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Virgil & the Accelerators - the radium [2011]
"The Radium" ist das Debutalbum von einer der aufregendsten und vielversprechendsten, jungen Bands des Gitarren Bluesrock-/Classic Rock-Circuits: Virgil & the Accelarators aus Großbritannien. Eine phänomenale, blutjunge Truppe mit einem "Monster-Guitarslinger", die dermassen stark und "abgebrüht" auftrumpft, als seien sie schon zig Jahre im Geschäft. Dabei sind sie alle gerade mal um die 20. In etwa bewegen sich Virgil & the Accelerators auf dem Terrain, das aktuell auch Davy Knowles & Back Door Slam und vor allem The Brew beackern - und das mindestens auf dem gleichen, unglaublich hohen Niveau. Die einschlägige Presse liegt ihnen jetzt schon zu Füßen und Fans, die ihre Konzerte gesehen haben, bekommen, überwältigt von den Eindrücken des gerade Erlebten, meistens nur noch ein staunendes, schlichtes "I'm speechless" heraus. Klassischer Blues und Rock verschmelzen sich bei der Band in einem recht ausgewogenen Verhältnis, vielleicht mit leichten Tendenzen in Richtung Rock. Doch der Blues ist allgegenwärtig. Ihre Musik strotzt nur so vor Kraft, Power und Spielfreude. Sie hat ein deutliches, in den Seventies fundamentiertes Retro-Basement, wirkt dabei aber dennoch aif der Höhe der Zeit. Auf Grund der exzellenten Songstrukturen und einer stets ausgezeichneten Melodik, bleibt das Zeug prächtig hängen. Das funktioniert natürlich nur, wenn die Musiker die entsprechenden handwerklichen Voraussetzungen mitbringen - und das tun sie. Ihre formadiblen Fähigkeiten sind über jeden Zweifel erhaben. Virgil's Bruder Gabriel McMahon (18) am Schlagzeug (der Bursche bedient seine "Schießbude" zuweilen wie ein Irrwisch - der junge Keith Moon kommt einem sponatn in den Sinn) und Bassist Jack Timmis (21) zeichnen für die großartige, tighte Rhythmusarbeit verantwortlich (Timmis sorgt zum Teil auch für einen, den dominierenden Gitarrensound wunderbar unterstützenden Orgel-Background). Sie bereiten damit die Grundlage für die große Entfaltung ihres herausragenden Frontmannes Virgil McMahon (19). Virgil besticht nicht nur mit einer eindrucksvollen Gesangs-Performance, nein, er ist vor allen Dingen ein sagenhafter Gitarrist. Ein "Wunderknabe" an den 6 Saiten. Tolle, packende Riffs, ein wahres Lead Gitarren-Feuerwerk und fantastische Soli in allen Variationen, dazu viel Gefühl - es gibt nichts, was dieser Bursche nicht drauf hat. Er braucht sich nicht im Geringsten hinter den Großen der Szene, wie z. B. Joe Bonamassa, zu verstecken. Der Kerl ist ein Saitenhexer par excellénce. Er selbst scheint beeinflusst von solchen Leuten wie Rory Gallagher, Peter Green, Jimmy Page, Jimi Hendrix, Stevie Ray Vaughan und Gary Moore, in der Musik findet man zudem durchaus Spuren solcher Helden wie Cream, Free, Led Zeppelin, Rolling Stones und Robin Trower. Doch mit wem man Virgil und seine Accelerators auch vergleicht - einerseits passt es, andererseits haben sie längst ihren eigenen Stil gefunden. Los geht's mit dem famosen "Working man": Ein 1-minütiges Intro an der akustischen Gitarre eröffnet die Nummer, doch dann rockt die Band mit einem wunderbaren, unvergleichlichen, einen sofort packenden Groove los. Ein bärenstarker Bluesrocker nimmt Fahrt auf, der sofort das gane Potential der Band aufzeigt. Was für eine exzellente Gitarrenarbeit. Das ist zeitloser, kraftvoller Bluesrock zum "mit der Zunge schnalzen". Mit viel Power und durchaus hart kommt der raue, straighte Riffrocker "Backstabber" daher, der aber gleichzeitig prächtig ins Ohr geht. Toller, intensiver Gesang von Virgil und ein paar prickelnde Gitarrenritte sorgen für jede Menge Feuer. Von ähnlichem Kaliber sind auch die viel Dynamik entfaltenden Kracher "Bad girl" und "Cold hearted woman". Ganz stark auch das toll groovende "Low down and dirty" Startet zunächst mit wuchtigen, wunderbaren, stark an Paul Rodgers' Free erinnernden Power-Riffs und mündet schließlich in einer brillanten, mitreissenden, gut 3-minütigen, ungemein variabel gestalteten Gitarrenschlacht, die sich anhört, als sei eine ganze Armee von Gitarristen am Start. Furiose Lead-Läufe, brodelnde Wah Wah-Sequenzen, spannende Tempowechsel und herrliche Twin-Leads - es ist alles dabei. Eine Hammer-Nummer! Sehr stark auch der klar strukturierte, bluesige, von wunderbar groovenden Riffs geprägte Seventies Classic-Rocker "88", bei dem der Funke erneut sofort überspringt. Tolle Melodik, erstklassiger Gesang, fulminantes Gitarrenspiel, glühende Soli! Zum Ende dieses fantastischen Albums holt Virgil McMahon nochmal alles raus, was er drauf hat. "Silver giver" ist ein von Virgil's Gitarrenspiel dominiertes, wunderschönes Instrumental. Ein hinreissender Slow-Blues, weitestgehend recht ruhig in Szene gesetzt, im Verlauf aber deutlich an Kraft zunehmend, um gegen Ende wieder in ruhigere Gewässer zurück zu finden. Virgil begeistert während der knapp 9 Minuten dieser Nummer mit geradezu faszinierendem Gitarrenspiel. Er demonstriert seine grenzenlose Variabilität und Virtuosität, seine umwerfende Technik, seine Fingerfertigkeit, sein immenses Feeling. Schön hier die dezente Orgel-Untermalung. Was für ein toller Abschluß dieses brillanten Albums. "Play it loud and enjoy" empfehlen die Jungs ihren Fans im Coverbooklet. Oh ja, dem sollte man umbedingt folgen. Bringt den Lautstärke-Regler auf einen amtlichen Pegel, und ihr werdet eure helle Freude haben. "Virgil & the Accelerators will blow you away"...

