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Mellencamp, John - trouble no more [2003]
John Mellencamp ist weiterhin in Top-Form! "12 authentic American songs", heißt es auf dem Sticker seines neuen Albums "Trouble no more"! Und genau das ist es! Mellencamp läßt seiner Kreativität und seinen Neigungen freien Lauf ,und präsentiert seinen Fans ein großartiges, rauhes Roots-Album, vollgepackt mit, zumeist aus den 60igern stammenden, erdigen und dreckigen Coverversionen von Leuten wie Howlin Wolf, über Skeeter Davis bis hin zu Lucinda Williams. Auch ein paar Public Domain-Traditionals verpaßt er seinen Anstrich! Und was soll man sagen: Hut ab, das Resultat ist allererste Klasse! Mellencamp's Gesang war nie besser. Alle Stücke sind mit seiner Band (Andy York, Mike Wanchic, Dane Clark, Toby Myers, Miriam Sturm...) live im Studio eingespielt. Das Ergebnis sind Aufnahmen ala "Rough harvest", nur ist der Sound noch rauher, noch rootsiger, noch erdiger und um Längen besser. Voller Emotionen und mit großer Intensität trägt Mellencamp die Stücke vor. Dabei harmoniert er prächtig mit der Band. Es entsteht eine geradezu erdrückende atmosphärische Dichte, die gleichzeitig eine regelrecht knisternde Spannung auslöst. Alles klingt sehr direkt! Die Produktion trifft ohne Firlefanz genau auf den Punkt! Das volle Roots-Programm wird geliefert: Blues, Folk, Country... - alles herrlich roh! Los geht's mit dem Robert Johnson-Cover "Stones in my paaway", einem derben, dreckigen, schwülen Delta-Blues, geprägt von brodelnder und swampiger Slide E-Gitarre und herrlichem, auf den Punkt gebrachtem, direktem Drumming. Ähnlich gelagert spielt er den 6-minütigen Acoustic Southern-Blues "Death letter", ein Son House-Stück, mit toller Acoustic Slide, ehe er sich für Woody Guthrie's "Johnny Hart" gekonnt in lockere, gut abgehende, rootsige Folkrock-Gefilde begibt. Dabei herrscht ein wunderbar intimes, rohes Feeling. Wir hören tolle Acoustic Gitarren, starke Fiddle und großartiges Drumming! Bei dem Dicky Doo & the Don'ts-Klassiker "Teardrops will fall", den man ja auch sowohl von Wilson Pickett, als auch von Ry Cooder kennt, spielen sich die Jungs dann in allerbester "Lonesome jubilee"-, "Scarecrow"-, "Small town"-Manier richtig in Fahrt. Rootsrock pur - zwar sehr melodisch, aber schön satt, trocken und roh! Schwung und Drive bestimmen auch das Traditional "Diamond Joe" mit seiner starken Fiddle und der gut dazu passenden Mandoline - wieder ein staubtrockener Rootsrocker mit einer prima Melodie. Dreckig, rauh und derb kommt die Willie Dixon-Nummer "Down in the bottom", tolles Akkordeon, im Zusammenspiel mit Fiddle und Mandoline, begleiten das Cajun-infizierte Lucinda Williams-Cover "Lafayette", und nostalgisch wird's in dem 50iger Skeeter Davis Country-Pop-Heuler "The end of the world". Das Finale des Albums bildet der Titel "To Washington", ein Traditional, dem Mellencamp einen neuen Text verpaßt hat, in dem er Präsident Bush für dessen Kriegskurs schwer anklagt. Starkes Album! Rauh, roh, rootsig, kraftvoll, authentisch, ehrlich!

Art-Nr.: 1941
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Mellons, Ken - sweet [2004]
"Jukebox junkie" (so der Titel seines größten Hits) Ken Mellons ist wieder da mit einem neuen Album! Erneut bietet der talentierte Songwriter und hervorragende Sänger allerbeste, lupenreine, traditionelle Countrymusic zwischen seinen großen Helden George Jones und Lefty Frizzell, zwischen Tracy Lawrence, Joe Diffie und John Michael Montgomery, oder George Strait und Alan Jackson. Für Traditionalisten ist "Sweet" ein Genuß! Auch Mellons wurde völlig unverständlicherweise von Nashville's Labelbossen fallengelassen, wohl deshalb, weil er sich musikalisch einfach nicht verbiegen wollte. Sein Ding ist astreine Countrymusic ohne jeglichen Firlefanz. Und genau die präsentiert er mit Herz und Seele! Poppige Zutaten sind ihm völlig fremd! Ken bietet 12 klasse, neue Songs voller Fiddles, Gitarren, Steels, Dobros und Pianos, mal knackig und dynamisch, mal locker und flockig, mal träumerisch.. - eben mit allem, was das "Pure Countryherz" begehrt. Auch die Linedancer kommen auf ihre Kosten! Unter den Musikern: Steve Turner (drums), Brent Mason (guitars), Scotty Sanders (steel), Glenn Duncan (fiddle), Earl Scruggs (banjo), Mike Chapman (bass), Vince Gill, Rebecca Lynn Howard, George Jones (background vocals), usw.! Zu den voller Hitpotential steckenden Highlights des Albums gehören Songs wie die knackige, von feinem Honky Tonk Piano, schöner Steel und Fiddle, sowie klasse E-Gitarre bestimmte, dynamische Roadhouse-Countrynummer "Smack dab", das lockere, melodische, Steel-getränkte "Just what I'm wantin' to do", der fetzige Roadhouse Honky Tonker "Climb my tree", das frische, mit Dobro, Banjo und lockeren Gitarren instrumentierte, lässige, etwas grassig angehauchte, semi-akustische "Interstate gypsy", die romantische Ballade "All I need is a bridge", das sonnige, von einem leichten Tropic-Flair umgebene, lockere "Any time any place", oder der liupenreine Barroom-Honky Tonker "Institute of honky tonks"! Ken Mellons war nie besser! Seine im Booklet aufgeführten "special thanks" gehen unter anderem "to all the country music fans who love traditional, hardcore, honky-tonk country music". Und genau die können sich auch bei ihm für dieses feine Album bedanken!

Art-Nr.: 2709
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Smack dab
Climb my tree
Interstate gypsy
Institute of honky tonks

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Mellons, Ken - the best of ken mellons [2001]
Nein, das ist kein "Greatest hits"-Album von Ken Mellons, sondern ein "echt" neues, mit 9 neuen Tracks und einer Dance-Mix-Version seines bekannten Hits "Jukebox junkie". Man hört wieder deutlich, wer seine großen Helden mit Vorbildfunktion sind. So präsentiert er gelungene Countrymusic mit Einflüssen von George Jones, Vern Gosdin, John Anderson und vor allem Keith Whitley. Produziert hat wieder Jerry Cupit, der auch für seine beiden anderen Alben, Mitte der Neunziger, hinter den Reglern saß.

