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Rodriguez, Carrie - love and circumstance [2010]
Mit dem wundervollen, neuen Album "Love and circumstance" etabliert sich die großartige, texanische Singer-Songwriterin Carrie Rodriguez (vielen sicher bekannt durch ihre langjährigen gemeinsamen Aktivitäten mit dem texanischen Urgestein Chip Taylor) endgültig in dem Kreis solch wohlwollender Namen wie Nanci Griffith, Patty Griffin, Tift Merritt, Julie Miller, Lucinda Williams und vor allem auch Emmylou Harris. Es ist ein hinreissend schönes Roots-, Americana-, Alternate Country-Album geworden, modern und klassisch zugleich, mit einem ungemein transparenten, glasklaren Sound, der die fantastischen Musiker (u.a. Hans Holzen, Eric Platz, Greg Leisz, Adife O'Donovan, Buddy Miller) und Carrie's traumhaften Gesang wunderbar in Szene setzt. Carrie spielt zudem akustische Gitarre, Mandoline und Fiddle (sie ist am Bostoner Berkee College of Music ausgebildete Violinistin). Das Songmaterial, allesamt Covers von großen Songwritern wie u.a. John Hiatt, Lucinda Williams, Buddy Miller, Richard Thompson, David Rawlings & Gillian Welch, Townes van Zandt und Hank Williams) ist exzellent. Carrie interpretiert diese Songs in einem ganz herrlichen, frischen, von purer Schönheit gekennzeichneten, eigenen Ambiente, das einen schlichtweg fasziniert. Zuhören, geniessen - das ist eine absolute Glanz-Vorstellung der jungen Künstkerin aus Austin!

Das komplette Tracklisting:

1 Big Love - 4:05   
2 Wide River To Cross - 3:39   
3 When I Heard Gypsy Davy Sing - 3:50   
4 Eyes on the Prize - 2:51   
5 Steal Your Love - 4:16   
6 Waltzing's For Dreamers - 3:26   
7 I'm Not For Love - 2:58   
8 I Made a Lover's Prayer - 3:59   
9 I Started Loving You Again - 3:39   
10 Rex's Blues - 4:20   
11 I'm So Lonesome I Could Cry - 3:07   
12 Puñalda Trapera - 4:53

Art-Nr.: 6871
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Big love
Wide river to cross
Steal your love
Waltzing's for dreamers
I made a lover's prayer
Rex's Blues

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Rogers Band, Randy - burning the day [2010]
Eine der beliebtesten "Red Dirt"-Countryrockbands auf dem Weg, sich auch weit über die Grenzen Texas' hinaus fest zu etablieren. "Burning the sky", ihr neues, großartiges Album jedenfalls ist der nächste, konsequente Schritt in die richtige Richtung. Dieser junge, fest zusammengeschweiste "Texas-born-and-bred"-Haufen um ihren aus Cleburne, TX stammenden Frontmann Randy Rogers, immerhin jetzt auch schon rund 7 Jahre in unveränderter Besetzung unterwegs, hat sich längst einen prächtigen Ruf als ständig "on the road"-befindlicher Live-Act erspielt. Landauf, landab machte die Truppe jede halbwegs ernstzunehmende Bar, jedes Roadhouse und jeden Honky Tonk-Schuppen "across the American West" unsicher. Mehr als 200 Gigs im Jahr, das ist schon eine Hausnummer - und es bringt blindes musikalische Verständnis. Dieser Ruf und die starken Veröffentlichungen der Vergangenheit brachte die Band zuletzt mehr und mehr ins Rampenlicht und auf die großen Bühnen des Circuits. So stehen mittlerweile zum Beisspiel Touren als Support von Willie Nelson und den Eagles zu Buche. Vor allen Dingen aber wird auch die Major-Szene in Nashville zusehends aufmerksamer auf die Randy Rogers Band. Rogers selbst gehört mittlerweile zu den gefragtesten Songwritern des Genres, dessen hervorragende Songs immer mehr von den etablierten "Music City"-Stars aufgenommen werden. Die Band selbst erntete zuletzt sogar Nominierungen als "ACM Vocal Group of the Year" und lässt durch zunehmendes Airplay im Countryradio aufhorchen. Die Zeichen stehen also auf Erfolg - und "Burning the day" sollte einen Riesenschritt dazu beitragen. Was uns die Truppe offenbart, ist herrlich melodischer, eingängiger Countryrock und New Country, dessen Nashville-Tauglichkeit zwar größer ist als je zuvor, der aber dennoch seinen typischen Texas "Red Dirt-Grit" niemals verleugnet. Das haben die Jungs einfach im Blut. Zudem hat Rogers' eine wunderbar Staub-behaftete Stimme, die ein übriges zum "Red Dirt"-Ambiente beiträgt. Das Material ist zumeist schön knackig, flott, rockig doch auch die ein oder andere exzellente Ballade zeigt eindrucksvoll, was die Band kann. Und das ist eine ganze Menge! Zu den Highlights zählen beispielsweise der wunderbar ins Ohr gehende, frische, flockige, knackige Countryrock-Opener "Interstate", die sehr kraftvoll inszenierte, überaus melodische, von Radney Foster und Gordie Sampson komponierte New Country-/Countryrock-Ballade "Damn the rain" (klasse E-Gitarren-Linien, schöne Orgel-Untermalung; erinnert ein wenig an die letzten Großtaten der Eli Young Band, passt aber auch ausgezeichnet in das Repertoire solcher Kollegen wie Wade Bowen, BlackHawk und Country-orientierter Sister Hazel), die knackige, fast ein wenig an den frühen Rodney Crowell erinnernde New Country-Nummer "Missing you is more than I can do" (klasse Fiddle, heulende Steelguitar, schöne Baritone E-Gitarre), die in einem tollen Orgel-/E-Gitarren-Gewand präsentierte, traumhafte New Country-Ballade "Steal you away", oder auch die starke "Red Dirt"-Outlaw-Country-Nummer "Last last chance" mit ihrem feinen Waylon-kompatiblen Groove und den klasse E-Gitarren-/Fiddle- und Steelguitar-Einsätzen. "Burning the day will take The Randy Rogers Band to the top" schreibt ein amerikanischer Kritiker. Wünschen wir der Band, dass er Recht behält. Das Album jedenfalls ist große Klasse!

Die komplette Trackliste:

1 Interstate - 4:42   
2 Damn the Rain - 3:02   
3 Too Late for Goodbye - 3:40   
4 Missing You Is More Than I Can Do - 3:53   
5 Holding on to Letting Go - 3:29   
6 Just Don't Tell Me the Truth - 2:56   
7 I've Been Looking for You so Long - 4:12   
8 Steal You Away - 3:50   
9 Starting Over for the Last Time - 4:12   
10 I Met Lonely Tonight - 2:52   
11 Last Last Chance - 3:02

Art-Nr.: 7067
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Interstate
Damn the rain
Missing you is more than I can do
Steal you away
Starting over for the last time
I met lonely tonight

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Rogers Band, Randy - hellbent [2019]
Die texanische Randy Rogers Band, einer der absoluten Vorzeige-Acts des "Red Dirt"-Countryrocks, beglückt uns mit einem abermals exzellenten, neuen Album. "Hellbent" bietet eine ausnahmslos vorzügliche Songauswahl von kernigen, erdigen, staubigen, dynamischen Countryrockern, bis hin zu durchaus traditionell orientiertem, wunderbarem Texas-Country. Das Material ist sehr abwechslungsreich und besticht mit großartigen Melodien. Nehmen wir nur mal den traumhaft melodischen, von der am 17. Mai 2016 verstorbenen Texas-Ikone Guy Clark, zusammen mit Morgane und Chris Stapleton komponierten, in einem feinen Midtempo gehaltenen, von einem dezenten, rootsigen Red Dirt Outlaw-Flair durchzogenen und mit klasse Gitarren und schönen Fiddle-Hooks arrangierten Countryrocker "Hell bent on a heartache" - das ist die Randy Rogers Band in ihrem Element. So reiht sich eine tolle Nummer an die nächste. Produziert hat diesmal, und zwar richtig klasse, der absolute "Guru" an den Reglern, "Tausendsassa" Dave Cobb (u.a. Chris Stapleton, Jason Isbell, Rival Sons, Marcus King Band, und, und, und...), was das Ganze zusätzlich zu einem Gesamtpaket auf absolutem Spitzeniveau aufwertet. Die Randy Rogers Band geht unbeirrt ihren Weg weiter. Sehr, sehr stark!

