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Dailey & Vincent - brothers from different mothers [2009]
So melodisch, so rein, so filigran, so "warm", so wunderschön kann Bluegrass sein! Jamie Dailey (Gitarre) und Darrin Vincent (Bass) sind zwar nicht, wie es der Albumtitel vielleicht vermuten lassen könnte, miteinander verwandt, doch im musikalischen Sinne verfügen die beiden über eine dermassen faszinierende instrumentelle und stimmliche Harmonie, wie sie natürlicher, vertrauter und familiärer nicht sein kann. Da ist etwas ganz Großes zusammen gewachsen! Im vergangenen Jahr katapultierten sich Dailey & Vincent mit ihrem Debut im Rekordtempo in den Mittelpunkt der Bluegrass-Welt. Ihr gleichnamiges Werk stand fast ein Jahr lang an der Spitzer der Bluegrass-Charts und sage und schreibe 7 IBMA Awards (International Bluegrass Music Association) waren die Folge. Eine einzigartiger Erfolg! Nun liegt das Nachfolgewerk fort, dass die Leistung des ersten Albums gar noch einmal toppt: Eine traumwandlerisch sichere Gratwanderung zwischen reinstem Bluegrass und Acoustic Country, voller Frische und Reinheit, deren unvergleichliche Magie einen sofort in ihren Bann zieht. Dailey & Vincent sind alles andere als Neulinge im Business. Während Jamie Dailey lange Jahre mit Doyle Lawson spielte, war Darrin Vincent, im übrigen der Bruder von Rhonda Vincent (produzierte auch einige Alben seiner Schwester), fast zehn Jahre lang Mitglied von Ricky Skaggs' großartiger Formation Kentucky Thunder. Obwohl die überwiegende Anzahl der Tracks recht flotter Natur sind und voller Energie stecken, bieten Dailey & Vincent alles andere als überdrehten Highspeed-Bluegrass. Vielmehr legen sie Wert auf traumhafte Melodien, glasklare, saubere Instrumentierung und eine, trotz der schwungvollen Rhythmen, lockere, ja zuweilen flockige Entspanntheit. Alles wirkt sehr flüssig. Und diese Stimmen: Einfach faszinierend! Ihre hohen, klaren Tenöre (eine stimmliche Nähe zu Ricky Skaggs ist bei beiden spürbar) verbinden sich immer wieder zu wundervollen Harmonien. Vielleich sei sogar mal ein Vergleich der Sorte "Simon & Garfunkel des Bluegrass" erlaubt. Dailey & Vincent spielen absolut traditionell. Doch sie scheuen sich keineswegs auch mal etwas Neues auszuprobieren und sind damit voll auf der Höhe der Zeit. So setzen sie bei zwei Tracks auch mal ein dezentes Schlagzeug ein (ganz toll beispielsweise ihre Interpretation des Statler Brothers-Hits "Years ago", den sie ungemein frisch, mit tollem Bass-Gesang des gerade mal 18-jährigen Banjo-Wunderkindes Joe Dean jr., präsentieren) oder unterlegen die großartige Ballade "On the other side" mit einem klassischen String-Quartett, das ein ganz leichtes Folk Pop-Feeling aufkommen lässt (doch der Gesang ist auch hier "pure Country" mit faszinierenden Lead-Harmonies). Hinreißend schön auch ihre Fassung des Roger Miller-Klassikers "You oughta be here with me" (ein herrlicher Country-Waltz), das von einer grandiosen Melodie geprägte, sommerlich lockere "Your love is like a flower" oder der flotte, lustige Stomper "Head hung down", der das Album eröffnet. Auch dem Americana-Terrain sind sie alles andere als abgeneigt, wie ihre exzellente Interpretation der Gillian Welch und David Rawlings-Nummer "Winter's come and gone" beweist. Unterstützt werden die beiden von einer Garde der besten Musiker, die das Genre zu bieten hat. Unter anderem sind das Adam Haynes (Fiddle), Andy Leftwich (Mandoline), Ron Block (Banjo), Bryan Suttan (Gitarre), usw., usw.! Genauso traditioneller wie moderner Bluegrass/Acoustic Country in seiner ganzen Schönheit! Einfach wunderbar!

Die komplette Songliste:

1 Head Hung Down - 2:57   
2 You Oughta Be Here with Me - 2:22   
3 Your Love Is Like a Flower - 3:27   
4 When I've Traveled My Last Mile - 2:50   
5 Years Ago - 2:35   
6 There Is You - 2:25   
7 Girl in the Valley - 2:47   
8 Please Don't Let Our Sweet Love Die - 3:44   
9 Oh Ye Must Be Born Again - 2:26   
10 Winter's Come and Gone - 2:16   
11 When I Reach That Home Up There - 2:51   
12 On the Other Side - 4:31

Art-Nr.: 6335
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You oughta be here with me
Your love is like a flower
When I've traveled my last mile
Years ago
Please don't let our sweet love die
Winter's come and gone

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Dailey & Vincent - brothers of the highway [2013]
Das ist der vollendete Genuß! Traditionelle, traumhaft schöne, akustische Countrymusic und Bluegrass vom zur Zeit angesagtesten Szene-Act Dailey & Vincent. Welch ein Zauber. Jamie Dailey, der viele Jahre mit Doyle Lawson zusammenspielte und sein kongenialer Partner Darrin Vincent (Rhonda Vincent's Bruder), rund zehn Jahre lang Mitglied von Ricky Skaggs' bekannter Formation Kentucky Thunder, präsentieren mit "Brothers on the highway" ihr nunmehr fünftes Album (inkl. der beiden "Cracker Barrel"-Veröffentlichungen "Dailey & Vincent sing the Statler Brothers" und "The gospel side of Dailey & Vincent", das die beiden in bestechender Form zeigt. Atemberaubende, edle, glasklare, fein abgestimmte, von größter Virtuosität und handwerklicher Kunst bestimmte, herrlich frische Instrumentierung, mitreissende Gesangsleistungen (die Harmonies sind schlicht Weltklasse) und fantastisches Songmaterial voller traumhafter Melodien bestimmen das Geschehen. Nicht nur in der Bluegrass-, sondern auch in der "allgemeinen" Country-Szene werden die Beiden geliebt und verehrt wie kaum ein anderer Bluegrass-Act (vielleicht noch Alison Krauss & Union Station). Und wer sie mit ihrer fesselnden Show einmal live erlebt hat, kommt gar nicht mehr von ihnen los. Das ist pure Magie. "Brothers of the highway" besteht aus einigen prächtigen Eigenkompositionen (herausragend beispielsweise der flotte, Energie geladene Opener "Steel drivin' man" mit seiner wunderbaren Melodienführung, sowie "Back to Hancock County" mit famosem, wechselseitigen Gesang der Beiden), der ein oder anderen, mit viel richtigem Gespür ausgesuchten Fremdkomposition (fantastisch z. B. die von Vince Gill geschriebene, überaus lockere, entspannte Acoustic Country-Ballade "Hills of Caroline"), sowie ein paar mitreissend interpretierten Coverversionen (u. a. "When I stop dreaming" von den Louvin Brothers, ein herrlich traditioneller Waltz, oder der von Don Henry und Jon Vezner geschriebene, einstige Kathy Mattea-Hit "Where've you been"). Überragend auch das Titelstück "Brothers of the highway", ein vor vielen Jahren bereits von George Strait aufgenommerner, großartiger Trucker-Song. Ohne dem großen George auch nur ansatzweise weh tun zu wollen, aber diese Version von Dailey & Vincent ist noch mal um einiges stärker als die ursprüngliche Strait'sche Fassung. Das ist akustische Countrymusic, der man sich bedingungslos hingibt. Faszinierend! Dailey & Vincent mit einem neuen Meisterwerk! Schöner, gediegener, reiner, sauberer und feiner kann man traditionelle, akustische, zeitlose Countrymusic und filigranen Bluegrass nicht spielen! "Brothers of the highway" hinterlässt die pure Gänsehaut!