Art-Nr.: 1566
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,84

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Merritt, Tift - another country [2008]
Für die Kritiker und Genre-Medien, für ihre Fans sowieso, war und ist Tift Merritt seit ihrem Debut "Bramble rose" aus dem Jahre 2002 DIE neue Roots-/Alternate Country-/Americana-Singer-Songwriterin, deren Stern dermassen hoch und hell über der Szene leuchtet, wie es seit vielen, vielen Jahren weit und breit kein anderer tut.. Nach dem zweiten, ebenso starken Werk "Tambourine" (2004), das ihr sogar eine Grammy-Nominierung einbrachte, nahm sie sich, außer hin und wieder mit ihrer großartigen Band ein paar Gigs zu spielen, eine längere Auszeit und zog sich des öfteren in Länder fernab ihrer Heimat North Carolina zurück, in denen sie kaum einen Menschen kannte. Ein längerer Aufenthalt im französischen Paris und die damit verbundenen Erfahrungen (die Geschichte dazu kann man im Booklet nachlesen) inspirierte sie schließlich zu den meisten Songs ihres neuen, jetzt vorliegenden, treffend mit "Another country" betitelten Werkes, das ihr bis dato emotionalstes und persönlichstes ist, und schlichtweg wieder einmal zu ein Urteil zulässt: Ein Meisterwerk! Was uns diese charismatische Künstlerin beschert, ist ein traumhaft schönes Americana-Album voller Roots-, Alternate Country- und Memphis Soul-Bezüge, mit exquisiten Songs, die einerseits eine unwiderstehliche Frische und Lockerheit ausstrahlen, andererseits jedoch ohne jeden "glamourösen Pomp", trocken und auf den Punkt genau von George Drakoulias (u.a. The Jayhawks, The Black Crowes, Tom Petty) produziert wurden. Die Melodien stecken voller Faszination und bahnen sich, egal ob bei den flotten Nummern oder den so gefühlvollen Balladen, mit all ihrer Magie ihren Weg tief in unsere Gehörgänge um ein musikalisches Hochgefühl der Glückseeligkeit auszulösen. Die großartigen, sie begleitenden Musiker, -neben ihrer Touring-Band sind das beispielsweise die beiden Gitarristen Charlie Sexton und Doug Pettibone (Lucinda Williams)-, umgarnen die immense Aura dieses Ausnahmetalents zu jeder Zeit mit ihrer prächtigen, genauso unaufdringlich wie effektiv eingesetzten Spielkunst, deren Arrangements perfekt auf Tift zugeschnitten sind. Klare, erfrischende Acoustic Gitarren, trockene, würzige, aber nie zu sehr im Vordergrund auftrumpfende Electric Lead-Guitar, fein integrierte Piano- und Orgel-Additionen, eine rootsige, großartige Rhythmusarbeit, wie auch mal eine Mundharmonika, eine Mandoline oder eine genüßlich eingesetzte Pedal Steel bestimmen das jederzeit unbeschwerte, lockere Geschehen. Ob schwungvollere Nummern wie beispielsweise "Something to me" (herrlich flockige Acoustic Gitarren-Riffs, dezente Steel-Fills, eine umwerfend schöne Melodie, dazu ein dezentes, aber ganz großartiges E-Gitarren-Solo von Sexton), das grandiose "Broken" (toller Rootsrocker mit etwas Tom Petty-Feeling, trockene E-Gitarrem-Linien, abermals exzellente, im Hintergrund wimmernde Steel-Fills und eine traumhafte Melodie), "Hopes too high" (wunderbarer, ruhiger, doch locker flotter, frischer, semi-akustischer Alternate Country), "Tell me something true" (eine regelrechte R&B-/Motown-/Roots-Perle, die gar ein gewisses Diana Ross-Feeling verbreitet), und der dreckige, erdige Rootsrocker "My heart is free" (raue E-Gitarren, klasse Solo und wieder einmal eine hinreißende Melodie), oder die hingebungsvollen Balladen wie etwa das lieblich vorgetragene, exzellente Titelstück "Another country" (ruhiges Pianospiel, lockere Melodie, dezente Steelguitar, feinste E-Gitarren-Licks), der wunderschöne "blue-eyed Soul" von "Morning is my destination" (hier lässt gar eine Dusty Springfield grüssen), das fragile, semi-akustische "Keep you happy", oder das langsame, dennoch recht knackig rockende, sehr persönliche "I know what I'm lookin' for" - das Songmaterial ist ohne jede Ausnahme ganz groß! Ein Sticker auf der Coververpackung untermauert mit "The most accomplished new American female singer-songwriter to emerge in a decade" noch einmal unsere eingangs erwähnte Einschätzung - und mit "Another country" hat Tift Merritt, zumindestens was die jüngere Vergangenheit angeht, den Status und die Bedeutung einer Lucinda Williams, Emmylou Harris, Patty Griffin, Sheryl Crow & Co. endgültig erreicht. Die Americana-Welt liegt ihr zu Füßen!

Art-Nr.: 5493
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Something to me
Broken
Another country
Hopes too high
My heart is free

