Artikel 1981 bis 1995 von 2117 gefundenen...

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Whitley, Keith - sad songs & waltzes [2000]
Sehr schönes "neues" Album des lange verstorbenen Keith Whitley, sicher einem der begnadetsten Sänger der modernen traditionellen Countrymusik der achtziger Jahre. Das Album beinhaltet die 10 Songs von J.D Crowe & the New South's Album "Somewhere between" (Whitley war deren Lead-Sänger) aus dem Jahre 1982 - um Whitley's Gesang herum, wurden die Tracks jetzt neu "remixed" - und 5 bislang unveröffentlichte Stücke aus dieser Zeit. Auch die wurden neu zu Whitley's vorhandenem Gesang aufgenommen. Darunter ist seine Version des George Strait-Hits "Does Fort Worth ever cross your mind". Gäste sind Alison Krauss und Carl Jackson. Feine Digipack-Aufmachung!

Art-Nr.: 1675
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Who, The - live at the royal albert hall [2003]
3 CD-Set! Limited edition! Erstmals aud CD: Der jetzt schon legendäre Live-Auftritt der Who vom 27. November 2000 in der ausverkauften Londoner Royal Albert Hall zugunsten des "Teenage Cancer Trust", der ja vor rund 2 Jahren als DVD bereits erschienen war. Eine fulminante Show von Townshend, Daltrey, Entwistle und Zak Starkey an den Drums, sowie John "Rabbit" Bundrick an den Keyboards, bei der sie eine Menge namhafter Gäste mit auf die Bühne brachten. Paul Weller gab sich bei "So sad about us" die Ehre, Bryan Adams intonierte "Behind blue eyes", Pear Jam's Eddie Vedder war bei "I'm one" und "Getting in tune" mit von der Partie usw., usw.! Doch auf diese Gäste waren die Who eigentlich gar nicht angewiesen, solch eine famose Show boten sie. Druckvoll rockend, wie in alten Tagen! Dabei präsentierten sie eine mitreißende Setlist. Das geht von absoluten Hits, wie "I can't explain", "Pinball wizard", "Magic bus" bis hin zu einer Menge live nicht so oft dargebotener Titel, wie "Relay", "My wife", "Bargain", "You better you bet" oder "Let's see action". Fast 2 1/2 Stunden Who at their best! Und als kleines Schmankerl gibt's in der limitierten Erstauflage dieser eigentlichen Doppel-CD, sogar noch eine Bonus-CD dazu, sodaß es nun ein 3er-Pack ist. Diese dritte CD (leider nur 4 Tracks, knapp 17 Minuten - aber immerhin!) enthält bisher unveröffentlichtes Material, das natürlich auch nicht auf der DVD zu finden ist, von einem Konzert, ebenfalls aus der Royal Albert Hall, vom 8. Februar 2002! Die Tracks: "I'm free", "I don't even know myself", "Summertime Blues" und "Young man Blues", also auch nicht gerade alltägliche Live-Tracks! Wieder eines dieser tollen Who Live-Dokumente!

Art-Nr.: 1994
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 21,50

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Who, The - who's next ~ deluxe edition [2003]
2 CD-Set! Ein Juwel britischer Rockmusik! Einer DER Rock-Klassiker aller Zeiten als fantastische Doppel-CD Deluxe-Ausgabe, remastered und um fast das 3-fache an Musik erweitert! Annähernd 155 Minuten "The Who" in ihrer besten Zeit. Enthält zunächst natürlich das komplette Original-Album im remasterten Sound. Als nächstes finden wir auf CD 1 zusätzlich noch 6 Stücke von früheren, in den legendären New Yorker Record Plant Studios aufgenommenen, "Who's next"-Sessions, darunter Alternativ-Versionen von "Getting in tune", "Love ain't for keeping", "Behind blue eyes" und Won't get fooled again", sowie eine 8.20-Minuten-Version des Hollan/Dozier/Holland-Heulers "Baby don't you do it" mit Mountain's Leslie West als Gastgitarrist und die Originalversion von "Pure and easy"! Tolles Material! Dann die CD 2: Eine 75 Minuten lange Live-Aufnahme aus dem Young Vic Theatre in Süd-London vom 26. April 1971 "before a specially invited audience"! Eine seltene Live-Show mit raren Live-Aufnahmen von z. B. "Pure and easy", einer über 8-minütigen Version von "Water", das es als Studioversion lediglich auf die "5.15" B-Seite schaffte, von dem Bo Diddley-Klassiker "Road runner", von "Naked eye" und "Time is passing", aber auch von nahezu allen "Who's next"-Songs. Großartiger Sound! Dazu eine exklusive, wunderbare Digipack-Verpackung mit einem 28-seitigen Booklet voller hochinteressanter Liner-Notes und Informationen, unter anderem von Pete Townshend selbst geschrieben, sowie tollen Fotos. Eines der wohl besten Alben der Rock-Geschichte in einer prächtigen Luxus-Ausgabe mit über 2 1/2 Stunden Musik! Genial!

