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Two Tons Of Steel - not that lucky [2009]
In ihrer Heimat Texas zählen sie schon lange zu den absoluten Abräumern. In der überregionalen Countryszene jedoch lässt der Durchbruch, vollkommen unverständlicherweise, noch immer auf sich warten, obwohl sie seit nunmehr zwei Dekaden als so etwas wie die "Rohdiamanten" unter den hoch gehandelten Geheimtipps gelten: Die Rede ist von den famosen Two Tons Of Steel (der Name entspringt übrigens der respektvollen Ehrfurcht vor einem restaurierten '56 Hardtop Cadillac aus dem Besitz des erstklassigen Sängers und Songwriters der Band, Kevin Geil) aus San Antonio. "Not that lucky" ist bereits ihr zehntes Album und begeistert einmal mehr mit herzerfrischendem, ungemein viel Drive und Energie ausstrahlendem, schwungvollem "Rockabilly-fueled Countryrock", der sowohl von einem wunderbaren Texas Roots-/Americana-Flair, als auch von einem ganz natürlichen, puren Honky Tonk-Feeling umgarnt wird, das sie einfach im Blut haben. Vielleicht könnte man diese ungemein muntere, knackige, sehr angenehm im Ohr hängen bleibende, aber auch mächtig ins Tanzbein gehende Musik als so etwas wie "Countrybilly" bezeichnen. Auf jeden Fall macht sie tierisch Laune! Auf der Basis eines von sehr vielschichtigen, transparenten Gitarren bestimmten Sounds vermischen die "Two Tons" höchst gekonnt zeitlose Country- und Honky Tonk-Traditionen mit ihren Texas-Roots, deutlichen Rockabilly-Ansätzen und jeder Menge nostalgischer, klassischer, amerikanischer Fifties-/Sixties- Rock'n Roll-Philosophie! Das erinnert an Elvis, auch mal an Roy Orbinson, genauso wie an The Mavericks, The Derailers, Johnny Cash, aber auch die Stray Cats. Hier sind erstklassige, handwerklich über jeden Zweifel erhabene Musiker am Werk, denen man ihre rund 200 Gigs im Jahr, die sie spielen, deutlich anmerkt, denn sie verstehen sich blind. Die dominierenden Gitarren (Lead Gitarrist Dennis Fallon brilliert immer wieder mit großartigen, würzigen Soli), des öfteren angereichert mit wimmernden Steelguitar-Linien und schönen Orgel-Klängen, werden von der energischen Rhythmik eines Stand-up Basses und den dynamischen, nostalgischen Rock'n Roll-Beats von Drummer Chris Dodds geradezu perfekt unterstützt. Welch ein Feuerwerk an Frische gleich zum Auftakt des Albums. Hoffentlich sind die Tanzböden gebohnert, denn dieser Schwung wird ganze Heerscharen von Cowboys und Cowgirls diesseits und jenseits des Rio Grande auf die "Dancefloors" treiben. "Cryin' eyes" heisst dieser prächtige, von einem unterschwelligen Rockabilly-Rhythmus angetriebene Honky Tonk-Countryrocker, der mit seiner wunderbaren Melodie, seinen tollen Gitarren, den feinen Steelguitar-Ergänzungen und den prägnanten Basslinien die eh schon leicht Alkohol-geschwängerte Meute richtig in Fahrt bringt. Die Band spielt wie aus einem Guss, was sie im übrigen während des kompletten Albums tut. Das nächste Stück, "Long road to heaven", wieder voller Drive und Schwung, erzählt, eingebettet in einer traumhaften Melodie und in großartigen Worten ("Empty bottles on the bedroom floor show her fragile state of mind, When you pass the point of no return you’ve got to leave it all behind. She left with the wind in her hair and the Stones on the radio, Hit the gas and with a Rebel Yell, Its a long road to heaven on the highway to hell", heisst es im Text), voller Inspiration, Emotion, aber auch voller Aufbruchsstimmung die Flucht einer jungen Frau vor einer schier ausweglosen Beziehungssituation. Ein hinreissender Americana-/Countryrocker! Balladen gibt es auf dem Album relativ wenige, genauer gesagt nur zwei: Das von Fred Eaglesmith komponierte, mit einem tollen Honky Tonk-/Outlaw Country-Rhythmus versehene, textlich etwas düstere, dennoch wieder sehr melodische "Alcohol and pills" (klasse Steelguitar, tierisches, raues, rootsiges E-Gitarren-Solo) und das von einem wunderbaren Western-Flair umgebene "Run to you". Ansonsten geht ordentlich die Post ab und die Honky Tonk-Country-Rockabilly-Party nimmt ihren Lauf. Beste Beispiele dafür sind das forsche "Hold over me", der fulminante, mit einer gepfefferten Portion Honky Tonk gewürzte, riffige Texas Rock'n Roller "Bad attitude" (so etwas wie Hank Williams meets The Ramones) mit seinem wirbelnden, glühenden E-Gitarren-Solo, der von prächtiger Steelguitar und klasse E-Gitarre bestimmte Roadhouse-Countryrocker "Not that lucky" mit seinem fröhlich grölenden "Party-Chor" im Refrain, oder der vor Einsamkeit und Trennungsschmerz, wie auch vor Bier und Whiskey nur so triefende, pure Honky Tonk-Feger "Bottom of the bottle", im übrigen ein Stück von Tom Gillam. "Not that lucky" ist zwar der Titel des Albums, aber die Fans dürfen wirklich mehr als glücklich sein, mit dem was die "Two Tons" hier abgeliefert haben. Eine von vorn bis hinten großartige Scheibe dieser "Country-Roadhouse-Rockabilly-Rock'n Roll-Honky Tonk-Cowboys", zudem erstklassig produziert von Austin's "Guru" Lloyd Maines! Die "Blumen", die wir bereits für den 2005er Vorgänger verteilten, werden für das neue Werk nachhaltig erneuert. Gratulation zu dieser prächtigen Fiesta, Jungs!

Das komplette Tracklisting:

1 Cryin' Eyes - 4:10   
2 Long Road to Heaven - 3:52   
3 Hold Over Me - 3:28   
4 Alcohol and Pills - 4:07   
5 Not That Lucky - 3:03   
6 Run to You - 4:22   
7 Without Your Love - 2:48   
8 Bad Attitude - 3:16   
9 Wanna Dance - 4:01   
10 Bottom of the Bottle - 3:37

Art-Nr.: 6547
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Cryin' eyes
Long road to heaven
Alcohol and pills
Not that lucky
Bad attitude
Bottom of the bottle

