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No Justice - far from everything [2007]
WIEDER ERHÄLTLICH!

Reissue von 2003! Bislang nur im Eigenvertrieb der Band erhältlich (wir hatten das Album ja bereit vor 3-4 Jahren schon einmal im Programm), in der letzten Zeit aber gar nicht mehr zu bekommen, gibt's das 2003 erstmals erschienene, herrliche Debutalbum der großartigen Countryrock-Formation No Justice, nachdem ihr letzjähriger Nachfolger in den Staaten und der "Red Dirt"-Szene eine mehr als beachtliche Resonanz erzielte, über das texanische "Smith Entertainment"-Label nun "regulär" im U.S.-Handel! Welch ein Glück für die Genre-Fans, die dieses Werk bisher noch nicht haben...

Countryrock bleibt unsterblich, ja wird mit Sicherheit sogar neue Freunde gewinnen, solange sich solche Bands, wie die großartigen, aus Stillwater/Oklahoma stammenden, No Justice mit ihrem ganzen Herzen und ihrer hohen musikalischen Klasse dieser Musik hingeben. Ihr Debut-Album "Far from everything" ist nicht mehr und nicht weniger als ein absoluter Genre-Knüller, begeisternd vom Anfang bis zum Ende! Ähnlich wie Cross Canadian Ragweed, Wade Bowen & West 84 und The Great Divide, mit denen zusammen sie unendliche viele Gigs absolviert haben, spielen sie diesen faszinierenden "Red Dirt Countryrock", der auf so unnachahmliche Weise den amerikanischen Traum von Freiheit musikalisch symbolisiert. Immer wieder vermitteln sie ein herrliches "Far from everything"-Gefühl, wie ein nie enden wollender Roadtrip entlang der endlosen Weiten von Texas. In ihren prächtigen, durchweg wunderbar ins Ohr gehenden Songs (das sind zum Teil regelrechte melodische Delikatessen) verbinden sie, wie selbstverständlich, vorzügliche und höchst angenehme Harmonien mit der nötigen Portion erdigem Staub. Das klingt ungemein frisch, locker, flockig, aber gleichzeitig auch sehr knackig, satt und immer rockig! Der Sound ist glasklar und schön direkt in Szene gesetzt worden. Bestimmt wird er vor dem Hintergrund einer perfekten Rhythmussektion um Bassist Tony Payne und dem hervorragenden Great Divide-Drummer J.J.Lester (ist im übrigen auch für die blitzsaubere Produktion verantwortlich) durch die dominanten, fetten, teilweise messerscharfen E-Gitarren von Jerry Payne und Steve Rice's excellentem Gesang! Klar, gefühlvoll, mal sauber, mal kratzig und sehr rootsig, mal lässig, mal energisch - alles kriegt er prächtig hin. Die Musiker harmonieren vorzüglich miteinander. Alles klingt wie aus einem Gus! Sehr angenehm, nie zu aufdringlich eingebundene Tupfer von Klavier, Orgel, Dobro, Steel oder Fiddle bilden an der ein oder anderen Stelle die ideale Ergänzung. Was für großartige Songs! Zuweilen kommen sogar Erinnerungen an solche Bands wie die Nitty Gritty Dirt Band, Poco, die Eagles oder Restless Heart auf, natürlich verbunden mit der texanischen "Red Dirt"-Mentalität, aber auch ein gewisses Southern-Outlaw-Feeling läßt sich kaum leugnen! Alles paßt toll zusammen! Das Album beginnt mit einem wunderbar knackigen Schlagzeug-Intro und schon Sekunden später befinden wir uns mit "Twenty four days" in voller, aber entspannter und lockerer Fahrt entlang des endlosen Countryrock-Highways. Voller Frische, lässigen Drive, durchzogen von einer großartigen Melodie, mit satten E-Gitarren angereichert, dennoch dezent rootsig und staubig bahnt sich diese "Killer-Nummer" den Weg in unsere Ohren. Einfach herrlich! Mit dem hervorragenden Midtempo New Country-Rocker "Only you", der gegen Ende mit seinen tollen Gitarren richtig Fahrt aufnimmt, geht es weiter, gefolgt von der traumhaften Countryrock-Ballade "The toast", wieder wunderbar melodisch und flüssig inszeniert. Hier paaren sich zurückhaltendes Pianospiel mit satten, rootsigen E-Gitarrenriffs und glasklarem Spiel der Lead-Gitarre. Dann "House of pain", ein schön rotziger, fast schon ein wenig roher Roots-/Countryrocker voller erdiger, angeschmutzter Gitarren(Wah-Wah)-Riffs und scharfer Lead-Gitarre - doch auch hier bleibt die Melodie keinesfalls auf der Strecke! "Feels like rain" heißt die nächste Nummer - und was für eine! Ein fantastischer, schwungvoller Countryrock-Hit von ungemeiner Frische und Lockerheit. Laßt die Seele baumeln und träumt mal wieder davon, mit einem alten Chevy durch die Weiten Amerika's zu fahren. Geht runter, wie Öl! Hätten auch die Eagles oder Restless Heart in ihren besten Tagen nicht stärker hinbekommen. Genial auch der satt mit Dobro-/ und Electric Slide getränkte, viel Southern-Flair versprühende Outlaw-Countryrock-Kracher "Devil's road", der irgendwo an der Schnittstelle Cross Canadian Ragweed / Waylon Jennings / Travis Tritt angesiedelt zu sein scheint, und, und, und...! Verrückt, daß auch diese Band keinen großen Label-Deal hat! Das ganze Album ist ein einziger Höhepunkt! No Justice schlagen,   ähnlich wie Mike McClure (der hier übrigens auch als Background-Sänger auftaucht) und The Great Divide eine wunderbare Brücke zwischen klassischem Countryrock, knackigem Nashville New Country, countrylastigem Rootsrock, Americana und leicht staubigem Alternate Country, die die Fraktionen all dieser Genres problemlos unter einen Hut bekommen sollte. Diese Band wird sich sehr schnell in die Herzen der Fans spielen - ganz sicher! Countryrock in seiner ganzen Pracht!

Art-Nr.: 2235
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Twenty Four days
The toast
Fells like rain
Devil's road

