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Taylor & The Sinners, Jackson - which way is up [2016]
Nach "Cantina Del Diablo" vor gut einem Jahr, kommen Texas-Outlaw Jackson Taylor und seine Sinners mit einem weiteren, großartigen, 8 Songs umfassenden Mini-Album. Geboten bekommen wir, wie es sich für die Truppe gehört, allerbesten, durch und durch glaubhaften, authentischen, schön dreckigen, Whiskey-getränkten, "genuine" Outlaw Country ohne Kompromisse, geradeaus und direkt. Alte Haudegen wie Waylon Jennings und Billy Joe Shaver lassen immer wieder grüßen. Auch "Which way is up" ist, wie so manches frühere Werk, im besten Sinne "ruppig", erdig, ursprünglich und dabei eingebunden in Taylor's typische, gut hängen bleibende Melodik, sowie sein ihm eigenes "Bad Boy"-/Honky Tonk-/Roadhouse-/Biker-/Outlaw-Image. Dennoch ist das Werk insgesamt nicht ganz so "wild" wie einige seiner Vorgänger. Das Album hat durchaus seine ruhigen Momente (zum Beispiel bei der exzellenten, schönen, von einem großartigen, lockeren Rhythmus und feinem Gitarren-/Steel-/Fiddle-Zusammenspiel geprägten, melodischen "Every other weekend", oder der tollen, mit Fiddle und starker E-Gitarre inszenierten, Southern-getränkten Ballade "Which way is up"), wenngleich natürlich in den Sinners neben dem Pure Country- und Honky Tonk-Herz, auch das eines manchmal gar etwas punkigen Rock'n Rollers schlägt. So wie etwa bei dem "rüden", kompakten, rauen, 2 1/2-Minuten Abschluß-Kracher des Albums "He's a whore", im übrigen eine Coverversion der Power Rock-Truppe Cheap Trick, im Original erschienen auf deren 1977iger Debutalbum. Doch liebe Countryfreunde, Jackson Taylor & The Sinners sind eine in ihrem musikalischen Fundament eine Outlaw Country-Band durch und durch. Bei einer zweiten Coverversion ihres neuen Werkes versuchen sich Taylor und seine Freunde mit einem klasse Ergebnis an einer sehr erdigen Fassung des Delbert McClinton-Klassikers "Two more bottles of wine", dessen bekannteste Version wohl die von Emmylou Harris ist. Sehr stark auch der kernige, von sattem E-Gitarren-Picking bestimmte Texas Outlaw-Countryrocker "Another bottle goes down", der gut abgehende und sicher bei einem Auftritt der Band so maches texanische Roadhouse zum Bersten bringende Honky Tonk-Boogie "Everybody needs an outlaw" (klasse Steelguitar-Solo und Fiddle-Begleitung), oder das recht locker startende, von feinen Steelguitar-Linien durchzogene, gegen Ende aber etwas kräftiger auftrumpfende "Foolin' around". Jackson Taylor & The Sinners sind wieder voll in ihrem Element. Dazu noch ein Zitat aus der offiziellen Produktbeschreibung: Jackson Taylor continues to break the rules of traditional country music with his straightforward lyrics, "take it or leave it" approach, intense live performances, and the drive and determination of a freight train. The end result cannot be pigeon holed into any style and can only be rightfully defined as what it is: "Jackson Taylor Music." Eine klasse Vorstellung der Texaner!

Das komplette Tracklisting:

1. Another Bottle Goes Down - 3:54
2. Sad Bastard Music - 4:07
3. Foolin' Around - 3:07
4. Everybody Needs an Outlaw (feat. Lucky Tubb) - 4:00
5. Two More Bottles of Wine - 3:07
6. Which Way is Up - 3:53
7. Every Other Weekend - 3:40
8. He's A Whore - 2:41

Art-Nr.: 9188
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Another bottle goes down
Foolin' around
Everybody needs an outlaw
Which way is up
Every other weekend

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Tedeschi Trucks Band - live from the fox oakland ~ 2 cds + 1 dvd [2017]
2 CDs + 1 DVD-Set! Fantastischer Mitschnitt (auf Doppel-CD und DVD) des kompletten Konzertes der unwiderstehlichen Tedeschi Trucks Band um den begnadeten Gitarristen Derek Trucks (ex-The Allman Brothers Band) und seine Gattin Susan Tedeschi vom 9. September 2016 aus dem alt ehrwürdigen Fox Theatre in Oakland/California. Tolle Setlist, die Band in grandioser Verfassung, - es war eine magische Nacht in Oakland, sowohl soundtechnisch, als auch filmtechnisch bravourös eingefangen. Begeisternd!
Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Hier die offizielle Produktbeschreibung im Original:

In September of 2016, Tedeschi Trucks Band set out for the West Coast to make a live album. After 10 shows there was no shortage of great music to choose from, but for everyone on the tour, one night stood out from the rest: September 9 at the Fox Theatre in Oakland. The best part? We had a dozen cameras on hand that night to capture every note. Live From The Fox Oakland is a live double album that David Fricke calls “a new peak in the continuing story of a great American rock & roll family band.” The concert film of the same name features over 90 minutes of performance footage as well as some insightful and downright moving glimpses at life on the road with TTB.

Hier der Review des großartigen Webzines "Sounds of South" / www.sounds-of-south.de:

