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Selis, Eve - nothing but the truth [2004]
"News from Twang Central": Eve Selis, die "Queen of Roadhouse Rock and Thunder Twang" ist zurück mit einem neuen Album - und sie wird immer besser! "Nothing but the truth" ist einmal mehr eine überragende Demonstration weiblicher Hi-Energy Rootsrock/Americana/Countryrock-Power voller Hingabe, wie sie in der Szene ihresgleichen sucht. Erdig, rau, wie ein ungeschliffener Rohdiamant, und doch höchst professionell und qualitativ äußerst hochwertig spielt sie sich mit ihrer fantastischen Band (einige Tracks wurden diesmal allerdings auch mit diversen hochkarätigen Studiocracks, wie z.B. Eddie Bayers-drums, Russ Pahl-electric Slide, David Hungate-bass, Jonathan Yudkin-mandolin/fiddle, aufgenommen) durch 13 neue, mitreißende Roots-/Americana-Rock-Nummern, deren eindrucksvolle Arrangements und herrliche Melodien nachhaltig im Bewußtsein des Genre-Liebhabers hängen bleiben! Bestimmt wird der knackige, sehr satte Sound weitgehend von dominanten E-Gitarren und jeder Menge drückender Slide-Läufe, auch mal ergänzt durch wunderbares Piano-/Orgel-/Mandolinen-oder Banjospiel, alles vor dem Hintergrund einer selbstverständlich ebenso starken Rhythmusfraktion! Die Intensität und immense Energie der Band und ihrer Frontfrau ist permanent spürbar. Eve's fulminante Stimme (Röhre) ist der Hammer! Längst kann sie mit all den erlauchten Americana-Größen wie Julie Miller, Kim Richey, Tift Merritt & Co.mithalten, doch Eve's Musik ist dennoch etwas ganz besonderes. Das kommt eben vor allen Dingen durch ihre einzigartige Stimme, diese direkten, straighten Arrangements, den herrlichen Twang und die ungemeine Energie, die sie ausstrahlt. Auch bei den etwas ruhigeren, langsameren Stücken trifft eines eigentlich immer zu: Eve rocks! So auch bei dem bärenstarken, satten Eröffnungstrack "Heart shaped tattoo": Fette, brennende Slide-Läufe, unterlegt von einem coolen Banjo, prägen diesen prachtvollen Americana-/Rootsrocker, durchzogen von einer tollen Melodie. Was für eine fulminante (Slide)Gitarren-Power! Das ist "Thunder Twang", im wahrsten Sinne des Wortes! Weiter geht's mit dem wunderschönen, folkigen, von einem leichten Appalachian-Flavour umhüllten Americana-Song "The ballad of Kate Morgan" (übrigens ein Duett mit Jim Lauderdale), in dem, wie es sich für Eve gehört, trotz der semi-akustischen Grundtendenz ein gewisses Feuer steckt. Im Break hören wir ein wundervolles, parallel dargebotenes Intermezzo aus Akordeon und Fiddle, ehe man sich an eine gnadenlos starke, von satten Gitarren dominierte Version von Kim Richey's Countryrock-Knüller "Those words we said" heran macht! Traumhaft! Nach zwei großartigen, inspirierten, kraftvollen Roots-Balladen (vor allem das Titelstück in seinem bluesigen, mit tollen Slide-Gitarren angereicherten Gewand ist einmal mehr ein Knüller) folgt mit "Mr. Lincoln" wieder ein fetter, staubiger, schön rhythmischer, rauer, straighter Countryrocker voller herzhafter Gitarrenläufe und Banjo-Klänge, ehe Eve mit "Honky Tonk town" die Party endgültig zum Sidepunkt bringt! Ein kochender, dreckiger Roadhouse-Rocker voller Drive, mit klimperndem Piano und rauchenden Harp-/Gitarren-Duellen! Stünde auch einem Dan Baird prächtig zu Gesicht! So geht es munter weiter. Das Album hat einfach keine Schwachstellen. Ob die wunderschöne, frische, mit Mandoline angereicherte Americana/Singer-Songwriter-Ballade "Pocket full of stones", das entspannte "A beautiful day", der "smokin'", swampy, groovy Country-Funk-Soul-Rocker "Let love come through", der frische, schwungvolle Countryrocker "Someday" oder ihre (das Stück ist fester Bestandteil ihres Live Repertoires), auf vielfachen Wunsch der Fans aufgenommene Version von Tom Petty's "Room at the top"... - "Eve blows you away", wie es so schön heißt! Obwohl ihr Standing in der Szene, sowohl in den USA, als auch international, rasend schnell anwächst, hat sie immer noch keinen großen Label-Deal! Verrückt! Egal, "Nothig but the truth" ist der nächste ganz großer Wurf dieser fantastischen Künstlerin aus San Diego! Geballte weibliche Rootsrock/Americana/Countryrock-Power! Schlichtweg begeisternd! Das Album kommt in einem sehr schönen, freundlich und farbenfroh gestalteten, 3-fach aufklappbaren Digipack mit einem 20-seitigen Booklet, in dem unter anderem alle Texte, wie auch kleine Kommentare zur Entstehung der einzelnen Songs abgedruckt sind.

Art-Nr.: 2578
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Heart shaped tattoo
The ballad of Kate Morgan
Those words we said
Honky Tonk town
Pocket full of stones

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Sellers, Aubrie - far from home [2020]
Einzigartig und bewegend! Nashville born/LA based artist Aubrie Sellers, Lee Ann Womack's Tochter, veröffentlicht mit "Far from home" ihr zweites Album - und geht damit einen ganz eigenen Weg. Einen ganz großartigen Weg, denn es ist ein tolles, spannendes Album geworden. Mit erstklassigem Songmaterial aufwartend, bewegt sich Aubrie irgendwo im Bereich des Garage Country, des Sonic Country, des Dusty Cowboy Country, also, weniger speziell ausgedrückt, auf dem Terrain zwischen Alternate Counztry, Countryrock, Americana, Rootsrock und Psychedelic Country. Umgeben von halligen Gitarren, schwebenden Keyboard-Klängen und auch mal sehr dreckigen, rauen Momenten, hangelt sie sich mit ihrer wundervollen, außergewöhnlich klaren, reinen Countrystimme durch genauso experimentell und psychedelisch, wie melodisch und eingängig vorgetragenen Songs, bei denen die vordergründig divers gestalteten Arrangements allerdings sehr harmonisch und geradezu grandios zusammenpassen. Instrumentelle In­no­va­ti­vi­tät trifft auf die Stimme eines "Countryengels" - großartig! Melancholische, kristallklar vorgetragene Balladen und erdige, raue Rocker harmonieren auf dem Album ganz prächtig miteinander. Ein Musterbeispiel dafür sind die beiden Eröffnungstracks. Das Album beginnt mit einer traumhaft schönen, ruhigen Ballade, dem Titelstück "Far from home". Zurückhaltende E-Gitarren-Begleitung, "entfernt" wahrnehmbares, sparsames Drumming, psychedelisch eingestreute Keyboard-Klänge und Aubrie's kristallklarer Gesang bestimmen das Geschehen. Die Nummer wirkt wie ein Outtake aus Emmylou Harris' "Wrecking Ball"-Sessions. Fantastisch! Track 2 dagegen kommt deutlich herber. "My love will not change", ein Duett mit Steve Earle, ist ein kantiger, rootsiger, ruppiger, aber dennoch irgendwie vertraut eingängig wirkender Rocker, der mit einem ähnlichen Soundgefüge wie der Opener spielt, nur eben sehr viel dynamischer und dreckiger. Stark hier die "schrägen" Gitarren. So reihen sich ein erstklassiger Track nach dem anderen aneinander, ob das von erdigen Gitarren und Synthie-Klängen bestimmte, knackig und rootsig rockende "Lucky charm", das gar etwas spacige, dennoch countryrockige "Going places", die geradezu geniale, herzzerreißende Ballade "Haven't even kissed me yet" mit ihren herrlichen Gitarrenriffs, der knackige, etwas an Sheryl Crow erinnernde Americana-Rocker "Under the sun", das von einer bestechend schönen Melodie geprägte "Run", oder der knackige, am Ende psychedelisch austrudelnde Countryrocker "One towns trash" - Aubrie Sellers ist ein baumstarkes, sehr innovatives, interessantes und spannendes Album gelungen, das in der Szene jetzt schon für jede Menge, und zwar ausschließlich positive, Aufmerksamkeit sorgt. Sehr cooler, bärenstarker Auftritt, Miss Sellers!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