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No Justice - same [2006]
Countryrock in seiner ganzen Blüte! No Justice aus Stillwater/Oklahoma (na klar, woher sonst?...) präsentieren auf ihrem zweiten Album erneut eine bravouröse Ansammlung von traumhaft melodischen, erfrischenden, schwungvollen und knackigen Ohrwürmern, einen wunderbaren musikalischen Roadtrip quer durch die texanischen "Red Dirt"-Roots-/Americana-/Country-Landschaften! Herrlich! Mühelos reihen sie sich, sowohl von der Substanz der Songs her, als auch von ihrer musikalischen Klasse, in die Reihe solcher Kollegen wie Cross Canadian Ragweed, Wade Bowen, Stoney LaRue, Reckless Kelly, Randy Rogers und Great Divide ein, deren J.J. Lester das Werk im übrigen co-produzierte. Ihnen klebt einerseits der Staub an den Stiefeln, andererseits bestechen sie mit durchaus Nashville-kompatiblen, von einer sehr angenehmen, unaufdringlichen Pop-Sensibilität getragenen Harmonien! Das Zeug geht runter wie Öl! Mit zwei neuen Leuten an Bord, Armando Lopez an den Drums und dem zweiten Gitarristen Brandon Jackson, klingt die Band noch vitaler und insgesamt auch knackiger als beim, ebenfalls schon außergewöhnlich starken, Debut. Zudem kommt ihr immenses, durch ausgedehntes Touring permanent gefestigtes Spielverständnis (200 Gigs im Jahr sind absolut normal...), auch im Studio völlig zwanglos rüber. Die Songs leben von ihren traumhaften Melodien und dieser einzigartigen Verschmelzung texanischen "Red Dirt"-Flairs und klassischen Countryrock-Elementen, wie man sie gar von der Nitty Gritty Dirt Band oder Poco her kennt. Dominiert wird das Ganze von einem breiten, kompakten, würzigen Gitarrensound, vereinzelt veredelt durch eine im Hintergrund agierenden Orgel und Steve Rice's ganz großartigem Gesang "with a little grit and a lot of soul"! Logisch, daß das Album mit "Never come back" auch gleich mit einem "Killer"-Song eröffnet wird: Knackiger, flotter, genauso frischer wie rootsig "Red Dirt"-fundierter, locker lässiger Uptempo-Countryrock mit einem wunderbaren, saftigen Gitarrensound und einer unwiderstehlichen, sich tief in die Gehörgänge bohrenden Melodie! Wieder einmal einer dieser hinreißenden Songs, die als ideale Begleitung eines coolen Cabrio-"Ritts", entlang der staubigen, endlosen texanischen Highways vorstellbar sind - man hat dieses Bild regelrecht vor Augen! Toll! Weiter geht's mit der traumhaft melodischen, prachtvollen Ballade "Don't walk away", inklusiver herrlich würziger, rootsiger Lead Gitarren-Läufe, ehe mit dem wunderbaren "Red dress" der nächste schwungvolle, flockig knackige Countryrocker folgt, der in etwa die gleichen Voraussetzungen mitbringt und Assoziationen weckt, wie die Eröffnungs-Nummer: Eine exzellente Melodie, traumhafte Harmonie zwischen Instrumentierung und Gesang, leicht rootsig, staubig, ausgestattet mit wunderbaren Gitarren (inklusive eines starken, würzigen, rockigen Solos), knackig, wunderschön! Zeitloser Countryrock wie aus einem Guß! "Bend but don't break" wartet anschließend sogar mit einem dezenten Southernflair auf, das an schwungvolle, dynamische Countryrock-Nummern der frühen Outlaws oder ihrer heutigen Jünger Hurry Sundown zu erinnern scheint. Tolle Gitarren-Riffs und-Läufe! Welch eine musikalische Freude! Wir könnten nun noch auf weitere Songs näher eingehen, doch es ändert sich nichts! Ein "Hit" jagt den nächsten! No Justice geben sich zu keiner Minute dieses Albums ein Blöße! "No doubt about it, the sky is the limit for this band", brachte es neulich ein texanischer Fan auf den Punkt! Wie recht er hat! Diese Jungs sind auf dem Weg ganz nach oben...

Art-Nr.: 4067
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Never come back
Don't walk away
Red dress
By my side
Way down

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Noe, Ian - between the country [2019]
Wundervoll! HInreißendes Debut-Album des jungen Singer-Songwriters Ian Noe aus dem kleinen Örtchen Beattyville im U.S.-Bundesstaat Kentucky, bei dem nicht nur die Experten, sondern auch die Fans des Genres ins Schwärmen geraten. Von Meister-Produzent Dave Cobb (u. a. Jason Isbell, Chris Stapleton) brilliant in Szene gesetzt, gelingt Noe eine Anzahl von faszinierenden Songs zwischen Country, Countryrock, Roots, Americana, Storyteller-Mentalität und natürlichen Folk-Elementen, in denen er großartige Geschichten zu erzählen hat, die er dabei mit seinen exzellenten Begleitmusikern in ganz feinen Melodien einbindet. Manchmal fühlt man sich an die alten Byrds erinnert, dann an den großen John Prine, in einigen folkigen Momenten an den frühen Bob Dylan (nur gesanglich ist Noe deutlich schöner, nicht so "spröde"), aber auch an den bereits erwähnten Chris Stapleton oder den momentan sehr aufstrebenden und im Rampenlicht stehenden Tyler Childers. Trotz all dieser genannten Bezüge hat Noe ein ganz eigenes Profil, eine völlig eigene, musikalische Identität. Herrlich beispielsweise der traumhafte, countryrockige Ohrwurm "Irene (Ravin' bomb) mit tollen Background Vocals von Savannah Conley", das flockige, in einem feinen Retro-Ambiente inszenierte, von wunderbaren Byrds-mässigen Gitarren umgebene, traumhaft melodische "Barbara's song", oder die faszinierend schöne Outlaw-Ballade "Letter to Madeline". Bei diesem Album gibt es nicht die Spur einer Schwachstelle. Ein geradezu meisteliches Debut! Ein Americana-Highlight des Jahres! "A star on the rise"!

Hier ein Original U.S.-Review:

Ian Noe’s new album Between the Country is a masterful piece of work. Every lyric, phrase of the guitar, and every bit of emotionally delivered line is quite simply, perfect. If one had the ability to plan one’s career from 30 years down the road, this would be the first album that you’d make to start off a lifetime of songwriting.
The album was recorded in Nashville’s RCA Studio A with producer Dave Cobb whose work with the likes of Sturgill Simpson, Chris Stapleton, and Jason Isbell, to name a few, has either earned him nominations or won him AMA, Grammy, or Music Row awards in a variety of categories. Dave also plays guitar on the album that additionally features Adam Gardner on bass and organ piano, Chris Powell on drums and percussion, and Savannah Conley, who absolutely adds gold on back up vocals to each song she appears on. It will be out on the Thirty Tigers label and rounds out a great combination of musicians and record label to push Ian into the next level of his musical career, which I believe this masterpiece will do.
In the same way Norman Rockwell used his paintbrush to create his 1942 painting of the perfect family diner, Ian paints a similar, modern image with his songwriting for “Irene”. I’m hesitant to call it the dysfunctional version of Rockwell’s “Freedon from Want” because Ian’s version seems more like the new traditional family. Many of the themes Ian uses may be prevalent in his home state of Kentucky, but even in rural Iowa, we all share similar experiences and struggles.
“Barbera’s Song” sounds like it could have been pulled from a b side of a Byrd’s album with lyrics written on the porch of Big Pink in Woodstock. It’s the only song on the album that strikes me as different from the rest but, wonderfully done. It tells the story of a 1904 train crash that puts you right inside the tragic wreck but with an infectious melody that you just can’t get out of your head.
Much is spotlighted about Ian’s inclusion of the rampant drug problems that reach into every corner of the country, but his ability to reach into the humanity of the drug issue is striking. In “Junk Town” he narrates from the inside as the “Meth Head” that struggles to “keep away those cold sweat fears” while realizing “…I wish I was leaving to find another fate, and all the while knowing where I’ll die.”
“Meth Head” takes a harder outside narrative approach, and may be using those same characters from “Junk Town”, to tell the story from a different approach. It paints the epidemic like a zombie movie with lines like “you can’t kill her she’s already dead” and the third verse that says “It’ll be dark pretty soon. They love to lurk by the moon. So I’m out back shoveling the dirt. I’m gonna dig me a hole as deep as I can go. And when they fall, I’m gonna cover em up.”
Ian does a fantastic job of switching his narrative from modern lyrics and settings to the frontier, gun fights, fighting against the elements, and nods at true love. It’s as earthly and real as a diary lifted from a covered stage coach while maintaining the relevancy of the local news. For a guy on the cusp of 30 trips around the sun, Ian has a gift for writing, and an ability to paint a picture that lands him among any of the songwriting legends that you may want to compare him with.
“Letter to Madeline”, “Loving You,” the title track “Between the Country,” and the powerful “Dead on the River (Rolling Down)” are deliberately paced and somber while “That Kind of Life” and “If Today Doesn’t Do Me In” have a slight up tempo, positive, feel. Ian’s style of writing and delivery make it difficult to explain because the sincerity of each line, no matter the subject of the song, touch you and haunt you long after the last notes are played. I can only suggest that you grab it and settle in to realize that there was music before Between the Country, but, how much of it you go back to after hearing these 10 tracks may surprise you. (Jeremy Glazier / Americana Highways)

Ein paar mehr Infos und Soundfiles folgen in Kürze!

