großartigen Produktion besonders zum Tragen. Zu seinen Einflüssen sagt MacKinney: “Although I grew up listening to country legends like Willie Nelson and Charlie Daniels, I was also heavily influenced by rock and pop.” Und genau so sind die Songs auch gestrickt. Die Spuren Willie's und Waylon's sind deutlich erkennbar, aber auch die von Lynyrd Skynyrd und Montgomery Gentry. Streut man noch eine Prise Reckless Kelly und jungen "Red Dirt"- und Southern orientierten Bryan Adams ein, dann passt die Mixtur in etwa. Das Album ist in den Worten Mark McKinney's “a journey through the mind of a Southern man"! Eingespielt haben die ausnahmslos von Mark geschriebenen Stücke höchst bekannte und fähige Nashville-Musiker wie u.a. Chad Chromwell, Russ Pahl, Troy Lancaster, Mike Rojas, Larry Beard und Steve Hinson. Mit dabei ist auch Background-Röhre Bekka Bramlett, die mit dem stark singenden Protagonisten hervorragend harmoniert. Einzelne Songs herauszunehmen fällt irgendwie schwer, da sie wirklich alle ihren Reiz und ihre Stärken haben. Es wird viel mit satten E-Gitarren und würzigen Slide-Linien gearbeitet, die die rhythmische Drum-, Bass- und Acoustic-Gitarren-Untermalung immer wieder bestens ergänzen. Klavier (bei "Fall"), Orgel (bei "Get Your Country On" und "Stranger Things"), Dobro (bei "Addicted"), Harmonika ( bei"Bonfire") und Steelguitar (ebenfalls bei "Bonfire" sowie "Reckless In Texas") werden je nach Thematik des Songs harmonisch integriert. Troy Lancasters Gitarrenspiel bringt jede Menge Southern Rock-Feeling in die Stücke. Bei "Stompin’ Ground" erinnert das Führungsriff klar an Lynyrd Skynyrd und bei "Fall" das Break stark an alte 38. Special-Tage ("Wild-Eyed Southern Boys"-Phase), "Party Fool" hat einen swampigen Outlaw-Touch, "Get Your Country On" könnte aus dem Repertoire eines Travis Tritt oder von Van Zant stammen. Toll auch das furios stampfende "Addicted", das mit filigranen Dobro-Fills glänzt und vor allem die richtig dreckigen "Backs" von Bekka Bramlett eine unerhört rotzige" Note bekommt. Ganz stark kommt der famose, voll im Saft stehende, dabei herrlich melodische, ass-kicking Southern-/Outlaw-Countryrocker "Bonfire" mit seinen fetten E-Gitarren, den wunderbaren Steelguitar-Linien und der schön bluesigen Mundharmonika! Mark McKinney weiß aber auch auf reinem Country-Parkett zu gefallen: "Reckless in Texas" ist ein schön traditionell dahingaloppierender Song mit viel Retro-Western-Flair, erzeugt durch tippelnde Drums, eine surrende Steel und eine typische Bariton-E-Gitarre. Sonst geht es aber wieder, wie bereits erwähnt, durchgehend knackig und dynamisch zur Sache, wie die Gute Laune verbreitenden Stücke "Story Of My Life", "Deal Breaker" (hat etwas von rockigen Sawyer Brown), "Stranger Things" (dezentes Heartland-Flair,) oder "Are We Doing This" (erinnert ein wenig an Bobby Pinson-Stücke). Fazit: Mark McKinney startet mit seinem Debut gleich voll durch (passend dazu die Front- und Backcover-Photos, wo McKinney vor einem rasanten, PS-protzingen Trans-Am posiert) und mischt in seiner texanischen Heimat die Szene bereits ordentlich auf. Lustig im übrigen auch die "Warnung" im Innen-Cover des Albums: "This CD contains Super Loud Music, Mark McKinney will not be held responsible for any damaged ear drums or audio equipment. Playing this CD at a high volume will lead you to Good times". Quatsch - wer wird denn diesen Typen mit seiner temperamentvollen, Southern-getränkten New Country-Musik für irgendwelche Schäden verantwortlich machen? Nix da, das Zeug macht doch einfach nur Laune! Also: Schießen wir alle Warnhinweise in den Wind und empfehlen ganz einfach: "Get it on and play it loud"! (Daniel Daus / J.T.)

