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String Cheese Incident - believe [2017]
Ziemlich genau 3 Jahre nach dem famosen "Song in my head" kommen die fantastischen Jamrocker aus Boulder/CO mit ihrem neuen Studioalbum "Believe", erneut einem bravourösen Werk, über das ein amerikanischer Kritiker resümiert: "it’s a hell of a lot of fun to listen to" - und er liegt so etwas von richtig.. String Cheese Incident wirken ungemein frisch und ergehen sich, auf höchstem Niveau, in vollendeter Speilfreude. Abwechslungsreich, kreativ und doch vertraut melodisch, erleben wir 9 wunderbare Songs, mit einer Bandbreite von Einflüssen aus Roots, Americana, Southern, Folk, Psychedelic, Funk, Latin und sogar mal einem dezenten Dance-Groove. Alle Tracks vermitteln den großen Spaß, mit dem die Protagonisten ihre Songs einspielten. Die gute Laune kommt einfach rüber. Was sind das für herausragende Musiker! String Cheese Incident haben in der Jamrock-Szene längst eine identisch hohe Bedeutung wie beispielsweise Phish, Dead, Widespread Panic oder auch Gov't Mule. "Believe" belegt das eindrucksvoll. Das Potenzial dieser Band scheint kein Limit zu haben...

Das komplette Tracklisting:

1. Believe - 4:24
2. Sweet Spot - 5:04
3. My One and Only - 4:36
4. Down a River - 4:31
5. Get Tight - 4:09
6. Stop Drop Roll - 4:53
7. Flying - 4:21
8. So Much Fun - 3:53
9. Beautiful - 6:29

Art-Nr.: 9424
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Believe
Sweet spot
My one and only
Down a river
Get tight
So much fun
Beautiful

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String Cheese Incident - one step closer ~ limited edition mit bonus dvd [2005]
Limited Edition mit Bonus-DVD! Fünftes Studioalbum der großartigen Jamrock-Band aus Boulder/Colorado! "One step closer" ist der Titel dieses wunderbaren Werkes, das die Band in einem kleinen, privaten Studio in ihrer Heimatstadt zusammen mit Produzent Malcolm Burn (u.a. Bob Dylan, Emmylou Harris, Daniel Lanois) eingespielt hat, und mit dem sie in der Tat einen weiteren "Schritt näher" an die ganz Großen des Jamrock-Zirkus herankommt. String Cheese Incident lösen sich mit dem neuen Album wieder etwas von den allzu experimentierfreudigen, wenn auch musikalisch eindrucksvollen, "Eskapaden" ihres Vorgängers und liefern nunmehr ihr vielleicht Song orientiertestes Werk ab. Hier stehen die kompakten Songs mit zum Teil traumhaft schönen Melodien im Mittelpunkt, wenngleich in den Breaks die live, sicher auch bei den neuen Stücken, ausdehnend dargeboten Jammings immer zu erahnen sind. Gleichzeitig gehen SCI durchaus einmal mehr neue Wege, denn Produzent Malcolm Burn sorgt für ein leicht "schwebendes", zuweilen etwas psychedelisch angehauchtes, modernes Klangbild, das in der Kombination mit den natürlichen "Colorado Mountain-Sound"-Anlagen der Band in ganz wundervollen Songs mündet. Dazu tragen auch der ein oder andere Gast-Komponist bei. So gibt es zum Beispiel 3 Kollaborationen mit Country-/Alternate Country-Songwriter Jim Lauderdale, in der Szene ja bereits durch seine Zusammenarbeit mit Leftover Salmon und Donna The Buffalo durchaus bekannt und geschätzt. Über dem gesamten Album liegt zumeist eine sehr ruhige und entspannte Atmosphäre! Weitestgehend zielen die Songs in die Richtung der Americana-/Roots-/Jam-Schiene, immer mal wieder ergänzt durch einen gepflegten Grateful Dead-Touch, ein dezentes Little Feat-Flair, aber auch mal durch ein leicht britisch angehauchtes Pink Floyd-Feeling, das ja viele Jambands gerne in ihrem Sound unterbringen. So ist das auch bei dem exzellenten Eröffnungsstück "Give me the love", das mit seiner etwas psychedelischen Note und der tollen Melodie phasenweise gar ein wenig an U2 zu erinnern scheint. Moderne Keyboards treffen auf grassige Americana Acoustic-Instrumente! Dem folgenden, eher erdigen "Sometimes a river" könnte man sogar Radio-Potential attestieren. Wieder solch eine klasse Melodie begleitet diesen so wohltuende dahin fließenden, dennoch knackig groovenden Americana Rock-Song, ausgestattet mit tollem, im Hintergrund agierenden E-Piano und sehr frisch klingenden E-Gitarren-Licks. Ein richtiger "Roots-Jam-Hit"! Ein ungemein entspanntes, folkiges, ganz wundervolles Americana-Stück hören wir mit dem anschließenden, semi-akustisch instrumentierten "Big compromise", einem der drei mit Jim Lauderdale komponierten Songs. Herrliches Acoustic Mountain-Flair, dazu in der Mitte ein großartig integriertes Akkordeon, schönes Dobro, dezente Keyboards und lockere, großartige Percussion-Arbeit! Nach dem kräftigeren, funky und groovy rockenden "Grateful Dead meets Little Feat"-like "Until the music's over" folgt mit dem schwebenden "Silence in your head" erneut ein recht ruhiges, sehr schönes Stück, bei dem knackiges Schlagzeug und grassige Instrumente wie Mandoline auf ein leicht psychedelisches "Pink Floyd"-Flair treffen - alles verpackt in einer herrlichen Melodie. Sehr stark auch das knackig rockende, groovende, etwas southern-inspirierte "Drive", das voller Grateful Dead-Flair steckende "45th of November" (kein Wunder, der Co-Autor heißt Robert Hunter), die etwas experimentelle, von interessanten Keyboard-Spielereien begleitete World-Jam-Nummer "One step closer", der dreckige Funk-Swamp-Bluesrocker "Swampy waters", wie auch die traumhaft schöne, wunderbar entspannte und gleichzeitig luftig lockere, mit toller Mundharmonika und herrlicher Steelguitar ausgestattete, ungemein frisch und natürlich wirkende Countryrock-Nummer "Brand new start"! String Cheese Incident mit einem makellosen Album: melodisch, mit tollen Songs, wunderbaren Melodien, bravouröser musikalischer Leistung, kompakt und dennoch jamming! Im Studio waren sie wohl nie besser...! Bis auf weiteres gibt es das Album in limitierter Auflage, inklusive einer feinen Bonus-DVD! Die DVD enthält einen 30-minütigen Film mit dem Titel "The big compromise" über das "making of" von "One step closer", in dem wir jede Menge Studioaktivitäten und Statements von Bandmitgliedern und Crew sehen. Höchst interessant! Die DVD hat den Regionalcode 1 für Amerika, das heißt es ist ein entsprechend ausgerüsteter DVD-Spieler nötig!

Art-Nr.: 3404
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Give me the love
Sometimes a river
Big compromise
Drive
Brand new start

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String Cheese Incident - rhythm of the road, vol. one ~ incident in atlante -11.17.00 [2010]
3 CD-Set! Komplette Show! Die kultige Jamrock-Formation startet mit "Rhythm of the road" eine neue Serie von auserwählten, aussergewöhnlichen Live-Veröffentlichungen. Den Anfang macht die phantastische Performance vom 17. November 2000 aus dem legendären "Tabernacle" in Atlanta/Georgia. The String Cheese Incident spielen einen ungemein abwechslungsreichen und virtuosen, mit ein paar hinreissenden Coverversionen (u.a. Led Zeppelin's "Ramble on" und Peter Gabriel's "Shakin' the tree") gespickten Set, der ihre Einflüsse zwischen The Grateful Dead, The Allman Brothers und Bill Monroe hervorragend zur Geltung kommen lässt. Das Publikum feierte den über dreistündigen, grandiosen Auftritt der Band seinerzeit mit "standing ovations". Wunderbar, dass wir nun mit dieser großartigen 3er-CD daran teilhaben können. Der exzellente, glasklare Sound wurde liebevoll von den Original 24-bit Multi-Track Master Tapes remastert. The String Cheese Incident zum Genießen...