Das komplette Tracklisting:

1. Steel Drivin' Man - 2:25
2. Close By - 2:27
3. When I Stop Dreaming - 2:19
4. Back to Jackson County - 2:31
5. Brothers of the Highway - 4:04
6. Tomorrow I'll Be Gone - 3:13
7. Hills of Caroline - 4:09
8. Big River - 2:51
9. Howdy Neighbor Howdy - 2:00
10. Won't It Be Wonderful - 2:22
11. Back to Hancock County - 3:21
12. Where've You Been - 4:02

Art-Nr.: 8160
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Steel drivin' man
When I stop dreaming
Back ro Jackson County
Brothers of the highway
Tomorrow I'll be gone
Hills of Caroline

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Dailey & Vincent - patriots & poets [2017]
Dailey & Vincent, die begnadeten Bluegrass-Helden sind wieder da mit einem neuen Album. "Patriots & Poets" ist eine liebevolle Hommage an ihre Heimat, präsentiert in 15 großartigen, neuen Acoustic Country-/Bluegrass-Songs, die Jamie Dailey und Darrin Vicent einmal mehr in der Blüte ihrens Schaffens zeigen. Was die Beiden und ihre exzellenten Mitstreiter wieder einmal musikalisch abliefern, ist "allererste Sahne". Brillante Instrumentenbeherrschung, brillanter Gesang, brillante Songs. Das Album ist erneut eine absolute "Bluegrass-Perle".

Hier ein Original U.S.-Review:

From time to time an album comes along with exactly the right message and meaning at exactly the right time - "Patriots & Poets" is one of those albums. Dailey and Vincent initially set out to create a project full of songs they had written independently, together and with close friends. While succeeding mightily in that regard, they also created a beautiful love letter to America and her people in a time when many need to be reminded, that while perhaps flawed, we are all still one. Faith and patriotism, as the title suggests, remain focal points throughout, evident by songs such as "God's Love," a solid gospel tune featuring Doyle Lawson, and "Unsung Heroes," a tribute to the working man and all those who get little acclaim for their contributions. In contrast is "California," a tongue in cheek tune about a country boy trapped in the big city. Perhaps the most progressive album to date from D+V, it is packed with top-shelf talent. Rob Ickes, Stuart Duncan, Steve Martin and Bela Fleck in turn are sprinkled throughout, adding their own unique flavor. This recording pushed the limits of what is considered bluegrass music and could be classified as Americana or possibly even folk. What remain consistent are those brother-like harmonies that have been a staple of D+V for 10 years running. Dailey and Vincent, along with many long-time friends, have created not just an enjoyable recording, but also a meaningful and patriotic celebration of music. (Devin Adams / Country Standard Time)

Das komplette Tracklisting:

1. Gimme All the Love You - 2.57
2. Beautiful Scars - 4.11
3. Baton Rouge - 3.05
4. Until We're Gone - 4.12
5. Bill and Ole Elijah - 3.41
6. Unsung Heros - 4.05
7. Spring Hill - 3.34
8. God's Love - 2.30
9. California - 4.57
10. Here Comes the Flood - 5.18
11. That Feel Good Music - 3.16
12. He's Been So Good to Me - 3.04
13. No Place Love Won't Go - 5.14
14. That's What We're Put Here To Do - 2.49
15. America, We Love You - 3.04

Art-Nr.: 9419
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Dan + Shay - obsessed [2016]
Die beiden jungen Musiker und Songwriter Dan Smyers und Shay Mooney, aka Dan + Shay, die sich 2012 in Nashville trafen und fortan beschlossen zusammen zu schreiben und aufzutreten, kommen nach ihrem ungemein erfolgreichen Debut "Where it all began" aus dem Jahre 2014, das mit "Nothin' like you" sofort einen Nr. 1-Hit und zwei weitere Top 10-Titel abwarf, nun mit ihrem zweiten Album. "Obsessed" heisst das Werk, und es schließt musikalisch praktisch nahtlos an das Debut an. Das ist, ob der Klasse des Vorgängers, ein großes Kompliment. Ja, vielleicht sind sie sogar noch ein wenig gereift. Die Songs sprudeln nur so vor Frische und eingängiger Melodok, von dem großartigen Lead Gesang Shay Mooney's und den tollen Harmoniegesängen der beiden ganz zu schweigen. Die beiden sind höchst kompetente Vollblutmusiker. Das Songmaterial wirkt wie ein herrlicher, sommerlicher Road Trip durch die Gefilde des poppigen Nashville Mainstream-New Country, mit sich wunderbar in den Gehörgängen einnistenden, erfrischenden Melodien. Da werden jede Menge Hits abfallen. Schon die erste Single, die lässige Ballade "From the ground up", pirscht sich mit Riesenschritten an die Spitze der Billboard Country Singles-Charts heran. Verdientermaßen! Dan + Shay mit einem blendenden Zweitwerk!

Das komplette Tracklisting:

1. All Nighter - 3:23
2. Road Trippin' - 3:32
3. From the Ground Up - 4:13
4. Already Ready - 3:21
5. How Not To - 3:12
6. Lipstick - 3:29
7. Round the Clock - 3:22
8. Lately - 4:03
9. Sway - 3:09
10. Obsessed - 5:02