Art-Nr.: 5452
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Comfortable in this skin
Stompin' ground
Bonfire
Get your country on
Addicted
Deal breaker

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McLean Band, Jamie - completely [2010]
Wir sind begeistert! Was für ein Quantensprung für Jamie McLean und seine Band (McLean "firmiert" jetzt nicht mehr unter seinem eigenen Namen, sondern als Jamie Mclean Band - was seinen exzellenten Mitstreitern sicher auch mehr als gerecht wird). "Completely" ist, man könnte es geradewegs auf den Titel beziehen, in der Tat McLean's komplettestes und klar bestes Album bisher. Was für ein Könner der begnadete New Yorker "guitarslinger" und etatmäßige Gitarrist der New Orleans Funk-/Jazz-/Bläser-Institution "Dirty Dozen Brass Band" ist, hat er schon auf seinen Vorgängeralben bewiesen, doch welch einen großen Schritt nach vorn er noch einmal in puncto Frische, Songwriting, Songstrukturen, Musikalität, Arrangements und Melodik vollzogen hat, ist enorm. Von vorn bis hinten, ohne jeden schwachen Song, bietet "Completely" eine großartige Ansammlung prächtiger, von wunderbaren Melodien durchzogener, überaus gefälliger, gut hängen bleibender, dabei absolut würziger, immer die nötige Portion "grit" versprühender, erdiger Gitarren Rootsrock-Nummern, deren gepflegtes, knackiges Midwestern- und Heartland Rock-Flair vor allem auch mit einer ordentlichen Portion an überaus inspirierten, sehr markanten, aus tiefstem Herzen kommenden Blues-, Soul-, Southern Rock-, Groove-, und Jam-Zutaten aufwarten kann. So muß das sein, denn dies ist genau das Terrain, auf dem McLean zu Hause ist. Das entspricht seinem Naturell. Der Mann, im übrigen ein guter Kumpel der erweiterten Widespread Panic-"Familie", vereint diese Southern-, Blues-, Soul und Traditional American Rock-Einflüsse mit einer unwiderstehlichen Melodik und verleiht dem Ganzen ein großartiges, dabei sehr zeitgemässes, Retro-Ambiente. "You may be among those who already recognize McLean as an emerging player in that place where Southern and streetwise rock, roadhouse blues, downtown R&B and swampy soul music find communion", heisst es in seiner Biographie. Ja, das sind wir - und die beschriebene Stil-Mischung trifft bei dem neuen Werk voll und ganz zu. Im Mittelpunkt steht neben McLean's charismatischem Gesang natürlich sein bemerkenswertes, exzellentes Gitarrenspiel. Er ist schon ein kleiner Magier an den 6 Saiten, der an seinem Instrument genauso explodieren und sich mit wirbelnden, schnellen Volldampf-Soli die Finger "blutig" spielen kann, der andererseits aber auch vollkommen locker, flüssig und sehr gefällig agieren kann. Dabei spielt er immer würzig, erdig und entlockt seiner Gitarre einen schön satten, saftigen, oft wunderbar southern-mässigen Sound. Die Gitarrenläufe sind keineswegs ellenlang, haben dafür aber mächtig Feuer und Biss, strahlen viel Spielfreude aus und kommen dennoch immer auf den Punkt. Oftmals, und das gibt dem Sound zusätzliches Volumen, werden die kernigen, fleischigen Gitarren von einer vollmundigen Hammond-Orgel und tollen Wurlitzer Piano-Klängen ergänzt. Alles in allem klingt die Musik zuweilen wie eine wunderbare Mischung von Zutaten solcher Kollegen wie den bereits erwähnten Widespread Panic und sehr rootsigen, erdigen Tom Petty & the Heartbreakers mit einem Schuß southern-orientiertem, gut rockendem John Mellencamp. Zu der Vielzahl von Inspirationen, die den Sound der Band definieren, sagt McLean selbst: "The band dynamics of the Rolling Stones and The Allman Brothers Band, the searing impact of Stevie Ray Vaughan and the sophistication of George Benson on guitar, the varied examples of Bob Dylan, The Black Crowes and Paul Simon as writers, were among the landmarks that helped us chart our course". Ausgedehte Touren hat die Jamie McLean Band beispielsweise auch schon mit Gov't Mule hinter sich, was ebenso bestens passt. Überhaupt ist die Band vor allem auch im Jamrock-Circuit prächtig im Geschäft, wo ihre Fanbase, auch aufgrund ihrer bekannt starken Live-Performaces, in Windeseile steigt. Momentan stehem sie kurz vor einer gemeinsamen Tour mit Gregg Allman. Wie gesagt, das Album ist von vorn bis hinten aussnahmslos stark. Songs besonders herauszuheben erübrigt sich damit weitestgehend, denn sie sind samt und sonders von hervorragender Qualität. Beispielsweise der locker flockig nach vorn gehende, einen tollen Drive aufbauende, southern-soulige, überaus melodische, flotte Rootsrocker "Diamond plate" (würzige Lead-Gitarre, tolle Hooklines, feuriges Solo, großartiger Gesang), der sehr riffige, "catchy" Heartland Rocker "Completely" (satte E Gitarren-Riffs, klasse Orgel-Sound), der raue, dreckige, massive, fetzige, jammige, viel Dampf produzierende Knaller "Peace and glory" (hat ordentlich Southern-Feuer, herrlich Gas gebender Drum-Groove, klasse Orgel-Fills und ein lautes, wildes, zündendes, abgehendes, "slingendes" Gitarrensolo des Meisters), das herrlich lockere, wunderbar die Freiheit einer "breezy freeway cruise" einfangende "Checkmate", der geradeaus und druckvoll rockende Southern-/Roots-Riff-Kracher "Brother", oder auch die traumhaft schöne, melodische, tief im Southern Soul verwurzelte, bluesige Ballade "Bible". Die Jamie McLean Band hat ohne Frage mit "Completely" ihr bisheriges Meisterstück abgeliefert. Hut ab, Jungs - so kann's weitergehen. Dieser mit "Schmackes" soundende musikalische Motor läuft herrlich rund - und er läuft auf Hochtouren! Herrlich! Nicht nur das in Jamrock-Kreisen so renommierte, amerikanische "Relix"-Magazin prognostiziert der Truppe eine große Zukunft...

