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Rucker, Darius - southern style [2015]
Großartig! Darius Rucker mit seinem bislang mit Abstand stärksten Album. "Southern Style", ein Werk, bei dem der Name auch wirklich Programm ist. Dreizehn wunderbare, neue Tracks, durchströmt von einem herrlich relaxten omnipräsenten "Southern Flavor", einfach nur zum Genießen! Der ehemalige aus Charleston, South Carolina stammende Frontmann der Rockband Hootie & The Blowfish hat mit seinem Schwenk als Solo-Interpret ins Countrygenre alles richtig gemacht. Als dunkelhäutiger Künstler kann er hier sogar fast so etwas wie ein Alleinstellungsmerkmal für sich verbuchen. Alle seine bisherigen Alben, wie auch die auserkorenen Singles waren überaus erfolgreich. Auch "Southern Style" hat sofort, und das vollkommen zu Recht, die Spitze der Billboard Country-Album Charts erklommen. Rucker beginnt sein Werk mit dem launigen, Popcorn-trächtigen "Homegrown Honey", das unter Mithilfe von Nathan Chapman und Lady Antebellum-Frontmann Charles Kelley entstanden ist. Eine flockige, hippe E-Gitarrenlinie inkl. eines Southern-mäßigen Solos, ein spaßiger Text über ein flottes Southern Girl in New York hievten den Opener, zugleich erste Single de Albums, sofort unter die Top Ten. Apropos Songwriter: Auch bei den restlichen Tracks assistierten Darius mit Leuten wie Mark Nesler, Rivers Rutherford, Ashley Gorley, Rhett Akins, Troy Verges, Blair Daily, Hillary Lindsey, Monty Criswell etc. - das "Who-Is-Who" der Szene. Ein zusätzlicher Beweis dafür, dass der Mann zur Zeit absolut gefragt ist. Auch was die Musiker angeht, hat Capitol Records natürlich groß aufgefahren: Leute wie u. a. Shannon Forrest, Greg Morrow, Jt Corenflos, Brent Mason, Michael Rhodes, Danny Rader, Gordon Mote usw. sind da absolute Qualitätsgaranten, denen man auch hörbar den Spaß am guten Songmaterial anmerkt. "Good For A Good Time" hält den Stimmungspegel zunächst weiter hoch, allerdings diesmal auf deutlich countrylastigerem Terrain. Dobro, Honky Tonk-Piano, Fiddle und Telecaster geben bei diesem Saloonfeger den Ton an. Erst mit "Baby I’m Right" driftet Rucker in deutlich ruhigere Gefilde ab. Ein grandioses melodisches Duett mit der famos (mit) singenden Mallary Hope (im Stile von Lee Ann Womack, Chely Wright), das so ein wenig an frühere Kollaborationen von Josh Abbott (Josh Abott Band) und Kacey Musgraves erinnert. Klasse hier die von Andy Leftwich gespielte zirpende Mandoline. Das Titelstück "Southern Style" ist eine herrliche Hommage an das Lebensgefühl des Südens mit all seinen Klischees ("…she loves Lil Wayne and Lynyrd Skynyrd, keeps her tan lines in the winter…"), musikalisch natürlich mit typischer Slide-Gitarre (Pat Buchanan und Rich Robinson) in Szene gesetzt. Das mit Josh Thompson und Jessi Alexander geschriebene "High On Life" bietet ebenso wie das fröhliche "You, Me And My Guitar" (beide wieder mit toller Mandoline) beschwingten Southern Country Rock, während der Lovesong "Perfect", sowie das klasse instrumentierte "Low Country" (Slide und Manoline, Orgel) eher balladeskere, melancholischere Töne anstimmen. Hier kommt Darius‘ markanter Gesang (übrigen wieder eine Glanzleistung von ihm) natürlich besonders gut zur Geltung. "Need You More" mit synthetischen Streicherarrangements und Harmoniegesängen im Power-Refrain ist der Blockbuster-taugliche Song für Ruckers kommende Stadion-Auftritte. Schönen ruralen Country mit positiver Aura serviert Rucker auf "Half Full Dixie Cup". Das herrliche Zusammenwirken von Aubrey Haynies Fiddle und Mike Johnsons Dobro machen diesen musikalischen Becher halbvoll und nicht halb leer. 'Lighter Up" stampft unter der Führung von Bobby Terrys Banjo und knackigen E-Gitarren in Southern Rock-Manier, bevor Darius mit den Abschlusstracks "You Can Have Charleston" (in seiner Heimatstadt wurde übrigens jetzt zu seinen Ehren eine Straße in den Darius-Rucker-Boulevard umbenannt) und "So I Sang" in deutlich nachdenklicheres, teilweise autobiografisches Material driftet. Zwei Stücke voller Intensität, die nochmal seine einzigartige Stimme in den Vordergrund rücken. Produziert haben die beiden Urgesteine Frank Rogers (acht Songs) und Keith Stegall (fünf Songs) in einem angenehm klingenden Soundspektrum. Darius Rucker fügt der Liste seiner bisherigen, hervorragenden Alben mit "Southern Style" ein weiteres, ganz wundervolles Werk hinzu. Die Lieder fließen in ihrer Lockerheit und mit ihren herrlichen Melodien nur so in unsere Ohren. Klare, durchaus traditionell fundamentierte, natürliche, wunderschöne, dabei auch absolut den Nerv der Zeit treffende Countrymusic vom Allerfeinsten! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Homegrown Honey - 3:24
2. Good For A Good Time - 3:39
3. Baby I'm Right (feat. Mallary Hope) - 3:12
4. Southern Style - 3:56
5. High On Life - 3:33
6. Perfect - 3:21
7. You, Me And My Guitar - 3:16
8. Low Country - 4:11
9. Need You More - 3:30
10. Half Full Dixie Cup - 3:33
11. Lighter Up - 3:15
12. You Can Have Charleston - 4:28
13. So I Sang - 3:27