Das komplette Tracklisting:

1. Working Man 6:35
2. Refuse To Believe 3:24
3. Backstabber 3:02
4. 88 3:54
5. Racing With Life 3:57
6. The Storm 2:39
7. Low Down And Dirty 6:16
8. Bad Girl 2:56
9. Fell To The Floor 4:38
10. Cold Hearted Woman 3:40
11. Silver Giver 8:49

Art-Nr.: 7832
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Working man
Backstabber
88
Low down and dirty
Bad girl
Cold hearted woman
Silver giver

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Waco Brothers - freedom and weep [2005]
Die großartigen Waco Brothers aus Chicago um Jon Langford, den ehemaligen Frontmann der englischen Punk-Helden "The Mekons" sind zurück mit ihrem nunmehr bereits siebten Album! Langford und seinen Kumpels, allesamt gestandene Recken in der Rock-/ Roots-/ Alternate Country-Szene, u.a. Drummer Steve Goulding (Graham Parker & The Rumour), Bassist Alan Doughty (Jesus Jones), Steeler Mark Durante (Revolting Cocks) und Gitarrist Dean Schlabowske (Dollar Store), begeistern erneut mit einem satt rockenden, kantigen, aber auch sehr melodischen Roots-/ Americana-/ Alternate Country-Album in ihrem typischen,. forschen Stil, der ihnen so viel Respekt einbrachte. Voller Biß verarbieten sie deutliche Country-Traditionen, beispielsweise eines jungen Johnny Cash, mit zeitgemäßen, dreckigen Rootsrock-Impressionen (da wird man auch schon mal an die Drive-By Truckers erinnert) und dezenten, britischen Punk-Ansätzen ala The Clash! Doch in ihren wunderbaren, rotzigen, forschen, "alcohol-drenched anthems" lassen sich auch deutliche Stil-Elemente solcher Künstler wie Steve Earle, Dave Alvin, den Bottle Rockets und vor allem auch Jason & The Scorchers (deren country-orientiertere Sachen) ausmachen. Die Wacos sind nicht nur bekannt für ihre scharfzüngigen Texte, sondern auch für ihre, sowohl dreckigen, als auch sehr frisch wirkenden, "Straight forward"-Songs, die auf Grund ihrer Spielfreude, ihrer eigängigen Strukturen und klasse Melodik prima hängen bleiben. "Freedom and weep" untermauert dies nachhaltig! Sehr auffällig und angenehm ist das markante Zusammenspiel von satten, schrammelnden E-Gitarren und der teilweise recht dominanten, deutlichen Pedal Steel! Los geht's mit dem furiosen Uptempo Countryrock-Knaller "Nothing at all", durchzogen von einer prachtvollen Melodie, viel Drive, fetten Gitarrenriffs und einer, diesmal ziemlich im Hintergrund agierenden, klasse Steelguitar. Ganz starker Auftakt, der deutlich an Jason & The Scorchers erinnert. Das anschließende "Chosen one" ist ein schön kratziger, mit rotzigen, rauen Gitarren und frischer Steel instrumentierter, eckiger Roots-(Americana-Rocker, während uns mit "Come a long long way" jede Menge frischer Alternate Country-Wind aus den Lautsprechern entgegen weht. Sehr gut kommen hier die feine Mandoline und die einmal mehr sehr frisch wirkende, klare, leicht hallig eingesetzte Pedal Steel, sowie das insgesamt sehr relaxte, flotte, melodische, dennoch absolut knackige Arrangement! "Secrets", mit einem dezenten "Ghost Town"-/Western-Flair ausgestattet, wirkt ein wenig wie "Johnny Cash goes Punk"! Herrlich dieses geschickte Balancieren zwischen traditionellen Country-Strukturen und leicht irisch anmutenden, punkigen Rhythmen! Wieder hören wir das bereits hinreichend erwähnte, klasse Zusammenspiel zwischen einer frischen Steel und dreckigen E-Gitarren. Klasse auch der fetzige, gut abgehende Roots- /Alternate Country-Rocker "How fast the time" mit seinen schrammeligen E-Gitarren-Riffs und der klasse Solo-Gitarre, die schöne, traditionell verwurzelte, voller Dave Alvin- und Jason-Flair steckende Roots-Country-Nummer "Lincoln Town car", der trockene, mit satten Gitarren, feiner Mundharmonika und ordentlich Gas gebende Drums ausgestattete Rootsrocker "It's amazing", wie auch der mit einem gewissen Rockabilly-Einschlag versehene, etwas an Dave Alvin erinnernde, flotte Roadhouse-/Roots-/Countryrocker "On the sly" mit seiner klasse Melodie! "The Waco's continuing asset is the sense that they are on a chase, connecting the past with the main street of outlaws and thieves. As cowboys, they are more Butch and Sundance than John Wayne and Gary Cooper: anti-heroes who realize that these days, a white hat does not necessarily mean you're on the right side" (Mark Guarino/The Daily Herold), und " 'Freedom and weep' is one kick ass track after another from a group that's clearly in the midst of its prime" (Brett McCallom/Splendid E-Zine), mit diesen beiden zutreffenden U.S.-Presse-Zitaten ist eigentlich zusammenfassend noch einmal alles gesagt! Klasse Rootsrock-/Americana-/Alternate Countryrock-Stoff der Waco Brothers!

Art-Nr.: 3568
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Nothing at all
Come a long long way
Secrets
On the sly
Missing link

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Waco Brothers - going down in history [2016]
Chicago's Waco Brothers, die grandiose, Energie-geladene Rootsrock-Formation um Jon Langford, den ehemaligen Frontmann der englischen Punk-Helden "The Mekons" sind zurück im Rampenlicht mit einem, im wahrsten Sinne des Wortes, Kracher von einem Album. "Going down in history" ist eine packende, ungemein dynamische, raue, erdige, sehr, sehr knackige "Tour De Force" durch die Gefilde des ungezähmten Gitarren-Rootsrocks, Americana-Rocks und Alternate Countryrocks, das die sprichwörtliche "Schwarte nur so kracht". Hier wird wirklich gerockt - und wie! Tolles, hervorragend hängen bleibendes Songmaterial und ein satter, genauso rauer, wie glasklar und punktgenau produzierter Gitarrensound bestimmen das Album von vorn bis hinten. Die "Wacos" rocken in etwa auf der Schiene solcher Seelenverwandter wir Dan Baird, den Bottle Rockets, Old 97's & Co., mit einem Hauch britischer Einflüsse ala Rockpile. Macht einfach tierisch Laune. Enthalten ist eine furiose Coverversion des legendären Small Faces-Hits "All of nothing", sowie eine herrlich melodische, rootsige Fassung von Jon Dee Grahams Americana-/Country-Nummer "Orphan song". Also Leute, Lautstärkeregler auf einen amtlichen Pegel drehen und die Waco Brothers voller Power losrocken lassen - das ist ein Fest!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Everything that Jon Langford does outside The Mekons represents a part of his creative identity that isn't addressed in the group he founded in Leeds, England four decades ago. With the Waco Brothers, Langford and his deliberately motley crew (guitarist Dean Schlabowske, bassist Alan Doughty, mandolinist Tracy Dear and drummer Joe Camarillo) have explored the nexus of punk and country, cross pollinating the qualities they don't have in common and amplifying the things they share. The raucous, incendiary tumult that has resulted from The Wacos' crash at that intersection has filled eight studio albums and a fascinating collaboration with Paul Burch (2012's "Great Chicago Fire"), but to this point, the Wacos have only occasionally accessed their astonishing live power in the studio. With "Going Down in History," the quintet has finally harnessed the live energy that was so unceremoniously and gloriously presented on their 2008 live album, "Waco Express." "Going Down in History" jolts to life with the ringing first chords and galloping rhythm of "DIYBYOB" and its irresistible opening lyrical volley; "This is the first track from the last album/No one knows which way this ship will head/Sailors take warning, red eyes in the morning/You can't kill us, we're already dead." For the next half hour, the Wacos rarely left their hobnail boots off the gas pedal, roaring through the Bo Diddley-on-amphetamines chest-thump of "We Know It," the blistering swing of "Receiver" and the insistent tribal SOS of "Building Our Own Prison." Even their relatively lower key reading of the Small Faces' "All or Nothing" - the whole album is dedicated to late friend and Faces keyboardist Ian McLagan - bristles with an overt power that explodes at song's end, dissipating its melancholy theme. 20 years in and the Waco Brothers have created their defining album with "Going Down in History;" if you're not spent after this half-hour workout, well, there's always the repeat button. Use it at your own risk. (Brian Baker / Country Standard Time)

