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Musgraves, Kacey - same trailer different park [2013]
Wundervoller, lockerer, flockiger Country/New Country! Klasse Majorlabel-Debüt von Kacey Musgraves! Eines der am meisten mit Vorschusslorbeeren bedachten und mit Spannung erwarteten Alben dieses Jahres dürfte zweifellos "Same Trailer Different Park" von Kacey Musgraves sein. Die 24-jährige aus Sulphur Springs im Osten von Texas stammende Singer/Songwriterin hat bereits mit drei starken Independent-CD-Veröffentlichungen und einer Teilnahme beim "Nashville Star"-Cintest (dort erreichte sie 2007 Platz 7) für ihr junges Alter eine durchaus eindrucksvolle Vita vorzuweisen. Unseren Kunden dürfte sie in erster Linie im Zusammenhang mit der Josh Abbott Band bekannt sein, da lieferte sie mit Bandleader Josh Abbott bei "Oh Tonight" ein hinreißendes Duett ab. Seit sie im letzten Jahr bei Mercury Records einen Major-Contract unterzeichnet hat und die vorab veröffentlichte Single "Merry Go 'Round" (melodischer, ganz dezent folkiger, herrlicher Storytelling-Countrysong mit Piano, Steel, Banjo) sowohl in den Charts direkt mit einer Top-10-Platzierung einschlug, als auch von den Kritikern mit grenzenlosem Lob überschüttet wurde, hagelte es gleich vier Nominierungen für die ACM-Awards, darunter auch zur besten weiblichen Sängerin. Mittlerweile ist nun endlich auch das heiß erwartete, komplette Album !Same Trailer Different Park" erhältlich. Und, um es vorwegzunehmen, es ist, das meinen wir im absolut positiven Sinne, ein recht ungewöhnliches, weil fernab gängiger Chart-Klischees entstandenes Werk. Statt der erwartet, in Nashville derzeit üblichen, kräftigen, poppigen und pompösen Inszenierung, die man vielleicht bei einer solch jungen Künstlerin erwartet hätte, bekommt man ein relativ entspannt gehaltenes, sehr organisches, durchaus traditionell strukturiertes, aber auch von leicht fokigem, bzw. Americana-behaftetem Storytelling geprägtes Countryalbum abgeliefert, das sich allein auf das gesangliche Können der Protagonistin und die feine instrumentelle Umsetzung der involvierten, hervorragenden Musiker beschränkt. Kacey, bei allen Tracks kompositorisch als Co-Writerin eingebunden, hat den Silberling zudem mit den beiden bekannten Songschreibern Luke Laird (u. a. Little Big Town's "Pontoon", Blake Shelton's "Hillbilly Bone") und Shane McAnally ( u. a. Kenny Chesney's "Come Over", The Band Perry's "Better Dig Two") selbst produziert. Ihre markante Stimme bewegt sich irgendwo in Bereichen zwischen Ashley Monroe, Michelle Branch und Miranda Lambert und kann sich auf der meist von Akustikgitarren und Banjo getragenen Untermalung (dazu gesellen sich in der Regel dezentes Drumming, Bass-, Steel-, Bariton-E-Gitarren und Piano-Elemente - überragend dabei der bei allen Saiteninstrumenten involvierte Ilya Toshinsky) wunderbar entfalten. Die klare und transparente Produktion tut ihr Übriges. So wird man immer wieder von einschmeichelnden Melodien mit einem gewissen Retro-Charme umgarnt, etwa wie beim tollen Opener "Silver Lining", oder bei "Keep It To Yourself". Beim vielleicht noch poppigsten Track neben dem o.a. "Merry Go 'Round", "Back On The Map" weht sogar ein leichtes Fleetwood Mac-Feeling durch den Raum (Kacey in der introvertierten Art einer Stevie Nicks singend). Ein wenig "lauter" wird es nur beim fett stampfenden "Blowin‘ Smoke" (der zweiten Single) und dem rhythmisch voranpreschenden "Stupid". Hier wird mal im Stile der Pistol Annies etwas forscher "gerockt". Interessant dürften ihre Live-Auftritte werden. Viele der jetzt sehr zurückgenommen angelegten Stücke haben eine Menge Spielraum, instrumentell noch weiter ausgebaut zu werden. Wie dem auch sei, mit "Same Trailer Different Park" (das Album ist soeben von 0 auf 1 an die Spitze der Billboard Countryalbum-Charts "geschossen") wird Kacey Musgraves insgesamt den hohen Erwartungen in allen Belangen gerecht. Ein für ein Majorlabel-Debüt mutiges, aber prächtig gelungenes Werk einer, das erkennt man sofort, hochbegabten Künstlerin. Hier muss man auch dem Label Mercury Records für seine Risikobereitschaft großen Respekt zollen. Kacey Musgraves hat eine sehr spannende und vermutlich erfolgreiche Zeit vor sich! Klasse, diese junge Texanerin. (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Silver Lining - 3:50
2. My House - 2:40
3. Merry Go 'Round - 3:26
4. Dandelion - 3:02
5. Blowin' Smoke - 3:08
6. I Miss You - 3:50
7. Step Off - 3:02
8. Back On The Map - 4:06
9. Keep It To Yourself - 3:16
10. Stupid - 2:37
11. Follow Your Arrow - 3:19
12. It Is What It Is - 3:46

Art-Nr.: 8109
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Muth, Zoe - world of strangers [2014]
Zoe Muth, die wunderbare, aus Seattle stammende, jetzt aber in Austin/Texas lebende Singer-Songwriterin beglückt die Americana-/Country-Welt 3 Jahre nach dem famosen "Starlight hotel" nun mit ihrem neuen, nicht minder starken, Werk "World of strangers". Was für eine herrliche, lockere, zwanglose Musik. Muth und ihren exzellenten Begleitmusikern gelingt ein fantastischer Spagat zwischen reiner Country-Tradition, schön retro angehauchtem Folkrock, Countryrock, Alternate Country und rootsigem Americana, völlig frei von jeglicher "Hochglanz-Politur", natürlich, authentisch und musikalisch über jeden Zweifel erhabend. Alles wirkt sehr flüssig, entspannt eingebettet in lockere Arrangements und eine wundervolle Melodik, egal ob flott oder balladesk. Ihre großartige Stimme liegt irgendwo zwischen Nanci Griffith, Iris DeMent und Emmylou Harris (in ihrer Heimat, rund um Seattle nennt man sie gerne "Seattle's Emmylou"), die musikalischen Spuren, die wir wahrnehmen, wirken wie eine Brücke von Dolly Parton, Loretta Lynn und Patsy Cline, über besagte Nanci Griffith und Emmylou Harris, alte Folkrock- und Countryrock-Legenden wie Fairport Convention und den Byrds, bis hin zu Tift Merritt. Ein weites Spektrum, das Zoe und ihre Band, die Lost High Rollers (der Bandname ist im übrigen einer Textzeile aus Townes Van Zandt's "No lonesome tune" entnommen) geradezu perfekt zu ihrem ganz eigenen, wunderbaren Stil vereinen. Als Gäste wirken u. a. übrigens Martie Maguire (The Dixie Chicks, The Court Yard Hounds) und Bruce Robison, der gerade gemeinsam mit seiner Ehefrau Kelly Willis das feine "Our year" veröffentlichte, mit. "World of strangers" ist traditionsbehaftete Americana- und Alternate Country-Musik vom Allerfeinsten. Einfach relaxen, zuhören und genießen!