Art-Nr.: 1872
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 27,50

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Widespread Panic - dirty side down [2010]
Widespread Panic, eine DER Institutionen des southern-rooted Jamrocks, melden sich mit einem phantastischen, neuen Album zurück. Frisch, spielfreudig und so lebendig wie schon lange nicht mehr, gelingt der Band dieses Mal ein wahrhaft famoser Spagat zwischen exzellenter Songkultur mit hervorragenden, komplexen Melodiestrukturen und grandiosen Instrumentalpassagen voller immer wieder packender Gitarrensoli des famosen Gitarristen Jimmy Herring. Sie haben damit das Live-/Jam-Feeling ins Studio übertragen, gleichzeitig aber so viel Wert auf das Songwriting gelegt, wie in ewigen Zeiten vorher nicht. Die Folge: Das Songmaterial ist einfach wundervoll! Wie gesagt, Herring spielt göttlich, Lead Sänger John Bell's zweite Gitarre gesellt sich in vollendetem Spielverständnis hinzu, JoJo Hermann's herrliches Orgel- und Klaviespiel bringt einen zusätzlichen Kick und die geniale Rhythmusfraktion aus Bass-"Wunderzupfer" Dave Schools, Drummer Todd Nance und dem traumhaft locker agierenden Percussionisten Domingo S. Ortiz macht das Ganze mit ihren unwiderstehlichen Grooves perfekt. Nehmen wir beispielsweise den prachtvollen Opener "Saint Ex", der harmonisch und äusserst melodisch zwischen Pink Floyd'schen Psychedelic-Sequenzen aus akustischen und elektrischen Gitarren (vor allem bei dem "verträumten" Intro und Outro), rauen, satten, riffigen Classic Rock-Strukturen und einem hinreissenden Latin-Groove, ausgelöst durch Ortiz' exzellentes Percussion-Spiel, hin und her balanciert, den anschliessenden, von harten, direkten Riffs angetriebenen, bluesigen Rocker "North", der auf wunderbare Art und Weise eine großartige Verbindung zwischen Bell's exzellentem "Laid-Back"-Gesang und einer überaus straighten, toughen musikalischen Basis herstellt (famoses Gitarrensolo von Jimmy Herring, der sich einerseits die Finger "blutig" spielt, dabei andererseits aber auch eine tolle Melodik bewahrt, dazu starke Hammond-Orgel-Fills von JoJo Hermann), die von der herausragenden Baritone E-Gitarre Jimmy Herring's geprägte, recht entspannte Americana-/Roots-Ballade "This cruel thing" (klasse Gesang, tolle Melodie), den herrlichen, leicht Country-infizierten, lockeren Retro-Roots-/Southern-Rocker ""Clinic cynic", dessen Pedal Steel-Guitar-Einlagen (wunderbar gespielt von John Keane, der das Album darüber hinaus auch wieder fabelhaft produziert und ihm einen traumhaften Sound verpasst hat) geradezu Gänsehaut auslösen, der Piano- und Gitarren-lastige, pure Southern Rocker "Jaded tourist" (wunderbares Zusammenspiel von Hermann und Herring, der wieder ein schön dreckiges, feuriges Solo hinlegt), das saustarke "Shut up and drive", einem groovenden Rock-Shuffle mit tollem Gitarren-Jamming, und, und, und - jeder Song ist ein einziges Highlight. Die in der jüngeren Vergangenheit absolvierten, gemeinsamen Auftritte mit The Allman Brothers Band (u.a. beim Wanee-Festival 2010) scheinen der Truppe, sofern sie das überhaupt nötig hatte, noch einmal richtig gepusht zu haben. Wie dem auch sei, man kann von diesem Album nur in den höchsten Tönen schwärmen. Das ist zweifellos eine der besten Studioleistungen von Widespread Panic überhaupt, auf alle Fälle aber das Beste, was die Band in den letzten 10 Jahren abgeliefert hat. Wow, ist das ein klasse Teil...