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Merritt, Tift - bramble rose [2002]
Ein neuer, hell leuchtender, lieblicher Stern am Roots/Americana/Countryrock-Himmel ist aufgegangen. Eine ganze Zeit schon ist die junge Singer/Songwriterin aus North Carolina in aller Munde, die Szene-Kenner überhäufen sie mit Lob bezüglich ihres herausragenden Talents. Zunächst tat sich die ex-Fronfrau der Cobines, einer örtlichen Alternate County-Formation, 1999 mit den Two Dollar Pistols zusammen, mit denen sie wunderbare Old School Countrymusic spielte, ehe sie nun endlich mit "Bramble rose" ihr langerwartetes Solo-Debut veröffentlichte. Und dieses Album ist ein Knüller, dem auch wirklich alle Vorschußlorbeeren gerecht werden. Mit all ihrem Südstaaten-Charme und einer wunderbar frischen, unverbrauchten, manchmal zerbrechlich wirkenden, aber dennoch sehr kräftigen und bestimmten Stimme, verzaubert sie ihre Zuhörer in unnachahmlicher, traditioneller, entspannter, aber alles andere als bieder wirkender Art mit einem außergewöhnlich schönen Americana-Album mit jeder Menge Alternate Country und Countryrock-Flair. Hin und wieder hören wir auch leichte Westcoast-Tendenzen. Das erscheint einem zuweilen wie eine Kreuzung aus der frühen Emmylou Harris, einer rootsigen Linda Ronstadt, einer kraftvollen Maria McKee, einer fragilen Lucinda Williams, einer Kasey Chambers und einer peppigen Sheryl Crow! Und bei all diesen Einflüssen hat sie ohne Frage ihren ganz eigenen Stil gefunden. Ihre 11 Eigenkomposition tönen in unnachahmlicher Schönheit, jungfräulich frisch und völlig entspannt aus den Lautsprechern. Kristallklar, dennoch rootsig und nie aufpeitschend, aber immer mit unwahrscheinlich viel Gefühl. Produzent Ethan Johns, im übrigen auch für Ryan Adams' Werke verantwortlich, hat die Songs live im Studio einspielen lassen, wodurch eine wunderbare "at home"-Atmosphäre entstanden ist. Unter den Musikern befinden sich im übrigen auch Heartbreaker Benmont Tench an den Keyboards und der herausragende Steel-Gitarrist Greg Readling. Irgendwelche Songs hervorzuheben ist unmöglich. Höchstes Niveau von vorn bis hinten! Hier ein paar Kurzbeispiele: "Trouble over me" mit seiner ruhigen E-Gitarre, dem lockeren Midtempo-Drumming, seiner wunderschönen Melodie, der tollen Steel und dem herrlichen Gesang ist ein einziger, leicht folkiger Roots-/Americana-Traum. Total flockigen, flotten steelgetränkten Roots-/Countryrock gibt's auf "Virginia, no one can worn you", besten peppigen Westcoast-Rock in der Art einer Sheryl Crow in Topform ertönt auf "Neighborhood", während "Bird of freedom" wieder total zart und melancholisch mit dezenter Piano-Begleitung beginnt, sich dann aber mit seiner tollen Melodie, dezenter Electric-Slide-Gitarre und schwüler, leicht Latino-angehauchter Percussion in einen wunderbaren Groove steigert. So geht es bis zu dem 6 1/2-minütigen finalen Rootsrock-Vorzeige-Track weiter, bei dem sich einmal mehr eine herausragende Melodie, glasklarer Gesang, wunderbar saubere Akustik-Gitarren mit einer dezent dreckigen E-Gitarre paaren. Ein meisterliches Debut mit dem sie sich in keinster Weise hinter den oben erwähnten Namen zu verstecken braucht. Die kliene, zierliche Tift Merritt wird mit Sicherheit eine ganz Große der Singer/Songwriter-Zunft werden, keine Frage! Nein, sie ist es schon..... - Brilliant!

Art-Nr.: 1256
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Merritt, Tift - home is loud ~ live [2009]
Die wundervolle Tift Merritt und ihre großartige Band (Brad Rice - Gitarre, Danny Eisenberg - Keyboards, Jay Brown - Bass, Zeke Hutchins, mit dem sie mittlerweile verheiratet ist - Drums, und als Gast Greg Readling - Pedal Steel) mit einem fantastischen Live-Album, aufgenommen am 4. Juni 2005 im North Carolina Museum of Art in Raleigh, ihrer Heimat! Welch ein herrliches Konzert, was für ein Charisma! Die Songs sind in ihren Live-Versionen, ohne auch nur im Geringsten etwas an ihrer Schönheit einzubüssen, zum Teil deutlich länger als im Studio, was ein klarer Beleg für die ausgeprägte Spielfreude und Live-Präsenz aller Akteure ist. "Home of loud" war im Spätherbst 2005 in kleiner Auflage schon einmal als "Privatpressung" erschienen, aber im Handumdrehen wieder vergriffen. Das Werk ist nun wiederveröffentlicht worden, in neuem, sehr schönem, 3-fach aufklappbarem Digipack, und mit einem bis dato unveröffentlichten Bonustrack, nämlich dem grandiosen "Bramble rose"! Warum Tift Merritt das absolute "Darling" der aktuellen Americana-/Roots-/Alternate Country-Szene ist, zeigt "Home is loud" in genauso beeindruckender wie bravouröser Art und Weise. Hinreissend! Man kann nur schwärmen...

Die komplette Setliste:

1. Write My Ticket Home (3.45)
2. Your Love Made A U-Turn (3.23)
3. Ain't Looking Closely (6.27)
4. Laid A Highway (5.00)
5. Supposed To Make You Happy (4.26)
6. Neighborhood (4.32)
7. Tambourine (6.51)
8. Shadow In The Way (8.30)
9. When I Crossover (9.02)
10. Bramble Rose (bonus track) (5.27)

Art-Nr.: 6660
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Write my ticket home
Laid a highway
When I crossover
Bramble rose

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Merritt, Tift - live from austin tx ~ dvd [2007]
Die Reihe der großartigen "Austin City Limits"-Veröffentlichungen auf DVD geht weiter! Nach und nach kommen über das amerikanische "New West"-Label in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte in den Handel, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden - und zwar als DVD, dazu teilweise parallel auch als CD! Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals zuvor gehörtes und gesehenes Material! Diesmal dürfen wir an einem relativ aktuellen Event teilhaben - und was für einem herrlichen! Das vielleicht größte weibliche Talent der Rootsrock-/Americana-Szene der vergangenen Jahre, Tift Merritt, steht 20. Oktober 2005 auf der Bühne des "KLRU"-Studios und präsentiert mit ihrer hervorragenden Band ein hinreißendes Konzert mit Songs ihrer beiden bis dato veröffentlichten Alben "Bramble rose" und "Tambourine"! Hat dieses Mädel Feuer! Welch eine Ausstrahlung, welch eine Musikalität, welch eine Songwriterin, welch eine Stimme! Sie ist auf dem besten Wege, eine der ganz Große des Genres zu werden. Längst nennen sie die Fans in einem Atemzug mit Lucinda Williams, Kasey Chambers Emmylou, Sheryl Crow & Co.! Völlig zu recht! Ein wunderbares Konzert!

Die komplette Setlist (58 Min. Spielzeit):
1. Stray Paper
2. Virginia, No One Can Warn You
3. Ain't Looking Closely
4. Still Pretending
5. Supposed To Make You Happy
6. Good Hearted Man
7. Neighborhood
8. I Am Your Tambourine
9. Shadow In The Way
10. When I Cross Over

Die DVD, im übrigen im tollen 5.1 Sorround Sound, ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Auch als CD lieferbar (haben wir nicht extra in der Neuheiten-Sektion aufgeführt, ist aber bestellbar über das "reguläre" CD-Programm)!

Art-Nr.: 5341
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Merritt, Tift - see you on the moon [2010]
Brandneues, wieder sehr starkes Album, der charismatischen Roots-/Pop-/Americana-/Alternate Country-Singer-Songwriterin, die, zusammen mit Produzent Tucker Martine (Mudhoney, Bill Frisell, The Decemberists, Sufjan Stevens, Spoon), ihren exzellenten Stücken dieses Mal einen dezenten Modern Folk-/Alternate Rock-Einschlag verpasste. Insgesamt wirkt alles sehr entspannt, zum Teil auch sehr persönlichund nachdenklich. Tift's Umzug nach New York und der Verlust der jeweilgen Großmutter von drei Bandmitgliedern innerhalb von drei Wochen beeinflussten das Album nachhaltig. Eingespielt wurden die Stücke mit ihrer langkährigen Band und einigen exzellenten Gästen (u.a. Greg Leisz - Pedal Steel und My Morning Jacket's Jim James (Background-Gesang). Das 20-seitige Booklet enthält alle Texte. Erneut eine klasse Vorstellung der Künstlerin, die wohl auch niemals ein schlechtes Album zustande bringen würde...

