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Travers, Pat - p.t. power trio 2 [2006]
Unglaublich, was Pat Travers in diesen Zeiten für unermüdliche Aktivitäten an den Tag legt! Gerade ist erst das neue, großartige "Travers & Appice"-Werk "Bazooka" erschienen, da legt dieser furiose Guitarslinger mit einer zweiten Auflage seines "Power Trios" noch mal ordentlich nach! Wie schon im 2003 erschienenen ersten Teil, feuert uns Travers mit seinen beiden Mitstreiten, -das sind diesmal Bassist Steve Evans (Coco Montoya) und Drummer Jeff Martin (Michael Schenker Group),- wieder eine mächtige Salve voller Rock- und Blues-Coverversionen (13 an der Zahl) um die Ohren, die es in sich haben. Eine schier unüberwindbare Gitarrenwand baut sich in den Songs auf! Was ist dieser Travers für ein Gitarren-Irrwisch! Voller Power rockt sich die Truppe durch das unterschiedlichste Material der Siebziger - und es macht einfach Spaß diese Klassiker heute nochmal in diesen Travers'schen "Vollgas"-Versionen aus den Lautsprechern zu jagen! Klasse, wie er es schafft auch Genre-fremden Rocknummern die pure Bluesrock-Power einzuimpfen! Bestes Beispiel: Queen's "Keep yourself alive", das hier zum waschechten Blues-Rock'n Roll-Gitarren-Kracher mutiert! Weitere Höhepunkte: Das kochende, rhythmisch riffige "You are the music" (im Original von Trapeze), eine starke, mit prächtigen, massiven Twin-Leads ausgestattete Fassung von Johnny Winter's "I'm yours, she's mine", das gewaltig rockende "Stone cold fever" (Humble Pie), der fette, mit irren Gitarrenritten gespickte Power-Blues "Rock me baby" (BB King), eine furiose Boogie-Fassung von Deep Purple's "Black night", Grand Funk Railroad's "Aimless lady", das mit einer gewaltigen Gitarrenfront auf eien zu rollende, von Tommy Bolin komponierte "Red skies (im Original von der James Gang), das fetzige "Rock the nation" (Montrose), Bad Company's "Ready for love", und eine überschäumende, furiose, über 8-minütige Version von Led Zeppelin's "How many more times"! Yep, laß es krachen, Pat!

Art-Nr.: 4004
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I'm yours, she's mine
Aimless Lady
Red skies
Rock the nation

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Travers, Pat & Carmine Appice - bazooka [2005]
Es knistert, es brodelt, es kracht! Was für eine gewaltige Power bricht da über uns herein! Gitarren-Irrwisch Pat Travers und Schlagzeug-Titan Carmine Appice sind nach ihrem kürzölich erschienenen, klasse Live-Album (CD/DVD) zurück mit einem fulminanten, fantastischen, alle Dämme brechenden, neuen Studio-Album! Volldampf, musikalische Klasse, unbändige Kraft, Intensität, Hingabe, mächtig Druck und zeitlose Frische sind die Eckpfeiler dieses bärenstarken, gewaltigen, klassichen (Heavy)Rock-/Bluesrock-Feuerwerks, das einem gut 52 Minuten lang kaum Zeit zum Luftholen läßt! Wenn man je von kochenden Gitarrenläufen sprechen kann, dann trifft diese Bezeichnung vor allen Dingen auch auf diese wahrlich "Funken sprühenden", vor Kraft nur so strotzenden, unbarmherzigen, fleischig fetten Soli dieses Pat Travers der "Neuzeit" zu, der sich wirklich in ein absolutes "All time-High" seiner musikalischen Schaffenskraft gespielt zu haben scheint! Er war nie besser! Und dieser Carmine Appice trommelt sich dazu mit all seiner Variabilität die Seele aus dem Leib! Irre! Unterstützt werden die beiden am Bass diesmal nicht von T.M.Stevens, sondern je zur Häfte von den ebenso großartigen Chuck Wright und Tony Franklin (ex-"The Firm")! Das Songmaterial (12 Tracks) besteht aus einigen ausgewählten Coverversionen, einigen Remakes früherer Travers-Nummern sowie selbstverständlich auch aus einigen vollkommen neuen Songs. Doch was sie auch anpacken, alles klingt dermaßen aufgemöbelt und frisch, das auch nicht die geringste Spur von Langeweile aufkommt! Herrlich! Drehen wir also den Lautsprecherregler unserer Anlage auf einen amtlichen Pegel und lassen uns treiben von diesem mörderischen Soundwall: Ein cooler, lauter Groove aus powerndem Drumming und Driving-Bass bestimmt die gnadenlos starke Version der alten Willie Dixon-/Cactus-Knüllers "Evil", das sie auch schon im "House Of Blues" live präsentierten! So und nicht anders muß kochender Bluesrock klingen! Was für ein Feeling, was für eine Intensität! Und Travers verbiegt die Saiten bis die Finger bluten! Auch in der Studiofassung ein absoluter Hammer! Mit Vollgas und einem immensen Drive rauscht man auch durch das anschließende "Disappear", die erste Neu-Komposition! Tolle Nummer! Fantastisch die ständig nach vorne peitschende, schweißtreibende Schlagzeug-/Percussion-Arbeit, sowie die ein leichtes Heavy-Blues-Psychedelia-Acid-Feeling versprühenden, hypnotisch anmutenden Gitarrenlinien! Travers wirbelt, als gäb's kein Morgen mehr! Nach der großartigen, scharfen, brodelnden, funky groovenden, bluesigen Version von Stevie Wonder's "Superstitious" und dem klasse Remake von "Crash & burn", folgt eine Wahnsinns-Fassung des alten Beck/Bogart/Appice-Klassikers "Livin' alone", den sie in einen furiosen, mitreißenden, voller Southern Rock-Flair steckenden, rasanten, dampfenden Blues-Boogie-Rocker verwandeln, das einem die Spucke weg bleibt! Irres Drumming und ein mächtiges Gitarren-Gewitter lassen die Lautsprecher und das gesamte Musikzimmer erbeben. Ganz stark auch der voller Blues-Flair steckende, klassische Hardrocker "Misfortunate one" (eine weitere Neu-Komposition), das prachtvolle, riiffige Aerosmith-Cover "Last child" (Gäste bei diesem Track sind die beiden Toto-Leute Steve Lukather an der Gitarre und Bobby Kimball, der sich hier die Lead-Stimme aus dem Hals kreischt), der dreckige, röhrende, wieder viel Southern Rock-Feeling versprühende, mit einem fetten Gitarren-Gewitter aufwartende, powernde Blues-Boogie "Snortin' whiskey", die prächtige Cover-Version des Cream-Klassikers "Politician", dem die Truppe einen gewaltigen "Heavy-Schub" verpasste, wie auch das abschließende, hervorragend strukturierte, furiose Instrumental "Bazooka" mit herrlichen Twin Gitarren-Licks und gewaltigen Soli (Gast an der Gitarre: Rick Derringer)! Auch die Gesangsleistungen sind durchweg klasse! Was für ein explosiver, dampfender Heavy-Bluesrock-Gitarren-Ritt! Man spürt förmlich mit wieviel Herz und mit welcher Freude diese Veteranen den Rock'n Roll zelebrieren! Und das kommt rüber! Es packt einen einfach! Eine famose Leistung, Jungs!

