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Shepherd, Kenny Wayne - the place you're in [2004]
Er hat sich für sein neues Album ziemlich lange Zeit gelassen (7 Jahre), der Vorreiter der jungen US-Bluesrock-Geeneration, der es, vor allen Dingen durch sein unglaublich versiertes Gitarrenspiel geschafft hat, den Bluesrock einer ganz neuen Hörerschaft zugänglich zu machen. Mit "The place you're in" nun ändern sich ein paar Dinge grundlegend, was für den ein oder anderen möglicherweise zu einer kontroversen Betrachtung führt, doch eines steht dennoch fest: es ist trotz allem ein gutes Album geworden! Die erste markante Änderung bezieht sich auf den Gesang! Kenny Wayne Shepherd hat neben seinen erneut außer Frage stehenden Gitarrenkünsten, erstmals selbst, bis auf 3 Stücke (ein Instrumental und zweimal darf der bisherige Sänger Noah Hunt ran) die Lead Vocals übernommen. Das klappt recht ordentlich, wenngleich seine gesanglichen Leistungen (erinnert zuweilen ein wenig an das Timbre eines Lenny Kravitz) nicht an die seines Gitarrenspiels heranreichen. Doch das konnte man wohl auch nicht erwarten. Der frühere Sänger Noah Hunt, der, wie bereits erwähnt, noch bei zwei Tracks seinen alten Job verrichten darf, war um Längen besser. Das zweite, was auffällt ist die deutlich stärkere Orientierung in die Rockrichtung. Die bluesigen Elemente sind zwar durch die kräftigen Riffs und den Sound der Lead-Gitarre immer noch vorhanden, doch sie rücken weiter in den Hintergrund denn je. Trotzdem haben wir es hier mit einem richtig satten, von powernden Riffs dominierten, voller feuriger, fetter Gitarrenläufe steckenden, bluesigen Rockalbum zu tun, das gut groovt. Die Musiker sind klasse und Kenny beweist in jedem Stück mit kurzen, kochenden Soli, wie man eine fette Bluesrock-Gitarre zu spielen hat. Eine gewisse "Radiotauglichkeit" und Melodik wirkt sich dabei durchaus positiv aus, zumal die rockige Energie und ein ordentlicher Druck immer vorhanden sind., auch bei der ein oder anderen Ballade. Zu den Höhepunkten zählen der satte, krachende, riffige Bluesrocker "Alive" mit seinem gewaltig dampfenden, sehr versierten Gitarrensolo, der drückende, wunderbar groovende, von muskulösen Gitarren eingerahmte, bluesige Rocker "Be mine", der mit leichten "Modern Rock"-Elementen garnierte Riff-Rocker "Spank" (Gast: Kid Rock!), die feine, lockere, mit schöner Percussion und lässigen Gitarrenspielereien getränkte, melodische Midtempo-Nummer "Let go", der schnelle, fast ein wenig punkige, mit einem fetten Gitarrensolo gewürzte, permanent unter Starkstrom stehende Boogie-Rocker "Ain't selling out", die herrliche, von einem gewissen Seventies "Bad Company"-Classic Rock-Flair umhüllte, melodische Ballade "Believe" (eines der beiden Stücke mit Noah Hunt als Sänger), und das kochende, voller klassischer Seventies Heavy-Riffs steckende Instrumental "A little bit more", bei dem Kenny an den 6 Saiten nochmals alle Register zieht! Okay, hätte Noah Hunt auf allen Tracks gesungen, wäre das sicher besser rübergekommen, doch man solte Kenny's Gesang durchaus eine Chance geben. So schlecht ist er nun auch wieder nicht. Und ansonsten ist es einfach ein klasse, fett rockendes Album, das Spaß macht!

Art-Nr.: 2811
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Shepherd, Kenny Wayne - the traveler [2019]
Die Kenny Wayne Shepherd Band mit einer erneuten Meisterleistung! Das einstige Gitarren-Wunderkind des Blues und Bluesrocks, Kenny Wayne Shepherd, ist mit seinen nunmehr 41 Jahren längst ein "alter" Haudegen der modernen Bluesrock-Szene. Mit seiner Gabe, alte Blues-Traditionen in der Gegenwart zu etablieren, sie zu entstauben und zu modernisieren, und sie damit auch der jungen Generation zugänglich zu machen, aber auch mit seinen innovativen, herausragenden Gitarrenkünsten, ist er mittlerweile selbst zu einer der größten Einflußgeber und Präger des jungen Bluesrock-Genres geworden. "The Traveler" ist ein exzellenter Beleg dafür. Ein echte Synthese zwischen Blues und Rock, auch mal ein wenig rootsig, fast Americana-mäßig, dann wieder straight und geradeaus, mit viel Power rockend, aber auch sehr dem "echten" Blues verbunden. Das Songmaterial (famos auch die beiden fantastisch interpretierten Coverversionen von Neil Young's alter Buffalo Springfield-Nummer "Mr. Soul" und Joe Walsh's "Turn to stone") ist ohne jeden Makel. Tolle Gitarrenritte, sehr starker Gesang, sowohl von seinem etablierten Sänger Noah Hunt, als auch von ihm selbst, wunderbare Melodien, viel Energie, aber auch viel Gefühl und Spirit ergänzen sich meisterlich. Es passt alles perfekt zusammen. Kenny Wayne Shepherd und seine Band "at their very best"!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

The Kenny Wayne Shepherd Band released Lay It On Down in 2017, which was voted Blues Rock Review’s top album of the year. Two years later, Kenny and the gang are back with The Traveler and they aren’t slowing down. Joined by Noah Hunt (vocals), Chris Layton (drums), Kevin McCormick (bass), and Jimmy McGorman and Joe Krown (keys), The Traveler is another top notch album from start to finish.
The upbeat “Woman Like You” opens up the album with Noah Hunt on lead vocals and features a horn section setting the tone. “Long Time Running” follows and the song “is someone expressing what it’s like to lead a complicated existence,” says Shepherd, and includes some scorching lead from Kenny. “I Want You” is a song filled with swagger and “Tailwind” goes in more of a southern rock direction with a bit of a county vibe.
“Gravity” was released as a single and has Kenny back on vocals and is about a complicated relationship with a lover. Kenny is really coming into his own as a vocalist and has credited Stephen Stills of The Rides for encouraging him to sing more. Those vocals are also showcased on “Better With Time.” Kenny and Noah trade off vocals on “We All Alright” while Shepherd is back on lead vocals for “Take It On Home,” a radio friendly song with southern rock flare.
The album features two covers. Noah handles vocals for Buffalo Springfield’s “Mr. Soul,” which again, features a horn section and Joe Walsh’s “Turn To Stone,” which closes the album out. “Turn To Stone” is the track where Kenny really stretches his wings on the guitar.
The Traveler is an all-killer no-filler album. It features all sorts of influences, but everything is done well. The Traveler has blues elements, but is a very song-oriented album. We all know Shepherd can shred, but the guitar is always serving the song. When listening to The Traveler it’s easy to tell Kenny and the Band weren’t trying to fit into any particular box, just make a great record and that’s what they’ve accomplished. The Traveler is another can’t miss album from the Kenny Wayne Shepherd Band. (Pete Francis / Blues Rock Review)

