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Smith, Mindy - long island shores [2006]
Bereits mit ihrem Debüt "One Moment More" hatte Mindy Smith uns, wie auch die Presse und die Kritiker zu wahren Begeisterungsstürmen hingerissen. Um es vorwegzunehmen, auch mit ihrem zweiten Werk hat die in Long Island, N. Y. geborene, aber mittlerweile in Knoxville, TN lebende Singer/Songwriterin wieder einen Glanzpunkt im Roots-, Folk-, Country-, Americana-Bereich gesetzt. Schon mit den ersten Tönen des entspannten, voller Atmosphäre befindlichen Auftaktstückes "Out Loud" wird man von ihrer magischen Art, Musik zu vermitteln, gefangen genommen, ja verzaubert, ganz zu Schweigen von der einzigartig, im angenehmen Sopranbereich liegenden, glasklaren, reinen Stimme, mit der sie stoisch ihre Texte zwischen Liebe und Gott in hinreißender Art und Weise vorträgt. Hervorragend harmonieren mit ihr die wenigen, auserwählten, exzellenten Musiker, die zum Teil auch schon beim Vorgänger mitwirkten (u.a. Dan Dugmore, Bryan Sutton, Eddie Bayers, Michael Rhodes), aber auch die stark involvierten Gitarristen Lex Price und Buddy Miller. Alle Instrumentalisten spielen eher zurückhaltend. Trotzdem spürt man, neben der durchaus wahrzunehmenden inneren Kraft der Musik, merklich die Freude und die Hingabe, mit der sich alle Beteiligten in den fast ausschließlich von Mindy komponierten Stücken (hin und wieder mit diversen Co-Autoren) einbringen. Auf der einen Seite gibt es Lieder, bei denen Smith vollkommen introvertiert in ihre eigene Welt abzutauchen scheint ("Edge Of Love" - kammermusikartig, mit zarter Violinenbegleitung, "Tennessee" - stoisch, Akustik-, E-Gitarren-Untermalung, "You Just Forgot" - trotz verwendeter, für sie ansonsten untypischer Drum-Loops recht monoton gehalten, "Out Of Control" - folkig, trockene Banjo-Begleitung, stimmungsvolles Cello, "Long Island Shores" - ruhig beginnend, mit kräftiger werdendem Verlauf, oder "Peace Of Mind" - friedvoll wie der Titel, nur Mindy's Gesang und feine Akustikgitarren-Begleitung), auf der anderen Seite aber besticht sie mit überaus melodischen, flockig flotten und ausdruckstarken Songs wie "Little Devil" (wunderbare Mandoline, schöne Steelguitar-Tupfer), das lockere "Please Stay" (verfügt gar über ein ganz dezentes Sheryl Crow-Flair bei satter Akustik, E- Gitarren-Begleitung, pumpendem Bass), das voller Southern-Gospel-Psychedelic-Flair steckende "I’m Not The Only One Asking" (bluesiger Refrain, E-Slide-, Mandolinen- und Orgel-Fills), das überragende Duett mit dem bereits erwähnten Buddy Miller beim Roots-poppigen "What If The World Stops Turning" (ein echter Ohrwurm, klasse Gitarrenarbeit), oder das schon fast in Richtung Bluegrass-Folk driftende "You Know I Love You Baby"! Die Musik ist geradezu ideal für die jetzt kälter werdende Jahreszeit und läd dazu ein, unter einer wärmenden Decke bei heißen Getränken entspannt dem Treiben von Mindy und den phantastischen Musikern zu lauschen, kann aber auch genauso gut in der sommerlichen Abenddämmerung zu einem kühlen Glas Wein auf der Veranda oder der Terrasse im Garten genossen werden. Hinzu kommt ein geschmacklich und farblich hervorragend gestaltetes Cover/Booklet, zwischen Fantasy- und Märchenhaftem pendelnd, mit vielen Bildern der verträumt wirkenden Hauptakteurin, natürlich mit allen Texten und wichtigen Infos. Auch mit ihrem zweiten Album "Long Island Shores" ist Mindy Smith, zu der Vergleiche mit Interpretinnen wie Alison Krauss, Nanci Griffith, Julie Miller, Patty Griffin oder auch Emmylou Harris absolut legitim erscheinen, wieder ein sehr individuell anmutendes Klassewerk auf hohem Niveau gelungen. Ein durch und durch imponierendes, zauberhaftes, rootsiges Singer-Songwriter-/Folk-/Alternate Country-/Americana-Vergnügen! Lassen Sie sich einfach von Mindy Smith gefangen nehmen. Sie werden es nicht bereuen. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4585
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Out loud
Edge of love
Please stay
What if the world stops turning
Long Island shores

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Smith, Mindy - one moment more [2004]
Die Kritiker in den USA sind aus dem Häuschen, die Presse schwärmt von ihr in vollen Zügen, die Musikerkollegen sind voll des Lobes, und auch beim Publikum scheint sie ganz groß einzuschlagen - die junge, bezaubernde, in Smithtown, Long Island aufgewachsene und jetzt in Nashville lebende Singer/Songwriterin Mindy Smith! Kein Wunder, denn ihr hinreißendes Debut "One moment more" ist schlichtweg ein Traum! Eine Menge Aufmerksamkeit und regelrechte Begeisterungsbekundungen erntete Mindy vor einigen Monaten mit ihrem Beitrag zu dem Dolly Parton-Tribute "Just because I'm a woman", zu dem sie eine herzerfrischende, so herrlich "neu" wirkende Version von "Jolene" beisteuerte, zu der Dolly Parton selbst sagt: "Jolene has been done many times by many artists, including me, but Mindy's version is my favorite". Wenn das kein Kompliment ist! Dieses "Jolene" (u.a. mit Sonny Landreth an der Gitarre) ist hier übrigens auch als "hidden track" vertreten. Doch das ist nur das "Tüpfelchen auf dem i", denn erst die 11 restlichen Tracks des Albums, allesamt aus der Feder von Mindy selbst, zeigen nachhaltig, mit welch einer Ausnahmekünstlerin wir es hier zu tun haben. Bestechend schöne, zumeist entspannende, gefühlvolle Songs voller faszinierender Melodien, die genauso geschickt wie selbstverständlich die Grenzen zwischen Roots, Acoustic Country, Folk, Country, Country-Folk-Rock, Alternate Country und Americana ineinander fließen lassen. Und diese Stimme: Unverbraucht, rein, ungemein frisch (wie übrigens die gesamte Musik), glasklar, kräftig! Fragile, gebrechliche Momente vereinigt sie problemlos mit energischen! Grob könnte man Mindy Smith in der Mitte zwischen Lucy Kaplansky, Nanci Griffith, Emmylou Harris, Patty Griffin, Julie Miller, Tift Merritt, Emmylou Harris und Alison Krauss sehen, doch sie hat ihren ganz eigenen, unwiderstehlichen Stil längst gefunden, mit dem sie in dem erlauchten Kreis der oben genannten Damen nicht nur mithalten kann, sondern ihn prächtig ergänzt! Ihre wundervollen Lieder sind, wie sie selbst unterstreicht, allesamt sehr persönlich und autobiographisch - wirken damit ausgesprochen ehrlich. Zudem hat Produzent Steve Buckingham völlig auf aufgesetzten Schnickschnack verzichtet und alles klar und sauber auf den Punkt gebracht. Toller Sound! Es braucht eigentlich nur ein paar Sekunden, nachdem man die CD gestartet hat, und schon ist man in dieser Musik gefangen. Das Eröffnungsstück "Come to Jesus" beweist dies eindrucksvoll! Was für eine herrliche, schön angerockte Roots-, Folk-, Country-, Americana-Nummer, umgeben mit einem Hauch von Julie Miller. Prächtiger, sehr intelligent gespannter Bogen zwischen sehr ruhigen, zarten Passagen und satten, rockigen, rauen E-(Slide)-Gitarren-Läufen in der Mitte, eingebettet in eine tolle Melodie. Ein super Auftakt, dem bis zum Ende ein Highlight nach dem nächsten folgt. Zum Beispiel das wunderbar relaxte, flockige, geschmeidig dahin gleitende "Falling" mit seiner tollen Acoustic Gitarren-/Mandolinen-Begleitung, der schönen Melodie und diesem "laß die Sonne in dein Herz"-Gesang, die elegante, folkige Ballade "Raggedy Ann", das flotte, recht knackige, wieder mit einer traumhaften Melodie ausgestattete, countryrockige, frische "Fighting for it all" mit seinem tollen E-Gitarren-Break, der klare, voller transparenter Gitarren gespickte Country-3/4-Takter "Train song", das lässige "It's amazing", bis hin zu dem faszinierenden, nur aus sparsamer Acoustic Gitarre und Violinen instrumentierten, herrlichen Titelstück "One moment more". Ein von vorn bis hinten hochklassiges Album, bei dem Mindy natürlich auch auf eine Anzahl hochkarätiger Musiker zurückgreifen kann. Mit dabei sind u.a.: Bryan Sutton: acoustic guitar, Kenny Vaughan: electric guitar, Will Kimbrough: electric guitar, Dan Dugmore: steel, Glenn Worf: bass, Paul Griffith: drums, usw.! Der Hype, der um Mindy Smith jetzt möglicherweise entstehen wird, ist in ihrem Fall voll und ganz gerechtfertigt. Sie hat das Zeug und das Charisma eine ganz Große zu werden. Roots/Folk/Country/Americana voller Substanz, Gefühl, Seele und Frische, dessen traumhafte Melodien und dessen himmlischer Gesang den puren Genuß bedeuten. Brillant! Das ist sie, die hohe Schule der Singer/Songwriter-Kunst. Dem Zauber dieser Songs kann man sich einfach nicht entziehen!