Art-Nr.: 3842
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Evil
Disappear
Livin' alone
Snortin' whiskey
Bazooka

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Trevino, Rick - in my dreams [2003]
Riesen-Comeback von Rick Trevino! Bereits in den Neunzigern etablierter er sich mit seiner Garth Brooks-inspirierten New Country-Musik als einer der populärsten "Hispanic Tejano"-Countrysänger, dessen oftmals sowohl in spanisch, als auch in englisch veröffentlichten Alben damals für Furore sorgten. Da fielen, zumindest in den jeweils englisch gesungenen Versionen, einige Top 10-Hits, wie z.B. "Doctor time" oder "Bobbie Ann Mason" ab. Jetzt ist er zurück und veröffentlicht unter dem maßgeblichen Einfluß des Mavericks-Leaders Raul Malo (Malo hat das Album produziert, spielt Gitarre und hat bis auf einen Track alle Songs mit komponiert) ein großartiges, neues Album allerbester, zumeist flotter, schmissiger und sehr flüssiger, astreiner, auf traditioneller Basis aufgebauter New Country-Musik, voller Honky Tonk- und Rockabilly-Flair. Ja, ein dezentes Rockabilly-Feeling, verbunden mit einem gewissen nostalgischen Fifties-Rock'n Roll-Touch ist fast durchweg spürbar, was zeigt, wie sehr Raul Malo diesem Werk seinen Stempel aufgedrückt hat. Zuweilen könnte man annehmen, Trevino sei ein neues Mitglied der Mavericks. Dennoch, die puren Country-Elemente und Rick Trevino's spanisch-mexikanische Roots sind allgegenwärtig. Es ist ein Country-Album durch und durch - und das in einem prächtigen, vollen Sound aus transparenten, vielschichtigen Riffs von Acoustic und Hi-String-Gitarren, vor deren Hintergrund wir immer wieder wunderbare, klare, manchmal leicht hallige, frisch klingende Baritone Lead-Gitarren-Läufe des großartigen Gitarristen Kenny Vaughn, sowie herrliche Steel-Passagen von Dan Dugmore hören. Klar ist Malo's Produktion sehr glatt ausgefallen, doch bei dieser Art von Musik gehört das einfach dazu! Es paßt prächtig! Und dazu Trevino's fantastische, saubere, deutliche Stimme. Das kann sich wirklich sehen lassen. Die, wie gesagt, zumeist sehr flotten Songs, gehen prima ins Ohr. So auch der hinreißende Opener "Overnight success", der sogleich in einem einzigen Song alles vereint, was das gesamte Album auszeichnet: Toller Gesang - total flüssiger, flotter Rhythmus - eine fantastische Melodie - herrliche Steel - prächtige Baritone Electric Lead-Gitarre - Honky Tonk-Feeling - ein dezentes Mexiko/Tex-Mex-Flair - und den spürbaren Mavericks-Touch! Eine tolle Nummer, die einen sofort in ihren Bann zieht. Hat das Zeug zu einem Super-Hit! Ebenso stark geht's mit dem leicht nostalgisch wirkenden, wieder recht schwungvollen, mit einem großartigen "Roy Orbison meets Mavericks meets Bordertown-Flair" ausgestatteten Titelstück "In my dreams" weiter, das erneut mit seinen tollen Gitarren und der klasse Melodie begeistert. Oder das flockige "Yoakam meets Mexico"-like "She'll never know" mit seiner Flamenco-Acoustic Gitarre, die wieder dezent nostalgisch wirkende, satte Ballade "Downside of love", die schmissige Rockabilly Country-Nummer "Beautiful day" mit ihrer sonnigen Frische, die abgehende Tex-Mex-Nummer "Olivia", wie auch die in bester Alan Jackson-Manier vorgetragene Uptempo Traditional Country-Nummer "So over" - alles großartigeTracks mit jeder Menge Hit-Potential. Das Album endet schließlich mit einer der wenigen Balladen, einer Coverversion von Bryan Adams' Riesenhit "Have you ever really loved a woman", das mit seinem Spanisch-Touch Rick Trevino natürlich wie auf den Leib geschnitten ist. Was er draus macht ist eine klasse "Spanish-Country"-Ballade. Rick Trevino ist wieder da! Wünschen wir ihm, daß er an seine alten Erfolge anknüpft, bzw. sie gar übertrifft. Verdient hätte er es mit diesem tollen Album allemal. Macht richtig Laune!

Art-Nr.: 2049
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Tritt, Travis - live & kickin' ~ dvd [2004]
Vor ein paar Wochen mit der Veröffentlichung seines großartigen neuen Albums "My honky tonk history" angekündigt - jetzt ist sie da, die Live-DVD! Travis Tritt live in concert, das ist ehrllicher, bodenständiger, handgemachter, straighter, sowohl von großer Energie und Kraft angetriebener, als auch voller Gefühl steckender Honky Tonkin' Southern rockin' New Country der absoluten Extraklasse! Aufgenommen im Jahre 2002 während seiner "Strong enough"-Tour im historischen Tivoli Theatre in Chatanooga/Tennessee (eine tolle Halle mit viel Esprit) beweist "Georgia son" Tritt mit seiner ausgezeichneten Band (alles großartige, bestens aufeinander eingespielte Musiker, insbesondere der sehr starke Lead-Gitarrist Wendell Cox, Drummer Dave Northrup und der fantastische Steel-Gitarrist Steve Sturm), welch ein klasse Live-Performer er ist. Das er das "Southern Rock-Herz" auf dem rechten Fleck trägt, kommt live fast noch mehr rüber, als bei seinen Studioalben. Er lebt das Outlaw-Image, und man kauft es ihm auch auf der Bühne ab! Die Chemie zwischen Band und Publikum stimmt, die Atmosphäre und Stimmung ist prächtig. Immer wieder geht Tritt während seines Auftritts auf die Örtlichkeit der Show (Chatanooga) ein, was den Zuhörern sichtlich gefällt! Die Setlist (19 Tracks) ist vom Feinsten! Dabei pendelt er ausgewogen zwischen seiner "rockin' side" und seinen so wunderbaren Balladen hin und her! Wie es sich gehört, geht es natürlich mit einer standesgemäß fetzigen, "rowdy" Outlaw-Southern-Country-Honky Tonk-Rock-Nummer los: "Put some drive in your country" bringt das Publikum in dieser "smokin' version" mit fetter Slidegitarre, inklusive eines großartigen, glühenden Solos, gleich ordentlich in Schwung, und mit dem schnellen, dynamischen, wieder voller Southernflair steckenden Honky Tonk Rock'n Roller "Time to get crazy" (klasse Fiddle, klimperndes Piano, zündende E-Gitarre und eine herrliche Steel bestimmen das Arrangement) setzt er sogar noch einen drauf! Dann mit "I'm gonna be somebody" die erste, dieser verhalten, aber voller Herz rockenden, wundervollen, inspirierten. Balladen! Tritt ist einfach ein klasse Sänger! Wieder sind die Southernroots spürbar! Toller Gitarrensound! Weiterhin sehen und hören wir starke Versionen von u. a. "Where corn don't grow" (locker, melodisch, mit toller Steelguitar), "Old habits", "Livin' on borrowed time", "Love of a woman", "Ten feet tall and bullet proof", "Country club", "It's a great day to be alive" (mit feinem Dobro), "Modern day Bonnie and Clyde" und zum Abschluß der Show eine gewaltig rockende, fast qualmende Coverversion des Atlanta Rhythm Section-Klassikers "Homesick", wie in ARA wahrscheinlich selbst nie besser gespielt haben. Das ist purer, klassicher Southernrock in Reinkultur! Etwa in der Mitte des Sets beweist Tritt seine ganze Klasse, auch als ausgezeichneter Acoustic-Gitarrist, bei einer 3 Songs umfassenden Acoustic-Performance - nur er und seine Gitarre auf der Bühne! Sehr stark! Er spielt dabei seinen Riesenhit "Anymore", "Country ain't country" und eine ganz hervorragende Version des Charlie Daniels-Klassikers "Long haired country boy", bislang auf keinem Triit-Album veröffentlicht. Eine tolles, rund 90-minütiges Konzert! Travis Tritt und seine Band in Bestform! Klasse gefilmt! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 2808
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 17,90