Das komplette Tracklisting:

1. Woman Like You - 4:19
2. Long Time Running - 4:10
3. I Want You - 6:27
4. Tailwind - 4:00
5. Gravity - 3:42
6. We All Alright - 5:28
7. Take It On Home - 4:33
8. Mr. Soul - 3:44
9. Better With Time - 3:53
10. Turn To Stone - 5:44

Art-Nr.: 9826
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Shiflett, Chris - hard lessons [2019]
Fetter Gitarren-Rock meets Country! Wenn's einer kann, dann er! Chris Shifflet, etatmäßiger Gitarrist der Foo Fighters, fröhnt mit seinem neuen Soloalbum "Hard lessons" einmal mehr seiner "nebenberuflichen", ausgeprägten Liebe zum "Country". Und wie! Das Album ist ein absoluter "Kracher", sowohl im Sinne von "saustark", als auch im Sinne von "kraftvoll". 11 baumstarke Songs, die überwiegend satt und fett rocken, vollgepackt mit saftigen, mächtigen Gitarrenriffs, die aber auch eine deutliche, absolut authentische und "echte" Countryströmung haben. Das funktioniert fantastisch. Herrlich, wie er krachenden Rock und Country (Honky Tonk) verbindet, eingebunden in wunderschön arrangierte Songs mit prächtig ins Ohr gehenden Melodien. Produziert hat der aktuelle "Genre-Guru" Dave Cobb (u.a. Sturgill Simpson, Shooter Jennings, Colter Wall, Jason Isbell, Chris Stapleton, Rival Sons), und zwar punktgenau und exzellent. Das Album wurde im RCA Studio A in Nashville aufgenommen, mit Shiflett an der E-Gitarre (der Bursche ist ein gnadenlos starker Gitarrist) und Cobb an der Akustik-Gitarre, sowie einem All Star-Cast von Studiomusikern wie Chris Powell (Brent Cobb, Jamey Johnson) an den Drums, Brian Allen (Jason Isbell, Jamey Johnson) am Bass, Michael Webb (Ashley Monroe, Eli Young Band) an den Keyboards und dem Größten aller Nashville-Steeler, Paul Franklin, an der Pedal Steel Guitar. Kristen Rogers (Anderson East, Lori McKenna) steuert zudem Harmoniegesant bei. Gerade Paul Franklin ergöänzt sich immer wieder mit Shiflett im Zusammenspiel aus herrlichen E-Gitarren- und Pedal Steel-Läufen. Einfach grandios! Das Werk ist ein absoluter CountryROCK-Genuß - am besten schön laut!

Ein paar Soundfiles folgen in Kürze!

Das komplette Tracklisting:

1. Liar's Word - 2:55
2. This Ol' World - 4:12
3. Welcome to Your First Heartache - 3:06
4. The Hardest Lessons - 2:58
5. The One You Go Home To - 3:14
6. Fool's Gold - 3:11
7. I Thought You'd Never Leave - 2:07
8. Weak Heart - 2:54
9. Marfa on My Mind - 2:55
10. Leaving Again - 2:30
11. The Hardest Lessons (Reprise) - 2:05

Art-Nr.: 9838
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Shotgun Rider - palo duro [2018]
Shotgun Rider sind ein großartiges, texanisches Duo (Logan Samford - lead vocals und Anthony Enriquez - acoustic & electric guitar), aufgewachsen nahe der großen Weiten des Palo Duro Canyon im Castro County zwischen Amarillo und Lubbock. Genau diese schier unendlichen Weiten der epischen Landschaften ihrer Heimat repräsentieren sie vorzüglich in ihrem so herrlich frischen, hoch melodischen, voller wunderbarem Twang steckenden, "guitar-fueled" Red Dirt Country, New Country und Countryrock, der sich mit seiner Eingängigkeit schnell in den Ohren seiner Zuhörer festsetzt. Nach eigener Aussage beschreiben sie ihren Sound als beeinflusst von den Klängen des Südens, den Country Hits, die sie während ihrer Jugend im Radio hlörten, den Gospel Songs, die Logan einst im Kirchenchor sang, sowie dem traditionellen Country eines George Strait und den "hook driven, hard hitting anthems" der Kings of Leon - so differenziert sich das auch anhören mag. Nach unserer Meinung kommen sie zudem den Klängen der Eli Young Band recht nahe. Gebündelt wird das alles in dieser so überaus gefälligen, dynamischen Red Dirt Country(rock)-Musik, die ihnen längst rund um ihre Heimat eine große Fanbase geschaffen hat. Tracks, wie der ordentlich nach vorn gehende Red Dirt Countryfeger "Me and a memory", das von einer feinen, akustischen Lead Gitarre und großartiger Pedal Steel geführte "Nothing at all", das erfrischende, sehr dynamische "Texas rain", oder das finale, balladeske, wunderbar entspannte "The night don't love you" stehen beispielhaft für ein von vorn bis hinten sehr ausgewogenes und überaus angenehm zu hörendes, großartiges Album. Eignet sich bestens für eine sonnendurchflutete Cabriofahrt entlang der endlosen Highways des Lone Star States. Klasse!