Art-Nr.: 8858
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Rufus Huff - same [2009]
Leute, Leute, über Eurem musikalischem Equipment braut sich mächtig was zusammen. Unbedingte, unerschütterliche Standfestigkeit ist zwingend von Nöten. Mit aller nur erdenklichen Urgewalt und Wucht entladen sich Rufus Huff ihrer Energie - und wenn Eure Anlage den Durchlauf deren Debutalbums unbeschadet überstanden hat, dann hat sie auch ihre wahre Belastungsprobe gemeistert. Was für ein hartes, lautes, raues, urwüchsiges, dreckiges, "geiles" Seventies-based, voller "Souhern-grit" steckendes, monströses (Heavy) Guitar Bluesrock/Rock-Donnerwetter! Das Quartett aus South Central Kentucky um den begnadeten Gitarristen "of the South's hardest country rockers, The Kentucky Headhunters", Greg Martin (Vater des Black Stone Cherry-Drummers John Fred Young), spielt auf, als wolle es keinen Stein auf dem anderen lassen. Baumstark! Rufus Huff, benannt nach den beiden Blues-Leuten Whistlin' Rufus und Luther Huff, enstanden während einer Jam-Session 2005 in Glasgow/Kentucky und bestehen seitdem neben Greg Martin noch aus dem großartigen Sänger/Shouter Jarrod England (der Bursche klingt wie eine vor Testosteron nur so strotzende, Whiskey-resistente Mischung aus Robert Plant, Sammy Hagar und Leslie West) und der bravourös arbeitenden Rhythmus-Fraktion Dean Smith (Bass) und Chris Hardesty. Das Terrain, das sie beackern ist laut, schwerblütig, rau, teils ein wenig funky, sehr "tight" und "steeped in the tradition of Cream, Jeff Beck, early Led Zeppelin, Mountain, Jimmy Hendrix's Band Of Gypsies, Cactus and ZZ Top", immer durchzogen von dem "Spirit" des Südens. Geprägt wird das Ganze vorwiegend von Greg Martin's grandioser Gitarrenarbeit und Jarrod England's intensivem Gesang. Martin brilliert mit endlosen, ungemein rauen, dreckigen, kochenden und dampfenden Gitarrenausflügen, bei denen er sich teilweise in einen regelrechten Rausch zu speilen scheint. Das ist pure Inspiration, pures Feuer! Großartig, wie er aus einem seiner ausgedehnten, "berauschten" und hingebungsvollen Soli immer wieder zurück in die Spur der den Rhytmus mitprägenden, satten, brodelnden Riffs findet. "Real handmade guitarwork" mit allen Ecken und Kanten! Irre stark! Dazu England's gewaltiges Organ. Zuweilen scheint es, als wolle er sich die Seele aus dem Hals "röhren"! Los geht's mit dem prächtigen "13 daze": Toller Groove, leichte Funk- und Swamp-Note, knochenharte Riffs - und gleich ein Wahnsinns Gitarren-Ritt von Greg Martin, während dem er rund 2 1/2 Minuten lang seine Saiten nach allen Regeln der Kunst verbiegt. Hammer! Schon nach den ersten 5 Minuten brennt die Hütte lichterloh! Es folgt der mit schweren, Zeppelin-mäßigen Riffs angerührte, massive Bluesrocker "High on heaven hill", an dem sicher neben der Mountain- auch die Gov't Mule-Fraktion ihre helle Freude haben wird. Ungemein wuchtig! Martin lässt ein höllisches Slide-Gewitter über uns hereinbrechen und Drummer Chris Hardesty treibt den Rhythmus zusammen mit Bassist Dean Smith wie ein Stahlross voran. Meine Güte, da ist man als Zuhörer schon nach dem zweiten Stück "geschafft"! Doch die Truppe lässt nicht locker: Mit dem tierisch kochenden Southern-Bluesrocker "Run Rufus run", im Ursprung übrigens eine von Dale Ann Bradley und Vicki Lyn Simmons geschriebene Bluegrass-Nummer, geht's unvermindert intensiv weiter. Es knistert im Gebälk! Glühende, erbarmungslose Gitarrenläufe und unbändige Power ziehen unaufhaltsam ihre Kreise. Rufus Huff holen alles aus sich raus - und das während der gesamten 60 Minuten dieses tierischen Albums. Erwähnenswert sind auch noch die beiden Coverversionen der Blues-Standards "Good morning little school girl" von "Sonny Boy" Williamson und Willie Dixon's "I ain't supersticious", aus denen sie jewels einen furiosen Boogie machen. Die Band legt im übrigen großen Wert auf das Retro-Feeling und betont, dass bis auf wenige Overdubs der überwiegende Teil des Material live, und damit sehr authentisch, im Studio eingespielt wurde. Große Klasse! Rufus Huff "kicks your 70's Southern Fried Rock N' Blues, Funk and Boogie-ass"! Wir sind, im positivsten Sinne, einfach "platt"!

Das komplette Tracklisting:

1 13 Daze - 4:52   
2 High on Heaven Hill - 4:37   
3 Run Rufus Run - 5:43   
4 El Lago - 6:21   
5 Shirley's - 5:13   
6 Gotta Have Her Name - 5:54   
7 Good Morning Little School Girl - 5:23   
8 It's All Right - 5:49   
9 The Bottom - 6:24   
10 Hain't No Good Life - 4:48   
11 I Ain't Superstitious - 2:49   
12 Funky Junk - 1:40

Art-Nr.: 6376
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
13 daze
High on heaven hill
Run Rufus run
Shirley's
It's all right
I ain't supersticious

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Runaway June - blue roses [2019]
Großartiges, erfrischendes Debutalbum von Runaway June, einem Mädels-Trios aus Nashville/TN, bestehend aus Naomi Cooke (lead vocals and guitar), Hannah Mulholland (vocals and mandolin) und Jennifer Wayne (vocals and guitar). Ausgestattet mit immensem gesanglichen Potential (die Harmonie-Gesänge sind wundervoll) präsentieren diese "Countrygirls" eine mit viel Hit-Potential ausgestattete Mischung aus gut gelauntem, von tollen Melodien und sehr schönen Arrangements geprägtem (vorwiegend in knackigem Gitarrensound), musikalisch exzellent dargebotenem New Country und Country-Pop, glücklicherweise ohne aufgesetzte, Genre-fremde Schnörkel. Das ist weitestgehend handgemachte Musik, bei der die absolute Studioelite Nashville's am Start ist, wie etwa Dan Dugmore, Ross Copperman, Tom Bukovac, Dann Huff (der auch produzierte) Tony Lucido, Nir Z, Ilya Toshinsky, und, und, und. Die Songs gehen riunter wie Öl, sorgen unweigerlich für gute Laune und ein "sonniges" Gemüt. Enthält u. a. eine sehr starke Coverversion von Dwight Yoakam's großem Hit "Fast as you". Herrlich auch das wunderbare Titelstück "Blue roses", eine waschechte, lupenreine Countryballade mit zeitlos schöner Melodie. Die Drei überzeugen auf ganzer Linie. Tolle Musik für die Fans solcher Bands und Kolleginnen wie Little Big Town, Pistol Annies, Lady Antebellum, Jennifer Nettles und Sugarland, und vsicher auch der guten, alten Dixie Chicks.

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Country trio Runaway June are comprised of r. Naomi Cooke on lead vocals and guitar; Hannah Mulholland on vocals and mandolin and Jennifer Wayne on vocals and guitar. The girls have become the first all female trio to gain two country top 40 hits in a decade and their new album Blue Roses is released in the same month as their name – a fitting choice for a light and fun summer album of sweet country pop.
Opener Head Over Heels is a fresh and feisty break up song about getting over someone – a kind of New Rules for the country genre. Then we have their hit Buy Your Own Drinks, which brings some Miranda Lambert level of sass to the album. It’s a great song, an independent women drinking anthem which has even done well at country radio – a miracle in this day and age.
We Were Rich is a lovely moment, showing a more vulnerable side to the group. The song is drenched in the nostalgia of childhood, telling stories of growing up poor but happy. This is one of the few songs on the album not written by the band but they sell it like it’s their own story. Maybe a rootsier production style would have silenced the genre purists but it’s engaging nevertheless.
Got Me Where I Want You shows off their beautiful harmonies. Trouble With This Town enlists songwriting help from Liz Rose, and the results are catchy and reminiscent of Carrie Underwood, who the band have been supporting on tour recently.
The choice to cover Dwight Yoakam’s Fast As You should be applauded, showing these girls care about honouring the greats of country genre. In their hands it’s a sassy slice of fun, with some sweet banjo making it one of the most enjoyable moments on the album.
Blue Roses is a classic country ballad, a wistful moment of sadness to finish the album using the central flower metaphor to lovely effect. Dolly herself would be proud to sing this one.
My only concern for Runaway June is that we are working in a social media age where personality helps to sell the music so when you’re a group it is harder for your audience to get to connect with you individually. Compared to groups like Pistol Annies, I’m With Her and The Highwoman who were known personalities first, you feel Runaway June are playing catch up a little. Still with the return of the Dixie Chicks imminent maybe the time for the revival of great country girl groups is now.
Blue Roses is an enjoyable debut album and there there is much potential here. I hope that country music gives this band enough attention to allow them to gain success they deserve. (Michelle Lindsey / Highway Queens)

Das komplette Tracklisting:

1. Head Over Heels - 3:09
2. Buy My Own Drinks - 3:26
3. We Were Rich - 3:38
4. I Know The Way - 3:08
5. Trouble With This Town - 2:59
6. Got Me Where I Want You - 3:14
7. Fast As You - 3:15
8. I Am Too - 3:02
9. Good, Bad & Ugly - 3:04
10. Blue Roses - 3:25