Art-Nr.: 9187
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Dan + Shay - where it all began [2014]
Neues, hochtalentiertes Duo aus Nashville! Hinter Dan + Shay stehen die beiden jungen Musiker und Songwriter Dan Smyers und Shay Mooney, die sich 2012 in Nashville trafen und spontan beschlossen, im gemeinsamen Songwriting ihr Glück zu versuchen. Die Chemie stimmte, die Ideen sprudelten und mit Ihrem Warner Brothers-Majordebüt "Where I All Began" hat man sicher viel mehr erreicht, als man zunächst in den kühnsten Träumen erhofft hatte. Dass man gleich noch on top eine ACM Vocal Group Of The Year-Nominierung einheimste, einen Grand Ole Opry Auftritt verbuchen konnte und mit arrivierten Musikern wie Blake Shelton auf Tour geschickt wird, setzte dem Ganzen sicherlich noch die Krone auf. Nicht zu vergessen ihre erste Single "19 You + Me" (schöne Heartland-trächtige E-Gitarren-/ Piano-/Mandolinen-unterlegte Powerballade in Rascal Flatts-Manier), die mittlerweile kurz davor ist, die Top 10 der Bilboard Country Single Charts zu knacken. Auch wenn wir uns hier in New Country-Mainstream-Pop-Gefilden bewegen muss attestiert werden, dass die ganze Sache sehr organisch herüberkommt, nicht zuletzt auch ein Verdienst von Musikern wie Adam Shoenveld, Bryan Sutton und Danny Orton, die das Ganze immer genügend country-affin und stilsicher mit in Szene setzen. Sämtliche Stücke stammen aus der Feder der beiden Hauptprotagonisten in Asssistenz einiger namhafter Co-Autoren wie Danny Orton, Ben Hayslip, Rhett Akins oder Nathan Chapman. Produziert hat Dan Smyers, wobei Danny Orton, Scott Hendricks und Chris deStefano teilweise als Co-Produzenten fungierten. Dan erweist sich zudem als Gitarren- und Banjospieler, Percussion sowie Backgroundsänger. also als breit aufgestellter Musiker, während Shay Mooney sich auf den Lead-Gesang (er klingt fast wie ein Zwillingbruder von Gary LeVox) und das Akustikgitarrenspiel konzentrierte. Beide sehen zudem blendend aus und werden sicher gerade bei der weiblichen Klientel so manches Herz brechen. Die Songs bewegen sich in Sphären zwischen den omnipräsenten Rascal Flatts und Keith Urban, und verbreiten auch mit den hervorragend sitztenden Harmoniegesängen eine sommerliche, gute Laune. Ideal für eine Seasidetour mit eine paar netten Mädels hinten im offenen Cabriolet. Adam Shoenveld mit seinen gut getimeten E-Gitarren-Soli und Bryan Sutton mit seinem variablen und filigranen Akustikgitarren-, Mandolinen- und Banjospiel sorgen immer wieder für die instrumentellen Highlights. Hitverdächtig sind eigentlich alle Stücke durch die Bank. "Nothing Like You", "Parking Brake" und "Party Girl" (mit "Ooh-ooh-ooh"-Gastvocals von Carolyn Dawn Johnson) dürften aufgrund der markanten und im Gehörgang haften bleibenden Refrains das höchste Chartpotential beinhalten. Im letzten Viertel wird mit der Hinzunahme von Cello-Einlagen bei Tracks wie "I Heard Goodbye", "Party Girl" und dem abschließenden, wunderbar melancholischen "Close Your Eyes" zusätzlich atmosphärisch gepunktet. Dan + Shay alias Dan Smyeers und Shay Mooney bereichern mit ihrem frischen, unverbraucht klingenden Debüt Nashvilles Countrypop-Szene auf äußerst angenehme Weise. Wer ein Faible für mainstreamorientierte Duos der Marke Love & Theft, Blue County & Co. besitzt und generell frischem New Countrypop mit Niveau aufgeschlossen ist, dürfte hier an der richtigen Adresse sein. Nicht zuletzt auch ein heißer Tipp für Leute, die unbedingt eine ernsthafte Alternative zur Überbrückung bis zum nächsten Rascal Flatts-Album suchen. Dan + Shay kommen mit ihrem Erstling "Where It All Began" richtig gut aus den Startlöchern! So kann es gerne weiter gehen! (Danierl Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Show You Off - 3:03
2. Stop Drop + Roll - 3:17
3. 19 You + Me - 3:37
4. What You Do To Me - 3:30
5. Can't Say No - 2:54
6. First Time Feeling - 3:59
7. Nothin' Like You - 3:06
8. Somewhere Only We Know - 3:06
9. Parking Brake - 3:36
10. I Heard Goodbye - 3:41
11. Party Girl - 3:52
12. Close Your Eyes - 3:56

Art-Nr.: 8517
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Daniels Band, Charlie - deuces [2007]
Ein gutes Vierteljahr nach "Live from Iraq" ist die Charlie Daniels Band schon wieder mit einem neuen Album am Start - und Leute, dieses Teil hat es wahrhaft in sich! Das ist eine extrem starke Vorstellung! Für "Deuces", der Titel lässt es bereits vermuten, haben sich der gute alte Charlie und seine Jungs eine hochkarätige Schar seelenverwandter Duettpartner ins Studio geholt, um sich gemeinsam mit ihnen der Neueinspielung einiger ausgesuchter und hoch interessanter Coverversionen, früherer Charlie Daniels-Klassiker und auch neuer Stücke zu widmen. Und das ist ihnen einfach in bestechender Art und Weise mit einem prachtvollen Spagat zwischen lupenreinem, voller Pfeffer steckendem Southern Rock, fettem Countryrock und zwei/drei bluegrassigen Exkursionen gelungen! Dabei sind die teilweise sehr berühmten Songs der "fremden" Interpreten nicht "einfach nur" gecovert, nein die Charlie Daniels Band und ihre Gäste drücken diesen Neu-Interpretationen nachhaltig ihren ganz eigenen Stempel auf, gestalten sie komplett um und hauchen ihnen damit vollkommen neues Leben ein. Nehmen wir zum Beispiel den legendären Ray Charles-Klassiker "What'd I say" (der Album-Opener), aus dem die Charlie Daniels Band und Travis Tritt einen bärenstarken, fulminanten, mächtig brodelnden, waschechten Swamp-/Southern-/Blues-/Groove-Rocker der allerersten Güte zaubern, der den goldenen Zeiten der früheren CDB in nichts nachsteht. Prächtige, kochende Slide- und glühende E-Gitarren, southern-soulige, weibliche Background Vocals, wunderbar rhythmisches Drumming und erstklassige Orgel-/Piano-Fills sorgen in großartigem Zusammenspiel für die nötige Würze. Nicht viel anders verhält es sich beim folgenden "Signed, sealed, delivered, I'm yours". Auch aus diesem berühmten Stevie Wonder-Hit bastelt die CDB, diesmal zusammen mit dem seeligen, röhrenden Organ Bonnie Bramlett's, eine tolle, von glühenden Gitarren und klimperndem Piano durchzogene, kernige, brennende Classic Southern Rock-Nummer voller "Soul"! Dann der nächste "Knaller": "Jackson", jener alte von so vielen Künstlern gecoverte Evergreen (u.a. Nancy Sinatra & Lee Hazelwood, Johnny Cash...), eingespielt zusammen mit "Redneck woman" Gretchen Wilson steht auf dem Programm! Wow, und was rockt diese Nummer plötzlich! Herrliche Dual Lead-Guitars, ein pochender, straighter Rhythmus, dreckige Southern-/Swamp-Riffs, hervorragende Gesangsleistungen vom alten Charlie und Gretchen, pure Emotion und Authentizität - ein feuriges, saustarkes "blue-collar" Hi-Energy Southern-/Countryrock-Juwel par excellénce! Respekt, Respekt! Im Anschluß daran hören wir eine klasse Fassung des ewig jungen Robbie Robertson-/The Band-Klassikers "The night they drove old dixie down", vorgetragen im Duett mit dem unverwechselbaren Vince Gill, ehe erstmals die bluegrassige, reine Countryseite des Charlie Daniels zum Vorschein kommt. Bob Dylan's "Maggie's farm" wird interpretiert, und zwar in einer mitreißenden, Banjo-driven Uptempo-Version! Mit dabei: die Scruggs-Familie um Randy, Gary und dem legendären Banjo-Picker Earl Scruggs. Darüber hinaus ergänzt Charlie die Nummer mit glänzenden Fiddle-Passagen! Und weil's so schön ist, schiebt man gleich mit der wunderbaren Dolly Parton-Nummer "Daddy's old fiddle" noch einen Song gleichen Kalibers hinterher, natürlich vorgetragen im Duett mit Dolly! Starkes, locker nach vorn gehendes Drumming, großartige Fiddle- und Banjo-bestimmte Squaredance-Atmosphäre! Es folgen jede Menge weiterer, wirklich erstklassiger Duette (u.a. eine feine Version von "Like a rolling stone" mit Hootie & the Blowfish's Darius Rucker als Partner, ein phantastisches Remake des alten Charlie Daniels Band-Klassikers "Long haired country boy", eingespielt zusammen mit Brooks & Dunn in allerbester Southern Rock-Manier, inklusive wunderbarer Slide- und E-Gitarren-Passagen in Verbindung mit Taz DiGregorio's vorzüglicher Hammond Orgel, oder der gut abgehende Southern-/Countryrock-Feger "Drinkin' my baby goodbye" zusammen mit Montgomery Gentry), ehe zum Abschluß des Albums noch ein absolutes Highlight für die puren Southern Rock-/Jamrock-/Gitarren-Liebhaber auf dem Programm steht. Country Neo-Traditionalist Brad Paisley, bekanntermaßen ein grandioser Gitarren-Virtuose, und Charlie Daniels haben mit dem Instrumental "Jammin' for Stevie" eine grandiose Hommage an Stevie Ray Vaughan komponiert und zusammen mit Stevie Ray's Original Rhythmus-Fraktion "Double Trouble" (Chris Layton -Drums, Tommy Shannon - Bass) eingespielt. Hier gibt's alles, was das Southern-Herz begehrt. Eine geradezu traumhafte Demonstration lockeren, melodischen, flüssig vor sich hin fließenden Twin Guitar-/ Dual Lead Guitar-Spiels, bei dem einem nahezu alle Größen des Genres von Duane Allman bis Dickey Betts oder Toy Caldwell bis Stevie Ray in den Sinn kommen. Brad Paisley und Charlie Daniels mit einem 6-minütigen Southern Rock-Gitarren-Genuß, der allein schon den Erwerb dieses Albums lohnt! Von vorn bis hinten ein bärenstarkes Werk der Charlie Daniels Band und ihrer Freunde, das gut 55 Minuten lang fetten Southern Rock, kernigen Countryrock und ein paar großartige bluegrassige Einlagen bietet, die einen schlichtweg begeistern! Charlie rocks - auch im "hohen" Alter! Hut ab!