Das komplette Tracklisting:

1. Me and a Memory - 3:32
2. Steady as She Goes - 4:03
3. Bottom of This Crown - 3:25
4. I'm Not Alright - 3:21
5. Nothin' at All - 3:20
6. Lucky Him - 4:23
7. Texas Rain - 3:20
8. Time Don't Turn - 3:02
9. Lovin' up on You - 3:10
10. The Night Don't Love You - 4:37

Art-Nr.: 9629
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Me and a memory
Steady as she goes
Nothin' at all
Lucky him
Texas rain
Lovin' up on you
The night don't love you

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Shurman - jubilee [2005]
Sie bekommen in den USA bereits eine Mega-Presse, haben sich durch ihr exzessives Touring in den letzte 2 Jahren (über 400 Gigs!), unter anderem als Opening Act für die Jayhawks, Drive-By Truckers, Cross Canadian Ragweed, Blues Traveler und zuletzt die Los Lonely Boys schon eine riesige Fanschar erspielt, genießen höchstes Ansehen unter den Musikerkollegen ("very good, reminds me of old pre-Heartbreakers stuff we used to play back in Florida", sagt beispielsweise Tom Petty's Gitarrist Mike Campbell), ... - die Rede ist von dem in Los Angeles beheimateten, großartigen, neuen Rootsrock-Qurtett Shurman! Nach einigen EPs legen sie mit "Jubilee" nun ihr "full length"-Debut vor und erfüllen damit die in sie hochgesteckten Erwartungen über alle Maßen! Ein fantastisches Album, das uns von vorn bis hinten vollends überzeugt! "Man kann die Musik von Shurman als Countryrock, Rock'n Roll, Cowpunk, Alternate Country oder Americana bezeichnen, doch nichts davon trifft den Sound der Band wirklich", kann man auf ihrer Website nachlesen. Was damit gesagt werden soll, ist, daß die Band durchaus genau diese vorgenannten musikalischen Elemente in ihrem Sound vereint, diese Kombination dann aber, nachdem man noch eine gute Portion Heartland Rock, Westcoast -Flair und Gitarren Rootsrock hinzu addiert hat, ausschließlich nach Shurman klingt, und nach nichts anderem. Die Jungs haben ihre eigene musikalische Mischung und Identität längst gefunden. Möchte man dennoch einen Vergleich zu Kollegen ziehen, so könnte man ihre Musik vielleicht am ehesten an der Schnittstelle Tom Petty / Son Volt / Jayhawks / Wallflowers / Counting Crows, insgesamt mit ein bißchen mehr Retro-Countryrock-Feeling, ansiedeln. Shurman sind in beeindruckender Manier jederzeit in der Lage eine schön knackig rockende, rootsige Basis, die immer die nötige Portion "grit" aufweist, mit ganz wunderbaren, herrlichen Melodien zu vereinen, die sich auf Grund ihrer eingängigen Struktur tief in den Gehörgängen einnistet und nicht mehr entweichen will. Große Klasse! Wir erleben einen tollen, kompakten, vollmundigen Bandsound, vorwiegend arrangiert aus sehr transparenten Gitarren, dabei immer wieder gespickt mit großartigen, satten und erdig würzigen Soli des hervorragenden Gitarristen Jason Moore. Aufgelockert wird das Ganz dann ab und zu durch klug und sehr angenehm eingsetzte Zusatzinstrumente einiger musikalischer Gäste, wie u.a. Skip Edwards (Orgel), Doug Pettibone (Pedal Steel), Dusty Wakeman (Baritone Gitarre), P.H.Naffah (Congas), usw.! Kopf und zentrale Figur von Shurman ist Sänger und Rhythmusgitarrist Aaron Beavers, gleichzeitig Autor sämtlicher Songs und Produzent des Albums, dessen charismatische, sehr angenehme, für diese Art von Musik geradezu prädestinierte Stimme irgendwo zwischen Adam Duritz und Jay Farrar angesiedelt zu sein scheint. Die meisten Tracks fließen sehr dynamisch, schön knackig, aber auch flockig aus den Lautsprechern, ohne dabei nicht auch mal eine wundervolle Americana-/Countryrock-Ballade, wie z.B. das traumhafte, von einer großartigen Melodie geprägte, mit unaufdringlichen, frischen E-Gitarren und einer wimmernden Steelguitar instrumentierte, voller Gram Parsons-Flair steckende Titelstück "Jubilee", oder einen kantigen, fast ein wenig cowpunkmäßigen Rocker, wie den gut abgehenden, mit glühenden E-Gitarren-Soli ausgestatteten "Live Favorite" (gut nachvollziehbar, daß hier live ordentlich die Post abgeht) "I got u babe, pt 3", einzustreuen. In seiner Gesamtheit wirkt das alles in sich dann wieder ungemein geschlossen. Los geht es mit dem klasse, sehr kraftvollen, von einem leichten "Modern-Appeal" durchzogenen Gitarren-Rootsrocker "Drownin'", gefolgt von dem grandiosen, herrlich flotten, frischen, dennoch schön rootsigen (Alternate)Countryrocker "Red eyes", dessen herrliche Melodie und lässige Dynamik einen wunderbar in Schwung bringen. Tolle, lockere E-Gitarren Begleitung mit kernigem Solo! Der Rhythmus erinnert mit seinem dezenten Rockabilly-Feeling gar ein wenig an eine erdigere Ausgabe der Mavericks. Toll auch der staubig trockene, melodische Midtempo-Rootsrocker "Impossibilities" mit seinen schönen E-Gitarren-Rhythmen und den kratzigen Lead-Gitarren, die bärenstarke, durchaus als autobiographisch zu betrachtende, Hommage an, wie es der Titel "Petty song" schon sagt, Tom Petty (knackiger, rauer, aber ungemein melodischer Midwestern-/California-Rootsrock mit tollen E-Gitarren und klasse Harp), der flotte, wie Öl runter gehende rootsige Americana-/Alternate Country-Rocker "So happy", das riffige, honky-tonkige "Tonight I'm drinking", bis hin zu dem fantastischen, groovigen, von toller Percussion und dreckigen Gitarren dominierten, trockenen, das Album in prächtiger Manier abschließenden Rootsrocker "2 a.m."! "Jubilee" gibt wirklich Anlaß zum Jubeln! Ein tolles Debut! Shurman sind auf dem besten Weg sich fest in der ersten Liga des Rootsrocks zu etablieren. Für uns haben sie das schon geschafft! Gratulation!

Art-Nr.: 3222
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Red eyes
Petty song
So happy
Jubilee
2 a.m.