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Trooper, Greg - floating [2003]
Wenn man das recht umfangreiche, mit allen Texten ausgestattete Booklet von Greg Trooper's neuem Album aufschlägt, so stößt man erst einmal auf eine ausführliche Einleitung, geschrieben von niemand Geringerem als Steve Earle, der sich in diesem Essay über die außergewöhnlichen Singer-Songwriter-Qualitäten des über die Umwege Kansas und Austin jetzt in Nashville gelandeten Mannes aus Little Silver/New Jersey ausläßt. Nicht nur Steve Earle zählt sich zu den großen Fans von Greg Trooper. Lange schon gilt der bereits auf eine rund 17-jährige Aufnahmekarriere zurückblickende Singer-Songwriter als einer der Anerkanntesten des Roots-/Americana-Genres, dessen Songs bereits von Leuten wie Robert Earl keen, Billy Bragg, Vince Gill oder eben Steve Earle aufgenommen wurden. Zu seinen wichtigsten Einflüssen zählt er Künstler wie Johnny Cash, Bob Dylan, Townes van Zandt, Van Morrison oder Steve Goodman. "Floating" ist Greg Trooper's emotionalste und ambitionierste Veröffentlichung bislang. Ein großartiges Album feinster Songs, zuweilen recht rockig intoniert, dann wieder im semi-akustischen Gewand, mal folkig, mal sehr country-orientiert, aber immer ungemein rootsig. Die Basis des Albums ist mit seiner Band im Studio live eingespielt worden. Den Sound hat man anschließend weitgehend in seinem Ursprung belassen, sodaß dieses Live-Feeling in einer sehr charmant wirkenden, intimen Atmosphäre, verbunden mit einem herrlich rohen und rauhen Flair, prächtig rüberkommt. Greg Trooper gehört zu den musikalischen Erzählern, die Wert darauf legen, daß die Zuhörer sie auch problemlos verstehen. So sind seine wunderbaren Texte auch nicht vollgepackt mit literarischen Feinheiten, sondern geprägt von der einfachen Sprache - mit möglichst wenig Worten möglichst viel zu sagen. Auch auf die musikalische Ausrichtung trifft das zu. Reichhaltig instrumentiert, ist der Sound aber gleichzeitig, als sei durch eine Art Filter alles Überflüssige sofort abgestoßen worden, auf das Pure und Wesentliche beschränkt. So sagt er auch selbst über "Floating": "I hope this album shows that I've learned how to say more by not trying to say so much". Eröffnet wird der Reigen mit dem großartigen, rockigen Midtempo-Americana-Track "The road so long", der, ausgestattet mit einer samtweichen Hammond-Basis, mit schönen E-Gitarren, groovendem E-Piano und einem extrem rootsigen Drumming gleich auf der ganzen Linie überzeugt. Greg Trooper's Stimme ist nicht aufpeitschend, sondern eher angenehm ruhig, aber dennoch kräftig, mit einem rootsigen Akzent, der irgendwo zwischen Jersey und dem staubigen Texas zu liegen scheint. Herrlich melodisch und wunderbar entspannt geht es mit der prächtigen Alternate Country-/Countryrock-Nummer "When my tears break through" weiter, die in allerbester Buddy Miller-Tradition aus den Lautsprechern tönt. Buddy selbst spielt übrigens bei diesem Track Gitarre und singt im Background! Klasse auch die flotte, akustische Country/Singer-Songwriter-Nummer "Lucky that way" in ihrem dezent grassigen Flair, begleitet von großartiger Mandoline, Fiddle und dezenter, staubtrockener Percussion. Oder das federleichte Titelstück "Floating", dessen akustische Basis mit einer sehr angenehmen, dezent halligen, zurückhaltend eingesetzten E-Gitarre angereichert ist - einfach klasse! Der pure Roots Rock'n Roller kommt dann bei "Hummingbird" zum Vorschein, das tolle "From only you" wird von schönen Mandolinen und einem feinen Akkordeon begleitet, und über das excellente "Muhammad Ali (the meaning of Christmas)" sagt Steve Earle: "Last year I taped a TV-Show with Troop and some other songwriters sitting around in a circle singing songs, and Troop played Muhammad Ali - and I immediately went home and learn it!" Ein sehr starkes Roots-/Americana-/Singer-Songwriter-Album eines Künstlers der zu den Interessantesten der Szene gezählt werden muß. Verantwortlich für die klasse Produktion zeichnet Phil Madeira, der auch Gitarre spielt und einige Keyboard-Parts übernommen hat. Congratulation Troop! Spitze!

Art-Nr.: 1919
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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When my tears break through
December skies
Muhammad Ali

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Trower, Robin - living out of time [2004]
Bluesrock Gitarren-Veteran Robin Trower ist zurück mit einem neuen Album! Ein klasse Teil! "Living out of time" vereint ihn wieder mit den Musikern, mit denen er auch schon in den achtziger Jahren zusammengearbeitet hat, nämlich mit den großartigen Rhythmus-Leuten Pete Thompson am Schlagzeug und Dave Bronze am Bass, vor allem aber auch mit dem hervorragenden Sänger Davey Pattison. Das Resultat: Prächtiger, typischer Trower'scher Retro-Bluesrock, der sich nahtlos in die Reihe seiner starken Alben aus den siebziger Jahren einreiht. Da ist sie wieder, diese sicher zu Recht oft mit Hendrix vergleichbare, dennoch aber für ihn so typische, einzigartige, glühende "bluesy-psychedelic-fueled", heavy Gitarrenarbeit mit den tollen Riffs und Soli, getränkt mit herrlichem Wah-Wah-Einlagen und dem für ihn bekannten, wohl kontrollierten Feedback-Spiel. Noch immer entfacht er das Feuer auf seiner Fender-Strat! Klasse Songmaterial, bestehend aus einer Vielzahl von schön groovenden. powernden, fleischigen Bluesrockern, immer mal wieder aufgelockert durch ein paar großartige Balladen. Sein Hang zur gelungenen Melodie ist nach wie vor unverkennbar. Klar, die Roots dieser Musik liegen eindeutig in den Siebzigern, alles wirkt sehr retro, dennoch gelingt es der Band problemlos eine zeitlose Frische rüberzubringen und so manchem Song eine zeitgemäße Rock-Attitüde ala Joe Bonamassa oder Kenny Wayne Shepherd zu verpassen. Zum Beispiel bei dem wunderbar abgehenden, satten Rocker "You still come back" mit seiner klasse Melodie. Ganz hervorragend gelungen sind unter anderem auch der Eröffnungs-Track "What's your name", ein toller Upbeat Gitarren-Bluesrocker, die herrliche Bluesrock-Ballade "Another time, another place, getragen von Trower's ungeheuer bluesigen, satten Gitarre, das flotte "Sweet angel" mit seinen glühenden Soli, das prächtig groovende, satte, rockige "Living out of time", wie auch der über 10-minütige Abschluß-Song "I want to take you with me", eine tierische Bluesrock-Ballade - zwar langsam im Tempo, aber mit fetten, effektvollen Gitarren-Spielereien und -Soli, klasse Gesang und einer tollen Songstruktur ungemein kraftvoll und elektrisierend in Szene gesetzt. Robin Trower hat es noch, das Bluesrock-Feuer, keine Frage! "Living out of time" kann sich wirklich sehen lassen. Die "alten" Haudegen wie er haben's einfach drauf... - und verlernen es auch nicht! Gut so!

