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Thompson, Richard - live from austin tx ~ dvd [2005]
Die Reihe der großartigen "Austin City Limits"-Veröffentlichungen auf DVD geht weiter! Nach und nach kommen über das amerikanische "New West"-Label in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden - und zwar als DVD, dazu teilweise parallel auch als CD! Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals gehörtes und gesehenes Material! Die hier vorliegende DVD zeigt ein großartiges, fast 90-minütiges Konzert des fantastischen britischen Singer-Songwriters und ehemaligen Fairport Convention-Mitgliedes Richard Thompson vom 2. July 2001! Thompson spielt in Trio-Besetzung mit dem begnadeten Danny Thompson am Bass und Michael Jerome am Schlagzeug - alles Weltklasse-Musiker! Die Show steckt voller Energie und Intensität. Thompson demonstriert neben seiner fantastischen Songwriter-Kunst an der Schnittstelle zwischen Roots, Folk, Celtic und Rock in beeindruckender Manier, warum der renommierte "Rolling Stone" ihn zu den Top 20 der besten 100 Gitarristen unseres Planeten zählt. Die ersten 9 Stücke der Show präsentiert man akustisch, darunter das mitreißende, countrylastige "Cooksferry queen" mit tollem Picking auf der Acoustic Gitarre, sowie großartige Versionen von z.B. "Uninhabited man", "Mingus eyes", "Dry my tears and move on" oder "Persuasion". Mit Track 9, dem tollen "Bathsheba smiles" tauscht Thompson die akustische in die elektrische Gitarre, womit es zwangsläufig noch etwas kräftiger wird. Stark beispielsweise die getragenen, schwebend folkige Ballade "Ghosts in the wind" mit fantastischem E-Gitarrenspiel, der kantige Uptempo-Rocker "She twists the knife again", die beherzte Version seines Klassikers "Shoot out the lights" oder das mit ausgedehnten Gitarrensoli gespickte, fast 8-minütige "Put it there Pal"! Toller Auftritt! Die DVD (im übrigen im tollen 5.1 Sorround Sound) kommt in einem feinen Schuber! Sie ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 3252
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Thomson, Cyndi - my world [2001]
Ein weiteres neues, junges Gesicht aus Nashville auf dem Weg ganz nach oben. Die 24-jährige Cyndi Thomson, geboren und aufgewachsen in Georgia (wie stolz sie darauf ist, daraus macht sie keinen Hehl im Titelstück "My world") überzeugt bei ihrem Debut mit einem peppigen, modernen, frischen und lockeren New Country-Album voller erstklassiger Songs. Sie hat eine großartige emotionale Stimme, ist eine ausgezeichnete Songwriterin (8 der 11 Titel hat sie mitkomponiert) und schafft es, im Gegensatz zu vielen Nashville Retortenkünstlern, ihre Songs mit Ausstrahlung und Persönlichkeit vorzutragen. Die Lieder sind von beachtlichem Niveau, gehen gut ins Ohr, sind gefällig, und bestechen mit interessanten Arrangements. So zum Beispiel ihr erster Riesenhit, mit dem sie sofort in die Billboard-Countrysingles-Top 10 hineinpreschte, "What I really meant to say", einem herrlich "bissigen" Midtempo-Stück mit einer fetten Orgel, einer Flöte, Gitarren und Mandoline. "I always liked that best" , ebenfalls eine schön lässige Midtempo-Nummer mit einem kurzen, aber umso "luftiger" klingenden, wunderschönen E-Gitarren-Solo, gehört zu den weiteren, wirklich zahlreichen Höhepunkten des Albums. Es müßte mit dem Teufel zugehen, wenn da nicht noch jede Menge weiterer Singlehits abfallen würden. Weitestgehend könnte man sagen, sie klingt wie eine Mischung aus Deana Carter, Martina McBride und Jamie O'Neal, ohne ihre Eigenständigkeit in Frage zu stellen. Eine klassse CD eines großen Talents, daß die neue Damen-Bewegung in Nashville eindrucksvoll mitrepräsentiert. An Cyndi Thomson wird die New Country-Welt noch viel Spaß haben.

Art-Nr.: 1643
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Thorn, Paul - what the hell is goin on? [2012]
Der großartige Singer/Songwriter aus Tupelo/Missouri ist in den letzten Jahren zur Elite der amerikanischen Roots- und Americana-Szene aufgestiegen - im übrigen vollkommen zu Recht. Sein neues Album "What the hell is goin on?" beweist auf eindruckvollste Art und Weise, warum das so ist, wenngleich sich Thorn hier ausschließlich Fremdkompositionen und Covers anderer renommierter Songwriter vorgenommen hat, die er musikalisch maßgerecht aufbereitet und sie so quasi zu seinen "eigenen" Werken umformt. Eingespielt mit seiner exzellenten Touring-Band um den großartigen Gitarristen und Slider Bill Hinds wandelt Thorn auf wunderbar erdigem, dreckigem, rauem Terrain zwischen Roots, Blues, Rock, Americana, Soul, Gospel und Alternate Country. Alles wirkt wunderbar "gritty", teils mit schönem, bluesigem, rootsigem Hill Country-Flair. Das Material klingt zuweilen, als stamme es aus einer gemeinsamen, elektrischen Session von den North Mississippi Allstars, Steve Earle, John Hiatt und Delbert McClinton, mündent in Paul Thorn's eigener, unverkennbarer Identität. Wir hören bärenstarke Fassungen von solch unterschiedlichen Songs wie Lindsey Buckingham's "Don't let me down again", Ray Wylie Hubbard's "Snake farm" (ein grandioser, swampiger Roots-Blues mit tollen Slide-Einsätzen ala Sonny Landreth), Free's (Paul Rodgers) "Walk in my shadow" (bluesig, rockig, geradeaus), Buddy and Julie Miller's "Shelter me Lord" (fantastischer, erdiger Roots-, Gospel-, Americana) und Elvin Bisop's "What the hell is goin' on", ein dreckiger Hill Country-Bluesrocker in bestem North Mississippi Allstars-Stil, bei dem Bishop selbst als Gast mit tierischen Gitarreneinsätzen glänzt. Beim furiosen, wie aus einer Mischung der Kentucky Headhunters und Steve Earle entsprungenen Rottsrocker "Bull mountain bridge" hören wir Delbert McClinton als Duett-Partner. Paul Thorn mit einem super Album, das sein prächtiges Standing in der Szene weiter festigen wird.