Art-Nr.: 2272
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Falling
Fighting for it all
Train song
One moment more

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Smith, Mindy - same [2012]
Fünftes, ganz großartiges Album der exzellenten Singer/Songwriterin aus Nashville, deren Karriere vor einigen Jahren mit einer bezaubernden Version von Dolly Parton's "Jolene" so richtug Fahrt aufnahm. Traumhaft schöne Americana-Musik, teils sehr flüssig, auch mal rockig, teils fragil und wunderbar balladesk, irgendwo zwischen Folk, Roots und Alternate Country, auch mal mit einem Hauch von bluesigen und jazzigen Momenten. Tolles Songwriting, Mindy's "voice like an angel" und eine sehr klare und saubere, sehr feine Instrumentierung bestimmen das Geschehen. Dennoch fehlt nie eine gewisse Portion "grit". Wir hören viele akustische Instrumente, hin und wieder herrlich harmonisch eingebrachte glasklare Pedal Sreel-Linien (Dan Dugmore), mal eine schöne Orgel und ein Klavier, Drums, Bass - und wenn die E-Gitarre mal zum Einsatz kommt, kann sie durchaus würzig, erdig und rootsig klingen. Wundervolle Musik, nicht nur für die Fans von Emmylou Harris, Patty Griffin, Mary Chapin Carpenter, Tift Merritt, Nanci Griffith & Co.. Mindy Smith hat sich endgülig in der Liga der genannten Koleginnen etabliert.

Das komplette Tracklisting:

1. Closer - 3:35
2. Take Me Back - 3:37
3. Pretending the Stars - 3:19
4. Don't Mind Me - 4:11
5. Tin Can - 2:59
6. Everything Here Will Be Fine - 2:47
7. Sober - 3:15
8. Devils Inside - 3:37
9. Cure For Love - 3:10
10. Where You're Walking On My Grave - 3:07
11. If I - 4:57

Art-Nr.: 7851
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Closer
Take me back
Pretending the stars
Tin can
Everything here will be fine
Sober
Devil's inside

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Smith, Russell - the end is not in sight [2002]
Die ersten Töne von "The end is not in sight" tönen aus dem Lautsprecher. Sogleich läuft einem ein wohliger Schauer ob der Klasse und Schönheit dieser Musik über den Rücken. Was für eine Stimme! Russel Smith, ex-Frontmann, kreativer Kopf und Sänger der legendären Amazing Rhythm Aces, einer der besten Countryrock-Acts der 70iger Jahre, und in zweiter Karriere einer der begnadedsten Songschreiber für Nashville's Country-Prominenz, ist zurück mit einem Meisterwerk des zeitlosen Countryrocks. Ein traumhaftes Album mit 13 betörend schönen Countryrock-Perlen mit über 49 Minuten Musik für Genießer! Nicht alle Songs sind neu, doch alle sind neu aufgenommen und neu eingespielt in den berühmten Muscle Shoals Studios zu Alabama. Neben einer Handvoll brandneuer Tracks, gibt es sowohl (endlich) ein paar Eigenaufnahmen großer, von ihm zum Beispiel für Randy Travis oder Ricky van Shelton geschriebener Hits, als auch Neueinspielungen dreier Amazing Rhythm Aces-Klassiker, darunter eine superbe Neu-Version des unvergeßlichen Evergreens "Third rate romance" und eine nicht minder klasse Neueinspielung des Titelsongs "The end is not in sight". Er haucht diesen Songs regelrecht neues Leben ein, verleiht Ihnen die Frische jungfräulichen Liedgutes. Natürlich sind auch die brandneuen Stücke von grpßer Klasse! Auf der ganzen Scheibe lebt der Geist der Amazing Rhythm Aces auch im Jahre 2002 weiter. Da ist er wieder, dieser typische Groove, da sind die schönen Akustik-Gitarren, feinste E-Gitarren, immer wieder angereichert mit dezenter Slide, das E-Piano, großartige Percussion und die tollen Melodien. Auch die Portion bluesiger Southern-Soul ist eingebracht. Ein paar Beispiele: "Old school" beginnt mit herrlicher Percussion, schöner Mundharmonika und Klavier, um sich zu einem wundervoll gefühlvoll groovenden relaxten Midtempo-Countryrock-Song zu entwickeln. Bester Amazing Rhythm Aces-Stil - die einstzende dezente Slidegitarre macht das Gänsehaut-Feeling perfekt. "The king is in his castle" besticht durch seine wunderbare Melodie und das rockige Feeling, "The road" ist eine staubtrockene Roadhouse-Countryrock-Nummer mit rotierenden Drums, bluesiger Harp und dreckiger Slide, während "Walk these hills" mit seiner Mandoline, seiner tollen Melodie, eingebunden in Steelguitar und eine zerrige Slidegitarre, eine von diesen unnachahmlichen Countryrock-Balladen darstellt, wie sie nur ein Russel Smith erzählen kann. "Don't go to strangers" kommt leicht funky, mit E-Piano, starker E-Gitarre und einer gehörigen Portion bluesigem Southern-Feeling daher, ebenso wie das rootsige Slide-geprägte, rockige und groovige "Jesse"! Ein Album ohne jede Schwäche! Unter den Musikern ein "Who is who" der Muscle Shoals-Garde, angefangen bei Mac McAnally, über seinen alten ARA-Kumpel, James Hooker, bis Spooner Oldham, Jeff King, Danny Flowers, Jimmy Hall, Lenny LeBlanc, Kelvin Holly usw.! Russell Smith und der beste Countryrock-Sound der Amazing Rhythm Aces "is still alive"! Nein, "the end is not in sight", das Ende ist wirklich nicht in Sicht, bei weitem nicht! Russell Smith ist ganz obenauf! Diese CD ist eine musikalische Perle, ein wahres Countryrock-Prachtwerk! Einfach wunderbar!