Wow! Schon beim Auseinanderklappen des imposant und edel gestalteten Doppel-CD/DVD-Packages, das ein Live-Konzert der Tedeschi Trucks Band im historisch/orientalisch anmutenden, sehr beeindruckenden, 1928 errichteten Fox Theatre in Oakland, Kalifornien, dokumentiert, erahnt man bereits, dass hier was ganz Großes auf einen zukommt. Während die DVD, unter der Regie von Jesse Lauter und Grant James abgelichtet, den Gig ‚filmisch‘, mit kleinen netten Zwischenepisoden des Drumherums, dokumentiert, spiegeln die beiden CDs das Konzert in nummerisch korrekter Reihenfolge sowie voller Länge der Songs wieder und enthalten mit dem orchestral swingenden „Right On Time“, dem souligen Schunkler „Don’t Drift Away“ und dem fusig-jazzigen Instrumental „Ali“, drei weitere tolle Tracks, die nicht visuell in Szene gesetzt wurden. Ich werde mich hier aber natürlich auf den erstgenannten Silberling konzentrieren. Nach einem kurzen Intro steigt der Film mit „Don’t Know What It Means“ als Opener ein, ein Song aus dem letzten hochdekorierten Studiowerk „Let Me Get By“. Susan Tedeschi gibt direkt mal eine Kostprobe ihres stimmlichen Volumens und ihres versierten E-Gitarrenspiels, das in Form von vielen hervortretenden Adern, deutliche Spuren auf ihrem Handrücken hinterlassen hat. Am Ende des Stückes glänzt Rastamann Kebbie Williams mit einem Sax-Solo, das free-jazzige Züge aufweist. „Keep On Growing“ vom einstigen „Derek And The Dominos“-Klassiker Layla and Other Assorted Love Songs“ steht natürlich ganz im Zeichen von Ehemann Derek Trucks, der hier gleich drei Soli auf seiner Gibson SG vom Stapel lässt, am Ende mit furiosem Slide. Leonard Cohens „Bird On The Wire“ wird in gospeliger Form mit emotionalem Ende interpretiert. Passend zum spirituellen Ambiente des Fox (ein goldener Buddha wird eingeblendet), lässt Derek bei „Within You, Without You“ sein Arbeitsgerät in orientalischem Slide aufsurren, das dann nahtlos in den shuffligen Blues Rock-Stampfer „Just As Strange“ übergeht (Bonnie Raitt-Flair). Beim souligen „Crying Over You“ hat Mike Mattison, der mich rein äußerlich immer irgendwie an Muhammad Ali erinnert, seinen ersten starken Gesangseinsatz, ein weiteres Highlight ist ist das Duell von Derek mit Keyboarder Kofi Burbridge, das in Frage-Antwort-Manier zelebriert und zudem mit einem Hammer-Solo vom Butch Trucks-Neffen beendet wird. Das herrliche „Leavin‘ Trunk“ klingt, als wenn sich James Brown (erneut großartiger Gesang von Mattison) und die Allman Brothers (Susan und Derek gitarren-technisch in Hochform) zu einer Jam-Session zusammengefunden hätten. „I Pitty The Fool“ bluest unter Tedeschi-Regie samt plusternder Bläserfraktion (vervollständigt durch Elizabeth Lea und Ephraim Owens). Das knapp 15-minütige „I Want More“ dampft aus allen Gassen. Hier entfacht die Drum-Doppel-Besetzung mit J.J. Johnson und Tyler Greenwell, wie sooft in diesem Gig, ihre ganze Kraft samt blindem Verständnis, auch Derek mit ABB-trächtigem Slide und Burbridge mit Marshall Tucker-umwehten Querflöten-Intermezzo sowie wüsten Orgel-Geklimper beim angeschlossenen „Soul Sacrifice“-Outro, wissen zu gefallen. Das Titelstück des Studioalbums „Let Me Get By“ zeigt am Ende mit gospeligem Touch nochmals die ganze Spielfreude des Ensembles. Selbst der Abspann mit einer Wohnzimmer-Performance der Band von Dylans „You Ain’t Going Nowhere“ ist ein Knüller. Hier dürfen auch die Back-Singer Alecia Chakour und Mark Rivers mal die Lead vocals bei einer der vielen Strophen übernehmen und Black Crowes-Fronter Chris Robinson ist auch noch als Gast mit von der Partie. Elisabeth Lea lässt ihre Posaune kurz plärren. Klasse gemacht. Appropos Zwischenepisoden. Da wird ein Besuch von Derek bei US-Comedian Marc Maron in seiner Garge gezeigt, ein Interview des Ehepaares beim Rolling Stone-Journalisten David Fricke, der auch den Begleittext des Booklets geschrieben hat, Dereks Vater als Verantwortlicher des Merchandisings kurz porträtiert, und Susan beim Testen des kongenialen Sounds im Gros des Fox vor leerer Kulisse mit dem Song „Color Of The Blues“. Nicht zu vergessen auch noch der Bonusteil mit dem bluesigen „Anyhow“ (wieder mit Bonnie Raitt-Flair) und der Vollversion des Gastauftritts von Alam Khan, der mit seiner Sarod (so ein orientalisches Monsterknüppel-Instrument) auf „These Walls“ den Konterpart zu Dereks Slide-Spiel (der zum einzigen Male auf einer Les Paul) abgibt. Hier werden konventionelle Musikmauern eingerissen und die beiden versuchen mit diesem, quasi im Southern Yoga Rock-Stil zelebrierten Stück, dem Ambiente des orientalischen Theaters gerecht zu werden – Da heißt es für alle Beteiligten einfach nur ‚Om‘! Fazit: „Live From The Fox In Oakland“ der Tedeschi Trucks Band zeigt das zwölf-köpfige Mega-Ensemble im absoluter Bestform. Es macht Spaß, diesen Könnern, in diesem speziellen Rahmen, bei bester Bild- und Tonqualität, Folge leisten zu können (vom kleinsten Tönchen auf der Bühne, bis hin zum Digipak, mit dem reichhaltig bebilderten Einsteckbooklet, inklusiv aller relevanten Informationen, Perfektionismus pur). Absolute Kaufempfehlung! Dieses Package gehört in jede Rockmusik-Sammlung, die was auf sich zählt. (Daniel Daus / www.sounds-of-south.de)

Die komplette Setlist:

CD 1:
1. Don’t Know What It Means
2. Keep On Growing
3. Bird On The Wire
4. Within You, Without You
5. Just As Strange
6. Crying Over You
7. These Walls (feat. Alam Khan)
8. Anyhow

CD 2:
1. Right On Time
2. Leavin‘ Trunk
3. Don’t Drift Away
4. I Want More (Soul Sacrifice Outro)
5. I Pity The Fool
6. Ali
7. Let Me Get By

DVD:
1. Don’t Know What It Means
2. Keep On Growing
3. Bird On The Wire
4. Within You, Without You / Just As Strange
5. Crying Over You
6. Color Of The Blues
7. These Walls (feat. Alam Khan)
8. Leavin‘ Trunk
9. I Pity The Fool
10. I Want More (Soul Sacrifice Outro)
11. Let Me Get By
12. You Ain’t Going Nowhere
13. Anyhow (Bonus)
14 These Walls (feat. Alam Khan) – Full version (Bonus)

Art-Nr.: 9402
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 23,90

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Tedeschi Trucks Band - made up mind [2013]
Das neue, baumstarke Album der Tedeschi Trucks Band (Susan Tedeschi, Derek Trucks & Co.)! Fast noch stärker als das Debut! Eine hinreissende, faszinierende Mixtur aus Blues, Rock und Southern Soul mit einer unwiderstehlichen Jam-Neigung. Susan Tedeschi's Gesang und Derek Trucks' Gitarrenspiel sind schlicht überragend, ebenso wie das Songmaterial.

Aus der offiziellen Produktbeschreibung:
Made Up Mind is the highly anticipated follow-up to Tedeschi Trucks Band's 2011 Grammy-winning debut Revelator and last year's scorching live collection, Everybody's Talkin'. Through unparalleled musicianship and a timeless, authentic sound, Made Up Mind proves that TTB is fast becoming a band for the ages.
TTB is known for their extraordinary family of musicians, and Made Up Mind continues that tradition as most tracks were penned by husband-and-wife Tedeschi and Trucks along with various friends and co-writers Doyle Bramhall II, Eric Krasno, Gary Lour's, John Leventhal all of whom also contributed to TTB's debut Revelator. The album was also co-produced by Jim Scott (Johnny Cash, Red Hot Chili Peppers, Wilco) and Trucks, and engineered by Bobby Tis - the same team that developed the last two TTB albums.
Made Up Mind features "Part of Me," a song driven by a classic southern soul groove straight out of Muscle Shoals. The raucous soul-rocker title track "Made Up Mind" demonstrates the full power of the band from the album's first notes. Throughout the course of the album it becomes increasingly apparent that Susan Tedeschi has evolved into one of the most dauntingly commanding vocalists in contemporary music, her serious lung power exploding on standout tracks such as the über-funky "Misunderstood" and just as convincingly digging into the core of poignant, tender ballads like "It's So Heavy" and "Calling Out to You." Derek Trucks has indisputably matured into one of the finest guitarists of our time, tearing up barnburners with his masterful slide and lead lines while showcasing his easier, more subtle touch on the bluesy "Do I Look Worried . Although Tedeschi Trucks Band bears the names of its co-leaders, each member of this 11-piece juggernaut contributes equally, there are no weak links in this true group achievement.

Das komplette Tracklisting:

1. Made Up Mind - 3.53
2. Do I Look Worried - 4.33
3. Idle Wind - 5.10
4. Misunderstood - 5.41
5. Part of Me - 4.06
6. Whiskey Legs - 4.04
7. It's So Heavy - 4.56
8. All That I Need - 5.11
9. Sweet and Low - 5.02
10. The Storm - 6.34
11. Calling Out to You - 3.46

Art-Nr.: 8278
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Tedeschi Trucks Band - revelator [2011]
Es ist ein brillantes Werk geworden! Derek Trucks, der begnadete Gitarrist der The Allman Brothers Band und Derek Trucks Band, und seine Gattin, die großartige Singer-Songwriterin und Gitarristin Susan Tedeschi mit einer hinreissenden Southern Soul, Blues-, Roots-Scheibe, die einen von der ersten bis zur letzten Minute gefangen nimmt.