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Let Me Down Again 3:33
2. Snake Farm 4:57
3. Shelter Me Lord 3:08
4. Shed A Little Light 4:09
5. What The Hell Is Goin' On? 4:01
6. Small Town Talk 3:55
7. Walk In My Shadow 3:20
8. Wrong Number 4:26
9. Bull Mountain Bridge 4:37
10. Junkin' 4:40
11. She's Got A Crush On Me 3:00
12. Take My Love With You 4:16

Art-Nr.: 7787
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't let me down again
Snake farm
Shed a little light
Waht the hell is goin' on
Walk in my shadow
Bull mountain bridge
Jukin'

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Thorogood, George & the Destroyers - 2120 south michigan avenue [2011]
2120 South Michigan Avenue, das Zuhause von Chicago's legendären "Chess Records" ist so etwas wie die vielleicht wichtigste Adresse "in the bloddline of the Blues and Rock 'n' Roll" der Fünfziger und Sechziger, wie es im Booklet heisst. Die Künstler dieses Labels, Muddy Waters, Chuck Berry, Bo Diddley, Willie Dixon und Howlin' Wolf gehörten schon immer zu den zentralen Einflüssen von George Thorogood. Was lag also näher als endlich mal ein Album aufzunehmen, mit dem Thorogood und seine großartigen (Delaware) Destroyers diese musikalische Ära huldigen. Es war ein Herzensangelegenheit der Band und es ist ein Fest für die Bluesrock-Welt im Allgemeinen und die Thorogood-Fans im Besonderen. Ein bravouröses Tribute an die genannten "Chicago legends", das George Thorohood und seine Destroyers in grandioser Verfassung zeigt. Spritzig, Energie geladen, voller unbändiger Spielfreude, dynamisch und durch und durch inspiriert präsentieren sie 11 bärenstark inszenierte Coverversionen und 2 Eigenkompositionen, eingepackt in tolle Grooves und umwerfende, fette Gitarren-/Slide-Arrangements. Simpel, auf den Punkt gebracht, kraftvoll und gleichzeitig ungemein virtuos. Thorogood und sein kongenialer Lead-Gitarrist Jim Suhler begeistern mit herrlichen Riffs und geradezu traumhaften, zündenden Soli. Tom Hambridge hat das Ganze sehr kraftvoll und knackig produziert, in einem brillanten, klaren, saftigen Sound, jedoch immer mit der nötigen Portion "grit". Es passt alles prächtig zusammen. Selbst solche Klassiker wie beispielsweise das schon hundertfach gecoverte "Spoonful" (herrliche Gitarrensoli) erleben in Thorogood's grandioser Fassung einen kaum für möglich gehaltenen Frischeschub und klingen aufregend und ungemein spannend. Langeweile kommt zu keiner Sekunde auf. Als Gäste sind dabei: Buddy Guy (1 Track) und Charlie Musselwhite (2 Tracks). Was die Band hier abliefert, ist kerniger, dynamischer, straighter, schnörkelloser Blues-Rock'n Roll vom Allerfeinsten, der einen von vorn bis hinten mitreisst. Das Feuer brennt lichterloh! Einfach wunderbar!

Das komplette Tracklisting:

1 Going Back - 3:24
2 Hi-Heel Sneakers - 3:29
3 Seventh Son - 3:06
4 Spoonful - 4:13
5 Let It Rock - 2:55
6 Two Trains Running (Still A Fool) - 5:12
7 Bo Diddley - 3:08
8 Mama Talk To Your Daughter - 2:30
9 Help Me - 4:02
10 My Babe - 3:20
11 Willie Dixon's Gone - 3:11
12 Chicago Bound - 2:58
13 2120 South Michigan Ave. - 4:37