Das komplette Tracklisting:

1. Drinking Money - 3:19
2. I'll Never Get over You - 3:16
3. Anchors Away - 3:14
4. Comal County Line - 3:37
5. Hell Bent on a Heartache - 2:56
6. You, Me and a Bottle - 3:13
7. We Never Made It to Mexico - 3:15
8. Crazy People - 2:46
9. Fire in the Hole - 3:17
10. Wine in a Coffee Cup - 3:54
11. Good One Coming On - 3:01

Art-Nr.: 9802
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Drinking money
I'll never get over you
Comal Count Line
Hell bent on a heartache
Crazy people
Fire in the hole
Wine in a coffee cup

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Rogers Band, Randy - homemade tamales: live at floore's ~ 2 cd & dvd-set [2014]
2 CDs & 1 DVD-Set! Fettes Live-Pack der Randy Rogers Band zum Einstand beim immer weiter expandierenden Thirty Tigers Label! Wow, was für eine Vollbedienung in Sachen Red Dirt-/Countryrock-/New Country-Musik! Die Randy Rogers Band mit ihrem dritten Live-Album, augfgenommen am 25. und 26. Oktober bei zwei Konzerten im traditionsbehafteten Floore's Country Store, einer legendären Dancehall- und Restaurant-Kombination in Helotes, Texas, in der bereits Größen wie Elvis Presley und Willie Nelson ein und aus gingen. Klasse Live-Doppel-CD, inklusive zweier neuer Studiotracks, sowie einer weit über 2-stündigen Live-DVD der Shows, plus einigen unterhaltsamen Bonus-Features. Auch wenn der Randy Rogers Band bisher der ganz große Erfolg mit einer Pole-Position, sei es im Single- oder Album-Bereich versagt geblieben ist, gehört die Combo mit über 600.000 verkauften Tonträgern sowohl im texanisch dominierten Red Dirt-Szene als auch im Nashville-New Country zu den absoluten Sympathieträgern und hat sich nach über 2.000 gespielten Gigs eine immense Fanbase erarbeitet. Im Bereich des Red Dirt zählt die Band zu Recht zu den absoluten Flagschiffen des Genres und so ist es auch kein Wunder, dass die Truppe um Bandleader Randy Rogers die zwei Wochenendabende im Außenbereich des Floore's (zudem berühmt für seine mexikanische Küche - von daher auch der Titel "Homemade Tamales") vor ausverkauftem Hause absolvierte. Beide Konzerte wurden auf der DVD mit sehr gekonnten Übergängen vermischt, so dass man es nur an Randys unterschiedlichen Outfits (zum einen mit Lederjacke und Baseballcap, zum anderen im Baumwollhemd und mit Cowboyhut) ausmachen kann. Wie nicht anders zu erwarten, lieferte die Band (bestehend aus Randy Rogers - lead vocals, acoustic guitar, Brady Black - fiddle, Geoffrey Hill - electric guitar, Les Lawless - drums, John ‚Chops’ Richardson - bass, Todd Stewart - mandolin, keyboards, fiddle) einen bunten Mix aus tollen Live-Versionen von Songs ihrer bisherigen Studioalben ab, wobei natürlich ihr erfolgreiches "Trouble" (Platz 3 in den Country-Billboard-Charts) im Hauptfokus stand. Eine ungemein unterhaltsame, ganz großartige Performance in wundervoller Umgebung (schöne Bühne) ohne "überkanditelte" Effekte und jegliche Starallüren, dafür aber voller Seele und Authentizität (Randy ist sich nicht zu schade, bei "Speak Of The Devil" an seine Mitstreiter Drinks zu verteilen, stoppt dann mal bei "Flash Flood" das Songintro, um den Geburtstag seiner Frau zu erwähnen), mit Gastauftritten von Cody Canada (Cross Canadian Ragweed, The Departed) bei "This Time Around" (spielt E-Gitarre und singt eine Strophe ) und Songwriterbarde Kent Finlay (herrlich schräger Auftritt bei seinem "They Call It The Hill Country"). Spielerisch ist das eine ausgewogene Mischung aus melodischem Red Dirt Countryrock, New Country, Outlaw Country und gemäßigtem Southern Rock, wobei Randys Gesang und die sich immer wieder duellierenden Geoffrey Hill an der E-Gitarre und Brady Black an der Fiddle die Hauptakzente des Gigs setzten. Bassist Jon Richardson erhält einen kurzen Vocal-Part bei "Ten Miles Deep"‚ Neuzugang Todd Stewart erweist sich mit drei Instrumenten als Allrounder des Sextetts. Nachdem der herrlich stampfende Southern Swamper "Fuzzy" den Hauptteil beendet hat, liefert die Band seinem textsicheren und mit vielen jungen Damen durchsetzten Publikum, mit gleich fünf Zugaben, einen ordentlichen Nachschlag und beschließt mit dem von schönem Marshall Tucker-Flair behafteten "Down And Out" ein klasse Konzert, bei dem die konstante Weiterentwicklung gegenüber ihrer letzten Live-DVD im Billy Bob’s Texas sehr deutlich wird. Die Performance ist ganz vorzüglich mit vielen verschiedenen Kameraeinstellungen gefilmt worden. Macht ierisch Laune, sich das anzuschauen. Man hat das Gefühl, mitten drin zu sein. Im großzügigen Bonus-Feature, kommen die Manager der Band zu Wort, Randy Rogers zeigt sich beim Tätowieren der Namen seiner Kinder in ein Gesamtkunstwerk an seinem linken Oberarm, Jon Richardson beim Komponieren und Geoffrey Hill gibt bei einer nicht ganz ernst gemeinten Kochperformance in seinem Hause den Spaßvogel. Der Teamgeist wird beim Tontaubenschießen und Golfspielen gepflegt. Dazu gibt es eine schöne Unplugged-Akustikversion von "Tommy Jackson" (aus dem Album "Like It Used To Be") im gesamten Familienkreise (mit Müttern und Kindern) der Truppe. Und immer noch nicht genug: CD2 enthält mit "Satellite" (sehr melodischer Midtempo-Countryrocker mit klasse E-Gitarren-Solo von Geoffrey Hill) und "She’s Gonna Run" (sehr schöne Fiddle-trächtige Ballade) noch zwei brandneue, hervorragende Studiotracks. "Homemade Tamales - Live At Floore’s" zeigt die Randy Rogers Band auf einem vorläufigen Höhepunkt ihrer Karriere (es werden sicher, wie die beiden neuen Stücke es bereits andeuten, viele weitere folgen). Dieses umfassende Teil gehört einfach in jede niveauvolle Red Dirt-/Countryrock-/New Country-Sammlung, die was auf sich zählt. Eine prächtige musikalische Rundumversorgung, wie sie nur aus Texas kommen kann! (Daniel Daus)

Disc One:
1. Intro - 0,47
2. Trouble Knows My Name - 4.40
3. Interstate - 4.26
4. Buy Myself a Chancd - 4.00
5. Tonight's Not the Night (for Goodbye) - 4.04
6. Better Off Wrong - 4.23
7. Speak to the Devil - 4.41
8. Flash Flood - 3.26
9. This Time Around - 5.13
10. If I Had Another Heart - 4.05
11. Last Last Chance - 3.11
12. One More Goodbye - 4.13
13. Goodbye Lonely - 3.11
14. Somebody Take Me Home - 4.21

Disc Two:
1. Ten Miles Deep - 3.28
2. Kiss Me In The Dark - 4.00
3. Too Late for Goodbye - 4.02
4. In My Arms Instead - 5.42
5. Fuzzy - 3.43
6. Can't Slow Down - 5.13
7. Like It Used To Be - 3.43
8. I've Been Looking for You So Long - 4.21
9. They Call it the Hill Country - 5.54
10. Down and Out - 5.02
11. Satellite (new studio track) - 3.56
12. She's Gonna Run (new studio track) - 3.29

DVD:
1. Intro
2. Trouble Knows My Name
3. Interstate
4. Buy Myself a Chancd
5. Tonight's Not the Night (for Goodbye)
6. Better Off Wrong
7. Speak to the Devil
8. Flash Flood
9. This Time Around
10. If I Had Another Heart
11. Last Last Chance
12. One More Goodbye
13. Goodbye Lonely
14. Somebody Take Me Home
15. Ten Miles Deep
16. Kiss Me In The Dark
17. Too Late for Goodbye
18. In My Arms Instead
19. Fuzzy
20. Can't Slow Down
21. Like It Used To Be
22. I've Been Looking for You So Long
23. They Call it the Hill Country
24. Down and Out