Das komplette Tracklisting:

1 Saint Ex - 6:47   
2 North - 5:42   
3 Dirty Side Down - 3:57   
4 This Cruel Thing - 4:30   
5 Visiting Day - 5:27   
6 Clinic Cynic - 4:35   
7 St. Louis - 2:52   
8 Shut Up and Drive - 6:44   
9 True To My Nature - 4:54   
10 When You Coming Home - 5:37   
11 Jaded Tourist - 4:28   
12 Cotton Was King - 5:52

Art-Nr.: 6930
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Saint Ex
North
This cruel thing
Clinic cynic
True to my nature
Jaded tourist
Cotton was king

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Widespread Panic - don't tell the band [2001]
Limited edition mit Bonus-Live-CD, solange Vorrat reicht!
Eine der ganz großen Bands in der heutigen Zeit, die es geschafft haben Jam-Rock und Southernrock eindrucksvoll zu vereinen, zu einem unverwechselbaren Sound der Marke "Widespread Panic" zu kreieren, und dieses Genre auch in der Gegenwart nicht nur zu erhalten, sondern für diese Musik zahlreiche neue Fans zu begeistern. Auf ihrem siebten Album stellen sie ihre Klasse erneut in bestechender Manier unter Beweis. Sie schaffen es die Magie und Energie ihrer legendären Live-Konzerte irgendwie mit ins Studio zu nehmen. Entstanden ist ein Werk von unglaublicher Musikalität, das die verschiedensten Stilelemente beinhaltet, aber immer ein unverwechselbares "Widespread Panic"-Album ist. Sie können die Vergleiche mit den Allman Brothers nicht mehr hören, doch da ist wohl schon was dran. Man denke nur an das begnadete Zusammenspiel von Orgel und Gitarre oder die Fähigkeit unendlicher Jammings, dieses sich "high" spielen. Diesen Spirit vermittelt auch das neue Album. Insgesamt schlagen sie, im Vergleich zu den Vorgängern, eine leicht härtere Gangart ein, doch das kommt richtig gut. Man merkt, daß die Songs schon unzählige Male live getestet wurden. Schon der beschwingter Opener ""Little Lilly" besticht mit herrlicher Melodienführung und total lockeren, gefälligen Gitarrensoli, "Give" ist ein echter Southernrocker, bei dem sich Elemente der Allmans und Molly Hatchet's zu paaren scheinen, die Ballade "This part of town" erzeugt mit ihrem tristen, lässigen Gesang, dem Dead-ähnlichen Groove, fetten Hammond Spiel und den großartigen Gitarren Gänsehaut, "Thought sausage" klingt fast ein wenig metallisch und böse, für "Down" hätte Dickey Betts sicher was gegeben, wäre ihm dieser Song eingefallen,"Casa del Grillo" ist ein grandioser Latinrocker, "Old Joe", wiederum mit fetter Hammond und toller Highstring-Guitar, betritt das Countryrock-Tarrain und "Action man" rockt wieder in einer Art Black Crowes/Stones/Black Sabbath-Kombination. Enthält ein Cover von Firehose's "Sometimes". Sänger John Bell überzeugt in seiner ureigenen Art, die Gitarrenarbeit ist dominant und brilliant, straffe Rhythmen, rohe Riffs, John Hermann's keyboards sind einfach klasse, die Percussionarbeit kommt total locker - die Jungs strotzen vor Spielfreude. Panic in Bestform! Excellenter, kreativer, kraftvoller Rock/ Jamrock/Southernrock der Sechs aus Georgia! Glückwunsch, Widespread Panic!