Das komplette Tracklisting:

1. Diybyob - 2:59
2. We Know It - 3:13
3. Receiver - 2:47
4. Building Our Own Prison - 2:46
5. All or Nothing - 2:57
6. Had Enough - 2:13
7. Lucky Fool - 2:54
8. Going Down in History - 3:05
9. Devil's Day - 3:18
10. Orphan Song - 2:45

Art-Nr.: 9110
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 5,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Diybyob
Building your own prison
All or nothing
Lucky fool
Going down in history
Devil's day
Orphan song

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Walker jr., Wheeler - redneck shit [2016]
"Redneck shit"! Was bekommen wir bei einem Country-Album mit solch einem, durchaus zweideutigen Titel wohl geliefert? Eines schon mal vorab: Prächtige, grandios in Szene gesetzte, facettenreiche, auf den Punkt gebrachte, traditionelle Countrymusic in ihrer unverfälschtesten, reinsten Form, im Geiste der großen "Honky Tonk Heroes" und "Country Outlaws" vergangener, goldener Country-Tage. Er ist jetzt schon ein Liebling der Independent-Presse, die Walker Wheller jr. eines der originellsten, "funniest" und zugleich provozierendsten Alben des Jahres attestiert. Denn dieser Mann spielt doch eine ganz "spezielle" Art der Countrymusic. Perfekt produziert von dem zur Zeit zu Recht groß gefeierten und grandiosen Produzenten Dave Cobb (u. a. Sturgill Simpson, Chris Stapleton, Jason Isbell) kommt die Musik natürlich in höchster Qualität, wie die der anderen Schützlinge Cobb's. Und dennoch gibt es ein gravierendes Unterscheidungsmerkmal - und zwar wegen der Texte. Walker's höchst spitzzüngige, politisch völlig unkorrekte und alles andere als jugendfreie Sprache steckt voller Flüche und pornographischer Ausdrücke, doch das ist einfach eine "Masche" des Protagonisten und niemals abfällig oder gar frauenfeindlich gemeint, wie er ausdrücklich betont. So sagt er beispielsweise über die hinreissend traditionelle Countryballade "Fuck you bitch": "This is not meant to be a derogatory statement against women, but an anthem for the broken-hearted". Diese Texte, die natürlich beim erzkonservativen Countryradio in Nashville verpönt sind, macht das Album natürlich, trotz aller puristischen Klänge, auf der anderen Seite wieder "alternativ" und progressiv. Doch wen diese Sprache nicht stört, der wird einfach mit einem absoluten musikalischen Country-Leckerbissen belohnt. Johnny Cash, Waylon Jennings, Hank Williams, Buck Owens und wie sie alle heißen, hinterlassen deutlich ihre Spuren. Walker Wheeler jr. betont zudem immer wieder deutlich, dass er mit dem heutigen Mainstream-Country Nashville's überhaupt nichts anfangen kann. Er liebt authentische, reine Countrymusic und präsentiert diese hier auf vielseitigste Art und Weise. Das geht von herrlichen Pedal Steel-getränkten Nummern über pure Honky Tonker, bis hin zu bluesigem Country. Wunderbares Gitarrenspiel (E-Gitarre, akustische Gitarre und, wie gesagt, Pedal Steel) bestimmt vorwiegend das musikalische Geschehen - genauso wie prächtige Songstrukturen und klasse Melodien. In höchstem Maße mitverantwortlich für das hervorragende Gelingen des Projektes sind neben Wheeler's klasse Stimme und seinem ebenso starken Songwriting auch die hoch begabten Begleitmusiker, allen voran der ehemalige Shooter Jennings-Sideman Leroy Powell, ein begnadeter Gitarrist, der mit seiner Band The Messengers bereits ein paar unter unseren Kunden hoch geschätzte, fett rockende Alben im Roots-/ Southern Rock-Bereich eingespielt hat. Also, alles passt! "Redneck shit" ist einfach ein klasse Countryalbum, an dem es musikalisch nichts zu mäkeln gibt. Im Gegenteil: "That's real Country at it's best". Walker Wheller jr. polarisiert wegen seiner Texte, aber diese Scheibe ist ein pures, "ass-kicking" Country-Juwel.

Das komplette Tracklisting:

1. Redneck Shit - 2:24
2. Beer, Weed, Cooches - 2:35
3. Family Tree - 3:19
4. Can't Fuck You off My Mind - 3:10
5. Fuck You Bitch - 3:22
6. Drop 'Em Out - 1:34
7. Eatin' Pussy/Kickin' Ass - 3:11
8. Fightin', Fuckin', Fartin' - 2:04
9. Better off Beatin' Off - 2:49
10. Sit on My Face - 4:18
11. Which One O' You Queers Gonna Suck My Dick? - 3:36

Art-Nr.: 9124
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Redneck shit
Beer, weed, cooches
Can't fuck you off my mind
Fuck you bitch
Eatin' pussy / kickin' ass
Better off beatin' off
Sit on my face