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Silver Travis Band - traveler [2019]
"The South has done it again"! Sicher ein klischeebehaftetes Zitat, aber manchmal passt es einfach zu einhundert Prozent. So zum Beispiel bei der exzellenten Silver Travis Band aus Spartanburg im U.S.-Bundesstaat South Carolina, ja, genau, jenem Ort aus dem auch die legendäre The Marshall Tucker Band stammt. Die Silver Travis Band legt mit dem baumstarken "Traveler", im übrigen produziert von dem ehemaligen Marshall Tucker-Bassist Tim Lawter, rund 10 Jahre nach "Take the high road" (damals nannten sie sich einfach nur Silver Travis) nun endlich ihr drittes Album vor - ein richtiges Southern Rock-Prachtwerk! Das die "Tucker-Boys", neben vielen anderen Genre-Größen, zu den bedeutendsten Einflüssen der Band zählen, ergibt sich bei der Herkunft, und dem musikalischen Terrain, dem sie sich verschrieben haben, geradezu zwangsläufig. Das Quintett (2 Gitarren, Keyboards, Bass, Drums), alles vorzügliche Musiker, vier davon auch hervorragende Sänger, spielt puren, variablen, lupenreinen Southern Rock, teils auch mit schönen Jam-Neigungen. Alles ist vollgepackt mit "great guitars, twin leads, soaring keyboards, harmony vocals and an ultra-tight rhythm section", und angerührt aus vielen "Zutaten und Gewürzen" der goldenen Southern Rock-Generation um die schon genannte MTB, The Allman Brothers Band, The Charlie Daniels Band, Lynyrd Skynyrd, The Outlaws, der Henry Paul Band, u.s.w., aus denen dann aber der ganz eigene, einerseits schnell vertraut wirkende, andererseits schön frische, individuelle "Silver Travis"-Sound entsteht. Dabei agiert die Band auf einem beachtlich hohen Niveau. Hier und da scheint man ein Toy Caldwell- oder Tommy Crain-Gitarrenlick zu hören, dann eine bluesige Stevie Ray Vaughan-Note, tolle Allmans-like Twin- und Double-Leads, jede Menge energiegeladene Gitarrensoli (Lead Gitarrist Randall Calvert spielt groß auf) - alles mündend in großer, erfrischender Spielfreude und der totalen Identifizierung mit ihrer Musik. Authentischer kann Southern Rock nicht sein! Das Album startet mit dem mächtigen, gleich eine "schwere" Southern Rock-Power freisetzenden "Spirits in the hills", das ein wenig wie aus einer lange verschollenen, durchaus jammigen Session goldener Lynyrd Skynyrd-/Charlie Daniels Band-Tage zu klingen scheint. Rockt richtig fett! Was für ein toller Groove! Klasse Gesang, kernige Gitarren, klimperndes Piano, ein schönes Orgel- und fulminantes Gitarrensolo. Auch die Melodie ist stark. Ein Southern Rock-Pfund nach Maß zum Auftakt! Mit viel Allmans-Spirit und in etwa auf der Linie der neuen Allman Betts Band, dazu gekoppelt mit einem Hauch Marshall Tucker, kommt das bärenstarke, mit tollen Twin-Leads, schönen Harmoniegesängen und prächtigen E-Gitarrenläufen (herrliche Soli) versehene, überaus melodische "Sweet Carolina". Steckt voller Kraft, wirkt anderseits aber auch schön locker. Ein typischer, hinreißender Carolina Southen Rocker der Extraklasse. Ein Hauch von Achtziger Arena Rock-Flair (entsprechende Keyboards in Verbindung mit schönen Twin-Leads) weht durch das hoch melodische "Stop running", wonach die Band mit dem powernden, treibenden, ordentlich Dampf produzierenden "You lie" abermals einen Southern Rocker par excellence vom Stapel lässt. Schöner Orgel-Untergrund, satte Gitarrenriffs und wieder ein großer Auftritt der beiden Gitarristen, die zunächst einzeln und dann im wunderbaren Twin Lead-Modus überzeugen. Zusätzlich aufgewertet mit einer "heißen" Bläser-Section rockt das funkige, bluesige, leicht jammige, kraftvolle "Waitin on my ride", wie auch das starke "Lesson learned", das einmal mehr mit einem ausgedehnten, glühenden Gitarrensolo punktet. Mit dem balladesken, dennoch mit viel Power dargebotenen, fantastischen "Chain gang" bieten die Jungs dann nichmal alles auf, was das Southern Rock-Herz begehrt: Ein fulminantes, fast schon episch zwirbelndes E-Gitarren-Intro, zündende Riffs, begleitet von kernigen, tollen Lead Gitarrenlinien, die im weiteren Verlauf in feinste Twin-Leads münden, eine wunderbare Orgel-Untermalung, viele Soli, starker Gesang und eine klasse Melodie. Einfach "geil"! Es ist nur sehr schwer vorstellbar, dass diese so großartige Band ein weitestgehend unbeachtetes Nischendasein fristet, denn sie spielt absolut in der ersten Liga - und zwar ganz vorn mit dabei. Die Wege ins Rampenlicht der Rockmusik sind manchmal unergründlich. Wie dem auch sei, in der aktuellen Welt des klassischen Southern Rocks setzt die Silver Travis Band mit ihrem famosen Album "Traveler" ein fettes Ausrufezeichen. Absolut top! "This is the real good stuff"!

Das komplette Tracklisting:

1. Spirits in the Hills - 4:38
2. Sweet Carolina - 4:19
3. Stop Running - 4:33
4. Can't Stand the Rain - 4:30
5. You Lie - 4:10
6. Waitin on My Ride - 3:20
7. Lesson Learned - 3:49
8. Long Gone - 3:35
9. Baby Blue - 3:47
10. Chain Gang - 4:33
11. Love Fades Away - 3:57

Art-Nr.: 10017
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Spirits in the hills
Sweet Carolina
Stop running
You lie
Waitin on my ride
Lesson learned
Chain gang