Art-Nr.: 1385
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Widespread Panic - free somehow [2008]
Widespread Panic's zehntes Studioalbum (bei nunmehr insgesamt siebzehn Veröffentlichungen) ist zum einen ein sehr starkes und variantenreiches Werk geworden, zum anderen wartet es mit einigen prägnanten Neuerungen auf. Im Gegensatz zu früheren Alben sind die meisten Songs von "Free somehow" nicht "road-tested", das heißt, noch niemals live aufgeführt worden. Dies geschieht erstmalig im Zuge der anstehenden Gigs. Zudem ist es das erste Studioalbum mit dem neuen, legendären Gitarrist Jimmy Herring (wo hat der nicht schon überall gespielt..- The Allman Brothers Band, The Dead, Aquarium Rescue Unit, Phil Lesh & Friends sind nur einige Stationen), dessen Einflüsse und virtuoses, genauso kraftvolles, wie flüssiges Gitarrenspiel den Sound der Band doch recht deutlich prägen. So hört man beispielsweise mehr Grateful Dead-Flair als früher, ohne das die Southern-Roots entscheidend in den Hintergrund geraten. Auch eine gewisse psychedelische Retro-Note ist unverkennbar, genaus wie Reminiszensen an die späteren Led Zeppelin, beispielsweise zu deren "Physical graffiti"-Zeiten. Das Werk wirkt sehr gefällig, komplex, hat rockige und entspannte Momente, ist überaus vielseitig und "farbig"! Es ist funkig, groovig, southern, folkig, bluesig, jazzig, psychedelisch, melancholisch, rau, frisch - und dabei immer "true Panic"! Los geht's mit dem starken, flotten, gut abgehenden, lockeren, dabei durchaus kraftvollen, eingängigen Southern-fueled Jamrocker "Boom boom boom", vollgepackt mit würzigen Riffs, klimperndem Pianodrive, schöner Background-Hammond, lässigen E-Gitarrenlinien und einem herrlichen Percussion-Teppich. Durch das Stück zieht sich permanent, vor allem aber im Refrain richtig ausgeprägt, ein großartig integriertes Retro-/Psychedelic-/Hippie-Flair mit Reminiszensen an die alt-ehrwürdigen Jefferson Airplane oder gar an Quicksilver Messenger Service. Sehr interessante, starke Nummer! Neil Young & Crazy Horse fallen einem als Vergleichsgröße bei dem folgenden, ebenfalls gut nach vorn rockenden "Walk on the flood" ein. Jimmy Herring überzeugt mit klasse Gitarrenläufen auf der ganzen Linie. Das dezente Psychedelic-Feeling ist auch hier spürbar, wenngleich die Nummer straight rockt. Leicht funky und sehr groovy (erneut hören wir einen tollen Percussion-Rhythmus) kommt das anschließende "Angels on high"! Eine sehr lockere Performance mit leichtem Steely Dan-Touch und jazzigen Momenten. Die keinesfalls störenden Bläser sorgen für zusätzlichen Biß und vertragen sich bestens mit Herring's überaus virtuosen, quirligen Gitarren-Einlagen. Völlig unbeschwert fließt das jammige, ein feines, "schwebendes" Southernfeeling offenbarende "Three candles" aus den Lautsprechern, das nach und nach immer kraftvoller wird. Sehr kompakter Bandsound mit starkem, Allmans-mäßigem Gitarrensolo Herring's! Nach dem folkigen "Tickle the truth", dem entspannten, mit Steelguitar, Fiddle und einem prächtigen, akzentuierten, sauberen, erfrischend klaren Gitarrensolo angereicherten Titelstück "Free somehow" (eine klasse Mischung zwischen Grateful Dead und The Allman Brothers Band) und dem fett abrockenden, von dreckigen Riffs geprägten, rauen, bluesy Southern-/Psychedelich-/Jam-/Hardrocker "Flicker" (sicher die robusteste Nummer des Albums) folgt mit dem über 8-minütigen "Her dance needs no body" noch eine klasse, abgefahrene "Stoner-Odyssee" mit "rainy-day guitars, horns, sweeping percussion, and orchestrated strings"! Wird interessant werden, wie die Band diese Nummer live präsentieren wird. Produziert wurde das Album von Terry Manning (u.a. Led Zeppelin, Lenny Kravitz und ZZ Top) und Widespread Panic! Klasse Teil, das die Band in beeindruckender Weise auf einem sehr innovativen Weg zeigt, der Vergangenheit (Wurzeln) und Zukunft (Weiterentwicklung) vorzüglich miteinander vereint. Großes Kompliment!