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Walker, Clay - a few questions [2003]
Siebtes (ohne "Greatest Hits" und "Christmas" mitzuzählen) Album des äußerst beliebten und erfolgreichen Clay Walker, - das erste für sein neues Label RCA - mit dem er nochmal richtig durchstartet. Nach 4 Platin-Alben und 2 Gold-Alben, zeigt der Texaner auch auf "A few questions", warum er in den USA zu den ganz Großen der aktuellen Neo-Traditional Szene zählt. Mit einer gesunden Mischung aus fetzigeren und etwas gediegeneren Songs liefert der Mann mit der großartigen Stimme, einmal mehr ein klasse Album mit purer Countrymusic ab, die, wie immer, klar auf die Alan Jackson-/ /George Strait-/ Tracy Byrd-, aber auch Keith Urban-Schiene ziehlt. Das Titelstück, eine mit Streichern angereicherte (bis auf einem weiteren Stück sind Streicher ansonsten Fehlanzeige) Ballade, ist bereits auf dem Weg Richtung Spitze der Billboard Country-Singles-Charts! Doch das wird mit Sicherheit nicht der einzige große Hit dieses Albums werden. Man denke nur an das starke, dezent rockende "Everybody needs love" mit seinem großartigen Country-Text, die wunderbar melodische, locker flockige, schön flotte Uptempo-Nummer "Sweet sun angel" mit ihren feinen Gitarren, die mit Dobro verzierte, semi-akustische, reine Country-Ballade "Jesus was a country boy", das knackige "Heaven leave the light on", den gut tanzbaren Roadhouse Country-Fetzer "I'm in the mood for you", oder den ganz großartigen Finaltrack des Albums "I can't forget her" - vielleicht der Höhepunkt dieses Werkes. Eine ganz wunderbare, flotte, lockere, herrlich dahin fließende, waschechte Country & Western-Nummer, ganz dezent mexikanisch angehaucht, mit schönen Gitarren und ebenso schöner Steel, sie es einfach verdient hätte, eine Nr. 1 zu werden. Die Clay Walker-Fans werden sehr zufrieden sein. Einmal mehr ein prima Album mit traditionell ausgerichteter, reiner Countrymusic!

Art-Nr.: 1967
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Walker, Clay - fall [2007]
Vier lange Jahre mußten die Fans des auch hierzulande äußerst beliebten Neo-Traditionalisten warten, bis endlich ein neues Album erscheint - und sie werden nicht enttäuscht! Clay Walker, jetzt bei dem "Curb"-Label unter Vertrag, präsentiert den Liebhabern traditionell ausgerichteter Countrymusic ein rundum gelungenes Werk, das schon beim Wahrnehmen des Produzenten eine tendenzielle Ausrichtung zu unverfälschtem Country erkennen lässt, denn niemand anders als Keith Stegall, normalerweise der "Hausproduzent" von Alan Jackson, saß diesmal an den Reglern. Da sich Clay Walker ohnehin nicht mit allzu poppigen Trends beschäftigt, sondern die reinen Countryklänge bevorzugt, hat sich dieses Team, wie man so schön sagt, "gesucht und gefunden". Eine dezente Southern-Brise weht durch die herlich melodische, relaxte, dennoch durchaus knackige, sehr traditionell verwurzelte New Country-Nummer "'Fore she was Mama", gleichzeitig auch die erste Single des Albums. Schöne Steeguitar-(Paul Franklin) und E-Gitarren-Linien (Brent Mason) winden sich genüßlich durch einen klasse Midtempo-Groove. Dieser starke Song ist der Auftakt zu einer ausgewogenen Mischung aus gefühlvollen Balladen (wie das emotionale, melodische, dennoch kraftvolle Titelstück "Fall", das Steel- und Fiddle-getränkte "You're my witness", oder das großartige, im Duett mit Freddy Fender vorgetragenen Remake des alten Klassikers "Before the next teardrop falls" in seinem klasse Border Country-/TexMex-Gewand), lockeren Midtempo-Tracks (wie das sehr frisch dahin fließende, wunderbar traditionelle, ein wenig an Merle Haggard oder Keith Whitley erinnernde "Miami and me" oder das in etwa im Fahrwasser von Kenny Chesney's "Beach-Country" schwimmende, lässige, sonnige "Mexico") und ein paar feinen, flotten Uptempo Honky Tonk-Dancefloor-Fegern (zum Beispiel das froh gelaunte, in einem feinen Fiddle-/Piano-/Steelguitar-Mantel steckende, mit klasse Gitarrenlicks gespickte, lockere "Workin' man" oder der knackige "pure Country-Hit" "Average Joe")! Clay Walker, der übrigens aus der gleichen Stadt wie der große George Jones stammt, nämlich aus Beaumont/Texas, knüpft mit "Fall" nahtlos an beste Hit-Tage an, die ihm etliche Platin-Alben einbrachten. Sehr erfreulich! Klopfen wir ihm, im übertragenen Sinne, dafür mal anerkennend auf die Schulter und werfen ihm ein cooles "Great job, man" hinterher- das hat er sich wirklich redlich verdient!

Art-Nr.: 4812
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Walker, Clay - say no more [2001]
Clay Walker wird auch mit seinem siebten Album an die bisherigen Erfolge anknüpfen können. Moderner Nashville Country/New Country, wie man ihn von Walker gewohnt ist, mit einigen (poppigen) Balladen, aber auch schönen Honky Tonkern und großartigen Dancehall-Nummern, wie "If you ever feel like lovin' me again". Stimmlich ist er wieder großartig in Form. Enthält auch eine Coverversion des legendären Ritchie Valens-Heulers "La Bamba". Erneut ein solides Walker-Album!