Das komplette Tracklisting:

1 Mixtape - 3:18   
2 Engine to Turn - 2:51   
3 The Things That Everybody Does - 3:05   
4 Six More Days of Rain - 2:46   
5 Feel of the World - 4:44   
6 Neer Talk About It - 4:48   
7 All the Reasons We Don't Have to Fight - 4:39   
8 Live Till You Die - 2:44   
9 Papercut - 2:51   
10 See You on the Moon - 4:34   
11 Danny's Song - 2:10   
12 After Today - 4:31

Art-Nr.: 6948
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Merritt, Tift - tambourine [2004]
Gut 2 Jahre nach ihrem großartigen Debut "Bramble rose" beglückt die wunderbare Tift Merritt aus North Carolina die Roots-/Americana-Welt mit einem neuen Traumalbum! Schon damals bezeichneten wir sie als neuen, hell leuchtenden Stern am Roots-/Americana-/Countryrock-Himmel, was mit "Tambourine" auf meisterhafte, sehr beeindruckende Weise seine Fortsetzung findet. Dieser Stern leuchtet heute heller, als je zuvor! Mit dem ihr angeborenen Südstaaten-Charme ausgestattet, begibt sich die begnadete Singer/Songwriterin erneut auf eine wunderbare Reise durch die musikalischen Landschaften des "Americana"-Genres. Wieder verzaubert sie uns mit 12 fantastischen Songs, deren Grenzen zwischen Rootsrock, Folk, Country, Countryrock und Alternate Country fließend ineinander übergehen, dabei diesmal aber noch, in Weiterentwicklung zu ihrem Vorgänger, zuweilen mit einer feinen Prise Memphis/Muscle Shoals-Soul, Southern-Gospel-Blues und Good Time Rock'n Roll-Drive ergänzt werden. "Tambourine is a blow-out of gritty defiance and therapeutic honesty, a sexy, energetic roots rock record with healthy doses of Muscle Shoals soul and hints of country", ist auf ihrer Website treffend nachzulesen. Die im Vergleich zum Vorgänger insgesamt etwas flotteren Songs stecken durch und durch voller excellenter Melodien, die den Zuhörer unmittelbar in ihren Bann ziehen. Dazu die frischen Arrangements aus einem herrlichen Gitarrensound und Tift's unwiderstehliche, kräftige, klare, aber gleichzeitig immer rootsig wirkende, reine Stimme. Alles paßt wunderbar zusammen und kommt völlig natürlich, sehr authentisch und voller Herz und Seele rüber. Auch die erlesene Schaar von Musikern, die mit ihr das Album einspielten, trägt natürlich dazu bei. Da haben wir Mike Campbell (Tom Petty's Heartbreakers) an der Lead-Gitarre, Neal Casal (Gitarre), Don Heffington (Emmylou Harris, Lone Justice) am Schlagzeug, Lance Morrison (Bass), eine prächtige Background Gesangs-Fraktion um Gary Louris (Jayhawks) und Maria McKee, sowie als weitere Gäste beispielsweise Benmont Tench (Keyboards) und Robert Randolph (Pedal steel)! Ein paar Songbeispiele: Das Album beginnt mit einer traumhaft schönen, von herrlichen Acoustic-Riffs und ungemein frischem, gefälligem und lockerem Lead-Gitarrenspiel geprägten Rootsrock-/Americana-Rock-Nummer, die irgendwie wirkt, als sei sie in einer gemeinsamen Session der Jayhawks und Sheryl Crow entstanden. "Stray paper" heißt der Song! Einfach herrlich! Enthält ein großartiges, variantenreiches E-Gitarrensolo von Mike Campbell! Weiter geht's mit dem knackigen, schwungvollen, wie Öl runter gehenden, voller Tom Petty-Flair steckenden Rootsrocker "Wait it out". Kann ein sonniges Westcoast-Feeling nicht von der Hand weisen, und wirkt dennoch trocken! Tolle Gitarren, eine bestens integrierte Hammond Orgel und ein guter Drive bestimmen das Arrangement! Es folgt mit "Good heartet man" eine hinreißende Midtempo Americana-Nummer, die voller herrlichem Muscle Shoals-/Memphis-/Gospel-Soul steckt, hauptsächlich ausgelöst durch den tollen Rhythmus, das dezente E-Piano und die bestens integrierten, niemals zu aufdringlich wirkenden Bläser. Sie trifft diesen schmalen Grat zwischen Americana und Southern-/Memphis-Soul traumhaft sicher! Toller, lässiger, dennoch kräftiger, sexy rüber kommender Gesang, entfernt vielleicht sogar ein wenig an Dusty Springfield erinnernd. Das anschließende, flockige Rootsrock-/pop-Stück "Ain't looking closely" ertönt, nicht nur wegen des Background Gesangs von Gary Louris, in allerbester Jayhawks-Tradition, ehe sie mit "Still pretending" eine wunderbar melodische, leicht nostalgisch angehauchte, voller Soul- und Blues-Feeling steckende Ballade vorträgt. Ganz stark auch das groovende, leicht funky angehauchte, rootsige "Your love made a u-turn", die himmlische, schier Gänsehaut erzeugende, mit tollen Acoustic Riffs und herrlich entspannter E-Gitarre ausgestattete Ballade "Plainest thing", der gut abgehende Good Time Roots-Rock'n Roller "I am your tambourine" und der herausragende, lässige, lupenreine Midtempo Countryrocker "Laid a highway"! Welch eine Traumnummer! Eine unnachahmlich schöne Melodie, ein wundervolles, klares, sauberes und frisches Arrangement aus transparenten Gitarren, der flockige Rhythmus - all das jagt einem einen Schauder der Verzückung über den Rücken und erinnert an allerbeste Tage einer frühen Emmylou Harris! So besticht dieses Album durch ein ausgewogen hohes Niveau von vorn bis hinten und weist auch nicht den Hauch eines schwachen Momentes auf! Tift Merritt spielt längst in der obersten Liga der Kasey Chambers, Emmylou Harris, Julie Millers, Lucinda Williams, Sheryl Crows und Linda Ronstadts mit, und zwar ganz vorne! Man kann sich der Schönheit dieser Songs und der charismatischen Ausstrahlung dieser Dame einfach nicht entziehen. Es war das Fazit des Debutalbums und es ist das erneute: Brillant! Eines der Genre-Heighlights des Jahres!