Das komplette Tracklisting:

1. Little Piece Of History - 4:28
2. Mama Needs A Margarita - 4:06
3. Make Me Change My Mind - 3:24
4. Annabelle - 5:41
5. April Fool - 2:54
6. Somebody I Know - 5:09
7. Too Shiny - 3:53
8. Waltz Of The Wayward Wind - 4:53
9. Taken All You Wanted - 3:25
10. What Did You Come Back Here For? - 5:27

Art-Nr.: 8583
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Little piece of history
Mama needs a margarita
Make me change my mind
Annabelle
Somebody I know
Too shiny
Waltz of the wayward wind

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Muth, Zoe and The Lost High Rollers - starlight hotel [2011]
Sie kommen nicht aus Austin und nicht aus Nashville, auch nicht aus Los Angeles oder Bakersfield, sondern aus Seattle. Die Rede ist von Zoe Muth & the Lost High Rollers, die eine ganz wunderbare, auf herrlichen Songs basierende, ungemein authentische, reine Retro-Countrymusic spielen, frei vonm jeder "Hochglanz-Politur", dafür aber mit einem unwiderstehlichen Countryrock-, Alternate Country-, Americana-Charme. "Some of the best twang these days is coming out of the Pacific Northwest", heisst es in einem amerikanischen Review bezogen auf "Starlight hotel" dem tollen, zweiten Album, der gerade mal 25 Jahre jungen, aussergewöhnlich talentierten Singer-Songwriterin Zoe Muth und ihrer fantastischen Band, den Lost High Rollers (der Bandname ist im übrigen einer Textzeile aus Townes Van Zandt's "No lonesome tune" entnommen). Ohne jeden Zweifel trifft diese Aussage den berühmten "Nagel auf den Kopf". Die Band agiert mit einem lupenreinen, schnörkellosen, aus tiefstem Herzen kommenden Country-Twang, der jedem Song diese unverbrauchte, ehrliche, ja geradezu magische Reinheit verleiht. Zoe verfügt über eine großartige, warme Stimme, die für eine solche Musik geradezu prädestiniert ist. "With the voice of a honky-tonk angel and songs that sound steeped in the classics" (wie es ein anderer amerikanischer Journalist beschreibt), wird deutlich, wo ihre Einflüsse liegen. Das sind auf der einen Seite Größen wir beispielsweise Dolly Parton, Loretta Lynn, Patsy Cline und Kitty Wells, auf der anderen aber auch Alternate Country-Heldinnen und -Helden wie Nanci Griffith, Iris Dement, Gillian Welch, Lucinda Williams, Townes van Zandt, eine Country-orientiertere Tift Merritt und vor allen Dingen Emmylou Harris. So spielen die Lost High Rollers auf, wie eine Mischung aus Emmylou's einstiger Hot Band und Chris Hillman's legendärer Desert Rose Band. Noch etwas fällt auf: Die gesamte Musik von Muth und ihrer Band wirkt überaus locker und scheint von einer unterschwelligen, flockigen Westcoast-Frische unterwandert zu sein. Das resultiert in einem herrlichen Gram Parsons-Feeling. Wunderschöne, eingängige Melodien schlängeln sich in unsere Ohren und wollen nicht mehr weichen. Die Instrumentierung besteht aus erstklassig aufeinander abgestimmten akustischen und elektrischen Gitarren, ergänzt durch prächtige Pedal Steel-Linien, das überragende Picking des exzellenten Mandolinenspielers Ethan Lawton, auch mal ein schönes Dobro oder eine markante Marichi-Trompete, sowie eine unaufdringlich und locker agierende, stets sehr gut aufgelegte Rhythmus-Truppe. Los geht's mit der traumhaft flockigen, flotten, sonnigen, Steelguitar-durchzogenen Retro-Countrynummer "I've been gone", die wie ein herrliches Relikt aus vergangenen, glorreichen, alten Vinyl-Tagen rüberkommt. Wirkt wunderbar rootsig und Americana-mässig. Die unaufdringlich, aber markant (nur bei diesem Stück) eingesetzte Trompete vermittelt ein feines Border-/Mexico-Flair. Toll, das instrumentelle Break aus Pedal Steel und Mandoline im Mittelteil, wie auch die prima ins Ohr gehende Melodie. Ähnlich geht es bei dem folgenden "Whatever's left" zu, nur ohne die zuvor eingesetzte Trompete. Das ist erstklassiger Retro-Country/-Countryrock in bester, früher Hot Band-Manier. Schön locker, mit dieser großartigen, zwanglosen Alternate Country-Note und doch so frisch und rein. Sehr schönes, transparentes Gitarren-/Mandolinenspiel. Puren, californisch anmutenden Honky Tonk mit einem unüberhörbaren Gram Parsons-Feeling hören wir mit dem wunderschönen "Let's just be friends for tonight". Hier spürt man zudem die vorher bereits erwähnten Bezüge zur Desert Rose Band, wie auch zu einem frühen Merle Haggard. Großartige Pedal Steel- und Mandolinenklänge treffen auf einen typischen Honky Tonk-Rhythmus. Einfach herrlich! So geht das die kompletten, fast 52 Minuten weiter. Schwache Songs sucht man vergebens. "Starlight hotel" ist einfach wunderbar unverfälschte, geschickt in heutige Americana-Verhältnisse übertragene, Sixties- und Seventies-based Retro-Countrymusic mit großartigen Melodien. Abschliessend zwei weitere Zitate aus amerikanischen Reviews: "Not only does she sing like a hillbilly angel, but she writes instant classics" und "The Seattle native has a sweet, lilting voice and her Lost High Rollers are a crack band of laid back, rootsy honky-tonkers". Die U.S-Experten sind sich also einig und wir stimmen vorbehaltlos zu: Tolle Band, tolles Album!