Art-Nr.: 2378
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Another time, another place
Please tell me
Living out of time
You still came back

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Trower, Robin - rt @ ro.08 ~ live [2009]
2 CD-Set! Beeindruckend! Robin Trower, der "weiße Hendrix", und seine 3 Freunde, der großartige Sänger Davey Pattison, Glenn Letsch am Bass und Drummer Pete Thompson, erleben ihren zweiten, dritten, oder auch x-ten Frühling und bereisen die Clubbühnen des "Universums", um ein mitreißendes Konzert nach dem anderen abzuliefern. Zu bestaunen ist diies auf der grandiosen neuen Live Doppel-CD der Trzppe, mitgeschnitten bei einer "geilen" Show am 29. März 2009 im Royal Oak Music Theatre von Royal Oak, Michigan/USA! Robin Trowers Gitarren-Magie ist ungebrochen! Sein uvergleichlicher, "heavy psychedelic-fueled" Stil voller kochender Läufe und Wah-Wah Ausflüge ist pure Faszination! Dieser leicht psychedelisch angehauchte, manchmal wie bedrohliche Nebelschwaden "wabernde" Bluesrock, der dann im nächsten Moment wieder wie ein krachendes Donnerwetter über uns hereinbricht, ist unvergleichlich. Trower und die Jungs bedienen sich bei dieser Show vorwiegend aus dem Fundus der frühen Trower-Werke und transportieren den "Zauber der Siebziger" voller unvergänglicher Inspiration und Spielfreude in die heutige Zeit. Trotz der mächtigen Power und dieses unterschwelligen "Heavy"-Feelings erzeugt die Band einen Sound voller Wärme! Trowers Gitarrensoli und -effekte sind umwerfend. Die Band spielt mit unglaublicher Präzision! Kaum zu glauben, doch Robin Trower kommt hier mit seinem vielleicht besten Live-Album überhaupt! Möge diese Magie nie vergehen...

Die komplette Show beträgt knapp 90 Minuten! Die sehr kurze CD 2 wird durch für am PC abspielbare Bonus-Videos nochmal deutlich aufgewertet!

Die komplette Setlist:

Disc 1:

1. Twice removed from yesterday (3.46)
2. Shame the devil (3.48)
3. For earth below (9.03)
4. No time (4.26)
5. The fool and me (4.25)
6. Roads to freedom (4.32)
7. Islands (4.15)
8. Day of the eagle (4.02)
9. Bridge of sighs (15.33)
10. Rise up like the sun (3.06)
11. Victims of the fury (4.05)
12. Gonna be more suspicious (3.31)
13. Hannah (5.28)
14. Little bit of sympathy (4.49)

Disc 2:

1. Too rolling stoned (2.58)
2. Go my way (4.24)
3. Another time (5.03)
4. Vier Video Bonus-Tracks (für PC)

Art-Nr.: 6371
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Trower, Robin - what lies beneath [2009]
Verrückt! Robin Trower, mittlerweile im "besten" Alter von 64, ist aktiver als je zuvor (ein Live-Album hier, eine weitere Zusammenarbeit mit Jack Bruce dort, eine neue Studio-Scheibe...) - und er ist nach wie vor in einer blendenden Verfassung, ja bricht sogar zu neuen Ufern auf, wie geschehen auf seinem brandneuen Werk "What lies benath".Dass er ein charismatischer, legendärer Gitarrist ist, ist nichts Neues, doch nachdem Trower in seiner langen Karriere mit den verschiedensten Sängern gearbeitet hat, übernahm er die Gesangsparts auf dem neuen Album zum ersten Mal komplett selbst - und siehe da, er kann's! Ausgestattet mit einer "lässigen", ein wenig erdigen Stimme, irgendwo an der Schnittstelle zwischen J.J.Cale, Jack Bruce und Mark Knopfler, macht er auch hier einen prima Job. Seine Stimme ergänzt sich klasse mit seinem typischen, unwiderstehlichen Gitarrenspiel und seinem noch immer "spannenden", in den Seventies verwurzelten, unverwechselbaren, oft balladeskem, "schwebenden" Psychedelic Blues/Bluesrock. Zentrale Highlights des Albums wie das Instrumental "Wish you were mine" oder "Time and emotion" erinnern an alte Fan-Favorites wie beispielsweise "Daydream", während solche kraftvollen Bluesrocker wie das dezent funky groovende, gar ein wenig an Thin Lizzy erinnernde "Skin and bone" oder das mit feinen Hooklines versehene "Freefall" mehr Vergleichspunkte in der "Day of the eagle"-/Too Rolling Stoned"-Ära haben. Und Trower's Gitarrenspiel ist noch immer geprägt von emotionaler Wärme, viel Gefühl und unvergleichlicher Magie. Ein Pracht-Beispiel dafür ist der "Buffalo-Blues". Die Aura dieses Bluesrock-Veteranen ist ungebrochen. Das belegt "What lies beneath" eindrucksvoll!

Das komplette Tracklisting:

1 Wish You Were Mine - 4:02   
2 What Lies Beneath - 3:29   
3 As You Watch Each City Fall, Pt. 1 - 3:24   
4 As You Watch Each City Fall, Pt. 2 - 2:11   
5 Freefall - 3:05   
6 Once the Spell Is Broken - 4:56   
7 Sleeping on the Moon - 3:39   
8 Time and Emotion - 4:39   
9 Skin and Bone - 3:03   
10 Buffalo Blues - 4:56   
11 Find a Place - 4:51

Art-Nr.: 6494
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
What lies beneath
Freefall
Once the spell is broken
Sleeping on the moon
Skin and bone
Buffalo Blues