Die komplette Setlist:

Disc 1
1 Smile - 10:46   
2 Joyful Sound - 9:35   
3 Luckie Street Jam - 4:03   
4 Orange Blossom Special - 9:31   
5 Barstool - 5:47   
6 Pygmy Pony - 5:46   
7 Missin' Me - 11:20   
8 Ramble On - 8:37   

Disc 2
1 Group Hoot - 4:10   
2 Outside and Inside - 8:34   
3 Impressions - 19:51   
4 Glory Chords Jam - 5:29   
5 Midnight Moonlight - 8:55   
6 This Must Be the Place (Naïve Melody) - 8:36   
7 Miss Brown's Teahouse - 17:05   

Disc 3
1 Wake Up - 10:08   
2 Black Clouds - 18:10   
3 The Old Home Place - 5:20   
4 Shenandoah Breakdown - 4:05   
5 Shakin' the Tree - 12:18

Art-Nr.: 7181
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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String Cheese Incident - song in my head [2014]
Die famose Jamrock-Formation aus Boulder/CO kommt mit ihrem ersten Studioalbum nach 9 Jahren. "Song in my head" heisst das Teil - und es ist schlichtweg ein Knüller! Die Band geht mit dem neuen Werk "back to the roots" und kommt damit ihren ersten 3 Studioalben recht nahe. Dennoch muss man deutlich feststellen, dass sie ihren umwerfenden Mix aus Bluegrass, Calypso, Salsa, Afro-pop, Funk, Rock und Jazz, wie sie ihre Musik selbst beschreiben, selten zuvor frischer, lockerer, unverbrauchter, flüssiger und gleichzeitig ausgereifter präsentiert haben, als auf "Song in my head". Es ist die pure Wonne, diesen phantastischen Musikern zuzuhören. Die ausgelassene Spielfreude des Sextetts ist von der ersten bis zur letzten Minute unmittelbar zu spüren. Dazu waren die Songs nie besser. Das Material ist sehr abwechslungsreich und bleibt trotz der jeweiligen Instrumentalpassagen und Jammings bestens hängen, ja strotzt nur so vor hervorragenden Melodien. Los geht's mit dem hinreissend schönen, ungemein melodischen, frischen, lockeren, flotten, leicht grassig ausgerichteten Countryrocker "Colorado bluebird sky", der darüber hinaus mit einem herrlichen, dezenten Westernflair punktet. Im Mittelteil hören wir ein tolles Jamming mit ausgedehntem E-Gitarren-Solo, wahrend die Nummer ansonsten zusätzlich mit Mandoline, akustischen Gitarren, Banjo, fein integrierten Keyboards und einem großartigen Drumming in Szene gesetzt wird. Hat etwas von den guten, alten New Riders Of The Purple Sage, aber auch von der The Marshall Tucker Band und der aktuell so groß aufspielenden Zac Brown Band. Eine absolute Killer-Nummer zum Auftakt - und es geht, wenn auch zumeist deutlich kraftvoller, mit dieser aussergewöhnlich hohen Qualität weiter. "Betray the dark" heisst die Folgenummer, die sehr, sehr groovy (bärenstarke E-Gitarren-/Orgel-Riffs) dargeboten wird. Gute Funk-Rhythmik, dazu eine Mischung aus frischem Westcoast-/ Latin-und Southern-/Allmans-Flair. Genial das ausgedehnte, gar ein wenig an die legendären Doors erinnernde Orgel-Solo von Kyle Hollingsworth und die vorzügliche Percussion-Basis. Auch das nächste Stück, "Let's go outside" kommt schön drückend und funky rüber. Toller Rhythmus, starke Orgel-/Gitarrenkombination. Hat sehr viel "Soul". Bemerkenswert auch das zündende E-Gitarren-Solo. Weiter geht's mit dem exzellenten Totelstück "Song in my head", einem herrlich rollenden, Southern-fueled Jamrocker mit starker Rhythmik (die zwei Drummer/Percussionspieler sind einfach eine Wucht) und abermals einem tierischen, wunderbar würzigen E-Gitarren-Solo. Das feine "Struggling angel" klingt dann wieder etwas Countryrock-orientierter. Klasse hier die an die The Allman Brothers Band erinnernden Twin Lead-Gitarren. Das ungemein gut gelaunte "Can't wait another day" ist der nächste Knüller. Die Nummer geht runter wie Öl. Hier spürt man sie förmlich, die Sonne der Westküste. Dazu dieser fast ein wenig Karibik-anmutende, flüssige, lockere Groove. Die Percussion-Arbeit ist wieder super. Eine wundervolle Nummer! The String Cheese Incident präsentieren nach neun Jahren Studioalbum-Pause eines der besten Werke ihrer Karriere. Gratulation! Wir sind einfach nur begeistert! Long live The String Cheese Incident!

Das komplette Tracklisting:

1. Colorado Bluebird Sky - 6:28
2. Betray the Dark - 6:46
3. Let's Go Outside - 4:17
4. Song in My Head - 5:37
5. Struggling Angel - 5:36
6. Can't Wait Another Day - 5:03
7. So Far from Home - 3:55
8. Rosie - 5:51
9. Stay Through - 4:06
l10. Colliding - 7:10

Art-Nr.: 8545
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Colorado bluebird sky
Betray the dark
Let's go outside
Song in my head
Struggling angel
Can't wait another day
Colliding

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String Cheese Incident - untying the not [2003]
Neues Studioalbum der beliebten Jamrocker. String Cheese Incident, in den USA längst zu eine Institution im Jam-Band-Zirkus geworden, sind ja vor allen Dingen eine superbe Live-Band mit einem schier unerschöpflichen Song-Repertoire und excellenten musikalischen Fähigkeiten. Wieder einmal zurück im Studio, zeigen sie sich auf "Untying the not" äußerst experimentierfreudig und begeben sich damit zum Teil auf für sie durchaus neues Terrain. Das wird den ein oder anderen String Cheese-Fan möglicherweise etwas irritieren, doch es ist ein hochinteressantes Album geworden, daß die Fähigkeiten der Band einmal mehr unterstreicht. So verarbeiten sie diesmal in ihrem, zumeist schön knackig und satt in Szene gesetzten Sound, jede Menge Modern Rock-, Funk-, Jazz-, Reggae-, Roots-, Hippie-, Spacerock- und Psychedelia-Elemente. Timothy Leary scheint manchmal gar nicht so weit weg. Verrückt! Sogar mal einen Progressiv Rock-Touch, oder auch britische Rockelemente werden eingetreut. So kann man bei der klasse Retro-Jam-Psycho-Nummer "Time alive" fast entfernte Parallelen zu Pink Floyds "Dark side of the moon"-Zeiten erahnen. Der Opener "Wake up" erinnert ein wenig an die Dave Matthews Band, "Sirens" überzeugt mit einer ordentlichen Reggae-/Roots-Prägung, angereichert mit einer dreckigen Bluesharp und abgefahrenen, wieder etwas psychedelisch anmutenden Gitarren-und Keyboard-Klängen, während "Looking glass" eine recht typische, locker frische String Cheese-Nummer mit lässigen Gitarren darstellt. In der Mitte des Album findet sich ein über 5 Stücke, ineinander übergehendes, insgesamt 15-minütiges, spaciges Instrumental-Fusion-Jamming voller überraschender Aspekte (mit enthalten ist beispielsweise das Traditional "Lonesaome road blues", ehe man bei "Tinder box" wieder zu einem rhythmischen, knackigen Rocker zurückkehrt und das Album nach rund 54 1/2 Minuten mit dem schwebenden, langsamen "On my way" schließlich endet. Es ist mutig, daß String Cheese Incident sich musikalisch so offen zeigen, demonstriert aber auch ihr Selbstvertrauen und ihre Klasse. Sehr gelungen! Das Album kommt in einem prächtigen Cover-Artwork in aufklappbarer Posterform (auf der Rückseite sind die Texte) mit einem bunten, futuristisch-psychedelisch wirkendem Motiv. Zudem steckt das Jewel-Case in einem tollen, mit einem kunstvollen Ausschnitt versehenen, Schuber.