Das komplette Tracklisting:
1 What'd I Say - 4:15 (mit Travis Tritt)
2 Signed Sealed Delived I'm Yours - 4:06 (mit Bonnie Bramlett)
3 Jackson - 4:23 (mit Gretchen Wilson)
4 The Night They Drove Old Dixie Down - 4:00 (mit Vince Gill)
5 Maggie's Farm - 3:50 (mit Earl, Gary und Randy Scruggs)
6 Daddy's Old Fiddle - 3:51 (mit Dolly Parton)
7 Like a Rolling Stone - 4:59 ( mit Darius Rucker)
8 Evangeline - 3:37 (mit The Del McCoury Band)
9 Let It Be Me - 3:59 (mit Brenda Lee)
10 Long Haired Country Boy - 4:20 (mit Brooks & Dunn)
11 God Save Us All from Religion - 3:50 (mit Marty Stuart)
12 Drinkin' My Baby Goodbye - 3:43 (mit Montgomery Gentry)
13 Jammin' for Stevie [Instrumental] - 6:05 (mit Brad Paisley)

Art-Nr.: 5313
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Daniels Band, Charlie - off the grid: doin' it dylan [2014]
Der außenstehende Musikhörer wird sich vermutlich verwunderlich die Nase rümpfen. Waffennarr und Irakkriegsbefürworter Charlie Daniels versucht sich an Bob Dylan-Songs! Also an Liedern des Mannes, der eigentlich in Musikkreisen als Synonym für die große Protest-, Friedes- und Emanzipationsbewegung der Siebziger-Generation gilt. Man könnte meinen, das wäre fast so ähnlich, wie wenn George W. Bush ein Hörbuch mit Gedichten von Fidel Castro besprechen würde. Aber weit gefehlt.Bei näherem Hinsehen haben die beiden alten Recken doch einiges an Gemeinsamkeiten aufzuweisen. Was viele vielleicht nicht wissen, ist, dass Charlie zu Beginn seiner Musikerkarriere auf drei Alben von Dylan als Studiomusiker den Bass betätigte - das auf dieser CD auch vertretene "Country Pie" (hier als toller Countryfeger im typischen CDB-Stil, der seinem Titel alle Ehre macht) ist von Dylans "Nashville Skyline"-Werk, mit dem Bob sich seiner Zeit auch dem Countrygenre ein wenig nähern wollte. Beide sind ja auch glühende Vertreter des Erzählgesangs. So ist es für Daniels auch ein Leichtes, sich in die Tracks, die ja teilweise 50 Jahre auf dem Buckel haben, hineinzufinden. Sicherlich ist auch der Respekt vor der großen Leistung des Anderen eines der Hauptmotive dieses Projekts. Schon nach wenigen Momenten des herrlichen Openers "Tangled Up In Blue" (Dobro, Fiddle, Honky Tonk Piano-Solo) wird einem die Hingabe klar, mit der Daniels und seine starken Mitmusiker (Pat McDonald, Charlie Hayward, Bruce Brown, Chris Wormer, Shannon Wickline und Casey Wood) an die Sache herangingen. Mit "Off The Grid" ist hier übrigens gemeint, dass es sich um ein rein akustisch eingespieltes Album handelt. Aufgrund der herrlich klar herausgearbeiteten Instrumentalleistungen und der ungemeinen Spielfreude der Beteiligten hat das Album jedoch einen wunderbar kraftvollen Schwung, so dass zu keiner Zeit Momente von Monotonie oder Langeweile aufkommen. Im Prinzip hat man das Gefühl mit auf der großen Terasse von Charlies Farm zu sitzen. Im Hintergrund bruzzeln die fetten Steaks und in der Icebox ist für genügend kaltem Biernachschub gesorgt. Der gute Tennessee-Whiskey steht natürlich auch auf dem Tisch. Dazu musizieren die Herren mit den countrytypischen Instrumenten wie Fiddle, Dobo, Akustikgitarren, Mandolinen, Mundharmonika, etc., ergänzen sich und solieren nach Herzenslust, dass es eine reine Freude ist. Stellvertretend hierfür sei besonders das Mundharmonika-trächtige "I’ll Be You Baby Tonight" genannt, das wirklich dieses unnachahmliche Frontporch-Feeling perfekt rüberbringt. Grandios auch, wie z. B. Fiddle und Mandoline ein keltisch anmutendes Folk-Ambiente bei "Times They Are A Changin’" erzeugen. Traumhaft der funkige Groove (pumpender Bass, starke Percussion, tolles Akustikgitarrensolo, Harmoniegesänge), den die Musiker bei "You Gotta Serve Somebody" loslassen. Einfach großartig. "I Shall Be Released" wird von einem gediegenen "Sweet Melissa"-Flair begleitet (dazu eine herrlich quäkende Südstaaten-Mundharmonika). Das locker fröhliche "Mr. Tambourine Man", das seiner Zeit den Byrds zu Hit und Ruhm verhalf, wird hier von einer klirrenden, folkigen Mandoline getragen. "Hard Rain’s A Gonna Fall" zeigt, dass man auch mit rein akustischen Instrumenten eine dezente psychedelische Atmosphäre erzeugen kann, wenn nur die richtigen Musiker Hand anlegen. Das abschließende "Quinn The Eskimo (The Mighty Quinn)" serviert die Charlie Daniels Band als herrlichen Bluegrass-Cocktail, wobei der Hauptprotagonist nochmals ordentlich seine berühme Fiddle quietschen lässt. Ein fröhlicher Rausschmeißer zum Finale. Mit "Off The Grid - Doin’ It Dylan" huldigt der mittlerweile 77-jährige (!) Charlie Daniels, der sich erst kürzlich von einem leichten Schlaganfall erholt hat, eine der zu Recht mit am meisten gecoverten Musikergrößen unserer Zeit. Ein Paradebeispiel dafür, wie schön Musik auch unter kontroversest anmutenden Bedingungen verbinden kann. Robert Zimmerman alias Bob Dylan wird dieses Werk voller aufrichtiger musikalischer Zuneigung und sicherlich mit Stolz zur Kenntnis nehmen. Klasse! (Daniel Daus)