Art-Nr.: 8528
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Interstate
Better off wrong
Speak of the devil
flash flood
Somebody take me home
Kiss me in the dark
Like it used to be
The call it the Hill Country
Satellite

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Rogers Band, Randy - like it used to be [2002]
Wiederveröffentlichung ihres Albums aus dem Jahre 2002! Keine Frage, daß wir nun, nachdem ihr aktuelles Album "Rollercoaster" bei unserer Countryrock-Fraktion so groß eingeschlagen hat, auch den ebenso starken Vorgänger ins Programm nehmen würden. Eine wirklich sinnvolle Gelegenheit für Leute, die dieses hervorragende, bislang nicht leicht zu ergatternde Werk bis zum aktuellen Zeitpunkt "verschlafen" haben, oder an denen diese grandiose Band bisher einfach vorbei gegangen ist. Was die Randy Rogers Band hier auf ihrem Debut bietet, ist einfach wundervoller, lässig lockerer, sowohl frischer, als auch staubiger, von tollen Melodien geprägter Countryrock, der einen unmittelbar in den träumerisch, visionären Zustand einer den hiesigen, tristen Alltag vergessenden Reise durch die trockenen Weiten von Texas und Oklahoma versetzt. Insgesamt ist das Album nicht ganz so rockig wie "Rollercoaster", doch man agiert jederzeit knackig, rotzig und mit dem typischen Texas-"Red Dirt"-Flair ausgestattet! Das klischeehafte Cover (verrosteter Pickup in verdörrter, staubiger Landschaft), passt zwar vielleicht zum texanischen Ursprung und dem zuweilen trockenen Humor, den diese Truppe hin und wieder in ihren Texten an den Tag legt, von musikalischer Einöde ist allerdings nicht der geringste Ansatz spürbar. Wunderbar, diese völlig lockeren und entspannten Lieder an der Schnittstelle von Gruppen wie Reckless Kelly, Cross Canadian Ragweed, Wade Bowen & West 84 oder The Great Divide! Randy Rogers' weich-kratzig, angeraute Stimme (irgendwo zwischen Cody Canada und Mike McClure), sein vorzügliches Rhythmus-Akustikgitarrenspiel, die relaxt groovenden Basslinien von Taylor Neese, sowie das unaufdringliche Drumming von Hector Del Torro, laden immer wieder ein zu nett eingestreuten Soli, auch in Form kleiner Duelle, sei es durch Eddie Foster an der Pedal Steel, Geoffrey Hill an der E-Gitarre, oder dem bereits erwähnten Taylor Neese, der auch an der Mandoline brilliert. Vom traditionellen, leicht swingend gehaltenen Country-Opener "Disappear" bis zum Hiddentrack "Full Blown Girl" (setzt nach ca. 20 Sek. der letzten Nummer ein), eine flapsige Spaßnummer, wo man sich mit den bizarren Neigungen, von durch Einsamkeit geprägten Menschen, humorvoll auseinandersetzt (erinnert ein wenig von der Art an Dr. Hooks "Cover Of The Rolling Stone" oder "Everbody’s Makin’ It Big But Me") wird ein unglaublich hohes Niveau durchgehend gefahren. Bärenstark das textlich dramatisch anmutende "Tommy Jackson" oder das rockig flippige "Company You Keep", wo der untreuen Herzensdame, die Gründe offeriert werden, warum sie keine Rosen mehr geschenkt bekommt (ginge gut und gerne auch als Creedence Clearwater Revival-Nummer durch), wie auch das stuabige, von herrlichen Steel- und E-Gitarren geprägte "Still be losing you"! Traumhaft auch die Ballade "Reason To Stay" mit leichtem Eagles/Westcoast-Feeling oder das so wunderbar melodische, flockige "Memory", das mit seinem Stratocaster-Einlagen gar ins Outlaws-Repertoire zu damaligen "Lady In Waiting"-Zeiten gepasst hätte. Eine ganz tolles Album der Randy Rogers Band, dass dem Anspruch, sowohl zum lässigen Cruisen mit dem Cabriolet, als auch zur Untermalung des sommerlichen Barbecues geeignet zu sein, absolut gerecht wird! Texanische Countryrock-Musik ohne jeden Fehl und Tadel! Und bei wem danach das endgültige RRB-Fieber ausgebrochen ist, der beachte, sofern er sie nicht schon sein eigen nennen darf, auch die bei uns erhältliche, oben bereits erwähnte, aktuelle Scheibe "Rollercoaster" von 2004! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 2060
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Disappear
Still be losing you
One thing I know
Reason to stay
Memory

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Rogers Band, Randy - nothing shines like neon [2016]
Völlig unbeschwert, entspannt, losgelöst von jeglichem Major Label- und Mainstream-Druck, legt die texanische Randy Rogers Band mit "Nothing shines like neon" ein neues, wundervolles Album vor. Schon das Album-Cover liefert einen eindeutigen Hinweis auf das, was uns musikalisch erwartet und letztendlich auch voller Bravour geliefert wird. Der in der Dunkelheit grell leuchtende "Neon"-Schriftzug ziert in dieser Art zumeist die urigen, ländlichen, texanischen Honky Tonks und ist den Leuten absolut vertraut, die nach getaner Arbeit oder am Wochenende solche Alkohol-geschwängerten "Läden" und verrauchte "Barrooms" besuchen, um bei herrlicher Countrymusic den Anstrengungen des Alltags zu entfliehen. Und genau diese Musik gibt ihnen die Ranfy Rogers Band hier miot großer Leidenschaft und aus vollem Herzen. Die Band wirkt künstlerisch wie befreit, völlig locker und kreativ wie selten zuvor. Rogers und seine Freunde besinnen sich auf ihre Roots und präsentieren lockere, von herrlichen Melodien bestimmte, reine, tief in den Traditionen verwurzelte, zeitlose, pure Countrymusic, variantenreich, voller stetigem Honky Tonk-Flair, aber auch mal mit dezenten Blues-, Americana-, und Rock-Einflüssen, authentisch durch und durch, dabei stets durchzogen von diesem zwanglosen, ursprünglichen, einzigartigen Red Dirt-Feeling. Es ist eine Wonne, diesen exzellenten Songs zu lauschen. Die Qualität ist sehr, sehr hoch. Die Randy Rogers Band knüpft damit in etwa an die Philosophie des fantastischen, gemeinsamen Projektes von Randy Rogers und seinem Freund Wade Bowen aus dem Vorjahr, "Hold my beer - Vol. 1", an, wenngleich es hier schon etwas erdiger zugeht. Einflüsse des Neunziger Jahre-Countrys sind nicht zu leugnen, aufgesetzter Nashville-Schnickschnack ist keiner zu finden. Altmeister Buddy Cannon, sicher einer der besten Genre-Produzenten überhaupt, hat das Werk wundervoll, auf den Punkt genau produziert. Gleich das erste Stück, "San Antone", eist eine wahre Traum-Nummer. Ach Leute, was kann diese texanische Countrymusic so schön sein. Ein vollkommen lockerer, flockiger, flotter, flüssiger Rhythmus, dazu eine sich hinreissend in unsere Gehörgänge schlängelnde Melodie, Rogers' großartiger, leicht Staub-gegerbter Gesang, klare Acoustic-Gitarren, eine vereinzelt integrierte, surrende Fiddle, wunderschöne, nicht allzu dominante, aber durchaus erdig klingende E-Gitarre (tolles, kurzes Fiddle-/E-Gitarren-Solo in der Mitte), tolle Pedal Steel-Tupfer, ein einsamer, texanischer Honky Tonk-Schuppen in der kargen, staubigen Landschaft vor dem geistigen Auge - fertig ist die pure Countrywonne. Die Randy Rogers Band ist "at the top of their game". Es folgt die nächste "Killer"-Nummer, das fantastische "Rain and the radio", das etwas knackiger, mit ordentlich Soul, einem tollen Groove und voller Southern-Flair daherkommt. Klasse die Instrumentierung aus sehr retro klingendem E-Piano, feiner Orgel-Untermalung in Verbindung mit den vielschichtigen Gitarren (starkes E-Gitarren-Solo im Break). Was für ein Spirit und Feeling. Herrlich diese pure Countrymelodie im Refrain. Ein weiteres Musterbeispiel bester, genauso zeitloser, wie zeitgemäßer und unverfälschter, texanischer Red Dirt-Countrymusic ist der knackige, aber auch schön lockere, abermals ungemein melodische, mit schöner Fiddle, erdiger E-Gitarre und dezent angerockter Countrywürze in Szene gesetzte "Neon Blues". Herrlich! So geht das mit einem "Hit" nach dem nächsten weiter. Ob die großartige, schön "gritty" inszenierte Red Dirt-Countryballade "Things I need to quit", der kernige Roadhouse-Heuler "Takin' it as it comes" mit Jerry Jeff Walker, das flockige, semi-akustisch präsentierte, mit viel Honky Tonk-Feeling ausgestattete, brillante "Look out yonder" mit den feinen Background-Gesängen von Alison Krauss und ihrem "Union Station"-Bandmember Dan Tyminski, das lässige, toll ins Ohr gehende "Tequila eyes" oder die klasse Outlaw Country-Nummer "Actin' crazy", dargeboten im Duett mit Jamey Johnson - die Randy Rogers Band hat den nächsten Entwicklungsschritt getan. Ohne jeden Zweifel: "Nothing shines like neon" ist eines der besten Alben der Randy Rogers Band bis zum heutigen Tag, wenn nicht vielleicht sogar das stärkste überhaupt - auf jeden Fall aber das ausgereifteste und authentischste. Grandioser Texas Red Dirt Country in seiner vollsten Blüte.