Art-Nr.: 7471
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Thorogood, George & the Destroyers - ride 'til i die [2003]
George Thorogood und seine Delaware Destroyers sind wieder da! Thorogood's Fans würden wahrscheinlich einen mittleren Aufstand proben, würde er seine seit rund 25 Jahren so verehrten und geliebten musikalischen Pfade des bluesy Boogie, standout American Bluesrocks und Boogie-Rockabilly auch nur im Geringsten verlassen, doch keine Gefahr: er geht seinen Weg auch auf "Ride 'til I die" konsequent weiter. Roh, laut, direkt, simpel, kraftvoll und mit der Power, die wir von ihm gewohnt sind. Doch dabei überrascht es, mit welcher Klasse und Frische er nachwievor dabei ist. Die Jungs sind in prächtiger Verfassung. Seine in dem '50s Chicago Blues und Rock'N Roll verankerten Riffs und Licks kommen straight wie immer, seine Einflüsse von Elmore James über Bo Diddley, Johnny Winter bis zu Chuck Berry sind allgegenwärtig, die typische Slide-Gitarre rauscht aus den Boxen, es geht mit ordentlich Gas und Dampf zur Sache, die nötige Portion Dreck ist auch vorhanden... - alles bestens, die Jungs sind in ihrem Element! Besetzung: 2 Gitarren (Jimmy Suhler und Thorogood), Bass (Bill Blough), Drums (Jeff Simon) und ein sich wunderbar in den Sound integrierendes Saxophon (Hank Carter)! Die Songs gehen gut ab, haben ordentlich Drive! Bis auf einen selbst komponierten Track, bedient sich der Meister ausschließlich ausgesuchter Coverversionen, die er äußerst gelungen in Szene setzt. Los geht's mit Eddy Shaw's "Greedy man", gleich eine dampfende, good time rocking Blues-Nummer voller Energie mit klasse Slide, die, wie auch Track 6 "She's gone",. fast ein wenig an das gute alte "Bad to the bone" erinnert. Weitere Höhepunkte: die herrlich melodische, fetzende driving Uptempo Rock-/Bluesrock-Nummer "American made", die auch von einem gut abrockenden jungen Springsteen sein könnte, mit tollem E-Gitarrensolo, der dreckige Riff-Rocker "Move it", der mit seinen Dan Baird-like Riffs auch von den Georgia Satellites stammen könnte, die kanckige Rockabilly-Version des Country-/Gospel-Klassikers "I washed my hands in muddy water", Eddie Cochran's "My way" als krachender 3-Chord-Boogie, eine prächtige Version von JJ Cale's "Devil in disguise", das brodelnde "The fixeer", eine Tom Hambridge-Nummer und und und...! Der Sound ist durchweg druckvoll, darüber hinaus die Produktion von Jim Gaines blitzsauber und exakt auf den Punkt gebracht. Das Feuer brennt noch immer! Die Fans werden glücklich sein! Blues'N Boogie, Bluesrock, Rock'N Blues, Rockabilly, Rock'n Roll der Delaware Destroyers in Top-Form! Stark!

Art-Nr.: 1858
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Thunderhawks - same [2005]
Thunderhawks - klingt das nicht schon wie ein überschäumendes, "donnerndes" Rock'n Roll Gewitter? Yeah! Und was für eine "geile" Mucke das ist! Als träfen die Georgia Satellites auf ZZ Top, AC/DC und eine verschärfte Ausgabe der Stones, mit einem feinen Lynyrd Skynyrd Southern-Einschlag! Irre stark! Ist aber auch kein Wunder bei diesen Musikern! Doch der Reihe nach: Die Thunderhawks sind eine mehr als tragische Band, denn bevor sie richtig durchstarten konnten, waren sie infolge des Todes einer ihrer zentralen Figuren auch schon wieder am Ende. So trauert der großartige Sänger (singt teilweise irgendwie lässig und rotzig cool, dann brüllt er in allerbester Bon Scott-Manier) und zweite Gitarrist der Band, Tony Sarno, dessen akribischer Eigeninitiative die Fans schlußendlich auch die jetzige Veröffentlichung dieser eigentlich schon in der Versenkung verschwundenen, im November 2000 fertiggestellten Aufnahmen zu verdanken haben, den tod-traurigen Umständen noch immer mit den wehmütigen Worten nach: "Was hätte aus den Thunderhawks nur werden können"?! Wer diese Aufnahmen hört, der ahnt, wie sie eingeschlagen hätten! Die persönliche Tragödie, um die es geht, war die des begnadeten Gitarristen Eddy Shaver! Viele wissen sicher, daß der Sohn der texanischen Country-Legende Billy Joe Shaver am 31. Dezember 2000 an einer Überdosis Heroin verstarb, also kurz nach dem Abschluß dieser ersten Thunderhawks-Recordings! Was Eddy Shaver für ein Tier an der Gitarre war, ist hinlänglich bekannt. Er tourte jahrelang in der Band seines Vaters, sowie mit etlichen anderen Texas-Haudegen durch die Lande, spielte Outlaw-Country und Countryrock in allen Variationen. Doch, und auch das war kein Geheimnis, dieser Bursche hatte auch den Blues und vor allen Dingen den Rock'n Roll im Blut, und zwar den von der dreckigen Sorte! Der neben Sarno und Shaver Dritte im Bunde war ex-Georgia Satellites-Gründungsmitglied und Dan Baird-Weggefährte Keith Christopher am Bass, während der "Trommel-Motor" Rick Donley am Schlagzeug schließlich das Quartett komplettierte! Herausgekommen ist ein gnadenlos abgehender, gut gehärteter, straighter, southern-fueled Hi-Energy Powerhouse-Boogie-Rock'Roll-Kracher, der absolut nichts anbrennen läßt! Das Ganze ist geprägt von einem satten, voluminösen, dreckigen Gitarrensound voller explosiver Dynamik und brodelnden Soli (Eddy Shaver)! Dazu knallen uns die Burschen mit Unmengen großartiger, fetter Riffs, krachenden Rhythmen und prachtvollen Hooks die Hucke voll! Geht gut in die Knochen! Balladen sucht man vergebens! Hier wird fulminant gerockt - direkt, hart, laut, druckvoll, dabei immer gut hängen bleibend, mit starken Melodien, dreckig, kochend, krachend! Dementsprechend satte, rotzige Stones-like Riffs eröffnen dann auch den prächtigen, donnernden Opener "Break the chain", bei dem in der Tat gleich alle Ketten brechen. Hört sich an wie eine Kreuzung aus den schon erwähnten Stones, den Georgia Satellites und AC/DC! Klasse, zum Teil schön röhrender Gesang, ein ordentlich durchgetretenes Gaspedal und ein tierisches, die Luftgitarren-Freaks in Verzückung versetzendes, heiß glühendes Gitarrensolo von Eddy Shaver machen die Rock'n Roll-Freude perfekt. Leute, und dreht mir den Lautstärker-Regler bitte auf eine amtliche Position! Ein schwer Southern-getränktes Gitarrenintro der Marke Skynyrd eröffnet den satten, straighten Riff-Boogie "Sick & tired", ausgestattet mit einer klasse Melodie und ordentlich rauchenden Lead Gitarren. Herrlich lässig, wieder durchaus melodisch, dabei aber ungemein dreckig und mit drückender Percussion begegnen sie uns dann auf dem fantastischen "Spirit", in der Mitte unterbrochen von einem irren, überdrehten, kurzen und lauten Slide-Solo, um schließlich wieder in die alte Lässigkeit zu verfallen, ohne dabei auch nur einen Funken Energie einzubüßen. Saustark auch das mit viel Southern-Soul und -Blues ausgestattete, schwüle, ein wenig an die Black Crowes erinnernde "Out on the farm", das von fetten "ZZ Top meets Georgia Satellites"-like Riffs geprägte "Don't come crying to me" (es scheint als drehe der "Boogie-Train" wie ein unaufhaltsamer, schwerer Koloß seine Runden...), der glühender southern-drenched Rocker "That dog won't hunt" mit seinem kochende Gitarrensolo und dem röhrenden Bon Scott-like Gesang, das knackige, recht lockere und sehr melodische "For crying out loud", usw., usw.! Es gibt partout keinen Ausfall! Wir danken Tony Sarno, daß er diese schon verschollene Rock-Perle der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat! Ja, ja, was hääte aus den Thunderhawks wohl werden können... - wir können es nur vermuten. Aber eines wissen wir zu 100 Prozent: Ihr erstes und einziges Album ist ein absoluter Hammer!