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Trucks Band, Derek - songlines live ~ dvd [2006]
Die faszinierende Musik der Derek Trucks Band mit all ihrer Magie auf einer Live-DVD - herrlich! Zu sehen und zu hören gibt es das komplette Konzert aus dem "Park West" in Chicago/Illinois vom 28. Januar 2006! In einer wunderbaren Atmosphäre (klasse Location, prächtig besuchte Show) mit einem großartigen Bühnenbild im "Songlines"-Design erleben wir den Allman Brothers-Gitarrenzauberer und seine Freunde, Todd Smallie (Bass & Vocals), Mike Mattison (Vocals), Kofi Burbridge (Keyboards, Flute, Vocals), Count W. Butu (Congas & Percussion) und Yonrico Scott (Drums, Percussion, Vocals), mit einer hingebungsvollen Vorstellung voller Inspiration, Lockerheit, Spielfreude und Frische, die den Spirit ihrer musikalischen Philosophie fast noch besser rüber bringt als das gleichnamige Studioalbum! Rock, Funk, Blues, Latin, afrikanischen Rhythmen, Soul, Jazz, Southern, Reggae und Roots werden zu einem großartigen musikalischen "World"-Groove-Jam-Trip vereint, der trotz aller Vielseitigkeit zu keiner Minute seine Geschlossenheit verliert. Große individuelle Künstler bringen sich in der Band ein und produziren ein nie von irgendwelchen Allüren geprägtes Zudsammenspiel, des seinesgleichen sucht! Ungeheuer sympathisch! Zu hören sind 20 Tracks mit ca. 135 Minuten Spielzeit (auf der DVD sind 120 Minuten angegeben, doch allein das Konzert ist deutlich länger - mal abgesehen von den Bonus-Features), bei denen natürlich das "Songlines"-Album eine zentrale Rolles spielt. Aber wir hören auch ältere Songs aus "Joyful noise" und "Soul serenade", wie auch jede Menge unveröffentlichte Titel, die die Jungs lediglich im Live-Repertoire haben. Die Setlist: 1. "Joyful Noise" (unglaublich losgelöste, 8-minütige Fassung mit tollen Tempowechsel und mitreißenden Slide-Läufen des Meisters - prächtiger Groove), 2. "Crow Jane", 3. "Sahib Teri Bandi/Maki Madni", 4. "Volunteered Slavery", 5. "I'll Find My Way" (was für ein funkiger Groove, was für lockere Gitarrenläufe), 6. "I Wish I Knew (How It Would Feel To Be Free)", 7. "Key To The Highway" (toller, sehr kraftvoller, von viel Southern-Soul geprägter, rockender Blues mit großartigen Slidegitarren-Läufen), 8. "I'd Rather Be Blind, Crippled and Crazy", 9. "All I Do", 10. "Mahjoun/ Greensleeves", 11. "Sailing On"(sehr gefühlvoller Gesang von Mike Mattison - schönes Southern-Gospel-Flair, hinreißende Gitarrenlinien), 12. "Chevrolet", 13. "Soul Serenade", 14. "For My Brother", 15. "Feel So Bad" (klasse, knackige Fassung dieses Lightnin' Hopkins-Klassikers mit hingebungsvollem Gesang, tollem Klaviersolo und atemberaubender Slide-Arbeit), 16. "Let's Go Get Stoned", 17. "Voices Inside", 18. "Anyday" (herrliche, kräftige Soul-Blues-Fassung dieser Eric Clapton/Bobby Whitlock-Nummer), 19. "Maybe Your Baby" (tolles Stevie Wonder-Cover), 20. "Up above my head"! Das Bonusmaterial umfasst noch diverse Interviews mit den Bandmitgliedern und Filmsplitter unter dem Motto "Inside the Derek Trucks Band", "Recording songlines" und "Working overtime"! Eine großartiges Konzert, super gefilmt, im perfekten Sound! Lassen wir uns treiben von diesen wunderbaren "Songlines"! Ein Genuß! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 4233
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Tyler, Jonathan - holy smokes [2015]
Die großartige, texanische, vor 5 Jahren mit ihrem prächtigen Album "Northern lights" für ordentlich Furore sorgenden Retro Groove-/Classic-/Southern Rock-Truppe Jonathan Tyler & the Northern Lights sind (leider) Geschichte, doch deren Frontmann kehrt nun mit einem baumstarken, neuen (Solo)Album zurück. Der charismatische Jonathan Tyler hat in den letzten Jahren einiges an Irrungen und Wirrungen in seinem jungen Leben durchmachen müssen, inkl. massiver Drogen- und Alkoholprobleme, doch mit seinem neuen Werk zeigt er sich erholt, gereift und von seiner allerbesten Seite. Musikalisch hat er sich weitestgehend von den harten Sachen der "Northetn lights" abgewendet und sich eindeutig dem Rootsrock-/Americana-Rock zugewandt, was ihm ausserordentlich gut zu Gesicht steht. "I was always trying to push for being Americana, but more edgy than most Americana bands that are out there", sagt Tyler dazu, und genau so ist es gekommen. Seine Roots-/ und Americana-Musik wirkt ungemein erdig, rau, dreckig, mit Ecken und Kanten, steckt dabei aber dennoch voller erstklassiger Strukturen und starker Melodien. Das Songmaterial ist äusserst vielseitig, wobei die Bandbreite der Einflüsse von solch verschiedenen Charakteren wie etwa Howlin Wolf, Little Feat, The Band, The Allman Brothers Band über Pink Floyd, bis hin zu Ryan Adams und Will Hoge zu reichen scheint. Er bringt das alles prächtig unter einen Hut. Das Album wirkt zuweilen wie ein staubiger "road trip through the south on a speeding motorcycle: a Delta porch-pluck here, a Nashville steel lick or jazzy New Orleans piano vamp there", alles wie eine untrennbare Einheit zusammengehalten von Tyler's "well-frayed vocals and infectious rock riffs". Klasse! Das Album startet mit dem wunderbar dreckigen, rauen Roots-/Bluesrocker "Hallelujah", der geprägt ist von einem prächtigen, bluesigen Delta-Groove und tierischen, riffigen Gitarren-/Keyboard-Linien. Hat einen Hauch von einem Gospel- und Southern-Touch. Der großartige Auftakt von einen Reigen toller, variabler Songs. Nach der rootsigen, shuffeligen, von tollem Honky Tonk-Piano und klasse Gitarren bestimmten Roadhouse-/Americana-Nummer "Goin' down to the city" und dem flotten, rockigen, mit jeder Menge "Sticky fingers"-mässigem Rolling Stones-Pathos inszenierten, erstklassigen "Honey pie", begibt sich Tyler mit dem hinreissenden, in eine wunderbare Melodie eingebundenen "Let it out" gekonnt auf ein genauso erdiges wie wunderschönes Countryrock-/Alternate Country-Terrain. Tolle Baritone E-Gitarren-Linien und feine Mundharmonika-Fills bestimmen das Geschehen. Hat entfernt etwas von Ryan Adams und Whiskeytown, allerdings in einem texanischeren Ambiente. Apropos Countryrock: Das folgende "To love is to fly" ist eine herrliche, Pedal Steel-getränkte, rootsige Country-/Countryrock-Ballade, durchzogen von einem gewissen Townes Van Zandt-Flair, gemeinsam vorgetragen von Tyler im Duett mit der großartigen Nikki Lane. Hat eine klasse Melodie! "California sunshine" ist ein flockiger, knackiger, mit feinen Gitarrenlicks, teils leicht hallig, gespickter, abermals sehr melodischer, etwas an den früheren Will Hoge erinnernder Americana-Rocker, bei "Riverbottom" haut der Protagonist einen bluesig rockenden, dreckigen Boogie raus, "Disappear" erinnert in seinem rauen, rockigen Ambiente gar etwas an Kevn Kinney und Drivin' N' Cryin' und mit dem traumhaft schönen "Hey mama, my time ain't long" zelebriert Tyler noch einmal eine hinreissende Roots-/Americana-Ballade mit dezenten Blues- und Pink Floyd'schen Psychedelic-Momenten. Jonathan Tyler gelingt ein bravouröses Roots-/Americana-Album, das sogar den als immer äusserst kritisch bekannten, amerikanischen Rolling Stone zu größten Lobeshymnen veranlasst. "'Holy Smokes' is more than just the album title, it's an exclamation", schreibt das Magazin. Jonathan Tyler mit einem beeindruckenden, tollen Neustart!

Das komplette Tracklisting:

1. Hallelujah - 4.12
2. Goin' Down To The City - 2.46
3. Honey Pie - 3.39
4. Let It Out - 3.37
5. To Love Is To Fly (feat. Nikki Lane) - 3.29
6. California Sunshine - 4.24
7. Riverbottom - 3.29
8. Late Night Special - 4.19
9. Hey Mama, My Time Ain't Long - 4.00
10. Disappear - 4.14
11. Everything Was Cool In 2002 - 6.12

Art-Nr.: 8962
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hallelujah
Honey pie
Let it out
To love is to fly
California sunshine
Hey mama, my time ain't long
Disappear