Das renommierte, der The Allman Brothers Band nahe stehende, mittlerweile aber in der gesamten Jamrock-Szene voll etablierte Fan-Magazin schreibt zu diesem Werk:
For the past 18 months, the husband/wife team of Derek Trucks and Susan Tedeschi have been working on a new collective vision. This creative period resulted in their new album, the appropriately titled Revelator, which you can now pre-order through Hittin' the Note!
Revelator is a truly collaborative effort in every way, an egoless journey made possible by teamwork and group effort. Mike Mattison and the brothers Burbridge, Oteil and Kofi, contribute to the songwriting, and the band worked with a wide variety of talented songwriters from outside their musical family.
From the evocative, moody "Midnight In Harlem" to the rip-roaring drive of "Bound for Glory" to the testifying funk of "Love Has Something Else to Say," the results speak for themselves. This is a great group of songs, played to perfection.
"These songs are all life-adventure stuff," says Tedeschi. "Revelator is about storytelling through songs - songs with nice musical structures, with beginnings, middles and ends, a lot of content that people can really dig into."
Of course, even the best songs can only take you so far without a great band. Revelator is the debut of the newly formed Tedeschi Trucks Band, an 11-member ensemble overflowing with talent and musical familiarity. This all-star band allows both Derek and Susan to really shine.
"I'm super-proud of the work that Susan's done on the record," Derek says about his wife and collaborator. "We really tried to catch different parts of her singing - not just the belting thing that she's known for, but the sweet side too. She's really laying it all out there."
Susan is equally proud in describing Derek's work on the record. "I have the best guitar player in the world in my band," Susan says with pride. "I love playing with my husband and now I get to hear him every night."

Eine weitere U.S.-Besprechung im Original:

Revelator is the long-awaited, song-oriented debut album by the husband-wife team of singer/guitarist Susan Tedeschi and guitarist Derek Trucks. Filled with smoky, blues-dipped rockers and heart-stilling ballads that show off, respectively, the gutsier and softer side of Tedeschi's vocal ability, plus a series of emotive, story-telling solos shaped by Trucks's uncanny agility on slide-guitar, Revelator also serves to introduce the couple s new, 11-piece ensemble Tedeschi Trucks Band.
A dramatic leap forward for two of the music world's most dynamic performers, Revelator is a confident yet unforced triumph offering a cohesive vision: an idyllic, musical world in which the echoes of so many great traditions Delta blues and Memphis soul, Sixties rock and Seventies funk organically flow together, blending with an entirely original, modern sensibility.
In addition to the combined weight of Tedeschi and Trucks's equally renowned abilities, Revelator benefits from an impressive circle of talent that the two brought together. Trucks co-produced the album with multi-Grammy-winning engineer Jim Scott, whose genre-bending credits include popular albums by the Dixie Chicks, Johnny Cash, and the Red Hot Chili Peppers. Both Tedeschi and Trucks co-wrote the album's twelve new songs with an impressive list of experienced songwriters, including Jeff Trott, John Leventhal, David Ryan Harris and Sonya Kitchell; Gary Louris and Oliver Wood of the Jayhawks and the Wood Brothers, respectively; and old friends like guitarists Doyle Bramhall II and Eric Krasno (of Soulive), and band members Mike Mattison, Kofi Burbridge and Oteil Burbridge.
Most notably, Revelator features the newly formed Tedeschi Trucks Band, an eleven-member ensemble overflowing with talent and musical familiarity. Brothers Oteil Burbridge (noted for his years as bassist with the Allman Brothers Band) and Kofi Burbridge (longtime keyboardist/flutist with The Derek Trucks Band) have joined forces with a pair of drummers J. J. Johnson and Tyler Greenwell, trumpeter Maurice Brown, tenor saxophonist Kebbi Williams, trombonist Saunders Sermons, and harmony singers Mark Rivers and Mike Mattison. (Additionally, Ryan Shaw and David Ryan Harris supplied harmony vocals to various tracks on the album, and Alam Khan adds his masterful sarod playing to "These Walls".) The fact that this aggregation includes so many musicians related by experience and blood clearly adds to the notion of Revelator as a true group album, the product of a musical family.

Das komplette Tracklisting:

1. Come See About Me 3:49
2. Don't Let Me Slide 5:03
3. Midnight in Harlem 5:52
4. Bound for Glory 5:28
5. Simple Things 4:46
6. Until You Remember 6:11
7. Ball and Chain 3:57
8. These Walls 5:58
9. Learn How to Love 4:23
10. Shrimp and Grits (Interlude) 1:45
11. Love Has Something Else to Say 5:54
12. Shelter 7:58

Art-Nr.: 7409
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Tedeschi Trucks Band - signs [2019]
Die famose Tedeschi Trucks Band um die faszinierende Sängerin Susan Tedeschi und Gitarrenmagier Derek Trucks mit ihrem nunmehr 4. Studioalbum "Signs"! Großartige Songs dieses 12 Personen-Ensembles in typisch jammiger Manier mit tollen Grooves (2 Drummer, 1 Percussionist), volller Seele, zwischen Allman'schem Rock, Blues, Soul und R&B. Was für exzellente Musiker! Gäste sind u.a. Warren Haynes und Doyle Bramhall II.

Das komplette Tracklisting:

1. Signs, High Times - 3:51
2. I'm Gonna Be There - 5:48
3. When Will I Begin - 4:17
4. Walk Through This Life 4:46
5. Strengthen What Remains - 2:36
6. Still Your Mind - 4:57
7. Hard Case - 3:22
8. Shame - 4:55
9. All The World - 3:21
10. They Don't Shine - 3:33
11. The Ending - 5:02