Art-Nr.: 2132
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Sirens
Looking glass

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Stuart, Marty - compadres: an anthology of duets [2007]
Neue, höchst interessante und überaus gelungene Compilation von Marty Stuart, der in seiner langen Karriere auf eine Vielzahl von großartigen Duetten zurückblicken kann. Es kommen mehrere Punkte zusammen, die diese "Anthology of Duets" so empfehlenswwert machen: 1.) Einige der Songs erschienen nie auf regulären Alben von Marty Stuart, sondern auf den Werken der Duett-Beteiligten, Benefit- oder Tribute-Alben, 2.) Es handelt sich zum Teil um durchaus rares Material und 3.) es gibt zwei wirklich prächtige, bislang gänzlich unveröffentlichte Stücke! Stuart war es einfach ein Bedürfnis seinen vielen Fans diese großartigen Duette einmal in kompakter Form näher zu bringen. Marty Stuart galt ja in jungen Jahren als eine Art "Wunderkind des Country und Bluegrass", der schon als 13-jähriger die Mandoline in der Band des großen Lester Flatt bediente. Aus dieser Zeit beispielsweise, genauer gesagt aus dem Jahre 1974, enthält das Album eine seltene Live-Aufnahme des Bill Monroe-Klassikers "Rawhide"! Andere Höhepunkte sind das feurige Remake von Johnny Cash's "Doin' my time"aus dessen "Sun Recordings"-Tagen, das Marty Stuart 1992 mit dem "Man In Black" neu aufnahm, die mit Steve Earle eingespielte Buddy Holly-Nummer "Crying, waiting, hoping" aus dem längst gestrichenen 1996iger "Notfadeaway"-Album, das wunderbare "One woman man", zusammen mit George Jones aus den 1994iger "Bradley Barn Sessions", das mit Gattin Connie Smith aufgenommene "Hearts like ours", oder das mit Blues-Legende B.B.King eingespielte "Confessin' the Blues" vom 1997iger "Deuces wild"-Werk! Herausragend aber auch die beiden bislang unveröffentlichten, neuen Duette: Das ist zum einen der zusammen mit der großen Loretta Lynn vorgetragene Dallas Frazier-Klassiker "Will you visit me on Sunday", ein Steelguitar-getränkter, wunderbarer, purer Honky Tonk-/Traditional Country-Song, und zum anderen eine, zusammen mit der ungemein angesagten Alternate Bluegrass-Band "Old Crow Medicine Show" eingespielte, überschwengliche Coverversion des alten "The Who"-Hits "I can see for miles" in einer prächtigen, dynamischen, genauso rootsigen wie modernen, Drums-unterstützten Bluegrass-Fassung, die viel Flair von Original rüberkommen lässt, aber auch ein tolles Acoustic guitar-/Mandolin-/Fiddle-driven Countryfeeling hat. Große Klasse! 14 exquisite, edle Duette eines der vielseitigsten Countrykünstler der letzten Jahre mit etlichen seiner "Heroes", Weggefährten und Gleichgsinnten! Tolles Album im feinen Digipack mit 20-seitigem Booklet!

Hier noch einmal die komplette Tracklist mit den jeweiligen "Compadres" (Duettpartnern):

1.Farmer's Blues (mit Merle Haggard) - 3:21
2.Doin' My Time (mit Johnny Cash) - 3:24
3.Rawhide (mit Lester Flatt and Nashville Grass) - 3:34
4.The Whiskey Ain't Workin' (mit Travis Tritt) - 2:41
5.Will You Visit Me on Sunday (mit Loretty Lynn) - 3:40   
6.Crying, Waiting, Hoping (mit Steve Earle) - 3:53
7.Mr. John Henry, The Steel Driving Man (mit Earl Scruggs) - 1:58   
8.Hearts Like Ours (mit Connie Smith) - 3:39
9.The Weight (mit The Staple Singers) - 3:36
10.One Woman Man (mit George Jones) - 2:36   
11.Confessin' the Blues (mit B. B. King) - 4:32
12.I Can See for Miles (mit Old Crow Medicine Show) - 4:16
13.Let Us Travel, Travel On (mit Del McCoury) - 2:17
14.Move Along Train (mit Mavis Staples - 3:42

Art-Nr.: 4991
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Stuart, Marty and his Fabulous Superlatives - live at the ryman [2006]
Drittes Album von Marty Stuart, innerhalb von nur 7 Monaten - und eines stärker und interessanter als das andere! Erst mit "Souls' chapel" ein Gospel-Album, dann mit "Badlands" die Abhandlung über die Sioux-Indianer, und nun, wer hätte das gedacht, eine großartige Bluegrass Live-Veröffentlichung eines Auftritts aus dem berühmten Ryman-Auditorium zu Nashville vom 24. Juli 2003! Es war ein sehr spontaner Gig, den Stuart und seine Band, die "Fabulous Superlatives" (neben Stuart (Gitarre, Mandoline) sind das Kenny Vaughan - Gitarre, Brian Glenn - Bass und Harry Stinson - Drums, verstärkt durch Stuart Duncan an der Fiddle und Charlie Cushman am Banjo), während ihrer 2003er Sommer-Tour im Ryman absolvierten. Angeblich benötigten die Musiker vor dem Auftritt lediglich ein 20-minütiges Rehearsal um sich über die Songs, die sie spielen wollen, abzustimmen, und schon ging's los! Ein bemerkenswerter Auftritt voller Emotionen, bei dem man zu jeder Minute das Herz und die Seele spürt, mit der diese Musiker ihren faszinierenden Bluegrass-Stil zelebrieren. All seine Roots, die ihn über die langen Jahre seiner Karriere prägten, bringt Stuart in dieser Bluegrass-Performance unter: Gospel, Honky-Tonk, Rockabilly, Blues, Country und Rock'n Roll! Die Truppe schlägt eine wunderbare Brücke von alten, ursprünglichen Old School-Tradtionen, mit spürbaren Verneigungen vor Jimmy Rodgers oder Jimmy Martin, bis in die Gegenwart! Großartig beispielsweise die zündende, Energie geladene Version des "Orange Blossom Special", die herrliche, von exzellentem Gitarren- und Mandolinen-Picking geprägte Midtempo Countryrock-Grass-Nummer "No Hard Times Blues", der wunderbare, sehr traditionelle Hillbilly-Blues-Waltz "Homesick" mit tollem Fiddle-Playing von Stuart Duncan, das fetzige Instrumental "Shuckin' the corn" - ein Fest für Charlie's mitreißendes Banjo-Spiel, die lupenreine, traditionelle, natürlich auch im Bluegrass-Flavour präsentierte Barroom-, Honky Tonk-Nummer "The whiskey ain't workin' anymore", eine klasse Version von "Uncle Josh's" Klassiker "Train 45", mit dem legendären Dobro-Zauberer Josh Graves höchst persönlich als Gast, bis hin zu einer voll abgehenden, fulminanten Fassung von Stuart's Countryrock-Hit "Hillbilly Rock"! Tolle Show! "A hot summer smokin' Bluegrass night", die die Fans im Ryman Auditorium von den Stühlen riß! Schöne, edle Digipack-Verpackung!