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Silvertide - show & tell [2004]
Eine wahre Wonne, eine solch junge Band mit einer dermaßen starken, mächtig dampfenden Retro-Mucke zu hören! Klassischer Riff-Rock ist nicht unterzukriegen, solange sich solch hochtalentierte "Rotzlöffel", wie dieses bärenstarke Quintett aus Philadelphia/PA einer Musik hingeben, deren Wurzeln in Zeiten liegen, als sie noch nicht mal "geplant", geschweige denn geboren waren. Dennoch agieren "Silvertride" (die Burschen sind gerade mal Anfang 20) bereits außerordentlich professionell, musikalisch sehr kompetent und ausgereift, und beackern voller jugendlichem, wildem Charme, roh, rau, laut, dreckig, herrlich rotzig und unbekümmert, mit viel Power die Schnittstellen solcher Bands wie Black Crowes, Aerosmith, Van Halen, Sammy Hagar, Pat Travers, Faces und Led Zeppelin - alles eingepackt in einem beeindruckenden, versierten, klassischen Retro-Riff-Gewitter! Zuweilen sind soagr dezente Southernrock-Einflüsse nicht zu leugnen. Hier werden die Gitarrenbretter mächtig bearbeitet! Ihr "bluesy, gritty" Sound ist fei von modernen Alternate Rock-Einflüssen und orientiert sich ausschließlich an klassischen 70iger "riff-driven" Klängen. Hier geht's immer straight nach vorne (wir hören lediglich zwei Balladen, aber auch die sind schön dreckig) und ordentlich zur Sache! Zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug und ein ausgezeichneter, scheinbar deutlich von Chris Robinson, Steven Tyler, Sammy Hagar und auch Robert Plant beeinflußter Sänger zeigen so manch altem Hasen, wo's lang geht! Walt Lefty's Stimme ist sehr intensiv und klingt, ähnlich wie bei Joe Bonamassa und Konsorten, deutlich älter, als der Bursche ist. Die Riffs rocken krachend und "dirty", der Bass treibt pumpend nach vorne, der Drummer bearbeitet sein Schlagwerk mit viel Biß, und alles hat ordentlich Druck! Trotz des kochenden, rauen und dynamisch rockenden Sounds, stecken alle Tracks voller gelungener Strukturen und überzeugen mit einer hervorragenden Melodik! Hin und wieder klingen sie auch mal wie eine deutlich härtere, dreckigere und verschärfte Ausgabe von Sister Hazel! Trotz des kompakten Bandsounds hören wir immer wieder wie kurze Orkane hereinbrechende, explodierende, fett kochende Gitarrensoli, bei denen Lead-Gitarrist Nick Perri die 6 Saiten ordentlich traktiert. Hat gut Feuer! Voller Power und Würze, mit krachenden Drums, kratzigen, rasanten, dreckigen Riffs und mit viel Elan legen sie los. Stürmische Gitarren, intensiver Gesang und eine klasse Melodie prägen den rohen, großartig arrangierten, kernigen Retro-Riff-Rocker "Ain't comin' home", der wie eine Synthese aus den Black Crowes und Aerosmith aus den Boxen bläst. Sofort drängen sich einem Gedanken wie "wow, was für eine "geile" Truppe... - wenn das so witer geht, mein lieber Mann, dann wird's 'ne morz Scheibe" auf - und Leute, es geht so weiter! Die Jungs halten das Niveau ohne Ausfälle bis zum Ende durch! So zum Beispiel bei dem an Bad Company, Free und wieder an die Black Crowes erinnernden, rotzigen, trockenen "Devil's daughter", inklusive tollem Gitarrensolo mit Twin-Sounds und quirligen, elektrisierenden, satten Läufen. Treibender Bass, wuchtige Drums und mächtig dampfende Riffs bestimmen das drückende, bärenstarke "S.F.C."! Die brodelnden Gitarren erzeugen ein deftiges Getöse, doch die Melodie bleibt niemals auf der Strecke. Genauso wie bei dem herrlichen, erdigen, satten, aber gut ins Ohr gehenden "California rain"! Wie eine dynamische, rasante Bluesrock-Ausgabe von Led Zeppelin, garniert mit leichten Southernrock-Einflüssen, fegen sie bei der abgehenden Hammer-Nummer "Mary Jayne" los, wieder mit glühenden Gitarrenläufen und intensivem Gesang! Herrlich retro! Etwas Erholung bringt die sehr melodische, aber immer noch knackige Ballade "Heartstrong", ehe es bei "To see where I hide" wieder gewaltig kocht! Eine durch und durch furiose, bärenstarke CD, die einfach nur Laune macht! Hier geht's nur um eins: Abrocken! Das wird die Luftgitarren-Freaks genauso begeistern, wie die Riff-Trocken-Rocker! Erstklassiger, direkter, druckvoller, kochender, straighter Classic Retro-Gitarren-Rock voller Feuer! Dreckig, rau, hart und sehr lebendig!

Art-Nr.: 2799
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Devil's daughter
SFC
California rain
Mary Jayne

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Simpson, Jessica - do you know [2008]
Jessica Simpson, die in den USA im Verlauf des vergangenen Jahrzehnts als Pop-Sängerin,Teenage act, Dance Pop-Interpretin, Reality TV-Darstellerin zu einem überaus medienträchtigen Star aufstieg, entdeckt ihre Liebe zur Countrymusic! "Do you know" ist ihr erstes Countryalbum - und überraschenderweise ein durchaus ordentliches. Produziert von John Shanks, singt sie sich durch einen Reigen frischer Country-Pop-Songs, mal knackig und sehr flott, mal im melodischen Midtempo, wie auch hin und wieder mal eine Ballade, die allesamt exakt die Schiene einer Carrie Underwood, oder auch einer poppigen Faith Hill treffen. Das gelingt ihr richtig gut, denn zum einen kann sie auf schönes, unberschwertes Songmaterial zurückgreifen, und singen kann sie mit ihrer kraftvollen, klaren Stimme sowieso hervorragend. Übrigens: Das Titelstück des Albums hat niemand geringeres als die große Dolly Parton geschrieben, die zudem als Zweitstimme neben Jessica mitsingt. Wenn das mal nicht ein Riesen-Kompliment für die Musik der in Dallas geborene Texanerin ist...

Die Songliste:

1 Come on Over - 2:51   
2 Remember That - 3:43   
3 Pray out Loud - 3:44   
4 You're My Sunday - 4:39   
5 Sipping on History - 4:13   
6 Still Beautiful - 3:43   
7 Still Don't Stop Me - 3:26   
8 When I Loved You Like That - 4:05   
9 Might as Well Be Making Love - 3:51   
10 Man Enough - 4:19   
11 Do You Know - 5:04 (mit Dolly Parton)