Art-Nr.: 9767
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Tedeschi, Susan - hope and desire [2005]
Prächtiges neues Album der immer besser werdenden (und das, wo sie bereits zwei Grammy-Nominierungen vorweisen kann), fantastischen Blues-Singer-/Songwriterin und -Gitarristen Susan Tedeschi, im übrigen die Gattin des Allman Brothers-Gitarrenvirtuosen Derek Trucks! "Hope and desire" ist ein Album, ausschließlich mit Coverversionen geworden. Sowohl diese Tatsache (immerhin schätzt die Branche Susan als hervorragende Songwriterin), als auch der Verzicht auf jegliches Gitarrenspiel (Susan ist eine begnadete Gitarristin) dürfte bei so manchem erst einmal zu leichten Irritationen führen, doch hat man diese Scheibe erst einmal im CD-Spieler liegen, verfliegt jegliche Skepsis bereits nach Sekunden und verwandelt sich in höchste Anerkennung und Zufriedenheit! Vielleicht ist es gar ihr bestes, sicher aber ihr inspiriertestes Werk bis zum heutigen Tag geworden. Von der Basis her betrachtet ist die aus Massachusetts stammende Künstlerin natürlich eine Blueserin, doch ihre Einflüsse reichen weit über die Grenzen des Genres hinaus in den Soul (Aretha Franklin ist beispielsweise eine ihrer Heldinnen), den Gospel, die Musik des Südens, den klassischen Rock, Jazz, bis hin zu Folk-orientierten Singer/Songwriter-Material. Aus diesem Grund bezeichnet sie ihr Material auch gerne als "American Roots Music"! So hat sich Susan für "Hope and desire" schließlich 12 höchst interessante Songs namhafter, klassischer Songwriter herausgepickt, die sie allesamt in irgend einer Weise zutiefst berühren, und hat sie mit geradezu bestechender Ausdrucksstärke und mitreißender Sangeskunst (was für eine kraftvolle, Soul-getränkte, exakt den Schnittpunkt zwischen heiser und sehr klar treffende, wunderbare Stimme), voller Inspiration und Herz nach ihren Vorstellungen interpretiert. Sie streift alle oben erwähnten Genres und verpasst den Songs eine ungemein frische Blues-/Soul-/Roots-Note - mal sehr gediegen, dann wieder ziemlich schwungvoll, doch immer voller sprühender Energie und mit sehr viel Gefühl vorgetragen. Unterstützt wird sie dabei von exzellenten Musikern, unter ihnen natürlich auch Gatte Derek Trucks an der Slide und am Dobro, Eric Clapton's derzeitiger zweiter Gitarrist Doyle Bramhall II an der E-Gitarre, David Palmer am Klavier und an der Orgel, sowie der großartige Drummer Jay Bellerose, usw.! Hier ein kurzer Abriß über ein paar Songs, doch von vorn bis hinten bewegt sich Susan ohne Ausnahme auf einem verdammt hohen Niveau: Nehmen wir beispielsweise die fantastische Version der alten Rolling Stones-Nummer "You got the silver", den sie herrlich rootsig, in einem wunderbaren Midtempo vorträgt, vollgepackt mit einer gewaltigen Portion Southern-Soul und einem gepflegten Blues-Esprit. Sehr stark hier Derek Trucks' geniales, southern-swampiges, höchst melodisch eingebrachtes Slide-Gitarrenspiel! Hat man das gehört, möchte man das Stones-Original eigentlich vergessen. Fantastisch auch das mit tollen Piano-, Orgel- und Gitarren-Verzierungen garnierte, relaxt groovende, aber die pure gesangliche Energie Susan's aufzeigende "Soul of a man", die ihren Kindern gewidmete wundervolle, semi-akustische, mit viel Southern-/Southern-Gospel-Soul angereicherte, dezent swampige Fassung von Bob Dylan's "Lord protect my child" (großartiges Dobro-Spiel von Derek Trucks), ihre tolle Interpretation von Iris Dement's wunderbarer Ballade "Sweet forgiveness", das Ray Charles-Cover "Tired of my tears", das locker groovende, herrlich melodische "Loving you is sweeter than ever", oder die knackige, schwungvolle Fassung des Otis Redding-/Etta James-Klassikers "Security"! Gegen Ende des rhythmischen, souligen, powernden Bluesrockers "Evidence" schreit sie sich dann in bester Janis Joplin-Manier fast die Seele aus dem Hals, um sich bei der entspannten, von einer tollen Frische umgebenen, wunderschönen Ballade "Follow" wieder in einer traumhaften Melodie zu aalen. Großartig auch die von einer rauen, elektrischen "garbage-can" Blues-Slide-Gitarre, dreckig und swampig dargebotene Fassung von Percy Mayfield's "The danger zone"! Susan Tedeschi's "Hope and desire" bietet nicht den von ihren früheren Werken her bekannten "tough barrelhouse Blues(rock)", sondern vielmehr eine glanzvolle, voller Inspiration, Gefühl und Herz steckende, wunderbare Southern-Soul-Roots-Blues-Musik in einem gediegenen, genußvollen, musikalisch und gesanglich höchsten Ansprüchen gerecht werdenden Rahmen - erstklassig produziert von Joe Henry! Eine musikalische Delikatesse, wie sie, bei allem Respekt, eine Bonnie Raitt schon lange nicht mehr gelungen ist!

Art-Nr.: 3776
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You got the silver
Lord protect my child
Evidence
Security
Loving you is sweeter than ever

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Tedeschi, Susan - live from austin tx ~ dvd [2004]
Tolle Live-DVD von Derek Trucks' (Alkman Brothers) Ehefrau und Gitarrenvirtuosin Susan Tedeschi und ihrer Band! Nach und nach veröffentlicht das amerikanische "New West"-Label ab November 2004 in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden. Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals gehörtes und gesehenes Material! Die hier vorliegende DVD beinhalted ein gut 82-minütiges, hervorragendes Konzert der großartigen Gitarristin und Sängerin Susan Tedeschi, aufgenommen am 17. Juni 2003! Oft verglichen mit Bonnie Raitt, ordnet man die aus Massachusetts stammende Susan gern dem Bluesrock-Genre zu, doch das reicht ihr nicht. Sie selbst versteht ihr Material schlichtweg als "American Roots"-Music. Das paßt, wenngleich sie den Blues einfach im Blut hat. Ihre Einflüsse reichen von Muddy Waters über Mahalia Jackson, bis hin zu Bob Dylan, Janis Joplin und selbstverständlich auch Bonnie Raitt, der sie gesanglich doch ziemlich nahe kommt. Die tolle, kräftige Stimme, auch ihre famosen Fähigkeiten auf den 6 Saiten, ihr musikalisches Feeling und die Art Blues-, Rock-, Soul-, Funk-, Southern-, Und Jazz-Elemente miteinander zu verschmelzen, haben sie längst zu einem Liebling der Kritiker und Genre-Fans werden lassen. Völlig zu recht, wie diese klasse Performance beweist! Die Setlist (15 Tracks) umfaßt viele Stücke ihre Alben, aber auch hochinteressante Coverversionen! Los geht's beispielsweise mit einer klasse, logischerweise schön soulig und funky gehaltenen Fassung des alten Sly and the Family Stone-Klassikers "You can make it if you try", gefolgt von dem großartigen, mit einem von Susan toll gespielten Gitarrensolo garnierten Bluestitel "The feeling music brings", den sie zusammen mit ihrem Ehemann Derek Trucks und Kofi Burbridge geschrieben hat. Weitere Highlights der Show: Der höchst inspirierte "smooth" Slow-Blues "Wait for me" mit einem herrlichen, virtuosen Gitarrensolo von Susan und prächtiger Pianoarbeit von Pianist Jason Crosby, die funky groovende, schön jammige Blues-Hommage an Col. Bruce Hampton mit dem Titel "Hampmotized", ein wunderbares, voller Countrysoul steckendes Cover von Bob Dylan's "Don't think twice it's all right", dem sie ihren ganz eigenen Charme einhaucht, das mit Double Trouble's Tommy Shannon geschriebene, gefühlvolle "In the garden", der lockere, schwungvolle Bluesrocker "Gonna move" mit seiner prima Melodie, die klasse Version von Bobby Bland's "Lost lover blues" und der gut abgehende Boogie Rock'n Roller "I fell in love"! Herausragend auch der herzhafte Swamp-Groove-Funk-Blues "Voodoo woman" mit den tollen Orgel- und Piano-Passagen, vor allen Dingen aber dem ungemein coolen und lässigen, aber auch würzig kochenden, versierten, fingerfertigen, effektvollen Gitarrensolo von Miss Tedeschi. Klasse! Die Show endet, auch das macht den Vergleich zu Bonnie Raitt unumgänglich -oder ist es nur ein Zufall?- mit einem Cover von John Prine's "Angel from Montgomery"! Wie dem auch sei, Susan braucht sich hinter Bonnie in keinster Weise zu verstecken. Sie hat trotz aller Parallelen weiß Gott genug Eigenständigkeit - und Klasse! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 2946
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Tejas Brothers - live a little more [2013]
Drittes Studioalbum der 2008 in Fort Worth gegründeten, großartige Tejas Brothers, die unter ihren Fans jetzt schon als so etwas wie die legitimen Nachfolger der legendären, unvergessenen Texas Tornados gelten. Das ist durchaus legitim, denn das exzellente Quartett um Akkordeon-Wizard und Sänger Dave Perez spielt im Grunde einen prächtigen Tejano-/Tex Mex-Country im Geiste von Doug Sahm, Augie Meyers, Flaco Jiménez & Co., doch allein damit wird man ihnen gar nicht mal gerecht. Geschickt verschmelzen sie dieses Tex Mex-Fundament mit klassischen Honky Tonk-Klängen, einem gewissen Outlaw-Flair und einem Schuß Red Dirt ala Jason Boland & The Stragglers. Eine vorzügliche Kombination, die in einer erfrischenden, jede Menge Spielfreude offenbarenden, den Zuhörer sofort in allerbeste Stimmung versetzenden Musik mündet. Jedenfalls gehörten die "Tejas" von Anfang an zu den gefeiertsten und besten Live-Acts der texanischen Country-Szene. Auch die Freunde der Musik solcher Bands wie The Mavericks und The Derailers haben an den Songs der Tejas Brothers sicher ihre helle Freude. Alle Vier sind hervorragende Musiker. Kopf und Mittelpunkt der Band ist ohne Zweifel der bereits erwähnte Akkordeonspieler, Sänger und Haupt-Songwriter Dave Perez, der 9 von insgesamt 12 Songs allein komponiert hat. Doch vor allem die Kombination von Perez' Akkordeonklängen mit der beeindruckenden Arbeit des toll aufspielenden Lead Gitarristen Derek Groves imponiert gewaltig. Die beiden ergänzen sich, vor dem Hintergrund einer klasse Rhythmusfraktion (John Garza - Bass, Beau Johnson - Drums), hervorragend. So zu bewundern ist das auch gleich bei dem großartigen, schwungvollen Opener "Red, white and blue". Zu den das Geschehen domierenden Gitarren und dem Akkordeon gesellen sich zudem herrliche, grassige Mandolinen-Klänge. Ein toller, traditionell verwurzelter Country-Heuler, der gleich jede Menge Freude und Gute Laune vermittelt. Typischen Sir Douglas Quintet-/Texas Tornados-Stoff bietet das folgende, erstklassig dargebotene "Don't be so mean". Ein gut abgehender Tex Mex-Feger mit großartigen Steelguitar-Linien (Gastmusiker Lloyd Maines) und dem obligatorischen Vox Organ-Spiel, das niemand Geringeres als der altte Texas Tornados-Haudegen Augie Meyers hier höchst persönlich beisteuert. Hier heisst es das Tanzbein schwingen und einfach nur Spaß haben. Tolle Melodie! Tolle Nummer! Derek Groves brilliert mit einem baumstarken E-Gitarren-Solo. Grandioses E-Gitarren-Picking hören wir auch bei dem flotten, traditionellen Honky Tonker "You don't need no heart", durch den natürlich wieder eine sehr schönes Tex Mex-Brise weht. Toll hier, die Pedal Steel- und Akkordeon-Ergänzungen. Doch die Band kann es zwischendurch auch mal deutlich kraftvoller und rockiger, wie zum Beispiel bei dem vorzüglichen, sehr bluesig angehauchten Boogie "Down on my knees" und dem von Dave Perez und Jim Suhler (Monkey Beat) komponierten, satten Countryrocker "Chasin' down the devil", dessen Arrangement aus furiosem Tex Mex-Akkordeon und dreckigen, erdigen E-Gitarren prächtig rüber kommt. Das wundervolle, ruhigere "Rosa" hingegen kommt als traditionelle, herrliche Country-Rumba. Produziert hat das Album in übrigen "Texas-Guru" Lloyd Maines! Auch das ist ein Garant für beste Qualität. Die Tejas Brothers erfreuen uns mit einem tollen, neuen Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Red, White And Blue - 3:01
2. Don't Be So Mean - 3:17
3. The One And Lonely Me - 2:43
4. You Don't Need No Heart - 2:51
5. Yo Soy El Rey - 3:07
6. Swerve - 2:48
7. Rosa - 2:33
8. Down On My Knees - 3:20
9. That's Just Crazy - 3:39
10. Chasin' Down The Devil - 3:40
11. Live A Little More - 4:00
12. Thank You - 1:00