Das komplette Tracklisting:

1. San Antone - 3:29
2. Rain and the Radio - 3:49
3. Neon Blues - 3:01
4. Things I Need to Quit - 3:38
5. Look out Yonder (with Alison Krauss & Dan Tyminski) - 3:24
6. Tequila Eyes - 4:17
7. Takin' It as It Comes (with Jerry Jeff Walker) - 3:39
8. Old Moon New - 3:33
9. Meet Me Tonight - 3:14
10. Actin' Crazy (with Jamey Johnson) - 2:47
11. Pour One for the Poor One - 2:27

Art-Nr.: 9076
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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San Antone
Rain and the radio
Neon Blues
Things I need to quit
Look out yonder
Tequila eyes
Actin' crazy

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Rogers Band, Randy - rollercoaster [2004]
Das Potential in Texas an außergewöhnlich starken Countryrock-Bands scheint unerschöpflich zu sein! Die aus der Gegend um Sam Marcos im Südwesten des Lonestar State's stammende Randy Rogers Band ist in der Texas Americana-Szene in aller Munde und wird dort bereits als das nächste "große Ding" gehandelt. Die Fanbase wächst wie im Fluge! Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn in der Tat beweist das Quintett auf ihrem bereits zweiten Studioalbum "Rollercoaster" auf ebenso eindrucksvolle wie gekonnte Art und Weise, daß die Riege um solche Bands wie Cross Canadian Ragweed, Wade Bowen & West 84, Chris Knight, die Mike McClure Band, Jack Ingram, Radney Foster & Co. (im übrigen kennt und schätzt man sich in dieser Clique eh schon seit langem) einen neuen, wichtigen und kompetenten Namen in ihren Reihen begrüßen darf: Randy Rogers und seine Freunde! Das ist mitreißender, herrlicher, schön staubiger, gleichzietig aber von wunderbaren Melodien geprägter, rootsiger "Red Dirt" Texas Countryrock in seiner ganzen Pracht! Bärenstark! Kein Wunder, daß es sich ein gewisser Radney Foster nicht hat nehmen lassen die Jungs unter seine Fittiche zu nehmen und das Album produktionstechnisch zu betreuen. Die hervorragende, lässige und etwas angeraute Stimme von Frontmann und Songwriter Randy Rogers liegt exakt im Grenzbereich zwischen Chris Knight, Steve Earle und Cody Canada (Cross Canadian Ragweed) und seine Songs sind durchweg von ähnlicher Klasse! Der satte, transparente, volle und immer staubig wirkende, rockige Sound wird dominiert von knackigen Rhythmen, würzigen, erdigen E-Gitarren und einer prächtig dazu passenden, niemals zu aufdringlich wirkenden Fiddle. Die Songs wirken rootsig, verlieren dabei aber nie ihre deutlichen Countrybezüge, versprühen zuweilen einen gewissen "Waylon"-like Outlaw-Charme, beinhalten oft eine herrliche "Highway"-Symbolik und charakteriesieren eindrucksvoll dieses "Red Dirt"-Countryrock-Feeling, wie es eben nur solche großartigen Bands aus Texas und Oklahoma zustande bringen. Wunderbar groovendes Schlagzeug und klasse E-Gitarren-Licks sind die Basis für die excellente Eröffnungsnummer "Down and out", einen astreinen, satten, staubigen, vollsoundigen, mit rotziigen, dreckigen Riffs durchsetzten, aber gleichzeitig höchst melodischen, flüssigen Midtempo-Co8ntryrocker, der sofort unmißverständlich die Klasse dieser jungen Truppe erkennen läßt und bereits nach dem ersten Stück klar macht, daß im Laufe dieses Albums überhaupt nichts mehr schief gehen kann. Und geanu so kommt es dann ja auch! Ein toller Song jagt den nächsten! In allerbester Chris Knight-Manier geht es mit dem knackigen, wieder von einer wunderbaren Melodie geprägten Roots-/Countryrocker "Somebody take me home" (im übrigen, wie 3 weitere Tracks eine Gemeinschaftskomposition von Randy Rogers und Radney Foster) weiter, der erneut einen prächtigen Gitarrensound offenbart, unterstützt von der klasse Fiddle von Brady Black! Eine absolute Killer-Nummer steht nun mit "This time around" auf dem Programm: Herrlicher Drive und eine herausragende Melodie prägen diesen traumhaften, staubigen, rootsigen "Red Dirt"-Vorzeige-Countryrocker, der wie geschmiert rockend aus den Lautsprechern tönt. Tolle Fiddle-Passagen ergänzen sich mit klasse Lead-Gitarrenläufen, inklusive energischer, fetter, dynamischer Wah-Wah-Spielereien. Das ist Texas-Countryrock voller Saft und Dynamik, wie ihn die Fans lieben! Co-Autor dieser Nummer ist übrigens Cross Canadian Ragweed's Cody Canada! Saustark! Weiter geht's mit der wunderschönen, von klasse Gitarren begleiteten, entspannten Americana-/Alternate Country-/Countryrock-Ballade "Love must follow you around", dem tollen, riffigen, an der Schnittstelle von Steve Earle, Chris Knight und Radney Foster agierenden Midtempo-Countryrocker "Lay it all on you" und dem frischen, flockigen, mit klasse E-Gitarren und einer tollen Melodie ausgestatteten New Country-Stück "Tonight's not the night", daß an alte, beste Foster & Lloyd-Tage erinnert. Sehr stark auch die Version der Randy Rogers Band von Cross Canadian Ragweed's "Again" in schön dreckiger und riffiger, rauer Ausprägung, die ganz traumhafte, hinreißende, von einem staubigen Outlaw-/Southern-Flair durchzogene Country(rock)-Ballade "They call it the hill country" (welch eine tolle Melodie, welch ein klasse Arrangement aus Gitarren und Fiddle) und das Waylon-like, wieder voller Outlaw-Countryfeeling steckende "Ten miles deep"! Enthält zusätzlich einen klasse "hidden track"! Ein "Hoch" auf die Randy Rogers Band! Willkommen im Kreis der texanischen Countryrock-Größen! Das sind 51 1/2 wundervolle, knackige, erdige, staubige, melodische, lebendige Roots-/Americana-/Countryrock-Minuten, die einem nicht mehr aus dem Sinn gehen. Da blüht das Countryrock-Herz auf!