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Uncle Lucius - and you are me [2012]
Uncle Lucius - mal wieder eine wunderbare Band aus Texas, genauer gesagt ein gewaltig funkelnder, musikalischer Rohdiamant aus Austin mit einem geradezu umwerfenden Album. "And you are me" ist das zweite Studiowerk des Quintetts um den fabelhaften, überaus ausstrahlungsstarken Frontmann Kevin Galloway (lead vocals, rhythm guitar), mit dem die Band ohne jeden Zweifel auch weit über die Grenzen ihres Heimatstattes hinaus für ordentlich Furore sorgen dürfte. Uncle Lucius sind im Grunde genommen eine ungemein würzige, rau und erdig zur Sache gehende, voller Herz und Seele agierende, leidenschaftliche Rootsrock-Truppe. Doch dieser Rootsrock, den sie spielen, ist ungemein abwechslungsreich und wird von einer sehr hohen, eigenen Identität bestimmt. Einerseits schön retro, andererseits durchaus modern, verschmelzen sie klassischen, traditionellen American Rock'n Roll mit einem schönen Southern Rock-Feeling, ein wenig Soul, Blues, R & B, einem Hauch von 60's Psychedelic, Wüstenrock- und Countryrock-Anlagen, sowie einer hingebungsvollen Spielfreude mit schönen Instrumentalpassagen, die ihnen auch in der Welt des Jamrocks großen Respekt einbringen wird. Zuweilen kommt es einem vor, als sei die Truppe aus einer gemeinsamen, imaginären Session der Doors, der Rolling Stones, der frühen The Black Crowes, der Drive-By Truckers, The Band Of Heathens und den modernen Black Keys hervorgegangen. Hört sich verrückt an, funktioniert aber grandios und klingt einzigartig. Alle in der Band sind großartige Musiker. Neben Galloway sind das noch Michael Carpenter (lead guitar, vocals), Jon Grossman (keyboards, vocals), Hal Vorpahl (bass, vocals) und Josh Greco (drums). Neben Galloway sind bei dem ein oder anderen Song auch mal seine Mitstreiter Carpenter, Grossman und Vorpahl als Lead-Sänger zu hören, was zeigt, dass die Truppe nicht nur über hervorragende Instrumentalisten, sondern auch über exzellente Sänger verfügt. Zudem hat man jede Menge Live-Erfahrung, (man tourte die vergangenen 3 Jahre nahezu ohne Pause kreuz und quer durch die Staaten), was nachhaltig in dem vorzüglichen Zusammenspiel zur Geltung kommt. Die durchweg sehr starken Songs bauen auf Grund ihrer Vielfalt jederzeit einen hohen Spannungsbogen auf. Los geht's mit dem großartigen "Set ourselves free", einem jammigen, prächtig groovendem Rootsrocker mit einem klasse Blues- und Retro-Psychedelic-Flair. Baut einen tollen Boogie-Rhythmus aus Bass und markanten Drums auf, dazu kommen dreckige E-Gitarren-Riffs und ein paar dezente, aber für die Kraft des Songs überaus bedeutende Bläser-Fills (einige Gastmusiker, die bei 2 bis 3 Stücken für zusätzliche "Hitze" sorgen). Großartig Kevin Galloway's ausdrucksstarker Gesang und die prächtigen Gitarrenläufe und -soli von Michael Carpenter. Jefferson Airplane und die Door treffen auf The Black Crowes - so irgendwie kann man sich das vorstellen. Dann das saustarke "Pocket full of misery", ein erdiger, kochender Rootsrocker mit einem leichten Stones-Groove, aber auch viel Southern-/Swamp-Schwüle. Erneut hören wir prächtig eingesetzte E-Gitarren und ein paar exzellent und sehr Song-dienlich eingesätzte Bläser-Ergänzungen. Auch die Melodie bleibt prima hängen. Bei dem wunderbaren "Willing wasted time" trifft ein unterschwelliges, Beatles-kompatibles Retro British-Flair auf staubtrockenen Wüstenrock. Wir erleben ein tierisches Zusammenspiel aus dominierenden E-Gitarren, inkl. großartigem Solo am Ende, mit sehr schön harmonierendem Piano-Geklimper. Einzigartig auch die herrliche, sehr melodische, von einem hinreissenden Wüsten-/Ghost Town/-Psychedelic-Feeling begleitete, lockere Americana-/Countryrock-Nummer "Keep the wolves away". Basierend auf schönen Acoustic-Gitarren und einem Akkordeon-ähnlichen Keyboard schlängeln sich traumhafte Baritone- und Lead-Gitarren-Hooklines durch den Song, der einen regelrecht gefangen nimmt. Im Gegensatz dazu steht dann beispielsweise wieder der gewaltig groovende, jammige, mit einem Southern-mässigen Boogie-/Roadhouse-/Swamp-Feeling ausgestattete Rocker "Somewehere else", der zum einen mit gewissen Honky Tonk-Bezügen glänzt, zum anderen in einigen Passagen eine deutliche Nähe zu Little Feat und The Allman Brothers Band offenbart. Schwer rockende, fette Riffs und ausgedehnte, psychedelische Jammings mit tollen Gitarren-, Klavier-. Orgel-, und "verlorenen", hintergründigen Bläser-Momenten bestimmen das packende "There is no end", ehe das Album mit der wundervollen Ballade "I am you" (ausgedehntes, herrliches Gitarrensolo, viel Southern-/Psychedelic-/Jam-Flair) noch einmal ein ganz großes, finales Highlight zu bieten hat. Produziert hat das Werk im übrigen der im Genre hoch gehandelte R.S.Field (u.a. Webb Wilder, Billy Joe Shaver, Sonny Landreth, Buddy Guy, John Mayall, Justin Townes Earle, Allison Moorer, um nur einige zu nennen)! Uncle Lucius sind eine hoch talentierte, fantastische Band, denen mit "And you are me" ein meisterlicher Wurf gelungen ist. Von dieser Truppe wird in Zukunft noch einiges zu berichten und viel mehr zu hören sein. Großartig! "Austin's hottest new band", heisst es in einem amerikanischen Review. Dem ist nichts hinzuzufügen...

Das komplette Tracklisting:

1. Set Ourselves Free - 4:17
2. Pocket Full of Misery - 3:27
3. Rosalia - 3:28
4. Willing Wasted Time - 4:17
5. Keep the Wolves Away - 4:35
6. Somewhere Else - 4:24
7. All We’Ve Got is Now - 5:15
8. New Drug - 3:50
9. Just Keep Walking - 4:44
10. There is No End - 6:41
11. I Am You - 6:25

Art-Nr.: 7905
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Set ourselves free
Pocket full of misery
Willing wasted time
Keep the wolves away
Somewhere else
There is no end
I am you