Art-Nr.: 3208
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Break the chain
Sick & tired
Spirit
That dog won't hunt
For crying out loud

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Tillis, Pam - live at the renaissance center ~ dvd [2005]
Wunderbarer Mitschnitt eines ganz aktuellen 2005er-Konzertes der großartigen Pam Tillis aus dem Renaissance Center von Dickinson/Tennessee! Lange schon warten die Fans von Mel Tillis' Tochter auf ein neues Studioalbum (ist immerhin auch schon wieder über 3 Jahre her) ihres Lieblings, doch diese Live-DVD ist weit mehr als nur ein "Überbrückungsfüller", bis es endlich soweit sein wird. Einfach klasse, Miss Tillis endlich einmal in einem Konzert erleben zu können (wo hat man in Europa dazu schon die Gelegenheit?...) - auch wenn es "nur" vor dem heimischen Fernsehschirm ist! Was sich vor gut 3 Jahren mit dem bereits erwähnten, letzten Album "It's all relative" schon andeutete, bestätigt sich auch im Jahre 2005! Pam Tillis ist zu ihren Ursprüngen zurückgekahrt und verwöhnt uns mit wundervoller, reiner Countrymusic ohne Schnörkel und irgendwelchem Pop-"Firlefanz"! Es ist ein Konzert mit knackigen Momenten, aber auch voller flockiger und relaxter Augenblicke, vor allen Dingen aber voller Frische und von zeitloser Qualität! Sie wird unterstützt von einer 7-köpfigen, großartigen Band, die bestens aufeinander eingespielt ist. Besonders hervorzuheben sind der Lead-Gitarrist Darin Favorite (im übrigen der Sohn des legendären Hank Snow), sowie die beiden Mädels Mary Sue Englund (Acoustic Gitarre, Background Gesang) und Bethany Dick (Fiddle, Mandoline, Acoustic Gitarre, Background Gesang), mit denen sie sich gesanglich prächtig ergänzt, was zu herrlichen Harmoniegesangs-Momenten führt. Die vielseitige Band und Tillis sind mühelos in der Lage den variablen Sound ihrer Alben auch live präschtig in Szene zu setzen. Die rund 85-minütige Show bietet einen tollen Überblick der großen Karriere Tillis' mit herrlichen Versionen solcher Hits wie "Mi vida loca" (tolles Tex-Mex-Flair), "Shake the sugar tree" (traumhaft relaxtes Feeling, dennoch schön knackig - klasse Mandoline), "Don't tell me what to do", "Do you know where your man is" (was für eine wunderbare, pure, Steelguitar-getränkte Honky Tonk-Ballade), "Cleopatra" (toller Rhythmus), "Walk in the room", "River and the highway" und natürlich das grandiose "Maybe it was Memphis" (kraftvoll und emotional)! Aber es gibt auch eine Reihe seltener, großartiger Coverversionen, wie beispielsweise eine starke Swing-Fassung des alten Monkees-Evergreens "Last train to Clarksville", eine traumhaft schöne, ganz relaxte Version des Bruce Hornsby-Klassikers "Mandolin rain", wunderbar klar und rein vorgetragen und geprägt von den tollen Steelguitar-Klängen und dem großartigen Lead Mandolinen-Spiel der jungen, hübschen, hoch talentierten Bethany Dick, sowie eine herrlich dynamische Fassung des großen Fleetwood Mac-Hits "Go your own way"! Weitere Songs: "Calico plains", "In between dances" (beide in exzellenten "Unplugged"-Versionen, sitzend gespielt, mit wunderbarer Acoustic Gitarre, Mandoline, Percussion, Upright Bass), "Heartache" (tolle Melodie, herrliche, semi-akustische Frische), "Long drive to Dallas", "Demolition angel", usw.! Eine tolle Performance einer tollen Sängerin mit einer klasse Band im Rücken! Live-Countrymusic vom Feinsten! Als Bonus-Material enthält die DVD noch ein Interview mit Pam, "Career highlights", "Home movies", eine Biographie und eine "Slide show"! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 3904
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 15,90