Tracklisting:

1 Tangled up in blue   4:15
2 Times they are a changin   3:23
3 I´ll be your baby tonight   3:24
4 Gotta serve somebody   5:31
5 I shall be released   4:32
6 Country pie   2:19
7 Mr. Tambourine man   4:31
8 Hard rain´s a gonna fall   4:18
9 Just like a woman   4:24
10 Quinn the eskimo (The Mighty Quinn) 3:44

Art-Nr.: 8513
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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David Hidalgo, Mato Nanji, Luther Dickinson - 3 skulls and the truth [2012]
Wow, was für eine Kooperation, was für eine "Supergroup"! Die Bezeichnung "Supergroup" ist ja oft so ein abgenutzter Marketingausdruck, um irgendeinen seelenlosen Zusammenschluß von bekannten Musikern zu pushen, doch hier ist das etwas ganz anderes. Hier steht dieser Begriff darüber hinaus für exorbitant hohe Qualität und ein "Hammer"-Album. Er passt also! 3 hoch geschätzte Ikonen des Blues-, Southern-, und Jamrocks, 3 großartige Sänger und noch bessere "guitar heros" der heutigen Zeit sind, nachdem sie während der "Experience Hendrix Tour" zu Ehren des legendären Gitarrenhelden Jimi Hendrix gemeinsam spielten und spontan dieses Projekt planten, zusammen ins Studio gegangen, um ihre musikalischen Intensionen und ihr aussergewöhnliches Talent miteinander zu kombinieren. Und Leute, das Resultat kann sich so etwas von hören lassen - wie gesagt: "Hammer"! Die "3 skulls" sind der charismatische Los Lobos-Gitarrist und -Sänger David Hidalgo, die Institurtion der grandiosen "Native Americans"-Formation Indigenous, Mato Nanji, sowie der phänomenale, in der Szene momentan algegenwärtige Frontmann und "guitarslinger" der North Mississippi Allstars, dem zur Zeit neben Gov't Mules's Warren Haynes vielleicht "hardest working guitarist" des Rock'n Rolls (u.a. The Black Crowes und zuletzt die exzellenten Missing Cats). Die Drei bringen sich zu gleichen Teilen in dieses tolle Projekt ein und haben mit "3 skulls and the truth" ein ungemein authentisches, sehr ambitioniertes, bärenstarkes, raues, erdiges, Energie geladenes, dreckiges, "southern-fueled" Bluesrock-Album eingespielt, das bestimmt wird von der genialen Gitarrenarbeit und dem vorzüglichen Gesang der 3 Protagonisten. Klar, dass solche Saitenkünstler auch eine adäquat starke Rhythmus-Sektion benötigen, was die Herren Steve Evans am Bass und Jeff Martin an den Drums in bravouröser Manier erledigen. Besonders beeindruckend ist, dass auf dem Album nicht einfach lieblos ein paar Songs hintereinander gepackt wurden, bei denen jeweils einer der drei "Stars" im Mittelpunkt steht, sondern das es sich wirklich um ein gemeinsames Projekt der Drei mit Herz und Seele handelt. Auf jedem Track sind alle Drei gemeinsam zu hören, fast immer mit abwechselndem Lead Gesang, tollen Harmoniegesängen und mit ihrer "flammenden" Gutarrenarbeit. Und so kommen die Gitarren-Enthusiasten und Fans dieser "Saitenhexer" voll auf ihre Kosten. Immer wieder hören wir innerhalb der Stücke ausgedehnte, packende, wechselseitige Soli, bei dem sich die Drei gegenseitig antreiben und aus ihren Instrumenten rausholen, was rauszuholen ist. Da kocht die Hütte! Ja, jeder stellt sich in den Dienst der Sache und so ist das ein richtiges Bandprojekt geworden. Nehmen wir beispielsweise mal den bärenstarken Opener "Have my way with you", ein herrlicher, voller Southern Rock-Flavour steckender, rauer Bluesrock-Stomper, der fast klingt, als könnte er ein vergessenes Juwel aus ZZ Top's "Tres hombres"-Sessions in den frühen Siebzigern sein. Das Intro dieser Nummer wird von Luther Dickinson gesungen, die erste Strophe von Mato Nanji, die zweite schließlich von David Hidalgo. Ähnlich verhält es sich mit der Gitarrenarbeit. Das "blistering first solo" kommt von David Hidalgo, das zündende, grandiose zweite von Mato Nanji, und Luther Dickinson brilliert mit brodelnden Fills. Beim abgehenden Bluesrock-Boogie "Make it richt" beispielsweise bginnt hingegen Mato Nanji mit dem ersten Solo, während Luther Dickinson einen glühenden Slide-Ritt nachlegt. David Hidalgo setzt sich schließlich bei dem kernigen "Outro-Solo" in Szene. Gesungen wird die Nummer von Dickinson und Hidalgo. So zieht sich das durch die ganze Scheibe. Manchmal hören wir auch wunderbare Twin-Leads, wie zum Beispiel beim großartigen "Still looking". Die Songs sind durchweg ohne Fehl und Tadel. Sie sind durchaus kompakt, bestechen mit einer prima hängen bleibenden Melodik, stecken aber gleichzeitig voller Dampf und voller Power, und bieten immer wieder ausreichend Platz für die kochenden Gitarrenausflüge der äusserst spielfreudig auftretenden Saitenartisten. "Real tight stuff" eben! Vielleicht eine der besten Gitarren Bluesrock-Scheiben des Jahres 2012! Jawohl, der Rock, der Blues und der Boogie der frühen Siebziger leben, und zwar in all ihrer Kreativität. Hidalgo, Dickinson und Nanji bieten ganz großes "Kino". Hoffen wir, "that that this trio of slingers will team up again" - und zwar möglichst bald...

Das komplette Tracklisting:

1. Have My Way with You - 6:41
2. I'm a Fool - 4:23
3. Make It Right - 5:56
4. Known ‘Round Here - 4:28
5. Coming Home - 5:47
6. All I Know - 4:06
7. The Worldly and the Divine - 5:54
8. Still Looking - 6:14
9. Cold as Hell - 5:39
10. The Truth Ain’t What It Seems - 4:47
11. Woke Up Alone - 5:24
12. Natural Comb - 6:06

Art-Nr.: 7937
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Have my way with you
Make it right
Coming home
All I know
The worldly and the divine
Still looking
Woke up alone

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Davidson, Clay - unconditional [2000]
Klasse Debut! "A new big longhaired Southern boy in the line of Southern Outlaw Country Rockers is born"! Jawohl, das ist perfekter Countryrock mit jeder Menge Southern flair und Lynyrd Skynyrd-mäßigen Gitarrenparts. Gute Stimme, tolle Songs und ein ausgezeichnetes Country-feeling machen das Album zu einem der besten Erstlingswerke der letzten Zeit. Klingt wie ein moderner Charlie Daniels, allerdings ohne fiddle. Davidson hat 7 der 11 Tracks komponiert oder mitgeschrieben. Baumstark!