Das komplette Tracklisting:

1. Irene (Ravin' Bomb) - 3:58
2. Barbara's Song - 3:25
3. Junk Town - 4:21
4. Letter to Madeline - 4:29
5. Loving You - 2:17
6. That Kind of Life - 3:20
7. Dead on the River (Rolling Down) - 5:06
8. If Today Doesn't Do Me In - 3:57
9. Meth Head - 4:11
10. Between the Country - 2:39

Art-Nr.: 9835
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Irene (ravin' bomb)
Barbara's song
Junk town
Letter to Madeline
This kind of life
Meth head
Between the country

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North Mississippi Allstars - polaris [2003]
Die North Mississippi Allstars, durch die Aufnahme des zweiten Gitarristen Duwayne Burnside (Sohn des Blues-Veteranen R.L.Burnside) inzwischen zum Quartett angewachsen, haben längst eine riesige Fanbase im Southern- und Blues-fried Rock-/Jamrock-Circuit hinter sich. Mit ihren beiden kochenden Vorgängeralben, ihren fulminanten Live-Shows und einer ungeheuren musikalischen Kompetenz haben sie sich höchste Anerkennung erarbeitet. Immer wieder verschoben, liegt nun endlich das dritte Album dieser Burschen aus den Mississippi Hills vor. Ganz klar, es ist wieder ein ausgesprochen starkes Album geworden, doch es wird die Geister spalten. "Polaris" kocht und brodelt bei weitem nicht so, wie seine Vorgänger. Von deren pulsierendem, lauten und intensivem Sound, der so manche Lautsprecher-Box ins Wanken brachte, muß man sich weitgehend verabschieden. Vielmehr läßt es diese großartige Truppe um die Dickinson-Brüder (Luther - Gitarre, Cody - Drums) auf ihrem dritten Werk weit ruhiger, entspannter, weicher und flüssiger angehen. Dabei zeigen sie sich äußerst experimentierfreudig und kreativ, öffnen sich für eine Vielzahl von anderen musikalischen Strömungen, wie dem "Smooth"-Jazz, dezenten Beatles beeinflußten Britpop-Klängen, Psychedelia, Folk-Pop, Americana, Rootsrock, Soul oder amerikanischem Modern Rock-Pop. In dem Finaltrack "Be so glad" bringen sie sogar ein paar Hip-Hop Klänge unter. Alles klingt ungemein retro, gleichzeitig aber sehr "angesagt". Glücklicherweise verlieren die Jungs in all diesen poppigen Elementen aber nie ihre Linie, und schon gar nicht ihre rauhen und rohen Bluesrock-Roots. Das musikalische Potential der Band ist so groß, daß es ihnen in beeindruckender Manier gelingt alles problemlos miteinander zu verbinden und zu einem höchst erfreulichen Endprodukt zu verschmelzen. Möglicherweise wird der ein oder andere "Shake hands"- oder "51 phantom"- verwöhnte Fan, der nur auf die harte Linie der Band schwört, seine Schwierigkeiten haben, aber wer musikalisch in nicht so engen Bahnen "denkt", wird sich möglicherweise auch mit den "neuen" North Mississippi Allstars schnell anfreunden. Ihr immer noch voller Southern-Esprit steckender und durchaus rauher, wenn auch wesentlich zurückhaltenderer und lockererer Sound ist weit weg vom schnöden, niveaulosen Top 40 Poprock-Geplänkel, sondern steckt voller Abenteuerlust, Humor und Spielfreude. Und die Gitarrenarbeit ist wieder vom Feinsten. Wir hören jede Menge prächtige (Slide)Soli! Auch das Jam-Feeling ist jederzeit spürbar! Das Album startet mit dem excellenten, dezent britisch inspirierten, aber dennoch voller Southernflair steckenden Poprocker "Eyes"! Und trotz der Pop-Elemente zieht sich Luther Dickinson's dreckige, bluesige Slide wie ein roter Faden durch diesen Song, der, unter Einbringung von souligen, jazzigen und bluesigen Elementen, wie auch gefälligen Boogie-Rhythmen, schließlich immens an Tempo gewinnt und in einem richtig wilden Jamming aus rasantem Piano und fulminantem Gitarrenspiel endet. Als nächstes folgt ein bärenstarkes Cover des Junior Kimbrough-Klassikers "Meet me in the city", aus dem die Jungs eine herrliche, dezent bluesige, lockere Retro-Pop-Version machen, die wunderbar lässig und frisch rüberkommt. Prächtiges Gitarrensolo inkusive! Das ebenfalls lockere "Conan" besticht mit einem schönen, leicht psychedelisch angehauchten Gitarren-Jamming, bei dem sogar ein gewisses Hippie-Flair erzeugt wird und der tolle, schmissige Uptempo-Rocker "Kids these daze" geht prächtig ins Ohr und hat tatsächlich jede Menge Rock-Radio-Potential! Eine ganz starke Nummer ist die entspannte, wieder sehr melodische Ballade "One to grow on", die einmal mehr wunderbar retro klingt. Luftige Acoustic Gitarren, dezente Violinen und "schöner" Gesang treffen auf eine bluesige, erdige, recht satte E-Gitarre, die den Song mit einen charmanten Roots-/Americana-Mantel zu umhüllen scheint. Klasse auch der schwüle, dreckige, mit schwerblütiger Slidegitarre durchzogene Bluesrock-Boogie "Never in all my days", der auch auf "51 phantom" einen Ehrenplatz eingenommen hätte. Jeder Song hat irgendwie seinen Reiz! Vielleicht nicht immer im ersten Moment wahrnehmbar, doch je mehr man sich mit den Stücken beschäftigt, desto mehr erkennt man ihre Stärken. "Polaris" ist etwas anders ausgefallen, als das, was man bislang von den North Mississippi Allstars kannte, was jedoch beileibe nicht mit "schwächer" gleichzusetzen ist. Sie waren, sind und bleiben eine großartige Band - daran ändert auch "Polaris" nichts.

Art-Nr.: 1835
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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North Mississippi Allstars - prayer for peace [2017]
Endlich ein neues, großartiges Album der unwiderstehlichen North Mississippi Allstars. Textlich und musikalisch sehr ambitioniert präsentieren sich Luther und Cody Dickinson mit ihren Frenuden in prächtiger Verfassung. Ordentlich dreckig, rau, authentisch und überaus inspiriert präsentieren sie ihren fulminanten, einzigartigen, kochenden Hill Country-/Delta-/Southern-/Swamp-/Jam-/Blues-Rock, vollgepackt mit brodelnden Gitarren und Slide-Gitarren. Die Soli, vor allem die Slide-Läufe, sind roh, energetisch und musikalisch eine "Wucht". "Prayer for Peace" ist das 8. Studioalbum der North Mississippi, erstklassig selbst produziert von den Dickinson Brüdern. Es wurde aufgenommen in 6 verschiedenen, überall in den USA verteilten Studios, inklusive der berühmten Royal Studios in Memphis (mit Boo Mitchell und der von ihrem legendären Vater Jim Dickinson gegrüdeten Zebra Ranch in Hernando, MS. Gäste auf dem Album sind u. a. Bassist Oteil Burbridge (The Allman Brothers Band, Dead & Company), Graeme Lesh (Midnight North, The Terrapin Family Band), Danielle Nicole (Trampled Under Foot), Sängerin Sharisse Norman, Bassist Dominic Davis (Jack White), und Shardé Thomas, Tochter der Mississippi Blues-Legende Otha Turner (Flöte, Gesang). Das erstklassige Songmaterial geht von schwerem, krachendem, mächtigem Southern-/Jam-/Hill Country-/Mississippie- Blues, wie etwa bei "Need to be free" und "Bird without a feather" (letzteres komponiert vom legendären RL Burnside), über Little Feat-kompatiblen, groovigen, rootsigen Slide Gitarren-/Southern-/Jam-Blues ("Deep ellum"), bis hin zu auch mal recht lockerem, semi-akustischem, bluesigem Southern Honky Tonk (das wunderbare "Stealin'"). Wie geagt, die Dickinsons & Co. in absoluter Hochform! Das Mississippi Hill Country kocht!