Das komplette Tracklisting:

1. Diamond Plate 4:03
2. Completely 4:42   
3. Peace and Glory 3:30   
4. Natalie 4:28   
5. Cupids Greatest Thief 3:29   
6. Checkmate 3:54
7. Summer Rain 4:18
8. Brother 3:44
9. Ain't Nobody Like My Baby 4:54
10. Hold On Tight 4:07
11. Bible 3:18

Art-Nr.: 6973
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Diamond plate
Completely
Peace and glory
Natalie
Checkmate
Brother
Bible

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McMurtry, James - just us kids [2008]
Großartiges neues Album des eigenwilligen texanischen Singer/Songwriters! Rauer, dreckiger, bissiger Rootsrock/Americana mit überaus engagierten, sozial- und politisch-kritischen Texten. Schöner, rougher Gitarrensound, teils mit klasse Piano-Unterstützung. Wirkt zuweilen wie ein kauzige Kreuzung aus Warren Zevon und Neil Young, allerdings deutlich behaftet mit dem Rootsdreck des Lonestar-States! Wieder einmal eine beeindruckende Vorstellung von McMurtry!

Art-Nr.: 5658
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bayou tortous
Just us kids
Cheney's toy
Freeway view
Fire line road
The govenor

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Mead, Chuck - close to home [2019]
5 lange Jahre sind seit seinem letzten Werk vergangen, doch nun meldet sich Chuck Mead, ex-Kopf der in den Neuzigen so erfolgreichen Neo Traditional Honky Tonker BR5-49, mit einem höchst beeindruckenden, ja bärenstarken, neuen Album zurück. "Close to home" ist in Memphis entstanden und eine packende, genauso erfrischende, wie spielfreudige Kombination aus klassischem Country, Honky Tonk, Countryrock, Americana und Rockabilly, alles eingetaucht in einen wunderbaren, typischen, soulful "swampy, modern Memphis sound", mit einem Hauch von nostalgischer "Sun Studios"-Atmosphäre. Nicht selten fallen einem bei diesen durchweg prächtigen, in erstklassige Melodien gefassten Songs, solche Bands wie etwa Mark Stuart und seine großartigen Bastard Sons Of Johnny Cash ein, aber auch zarte Spuren des frühen Dwight Yoakam oder Marty Stuart sind wahrnehmbar. Was für eine aufregende Kombination. Dazu passt die herrliche Instrumentierung aus tollen, dynamischen E-Gitarren (vereinzelt auch mit faszinierenden Bariton E-Gitarren), sich immer wieder sehr angenehm durch die Songs schlängemder Pedal Steel (großartige Solo-Einlagen), ausgewogen eingesetzten Keyboard-Ergänzungen und einer prächtig auf das Ganze abgestimmten Rhythmus-Fraktion. Alles wirkt wunderbar frisch und dennoch auch natürlich dreckig und rau. Einfach klasse! Los geht's mit dem von erdigen E-Gitarren bestimmten, ordentlich nach vorn stampfenden, rockin & rollin' Country-Knaller "Big bear in the sky", gefolgt von dem straight "rockenden", mit einer prächtigen Melodie und herrlichen Pedal Steel-Linien (starkes Solo von Carco Clave) versehenen, "early Yoakam"-ähnlichen, lupenreinen. lässigen, knackigen Honky Tonker "I'm not the man for the job". Zwei großartige Nummern, stellvertretend für einen starken Track nach dem nächsten. Ob beispielsweise der leicht bluesige, mit einer feinen Portion Memphis-Soul angereicherte Americana-/Countryrocker "My baby's holding it down" (sehr schöne Melodie, klasse E-Gitarren-Spiel von Mead, feine Orgel und E-Piano-Klänge, dezente "One of these nights" Eagles-Reminiszensen), die so natürliche, honky-tonkige