Art-Nr.: 9844
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Ruttan, Deric - same [2003]
Kanada-Import! Bereits 2003 in Kanada erschienen (und nur in Kanada!), ist diese CD jetzt endlich auch bei uns erhältlich! Zum einen eilt diesem Mann ein solch guter Ruf voraus, und zum anderen waren die Anfragen nach diesem Album so groß, daß wir gar nicht daran vorbei kamen, es mit ins Programm aufzunehmen. Allerfeinster New Country, der die Freunde von Tim McGraw bis David Lee Murphy begeistern wird, die auch mit einem ganz dezenten, etwas poppigeren Steve Earle-Touch leben können. Deric Ruttan ist ein höchst talentierter Singer/Songwriter, aufgewachsen in einer ländlichen Großfamilie in der Umgebung von Bracebridge, Ontario, Kanada. Er hörte sich über die Jahre durch die Plattensammlung seiner Eltern und begeisterte sich anfangs für Stücke von Creedence Clearwater Revival. Mit zwölf lernte er Gitarre spielen, mit 14 begann er Songs zu komponieren. Seine erste Band gründete er mit 16 und spielte rund um die Gefilde seiner Heimatstadt, zunächst meist als Lead-Gitarrist..Hinzugesellt hatten sich Vorlieben für Künstler wie John Mellencamp, The Eagles und Tom Petty. Schon mit 17 gewann er seinen ersten national-weiten Talentwettbewerb. Ein weiterer Künstler, Steve Earle, sollte in Ruttan's Leben noch eine entscheidende Rolle spielen. Zum einen fand er in Earle’s berühmten Werk "Copperhead Road" genau den richtigen Stoff und die richtige Art für sich, Musik zu machen, zum anderen ermutigte Steve ihn nach einem persönlichen Kennenlernen, auch in harten Zeiten niemals aufzugeben. Und harte Zeiten hatte Deric Ruttan seit seinem Gang nach Nashville im Jahre 1994 zur Genüge erlebt. Gelegenheitsjobs, kleinere Auftritte, die ihn in seiner Bude ohne fließendem Wasser mehr schlecht als recht am Leben hielten. Hinzu kam eine von den Umständen her recht komplizierte Beziehung zu Margret Findley, ebenfalls eine Singer/Songwriterin und fünffache Mutter, die in South Carolina wohnte, und, und, und! Das Leben änderte sich für Ruttan schlagartig, als er beim Besuch einer seiner zahlreichen Singer- u. Songwriterabende in Music City, bei denen er laut eigener Aussage, seinen Blick für’s eigene Talent schärfte und viel lernte, den erfolgreichen Komponisten und Performer Don Schlitz (schrieb z.B. Hits wie "The Gambler" und "Forever And Ever Amen") traf. Der bat Derek spontan um seine Demobänder und stellte den Kontakt zu einem weiteren namhaften Songwriter, Steve Bogard, her. Bogard kannte Doug Howard von Lyric Street Records und der arrangierte eine persönliche Audienz beim Präsidenten des Labels, Randy Goodman, der wiederum nach Anhören einiger Songs spontan grünes Licht für einen Plattendeal gab. Eine hervorragende Wahl, wie sein Debüt eindrucksvoll beweist! Deric Ruttan hat ein Gespür für authentische Texte, mit leichtem Hang zur Introvertiertheit, ähnlich wie der von Eric Heatherly, und kann dies sowohl in peppigen und knackigen Uptempo-Nummern, wie auch sehr ergreifenden, balladesken Melodien verarbeiten. Hinzu kommt seine sehr angenehme Stimme und auch sein ausgezeichnetes Akustik-Gitarrenspiel, das sich wie ein roter Faden durchs Gesamtwerk zieht. Als Co-Writer fungieren neben Steve Bogard, der das Werk auch produzierte, viele klangvolle Namen, wie Tom Douglas, Brett Beavers oder Marc Nesler. Auch was die begeleitenden Musiker angeht, kann sich die Liste sehen lassen: Greg Morrow (Drums), Russ Pahl (Dobro, Steel), Tammy Rogers (Fiddle, Mandoline), Eric Darken (Percussion), und nicht zu vergessen, an der E-Gitarre, Kenny Vaughn, der zwar weitgehend unauffällig, dafür aber umso präziser zur Tat schreitet. Einige, exakt auf dem Punkt gebrachte, satte Soli steuert er selbstverständlich auch bei. Herausstechend auf einem Album ohne Schwächen ist beispielsweise die prächtige, herrlich knackige Single "When You Come Around", eine flockige, sehr dezent keltisch angehauchte, aber durchaus rhythmisch poppige Countrynummer mit sirenenartigen Fiddeln, und toller Akustik-, E-Gitarren-, Mandolinen- und Steel-Untermalung (integriert auch ein kurzes, knappes E-Solo), die jede Menge Schwung und Frische vermittelt. In die gleiche Kerbe schlagen weitere knackige Nummern, wie "Take The Wheel", "Unbeatable" (gibt es in zwei Versionen, bei der zweiten, als "Hidden-Track", mit furiosem Tony Harrell-Pianospiel in bester Bruce Hornsby-Manier), "Invisible" oder "Shine". Im Gegensatz dazu gibt es auch einige semi-akustische Balladen, die sich zum Teil durch eine ausgesprochen ergreifende Dramaturgie auszeichnen, wie bei "Angelina" oder dem über 6-minütigen "Tom And Annie". Hier lohnt es sich wirklich, die im Booklett aufgeführten Texte zu studieren. Bei den langsameren Nummern fallen, nebst Ruttan’s klarem Akustik-Gitarrenteppich, die häufig eingestreuten Dobro-Passagen sehr angenehm ins Gehör. Insgesamt sehr starke 52 Minuten eines hoch-talentierten Künstlers! Ein echter Geheimtipp! Noch!... Aber er hat das Potential ganz nach vorne zu kommen! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3543
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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When you come around
Take the wheel
Tom and Annie