Das komplette Tracklisting:

1. Makin' Hay - 3:05
2. I Can't Lie To Me - 3:21
3. Unconditional 4:01
4. Plain Ol' Pain - 3:07
5. Sometimes - 3:19
6. My Best Friend And Me - 2:56
7. Doghouse Rights - 4:23
8. Come Rain Or Shine - 3:22
9. One More Day - 3:00
10. What Was I Thinking Of - 3:59
11. We're All Here - 4:06

Art-Nr.: 1466
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Davis & The Black Ties, Shaw - tales from the west [2018]
"These guys are hot"! Explosiver und intensiver, dynamischer und mächtig kraftvoller Gitarren-Bluesrock - das ist die Passion dieses erst im Mai 2016 gegründeten Trios aus Pompano Beach/SouthFlorida um den teils geradezu ekstatisch aufspielenden, jungen Gitarristen Shaw Davis. Ergänzt werden Shaw Davis & The Black Ties um die hervorragend auf den Frontmann abgestimmte, toll groovende, sehr "tighte" Rhythmusfraktion, bestehend aus Bobby Van Stone an den Drums und Bassist Patrick Stevenson. Die Truppe bevorzugt einen ungemein rauen und emotionalen, tief in den späten Sechzigern und frühen Siebzigern verwurzelten Stil, dessen Basis immer der Blues ist, der aber gleichzeitig mit Stilmitteln des Hardrocks und des improvisationsfreudigen Psychedelicc Blues spielt. Die Einflüsse reichen von Davis' großem Vorbild Stevie Ray Vaughan, über Jimi Hendrix, Robin Trower, Frank Marino, bis hin zu den frühen Deep Purple. Alle Drei sind exzellente Musiker, die total unbeschwert, frei und völlig zwanglos aufspielen, allen voran ihr hoch talentierter Frontmann, der sich nicht nur als "irrer" Gitarrenhexer präsentiert, sondern auch als vorzüglicher Sänger und Songwriter. Die Arrangements sprühen nur so vor Feuer und Power. Es herrscht eine geradezu jammige Spielfreude, die gekennzeichnet ist von großer Variabilität und stets die Spannung hoch haltender, kleiner, verspielter Effekte, auch bei Davis' packenden Gitarrenausflügen. Trotz zuweilen ordentlicher Härte, zupackender, fetter Riffs und der schon erwähnten Improvisationsfreude, stimmen die Strukturen der großartigen Songs zu jeder Zeit. Den Anfang macht der furiose, mit klasse Gitarrenlicks gespickte, großartige Retro Power-Bluesrocker "Take my hand", bei dem sofort dieses unverkennbare Hendrix-/Marino-Flair, wie auch eine dezent psychedelische Note und die unbändige Kraft, die die Truppe ausstrahlt, zu hören sind, wenngleich der Beginn des Tracks ein wenig verhaltener arrangiert ist. Doch nachher geht es dann mächtig ab. Davis beeindruckt gegen Ende mit einem wieselflinken und sehr effektvollen, brennenden Gitarrensolo. Keine Frage, die Band ist "on fire"! Und es geht so weiter. Aus Frank Zappa's "Willie The Pimp" machen Davis & Co. einen gewaltigen, schwerblütigen Heavy-Bluesrocker mit rauem Gesang und monströsen Gitarrenläufen, während die Band bei dem wunderbaren Titelstück "Tales from the west" geschickt und voller Spielfreude zwischen ruhigeren und krachend lauten Sequenzen hin und hwr pendelt, um das Finale in einem fulminanten Gitarrensolo münden zu lassen. "Mama told me" kommt ein wenig funky und "Atomic groove" macht seinem Namen alle Ehre, denn dieser schnelle, rasante, feurige, stark Sixties umwobene, intensive Rocker kennt im Grunde nur eine Richtung: nach vorn! Nach einem Feuerwerk von einem Gitarrensolo gibt es im Mittelteil aber auch eine etwas ruhigere, herrlich verspielte Gitarrenpassage (schöne Wah-Wahs), was einmal mehr die Raffinesse der Band betont, um danach wieder das Gaspedal durchzutreten und alles zu geben. Saustark auch die verrückte Cover-Version von Junior Kimbrough's "I gotta try you girl", aus dem die Truppe einen variantenreichen Retro-Kracher, vollgepackt mit Strukturwechseln, spannenden Ideen und aufregenden Gitarrenspielereien zaubert - von knochenhart bis verzerrt, über akustisch, psychedelisch, wieder hin zu "heavy electric". Ein fulminantes Hill Country Bluesrock-Spektakel! Klasse auch das abschließende, epische "My friend". Shaw Davis & The Black Ties begeistern mit einem wirklich fesselnden Album. Machen die so weiter, gehört dieser Band die Zukunft. "If you've been wanting to know who is doing that hard edged blues rock today... look no further", resümiert ein begeisterter U.S.-Fan. Und er hat Recht. Wahrhaft ein tolles Bluesrock-Werk einer ungemein vielversprechenden Band!

Das komplette Tracklisting:

1. Take My Hand - 4:51
2. Willie the Pimp - 3:50
3. Tales from the West - 4:50
4. Mamma Told Me - 4:04
5. Fire Inside - 5:07
6. Know Where You Been - 4:04
7. Atomic Groove - 5:02
8. I Gotta Try You Girl - 6:28
9. My Friend - 7:47

Art-Nr.: 9832
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Take my hand
Willie The Pimp
Tales from the west
Know where you been
Atomic groove
I gotta try you girl

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Davis, Moot - hierarchy of crows [2017]
Moot Davis gehört zu den unterbewertesten Künstlern des Country und Countryrocks, aber zu einem der interessantesten und besten. Ein auch nur annähernd schwaches Album hat er bislang nicht abgeliefert. Im Gegenteil, ein Werk ist stärker als das andere. Auch mit seiner nun fünften CD ist das nicht anders. Er knüpft nahtlos an seine prachtvollen Vorgänger an, wenngleich er sich hier, und das ist absolut positiv zuz bewerten, noch mehr dem Americana öffnet. "Hierarchy of crows" ist eine meisterhafte Synthese aus traditionellem Country, Honky Tonk und Countryrock, zumeist mit einem herrlichen, frischen Westcoast-Bakersfield-Einschlag. Dabei präsentieren sich Davis und seine großartige Band mit einem wunderbar natürlich rauen, rootsigen Charme, was zu einer klasse, abseits des Mainstream liegenden Alternate Country-/Americana-Note führt. Was sind das für tolle Songs und ebenso tolle Arrangements mit teils geradezu unwiderstehlichen Melodien, aber eben auch mit der bereits erwähnten, wunderbar rauen Natürlichkeit. Der frühe Dwight Yoakam, Girls Guns and Glory und mit Abstrichen auch The Mavericks agieren in etwa auf der Schiene Davis', diesem herrlichen, retro-angehauchten, leicht californischen, rockin' and rollin', honky tonkin' Country-/Countryrock-Terrain. Tracks wie beispielsweise der knackige, dynamische, rootsige, mit prächtiger Lead Gitarre ausgestattete (nicht nur hier hören wir grandiose E-Gitarren-Läufe und -Soli), dezent mexikanisch angehauchte Countryrocker "Quite as well as you lie", der wunderbare, rockige Two-Stepper "Shot down in flames" (erneut vorzügliche Lead Gitarre), der tief traditionelle, pure, mit viel Yoakam-Flair ausgestattete Honky Tonker "What's the matter with me" (klasse Pedal Steel-Guitar), das erneut Yoakam-ähnlich rockende "Never cross my mind", das dem Titel entsprechend, gut abgehende "Rockin' Rollin' (weckt Erinnerungen an Elvis, dynamische Lead Gitarren-Läufe, schöne Pedal Steel-Fills), die hinreissend schöne, von einem unwiderstehlichen, unterschwelligen "Ghost Town"-Flair bestimmte Ballade "Hierarchy of crows" (feine Banjo-Untermalung), oder die wunderbare, klassische "Pure Country"-Nummer "You're gonna win (I'm gonna cry)" sind die pure, leicht Americana-angehauchte Country-Wonne. Der Mann ist ein absolutes Juwel der Szene. Das Cover besteht nur aus einem einfachen Pappschuber (wie ein nicht aufklappbares LP-Cover), was bei dieser fantastischen Musik aber absolut zu vernachlässigen ist. Was für eine herrliche Musik! Moot Davis einmal mehr in Pracht-Form!