Art-Nr.: 5970
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Singletary, Daryle - that's why i sing this way [2002]
Einmal mehr beweist Daryle Singletary auf seinem neuen Album, was für ein fantastischer Country-Sänger er ist. "That's why I sing this way" ist eine grandiose Hommage an Singletary's Vorbilder, dessen Lieder er hier covert. Lediglich das Titelstück ist ein von Max D. Barnes für ihn neu geschriebenes Lied. Singletary ist ein Traditionalist durch und durch. Er läßt sich in keine Schublade pressen und geht unbeirrt seinen Weg. Er spielt die Countrymusik, die er liebt, mit ganzem Herzen. Modische Nashville-Strömngen lassen ihn kalt. So ist sein neues Album ein absolutes Fest für Traditionalisten auf allerhöchstem Niveau. Da werden Erinnerungen an alte Zeiten wach, wenn er Lefty Frizell's legendäres "Long black veil" anstimmt, oder Buck Owens' "Love's gonna live here again" (Mit Dwight Yoakam's Backgraund Gesang), oder den fast vergessenen 68iger Hit von John Wesley Ryles "Kay". Dann hören wir seine Versionen von Keith Whitley's/Lefty Frizell's "I never go around mirrors", George Jones' "Walk through this world with me", Merle Haggard's "Make up and faded blue jeans", Conway Twitty's "I'd love to lay you down" oder seine beherzte Version von "Dim lights, thick smoke and loud loud music"! Weitere Gäste neben Dwight Yoakam sind George Jones, Johnny Paycheck, Merle Haggard und Rhonda Vincent. Was immer er auch singt, welches Stück seiner Helden er auch covert, es gelingt ihm einfach großartig! Er spielt diese Stücke nicht einfach herunter, sondern man merkt ihm seine Liebe zu dieser Musik bei jedem Ton an. Er haucht diesen Klassikern nochmal frisches Leben ein und macht sie noch unvergeßlicher, als sie schon sind. "That's why I sing this way" - ja, liebe Countryfreunde, das sind die Lieder, in denen begründet ist, warum Daryle Singletary auf diese Art und Weise singt, warum er diese Countrymusic macht. Ein wunderbares Album! Eigentlich hätte er den gleichen Erfolg und die gleiche Anerkennung verdient, wie Alan Jackson, denn dem steht er in nichts nach. Traditionelle, pure Countrymusic allererster Sahne!

Art-Nr.: 1626
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Sir Douglas Quintet - live from austin tx ~ dvd [2006]
Die Reihe der großartigen "Austin City Limits"-Veröffentlichungen auf DVD geht weiter! Nach und nach kommen über das amerikanische "New West"-Label in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden - und zwar als DVD, dazu teilweise parallel auch als CD! Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals gehörtes und gesehenes Material! Was für eine großartige "Chicano-influenced Tex-Mex Rock'n Roll-Party" vor über 25 Jahren, genauer gesagt am 21. Januar 1981, in den "KLRU-TV"-Studios von Austin statt fand, wird seiner inzwischen erlangten historischen Bedeutung sicher erst heute gerecht. Der legendäre Doug Sahm hat sein Sir Douglas Quintet mit den Original-Mitgliedern Augie Meyers (sein einzigartiger Orgel-Sound ist unvergessen) und Johnny Perez wieder zusammengetrommelt (mit dabei ebenso Alvin Crow an der Gitarre, Shawn Sahm - ebenfalls Gitarre und Speedy Sparks am Bass) und liefert in dieser Sextett-Besetzung ein voller Spielfreude steckendes, lockeres, die pure Freude ausstrahlendes, dynamisches Tex-Mex-/Roots-/Countryrock-Feuerwerk ab, dem man sich kaum entziehen kann. Dieser unverwechselbaren San Antonio-/Border-Sound, der damals um die Welt ging und noch heute Unmengen von jungen Musikern inspiriert, ist für immer unsterblich geworden! Neben den großen Hits wie "She's about a mover" oder "Mendocino" erleben wir prächtige Versionen von u.a. "96 tears", "Down on the border", "Groover's paradise, "Goin down to Mexico (Augie Meyers packt sein Akkordeon aus - herrlich), "Who'll be the next in line", "Old habits die hard", You're gonna miss me", u.s.w.! Das Konzert dauert rund 60 Minuten! Film- und soundtechnisch, immerhin über 25 Jahre alt, ist das Ganze bestens in Szene gesetzt! Tolle Show! Die DVD (im übrigen im tollen 5.1 Sorround Sound) kommt in einem feinen Schuber! Sie ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Auch als CD lieferbar (haben wir nicht extra, bzw.zusätzlich, in der Neuheiten-Sektion aufgeführt, ist aber bestellbar über das "reguläre" CD-Programm)!

Art-Nr.: 4131
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Sister Hazel - bam! - vol. 1 [2007]
Tolle neue Veröffentlichung des großarrtigen, aus Gainesville/Florida stammenden Quintetts, das sich mit ihrer so herrlich melodischen, von satten Gitarren geprägten American Rock-/Roots Rock-/-Pop-Musik, obwohl sie längst ihren Major-Deal verloren haben, einer immer größeren Beliebtheit (aufgrund einer stetig durch die Songs wehenden, warm und wohlig duftenden, leichten Southern-Brise auch in Southern Rock-Kreisen) und stetig wachsenden Fanbase erfreut. Völlig zu Recht, denn welch ein beachtliches Potenzial die Truppe um den phantastischen Sänger Ken Block (seine grandiose Stimme schein genüßlich zwischen dem Timbre eines Adam Duritz von den Counting Crows, Matchbox Twenty's Rob Thomas und Blackhawk's Henry Paul hin und her zu pendeln) besitzt, beweist nicht zuletzt "Bam!-Vol.1", denn es handelt sich um ein ganz "besonderes" Release: Sämtliche 15 Songs wurden bereits zwischen dem Mai 1999 und Dezember 2005 aufgenommen und schlummerten bislang unveröffentlicht in den umfangreichen Archiven der Band! Sister Hazel's Mitglieder verfügen allesamt über hervorragende Songwriter-Qualitäten, was dazu führt, daß für eine Album-Veröffentlichung eine deutlich höhere Menge an Songs zur Verfügung stand und steht, als nötig. "One of the hardest parts of making a CD for us has been picking songs", sagt Ken Block. "We're a 5-man democracy, and sifting through 70-something songs each time to narrow it down to one CD"! Das tolle: Sie haben die meisten dieser rund 70 Songs, die sie pro Album im Kasten hatten, auch aufgenommen, Und genau aus diesem Fundus stammen die 15 prächtigen Tracks der esrten "Bam!"-Compilation (möglicherweise folgt eines Tages eine zweite)! Erstaunlich und beeindruckend zugleich: Es handelt sich um alles andere als Füllmaterial - im Gegenteil! Was wir hier vorfinden, hätte auf so manchem vergangenen Sister Hazel-Album zum absoluten Highlight werden können. Es wurde wirklich Zeit, daß dieses Material endlich veröffentlicht wird! Wie aus einem Guß schrauben sich die tollen Melodien und dieser transparente, satte, eingängige Gitarrensound in unsere Ohren! Ob knackige Uptempo-Rocker wie das prachtvolle, Slide-getränkte "What kind of living" (traumhafte Melodie, klasse Drive, starkes Slide-Solo), der furiose Rootsrock-Knaller "Work in progress" (klasse E-Gitarren-Gewand, schönes, antreibendes Drumming), das dynamische, wieder mit starker Slidegiitarre garnierte "Sick to my soul", das satte, riffige "Mosquito"; ob die ein oder andere großartige Ballade wie das sehr rootsig und trocken rüberkommende, mit klasse Gitarren instrumentierte, wunderbare, Southern-/Heartland-rockige "Can't get you off my mind", das traumhaft melodische "Mona Lisas"; poppigere Nummern wie das von saftigen, transparenten Gitarren umgarnte, melodische "Little black heart", das knackige "Save myself", das Slide-getränkte "Boy next door"; ob groovende, prächtig ins Ohr gehende Rootsrocker wie das voller Southern-Feeling steckende "Grand canyon", dezent countryfirzierte Rocker wie das von eiem tollen Midtempo-Groove und feinen Mandolinenlinien getragene "On your mind" (erinnert stimmlich bedingt und wegen des feinen, unterschwelligen Southernflairs stark an Blackhawk), ob mal eine im Hotelzimmer aufgenommene, dennoch großartig produzierte Acoustic-Nummer wie das exzellente "Wrong the right way" oder gar ein sehr jammiger, auf einem tollen Percussion-Groove basierender Southern- und Mexican-flavoured Rootsrocker wie das bärenstarke "Sail away" (beginnt zunächst recht dynamisch, aber vollkommen akustisch, um schließlich in einem wunderbaren, von großartiger Electric-Slide dominierten Instrumental-Finish zu enden - alles Songs, die die "Hazelnuts" dieser Truppe (so bezeichnen sich ihre Fans), und die, die es noch werden wollen, voller Gier mit Freuden "aufsaugen" werden. "That's part of the beauty of being an independent artist. When you get fired up about the music, you can just skip the red tape and pull the trigger", sagt die Band. Ja, vielleicht ist genau das der Grund für die beeindruckende Qualität dieses bislang unveröffentlichten Materials: Damals hat das Majorlabel wegen vermeintlich kommerzieller Untauglichkeit diese Songs geblockt. Heute, frei von jedem Druck, veröffentlicht die Band, was sie will. Und dieses Material wird den Jungs natürlich weitaus gerechter! Rootsiger, herrlich melodischer, Midwesterm-/Southern-flavoured Gitarren Rock-/Pop vom Allerfeinsten!