Art-Nr.: 1665
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

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Walker, Django - down the road [2002]
Texas und seine Bands! Texas ist und bleibt das El Dorado des lockeren und unbeschwerten Countryrocks, von dem man schon glaubte, es gäbe ihn gar nicht mehr. Das nächste herausragende Beispiel dafür ist das junge Quartett um den fantastischen Sänger und Songschreiber Django Walker, Sohn des legendären Jerry Jeff Walker, die mit "Down the road" ein geradezu famoses Texas Country/Alternate Country /Countryrock/Americana-Highlight wie aus einem Guß abliefern. Was dieser Walker für Songs aus dem Ärmel schüttelt, ist schon mehr als beeindruckend. Mancher Kollege würde sich die Finger danach lecken. Dazu ist er ein wunderbarer Sänger und Geschichtenerzähler. Die Musik der Jungs entspricht vielleicht im weitesten Sinne der, der besten Momente von Leuten wie Cory Morrow, Chris Knight, Great Divide, Charlie Robison und Jack Ingram, doch sie spielen alles ncoh viel lockerer und flüssiger, ohne dabei an Dynamik einzubüßen. Sogar die superben Cross Canadian Ragweed lassen manchmal grüßen. Die herrlichen Melodien der Songs nisten sich unwiderruflich in den Gehörgängen ein. Mitverantwortlich dafür sind natürlich auch seine exzellenten Mistreiter in der Band, allen voran Gitarrist Greg Combs mit seiner großartigen Gitarrenarbeit. Bassmann Keld Ewart und Drummer Noah Watson sorgen für die adäquate Rhythmusarbeit. Und noch einer prägt den Sound entscheidend mit: Kein geringerer als Texas-Guru Lloyd Maines hat sich der Jungs angenommen und nicht nur die Produktion des Albums übernommen. Er unterstützt darüberhinaus die Jungs als Gastmusiker mit seinem grandiosen Pedal Steel- und Dobro-Spiel, oder mit zusätzlicher Akustik-Gitarre auf nahezu allen Tracks! Das Album startet mit dem Titelsong. Herrliche Akustik-Gitarre und "driving" Drums schlagen "Down the road" an. Lloyd Maines beginnt ein fantastisches Lead-Dobro zu spielen, es folgen Bass und satte E-Gitarren-Riffs. Das ist der Start einer traumhaften, flockigen und flüssigen Uptempo-Countryrock-Nummer über die Abenteuer einer Band "on the road". Ein tolles E-Gitarren-Solo im Break! Ein Bekenntnis der Jungs für Ihre Countryrock-Musik und das damit verbundene Leben, immer unterwegs zu sein. Genauso flockig, flott und unbeschwert geht es mit "Texas blacktop highway" weiter. Der nächste Knüller von einem Texas-Countryrock-Song! Herrlich rootsig, mit toller Steel-Begleitung und einer prima Hammond im Hintergrund singen und spielen sie sich durch eine wunderbar melodische, frische Nummer. "The road you choose" ist astreiner Singer-Songwriter/Countryrock-Stoff im Stil eines Chris Knight in Hochform mit starken Gitarrenriffs und wieder einer Traum-Melodie. Fiddle und lässige E-Gitarre eröffnen das großartige "Another day". Fängt im Midtempo-Bereich an, um dann im Mittelteil durch einen klasse Tempowechsel mit feinem E-Gitarren-Solo ordentlich an Drive zu gewinnen. "All the miles" ist eine regelrechte Midtempo Roots/Alternate Country/Americana-Paradenummer, mit Orgel und feiner Steelguitar, ehe sie im Finale mit einem satt rockenden E-Gitarrensolo nach fast 6 Minuten endet. So geht es weiter von Höhepunkt zu Höhepunkt, bis zu Track 12, dem ambitionierten und bekennenden "Texas on my mind", das, wie zu Beginn, wieder flockigen, rollenden, Countryrock bietet, mit einem klasse Fiddle-Solo und mehreren starken, flotten Gitarrensoli. "Down the road" ist ein unglaublich shcöner Roadtrip durch die texanischen Weiten. Ein Traum von einem Album, nicht nur für die eingefleischte Countryrock/Alternate Country/Americana-Fraktion. Sowohl der ein oder andere Nashville-Cowboy, als auch dem Country nicht abgeneigt Roots-Fans werden diese großartige Musik der Jungs wohl anerkennen müssen, und an diesem famosen Album nicht vorbei können. Eine begeisternde 55-minütige Country/Alternate Country/Countryrock/Americana-Demonstration ohne Fehl und Tadel!

Art-Nr.: 1378
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Down the road
The road you choose

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Walker, Jena - unwound [2009]
Hoch talenzierte, großartige, zudem äusserst sympathisch wirkende Singer-Songwriterin aus Kilgore/Texas mit einem klasse Debut! Jena Walker "is a true southern woman", die in diesem Nest "Country" als "the way of life" seit frühester Kindheit zelebrierte. Musikalisch entwickelte sich Jena aufgrund der elterlichen Interessen schnell in Richtung Countrymusic. Im Hause Walker war man u.a. von der Musik der Judds und George Strait's sehr angetan. All das sind Einflüsse, die Jena heute sehr deutlich in ihrer Musik verarbeitet. "Unwound" ist ein wunderbares Album mit astreiner, unverfälschter, ehrlicher Country-/Honky Tonk-/New Country-Musik voller Frische und Authentizität geworden. Neben den bereits genannten Bezugsgrössen fallen einem als Vergleich noch solche Kolleginnen wie die frühe Trisha Yearwood, Suzy Bogguss, Pam Tillis, Tanya Tucker und Patty Loveless ein. Eine solche Country-Reinheit, wie sie Jena Walker demonstriert, täte dem heutigen Nashville, wo die wirklichen Countryroots viel zu oft den poppigen Klängen weichen müssen, ausserordentlich gut. Aber auch Miss Walker (erstklassige Countrystimme) hat unverständlicherweisse keinen Deal mit einem grossen Plattenlabel - und so wird auch diese wunderbare Countrymusic, ausser in lokalen texanischen Radiostationen, kaum gespielt werden. Dennoch wird die Aufmerksamkeit an Jena Walker durch dieses feine Album auch ausserhalb Texas' wachsen. Die Songs, standesgemäss instrumentiert mit schönen akustischen und elektrischen Gitarren, sowie Mandoline, Fiddle und Steelguitar, stecken voller klasse Melodien und sind mit erstklassigen, texanischen Musikern eingespielt worden, allen voran Bobby Flores, Steve Auburn und Vorzeige-Gitarrist und -Steeler Tommy Detamore. Das Album weist keinen schwachen Song auf. Zu den Höhepunkten zählen beispielsweise die von einem herrlichen Westernflair umgebene, knackige Countrynummer "In your dreams" (hier hört man raus, dass Jena in den vergangenen Jahren auf vielen Rodeos gesungen hat), die wunderbar melodische, lockere, vorwiegend mit akustischen Instrumenten begleitete, Traditional Country-Nummer "Keep waiting" (nur dezente E-Gitarre, allerdings mit einem feinen, kurzen Solo), die tolle, knackige, von Leslie Stacher komponierte Outlaw Country-/Honky Tonk-Nummer "What would Waylon do" (starkes E-Gitarren-/Fiddle-/Steelguitar-Zusammenspiel), die ungemein emotionale, lupenreine, vom wimmernder Steelguitar, schöner Baritone Gitarre und klimperndem Saloon-Piano begleitete Honky Tonk-Ballade "My first day over you", sowie die beiden kernigen Honky Tonk-Knaller "Six foot three" (tolle Baritone Gitarre, schöne Steel) und "Honky Tonk song" (furioser Drive)! Der Lonestar State Texas hat in der Vergangenheit mehr grosse Countrystars hervorgebracht als jeder andere amerikanische Bundesstaat. Vielleicht ist Jena Walker der nächste "major country act" Texas'! Zu wünschen wäre es ihr, denn das Talent und Können dazu hat sie allemal. Ein klasse Debut! Wunderbare, astreine Texas Honky Tonk-/Countrymusic!