Das komplette Tracklisting:

1. Here Comes the Destroyer - 2:51
2. Quite as Well as You Lie - 3:44
3. Shot Down in Flames - 3:55
4. What's the Matter with Me - 2:32
5. Nighttime in Big Whiskey - 4:41
6. Never Cross My Mind - 3:26
7. Rockin' Rollin' - 2:32
8. Hierarchy of Crows - 4:43
9. You're Gonna Win (I'm Gonna Cry) - 3:04
10. Hemophiliac of Love - 4:03

Art-Nr.: 9517
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Quite as well as you lie
Shot down in flames
What's the matter with me
Never cross my mind
Rockin' rollin'
Hierarchy of crows
You're gonna win (I'm gonna cry)

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Davisson Brothers Band - fighter [2018]
Zweites, ganz hervorragendes Album der Davisson Brothers Band, die ihre musikalische Passion überaus authentisch auf dem Terrain des "southern-fueled" Countryrocks und "southern-rocking" Country auslebt. Obwohl das Quartett um die beiden Brüder Donnie (lead vocals, acoustic guitar) und Chris Davisson (guitars) schon seit Mitte der 90er Jahre in diversen Konstellationen am Start ist, war bisher, trotz zahlreicher Aktivitäten (u. a. partipizierten sie 2017 in Chris Jansons Video-Clip zu "Fix A Drink") und vielversprechender Beziehungen, nicht mehr als ihr 2009 veröffentlichtes Debütalbum, das immerhin die Top-40 der Bilboard Charts erreichte, und einer Single im Jahre 2014 ("Jesse James"), auf der Habenseite zu verzeichnen. Besagte Single ebnete Ihnen allerdings den Weg zur Kooperation mit dem Grammy-dekorierten Star-Produzenten Keith Stegall (u. a. George Strait, Zac Brown Band, und vor allem Alan Jackson), der mit dem erfolgreichen australischen Musikpromoter Rob Potts und Sony Music Australia eine potente Partnerschaft für seine neu gegründete Dreamlined Entertainment Group abgeschlossen hat. Stegall ließ es sich natürlich nicht nehmen, das nun vorliegende, leider nur acht, dafür ganz hervorragende Stücke umfassende "Mini"-Zweitwerk "Fighter", des durch Aaron Regester (drums) und Russell Reppert (bass) vervollständigten Quartetts, selbst zu produzieren. Dabei stellte er den aus Clarksburg, West Virgina, stammenden Jungs mit Michael Rojas (keys), Ilya Toshinsky (banjo), Billy Panda (acoustic guitar), JT Corenflos (electric guitar), Chance McCoy (fiddle) Wes Hightower, John Wesley Ryles und Ronnie Bowman (alle Background vocals) eine überaus prominente und 'schlagkräftige' Musikerschaft als weitere Unterstützung zur Verfügung. Auch der dritte Davisson-Bruder Sammy, der nicht mehr zum offiziellen Line-up zählt, ist an einigen Bass-Parts und Harmoniegesängen beteiligt. Der launige Opener "Po' Boyz", zugleich die erste Single, ist eine gut tanzbare Hommage an das einfache, Redneck-basierte Leben, mit seinen, nach getaner Arbeit, typischen Dingen wie Reiten, Quad-Fahren im Schlamm, Zielschießen und den, mit vielen hübschen Country Girls bestückten Friday Night Parties, wo das Bier dann besonders gut schmeckt. Mit "Breathe" folgt eine Gänsehaut verursachende Southern Soul-Ballade. Donnie Davissons (auch insgesamt) engagierter, emotionaler Gesang, die brillante Orgel-Hintergrundarbeit des, auf diesem Album überragend agierenden Mike Rojas und das tolle E-Gitarrensolo, sowie dezente Harmniegesänge im Refrain, werden die Südstaaten Rock-Anhängerschaft absolut begeistern. Ein absolutes Highlight! Zünftig geht es mit dem polternden Stampfer "Didn't Come Here To Leave" und seinem herrlichen 'Fußwippen'-Refrain weiter. In eine ähnliche Kerbe schlägt auch das knackig rockende "Black Like Cash". Ein durchaus weiterer Kandidat für die Radiostationen in Nashville ist das, mit einem eingängigen und leicht mitsingbaren Refrain versehene, melodische "Get Down South" (schöne Banjountermalung von Toshinsky). Das melancholische "Let's Build A Fire", das "Can't You See"-umwehte Titelstück "Fighter" und der hymnische Abschlusstrack "Appalachian American" (mit wunderbar traurigem Fiddle-Ausklang von Chance McCoy ), bilden neben dem bereits erwähnten "Breathe" den ruhigeren Gegenpol. Vieles erinnert hier von der Art her, an Songs der Band Rambler auf ihrem einstig starken Werk "First Things First". Auch Lynyrd Skynyrd- und The Marshall Tucker Band-Einflüsse sind immer wieder spürbar, genau wie die des raditionellen und modernen Country. Ingesamt eine durchgehend überzeugende und kurzweilige CD der Davisson Brothers Band. Keith Stegall hat mit den Jungs wieder mal ein feines 'Näschen' bewiesen und nicht zuletzt dank der starken Zusatz-Musiker eine herrliche Balance zwischen knackigem, radiotauglichen Country- und balladeskem Southern Rock gefunden, wie es in so hervorragender Weise bei Montgomery Gentry funktioniert hatte. "Fighter" ist daher ein absolutes 'Must-Have' für die Klientel dieser Musikrichtungen! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Po' Boyz - 3:27
2. Breathe - 4:55
3. Didn't Come Here to Leave - 3:16
4. Let's Build a Fire - 3:32
5. Black Like Cash - 3:03
6. Fighter - 3:30
7. Get Down South - 3:14
8. Appalachian American - 4:46

Art-Nr.: 9667
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Breathe
Didn't come here to leave
Let's build a fire
Fighter
Get down south
Appalachian American