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Ryan, Mike - night comes falling [2012]
Der Quell hoch talentierter Musiker aus dem Red Dirt-Umfeld in Texas sprudelt unaufhörlich weiter. Gut so! Einer der neuen Hochkaräter der Szene ist der junge Mike Ryan aus Denton/Texas, der mit "Night Comes Falling" ein tolles Red Dirt Country-/Countryrock-Album im allerbesten Stil solcher Kollegen wie Rob Baird, Randy Rogers Band, No Justice, Josh Abbott Band , Eli Young Band, Bart Crow, Wade Bowen & Co. hinlegt. Klasse Songs, wunderbare Melodien! Es ist schon wirklich verrückt, wie viele eigenständige junge Künstler diese Musiksparte immer wieder neu hervorbringt! Mike Ryan hat nach seinem abgeschlossenen Studium an der University of North Texas sich musikalisch Stück für Stück weiterentwickelt. Nachdem er 2010 den "95.9 The Ranch Pickin’ Party" Singer/Songwriter-Wettbewerb unter 80 Mitbewerbern für sich entscheiden konnte, ging es zunächst für eine EP ins Studio. Ryan gab selbstkritisch zu, dass er übernervös war und das Endergebnis trotz erster Single-Erfolge in den Texas Music Charts noch nicht das "Gelbe vom Ei" war. Mittlerweile ist er beim führenden Szene-Label Smith Entertainment unter Vertrag und für seinen ersten Longplayer "Night Comes Falling" passt dann aber auch alles zusammen. Mike ist an sechs der insgesamt elf Tracks kompositorisch beteiligt, aber auch bekannte Songwriter und Musiker wie Adam Hood, Blue Sanders, Billy Montana, Drew Copeland (Sister Hazel), Casey Twist (Stoney LaRue Band) und Clint Igersol haben neue Titel für ihn beigesteuert. Nicht zu vergessen das eher noch "unbeschriebene Blatt" Devin Kleinfelder, der bei vier sehr starken Stücken involviert war. Aus seiner alleinigen Feder stammt "Should I", das Lied mit dem wohl größten Hitpotential auf diesem Album (Flair der typischen Lynyrd Skynyrd-Balladen, Refrain mit hohem Wiedererkennungswert, emotionale Steelbegleitung, 2 tolle E-Gitarren-Soli, schöne weibliche Background Vocals von Kylie Rae Harris). Ryan setzt auf seinem CD-Debüt auf Abwechslung und viel Atmosphäre bei durchgehend angenehmen Melodien. Der herrlich flockige, melodische Opener "The Cold One" liegt dabei irgendwo zwischen Rob Baird und Randy Rogers. Die von Jeremy Watkins in allen Variationen gespielte Fiddle und die Steelguitar von Roger Ray verbreitet hier, wie auch bei diversen anderen Tracks ("Prettiest Girl At The Dance", "Holding On") eine dezente, unterschwellige, rurale Countrynote. Ryan hat für sein junges Alter eine sehr anpassungsfähige Stimme und weiß in allen Tempi zu überzeugen. Stark zum Beispiel "Dance With The Angels", das mit ein wenig düsterem "The Thunder Rolls"-Flair daherkommt (Klasse Slidefills, fettes E-Gitarren-Solo). Gelungen auch immer wieder, wenn Ryan vom leitenden Grundschema des Albums zwischen Country und Red Dirt abweicht und mit kleineren Überraschungen aufwartet. "Baby Blue Jeans" ist ein richtig schön dreckiger, rhythmischer Countrystomper (E-Slide-/Fiddle-Solo), bei "My Heartbreak" setzt ein aufs Gemüt gehendes Cello und eine spanisch anmutende Akustikgitarre atmosphärische Akzente und "Little Too Long" groovt bluesig schwer im Stile der Allman Brothers bei gleichzeitiger Stratocasterbegleitung im Stile eines Robert Cray. Der hier recht kompakt gebrachte Song (E-Gitarren- und E-Piano-Solo nur sehr kurz) dürfte live sicher zu einigen Improvisationsausflügen einladen. Der Titelsong "Night Comes Falling" bietet dagegen wieder luftige Leichtigkeit zwischen Marshall Tucker und den Eagles, ebenfalls getragen von einer beschwingten Stratocaster- und Steelbegleitung, schön hier vor Allem das relaxte E-Gitarren-Solo. Am Ende beweist Mike beim sparsam instrumentoerten "Only All The Time" (nur Akustikgitarre, Hand Drums und Fiddle) noch einmal seine schon erstaunlichen Gesangsqualitäten (in introvertierter Manier eines Randy Rogers). Fazit: Tolles Newcomer-Debüt eines außerordentlichen, sehr vielseitigen Talents, mit jeder Menge Potential. Für Mike Ryan ist mit "Night Comes Falling" noch lange kein Ende in Sicht. Ganz im Gegenteil. In Zukunft ist von ihm noch so einiges zu erwarten! Und dass der Bursche schon erheblich mehr Selbstbewusstsein getankt hat, kann man an folgendem Statement von ihm über seine Produzenten Wayne Foster und Eric Delegard erkennen: "They say the first day you release your album ist the day you start thinking about the next album. For the last six to eight months I’ve been thinking about 'Night Comes Falling'. I don’t have any themes or any solid ideas, but ask me again in a month, and that will probably have changed." Auch wir sind absolut sicher, dass der nächste Streich von Mike Ryan irgendwann in naher Zukunft in Angriff genommen wird. Doch jetzt erfreuen wir uns erst einmal am vorzüglichen Debut. Starker Typ dieser junge Texaner! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. The Cold One - 3:27
2. 57 Songs - 3:39
3. Dance With an Angel - 3:28
4. Baby Blue Jeans - 2:50
5. Should I - 3:34
6. Prettiest Girl At the Dance - 3:25
7. My Heartbreak - 4:05
8. Little Too Long - 3:24
9. Holding On - 3:37
10. Night Comes Falling - 3:46
11. Only All the Time - 4:53

Art-Nr.: 8029
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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The cold one
57 Songs
Dance with an angel
Should I
Prettiest girl at the dance
Little too long
Holding on

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Saltgrass - these days [2000]
Ein Hammerteil! Die Jungs um "Kopf" und Singer/Songwriter Max Rollo liefern ein wundervolles Werk mit allerbestem Alternate Country/Roots/Americana/Gitarrenrock-Stoff ab. Rollo ist ein toller Sänger mit einer interessanten, knarzenden, manchmal leicht gebrechlich wirkenden Stimme -ähnlich dem Stil von Son Volt's Jay Farrar- und der Gabe, traumhafte Songs mit unglaublich schönen Melodien nur so aus dem Ärmel zu schütteln. Mal fetzig, mal leicht "schwebend", mal herrlich langsam. Die Instrumentierung geht von rockig zerrenden E-Gitarren über Banjo, Mandoline und eine heulende Steel, bis hin zu Dobro und Harmonica, selbstverständlich mit der Rhythmusbasis von Bass und Drums! Bands wie die New Riders of the Purple Sage oder Gram Parsons' Flying Burrito Brothers müssen Rollo's Vorbilder sein. Das Teil ist eine echte Roots/Country/Americana-Perle!

Art-Nr.: 1314
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,82

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Sanchez, Six - 'till the last one's gone [2017]
Hervorragendes "Real Country"-Debüt von Six Sanchez. Der in Austin geborene und in Zentral-Texas aufgewachsene Musiker veröffentlicht sein erstes Solo-Album unter der Regie von Trent Willmon. Sanchez, zu einer Karriere als Countrykünstler animiert und unterstützt von seinem Vater, hatte früher schon einmal mit seiner Ex-Band Lost Wolf und dem Song "She's Gone" einen Top-10-Hit in den Texas Music-Charts zu verzeichnen. Unter den Fittichen von Trent Willmon, der alle Stücke mit diversen Co-Writern (u. a. Brandon Lay, Chris Cavanaugh, Larry McCoy und Adam Yarger) komponiert und produziert hat, überzeugt der Protagonist auf ganzer Linie. Im besonderen Fokus dürfte die erste Single "Dance In The Rain" (knackig stampfender Countryrocker mit viel Drive) stehen, bei der kein geringerer als Shooting Star Chris Stapleton kompositorisch involviert war. Six beweist sein Talent in dieser Hinsicht bei der wunderbar Pathos-getränkten Ballade "Talkin' With My Hands". Einzige Fremdkreation ist das aus der Feder von Jeff Bates , Ben Hayslip und Rusty Tabor stammende "You Can't Take It With You" (auch eine schöne Ballade mit weinender Steel und Bariton-E-Gitarre). Seine kräftige Stimme ist durch und durch "real country". Ebenso seine Musik, die eine wunderbare Synthese aus klassischem, traditionellem Country ala George Strait & Co. darstellt, aber auch Elemente neo-traditioneller Kollegen wie Blake Shelton, Jon Pardi und anderer Nashville-Kollegen enthält, ohne dabei zu sehr dem Mainstream von Music City zu verfallen. Einen weiteren, nicht unerheblichen Teil am Gelingen des Werkes, haben die grandios aufspielenden und zusammenwirkenden Musiker Brian Pruitt (drums), Steve Bryant (bass), Carl Miner (acoustic guitar, banjo), die beiden filigranen E-Gitarristen JT Corenflos und Justin Ostrander, der omnipräsente Scotty Sanders (steel guitar), David Dorn (keys) und Russell Terrell (bgv). Und so zünden auch alle anderen Tracks wie die beiden flockigen Opener "She's Got Her Country On" (klasse Banjo-Untermalung) und das launig groovende "Broken Heart" (Orgel, Piano, klasse zweigeteiltes Southern E-Gitarren-Solo), die beiden saustarken relaxten Southern Soul-Stücke "Blue Collar" sowie "Old Soul" (mit tollen E-Gitarren), die fulminant, in Bakersfield-Manier abgehende Uptemponummer "My Thang", das southern-blues-rockige "One Of Those" (knarzende Bariton- und Slide-Gitarre, gurgelnde Orgel) und das melancholische Titelstück am Ende, als überaus kurzweiliger Mix. In Anlehnung an das allseits bekannte, gegenseitige Abklatschen, nach einer gelungenen Aktion mit einem 'Gimme Five', kann es bei uns nach dem starken Debüt "'Till The Last One's Gone" des texanischen Durchstarters eigentlich nur heißen: "Gimme Six... Sanchez"! Klasse Scheibe! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. She's Got Her Country On - 2:49
2. Broken Heart - 2:50
3. Blue Collar - 3:44
4. Talkin' With My Hands - 3:40
5. My Thang - 3:01
6. Old Soul - 3:56
7. Dance in the Rain - 3:25
8. You Can't Take it With You - 3:48
9. One of Those - 3:17
10. 'Till the Last One's Gone - 3:22