Das komplette Tracklisting:

1. Prayer for Peace - 3:40
2. Need to be Free - 4:28
3. Miss Maybelle - 2:40
4. Run Red Rooster - 2:20
5. Stealin' - 2:54
6. Deep Ellum - 4:19
7. Bird Without a Feather - 4:34
8. You Got to Move - 2:03
9. 61 Highway - 3:05
10. Long Haired Doney - 4:39
11. Bid You Goodnight - 5:02
12. P4P2017 - 2:52

Art-Nr.: 9448
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Nugent, Alecia - a little girl...a big four-lane [2006]
Die Fans von Alecia Nugent dürfen sich freuen! Endlich ist es da, ihr zweites, heiß ersehntes Album! Und was für ein starkes Teil ist es erneut geworden: Herrliche, so wunderbar reine, ungetrübte Bluegrass/Acoustic Country-Music vom Allerfeinsten! "Regie" führte, wie beim 2004er Debüt, auch diesmal wieder Grammy-Award Gewinner Carl Jackson! Dieser ist nicht nur erneut an fast der Hälfte aller Stücke kompositorisch beteiligt (doch auch die übrigen, von anderen arrivierten Songwritern beigesteuerten Songs sind für Alecia wie maßgeschneidert), nein, er spielt Akustikgitarre, Banjo, singt im Background und hat das Gesamtwerk natürlich auch produktionstechnisch vorzüglich in Szene gesetzt. Die Kombination Jackson - Nugent beeindruckt auf mehr denn je. Ein wunderschönes Album, bestehend aus dreizehn Stücken, eingespielt mit absoluten Spitzen-Musikern, wie u. a. Rob Ickes (Dobro), Adam Steffey (Mandoline), Andy Falco (Akustikgitarre), Jim Van Cleve (Fiddle), Steve Sutton (Banjo), Tony Creasman (Drums), sowie einer ganzen Reihe hochkarätiger Backgroundsängerinnen und-sänger wie Rebecca Lynn Howard, Allison Krauss, Cia Cherryholmes oder Doyle Lawson. Den Auftakt bildet das starke "Too Good To Be True" aus der Feder von Leslie Satcher und Larry Cordle. Ein flotter Uptempo-Drumrhythmus, gepaart mit Akustikgitarre und forschem Banjospiel bereitet den Weg für jede Menge kleiner Instumental-Fills, um letztendlich in einem furiosen Schlagabtausch aus Mandoline, Banjo, Dobro und Fiddle seinen Höhepunkt zu erreichen. Ganz große musikalische Leistung! Eins von jeder Menge Highlights einer durchweg höchst-niveauvollen CD. Ob von zarter bis kratziger Akustikgitarre, abgehackter bis zirpender Mandoline, sägender bis heulender Fiddle, den wunderbar polternden Banjo-, sowie surrenden Dobro- oder Weisenborn-Akustik-Slide Klängen, sämtliche Instrumente vereinen sich zum einem wundervollen Acoustic-Erlebnis. Nugent’s Stimme (eine Art Mischung aus Reba McEntire, Dolly Parton, Trisha Yearwood, Patty Loveless und manchmal sogar dezent Wynonna) klingt frisch, noch variabler als beim Vorgänger und passt sich jeder Song-Art und jedem Tempo höchst einfühlsam an. Herrlich beispielsweise der mit bluesig/swampiger Atmosphäre umgarnte Footstomper "Muddy River" (starkes Akustik-Slidespiel von Rob Ickes, wunderbarer Backing-Gesang von Rebecca Lynn Howard), die balladesken oder entspannteren Nummern wie "God Knows What" (sehr melodisch), "Where His Wheels Left The Road", das zuckersüße "You’ve Still Got It" (Background Vocals von Allison Krauss), "It Won’t Be Me" (ganz traditioneller, sehr emotionaler, wunderschöner Country-Waltz), "Somewhere Else To Fall"(Alecia im Stile der großen weiblichen Country-Ikonen), oder die flotten, dynamischen "I Cried All The Way To Kentucky" (humorvoller Text) und "Breaking New Ground" (dank des integrierten Spielraums für viele Soli geradezu ideal für Bluegrass-Jam-Sessions)! Passionierte Gesangsliebhaber werden sich an Alecia’s Duett mit Bradley Walker (wunderbare, warme Brad-Paisley-mäßige Baritonestimme) und am mit Gospelflair bestückten, abschließenden "Meet Me In Heaven Someday" laben. Toll auch das lockere, herrlich melodische "Letter from home", komponiert von Carl Jackson und Jennifer McCarter, das viele sicher auch noch in der Fassung der McCarters, Ende der Achtziger, in Erinnerung haben. Alecia Nugent’s zweites Werk „"A Little Girl... A Big Four Lane" besticht durch eine insgesamt sehr homogene Gesamtstruktur und lebt von der allseits spürbaren Freude aller Beteiligten, sich musikalisch einzubringen. Die Fans von Rhonda Vincent, Alison Krauss, den jüngeren Werken Dolly's, Patty Loveless' & Co. werden sich auch dem Zauber Alecia Nugent's nicht entziehen können. Carl Jackson hat dabei, wie nicht anders zu erwarten, erneut geschickt die Fäden gezogen. Sein Statement zu diesem klasse Werk: "It’s not absolutely hardcore bluegrass, and it isn’t absolutely country, either. We just tried to make a great album.” Und das ist ihnen wirklich gelungen! Wahrhaftig, ein großartiges Album! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Too Good To Be True - 3:22
2. Muddy River - 4:37
3. God Knows What - 3:12
4. A Dozen White Roses - 4:06
5. Where His Wheels Left The Road - 3:54
6. I Cried All The Way To Kentucky - 4:24
7. When It Comes Down To Us (It's All Up To You) (feat. Bradley Walker) - 3:00
8. You've Still Got It - 2:58
9. Breaking New Ground - 3:06
10. It Won't Be Me - 3:59
11. Letter From Home - 3:28
12. Somewhere Else To Fall - 3:15
13. Meet Me In Heaven Someday - 2:53

Art-Nr.: 3947
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Too good to be true
Muddy river
God knows what
Where his wheels left the road
Letter from home