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Uncle Tupelo - anodyne ~ expanded and remastered edition [2003]
Mit "Anodyne" beginnt eine Serie von Wiederveröffentlichungen dieser genialen Rootsrock-Band um die beiden Genre-Pioniere Jay Farrar (pre-Son Volt) und Jeff Tweedy (pre-Wilco). Interessanterweise startet die Serie mit dem letzten Album von Uncle Tupelo, ihrem Major-Debut. Aber was ist das für eine grandiose Scheibe. "Anodyne" bietet Roots-/ Alternate Country und Americana in Perfektion. Wie stark diese Band dieses Genre beeinflußt hat, wird hier mehr als deutlich. Roh, staubig, dreckig, dann wieder mit wunderbaren Melodien, voller herrlicher Gitarrenpassagen und mit einem unglaublichen Songwriting-Talent ausgestattet, präsentieren sie ein Song-Highlight nach dem nächsten. Die perfekte Verschmelzung von zwnglosem Rock, Country und Roots. Ohne Uncle Tupelo wären wohl auch solche Bands wie die Jayhawks nie entstanden. Herrlich integriert in den Sound ist die Fiddle und zuweilen eine großartige Steelguitar. Der Anteil an Farrar- und Tweedy-Songs ist fifty/fifty! Neben den 12 fantastischen Songs des Original-Albums von 1993 enthält die neue, erweiterte Ausgabe noch 5 Bonus-Tracks. Wow, und die haben es in sich. Zunächst gibt es 3 Tracks von den "Anodyne"-Sessions, die aber kurioserweise den Weg auf das Original-Album nicht gefunden haben. Kurios deshalb, weil sie den darauf veröffentlichten Songs in nichts nachstehen. Zunächst gibt's die Farrar-Nummer "Stay true", ein kräftiger, dreckiger, rauher Uptempo-Riff-Rocker, das es nur so staubt, dann folgt mit "Wherever" eine traumhaft schöne Jeff Tweedy-Nummer, eine herrliche Alternate Country-Ballade mit tollem Gesang, feiner Fiddle und großartigem E-Gitarrenspiel, das zuweilen wie eine Steel klingt. Als drittes Studiostück folgt eine brillante Coverversion von Waylon Jennings' "Are you sure Hank done it this way" mit Joe Ely als Gast, ehe noch zwei fantastische Live-Aufnahmen vom 15.10.1993 aus dem Chicagoer Vic Theater folgen. Zuerst eine beherzte Countryversion des Klassikers "Truck drivin' man" und anschließend eine prächtige 7-minütige Version von "Suzy Q"! Wunderbar! Die neue Ausgabe der CD kommt im exklusiven Digipack mit 24-seitigem Booklet, voller interessanter Liner-Notes. Zudem enthält das Booklet, im Gegnsatz zur 93iger Ausgabe, sämtliche Texte. Ein absolutes Rootsrock-/Alternate Country-/Americana-Rock-Masterpiece!

Art-Nr.: 1865
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Uncle Tupelo - march 16-20, 1992 ~ expanded and remastered edition [2003]
Im Rahmen der großartigen Wiederveröffentlichungsserie der legendären Uncle Tupelo-Scheiben liegen nun endlich auch ihre 3 ersten Alben, die sie seinerzeit über das Independent-Label "Rockville" veröffentlichten, in einer hervorragenden "expanded und remastered" Edition im klasse Sound vor: hier ihr legendäres drittes "All acoustic"-Album "March 16-20, 1992"! Jay Farrar (später Son Volt), Jeff Tweedy (später Wilco) und Mike Heidom mit einer Ansammlung von 15 großartigen Americana-Nummern im rohen, unverfälschten Acoustic-Sound. Einer der Höhepunkte ist das traumhafte "Moonshiner", mit der tollen Gitarre, dem dezenten Drumming und der rootsigen Mundharmonika, eine solch wunderbare Alternate Country-/ Americana-Nummer, wie sie nur ganz selten geschrieben wird, und die einen wehmütig erahnen läßt, zu welch großartigen Songs Farrar und Tweedy wohl noch gemeinsam fähig wären, sollten sie jemals wieder irgend etwas zusammen machen. Aber die Meisterwerke von Uncle Tupelo sind unsterblich - und das ist auch schon was. Neben den 15 Songs des Original-Albums von 1992 enthält die neue, erweiterte Ausgabe, jetzt 63 1/2 Minuten lang, noch 5 rare Bonus-Tracks, die allesamt äußerst lohnenswert sind. Das beginnt mit dem klasse Instrumental "Take my word", den drei in der Küche (!) der Longview Farm aufgenommenen 1991iger "Longview Farm Acoustic"-Demos "Grindstone", "Atomic power", und "I wanna be your dog", alle bislang unveröffentlicht, sowie eine klasse Live-Version von "Moonshiner" vom 24.1.1993! Danach erhielten Uncle Tupelo dann ihren Major-Deal, veröffentlichten das herausragende "Anodyne", ehe sie sich trennten und ihre eigenen Wege gingen. Das 16-seitige Booklet der CD ist vollgepackt mit hochinteressanter Informationen und Liner-Notes zur Geschichte der Band sowie tollen Fotos. Unverfälschter Acoustic Roots-/Americana der Marke Farrar/Tweedy, wie ihn fortan unzählige Bands nachzuspielen versuchten.

Art-Nr.: 1895
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Uncle Tupelo - no depression ~ expanded and remastered edition [2003]
Im Rahmen der großartigen Wiederveröffentlichungsserie der legendären Uncle Tupelo-Scheiben liegen nun endlich auch ihre 3 ersten Alben, die sie seinerzeit über das Independent-Label "Rockville" veröffentlichten, in einer hervorragenden "expanded und remastered" Edition im klasse Sound vor: hier das bahnbrechende Debut der Rootsrock-/ Alternate Country-/ Americana-Wegbereiter um die beiden herausragenden Musiker Jay Farrar (später Son Volt) und Jeff Tweedy (später Wilco)! "No depression" hat einen ganzen Musikstil geprägt und hat auch DEM gleichnamigen Americana-Magazin mit dem entsprechenden Titel Pate gestanden. Ehrlich, rauh, ungeschliffen und völlig zwanglos rocken und "rumpeln" sie sich durch die 13 Roots-Nummern, voller Engagement, Unbekümmertheit, aber mit einem ungemeinen Gespür für großartiges Songwriting. Dieses erste Album war noch sehr Farrar-geprägt. Jeff Tweedy stand noch nicht so sehr im Mittelpunkt. Hochinteressant, wie sie die Countryelemente in ihrem rohen Gitarrensound verarbeiteten, dann aber auch wieder traumhaft schöne, ruhigere Stücke spielten. Toll die grandiose Coverversion von "No depression", einem Lied der Carter Family, herrlich akustisch dargeboten, oder solche rauhen Heuler, wie "Graveyard shift". Neben den 13 Songs des Original-Albums von 1990 enthält die neue, erweiterte Ausgabe, jetzt 63 Minuten lang, noch 6 rare Bonus-Tracks, die allesamt äußerst lohnenswert sind. Zunächst der aus den "No depression"-Sessions stammende rauhe Uptempo-Gitarrenrocker "Left in the dark" mit seinen starken Hooks, bislang nur auf der Vinyl-Ausgabe des "89/93 - An anthology"-Albums veröffentlicht, dann das zwischen Americana-Punk und Alternate Country hin und her schwankenden, mit viel Gram Parsons-Flair versehene, staubige "Won't forget" aus dem 1991iger "A matter of degrees"-Soundtrack, wie auch eine ganz wunderbare Version des Gram Parsons/Chris Hillman/Flying Burrito Brothers-Klassikers "Sin city". Darüber hinaus gibt's noch eine Live-Acoustic-Version von "Whiskey bottle", ein frühes Alternativ-Demo von "No depression" und ein Farrar/Tweedy-Frühwerk namens "Blues doe hard" von Uncle Tupelo's Demo "Colorblind and rhymeless", in etwas eingeschränkter Soundqualität. Ist dafür aber ein überaus lohnenswerter Song. Das 20-seitige Booklet der CD ist aufwendig gestaltet, voller hochinteressanter Informationen und Liner-Notes zur Geschichte der Band sowie toller Fotos. Rootsrock/Alternate Country/Americana in seinem unverfälschten Ursprung! Uncle Tupelo waren bereits mit "No depression" zu einer Institution geworden.