The thump-thump-thump of pulsating drums pushing a distorted guitar riff that wouldn’t be out of place on a Sonic Youth album isn’t what you’d expect from an artist whose previous track opens her sophomore release with a melancholy ballad sounding like an outtake from Emmylou Harris’s Wrecking Ball. Such is the dichotomy that singer/songwriter Aubrie Sellers explores on the often riveting, never predictable Far From Home.
Sellers, the daughter of Lee Ann Womack and stepdaughter of Frank Liddell (who produces both of them), comes by her country vocals naturally. But the roughed up guitars and steely attitude that made Sellers’ 2016 debut such a standout release are amped up and pounded down further on this sequel.
Four guitarists are credited (although frustratingly not by the specific track they contribute to) and even when the songs are relatively straightforward country pop as in “Drag You Down,” the bolstered sonics and raw attack, both instrumentally if slightly less so vocally, justifies the “garage country” tag Sellers uses to describe her approach.
While she occasionally swims in less choppy waters such as on the melancholy, bittersweet “Haven’t Even Kissed Me Yet,” (“Sometimes the sweetest words can really start to hurt when you can’t tell what they mean…you’re already playing with my head”), the song closes with an eerie, reverbed guitar solo highlighting the dark lyrics. But when Sellers rocks out on “One Town’s Trash,” a co-write with the Raconteurs’ Brendan Benson (a veteran who knows from raucous rocking), or the propulsive “Glad” with its near experimental crackling leads and “I’m glad that you broke this heart of mine” lyrics, the gritty punk factor cranks up to Jack White standards.
The needle pegging goes all out in “Troublemaker,” this album’s “Helter Skelter,” where the band goes increasingly bonkers as the track progresses until disintegrating at its end. There’s a bit of Sheryl Crow in the modified melodic rocking of “Under the Sun” and a cool “Taxman”-styled beat that pushes “Going Places” to a Beatle-esque vibe. These balance the more abrasive moments on an album that rightly revels in its indie-rock meets country blend.   
Although her mom has also gotten grittier under Liddell’s production hand, little of this would be confused for even the most unruly Lee Ann Womack tracks. Which is as it should be;Sellers, perhaps acting as the rebellious offspring, is clearly moving in a harder-hitting direction, pushing boundaries and carving her own unique musical path.
(Andrew Gulden / Americana Highways)

Das komplette Tracklisting:

1. Far From Home - 3:07
2. My Love Will Not Change - 3:35
3. Lucky Charm - 3:13
4. Worried Mind - 3:24
5. Drag You Down - 2:37
6. Going Places - 4:19
7. Glad - 3:00
8. Haven't Even Kissed Me Yet - 4:33
9. Troublemaker - 3:31
10. Run - 5:05
11. Under the Sun - 4:40
12. One Town's Trash - 5:17

Art-Nr.: 9989
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Far from home
My love will not change
Lucky charm
Haven't even kissed me yet
Troublemaker
Run
Under the sun
One town's trash

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Seven Mary Three - day & nightdriving [2008]
Ungemein starkes Rootsrock-Album des Quartetts aus Virginia, das sich hier in einem nahezu völlig neuen musikalischen Gewand präsentiert! Seven Mary Three und Rootsrock? Jawohl! Die Band ist älter und reifer geworden, und das im besten Sinne dieser Aussage! Viele werden die Truppe um den großartigen Sänger, Songwriter, Gitarristen und Frontmann Jason Ross noch aus den Neunzigern kennen, als sie mit ihrem Grunge-ähnlichen Alternative Hardrock-/Modern Rock (nicht selten verglich man sie, obwohl das schon damals nur bedingt zutraf, mit Pearl Jam zu deren "Ten"-Zeiten) und Alben wie "American standard" oder "Rock crown" die Top 40 der Rock-Charts enterten und beachtliche Erfolge feierten. Doch auch damals zeigten sie zwischendurch schon immer mal dezente Ansätze für rootsigere, zurückhaltendere Töne. Vor allen Dingen aber hatten sie ein Händchen für bestens hängen bleibende Melodik. Mittlerweile stehen Seven Mary Three schon lange nicht mehr im Rampenlicht. Dennoch sind sie musikalisch gereift und spielen völlig zwanglos die Musik, die sie wollen. Im Laufe der Jahre haben sie sich immer weiter von ihrem ursprünglichen Sound entfernt um sich den rootsigeren Klängen immer mehr zu nähern. Heute ist der Wandel endgültig vollzogen, sind die Roots-Wurzeln ausgeprägter denn je. Seven Mary Three sind endgültig "erwachsen" geworden und spielen ihr ganzes Rootsrock-Potenzial mit einer Hingabe, Intensität und Songkraft aus, die man einst dieser Band nicht zugetraut hätte. "Day & nightdriving" ist ein ganz wunderbares, überaus inspiriertes Album geworden, dessen 12 erstklassige Songs eine Bandbreite von dreckigem Gitarren-Rootsrock, über eingängige, radiotaugliche Roots-Pop-Nummern, "warm and mellow" Retro-Countryrock, kratzigem, staubigem Americana und stripped-down Singer-Songwriter Balladen abdecken. Kantige, "roughe" Phasen treffen auf großartige Melodien! Ein unterschwellig rauer, ehrlicher, schnörkelloser, direkter Sound, erdige Arrangements aus akustischen und elektrischen Gitarren (zuweilen blitzt mal ganz dezent ein markantes Riff ihrer Vergangenheit auf), angerauter, trockener Gesang und ein prächtig hängen bleibendes, durchaus simples, aber klug und natürlich arrangiertes, gehaltvolles Songmaterial (will man Vergleichsgrößen bemühen, so könnte vielleicht eine Counting Crows meets Drive-By Truckers-Schnittstelle der Sache am nächsten kommen) - das ist die Philosophie, die Seven Mary Three heute ausleben und die eindrucksvoll die bis dato versteckten Stärken der Band offenbart. Das ist eine klasse Truppe! Klasse Acoustic Gitarren-Riffs prägen das wunderbar trocken vorgetragenes Intro des starken Openers "Last kiss", bis nach etwa 40 Sekunden von hämmernden Drums unterstützte, fette E-Gitarren-Riffs hinzukommen - der Drive nimmt zu, die Power ebenso, und vor allem auch die Intensität! Die Nummer ist ein toller, kantiger, dennoch absolut melodischer Rootsrocker, der einen sofort in seinen Bann zieht. Mit unter anderem der wunderbaren, angerauten, von unterschwellig "zerrigen", kratzigen Klängen bestimmte, aber prächtig in unseren Ohren verweilende Roots-Midtempo-Nummer "Laughing out loud", dem flotten, von fetten E-Gitarren-Riffs umsäumten, trockenen, einen schön lockeren Drive aufbauenden, serh erdig gesungenen "Was a ghost", der lockeren, etwas folkig angehauchten, sehr "trinkfreudig" und fröhlich intonierten Alternate Country-Rocker "Dreaming against me", der ruhigen, von feiner Acoustic Gitarre, Piano und staubigem Gesang bestimmte Ballade "Hammer & a stone", der satten Midtempo Rootsrock-/pop-Nummer "Break the spell (klasse Gitarren), der wunderschönen, melodischen, von frischen, transparenten Americana-/Roots-Gitarren begleiteten, entspannten Ballade "Strangely at home here" und dem rootsigen, lässigen, mit zurückhaltenden Steelguitar-Klängen angereicherte Countryrocker "Upside down" folgen etliche weitere, großartige Nummern, die Seven Mary Three wieder eine erhöhte Aufmerksamkeit bescheren werden, wenn auch diemal auf neuem Terrain! Ein klasse Album! Seven Mary Three auf dem kreativen Zenit ihrer bisherigen Karriere!