Art-Nr.: 1328
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Old school
Walk these hills

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Snowblynd - dirty water [2007]
Ein "y" im Bandnamen - was soll das wohl demonstrieren? Klar, eine deutliche Seelenverwandschaft zu Lynyrd Skynyrd! Snowblynd, eine 5-köpfige, ganz groß aufspielende Truppe aus Columbus/Ohio, bedienen sich voller Stolz dieses äußerlichen Merkmals. Doch wenn das bei einer Band legitim erscheint, dann sicher bei Snowblynd - für die ist das eine spürbare Herzensangelegenheit! Diese bislang völlig unbekannte Truppe (das MUSS sich jetzt ändern!!!) hat sich voller Hingabe dem musikalischen Mythos des amerikanischen Südens verschrieben, und das, trotz aller Spuren klassischer Southern Rock-Helden, in einer Power, einer Frische, Authentizität und absolut eigenen Identität, dass es eine wahre Freude ist! Der "Bärchen Records Award for Best New Southern Rock Band of 2007" ist vergeben! Das ist der "Hammer"! Snowblynd selbst bezeichnen ihre Musik als "Motor City Dixie", was ihrer musikalischen Vorliebe, sowohl für die goldene Ära der klassischen Detroit-, als auch Southern Rock'n Roll-Bewegung Ausdruck verleihen soll, die sie auch heute noch als "still fresh and just as powerful as ever" bezeichnen! Keine Frage, diese Musik hat nichts von ihrer Stärke und Anziehungskraft verloren, solange solche Bands wie Snowblynd "die (Gitarren)Äxte schwingen"! Herrlich, wie fett und mit welch einer Power sie zu Werke gehen! Dreckig, sehr druckvoll, hart, dabei ungemein melodisch - und wundervoll "southern"! Elemente von Lynyrd Skynyrd, 38 Special, Molly Hatchet, Doc Holliday, The Black Crowes, aber auch von aktuelleren Bands wie Black Label Society, sogar mal dezent Kid Rock oder Big Engine, sowie jede Menge eigene Zutaten ergeben den packenden, prickelnden Mix von Snowblynd! Die Produktion ist großartig, der fette Sound über jeden Zweifel erhaben, das Songmaterial ausnahmslos erstklassig (Tracks wie beispielsweise "The ride" haben das Zeug zum regelrechten Southern Rock-Klassiker), die Musiker exzellent! Die Gitarren strotzen nur so vor Kraft und Saft, die Rhyhmusfraktion entfacht einen mächtigen Druck und der ungemein starke Sänger Brad Williams findet exakt die richtige Schnittstelle zwischen sofort hängen bleibender Melodik und powernder Intensität! Immer wieder spielen sich die beiden ausgezeichneten Gitarristen Ryan Smith und Gregory Wyld mit traumwandlerischer Sicherheit "die Bälle", sprich die Licks, Riffs und Soli zu. Der Gitarren-Motor läuft wie geölt! Gnadenlos, mit unbändiger, fett im "elektrischen Saft" angerührter Power, starten sie ihre Attacken und bringen unser (Southern) Rock'n Roll-Herz zum Vibrieren! Das macht einfach tierisch Laune und animiert uns die Luftgitarre rasuzuholen, um die Truppe "im Geiste" mit vollem Körpereinsatz zu unterstützen. Erst beim letzten Stück, der wunderschönen, nur von der akustischen Gitarre begleiteten Ballade "One time ain't enough" stöpselt die Band aus und nimmt "den Strom" aus Ihrer Musik, was allerdings der Qualität nicht im mindesten schadet - im Gegenteil: Es demonstriert noch einmal ihren Mut zur Abwechslung und ihre ganze Klasse. Denn auch diese Nummer, mit ihrer herrlichen "Southern-Breeze", ist eine wahre Wonne. Doch zu Anfang des Albums raucht's an allen Ecken und Enden. Kratzige, mächtige Riffs, eine röhrende Slide und ein ordentlich "Gummi" gebender Drive lassen schon mit den Eröffnungskracher "Blood, guts and gasoline" (schon der Titel verspricht, wo's lang geht...) den Snowblynd-Motor heiß laufen. Kein Zweifel, diese Band hat Feuer! Was für ein Auftakt! Und von nun an folgt ein "Knaller" dem nächsten, hangelt sich die Truppe von "Southern Rock-Hit" zu "Southern Rock Hit"! Welch eine Kontinuität auf gleichbleibend hohem Niveau! Respekt! Nächster, eindrucksvoller Beweis dieser Einschätzung folgt mit dem anschließenden, genauso melodischen, wie dreckigen und saftigen, lupenreinen, straighten, "gritty" Lousiana Swamp-Southernrocker "Dirty water"! Großartiger Gesang, satte, sehr transparente, massive Gitarren überall, inklusive eines prächtigen, glühenden Solos! Ein wunderbarer Southernrocker, der so manch etablierte Band des Genres in Ehrfurcht erstarren lassen sollte. Erneut etwas swampig kommt dann das balladeske, abermals sehr melodische, aber nicht minder kraftvolle "Carry on", bei dem Snowblynd scheinbar exakt den Schnittpunkt zwischen Lynyrd Skynyrd und The Black Crowes treffen. Die mächtigen Gitarren werden hier, und das peppt den Sound zusätzlich auf, von einer unauffällig im Hintergrund agierenden Hammond-Orgel unterstützt. Natürlich gibt's auch hier wierder die herrlichen, feurigen Lead Gitarren zu bewundern. Dann das bereits erwähnte "The ride": Rau, abermals nicht sonderlich schnell, dafür aber umso inspirierter, authentischer und intensiver, beglücken sie uns mit einem "Killer"-Southernrocker, der sofort mitten ins Herz trifft. Wunderbar! Das ist klassischer Southern Rock, wie man ihn heute spielen muß! Enthält ein tierisches, brennendes, wechselseitiges Gitarrensolo! Und so fahren sie fort: Glühende Slides rühren das kochende "Lust 'n' liquor" an (das Tempo zieht wieder an), die Black Crowes lassen erneut bei dem bluesigen, swampigen "Little Miss Misery" grüßen, 38 Special hinterlassen ihre Spuren bei dem starken "Cryin' shame", "One time ain't enough" besticht mit einer morz Power und brodelnden "Heavy" Skynyrd'schen "Gimme three steps"-like Riffs, usw., usw.! Das sind insgesamt gut 45 Minuten pures Southern Rock-Vergnügen ohne jeden Durchhänger! Das Booklet enthält im übrigen alle Songtexte! Diese Truppe steht voll im "Southern Rock-Saft"! Das Genre lebt! Begeisternd!

Art-Nr.: 5449
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dirty water
Carry on
The ride
Lust 'n' liquor
The mask
One time ain't enough