Das komplette Tracklisting:

1. Stray Paper - 3:55
2. Wait It Out - 3:40
3. Good Hearted Man 3:39
4. Ain't Looking Closely - 4:24
5. Still Pretending - 3:43
6. Write My Ticket - 3:43
7. Your Love Made A U Turn - 2:33
8. Plainest Thing - 3:31
9. Late Night Pilgrim - 4:25
10. I Am Your Tambourine - 3:44
11. Laid A Highway - 3:53
12. Shadow In The Way - 4:46

Art-Nr.: 2703
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Merritt, Tift - traveling alone [2012]
"I really wanted to make a record that was real and raw", sagt Tift Merritt über ihr neues Album "Traveling alone" - und das ist ihr geradezu herausragend gelungen. Aufgenommen in nur 8 Tagen in den Brooklyn Recording Studios von Brooklyn/New York und produziert von Tucker Martine (u. a. The Decemberists, My Morning Jacket), fängt sie mit ihrer grandiosen Studio-Band die vollkommene Schönheit ihrer faszinierenden Songs absolut rein, unverfälscht und auf natürlichste Art und Weise ein. Neben Tift Merritt (acoustic guitar, piano) waren das die New Yorker Gitarrenlegende Marc Ribot (u. a. Tom Waits), Eric Heywood (pedal steel, guitars, banjo - u. a. The Pretenders, The Jayhawks, Son Volt), John Convertino (drums, percussion - u. a. Calexico), sowie ihr langjähriger Weggefährte Jay Brown am Bass. Das wundervoller Material bewegt sich genüßlich an der Schnittstelle zwischen Roots, Americana und Alternate Country und besticht mit herrlichen Melodien und Tift's fantastischem, hinreissendem Gesang. Was hat diese Dame für eine Aura! Die Einflüsse reichen beispielsweise von Gram Parsons über Emmylou Harris bis zu The Band, von Buddy Miller bis zu The Jayhawks, und doch ist Tift Merritt einfach einzigartig, einfach unwiderstehlich. Songs wie das von einer wundervollen Kombination aus Pedal Steel und Baritone Gitarre bestimmte, zwischen einem Hauch von Nostalgie und staubigen Americana-Klängen hin und her balancierende "Sweet spot" (traumhaft schöne Melodie, toller Rhythmus), die exzellente "Broken Heart"-Ballade "Drifted apart (Duett-Partner Andrew Bird klingt hier wie ein heutiger Roy Orbison), der flotte, rootsige, durchaus traditionell verwurzelte Retro-Countryrocker "Still not home", der klingt als sei er während einer alten Emmylou Harris-Session zu Zeiten von "Elite hotel" oder "Luxury liner" entstanden (auch stimmlich ist Tift hier Emmylou durchaus ähnlich), die ruhige, sanftmütige, wunderschöne Ballade "Feeling of beauty", deren Schönheit man tatsächlich unmittelbar spürt (tolle Instrumentierung aus akustischer Gitarre, Klavier und herrlichen Pedal Steel-Klängen), oder das flockige, abermals wunderbar melodische, lockere "Too soon to go" sind nur einige wahllose Beispiele für das komplett grandiose Songmaterial dieses meiterhaften Albums. Tift Merritt festigt ihr ohnehin schon herausragendes Standing im Kreise solcher Kolleginnen wie Lucinda Williams, Kasey Chambers, Emmylou Harris, Gillian Welch und Patty Griffin mit dieser Vorstellung noch einmal deutlich. "Traveling alone" ist Meisterwerk, eine "Perle" des Americana-Genres!

Hier noch ein U.S.-Review im Original-Wortlaut:
If Tift Merritt's body of work so far has shown anything, it’s that she seems incapable of making an uninteresting or emotionally dishonest record, and she can work in a number of different ways and still sound like herself. Traveling Alone, Merritt's fifth studio album, was recorded in Brooklyn with producer Tucker Martine, and for these sessions, Merritt and her studio band cut the bulk of the material live in the studio, with a group of stellar accompanists including Marc Ribot on guitar, John Convertino on percussion, Eric Heywood on pedal steel, and Jay Brown on bass. The close interaction of the musicians is a large part of the sound of Traveling Alone -- hearing them kick into gear in the intro to "Still Not Home" is a thrill -- but despite having a band of top-flight players behind her, Merritt is very much the focus of Traveling Alone throughout, and she’s in typically excellent form. The title cut is a bittersweet meditation on the joys of solitude, and much of Traveling Alone concerns itself with freedom and following one’s own path, for better ("To Myself") or for worse ("Still Not Home"), and Merritt's lyrics are eloquent with an artful touch that doesn’t compromise their sincerity and direct focus, while her strong but elegant melodies are a fine match. As a vocalist, Merritt continues to go from strength to strength, and the purity of her instrument and the intelligence of herphrasing, as well her sure-footed musical instincts, suggest she’s maturing into the Emmylou Harris of her generation. And with guest vocalist Andrew Bird doing his best Roy Orbison impression alongside Merritt's lead, "Drifted Apart" is the best ballad of broken hearts to appear so far in 2012. Traveling Alone feels more spontaneous and immediate than most of Tift Merritt's previous work, but it’s no less beautiful or affecting for it, and it offers further evidence that Merritt is as good a singer/songwriter as anyone working the form these days. (Mark Deming, Rovi)

Das komplette Tracklisting:

1. Traveling Alone - 4:44
2. Sweet Spot - 2:50
3. Drifted Apart - 3:34
4. Still Not Home - 3:48
5. Feeling of Beauty - 4:01
6. Too Soon to Go - 4:35
7. Small Talk Relations - 3:23
8. Spring - 4:21
9. To Myself - 3:34
10. In the Way - 3:35
11. Marks - 5:44

Art-Nr.: 7950
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Traveling alone
Sweet spot
Still not home
Feeling of beauty
Too soon to go
To myself
Marks