Art-Nr.: 4992
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
What kind of living
Work in progress
On your mind
Sail away
Grand canyon
Mona Lisas

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Sister Hazel - chasing daylight [2003]
Neues Album von Sister Hazel mit einer geballten Ansammlung an überaus knackigen Mainstream-Rock/Pop-Rock-Ohrwürmern. Immer noch kann das Quintett aus Gainesville/Florida seine Herkunft aus dem US-Süden nicht ganz leugnen, doch die dezenten Southernrock-Element vergangener Tage bleiben weitgehend auf der Strecke. Hier und da blitzen sie noch mal ganz zaghaft auf, so zum Beispiel bei einer, allerdings prächtig gelungenen, Coverversion der Henry Paul-Nummer "One love", die auch auf dem aktuellen BlackHawk-Album "Spirit dancer" zu finden ist. Im Vergleich zu den Vorgängeralben sind die Songs noch radiotauglicher geworden, doch noch immer heben sie sich infolge ihrer guten Qualität angenehm von der Masse ab. Dazu ist Ken Block wirklich ein fantastischer Sänger. Bei dem schon zitierten "One love" klingt er fast wie ein Bruder von Henry Paul. Die Songs sind druckvoll und extrem knackig, stecken voller herzhafter Gitarrenparts, jeder Menge wohltuender Harmonien und eingängiger Melodien. Alles geht sofort ins Ohr! Praktisch jeder Song hat Mainstream-Rock Top 40-Potential! Zu den Höhepunkten zählen der riffige hochmelodische Uptempo-Rocker "Come around", das mit Wah Wah-Riffs getränkte "Swan dive", die schöne, nicht mehr aus den Gehörgängen weichende, Midtempo-Nummer "Killing me too" mit ihrem feinen, satten E-Gitarrensolo und das sowohl harmonische, als auch rhythmisch rockige "Effortlessly"! Sie reihen sich mit diesem Werk nahtlos in die Reihe solcher Bands wie Tonic, Collective Soul, Matchbox 20 und Train ein. Guter Stoff für die Anhänger dieser Fraktion!

Art-Nr.: 1819
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

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Sister Hazel - earth [2019]
7 Track EP! Finaler Part (Teil 4) der wunderbaren EPs aus der grandiosen "Elements"-Serie - und auch mit diesem Werk übetreffen sich die Jungs aus Gainesville/Florida noch einmal selbst. Unwiderstehlich! Man kann es gar nicht oft genug erwähnen, was Sister Hazel immer und immer wieder für hinreißende Songs kreieren, die an herrlichen Melodien, Frische, Harmonien und Eingängigkeit kaum zu überbieten sind. Sich unwiderstehlich in den Gehörgängen einnistender Roots-Rock, -Pop-, Americana, Countryrock, ein permanent durch die Songs wehender, umwerfender "Southern smell" (vor allem Lead-Gitarrist Ryan Newell brilliert ein ums andere Mal mit prächtigen, typischen Gitarrensoli und exzellenten Slideguitar-Sequenzen), diese flockigen, locker fließenden, wenn nötig dennoch schön knackigen Rhythmen, der herausragende Lead Gesang von Ken Block und Drew Copeland (bei 2 Tracks), sowie die wundervollen, Eagles-mäßigen "Harmonies" - das sind die unverwechselbaren Merkmale, die Sister Hazel's Musik ausmachen. Stellvertretend für diese EP, aber auch für die anderen 3, seien nur solche Traumnummern, wie das umwerfend melodische "Raising a rookie", das dynamische, mit toller Gitarrenarbeit kommende "Slow lightning", die begnadede, von einer geradezu magischen Melodie durchzogene, seelige, Southern-infizierte Americana-Ballade "Memphis rain", sowie das wunderschöne, roots- und countryrockige, knackige, southern-angehauchte "Follow the river", mit seinem knapp 2-mimütigen, großartigen E-Gitarren-/Pedal Steel Guitar-Wechselsolo (Ryan Newell und Gast-Steeler Steve Hinson) genannt. Was für eine musikalische Wonne! Sister Hazel haben, vor allem in ihrer Heimat, eine gewaltige Fanbase. Wenn man diese Songs hört, versteht man, warum! Fantastisch - nicht nur diese, sondern auch die übrigen 3 EPs der "Elements"-Reihe!