Art-Nr.: 8144
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Red, white and blue
Don't be so mean
You don't need no heart
Yo Soy El Rey
Rosa
Chasin' down the devil
Live a little more

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Tennessee Boltsmokers, The - songs from the floor [2003]
"An eclectic mixture of Americana, Folk and Bluegrass", heißt es auf ihrer Website - wir bezeichnen es zusammenfassend als einen puren Acoustic Country-Genuß von exorbitanter Schönheit! Einfach herrlich! Die Tennessee Boltsmokers (wo sie herkommen, sagt ja schon der Name) sind eine Art "All-Star Band" um den hervorragenden Gitarristen, Sänger und Songwriter (hat, bis auf einen sämtliche Songs dieses Albums geschrieben) der in Genrekreisen hoch gelobten Rootsrock-Band "The Pawtuckets", der sich für diese großartige Formation der vollenndeten musikalischen Künste einiger herausragender Könner der Bluegrass-/Alternate-Country-Szene gewiß sein darf. Nämlich der des Saiten-Zauberers Eric Lewis (Cheri Knight, Robin & Linda Williams, Hank Williams III) an Gitarre, Dobro, Fiddle und mit Background Gesang, Andy Ratcliff (Claudia Russell, Professor Elixir's Southern Troubadours) an Mandoline, Banjo und mit Background Gesang, sowie Todd Cook (Roland White Band) am Bass! Das Resultat ist eine wahrhaft traumhafte, in einem glasklaren, wunderbar sauber produzierten Sound erklingende, Acoustic Country-/Bluegrass-Wonne voller faszinierend schöner Melodien. Sämtliche Stücke haben ein sehr angenehmes, getragenes, entspannendes Tempo. Auch die etwas flotteren Songs sind weit davon entfernt über das Ziel hinaus zu schießen oder gar im "Hektik-Rausch" so mancher Bluegrass-Akteure zu versinken. Obwohl hier ausschließlich außerordentlich versierte Musiker am Werk sind, haben diese nicht das Betreben sich permanent durch ausufernde Soli beweisen zu müssen. Im Mittelpunkt steht immer das Lied an sich - und genau das macht sie so stark. Ihre Musik basiert auf den puren Country-Traditionen. Vollkommene Reinheit und ländliche Frische, die einem zuweilen das Gefühl einer richtig gut tuenden, über die weiten Tennesee-Plains wehenden, leichten Prise vermittelt, trifft dabei auf ein dezent erdiges Roots-/Americana-Feeling, hauptsächlich entstehend durch McKinney's leicht "staubigen", aber dennoch sehr relaxten, Gesang. Diese Kombination erzeugt eine unwiderstehliche musikalische Spannung! Sie kommen völlig ohne Drums und Percussion aus, was man aber auch in keinster Weise vermißt. Die Burschen besitzen dermaßen viel Taktgefühl, musikalische Klasse und natürliches Rhythmusgespür, daß sie den Zuhörer allein mit ihren Saiteninstrumenten in einen Gänsehaut erzeugenden Zustand des Wohlbefindens versetzen können. Das Album beginnt mit der wunderschönen, von einer traumhaften Melodie bestimmten, sowie mit herrlichen Acoustic Gitarren und toller Mandoline instrumentierten, genauso frischen, wie leicht rootsigen, entspannten Americana-/Country-Nummer "Midtown", die sogleich die ganze Faszination der Tennessee Boltsmokers demonstriert. Einfach großartig! Völlig locker fließt das anschließende, herrliche "Never be mine" in seiner ganzen Blüte und Schönheit ohne Umwege aus den Lautsprechern direkt in unsere Gehörgänge und entfacht damit einmal mehr ein Gefühl zeitloser, musikalischer Acoustic Country-Glückseeligkeit. Eine wunderbare Melodie, schönes Dobro, feinste Acoustic Gitarren und großartiger (Harmonie)Gesang sind die "Eckpfeiler" dieses tollen Songs. Es geht weiter mit dem, wieder von tollen Gitarren und schöner Mandoline begleiteten, entspannten, wundervollen "New York City on the floor", ergänzt durch excellentes Fiddlespiel, ehe sie bei dem lässigen, ganz wundervollen, traditionellen Country-/Bluegrass-Song "Heart of stone" mal ein wenig flotter, aber dennoch ungemein locker zu Werke gehen. Anschließend hören wir die einzige Fremdkomposition des Albums, nämlich eine starke Version des Bob McDill-Country-Klassikers "(Turn out the light and) Love me tonight", den man ja unter anderem von Don Williams und auch Kenny Chesney kennt. So folgt eine herrliche Nummer der nächsten! Manchmal kommen einem die Jungs vor, wie das männliche Pendant zu Allison Krauss & Union Station. "Songs from the floor" ist ein hinreißender Acoustic Country-Genuß ohne jegliche Schwachstelle, der die Sinne der Zuhörer in die ganze Faszination entspannter, natürlich instrumentierter Country-Melodien abtauchen läßt. Nach einem anstrengenden Tag in den Musiksessel sinken, die Boltsmokers auflegen, diese wunderbare Musik genießen und die Seele baumeln lassen - das ist es!