Art-Nr.: 1893
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Uncle Tupelo - still feel gone ~ expanded and remastered edition [2003]
Im Rahmen der großartigen Wiederveröffentlichungsserie der legendären Uncle Tupelo-Scheiben liegen nun endlich auch ihre 3 ersten Alben, die sie seinerzeit über das Independent-Label "Rockville" veröffentlichten, in einer hervorragenden "expanded und remastered" Edition im klasse Sound vor: hier ihr zweites Album, das zeitlose Rootsrock-/ Alternate Country-/ Americana-Meisterwerk "Still feel gone"! Prinzipiell machten sie da weiter, wo sie mit "No depression" aufhörten, doch man spürt deutlich ihren Reifeprozess. Was sind auf diesem Album für geniale Songs zu finden. Man denke nur an den fantastischen Opener "Gun" mit seinem rauhen Drive, den rotzigen, dreckigen Gitarren, der großartigen Melodienführung und Jeff Tweedy's brüchigem Gesang. Jeff Tweedy stand auf diesem Album nun weitaus mehr im Vordergrund, als noch bei "No depression". Bei immer mehr Stücken, sogar wenn sie von Jay Farrar geschrieben waren, übernahm er den Lead-Gesang. Herrlich auch das wunderschöne "Looking for a way out", das auch einem Neil Young schon zu seinen "Harvest"-Zeiten hätte einfallen können, oder der abgehende Banjo-driven Countryrocker "If that's alright". Neben den 13 Songs des Original-Albums von 1991 enthält die neue, erweiterte Ausgabe, jetzt 51 1/2 Minuten lang, noch 5 rare Bonus-Tracks, die allesamt äußerst lohnenswert sind. Das beginnt mit dem wunderbar melodischen Jay Farrar-Track "Sugar wind", den er in seiner unnachahmlichen Art rüberbringt. Seine Stimme ist einfach klasse. Eine tolle Alternate Country-Nummer im 3/4-Takt, die zunächst ganz verhalten beginnt, dann zwischendurch aber mit einem extrem lauten, schepperndem, krachend rockenden Intermezzo aufwartet. Stark! Es folgt eine knallige Coverversion der R. Hitchcock-Nummer "I wanna destroy you", das aus den "Still feel gone"-Sessions stammende Demo "Watch me fall", eine schöne Countryrock-Nummer, sowie zwei alternative "Fast Acoustic"-Demo-Versionen von "Looking for a way out" und "If that's alright". Das 16-seitige Booklet der CD ist vollgepackt mit hochinteressanter Informationen und Liner-Notes zur Geschichte der Band sowie tollen Fotos. Ein Rootsrock-/ Alternate Country-/ Americana-Meilenstein der Band um Jay Farrar (später Son Volt) und Jeff Tweedy (später Wilco).

Art-Nr.: 1894
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Underwood, Carrie - blown away [2012]
Mittlerweile hat Carrie Underwood 14 Millionen Alben verkauft, kann bereits auf 14 "No.Ones" zurückblicken, ist ein "proud member of the Grand Ole Opry", ist zweifache "Entertainer of the Year"-Gewinnerin der "Academy of Country Music" und fünffache "Grammy"-Gewinnerin. Keine Frage, sie ist ein Superstar! Nun liegt mit "Blown away" ihr viertes Album vor - und diese großartige Scheibe unterstreicht ein weiteres Mal eindrucksvoll, warum sie mittlerweile ganz oben angekommen ist. Gesanglich fantastisch umgesetzt und mit einer immensen Ausstrahlung bringt sie 14 neue Songs voller Abwechslung und musikalischer Klasse. Klar ist das mehr ein Pop- als ein Country-Album, doch die Einbeziehung von Country-Themen in die moderne Pop-Kultur, sowohl textlich als auch instrumentell, gelingt kaum jemandem besser als ihr. Immer wieder mal hört man eine wimmernde Steel, eine Fiddle oder Mandoline. So muß moderner Country-Pop gemacht sein. Die Bandbreite geht von opulenten, mit viel Bombast arrangierten Stücken, über knackige, kraftvolle Rocker, bis hin zu wunderbaren, emotionalen Balladen, fast akustisch inszenierten Countrysongs und, wie bei dem kecken "Cupid's got a shotgun" (Brad Paisley steuert hier ein paar seiner atemberaubenden Gitarrenläufe bei), traditionell fundamentierten Fegern im Stil Miranda Lambert's. Was sie auch performt, sie bringt es immer zielsicher auf den Punkt. Sie ist reifer denn je. Jawohl, sie ist ein Superstar - längst auf Augenhöhe mit solch großen Diven wie Faith Hill und Shania Twain. Das Album ist ein einziger Hit!

Die komplette Songliste:

1. Good Girl - 3:26
2. Blown Away - 4:00
3. Two Black Cadillacs - 4:58
4. See You Again - 4:07
5. Do You Think About Me - 3:38
6. Forever Changed - 4:03
7. Nobody Ever Told You - 4:11
8. One Way Ticket - 3:57
9. Thank God for Hometowns - 4:03
10. Good in Goodbye - 4:19
11. Leave Love Alone - 3:20
12. Cupid's Got a Shotgun - 3:44
13. Wine After Whiskey - 3:52
14. Who Are You - 3:56