Das komplette Tracklisting:

1 I've Been gone - 4:28   
2 Whatever's Left - 5:25   
3 Let's Just Be friends for Tonight - 3:46   
4 Before the Night is Gone - 5:47   
5 Harvest Moon Blues - 4:45   
6 New Mexico - 7:11   
7 If I Can't Trust You with a Quarter (How Can I Trust You with My Heart) - 5:07   
8 Tired Worker's Song - 3:56   
9 Starlight Hotel - 6:52   
10 Come Inside - 4:29

Art-Nr.: 7439
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I've been gone
Whatever's left
Let's just be friends for tonight
Before the night is gone
If I can't trust you with a quarter
Starlight hotel

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My Dynamite - same [2012]
"Rock'n Roll will never die"! Grandioses, junges Quintett aus Melbourne (Australien) mit einem geradezu überragenden Debut! Tief verwurzelt in den Siebzigern und mit einem Hauch von Southern Rock spielen sie genauso unbekümmert, dreckig und ungeschliffen auf, wie The Black Crowes zu ihren Anfangszeiten - voller Energie, dynamisch, erdig, kraftvoll, dabei aber auch ungemein frisch und voller Leidenschaft. Das Songmaterial ist saustark - ohne jeden Ausfall! Trotz des rauen Feelings und trotz der Kraft klingt die Band zuweilen auch herrlich locker und sehr, sehr melodisch. Die Songs bleiben prächtig hängen, der Funke springt sofort über. 2 tolle Lead Gitarristen, die sich ständig gegenseitig "anstacheln", eine tighte, großartige Rhytmussektion und ein fantastischer Sänger, der sich nicht im Geringsten hinter Chris Robinson zu verstecken braucht. Die Band hat alles, was es für klassische, unverfälschte (Gitarren) Rockmusik mit ein wenig Bluesrock- und Southern Rock-Flair braucht. Klasse auch der zeitweise wunderbar ausgerollte Orgelteppich, der den straighten Gitarrensound erstklassig ergänzt. Neben The Black Crowes, die in der Musik von My Dynamite, obwohl die Australier eine ganz klare, eigene Identität haben, stets ihre Spuren hinterlassen, hört man auch noch Einflüsse der Rolling Stones, der Faces und von Humble Pie. Das ist erfrischender, zeitgemässer, purer Old School Guitar Boogie Rock'n Roll der Güteklasse A! Solche Bands braucht die globale Rock-Welt, dann braucht einem wirklich nicht bange um unsere geliebte Musik zu sein. Das Zeug rockt und rollt aus unseren Lautsprechern wie ein "freight train" durch den amerikanischen Süden! Eine wahre Pracht!

Das komplette Tracklisting:

1. Take It Or Leave It (4.11)
2. Inside Out (4.22)
3. If We're Livin' (3.20)
4. Dirty Game (3.20)
5. Watch Yourself Grow (4.38)
6. Raise Your Glasse (4.41)
7. Singing Stormy Weather (4.23)
8. Big Attraction (5.10)
9. All That She Brings (4.34)
10. Fork In Your Tongue (3.23)

Art-Nr.: 7754
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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My Morning Jacket - okonokos ~ live [2006]
2 CD-Set! Eine der ambitioniertesten, talentiertesten und faszinierendsten, jungen U.S.-Bands der heutigen Zeit begeistern uns nach nunmehr 4 hervorragenden Studio-Alben mit einer geradezu famosen Live Doppel-CD! My Morning Jacket aus Louisville/Kentucky um den charismatischen Frontman, Sänger, Gitarrist und Songwriter Jim James, diese live immer so wunderbar ihre langen Mähnen schwingenden, unbekümmert wie hochklassig aufspielenden Burschen, im weitesten Sinne der Jamrock-Bewegung zuzuordnen, entfachen auf der Bühne die pure Magie! Einzigartiger, unwiderstehlicher "southern-tinged Rock'n Roll" mit traumwandlersich sicher zwischen Retro und Moderne hin und her balancierenden Roots- und Countryrock-Elementen, dessen epische Soundsphären von diesem herrlichen, den Stil der Band so unverwechselbar prägenden Sixties-/Seventies-/Hippie-/Psychedelic-Jam-Feeling durchzogen werden! Mal überaus kraftvoll, laut und dreckig rockend, aber auch mit ruhigen, bedächtigen Momenten, immer knackig und flüssig agierend, die ungezügelte Spielfreude im Blut, bestechen sie darüber hinaus mit einer unglaublichen Melodik. Die Bandbreite der Einflüsse scheint von Lynyrd Skynyrd bis zu den Flaming Lips, und von Gram Parsons bis zu Neil Young und Pink Floyd zu reichen. Eine "verrückte" Kombination, die sie aber voller Hingabe in eine nahezu vollendete Harmonie verwandeln, gleichzeitig aber immer wieder mit losgelösten Instrumental-Passagen/Jammings versehen. Man merkt sofort, was für eine grandiose Live-Band My Morning Jacket sind! Sie explodieren regelrecht auf der Bühne! Die 21 Songs umfassende Setlist von der aktuellen "Z"-Tour ertönt in einem prächtigen, vollmundigen, saftigen Sound aus vielschichtigen, mal filigran eingesetzten, aber überiwegend fett und satt rockenden, herrlichen, herzhaft würzigen E-Gitarren, verziert mit diesen "schwebenden", so markanten, doch niemals zu aufdringlichen Keyboard-Klängen. Dominiert wird das Ganze klar von den Gitarren, und natürlich von Jim James' unvergleichlichem, immer mit einem gewissen Hall unterlegtem, betörendem "howling falsetto"-Gesang, dessen Timbre zuweilen ein wenig an Neil Young erinnert. Großartig, wenn er neben den tollen Melodien, die er singt, mit seinen emotionalen Einsätzen, mal rotzig "kreischend", mal mit harmonischen "Oooohs" und "Aaaahs", mal mit sonstigen "Stimmgeräuschen", die ideale Ergänzung zu den instrumentalen Arrangements der Songs bildet. Es ist nahezu unmöglich einzelne Songs als etwas Besonderes herauszustellen, denn die komplette Setlist ist ein "Hammer"! Ob der von einem markanten Rhythmus aus kantigen Drums und großartigen Keyboard-Fills geprägte, leicht funkige, psychedelische Hippie-Jam-Rocker "Worldless chorus", das von satten E-Gitarren und tollem Drumming angetriebene, dynamische, rauhe, aber dennoch wieder überaus melodische, voller Southern-/Roots-Flair steckende "Gideon", der forsche, von tierischen Gitarrenschlachten geprägte, gleichzeitig sphärig, psychedelische, melodische "New Southern"-Rocker "One big holiday", die über 8-minütige, von James' hypnotischem Gesang eindrucksvoll dargebotene, fantastische Psychedelic-/Roots-/Jam-Ballade "I will sing you songs", deren epische Schönheit am Ende in rauhe, sägenden "Crazy Horse"-like E-Gitarren mündet, das flockige, melodische, wieder voller Southern-Flair steckende "Lowdown", das kochend rockende, von massive Gitarrenattacken geprägte "What a wonderful man", das rhythmische, leicht Reggae-mäßige "Off the record", die entspannte, mit Steeguitar-ähnlichen Klängen durchzogene Americana-/Retro-Country-Nummer "Golden", der über 11-minütige, gar mit einem Saxophon garnierte, jazzige Psychedelic-Jam-Rocker "Dondante", der mit feurigen Gitarren gewürzte, 9 1/2-minütige Southern-Roots-Blues "Run thru" (Jim James verausgabt sich hier völlig, dazu ein mächtig Fahrt aufnehmender Jam-Mittelteil mit einem fast die Bühne in "Schutt und Asche" legenden, verzerrten Gitarren-Gewitter), der rotzig dreckige, psychedelische Roots-/"New Southern"-Rocker "Lay low", oder das von den Fans so geliebte, fetzig flotte "Dancefloors" - die Band übertrifft sich fast selbst! Ansteckende Spielfreude, hypnotische Melodien, Virtuosität, Spielfreude, Ästhetik, Magie - My Morning Jacket mit einem brillanten Live-Event! Herrlich, welch eine Frische diese Band in die heutige Rockwelt einbringt! Leute, tut das gut! (Ab Ende Oktober übrigens auch als DVD erhältlich!)