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Tillis, Pam - rhinestoned [2007]
Pam Tillis, ohne Zweifel eine der schönsten, wärmsten, reinsten und natürlichsten Country-Stimmen der letzten Jahrzehnte, beglückt die Countrywelt mit einem kleinen Meisterwerk wundervoller, traditioneller, zeitloser Countrymusic! Okay, es mag ja sein, dass sie nicht mehr für ein Major-Label aufnimmt , -vielmehr ist "Rhinestoned" das erste Album für ihr höchst eigenes "Stellar Cat"-Label-, doch eins ist klar: "she's making better music now, than she's ever made in her life", wie es ein US-Journalist besser nicht hätte auf den Punkt bringen können. Bereits im Jahre 2004 begann Tillis mit den "Rhinestoned"-Sessions und nahm im Laufe der Zeit insgesamt cirka 20 Songs auf, von denen es schließlich 11 auf das Album schafften. Herrliche, zeitlose Countrymusic, auf der einen Seite schön retro, auf der anderen Seite aber auch zeitgemäß, gelingt ihr, inspiriert von Emmylou Harris, Gram Parsons, Waylon Jennings, Don Williams, Linda Ronstadt, George Jones und natürlich ihrem Vater Mel Tillis, eine exquisite Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, wie sie es selbst ausdrückt. "My music needed to be more country", sagt sie, und das hat sie mit dem fantastischen Songmaterial von Songwriter-Künstlern wie Leslie Satcher, Jon Randall, Matraca Berg, Lisa Brokop, Jim Armenti u.s.w., den herrlichen, viel Wärme ausstrahlenden, entspannten, instrumentell auf höchstem Niveau angesiedelten, lupenreinen, teilweise einen Hauch von Americana fühlenden Country-Arrangements und der erstklassigen produktionstechnischen Mithilfe von Buddy Spicher und Gary Nicholson, geradezu perfekt umgesetzt. Ihre bravouröses musikalisches Können demonstrieren u.a.: Bryan Sutton (acoustic guitar, mandolin, banjo), Aubrey Haynie (fiddle, mandolin), Pat Buchanan (electric guitar, harmonica), J.T. Corenflos (electric guitar), Russ Pahl (steel, dobro, electric guitar), Dan Dugmore (steel, mandolin), John Jarvis (piano, organ), Michael Rhodes (bass), Eddie Bayers (drums) und viele mehr! Mit der wunderschönen, gefühlvollen Countryballade "Something burning out" (tolles, entspanntes Fiddle-/Steelguitar-Wechselspiel in der Mitte) startet das Album und lässt nun eine dreiviertel Stunde feinster Countrymusic ohne jeden aufgesetzten "Firlefanz" folgen. Beispielsweise das exzellente, mit einem leichten Johnny Cash-like Rhythmus versehene, honky-tonkin' "Band in the window" (schönes Piano, klasse E-Gitarre, virtuose Steel-Linien, einer dieser "Two-Stepper", die jeden Cowboy und jedes Cowgirl unweigerlich auf den "Barroom-Dancefloor" ziehen), die traumhaft melodische, mit feinen Acoustic-Gitarren, lockerer Percussion, schönen Steel-Fills und toller Baritone-Gitarre instrumentierte Ballade "Train without a whistle", das viel gute Laune versprühende, leicht swingende "Life has sure changed us around" (ein Duett mit John Anderson), der hingebungsvolle 3/4-Takter "Someone somewhere tonight" mit seinen transparenten Gitarren und dem klasse Klavierspiel, ehe im Mittelteil das beherzte Gitarrensolo einer "glühenden" Slidegitarre folgt, das schließlich von einer surrenden Fiddle abgelöst wird, oder die mit tollen Electric-, Acoustic- und Steel-Gitarren arrangierte, von einer tollen Melodie gekennzeichnete, überaus frische, lebendige Uptempo-Countrynummer "Down by the water" (klasse Banjo-Untermalung)! Wie gesagt, von vorn bis hinten hält das Album ein beeindruckend hohes Niveau. Pam Tillis war nie besser, auch nicht zu Zeiten ihrer vielen großen Hits! Eine fantastische Leistung!

Art-Nr.: 4811
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Time Jumpers, The - same [2012]
Zweites Album der "All Star - Band" feat. Vince Gill. Pure Honky Tonk- und swinging Country vom Feinsten!

Das komplette Tracklisting:

1. Texoma Bound - 3:32
2. Nothing But the Blues - 3:39
3. The Woman of My Dreams - 2:49
4. So Far Apart - 3:43
5. Ridin' On the Rio - 3:56
6. New Star Over Texas - 3:21
7. Texas on a Saturday Night - 2:35
8. Faint of Heart - 4:01
9. On the Outskirts of Town - 3:51
10. Yodel Blues - 2:45
11. Three Sides to Every Story - 4:56
12. Someone Had to Teach You - 3:29