Art-Nr.: 5554
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Last kiss
Laughing out loud
Was a ghost
Dreaming against me
Strangely at home here
Upside down

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Shaver, Billy Joe - freedom's child [2002]
Der alte Outlaw und "Honky Tonk hero" ist zurück! Nie war ihm eine Superstar-Karriere ala Waylon Jennings oder Johnny Cash vergönnt, doch Billy Joe Shaver zählt zu den wichtigsten Vertretern der "Outlaw"-Countryszene und genießt bei den Anhängern dieses Genres und bei seinen Fans absoluten Kultstatus. Er ist einer der ganz großen Songwriter aus Texas und erzählt auch heute noch seine Geschichten geanauso spannend und authentisch wie eh und je. "Freedom's child" zeigt ihn in hervorragender Form. Das ist umso erstaunlicher, ist er doch in der jungen Vergangenheit von tragischen Schicksalen des Lebens nun wirklich nicht verschont geblieben. Kurz hintereinander verstarben seine Mutter und seine Frau Brenda an Krebs, im Dezember 2000 auch noch sein Sohn Eddy, mit dem er auch musikalisch seit Jahren gemeinsame Wege ging, an einer Überdosis Heroin. Dann, im August 2001, erlitt er auch noch selbst eine Herzattacke. Doch immer wieder rappelt er sich auf. Shaver ist ein Typ, der trotz aller Schicksalsschläge an das Leben glaubt. Und da ist er wieder, mit diesem großartigen Album. Die Aufnahmen dazu haben ihm eine Menge Spaß gemacht, betont er, was durchaus in seiner Musik rüberkommt. Nicht mehr ganz so rockig, wie bei den letzten gemeinsamen Aufnahmen mit Eddy, beglückt er seine Anhänger mit einem tollen Mix aus staubigem Texas Singer/Songwriter-Country, rootsigem Countryrock, Old School Country und klassischem Outlaw Honky-Tonk! Der Sound ist erdig und herlich trocken produziert von R.S. Field, der auch schon für Shaver's legendäres "Tramp on your street"-Album verantwortlich zeichnete. Zudem hat er eine tolle Musiker-Cew im Studio zusammengetrommelt, allen voran Jimmy Lester an den Drums und die beiden Gitarristen Jamie Hartford und Will Kimbrough. Zu allen Songs gibt es im Booklet die Texte, sowie eine kleine Erläuterung von Billy Joe selbst, zu Inhalt bzw. Entstehungsgeschichte der einzelnen Tracks. Das Album startet mit dem großartigen "Hold on to yours", einer herrlichen, schön staubig, im akustischen Gewand arrangierten, Texas-Roots-Country-Ballade, die einen mit ihrer feinen Melodie und der gefühlvollen Darbietung prächtig auf das Album einstimmt. Die Instrumentierung des Songs besteht aus akustischer Gitarre, Mandoline, Akkordeon, Mundharmonika und dezenter Percussion mit trockener Bass-Drum. Klasse! Dann geht es knackig und elektrisch weiter mit dem Titelstück "Freedom's child", ein wunderbarer, straighter Outlaw-Countryrocker mit klasse E-Gitarrenriffs, fetzig und melodisch. Mit der tollen Johnny Cash Homage "That's why the man in black sings the blues" begibt sich Mr. Shaver in klassische Outlaw Rebel-Country-Gefilde. Klingt wie ein Cash-Song aus den Siebrigern oder Sechzigern! "Call it osmosis or something, but this is a song that Johnny Cash said to me without saying a word", sagt er über dieses inspirierte Lied. Gefühlvoll geht es mit "Honey chile" weiter, wieder eine staubtrockene, leicht folkige Texas Singer/Songwriter-Nummer mit Fiddles, Mandolinen, Allordeon und zurückhaltendem Schlagzeug, gefolgt von dem coolen Texas-Swing "Good ol' USA", dem ruhigen "Day by day" (nur mit Will Kimbrough an der Gitarre), dem flotten, knackigen Countryrocker "Corsicana daily sun", dem Piano- und E-Gitarren-getränkten Country-Shuffle "That's what she said last night" und dem lupenreinen Barroom Honky Tonker "Drinkin' back". Das anschließende "We" ist eine feine Midtempo-Nummer, während der abgehender Country & Western-Heueler "Wild cow gravy" die richtige Unterleg-Musik für jede Rodeo-Veranstaltung wäre. 14 klasse Songs mit einem "hidden track", und zwar einer Solo Blues-Nummer mit dem Titel "Necessary evil" (nur E-Gitarre und Gesang) von seinem Sohn Eddy. Billy Joe Shaver's "Freedom child" ist ein weiteres Highlight in der langen Karriere dieses kultigen Texas-Outlaws! Die Kritiker in den USA sind voll des Lobes - und, keine Frage, das ist absolut nachvollriehbar!

Art-Nr.: 1716
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Shaver, Billy Joe - live at billy bob's texas ~ cd & dvd [2012]
CD & DVD-Set! Exzelenter Auftritt von Billy Joe Shaver, "the original honky tonk hero", und seiner großartigen, jungen Band vom 17. September 2011 im legendären "Billy Bob's" von Fort Worth/Texas. Ja, der alte Outlaw ist noch immer in prächtiger Verfassung und wirkt auch in seinen frühen Siebzigern noch wie ein "Rebell". Dazu trägt natürlich auch die schon erwähnte, vorzügliche Band bei, die ungemein unbeschwert und rotzig frech aufspielt. Im Mittelpunkt der Truppe steht der junge Jeremy Lynn Woodall, mit dem Shaver wieder einen richtig "geilen" Gitarristen an Bord hat, der ganz im Sinne von Shaver's viel zu früh verstorbenem Sohn Eddie aufspielt. Immer wieder bringt er sich mit bluesigen, zündenden, kernigen Soli ein. Klasse! Entsprechend rockig, rootsig und erdog ist die komplette Performance, die aber auch immer mal wieder von akustischen Songs unterbrochen wird. Dennoch ist das natürlich eine vollkommen traditionell verwurzelte Country-Show - kerniger, echter Outlaw Country durch und durch. Die Setlist umfasst jede Menge Klassiker des Protagonisten, aber auch den ein oder anderen vollkommen neuen Song. Billy Joe Shaver ist einzigartig. Jede Live-Show von ihm ist anders - so auch diese. Man kann sich daran nicht satt hören - und auch nicht satt sehen. So ist vor allem die DVD ein Highlight, die diesen prächtigen Auftrott, hervorragend in Szene gesetzt, auf die "Leinwand" unseres Wohn-/Musikzimmers bringt. Long live Billy Joe Shaver! Eine tolle, unbeschwerte, dreckige, völlig losgelöste, rockin' Outlaw Country-Show von Billy Joe Shaver und seiner Band!