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Nugent, Alecia - hillbilly goddess [2009]
Alecia Nugent's drittes Album "Hillbilly goddess" ist eine Wonne! Die junge, hübsche, so überaus sympathisch wirkende Dame aus Hickory Grove in Louisiana etabliert sich mehr und mehr als eine der " most celebrated Bluegrass and Country Singers across America's heartland"! Die Lobeshymnen sind nachvollziehbar, denn man erliegt ihrer unwiderstehlichen musikalischen Anziehungskraft im Handumdrehen. Das neue Album zeigt eine Alecia Nugent, die sich konsequent weiterentwickelt. Natürlich ist das erneut feinster Bluegrass, bzw. Acoustic Country, doch es gelingt ihr ein geschickter Spagat zwischen ihren Bluegrass-Wurzeln, "echter", traditioneller Countrymusic und New Country. Bringt man es auf einen Nenner, so wäre wohl "Acoustic-based Traditional Country/New Country with Bluegrass-Instrumentation" die richtige Bezeichnung. Elektrische Instrumente sind absolut fehl am Platz. Es regieren Acoustic Gitarren, Fiddle, Banjo, Mandoline, Dobro und mal ein Piano, allerdings rhythmisch unterstützt durch das exquisite Schlagzeug-Spiel von Tony Creasman. Von frühesten Kindestagen an genoss Alecia eine innige und stets geförderte "innerfamiliäre musikalische Ausbildung". Quasi am Tage ihrer Geburt gründete ihr Vater die "Southland Bluegrass Band", in der er seine Tochter so schnell wie möglich versuchte zu integrieren. Bereits im zarten Alter von 9 Jahren stand sie auf der Bühne und sang Holly Dunn's berühmten Hit "Daddy's hands". In ihren Teen-Jahren wurde sie deren Lead-Sängerin. Während dieser Zeit sammelte sie jede Menge Erfahrung mit traditioneller Musik, die da reichte von den Stanley Brothers, über Flatt & Scruggs, Jimmy Martin, bis hin zu George Jones, Conway Twitty, Merle Haggard und Dolly Parton. Wie sonst könnte ihr ein so wunderbarer, tief traditioneller "Honky Tonk Weeper" wie "Dyin' to hold her again" gelingen, der einem mit seiner exzellenten Fiddle- und Mandolinen-Begleitung regelrecht das Herz bricht. Am meisten aber beeindruckte Alecia in ihrer musikalischen Jugend die große Reba McEntire, was ein ums andere Mal durchaus erkennbar ist. Alecia Nugent hat eine großartige Stimme, von der die amerikanischen Fachleute regelrecht begeistert sind. Voller Gefühl und Seele, mal kraftvoll, mal sehr einfühlsam, dann wieder ganz entspannt, immer rein und klar, verkörpert sie so etwas wie eine erfrischende Kombination aus Rhonda Vincent, besagter Reba McEntire, Trisha Yearwood und Patty Loveless. Das überaus abwechslungsreiche Songmaterial reicht von frechen, rootsigen, dynamischen Uptempo-Nummern (beispielsweise das erdige, gut nach vorn gehende, sehr melodische "Wreckin' the train" mit starke Banjo,- Dobro- und Fiddle-Begleitung), über lupenreine Bluegrass-"Barnburner" (das Titelstück "Hillbilly goddess"), wunderbar lockere, traditionelle Midtempo-Nummern (beispielsweise das herrliche "Wishin' hard"), bis hin zu von einem traumhaften Appalachian-Flair tangierten, gefühlvollen Balladen (wie etwa das von klaren Acoustic Gitarren und reinster Mandoline bestimmte, wunderschöne "Don't tell me", im übrigen eine Komposition von Buddy & Julie Miller). Große Klasse auch das herrlich flockige, sich warm und einschmeichelnd in unsere Gehörgänge schleichende, autobiographische "Nugent Family Band", in dem Alecia genauso liebevoll wie stolz ihre vergangene Bluegrass- und Country-Entwicklung aufarbeitet. Einfach schön! Unter den Begleitmusikern befindet sich wieder eine absolute "A-List"-Schar von beispiellosen Ausnahmekönnern wie Tim Stafford, Andy Falco, Rob Ickes, Andy Leftwich, Adam Steffey, dem rgoßen J.D. Crowe, Kevin Grantt, u.s.w.! Für fantastische Background-Harmonies sorgen. u.a. Jennifer Strickland, Sonya Isaacs und Carl Jackson, der das Werk erneut, wie bereits die Vorgänger, exzellent produzierte. Wundervoller, unverfälschter, reiner Bluegrass-based Acoustic Country vom Allerfeinsten! "'Hillbilly goddess' is a major step forward from one of the great new voices in American music: Alecia Nugent"! So steht es in den Liner-Notes dea Albums - und das unterschreiben wir ohne jeden Einwand.

Die komplette Songliste:

1 Wreckin' the Train - 4:11   
2 Don't Tell Me - 4:49   
3 Hillbilly Goddess - 3:13   
4 Just Another Alice - 4:07   
5 The Last Greyhound - 2:53   
6 Cryin' All the Way to the Bank - 3:10   
7 Dyin' to Hold Her Again - 4:25   
8 Nugent Family Band - 3:30   
9 Wishin' Hard - 3:31   
10 The Writing's All Over the Wall - 3:27   
11 Already Home - 3:53

Art-Nr.: 6394
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wreckin' the train
Don't tell me
Hillbilly goddess
The last Greyhound
Nugent Family Band
Wishin' hard

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Nugent, Ted - craveman [2002]
Je oller, desto doller! Paßt vielleicht ganz gut zu dem mittlerweilen 53-jährigen "Motor City Madman", denn nach seiner im letzten Jahr erschienenen Live-Orgie "Full bluntal nugity", läßt er's jetzt mit seinem neuen Studioalbum wieder gewaltig krachen. Wild, provokativ, und ungestüm, wie zu seinen allerbesten Zeiten! Da können sich die jungen Bands der Branche eine Scheibe abschneiden, was dieser Bursche an Power, Energie und musikalischer Urgewalt noch drauf hat. Roh, wild, laut! Unerbittlich singt und kreischt er, daß sich die Balken biegen, läßt er seine Gibson wimmern, brüllen, heulen, kratzen, jaulen und röhren, fegt mit zum Teil atemberaubender Geschwindigkeit über sein "Brett". Doch trotz aller Brachialität, trotz allen "Irrsinns" dieses scheinbar durchgeknallten "Rock-Warriors" haben die Songs gute Strukturen, sind stark wie zu seinen besten Tagen und bleiben beim Zuhörer hängen. Das verdient eine Menge Respekt! Es beginnt mit dem wuchtigen, völlig überdrehten, "Klstrphnky", gefolgt von dem bärenstarken "Crave" mit klasse Riffs und Soli, bei der die Gibson zum ersten Mal bis an ihre Grenzen gefordert wird. "Rawdogs & warhogs" hat das Zeug zu einem echten Klassiker - ein höllischer Rock'n Roll-Boogie mit durchgetretenem Gaspedal und *fliegenden" Gitarrenläufen. Da hat sicher auch die Heavy-Southernfraktion ihren Spaß dran, ebenso wie an "Damned if ya do", einem treibenden, riffigen "American Rock"-Kracher, wieder mit verrücktem Solo. "At home there" und "Goinn' down hard" klingen gar ein wenig nach ZZ Top und "My baby likes my butter on her gritz" kommt voller Schweiß und bluesy Jimi-like "Voodoo chile" Wah-Wah-Spielereien aus dem Lautsprecher. Den Abschluß bildet das wirklich sehr melodische Instrumental "Earthtones", dessen mitreißendes Gitarrenspiel sofort ins Ohr geht. Eine tolle Rock'n Roll-Hymne, die das Album fast gediegen (nicht leise) ausklingen läßt! Insgesamt haut er uns mit seinen beiden Mistreitern Marco Mendoza (Bass) und Tommy Clufetos (Drums) 56 Minuten lang eine Breitseite nach der nächsten um die Ohren. Frenetischer, fischer, derber Rock'n Roll eines ewig "jungen" Uncle Ted. Dieses mächtige Gewitter zeigt Ted Nugent in allerbester Form! Kommt mit gelungenem Booklet inklusive einer feinen Prägung in der Vorderseite.

Art-Nr.: 1286
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Nugent, Ted - full bluntal nugity ~ live [2001]
Uncle Teddy und seine Gibson im Rock'n Roll-Rausch! Live-Mitschnit seines Silvester-Konzertes vom 31.12.2000 in Detroit. Nuge und seine junge Band geben alles. Neue, frische Versionen von "Paralyzed", "Snakeskin cowboys", "Free for all", "Cat scratch fever" oder "Motorcity madhouse" usw., sowie eine Acoustic-Version von "Fred Bear" lassen den Palace von Auburn Hills ins Wanken geraten. Insgesamt 12 Songs! 53 Jahre alt und kein bißchen ruhiger geworden! Wild und ausgelassen rocken, rollen und hämmern sie sich ins neue Millenium. Klasse Sound! Hoffentlich halten's die Boxen aus...