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Soars, J.P. - let go of the reins [2019]
Erst vor wenigen Monaten begeisterte J.P. Soars die Blues-, Bluesrock-, Rootsrock- und Southernrock-Gemeinde mit seiner großartigen Veröffentlichung "Southbound l-95", und nun legt er schon mit seinem neuen Werk "Let go of the reins" adäquat nach. Das Teil ist erneut ein Volltreffer! Einzigartiger, swampiger, southern-rooted Bluesrock, der selbst die Alligatoren in den Sümpfen des amerikanischen Südens in Wallung bringt. Entstanden ist, dass das Album an nur 5 Tagen während einiger Marathon-Sessions in den Whiskey Bayou-Studios seines langjährigen Freundes und Blues-Kollegen Tab Benoit aufgenommen wurde, der das Werk auch produzierte. Soars (vocals, guitars, dobro, mandolin), Bassist Chris Peet, Tab Benoit an den Drums und Keyboarder Tillis Verdin trafen sich dort und jammten einfach drauf los. Man hatte keine Songs beisammen. Soars ließ sich während der Jammings treiben und inspirieren. Alles lief wie von selbst. Melodien und Texte sprudelten nur so aus ihm heraus und er begann die Stücke in Windeseile zu schreiben. Das entstandene, hochklassige Material und die ein oder andere Coverversion wurden unmittelbar live im Studion aufgenommen und resultierren nun in dieser wunderbaren CD. Man spürt sie regelrecht, die Authentizität, die Freude der Musiker, den Spirit und die Seele dieser Songs. Frisch, dreckig, rau, unbekümmert, voller Spielfreude, dazu dieses herrliche Southern-Flair - die gute Laune, die man offenbar bei den Aufnahmen hatte, kommt unmittelbar rüber. Der in Californien geborenen, in Arkansas aufgewachsenen, nun aber schon seit vielen Jahren im Süden Floridas lebende Soars ist ein wahres Multitalent, ein exzellenter Songwriter, erstklassiger, über eine wunderbar knarzig dreckige Stimme verfügender Sänger (erinnert vielleicht ganz entfernt ein wenig an John Hiatt) und ungemein versierter, bärenstarker Gitarrist, der hier immer wieder mit blendenden Gitarrensoli brilliert. Los geht's mit dem herrlich sumpfigen, swampig und leicht funky groovenden, unterschwellig drückenden, "heißen", gut in die Beine gehenden, schön "tighten" Southern-Bluesrocker "Been down so long", im übrigen eine toll inszenierte Coverversion von J.B. LeNoir. Die großartige Gitarrenarbeit von Soars und die nicht minder starke Orgel von Verdin ergänzen sich super, jeweils mit vorzüglichen Soli. Ein Auftakt nach Maß! Die nächste Coversversion folgt sofort im Anschluß mit einer sehr nach Southernrock duftenden, schön rootsig und ein wenig country-infizierten Fassung des alten Ozark Mountain Daredevils-Hits "If you wanna get to heaven". Soars’ "big guitar and gruff vocals" neben dem wunderbaren "driving beat" sind eine Klasse für sich. Nun folgen einige Eigenkompositionen. Zunächst die großartige, bluesige Verneigung an Freddie King mit dem forschen "Freddie King thing". Fantastische Lead Gitarre, feine Orgel-Fills und eine coole Backline, dazu Soars' unverwechselbarer, knarziger Gesang - das ist einfach klasse. Es folgt das sehr effektvolle, von einem wunderbaren, swampigen Hill Country-Groove getragene, gut nach vorn gehende, ein wenig psychedelisch und "bedrohlich" anmutende Titelstück "Let go of the reins", das voller bluesigem Southern-Flair steckt und mit hoch interessanter Gitarrenarbeit aufwartet. "Lonely ride" hingegen ist eine tolle, leicht soulige, bluesige Ballade, deren feine Lead Acoustic-Gitarre, inkl. eines klasse Solos, ein dezentes, sehr schöne "spanish guitar feeling" versursacht. Klasse hier auch die effektvollen, unauffälligen E-Gitarren- und Orgel-Tupfer. Ob der raue, dampfende Uptempo Blues Rock'n Roller "Have mercy on my soul" mit seinen "fiery guitars", das jazzige Django Reinhardt-Instrumental "Minor Blues", oder das wunderbare, mit großartigem Dobro-Spiel des Protagonisten aufwartende, ruhige, das Album abschließende, country-infizierte, rootsige "Old silver bridge", Soars und Company ziehen ihre außergewöhnliche Musikalität gekonnt und ohne jeden Ausfall bis zum Ende durch. "Blues fans would and should be grateful for this highly recommended, vibrant and heartfelt collection", heißt es in einem U.S-Review. Dem schließen wir uns vorbehaltlos an. Spitzenmäßige Arbeit von Soars und seinen Freunden. Ein wunderbares, southern-swampiges, bluesiges Vergnügen!

Das komplette Tracklisting:

1. Been Down so Long - 5:38
2. If You Want to Get to Heaven - 3:38
3. Freddie King Thing - 3:17
4. Let Go of the Reins - 5:21
5. Crows Nest - 4:47
6. Lonely Fire - 5:11
7. Have Mercy on My Soul - 4:10
8. Let It Ride - 2:39
9. Minor Blues - 4:11
10. Time to Be Done - 5:22
11. Old Silver Bridge - 3:46

Art-Nr.: 9878
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Been down so long
If you wanna get to heaven
Freddie King thing
Let go of the reins
Lonely fire
Have mercy on my soul
Old silver bridge

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Soars, J.P. - southbound l-95 [2019]
"This is an album that will warm your blues heart as the nights draw in and get colder with a bit of Southern warmth and exciting guitar and vocals that are full of energy from the opening title track with its Southern Rock driving beat through to the last track Missin’ Your Kissin’" so umschreibt Liz Aiken von "Blues Matters" das umwerfend starke, neue Album (es ist bereits sein viertes) des in Californien geborenen, in Arkansas aufgewachsenen, nun aber seit vielen Jahren im Süden Floridas residierenden, so vielseitigen Multitalents J.P. Soars, seines Zeichens ein exzellenter Songwriter, erstklassiger, über eine wunderbar knarzig dreckige Stimme verfügender Sänger (erinnert vielleicht ganz entfernt ein wenig an John Hiatt) und ungemein versierter, baumstarker Gitarrist. Ja, dieser Bursche und seine "wilde Musikerbande" haben es in sich und rocken sich in "Hot Rod" Volldampf-Manier (entsprechend dem sehr schönen Coverbild) voller natürlicher, deutlicher Southernrock-Bezüge durch ein abwechslungsreiches, "heißes" Gebräu aus Blues, Bluesrock, Rock, Rootsrock, Soul, Surf, Americana, Latin, Jazz und Rockabilly. Wie gesagt, die Southern-Affinität zieht sich wie ein roter Faden durch das komplette Album. Alles kommt in einem wunderbar erdigen, sehr knackigen Ambiente, voller Dynamik und Power - auch die langsameren Stücke. Die Produktion und der Sound sind glasklar und schön satt. Man hört sofort, dass hier durchweg absolut erstklassige Musiker am Werk sind. Die Band (J.P. Soars - lead vocals, guitars, bass; Chris Peet - drums, bass und Travis Colby - keyboards), sowie die vielen Gäste, wie etwa die grandiose Background-Sängerin Teresa James, einige Percussionspieler und Saxofonisten, sowie zusätzliche, hochhkarätige Gitarristen (Jimmy Thackery, Albert Castiglia), machen einen herausragenden Job. Und Soars spielt einfach herrliche Gitarrensoli. Gleich die erste Nummer, "Ain't no Dania Beach", eine wunderbare Hommage an Soar's South Florida-Heimat, ist ein absoluter Knaller - bluesig, ungemein groovy, in einem dreckigen, jammigen, The Band-/Little Feat-Ambiente (nur southernrockiger), durchzogen von prächtigen Slide- und E-Gitarren mit tollen Soli. Soar's rauer Gesang passt zudem wie die sprichwörtliche "Faust aufs Auge". So folgt eine "geile" Nummer auf die nächste. Wie zum Beispiel das von einem grandiosen, Funk-/Jam-/ Southern Blues-Groove getragene, drückend schwüle, mit unaufdringlichen Bläsern, tollen Bongos und scharfer Lead Gitarre isnzenierte "Sure as hell ain't foolin' me", der herrlich cineastisch arrangierte, von fulminantem Gitarrenspiel ("KIller"-Soli) geprägte, im Southern Surf-Sound kommende Titelsong "Southbound l-95" (Gast an der zweiten Gitarre ist Albert Castiglia), das wunderbar soulige "Shining through the dark" (tolles Saxofon, klasse Gitarren, angenehme, hintergründige Orgel), der mit klimperndem Honky Tonk-Piano und feurigem Sax intonierte, abgehende Rock'n Roller "The grass ain't always greener", das wunderschöne, semi-akustische, rootsige Instrumental "Arkansas porch party", der fette, Slideguitar-getränkte, voller Hingabe und Energie performte, schwül drückende Bluesrocker "Born in California", die hinreißend gespielte, von traumhaften, ausgedehnten Gitarrenläufen bestimmte Coverversion von Albert King's Slow Blues "When you walk out that door", das fröhliche, sonnige, sehr dynamische (Slide)Gitarren- und Percussion-getränkte "Dog catcher", und, und, und, - alles macht einfach mächtig Laune. Das Album ist geradezu ein "gefundenes Fressen" für die Blues-, Bluesrock-, Rootsrock- und Southernrock-Gemeinde gleichermaßen - ein leidenschaftliches, völlig zwangloses, furioses, musikalisches Vergnügen, das die Genre-Liebhaber magisch anziehen wird. Lasst Euch mitnehmen, auf diesen "rattenscharfen" Ritt von J.P.Soars und seinen Kumpels. It's pure fun!