Das komplette Tracklisting (CD & DVD):

1   Heart of Texas - 4:20
2   Georgia on a Fast Train - 3:15
3   Honky Tonk Heroes - 3:12
4   That's What She Said Last Night - 3:35
5   Black Rose - 2:25
6   Wacko from Waco - 2:19
7   Old Chunk of Coal - 2:34
8   Star in My Heart - 1:35
9   Live Forever - 2:56
10 Hottest Thing in Town - 5:02
11 Thunderbird - 4:54
12 Gold Old USA - 2:59
13 Ride Me Down Easy - 3:30
14 Love Is so Sweet - 2:16
15 I Couldn't Be Without You - 1:36
16 The Git Go - 4:01
17 Old Five and Dimers - 2:25
18 You Asked Me To - 2:07
19 Try and Try Again - 3:26
20 You Can't Beat Jesus Christ - 4:06
21 Wacko from Waco [*] - 3:05
22 The Git Go [*] - 4:00

Art-Nr.: 7853
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Heart of Texas
Georgia on a fast train
Live forever
Hottest thing in town
Thunderbird
Love is so sweet
Old five and dimers

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Shaver, Billy Joe - try and try again ~ live [2003]
Rare, neue Live-CD von Texas-Outlaw Billy Joe Shaver, die auch in den USA nur online (oder bei Billy Joe's Konzerten), nicht aber im "normalen" Handel erhältlich ist. Live aufgenommen in den KUT-FM Studios, Austin/Texas im Sommer 2003, enthält "Try and try again" wunderbare, rootsig-rohe, sehr inspirierte Neu-Einspielungen von 13 seiner absoluten Klassiker. Begleitet wird er von seiner neuen "Heart of Texas"-Band, bestehend aus Jerry Hollingsworth (guitar), Bob Brown (guitar, mandolin, harmonica, fiddle, organ), Cornbread (bass) und Marl Patterson (drums). Die Songs kommen in einem erdigen, staubigen, sehr intim wirkenden, zwischen semi-akustisch und elektrisch hin und her balancierenden Gewand, strahlen dabei ein atmosphärisch dichtes, angenehm intimes Feeling aus, um gleichzeitig aber auch eine ungeheure Energie zu versprühen. Trotz mancher Zurückhaltung sind die Stücke zuweilen auch sehr knackig in Szene gesetzt, wie zum Beispiel bei dem sehr rockigen "Hottest thing in town" mit prächtig rauen E-Gitarrenläufen oder dem starken "Black rose". Weitere Songs sind: "Try and try again", "Live forever", "Georgia on a fast train", "When fallen angels fly", "Honky Tonk heroes", "You wouldn't know love", "Old chunk of coal", "You asked me to", "L.A. turnaround", "Tramp on our street" und "You can't beat Jesus Christ". All diese neuen Alternativ-Versionen haben es in sich - sind großartig gelungen. Messerscharfer, punkt-genauer Sound! Rootsiger Texas Outlaw-Country at it's best! Stark!

Art-Nr.: 2280
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Shaw, Tommy - the great divide [2011]
Das Bluegrass-Debut einer Rock-Ikone! Und was für ein großartiges! Tommy Shaw, vor allem bekannt als Gitarrist und Sänger der mega-erfolgreichen, amerikanischen Progressiv-/Mainstream Rock-Giganten "Styx", aber auch als Frontmann der "Damn Yankees" und durch seine Zusammenarbeit mit Damn Yankees-Kollege Jack Blades ("Shaw Blades") erfüllt sich mit "The great divide" einen Herzenswunsch. Shaw stammt aus Montgomery im U.S.-Bundesstaat Alabama, nur etwa 280 Meilen von Nashville entfernt. In seiner Kindheit und Jugend, vorwiegend in den Sechzigern, hörte er im Radio immer wieder die Musik aus Nashville's "Grand Ole Opry" und entwickelte eine besondere Vorliebe für Bluegrass. Noch heute bezeichnet Tommy Shaw diese Zeit als so etwas wie die "Saat", das Fundament für sein späteres Musikerleben. Er wurde ein Rockstar mit einer Musik, die mit seiner Jugendliebe rein gar nichts zu tun hatte, doch erloschen ist diese Liebe nie. So kam es nun, wie es irgedwann einmal kommen musste: Tommy Shaw zollt seiner "heimlichen Leidenschaft" Tribut und veröffentlicht ein Bluegrass-Album. "The great divide" ist ein klasse Teil geworden, das eindrucksvoll offenbart, welch ein großes Potenzial der Styx-Held auch in der Bluegrass-/Folk-/Acoustic Country-Musik hat. Die Songs, im übrigen alle von Shaw komponiert oder co-komponiert, sind großartig und bleiben prima hängen. Mal flotter, schwungvoller, akustischer Country, mal etwas folkig, mal ein vollkommen traditioneller Waltz, die ein oder andere hervorragende Ballade - es passt alles bestens zusammen. Shaw's Bluegrass-Musik ist zu keiner Zeit hektisch, verliert sich bei aller handwerklicher Klasse (und was hat der für Ausnahmekünstler am Start) nie in "pompösen" Instrumentalausflügen, sondern bleibt stets kompakt. Bemerkenswert ist, das bei sehr vielen Stücken auch Drums eingesetzt werden, was die Grenzen zum Acoustic Country und Acoustic Folk noch etwas mehr ausfweicht. Nun noch einmal zu den beteiligten Musikern: Tommy Shaw hat für sein Projekt die absolute Elite an Land gezogen: Mit dabei sind beispielsweise: Jerry Douglas: Dobro, Rob Ickes: Dobro, Sam Bush: Manoline, Scott Vestal: Banjo, Byron House: Bass, Brad Davis: Gitarre, Stuart Duncan: Fiddle, Chris Brown: Drums, Alison Krauss: Background Gesang, Dwight Yoakam: Background Gesang, und noch ein paar mehr. Auch das ein Beweis, wie hoch man Tommy Shaw in der Szene einschätzt. "The great divide" ist ein wunderbares, lebendiges, traditionelles, aber auch ungemein zeitgemässes, teils auch progressives, rootsiges Bluegrass-Album geworden, dem man die hohen Ambitionen und das Herzblut des Protagonisten zu jeder Zeit anmerkt. Das hätte man diesem Tommy Shaw im Vorfeld wohl kaum zugetraut. Respekt und "Hut ab" vor dieser großartigen Leistung.

Das komplette Tracklisting:

1 The Next Right Thing - 3:04
2 Back In Your Kitchen - 3:02
3 Sawmill - 2:27
4 The Great Divide - 3:16
5 Shadows In the Moonlight - 3:10
6 Get On the One - 2:08
7 Umpteen Miles - 3:16
8 Cavalry - 2:34
9 Afraid to Love - 2:58
10 Give 'Em Hell Harry - 4:35
11 I’ll Be Comin’ Home - 2:56

Art-Nr.: 7323
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Back in your kitchen
Sawmill
The great divide
Shadows in the moonlight
Get on the one
Cavalry
I'll be comin' home