Art-Nr.: 2711
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Down and out
This time around
Tonight's not the night
They call it the hill country
Ten miles deep

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Rogers Band, Randy - same [2008]
Eine der texanischen Vorzeige-Bands in Sachen "Red Dirt"-rooted Countryrock meldet sich mit dem nächsten, großartigen Album! Die Randy Rogers Band in Bestform! Erneut produziert von Radney Foster! Die Randy Rogers Band ist ja seit geraumer Zeit über die Red-Dirt-Bewegung hinaus in der ersten Liga des Countryrocks angekommen, was letztendlich mit dem Erhalt eines Major-Deals auch verdientermaßen belohnt wurde. Der Befürchtung, dass ein gewisser "Nashvillefaktor" auf den Stil des Quintetts Einfluss nehmen könnte, wurde bereits mit dem starken Vorgängeralbum "A Matter Of Time" (immerhin Platz 8 in den Country Billboard Charts) und der so typischen Unbekümmertheit dieser texanischen Paradetruppe, erfolgreich getrotzt. Schön, dass ihr Label auch weiterhin keine Anstalten macht, auf ihr immer noch erhaltenes, ursprüngliches Flair einzuwirken. So konnte die Randy Rogers Band mit dem neuen, nach sich selbst benannten Silberling, konsequent ihren Weg weitergehen. Die nötige Rückendeckung wird vermutlich auch durch ihre stetig gewachsene Fanbasis gewährleistet, nicht zuletzt Dank des immer noch immensen jährlichen Konzertprogramms, das die Truppe abspult und ihr den Status als eines der Top 10- "Must-See Acts" in 2007 einbrachte, vergeben durch kein geringeres Magazin, als den Rolling Stone. Das neue Album knüpft nahtlos an den starken Vorgänger an. Wie bereits oben erwähnt, hat wieder Radney Foster am Sound der Band Hand angelegt, einige Gitarrenparts beigesteuert, sich diesmal beim Songwriting aber etwas im Hintergrund gehalten. Lediglich das recht fröhliche, flockige, auf positiver Energie basierende "Let It Go" wurde von ihm zusammen mit Randy komponiert. Rogers pflegte erneut die bewährte Zusammenarbeit mit den Komponisten des Vorgängers wie Gary Nicholsen, Stephony Smith, George Ducas und Clint Igersoll. Neu dabei als Partner ist Sean McConnell, der auch schon beim kürzlich erschienenen Klassewerk von Rogers-Spezi Wade Bowen involviert wurde. Etwas stärkeren Einfluss konnten auch seine Bandkollegen John Richardsen und Geoffrey Hill geltend machen, die sich immerhin für drei Tracks ("Wicked Ways" - mit dezentem Charlie Daniels-Flair, "When The Circus Leaves Town" - Southern E-Gitarren-Intro, E-Gitarren-Solo, Marshall Tucker-mäßiger Ausklang, "Break Even" - dezent psychedelisch, sehr atmosphärisch) verantwortlich zeigten und damit zusätzlich das vorhandene, großartige, bandinterne Potential untermauerten. Dass man sich in der Szene versteht, beweist die Tatsache, dass mit Micky Brown (Micky and The Motorcars) ein weiterer Frontmann der Red Dirt-Szene sich als Co-Writer zur Verfügung gestellt hat (bei "Didn’t Know I Could"). Am bewährten Mix aus Roots-, Country-/Southern-Rock, Red-Dirt- und dezent grassigen Zutaten (hervorragend Gastmusiker Eric Borash, der mit diversen Gitarren, incl. Steel, Mandoline und Dobro herrliche, auf den Punkt gebrachte Akzente setzt; grandios das grassige Instrumentalfinish bei "In My Arms Instead") in Verbindung mit wunderbaren Melodien und variablen Tempovariationen (sehr schön angeordnete Trackliste) wurde nur punktuell gefeilt. Im Vordergrund steht natürlich der trockene, beruhigende, leicht genäselte Gesang von Randy Rogers (oft in der Manier eines Storytellers). Manchmal entdeckt man sogar gewisse Ähnlichkeiten zu Tim McGraw ("One Woman", "Didn’t Know You Could", "When The Circus Leaves Town", "This Is Goodbye"). Hier bietet es sich für den Superstar fast an, auch einmal einen Rogers-Song zu covern, wie es vor geraumer Zeit Kollege Kenny Chesney auf einem seiner letzten Alben praktiziert hat. Der Countryfaktor wird, wie immer, besonders durch den Fiddlevirtuosen Brady Black gewahrt, der diesmal bei fast allen Stücken wohl dosiert und betont songdienlich agiert. Blendend natürlich auch E-Gitarrist Geoffrey Hill, der neben vielen Fills auch einige freche Soli hinzaubert. Als Stimmungsmacher dienen dann zwischendurch (immer sehr gut vom Timing platziert) Lieder wie "Better Than I Ought To Be", "Lonely Too Long", "By Myself A Chance" oder "Let It Go", die durch ihre Rhythmik, die klasse Instrumentierung und teilweise selbstironische, augenzwinkernde Texte zu gefallen wissen. Insgesamt gesehen wurde beim aktuellen Werk im Vergleich zum Vorgänger nur in Nuancen geändert, jedoch letztendlich wiederum qualitativ eine kleine Schüppe draufgelegt. Man braucht sich um den Erhalt des Status Quo (was in Major-Sphären ja nicht immer einfach ist) sicherlich keine Sorgen zu machen. Die Erfolgstory der Randy Rogers Band geht ohne Zweifel weiter! Klasse! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Wicked Ways - 4:20   
2 Better Than I Ought to Be - 2:51   
3 Lonely Too Long - 3:19   
4 One Woman - 4:05   
5 Never Be That High - 3:42   
6 Didn't Know You Could - 3:58   
7 In My Arms Instead - 5:18   
8 When the Circus Leaves Town - 4:22   
9 Buy Myself a Chance - 3:41   
10 Break Even - 4:58   
11 Let It Go - 3:31   
12 This Is Goodbye - 3:25

Art-Nr.: 6023
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Lonely too long
Never be that high
Didn't know you could
In my arms instead

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Rogers, Kenny - you can't make old friends [2013]
Lang erwartetes, neues Album von Kenny Rogers, das die Countrylegende kürzlich als sein vielleicht bestes, das er je aufgenommen habe, bezeichntete. Enthält über 30 Jahre nach "Islands in the stream" mit dem Totelstück "You can't make old friends" ein neues Duett mit seiner "alten" Freundin Dolly Parton.

Hier die offizoelle Produktbeschreibung im Original:

With an astonishing recording career that now spans over seven decades, you would think music legend Kenny Rogers had already accomplished it all. However, you d be wrong. Rogers 2013 album You Can t Make Old Friends proves once again that he still has plenty to say. The album reunites Rogers with long-time friend and collaborator, Dolly Parton, for a brand new duet on the title track, "You Can t Make Old Friends." It was over thirty years ago when Kenny and Dolly released "Islands In The Stream, " which went on to become an instant classic and one of the most successful singles by a duo in history.
"What a thrill it was for me to work again with my buddy, Dolly Parton, and what a special song, " remarked Rogers. "Working with Dolly is always a little like going home. Everything felt comfortable. " With a collaboration of producers, including Kyle Lehning, Warren Hartman, and Dann Huff, You Can t Make Old Friends is Rogers first country album since the release of Water & Bridges in 2006. Rogers considers this release the most varied and complete album of his lifetime.
"I can honestly say this may be the best album I've ever recorded, " added Rogers. "The musical diversity is extraordinary. It goes from songs I would normally sing, to songs I would normally never even listen to. In this business, you do albums to both grow artistically, and for the sheer love of music. We chose what I think are the most diverse and best songs I've ever had access to." You Can't Make Old Friends showcases a certain familiarity that can be expected from Rogers, along with fresh twists of creativity that see the versatile Grammy Award-winner stretching his artistry into new musical territory. In addition to the great story songs and love songs Rogers has become well known for, flavors of rock and roll, soul, gospel, southern rock, zydeco, and sounds of the Southwest are embraced in this bold recording.
Kenny Rogers had a massive year in 2013, including the announcement of his induction into the Country Music Hall of Fame this fall. Rogers also performed on the main stage at this year s Glastonbury Festival to a colossal audience on the grounds and around the UK as it was televised on BBC. His Through The Years World Tour included stops in Morocco, England, Scotland, Wales, Ireland, Switzerland, Canada and the U.S. In addition, a novel Rogers co-wrote with Mike Blakely, What Are The Chances, and Rogers New York Times Best Selling autobiography, Luck Or Something Like It, were both released.