Das komplette Tracklisting:

1. Ain't No Dania Beach - 3:05
2. Sure as Hell Ain't Foolin' Me - 3:49
3. Southbound I-95 - 4:24
4. Shining Though the Dark - 4:26
5. The Grass Ain't Always Greener - 2:42
6. Arkansas Porch Party - 2:59
7. Satisfy My Soul - 4:54
8. Born in California - 6:21
9. When You Walk out That Door - 6:54
10. Deep Down in Florida - 5:02
11. Across the Desert - 4:10
12. Dog Catcher - 3:31
13. Troubled Waters - 5:14
14. Go with the Flow - 7:49
15. Sure as Hell Ain't Foolin' Me (Radio Edit) - 3:50

Art-Nr.: 9777
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ain't no Dania Beach
Sure as Hell Ain't Foolin' Me
Southbound I-95
Shining Though the Dark
Born in California
When You Walk out That Door
Dog Catcher
Troubled Waters

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Son Volt - 6 string belief ~ live ~ dvd [2006]
Das letztjährige Album "Okemah and the melody of riot" der von Jay Farrar reformierten Son Volt zeigte schon in welch blendender Verfassung sich die Gitarren-/Roots-/Americana-Rocker wieder befinden, doch die nun vorliegende Live-DVD von ihrer aktuellen 2005/2006er-Tour toppt dieses Werk noch einmal locker! Zu sehen und zu hören bekommen wir, und es ist ein wahrhaft beeindruckendes Konzert, ihren kompletten, über 2-stündigen Auftritt vom 23. September 2005 aus dem Orange Peel in Ashville/North Carolina! Toller Club, großartige Atmosphäre! Starker, äußerst knackiger, saftiger Sound, wobei die beiden Gitarren (der hervorragende Lead-Gitarrist Chris Frame und Farrar) und die prächtig integrierten Keyboard-Passagen von Derry DeBorja eine ungemein harmonische, wie aus einem Guß agierende Einheit mit Farrar's unverwechselbarer Stimme bilden, ergänzt durch die exzellente Rhythmus-Sektion um Andrew Duplantis am Bass und Dave Bryson am Schalgzeug! Die 31 (!) Songs umfassende Setlist umfasst Material aus dem gesamten, bisherigen Fundus von Son Volt, aber auch von Jay Farrar's Solo-Alben, und zum Abschluß sogar eine ungemein würzige Fassung der alten Uncle Tupelo-Nummer "Chickamauga"! Zu den Highlights zählen u.a. das von großartigen Tempowechsel bestimmte, locker lässig satte "Atmosphere", das schwungvolle "Who", der traumhaft melodische, flockige Countryrocker "Back into your world" mit seinem feinen Retro Gram Parsons-Flair und diesem staubigen, trockenen Roots-Charme (tolles Gitarrenspiel), die wunderbare Ballade "Joe Citizen Blues", das groovende, sehr rhythmische, dreckige "Damn shame" mit der rauen, bluesig-würzigen Slide von Chris Frame, der balladeske, rootsige Retro Texas-/Honky Tonk-Countryrocker "Barstow" mit seinen wunderbaren Gitarrenlinien, das rau riffig und fett, aber melodisch abrockende, Slide-getränkte "Clear day thunder", das leicht psychedelisch angehauchte, kraftvolle "Jet pilot", das voller Drive rockende "Straightface", das brillante, an dynamische, rootsige R.E.M. erinnernde, melodische "Cariatid easy", die herrliche, lockere Alternate Country-/Americana-Nummer "Tear stained eye", das wunderschöne, voller Flying Burrito Brothers-Feeling steckende "Windfall" (wohl einer der größten "Hits" Son Volt's), usw., usw.! Der so introvertierte, aber charismatisch rüberkommende Jay Farrar und seine Freunde (der Funke springt zu jeder Sekunde über) demonstrieren mit diesem tollen Konzert eindrucksvoll, warum sie schon seit Jahren zu den gefragtesten und einflußreichsten Gitarren-/Rootsrock-/Alternate Country-/Americana-Rock-Bands unserer Tage zählen! Klasse! Das Ganze ist zudem filmtechnisch hervorragend in Szene gesetzt worden - es gibt nichts zu "mäkeln"! Bonus-Features: Interview mit Jay Farrar und Photo Gallery! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 4196
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 19,90

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Son Volt - honky tonk [2013]
Jay Farrar's unwiderstehliche, großartige Roots-/Alternate Country-/Americana-Formation Son Volt widmen sich, der Titel lässt es schon vermuten, auf ihrem neuen Album der klassischen Country- und Honky Tonk-Musik, und zwar vorwiegend der, die ihren Ursprung im californischen Bakersfield mit solchen Größen wie beispielsweise Buck Owens und Merle Haggard, aber auch dem unvergessenen Gram Parsons hat. Spuren dieser Musik waren schon immer Bestandteil in den Songs von Son Volt, doch nun präsentieren sie sie in einem vollkommen lupenreinen, unverfälschten Gewand und stellen dabei wie selbstverständlich eine geradezu hinreissend schöne und durch und durch authentische Balance zwischen traditioneller Old School-Ursprünglichkeit und einem zeitgemäßen Americana-Ambiente her. Das Material wirkt zeitlos lebendig. Farrar erzählt von Herzschmerz, gebrochenen Herzen, einsamen Highways, Honky Tonk Angels und verpackt die durchweg herausragenden Songs in herrliche Country-Arrangements, bei denen Instrumente wie die Pedal Steel und die Fiddle (zuweilen auch prächtige Twin-Fiddles) neben den transparenten Gitarren eine gewichtige Rolle spielen. Son Volt mit einer beeindruckenden Vorstellung, einer wundervollen Hommage an die gute, alte Honky Tonk-Musik, einem kleinen (Alternate)Country-Geniestreich.

Hier noch ein Original-U.S.Review:

Uncle Tupelo pretty much established the subgenre of alt-country in 1990 with the release of No Depression, and the band's two main songwriters and singers, Jay Farrar and Jeff Tweedy, seemed to fulfill the promise that Gram Parsons, the Flying Burrito Brothers, and the Sweetheart of the Rodeo-era Byrds had mapped out over two decades before, a perfect synthesis of rock and country. When Uncle Tupelo split in 1993, Tweedy, always more on the pop side of things, formed Wilco, which enjoyed commercial and critical success, while Farrar, who mapped out the moodier, more hangdog country side of things, formed Son Volt, a band with no aspirations for the charts, indie or otherwise, and while Son Volt's albums have been strong, interesting, and decidedly uncommercial ever since, they all lead, it seems, to this new one, Honky Tonk, which arrives at last squarely in country territory (more specifically, the Bakersfield country of Buck Owens and Merle Haggard), with nary an electric guitar in sight. Full of slow and midtempo waltzes and shuffles, and framed and led by pedal steel guitars and twin fiddles, along with Farrar's weary, never-in-a-big-hurry, laid-back (but somehow mysteriously intense) vocals, Honky Tonk is full of a beautiful, thoughtful, and almost Zen-like approach to life, all set against a classic old-school Bakersfield country backdrop. Songs here like "Hearts and Minds," "Wild Side," "Bakersfield," "Angel of the Blues," and "Shine On" aren't rave-ups, and aren't bitter barroom apologies, but are filled instead with a kind of stubborn hope and joy, made perhaps even more powerful for being from the 21st century while sounding like they came from the century before. The whole album accumulates in a powerful, meditative way, and its themes are less about drinking and trying to forget the past than they are about making peace with the past and trying to remember it and use it as a spark and a springboard to the future. Honky Tonk is country facing forward informed by the past.
(Steve Leggett, Rovi)