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Dean, Billy - let them be little [2005]
Billy Dean kann in der Country-Szene seit seinem Debütalbum "Young Man" von 1990 auf mittlerweile ziemlich erfolgreiche 15 Jahre zurückblicken, sein letztes, "richtiges" Studiowerk (diverse Sampler ausgeklammert) liegt allerdings schon sieben Jahre zurück. Jetzt kehrt er mit "Let Them Be Little" zurück und sofort wieder spektakulär, denn der Titelsong ist bereits in den Billboard Country-Singles-Charts unter den Top Ten notiert. Die vergangene Zeit nutzte Billy um sein Leben umzukrempeln. Vom einstigen, unpersönlichen Gehabe eines Stars, kam die Wandlung nach seiner Scheidung zum Menschen wie du und ich. Er zog in eine normale Wohngegend, kümmerte sich eifrig um seine zwei Kinder und lernte mit Stephanie Paisley eine neue Partnerin kennen, die ihn in seinem kreativen musikalischen Dasein zur Seite steht (Co-Writerin bei "Good Love Gone Bad"). Diese Umstände scheinen den 1962 in Quincy, Florida geborenen Sänger und Songwriter
regelrecht zu beflügeln. Entscheidend für seine "neue" Musik ist sicher auch der neue Plattenkontrakt mit Curb Records, einem Label, das als Synonym für frischen, modernen New Country steht. So straft er dann mit seiner neuen CD auch seine schärfsten Kritiker Lügen, bei denen er oftmals als "Weichspüler" abgestempelt wurde, denn wir hören neben einigen feinen Balladen (selbstverständlich sind auch diese wieder vertreten) auch einige richtig knackige, peppige Uptempo-Nummern.
Zum Auftakt gibt es mit "This Is The Life" und "Eyes" direkt zwei fröhliche, unbefangene, mit herrlicher Banjobegleitung untermalte Countrysongs, die richtig gute Laune verbreiten. Und dann folgt mit dem Remake des alten John-Denver-Klassikers "Thank God I’m A Country Boy" gar ein richtiger Feger. Mit der positiven Ausstrahlung eines Keith Urban, knackigem, modernem Rhythmus, sirenenartigen Fiddeln, sowie herrlichem Honkytonk-Pianospiel von John Jarvis entwickelt sich der Song zu einem echten Kracher, stark! Seine Vorliebe für Balladen kommt dann, wie bereits erwähnt, auch zum Vorschein und findet ihren Höhepunkt im
bereits anfangs zitierten Titelstück, das Billy zusammen mit Lonestar-Sänger Richie McDonald komponiert hat, und das auch auf deren letztem Album "Let’s Be Us Again" (sh. unter "Stöbern") umgesetzt wurde. Da der Song von Lonestar nie als Single ausgekoppelt wurde und Billy jetzt wieder einen Plattendeal hatte, spielte Richie den Ball zu passender Zeit zurück. Ein gut gewählter Moment, wie der starke Charteinstieg der Single beweist. Mit "Good Love Gone Bad" und "Race To The Bottom" folgen zwei weitere, sehr Dean-untypische Stücke, aber im positiven Sinne. Ersteres leicht psychedelisch angehaucht, mit kleinem Fiddle/E-Gitarren-Duell und herrlichen weiblichen Background-Vocals, letzteres, als eine Art Mischung aus Anthony Smith und Trace Adkins, erreicht durch eingesetzte Stimmeffekte, kantiges Banjospiel, heulende Fiddel (inkl. tollem Solo von Stuart Duncan) und wunderbare Mandoline ein "cooles" Swamp-Flair. Als Bonustracks gibt es dann noch mit "Somewhere In My Broken Heart" und "Billy The Kid" zwei von Mr. Dean's größten Hits als neu eingespielte Versionen auf technisch aktuellem Niveau. 40 Minuten fliegen im Nu an einem vorüber, und man ist sofort geneigt die Repeat-Taste zu drücken. Ein erstaunlich gutes Comeback von Billy Dean! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3194
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Derailers, The - here come the derailers [2001]
Das Quartett um Sänger Tony Villanueva und Top-Gitarrist Brian Hofeldt aus Oregon ist nach einigen Alben und dem Umweg Austin/Texas nun letztendlich in Nashville gekandet. Mal sehen, ob ihnen mit Star-Produzent Kyle Lehning (u.a. Randy Travis und George Jones) an den Reglern nun auch der breitere kommerzielle Durchbruch gelingt - zu wünschen wäre es ihnen jedenfalls. Klar ist der Sound ein wenig glatter geworden, doch das schadet überhaupt nicht, denn die Derailers sind immer noch die Derailers! Und sie sind eben einfach eine klasse Band! Treten sie nun endgültig in die Fußstapfen der Mavericks? 12 großartige Songs belegen, daß dies gut möglich ist! Allerbester, flotter Country mit einer kräftigen Portion Rockabilly, sehr frischem Sound, herrlich nostalgischem Touch und tollen Gitarren. Man hört die Einflüsse des klassischen Buck Owens 60s Bakersfield-Sounds, dann gelingt ihnen eindrucksvoll auch mal ein "Surf"-Ausflug, um anschließend eine pure Honky Tonk-Nummer hinzulegen, und dann wieder an den guten alten Roy Orbison zu erinnern. Schon das Eröffnungsstück "More of your love" ist ein herrlich flotter Ohrwurm mit toller Melodie und einem klasse E-Gitarren/Steel-Wechselspiel im Mittelbreak, der zum Tanzen einläd. Bei "You know what she's like" gelingt ihnen eine wunderschöne, wieder von prima E-Gitarren-Picking begleitete Ballade, "Your guess is good as mine" kommt mit flotten "Achy breaky heart"-Riffs daher, "I see my baby" ist eine fette Midtempo-Ballade mit kräftigem Buddy Holly/Roy Orbison-50s/60s-Flair, feiner Steel und halliger Baritone-Gitarre. Der Hang der Derailers zum Rock'n Roll ist unverkennbar, doch der Country kommt nie zu kurz. Sehr positiv im (übrigens glasklaren) Sound integriert ist die Steelguitar von Marty Muse! "Here come the Derailers" - jawohl! Und sie kommen wirklich überzeugend!

Art-Nr.: 1472
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 10,90

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Derailers, The - under the influence of buck [2007]
Gerade mal ein Jahr nach "Soldiers of love" sind die Derailers aus Austin/Texas schon wieder mit einem neuen Album am Start. "Under the influence of Buck" heißt das Teil - und der Albumtitel ist mehr als nur Programm. Seit nunmehr über 12 Jahren präsentieren die Derailers nun schon ihre großartige, unvergleichliche, so erfrischende, traditionelle Honky Tonk-/Hillbilly-/Rockabilly-Country-Music, deren Roots sowohl in den Sixties, als auch im staubigen Texas liegen, aber auch unmittelbar und überaus deutlich mit dem klassischen Bakersfield-Sound, beispielsweise eines Buck Owens, verbunden sind. Was lag also mehr auf der Hand, als einmal ein Album ausschließlich mit Buck Owens-Songs aufzunehmen? Genau das haben sie nun getan - und es ist ihnen prächtig gelungen. Sehr authentisch und spielfreudig ziehen sie vor dem großen Buck sprichwörtlich ihren Hut und spielen seine Songs so, dass der gute Buck seine helle Freude daran hätte. Schwungvoll, flott, mit wunderbaren Steelguitar-Linien, feiner Gitarrenbegleitung, auch mal einer Fiddle, voller Leben und immer so, wie es die traditionellen Bakersfield-Indikatoren verlangen. The Derailers play Buck Owens - klasse!
Hier das komplette Tracklisting:
1. Foolin' Around
2. Under the Influence of Love
3. Love's Gonna Live Here
4. Together Again
5. My Heart Skips a Beat
6. I've Got a Tiger by the Tail
7. Cryin' Time
8. Before You Go
9. Sam's Place
10. Who's Gonna Mow Your Grass
11. Down on the Corner of Love
12. Johnny B. Goode
13. Big in Vegas

Art-Nr.: 5153
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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