Art-Nr.: 3929
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Stuart, Marty and his Fabulous Superlatives - saturday night / sunday morning [2014]
2 CD-Set! Welch eine grandiose Vorstellung von Marty Stuart und seinen Fabulous Superlatives! Das Doppelalbum, aufgeteilt in zwei Teile ("Saturday night" mit dem Untertiotel "Rough around the edges" und "Sunday mprning" mit dem Untertitel "Cathedral") thematisiert das uralte "Countrymusic-Drama" zwischen "hardcore living" und "heartfelt apologia", zwischen "Saturday night sinning" und "Sunday morning spirituality", zwischen dem sündigen, wilden Samstag Nacht-Partyleben und der tiefempfundenen, gläubigen Sonntag Morgen-Geistlichkeit. Wohl niemand kann diese Geschichte musikalisch und textlich besser aufarbeiten, als der 5-fache Grammy-Gewinner, Multiinstrumentalist, fantastische Sänger, Songwriter, Historiker und Fotograf Marty Stuart, den man durch seine langjährige Nähe zu Johnny Cash sicher auch als so etwas wie den Ziehsohn des "Man In Black" bezeichnen kann. Songmaterial und Musik des kompletten Albums sind einfach grandios. Das ist kompromissloser, auf den Punkt gebrachter "real Country"! CD 1 ("Saturday night") besticht mit purer Country und Honky Tonk-Musik in allen nur erdenklichen Richtungen, voller toller Melodien und bärenstarker Instrumentierung aus vielschichtigen, transparenten, sauber und klar gespielten Gitarren und E-Gitarren, heulender Steel, Fiddle, mal einem Piano und einer mitreissenden Rhythmus-Sektion. Man erinnert sich zum Teil an seine alten Werke aus der "Hillbilly Rock"- oder "Tempted"-Zeit, transportiert in die Gegenwart und mit noch mehr "echtem" Country. Songs wie der hinreissende, abgehende, rockin' & rollin' Country-Knaller "Jailhouse" mit seinem prächtigen Rockabilly-Drive und den tierischen E-Gitarren-Läufen von Marty Stuart und "Hexer" Kenny Vaughan, die gnadenlos starke Coverversion von Hank Williams' "I'm blue I'm lonesome" mit ihrer wunderbaren Gitarren- und Fiddle-Begleitung, die unwiderstehliche, traumhaft melodische, dezent nostalgisch angehauchte Country-Ballade "When it comes to loving you" mit ihrem brillanten Arrangement aus herrlichen Steel-, Acoustic- und elektrischen Baritone Gitarren, oder der geniale Barroom Honky Tonker "Rough around the edges" in seinem exzellenten Gitarren-/Steel-/Fiddle-Gewand mit klimperndem Honky Tonk-Klavier sind absolute "Pure Country"-Perlen der Gegenwart. Auch mit der CD 2 ("Sunday Morning") wird das kaum anders. Trotz des spirituellen Hintergrunds und des Gospel-Flairs ist das musikalische Ambiente nahezu identisch zur CD 1. Auch hier wird ordentlich "gerockt", wie auch mit sehr emotionalen Stücken das Thema abgehandelt. Herrlich beispielsweise der furiose, rockin' Country-Boogie "Boogie Woogie down the Jericho Road" mit seinem tollen Drive und den prächtigen E-Gitarren, das dezent bluesige, dabei wunderbar melodische, ruhigere "Long walk to heaven", das schön rootsige "The gospel way", oder das erneut gut nach vorn gehende, stampfende "Keep on the firing line" mit den brillanten Gitarrenläufen von Kenny Vaughan. Was für ein authentisches Countryalbum! Marty Stuart in absolut Top-Verfassung. Er ist einer der ganz Großen des Country, das beweist er hier einmal mehr auf eindrucksvollste Art und Weise. Ein begeisterter U.S.-Fan sagt: "This album is amongst his very best work, and the Fabulous Superlatives are truly fabulous": Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1:
1. Jailhouse - 3:07
2. Geraldine - 2:39
3. I'm Blue I'm Lonesome - 3:20
4. When It Comes to Loving You - 3:18
5. Rough Around the Edges - 3:06
6. Sad House Big Party - 2:19
7. Talking to the Wall - 2:27
8. Life Has It's Little Ups and Downs - 3:40
9. Look at That Girl - 3:12
10. Old Old House - 3:12
11. Streamline - 3:38

Disc 2:
1. Uncloudy Day - 3:12
2. Boogie Woogie Down the Jericho Road - 3:39
3. Long Walk to Heaven - 3:52
4. That Gospel Music - 2:48
5. The Gospel Way - 4:45
6. Mercy #1 - 2:43
7. Keep on the Firing Line - 2:45
8. My God Will Make a Way for Me - 3:16
9. Good News - 1:30
10. Angels Rock Me to Sleep - 4:17
11. Cathedral - 5:03
12. Heaven - 2:44

Art-Nr.: 8672
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Jailhouse
I'm blue I'm lonesome
When it comes to loving you
Rough around the edges
Talking to the wall
Look at that girl
Boogie Woogie down the Jericho Road
Long walk to heaven
The gospel way
Keep on the firing line

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Stuart, Marty and his Fabulous Superlatives - souls' chapel [2005]
Marty Stuart hatte ja schon sehr lange ein Gospel-Album angekündigt - jetzt liegt es mit "Souls' chapel" vor! Es ist ein starkes Werk geworden, das trotz seiner deutlichen Gospel-Thematisierung und -Orientierung durchaus seine Wurzeln im Country hat. Doch darauf aufbauend verarbeitet man auch jede Menge tiefer American Roots-Musik, inklusive, von sehr viel Emotion, Gefühl und Herz geprägter, Blues-, Southern-Soul-, Memphis-Soul-, und auch ein paar nostalgischer Rock'n Roll-Anlagen - alles jedoch in einem wohl dosierten, der Thematik angemessenen Rahmen. Selbstverständlich ist Stuart's typische Handschrift erkennbar, doch durch die Scheibe zieht sich permanent ein allgegenwärtiger Spirit der legendären Staples-Singers, vor allem der ihres großen Patriarchen Roebuck "Pops" Staples, mit dessen "Somebody saved me" (in einer großartigen Version, lediglich aus prächtigem, seeligem Harmonie-Gesang und feiner, zurückhaltender E-Gitarren-Begleitung bestehend) Stuart das Album standesgemäß eröffnet. Was folgt, sind 11 weitere, erstklassige, spirituelle Nummern, wie z.B. das eine Menge Sixties-Country-Flair versprühende "Lord, give me just a little more time", das lockere, dezent Rockabilly-beeinflußte, mit tollen, klaren Gitarren begleitete "Way down", die wunderschöne, wie ein zeitloser Country-Waltz klingende Ballade "I can't even walk (without you holding my hand)", der großartige Gospel-Blues "There's a rainbow (at the end of every storm)", eine seelige, sehr inspirierte, prachtvolle Version von Steve Cropper's "Slow train", wie auch ein weiterer Titel von "Pops" Staples, "Move along train", den Marty Stuart im Duett mit Staples' Tochter Mavis präsentiert. Tolle Musiker (z.B. Kenny Vaughan - Gitarre, Glenn Worf - Bass, Chad Cromwell u. Harry Stinson - Drums, Barry Beckett - Hammond B-3...), wunderbare Harmonie-Gesänge (u.a. Harry Stinson, Brian Glenn), großartige Gitarrenarbeit, klasse Sound!