Retro-Countrynummer "Close to home" (tolle Pedal Steel-/Bariton E-Gitarren-Kombination), der ordentlich in die Beine gehende Country Rock'n Roll-/Rockabilly-Feger "The man who shook the world", das schnörkellose, wunderbar ins Ohr gehende "Billy doesn't know he's bad" (lupenreiner Country/New County vom Allerfeinsten), oder das leicht swampige, mit einem prächtigen CCR-/John Fogerty-Vibe in Szene gesetzte "Shake" - dieses Album macht von vorn bis hinten einen Riesenspaß. Wohl eine der besten Arbeiten des Mannes aus Lawrence/Kansas nach seiner BR5-49-Zeit. Ein echt großer Wurf von Chuck Mead!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

There are precious few artists keeping the sound of classic honky tonk alive in today’s fractured marketplace. After all, the contemporary country crowd that buys “product” isn’t particularly interested in the old school music of Johnny Horton that Chuck Mead loves. But as the co-founder of BR5-49 with whom he released seven albums, and as a solo artist with three previous deep C&W roots discs to his name, you can depend on Mead to keep the honky-tonking fires alive and burning.
Along comes producer/engineer Matt Ross-Spang. In conjunction with Mead, they decide to change the blueprint for solo release number four (and his first in five years). While pure honky-tonk is still very much on display in tracks such as the “Close to Home” title tune and “Tap Into Your Misery,” Spang moves Mead to record in Sam Phillips’ Memphis studio. This adds a layer of dusky swamp, blues and rockabilly to the country proceedings, expanding Mead’s palette and sound.
On “Shake,” he borrows a moody lick from Creedence Clearwater Revival. For “The Man Who Shook the World” he nails a NRBQ-styled rocker, and in “My Baby’s Holding It Down,” Mead taps into a sharp balance between pop and Americana in a slow-burn rocker with a bit of an old Eagles vibe. He’s still got his sense of humor though as you can tell just by the title of the Chuck Berry “Rock and Roll Music” rip “Daddy Worked the Pole.” It’s the story of the singer’s dad who worked on a telephone pole so his mom didn’t need to work the pole in the exotic club where they met … until they switched supporting each other.
Even further afield is the jittery reggae of “I’m Not the Man for the Job,” (Mead describes it as “rocksteady from San Antonio”) which adds pedal steel to its Jamaican rhythm for a unique juxtaposition which seems odd on paper but works well in execution. He goes countrypolitan too on the sweet Glen Campbell-influenced “There’s Love Where I Come From,” as close to a commercial single as Mead has ever come. And the opening “Big Bear” rocks hard with twang guitar reverb pushed to 10. Even the pure country of “Billy Doesn’t Know He’s Bad” has a weird lyrical twist that shows sympathy for an outlaw with mental problems.
Diverse? You bet, but Mead holds it together with his twangy, cool voice and a sense of roots that conveys he’s a country guy at heart looking to expand his boundaries … but not too far. The disc is like the best jukebox you ever heard in a sleazy, punky country bar, perhaps like the broken down Seeburg pictured on the back sleeve. Plunk down your quarter and wherever the needle falls, you’ll end up on the dance floor. (Hal Horowitz / Amarican Songwriter)