Art-Nr.: 9514
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
She's got her country on
Blue collar
Talkin' with my hands
Old soul
Dance in the rain
You can't take it with you
'Till the last one's gone

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Sands, Crystal - same [2008]
Traditionalistinnen an die Front! Aus Tyler/Texas kommt eine junge Dame, die sich voller Frische und Elan aufmacht mit ihrem herrlich natürlichen "Country-Twang" die Herzen der "Pure Country"-Fans zu erobern: Crystal Sands! Schon das Frontcover lässt gar keine anderen Schlüsse dessen zu, was uns dann auch tatsächlich auf dieser klasse CD erwartet: Unverfälschte, reine Countrymusic ohne jeglichen Zusatz glamouröser Pop-Elemente, vollkommen authentisch und von zeitloser Güte! Schon im zarten Alter von 3 Jahren, sie konnte kaum ein Mikro halten, verspürte Crystal einen starken Drang vor anderen Leuten zu singen. Was zunächst wie eine lustige "Kinder-Verrücktheit" aussah, entpuppte sich als eine regelrecht angeborene Neigung. Aus jugendlichen Karaoke-Wettbewerben wurden "richtige" Performances und im Verlauf ihrer Teenagerzeit begann Crystal auch damit, eigene Songs zu schreiben. Welche Art von Musik es ihr angetan hatte, kristallisierte sich auch sehr schnell heraus, denn sie begeisterte sich für Leute wie Patsy Cline, Conway Twitty, Keith Whitley oder auch Alan Jackson. Und genau das ist auch das Terrain, auf dem sich Crystal mit ihrem großartigen Debutalbum bewegt. Neben den genannten Einflüssen entdeckt man zudem immer wieder Parallelen zu einer sehr traditionellen Patty Loveless, Reba McEntire, vielleicht auch Danni Leigh, sowie Hank Williams und George Jones. Die Musik, obwohl sie überwiegend recht locker rüber kommt, sprüht vor Country-Temperament. Der ausgewogene Mix aus Uptempo Two-Steppern, flockigen Midtempo-Nummern und gefühlvollen Balladen wirkt in einer gewissen Weise angenehm knackig und ist zu jeder Sekunde durch und durch "country to the bone"! Crystal verfügt darüber hinaus über eine sehr schöne, klare Stimme, die einfach wunderbar zu dieser Musik passt. Das Album startet mit dem flotten, von schönen Gitarren bestimmten, astreinen Barroom-Honky Tonker "Hank you", der, wie es der Titel schon verspricht, jede Menge Hank Williams-Flair versprüht (klasse Steelguitar, schönes, klimperndes Piano)! Die Nummer ist geradezu prädestiniert für einen "dicken" Hit! Das folgende "Everytime I think it's over", im Duett mit Ron Williams vorgetragen, ist dann eine feine "cheatin' ballad" in bester George Jones/Tammy Wynette-Manier, während wir mit dem großartigen "Melted down memories" wieder wunderbar lockeren, flotten, erfrischenden, natürlichen "pure Country" voller schöner Gitarren, wimmernder Steel und heulender Fiddle genießen dürfen. Hat eine feine Melodie! Wie auch das flockige, aber schön knackige, sehr an Alan Jackson erinnernde "More than gas". Die neben der klasse Steelguitar eingesetzte Mandoline sorgt für viel Frische. Lupenreinen, gefühlvollen, voller Herz steckenden Honky Tonk-Country mit dezentem Western-Flair gibt's im Anschluß daran mit dem schönen "Wrapped around his finger"! So zieht Crystal Sands ihr Ding bis zum Ende durch, ohne die "pure Country"-Pfade auch nur eine Sekunde lang zu verlassen. Ein klasse Country-Album! Um noch einmal auf die anfänglichen Worte zurück zu kommen: Unser Herz hat sie schon erobert! Und es werden noch viele weiter folgen, da sind wir uns sicher...

Die Tracklist:

1 Hank You (2.53)
2 Everytime I Think It's Over (4.09)
3 Melted Down Memories (3.20)
4 More Than Gas (2.53)
5 Wrapped Around His Finger (3.58)
6 Happy (3.06)
7 Not Any Closer (3.54)
8 Bottle of Wine and Patsy Cline (3.21)
9 These Are Them (3.04)
10 Train Leaving Dallas (3.50)
11 Crazy That Way (3.22)
12 Under a Tennessee Moon (4.58)

Art-Nr.: 5990
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hank you
Melted down memories
More than gas
Wrapped around his finger
Train leaving Dallas
Crazy that way

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Santini, Brandon - the longshot [2019]
Brandon Santini, ein wahrer Meister der Bluesharp, stammt aus der Region um Piedmont/North Carolina und lebt seit 2003 in Memphis/Tennessee. Sowohl die alte, als auch die neue Heimat hinterlassen deutlich ihre Spuren in Santini's Musik, der auf seinem neuen Album "The longshot" mit einer baumstarken Mischung aus Roots-, Beale Street-, Southern- und Delta beeinflußtem Blues, auch mit traditionellen Strömungen, und entsprechenden Rock-Vorlieben brilliert. Das alles kommt, untergebracht in durchweg exzellentem Songamterial, herrlich ursprünglich, unbeschwert, und entspringt einer schön erdigen, dreckigen Roots-Basis. Die Songs wirken dabei trotz ausgeprägter Spielfreude sehr gut strukturiert und stecken, trotz ihres rauen Charmes, voller starker Melodien. Die exzellenten Musiker, das sind neben Santni mit seinen Sanges- und Mundharmonikakünsten, u. a. die beiden klasse aufspielenden Gitarristen Timo Arthur und Greg Gumpel (Slide), Chuck Combs am Bass, Reid Muchow an den Drums und der unwiderstehliche, vor allem auch durch seine Aktivitäten bei Robert Randolph and The Family Band, sowie im Umfeld von The Allman Brothers Band und Gov't Mule in Erscheinung getretene und nun als siebtes Mitglied der gerade gegründeten Allman Betts Band (Devon Allman und Duane Betts) bestätigte Keyboarder John Ginty, machen einen fantastischen Job. Ginty hat das Album, gemeinsam mit Ben Elliott und dem Protagonisten selbst, zudem auch hervorragend produziert. Bis auf eine fantastische Coverversion der alten Willie Dixon-Nummer "Evil (is going on)" stammen sämtliche Songs aus der Feder des Protagonisten, vereinzelt gemeinsam mit Co-Autoren, was, gemessen an der hohen Qualität, seine umfassenden, musikalischen Fähigkeiten zusätzlich unterstreicht. Los geht's mit dem wunderbar dynamischen, gut in die Beine gehenden, von einem klasse Percussion-Drive und dreckigen Gitarrenriffs geführten und einem feinen North Mississippi Hill Country-Vibe umwehten Roots-/Blues-/Rock'n Roller "Don't come around here", mit dem das Album gleich richtig Fahrt aufnimmt. Santini singt sehr stark, holt aber im Break auch gleich seine Bluesharp raus und beglückt uns mit einem fulminanten, erdigen Solo. "A monster harpoon man"! Mit dem folgenden "Beggin' baby" hören wir einen prächtigen, rauen Roots-/Bluesrocker, der ein wenig swampig und mit sehr viel "Spirit" daherkommt. Sehr stark präsentieren sich hier die beiden, oben erwähnten Gitarrristen, mit tollem Lead- und Slide-Spiel, vor allem auch, wenn sie nahezu synchron zu Santini's Gesang agieren. Ein bluesiges Harp-Solo darf natürlich auch nicht fehlen. Alles passt hervorragend zusammen. Es folgt die wundervolle, sehr melodische, genauso lockere, wie unterschwellig schwüle Roots-/Americana-Nummer "One more day", deren dezentes und harmonisches Countryrock-Ambiente Santini schließlich mit seinem schön dreckigen Bluesharpspiel gezielt unterbricht. Toll arrangiert! Grandios auch das treibende, ordentlich nach vorn rockende "Heartbreaker" mit seinen elektrisierenden, glühenden Gitarrenlicks (inkl. "unter Strom" stehendem Solo) und den dreckigen Harp-Attacken, sowie der wunderschöne, balladeske, genauso erdige, wie lockere, flockige Americana-Rocker "Broken bones" mit seinen großartigen Mundharmonika-Klängen, Ginty's tollem Orgel-Background und der prächtig integrierten, unaufdringlichen Slideguitar. Wie ein unaufhaltsam durch die "Southlands" rollender "Bluestrain" kommt schließlich das ordentlich dampfende "Back to you" auf uns zu, inkl. treibender Gitarrenriffs, einem tierischen Gitarrensolo, tollen Orgel-Fills und der obligatorischen Bluesharp. Auch der drückende, dennoch lockere, durchaus traditionell verwurzelte, mit akustischen und elektrischen Gitarren und klasse Harp-Licks inszenierte Southern-/Roots-Blues "Going home" ist ein "Knüller". Brandon Santini und seine Freunde hauen mit "The longshot" ein echtes Rootsrock-/Bluesrock-Highlight raus, das keine Wünsche offen lässt. Macht richtig Laune, diesem erdigen "Gebräu" zu lauschen. Volltreffer!