Art-Nr.: 7776
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Underwood, Carrie - carnival ride [2007]
Carrie Underwood, die Gewinnerin der 4. American Idol-Staffel im Jahre 2005, hat mit ihrem Debüt "Some Hearts" bereits alle Rekorde gebrochen. Das Album ist mittlerweile sechsfach mit Platin ausgezeichnet worden und hält sich selbst zwei Jahre nach der Veröffentlichung immer noch in den Billboard-Country-Charts unter den Top-Twenty. Selbst die in den Staaten ebenfalls überaus erfolgreiche Kelly Clarkson konnte ihr in dieser Hinsicht nicht das Wasser reichen. Nicht zu vergessen die Awards und Grammys, die sie zusätzlich einheimste. Ein Bilderbuch-Karrierenstart also, sicherlich auch ein Verdienst ihres guten Managements, das mit viel Gespür für die Zeit im Hintergrund agiert. Auch mit ihrem neuen Album "Carnival Ride" macht Carrie Underwood eindeutig klar, dass der Vorgänger mitnichten eine Eintagsfliege war, im Gegenteil, es wird erneut zum Großangriff auf die renommierte Konkurrenz im Countrypop-Genre geblasen. Überraschend rockig geht’s beim Opener "Flat On the Floor" zur Sache und man ist erstaunt, was für dreckig rotzige Töne aus diesem so lieb und sympathisch erscheinenden Wesen herausgeröhrt werden. Ein schwer stampfender Countryrocker, unterstützt von exzellenter Banjo- und E-Gitarren-Arbeit, wobei man spontan in den Songwriting-Credits (wie auch beim später folgenden humorvollen "Last Name") auf John Rich (Big & Rich) tippen würde, der aber bei diesem Werk nicht involviert wurde. Bei "All-American Girl" wird dann in peppiger New-Country-Manier ihrem "Mädchen von nebenan"-Image bestens Tribut gezollt. Die erste Single "So Small" kommt als Powerballade mit typisch emotionalem Bombast (Carrie holt stimmlich alles aus sich heraus, heulende Steel und seufzende Streicherarrangements) im Refrain daher und könnte als Bewerbung für ein eventuell anstehendes großes Hollywood-Film-Epos aussichtsreich ins Rennen geschickt werden. Davon gibt es mit "Just A Dream" (überraschend kriegskritischer Text), "I Know You Won’t" und "Wheel Of The World" noch weiteren Nachschlag, wobei sich Carrie hier durch ihre vokale Variabilität auszeichnet. Beim Rest wird dann so ziemlich alles abgedeckt, was der musikalische Zeitgeist momentan hergibt. "Get Out Of This Town" erinnert mit Stevie Nicks-verdächtigem Refrain an die glorreichen Fleetwood Mac-Tage, bei "Crazy Dreams" wird sich mit einem markanten Banjo-/E-Gitarren-Intro ziemlich unverblümt an Keith Urban's "Better Life" vergriffen, bei "You Won’t Find This" gibt es geschickt verschachtelten, souligen R & B mit einer Portion Country (Alecia Keys lässt grüßen), mit dem Randy Travis-Cover "I Told You So" wird die "Pure Country"-Klientel bedient (Carrie singt wie die jungen Reba McEntire und Tammy Wynette), bei "The More Boys I Met" (lustiger Text) und "Twisted" bewegt man sich zwischen Jo Dee Messina und Shania Twain. Insgesamt ein kraftvolles, von Mark Bright produziertes Album, das sicher erneut den Nerv der Zeit treffen wird, wie es sich auch in den Charts bereits andeutet (Single Platz 3, Album Platz 2 hinter den Eagles). Carrie war diesmal etwas stärker als beim Vorgänger am Songwriting beteiligt (neben vielen prominenten Komponisten wie u.a. Brett James, Steve McEwan, Chris und Hillary Lindsey, Gordie Sampson, Neil Thrasher, Tom Shapiro), was die Musiker betrifft, wurde natürlich auch fast alles involviert, was Rang und Namen hat (Eric Darken, Paul Franklin, Jonathan Yudkin, Aubrey Haynie etc.), wobei Ilya Toshinsky (Bering Strait) am Banjo und Tom Bukovac an der E-Gitarre die bleibendsten Eindrücke hinterlassen. Hervorheben muss man eindeutig Carrie's viel ausgeprägter und reifer wirkende Gesangsleistung, die sich mit den großen Diven der Zunft wie Martina McBride, Faith Hill, Shania Twain, LeAnn Rimes schon jetzt locker messen kann. Unserer Prognose zufolge wird dieses Album aufgrund seiner Vielseitigkeit wieder zum Dauerbrenner und Verkaufshit werden. Die Carrie Underwood-Erfolgsstory geht also garantiert weiter! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5328
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Underwood, Carrie - greatest hits: decade #1 [2014]
2 CD-Set! Prächtiges, 2 CDs umfassende "Greatest Hits"-Album des Country-/New Country-/Country Pop-Superstars, das neben ihren erfolgreichsten Songs auch noch mit einigen höchst interessanten, zusätzlichen "Bonbons" aufwarten kann. Zunächst sind auf dem Album alle 18 ihrer bisherigen "Number One-Hits" enthalten, dazu gibt es aber auch noch zwei brandneue, exklusiv für dieses Werk eingespielte Nummern, nämlich ihren neusten Hit "Something in the water" und das kraftvolle "Little toy guns". Das ist aber noch längst nicht alles. Enthalten sind noch 3 schöne, bislang unveröffentlichte Demoversionen ihrer Hits "So small", "Last name" und "Mama's song", sowie, und darauf fahren die Fans am meisten ab, eine begeisternde Live-Version von "How great thou art", das sie zusammen mit mit dem großen Vince Gill bei "ACM presents: 'Girls night out'" performt hat. Tolle Sache! Tolle Zusammenstellung!

Das komplette Tracklisting:

CD 1:
1. Something in the Water - 3:58
2. Little Toy Guns - 3:30
3. Inside Your Heaven - 4:03
4. Jesus, Take the Wheel - 3:46
5. Don't Forget to Remember Me - 3:59
6. Before He Cheats - 3:19
7. Wasted - 4:33
8. So Small - 3:44
9. All-American Girl - 3:32
10. Last Name - 4:00
11. Just a Dream - 4:44
12. I Told You So (feat. Randy Travis) - 4:19

CD 2:
1. Cowboy Casanova - 3:57
2. Temporary Home - 4:28
3. Undo It - 2:57
4. Mama's Song - 4:00
5. Remind Me (duet with Brad Paisley) - 4:13
6. Good Girl - 3:24
7. Blown Away - 3:59
8. Two Black Cadillacs - 4:57
9. See You Again - 4:06
10. How Great Thou Art (with Vince Gill) (Live from ACM Presents: Girls' Night Out) - 4:45
11. So Small (writing session worktape 1/24/07) - 4:06
12. Last Name (writing session worktape 1/22/07) - 3:58
13. Mama's Song (writing session worktape 2/5/09) - 3:53

Art-Nr.: 8766
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Underwood, Carrie - play on [2009]
Oh ja, sie spielt so weiter! Glänzend! Country's neuer Superstar Carrie Underwood mit ihrem dritten Album, das prinzipiell nahtlos an die beiden Vorgänger anknüpft, dennoch eine konsequente Weiterentwicklung auf der Höhe der Zeit mit sich bringt! Ausgestattet mit einer famosen, kraftvollen Stimme hat Carrie Underwood an Ausstrahlungskraft noch einmal hinzu gewonnen. "Play on" ist ein modernes Countrypop-Meisterwerk, das der Konkurrenz das Fürchten lehren dürfte. Natürlich dominiert zu großen Teilen opulenter, glamouröser, allerdings exzellent inszenierter und arrangierter, voluminöser Pop-Country im Fahrwasser einer Shania Twain (jedoch kann Shania stimmlich mit Carrie kaum mithalten) oder Taylor Swift, hin und wieder unterlegt mit orchestralen Streichern, doch die Country-Note wird keinesfalls "vergessen". Im Gegenteil, sie ist präsenter denn je. So sind ein paar "richtige, echte" Countryperlen enthalten, wie beispielsweise das an allerbeste, frühe Trisha Yearwood-, Faith Hill- oder Martina McBride-Tage erinnernde, flotte, lockere, dennoch sehr knackige, herrlich melodische, frische "Quitter" mit seiner wunderbaren Mandolinen-Begleitung und den tollen Steelguitar-Linien. Eine extrem starke Countrynummer, die fast schon allein den Erwerb des Albums rechtfertigt. Wenn das mal keine Nummer 1 wird...! Von ähnlichem Kaliber sind noch beispielsweise die wunderschöne Countryballade "Someday when I stop loving you" (wieder mit vorzüglicher Pedal Steel, feinen Klavier-Klängen und viel Gefühl vorgetragen), oder das prächtig ins Ohr gehende Titelstück "Play on". Sehr stark auch der fulminante, Banjo-untermalte, junge Party Country-Knaller "Songs like this", der mit seiner fetzigen Rhythmik und der klasse Melodie unweigerlich zum Mitsingen und Mitklatschen einladen dürfte. Keine Frage, Carrie Underwood wird mit diesem klasse Album ihr Standing an der Spitze Nashville's weiter ausbauen. Die nächsten "Number Ones", verbunden mit den nächsten Awards und Grammys sind vorprogrammiert...