Art-Nr.: 1287
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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O'Neal, Jamie - brave [2005]
Erstes Album nach ihrer Babypause und erst das zweite überhaupt von Jamie O’Neal! Und was für eins! Es scheint, als wenn sie, wie es der Titel schon andeutet, den Irrungen und Wirrungen vergangener Label-Verhandlungen trotzend, beherzt die "Champions-League" von "Music City" stürmen wolle. Dabei hat ihre neue Company "Capitol Records" wirklich keine Mühen und Kosten gescheut, Jamie die Creme de la Creme der Musikerelite Nashville's zur Verfügung zu stellen, und an den diversen Instrumenten gleich mehrfach zu positionieren. Wahnsinn, was da aufgefahren wurde. Aber zurecht, denn Mrs. O’Neal hat mit brillantem Songwriting (an 9 von 11 Liedern ist sie beteiligt), das sie während ihrer Larriere-Abstinenz weiter intensiv gepflegt hatte, eine
wunderbare Basis dafür geschaffen. Nicht nur äußerlich raubkatzenartig wirkend, nein, auch stimmlich bewegt sie sich grazil und leichtfüßig durch die vorzüglich abwechslungsreich zusammengestellten Stücke mit angenehm poppig, moderner Note, ohne dass der Countrybereich allerdings dabei je in Vergessenheit gerät. Die Balance stimmt einfach und ist sehr zeitgemäß! Der Opener "Trying To Find Atlantis", ein knackiger Countrypopsong (stürmt bereits die Charts), tut es sofort ihrem Landsmann Keith Urban gleich: Dezente Banjounterlegung, schöne Melodie, Dobro- und Fiddleeinlagen, dazu ein aus weiblicher Sicht humorvoll gehaltener Text (... einen perfekten Mann zu bekommen, ist wie der Versuch, Atlantis zu finden...)! Den Background-Gesang belegen keine geringeren Damen als Carolyn Dawn Johnson und "Röhre" Bekka Bramlett. Toller Auftakt, dem direkt das mit rockigen Rhythmusgitarren umgarnte und feinen Tempowechseln versehenen "Naive" folgt, fast so etwas wie eine Hommage an Springsteen's "Born In The U.S.A", das in dem Text immer wieder zitiert wird. Die nächste Killer-Nummer! Herrlich auch das mit dunklem, schwülem Delta-Blues-Feeling konziperte und voller Southern-Soul steckende "Devil On The Left" (wieder ein klasse Text: Ein Mädel kommt an einem Unwettertag klatschnass in einen Tattoo-Laden, reisst sich zur Freude und zum Erstaunen der männlich Anwesenden das T-Shirt vom Leib und möchte rechts einen Engel und links den Teufel auf die Schulter tätowiert haben). Toll dabei, die wie pfeifender Wind wirkenden, eingestreuten Hammondklänge von Reese Wynans, die das Lied noch southern-atmosphärischer klingen lassen. Einen Frontalangriff in Richtung Gretchen Wilson stellt der abgehende Roadhouse-Feger "Girlfriends" dar , den sie zusammen mit ihrem Vater geschrieben hat (... "Girlfriends kick ass"...), eine dreckige Countryrocknummer und Stimmungsmacher zugleich, wobei das mit zum Mitbrüllen einladende "Yeah, Yeah, Yeah" für richtig Party sorgen dürfte. Der Rest besteht aus schönen, entspannten Midtempoliedern, aber immer mit viel positiver Energie, der Kategorie Joe Dee Messina, Martina McBride oder, der vielen Harmonyvocals wegen, SHeDAISY ausgestattet, darunter auch zwei Balladen, die zum Teil Jamie’s neue Sicht als Mutter reflektieren sollen. Super auch der Song, mit dem das Album schließlich genauso stark endet, wie es begonnen hat, nämlich der wunderbar lockeren, flotten, mit toller Melodie versehenen, frischen Banjo-/Gitarren-/Fiddle-/Dobro-driven Countrynummer "I love my life"! Ein großes Lob gebührt natürlich auch Produzent Keith Stegall (Alan Jackson), der es geschafft hat, die Bestform der kompletten Mannschaft auf den Punkt genau abzurufen. Die Cover-Gestaltung ist dank netter Bilder und allen Texten ebenso perfekt! Jamie O’Neal ist ohne Frage ein ganz großer Wurf gelungen. Moderner Nashville-Country in Perfektion! (Daniel Daus)


Art-Nr.: 3070
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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O'Toole, Rich - in a minute or 2 [2008]
Rich O’Toole hatte uns bereits mit seinem grandiosen Debütwerk zu Begeisterungsstürmen hingerissen. Auch mit dem Nachfolger "In A Minute Or 2" brennt der junge Bursche mit seiner großartigen Band wieder ein voller Vitalität und Energie steckendes Countryrock- und Southern Rock-trächtiges Red-Dirt-Feuerwerk ab, das seines Gleichen sucht. Kaum zu glauben, auch hier wurde trotz bereits hoch hängender Trauben wieder eine kaum für möglich gehaltene Leistungssteigerung vollzogen. Rich hat neun der insgesamt zehn neuen Tracks geschrieben (darunter mit "The Destrict Sleeps Alone Tonight" nur eine Coverversion des amerikanischen Alternativ-Duos "The Postal Service" - mit traurig rootsigem Flair, atmosphärisch begleitet von Randy Rogers-Fiddler Brady Black und mit wunderschönen, elfenhaften Harmoniegesängen der Singer/Songwriterin Abigail Curry versehen) und kompositorisch betrachtet noch mal einen großen Schritt in die richtige Richtung vollzogen. Traumhafte, eingängige Melodien, immer in Kontrast gesetzt zu einer recht rauen instrumentellen Umsetzung, wobei besonders Paul Eldridge mit seinem Southern-Rock-infizierten E-Gitarren-Spiel, was Riffs, Licks und Soli angeht, zu überzeugen weiß. Rich O’Toole's Gesang ist so variabel und flexibel wie das Farbenspiel eines Chamäleons. Er versteht es hervorragend, sich der Stimmung und Art eines Songs anzupassen. Da hört man ein breites Spektrum von Charakteren heraus, das von Willy Brown, Mike McClure, über Ronnie Dunn sogar bis hin zu Glenn Frey reicht. Produziert hat, wie auch beim Erstling, wieder der Grammy-nominierte Mack Damon, der auch bei der Einspielung (Percussion, Piano, Strings) mit Hand anlegte. Los geht es mit dem herrlich flott dahin rockenden Titelsong, gleichzeitig die erste Single, "In A Minute Or 2", der besonders durch den radiotauglichen Refrain (hervorragender Harmoniegesang von Nate Davenport als Gast) und die prächtig surrenden Slide-Fills begeistert. Startet damit verdientermaßen einen äußerst viel versprechenden Angriff auf die Spitze Texas Music-Charts (und warum eigentlich nicht auch darüber hinaus?). Toll! Erinnert an einen bestens aufgelegten Glenn Frey! Einen tollen, rockigen, rootsigen, schwungvollen Red Dirt-Countrrock-Feger mit viel Southern Rock-Espirit hören wir mit dem starken "11th Street", dessen leicht mitgrölbarer Refrain, das herrlich twin-angehauchte E-Gitarren-Solo und das Kuhglocken-Drum-Break einen potentiellen Live-Favorite abgeben dürfte. Ein echter Feiersong! Und wie es bei einem Rich O’Toole-Konzert so zugeht, beweist vor dann auch der angehängte Live-Bonustrack "Marijuana & Jalapenos", bei dem Rich und seine Mannen mit Sprechgesang, furiosen Gitarren und fulminantem Honkytonk-Piano die kreischende und mitgrölende Meute fast zum Ausrasten bringen. Eine klasse Zusatz-Bonbon! Zwischendurch gibt es aber einen starken neuen Studio-Knaller nach dem anderen, die mal im flotten und mal im entspannten oder auch knackigen Midtempo-Bereich angesiedelt sind. "Better Of Dead", "Why Can’t I Fall In Love", "Ain’t That A Shame" und "Urban Disgrace" sind alles Tracks, die O’Tool mit einer recht trockenen, aber sehr authentisch wirkenden Emotionalität (und dezenter Introvertiertheit) besingt und bei denen er seinen glänzenden Mitstreiten jederzeit genügend Freiraum für instrumentelle Feinheiten lässt. Der letzte Studiotrack, "Love Is A Disease", beginnt noch mal mit einem krachenden Southern-E-Gitarren-Intro und wird vom Zusammenspiel fetter Gitarren, exquisitem Dobro und wohl dosierten E-Piano-Klängen der Achse O’Toole/Eldrigdge/ Marty Muse (der spielt neben Dobro auch einige nette Steel-Parts) und Mack Damon dominiert. Ein ganz großer Song zum Abschluss, bevor uns der bereits o.a. Live-Kracher noch mal so richtig durchschüttelt. Rich O’Toole ist mit "In A Minute Or 2" schon in einem recht frühem Stadium seiner Karriere ein ganz großer Wurf gelungen. Ein Album, das von vorne bis hinten absolut zu begeistern weiß. Auch bei ihm wird es nicht mehr lange dauern, bis die Majors ihn unter seine Fittiche nehmen werden, das scheint schon jetzt sicher! Dieser Bursche ist richtig gut und vermutlich gerade mal am Anfang seines Entwicklungs-Potenzials! Bärenstarker Stoff eines jungen Wilden der Red Dirt-Szene, der im Fahrwasser solcher Kollegen wie der Eli Young Band oder der Britt Lloyd Band eine Menge Wind macht! Hut ab dafür! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 6067
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
In a minute or 2
11th street
You wanna rock n roll
Better off dead
The district sleeps alone tonight
Love is a disease