Art-Nr.: 2410
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Midtown
Never be mine
Heart of stone
(Turn out the light and) Love me tonight
Carry me away

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Texas Tornados - está bueno! [2010]
"The ultimate Tex-Mex super group is back"! Gut 10 Jahre nach dem plötzlichen Tod des legendären Doug Sahm (er verstarb am 18. November 1999 in einem Hotelzimmer in Taos/New Mexico an einem Herzinfarkt) und 4 Jahre, nachdem auch Freddy Fender nach langer Krankheit verstarb (14. Oktober 2006), haben sich die verbliebenen Mitglieder Augie Meyers (Keyboards) und der unwiderstehliche Flaco Jiménez (Accordion) unter der Regie von Doug's Sohn Shawn Sahm wieder zusammen getan, gehen wieder auf Tour und haben nun mit "iEsta Bueno!" auch ein neues Album veröffentlicht. Und eins ist klar: Es ist ein klasse Album geworden, ein typisches Texas Tornados-Album mit allem, was die Band je so berühmt machte. Das Tex Mex-Feuer brennt noch lichterloh, zumal die beiden gegangenen Ur-Mitglieder noch allgegenwärtig sind. So enthält das Werk beispielsweise ein altes, bis dato unveröffentlichtes Texas Tornados-Demo aus den Neunzigern von Doug Sahm, das hier mit Doug's Original-Gesang aufgearbeitet wird, die ein oder andere Neueinspielung alter Doug Sahm-Songs (wie zum Beispiel das furiose "Chicano"), eine prachtvolle Gemeinschafts-Komposition von Doug und seinem Sohn Shawn Sahm ("Who's to blame, Senorita?", ein ganz herrlicher, genauso knackiger wie lockerer, flotter, "heisser" und dynamischer Tex Mex-Feger in allerbester Sir Douglas Quintet'schen "Mendocine"-Tradition, voller Fröhlichkeit und mit einer wunderbaren Melodie ausgestattet), aber auch einige unveröffentlichten Aufnahmen von und mit Freddy Fender, wie beispielsweise die großartige, traditionelle Honky Tonk Countrynummer "Another shot of ambition". Der Rest sind brandneue Aufnahmen, die Shawn und die übrigen "Tornados" erst kürzlich komponiert, bzw. eingespielt haben. Somit ist das alles andere als ein "Revival", sondern vielmehr ein neues, echtes, lupenreines Texas Tornados-Album, das eindrucksvoll demonstriert, in welch prächtiger musikalischer Verfassung die alten "road dogs" Flaco und Augie, zusammen mit Doug's Sohn Shawn aktuell sind. Der alte Groove ist wieder da! Wie auch Augie Meyer's unverkennbare, typische Orgel, Flaco Jiménez' mitreissendes Akkordeon-Spiel, und ein Shawn Sahm (klasse, rootsige Gitarren-Einlagen), der scheinbar mühelos in die Fu0stapfen seines großen Vaters tritt. Stark beispielsweise der kernige, von tollen E-Gitarren-Linien, Flaco's vorzüglichen Akkordeon-Einsätzen und Augie's tollem Klaviergeklimper geprägte, Mexican-flavoured Honky Tonker "My sugar blue", dessen Party-Tauglichkeit und klasse Hooklines nicht nur die Roots- und Americana-Fans, sondern auch die Country-Linedancer auf den Plan rufen werden (traumhaft das wechselseitige E-Gitarren-/Akkordeon-Solo im Mittelteil), wie auch der gepflegte, traditionelle Country-Waltz "Tennessee Blues", oder die abgehende, wohl jeden urigen Honky Tonk-Tanzschuppen im texanisch-mexikanischen Grenzbereich zum Bersten bringende Polka "Velma from Selma". Das ganze Werk macht einfach richtig Laune! Shawn Sahm übernimmt das Erbe seines Vaters und führt die Texas Tornados in ihren "zweiten Frühling". Schön, dass sie wieder da sind...

Das komplette Tracklisting:

1 Who's to Blame, Senorita? - 2:57   
2 If I Could Only - 3:02   
3 My Sugar Blue - 3:02   
4 They Don't Make 'Em Like I Like - 2:19   
5 Velma From Selma - 2:25   
6 Tennessee Blues - 4:35   
7 Esta Bueno - 3:26   
8 Ahora Yo Voy - 2:52   
9 Chicano - 2:32   
10 Another Shot of Ambition - 2:18   
11 In Heaven There is No Beer - 2:16   
12 Llevame - 4:30   
13 Girl Going Nowhere - 4:28

Art-Nr.: 6852
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Who's to blame, Senorita?
My sugar blue
Velma from Selma
Esta bueno
Chicano
Girl going nowhere

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Thibaud, Todd - live at the rockpalast crossroads festival ~ 2 cds & dvd [2011]
2 CD/1 DVD-Set! Todd Thibaud's herrlicher, flockiger, so harmonisch in unseren Ohren verweilender Roots-/Singer-Songwriter-/Americana-Rock/-Pop zählt zu dem Feinsten, was die Szene zu bieten hat. Der vor allem auch hierzulde äußerst beliebte Mann aus Boston/Massachusetts spielte mit seinen vier großartigen Begleitmusikern anlässlich des Rockpalast Crossroads-Festivals am 26. März 2009 in der Harmonie in Bonn eine rund 90-minütige, exzellente Show, die nun als Doppel-CD und DVD in fantastischer, glasklarer Sound- und Bildqualität vorliegt. Knackig, flüssig, ungemein harmonisch und frisch präsentieren sie ihren wundervollen Rootsrock-/Pop und Americana, immer wieder mal durchzogen von angenehmen Heartland- und Westcoast-Einflüssen. Das Zeug geht runter wie Öl. Die Arrangements aus einem sehr transparenten Gitarrensound, Sean Staples' tollem Mandolinenspiel und einer klasse Rhythmusfraktion in Verbindung mit Thibaud's unverwechselbarem, sanft-rauen Gesang wirken auch live äußerst angenehm. Die Setlist besteht aus vielen Klassikern Thibaud's, einigen selteneren Tracks, sowie einer prächtigen Coverversion des Rolling Stones-Countryrockers "Dead flowers". Die Todd Thibaud Band mit einer ganz vorzüglichen Vorstellung!

Das komplette Tracklisting (CDs und DVD identisch):

1. Drifting (3.59)
2. Changing Now (4.42)
3. Is It Love? (4.26)
4. Louisiana (3.38)
5. Three Words (4.53)
6. Broken (3.28)
7. Anywhere (5.17)
8. Sweet Destiny (4.44)
9. On My Own Again (4.11)
10. Little Mystery (5.08)

CD 2:
1. I Go On (4.08)
2. Isn't Love My Friend (4.16)
3. Blue Sjies Back (3.13)
4. Man That I Am (5.46)
5. Stone I Can't Roll (4.08)
6. Simple Man (4.54)
7. You & Me (4.51)
8. Dragging Me Down (2.41)
9. Finding Out (4.16)
10. Dead Flowers (4.54)

Art-Nr.: 7343
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Drifting
Louisiana
Three words
Anywhere
You & me
Dragging me down