Art-Nr.: 3606
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Sugarland - enjoy the ride [2006]
Es ist endlich da, das mit großer Spannung erwartete Nachfolge-Werk von Sugarland! Mit ihrem Debüt "Twice The Speed Of Life" von 2004, das sich bis heute als Dauerbrenner mit bereits über 3 Millionen verkaufter CDs hält, tauchten sie wie aus dem Nichts auf der "New Country-Landkarte" auf, räumten diverse Auszeichnungen ab, und man erinnert sich gern daran, wie Frontfrau Jennifer Nettles im Duett selbst einen Mega-Star wie Jon Bon Jovi bei den CMA-Awards an die Wand gesungen hatte. Ein absoluter Traumstart, der die Messlatte für ihre zweite Scheibe "Enjoy The Ride" natürlich extrem hoch legte. Aber der vom Trio zum Duo geschrumpfte Act (Kristen Hall ist nicht mehr dabei), beweist auch diesmal, wie scheinbar spielerisch leicht man mit diesem Druck umzugehen weiß, denn die CD ist einfach ein Knaller! Auch der Wechsel von Garth Fundis zu Byron Gallimore (Tim McGraw, Faith Hill, Lee Ann Womack) am Produzentenpult ist fließend verlaufen. Man kann fast sagen, der hat der Geschichte sogar noch ein wenig mehr Drive vermittelt und Sugarland's Sound in "Arena-kompatible" Bahnen gelenkt. Die unumgängliche Folge, die ein solch aufkommender Stardom heutzutage nun mal mit sich bringt, doch bei Sugarland passt es einfach hundertprozentig! Überaus knackiger, saftiger Ohrwurm-New Country-(Rock/Pop), genauso massenkompatibel und radiotauglich, wie kompetent und qualitativ stark! Großartig! Das neue Werk beinhaltet vom furios startenden "Settlin’" (typisch frecher Gesang von Nettles mit ihrem unnachahmlichen Southern Twang, herrliche Gitarrenarbeit der Könner Tom Bukovac und Kenny Greenberg), ein Stück in der Tradition von "Something More" vom Vorgänger, bis zum grandios vorgetragenen, nach dem Bandnamen betiteltem Abschluss-Lied "Sugarland" (wieder phantastische Gesangsleistung, herrliche Mandolinentupfer, dezente Steel- und E-Gitarren-Fills - gewinnt nach akustischer ersten Strophe mit dem anschließenden Einsatz der übrigen Instrumente ungemein an Volumen) erneut fast ausschließlich potentielle Hitnummern, so dass man mit keinerlei hellseherischen Fähigkeiten gesegnet sein muss, um hier einen erneuten "Chartbreaker" mit Langzeitwirkung zu prognostizieren. Beeindruckend vor allem wieder diese positive, viel gute Stimmung auslösende Ausstrahlung, die selbst von den balladesken und im Midtempo befindlichen Stücke ausgeht. Als Paradebeispiel hierfür gilt u.a. die erste Single "Want To" (natürlich bereits in den oberen Etagen der Charts angekommen), die zunächst mit verhaltenen Mandolinen-, Akustikgitarren, Steel- und Dobro-Einsätzen beginnt, sich aber vom Refrain an zu einem kräftigen Ohrwurm entwickelt. Nettles-Partner Kristian Bush setzt hier glänzende Akzente, was das Mandolinenspiel angeht. "County Line" und "Mean Girls" sind mit ihrer Dynamik geradezu prädestiniert, Nettles' Qualitäten als Frontfrau in den Vordergrund (mit klaren Avancen zur Sängerin des Jahres) zu stellen. Beides richtig puren Spaß verbreitende Stücke! Bei letztgenanntem ließ es sich selbst Traditionalist Brad Paisley nicht nehmen, seine filigrane Fingerfertigkeit an der obligatorischen Telecaster-Gitarre mit einzubringen. Die Überraschung des Albums aber gelingt bei "These Are The Days", wo man hinter dem Einsetzen männlicher Gesangslinien in der zweiten Strophe unvermittelt wieder Jon Bon Jovi vermutet, der aber in den Liner Notes als Kristian Bush entlarvt wird. Junge, Junge, der kann nicht nur Mandoline und Akustikgitarre vorzüglich bedienen, der hat auch gesangstechnisch was drauf, was sich dann ebenfalls in den vielen, eingeflochtenen Harmonie-Parts widerspiegelt. Ein weiterer Beweis für das offensichtliche Potential des Duos, bei dem auch die Qualitäten im Songwriting (diesmal mit Leuten wie Bobby Pinson, Lisa Carver und Brad Paisley-Spezi Tim Owen), die auch nicht unerwähnt bleiben dürfen. "Everyday America", "One Blue Sky" oder "April Showers" sind allesamt "luftig" und flockig instrumentierte, qualitativ hochwertige, melodische Stücke mit hohem Wiedererkennungswert. Insgesamt wieder eine gute Drei-Viertelstunde prachtvolle Sugarland-Energie pur, eine regelrechte Gala-Vorstellung. Steht dem Vorgänger in wirklich nichts nach, ja bedeutet fast noch eine Steigerung! Der Titel "Enjoy The Ride" ist abolut passend gewählt. Wenn man bei diesem musikalischen "Sugarland-Ritt" keinen Spaß hat, wo dann? Wir ziehen den obligatorischen Hut vor dieser abermals sehr starken Leistung und erwidern die Aufforderung des Albumtitels mit einem von ganzem Herzen kommenden: "Yes, we do!" (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4536
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Sugarland - gold and green [2009]
Mit Weihnachts-Alben ist das so eine Sache! Oftmals versinken sie geradezu im Schmalz und genauso oft werden immer wieder die selben Traditionals in gleicher Art und Weise interpretiert. Nicht so bei Sugarland! Die liefern mit ihrer ersten Weihnachts-CD eine erstklassige Vorstellung ab und beweisen, dass es auch anders geht. Natürlich spielen auch sie beispielsweise "Silent night" und "Winter wonderland" (im übrigen in einer vorzüglichen, lupenreinen, flotten Traditional Country-Fassung), und natürlich spürt man auch hier durch und durch die weihnachtliche Romantik und winterliche Gefühle werden entfacht, doch Sugarland gehen keinen Deut von ihrem bekannten Stil ab und spielen die Songs in ihrer typischen, knackigen, so prima ins Ohr gehenden, erfrischenden Art und Weise. Darüber hinaus beschränken sie sich nicht ausschliesslich auf Standards, sondern haben auch 5 brandneue, eigene Songs rund um das Thema Weihnachten beigesteuert. Jennifer Nettles singt wieder wunderbar. Es gibt viele Balladen, die allerdings alle recht peppig in Szene gesetzt sind (zum Beispiel das wunderschöne "City of silver dreams" mit Kristian Bush's exzellentem Mandolinenspiel und herrlichen Steelguitar-Fills von Dan Dugmore, oder auch das traumhaft melodische, knackige, sehr viel Countryfeeling versprühende, erneut von schöner Steelguitar begleitete "Little wood guitar"), aber auch flotte Uptempo-Nummern, wie das angerockte, prächtige "Maybe Baby (New year's day)". Hier hat ausnahmsweise Kristian Bush den Lead-Gesang übernommen, aber auch das kann er hervorragend. Klasse Nummer! Klasse Album! Sicher eine der besten Country-Weihnachts-Scheiben der jüngeren Vergangenheit!

Die komplette Songliste:

1 City of Silver Dreams - 4:18   
2 Winter Wonderland - 2:27   
3 Holly Jolly Christmas - 3:06   
4 Coming Home - 3:33   
5 Gold and Green - 04:02   
6 Maybe Baby (New Year's Day) - 5:02   
7 Nuttin' for Christmas - 3:24   
8 O Come, O Come, Emmanuel - 4:08   
9 Little Wood Guitar - 4:12   
10 Silent Night - 3:22

Art-Nr.: 6628
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Sugarland - live on the inside ~ cd & dvd-set [2009]
CD & DVD-Set! Exzellente Live DVD und Live-CD (die CD mit etlichen unveröffentlichten Nummern)!

Zur Live-DVD: Aufgenommen am 25.10.2008 in der Rupp-Arena von Lexington/Kentucky während der "Love on the inside"-Tour erleben wir eine fulminante Show von Jennifer Nettles und Kristian Bush, in Begleitung ihrer 5-köpfigen, exzellenten Band. Eingefangen mit 20 Kameras in "high definition" präsentieren Sugarland eine beeindruckende Vorstellung mit eine tollen Balance aus großartigen Effekten und bodenständiger, exquisiter, musikalischer Darbietung. Nettles und Bush überzeugen mit großer Bühnen-Präsenz, Ausstrahlung und offensichtlicher Freude an ihrer Live-Performance, die sich prächtig auf das enthusiastische Publikum überträgt. Was für eine fantastische Sängerin Nettles ist, kommt auf der Bühne noch mehr rüber. Aber auch Kristian Bush überzeugt auf ganzer Linie. Er ist ein hervorragender, den Sound prägnant prägender Akustik Gitarren- und Mandolinen-Spieler, aber auch ein klasse (Backgound)Sänger. Ein beeindruckendes Beispiel für die ganze Klasse der beiden ist ihre grandiose Coverversion des R.E.M.-Hits "The one I love", den die beiden solo, ohne die Band präsentieren. Jennifer Nettles spielt hier, auch das kann sie prima, akustische Gitarre, Bush spielt Mandoline und beide wechseln sich mit exzellenten Lead Vocal-Passagen ab. Großes Kino! Ansonsten gibt's ordentlich Power und auch ein paar ihrer vorzüglichen Balladen. Die Setlist lässt keine Wünsche offen. Natürlich sind auch tolle Live-Versionen ihrer Nummer 1-Hits "Want to", "Settlin'", "Stay" und "All I want to do" enthalten. Ganz großartig zudem die "Unplugged"-Fassung von dem wunderschönen "Genevieve". Sugarland live: Einfach großartig! Sie sind im Moment klar das "Non plus ultra" Nashville's in Sachen "Powerhouse New Country" - und daran wird sich vermutlich auch so schnell nichts ändern! Wer weiss, ob man dieses tolle Duo und ihre klasse Band jemals hierzulande live zu Gesicht bekommt, doch diese prächtige DVD bringt sie uns zumindestens schon mal auf die Leinwand unseres Wohnzimmers. Rund 70 Minuten Laufzeit. Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Zur Live-CD: Neben 5 Tracks aus dem "Lexington"-Konzert der DVD, gibt es weitere 5 Nummern aus verschiedenen Orten der "Love on the inside"-Tour - und zwar ausschließlich bislang unveröffentlichte Coverversionen von Rock- und Pop-Nummern, die Jennifer Nettles und Kritian Bush in irgedeiner Weise stark beeindrucken und bewegen. So erleben wir großartige Versionen von so unterschiedlichen Songs wie "Love shack" (The B-52's), "Better man" (Pearl Jam), "Circle" (Edie Brickell), "Irreplaceable" (Beyonce Knowles) und "Sex on fire" (Kings Of Leon). Auch das ein Indiz für die große Vielseitigkeit und Klasse von Sugarland!