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O'Toole, Rich - kiss of a liar [2011]
Rich O'Toole geht nach zwei großartigen Alben konsequent seinen Weg weiter und macht mit seinem dritten Werk "Kiss of a liar" den nächsten, logischen Schritt in die richtige Richtung. Mit einem neuen Nashville-Label im Rücken, ebenso wie einem in Nashville ansässigen Management, nimmt er die nächste Entwicklungsstufe in seiner Karriere. Das wird nicht nur durch die Fakten in puncto Betreuung deutlich, nein, auch musikalisch gelingt dem jungen Mann aus Houston eine weitere Steigerung, was angesichts seiner beiden erstklassigen Vorgänger im Vorfeld alles andere als selbstverständlich erschien. Doch er hat es gepackt. Das neue Label und das neue Management lassen eine zielorientiertere Ausrichtung zum Country hin vermuten. Die ist in der Tat auch vorhanden, doch man lässt O'Toole, und das ist äußerst bemerkenswert, die Freiheiten, seine rootsigen, seiner texanischen Herkunft geschuldeten "Red Dirt"-Gene auf ganz natürliche Art und Weise weiterhin in seiner Musik unterzubringen. Und was sollen wir sagen, O'Toole nutzt das einfach hervorragend. "Kiss of a liar" ist ein ganz tolles Album geworden, dass den Spagat zwischen Nashville-kompatiblem, durchaus mainstreamigem Country und New Country und kernigem, Roots- und Americana-orientiertem Texas "Red Dirt"-Countryrock einfach super schafft. Vorzügliches, oft mit schöner Pedal Steel-Guitar in Szene gesetztes Country-Ambiente auf der einen Seite, raue, rockige und viel Staub aufwirbelnde E-Gitarren auf der anderen - und alles bei wunderbaren, eingängigen Melodien. Da kommen sowohl die New Country-Leute, als auch die "Red Dirt"-Anhänger voll auf ihre Kosten. Das Songmaterial ist von vorn bis hinten exzellent. Viele Stücke hat Rich O'Toole zusammen mit prominenten Co-Autoren, wie etwa Trent Summar (u. a. für Billy Currington), Jimbeau Hinson (u. a. Steve Earle) oder Kent Agee (u. a. Rodney Atkins) geschrieben. Die Mischung aus abgehenden Uptempo-Nummern, wunderbar gediegenen Midtempo-Tracks und der ein oder anderen exzellenten Ballade stimmt nahezu perfekt. Los geht's mit dem von zwribelnder Fiddle und würzigen E-Gitarren begleiteten, überaus dynamischen "Red Dirt"-Countryrocker "Red hot kiss", der ungemein Texas-typisch und schön rootsig daher kommt, gleichzeitig aber auch sehr Nashville-kompatibel wirkt, wie beispielsweise die jüngeren Sachen der Randy Rogers Band oder von Wade Bowen. Ein großartiger Auftakt. Kernige Lead Gitarren und kraftvolle Riffs dominieren auch das folgende, baumstarke "Ay dios mio", allerdings ohne die Fiddle, dafür aber mit herrlichen Steelguitar-Einsätzen. Eine wunderbar flotte, schwungvolle Nummer mit einer prächtig ins Ohr gehenden Melodie. Gast ist hier O'Toole's texanischer Freund Josh Abbott (Josh Abbott Band), der sich gesanglich hervorragend einbringt. Verbreitet viel gute Laune und ist bestens geeignet für einen Sonnen-gefluteten Cabrio-Ritt entlang der staubigen, "Red Dirt"-Pisten Texas'. Würde sicher auch der Eli Young Band bestens zu Gesicht stehen. Eine weitere Pracht-Nummer ist die fantastisch gelungene Coververision von Jeff Tweedy's früher Wilco-Nummer "Casino queen" aus deren 1995iger "A.M."-Album. Rich O'Toole demonstriert hier eindrucksvoll sein Fable für erdigen, "down'n dirty"-Rootsrock. Tierische, dreckige Lead-Gitarren, inklusive eines zündenden, dynamischen Solos, dazu eine klasse Melodie und ein kräftiges Texas "Red Dirt"-Flair. Auch hier hat er wieder einen namhaften Gast mit an Bord, nämlich den gestandenen Texas-Haudegen Pat Green. Doch O'Toole kann's auch etwas ruhiger - und wie. "Banks of the Mississippi" beispielsweise ist eine ganz exquisite Nummer. Großartige Acoustic-Gitarren und ein lockeres, staubtrockenes Banjo im Hintergrund bilden zusammen mit einer in bester Nitty Gritty Dirt Band-Manier integrierten Mundharmonika den Rahmen dieser herrlich melodischen Americana-/Country-Ballade. Ebenso schön kommt das wunderbar ins Ohr fliessende, von einer flockigen Banjo-/Pedal Steel-/Gitarren-Instrumentierung begleitete "Never gonna quit" aus den Lautsprechern. Prächtiger, lockerer Midtempo Americana-/Countryrock mit einem tollen Baritone Gitarren-Solo in der Mitte, auf das unmittelbar ein ebenso starkes Steelguitar-Solo folgt. Einfach klasse. Kein Zweifel, Rich O'Toole wird sich mit seinem neuen Album noch weiter in den Mittelpunkt spielen als bisher. Seine treuen Fans werden eh begeistert sein, er wird aber auch jede Menge neue hinzu gewinnen. Gratulation Rich, zu dieser großartigen, irgendwo zwischen Nashville und Texas angesiedelten New Country-/Countryrock-/Americana-Musik! Weiter so, "that's exactly the way we love it"...