Art-Nr.: 7917
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Tippin, Aaron - now & then [2006]
Endlich ein neues Album von Aaron Tippin! Es ist die Erstveröffentlichung auf seinenm eigenen "Nippit Records"-Label! Tippin galt als einer der beliebtesten und erfolgreichsten Neo-Traditionalisten der Neunziger Jahre mit jeder Menge Hits in der Tasche! Doch aus welchen Gründen auch immer haben die kommerziellen Radiosender Nashville's Tippin mittlerweile weitgehend von ihrer Playlist gestrichen, was ihn demzufolge auch seinen Major-Deal kostete. Doch, und auch das ist klar, Tippin hat natürlich nichts von seinen Stärken eingebüßt! Was also tun? Jawohl, mit eigenem Label erneut an den Start gehen und "the journey begins again", wie es Tippin treffend im Booklet formuliert. "Now & then" präsentiert einen Aaron Tippin in bester Verfassung! Der Inhalt des Albums besteht aus 3 brandneuen, sehr knackigen, satten New Country-Nummern mit viel Power und "Dampf", sowie 10 seiner alten Aufnahmen, diese allerdings alle neu eingespielt in einem zeitgemäßen, wiederum sehr knackigen Sound mit neuen Musikern. Alles ist sehr traditionell verwurzelt und immer "real country". Dennoch stecken die Songs voller Pep! Brooks & Dunn treffen auf George Strait - das umschreibt es vielleicht am ehesten! Zu den 3 komplett neuen Stücken: Es geht los mit dem großartigen, schön rockigen, honky-tonkin' Roadhouse-Fetzer "Ready to rock (in a country kinda way)", der mit seinen satten E-Gitarren, der Fiddle und den Steelguitar-Ergänzungen seinem Namen alle Ehre macht. Der klasse "Mitgröl"-Refrain verbreitet genug Gute Laune um so manchen Country-Tanzschuppen ordentlich "aufzuheizen"! Ein prima, angenehm zurückhaltender Banjo-Drive und erneut sehr satte Gitarrenriffs, in Kombination mit feiner Fiddle und Steelguitar, bestimmen die melodische, schwungvolle, erstklassige Outlaw Country-Nummer "Could not stop myself", während wir als drittes den starken, knackigen "blue collar" Midtempo-Countryrocker "He believed" serviert bekommen, der neben seinen traditionellen Roots mit einem kräftigen Schuß Southern-Flair aufwartet! Es folgen nun die erwähnten Re-Recordings alter Favoriten wie u.a. "Working man's PH.D.", "The call of the wild", "There ain't nothing wrong with the radio", "I got it honest", "I wouldn't have it any other day", "Honky Tonk superman" und dem Riesen-Hit "My blue angel"! Schön, diese alten Standards von ihm noch einmal in einem neuen, frischen Gewand präsentiert zu bekommen! Ein rundum gelungenes Album, das bereits jetzt Appetit auf ein Werk mit komplett neuem Material macht!

Art-Nr.: 4445
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Tippin, Aaron - stars & stripes [2002]
"Aaron Tippin ist einer von uns", sagen seine Fans über ihn, und genau das versucht er auch wieder auf seinem neuen Album "Stars & stripes" - wie der Titel vermuten läßt vor leicht patriotischem Hintergrund - rüberzubringen. Mit Erfolg! Es ist ein klasse Album geworden! Er hat mal wieder die Ärmel hochgekrämpelt und 11 kraftvolle, von Grund auf ehrliche, knackige, recht rockige, pure Countrysongs eingespielt, die irgendwo zwischen Toby Keith, Alan Jackson und Montgomery Gentry anzusiedeln sind. Er bleibt seiner Linie treu, verläßt niemals die Countryspur um sich von neumodischen Poptrends verführen zu lassen. Seine Songs sind simpel, beschränken sich auf das Wesentliche, treffen aber voll ins Schwarze. Mandolinen, Fiddles, Steel, auch mal ein Akkordeon und feine Akustik-Gitarren treffen auf rockige, vollmundige, satte E-Gitarren und knackiges, punktgenaues Schlagzeug. "Where the stars and stripes and eagle fly" ist die Patriotismus-Hymne, mit der das Album startet. Ein transparentes Arrangement aus Saiteninstrumenten (Mandolinen, Steel und fetten Gitarren) und eine feine Melodie prägen diesen Song. "I'll take love or money" ist purer Country mit dezent rockiger Note aus Fiddle und Slide-Gitarre, "I believed" überzeugt mit seinem semi-akustisch, elektrischen Beginn, der sich dann zu einer powernden Midtempo-Countrynummer mit einem starken E-Gitarrensolo steigert. "Honky Tonk if you love country" ist purer Barroom Honky Tonk, "Love like there's no tomorrow" eine feine Power-Ballade mit Duett-Partnerin Melodie Crittenden und "We can't get any higher than this" läßt mit seinem schnellenTempo, den rotierenden Drums und dem leichten Cajun-Einschlag die Cowboys und Rednecks den nächsten Saloon in ein Party-Tollhaus verwandeln. Aaron Tippin, wie seine Fans ihn lieben!