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Messina, Jo Dee - delicious surprise [2005]
Curb Records ist in der New Country-Szene eines der Label, die den meisten Aufwand für ihre unter Vertrag stehenden Performer betreibt. Um in den Genuß dieser Vergünstigungen zu kommen, muß in der Regel allerdings seitens des Künstlers im Vorfeld beständige und erfolgreiche Arbeit geleistet worden sein. Diese Attribute kann Jo Dee Messina mit gutem Gewissen für sich beanspruchen. Nach ihrem 2003 erschienen "Greatest-Hits"-Album, das sich monatelang, auch aufgrund vier toller neuer Bonustracks, in den Charts hielt, hat die Wartezeit nun ein Ende. Mit "Delicious Surprise" präsentiert der 34-jährige Rotschopf sein fünftes Werk. Und das ist wieder mal hervorragend gelungen! Sämtliche Songs sind der temperamentvollen, Energie geladenen Sängerin regelrecht auf den Leib geschrieben, wobei sie zu einem Drittel der Kompositionen selbst beigetragen hat. Wie anfangs erwähnt hat Curb Records frei nach dem Motto "Hier wird nicht gekleckert, hier wird geklotzt" ein sicher außergewöhnliches Budget für diese Produktion angesetzt. Die Reglerknöpfe übernahmen neben Jo Dee, wie sich bereits früher andeutete, klingende Namen wie Byron Gallimore, Tim McGraw und Mark Bright. Bei den Songwritern kann man sich an den allseits bekannten Hitgaranten wie u. a. Chris Farren, George Teren, Tom Shapiro, Joe Diffie, Anthony Smith, Mark Selby, Katrina Elam, Hillary Lindsey, Troy Verges oder Brett James erfreuen, in Sachen Musiker ist die lange Liste der erstklassigen Leute noch erheblich länger. Jede Position ist an den genretypischen Instrumenten mindestens zweifach besetzt. Zudem wurde noch ein aufwendiges, sehr professionelles Fotoshooting integriert, wobei das Faltplan-artige, neunseitige Cover, dass zudem alle wichtigen Infos enthält, auf der Rückseite zu einem Poster (Jo Dee in einer Flicken-Lederhose mit E-Gitarre, ein wirklich tolles Bild) aufgeklappt werden kann. Die männliche Klientel darf sich sogar freuen, Jo Dee auch mal bauchfrei betrachten (Backcover) zu können. Achja, und das wichtigste, die Musik paßt natürlich auch. Knackig, satter, moderner New Country-Pop, der voll im Safr steht! Jo Dee, wie man sie kennt und liebt! Schon der Opener "Not Going Down", eine äußerst frische, Energie geladene Nummer mit knackigen Drums, schönen Backgrounds und dezenten Orgeltönen, präsentiert die Messina wie eh und je. Man spürt förmlich, wie "heiß" sie auf dieses Album war - übrigens ihr "Ehrlichstes" laut eigener Aussage in den Credits. "Delicious Surprise (I Believe It)" hat, wie auch die erste Single "My Give A Damn’s Busted" versprüht sogar leichtes Southern-Flair. Beide Nummern rocken richtig klasse, mit kratzigen Fiddels, klasse Dobro-Passagen und dezentem, aber gutem E-Gitarrenspiel. Die genannte erste Single erinnert in Auszügen, bei zum Teil eingefügten Sprechpassagen, etwas an eine Shania Twain. Das Stück hat in den Billboard-Carts bereits Platz 5 erklommen, mit Pfeil nach oben, und das Album wird, da muß man kein Prophet sein, in Kürze nachziehen. Sehr schön auch die aus Jo Dee’s alleiniger Feder stammende, kraftvolle Ballade "It Gets Better", fernab jeden Kitsches, dank toller Instrumentierung mit Mandoline, Dobro und Steel-Gitarre.
Überhaupt sind diese ganzen erlesenen Instrumentaldarbietungen der Könner wie Brent Mason, Tom Bukovac, Bryan Sutton, Dan Dugmore, Faul Franklin oder Russ Pahl, u.s.w. neben dem temperamentvollen Gesang der Hauptakteurin das Salz in der Suppe. Die Produktion, sowie der Sound sind als überaus knackig und klar zu bewerten. Jo Dee Messina hat sich mit "Delicious Surprise" eindrucksvoll in Nashville zurückgemeldet. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3150
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Messina, Jo Dee - greatest hits [2003]
Nach den überaus großen Erfolgen ihrer ersten drei Alben legt die feurige "Red Queen of Power New Country-Pop" nun ihre erste "Greatest Hits"-Ansammlung vor. Enthalten sind neben 11 ausgewählten Chartbreakern (z. B. "Heads Carolina, tails California", "Bye-Bye", "Lessons in leavin'", "That's the way", "Downtime", "Burn"...) auch 4 brandneue Titel! All diese neuen Tracks sind bestens gelungen. Jeder einzelne hat absolutes Hitpotential. Obwohl keine rasanten Uptempo-Nummer dabei ist (3 Songs im Midtempo-Bereich und eine Ballade) ist ihre so charakteristische Kraft und Energie immer spürbar. Die Tracks sind äußerst knackig und stecken voller Power! "Was that my life" ist die erste Single und bereits auf dem Weg in höchste Chart-Regionen. Eine klasse, knackige, sehr moderne New Country-Pop-Nummer, mit dem sie wieder zielsicher den Zahn der Zeit des aktuellen Nashville Mainstream Country trifft. "Wishing well", ebenfalls im Midtempo-Bereich, ist, mit seiner schönen Mandoline und der Steel, allerbester, satter New Country im Stil ihrer ersten beiden Alben, "You belong in the sun" überzeugt mit der Kombination aus elektrischer Slide, einer Steel und einer klasse Melodie, sowie kraftvoller Energie einerseits und lässiger Lockerheit andererseits, und "I wish" ist eine moderne, mit feiner Steel angereicherte, satt produzierte New Country Power-Ballade! Feines Album, das die Wartezeit bis zum nächsten komplett neuen Longplayer angenehm verkürzt.