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Shawanda, Crystal - dawn of a new day [2008]
Ein neuer, vielversprechender "Stern" am Nashville-Himmel mit einem prima Debut! Die Fachwelt traut der jungen, im Wikwemikong Reservat von Manitoulin Island in Ontario, Canada aufgewachsenen, heute in Nashville lebenden Ojibwe-Indianerin mit der etwas "angerauten", großartigen Stiime eine große Karriere zu. Crystal Shawanda's faszinierender Werdegang vom einfachen Leben im Reservat zum "fast rising young Country star" gleicht einem kleinen Hollywood-Filmmärchen. Die Sängerin, Songwriterin und Gitarristin begann mit dem Schreiben von Liedern schon in frühester Kindheit und sammelte schnell erste Bekanntschaften mit der Bühne. Bereits im zarten Alter von 11 tingelte sie in der Umgebung ihrer Heimat von Auftritt zu Auftritt. Ihr ungewöhnliches Talent, ihr Ehrgeiz und unbedingter Wille nach vorn zu kommen sprach sich schnell herum. Erste größere Erfolge sammelte sie schließlich in der CMT Reality-Mini-TV-Serie "Crystal, living a dream", es folgte das Signing beim großen RCA-Label, das vorliegende Debutalbum und nun schon der erste große Hit mit "You can't let go", das sich bereits in den Top 20 der Billboard Country-Singles-Charts festgesetzt hat, mit deutlicher Tendenz nach oben. Crystal's Musik, elf peppige, überwiegend schön knackig in Szene gesetzte, zwischen authentischen Country-Traditionen und modernem, zuweilen auch etwas poppigem Nashville-Flair hin und her balancierende New Country-Songs, treffen klar den Zahn der Zeit von Music City und steckem allesamt voller Chart-Potenzial. Mit ihrer markanten, von einer natürlichen Rauheit und Heiserkeit geprägten Stimme (hat etwas von der jungen Tanya Tucker, vor allem aber auch von Kim Carnes) verleiht sie den Songs ihre ganz persönliche Note. Hin und wieder wird man auch mal ein wenig an Shania Twain erinnert, als diese noch nicht vollends dem Pop verfallen war. Los geht's mit der von zwirbelnden Fiddle-Sequenzen und klasse Gitarren begleiteten Uptempo New Country-Nummer "Evolution", einem Song, der auch Martina MvBride sicher gut zu Gesicht stehen würde. Allerdings nicht gesanglich, denn Crystal injiziert ihm mit ihrer "gutsy" Stimme gar ein dezentes Soul-/Blues-Feeling, obwohl die Basis klar country-poppig orientiert ist. Einen flotten, Party-tauglichen, bestens tanzbaren, gut gelaunten, mit satten E-Gitarren, schönen Steelguitar-Fills und dezenter Fiddle garnierten, erstklassigen Uptempo Roadhouse Country-Boogie präsentiert uns die feurige Crystal dann mit dem tollen "My roots are showing", einem dieser Stücke, die nicht unwesentlich an Shania Twain erinnern. Klasse hier auch das klimpernde Piano! Geht gut in die Beine! Dann eine herrliche Nummer, die Crystal gemeinsam mit Mark Selby geschrieben hat: "Tender side" heißt das Stück - wunderschön locker, dennoch knackig dahin fließender, sehr frisch wirkender Country/New Country mit einer großartigen Melodie, feinen Steelguitar-Linien und den passenden Fiddle-Fills. Klasse! Wie auch das von rockigen, an die Rolling Stones erinnernde Riffs, in Verbindung mit einem lockeren Drive, tollen Gitarren (starke Slide) und wieder einer prima Melodie, geprägte "I need a man", die satte New Country-Nummer "Baby you're back", das dynamische, an frühe, fetzigere Sachen von Faith Hill erinnernde Titelstück "Dawn of a new day", oder die opulente, eingangs bereits erwähnte Ballade "You can let go", die bereits zu einem großen Hit avancierte. Besonders erwähnenswert ist noch ihre großartige "Pure Modern Country"-Version des Hank Williams-Klassikers "Your cheatin heart" mit toller Steelguitar-Begleitung, fetten E-Gitarren und klasse Fiddle-Ergänzungen. Ausgeprägt traditionelle Honky Tonk-Charakteristika treffen auf modernen Countryrock-Pep ala Miranda Lambert! Starke Sache! Erstklassig produziert wurde das Werk von Scott Hendricks! Unter den Musiker befinden sich ausschließlich Leute aus der 1a-Garde Nashville's, wie z.B. Greg Morrow (Drums), Mike Brignardello (Bass), Gordon Mote (Keyboards), B. James Lowry, Bryan Sutton (alle Acoustic Guitar), Pat Buchana, Tom Bukovac, J.T.Corenflos (alle Electric Guitar), Mike Johnson (Pedal Steel), Aubrey Haynie, Jonathan Yudkin (beide Fiddle), u.s.w.! Klasse Vorstellung von Crysztal Shawanda! Keine Frage, das Album wird ein Hit!

Die Tracklist:

1 Evolution - 4: 36   
2 My Roots Are Showing - 3: 33   
3 Tender Side - 3: 02   
4 Baby You're Back - 3: 03   
5 Dawn of a New Day - 3: 33   
6 You Can Let Go - 3: 36   
7 I Need a Man - 3: 28   
8 What Do I Have to Do - 3: 34   
9 Your Cheatin' Heart - 2: 57   
10 Try - 3: 32   
11 You Can't Take It Back - 3: 31

Art-Nr.: 5915
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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SheDaisy - fortuneteller's melody [2006]
Brandneues Album des Geschwister-Trios und wow, nicht was für ein schön anzusehendes Cover, sondern vor allem was für eine klasse Musik! Die Rede ist von den drei attraktiven Osborn-Schwestern (Kelsi, Kristyn, Kassidy), seit Ende der Neunziger Jahre als SHeDAISY ein fester, nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der poppigeren New Country-Sparte Nashville’s! Um es vorwegzunehmen mit "Fortuneteller’s Melody" werfen die "Sisters K" ihr wohl bis dato bestes Werk ins Rennen, dass ohne zweifel erneut die Hörergunst im Sturm erobern wird. Nach einigen früheren verkaufstechnischen Turbulenzen war man mit dem feinen, schon reifer wirkenden "Sweet Right Here" vor zwei Jahren wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt und erreichte in den USA sogar Goldstatus. So ist es absolut nachvollziehbar, dass man auch für das neue Album grundsätzlich am Konzept des Vorgängers festgehalten hat. Und doch gibt es eine erneute Steigerung zu vermelden: Das ausgewählte Songmaterial war nie besser, SheDaisy klangen nie frischer, flotter und vor allen Dingen knackiger (das geht zum Teil schon in die angerockte Richtung einer Sheryl Crow), die kraftvolleren Uptempo-Nummern sind klar in der Überzahl, und die herrlichen Melodien und Harmoniegesänge sind noch ausgeprägter! Noch etwas hat sich verändert: Dann Huff, der ihren Weg bis in der Vergangenheit produktionstechnisch begleitete, wurde diesmal durch John Shanks ersetzt, der bereits höchst erfolgreich mit Künstlern wie Melissa Etheridge, Kelly Clarkson, Keith Urban, besagter Sheryl Crow und auch Bon Jovi zusammenarbeitete, allerdings in früheren Zeiten auch schon den ein oder anderen Song zusammen mit Kristyn Osburn komponiert hatte. Die Musiker-Mannschaft hat sich zwar numerisch verringert, wurde aber auf den relevanten Positionen dafür um so qualitativer besetzt (u.a. Dan Dugmore, Tom Bukovac, Jonathan Yudkin und natürlich John Shanks)! Kompositorisch war wie immer Kristyn Osburn alleinig mit diversen Partnern federführend. Diesmal fand sie allerdings mit Sheryl Crow ("Whatever It Takes" und "Healing Side") und Don Schlitz ("In Terms Of Love") zwei echte Hochkaräter an ihrer Seite, deren kreative Inputs auch mit zu den Highlights des durchweg starken Albums zählen. Aber es muß auch konstatiert werden, dass ihre übrigen, bewährten "Spezies", wie u. a. Connie Harrington, Johm Shanks, Tim Nichols oder Jason Deere einmal mehr zum insgesamt sehr ausgeglichenen, auf hohem Niveau liegenden Gesamtergebnis beitrugen. Die erste Single "I’m Taking The Wheel", ein tolles, kraftvolles, dynamisches Banjo-unterlegtes Stück der Marke Keith Urban/Jo Dee Messina, mit klasse Bukovac-E-Gitarren-Solo, hat sich bereits, mit stark steigender Tendenz, in die Billboard-Country-Singles-Charts gemischt. Neben den meisten knackigen, mit viel Pfiff und positiver Energie ausgestatteten, die größten Teils zwischen Mid- und Uptempo variieren, werden diesmal bei "Kickin’ In" und "Burn Down The House" sogar recht rockige Töne angeschlagen, wobei Tom Bukovac sein Können an den E-Saiten einmal mehr eindrucksvoll in Szene setzt. Kassidys Gesang ist charmant, kraftvoll und variabel und wirkt noch einen Tick ausgereifter als beim Vorgänger. Ein prächtiger Beleg dafür ist beispielsweise das wunderbar melodische, melancholische, nur mit Dobro, Steel, Akustikgitarren und dezenten Streicherpassagen eingespielte Abschlusslied "She Gets What I Deserve", das, wie so oft in SHeDAISY-Songs, thematisch einen Beziehungskonflikt reflektiert. Fazit: "Fortuneteller’s Melody" unterstreicht in bester Manier, wie kompetent und gekonnt Mainstream (New)Country-Pop gespielt werden kann! SheDaisy sind ein Parade-Beispiel dafür! Dazu kommt ein nett anzuschauendes Booklet mit allen Texten! Auch ohne Wahrsagerqualitäten: Diese CD wird mit Sicherheit ein Hit! Und sie haben es verdient, denn, wir wiederholen es gern, es ist ihre bis dato stärkste Leistung! Fein gemacht, liebe Osborn-Sisters! Daniel Daus)