Das komplette Tracklisting:

1 Cowboy Casanova - 3:56   
2 Quitter - 3:40   
3 Mama's Song - 4:00   
4 Change - 3:13   
5 Undo It - 2:58   
6 Someday When I Stop Loving You - 4:03   
7 Songs Like This - 2:37   
8 Temporary Home - 4:29   
9 This Time - 3:52   
10 Look at Me - 3:16   
11 Unapologize - 4:38   
12 What Can I Say - 3:57   
13 Play On - 3:41

Art-Nr.: 6648
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Underwood, Carrie - the blown away tour: live ~ dvd [2013]
Live-DVD! Welch eine Freude bei den Carrie Underwood-Fans: Wenn sie schon nicht auf deutschen Bühnen gastiert (jedenfalls bislang), so dürfen wir dennoch auch hierzulande endlich live mit dabei sein - zumindestens auf der heimischen Leinwand via DVD! Und es macht riesigen Spaß die fantastische, sehr aufwendige Show der 6-fachen Grammy-Gewinnerin miterleben zu dürfen. Aufgenommen "live in concert" während ihrer ausverkauften, 112 Gigs umfassenden "Blow away"-Tour, ziehen die großartige Sängerin und ihre klasse Live-Band wirklich alle Register. Das etwa 100 Minuten dauernde Konzert umfasst 20 Songs, darunter nahezu alle großen Hits. Auch das Bonusmaterial der DVD kann sich sehen lassen: Neben Interviews und interessantem "Behind the scenes"-Material gibt es noch die offiziellen Videoclips von "Good girl", "Blown away", Two Black Cadillacs" und "See you again". Klasse! Die DVD (Dolby 5.1 Surround und Stereo) ist "code free" und somit auf allen DVD-Playern problemlos abspielbar.

Die komplette Setlist:

Good Girl
Undo It
Wasted
I Told You So
Two Black Cadillacs
Last Name
Temporary Home
Jesus, Take the Wheel” / “How Great Thou Art
Cowboy Casanova
Get Out of This Town
Nobody Ever Told You
All-American Girl
One Way Ticket
Leave Love Alone
Flat on the Floor
See You Again
Cupid’s Got a Shotgun
Before He Cheats
I Know You Won’t
Blown Away

Art-Nr.: 8283
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Urban, Keith - be here [2004]
Über 2 Millionen Exemplare hat der in Nashville lebende, gebürtige Australier Keith Urban von seinem letzten Album "Golden road" alleine in den USA abgesetzt. Nun liegt mit "Be here" der Nachfolger vor und Keith hat alle Chancen mit diesem wirklich prächtigen, vor gut gelaunten Rhythmen, knackigem Drive und herrlichen Melodien nur so strotzenden Album, diesen Erfolg noch einmal zu überbieten. Dieses Werk wird ihn, im übrigen völlig zu recht, endgültig in der Riege der mit Superstar-Status behafteten "jungen Country-Wilden" etablieren. Wie kaum anderer vereint er gutes Songwriting, bzw. einen excellenten Riecher für die richtige Songauswahl, mit einer großartigen, kräftigen Stimme, jugendlicher Power, gutem Aussehen, charismatischer Bühnenpräsenz und außergewöhnlichen Fähigkeiten auf den 6 Saiten! Urban, ein mit einer mitreißenden Technik ausgestatteter, begnadeter Gitarrenspieler zählt zur neuen Garde von Nashville's Gitarrenzauberern, die in ihren Songs so manches atemberaubende Solo einbauen. Zum Großteil besteht das Material aus wunderbar melodischem, frischem, rhythmischem "Good time New Country" mit knackigen Uptempo-Nummern, doch zwischendurch gelingt ihm immer mal wieder der Einbau einer gepflegten, rührenden Ballade, wie auch die Brücke zu etwas trockeneren, leicht rootsigen Americana-/Alternate Country-Tupfern. Natürlich hören wir auch poppige Elemente, doch die wirken keinesfalls überzogen, sondern dienen als belebendes Element. Die Basis ist immer die Countrymusic, und zwar voller Schwung, oft gut tanzbar und äußerst peppig! Eines der besten Beispiele dafür ist die Eröffnungsnummer "Days go by"! Was für ein Hit gleich zu Anfang! Ein überaus knackiger, satter, rockiger Uptempo New Country-Kracher mit einem tollen Schlagzeug-Drive, prachtvollen Mandolinen-Riffs, kräftiger E-Gitarre und einer großartigen Melodie! Hält sich seit Wochen auf Nummer 1 der Billboard-Country-Singles-Charts! Toll! Ebenso viel gute Laune verbreitet der anschließende, herrliche "footstompin'" New Country-"Feger" "Better life" mit seinem saftigen Sound aus frischen Banjoklängen und satten E-Gitarren, inklusive einem glühenden Solo von Keith! Bringt mit Sicherheit jede Countryfete ordentlich auf Touren! Einen Gang zurück schaltet Urban bei dem anschließenden Rodney Crowell-Stück "Making memories of us", was aber nicht heißt, daß dieser Song auch nur ansatzweise weniger reizvoll wäre. Ganz und gar nicht! Einfach schön, diese wunderbar entspannte, mit einem dezenten Americana-Touch versehene Ballade! Danach wird's wieder knackig und man kann bei der schwungvollen, leicht angerockten, astreinen Countrynummer "God's been good to me" ausgelassen das Tanzbein schwingen. Großartig wieder die Melodie und die gelungene Kombination aus Banjo und satten E-Gitarrenklängen! Klasse auch das lockere, poppige, im Midtempo gehaltene "The hard way", das schwungvolle "You're my better half", die wunderbar melodische, von satten Gitarren begleitete Countryrock-Ballade "Nobody drinks alone", das Elton John-Cover "Country comfort", der trockene abgehende New Countryrocker "Live to love another day" und das traumhaft schöne, frische "These are the days". Ein starkes Album, vollgepackt mit potentiellen Hits! "Be here" ist ein Paradebeispiel dafür, wie knackiger, gut gelaunter, moderner, peppiger Mainstream-New Country anno 2004 aus Nashville zu klingen hat!

Das komplette Tracklisting:

1. Days Go By - 3:44
2. Better Life - 4:43
3. Making Memories Of Us - 4:11
4. God's Been Good To Me - 3:37
5. The Hard Way - 4:37
6. You're My Better Half - 4:12
7. I Could Fly - 5:20
8. Tonight I Wanna Cry - 4:19
9. She's Gotta Be - 4:52
10. Nobody Drinks Alone - 5:21
11. Country Comfort - 4:23
12. Live To Love Another Day - 3:29
13. These Are The Days - 2:49