Das komplette Tracklisting:

1. You Can't Make Old Friends (with Dolly Parton) - 3:58
2. All I Need Is One - 3:31
3. You Had to Be There - 4:00
4. 'Merica - 3:44
5. Turn This World Around - 4:32
6. Dreams of the San Joaquin - 6:06
7. Don't Leave Me in the Night Time (with Buckwheat Zydeco) - 2:51
8. Look at You - 3:57
9. Neon Horses - 4:31
10. When You Love Someone - 3:41
11. It's Gonna Be Easy Now - 3:47

Art-Nr.: 8349
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Rogers, Randy & Wade Bowen - hold my beer - vol. 1 [2015]
Ist das herrlich! Liebe Leute, kann Countrymusic schön sein. Die beiden eng befreundeten, texanischen Red Dirt-Ikonen Randy Rogers /Randy Rogers Band) und Wade Bowen haben sich zusammen getan, um ein gemeinsames Album einzuspielen - ein Album reinster, edler Countrymusic. Unter der Produktion von Lloyd Maines (auch mit vielen Instrumenten wie Pedal Steel, Dobro, Akustik-Gitarre und Mandoline involviert) spendieren die beiden uns mit "Hold My Beer – Vol. 1" ein durch und durch traditionelles Werk in einem prächtigen, klaren Sound aus wunderbar transparenten Gitarren (E-Gitarren, Baritone Gitarren, herrliche Telecaster-Soli, akustische Gitarren), brillanter Pedal Steel und surrenden Fiddles, der sich jedoch gleichzeitig, trotz traumhafter Melodien, immer eine feine Portion "Grit" bewahrt. Diese Musik ist rein, ehrlich und authentisch bis in ihren tiefsten Kern und man merkt allen beteiligten, hochkarätigen Akteuren (u. a. Jay Saldana, Caleb Jones, Will Knaak, Todd Laningham, Riley Osborne, Micah Vasquez sowie Brady Black und Geoffrey Hill von der Randy Rogers Band) den Spaß deutlich hörbar an, den sie bei dem Projekt hatten. Maines kitzelte aus ihnen förmlich Höchstleistungen heraus. Es macht wirklich Laune, den vielen Feinheiten beizuwohnen. Das Werk startet mit "In The Next Life", einem Lied über ihre lang währende Freundschaft, vorgetragen im Wechselgesang der beiden (wie fast alle Stücke) und gespickt mit klasse Telecaster-/Fiddle-Fills und Solokombinationen. Das erste Coverstück (aus der Feder von Joe Ely) "I Had My Hopes Up High" groovt mit herrlich selbstironischem Text locker in Saloon-Manier vor sich hin. Honky Tonk-Piano, Twin Gitarren, Steel, Fiddle – Herz was willst du mehr? – einfach nur klasse! Mit "‘Til It Does" folgt eine wunderschöne Countryballade, die Wade mal live in einer Kurzfassung vorgestellt hatte und die dann auf Randys Drängen für das Projekt zu Ende geschrieben wurde. Ähnlich schön auch das später platzierte "El Dorado". Weiter geht’s mit dem Line Dance-tauglichen Schunkler "Good Luck With That" (pumpender Bass, Dobro, Steel), dem starken Merle Haggard-Klassiker "It’s Been A Great Afternoon" (tolle Dobro-/Fiddle-/ Telecaster-Solo-Kombination) und dem textlich wieder hochamüsanten "Standards" (es geht um einen Musikmanager, der Randy mal einen potentiellen Hit anbieten wollte, welcher aber dankend ablehnte, weil er sich für diesen Song nicht "verbiegen" lassen wollte). "Hangin‘ Out in Bars" beschreibt, wieder mit viel Augenzwinkern, was Männer am liebsten tun, um ihre Verflossene zu vergessen. Ein typischer Country-Drinkin‘-Song. "Lady Bug" bewegt sich auf einem toll vom Maines ausgebreiteten Banjo-Fundament, das mit Fiddle, feiner Mandoline und Dobro um weitere Country-Komponenten ergänzt wird. Den Abschluss macht ein weiteres Cover, "Reasons To Quit", aus der Feder von Merle Haggard und Willie Nelson. Eigentlich hatten Wade und Randy vor, ein eigenes Stück zu dem Thema (Ausstieg aus dem Künstlerleben) zu verfassen, entschieden aber, dass man die Thematik nicht besser und humorvoller auf den Punkt bringen kann, als es die Countryveteranen seiner Zeit getan hatten. Dafür ist die Umsetzung mit großartiger Akustikgitarre, Dobro und Fiddle umso besser gelungen. Toll! Sehr schön auch die Gestaltung des Klapp-DigiPaks von Betsy Baird. Im Innern ist auf der rechten Seite ein alter Gemälderahmen ausgestanzt. Die Infos/Songtexte zum Werk wurden jeweils auf die Rückseite von vier einzelnen Polaroid-artigen Schwarz-/Weiß-Bildern (mit Randy und Wade) gedruckt. Diese kann man dann je nach Gusto wechselweise in den Bilderrahmen passgenau einschieben. Eine nette Zusatzgeschichte. "Hold My Beer – Vol. 1" von Randy Rogers und Wade Bowen ist geradezu ein Musterbeispiel dafür, wie gehaltvolle, natürliche, genauso honky-tonkige, wie Outlaw-behaftete, lupenreine "real Countrymusic" der Gegenwart klingen sollte. Nashville, bitte mal genau hinhören! Das ist die höchste Country-Qualität! Klasse vor allem, dass vermutlich, wie es das "Vol. 1", ja förmlich suggeriert, irgendwann ein Nachschlag zu erwarten ist. Bitte mehr davon, die Herren! Großartig! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. In The Next Life - 3.44
2. I Had My Hopes Up High - 4.04
3. 'Til It Does - 3.36
4. Good Luck With That - 3.45
5. It's Been A Great Afternoon - 3.54
6. Standards - 3.40
7. El Dorado - 5.09
8. Hangin' Out In Bars - 4.10
9. Lady Bug - 3.35
10. Reasons To Quit - 3.42

Art-Nr.: 8841
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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In the next life
I had my hopes up high
'Til it does
Standards
El Dorado
Lady Bug
Reasons to quit

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Romano, Daniel - come cry with me [2013]
Shooter Jennings sagt über Daniel Romano und sein exzellentes Album "Come cry with me": "Gram Parsons mixed with George Jones" - und recht hat er. Aber wie Romano das macht: Einfach fantastisch! Klassischer Old School, Sixtiers-angelehnter Country, ohne jede Schnörkel, durch und durch authentisch, voller hinreissender "lonesome crying steelguitar" und wunderschönen Melodien. Und trotzdem trifft er den Zahn der Zeit. Ein super Teil!

Das komplette Tracklistng:

1. Middle Child - 3:48
2. Two Pillow Sleeper - 3:51
3. Just Between You and Me - 3:39
4. I'm Not Crying Over You - 2:53
5. He Lets Her Memory Go (Wild) - 5:02
6. Chicken Bill - 2:31
7. When I Was Abroad - 2:16
8. Where No One Else Will Find It - 2:40
9. That's the Very Moment - 4:14
10. A New Love (Can Be Found) - 3:33

Art-Nr.: 8047
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Middle child
Two pillow sleeper
Just between you and me
He lets her memory go (wild)
Chicken Bill
When I was abroad
That's the very moment

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Romano, Daniel - if i've only one time askin' [2015]
Sein Label beschreibt ihn als "“a young man with an old mind", der amerikanische Rolling Stone ist begeistert und sagt, seine Songs “lead their baritone-voiced creator down a path filled with countrypolitan crooning, honky-tonk heartache and mid-century melodrama", Shooter Jennings nennt ihn schlicht eine Kreuzung aus Gram Pasons und George Jones... - die Fachwelt lobpreist den Kanadier aus Ontario in den höchsten Tönen. Vollkommen zu Recht! Daniel Romano's neues Album "If I've only one time askin'" knüpft nahtlos an seinen begnadeten 2013er Vorgänger "Come cry with me" an und bietet einmal mehr fantastischen, voller hinreissendem Twang steckenden, klassischen Old School, Fifties-, Sixties- und Seventies-angelehnten Retro-Country ohne jeden Schnörkel, durch und durch authentisch und dennoch absolut auf der Höhe der Zeit. Traumhafte Melodien, großartiges Songwriting, dieses herrliche Country Nostalgie-Feeling, das pure Honky Tonk-Flair, heulende Steelguitar, klimperndes Klavier, tolle Akkordeon-Sounds und ein mit den typischen "Klischees" behafteter Country-Groove (das meinen wir im allerbesten Sinne durch und durch positiv) machen diese Songs zu genialen, "cineastischen" Country-Perlen. Was für eine Wonne! Ob das pompös arrangierte (fette Streicher) "I'm gonna teach you", die mit einer Gänsehaut-Melodie aufwartende, von heulender Pedal Steel begleitete, herrlich "schnulzige" Ballade "Old fires die", das locker und flockig daherkommende, mit einem tollen Gram Pasons Claifornia-Feeling aufwartende, wieder wunderbar melodische "Strange faces", das wohlige "There's a hardship", der twangige, mit tollem E-Gitarren-Picking verfeinerte, grandiose Honky Tonker "Learning to do without me" - ein Stück ist stärker als das andere. Daniel Romano, der ehemalige Punk Rock'n Roller, lebt und agiert in seiner ganz eigenen Countrywelt. Faszinierend!