Art-Nr.: 1647
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Tishamingo - the point [2007]
Die Re-Vitalisierung des Southern Rock schreitet voran und erreicht mit dem famosen, dritten Album des ursprünglich aus Tallahassee/Florida stammenden, mittlerweile jedoch in Athens/Georgia ansässigen Quartetts Tishamingo im noch jungen Jahr 2007 einen neuen Höhepunkt! Das Teil ist schlichtweg ein Knüller und wird im Lager der Genre-Enthusiasten für absolute Begeisterung sorgen! "Inspired by The Allman Brothers Band, Gov't Mule and Widespread Panic", heißt es auch dem Cover-Sticker des Labels - 100%ig richtig, doch das ist längst nicht alles! "The point" festigt Tishamingo's Ruf als "Vorreiter" der neuen Southern Rock-/Jamrock-Generation nachhaltig! Mehr als je zuvor liget der Fokus auf kernigen Southern Rock-Traditionen, noch deutlicher als auf den beiden Vorgänger-Alben spürt man dieses Blues-based Classic Rock-Fundament der Siebziger. Neben eindeutigen Spuren der oben bereits erwähnten Bands, entdeckt man die Einflüsse von Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band und Little Feat genauso wie die von Led Zeppelin, Bad Company, ZZ Top oder gar den frühen Aerosmith. Dazu eine ordentliche Portion schwüler Swamp-Groove, ein wenig New Orleans-Funk, wunderbare Rootsrock-Charakteristika und der stetig spürbare Freiraum zu instrumentalen Jam-Reisen, die immer wieder in brennenden Gitarrenausflügen enden! Großartig produziert von John Kurzweg entsteht ein saftig satter Gitarrensound wie eine "Wand"! Prachtvolle, mächtige "dual guitar attacks" und Riffs der beiden Saitenvirtuosen Cameron Williams und Jess Franklin, beides auch großartige Sänger, ziehen sich wie ein roter Faden durch das vor Kraft, Vitalität, Intensität und Spielfreude nur so strotzende, grandiose Songmaterial, das ausgereifter und besser als je zuvor rüber kommt. Die beiden Gitarren harmonieren phantastisch miteinander, verknüpfen sich in mitreißenden, glühenden (Slide)Soli, brennen ein Feuerwerk ab, das die eh schon vorhandene Schwüle der Southern-Swamps weiter aufheizt. Unaufdringliche Orgel-/Piano-/Wurlitzer-Klänge sorgen hin und wieder für klug generierte Ergänzungen in den großartigen Arrangements. Die Band besticht durch ungeheure Musikalität und ein enormes, über jeden Zweifel erhabenes, handwerkliches Können, genauso wie durch ihr blindes Spielverständnis! Kein Wunder, bei mehr als 200 Gigs pro Jahr! Auch in pucto Melodik waren sie nie stärker! Hinein ins Vergnügen: "Get on back" heißt der Eröffnungs-Knaller, der mit viel Funk-Groove und noch mehr Seele in den puren Traditionen des Skynyrd'schen Retro Southern Rocks "watet"! Krachende, kompromißlose Riffs, eine feine Wurlitzer-Begleitung und ein treibender Drums- und Bass-Motor entfachen eine gewaltige Kraft, die sich schließlich in einem kochenden, "heißen", sich gegenseitig aufputschenden Gitarrenduell Williams' und Franklin's entlädt! Was für ein Auftakt! Und weiter "rollen" sie mit dem intensiven "Are we rollin'" durch die Schwüle der Swamps. Toller Groove, straighte, fette Riffs und ein teirisches Gitarren-Gewitter, inklusiver ausgedehnter Dual-Läufe brechen über uns herein! Nach einer starken, kochenden Coverversion des "The Band"-Klassikers "Chest fever" folgt das grandiose "Mitchell"! Traumhaft melodisch, von wunderbaren Slideguitar-Linien umgeben, verweilt dieser herrliche Midtempo Gitarren-Roots-/Southern-Rocker wohltuend in unseren Gehörgängen. Wie eine harmonische Kombination aus Lynyrd Skynyrd, den Drive-By Truckers und Gov't Mule erzeugen die transparenten, saftigen Gitarren einen wunderbar klangvollen Soundwall! Dann geht's wieder "volle Pulle" nach vorn mit dem dreckigen, voller Swamp-, Country-, und Southern-Flair steckenden, saustarken Boogie-Blues-Heuler "Travel on" (North Mississippi Allstars treffen auf Gov't Mule) und dem in bester ZZ Top-Manier davon galoppierenden "Bad news", unterbrochen von dem "soulful", funkig groovenden, von fetten Gitarrenläufen geprägten "This time"! Besondere Beachtung findet schließlich noch das famose "Tennessee mountain angel", ein Paradebeispiel von einer Southern Rock-Ballade, wie sie "im Buche steht"! Scheinbar wie aus einer Kooperation von Lynyrd Skynyrd und The Marshall Tucker Band resultierend, bohrt sich diese Nummer mit einer unwiderstehlichen Melodie in unsere Ohren und sorgt mit ihrem erdigen Gesang und ihrem herrlichen, vollmundigen und transparenten Gitarrensound regelrecht für Gänsehaut! Tishamingo treten mit "The point" endgültig aus dem Schatten der immer wieder erwähnten Referenzbands heraus. Längst spielen sie in der gleichen Liga, sind ihnen mehr als ebenbürdig, ja drücken sie fast schon in den Hintergrund! Inspirierter, authentischer und vor allen Dingen erfrischender kann man Retro Southern-/Jamrock heute nicht spielen! Pure Magie! Ein brillanter "hard-edged" Southern Rock-Ritt "through the swampy wetlands of Florida"! Tishamingo are the real deal!

Art-Nr.: 4717
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Get on back
Are we rollin'
Mitchell
Travel on
Tennessee mountain angel
Walkin' shoes