Art-Nr.: 2699
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Urban, Keith - fuse ~ deluxe edition [2013]
Deluxe Edition! Auch wenn Keith Urbans Alben der letzten Jahre immer von Erfolg und Qualität gekrönt waren (das letzte "Get Closer" beinhaltete immerhin auch wieder drei Nr. 1-Hits), hatte man ein bisschen das Gefühl, dass sich, selbst in der Zusammenarbeit mit Produzent Dan Huff, ein wenig so etwas wie Routine eingeschlichen hatten. Folgerichtig hat Urban mit einer ganzen Armada von neuen, teilweise sogar richtig überraschenden Produzenten (u.a. Butch Walker, Jay Joyce, Russ Copperman, Mike Elizondo, Nathan Chapman, dem norwegischen Duo Stargate und natürlich auch Dan Huff) für seinen aktuellen Silberling "Fuse" einen ganz neuen Weg beschritten. Wer jetzt ein wildes Sammelsurium nach dem Motto "Zuviele Köche verderben den Brei" befürchtet, dem sei vorweggenommen, das es eine gute Entscheidung war. Das Ganze hat blendend funktioniert und wir erleben einen Keith Urban, der selten so motiviert und ambitioniert zur Sache ging, wie hier auf "Fuse". Besonders seine E-Gitarren- und berühmten Ganjo-Darbietungen sind teilweise atemberaubend. Alle Produzenten brachten ihr 1A-(Song) Material ein (von arrivierten Schreibern), dazu ein paar moderne Loops und Programmings, die aber nicht wirklich störend sind. Im Gegenteil, sämtliche Tracks verlaufen äußerst harmonisch ineinander (sehr gute Songanordnung), ohne dabei auch nur einen Moment das typische Urban-Flair zu verlieren. Die erste Single "A Little Bit of Everything" (auch untypisch erst an elfter Stelle des Albums platziert) marschiert seit ihrer Auskoppelung bereits in Richtung Spitze. Ein schöner, melodischer Countrypop-Song mit eingängigem Refrain, Urbans altbewährter Ganjo-Untermalung und tollem E-Gitarren-Solo. Markant hier auch die stotternd eingeflochtene E-Ukulele. Dan Huff, scheinbar bei der Ehre gepackt, liefert sich mit Urban beim voller Power aufwartenden Opener mit Heartland-Countryflair, "Somewhere In My Car", packende Gitarrenduelle (grandioses E-Gitarren-Solo von Keith, stark Huffs an U2 erinnerndes Rhythmus-E-Gitarrenspiel). Autos sind ja schon immer ein beliebtes Urban-Thema: Auch hier gibt es mit "Cop Car" (angehme Powerballade) und dem fluffigen Gute-Laune-Song "Red Camaro" noch weitere Stücke dieser Art. Selbst die Arbeit mit dem norwegischen Pop-Duo Stargate funkioniert bei "Shame" (ruhiger Unterton, aber mit Powerrefrain, dezente Ganjountermalung) perfekt. Auf "Good Thing" erleben wir den wohl am härtesten rockenden Keith Urban der letzten Jahre. Was für ein fettes E-Führungsriff und ein ebenso fettes E-Gitarren-Solo, das man gut und gerne als Southern Rock-tauglich bezeichnen kann. Klasse. Auch auf "Love’s Poster Child" gibt es richtig Redneck-verdächtigen Countryrock. Chris Cagles "The Chicks Dig It" oder Brantley Gilberts "Kick It In The Sticks" lassen grüßen. Klasse! Kein Major-Album zur Zeit ohne schillernde Gaststars! Und auf dem Niveau hilft man sich scheinbar gerne aus. Für "We Were Us" (als zweite Single auserwählt) holte sich Keith die Ehefrau Blake Sheltons, die ebenfalls zur Zeit groß auftrumpfende Miranda Lambert (solo, Pistol Annies) zum Duett mit ins Boot, bei "Raise 'Em Up" sorgte Produzent Jay Joyce für das Aufeinandertreffen mit seinem Spezi Eric Church, wobei sich beide gesanglich auf Augenhöhe begegnen. Die schöne Pianoballade "Heart Like Mine" (sehr angenehm mit Strings und Mandolinenklängen verziert) bildet einen schönen Abschluss des Haupteils. Die drei zusätzlichen Lieder der von uns angebotenen Deluxe-Ausgabe (alles andere macht auch keinen Sinn), stehen dem Rest wirklich in nichts nach! Tolles, neues Album des New Country-Superstars, der sich auch damit wieder selbst treu bleibt und mit 16 (!) prächtigen Songs für Begeisterung sorgt. Da werden wieder etliche Hits abfallen. Schwungvoll, melodisch, wenn's drauf ankommt, rockig, hin und wieder emotional balladesk, gesanglich top, gitarrentechnisch ebenso - "Fuse" zeigt Keith in blendender Verfassung! Wunderbar auch das mit skurrilen Lichteffekten in Szene gesetzte und bebilderte Coverartwork mit allen Texten und Infos. Ein überaus gelungenes Werk, das in seiner Gesamtheit wieder an die großen "Golden Road"- und "Be Here"-Zeiten des Australiers erinnert. Alles richtig gemacht, Keith Urban! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Somewhere in My Car - 3:56
2. Even the Stars Fall 4 U - 3:59
3. Cop Car - 4:16
4. Shame - 3:03
5. Good Thing - 3:52
6. We Were Us - 3:11
7. Love's Poster Child - 3:29
8. She's My 11 - 3:17
9. Come Back to Me - 3:52
10. Red Camaro - 3:59
11. Little Bit of Everything - 3:25
12. Raise 'Em Up - 3:04
13. Heart Like Mine - 3:52
14. Black Leather Jacket - 3:42
15. Gonna B Good - 2:52
16. Lucky Charm - 3:06

Art-Nr.: 8316
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Urban, Keith - get closer [2010]
6. Studio-Album von Keith Urban, wieder auf absolutem Spitzen-Niveau! Nachdem alle musikalischen Schwergewichte der New Country-Szene wie Sugarland, Taylor Swift, Jason Aldean, Toby Keith, Kenny Chesney, Darius Rucker und diverse andere in der vorweihnachtlichen Zeit ihre neuen CDs in Stellung gebracht haben, zieht jetzt mit Keith Urban ein weiterer Top-Interpret nach. Die vorher ausgekoppelte Single und der Opener des Werks "Put You In A Song" (typischer, rhythmisch treibender, sehr dynamischer New Country mit klasse E-Gitarren), wurde geschrieben von Keith mit seinem australischen Gitarrenkollegen Jedd Hughes und Sarah Buxton, die auch schon sein "Stupid Boy" als Co-Autorin begleitetet hatte. Hier spielt Keith eine markante Bouzouki, die er noch kurzerhand vor Beginn der Writing-Session mit Hughes und Buxton in einem Musik-Shop gekauft hatte. Der Song hat bereits mit steigender Tendenz die Top-15 der Billboard-Country-Singles-Charts erklommen. Ein starkes Banjo- und E-Intro, das ein wenig an Warren Zevons Klassiker "Lawyers, Gund And Money" erinnert, bildet den Auftakt für das rockige "You’re Gonna Fly", bei dem es ein Genuss ist, drei so genialen Saitenzauberen wie urban, Ilya Toshinsky und Dann Huff zuzuhören. Mit involviert ist sogar Dann's Bruder David bei der Percussionarbeit (beide waren ja zusammen Part der legendären 80er-Kultband Giant) und die weibliche Hälfte von Little Big Town in persona von Karen Fairchild und Kimberly Schlapman im Background. Eine hochklassige Besetzung - ein hochklassiger Song! Die angenehme Ballade "All For You" bestätigt einmal mehr Urban's variable Gesangsqualität. Piano, schöne E-Gitarren-Fills plus surrendes Solo halten diesen Track weit außerhalb der Kitschreichweite. Mit Richard Marx als weiterem prominentem Co-Autor dürfte "Long Hot Summer" zum nächsten Hitanwärter avancieren: Klasse Melodie, die von enormer positiver Energie getragene Dynamik, wie man sie bei Keith und seinen unzähligen Chartbreakern kennt , dazu die exzellente Saitenarbeit in Form von Mandoline, Banjo, Akustik- und E-Gitarren, bereiten, wie auch bei den Musikern selbst deutlich spürbar, einfach großen Spiel- und Hörspaß. Sehr ruhig, sogar schon fast ein wenig "grassig" (Akustikgitarre, Banjo), gewährt "Without You" eine kurze Zeit des Innehaltens (starkes Fiddlespiel von Stuart Duncan). Ein weiteres, absolutes Highlight ist der mit über fünf Minuten währende Track "Georgia Woods", den Keith mit Darrell Brown kreiert hat. Sehr atmosphärischer Gesang in den Strophen, ein Powerrefrain und fast schon psychedelisch anmutende, ausgedehnte E-Gitarrenpassagen nehmen den Hörer in ihren Bann. Erneut ein Beweis, welch anspruchsvolle Lieder, auch abseits der Charts, der erneut prächtig aufgelegte Superstar in seinem Songwriting-Köcher auf Lager hat. "Right On Back To You" und das abschließende "Shut Out The Lights" enthalten dann wieder alle Zutaten für einen kommerziell erfolreichen Hit: Schöne Melodie, Akustikgitarrenuntermalung, Piano, E-Gitarren-Fills, Powerrefrain, E-Gitarren-Solo. Keith Urban ist mit "Get Closer" ein weiteres, sehr starkes Album in seiner spektakulären Karriere gelungen, das wie der erfolgreiche Vorgänger "Defying Gravity" wieder einige Hits hervorbringen wird. Angenehm, dass hier nicht versucht wurde, dies mit aller Gewalt durchzudrücken, eher im Gegenteil sogar, Urban hat sich wieder etwas in Richtung seiner "Golden Road"-Phase zurückbesonnen und setzt mehr auf musikalische Finessse. Produziert haben er und Dann Huff, ein Team, dass stets für höchste Qualität bürgt. Top! (Daniel Daus)