Die komplette Songliste:

1. In Your Dreams 4:00
2. Keep Waiting 3:42
3. Kind of Love 3:56
4. What Would Waylon Do 3:14
5. Breathe Again 3:13
6. Make Me Believe 3:54
7. My First Day Over You 3:27
8. Six Foot Three 3:32
9. Honky Tonk Song 4:00
10. Stay With Me 4:25

Art-Nr.: 6728
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
In your dreams
Keep waiting
What would Waylon do
My first day over you
Six foot three
Honky Tonk song

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Walker, Mike - same [2001]
Sehr ansprechendes und solides Debut-Album von Mike Walker, das durchaus Anerkennung verdient. Er repräsentiert die moderne New Country-Musik der späten 90iger Jahre und der heutigen Zeit, ohne allzu viel poppige Zutaten. Die Musik ist knackig und rockig, prinzipiell auf die Schiene Toby Keith/Tim McGraw zielend, aber mit den hörbaren, dezenten Rockabilly-Einflüssen seiner großen Vorbilder Elvis Presley, Roy Orbison und Carl Perkins! Seine charmante Baritone-Stimme paßt bestens zu diesem Sound. So gibt es auf dem Album auch eine sehr gelungene neue Version des alten Rodney Crowell-Hits "What kind of love", der ja von Roy Orbison mitkomponiert wurde. Weitere Höhepunkte sind der Chart-Erfolg "Honey do", ebenfalls mit viel Rockabilly-Feeling und ordentlich Drive, die wunderschöne, mit feiner Steelguitar begleitete Ballade "Stones in the road", der fetzige Countryrocker "I want a little more", die melodische Power-Ballade "It's just a memory", die starke, einen in nostalgischen Erinnerungen schwelgende, Coverversion von Billy "Crash" Craddocks 74iger Nr.1-Hit "Rub it in", sowie das dem Titel entsprechende mit einer ordentlichen Portion Memphis-Blues und-Soul versehene "Memphis women and chicken". Insgesamt kann man das Album mit seinen 14 Songs prima durchhören. Die Instrumentieung beinhaltet alles, was ein gutes New Country-Album braucht, und das ist dieses von James Stroud und Don Cook produzierte Erstlingswerk des jungen Mike Walker auch geworden.

Art-Nr.: 1666
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Wallen, Morgan - if I know me [2019]
Einer der vielversprechendesten Newcomer Nashville's mit einem klasse Debut. Der aus Sneedville/Tennessee stammende junge Mann versteht es geschickt, klassische New Country-Trademarks und moderne Trends harmonisch miteinander zu verschmelzen und in überaus gefällige, gut ins Ohr gehende Songs zu verpacken. Morgan Wallen hat eine feine, sehr angenehme Stimme und ist zudem ein hervorragender Songwriter, der seine Songwriting-Spuren schon als Co-Writer in Hits für beispielsweise Jason Aldean, Kane Brown und Dustin Lynch hinterlassen hat. Nun, mit seinem ersten Album "If I know me" verschwendet er auch keine Zeit und erklimmt schnurstracks die Erfolgsleiter. Das Werk hinterlässt gleich eine echte "Duftmarke" und mit seiner Single "Whisley glasses" (wunderbare, melodische Midtempo-Nummer, absolut zeitgemässer New Country) landet er sofort seinen ersten Billboard Number One-Hit. Enthält zudem das das schöne "Up down", das er zusammen mit Florida Georgia Line zum Besten gibt. Keine Frage, die Etablierten, wie etwa Luke Bryan, Florida Georgia Line, Chris Lane und Jake Owen erhalten neue Konkurrenz. Morgan Wallen mit einem Einstieg nach Maß!

Das komplette Tracklisting:

1. Up Down (feat. Florida Georgia Line) - 3:18
2. Happy Hour - 3:19
3. Had Me By Halftime - 2:52
4. Whiskey Glasses - 3:54
5. Whatcha Know 'Bout That - 3:14
6. Redneck Love Song - 3:10
7. Little Rain - 3:27
8. If I Know Me - 2:37
9. Chasin' You - 3:25
10. The Way I Talk - 3:28
11. If I Ever Get You Back - 2:54
12. Gone Girl - 2:43
13. Not Good At Not - 3:01
14. Talkin' Tennessee - 3:43