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Thieving Birds - gold coast [2013]
Vor zwei Jahren lieferte einer der besten, neuen Red Dirt-Acts der jüngeren Vergangenheit ein brillantes Debut ab, nun kommen die Thieving Birds mit dem oft so schweren Nachfolger. "Gold cost" heißt die Scheibe - und Leute, die Band knüpft mit ihrer außergewöhnlichen Klasse nahtlos an den Vorgänger an. Grandos schon der Auftakt: Kuhglocken-Drums, ein, trotz allen Drucks, lässig groovender E-Gitarrenrhythmus im Stile der Stones, dazu der charismatische Gesang von Frontmann Ace Crayton, dreckiges Skynyrd'sches E-Gitarren-Solo in "Gimme Three Steps"-Manier und fertig ist der herrliche Opener "In The Summer", ein Stück, das in dieser Art auch gut in das Repertoire der The Dirty Guv'nahs passen würde. Das ziemlich harsch dahin polternde "Because My Baby Smiled" hat ein wenig Roadhouse Rock-Flair, Craytons kräftiger, herausposaunender Gesang kommt voller Inbrunst. Das ziemlich aggressiv vorgetragene "Black Canyon Boom" bietet Southern Rock mit dezent psychedelischer Note der absoluten Extraklasse. Stark dabei die E-Gitarrenarbeit von John Seidler, dessen Vorliebe für Gibson-Les Paul-Klänge bei seinen Soli offensichtlich ist. Mit "Brother Ryan" (Red Dirt-mäßssg, klasse E-Baritonführungsspiel und -solo) und dem mit Countryflair behafteten, sehr melodischen "Reasons" wird dann vorübergehend eine etwas ruhigere Schiene gefahren. Hier erinnert Craytons Stimme immer wieder an die von Randy Rogers. Beim southern-bluesigen "In Your Arms" groovt, stampft und shuffelt es wieder, dass es eine wahre Freude ist (toll auch hier wieder Craytons wuchtiger Gesang und die satte Rhythmusgebung durch Drummer Beau Brauer und Bassist Rody Molder). Das rootsige "As Good As It Gets" hat sogar einen unterschwelligen CCR-"Born In The Bayou"-Touch. Ganz großer "Sport" ist der Seventies-inspirierte Slow-Blues "Graveyard Love", wo sich psychedelische Elemente a la Led Zeppelin, progressive Töne Marke Pink Floyd und entspannte Southern Blues-Gitarren zu einem phänomenalen, atmosphärischen Gebräu vermischen. Wunderbar passend dazu auch die gurgelnde Orgel von Gastmusiker Tommy Young. Die abschließenden "December’s Favorite Daughter" und "When I Arrive" bieten melodischen, klassischen, sowie unbekümmert und gitarrenbetont verlaufenden Red Dirt-Rock, etwa im Stile der Randy Rogers Band zu Anfangstagen (nur gänzlich ohne deren Fiddle-Note). Es ist immer wieder eine Freude, diese nachrückenden, hochtalentierten Newcomerbands aus dem schier unendlich scheinenden Fundus der südlichen Sphären der Staaten entdecken zu können. Die Thieving Birds reihen sich mit ihrem zweiten Werk "Gold Coast" nahtlos in den Reigen solcher junger, großartiger Acts wie Whiskey Myers, Statesboro Revue, The Dirty Guv'nahs, The Vegabonds oder Blackberry Smoke ein. Was für ein Pracht-Album! Viel Druck, sehr saftiger, satter Sound (produziert hat übrigens Erik Herbst - Eli Young Band, Josh Abbott Band, Casey Donahew Band u.v.m.) , fette Drums, tierische, raue Gitarrenlinien, klasse Melodien und jede Menge Southern Rock-Flair! Die Red Dirt Rock-/Countryrock- und Southern Rock-Gemeinde darf jubeln! "Hammer"! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. In the Summer - 3:30
2. Because My Baby Smiled - 2:48
3. Black Canyon Boom - 3:27
4. Brother Ryan - 4:04
5. Reasons - 3:40
6. In Your Arms - 4:27
7. You Gotta Believe Me - 3:44
8. As Good as It Gets 3:54
9. Graveyard Love - 5:38
10. December's Favorite Daughter - 3:34
11. When I Arrive - 3:36

Art-Nr.: 8275
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
In the summer
Black canyon boom
Reasons
In your arms
You've gotta believe me
Graveyard love
December's favorite daughter

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Thompson Square - same [2011]
Hinter Thompson Square verbirgt sich das junge Ehepaar Keifer und Shawna Thompson, die sich anschicken mit ihrem prächtigen Debutalbum die Countrycharts in Nashville ordentlich durcheinander zu wirbeln. Diese Musik ist jung, sie ist dynamisch, peppig, erfrischend, macht richtig Laune und ist trotz aller rockigen Elemente auf einer deutlichen Country-Grundlage gebettet. Shawna, die schon in ihren Teenager-Jahren einen Hang zur Countrymusic entwickelte (sie war ein großer Fan von Alabama und Reba McEntire), wuchs in dem kleinen Städtchen Chatom/AL auf, während Keifer, der in seiner Jugend nahezu alles an Musik aufsaugte, von Roger Miller bis Merle Haggard, genauso wie von Bruce Springsteen bis Tom Petty, stammt aus Miami in Oklahoma (nicht zu verwechseln mit dem berühmten Miami in Florida). Etwa zur gleichen Zeit siedelten die beiden vor einigen Jahren nach Nashville über, wo sie sich kurz darauf bei einem Gesangswettbewerb über den Weg liefen. Es war Liebe auf den ersten Blick, sowohl meschlich als auch muusikalisch. Die beiden heirateten und begannen fortan an ihrer gemeinsamen Karriere im Country-Circuit zu basteln. Und wie gut sie musikalisch zusammenpassen, beweisen sie eindrucksvoll auf ihrer großartigen Debut-CD. Tolle Melodien, exzellenter Lead Gesang von beiden, wundervolle Harmonies und nicht mehr aus den Ohren weichende Refrains prägen die durchweg erstklassigen Songs, die sich zumeist in einem recht schwungvollen, schön angerockten, saftigen Ambiente präsentieren, das zudem eine herrliche Frische austrahlt. Doch trotz dieser rockig, poppigen Anlagen ist die Basis absolut country. Das wird nicht nur durch die klug effektiv eingesetzten, Country-typischen Instrumente wie Pedal Steel, Banjo, Fiddle und Mandoline deutlich, die sich hervorragend mit den satten elektrischen Gitarren vertragen, sondern vor allem auch durch die sehr Country-tauglichen Stimmen von Shawna und Keifer. Der musikalische Bogen scheint von einer knackigen Martina McBride bis zu David Lee Murphy zu gehen, genauso wie von den frühen Sugarland bis zu Jake Owen, um es mal beispielhaft mit anderen Künstlern zu vergleichen. Beide übernehmen zu etwa gleichen Teilen den Gesang, zumeist sogar abwechselnd im selben Stück. Ebenfalls sind beide an den meisten Tracks songschreibertechnisch beteiligt, aber auch solche Vorzeige-Songwriter wie beispielsweise Jason Sellers, James LeBlanc, Billy Austin, Kip Moore und der bereits erwähnte David Lee Murphy sind involviert. Uptempo-Nummern sind in der Überzahl, aber auch die wenigen balladesken Stücke sind traumhaft melodisch und kraftvoll. Einfach fabelhaft. In diesem Duo steckt eine Menge Potenzial - das zeigt dieses Album deutlich. Wie gesagt, Thompson Square machen eine Menge Freude. Das ist knackiger, schwungvoller New Country vom Allerfeinsten! Die Fans werden die beiden schnell in ihre Herzen schließen - da sind wir uns sicher. Ein erster Beweis dafür ist der prompte und völlig verdiente Einstieg von 0 auf 3 in den Billboard Country Album-Charts. Weiter so, Shawna & Keifer!