Art-Nr.: 4490
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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My Morning Jacket - z [2005]
"My Morning Jacket takes it's Southern-tinged Rock'n Roll to new and exciting places on it's fourth Studio album 'Z'", schreibt der amerikanische Billboard! Und sie haben recht! Geheimnisvoll, manchmal geradezu mysteriös anmutend, experimentell, und doch (oder gerade deswegen) so voller Faszination steckend, hören wir 10 wundervolle neue, zum Teil von hypnotisch schönen Melodien getragene Nummern dieser jungen, rotzigen, so unbeschwert aufspielenden, langhaarigen, bei ihren Live-Auftritten immer so herrlich "headbangenden" New Southern-/Psychedelic-/Jam-/Roots-/Country-Rock-Formation aus Louisville/Kentucky, die sowohl die Fans als auch die Kritiker in den letzten Jahren mit ihren Alben und ihren beherzten Auftritten bei den legendären "Bonnaroo"-Festivals so begeisterte. Seit ihrem letzten Album "It still moves" hat sich einiges getan. Mit zwei neuen Leuten an Bord (Bo Koster - Keyboards und Carl Broemel - Gitarre) machte Jim James, als die Aufnahmen zu "Z" begannen, von Anfang an deutlich, daß man den Sound der vergangenen Jahre etwas erweitern möchte. Er unterstrich dies, als er zudem Produzent John Leckie für das Album engagierte, der bislang für solche Bands wie Radiohead oder New Order arbeitete. Klar, dass somit den Keyboards eine größere Bedeutung zukam. Ohne sie ganz zu verlieren (das geht auch gar nicht, denn das ist einfach ihre Basis), treten auf "Z" die gewohnten "New Southern Rock"-Elemente etwas mehr in den Hintergrund, wirken die früher schon mal getroffenen Adaptionen zu Lynyrd Skynyrd doch etwas überholt. Geblieben sind die Jam-Veranlagung, das fantastische Songmaterial, und diese wunderbare, für My Morning Jacket so einzigartige und stilprägende, psychedelische Note. Vor allem Jim James sorgt mit seinem unverwechselbaren, so herrlich mit einem pathetischen Hall unterlegten Gesang (okay, Vergleiche zu Neil Young's Stimme sind durchaus legitim, aber Jim James singt dennoch wie kein anderer), für dieses unvergleichliche, wunderbare Sixties-/Seventies-Psychedelic-Jam-Feeling. Ja, und trotz der eingesetzten elektronischen Spielereien und der stärker zur Geltung kommenden Keyboards sind natürlich die rockenden Gitarren nicht vollkommen vom Tisch. Es paßt schon klasse zusammen! Höhepunkte sind beispielsweise das elektronisch verzierte, leicht funkige, Keyboard-lastige "Wordless chorus" mit seinen psychedelischen "Aaaaahs" und "Ooooohs" im Refrain, das hymnische, wundervoll melodische, spacige "Gideon", das riffige, einerseits Reggae-rhythmische, andererseits aber auch sowohl leicht southern-, als auch britisch-infizierte "Off the record", dessen Instrumentalteil gar Fragmente des Stones-Titels "Can't you hear me knockin' beinhaltet, der psychedelische Country-Waltz "Into the woods", der traumhaft melodische, southern-fueled, psychedelische Roots-/Americana-Rocker "Lay low", wie auch die kraftvoll rockenden "What a wonderful man" und "Anytime", die wieder an die früheren Tage der Band erinnern. Eine klasse Album einer großartigen, innovativen Band, die es wie kaum eine andere versteht die psychedelische Hippie-Kultur aus den Sixties und Seventies in die heutige Zeit zu transportieren. Jammiger Psychedelic-Rootsrock für die Bonnaroo-Generation!

Art-Nr.: 3717
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Myles, Heather - live@newland.nl [2008]
Live am 21. Oktober 2006 im Newland Steakhouse & Saloon von Klaaswaal, Niederlande! Enthält 3 Stücke weniger als die DVD!
Review siehe gleichnamige DVD!

Die Setlist:

1. You've Taken My Places
2. Nashville's Gone Hollywood
3. Who Did You Call Darlin
4. One Man Woman Again
5. Big Cars
6. Playin Every Honky Tonk In Town
7. Help Me Make It Through The Night
8. Rock At The End Of My Rainbow
9. No One Will Ever Know
10. True Love
11. Sweet Talk And Good Lies
12. Little Chapel
13. Broken Heart For Sale
14. Love Me A Little Bit Longer
15. Together Again
16. Mr. Lonesome
17. Rum And Rodeo
18. Cadillac Cowboy

Art-Nr.: 5954
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Myles, Heather - live@newland.nl ~ dvd [2008]
Seit die californische Honky Tonk-Queen im Jahre 1992 ihr legendäres "Hightone"-Debut "Just like old times" veröffentlichte, gilt sie, gleichermaßen bei Fans und Kritikern, zu den anerkanntesten, besten und beliebtesten Vertretern der weiblichen "real Countrymusic". Immer wieder weckt Heather Myles Assziationen an einen weiblichen Dwight Yoakam oder Buck Owens, aber auch an George Jones, Merle Haggard, Loretta Lynn und wie die berühmten Traditionalisten alle heißen. Am 21. Oktober 2006 macht sie mit ihrer großartigen Band, den Cadillac Cowboys, während einer Europa-Tournee Station im niederländischen Klaaswaal, genauer gesagt in dem dortigen, einem amerikanischen Honky Tonk-Saloon frappierend ähnelten "Newland Steakhouse & Saloon" - der absolut perfekte Rahmen für "pure Countrymusic". So brennen Myles und ihre Cadillac Cowboys (Bob Ryan - guitar, Brantly Kearns - fiddle, Davie Holland - pedal steel, Kargy Rhodes - bass, Roy Whyke - drums - alles exzellente Musiker) dann auch tatsächlich ein Feuerwerk allerfeinster, durch und durch traditioneller, ehrlicher Barroom-/ Honky Tonk-/ Dancehall- /Roadhouse- und Jukebox-Countrymusic ab, wie man sie authentischer kaum präsentieren kann. Wimmernde Steelguitar, typische Fiddle-Klänge und das entsprechende (Telecaster)Gitarrenspiel bestimmen das Geschehen. Dieses großartige Konzert wurde mitgeschnitten und gefilmt, und ist nun sowohl als DVD (filmtechnisch einwandfrei in Szene gesetzt), als auch als CD (enthält 3 Stücke weniger als die DVD) erschienen. Tolle Sache für die vielen Country- und Honky Tonk-Fans, Heather Myles und ihre klasse Band endlich einmal live zu erleben. Da wird das häusliche Wohnzimmer (Musikzimmer) kurzerhand in einen Honky Tonk-Saloon verwandelt! Die DVD (ca. 76 Min. Spielzeit) ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Die Setlist:

1. You've Taken My Places
2. Nashville's Gone Hollywood
3. Who Did You Call Darlin'
4. Salty Dog
5. One Man Woman Again
6. Big Cars
7. Playin' Every Honky Tonk In Town
8. Help Me Make It Through The Night
9. Orange Blossom Special
10. Rock At The End Of My Rainbow
11. No One Will Ever Know
12. True Love
13. Sweet Talk And Good Lies
14. Brain Cloudy Blues
15. Little Chapel
16. Broken Heart For Sale
17. Love Me A Little Bit Longer
18. Together Again
19. Mr. Lonesome
20. Rum And Rodeo
21. Cadillac Cowboy

Art-Nr.: 5978
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 19,90

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Myles, Heather - rum & rodeo [2005]
Feine "Best of"-Zusammenstellung der californischen Honky Tonk-Queen ihrer ersten beiden auf "Hightone" erschienenen Alben. Enthalten sind 8 Titel vom ursprünglich 1992 veröffentlichten "Just like old times" (u.a. der wunderbare Countryrocker "Changes" mit seiner klasse Melodie und den tollen E-Gitarren, die wunderbare, Steel-getränkte Honky Tonk-Ballade "Rum & Rodeo", das flockige "The other side of town", wie auch das fröhlich flotte "Lovin' the bottle"), sowie 5 Songs aus "Untamed" (mittlerweile sehr rar) aus dem Jahre 1995 (u.a., das herrlich frische, abgehende "And it hurts" mit seinem tollen Drive und die klasse "Old School"-Ballade "Beggin' to you)! Alle Tracks wurden remastered. Darüber hinaus gibt es eine bislang unveröffentlichte Nummer, nämlich den rauschenden Honk Tonk-/Dancehall-Feger "Read you all wrong" aus den "Just like old times"-Sessions! Unter den Musikern befinden sich so illustre Namen wie Buddy Miller, Dusty Wakeman, Jeff Donovan, Greg Leisz, Skip Edwards, Donald Lindley, Rick Shea, Bob Glaub...usw.! Für viele zählten diese Alben von Heather Myles zu dem Besten, was es in puncto weiblicher, purer Honky Tonk-Musik in den Neunzigern gegeben hat.

Art-Nr.: 3049
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Nail, David - fighter [2016]
Viertes Studioalbum des großartigen, "Grammy nominated" Sängers, der in den letzten Jahren zu einem, mit großen Charterfolgen aufwartenden, festen Bestandteil der Countryszene Nashville's geworden ist. Als Vertreter des "New Contemporary Country" koppelt David Nail überaus geschickt traditionelle Country-Grundlagen mit gepflegten, nicht allzu bombastischen, leicht poppigen Einüssen, ohne sich dabei jedoch "zu weit aus dem Fenster zu lehnen" und die Countrypfade zu weit zu verlassen. Das gelingt auch auf seinem neuen Werk "Fighter" wieder mit ausgezeichneter Qualität. Nail ist ein prächtiger Sänger, dem man all das, was er vorträgt auch wirklich abkauft. Er wirkt genauso emotional, wie authentisch und immer glaubwürdig. Das Songmaterial ist auf höchstem Level und sehr abwechslungsreich, geht von äußerst knackigen, fröhlichen Uptempo-Nummern wie das herrliche, wunderbar melodische und jede Menge gute Laune freisetzende "Good at tonight" (eingespielt zusammen mit Brothers Osborne) bis hin zu hinreissenden "Storytelling-Ballads", wie das fantastische, zusammen mit Lori McKenna (hat die Nummer auch mit komponiert) vorgetragene "Home" - und allem was dazweischen liegt. Da werden wieder jede Menge Hits abfallen, wie auch schon das so prima ins Ohr gehende, frische, kraftvolle "Night's on fire". Klasse Album! Eine absolute Glanzleistung von David Nail!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

A singer's believability is essential to the success of any album, and David Nail has a way of persuading us that every word he sings on his "Fighter" comes straight from the heart. And it doesn't hurt that the songwriting contained within is topnotch throughout.
Two songs, in particular, go straight to the heart in addition to being heartfelt. "Home," which Lori McKenna both sings on and co-wrote, is the first song on this record that will absolutely stop you in your tracks. Built upon a stately acoustic guitar backing, after a lovely piano intro, the song's lyric beautifully personifies one's hometown in its chorus. "And you think it will forget you when you go/But you know it will take you back in." Sometimes, the place where you come from becomes as close as a blood relative, or as the lyric states it, is like "your oldest friend." With its keen insight, this song will remind you of Eric Church at his best.
"Babies," which describes how Nail became "a better kind of crazy" after having children, is the other song that touches all the right nerve endings. "Good things come to those who wait," he tells us in the chorus, "I used to think that's just something people say." Knowing Nail is actually a recent new father (twins in December 2015), only gives this song's personal lyrics all the more emotional weight.
Nail closes with "Old Man's Symphony," which doubles as a both a brief career overview, and also an ode to his father. Sung over finger picked guitar, before incorporating unobtrusive strings, the song eventually builds into a kind of folk-country symphony, if you will. It's a sweet, humble and sincere way to close an album.
The only misstep on "Fighter" is "Night's On Fire," which has one of those loud choruses that sounds more like a big Taylor Swift pop production number and jarringly contrasts with the (mostly) low key and overall uncomplicated production approach. It comes off as momentary compromise, on an otherwise uncompromising project.
Nail is not a name that usually gets mentioned (along with Chris Stapleton, Sturgill Simpson) when potential saviors of modern country music get mentioned, but "Fighter" is an album that proves this man now needs to be a part of that conversation.
(Dan MacIntosh/countrystandardtime.com)

Das komplette Tracklisting:

1. Good At Tonight [feat. Brothers Osborne] - 3:30
2. Night's On Fire - 3:09
3. Ease Your Pain - 2:58
4. Home [feat. Lori McKenna] - 5:55
5. Lie With Me - 2:50
6. I Won't Let You Go [feat. Vince Gill] - 5:32
7. Fighter - 4:36
8. Babies - 3:24
9. Got Me Gone - 3:11
10. Champagne Promise - 3:54
11. Old Man's Symphony [feat. Bear and Bo Rinehart] - 3:44