Art-Nr.: 9823
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Wallflowers, The - rebel, sweetheart [2005]
Dual Disc (Vorderseite CD / Rückseite DVD)! Fünftes Studio-Werk der Wallflowers! Die Kritiker hatten Jakob Dylan ursprünglich aufgrund seines zurückhaltenden Charakters und des unweigerlich aufkommenden Vergleichsdruckes mit Vater Bob Dylan keine große Zukunft im Musikbusiness vorausgesagt. Der Bandleader und kreative Kopf der Wallflowers belehrte sie bekanntermaßen jedoch eines besseren und liefert mit seinen Mannen bereits seit 13 Jahren qualitativ hochwertige Alben ab. Auch mit "Rebel, Sweetheart" (was für ein Titel!) bleiben die "Mauerblümchen" ihrer Linie treu, einer Symbiose aus komplexen, intelligenten Texten, kombiniert mit melodischen Roots-, Pop-, Rock-Elementen der Marke Tom Petty & Co., wobei die Singer- und Songwriter-Ambitionen Jakob's allgegenwärtig sind. Änderungen zum Vorgänger gibt es in zweierlei Hinsicht: Neu im Band-Line-Up ist Fred Eltingham am Schlagzeug, dessen klares, druckvolles Drumming den Songs spürbar mehr Drive verleiht. Auch die Verpflichtung von Produzent Brendan O’Brien (Bruce Springsteen, Pearl Jam, usw,) erwies sich als ausgesprochen gute Wahl. Seine straffe Zeitvorgabe zur Einspielung des Werkes innerhalb von nur vier Wochen (die Band selbst konstatiert sich einen Hang zur übertriebenen Experimentierfreudigkeit), findet sich in der klaren Struktur der insgesamt zwölf Stücke wieder, die erneut ausnahmslos von Jakob Dylan komponiert wurden. Hitverdächtig diesmal der 5-minütige, rockige Opener "Days Of Wonder", die beiden sehr melodischen Songs "The Beautiful Side Of Somewhere" und "I Am Building" (jeweils mit dezent psychedelischer Note), sowie die leicht country-infizierte Nummer "Nearly Beloved". Hinzu kommt eine sehr üppige Aufmachung: Ein schönes Cover mit allen Texten und sogar Illustrationen des Allroundkünstlers Jakob Dylan. Wir bieten "Rebel, Sweetheart" als US-Dual Disc an, d.h.: Auf der einen Seite befindet sich die "normale" CD, auf der Rückseite eine DVD, die sämtliche Songs noch einmal im Dolby 5.1 Surround Sound enthält, sowie feines Material in Form eines Bandinterviews, "behind the scenes "-Material, plus die Videos neu eingespielter Studio-Versionen einiger ihrer Kracher wie "One Headlight", "6th Avenue Heartache", "Some Flowers Bloom Dead" und die bisher unveröffentlichten Songs mit dem Titel "Halo" und "For the life of me". (Achtung: Regionalcode 1, das heißt, zum Anschauen ist ein entsprechend geeigneter DVD-Spieler nötig!) The Wallflowers haben mit ihrem neuen Album einmal mehr ihren Ruf als Klasse-Band des modernen US Roots-Pop-Rocks bestätigt. Prima Teil, Jakob Dylan & Co.! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3319
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Ward, Josh - holding me together [2015]
Es ist einfach eine Wonne solche Countrymusic zu hören. Herrlich! Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die texanische Countrymusic in Sachen "genuine Country" und Authentizität Nashville mittlerweile den Rang abgelaufen hat. Das schlägt sich natürlich aufgrund fehlender Major Label-Deals nicht in den Radiostationen und den nationalen U.S.-Countrycharts nieder und bedeutet für die Künstler nicht die ganz große, breite Aufmerksamkeit, außer eben im Heimatstaat Texas, wo die Charterfolge sehr wohl gegeben sind, doch diese Countrymusic ist, in welchen Facetten sie auch kommt, zumeist ehrlich und durch und durch rein. Der "Lone Star State" steckt voller hochwertiger und mega-talentierter Künstler, deren Maxime es ist, Countrymusic so zu verkörpern, wie sie eigentlich sein sollte. Nämlich weitestgehend befreit von allzu aufgesetzten und künstlich überproduzierten Pop-Spielereien - und das, ohne antiquiert zu klingen. Einer von diesen Burschen, die das mit Bravour hinbekommen, ist der aus Houston stammende Josh Ward, einer, der ehrlich und konsequent zu seinen Countrryroots steht. Was der vornehmlich mit der Musik von George Jones, Merle Haggard und Waylon Jennings groß gewordene Ward präsentiert, ist einfach nur ausgesprochen herrliche, erfischend unbekümmerte und dennoch mit immenser musikalischer Qualität dargebotene Countrymusic, wie sie heute klingen sollte und wie sie zeitloser nicht sein kann. Nach solchen Leuten müsste sich Nashville eigentlich die Finger lecken. Einst gab es Interpreten wie etwa Tracy Lawrence, Mark Chesnutt, Dan Seals, Keith Whitley, Gary Allan und auch Alana Jackson, die mit ihren Hits die Charts regierten - und genau dieses "Loch" würde Josh Ward perfekt ausfüllen, und das, wie gesagt, ohne auch nur ansatzweise wie aus einer anderen Ära zu klingen. Nein, das ist Country auf der Höhe der Zeit. Genau das zelebrierte Ward schon mit seinem tollen Vorgängeralbum "Promises" und setzt es nun mit dem neuen, wundervollen Werk "Holding me together" nahtlos, mit fantastischem Songmaterial fort. Knackige Uptempo-Nummern und Countryrocker, flockige, flüssige Nummern, wundervolle Balladen, prächtige Roadhouse-Countryfeger, Honky Tonker - alles, was das Herz begehrt ist dabei. Josh Ward hat eine tolle Stimme, die den authentischen "Countrystaub" hervorragend widerspiegelt. Dazu bestechen die Songs mit großartig ins Ohr gehenden Melodien und einer von erstklassigen Musikern inszenierten Instrumentierung aus elektrischen Gitarren (John Carroll, Marty Walsh), Keyboards (Gary Leach) und fein abgestimmten akustischen Gitarren, Pedal Steel, Fiddle, Dobro und Mandoline (alle gespielt von dem texanischen Multi-Talent Milo Deering). Gleich das erste Stück des Albums offenbart diese unwiderstehliche Country-Authentizität durch und durch. "Last night's makeup" heisst das Stück, eine wunderbar knackige Uptempo-Nummer mit einer hinreissenden Melodie, saftigen, transparenten Gitarren, tollen Steel-Fills und einem umwerfenden "Flow". Ganz stark hier das kurze, in der Art eines kleinen Schagabtauschs präsentierte E-Gitarren-/Pedal Steel-Solo in der Mitte. Das folgende "Broken heart" kommt wie ein aus den besten Zutaten eines Gary Allan und Alan Jackson angerührtes Country-Elixier, durchzogen von feinen Steelguitar-Linien und Fiddle-Ergänzungen, vor dem Hintergrund satter Gitarrenklänge. Dann das überragende "Highway", ein mit prächtiger Baritone E-Gitarre in Szene gesetzter Countryrocker mit viel Drive. Passt in etwa auf die Schiene des frühen Steve Earle zu "Guitar Town"-Zeiten oder Dwight Yoakam, aber auch zu dem Repertoire der Bastard Sons Of Johnny Cash, genauso wie zu Alan Jackson.. "Whiskey & Whitley" ist eine herrliche Honky Tonk-Ballade, wie es der Titel schon verrät, in allerbester Keith Whitley-/Merle Haggard-Tradition, und das knackige "What I'm doin'" ist einfach nur traumhaft melodischer, leicht rockiger Uptempo-Country (tolle Double-Leads und Slidguitar-Fills), der runter geht wie Öl. Ein wahres Musterbeispiel heutiger Texas-Countrymusic! So geht das ohne den Hauch einer schwachen Nummer bis zum Ende weiter. Josh Ward ist ein super Album gelungen. Eine Wohltat für die Countrymusic. Es wird allerhöchste Zeit, dass diesem Mann deutlich mehr Beachtung in der Countryszene zuteil wird. Gehen wir's an...

Das komplette Tracklisting:

1. Last Night's Makeup - 3:02
2. Broken Heart - 3:22
3. Highway - 2:55
4. Whiskey & Whitley - 4:09
5. Somewhere in the Middle (Between Right & Wrong) - 3:04
6. What I'm Doin' - 3:04
7. Between An Old Memory & Me - 4:01
8. Change My Mind - 3:34
9. You Don't Have To Be Lonely - 3:36
10. Together - 4:06

Art-Nr.: 9059
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Last night's makeup
Broken heart
Highway
Whiskey & Whitley
What I'm doin'
Change my mind
Together

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Ward, Josh - more than I deserve [2018]
Es ist eine Seltenheit in heutigen Zeiten, solch authentische Alben lupenreiner Countrymusic zu hören, wie die dieses großartigen Texaners Josh Ward. Auch mit seinem vierten Werk "More than I deserve" setzt er, unabhängig von jeglichen Trends des "Pop-Country", wie sie in Nashville an der Tagesordnung sind, konsequent seine Mission fort, unverfälschte, reine Countrymusic im Sinne solcher Größen wie George Jones, Merle Haggard, Keith Whitley und Waylon Jennings, oder auch Mark Chesnutt und Tracy Lawrence zu spielen. Das Ergebnis sind wunderbare Countrysongs und Honky Tonker in Reinkultur. Großartig, dass es solche Leute gibt, die abseits des großen Mainstream Trubels in Nashville, die Fahnen "ehrlicher" Countrymusic hoch halten. Gratulation dafür an Josh Ward. Klasse!