1. I'm Gonna Teach You - 2.35
2. Old Fires Die - 3.38
3. Strange Faces - 3.00
4. All The Way Under The Hill - 2.55
5. If I've Only One Time Askin' - 2.54
6. The One That Got Away (Came Back Today) - 4.13
7. There's A Hardship - 3.30
8. Learning To Do Without Me - 3.21
9. Two Word Joe - 3.18
10. If You Go Your Way (I'll Go Blind) - 4.58
11. Let Me Sleep (At The End Of A Dream) - 4.18

Art-Nr.: 8938
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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I'm gonna teach you
Old fires die
Strange faces
If I've only one time askin'
There's a hardship
Learning to do without me
Let me sleep (at the end of a dream)

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Rose Hill Drive - same [2006]
Junges, langmähniges (schon von der Erscheinung her wirken sie wie ihre in den frühen Siebzigern aktiven "musikalischen Väter"), bärenstarkes Trio aus Boulder/Colorado, mit einem famosen Album allerbesten, straighten, kernigen, durchaus harten, von furiosen Gitarren (man hat zuweilen den Eindruck als "knallten" einem 3 Gitarren gleichzeitig um die Ohren) und einer packenden Rhythmus-Fraktion angetriebenen, druckvollen, kochenden und dynamischen Retro Rock'n Rolls, der spritzig und lebendig das Terrain solcher Helden wie Led Zeppelin, The Black Crowes, oder, um mal ähnlich orientierte, jüngere Kollegen zu nennen, American Minor, Silvertide, Wolfmother & Co. beackert! Rose Hill Drive legen einen ungeheuren Wert auf Ehrlichkeit und Authentizität! Ihre aufregenden Live-Shows sprachen sich schnell in der Szene herum, was ihnen in Windeseile, nebem großer Anerkennung ob ihrer, trotz des jungen Alters, hohen musikalischen Kompetenz, zu einer immensen "Underground Fan Base" verhalf. Das wiederum rief diverse Record Companies auf den Plan, die fortan begannen um die Band zu buhlen, bis man sich schließlich für ein immer noch recht kleines, unabhängiges Label entschied, über das sie nun dieses Pracht-Debut veröffentlichten. Die Band legt großen Wert darauf, daß in erster Linie der "Spirit ihrer Musik" entscheidend ist, und nicht das "Geschäft". Sie wollen weitgehend frei bleiben und spielen, was ihnen Freude macht! Obwohl ungeheuer professionell produziert (Rose Hill Drive zusammen mit Nick DiDia, der u.a. auch schon mit Pearl Jam arbeitete), kommt dies überaus glaubwürdig rüber! Sie kombinieren tief in den frühen Siebzigern fundamentierte, klassische Rock- und Blues-/Bluesrock-Stukturen mit einem zeitgemäßen Feeling und großartigen, abwechslungsreichen, cleveren Arrangements! Dabei setzen sie mächtig Energie frei! Ihr Sound ist kraftvoll, strotzt vor Power und "Saft"! Bass und Drums bauen eine gewaltige "Tour de force" auf und aus allen Ecken und Enden preschen elektisierende, glühende und kochende, straighte Gitarren-Kanonaden hervor! Auch der Gesang von Bassist Jake Sproul ist absolut Spitze, braucht sich hinter keinem gestandenen "Rock-Shouter" zu verstecken. Live (sie spielten übrigens schon zusammen mit den Black Crowes, Robert Randolph, auf dem Bonnaroo-Festival, standen auf der Bühne von Red Rocks - demnächst eröffnen sie die Shows der anstehenden U.S.-Tour der Who) sind sie immer für Überraschungen gut. Man weiß nie, was als nächstes kommt. Auch das haben sie prima mit ins Studio transportiert. Da feuern sie uns einen krachenden straighten Rocker um die Ohren und als nächstes kommt eine fast 8-minütige, epische, pschedelisch angehauchte, harte Bluesrock-Nummer oder auch mal ein semi-akustisches Stück mit leichtem Sixties-Flair. Und es passt immer zusammen, wirkt jederzeit in sich geschlossen und eingängig! Eingespielt haben sie das Album in den berühmten "Southern Tracks"-Studios von Atlanta/Georgia, was zusätzlich noch einen wunderbaren, unterschwelligen "Southern-Spirit" zur Folge hat! Mit mörderischem Drive, nach vorn peitschenden Drums, fetten Basslinien und massiven "heavy" Riffs fegen sie durch den mit markanten, furiosen Gitarrenlinien und glühenden Soli gespickten Opener "Showdown", der uns musikalisch einen dieser legendären "Gunfights" des Wilden Westens vor Augen führt! Gigantisch! Ein bluesiges Retro Gitarren-Classic-Rock-Feuerwerk par excellénce! Weiter geht's mit dem großartigen "Cold enough", einem absolut eingängigen, satten, krachenden Riffrocker in bester Free-/Bad Company-Tradition! Toller Groove und fiebrige Starkstrom-Gitarrenläufe lassen es gewaltig glühen. Retro-Herz, was willst du mehr! Pochende Drums unterlegen im Anschluß daran das fette, bluesige, von massiven Gitarrenlinien und prächtigem Gesang geprägte "Cool Cody", dessen abwechslungsreiches Arrangement und kochende Gitarrenläufe Erinnerungen an frühe Deep Purple und Led Zeppelin wecken. Versprüht jede Menge Live-Potential und wird auf der Bühne sicher mit endlosen Gitarrenorgien "ausgeschlachtet"! Ähnlich verhält es sich mit dem irre starken, krachenden, riffigen Zeppelin-mäßigen "The guru", das sich in der Mitte zeitweise in einen überschäumenden, von tierisch abgehenden Gitarren durchzogenen, forschen Blues-Boogie verwandelt, um anschließend wieder zu den ursprünglich vorhandenen, donnernden "Heavy"-Riffs zurückzukehren! Hat eine Menge Esprit! Es folgt eine aus 4 Songfragmenten zusammengesetzte, sehr interessante und angenehme, gut 8-minütige, etwas entspanntere, semi-akustische Phase, ehe sie uns mit dem fantastischen "Raise your hands" gar in Regionen des "Led Zeppelin I"-Albums zu versetzen scheinen. Krachende Power-Riff-Attacken wechseln mit herrlichen, leicht psychedelisch anmutenden Blues-Momenten, durchzogen von brodelnden Gitarrenritten! Noch 'ne Hammer-Nummer ist der 7 1/2-minütige, dreckige Bluesrocker "Reptilian Blues", bestehend aus einem tollen Groove und zündendem, unterschiedlichstem Slide-/Wah Wah-/Lead Gitarren-Feuer! Die Truppe gilt als eine der "heißesten" neuen Bands der Staaten - und ihr Debut beweist auf eindrucksvollste Weise, warum das so ist. "That's music like it should be done, no pro tools, no auto-tuning, no studio tricks, but just pure, raw energy straight to tape", das ist die Maxime von Rose Hill Drive! Solange es solche Bands gibt, bleibt ehrlicher, klassischer, Blues-fundamentierter Gitarren-Retro-Rock'n Roll salonfähig - und wie! "The seventies are alive on Rose Hill Drive's furnace of raw blues-rock energy"!