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Come Around Here - 4:20
2. Beggin' Baby - 4:04
3. One More Day - 4:50
4. Drive You off My Mind - 3:47
5. Heartbreaker - 5:15
6. Broken Bones - 4:51
7. Back to You - 4:42
8. My Worried Mind - 4:40
9. Going Home - 4:07
10. Evil (Is Going on) - 4:59
11. Somebody's Gotta Go - 4:39

Art-Nr.: 9781
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't come around here
Beggin' Baby
One more day
Heartbreaker
Broken bones
Back to you
Going home

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Sanz, Victor - destination unknown [2000]
Starkes Debutalbum des Kaliforniers mit hervorragender, moderner "pure" New Country-Musik in allerbester Tradition eines George Strait, Steve Wariner oder auch Garth Brooks. Neben leichten lateinamerikanischen Einflüssen, hört man auch die eines Merle Haggard und Buck Owens. Er verfügt über eine sehr angenehme, klare Countrystimme und beweist ein außerordentlich geschicktes Händchen bei der Songauswahl. Feine Uptempo-Nummern und schöne Country-Balladen halten sich die Waage. Viele bekannte Musiker aus Nashville's erster Riege wirken mit, wie z.B. Chris Leuzinger, Paul Leim, Sonny Garrish, Mike Brignardello usw...! Glasklare Produktion! Noch auf einem kleinen Label erschienen, sollte der Mann eigentlich bald einen Major-Deal erhalten und seinen Weg machen. Schöne Digipack-Aufmachung!

Art-Nr.: 1614
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,84

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Sardinas, Eric - black pearls [2003]
Als eine ganz individuelle Mixtur von "Delta dynamite" wird Eric Sardinas' kochender Bluesrock Voodoo-Zauber in der auf seiner Website nachzulesenden Biographie bezeichnet. In der Tat, was dieser Bursche einmal mehr auf seinem neuen, wahrlich brillanten, Album "Black pearls" für eine scharfe und dampfende Bluesrock-Mucke abliefert, mit welcher Power und mit wieviel Herz er agiert, was er für atemberaubende, glühend heiße Gitarrenartistik demonstriert - das erscheint einem wirklich, wie das pure Dynamit! Prinzipiell macht er da weiter, wo er mit seinem Vorgänger "Devil's train" aufgehört hat. Dabei erstickt er jeden Gedanken, es könne möglicherweise eine gewisse Routine oder gar Lethargie aufkommen, bereits mit den ersten Tönen des Albums im Keim. Dank seiner Ausstrahlung, seiner Gabe großartige Songs zu schreiben, seines herausragenden Talentes auf den sechs Saiten, und vor allen Dingen der Fähigkeit dies alles mit den musikalischen Roots seiner Helden wie Jimi Hendrix, Johnny Winter, aber auch solcher Delta-Titanen, wie Robert Johnson, Honeyboy Edwards oder Charley Patton zu einem unverkennbar ganz eigenen, dampfenden Bluesrock-Gebräu anzurühren, baut sich bei dem Album von vorn bis hinten eine nie enden wollende, mitreißende Spannung auf. Man wird magisch von dieser Musik angezogen! Vor dem powernden, herrlich groovenden, aber auch treibenden Background aus Drums und Bass entwickelt Sardinas ein drückendes, schwüles Gitarren-Feuerwerk, von dem es kein Entrinnen mehr gibt. Immer wieder prägnant ist die herrliche Kombination aus dreckigen, ungemein fetten und saftigen E-Gitarren, auch Slide, mit dem begnadet gespielten akustischen Dobro, das dieses unwiderstehliche Delta-Flair hervorruft. Das wiederum bringt unweigerlich einen ordentlichen Southern-Touch mit sich, der bei einigen Tracks sehr deutlich zu Tage tritt. So zum Beispiel bei dem wunderbaren "Sorrow's kitchen", eine sumpfige, fast ein wenig mystisch wirkende, astreine bluesy, southern-rocking Ballade voller Saft und einer starken Melodie, die mit ihrer fetten Slide gegen Ende sogar ein dezentes Skynyrd-Feeling aufkommen läßt. Überhaupt wirkt Sardinas noch variantenreicher, als bei seinen letzten Alben. Auch die Melodien und sein Gesang sind noch besser geworden. Es ist beeindruckend, mit welcher Selbstverständlichkeit er diverse Stilarten, wie Hendrix-like Bluesrock ("Flames of love" - was für eine aus allen Rohren kochende Dynamik und für ein geniales, glühendes Gitarrensolo) ), Led Zeppelin- ("Ain't no crime") oder Stones-ähnliche Riffs ("Big red line" - flockig, locker, flott - ein richtiger "Hit"), mit waschechtem Texas Shuffle Blues ("Bittersweet" - gnadenlos stark mit Slide und Dobro - nimmt Fahrt auf, wie eine nie zu stoppende Dampflok), den vielen Delta-Elementen, sowie auch Gospel- ("Wicked ways") und sogar lockeren Country-Rhythmen (Old Smyrna road") kombiniert, um dann wieder in einem fulminanten Bluesrock-Kracher zu explodieren ("Black pearls"). Fantastisch auch der, scharfe, sehr gefühlvolle 6 1/2 minütige Slow-Blues "Liar's dice blues", bei dem Sardinas zunächst mit atemberaubendem, akustischem Dobro-Spiel zeigt, zu was er auf den sechs Saiten im Stande ist, um anschließend ncohmal alles aus der unter "Starkstrom" stehenden E-Gitarre herauszuholen. Viel Jam-Flair! Irre! Gut 48 Minuten mitreißender, brodelnder, scharf gewürzter, drückender, satter Delta-Southern-Blues-Rock-Zauber voller Power und Dynamik eines Gitarrenmagiers, der sich spätestens mit "Black pearls" endgültig in die absolute Spitze der Créme de la Créme des Bluesrocks hineingespielt hat. Saustark! Laß es raus, Eric - laß es explodieren, das "Delta dynamite"... - Kommt in einem feinen Digipack!