Art-Nr.: 1887
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Micky and The Motorcars - ain't in it for the money [2004]
"Finest rootsy, handmade Guitar Countryrock", dürfen wir einen texanischen Kritiker zitieren! Und ob es das ist! Die Freunde des klassischen, staubigen Countryrocks können sich zur Zeit wirklich nicht beklagen, denn die schier unerschöpfliche Texas "Red Dirt"-Countryrock-Schmiede erzeugt ein Highlight nach dem nächsten. Die Riege an erstklassigen Bands wächst und wächst, eine besser als die näächste! Neuster Knüller (ihre Fanbase zu Hause wächst bereits in einem beängstigenden Tempo) an der Front sind die großartigen "Micky and The Motorcars", deren zweites Album "Ain't it for the money" in der Szene wie eine Bombe einzuschlagen scheint. Auf jeden Fall werden die erlauchten Genre-Fans begeistert sein! Das ist knackiger, staubiger, schwungvoller, dabei durchweg höchst melodischer, wie geschmiert aus den Lautsprechern fließender, von einem wunderbaren, transparenten Gitarrensound geprägter Texas-Roots-, Americana-, Countryrock, exakt in der Tradition solcher Kollegen wie Cross Canadian Ragweed, Wade Bowen & West 84, Great Divide, Randy Rogers Band, Chris Knight und vor allen Dingen Reckless Kelly! Kein Wunder, denn zu denen besteht auch eine enge familiäre Verbindung, sind doch "Motorcars"-Frontmann Micky Braun und Gitarrist Gary Braun die jüngeren Brüder der beiden Reckless Kelly-Köpfe Willy und Cody Braun. So schließt sich der Kreis! Die Brauns wurden in eine ungeheuer musikalische Familie hinein geboren (ihr Vater war der Leader einer recht erfolgreichen Western-Swing Band namens Muzzie Braun and the little Braun Brothers), man könnte fast sagen, sie kamen auf der Bühne zur Welt. Dadurch besitzen sie, neben ihrer musikalischen Klasse, eine überaus natürliche Bühnenpräsenz, die bei den Fans prächtig ankommt. Das Quintett wird vervollständigt durch den weiteren Gitarrist Joseph Deep,, Bassist Mark McCoy und Drummer Shane Vannerson - alles hervorragende Musiker! Ihre großartigen Songs strotzen nur so vor tollen Melodien. Die klaren, vielschichtigen Gitarren klingen rockig und frisch, der Sound ist sehr kompakt und Micky Braun's hervorragender Gesang ähnlet sehr dem von seinem Bruder Cody (Reckless Kelly)! Live haben sie die kultigen lokaken Cubs wie "Antone's" oder die "Gruene Hall" bereits fest im Griff! Breit angelegte, volle Gitarrenklänge, eine prächtige Hammond-Orgel (wird bei einigen Stücken in höchst angenehmer Ergänzung zu den Gitarren, zumeist aber recht dezent, eingesetzt), herrliches Roots-/Staub-Feeling und eine sich unwiderstehlich in den Gehörgängen festsetzende, wunderbare Melodie bestimmen das großartige Eröffnungsstück, den traumhaften, knackigen, durchaus lockeren Midtempo-Countryrocker "Little Baby"! Welch ein Auftakt! Da paßt der Bandname sofort! Die "Motorcars" schnurren nur so über die texanischen Pisten, quer durch die unendlichen Lanschaften des Lonestarstates! Toll! Einen Zahn zu legen sie bei dem folgenden, wie Öl runtergehenden, wundervollen Uptempo Americana-/Countryrocker "Follow you down", der wie eine Synthese aus Cross Canadian Ragweed und Reckless Kelly aus den Boxen hallt. Tolle E-Gitarren, inklusive eines herrlichen, klaren, frischen Solos und einmal mehr eine klasse Melodie bedueten den vollen "Red Dirt"-Countryrock-Genuß! Eine feine Mundharmonika bereichert das rootsige, mit herrlichen Gitarren gespickte, flotte, sich anschließende "July, you're a woman"! Welch eine Melodie dann wieder bei dem flüssigen, klaren, aber gleichzeitig auch wieder den trockenen Texas-Staub spührenden Midtempo-Countryrocker "Other side of town", der zudem einen leichten California-/Gram Parsons-Einfluß offenbart. Wunderbar auch das hervorragende Slide-Gitarrenspiel von Joseph Deep bei dem fantastischen "Goodbye Lady"! Es erübrigt sich auf weitere Songs einzugehen, denn sie sind ausnahmslos klasse! Es gibt keinerlei Aussetzer! Das komplette Album ist die pure Roots-/Americana-Countryrock-Freude und läßt sich wie aus einem Guß durchhören. Ein Hoch auf Texas und seine Countryrock-Bands! Mit diesem Album spielen sich Micky and The Motorcars direkt in die Herzen der Genre-Fans! Laßt dem Motor laufen Jungs, der hat einen klasse Sound...

Art-Nr.: 2956
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Little baby
Follow you down
Million miles
Goodbye Lady
Ain't in it for the money

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Micky and The Motorcars - long time comin' [2019]
Micky and The Motorcars um die beiden Brüder, Frontmann Micky Braun und Gitarrist Gary Braun, gelten, auch vom musikalischen Stil her, als so etwas wie die "Geschwisterband" zu Reckless Kelly, die von Willy und Cody Braun angeführt werden, zwei weiteren Brüdern des "Braun-Clans" aus Idaho. 5 lange Jahre hat es gedauert, bis die "Motorcars" nun endlich ihr neues Album, bezeichnenderweise "Long time comin'" betitelt, veröffentlichen. Doch das Warten hat sich, so stark wie das Material ist, absolut gelohnt. Aufgenommen wurde das Werk diesmal in Nashville unter der Mitwirkung von einer ganzen Schar dortiger Sessiongrößen, wie beispielsweise ex The Black Crowes-Gitarrist Audley Freed, Mickey Raphael (harmonica), Fred Eltringham (drums), Billy Mercer (bass) und Keith Gattis (guitars, mandolin, sitar, bass, percussion), der das Album auch hervorragend produzierte. Dennoch ist es, deutlich wahrnehmbar, ein absolut typisches Micky and The Motorcars-Album geworden (und zwar eines der Besten überhaupt), das diese angeraute, erdige, unwiderstehliche Texas Red Dirt-Mentalität prächtig repräsentiert. Geändert hat sich, dass Gary Braun diesmal, sowohl als Komponist, als auch als Lead Sänger deutlich mehr im Mittelpunkt steht, als bislang. War das früher hauptsächlich Micky's Resort, so teilen sich die Beiden diese Aufgabe nun etwa fifty-fifty auf. Das kommt richtig gut, denn Gary Barun's Stimme unterscheidet sich von Micky's nur minimal, was bedeutet: Auch er ist ein fantastischer Lead-Sänger. Insgesamt ist das Songmaterial einmal mehr vom Allerfeinsten. Das staubige, leicht roughe Ambiente ihres herrlichen Red Dirt Roots-, Americana-, und Countryrocks paart sich mit unwiderstehlichen Melodien, denen man sich kaum entziehen kann. Einen perfekten Auftakt gelingt den Jungs mit dem wunderbar dynamischen, im typischen Texas-/Oklahoma-Red Dirt-Staub angesiedelten Americana-/Rootsrocker "Road to you", der in seiner Art auch hundertprozentig zu Reckless Kelly passen würde. Großartig! Nach dem lockeren, schön ungeschliffen natürlich wirkenden, dabei aber überaus melodischen, Countryrock-umwehten "Rodeo girl", kommt mit dem tollen, von erdigen Gitarrenriffs durchzogenen, abermals prächtig ins Ohr gehenden "Alone again tonight", die erste, grandios von Gary Braun vorgetragene Nummer. Gary hat diesen Song auch gemeinsam mit Produzent Keith Gattis geschrieben. Auch das mahnende, epische, leicht orientalisch angehauchte Anti Kriegs-Stück "Lions of Kandahar" ist ein Musterbeispiel für Gary's vorzüglichen Gesang. Er und Micky agieren absolut auf Augenhöhe. In ruhigerem Fahrwasser bewegt sich das mit feinen, dezenten Red Dirt-Gitarren und hintergründiger Orgel ausgestattete "All looks the same", dessen schöne Melodie mit großartigen Mundharmonika-Linien einhergeht. Ein wunderbar lockerer, flockiger, lässiger Groove ist die Basis der mit feinen E-Gitarren inszenierten Americana-/Countryrock-Nummer "Thank my mother's God", die in manchen Momenten gar an die frühen, rootsigeren Tage der großen Nitty Gritty Dirt Band erinnert. Hinreißend schön auch der vielschichtig arrangierte, gefühlvolle Red Dirt Rootsrocker "Hold this town together" (herrliche Slideguitar, inkl. Solo, dazu lässiges, unaufdringliches Piano), eine wundervolle Widmung an den früheren, verstorbenen Bassisten und Freund der Band, Mark McCoy, sowie der in ähnlichen, musikalischen Gefilden angesiedelte, finale Titelsong "Long tome comin'". Das Micky & the Motorcars längst aus dem Schatten Reckless Kelly's herausgetreten sind, beweist ihr neues Album einmal mehr eindrucksvoll. Sie präsentieren sich in exzellenter Verfassung! Wie schon erwänt, dies ist vielleicht eines der stärksten Alben ihrer bisherigen Karriere.