Das komplette Tracklisting:

1 Red Hot Kiss - 2:57
2 Ay Dios Mio - 3:41
3 The Cricket Song - 3:47
4 Doin' The Same - 5:15
5 Casino Queen - 2:37
6 I Wanna Be with You - 3:58
7 Banks of the Mississippi - 4:52
8 Never Gonna Quit - 3:02
9 Kiss of a Liar - 4:40
10 She Takes Me Apart - 3:01
11 Marijuana & Jalapeños - 3:41

Art-Nr.: 7492
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ay Dios Mio
The Cricket Song
Casino queen
I wanna be with you
Banks of the Mississippi
Never gonna quit
Kiss of a liar

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Old 97's - drag it up [2004]
Nach einer rund 3-jährigen Auszeit, in denen sich die Bandmitglieder ihren Familien und diversen Sideprojekten widmeten (u.a. gab's ein Soloalbum von Rhett Miller), ist die beliebte Rootsrock/Americana/Alternate Country-Truppe "back in business" mit ihrem sechsten Album! Ein feines Teil! Schnell merkt man, daß die typischen Eigenschaften (die "rollicking train rhythms", wie sie es gern selbst bezeichnen) und der bekannte Twang der "Old 97's" nach wie vor intakt sind, und doch eröffnen sich ganz neue Perspektiven. Geschickt öffnen sie sich dem zur Zeit so angesagten Sixties-Hippie-Retro-Flair, was sich zum einen in den immer wieder mal wahrnehmbaren britischen, Beatles-angehauchten Strömungen zeigt, vor allen Dingen aber in einem gehörigen Schuß eingebundener Psychedelic-Klänge niederschlägt. Allein schon der spürbare Hall, mit dem die Musik und vor allen Dingen Rhett Miller's Gesang unterlegt ist, sorgt für dieses Feeling! Insgesamt klingen sie dadurch nicht mehr so staubtrocken. Dennoch bleibt der Sound rau, zwanglos und völlig unbeschwert! Vielleicht muß man sich das Ganze wie eine Mischung aus Cracker, den Jayhawks, den Honeydogs, den frühen Wilco und Marah vorstellen, in die dann noch, jedenfalls hin und wieder mal, ein paar Gram Parsons-Zutaten eingesteut werden. "Cosmic Americana" wäre möglicherweise auch eine treffende Bezeichnung! Gutes, interessantes Songwriting! Man nehme beispielsweise den schwungvollen, lässigen Alternate Countryrocker "Won't be home" mit seinen flockigen, schnellen Drums, der dreckigen, kratzigen E-Gitarre und der tollen Melodienfolge (eine typische Old 97's-Nummer, wie man sie von früher kennt), die etwas kosmisch anmutende, wunderbare Midtempo-Nummer "Moonlight" mit ihren herrlichen Steel-Passagen, das nostalgische, voller klassischer Beat-Hooks steckende "Borrowed bride", die lustige, flottte "Cajun-flavored" Party-Nummer "Coahuila", die entspannte, voller schwebendem Psychedelic-Flair steckende, mit schönen Gitarren und toller Steel getränkte, melodische, entspannte Countrynummer "Blinding sheets of rain", wie auch das Gram Parsons-beeinflußte, ruhige "Valium waltz", oder der etwas an Cracker erinnernde, knackige, rootsige Retro Pop-Rocker "The new kid" - alles starke Songs! Klasse Leistung der Old 97's, mit der sie einerseits experimentierfreudiger, andererseits aktueller als je zuvor klingen, ohne dabei ihre Roots zu verlieren. Schöne Digipack-Aufmachung mit einem alle Songtexte enthaltenden Booklet!

Art-Nr.: 2626
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Won't be home
Moonlight
Valium waltz
The new kid

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Old 97's - graveyard whistling [2017]
Rhett Miller's Old 97's mit einem furiosen, neuen Album! "Graveyard whistling" ist klassischer Old 97's-Sound in allerbesten Sinne. Eine satt abgehende Synthese aus kernigem Rootsrock, Alternate Countryrock, Americana-Rock, Retro-Rock mit einem Hauch von Folkrock und Punk. Klingt wie eine feurige Mischung aus Johnny Cash, Wilco, Cracker und den guten, alten Kinks aus den Sechzigern. Tolles, klasse hängen bleibendes Songmaterial, schöne Gitarren, viel Drive, starker Gesang - die Old 97's sind in vorzüglicher Verfassung. Rock on, Okd 97's! Ein tolles Album!

Das komplette Tracklisting:

1.I Don't Wanna Die In This Town - 3:58
2. Bad Luck Charm - 3:33
3. All Who Wander - 4:13
4. Jesus Loves You - 3:20
5. Good With God - 3:55
6. She Hates Everybody - 3:41
7. Irish Whiskey Pretty Girls - 4:19
8. Nobody - 3:17
9. Drinkin' Song - 2:55
10. Turns Out I'm Trouble - 4:36
11. Those Were The Days - 3:56

Art-Nr.: 9400
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I don't wanna die in this town
Bad luck charm
All who wander
Good with God
She hates everybody
Drinkin' song
Those were the days

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Old Dominion - happy endings [2017]
Großartiges, neues Album der aufstrebenden und unter den Countryfans ordentlich von sich Reden machenden Band aus Nashville/Tennessee, der abermals ein prächtiger Wurf in Sachen Mainstream Country mit dezentem Pop-Einschlag gelingt. Toller Gesang, hervorragende Melodien und ein höchst ansprechendes, musikalisches Niveau vereinen sich in 12 erstklassigen Tracks, die nahezu alle mit immensem Hit-Potential gesegnet sind. Stark!

Hier ein Original U.S.-Review:

The band behind hits like "No Such Thing As A Broken Heart," “Break Up With Him” and “Song For Another Time” return with 12 track follow-up to “Meat And Candy.”
It has often been said that a band’s hardest album to make is their second album. The album after expectations have been placed based on markers established by their first album. While Happy Endings may have been hard to make for a band spinning plates between family obligations, tours, songwriting appointments and the very recording of the album, Old Dominion makes it all seem effortless. It’s not only a continuation of the formula from the Gold-certified debut Meat And Candy but also expanded on thanks to expansive melodies and sharper, more mature lyrical songs written by a band who knows who they are and what they’re good at.
With a dozen tracks, Happy Endings finds the narrator pleading with the woman of their dreams in “Be With Me” while the John Lennon-esque piano intro of “Shoe Shopping” gives away to some of the band’s trademark sing-song-y, wordy, lyrics with a great hook of “If you’re shoe shopping, why don’t you try me on for size.” This is the stuff great pop songs are made of. Strong harmonies drive the opening of “Not Everything’s About You” and that grounds the band’s southern roots and Milsap-80’s country/pop melodies while “Written In The Sand” seeks a declaration of a relationship, to see if it’s going the distance or if it’s going for speed (“Written in the stars baby or are we written in the sand”).
The melodies run deep on Happy Endings showcasing why Old Dominion has become one of the biggest bands in country music. And as proof, they serve up a twist with one of the most melodic, interesting songs on the album, “New York At Night.” The little curveball is that guitarist Brad Tursi is given the chance to be the lead vocalist instead of regular frontman Matthew Ramsey (The other members of the band consist of Geoff Sprung, Whit Sellers and Trever Rosen). "New York At Night" proves Brad Tursi’s a good lead vocalist too and he gives a Kings of Leon-like guitar solo for added measure. “A Girl Is A Gun” and “Hotel Key” both have lyrical moments that will leave you singing along while the live closer “Can’t Get You” gives folks some great insight to what makes the band so fun to see live.
Unbeknownst to fans who have only heard the radio hits is the fact that Old Dominion is quite adept at ballads and showcase as much on “So You Go,” a song about the feelings we all have gone through when you feel the ending of a relationship. “Still Writing Songs About You” is a second ballad on the project and it finds a guy who may be tangentially related to the guy in “So You Go” but this is a guy who is always inspired to write songs about the woman who owns his heart. It also feels like a cousin to “Song From Another Time.”
The mere fact that we haven’t talked about opening single “No Such Thing As A Broken Heart” is proof at how deep Happy Endings is. The band’s creativity and personality is evident in that song and the cover art of each of their three projects (This one being cross stitch). The “sophomore slump” is a very real thing in but it’s something Old Dominion needn’t worry about as they’ve successfully navigated a record with Happy Endings that suggests the band is not only here for a good time but they’re here for a long time.
(Matt Bjorke / Roughstock)

Das komplette Tracklisting:

1. No Such Thing as a Broken Heart - 2.56
2. Shoe Shopping - 3.41
3. Not Everything's About You - 3.54
4. Hotel Key - 2.46
5. Be with Me - 2.49
6. Written in the Sand - 3.04
7. So You Go - 2.46
8. Stars in the City (feat. Little Big Town) - 3.19
9. New York at Night - 3.34
10. A Girl Is a Gun - 2.54
11. Still Writing Songs About You - 3.35
12. Can't Get You - Live - 3.15

Art-Nr.: 9513
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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