Art-Nr.: 2043
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Flames of love
Big red line

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Sardinas, Eric - devil's train [2001]
Zweites Album dieses atemberaubenden Gitarristen aus Southern California, der musikalisch aber wie aus dem Herzen Texas' klingt. Gut 52 Minuten famose, tierisch brodelnde und dampfende Bluesrock-Power mit herrlichem Gitarrengeorgel und einem mächtigen Slide-Feuerwerk. Dazu eine kräftige Portion Southernrock und Southernblues. Jederzeit spürt man diese dumpfe Hitze in den Songs. Sardinas, auch ein herzhafter, emotionaler, sehr guter Sänger, zieht von Stevie Ray Vaughan bis Johnny Winter alle Register und spielt wie der Teufel. Er jagt mit seinen Freunden Paul Loranger (Bass) und Scott Palacios (Drums) in Trio-Besetzung durch 13 Songs von allerbesten Bluesrockern, Boogierockern und diesen Southernrock-Blues-Boogies! Obwohl es an allen Ecken kocht, gehen die Songs, trotz allen Drecks, irgendwie immer noch ins Ohr und nisten sich im Kopf fest. Eine beeindruckende Kombination, die diesem jungen Gitarrero da gelingt. Ein paar Beispiele gefällig? Es geht bei "Piece of me" logischerweise mit Volldampf in bluesiger Boogie-Rock-Manier los. Herrliche Riffs und orgelnde Gitarren offenbaren sofort den spürbaren Bezug zum Southernrock. Dies wird noch deutlicher bei "My sweet time", dessen Riffs geradezu klassisch "southern" sind. Die fetten E-Gitarren und das herrlische akustische Dobro (Slide) erzeugen so etwas wie ein "Skynyrd meets Stevie Ray Vaughan"-Feeling. Klasse! "Aggravatin' Papa" ist wieder ein grandios rollender Boogie-Rock mit feuriger Slidegitarre und bei dem an Johnny Winter erinnernden "Killin' time blues" spielt er die Gitarre, bis ihm die Finger zu bluten scheinen. "My kind of woman", wieder mit Slide ohne Ende ist ein gefälliger Shuffle-Blues, während er sich bei dem herausragenden "Country mile" überaus gelungen auf das Terrain "Southern/Country/Bluesrock" wagt, mit erdigem Dobrospiel, trockener E-Gitarre und einer fast radiotauglichen Melodie. "Gambling man Blues" mit Honeyboy Edwards als Gast, ist dann wieder purer Akustik-Blues, um bei "Down to Whiskey" wieder zu rocken, was das Zeug hält. Das Teil ist ein wahres Fest für Gitarren-Enthusiasten und Freunde dreckigen, erdigen und kochenden (Southern)Boogie-Bluesrocks der Katergorie 1! Der Fuß ist immer (fast) auf dem Gaspedal! Sicher einer der Genrefreaks, denen die Zukunft gehören wird! Scharfes Teil!

Art-Nr.: 1315
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,36

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Piece of me
Devil's train

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Sardinas, Eric - eric sardinas & big motor [2008]
5 Jahre hat uns Slide-Irrwisch Eric Sardinas auf die Folter gespannt, bis endlich ein neues Album kommt! Mit seiner neuen Truppe "Big Motor" (und diese Kerls machen ihrem Namen wirklich alle Ehre) rollt er nun mit gleichnamigem Album an - und Leute, wir hören den besten und vielseitigsten Sardinas, den es je gab! Ein von des Meisters famoser Gitarren-und Slide-Artistik, sowie dem druckvollen, Kraft-strotzenden "Motor" seiner großartigen Mitstreiter Levell Price (Bass) und Patrick Caccia (Drums) bestimmtes, mitreißendes, kochendes Blues-/Boogie-/Dellta-/Roots-/Rock'n Roll-Voodoo-Gebräu von kaum zu übertreffender Schärfe und Würze! Die Band rockt was das Zeug hält, Sardinas spielt wie der Teufel, singt entsprechend dreckig, und doch stecken die Songs voller kompakter Strukturen und toller Melodik! Überhaupt ist das die große Stärke auf dem neuen Album: Sardinas ist ein Tausendsassa an der Gitarre und der Slide, was er natürlich auch wieder deutlich demonstriert, doch mehr als bei den Vorgängern spielt seine großartige Band eine absolut ebenbürdige Rolle. Die Soli und furiosen, überschwenglichen Gitarrenritte sind stets präsent, doch sie enden trotz allen Traktierens des Arbeitsgerätes nie in allzu monströsen, selbstverliebten Endlos-Ausflügen. Nein, die Songs sind straight, kompakt, eingängig und von einer zuvor nicht gekannten Melodik - und das bei unvermindertem Dreck und unverminderter Wucht! Ein weiteres Plus ist der differenzierter gestaltete Sound durch die vereinzelte Addition dezenter Keyboard-Unterstützung (Gastmusiker Dave Schulz) und der hinreißende Memphis-/Southern-Soul (überhaupt weht durch das gesamte Werk ein herrliches Southern-Flair) der weiblichen Background Sängerinnen Michelle Plunk und Gia Ciambotti! So entsteht im Großen und Ganzen eine brodelnde Mischung aus den Spuren solcher Leute wie Howlin' Wolf, Robert Johnson, John Lee Hooker, Stevie Ray Vaughan, Johnny Winter, aber auch The Black Crowes, ZZ Top, den Georgia Satellites, Led Zeppelin, John Fogerty und Skynyrd! Packende Riffs, furiose Soli, wunderbar eingestreute, sumpfige Dobro-Intermezzi und tief in den Swamps watende, glühend heiße, Slide-/Bottleneck-Attacken erzeugen die pure Groove-/Boogie-/Roots-/Blues-/Rock'n Roll-Freude! Nach einem etwas psychedelisch anmutenden Dobro-Intro drücken Sardinas und seine Kumpels beim gewaltigen Opener "All I need" gleich mächtig auf die Tube und setzen zu einem peitschenden Bluesrock-Boogie an, der voller Wucht und Dynamik nur so durch die Swamps fegt. Mörder-Riffs, eine vehemente, tierische Slide, drückend treibende Drums und Basslinien sorgen für einen fulminanten Power-Drive. "Can't you feel my motor runnin'" röhrt es aus Sardinas' Kehle... oh ja, und ob wie diesen Motor laufen hören! Ein "geiler" Sound! Mit unverminderter Kraft und Energie geht's weiter, aber auch mit prima hängen bleibenden Riffs und Licks, sowie einer klasse Melodie: "Ride" heißt die Nummer, ein einfach toller, dreckiger, southern-fueled, bluesiger Geradeaus-Rock'n Roller mit großartigen, weiblichen Background-Gesängen, dezent eingebundenem Orgelspiel und den unvermeidlichen, so starken, krachenden und glühenden Gitarren-Attacken! Und schon knallt mit dem prächtigen "Find my heart" der nächste Slide-getränkte Boogie-/Blues-Rock'n Roller aus den Lautsprechern und verbreitet eine tierisch gute Stimmung. Würde auch Dan Baird und seinen Georgia Satellites hervorragend zu Gesicht stehen, nur legt Sardinas noch eine Schippe Swamp-Feeling und ein Pfund "Slide-Dreck" drauf! Einfach großartig! So jagt ein Highlight das nächste: Ob der wunderbare, melodische, voller Southern-/Memphis-Soul steckende Rootsrocker "Gone to Memphis" (wieder mit tollem, weiblichem Chorus und grandioser Gitarrenbegleitung), der sich wie ein dampfendes Ross durch den Süden wälzende Shuffle-Blues "It's nothin' new", das von tollen Slides umgebene, southern soulig groovende und nach vorn rockende "This time", das schwergängig rockende, von krachenden Riffs angestossene, phantastische "Door to diamonds", bis hin zu der famosen, über 6-minütigen, von großartigem Dobro- und mächtigem Gitarrenspiel flankierten, rootsig bluesigen Coverversion von Tony Joe White's "As the crow flies" oder gar dem schon hundertmal gecoverten Elvis-Heuler "Burning love", dem die Truppe aber noch einmal dermassen viel Drive und Power verpasst, das er praktisch wie "neu geboren" aus den Lautsprechern stürmt! Eric Sardinas & Big Motor bringen ihre kraftstrotzende "Blues-/Boogie-/Dellta-/Roots-/Rock'n Roll-Maschine" gewaltig auf Touren! "No way to slow down" - bloß nicht nachlassen... - der Sound dieses Motors ist ein "Hammer"! Irre starke Vorstellung dieser Burschen!