Anmerkung:
Von Keith Urban's neuem Album gibt es auch eine rare Deluxe-Ausgabe, die in den USA ausschliesslich über die Target-Kette erhältlich ist - sonst nirgends. Dennoch haben wir davon ein paar Exemplare bekommen. Diese Deluxe-Ausgabe enthält im Vergleich zur Normalausgabe 3 zusätzliche, großartige Studiosongs und 4 zusätzliche Live-Tracks. Allerdings ist der Preis recht stolz: EUR 20,90!

Die Deluxe-Ausgabe ist separat bestellbar.

Das komplette Tracklisting (Normalausgabe):

1 Put You In a Song - 3:40   
2 You Gonna Fly - 3:36   
3 All For You - 3:37   
4 Long Hot Summer - 4:33   
5 Without You - 3:56   
6 Georgia Woods - 5:17   
7 Right On Back To You - 4:48   
8 Shut Out the Lights - 4:16

Art-Nr.: 7171
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

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Urban, Keith - golden road [2002]
Runde 3 Jahre mußten die Fans warten, ehe der sympathische, in Australien geborene, ehemalige Frontmann der Country-Formation "The Ranch" (hatten 1997 ein prima Album veröffentlicht), nach seinem so erfolgreichen Debut (Gold-Status), das so sehnsüchtig erwartete Follow-up präsentiert. Jetzt endlich ist es soweit! "Golden road" präsentiert einen Keith Urban, der sich noch einmal deutlich gesteigert hat, einen Keith Urban voller Frische, Pep und Frohsinn, aber auch mit sehr persönlichen Momenten, wie z. B. bei dem großartigen "Song for Dad", einen Keith Urban in Top-Form! Er gilt als einer der neuen "Guitarslinger" in Nashville's Countrylager, was er auch bei dem neuen Album nachhaltig unter Beweis stellt. So spielt er weitgehend alle E-Gitarren-Parts selbst, die sonst üblichen Studio-Gitarristen bleiben aussen vor. Dabei spult er das ein oder andere, wirklich üppige Gitarrensolo ab, zeigt sein ganzes Können auf den 6 Saiten. Überhaupt ist das Album eine ganze Ecke fetzger geworden als der Erstling. Knackig, peppig, zum Teil schön rockig und gut abgehend geht es hier zu Werke. Balladen bilden die Ausnahme, doch auch die sind sehr knackig gespielt. Das Songmaterial ist um einiges stärker als bei dem Debut. Urban, an 8 von 12 Titeln kompositorisch beteiligt, zeigt ein "goldenes" Händchen bei der Auswahl der Stücke, denn sie strotzen vor tollen Melodien. Praktisch jeder Song geht sofort ins Ohr, ohne jedoch jemals langweilig zu klingen. Zudem strahlen sie eine wunderbare Frische aus. Diese starken Melodien, die großartige Instrumentierung und die knackigen, gitarrenbetonten Arrangements bilden eine kompakte Einheit. Natürlich stecken in den Songs ein paar Pop-Rock-Elemente, doch hier bildet die Countrymusic unüberhörbar die Basis. So sollte moderner New Country klingen. Diese frische und fetzige Note spiegelt sich auch in den Texten wieder. "I'm dreaming, I'm on a highway", "Burnin' up the road", "I'm riding with my baby on the wheels of an angel" oder "The sun is shining, the road keeps winding through the prettiest country from Georgia to Tennessee", singt er z.B. in diversen Songs. "Somebody like you", das Eröffnungsstück (übrigens gerade auf Platz 1 der Billboard Country-Singles-Charts geschossen), besticht mit herrlicher Percussion und tollem Banjo, satten Gitarrenriffs, großartigem Gesang von Keith (seine Stimme ist herrlich angenehm) und einer traumhaften Melodie. Schmissiger, frischer New Country mit zwei ausgezeichneten E-Gitarren-Soli. Ähnlich fetzig und "sonnig" geht es mit "Who would't wanna be me" weiter, über die feine Midtempo-Nummer "Whenever I run", das schnelle, mit angenehmer Dobro-Begleitung versehene "What about me", die verspielte Ballade "You'll think of me", hin zu einer Coverversion des David Dundas-Heulers "Jeans on" aus dem Jahre 1978, einem Song, den wohl jeder kennt. Danach geht's bei "You look good in my shirt" gleich mit einem fetzigen Rolling Stones-like Intro, der in einem weiteren tollen, frischen, New Country-Rocker mündet, weiter. Und immer diese wunderbaren Melodien und die feine Gitarrenarbeit. Mit "Raining on Sunday" spielt er auch noch ein Radney Foster-Cover von dessen "See what you want to see"-Album. Äußerst gelungen! Ein klasse Album von Urban mit Unmengen potentieller Hits. Macht richtig Spaß! Über 55 Minuten bester, moderner New Country! Enthält nach 6.18 Minuten des letzten Stückes noch den lustige "hidden" Track "One-chord song". Nur Keith und seine Gitarre! Kleiner Gag: die CD hat eine golden schimmernde Beschichtung, eben passend zu "golden road". Wird auch mit Sicherheit wieder ein "golden" Album. Verdientermaßen!

Art-Nr.: 1709
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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