Art-Nr.: 9228
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Nail, David - i'm a fire [2014]
Drittes und bisher bestes Album von David Nail! Der ursprünglich aus Missouri stammende David Nail ist eine Kämpfernatur. Der ehemals talentierte Baseballspieler und -trainer hat in seiner Sportkarriere gelernt, dass man nach Niederlagen wieder aufstehen muss. Das hat ihm vermutlich auch in seinem nachfolgenden Leben als Musiker geholfen. Denn sein Weg war zunächst mehr als beschwerlich. Sein fertiggestelltes Debütalbum war nach einem ersten Singleachtungserfolg komplett gecancelt worden (somit wäre "I’m A Fire" eigentlich schon sein viertes). Erst fünf Jahre später konnte David bei MCA Nashville dann mit "I’m About To Come Alive" im New Country Business so richtig Fuß fassen (die Single "Red Light" schaffte es gleich unter die Top 10). Auch wenn Silberling Nr. 2 "The Sound Of A Million Dreams" mit "Let It Rain" dann prompt Nails erste Nr.1 Single mit sich brachte, blieb ihm die Tür zu den ganz Großen der Zunft immer noch versperrt. Das könnte sich jetzt mit seinem neuen Werk "I’m A Fire" gravierend ändern. Nail hat sich von seiner immer ein wenig mitschwebenden Introvertiertheit freigeschwommen und präsentiert ein hochmodernes, niveauvolles Mainstream New Country-Album voller Hitpotential. So schaffte es das mit herrlichem Banjo- und Dobrospiel (Ilya Toshinsky und Jerry Douglas) durchzogene "Whatever She’s Got" direkt auf Platz 2 der Billboard Country Single-Charts (sogar Platz 1 der Country Airplays). Der Song ist ein Paradebeispiel dafür, wie man moderne Pop-/Rockmusik mit country-typischen Instrumenten veredeln kann. Klasse dieses Lied. David hat auf der von Frank Liddell, Chuck Ainley und Glenn Worf produzierten Scheibe vier der insgesamt elf Tracks mitkomponiert und zeigt auch beim Songwriting deutlich reifere und variablere Züge. Sehr schön beispielsweise das mit einem Eli Young Band-Touch angenehm dahingleitende "Broke My Heart", die atmosphärischen Balladen "Brand New Day" (mit tollem Jerry McPherson E-Gitarren-Solo) und "The Secret" (sehr düster, packender Text, fantastische Gesangsleistung) oder das in Keith Urban-E-Gitarren-Manier locker dahinfliessende "Easy Love". Spaß machen vor allem auch die sehr stilvoll eingeflochtenen und gut wahrnehmbaren Harmoniegesänge von Damen wie Sara Buxton, Micah Wildshire oder Aubrie Sellers, der Tochter von Lee AnnWomack. Apropos Lee Ann Womack. Die hat einen Awards-verdächtigen Gastauftritt bei derDuettversion des Glen Campell-Klassikers "Galveston". Auch hier zeigen die starken Nashville-Musiker (neben den bereits erwähnten u. a. Chris McHugh, Eric Darken, Paul Franklin, Mike Rojas) wie man heute so einen alten Schinken von seinem Staub befreien kann. Das ist traditionelle Countrymusic auf der Höhe der Zeit - und zwar vom Allerfeinsten! Fantastisch! Die ganz hohe Kunst des Harmoniegesangs gibt es dann auf "When They’re Gone (Lyle County)“ zu hören. Hier hat David die Kollegen von Little Big Town mit ins Boot geholt. Ein herrlich rootsig-kratziger Countrysong, der auch perfekt ins LBT-Repertoire gepasst hätte. Glänzend erneut Jerry Douglas’ filigrane Dobro-Einlagen inkl. erstklassigem Solo. Auch der Titelsong könnte die Charts aufmischen. Aus der Feder von Hitgarant Tom Douglas und The Cadillac Three-Frontmann Daren Johnston (singt im Background mit) stammend, bekommt man hier so ein wenig "Bruce Springsteen goes New Country"-Feeling geboten. Starker Track! David Nail beweist auf "I’m A Fire" eindeutig, dass das musikalische Feuer in ihm brodelt. Die Radiostationen haben angesichts des hohen Hitvolumens wohl die Qual der Wahl. Spätestens jetzt dürfte er in der Topriege der Nashville-Elite angekommen sein. David Nail mit einer wahrhaftigen Top-Leistung! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Whatever She's Got - 3:56
2. Broke My Heart - 3:16
3. Burnin' Bed - 3:38
4. When They're Gone (Lyle County) fFeaturing Little Big Town) - 3:42
5. Brand New Day - 4:44
6. Kiss You Tonight - 3:51
7. The Secret - 4:21
8. Countin' Cars - 2:52
9. Easy Love - 3:21
10. I'm a Fire - 4:05
11. Galveston (Featuring Lee Ann Womack) - 3:13

Art-Nr.: 8511
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Nail, David - i'm about to come alive [2009]
Sehr schöner, qualitativ hochwertiger New Country mit jeder Menge Hitpotential! David Nail hat es wohl seinem Talent und seiner Hartnäckigkeit zu verdanken, dass es vielleicht doch noch mit einer großen Karriere im Music City klappen könnte. Auch er ist einer der vielen Künstler, die mit den Irrungen und Wirrungen der Labelentscheidungsträger zu kämpfen haben und hatten, in seinem Fall sogar schon, bevor es überhaupt richtig losging. Nail hatte 2002 bereits bei Mercury Records einen Major-Vertrag in der Tasche, doch die vorab herausgebrachte Single erreichte nur Platz 52 der Billboard-Charts. Der sich nur mäßig herauskristallisierende Erfolg weiterer an die Radiostationen verschickter Songs veranlasste das Label schließlich Nails geplantes Debüt auf Eis zu legen. Der aus einer Kleinstadt im Südosten von Missouri stammende Nail zog sich danach zunächst gefrustet zurück und arbeitete fortan als Jugendtrainer einer Baseballmannschaft. Über Brian Wright, dem Vizepräsidenten der mittlerweile unter dem Dach der Universal Group beherbergten Label Mercury Nashville und MCA Nashville kam der Kontakt zu Frank Liddell zustande, der nun gemeinsam mit Mike Wrucke (beide arbeiteten schon zusammen für Miranda Lambert) David Nail's MCA-Debüt "I’m About To Come Alive" produzierte. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, Nail eine zweite Chance zu gewähren. Der Silberling steckt voller fein instrumentierter Songs (herrlich, solch großen Könnern wie u.a. Chuck Leavell, -z.B. The Allman Brothers Band, The Rolling Stones-, Waddy Wachtel, -die "alte" californische Gitarren-Legende, die u.a. Linda Ronstadt und Jackson Browne begleitete-, Mike Wrucke, Kenny Greenberg, Glenn Worf, Dan Dugmore, Jim Hoke, u.s.w. zuzuhören), die einerseits zwar vorwiegend im Midtempo- und Balladen-Bereich angesiedelt sind, andererseits aber knackig und kraftvoll daherkommen, und richtig Laune machen. Die Radiostationen werden dies diesmal wohl kaum ignorieren können. Das vorab veröffentlichte Titelstück "I’m About To Come Alive", im übrigen ein Coversong der amerikanischen Alternative Rock Band Train (mit klasse Gitarren , Steel und tollen Harmonies von Nathalie Hemby, dazu ein kräftiger Refrain), erreichte immerhin die Top 50 der Charts, mit der zweiten Single, dem von einem dezenten Heartland-Flair durchzogenen, sehr flockigen und melodischen "Red Light" (zur Zeit Platz 24, Tendenz steigend) scheint der Durchbruch nun möglich zu sein. Absolut herauszustellen ist allerdings mit "Mississippi" der großartige Auftakt dieses insgesamt sehr gelungenen Longplayers. Was ist das für eine Wonne, hier dem exzellenten Klavierspiel des Tastenvirtuosen Chuck Leavell zu lauschen (auch Co-Writer dieser voller Südstaatenatmosphäre durchströmten Ballade; die ein wenig an das alte "New Orleans Ladies" von Louisiana’s LeRoux zu erinnern scheint). Dazu das zündende E-Gitarrenspiel von Mike Wrucke und Waddy Wachtel (klasse Solo) und die bezaubernden Background Vocals ein Natalie Hemby betören. An Nails ehrfürchtig wirkendem Gesang spürt man förmlich, dass der realisiert hat, Teilhaber an einer ganz großen Nummer sein zu dürfen. Das ist erstklassige, nach dem Süden "riechende" New Country-Musik, deren zwischendrin eingestreute Streicher überhaupt nicht stören! Nails kompositorisches Talent kommt bei gleich vier Tracks zum Tragen ("Again" - peppig, dezentes, unterschwelliges U2-Feeling in der Gitarreninszenierung; "Clouds" - entspannt, aber kräftiger Refrain, fettes E-Gitarren-Solo; "This Time Around" - ein wenig poppig, rhythmisch, in "männlicher Shania Twain-Manier"; und "Missouri" - rootsig, mit schönem Dobro, atmosphärische Streicher, wieder tolle "Backs" von Hemby). Dazu hat auch der starke Songwriter Scooter Caruso einen erheblichen Anteil an der Gestaltung der Stücke. Mit Gary LeVox (Rascal Flatts-Sänger) bei "Summer Job Days" (im typischen RF-Stil mit ruhigem Strophengesang, emotionalem Refrain und immer kräftiger werdendem Songverlauf, surrendes E-Gitarren-Solo von Kenny Greenberg) und Kenny Chesney bei "Turning Home" (New Country-Ballade mit Southern-Teint, Steel, Mandoline, Piano, Twin Gitarren -erinnert vom Gesang her ein wenig an Garth Brooks), kann Nail zudem auf hochkarätige und sehr prominente Unterstützung beim Songwriting zählen. Sicher auch ein Beweis in das in ihn (zu Recht) gesetzte Vertrauen. Ein weiteres Highlight ist das von Scooter Caruso und Aimee Mayo kreierte "Strangers On a Train", wobei neben dem unnachahmlichen Harmonikaspiel von Jim Hoke auch Miranda Lambert's schön eingeflochtene Harmonies zentrale Akzente setzten. Und somit schließt sich wieder der Kreis zu Produzent Frank Liddell, der das ganze Werk mit einem glasklaren Sound veredelt hat. David Nail hat mit "I’m About To Come Alive" einen ersten Schritt in Richtung einer vielversprechenden Karriere gemacht (der Frauentyp dürfte auch bei der weiblichen Klientel bestens ankommen). Das Album könnte aufgrund des bereits erwähnten, erheblichen Hitpotentials zu einem der Überraschungen dieses Jahres in Nashville avancieren. Nail hat bewiesen, dass er durchaus das Zeug besitzt, sich problemlos in der Riege von Leuten wie Billy Currington, Josh Gracin, Brian McComas, Craig Morgan, Steve Azar & Co. einzureihen. Ein klasse Debüt! (Daniel Daus)