Art-Nr.: 5673
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All I need
Find my heart
This time
Wonderin' Blues
Door to diamonds
As the crow flies

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Satcher, Leslie - gypsy boots [2011]
Tolles Album der angesehenen Nashville-Songschreiberin! Leslie Satcher ist vermutlich den meisten New Country-Fans ein Begriff. Die dürfte ungefähr so jedem, der Tonträger dieser Sparte besitzt ganz sicher schon über den Weg gelaufen sein, sie zählt nämlich mit zu den prominentestenn Songwiterinnen der Szene und hat für unzählige Leute wie u.a. George Strait, Patty Loveless, Vince Gill, Willie Nelson, Reba McEntire, Gretchen Wilson oder Martina McBride Kompositionen beigesteuert. Untergegangen ist vermutlich ein wenig, dass sie auch eine hervorragende Musikerin und Sängerin ist. Mit "Gypsy Boots" hat sie jetzt ihren bereits dritten Silberling am Start. Leslie Satcher stammt ursprünglich aus Paris, Texas, zog aber 1989 nach Nashville, um ihr Musikglück zu versuchen, was dann ja auch songwritertechnisch höchst erfolgreich geklappt hat. Ihr neues Werk zeigt sie nun wieder einmal als eigenständige Interpretin auf dem bisherigen Höhepunkt ihres Schaffens. Das Album ist ein ungemein abwechslungsreiches Konglomerat aus angriffslustigen, Energie-geladenen, kraftvollen, oft schön swampigen, bluesigen, rootsigen, deltamäßigen Countrysongs, garniert mit einigen traditionellen Countryballden im Stile der großen Old School-Heldinnen, die allesamt eina, allerdings sehr dezentes, spirituelles Flair durchzieht (Leslie ist ein tiefgläubiger Mensch - ihre musikalische Karriere begann ja auch schon als Kind im Kirchenchor), ohne dabei, wie gesagt, zu dick aufzutragen. Schon bei den beiden Auftaktstücken "Where I Am" und "Delta Wedding" spürt man unweigerlich diese schwüle, schweißgetränkte Hitze des Südens, musikalisch umgesetzt auf herrlich authentische Art und Weise (beißend scharf gespielte Akustikgitarre, erdige, rockige Slidegitarren, sperrige Fiddle und schwer gurgelnde Orgeltöne, biestiger, keifender Gesang), das man unweigerlich den Drang verspürt, sich ein kaltes Bier aus dem Kühlschrank zu fischen. Gleiches gilt für den Titeltrack, den sie in Zusammenarbeit mit Terri Clark und Jon Randall geschrieben hat und der von Clark bereits für ihr früheres Album "The Long Way Home" aufgegriffen wurde. Diese Version schneidet durch Satchers stärkeren Gesang noch besser ab. Große Klasse! "In The Shadows Of Your Wings" wird von einem leichten Heartlandtouch umwoben. Hier erinnert Satcher fast ein wenig an Heart-Frontfrau Ann Wilson (auch optisch ein ähnlicher Typ), als hätte die plötzlich Bock auf Country bekommen. Der wohl rockigste Song ist das von ihr zusammen mit Jim Beavers komponierte "And The Well Run Dry" ein richtig schön aggressiv gesungener Kracher mit satten E-Gitarren. Es gibt natürlich eine ganze Reihe Lieder in typisch traditioneller retrobehafteter, purer Countrymanier ("Reason To Hang On", "Sing Like Loretta Lynn", "Lonely Don’t You Know When To Leave", "If I Had Wings" - z.T. richtig schöne "Schwofer"), die mit Steel, Fiddle und den allseits beliebten, emotionalen Countryrefrains daherkommen. Klasse ebenfalls "Rock Of Love", bei dem man die Handschrift von Mitschreiber Vince Gill (Song ist auch auf seinem "These Days"-4er-Album von 2006), deutlich erkennen kann. Auch das mit Delbert McClinton und Al Anderson kreierte, sehr fetzige "Somethin' 'Bout You Lovin'" verbreitet mächtig Laune (furioses Honky Tonk-Piano in Jerry Lee Lewis-Manier)."Tough" ist, wie der Titel es kurz und bündig ausdrückt, ein richtig tougher Countryrocker, der, Kenner werden es wissen, auch auf Kellie Pickler's, vor einigen Monaten erschienenem bärenstarkem "100 Proof"-Silberling zu finden ist. Wieder weiß Leslie hier mit ihrer Stimmstärke zu punkten. Ein weiteres mit Jon Randall komponiertes Stück, "Where that train was going", hat erneut dieses schöne, swampige Bluesfeeling. Ganz am Ende "röhrt" sie dann nochmal so richtig, ohne instrumentelle Begleitung, bei "Georgia Trip '56" los, das von einem damaligen Besuch ihres Vaters bei der Verwandtschaft erzählt. Mann, kann die singen! Beeindruckend! Leslie Satcher's drittes Album "Gypsy Boots" lässt die erfolgreiche Songschreiberin mal in ganz anderem Licht erscheinen. Die Dame hat nicht nur kompositorisch gewaltige was zu bieten, sondern braucht sich auch als Interpretin vor keiner der arrivierten, weiblichen Größen Nashville's zu verstecken. Im Gegenteil! Ein Riesen-Kompliment an Leslie Satcher für dieses exzellente Album! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Where I Am 3:40
2. Delta Wedding 4:13
3. In the Shadow of Your Wings 4:02
4. Gypsy Boots 3:23
5. Reasons to Hang On 3:41
6. And the Well Run Dry 2:39
7. Sing Like Loretta Lynn 3:14
8. Lonely Don't Know When to Leave 3:53
9. Rock of Your Love 3:23
10. Tough 2:50
11. Somethin' 'Bout Your Lovin" 2:53
12. Where That Train Was Going 4:34
13. If I Had Wings 4:06
14. Georgia Trip '56 (Big Daddy) 3:19

Art-Nr.: 7802
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Where I am
In the shadow of your wings
Gypsy boots
Reasons to hang on
Lonely don't know when to leave
Tough
Somethin' 'bout your lovin'

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Sawyer Brown - can you hear me now [2002]
Zu ihrem 20. Bandjubiläum liefern Sawyer Brown mit ihrem 18. Werk "Can you hear me now" wohl eines ihrer stärksten ab. "Country's rowdy twentysomething party boys" der 80iger und frühen 90iger Jahre sind reifer und älter, vielleicht sogar etwas ernster, nachdenklicher und sentimentaler geworden. Das spiegelt sich positiv in der Auswahl ihrer Songs wider. Natürlich gibt es immer noch die fetzigen, fröhlichen, gut losgehenden, voller Clichès steckenden, typischen Sawyer Brown-Country-Party-Pop-Rocker, doch sie schlagen auch hin und wieder, vor allem textlich, etwas bedächtigere Töne an. Musikalisch geht es überwiegend flott zu Werke. Basis ist ein gitarrenorientierter Sound, aus dem Mark Miller's typischer Gesang hervorsticht, unterstützt von breitem, mehrstimmigem Harmoniegesang. Das Songmaterial (bei 5 Tracks hat Dave Loggins als Autor mitgewirkt) ist sehr gelungen, gespickt mit ein paar Highlights, die die Jungs an alte Erfolge anknüpfen lassen sollten. Zum Beispiel das Titelstück, eine sehr flockige, melodische, frische Nummer mit feinem Gitarrendrive und prächtigem Harmoniegesang, das ganz typische, pop-rockige, fröhliche "I need a girlfriend", die lockere, akustisch orientierte, flotte Single "Circles", die knackige Ballade "Where was I", die lässige, frische, sofort ins Ohr gehende New Country-Nummer "When the sun don't always shine", begleitet von feiner Fiddle und Steel, oder der NRBQ-like Boogie Countryrocker "Hard hard world" mit seinen nachdenklichen Lyriks! "Can you hear me now" zeigt einen deutlichen Formanstieg bei Sawyer Brown. Sehr erfreulich! Ein dem Jubiläum würdiges Album!

Art-Nr.: 1616
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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