Das komplette Tracklisting:

1. Big Bear in the Sky - 2:44
2. I'm Not the Man for the Job - 3:12
3. My Baby's Holding It Down - 3:11
4. Better Than I Was (When I Wasn't so Good) - 4:06
5. Daddy Worked the Pole - 3:31
6. Close to Home - 3:00
7. The Man Who Shook the World - 3:53
8. Billy Doesn't Know He's Bad - 4:02
9. Tap into Your Misery - 3:46
10. Shake - 4:10
11. There's Love Where I Come From - 2:33

Art-Nr.: 9834
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Big bear in the sky
I'm not the man for the job
My baby's holding it down
Close to home
The man who shook the world
Billy doesn't know he's bad
Shake

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Mead, Chuck - journeyman's wager [2009]
Ex BR5-49 Frontmann Chuck Mead mit seinem ersten Solo-Album! Mead, ein fantastischer Musiker und großartiger Sänger, wahrt auf der einen Seite die traditionelle Hillbilly-/Honky Tonk-Note seiner ehemaligen Band und entfernst sich damit gar nicht mal so weit von deren Philosophie, andererseits lässt er in seine Musik aber auch deutlich rootsigere Americana-Strömungen und ein ordentliches Alternate Countryrock-Flair einfliessen. Das passt prächtig zusammen. Das Songmaterial bewegt sich durchweg auf einem erstklassigen Level. Begleitet wird er von einer Crew großartiger Musiker aus dem Roots-/Americana-Sektor, wie zum Beispiel Mike Henderson (Mandoline, Baritone Gitarre), Kenny Vaughan (Gitarre), Mark Miller (Bass), Mark Horn (Drums), Pat Sivers (Steel) und bei zwei Stücken auch von Audley Freed (ex The Black Crowes) an der Lead Gitarre. Produziert in einem schön rootsigen Ambiente hat Ray Kennedy (u.a. Steve Earle, Lucinda Williams)! Zu den Highlights des Albums zählen solche Nummern wie der mit einem klasse Rockabilly-Flair verzierte, rootsige Countryrocker "Out on the Natchez trail" (starke Orgel-Fills und E-Gitarren), die staubtrockene Americana-Ballade "Gun metal gray" mit ihrer bluesigen Harp- und dreckigen Electric Baritone Gitarren-Begleitung (beides Mike Henderson), das traumhaft melodische, sich in einem herrlichen Western-Gewand präsentierende, traditionell verwurzelte "Albuquerque" (tolle Mandolinen-, Steel-, E-Gitarren-Begleitung), die ein gewisses Joe Ely Texas-Feeling versprühende, staubige, aber erneut durchaus traditionell fundamentierte Country-Ballade "Up on edge hill" (wieder starkes Baritone-Spiel von Henderson), das dreckig rockende, von würziger, rauer Lead-Gitarre duchzogene "I wish it was Friday", der knackige, herrlich lebendige, melodische New Country-Knaller "A long time ago" (die im übrigen von Mark Collie co-komponierte Nummer kommt in einer klasse Gitarren-/Steel-Begleitung), der pure, total traditionelle, Steel- und Piano-getränkte Honky Tonker "In a song", oder auch das großartige Beatles-Cover "Old brown shoe" (es ist die einzige Coverversion), aus dem Mead einen abgefahrenen, dynamischen Hillbilly-/Rockabilly-Feger macht, der auch The Derailers gut zu Gesicht stünde. Alles in allem ein prächtig gelungenes Solo-Debut von Chuck Mead. Die von den Fans so geliebten BR5-49 liegen auf Eis und eine Reunion erscheint mehr als zweifelhaft, doch so lange deren ehemaliger Sänger und Gitarrist solche Alben präsentiert, vermisst man sie auch nicht. Klasse!

Das komplette Tracklisting:

1 Out on the Natchez Trail - 3:21   
2 Gun Metal Gray - 4:45   
3 She Got the Ring (I Got the Finger) - 3:23   
4 Albuquerque - 4:02   
5 Up on Edge Hill - 4:45   
6 I Wish It Was Friday - 3:19   
7 A Long Time Ago - 4:17   
8 After the Last Witness Is Gone - 2:53   
9 In a Song - 3:57   
10 Old Brown Shoe - 3:18   
11 No Requests - 3:49

Art-Nr.: 6399
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Out on the Natchez trail
Albuquerque
Up on edge hill
I wish it was Friday
A long time ago
In a song

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