"Live on the inside" ist die ultimative Sugarland Live CD-/DVD-Kombination! Wie sagt man so schön in seiner Begeisterung?: "Hammer"!

Die komplette Setlist:

Live CD:

1.   Love (4.15)
2.   Circle (3.13)
3.   Better Man (4.43)
4.   Sex On Fire (4.22)
5.   All I Want To Do (3.42)
6.   Irreplaceable (3.32)
7.   Nightswimming/Joey (6.22)
8.   The One I Love (3.25)
9.   Love Shack (5.21)
10.   Stay (5.31)

Live DVD:

1. Love
2. Settlin'
3. Baby Girl
4. Want To
5. Nightswimming
6. Joey
7. Already Gone
8. Steve Earle
9. Genevieve
10. All I Want To Do
11. Everyday America
12. Stay
13. Down In Mississippi
14. The One I Love
15. Something More
16. Bonus Track: It Happens (dieses Stück: nur Audio)

Art-Nr.: 6517
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Sugarland - love on the inside ~ deluxe fan edition [2008]
Deluxe Fan-Edition mit 5 Bonustracks! Erfrischend , lebendig, wunderbar! Sugarland (Jennifer Nettles und Kristian Bush) setzen auch mit ihrem von den Fans heiß herbeigesehnten dritten Album konsequent ihren musikalisch eingeschlagenenWeg fort und werden dabei immer besser! Nettles' Stimme war nie kraftvoller, variabler und stärker, Bush's Harmonies, sein Acoustic Gitarren- und Mandolinenspiel waren nie vielfältiger. Dieses Duo ist mit seinem durchaus in Traditionen verwurzelten, aber so modernen, knackigen, dabei alles andere als glamourösen, sondern stets erdigen, exakt auf den Punkt produzierten New Contry-/Country-Rockpop-Sound eine wahre Wohltat für Nashville! Das Album erscheint in den USA in zwei Ausgaben, einer "normalen" Version mit 12 neuen Tracks und einer sogenannten "Deluxe Fan-Edition" mit 5 zusätzlichen Bonustracks! Darüber hinaus kommt die Deluxe-Ausgabe in einer speziellen, edlen Digipack-Verpackung inklusive eines alle Texte und viele Fotos enthaltenden, 20-seitigen Booklets und der Zugangsmöglichkeit zu exklusivem Video-Material. Also, keine Frage: Die "aufgemotzte" Ausgabe ist definitiv die, die es sich lohnt zu kaufen - und deshalb bieten wir auch ausschließlich diese an! Insgesamt ist das Songmaterial im Vergleich zu den beiden mega-erfolgreichen Vorgängern vielleicht etwas "verhaltener" ausgefallen. Will heißen: Der Anteil an Balladen hat im Vergleich zu den Uptempo-Nummern leicht zugenommen. Dennoch strotzt auch dieses Album vor Dynamik und Energie - und das Songmaterial ist einfach nur klasse! Ohne Ausnahme! Toll beispielsweise der froh gelaunte Opener "All I want to do" (gleichzeitig die erste Single und bereits auf dem besten Wege die nächste Nr. 1 des Duos zu werden), mit seinen kernigen Slide Gitarren-Licks (großartig: Gitarren-As Michael Landau), dem trockenen Ambiente und dem wundervollen "Ooh hu hu hu hu"-Mitsing-Refrain, der knackige, sehr melodische Uptempo Rockin' Country-Shuffle/-Boogie "It happens", der traumhafte, einfach herrlich ins Ohr gehende Country-Stomper "We run" mit seinen vitalen Acoustic Gitarren-Rhythmen, dem knackigen Drumming und großartigen Akkordeon-Spiel, die exzellente, leicht folkig angehauchte, einmal mehr wundervoll melodische, Mandolinen-getränkte Country-Ballde "Genevieve", das entspannte "Already gone", der satte, rockige, ungemein melodische Knaller "Take me as I am", das rootsige, viel Americana-Feeling aufbauende, von schöner Slide, Steelguitar und einem klasse Traditional Country-Rhythmus bestimmte "Steve Earle" (einer Huldigung der beiden an die große Roots-/Alternate Country-Ikone), und die wunderschöne, getragene, ruhige, kristallklar in Szene gesetzte, reine Country-Ballade "Very last country song" - eine traumhafte Nummer! Die fünf, auf der Fan-Edition zusätzlich enthaltenen Songs (3 weitere neue Studio-Tracks und 2 bärenstarke, bislang auch nicht als Studioversion existierende Live-Nummern) reihen sich nahtlos an den hohen Qualitätsstandard der übrigen Stücke an und sind somit für den geneigten Sugarland- und New Country-Fan ebenso unverzichtbar! Erwähnenswert hier besonders die brillante Live-Fassung des Achtziger Jahre-/Dream Academy-Klassikers "Life in a northern town", das am 13. Dezember 2007 in Fayettevill/North Carolina während der gemeinsamen US-Tour von Sugarland mit Little Big Town und Jake Owen mitgeschnitten wurde, die sich auch alle gesanglich an dieser tollen Intepretation beteiligten. Sugarland sind und bleiben mit "Love on the inside" (vielleicht sogar ihr ausgereiftestes, bestes Album) eines der absoluten Zugpferde Nashvilles in Sachen knackigem, modernem, qualitativ gochwertigem New Country, inklusive "eingebauter" Hit- und Chart-Garantie! Ein tolles Album - und darüber hinaus mit über 71 Minuten Spielzeit ein wirklich prall gefüll

Ganz interessant: Ein offizieller Sugaland "Song by Song"-Überblick (im Original):

"All I Want To Do"
The duo’s intent here was to have a lot of swing to the lead single of this album. To funk it up a bit, and keep it very hooky. Musically, this number’s somewhere between Bonnie Raitt and Jack Johnson, with some Marvin Gaye and Van Halen thrown in. "I love the flirty sound," says Jennifer Nettles. "We just always want to bring different energies, and we got to play on the lighter side this time." If you listen close, the easy percussion from Matt Chamberlain gives the song its sexy heartbeat.

"It Happens"
Sometimes, you just gotta let go. That’s what this gritty little tune’s all about, says the duo. "We always say we should take the music seriously, but not ourselves," Nettles says. When the guitar comes in at the top, you know this is going to be a little more 80s pop than down-home country. Think "Walking on Sunshine". Because this tune wraps it all up with some very advisable lyrics: "Let go, laughing". And Nettles thinks the ironies, like getting in a fender bender with your ex and his new girl, shows listeners what a grand sense of humor the universe has. It’s a very uptempo way to look at a world that’s out of your control.

"We Run"
New love. Young love. Green love. There’s an excitement to that experience that Sugarland has captured in this intoxicating bluegrassy rocker. Nettles admits this grew from a seed of an idea that Bush had, since he grew up playing mountain music in Tennessee. And this song lends itself to that Appalachian sound, that driving four-on-the-floor beat. You can’t really describe that feeling, so the duo chose to show it rather than tell it. The imagery--of pockets of dirt and reckless weather on the breath--convey how beautiful, messy and powerful love can be.

"Joey"
Teenage love doesn’t always have a happy ending. Especially when a tear-jerker like Bill Anderson has pen in hand. He helped Nettles and Bush craft this modern take on the traditional teen tragedy, and yet much more alternative influences went into the vocals. "We ended up with a haunting wail in the chorus and this R.E.M. background vocal," says Bush of the melancholy music. "It’s simple and dark." The rich texture of this song is built around all those "what ifs" that run through your mind as you explore regret. "Nothing mitigates loss," says Nettles "But everyone has regrets, so we can all relate."