Das komplette Tracklisting:

1. Hearts and Minds - 3:48
2. Brick Walls - 2:12
3. Wild Side - 3:00
4. Down the Highway - 4:00
5. Bakersfield - 2:10
6. Livin' On - 3:37
7. Tears of Change - 2:54
8. Angel of the Blues - 4:06
9. Seawall - 3:22
10. Barricades - 3:42
11. Shine On - 3:37

Art-Nr.: 8091
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hearts and minds
Brick walls
Bakersfield
Livin' on
Angel of the blues
Seawall
Shine on

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Son Volt - live from austin tx ~ dvd [2005]
Die Reihe der großartigen "Austin City Limits"-Veröffentlichungen auf DVD geht weiter! Nach und nach kommen über das amerikanische "New West"-Label in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden - und zwar als DVD, dazu teilweise parallel auch als CD! Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals gehörtes und gesehenes Material! Diesmal sind die (neben Wilco) aus den kultigen Uncle Tupelo hervorgegangenen Son Volt um Jay Farrar an der Reihe! Son Volt zähle mit ihrem wunderbaren Gitarren orientierten Rootsrock zu den zweifellos bedeutendsten Vertretern der "neuen" Alternate Country-/Americana-Bewegung Anfang/Mitte der Neunziger Jahre. Jay Farrar's Stimme ist ein Markenzeichen in der Szene, genau wie die unnachahmliche Art klassische Countryrockelemente, Folk, Blues und Rock miteinander zu diesem herrlichen Roots-Gitarrensound zu kombinieren. Das vorliegende, gut 65-minütige Konzert vom 11. November 1996 zeigt die Band in einem recht frühen Stadium, rund ein Jahr nach der Veröffentlichung ihres Debutalbums "Trace". Eine klasse Show, sehr rootsig, schön rough und unbeschwert! Wir erleben prächtige Versionen von u.a. "Route", "Cemetary savior", "Loose string", "Tear stained eye" mMit toller Steelguitar-Begleitung von Gastspieler Eric Heywood), "True to live", "Windfall", "Ten second news", "Picking uo the signal", "Drown" und "Chickamauga"! Ein Fest für die Roots-/Alternate Country-Fraktion! Die DVD (im übrigen im tollen 5.1 Sorround Sound) kommt in einem feinen Schuber! Sie ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 3253
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Son Volt - notes of blue [2017]
Jay Farrar und seine großartige Band Son Volt begeben sich nach ihrem sehr feinen "Honky Tonk"-Ausflug von 2013 wieder auf ihr "gewohntes" Rootsrock-/Americana-/Alternate Country-Terrain und legen mit "Notes of blue" ein bravouröses, neues Werk vor. Inspiriert vom Geist des Blues und des Folk-Blues hören wir eine starke Auswahl von Songs, die dennoch immer dieser unwiderstehlichen Rootsrock-/Alternate Country-Musik zuzuordnen sind, für die Son Volt und vorher Uncle Tupelo schon seit Jahrezehnten stehen, bzw. standen. Ja, vieles erinnert an die Anfänge von Son Volt und die Tage der legendären Uncle Tupelo. Es gibt einige sehr raue, kernige, laute Nummern, aber auch wunderschöne, entspannte Songs, alle eingepackt in fantastische, zum Teil fast hypnotische Strukturen. Jay Farrar's Feder sind wieder wahre Songperlen entsprungen. Farrar & Co. in großer Form!

Das komplette Tracklisting:

1. Promise the World - 3:22
2. Back Against the Wall - 3:28
3. Static - 2:31
4. Cherokee St - 3:00
5. The Storm - 2:40
6. Lost Souls - 2:19
7. Midnight - 3:09
8. Sinking Down - 3:32
9. Cairo and Southern - 4:43
10. Threads and Steel - 2:05

Art-Nr.: 9389
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Promise the world
Back against the wall
Static
Cherokee St
Lost souls
Sinking down
Cairo and southern