Art-Nr.: 4500
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Showdown
The guru
Brain novocaine
Raise your hands
Reptilian blues

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Rose, Whitney - rule 62 [2017]
Einfach wunderbar, dass wir in Zeiten zunehmender Verschmelzung von Pop und Country in Richtung Pop, die uns vor allem aus der Hochburg Nashville entgegen schwappt, noch mit solch traditionsbewussten und unbeschwert aufspielenden, jungen Künstlerinnen und Künstlern bereichert werden, wie der jungen Kanadierin Whitney Rose. Ein Segen für die Countrymusic! Längst haben das immense Potenzial der jungen Dame nicht nur eingefleischte Fans (leider noch viel zu wenige) erkannt, nein, auch unter den Musikerkollegen genießt sie ein immenses Standing. Vor allem Raul Malo (The Mavericks) ist von ihr begesitert und produziert mit dem neuen Album "Rule 62" nun schon ihr drittes Werk. Und das Malo, nicht nur als Produzent, sondern auch als Begleitmusiker (zusammen mit ein paar weiteren Mavericks-Compadres) die Finger mit im Spiel hat, hört man klar raus, wenngleich Rose weitaus traditioneller und honky-tonkiger unterwegs ist, als Malo und seine Freunde. Wie dem auch sei, Whitney Rose geht konsequent und voller Leidenschaft den Weg der durch und durch traditonellen Countrymusic in all ihren Facetten, voller Honky Tonk-Attitüde, mit viel nostalgischem Flair, einem Hauch von Fifties und Sixties, aber auch mit jeder Menge Wüsten- und Mexican-Flavour und viel, viel Twang. Bis auf 2 Nummern stammen alle Tracks aus der Feder von Whitney Rose. Schon ab der ersten Nummer, dem prächtigen, lupenreinen Honky Tonker "I don't want half (I just want out)" schlägt das Herz der Liebhaber des traditionellen Country höher. Und es geht stetig so weiter. Großartige Tracks wie zum Beispiel der ordentlich nach vorn gehende, voller Wüstenflair steckende Countryfeger "Arizona" (klasse Saxophon-Fills, tolles E-Gitarren-Solo von Marty Stuart's Meistergitarrist Kenny Vaughan), die wundervolle, rührige Ballade "You never cross my mind" (schönes Outlaw-Feeling ala Kris Kristofferson, feine Backup-Vocals von Raul Malo, herrliche Pedal Steel), das erneut von einem klassischen Wüsten-/Ghost Town-Feeling geprägte und mit einem Hauch von Nostalgie inszenierte "You don't scare me" (The Mavericks lassen grüßen), die wunderbar flockige Traditional Country-Nummer "Tied to the wheel", die schöne, relaxte Outlaw-/Trucker Country-Nummer "Trucker's funeral", oder der mit toller Bariton E-Gitarre, Pedal Steel, Piano und Fiddle in Szene gesetzte, pure Honky Tonker "Wake me up in Wyoming" sind wahre Perlen zeitloser Countrymusic. Keine Frage, Whitney Rose ist ein fulminant leuchtender Stern am Traditional Country-Himmel der jungen Generation. So etwas braucht diese Musik! Einfach klasse!

Das komplette Tracklisting:

1. I Don't Want Half (I Just Want Out) - 3:05
2. Arizona - 3:57
3. Better to My Baby - 3:11
4. You Never Cross My Mind - 3:59
5. You Don't Scare Me - 4:08
6. Can't Stop Shakin' - 4:19
7. Tied to the Wheel - 4:39
8. Trucker's Funeral - 4:54
9. Wake Me in Wyoming - 3:25
10. You're a Mess - 3:45
11. Time to Cry - 3:57

Art-Nr.: 9529
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I don't want half (I just want out)
Arizona
You never cross my mind
You don't scare me
Tied to the wheel
Trucker's funeral
Wake me in Wyoming

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Rosehill - crooked thoughts [2012]
Prächtiger Nachfolger des großartigen, mit einem schönen Red Dirt-Feeling agierenden Country-/New Country-/Countryrock-Duos aus Cypress, Texas! Nachdem die beiden texanischen Langzeitfreunde Mitch McBain und Blake Myers mit "White Lines And Stars" vor zwei Jahren für viel Furore gesorgt hatten, gibt es jetzt den heiß ersehnten Nachschlag. "Crooked Thoughts" heißt das neue Werk, das nahtlos an die hervorragende Qualität des Vorgängers anknüpft. So gibt es auch nur marginale Veränderungen. Wie schon zuvor, begab man sich auch jetzt unter die "Fittiche" von Jay Clementi (Producer) und Radney Foster (Executive Producer), die auch beim Songwriting den beiden wieder aktiv zur Seite standen. Lediglich im Co-Writer- und Musikerbereich gab es Personalwechsel, die aber dem Stil und Konzept des Duos treu blieben. Radney Foster gab dem Wunsch der beiden, musikalich etwas eigenverantwortlicher zu handeln, was sehr gut gelingt und die beeindruckende Weiterentwicklung der beiden demonstriert. Produtzent Jack Clementi dagegen ist bei fast jedem Track auch kompositorisch involviert (Foster nur bei zweien). Das neue Werk bietet aber weiterhin die höchst bewährte Mischung aus wunderbar melodischem, durchaus schön knackig und auf den Punkt gebrachtem (New-) Country / Countryrock, durchzogen einer schönen Brise trockenet Red Dirt und wunderber frischer, lockerer Westcoast-Anleihen. McBain und Myers wechseln sich wie gewohnt beim Leadgesang ab und liefern dazu hinreissend schöne Harmoniegesänge. Man bekommt wunderbar melodische und eingängige Tracks in Hülle und Fülle geboten, das ist Wolfühlmusik par excellence. Herrlich relaxt direkt der eröffnende dezent country-folkige Titeltrack "Crooked thoughts" mit toller Mandoline-, sowie schöner Akustik- und E-Gitarrenuntermalung - dazu diverse Steel-Zutaten. Es folgt die erste Single "When The Flame Goes Out" (ein Lied über gescheiterte Beziehungen), die bereits starke Radiopräsens und hohe Platzierungen in den Texas Music Charts aufweisen kann.. Ganz stark (auch vom Text) ist die Country-Ballade "The Bible And The Gun", eines der beiden von Radney Foster mitgeschriebenen Stücke. Hier spielt natürlich die von Foster geliebte Baritone-E-Gitarre eine tragende Rolle und versprüht sehr viel wohltuende Atmoshäre. Klasse auch die beiden, mit viel Eagles-Flair durchzogenen Stücke "All Wrong But Just Right" (flockiger Countryrocker - erinnert gar ein wenig an "New Kid In Town") und "Ready To Fall" (feine Mandoline, Orgel, Baritone-E-Gitarren-Solo - dezente "Tequilla Sunrise"-Note). Sehr schön auch das im Stile der Sons Of The Desert gebrachte "Shotgun Out Of Town" (klirrende Mandoline, prima E-Gitarren-Untermalung, Steel, Orgel, "tighte" Drums). Voller Retroklänge steckt der langsame, ideal fürs Tanzparkett (auch für Nicht-Tänzer) geeignete Schwofer "Believe Me". Eine Art Countryvariante des aus der Jugend so bekannten Klammerblueses". Einen Hauch von Louisiana versprüht das mit einem tollen Akkordeon untermalte "That’s How I’m Going Out" (dazu viel Steelguitar-"Leiern", starkes E-Gitarren-Solo). "Racing The Sun" bietet wieder viel atmosphärischen, knackigen (New)Country und Countryrock (klasse Gitarren, leicht bluesig), ebenso das finale "Go", bei dem Radney Foster wieder omnipräsent ist (vor allem im Refrain), obwohl er kompositorisch und instrumentell nicht involviert war. Hochemotionaler Stoff zum Ausklang. Blake Myers und Mitch McBain alias Rosehill bieten auch auf "Crooked Thoughts" durchgehend überaus hochwertige Kost und beweisen erneut ihr Talent sehr angenehm und auf musikalisch hohem Niveau zu unterhalten. Toller Stoff für Freunde von Bands mit mehrstimmingen Gesängen wie Sons Of The Desert, Warren Brothers, Carolina Rain, Doc Walker, Love And Theft, Little Big Town (ohne die Mädels), oder gar von den Eagles, Restless Heart, sowie texanischen Interpreten der Marke Radney Foster, Wade Bowen, Josh Abbott Band & ähnlichem. Ganz großes Kompliment an Rosehill! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Crooked Thoughts - 3:36
2. When the Flame Goes Out - 4:18
3. Did You Ever Turn Around - 3:31
4. The Bible and the Gun - 3:53
5. All Wrong But Just Right - 3:45
6. Shotgun Out of Town - 3:57
7. Playing for Pride - 3:14
8. Ready to Fall - 3:59
9. Believe Me - 3:16
10. That's How I'm Going Out - 3:49
11. Racing the Sun - 3:20
12. Go - 3:28

Art-Nr.: 7982
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Crooked thoughts
When the flame goes out
The bible and the gun
Shotgun out of town
Playing for pride
Racing the sun
Go

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