Art-Nr.: 3951
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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SheDaisy - knock on the sky [2002]
Die Osborn-Schwestern Kelsi, Kassidy und Kristyn preschten 1999 mit "The whole shebang" mega erfolgreich in die Nashville-Szene. 3 Jahre hat es gadauert, nun liegt mit "Knock on the sky" der von den Fans so lange herbeigesehnte Nachfolger vor. Wo sie seinerzeit aufgehört haben, knüpfen sie jetzt wieder an. Knackiger, sehr am Pop orientierter New Country, wobei das Wort "Country" eigentlich nur durch die Hinzunahme von Instrumenten, wie Fiddle, Mandoline und Steel gerechtfertigt ist, denn die Pop-Elemente sind einfach sehr dominant. Produzent Dann Huff legte noch mehr Wert auf poppige Beats und an diverse Pop-Girlies und Girlgroups angelehnte mehrstimmige Gesangspassagen. Das soll nicht zu negativ klingen, nur darf man eben kein reines Country-Album erwarten. Die Songs sind gut, der Gesang sowieso, das Material ist überwiegend flott oder im Midtempo-Bereich, und auch die langsameren Stücke sind ohne Streicher-Bombast recht knackig in Szene gesetzt. Kristyn Osborn hat alle Songs geschrieben, oder mitkomponiert, eines davon mit Richard Marx, nämlich das sehr melodische "All over you". Neben der ersten Single, dem flotten "Get over yourself", steckt das Album selbstverständlich voller weiterer potentieller Hits, allen voarn die feine Ballade "Rush" und das veilleicht am meisten country klingende Stück, dem countryrockigen, mit einem feinen Drive versehenen "Repent". Nichts für Country-Puristen, doch Freunde schönen weiblichen Gesangs, poppiger Mainstream-New Country-Musik, und die, die sich an "The whole shebang" begeistern konnten, werden auch an SheDaisy's neuem Werk ihren Spaß haben.

Art-Nr.: 1621
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Sheepdogs, The - changing colours [2018]
Schon die Musik ihres letzten Albums "Future nostalgia" bezeichneten wir als ein packendes, modernes Rock'n Roll Revival, was nun uneingeschränkt und mit allem Nachdruck auch für ihr neues Prachtwerk "Changing colours" gilt. "The Sheepdogs make the 1970s rock scene sound like it’s alive and well", ohne dabei auch nur ansatzweise "angestaubt" zu klingen. Nein, diese Band aus dem kleinen kanadischen Städtchen Saskatchewan wirkt mit ihrer Spielfreude, ihren herausragenden musikalischen Fähigkeiten, ihrer Variabilität und ihren erfrischenden Arrangements top aktuell. Großartig! Seit ihrem letzten Album haben die Sheepdogs im übrigen einen äußerst prominenten Neuzugang in ihren Reihen zu verzeichnen, und zwar niemand geringeren, als den schon als "Wunderkind" gefeierten, begnadeten jungen Bluesrock-Gitarristen Jimmy Bowskill, der den ausgestiegenen Rusty Matyas mehr als adäquat ersetzt. Die Einflüsse der Band reichen von solchen Ikonen wie Led Zeppelin, den Small Faces, Creedence Clearwater Revival über The Allman Brotthers Band, Lynyrd Skynyrd und, um mal aktuellere "Helden" zu nennen, Gov't Mule, aber auch von der Steve Miller Band, bis hin zu Gram Parsons und Crosby Stills Nash & Young. Ja, ihrem Energie-geladenen, klassischen Retro-Rocksound haben sie nun, und das bekommt ihnen richtig gut, auch noch ein paar Rootsrock-, Retro-Americana- und Retro-Country-Elemente hinzugefügt. Großen Anteil daran hat Jimmy Bowskill, der neben der Lead-Gitarre (wir hören immer wieder herrliche Twin Gitarren, bedient von Bowskill und Frontmann Ewan Currie), auch eine hervorragend eingefügte Pedal Steel Guitar, Mandoline, Banjo und sogar mal eine Fiddle bedient. Das kommt extrem gut! Ob Songs wie der dynamisch und kernig rockende, mit ordentlich fetten Gitarren eingespielte, angenehm geradeaus rockende Opener "Nobody", das mächtig "alt" und retro klingende, voller dreckiger, kraftvoller Gitarren und satter Leads aus den Lautsprechern preschende, mit einen Hauch von Psychedelia umwehte "I've got a hole where my heart should be", der mit tollen Twin-Riffs und -Leads gespickte, leicht southern angehauchte, erdige Retro Rocker "Saturday night", das mit Pedal Steel, E-Piano und feinsten akustischen Gitarren inszenierte, sehr melodische, viel Americana-Feeling verbreitende, wunderbare "Let it roll", der jammige, mit toller Percussion unterlegte, herrlich groovende Psychedelic-Trip "The big nowhere", das soulige, mit klasse integrierten Bläsern vorgetragene "I ain't cool", das Seventies Country-lastige mit wundervollen Gitarren (auch Pedal Steel) angereicherte, traumhaft lockere, ein prächtiges Gram Parsons-Feeling versprühende, toll ins Ohr gehende "Up in Canada" oder das CSNY-mässige "Run Baby run" - die Sheepdogs machen einen fantastischen Job. Die Band nimmt eine vorzügliche Entwicklung. "Changing colours" ist ein baumstarkes, den Sound der Siebziger packend wiederbelebendes Retro-Teil in vielen musikalischen "Farben", dem man sich kaum entziehen kann. Die Sheepdogs sind eine wirklich tolle Band!

Das komplette Tracklisting:

1. Nobody - 4:30
2. I've Got a Hole Where My Heart Should Be - 3:14
3. Saturday Night - 2:54
4. Let It Roll - 3:42
5. The Big Nowhere - 3:40
6. I Ain't Cool - 3:26
7. You Got to Be a Man - 2:16
8. Cool Down - 2:37
9. Kiss the Brass Ring - 1:50
10. Cherries Jubilee - 2:17
11. I'm Just Waiting for My Time - 4:20
Medley:
12. Born a Restless Man - 1:39
13. The Bailieboro Turnaround - 1:31
14. Up in Canada - 3:47
15. Hms Buffalo - 0:59
16. Esprit Des Corps - 2:33
17. Run Baby Run - 4:23

Art-Nr.: 9598
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Nobody
I've got a hole where my heart should be
Saturday night
Let it roll
I ain't cool
I'm just waiting for my time
Up in Canada
Run Baby run