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Son Volt - okemah & the melody of riot ~ dual disc [2005]
Dual Disc (Vorderseite CD / Rückseite DVD)! Darauf hatte die Rootsrock-Gemeinde gehofft und gewartet - und sie wird nicht enttäuscht: Jay Farrar's "alte" Truppe Son Volt ist zurück und legt nach sieben Jahren Pause mit "Okemah and the melody of riot" gleich ein kleines Meisterwerk vor! Farrar hat um sich eine völlig neue Besetzung "installiert", was einmal mehr deutlich belegt, daß Son Volt schon immer einzig und allein Farrar's Baby waren. Doch alles, was sich der geneigte Fan von diesen Jungs wünscht, bekommt er zur Genüge geboten! Da ist er wieder, dieser von Farrar's unnachahmlicher Stimme und seinem ebenso unwiderstehlichen Songwriting geprägte, raue, unbeschwerte, dreckige Retro-Americana-Gitarren Rootsrock, mit seinen rohen, erdigen, satten Riffs und Licks, dem staubig roughen, ungeschliffenen Charme, dem vollen, transparenten Sound und den dennoch so großartigen Melodien. Nie waren sie den legendären Uncle Tupelo näher. Mit zum Teil unter die Haut gehenden, kritischen und sehr engagierten Texten in der Tradition großer (Protest)Singer/Songwriter gelingt Farrar eine seiner stärksten Arbeiten in vielen, vielen Jahren. Und seine neuen Jungs (Brad Rice: guitar, Andrew Duplantis: bass und Dave Bryson: drums) setzen die von ihm gewünschten, von einem ungemein starken, breiten, rauen, aber immer harmonisch wirkenden, jederzeit die Ecken und Kanten wahrenden, kräftigen Gitarrensound geprägten Arrangements vorbildlich um! Los geht's mit dem prächtigen "Bandages & scars": Ein toller, sehr eingängiger, voller satter, kratziger Gitarren steckender Rootsrocker, irgendwie locker und dennoch kraftvoll, mit dezentem Alternate Country-Flair, dynamisch, und sofort die alte Liebe zu Son Volt eindrucksvoll auffrischend! Starker Beginn! Und es geht so weiter! "Afterglow 61" ist ein ruppiger, dreckiger, mit Crazy Horse-like, rauen Gitarren gespickter Uptempo-Rocker, trocken, staubig, roh - und dennoch wieder eindrucksvoll Farrar's "magisches" Händchen für den richtigen Melodienbogen demonstrierend! Enthält ein rotzig verzerrtes, schön fettes, tolles Gitarrensolo! Nun steht "Jet pilot" auf dem Programm: roher Gitarren-Rootsrock zum Dritten! Raffiniert zurückhaltende, lässige Licks wechseln mit fast schon kochenden, einmal mehr von erdigen, satten rostigen Gitarren geprägten, Power-Phasen! Dann "Atmosphere", eine herrliche Roots-/Americana-Ballade mit würzigen, wunderbar harmonisch eineinander greifenden Gitarren... - das meint man zumindetens, nachdem der Song startete. Doch dann dreht die Band mit einem geschickt platzierten Tempowechsel ordentlich auf, und schon befinden wir uns mitten in einem gut abgehenden, schwungvollen Alternate Country-Rocker, um anschließend wieder in das ursprüngliche Fahrwasser zurückzukehren - alles verpackt in herrliche E-Gitarren und eine klasse Melodie! Großartig auch das semi-akustische, entspannte, etwas an R.E.M. erinnernde "Ipecac", der geradlinige Uptempo-Rootsrocker "Endless war", das drückende, schwüle, wieder semi-akustisch instrumentierte, etwas orientalisch angehauchte, groovige "Medication", der kernige, mit ultra-dreckiger E-Gitarre getränkte Rocker "6 String belief", wie auch die wunderschöne Americana-Nummer "Gramophone"! Erstaunlich nimmt man zudem zur Kenntnis, daß das Album durch mehrmaliges Hören scheinbar immer mehr an Klasse und Spannung gewinnt. Ganz klar ein eindeutiges Indiz für große Qualität! Jay Farrar und Son Volt sind wieder da, und zwar in großer Form! Steht auf einer Stufe mit ihrem vor rund 10 Jahren veröffentlichten, meisterlichen Debut "Trace"! Wir bieten die Scheibe als US-Dual Disc-Ausgabe an, d.h.: Auf der einen Seite befindet sich die "normale" CD, auf der Rückseite eine DVD, die sämtliche Songs noch einmal in DVD-Qualität enthält (das ist der Audio-Teil), sowie einen rund 30-minütigen, hoch interessanten Film über die Entstehung des Materials für "Okemah..." (das ist der Video-Teil)! Darin erleben wir die Band im Studio, mit vielen Bildern von den Aufnahme-Sessions, Statements von Farrar, Live-Sequenzen und einem Non-album-Track namens "Joe Citizen Blues"! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Art-Nr.: 3449
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Son Volt - the search [2007]
Jay Farrar und seine "Gang" mit dem zweiten Album nach ihrer 2005er Reunion, das man, da gibt es keinen Zweifel, erneut als eine absolute Glanzleistung bezeichnen muß! Farrar ist ein Mann, der es liebt seine musikalischen Visionen stetig zu erweitern. "The search" ist geradezu ein Musterbeispiel dafür neue Territorien zu erschließen, ohne dabei jedoch die typischen Son Volt-Charakteristika dieses rauen, unbeschwerten, dreckigen Retro-/Americana-/Alternate Country-/Gitarren Rootsrock-Fundaments mit seinen erdigen, rotzigen Riffs und Licks, dem staubig roughen, ungeschliffenen Charme und den ausgezeichneten Melodien zu verlassen. Verantwortlich für den neuerlichen Kreativitätsschub sind Farrar's Entscheidungen das Line-Up der Band um einen großartigen Tastenmann (Derry DeBorja) zu erweitern, der mit seinen Einsätzen den Sound ein ums andere Mal überaus angenehm verfeinert, wie auch das Klangspektrum hin und wieder mit sehr variablen Nuancen, wie beispielsweise der Integration unaufdringlicher, aber sehr prägnanter, souliger Bläser bei dem sehr flockigen, schwungvollen, wunderbar ins Ohr gehenden, knackigen Pracht-Rootsrocker "The picture"oder das Infiltrieren psychedelischer Anlagen (u.a. bei dem großartigen "Action" oder dem gar etwas an die frühen R.E.M. erinnernden "Underground dream"), zu ergänzen. Son Volt treffen den schmalen Grat ihres vertrauten Sounds und neuer Experimentierfreudigkeit mit geradezu traumwandlerischer Sicherheit. Ein unwiderlegbares Indiz für die außergewöhnliche Klasse der Truppe! Sehr stark beispielsweise auch solche Nummern wie der voller unbekümmertem "Garage-Flair" steckende, flotte, ein wenig an alte Byrds-like Hippie-"Eight miles high"-Tage zu erinnern scheinende Rootsrocker "Beacon soul", das von rauen, glühenden, Neil Young-/Crazy Horse-like Riffs geprägte "The search", die um Streicher-ähnliche Keyboards ergänzte, andererseits sehr rootsige Americana-Ballade "Circadian rhythm", die tolle, 5-minütige Piano-Ballade "Adrenaline and heresy" mit ihrer feinen Melodie (zunächst nur Klavier und Farrar's unverkennbarer, großartiger Gesang, ehe für die letzten 1 1/2 Minuten noch ein rootsiges Drumming einsetzt), das leicht punkige, kernig rockende "Satellite", usw.! Zu den absoluten Höhepunkten des Albums zählen zwei hinreißende Alternate Country-/Americana-Balladen, die sich trotz allen "Staubs" wunderbar in unseren Gehörgängen festsetzen: Zum einen das raue, von herrlicher, "dreckiger" Steelguitar und schönen Orgel-Klängen begleitete "Methamphetamine" und zum anderen das traumhafte, viel Gram Parsons-Feeling versprühende, von vielschichtigen Gitarren (u.a. erneut eine hervorragende, angeraute Steelguitar) und tollem Duett-Gesang Shannon McNally's geprägte "Highways and cigarettes"! "The search" stellt einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis, warum Son Volt und vor allem deren Kopf Jay Farrar zu den wichtigsten und einflußreichsten Künstlern der Roots-/Americana-/Alternate Country-Bewegung zählen. Wie eingangs erwähnt: Eine absolute Glanzleistung!

Art-Nr.: 4758
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Sons Of Bill - one town away [2009]
Eine von großartiger Musikalität und ungemein starkem Songmaterial geprägte, exzellente Mixtur aus genauso würzigen wie wunderbar in unsere Gehörgänge einfliessende Rootsrock-, Americana- und Countryrock-Elementen, mal durchaus entspannt und relaxt, dann wieder schön kraftvoll und Energie geladen, präsentiert von einer noch richtig hungrig und unverbracht wirkenden, erstklassigen jungen Band aus Charlottesville/Virginia. Sons Of Bill sind die Söhne (James, Sam und Abe) eines gewissen Bill Wilson (selbst wohl ein talentierter Countrymusiker), der seine Nachkömmlinge schon sehr frühzeitig mit der "Droge" Musik infizierte. Die drei Brüder veröffentlichen jetzt mit ihren beiden Langzeitfreunden Seth Green (Bass) und Brian Caputo (Schlagzeug) ihr zweites, mit einem im Vergleich zum Debüt deutlich größeren Budget ausgestattetes Album, "One Town Away", produziert von niemand geringerem als Grammygewinner Jim Scott, der bereits mit solch klingenden Namen wie Tom Petty, Wilco oder Whiskeytown zusammenarbeitete. Das passt schon sehr gut, denn Spuren dieser Kollegen sind bei den Sons Of Bill durchaus zu entdecken. Doch am ehesten spielt sich das Geschehen an der Schnittstelle von erdigen Rootsrock-Einflüssen solcher Leute wie Steve Earle, Son Volt und mit Abstrichen auch der Drive-By Truckers, dem magischen Retro Countryrock-Flair eines Gram Parsons und den so wunderbaren, unwiderstehlichen Elementen der texanischen Red Dirt-Clique ala No Justice, Wade Bowen, Stoney LaRue und der Kyle Bennett Band ab. Klar, dass bei dieser Konstellation durch die Stücke auch ein Hauch von Southern-Flair weht. Die Band hat sämtliche Tracks selbst komponiert (der Löwenanteil stammt dabei aus der Feder von James Wilson) und eingespielt. Lediglich der in der Rootswelt so bekannte Multiinstrumentalist Greg Leisz (Stel, Lap Steel, E-Gitarre) ergänzt als Gastmusiker auf vier Tracks ("One Town Away" -tolle Countryrock-Ballade mit viel Retro Gram Parsons-Feeling, einer durchaus californischen Note und toller Steelguitar-Begleitung-; "Charleston"; "In The Morning" und "Rock And Roll" -ein kräftiger, kerniger Rootsrocker, der seinem Namen alle Ehre macht) die Band mit seinem exquisiten Spiel. Trotz der rootsigen Basis wirkt das Material sehr "radiotauglich" und überaus eingängig, was wir als absolut positiv verstanden haben möchten. Die Songs sind gespickt mit tollen Melodien und bleiben prächtig hängen. Die beiden das Album eröffnenden Stücke "Joey’s Arm" und "Broken Bottles" stehen prinzipiell für das gesamte Konzept des Albums, nämlich die ausgewogene Balance zwischen zwar würzigen, aber entspannt wirkenden Balladen und Midtempo-Nummern und flotten, knackigen Rockern. Erstgenanntes, eine traumhafte, mit herrlichen Gitarren und prächtigem Hammond-Untergrund in Szene gesetzte Roots-/Countryrock-Ballade (schön angerauter, leicht introvertiert klingender, erstklassiger Gesang, ein bis zwei genau auf den Punkt gebrachte Lead-Gitarrenpassagen, eine geradezu Gänsehaut erzeugende Melodie), das zweite (schöne Textzeile: "Hank Williams might have been a love-sick drinker, but being a love-sick drunk don’t make you a Hank"), kommt dann trocken, flott und ordentlich rootsig, wobei einem sowohl die oben genannten Red Dirt-Kollegen, als auch Son Volt, Steve Earle oder gar die Gin Blossoms in Erinnerung kommen. Auch bei weiteren Stücken blinzelt dann die Earle'sche Songwritingschule hin und wieder durch (z. B. "Western Skies", "Charleston"). Beim textlich dramatisch und ergreifend dargebotenen "Never Saw it Coming" (klasse Outlaw-Flair) wurde das im Staate Virginia noch relativ aktuell anmutende Thema Amoklauf in fiktiver Form musikalisch aufgearbeitet. Ein unter die Haut gehender, atmosphärisch, ja in seiner Bedrohlichkeit sehr authentisch wirkender Song. Baumstark auch der prachtvolle, voller texanischem Red Dirt-Feeling und viel Southern Rock-Flair (The Marshall Tucker Band) steckende, kernige, riffige, von satten E-Gitarren durchzogene, gar ein wenig jammig anmutende Roots-/Countryrocker "Going home" (tolles Gitarrensolo am Ende)! Zum Schluß des Albums wird es dank der recht prägnanten Steel-Arbeit von Greg Leisz noch ein wenig country-infizierter. "Charleston" entpuppt sich dabei als recht trockener Honky Tonk-Song mit einer spröden Schönheit, wie sie sonst eben nur von einem Steve Earle zelebriert wird.Gleiches gilt für das finale "The Song Is All That Remains", bei dem James Wilson sein Lied, nur von einer trockenen Akustikgitarre und einem Hauch von hallenden E-Gitarren Hintergrundklängen begleitet, auf ein Minimum reduziert. Wer auch immer dieser Bill Wilson sein möge, er hat seinen Söhnen jedenfalls eine Menge musikalisches Talent mit in die Wiege gelegt. "One Town Away" ist ein klasse Album! Die Rootsrock-/Americana-/Countryrock-Gemeinde darf sich auf eine neue,.richtig starke "Kapelle" freuen, die auf dem besten Weg ist, den Etablierten des Genres "Feuer unterm Hintern" zu machen. Respekt für diese großartige Leistung! (Daniel Daus / J. T.)