Art-Nr.: 5491
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Widespread Panic - live at myrtle beach [2005]
2 CD-Set! Kurz vor dem Ende ihrer selbst verordneten, rund einjährigen Tourpause (am 24.3.2005 geht's im Fox Theatre von Atlanta/Georgia wieder los) erfreuen Widespread Panic ihre riesige und treue Fanbase mit einem weiteren, klasse Live-Album! Es ist die dritte Veröffentlichung einer Reihe von gefeierten Shows aus dem November 2003 aus dem House of Blues von Myrtle Beach/South Carolina. Es handelt sich diesmal um ein "normales" Konzert der Band (keine Dirty Dozen Brass Band, kein Acoustic-Set...), wobei der Reiz und die Spannung zum einen in der hoch interessanten Setlist und zum anderen in den ausgedehnten Jammings steckt! In knapp 2 Stunden präsentieren sie auf dieser Dippel-CD gerade mal 11 Tracks! Herausragend dabei der recht lockere Southern-Blues-Jam-Boogie "Conrad the caterpillar" (9.24 Min.) mit seinen tollen Piano- und Gitarren-Einlagen, die fast 24-minütige, sehr rhythmische Fassung von "Papa's home" mit ellenlangen, feurigen Gitarrensoli, sowie prächtigen Percussion-Performances und einem klasse Bass-Solo von Dave Schools, das schön southern-getränkte "Henry Parsons died", sowie zwei großartige, von der Band selten zu hörende Coverversionen, nämlich eine mit viel Dead-Flair umhüllte, zuweilen von psychedelisch anmutenden Gitarrenspielereien begleitete 12 1/2-Minuten-Fassung der alten New Riders Of The Purple Sage-Nummer "Dirty business", sowie Robert Johnson's Blues-Klassiker "Stop breaking down blues" mit klasse Slide-Einlagen. Bei den beiden letztgenannten Stücken, sowie beim 17-minütigen, von herrlichen, wechselseitigen Gitarrensoli geprägten "Don't wanna lose you" steht als zusätzlicher Gitarrist John Keane mit auf der Bühne. Die weiteren Tracks: "Ain't life grand", "Action man", "Postcard", "Bowlegged woman" und "Chilly water"! Gewohnt starke Live-Show der "Panic"-Jungs!

Art-Nr.: 3069
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

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Widespread Panic - live in the classic city [2002]
3 CD-Set! Tolles, neues Live 3er-Album, das einmal mehr das ganze Können und Live-Potential dieser großartigen Southernrock-/Jamrock-Band aus Athens/Georgia widerspiegelt. 3 Tage lang spielten sie vom 1. bis zum 3. April 2000 im "Classic Center Theater" ihrer Heimatstadt und begeisterten die Fans mit ihrem "Classic Rock Spirit", ihrem umwiderstehlichen Groove , den tollen Gitarrensoli und ihren endlosen Jammings. Die ersten beiden CDs stammen vom 1. April, die dritte CD vom 2. und 3. April! Hochkarätige Gäste standen mit auf der Bühne, so z.B. Bill Berry, Chuck Leavell, Randall Bramblett, Yonrico Scott, John Keane, Col. Bruce Hampton und Derek Trucks! Die 27 Songs umfassende Setlist bietet einen wunderbaren Querschnitt durch das riesige Live-Repertoire der Band. Viele neuere Titel aus der "Til the medicine takes"-Phase, aber auch seltener gespielte Tracks. Bei Panic klingt's sowieso in jeder Live-Show anders, das macht die Live-Spannung dieser Band aus. Jede Menge lange Titel, allein 7 sind über 10 Minuten lang, viele weitere nur knapp darunter. Toll zum Beispiel die über 8-minütige Version von "Little Lilly", das später auf "Don't tell the band" auftauchte, das 16-minütige "Ride me high" (J.J.Cale) mit dem anschließenden obligatorischen ebenfalls 16 1/2 Minuten langen Percussion-Solo, das feine "Bear's gone fishin'", das Vic Chesnutt-Stück "Blight", George Clinton's "Red hot Mama", Michael Stanley's "Let's get the show on the road" und und und...! Über 3 1/2 Stunden Power und inspirierter Live-Groove von einem der bestens Genre-Liveacts der heutigen Zeit. Ergebt Euch diesem wunderbaren Widespread Panic Happening....