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Shelley and Bluestone, David - trick bag [2013]
"This is pure six string mojo"! Und wie! David Shelley und seine Band Bluestone sind ein fantastisches, höchst inspiriert und leidenschaftlich aufspielendes Bluesrock-Quintett aus dem Süden Floridas, dessen großartiger, fetter Sound hauptsächlich von dem satten Gitarrenspiel der beiden "Gitarreros" David Shelley und Dave Scott dominiert wird. Stilistisch klar im Retro-Bluesrock verankert, bedient sich die Band zudem jedoch vieler Classic Rock- und vereinzelt sogar Melodic Rock-Strukturen, vor allem aber auch jeder Menge Southern Rock-Trademarks, allein schon bedingt durch ihre Herkunft. Was die Fünf daraus kreieren, ist bärenstark. Ein Sound, der einzig und allein nach David Shelley and Bluestone klingt, wenngleich die Einflüsse und Spuren solcher Kollegen wie etwa Stevie Ray Vaughan, Walter Trout, Joe Bonamassa, The Buddaheads, aber auch nicht so kommerzieller 38 Special, swampiger Doc Holliday und härterer Lynyrd Skynyrd unverkennbar sind. Ja, die Band agiert äusserst kraftvoll. Wie gesagt, die beiden Gitarristen beherrschen im Großen und Ganzen das Geschehen, wobei vor allem Dave Scott, der die meisten Soli spielt, mit seinem fulminanten Spiel heraussticht. Was der Kerl immer wieder für "zackige", quirlige, lichterloh brennende, glühende, dabei aber nie zu "überdrehte" Läufe aus dem Ärmel schüttelt, ist phänomenal. Er und Shelley ergänzen sich prächtig, auch mit den übrigen, exzellenten Musikern. Gerade auch Keyboarder D.A. Young sorgt mit seinen effektiven Orgel-Backgrounds immer wieder für zusätzliches Volumen im Sound. Und die hervorragende Rhythmus-Sektion (Charles Casper - Bass, John Yarling - Drums) ist verantwortlich für den entsprechend, tighten Rhythmus. Dazu ist Frontmann David Shelley ein großartiger Sänger, dessen überaus kräftige Stimme geradezu prädestiniert für diese Art von Musik ist. Das Songmaterial ist von vorn bis hinten ohne jeden Fehl und Tadel. Die Band steckt voller Power und lässt in ihre Songs, trotz einer gewissen Grundhärte, ganz wunderbare Melodien einfliessen. Das passt alles prächtig zusammen. Los geht's mit dem "geilen", sehr straight gespielten "When I was your superman", einem schön krachenden, klassischen, stark southern-beeinflussten, bluesigen American Rocker, der sehr viel Dynamik ausstrahlt. Tierische, fette Riffs, intensiver Power-Gesang von Shelley, ein furios wirbelnder, zündender Gitarrenritt von Scott im Break, ein den Gitarrensound klasse unterstützender Orgel-Hintergrund und eine prächtig hängen bleibende Melodie bestimmen das Geschehen - eben die typischen Charakteristika für die Musik dieser starken "Florida-Gang". Toll groovende, exzellente Percussionklänge (David Shelley) und eine dreckige Blusharp garnieren den abermals sehr melodischen, dennoch kompromisslos erdig rockenden Swamp-/Southern-/Bluesrock-Knaller "Trick bag", das Titelstück. Man spürt sofort diese unbändige Spielfreude der Band. Dave Scott's herrliches, "fleischiges" und quiliges Gitarrensolo offenbart pure Leidenschaft. Genial! Es kocht und brodelt in den Swamp von Florida. David Shelley and Bluestone machen's möglich. Dann die nächste "Killer"-Nummer: "Blackwater River" heisst das Stück, ein wunderbar knackiger, kraftvoller, gleichzeitig aber sehr locker und flüssig rüberkommender, hoch melodischer Rocker, dessen Southern Rock-Wurzeln unverkennbar sind. Die großartigen Gitarrenläufe, die sich genüsslich durch den Song schlängeln, sind schön saftig und hinterlassen in den Ohren des Zuhörers die pure Wonne. Anschliessend kommen die Blues-Roots der Band deutlich durch. "You got a heart of stone" ist ein massiver Shuffle-Bluesrocker vom Allerfeinsten. Toller Groove, exzellenter Gesang! Klasse wieder, wie so oft, die unauffällig, aber sehr effektiv eingesetzte Orgel. Die Gitarrensoli sind brillant. Dave Scott "zwirbelt" sich einen ab, dass es die helle Freude ist. Starke Slide-Fills von David Shelley. Die Band spielt wie aus einem Guß! So geht das bis zum Ende weiter. Ob der brennende, straighte Southern-/Swamp-/Bluesrocker "Birth of the Blues", das wunderbar funkige, jammige "High alert", oder der lockere, dennoch knackige, melodische, lupenreine Southern Rocker "Carolina bound" - David Shelley and Bluestone hinterlassen einen hammerstarken Eindruck. Diese "Mugge" ist eine Klasse für sich. "This top-shelf, soul-powered, retro-inspired, southern-fueled, blues-based guitar rock mojo is the real deal". Packt die Gitarren aus und rockt los, Jungs - das ist der "Stoff", den wir lieben...

Die komplette Tracklist von "Trick bag":

1. When I Was Your Superman - 3:50
2. Trick Bag - 5:23
3. Blackwater River - 4:44
4. You Got a Heart of Stone - 3:43
5. Birth of the Blues - 3:40
6. High Alert - 4:06
7. War Party - 4:22
8. Carolina Bound - 4:16
9. Nothin to Lose - 3:37
10. Fallen Rain - 5:25
11. City of Angels - 4:07

Art-Nr.: 8272
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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When I was your superman
Trick bag
Blackwater River
You got a heart of stone
Birth of the blues
High alert
Carolina bound

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Shelton, Blake - based on a true story ... [2013]
Der Mann "rockt" im Moment die Country-Charts. Das wird auch mit seinem neuen Album, "Based on a true story" nicht anders sein. Modern, knackig, auf der Höhe der Zeit und doch traditionell fundamentiert hören wir 12 neue, erstklassige Songs, die nahezu alle das Potential haben, an die Spitze der Charts zu stürmen. Shelten verdeutlicht einmal mehr, was für ein aussergewöhnlich starker Sänger er ist. Das ist knackiger, genauso powervoller wie phasenweise emotionaler New Country der Güteklasse A. Das hat richtig Qualität! Blake Shelton "at his very best"!

Das komplette Tracklisting:

1. Boys 'Round Here (feat. Pistol Annies & Friends) - 4:48
2. Sure Be Cool If You Did - 3:35
3. Do You Remember - 3:29
4. Small Town Big Time - 3:50
5. Country On The Radio - 3:52
6. My Eyes (feat. Gwen Sebastian) - 3:10
7. Doin' What She Likes - 3:42
8. I Still Got A Finger - 3:38
9. Mine Would Be You - 3:59
10. Lay Low - 3:13
11. Ten Times Crazier - 3:03
12. Granddaddy's Gun - 3:34