Hier ein Original U.S.-Review dieses Albums:

Josh Ward hits it out of the park with his fourth highly anticipated release, More Than I Deserve, where rich, traditional ballads mix with honky-tonkers and heartbreakers, blending together seamlessly for a solid effort from the Houston native.
The lead single "All About Lovin'" kicks off the album and sets the tone for the remainder of the collection. "Ain't It Baby," a mid-tempo standout, with the best feel good vibes of the year, channels the feeling of warm nights with the windows down, "That's a once in a lifetime sky...shining down on us tonight..." Meanwhile, "Say Hello To Goodbye" is a lush, piano driven tune featuring soaring vocals from Ward, "...Yeah I'd like to introduce you to lonesome days and lonely nights...I guess you'll have to get used to all those tears in your eyes...say hello to goodbye..."
Picking it up a few notches, honky-tonk takes over on "Home Away From Home," "Another Heartache," and "Loving Right" with all feeling like they could've been recorded in the heyday of 80's and 90's country, missed on today's radio. While there are the rollicking tunes, the ballads are where Ward really shines. On "The Devil Don't Scare Me Anymore," Ward's voice flies high above the searing lyrics "...Ten years later wondering how I got here, where neon burns and they sell cold beer...Heaven seems so far away..." It's the most moving song in the set and Ward's emotional delivery brings the subject home.
Other standouts are "A Cowboy Can," "God Made A Woman," destined to be a Texas dance floor classic, and the title track, a touching waltz surrounded by gorgeous pedal steel and heartbreaking lyrics "...I know I could change her mind....make her stay....but then again, I know it's too late..." A heavy way to close out but listeners can feel hope in the song's message, since we all truly have a lot to be thankful for.
There is a song for everyone on this release; whether it's a honky tonk weeper or a tender love ballad, Ward has listeners covered. Instant radio classics like "Ain't It Baby" and deeper cuts like the title track make this perhaps his best album yet.
(Kelli / The Daily Country)

Das komplette Tracklisting:

1. All About Lovin' - 2:58
2. Ain't It Baby - 3:40
3. Say Hello to Goodbye - 3:29
4. Home Away From Home - 2:56
5. The Devil Don't Scare Me - 4:18
6. A Cowboy Can - 3:36
7. Another Heartache - 3:44
8. God Made a Woman - 3:11
9. Loving Right - 2:52
10. One More Shot of Whiskey - 3:58
11. More Than I Deserved - 3:17

Art-Nr.: 9661
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Ward, Josh - promises [2012]
Das die vielleicht beste Countrymusic ihren Ursprung nicht in Nashville, sondern sehr oft in Texas hat, ist längst kein Geheimnis mehr. Hin und wieder schaffen einige dieser hoch talentierten Texaner dann auch den Durchbruch in "Music City" und avancieren gar zu unvergessenen Stars und Legenden (z. B. Greoge Strait, Waylon Jennungs), doch viele bleiben trotz ihrer immensen Fähigkeiten weitestgehend unentdeckt "daheim" im Lone Star State, um einfach ihrem Herzen zu folgen und reine Countrymusic zu spielen - zeitlos, Trend unabhängig, ehrlich. Im Grunde genommen sind genau diese Leute die wahren Countrystars. Einer, bei dem das, wie zuletzt beispielsweise auch bei John Slaughter, Nate Kipp, Cody Johnson oder Aaron Watson, ohne jeden Zweifel zutrifft, ist der in Houston geborene und schon von Kind an mit Countrymusic aufgewachsene Josh Ward. Willie Nelson, Waylon Jennings, George Jones, Merle Haggard und George Strait waren und sind seine Inspiration. Früh schon erlernte er das Gitarrespielen und begann zu singen, stehts bemüht seine Stimme zu verbessern. Während seiner Highschool-Zeit trat er bei lokalen Rodeos auf, wo er oft die herunter geklappte Heckklappe und die Ladefläche eines Pickup-Trucks als Bühne nutzte, um seine Songs zu performen. Im Laufe der Jahre schließlich trat er mit seiner Band landauf, landab in den einschläggen Bars und Honky Tonks auf, was ihm eine bis heute stetig wachsende Fanschar bescherte. Mittlerweile ist er in der Texas Country-Szene fest etabliert, wie nicht nur "Getaway", die esrte Single seines neuen Albums "Promises" mit ihrer hohen Platzierung in den Texas Music Charts beweist - nein, das ganze Album ist eine Wohltat für die Countrymusic. Das ist exzellenter, traditioneller Country durch und durch, knackig und kraftvoll in Szene gesetzt, unverfälscht, unverbraucht, natürlich. Die Musik klingt frisch, aber auch schön erdig, frei von jeglichem Produktions-Bombast, dabei stets melodisch und sehr eingängig. Josh verfügt über eine prächtige Countrystimme, ausgestattet mit einem Potential, das auch traditionellen Nashville-Newcomern wie Craig Campbell oder Easton Corbin mächtig Konkurrenz machen könnte. Eingespielt wurde das Album mit namhaften texanischen Musikern, wie zum Beispiel Clay Corn am Klavier, Nate Coon an den Drums, dem Ausnahmegitarristen John Carroll und Multi-Instrumentalist Milo Deering an der Pedal Steel, dem Dobro und der Fiddle. Das Songmaterial ist von vorn bis hinten klasse. Nehmen wir zum Beispiel der Eröffnungstrack "Rainout hangout", ein großartiger, kraftvoller Honky Tonk-Stampfer mit wunderbarem Piano-Geklimper und knackigen Gitarren. Ist die zweite Single des Albums und ebenfalls wieder auf dem Weg in die Spitzenpositionen der Texas Music-Charts. Man kann sich gut vorstellen, wie die Josh Ward Band eine solche Nummer in einem urigen, "verräucherten" Texas-Saloon spielt, wo die einheimischen Cowboys mit reichlich Bier und Whiskey ihren (Liebes)Kummer herunterspülen. Sehr stark! Wie auch die von den wunderbaren Hooklines des begnadeten Gitarristen John Carroll durchzogene, herrlich melodische, schön "satt" vorgetragene Countryballade "Lights of town". Klasse auch hier wieder die hintergründigen Piano-Fills. So muss ehrliche, kräftige, unverbrauchte Countrymusic klingen. Oder das fantastische "Pony town" - was für ein großartiger, schwungvoller, Fiddle- und Guitar-driven Countryheuler. Satte E-Gitarren und erneut eine tolle Melodie erzeugen hier ein wunderbares Western-Feeling, zeitweise sogar ein gewisses, Srait'sches "Amarillo by morning"-Flair, nur etwas kraftvoller dargeboten. "Lonely", der Titel lässt es schon vermuten, ist dann wieder eine vorzüglich und emotional vorgetragene Ballade, durchzogen von heulender Steelguitar, schönen Gitarren und dezentem Pianospiel. Toll! So geht das bis zum Ende weiter. Josh Ward erfreut die Countrywelt mit einem 1A-Album, allerbester, ehrlicher "Pure Texas Countrymusic", an dem es wirklich nichts zu mäkeln gibt. Wie gesagt, das sind die Leute, die die Fahnen echter Countrymusic wirklich hoch halten. Mach weiter so, Josh - "that's why we like Countrymisic"...

Das komplette Tracklisting:

1. Rainout Hangout - 3:06
2. Lights of Town - 4:33
3. Pony Town - 3:30
4. Beginning to End - 4:03
5. Lonely - 4:28
6. Getaway - 3:13
7. Hard Whiskey - 4:14
8. No Longer Mine - 4:16
9. Promises - 3:56
10. Sent Me to You - 3:56

Art-Nr.: 8004
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rainout hangout
Lights of town
Pony town
Lonely
Getaway
Hard whiskey
No longer mine

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