"Love"
Nettles’ powerhouse pipes take center stage in this ballad. And that strength comes though in the form of questions, about how you can possibly define love. Is it the face of a child? Kindness in the eyes of a stranger? In a hotel room in Washington D.C., when Sugarland was chasing down the theme of the whole album, the topic of love came up. "No way could you ever narrow it down," Nettles says of their writing time with Tim Owens ("Settlin’"). There’s love lost, love found, new and old loves. So this tune gets right in the middle, and makes some reaches musically. Bush’s powerful voice is featured for the second half of this song. "When we were writing the back half, Jen said ‘I want you to sing these words I wrote just for you,’" recalls Bush. "I will always feel special singing those words."

"Genevieve"
Nettles said that Bush had the whole first verse worked out. That verse--and his pure, sweet mandolin work--were inspiring enough. But when the idea for some three-part harmony came up, it only made this dirge of a country heartache even better. Nettles says it reminded her of some of the southern Baptist hymns she grew up on, and likes that the story’s not clear cut. "It’s a beautiful thing when we get to play characters that are complicated." There’s a mystery of who this character is that is coping with such a dramatic loss. It’s a little twisted. But that creates an even stronger pull into the lyrics.

"Already Gone"
A waltz-time lope? On a country album? Writing with Bobby Pinson ("Want To"), the duo was determined to do a song in six-eight. And to keep it very personal. "This is the story of coming of age, literally and emotionally," says Nettles. And it’s such a healing tale, about a woman who is growing up, leaving home, falling in love and saying goodbye.

"Keep You"
Is it possible to write an emotional song about being numb? It’s like writing a song about being loud by being quiet, Nettles and Bush think. That irony, blended with a bittersweet epiphany of knowing it’s time to walk away, make this one of the most contemporary done-me-wrong songs of our time. "Subtlety and nuance make all the difference in this song. Painting emotions with broad strokes is easy, but this time we’re using a toothbrush to dig through the finer emotions," says Nettles, comparing the duo to archeologists. And the vocal range she plays with throughout keep this song on the edgier side, because of the way she explodes into huge notes that few singers can even attempt.

"Take Me As I Am"
When the curtain opens, there’s a woman in a hotel room at night. As the song unravels, so does the mystery of why she’s there. In this character-driven narrative, with a Pat Benatar influence and some solid electric guitar work, the empowering message is clear. When you reach that point, when you are comfortable in your own skin, the line about "I’m not perfect, but I’m worth it" makes all the sense in the world. This could very well be the anthem of the unsung heroes who walk among us every day. "This is a very grown-up place to get to in your life," Nettles explains.

"What I’d Give"
Written with Kenny Chesney’s long-time lead guitarist Clayton Mitchell, this one builds a lingering story around some Faces era guitar and mandolin stylings. The kind that Sugarland thinks make for a story of their own. Usually in country, the song ends when the bow is tied off neatly with a lyric. But after the last lyric ends, they still had more to say musically. Nettles vocals are sultrier than they’ve ever been, and she likes the romantic implications of the lyrics. And both she and Bush agree that if you aren’t making out halfway into this six-minute yearning, then you aren’t ever going to be.

"Steve Earle"
If you know anything about Steve Earle, this song will thrill you with its comic pining for his songwriting. If you don’t know him, it’ll certainly pique your curiosity. Both Nettles and Bush share a fondness for Earle’s brand of country. It taught them that country was still viable, and gave them confidence to reimagine the sound. And when the duo found out what a shameless romantic Earle was, they had to set all his comings and goings to music. This upbeat barn burner fueled by a big pedal steel, is a playful way to process a painful subject. Nettles looks at it this way: "There comes a point in life of a troubadour when the character can become heroic. Even legendary."

"Very Last Country Song"
Aptly named, the last song on the album is a look at what would happen if nothing ever went wrong again. "If life stayed the way it was, if those conditions weren’t in our lives, then this would literally be the last country song," says Nettles. Everything is as it should be was the impetus and inspiration behind this song. Co-writer Tim Owens told the duo that someone had once asked him why country music was always so sad. Owens’ answer was that if bad things never happened, then what would we have to write about? The ethereal tones underneath this song stay quiet enough so the insight into the human condition can be felt. Like when you can hear Nettles smile as she sings the verse that looks back on the unexpected joy of an unexpected child.

Plus 5 Bonus-Tacks:

Fall Into Me 4:46
Operation: Working Vacation 3:59
Wishing 4:11
Life In A Northern Town (Live) 4:14
Come On Get Higher (Live)

Art-Nr.: 5848
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Suhler, Jim & Monkey Beat - tijuana bible [2007]
Meisterhafte, texanische Gitarren-/Roots-/Bluesrock-Musik in Vollendung! Was für ein grandioses Album! Der begnadete Gitarrenhexer aus Dallas/Texas und seine famose Combo "Monkey Beat" zählen seit mehr als 15 Jahren zu dem Besten, was die Texas Bluesrock-Szene zu bieten hat. Vielen ist Suhler sicher auch als Lead-Gitarrist von George Thorogood's Destroyers ein Degriff (er spielt dort seit 1999), doch vor allem mit seiner eigenen Band hat er sich weltweit unter den Kennern der Szene eine Menge Anerkennung erspielt und eine riesige, loyale Fangemeinde aufgebaut. Warum das so ist, beweist voller Nachdruck das neue, mitreißende Werk "Tijuana bible", das erste mit "Monkey Best" seit rund sechs Jahren! Jim Suhler, diesbezüglich bereits mit Auszeichnungen überhäuft und Dauergast in diversen "Top Guitarists"-Listen, gilt als einer der virtuosesten, vielseitigsten und angesehensten "Gitarreros" des texanischen Bluesrocks. Seine Einflüsse reichen von Freddie King, Johnny Winter, Stevie Ray Vaughan und Rory Gallagher, über AC/DC und ZZ Top, bis hin zu J.J.Cale und The Allman Brothers Band! Das lässt schon vermuten wie vielfältig die Elemente sind, die Suhler zu seinen eigenen Indikatoren vereint. All das, seine überragenden Fähigkeiten als Gitarrist, die Gabe wirklich phantastische Songs zu schreiben und sein hervorragendes Gesangstalent sind das Fundament einer spannungsgeladenen Brücke zwischen krachenden Riff-Rockern, brodelnden Texas-Shuffles, traditionellem, emotionalem Retro Slow-Blues, dreckigem Roots-Rock'n Roll, schwülem Swamp-Blues, groovendem Southern-Blues, straighten, klassischen Bluesrockern, knackigen Boogies und countryfiziertem Roots-/Blues-/Rock - alles garniert mit herrlichen, von einer immensen Fingerfertigkeit geprägten, genauso lockeren, wie fulminanten und powernden Lead Gitarren-Soli und explosiven, glühenden, "dirty" Slide-Attacken! Doch noch etwas sticht als überaus bemerkenswert hervor: Dieses großartige, abwechslungsreiche Songmaterial besticht mit zum Teil traumhafter Melodik, schraubt sich wohlwollend in unsere verwöhnten Roots-/Blues-/Rock-Ohren und hinterlässt damit einen tiefen Eindruck! Toll! Prächtige, dreckige, rootsige, kratzige Riffs und ein hinreißender, rollender rockin' Texas-Groove bilden die Basis des grandiosen Eröffnungs-Bluesrockers "Tijuana bible"! Gleich eine Nummer, die einen nicht mehr loslässt! Tolles, ein im Hintergrund zu erahnendes, unterschwelliges Border-Flair und messerscharfe, feurige Gitarrensoli vom Meister! Als wäre es Magie, fängt man unweigerlich an rhythmisch mitzuwippen! Genial! Wie auch der folgende, von glühenden Slide-Läufen (teilweise tolle Slide-/Gesang-Parallelarbeit) und forschem Drumming angetriebene, raue Bluesrock-Boogie "Devil in me"! Dann die erste von 3 glänzend integrierten Coverversionen (die 13 übrigen Tracks stammen aus Suhler's Feder): Elvin Bishop's gefühlvoller, klassischer Retro Slow-Blues "Drunken hearted boy" in einer wunderbar inspirierten Fassung, begleitet von einem großartigen Slide-Solo des Original-Autors Elvin Bishop "himself"! Die beiden übrigen Coverversionen sind zum einen ein knochentrockener, straighter, krachender Power-Riff-Ritt des alten AC/DC-Klassikers "Up to my neck in you" (fettes, wie geschmiert abgehendes Gitarrensolo) und zum anderen ein gewaltiges Remake von Rory Gallagher's "I could've had religion", vollgepackt mit furiosen Slide-Läufen und einer starken Bluesharp! Doch zurück zu den brillanten Suhler-Nummern: Umwerfend stark beispielsweise auch der unwiderstehlich melodische, von saftigen, vielschichtigen E-Gitarren und Slides umgebene, herrlich ins Ohr gehende, fette Midtempo Retro-(Blues)Rocker "Long hot summer", der sowohl auf den Spuren solcher Bands wie Free und Bad Company wandelt, aber auch ein tolles, rootsiges Southern Rock-/Swamp-Feeling vorweisen kann. Herausragend das brodelnde Slide-Solo vom Protagonisten! So folgt ein "Killer"-Track dem nächsten: Ob das dynamisch abgehende "Black sky" mit seinem markanten Bass-/Drums-Drive, der klasse Melodie und den furiosen Gitarrenläufen, die geradezu traumhaft melodische, von wundervollen, genauso lockeren, wie kraftvollen, transparenten Gitarrenlinien bestimmte Bluesrock-Ballade "Deep water lullaby", zu der Gastgitarrist Joe Bonamassa ein exzellentes Solo beisteuert (feine Acoustic Gitarren-/Piano-Fills; schöner, dezenter Hall in der Stimme Suhler's), der brillante, mit unaufdringlichen Bläser-Fills, glühender Slide und exzellenter Background-Hammond Orgel instrumentierte Retro Pyschedelic-Bluesrocker "Years of tears" (was für eine prima Melodie, welch ein starkes, ausgedehntes Slide-Solo), der dreckige, schön funky groovende Southern-/Swamp-Blues "Po' lightnin'" mit seinen sumpfigen Slide-Läufen (Background-Gesang: Wet Willie's Jimmy Hall), der furiose, abgehende Blues-/Southern-/Boogie-/Roots-Rock'n Roller "Border Rock", usw., usw.! Es ist schon fast "beängstigend", auf welch hohem Niveau Jim Suhler und seine phantastische Crew ihr Ding durchziehen! Es gibt nicht den Hauch einer Schwächephase - und das bei einer satten Spielzeit von über 71 Minuten und 16 Songs! Produziert haben übrigens Jim Suhler selbst und Tom Hambridge! Toller, exakt auf den Punkt gebrachter, knackiger, würziger Sound! Gitarren-Enthusiasten, Rootsrock-Fans, Bluesrock-Fanatiker: "This album is a pure killer"! Ihr werdet dieses Album feieren- wir jedenfalls tun es! Begeisternd!