Das komplette Tracklisting:

1. Raising a Rookie - 3:51
2. I Don't Do Well Alone - 3:46
3. Slow Lighting - 3:32
4. Memphis Rain - 4:12
5. Good for You - 3:14
6. Follow the River - 5:55
7. Elements IV (Remember Me) - 2:53

Art-Nr.: 9881
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 10,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Raising a rookie
I don't do well alone
Slow lightning
Memphis rain
Follow the river

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Sister Hazel - fire [2019]
7 Track EP! Herrlich! Sister Hazel präsentieren den 3. Teil ihrer wunderbaren, 4-teiligen "Elements"-EP-Reihe mit einem abermals unwiderstehlichen Resultat. Wo nehmen diese Herren das Händchen für solch tolle Songs her? Roots-Rock, -Pop-, Americana, Countryrock, teils mit einem schönen Eagles-Hauch ausgestattet, dann wieder voller duftendem Southern-Flair (man höre nur Ryan Newells fabelhaftes Gitarrensolo am Ende des famosen Titelstücks "Fire", das durchaus an alte The Marshall Tucker Band-Tage erinnert), mit diesen flockigen, fließenden Rhythmen, dem bärenstarken Gesang von Ken Block und Kollegen, den herrlichen Gitarren (teils sehr schöne Slide), diesen traumhaften Melodien, dieser Frische, wie es wohl nur Sister Hazel in der Lage sind zu performen. Toll! Sie haben eine ungemein riesige Fanbase, natürlich vor allem in ihrer Heimat, und wenn man diese Musik hört, versteht man, warum. Keine Frage, das "Feuer" der Band brennt!

Das komplette Tracklisting:

1. Every Heartbreak - 4:08
2. On and On - 2:53
3. Life and Love - 3:40
4. Fire - 5:10
5. She’s All You Need - 3:33
6. Here With You - 4:11
7. Elements III (Growin’ up) - 1:16

Art-Nr.: 9763
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 10,90

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Sister Hazel - heartland highway [2010]
Exzellentes, neues Album des aus Gainesville/Florida kommenden Quintetts um den grandiosen Sänger und Songwriter Ken Block. Da sind sie wieder, diese so herrlich melodischen, von saftig soundenden Gitarren geprägten, unwiderstehlich ins Ohr gehenden, teils ein wenig southern eingefärbten, American Rock-/Roots Rock-/-Roots-Pop-Nummern, die wir so lieben. "Heartland highway", da geht man mit dem Albumtitel konform, wirkt dabei etwas knackiger und würziger als der Vorgänger, was der Band sehr gut zu Gesicht steht. Bassist Jeff Beres beschreibt das Album als bestens geeignet für einen "Roadtrip across the country" und die Musik "to play with the volume up and the windows down on a back road or an open highway". Die, allein schon ihrer Herkunft zu zollenden Southern Roots konnte man in der wunderbaren Musik Sister Hazel's schon immer ausmachen, doch mit dem neuen Album sind sie deutlich ausgeprägter als zuletzt. Alles wirkt etwas rootsiger. Auch eine gewisse Nähe zum Countryrock und dem neuzeitlich in Nashville so populären, southern-infizierten New Country ist eindeutig spürbar. Die Gitarren sind transparenter, vielseitiger und vielschichtiger (bei den ersten 9 Songs sorgt jeweils einer der beiden großartigen Nashville Session-Gitarristen Pat Buchannan oder Ton Bukovac als Gast für zusätzliche Gitarren-Präsenz), die Songs sind insgesamt flotter, ohne das sie die gewohnte Lockerheit und Sister Hazel'sche traumhafte Melodik auch nur im Geringsten verlieren. Vereinzelt sorgen Instrumente wie Mandoline, Banjo oder eine frische Harmonica zusätzlich für dieses herrliche "Highway"-/Roots-/Americana-/Countryrock-Feeling, das allerdings niemals zu sehr im Vordergrund steht, sondern sehr ausgewogen und wohl dosiert in die großartigen Songs einfliesst. Manchmal wirken die Stücke wie eine wundervolle Mischung aus Tom Petty und BlackHawk, natürlich immer mit der typischen Handschrift Sister Hazel's! Dazu passt, dass 3 Nummern von Stan Lynch (Bassist von Tom Petty & the Heartbreakers) co-produziert wurden. Toll beispielsweise der riffige, knackige, wunderbar ins Ohr gehende Opener "Great escape" mit seinen feinen Harmonie-Gesängen und den erdigen Gitarren, der schön dynamisch und gut gelaunt groovende, rhythmische southern-flavoured Roots-/Heartland-Rocker "At your worst" mit seinen herrlichen, melodischen Slide-Gitarrenlinien, oder auch die von Jeff Beres komponierte, seiner Mutter, Ehefrau und Tochter, gewidmete, emotionale, hoch melodische, von Ken Block faszinierend vorgetragene, erstklassige Song-Trilogie "Lessons in love, hope and faith" (der erste Teil, "The road", beispielsweise ist eine voller Westcoast-Feeling, aber auch voller Southern-Flair steckende Traum Countryrock-Nummer in allerbester, lockerer, knackiger Eagles-Tradrition), u.s.w., u.s.w.! "Heartland highway" bietet wieder wunderschönen, rootsigen, herrlich melodischen, Heartland-/Midwesterm-/Southern- und Country-flavoured Gitarren Rock-/Pop, der nicht nur die große "Hazelnut"-Fangemeinde, so der liebevolle Name der riesigen Sister Hazel-Fanschar, begesitern wird, sondern der Truppe auch mit dem bereits 8. Album noch jede Menge neuer Fans bescheren dürfte. Sister Hazel's Gabe, wundervolle Songs zu kreieren, ist scheinbar unerschöpflich...

Das komplette Tracklisting:

1. Great Escape 3:22
2. Stay Awhile 4:00
3. Far Away 4:42
4. Let The Fire Burn 3:08
5. At Your Worst 3:16   
6. The Saddest Song (Not Coming Home) 4:35
7. Where You're Going 2:49
8. Complicate 3:13
9. She's Got A Hold On Me 3:47   
10. Lessons In Love, Hope, And Faith - Part 1 The Road 5:14   
11. Lessons In Love, Hope, And Faith - Part 2 Snow Globe World 4:16
12. Lessons In Love, Hope, And Faith - Part 3 Behind The Sun 6:26

Art-Nr.: 7132
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Great escape
Stay awhile
Ar your worst
When you're going
The road
Snow globe world

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