Die komplette Songliste:

1 Mississippi - 4:36   
2 I'm About to Come Alive - 4:28   
3 Red Light - 4:06   
4 Again - 4:21   
5 Clouds - 3:53   
6 Summer Job Days - 4:11   
7 Strangers on a Train - 4:08   
8 Looking for a Good Time - 5:12   
9 This Time Around - 3:25   
10 Turning Home - 4:59   
11 Missouri - 4:02

Art-Nr.: 6553
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Neel, Johnny - gun metal blue [2004]
Als Tastenvirtuose Johnny Neel, geboren und aufgewachsen in Wilmington/Delaware Mitte der achtziger Jahre nach Nashville/Tennessee übersiedelte und dort mit verschiedenen Bands in den lokalen Clubs tourte, erlangte er eines Tages die Aufmerksamkeit eines gewissen Dickey Betts, der seinerzeit ebenfalls in Nashville residierte. Es dauerte nicht lange, bis ihn Betts in seine Tourband holte und für die Aufnahmen seines "Pattern disruptive"-Albums engagierte. Dies wiederum veranlaßte Gregg Allman, von Neel's Leistung als Keyboarder und Harp-Spieler sichtlich angetan, ihn zunächst ebenfalls in seine Tourband zu holen und schließlich als festes Mitglied der neu formierten Allman Brothers Band zu präsentieren. Einer der Höhepunkte der gemeinsamen Zeit mit den Allmans war sicher das von Neel, Betts und Allman geschriebene "Good clean fun" von "Seven turns"-Album, das damals zu einem richtigen "Hit" für die Band wurde. Johnny Neel war in Southern Rock-Kreisen nun endgültig etabliert - auch als Songwriter! Mittlerweile sowohl als Sessionmusiker, als auch als Komponist gut im Geschäft (unter anderem haben Travis Tritt, Mintgomery Gentry und Delbert McClinton Songs von ihm eingespielt), legt Johnny Neel mit "Gun metal blue" nun sein brandneues Soloalbum vor! "It's funky, it's smooth, it's a different shade of blue, it's my turn to groove", sagt Johnny selbst darüber. Ja, es ist ein klasse, schön abwechlungsreiches, sehr inspiriertes, voller Roots-, Funk- und Soul-Einflüsse steckendes, groovendes Bluesrock-/Southernrock-Album geworden, bei dem auch mal ein paar poppige Momente, wie auch typisch Nashville-orientierte Splitter zu hören sind. Doch was eindeutig dominiert, ist das Bluesige und seine Liebe zum Southern-Sound! Viele der Songs, die in den letzten 1 1/2 Jahren aufgenommen wurden, resultieren aus den Ideen von Johnny und einigen seiner engsten Freunde während eines zurückgezogenen Treffens in der wunderschönen Idylle von Glassy Mountain/South Carolina. Speziell der Song "Carolina", eine satte, kraftvolle, wie aus einer gemeinsamen Session der Allman Brothers, Charlie Daniels Band und der Marshall Tucker Band stammende Southernrock-Ballade, ist eine Hommage an diesen Ort. Diese starke Nummer vereint ein gewisses Jam-Feeling mit einer feinen Melodie und einem transparenten Sound aus vollen Orgelklängen, groovenden Drums und frischen E-Gitarren. Los geht der Reigen allerdings mit dem flotten, schwungvollen, sowohl dezent Nashville Countryrock-beeinflußten, als auch von einem gewissen Memphis-Soul-Feeling geprägten, lockeren, knackigen, gut gelaunten "Cross my mind", gefolgt von der etwas poppigen, R & B-angehauchten Ballade "Sure as the day is long". Sehr gelungen auch der rhythmische, schön groovende, bluesig- southern-soulige Funk-Rocker "Not this time" mit seinem klasse E-Piano und den würzigen E-Gitarren, der von einer dreckigen Bluesharp angetriebene, raue, rockin' Shuffle Blues "I found it", der knackige, mit starkem Piano und rollender B 3 getränkte, Riff-geprägte Southern-Funk-Blues "You wouldn't know it now" mit seiner klasse Melodie, dem groovenden Rhythmus und dem lässigen E-Gitarrensolo, und vor allen Dingen das baumstarke Titelstück "Gun metal blue", ein blühender wie glühender, von swampiger, herzhafter Slidegitarre durchzogener, lupenreiner, klassischer, authentischer Southernrocker, irgendwo angesiedelt zwichen Lynyrd Skynyrd und den Allman Brothers. Tolles Lead-Slide-Solo! Unter den Musikern: Dennis Gulley (Bass), Chris Anderson, J.T. Corenflos, George Marinelli (jeweils Gitarre), Mike Caputy, Don "Smitty" Smith, Vince Santoro (jeweils Drums), und viele mehr. Auf seinem eigenen "Breakin' Records"-Label veröffentlicht, ist das Album leider nur mit einem spartanischen 1-Blatt-"Booklet" ausgestattet, doch die Musik macht das allemal wett, denn die stimmt! Klasse, groovender Roots-Soul-Funk-Southern-Blues-Rock des ex-Allman Brothers-Keyboarders!