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Uncle Lucius - and you are me [2012]
Uncle Lucius - mal wieder eine wunderbare Band aus Texas, genauer gesagt ein gewaltig funkelnder, musikalischer Rohdiamant aus Austin mit einem geradezu umwerfenden Album. "And you are me" ist das zweite Studiowerk des Quintetts um den fabelhaften, überaus ausstrahlungsstarken Frontmann Kevin Galloway (lead vocals, rhythm guitar), mit dem die Band ohne jeden Zweifel auch weit über die Grenzen ihres Heimatstattes hinaus für ordentlich Furore sorgen dürfte. Uncle Lucius sind im Grunde genommen eine ungemein würzige, rau und erdig zur Sache gehende, voller Herz und Seele agierende, leidenschaftliche Rootsrock-Truppe. Doch dieser Rootsrock, den sie spielen, ist ungemein abwechslungsreich und wird von einer sehr hohen, eigenen Identität bestimmt. Einerseits schön retro, andererseits durchaus modern, verschmelzen sie klassischen, traditionellen American Rock'n Roll mit einem schönen Southern Rock-Feeling, ein wenig Soul, Blues, R & B, einem Hauch von 60's Psychedelic, Wüstenrock- und Countryrock-Anlagen, sowie einer hingebungsvollen Spielfreude mit schönen Instrumentalpassagen, die ihnen auch in der Welt des Jamrocks großen Respekt einbringen wird. Zuweilen kommt es einem vor, als sei die Truppe aus einer gemeinsamen, imaginären Session der Doors, der Rolling Stones, der frühen The Black Crowes, der Drive-By Truckers, The Band Of Heathens und den modernen Black Keys hervorgegangen. Hört sich verrückt an, funktioniert aber grandios und klingt einzigartig. Alle in der Band sind großartige Musiker. Neben Galloway sind das noch Michael Carpenter (lead guitar, vocals), Jon Grossman (keyboards, vocals), Hal Vorpahl (bass, vocals) und Josh Greco (drums). Neben Galloway sind bei dem ein oder anderen Song auch mal seine Mitstreiter Carpenter, Grossman und Vorpahl als Lead-Sänger zu hören, was zeigt, dass die Truppe nicht nur über hervorragende Instrumentalisten, sondern auch über exzellente Sänger verfügt. Zudem hat man jede Menge Live-Erfahrung, (man tourte die vergangenen 3 Jahre nahezu ohne Pause kreuz und quer durch die Staaten), was nachhaltig in dem vorzüglichen Zusammenspiel zur Geltung kommt. Die durchweg sehr starken Songs bauen auf Grund ihrer Vielfalt jederzeit einen hohen Spannungsbogen auf. Los geht's mit dem großartigen "Set ourselves free", einem jammigen, prächtig groovendem Rootsrocker mit einem klasse Blues- und Retro-Psychedelic-Flair. Baut einen tollen Boogie-Rhythmus aus Bass und markanten Drums auf, dazu kommen dreckige E-Gitarren-Riffs und ein paar dezente, aber für die Kraft des Songs überaus bedeutende Bläser-Fills (einige Gastmusiker, die bei 2 bis 3 Stücken für zusätzliche "Hitze" sorgen). Großartig Kevin Galloway's ausdrucksstarker Gesang und die prächtigen Gitarrenläufe und -soli von Michael Carpenter. Jefferson Airplane und die Door treffen auf The Black Crowes - so irgendwie kann man sich das vorstellen. Dann das saustarke "Pocket full of misery", ein erdiger, kochender Rootsrocker mit einem leichten Stones-Groove, aber auch viel Southern-/Swamp-Schwüle. Erneut hören wir prächtig eingesetzte E-Gitarren und ein paar exzellent und sehr Song-dienlich eingesätzte Bläser-Ergänzungen. Auch die Melodie bleibt prima hängen. Bei dem wunderbaren "Willing wasted time" trifft ein unterschwelliges, Beatles-kompatibles Retro British-Flair auf staubtrockenen Wüstenrock. Wir erleben ein tierisches Zusammenspiel aus dominierenden E-Gitarren, inkl. großartigem Solo am Ende, mit sehr schön harmonierendem Piano-Geklimper. Einzigartig auch die herrliche, sehr melodische, von einem hinreissenden Wüsten-/Ghost Town/-Psychedelic-Feeling begleitete, lockere Americana-/Countryrock-Nummer "Keep the wolves away". Basierend auf schönen Acoustic-Gitarren und einem Akkordeon-ähnlichen Keyboard schlängeln sich traumhafte Baritone- und Lead-Gitarren-Hooklines durch den Song, der einen regelrecht gefangen nimmt. Im Gegensatz dazu steht dann beispielsweise wieder der gewaltig groovende, jammige, mit einem Southern-mässigen Boogie-/Roadhouse-/Swamp-Feeling ausgestattete Rocker "Somewehere else", der zum einen mit gewissen Honky Tonk-Bezügen glänzt, zum anderen in einigen Passagen eine deutliche Nähe zu Little Feat und The Allman Brothers Band offenbart. Schwer rockende, fette Riffs und ausgedehnte, psychedelische Jammings mit tollen Gitarren-, Klavier-. Orgel-, und "verlorenen", hintergründigen Bläser-Momenten bestimmen das packende "There is no end", ehe das Album mit der wundervollen Ballade "I am you" (ausgedehntes, herrliches Gitarrensolo, viel Southern-/Psychedelic-/Jam-Flair) noch einmal ein ganz großes, finales Highlight zu bieten hat. Produziert hat das Werk im übrigen der im Genre hoch gehandelte R.S.Field (u.a. Webb Wilder, Billy Joe Shaver, Sonny Landreth, Buddy Guy, John Mayall, Justin Townes Earle, Allison Moorer, um nur einige zu nennen)! Uncle Lucius sind eine hoch talentierte, fantastische Band, denen mit "And you are me" ein meisterlicher Wurf gelungen ist. Von dieser Truppe wird in Zukunft noch einiges zu berichten und viel mehr zu hören sein. Großartig! "Austin's hottest new band", heisst es in einem amerikanischen Review. Dem ist nichts hinzuzufügen...

Das komplette Tracklisting:

1. Set Ourselves Free - 4:17
2. Pocket Full of Misery - 3:27
3. Rosalia - 3:28
4. Willing Wasted Time - 4:17
5. Keep the Wolves Away - 4:35
6. Somewhere Else - 4:24
7. All We’Ve Got is Now - 5:15
8. New Drug - 3:50
9. Just Keep Walking - 4:44
10. There is No End - 6:41
11. I Am You - 6:25

Art-Nr.: 7905
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Set ourselves free
Pocket full of misery
Willing wasted time
Keep the wolves away
Somewhere else
There is no end
I am you

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Uncle Lucius - the light [2015]
Die fantastischen Uncle Lucius aus dem texanischen Austin mit 12 neuen Stücken ihres hingebungsvollen Gebräus aus Southern Rock-Flair, erdigem Rootsrock, ein wenig Soul, Blues, R & B, einem Hauch von 60's Psychedelic, Wüstenrock- und Countryrock-Anlagen, sowie dieser ungezwungenen Spielfreude. Würzig, rau, scharf! Die Spuren reichen von The Band über The Band Of Heathens bis zu den Counting Crows und von den Drive-By Truckers über Little Feat bis zu The Black Crowes. Baumstarke Band mit einem prächtigen Album!

Aus der Original-Produktbeschreibung:

Whether they move minds or bodies, Uncle Lucius is out to make music that can lift our spirits. And rock our souls. Though Austin roots band Uncle Lucius has worn a Southern rock tag for most of it's 10-year existence, the band's fourth studio album, The Light, charts a course designed to convey just how vast that musical territory really is. The Light dips into regions where blues, R&B, jazz, soul, country and gospel took form, mapping a sound that captures the true meaning of Americana. Containing songwriting contributions from all four band members, The Light also seeks to illuminate a different landscape: the sometimes-rocky terrain of our hearts and minds. Tracked at Austin's Treefort Studios with producer George Reiff, these 12 songs deliver what guitarist Mike Carpenter, a Houston native, likes to call 'Southern rock for the thinking man. Rock 'n' roll for the soul.' Lead singer, Kevin Galloway, admits his ultimate goal is to turn musical energy into a catalyst for humanity's evolution. This is music with depth, made by men given to truth seeking on levels both existential and literal.

Das komplette Tracklisting:

1. The Light - 3.02
2. Age of Reason - 3.44
3. Taking in the View - 6.10
4. Ourboros - 3.09
5. End of 118 - 3.27
6. No Time Flat - 4.03
7. Wheel's in Motion - 4.46
8. Gulf Coast Gypsies - 3.11
9. Flood Then Fade Away - 3.33
10. Don't Own The Right - 3.19
11. Nothing to Save - 5.15
12. Someday is a Far Cry - 4.24

Art-Nr.: 8881
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The light
Age of reason
Taking in the view
The end of 118
No time flat
Gulf coast gypsies
Flood then fade away