Art-Nr.: 4980
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Tijuana bible
Devil in me
Long hot summer
Deep water lullaby
Po' lightnin'
Border Rock

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Sullins, Chad & The Last Call Coalition - incommunicado [2012]
Stillwater/Oklahoma ist die Heimat der "Red Dirt Rocker" von Chad Sullins und seiner Band The Last Call Coalition. Und das Stillwater eine Hochburg der nach wie vor voll im Saft stehenden, immer wieder neue, fantastische Bands hervorbringenden Red Dirt-Bewegung ist, ist hinlänglich bekannt. Singer/Songwriter Chad Sullins und seine Kunpels sind der beste Beweis dafür. Das Quartett gilt als "one of the hottest new Red Dirt-acts" - und zwar vollkommen zu Recht. Ihr neuestes Werk "Incommunicado" ist ein vorzüglicher Beleg für die großartige Musik, die uns immer wieder aus dem Gebiet Texas/Oklahoma erreicht - es ist ein Pracht-Album! "It's one of the toughest albums to classify the red dirt scene", schwärmt ein amerikanischer Journalist. Das passt, denn den Burschen gelingt eine tolle Gratwanderung zwischen dampfendem Rock, Blues, Southern Rock, Roots, Americana und Country, den man geradezu beispielhaft unter dem Label "Red Dirt Rock" zusammenfassen kann. Oftmals rockt es laut und rau, vollgepackt mit fetten Gitarren (dazu passt das Zitat eines weiteren U.S.-Reviewers, der sagt "they are more grounded in ZZ Top than George Jones), dann wieder hören wir herrliche Americana/Alternate Country-Nummern, alles umgesetzt mit wunderbaren Strukturen und Melodien, aber auch voller ausgelassener Spielfreude. Die Musiker sind klasse. Vor allem Lead Gitarrist Josh Rutz erfreut uns mit seinem großartigen Spiel und einigen inspirierten, zündenden und glühenden Soli. Am ehesten wird die Band mit den unvergessenen Cross Canadian Ragweed und der Mike McClure Band verglichen, doch Cody Canada's neue Truppe The Departed passt ebenso als Bezugsgröße wie in einigen anderen Momenten auch beispielsweise No Justice, The Pear Ratz oder The Damn Quails. Die Band klingt herrlich unverbraucht und rockt frei von der Leber los. Wie bei dem fulminanten "Scratch", einem krachenden, straighten, Blues-fueled Texas Rocker, gespickt mit dreckigen, rauen Riffs und feurigen E-Gitarren-Läufen. Bleibt dennoch aufgrund seiner exzellenten Melodik bestens hängen. Hat ein wunderbares "rambling" Southern-Feeling. Frontmann Chad Sullins singt klasse. Seine Stimme passt zu den kernigen Rockern ebenso wie zu den ruhigeren, country-flavoured Titeln. Ordentlich zur Sache geht's auch bei dem dampfenden Texas-Boogie "Straight to hell" (klasse Outlaw-Flair), der abrockt, was das Zeug hät. Wie auch der deftige, raue Roadhouse Volldampf-Knaller "Thank God for Jack Daniels", bei dem nach einem ruhigen Acoustic-Intro plötzlich die "Hölle" losbricht. Hier fließt der Whiskey nicht nur textlich in Strömen, sondern sicher auch bei den entsprechenden Live-Auftritten der Band, die mit solchen Songs so manchen Honky Tonk-Schuppen in Texas und Oklahoma in "Schutt und Asche" legen wird. Macht tierisch Laune und der Spaß, den die Jungs dabei haben, kommt wunderbar rüber. Das obligatorische, glühende Gitarrensolo von Gitarrero Jush Rutz fehlt natürlich auch nicht. "This one kicks ass". Aber es geht auch deutlich ruhiger - und wie! "Paris" beispielsweise ist eine von wundervollen, vielschichtigen, reichhaltigen Gitarren (akustische Gitarre, E-Gitarre, Pedal Steel - im übrigen gespielt von Ryan Engleman von den Turnpike Troubadours) umgebene, traumhaft melodische, voller Southern-Flair steckende Americana-, Roots-, Countryrock-Ballade (The Marshall Tucker Band meets The Departed), die eindrucksvoll die vielseitigen Fähigkeiten der Band demonstriert. Klasse auch hier wieder das gefühlvoll, aber erdig eingestreute E-Gitarrensolo. Ein exzellente, in sich stimmiger Gegenpol zu den fetzigen Rockern, wie auch das wunderschöne, vollkommen akustisch dargebotene "10 one 10". Fetten Electric Southern Rock gibt's dann wieder mit dem saustarken "Full throttle". Welche Ecke des Red Dirt-Terrains die Truppe auch "beackert", sie macht es einfach großartig. "Incommunicado" ist eine tolle Scheibe einer tollen Band. Das Genre ist um eine echte Attraktion reicher. "These guys will rock your red dirt ass"....

Das komplette Tracklisting:

1. Intro - 1:06
2. Scratch - 5:23
3. Straight To Hell - 3:32
4. Thank God For Jack Daniels - 4:19
5. Paris - 5:39
6. Only Girl - 4:26
7. Full Throttle - 3:59
8. August Sun - 4:43
9. 10 One 10 - 3:36
10. Dance With the Gypsies (Backporch Style) - 4:27
11. Oklahoma Moon - 6:21

Art-Nr.: 8017
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Scratch
Straight to hell
Thank God for Jack Daniels
Paris
Full throttle
10 one 10
Oklahoma moon

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