Das komplette Tracklisting:

1 Joey's Arm - 4:09   
2 Broken Bottles - 3:54   
3 The Rain - 4:11   
4 One Town Away - 4:23   
5 Going Home - 3:59   
6 Never Saw It Coming - 5:17   
7 Western Skies - 4:45   
8 So Much for the Blues - 3:40   
9 Rock and Roll - 3:18   
10 Charleston - 4:35   
11 In the Morning - 4:45   
12 The Song Is All That Remains - 5:15

Art-Nr.: 6461
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Joey's arm
Broken bottles
One town away
Going home
Never saw it coming
So much for the blues

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Sons Of Bill - sirens [2012]
Bill Wilson's Söhne, James (vocals guitar), Sam (lead guitar, vocals) und Abe Wilson (keyboards, vocals), sowie ihre beiden Mitstreiter Seth Green am Bass und Original-Drummer Todd Wellons kommen knapp 3 Jahre nach dem famosen "One town away" nun mit dem von den Fans schon heiss herbeigesehnten Nachfolger - und sie setzen glatt nochmal einen drauf. Die Sons Of Bill aus Charlottesville/Virginia mit einem Meisterwerk zeitgemässer Americana Rock-Kultur. 11 hinreissende, großartig strukturierte Songperlen ohne jeden Ausfall, bestimmt von ausgeprägter Musikalität, Leidenschaft, Spielfreude und sich unwiderstehlich in den Gehörgängen einnistender Melodik. Ein genüsslicher, geradezu traumwandlerisch sicherer Balanceakt auf dem schmalen Grat zwischen Siebziger Jahre Countryrock-Mentalität (z.B. ala Poco, Nitty Gritty Dirt Band), der No Depression-Bewegung aus der jüngeren Vergangenheit (z.B. mit Spuren von Son Volt und Whiskeytown), zeitlosem Rootsrock und Roots-Pop der Marke Tom Petty, erdigem Americana-Rock (Steve Earle, Drive-By Truckers, Cracker, Neil Young) und sogar einer gewissen Kompatibilität zu so manchem Red Dirt-Act wie beispielsweise der Kyle Bennett Band, Reckless Kelly oder den ersten Arbeiten der Eli Young Band. Apropos Cracker: "Sirens" wurde zum überwiegenden Teil in David Lowery's "Sound of Music"-Studio in Richmond/Virginia eingespielt. Zudem hat der Cracker-Chef das Album excellent produziert. Im Vergleich zum Vorgänger-Werk haben sowohl die Songs, als auch der transparente Sound viel an Dynamik gewonnen. Alles ist etwas druckvoller in Szene gesetzt. Herrlich saftige Gitarren bestimmen zum überwiegenden Teil das Geschehen, doch sie werden von Abe Wilson's breit aangelegtem Orgel-Teppich wunderbar unterstützt. Es entsteht ein großartiges, erfrischendes, saftiges Klangbild, das trotz aller Raffinessen immer wieder auf den Punkt kommt. Aber, das sei noch einmal erwähnt, ganz entscheidend für das famose Resultat sind das herausragende Songwriting, die traumhaften Melodien und der exzellente Lead-Gesang. Tracks wie der begnadete Opener "Santa Ana winds" (ein wundervolles Westcoast-Feeling zieht durch diese von einer erfrischenden Melodik und viel, knackigem, dynamischen Countryrock-Flair bestimmten Nummer), der wunderschöne Midtempo Americana-Rocker "Angry eyes" (fabelhaftes Zusammenspiel von Baritone Gitarre, würziger Lead Gitarre, Nitty Gritty Dirt Band-mässiger Mundharmonika und hintergründiger Orgel), die fast schon ein wenig episch wirkende, von einem gewissen Singer/Singwriter-Feeling, aber auch von lauten, dreckigen Gitarren bestimmte Ballade "Last call at the eschaton", das rootsig countryrockige "Find my way back home", das erdige "Life in shambles" (mit Cracker's David Lowery als Duett-Sänger und Johnny Hickman), oder der sich unwiderstehlich und nachhaltig in unsere Gehörgänge schraubende, hinreissende, genauso rootsige wie frische Midtempo Americana-Rocker "Virginia calling" sind nur ein paar Beispiele dieser prächtigen Ansammlung hochkarätiger Songs. Die "Sons Of Bill" sind endgültig in der ersten Reihe der Roots-/und Americana-Elite angekommen. "Sirens" ist ein absoluter Hit!

Das komplette Tracklisting:

1. Santa Ana Winds (4.29)
2. Find My Way Back Home (4.07)
3. Siren Song (4.34)
4. Angry Eyes (4.54)
5. Turn It Up (7.27)
6. The Tree (4.26)
7. Life In Shambles (3.10)
8. This Losing Fight (3.37)
9. Radio Can't Rewind (4.08)
10. Last Call At The Eschaton (5.21)
11. Virginia Calling (5.13)

Art-Nr.: 7707
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Santa Ana winds
Find my way back home
Siren song
Angry eyes
Life in shambles
Last call at the eschaton
Virginia calling

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