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Urban, Keith - defying gravity [2009]
Das Warten hat ein Ende! Keith Urbans fünftes Studioalbum ist da - und wie man es eigentlich schon erwarten konnte: Es ist wieder eine absolute Meisterleistung von Keith geworden. Flotter und "rockiger" als der Vorgänger (der Balladenanteil ist wesentlich geringer), voller sprudelnder Frische, beweist er nachdrücklich, dass an ihm in Sachen rockigem Modern New Country mit ein paar gepflegten "Pop-Sensibilities" absolut kein Weg vorbei geht. Produziert hat Keith sein neues Werk, wie gehabt, zu großen Teilen mit Dann Huff (ein Lied alleine). Beide haben natürlich wieder ein klangvolles Musikerteam um sich versammelt (u.a. Chris McHugh, Jimmie Lee Sloas, Tim Akers, Charlie Judge, Stuart Duncan, Eric Darken, Russell Terrell, Jerry Flowers sowie die, neben Keith selbst, prächtige Gitarrenarbeit zuliefernden Parade-Gitarristen, Tom Bukovac und Adam Shoenfeld). Huff spielt dazu noch diverse Saiteninstrumente (Akustik- E- Gitarre, Mandoline, Ganjo). Auch Keith beweist einmal mehr sein ganzes Allround-Können: Neben der Produktion, bei Gesang und Background Vocals, einer instrumententechnischen Bandbreite mittels verschiedenster Gitarren - alle Soli (Keith posiert im Booklet vor seiner beeindruckenden Gitarrensammlung), Ganjo, Bazouki, Mandoline, sowie kompositorisch mit acht von elf Tracks (seine immer noch sprudelnden Ideen beim Komponieren, u.a. mit namhaften Co-Writern wie Monty Powell, John Shanks, Rick Nowels sind aller Ehren wert). Nachdem Keith mit seinem Vorgänger "Love, Pain & The Whole Crazy Think" verstärkt versucht hatte, mit einigen eingestreuten, modernen Beats, sich auch dem europäischen Markt etwas mehr zu öffnen, gelingt es ihm diesmal wieder auf sehr angenehmste Art und Weise sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, nämlich seine wunderbare. von so herrlichen Melodien geprägte, unverwechselbare New Country-Musik, die ihn in den Satten zum absoluten Siperstar werden liess. "Defying Gravity" fühlt sich dabei an, wie ein zeitgemäßes Update seiner wohl stärksten Platte "Golden Road" und ist von daher im Ranking seiner Werke dementsprechend hoch einzustufen. Der flotte Opener "Kiss A Girl" (mittlerweile unter den ersten Zwanzig in den Single-Charts) schickt sich an, die erste Single "Sweet Thing" (bereits eine Nummer 1 - beide übrigens zusammen mit Monty Powell komponiert), in Kürze zu beerben. Großartig auch das dezent keltisch anmutende "If Ever I Could Love", das mit surrenden Twin-Gitarren, stampfenden Trommeln, Mandolinen- und Fiddlespiel zudem ein herrrliches Heartland-Flair versprüht. Bei der atmosphärischen, blusigen Ballade "’Til The Summer Comes Around" entlockt Keith seiner Stratocaster Töne, die man ähnlich sonst nur von Mark Knopfler geboten bekommt. "My Heart Is Open" bietet eingängigen, poppigen Gute-Laune-New Country, das von seinem langjährigen The Ranch-Gefährten und Tour-Bassisten Jerry Flowers mitkomponierte "Hit The Ground Runnin’" rockt richtig dynamisch in Southern-Manier, wobei Keith ein herrliches E-Gitarren-Solo, Skynyrd'scher Prägung, abfeuert. Ein rollendes, markantes Akustik Gitarrenriff durchzieht das melodische "Only You Can Love Me This Way", "Standing Right In Front Of Me" besticht durch eine angenehm soulige Note, die vornehmlich durch ein grooviges Piano erzeugt wird. Ein sehr schöner Song zum Relaxen. Lust auf den nächsten Karibik-Urlaub versprüht das in Jimmy Buffet-/Kenny Chesney-Manier dargebotene "Why It Feel So Long", wobei Bruce Bouton an der Steel Gitarre (inkl. Solo) die prägnanten Akzente zu setzen vermag. Die Radney Foster-/Georgia Middleman- Kreation "I’m In" gab es auch schon mal von den Kinleys. Keith Urban setzt hier auf Dynamik, abwechslungsreiche Tempobreaks, sowie zwei klasse E-Gitarren-Soli. Eine starke Nummer! Das Piano-trächige "Thank You" (hier von Tim Akers und Charlie Judge gespielt) zum Ausklang ist (wie schon auf dem Vorgänger "Got Right This Time") als erneute Liebeserklärung an Nicole Kidman zu deuten und wird sicher auf folgenden Konzerten wieder emotional im Urban'schen Alleingang vorgetragen. "Defying Gravity" bietet insgesamt wieder alles, was Keith Urban-Fans an ihm mögen: Seine unverbraucht juvenile Stimme, melodische, eingängige Songs, die man spätestens nach zwei Hördurchgängen abgespeichert hat (demnach hoher Widererkennungswert), die für ihn typischen peppigen Ganjo(Banjo)untermalungen und jede Menge filigrane Gitarrenarbeit. Es werden viele (fast immer radiotaugliche) Musik-Facetten gestreift, aber letztendlich wieder gekonnt und harmonisch unter dem New Country-Deckmantel zusammen geführt. Manchmal wirkt Urban gar wie ein Tom Petty des Country. Ganz große Klasse! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Kiss a Girl - 3:46   
2 If I Could Ever Love - 5:00   
3 Sweet Thing - 3:48   
4 'Til Summer Comes Around - 5:31   
5 My Heart Is Open - 5:29   
6 Hit the Ground Runnin' - 3:24   
7 Only You Can Love Me This Way - 4:07   
8 Standing Right in Front of You - 4:01   
9 Why's It Feel So Long - 3:24   
10 I'm In - 4:33   
11 Thank You - 5:14