Art-Nr.: 2752
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 4,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Cross my mind
Not this time
You wouldn't know it now
Carolina
Gun metal blue

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Nelson & Promise Of The Real, Lukas - naked garden [2020]
Die famose Band um Lukas Nelson, Willie's Sohn, liefert mit "Naked garden" ein weiteres, hochklssiges Album ab - und zudem ein hoch interessantes. Es ist ein üppiger, ganz großartiger Nachschlag zu dem vor etwa einem dreiviertel Jahr erschienenen "Turn off the news" (Build a garden)", denn sämtliche 15 Songs stammen aus den damaligen Aufnahmesessions. Das gesamte Material haben Lukas Nelson und die Band offenbar in einem wahren Produktivitätsrausch eingespielt, getrieben von ungeheurer Kreativität, Inspiration und purer Lust an ihrem Schaffen. "Naked garden" enthält 9 neue Tracks, die damals nicht veröffentlicht wurden und 6 Alternativversionen von bereits auf "Turn off the news" veröffentlichten Songs, die es aber allesamt in sich haben. Diese neuen Versionen kommen jetzt deutlich erdiger, rauer, ungeschliffener (quasi "nackt") und natürlicher als beim Vorgänger, aber beileibe nicht weniger melodisch oder gar schwächer. Im Gegenteil! Sie wirken wie live gespielt, haben noch mehr Seele und innere Kraft, sind anders - vielleicht sogar noch stärker gespielt. Zum Beispiel das ordentlich Dampf machende "Civilized hell", das herrlich robust und rootsig rockt - und auch das traumhafte "Bad case", etwas sparsamer instrumentiert, wirkt nu wie ein echter, dreckiger Roostrocker. Aber auch die Jam-Neigungen und Experimentierfreude der Band wird voll ausgeschöpft - vor allen Dingen bei dem bis dato unveröffentlichten Material. Der 7-minütige Opener "Entirely different stars" etwa ist ein grandioser, jammiger Psychedelic-Trip durch die Gefilde des Rootsrocks, Southern Rocks und Countryrocks mit spacigen Passagen und starken Tempowechseln. Und Tracks wie "Movie in my Mind" oder "Couldn't break your heart" sind einfach nur wunderschöne, rootsige Americana-Nummern. Lukas Nelson sagt über "Naked garden": "The atmosphere in the studio was joyful and mellow, yet intensely productive—we rarely spent more than two takes on a song before moving on to the next one. It was so productive, in fact, that there was simply no way to fit all the material on one release. So think of this project as something of an epilogue to our previous album, Turn Off The News (Build A Garden). Some of these tracks are alternate performances of songs from that record. Others, like “Bad Case”, appear in their early developmental stages. But the majority of this album comprises songs that, for one reason or another, didn’t make the final cut, and yet were just too special to keep to ourselves. Some strings are out of tune. Some lyrics are inconsistent. There’s microphone bleed, tape machine buzz, conversations and laughter between takes… that’s how we like it. Our hope is that Naked Garden offers a glimpse behind the curtain, at POTR in our most raw, honest, and naked state. For our band’s name is truly our mantra, and if nothing else, this project is an attempt to make good on our promise". Ja, diese tolle Atmosphäre und den Spaß, den die Band bei den Aufnahmen hatte, spürt man zu jeder Minute dieses Albums. Einfach toll, dass die Jungs dieses Material mit "Naked garden" veröffentlicht haben. Ein herrliches Werk!

Das komplette Tracklisting:

1. Entirely Different Stars - 7:08
2. Civilized Hell (Alternate Version) - 5:35
3. Back When I Cared - 3:38
4. Movie In My Mind - 4:19
5. Focus On The Music - 5:16
6. My Own Wave - 4:20
7. Fade To Black - 3:31
8. Out In L.A. (Extended Version) - 5:15
9. Couldn't Break Your Heart - 4:35
10. Speak The Truth (Alternate Mix) - 5:13
11. Civilized Hell (Acoustic Version) - 4:48
12. Bad Case (Alternate Version) - 4:54
13. Stars Made Of You (Alternate Mix) - 4:27
14. Where Does Love Go (Alternate Mix) - 4:00
15. The Way You Say Goodbye - 2:19

Art-Nr.: 10018
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Nelson, Willie - band of brothers [2014]
81 Jahre alt und kein bisschen müde. Country-Veteran Willie Nelson präsentiert sein erstes Album mit komplett neuen, selbst komponierten Songs seit fast 2 Jahrzehnten. Großartig!

Die Original-Produktbeschreibung:

The much-anticipated successor To All The Girls... (which became Willie's first Top 10 album in more than three decades when it was released in October 2013) Band of Brothers is the artist's first album of predominately new original material in nearly two decades, debuting the master tunesmith's first major batch of newly-penned songs since his Spirit album in 1996. "I got on kind of a writing kick," Willie Nelson said recently, "it's good to be writing again."
The influential songwriter--whose early successes brought pop and country together with unforgettable standards like "Crazy" (Patsy Cline), "Hello Walls" (Faron Young), "Funny How Time Slips Away" (Billy Walker), "Night Life" (Ray Price) and many others--has added nine new essential songs to his classic catalog. One of Willie's most personal albums to-date, the songs on Band of Brothers range from the introspective ("The Wall" and "Send Me a Picture") to the rollicking ("Wives and Girlfriends" and "Used To Her").
Rounding out the album are five songs, penned by others, which compliment and unite the album's sonic textures and lyric themes. Included are Willie's interpretations of Vince Gill's "Whenever You Come Around", Billy Joe Shaver's "The Git Go" (a duet with Jamey Johnson) and the appropriately-titled "Songwriter," written by Gordie Sampson and Bill Anderson.

das komplette Tracklisting:

1. Bring It On - 2.54
2. Guitar In The Corner - 3.54
3. The Wall - 3.28
4. Whenever You Come Around - 4.12
5. Wives And Girlfriends - 3.00
6. I Thought I Left You - 3.01
7. Send Me A Picture - 3.59
8. Used To Her - 2.46
9. The Git Go - 4.06
10. Band Of Brothers - 2.50
11. Hard To Be An Outlaw - 3.08
12. Crazy Like Me - 3.15
13. The Songwriters - 3.15
14. I've Got A Lot Of Traveling To Do - 3.21

Art-Nr.: 8597
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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