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Tishamingo - wear n' tear [2005]
Ja, sie sind so etwas wie die "Leader" der neuen Southernrock-/Jamrock-Welle! Tishamingo zeigen eindrucksvoll, wie gesund die Southernrock-Traditionen doch noch sind! "Wear n' tear" ist der zweite "Hammer", den das ursprünglich aus Tallahassee/Florida stammende, mittlerweile aber in Athens/Georgia ansässige Quartett um die beiden großartigen Gitarristen Cameron Williams und Jess Franklin innerhalb nur eines Jahres vorlegt! Sensationell! Vor rund 12 Monaten katapultierten sie sich mit ihrem Debut wie ein regelrechter "Urknall" sowohl in die Herzen der Fans als auch die der Kritiker und Genre-Medien - und das in einer Art und Weise, wie es nur ganz wenigen Bands in der Vergangenheit gelungen war. Was soll man sagen, ihr zweites Album, für viele ein immens schwere Schritt, bestätigt diese ganze Euphorie, bzw. setzt fast noch einen drauf! "Wear n' tear" ist ein unwiderstehliches, begeisterndes, künstlerisch höchst qualitatives Gebräu aus Blues-based, in den swampy Wetlands von Northern Florida verwurzeltem Southern-Jam-Rock'n Roll voller Herz und Seele in Verbindung mit ausgeprägter Spielfreude. Das alles scheint sich irgendwo im Dunstkreis solcher Bands wie den Allman Brothers, Widespread Panic, Gov't Mule, Jupiter Coyote, Little Feat und auch der Marshall Tucker Band abzuspielen, wobei sich Tishamingo zwar mit den oben genannten Künstlern vergleichen, dabei aber alles andere als den Mangel an eigenen Ideen vermissen lassen. Ganz im Gegenteil: erst das eigene, hochklassige, voller die Spannung wahrender, kreativer und intelligenter (doch niemals wirrer) Strukturwechsel steckende Songmaterial in Verbindung mit den Elementen verschiedenster klassischer Southern- und Jamrock-Veteranen machen den magischen Reiz ihrer Musik aus. Vor einem wunderbaren, rhythmischen "Delta-Groove" verlieren sich die beiden Gitarristen immer wieder in ausgedehnten, kochenden Gitarrenläufen, zuweilen mit prachtvollem Double-Lead-Spiel und brodelnden, würzigen Slide-Passagen, die oftmals durch schöne Orgel-Zusätze ergänzt werden. Gesanglich ist das Ganze am Schnittpunkt Warren Haynes (Gov't Mule) / John Bell (Widespread Panic) angesiedelt! Alles wirkt sehr inspiriert! Los geht's mit dem dynamischen, voller Widespread Panic-Rhythmik steckenden und mit feinen, weichen Allmans-like Twin-Guitars beginnenden Southern-/Jam-Rocker "Wastin' time", dessen Groove einem durch den ganzen Körper zieht. Im Laufe des Songs entwickelt sich ein prächtiges, glühendes, schön schwüles Gitarrenfeuer in den verschiedensten Variationen zwischen brennender Slide und traumhaften Double-Leads! Der großartig integrierte Tempowechsel mit seinen fett rockenden, schwergängigen, Swamp-Blues-Riffs sorgt für zusätzlichen Reiz, ehe man wieder die ursprüngliche Fahrt aufnimmt! "Hillbilly wine" besticht einerseits mit einem gewissen Allman Brothers-/Gov't Mule-Flair, strahlt andererseits aber auch eine dezente Grateful Dead-Frische, wie auch ein leichtes Marshall Tucker Band-Feeling aus, um im Endeffekt doch wieder typisch nach Tishamingo zu klingen. Herrlich der Swamp-Groove und das rhythmische, von klasse Percussion, feinen Orgeltupfern und fetter Slidegitarre geprägte Jamming im Mittelteil! Anschließend covern sie in all ihrer Brillanz und mit viel Energie und Würze Lynyrd Skynyrd's "Poison whiskey" (fantastisch), um sich danach in dem wunderbar bluesigen, klaren, ungemein cool wirkenden, lässigen "Magic" zu verlieren, gefolgt von dem lockeren, irgendwo zwischen den Allmans und String Cheese Incident angesiedelten, von klasse Gitarren und prächtiger Percussion geprägten Instrumental "Rome"! Hey, und was ist das? Sind etwa Dickey Betts und Duane Allman wieder vereint? Natürlich spielt uns da die Fantasie einen Streich, doch das wundervolle "Billy", ein großartiger, flockiger, melodischer, Country-infizierter Southernrocker in bestem Allman Brothers-Stil, mit herrlichem, butterweichem Southern-Double-Lead-Spiel läßt uns einfach ein wenig träumen. Ganz stark auch das kantige, groovige, voller New Orleans-Funk steckende, jammige "Smoked mullet" mit seinen würzigen Gitarren, wie auch der schwer brodelnde Southern-Swamp-Blues "Worn out soles" oder das gleichermaßen Gov't Mule- und Marshall Tucker-Elemente vereinente "Ain't got time"! Sie werden in den USA als "The next big thing in Southern Rock" gehandelt, und diese Prophezeiung untermauern sie eindrucksvoll! Was werden wir, wenn sie so weiter machen, von denen noch alles hören. Man munkelt von einer anstehenden Europe-Tour in 2005, die sie auch nach Deutschland bringen soll. Wenn's doch wahr würde... - bis dahin, und natürlich darüber hinaus, genießen wir die Alben von Tishamingo und lassen sie in unseren CD-Spielern unaufhörlich ihre Runden drehem! Groovender Southern-/Swamp-/Jam-Rock mit dem Gütesiegel 1a! Fesselnd! Meisterlich!

Art-Nr.: 3024
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wastin' time
Hillbilly wine
Billy
Worn out soles
Ain't got time

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Tito & Tarantula - andalucia [2002]
Limited edition 2 CD-Set! Auch auf ihrem vierten Longplayer bleiben Toto Larriva und sein Clan konsequent ihrer Linie treu ohne in Langeweile oder Stagnation zu verfallen. Ruppiger, dreckiger, trashiger, verschwitzter, scharf geürzter Seventies-Rock, mal etwas bluesig, mal leicht psychedelisch, laut und direkt, mit den gewohnten Tex-Mex und Latino-Einflüssen. Sägende, staubige und rohe Gitarrensounds zuhauf! Vielleicht ist das Album nicht ganz so heftig wie der Vorgänger "Little bitch" ausgefallen, doch für Weicheier ist das immer noch nichts. Dazu sind die vermeintlichen Balladen einfach zu roh. Es wird ordentlich gerockt und die Songs ziehen einen immer noch unwiderstehlich in ihren Bann. Das Album kommt bis auf weiteres in einer feinen Digipack-Ausgabe als limitierte Doppel-CD. Die mit "Malaga acoustic session" betitelte Bonus-CD enthält Akustik-Versionen von 5 "Andalucia"-Tracks!

Art-Nr.: 1347
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,49

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Tito & Tarantula - little bitch [2000]
Das ist schon bemerkenswert. Auch mit diesem 3. Album halten Mexiko's Tito Larriva und seine Kumpane ihr hohes musikalisches Niveau. Da ist sogar noch eine Steigerung zu "Hungry Sally" spürbar. 13 beeindruckende neue Tracks allerbesten dreckigen Gitarrenrocks und staubiger Roadsongs, hin und wieder mit diesen herrlich gefühlvollen mexikanisch-spanischen Sounds angereichert. Dazwischen fauchender Rock und dann mal wieder Texmex-Töne. Wunderbar roh und druckvoll produziert.

Art-Nr.: 1349
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,27

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