Art-Nr.: 6311
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Van Zant - get right with the man [2005]
Dritte Zusammenarbeit der beiden Van Zant-Brüder Donnie (38 Special) und Johnny (Lynyrd Skynyrd)! Um es gleich vorweg zu nehmen: Ganz klar die stärkste, und das ohne Wenn und Aber! Zwei gestandene Southern Rocker begeben sich auf, natürlich schön southern-infizierte, New Country-/Countryrock-Pfade und machen der Konkurrenz ala Montgomery Gentry & Co. mächtig Dampf "unterm Hintern"! Die beiden Vorgängeralben "Brother To Brother" und "II" waren sicherlich nicht von schlechten Eltern, klangen jedoch, auch wenn Donnie und Johnny ihre Southern-Roots nicht verleugneten, recht mainstreamig und (vor allem das zweite) ziemlich glatt. Und besinnt man sich nun auf die Neigungen ihres großen Bruders Ronnie zurück, was lag da näher, als es mal mit einem southern-lastigen Country(rock)-Album zu versuchen, denn der liebte es schon damals die Einflüsse des Genres in so manchem Skynyrd-Songs unterzubringen, wie Stücke der Marke "Mississippi Kid", "Made In Shade", "Honky Tonk Night Time Man" und andere eindeutig beweisen. So ist diese Entwicklung durchaus als konsequent zu bezeichnen, zumal Southern-orientierte Country-Musik in Nashville als Nische eigentlich noch nicht übermäßig besetzt ist, aber durchaus von Erfolg begleitet sein kann, wie es die bereits erwähnten Montgomery Gentry, Travis Tritt und ein paar Kollegen nachhaltig beweisen. Und einer, der es ebenfalls vorgemacht hat, wie man beide Stilarten harmonisch miteinander kombinieren kann, ist Jeffrey Steele, der vor einigen Monaten ein überragendes Werk mit “Outlaw“ (sh. unter "Stöbern") hingelegt hatte. Jener Mr. Steele wurde in nicht unerheblichem Maße beim Songwriting mit Donnie und Johnny, sowie als Backgroundsänger bei "Get right with the man" eingebunden (hat auch eine kleine Gesangspassage bei "Been There Done That"), und auch Tom Hambridge (sh. ebenfalls unter "Stöbern") ist in kompositorischer Hinsicht keine Zufalls-Wahl, denn auch der hat bereits häufiger bewiesen, dass er sich auf beiden Terrains bestens auskennt. Dritte im Songwriting-Bunde sind die Warren Brothers (sh. "Stöbern"), die auch schon öfter für Skynyrd gearbeitet haben und somit ebenso als Experten beider Areale gelten. Bleibt festzustellen, das hier durch eine brillante Wahl in Sachen Co-Writer, sowie intelligent gewählter Fremdschreiber, die gesunde Basis für eine prächtige Scheibe gelegt wurde. Der Kreis der Musiker, die sich an die delikate Angelegenheit herantrauen durften, ist klein, dafür aber umso exklusiver: Drums-Greg Morrow; Akustik-Gitarre-John Willis; Electric-Gitarren-Tom Bukovac, Kenny Greenberg; Bass-Michael Rhodes, Glenn Worff; Keyboards-Reese Wynans; Steel, Banjo-Russ Pahl; Fiddle-Glen Duncan; Percussion-Greg Morrow, Eric Darken; Background Vocals-Bekka Bramlett, Trez, Perry Coleman, Jeffrey Steele! Dementsprechend spielt sich hier alles auf einem hohen Niveau ab. Hochkarätige Profis, die es vor allen Dingen auch richtig "southern" können, halt, wobei natürlich auch die starken Gesangsleistungen der Van Zants explizit hervorzuheben sind. Beide klingen sehr frisch! Man merkt Ihnen den Spaß an der Geschichte deutlich an. Da wird sich variabel den Stimmungen der Lieder angepasst, aber auch geröhrt, gebölkt, gelacht, geflachst und sich zum Teil die Bälle im Duett zugespielt, wie beim rock’n’rolligen Gute Laune-Honkytonker "Plain Jane". Nicht zu vergessen die herrlich, den Punkt treffenden. immer wieder geschickt eingestreuten, weiblichen Backgrounds, wobei Bekka Bramlett eine überragende Figur abgibt. Der starke Opener "Takin’ Up Space" kommt als fast 99%er Southern-Rocker daher, in einer absolut fetzigen Version einer imaginären Band, die "38 Skynyrd" heißen könnte. "Country" klingt da eigentlich nur ein im Break plötzlich auftauchendes Banjo. Dennoch, trotz des gewichtigen Southern-Anteils und des insgesamt recht rockigen Charakters, ist die knackige New Country-Note stets präsent. Das Schlagen der musikalischen Brücke zwischen Southern Rock und New Country ist bestens gelungen. Sehr Southern gewichtig sind noch "Sweet Mama" (starkes Skynyrd-Cover von der "Vicious cycle"-CD), "I Know My History" (Biker-taugliche, Skynyrd-lastige Nummer), "I’m Doin’ Alright" (könnte aus der 38 Special-Anfangsphase stammen), das zu Beginn recht holprige, aber schön rhythmisch dahin stampfende "Lovin’ You", welches mittels der einsetzenden, satten SlideGitarre und dem Refrain mächtig Fahrt gewinnt, das bereits erwähnte "Plain Jane", sowie "Been There Done That", das auf dem rockigen, vorletzten Skynyrd-Album "Edge Of Forever" keinen Vergleich hätte scheuen müssen. Die Countryelemente stehen richtigerweise bei den Nummern im Vordergrund, bei denen man etwas mehr auf’s Bremspedal tritt. Wie bei solch melodischen Tracks, wie "Nobody Gonna Tell Me What To Do", der Single "Help Somebody" oder "I Can’t Help Myself"! Hier bekommen Banjo und Steelgitarre reichhaltigen Spielraum. Die Songs stecken aber dank knackiger Drums und fetter E-Gitarren-Einlagen dennoch voller Power! Fazit: Donnie und Johnny Van Zant haben ein richtig starkes Southern-(New)Country(rock)-Album abgeliefert, das sowohl in Nashville, als auch in Atlanta oder Jacksonville (und natürlich bei uns) gefeiert werden dürfte. War nicht unbedingt zu erwarten, ist aber umso erfreulicher! Super Leistung, Boys! So "Get Right With The Van Zants"! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3223
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Various Artists - all my friends: celebrating songs & voice of gregg allman [2014]
2 CD & 1 DVD-Set! Phantastisches Konzert zu Ehren von Gregg Allman (The Allman Brothers Band) mit vielen, hoch interessanten Freunden aus Rock und Country.

Offizielle Produktbeschreibung:
All My Friends: Celebrating the Songs & Voice of Gregg Allman captures a once-in-a-lifetime performance, honoring one of the most acclaimed and beloved icons in rock and roll history. A founding member of the Allman Brothers Band and successful solo artist in his own right, Allman possesses a voice that has resonated through four decades. The 2CD+DVD features momentous performances by Warren Haynes, Derek Trucks, Susan Tedeschi, Devon Allman, Robert Randolph, Jimmy Hall, Sam Moore, Keb Mo, Brantley Gilbert, Jess Franklin, Dr. John, Pat Monahan, John Hiatt, Jaimoe, Taj Mahal, Gregg Allman, Widespread Panic, Trace Adkins, Vince Gill, Martina McBride, Eric Church, Jackson Browne, Zac Brown, and The Allman Brothers Band with musical direction by Don Was. Shot in high definition with 5:1 Dolby sound at the historic Fox Theatre in Atlanta, this remarkable piece pays tribute to a voice that once heard is never forgotten.

Die komplette Setlist:

Disc: 1
1. Come and Go Blues - Warren Haynes
2. End of the Line - Warren Haynes and Derek Trucks
3. Stand Back - Susan Tedeschi and Derek Trucks
4. You Can t Lose What You Ain t Never Had - Devon Allman, Jimmy Hall and Robert Randolph
5. Please Call Home - Sam Moore
6. Just Another Rider - Keb Mo
7. Before the Bullets Fly - Brantley Gilbert
8. Let This Be a Lesson to Ya - Dr. John
9. Queen of Hearts - Pat Monahan
10. One Way Out - John Hiatt
11. Statesboro Blues - Taj Mahal and Gregg Allman
12. Just Ain t Easy - Widespread Panic
13. Wasted Words - Widespread Panic and Derek Trucks
14. I m No Angel - Trace Adkins

Disc: 2
1. Trouble No More - Trace Adkins
2. Multi-Colored Lady - Vince Gill
3. All My Friends - Martina McBride
4. Can You Fool - Pat Monahan and Martina McBride
5. Ain t Wastin Time No More - Eric Church
6. Win, Lose or Draw - Eric Church
7. These Days - Jackson Browne and Gregg Allman
8. Melissa - Jackson Browne and Gregg Allman
9. Midnight Rider - Vince Gill, Zac Brown and Gregg Allman
10. Dreams - The Allman Brothers Band
11. Whipping Post - The Allman Brothers Band
12. Will the Circle Be Unbroken - full cast

DVD:
1. Come and Go Blues - Warren Haynes
2. End of the Line - Warren Haynes and Derek Trucks
3. Stand Back - Susan Tedeschi and Derek Trucks
4. You Can t Lose What You Ain t Never Had - Devon Allman, Jimmy Hall and Robert Randolph
5. Please Call Home - Sam Moore
6. Just Another Rider - Keb Mo
7. Before the Bullets Fly - Brantley Gilbert
8. Let This Be a Lesson to Ya - Dr. John
9. Queen of Hearts - Pat Monahan
10. One Way Out - John Hiatt
11. Statesboro Blues - Taj Mahal and Gregg Allman
12. Just Ain t Easy - Widespread Panic
13. Wasted Words - Widespread Panic and Derek Trucks
14. I m No Angel - Trace Adkins
15. Trouble No More - Trace Adkins
16. Multi-Colored Lady - Vince Gill
17. All My Friends - Martina McBride
18. Can You Fool - Pat Monahan and Martina McBride
19. Ain t Wastin Time No More - Eric Church
20. Win, Lose or Draw - Eric Church
21. These Days - Jackson Browne and Gregg Allman
22. Melissa Jackson Browne and Gregg Allman
23. Midnight Rider - Vince Gill, Zac Brown and Gregg Allman
24. Dreams - The Allman Brothers Band
25. Whipping Post - The Allman Brothers Band
26. Will the Circle Be Unbroken - full cast

Art-Nr.: 8550
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 24,90

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