Das komplette Tracklisting:

1. Road to You - 4:01
2. Rodeo Girl - 3:29
3. Alone Again Tonight - 3:20
4. Lions of Kandahar - 4:48
5. All Looks the Same - 3:16
6. Thank My Mother's God - 3:45
7. Break My Heart - 3:40
8. Run into You - 3:32
9. Stranger Tonight - 3:06
10. Hold This Town Together - 4:00
11. Long Time Comin' - 3:31

Art-Nr.: 9936
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Road to you
Alone again tonight
Lions of Kandahar
All looks the same
Thank my mother's God
Hold this town together
Long time comin'

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Micky and The Motorcars - naive [2008]
Die Familienbande der Brauns ist in absoluter Hochform! Legten Reckless Kelly um die Brüder Willy und Cody Braun vor wenigen Wochen mit "Bulletproof" ein wahres Meisterstück texanischen "Red Dirt"-Gitarren-Roots-Countryrocks vor, so lassen sich nun deren beiden jüngeren Brüder Micky und Gary nicht lumpen und ziehen mit ihren "Motorcars" in nicht minder bestechender Form nach. "Naive", das bereits vierte Album der in Austin/Texas ansässigen Micky and The Motorcars, bietet erneut geradezu magisch anziehenden, hingebungsvollen, wie aus einem Guß gespielten, wundervollen "Red Dirt"-Roots-/Americana-/Countryrock, mit dem sie nahtlos an ihren vor zwei Jahren erschienenen, prächtigen Vorgänger "Careless" anknüpfen. Dieser Truppe gehen einfach die tollen Songs nicht aus. Keine Frage, Micky, Gary und ihre Kumpels bewegen sich musikalisch auf nahezu identischer Schiene wie Reckless Kelly (zumal Micky's Lead-Gesang dem seines Bruders Willy von den "Kellys" zum Verwechseln ähnlich klingt), doch zum einen machen sie das mit der gleichen, hohen Qualität, Kompetenz und ohne jedes Anzeichen eines schwachen Songs, und zum anderen kann man von dieser Musik einfach nicht genug bekommen. Dabei ist "Naive" längst nicht so "hart" ausgefallen wie Reckless Kelly's "Bulletproof", dennoch mangelt es weder an Kraft noch an Würze. Herrliche Songs, rootsig, rotzig, jung, stets den aufwirbelnden Staub Texas' vor Augen, dabei durchzogen von einer unwiderstehlichen Melodik und Eingängigkeit, bahnen sich ihren Weg tief in unsere Gehörgänge und lassen unsere durchaus sensibel, wie auch kritisch "eingestellten" Countryrock-Sinne in einen Zustand vollendeter Zufriedenheit fallen. Mit dieser Musik sterben klassische Countryrock-Traditionen, deren Fundamente einst in den frühen Siebzigern "erbaut" wurden, einfach nicht aus, sondern erobern auch im neuen Jahrtausend neues Terrain und neue Fans - nicht nur in den "Red Dirt"-Hochburgen von Texas und Oklahoma, sondern "all over the world". Wie selbstverständlich gelingt dem "Motorcars" eine nahezu perfekte Gratwanderung zwischen sehr staubigen, rootsigen Pfaden und diesen hinreichend zitierten, wunderbaren, äußerst angenehmen Melodien. Charakteristika wie erdig, rau, ehrlich und handgemacht begegnen sich während der zwölf ausnahmslos erstklassigen Songs mit dieser ohrenfreundlichen Eingängigkeit immer wieder auf Augenhöhe. Das ist eine ausgemachte Stärke vieler "Red Dirt"-Bands (u.a. Cross Canadian Ragweed, Mike McClure Band, Wade Bowen, Kyle Bennett Band, No Justice), unter denen Micky and The Motorcars nun endgültig zu den absoluten Aushängeschildern gehören. Immer wieder werden die eh schon aus vornehmlich drei Gitarren bestehenden, satten und würzigen Arrangements (zuweilen kommen großartig abgestimmte Orgel-Klänge, Mandolinen oder auch mal eine hinreißend von Lloyd Maines in Szene gesetzte Pedal Steel hinzu) von kleinen, wunderbar erdigen, rotzog rauen, auch mal locker flüssigen Gitarrensoli ergänzt, was der rootsigen Note weiteren Nährboden verschafft. Hier leistet der neue Lead Gitarrist Kris Farrow, der den abgewanderten Joseph Deep mehr als adäquat ersetzt, hervorragende Arbeit. Ein kurzer Abriß einiger Songs: Los geht's mit dem äußerst dynamischen, staubigen, genauso kraftvollen, wie lockeren Roots-/Countryrocker "Naive", der voller satter, transparenter Gitarren steckt, inklusive eines feinen Solos. Dem ähnlich gestrickten "Amber" folgt das traumhhaft schöne "Long enough to leave": Ein knackiger, dennoch sehr lockerer Rhythmus, schöne Acoustic-Riffs und wundervolle Steelguitar-Linien bilden den Anfang, ehe der Song, ohne seine großartige Melodie je zu verlieren, an Kraft ordentlich zulegt und dabei auch immer mehr im texanischen "Roots-Dreck" wühlt. Schließlich steuert Farrow zwei prächtige, rotzig raue Soli bei. Americana-/Roots-/"Red Dirt" Countryrock in Perfektion! Nach einem weiteren, kräftigen Roots-/Riff-/Countryrocker ("Grow old"), folgt die wunderschöne, nostalgisch angehauchte, hinreißend melodische Countryrock-Ballade "Don't be sad", der man durchaus ein gewisses Eagles-Flair aus deren "One of these nights"-Phase abgewinnen kann. Klasse Gitarren! Sehr stark auch der dampfende, von feurigen E-Gitarren durchzogene, abgehende "Killer"-Roots-/Countryrock-/Roadhouse-Boogie "Bloodshot", die flockige, entspannte, mit fließenden, transparenten Gitarren gespickte Country-Nummer "Seashell", der von toller Baritone-Gitarre begleitete, herrlich melodische Midtempo-Countryrocker "Seeds" (hat gar etwas von der Nitty Gritty Dirt Band, schöne Harmonica-Fills von Gastspieler Mickey Raphael), und der exzellente, knackige Uptempo Roots-/"Red Dirt"-Countryrocker "Let's split out of here"! Erstklassig produziert haben das Teil, wie auch schon den Vorgänger, Reckless Kelly's Cody Braun und David Abeyta! Unser Motto: "Take a ride with these Motorcars - and you'll love it"! Großartig!

Art-Nr.: 5866
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Naive
Long enough to leave
Bloodshot
Seashell
Seeds
Let's split out of here

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