Das komplette Tracklisting:

I   Got You - 3:05   
2   Are You Gonna Kiss Me Or Not - 3:05   
3   Glass - 3:52   
4   My Kind Of Crazy - 3:47   
5   Getaway Car - 3:32   
6   All The Way - 3:16   
7   Let's Fight - 3:01   
8   Who Loves Who More - 3:09   
9   If It Takes All Night - 4:10   
10 As Bad As It Gets - 3:28   
11 I Don't Wanna Miss You - 4:06   
12 One Of Those Days - 2:36

Art-Nr.: 7282
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Are you gonna kiss me or not
Glass
Getaway car
All the way
Let's fight
If it takes all night
One of those days

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Thompson, Josh - way out here [2010]
Erfrischendes, knackiges, genauso kraftvolles und "rockiges" wie traditionell verwurzeltes New Country Debüt von Josh Thompson! Die Zeiten, in denen sich junge, viel versprechende Künstler fast im Zwei Wochen-Takt anschickten, in Nashville auf der Bildfläche zu erscheinen, sind seltener geworden. Die oberen Regionen der Country-Charts liegen schon seit geraumer Zeit fest in den Händen der etablierten Künstler. Newcomer wie die hervorragenden Justin Moore, Chris Young, Luke Bryan oder solche Senkrechtstarter wie die famose Zac Brown Band sind mittlerweile doch rar gesät und verschwinden meist nach einem Album wieder in der Versenkung. Das liegt natürlich auch daran, dass gerade die Major-Labels ein immer genaueres Auge auf potentielle Kandidaten werfen und diese in Zeiten der Wirtschaftskrise erfolgsorientierter denn je bewerten, bevor sie sie unter Vertrag nehmen. Das lässt dem mittel- bis langfristigem Aufbau eines jungen Interpreten fast keinen Spielraum mehr. Einer, der das Zeug dazu hat, sich ohne "Wenn und Aber" in diesem "Haifischbecken" von Music City durchzubeißen, ist zweifellos der aus Cedarburg, Wisconsin stammende Josh Thompson, der, um es vorwegzunehmen, mit "Way Out Here" nun einen höchst beeindruckenden, zu keiner Sekunde schwächelnden, überaus starken Erstling vorlegt. Thompson ging 2005 nach Nashville, schlug sich dort mit Gelegenheitsjobs durch und begann parallel damit, intensiv Songs zu schreiben. Dank schnell geknüpfter Kontakte ergatterte er einen Vertrag als Songwriter für ein Label. Der richtige Durchbruch gelang ihm aber erst, als seine Komposition "Growing Up Is Getting Old" als Titelsong für Jason Michael Carroll's aktuelles Album ausgewählt wurde. Die eigens vorgenommene Präsentation neuer Stücke beim Sony BMG-Vorsitzendem Joe Galante (eigentlich waren diese Songs für andere Interpreten gedacht, doch der von Thompson's klasse Gesang tief beeindruckte Galante fragte ihn schließlich zu seiner eigenen Überraschung, ob er die Songs nicht lieber selbst umsetzten wolle) brachte ihm dann einen spontanen Label-Vertrag ein. Eine absolut richtige Entscheidung, wie es das kompakte, zehn Stücke umfassende, von Josh sehr lebensnah, aber auch sehr selbstbewusst vorgetragene, prächtige Werk (er wirkt dabei fast schon wie ein etablierter, "alter Hase") nachhaltig beweist. Schon beim baumstarken Opener "Beer On The Table" (gleichzeitig die erste Single), einem satten, dezent mit Southern-Flair bestückten angerockten Country Roadhouse-Stomper (wunderbare Banjo- und herrlich würzige E-Gitarren-Arbeit), besingt Thompson in geflügelten Worten den vom Arbeiten und Geldverdienen beherrschten ersten Teil der Woche, der dann endlich am Freitag Abend, wenn die Bierflaschen auf dem Tresen stehen, mit den Freunden in die ländliche, ausgelassene, "rowdy" Honky Tonk-Party mümdet. Kommt wie eine Mischung aus Trace Adkins, Montgomery Gentry und einem frühen, noch hungrigen Tim McGraw. Mit kernigem Outlaw-Country geht es nahtlos weiter. Der Titel "Blame It On Waylon" spricht hier für sich. Klasse E-Gitarren-/Steelguitar-Kombination! Doch nicht nur hier harmonieren satte, würzige E-Gitarren, inklusive teils ordentlich glühender Soli (Adam Shoenfeld), mit glasklaren Pedal Steel-Linien (Mike Johnson) prächtig miteinander (zuweilen unterstützt von klimperndem Honky Tonk-Piano) - das hören wir im Verlauf des Albums immer wieder. Beim exzellenten "Sinner" tritt Josh das erste Mal ein wenig auf die Bremse. Ist ein schöner, fast balladesker Song mit emotionalem Touch und vorgetragen mit sehr echt wirkendem Pathos, wie man es auch beispielsweise von Billy Ray Cyrus kennt. Richtig stark kommt furiose "Won’t Be Lonely Long". Der Track beginnt zunächst sehr introvertiert und ruhig in einer sich selbst bemitleidenden "Crying in my beer"-Mentalität, schwenkt dann aber urplötzlich zum fetzigen, das Tanzbein schwingenden, honky-tonkigen Patryknaller um, der eine tierisch gute Laune verbreitet und wahrscheinlich jede Countryfete zum Kochen bringt. Das ganze erinnert ein wenig an den rotzigen Stil der Warren Brothers bei ihrem Song "Sell A Lot Of Beer". Bei "Always Be Me" könnten Leute wie Jack Ingram oder auch Montgomery Gentry Pate gestanden haben (Josh's Stimme weist dezente Ähnlichkeiten zu Troy Gentry auf). Die nächsten beiden Nummern entstanden in Kooperation mit David Lee Murphy, was auch deutlich hörbar ist. Zum einen das starke, knackige, dynamische, ein wenig mit John Mellencamp-Note versehene, aber natürlich Country-orientiertere "A Name In This Town", und zum anderen das wieder mit viel Pathos und in Storytelling-Manier vorgetragene Titelstück "Way Out Here" (abermals mit einer Southern-Note ala Montgomery Gentry). Überragend, was den kompletten Verlauf des Werkes betrifft, Gitarrist Adam Shoenfeld und Steel-Virtuose Mike Johnson, die mit ihren Einlagen (teilweise in tollen Duellen), neben Thompson's klaren und kräftigem Gesang die Hauptakzente setzten - das unterstreichen wir hiermit, wie bereit oben erwähnt, gerne noch einmal. Klasse auch die variablen Keybboards von Tony Harrell! Ein echter, fast schon stadiontauglicher Honky Tonk Party-Feger ist "You Ain’t Seen Country Yet" (tolle Textzeile: "If you ain’t made love to a Haggard cassette, well you ain’t seen country yet“). Die Crowd-Gesänge am Ende treiben dabei die Stimmung auf den Siedepunkt. Ist sicher ein absoluter Kracher in Thompson's Live-Programm. Mit "Back Around" (eine herrliche Powerballade Richtung Brian McComas/Billy Ray Cyrus) und dem schönen "I Won’t Go Crazy" (hier schimmert ein wenig Brad Paisley durch) klingt diese durchgehend auf hohem Niveau befindliche CD recht entspannt aus. Die Produktion von Michael Knox (u.a. Jason Aldean) ist knackig, voller Energie aber zu keinem Moment überzogen. Mit Josh Thompson hat Nashville wieder einen echten jungen Wilden am Start, einen sehr authentisch wirkenden Künstler, der ein Riesenpotential mit sich bringt (alle Songs selbst kreiert, teils mit diversen Co-Autoren). Ein super Leistung des jungen Mannes, ohne jede Schwäche! "Thompson doesn’t follow the old formula of front-loading an album with two or three hit singles and padding the rest with filler. On 'Way Out Here' he makes every cut count.” heißt es in einem der unzähligen, begeisterten Reviews. Und das können wir ohne jede Einschränkung unterstreichen. Dieser Josh Thompson hat es voll drauf! Ein prächtiger New Country-Einstieg! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Beer on the Table - 3:10   
2 Blame It on Waylon - 3:32   
3 Sinner - 3:56   
4 Won't Be Lonely Long - 3:43   
5 Always Been Me - 3:38   
6 A Name in This Town - 3:49   
7 Way Out Here - 4:06   
8 You Ain't Seen Country Yet - 3:18   
9 Back Around - 3:10   
10 I Won't Go Crazy - 3:22

Art-Nr.: 6816
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Beer on the table
Won't be lonely long
A name in this town
Way out here

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Art-Nr.: 3252
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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