Art-Nr.: 8111
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Shelton, Blake - blake shelton's barn & grill [2004]
Dritter Volltreffer des introvertierten "Boy from Oklahoma" mit dem freundlichen Lächeln! Die großen Akteure des Country-/New Country-Genres leben in der Regel neben ihrer persönlichen Ausstrahlung von ihrer Beständigkeit und dem Gespür für die Sehnsüchte ihres Publikums - und das auf hohem Niveau! Da wird bedingungslos professionell an den eigenen Stärken gefeilt und nicht wie wild herumexperimentiert. Gut so! Für eine solche Arbeit ist Blake Shelton ein Musterbeispiel! Wo Kritiker längst den Einbruch erwarten, wird, oft zur Überraschung vieler, eben noch mal eine Schüppe draufgepackt. Und so machen das Team um Shooting-Star Blake Shelton und sein Produzent Bobby Braddock mit dem neuen Album "Blake Shelton's Barn & Grill" konsequent da weiter, wo sie beim Debütwerk angefangen und dessen Nachfolger "The Dreamer" aufgehört haben. Sämtliche mit Bedacht ausgewählte Stücke sind Blake wie auf den Leib geschnitten. Er fühlt sich bei deren Performance spürbar wohl. Moderne und Tradition halten mal wieder perfekt die Balance. Während es auf "The Dreamer" mit "Heavy Liftin’ noch direkt in die Vollen ging, startet er diesmal mit einem fröhlichen Sommersong mit leicht mexikanischem, bzw. karibischem Flair, der locker dahinrauscht, wie ein relaxter Strandspaziergang, wo einem heiße Senoritas mit langen schwarzen Haaren und kühlen Margheritas entgegen lächeln. "Some Beach", so heißt diese Nummer, hat als erste Singleauskoppelung bereits Platz 16 in den Country Billboard Charts erklommen, mit Drang nach oben, und es bedarf keiner prophetischer Eingebungen, dass das Album nicht nur wegen dieses Tracks wohl wieder ein Verkaufsschlager wird. "Nobody But Me" ("The Weight" von The Band oder "Love Of A Woman" von Travis Tritt könnten hier Pate gestanden haben), "Love Gets In The Way" (wunderbare Banjo-Unterlegung), "Goodbye Time" (mit herrlichem Akustik-Piano) und "When Somebody Knows You Well" (nette Akustik-Gitarren, dezent Streicher-unterlegt) sind alles
kraftvolle Balladen, auf denen Blake in seiner unnachahmlichen Art aus sich herausgehen kann. Dabei wirkt seine Stimme frischer und kräftiger denn je. Die Musiker wie Brent Rowan, Shannon Forrest, Gordon Mote, Mike Rojas, Paul Franklin oder Jonathan Yudkin, um nur einige zu nennen, leisten Schwerstarbeit, harmonieren aber famos! Für zusätzlichen Pep sorgen die schwungvollen Stücke wie "Good Old Boy, Bad Old Boyfriend" (der leicht bluesige Country-Rock’N’Roller aus der Feder von Bobby Braddock klingt wie ein Song eines gedopten J. J. Cale) oder "Cotton Pickin’ Time", einn knackiger, traditioneller Country"rock"-Song mit Slide-Gitarren, tollem Fiddle-Solo, klimperndem Piano und kessen Mundorgel-Einlagen..Da wippt jeder Cowboystiefel unweigerlich mit und jede Country-Kneipe wird zum Tollhaus. Apropos Country-Kneipe: Die beiden Abschlussstücke "The Bartender" und "I Drink" sind echte Barroom-Songs, in denen Blake mit hingebungsvollem Gesang für entsprechende Stimmung sorgt. Zudem zeigt das Booklet ein typisches Lokal dieser Art, wo in neonleuchtender Schrift ein Schild mit der Aufschrift "Blake Shelton’s Barn & Grill" hinter der Theke zu sehen ist, entsprechend dem Schriftzug auf dem Frontcover. Ob man ihm eventuell zur Neueröffnung seiner eigenen Kneipe beglückwünschen darf, konnte die Recherche nicht klären, doch zu einem weiteren Spitzen-Album kann und muß man es auf jeden Fall! In diesem Sinne: Prost Blake! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 2861
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Shelton, Blake - bringing back the sunshine [2014]
9. Studioalbum des beliebten New Country-Stars. Der aus Oklahoma stammende Blake Shelton hat sich, wie mittlerweile bekannt, in den Staaten über seine Musik hinaus einen Namen gemacht. So ist er sowohl als Coach der beliebten Casting-Show "The Voice" als auch als Co-Moderator der ACM-Awards (zusammen mit Luke Bryan) in der amerikanischen Medienlandschaft längst eine feste Größe geworden. Nun kehrt er mit "Bringing Back The Sunshine" wieder zu seinem Kerngeschäft zurück und hat dabei eine hohe Hypothek zu tragen. Der mega-erfolgreiche Vorgänger "Based On A True Story..." war bereits sein drittes No.1-Country-Album und ist unglaublicherweise jetzt immer noch in den Top-10 der Charts vertreten. Aber wie so oft in diesem Genre bringen die arrivierten Leute der Szene die besten Resultate, wenn der Druck am Größten erscheint. Und auch Shelton zeigt sich auf dem neuen, zwölf Stücke umfassenden Werk unter der Regie von Scott Hendricks relativ unbeeindruckt von dem ganzen "Tamtam" und ruft eine der bisher stärksten Leistungen seiner musikalischen Karriere ab. Er kehrt dabei so ein wenig zu seinen anfänglichen Roots zurück, als er damals mit seinem Single-Hit "Austin" den Grundstein für seine weitere Entwicklung legte. Der Auftakt-Song und Namensgeber zugleich "Bringing Back The Sunshine" bietet, wie der Titel es schon vermuten lässt, nach einem herrlichen Orgelintro, schließlich cabrio-tauglichen, flockigen Gute-Laune-New Country-Rock. Geht mit seiner tollen Melodie runter wie Öl. Das von einer Banjo-mäßig "blechern" klingenden Gitarre und herrlich eingestreuten Southern E-Gitarren-Riffs geführte, richtig lässig vor sich hin groovende Stück "Neon Light" hat als erste Single bereits Platz 6 der Billboard-Charts erreicht. Blakes typischer, von dezenter Introvertiertheit gekennzeichneter Gesang harmoniert herrlich zu dem Klangbild. Großen Balladenstoff gibt es beim folgenden "Lonely Tonight", bei dem Pistol Annies-Bandkollegin von Ehefrau Miranda Lambert, Ashley Monroe, traumhaft schönen Harmoniegesang beisteuert. Ein äußerst hitverdächtiges Duett. Weitere ruhige Momente gibt es mit dem romantisch anmutenden "A Girl", "I Need My Girl" (typische Powerballade mit kräftigem Refrain) oder dem mit einer wunderbaren Akustikgitarre ummantelten "Just South Of Heaven". Letztgenanntes Lied wirkt ein wenig wie eine Country-Ausgabe von Claptons berühmten "Tears Of Heaven". Sehr atmosphärisch auch der besungene, dem Alkohol geschuldete One-Night-Stand auf "Sangria". Dem modernen Zeitgeist des Genres huldigen dann Stücke wie "Gonna" (wieder mit sehr markanter Gitarrenarbeit, aber auch HipHop-Flair und Crowd-Hamonie-Gesängen), und das cool gebrachte und gespielte (wieder glänzende Gitarrenarbeit von Musikern wie Tom Bukovac, Troy Lancaster, Mike Henderson, Derek Wells oder Bryan Sutton), swampige "Buzzin’" (unter tatkräftiger Mithilfe von Voice-Teilnehmerin Rae Lynn). Freunde des traditionellen Country werden mit der pathosgeladenen Hommage an das Genre bei dem "Good Country Song" bestens versorgt. Hier drücken Aubrey Haynie mit aufheulender Fiddle und Russ Pahl mit wimmernder Pedal Steel sowie Blake samt belegter Stimme mächtig auf das Gefühlsinnenleben des Zuhörers. Diese Nummer hat wirklich, dem Titel getreu, alle Zutaten, die man mit solch einem Stück assoziiert. Der Rausschmeißer "Just Gettin’ Started" , eine zünftige, flott abgehende Countryrock-Uptempo-Nummer (klasse Bariton-E-Gitarren-Solo), beendet ein durchweg abwechslungsreich und kurzweilig gestaltetes Album, das wie im Fluge vergeht. Dazu gibt es ein sehr schön bebildertes Cover-Artwork (mit z. T. toll fotografierten, vom Verfall gekennzeichneten Gebäuden) mit allen Texten und Infos. Blake Shelton lässt mit "Bringing Back The Sunshine" noch mal ein wenig musikalischen Sonnenschein in den sich gerade dem Ende entgegen neigenden Country-Sommer strömen. Eine sehr starke Leistung, die mit Sicherheit wieder den einen oder anderen Hit abwerfen wird. Toll gemacht Mr. Shelton! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Bringing Back The Sunshine - 4:02
2. Neon Light - 3:41
3. Lonely Tonight (feat. Ashley Monroe) - 3:38
4. Gonna - 3:02
5. A Girl - 3:35
6. Sangria - 3:53
7. Buzzin' (feat. RaeLynn) - 3:45
8. Just South Of Heaven - 4:10
9. I Need My Girl - 3:32
10. Good Country Song - 3:37
11. Anyone Else - 4:21
12. Just Gettin' Started - 3:27

Art-Nr.: 8673
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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