Art-Nr.: 1387
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 26,50

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Widespread Panic - live in the classic city II [2010]
Mit dieser brandneuen Live-Veröffentlichung und der Fortsetzung zu dem 2002 erschienenen "Live in the Classic City" zelebrieren Widespread Panic zusammen mit ihren Fans das 10-jährige Jubiläum ihres legendären und unter den "Spreadheads" gearedezu Kultstatus geniessenden, 3-tägigen Konzertmarathons zwischen dem 1. und 3. April 2000 im Classic Centre Theater von Athens/Georgia. Die Southern-/Jamrock-Vorzeigetruppe ist in exzellenter Verfassung, der Sound ist phantastisch. Vor allem der im August 2002 an Krebs verstorbene, brillante Original-Gitarrist Michael Houser begeistert mit phänomenalen Gitarrenausflügen und zeigt sich auf dem Höhepunkt seiner Kreativität. Die Setlist umfasst Songs vom gesamten, bis dato erschienene Album-Katalog der Band, wie nicht anders zu erwarten, in teils mit langen Instrumentalpassagen versehenen, deutlich abweichend arrangierten (Live)Versionen. Zu den Höhepunkten zählen u. a. eine famose Version von "Travelin' light" aus dem 1991iger "Widespread Panic"-Album und eine ausgedehnte Fassung von J.J. Cale's "Barrooms and dreamers", das als Studioversion auf dem 1988 erschienenen Debut der Band enthalten war. Prächtiger, zweiter Teil der "Live in the Classic City"-Shows!

Die komplette Setlist:

Disc 1
1 Travelin' Light - 6:15   
2 Machine - 3:15   
3 Barstools and Dreamers - 11:44   
4 This Part of Town - 5:17   
5 Sleeping Man - 6:36   
6 Radio Child - 5:32   
7 Imitation Leather Shoes - 4:51   

Disc 2
1 Disco - 4:42   
2 Rebirtha - 12:44   
3 Greta - 10:22   
4 E on a G - 6:19   
5 You'll Be Fine - 3:34   
6 Big Wooly Mammoth - 6:15   
7 Fishwater - 11:23   
8 Success Yourself - 5:37   
9 End of the Show - 6:48

Art-Nr.: 7100
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Widespread Panic - the earth will swallow you ~ DVD [2002]
Großartige neue DVD von Widespread Panic! Ein filmisches Dokument, daß die Fans erstmalig hinter die Kulissen der Band schauen läßt. "The earth will swallow explores the bands relationships with each other, it's own music and the musicians who have influenced its sound and repertoire", heißt es in den Liner-Notes. Genau das ist es. Die Bandmitglieder kommen zu Wort, jede Menge Freunde (so sind z.B. Jorma Kaukonen, Col. Bruce Hampton, Jerry Joseph, Vic Chesnutt und viele andere mehr zu sehen), über das Leben der Band wird berichtet, abgerundet natürlich mit jeder Menge Live-Material. Gefilmt wurde die gesamte Dokumentation während Panic's 2000er US-Summer-Tour, die Live-Sequenzen kommen aus dem Warfield Theatre zu San Francisco, dem gewaltigen Red Rocks Amphitheatre, New York's Central Park und verschiedenen kleineren Locations. Dazu gibt's auf der DVD noch jede Menge Bonusmaterial, wir vier Performances von Red Rocks 2000, z. B. "Holden oversoul" und "Pigeons", eine Photo-Gallerie, diverse Trailer, Setlists, usw.! Die DVD ist auf allen DVD-Spielern abspielbar, kein "Code free"-Player nötig!

Art-Nr.: 1742
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 27,90

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Wiggins Band, Scott - burn [2007]
Die sehr junge, aber bereits überaus professionell und reif agierende, texanische Scott Wiggins Band aus dem Raum Corpus Christi/San Antonio spielt sich mit ihrem bereits zweiten Album "Burn" in beeindruckender Art und Weise in die Riege solch gestandenener "Red Dirt"-Acts wie Cross Canadian Ragweed, der Britt Lloyd Band, der Eli Young Band, Bart Crow Band & Co.! Intensives Touring beschert der Band in ihrer Heimat bereits eine große Anhängerschaft. Kein Wunder, denn was das Quartett abliefert, ist herrlich unbeschwerter, kraftvoller, Texas-"Red Dirt"-Roots-/Americana-/Countryrock mit einem genußvollen Schuß Southern-Feeling, wie er im Lonestar-State so unnachahmlich praktiziert wird. Sehr stark! Scott, ein großartiger Sänger mit einer für diese Art von Musik geradezu prädestinierten Stimme, hat alle zehn Tracks komponiert, lediglich einmal stand ihm sein langjähriger Freund und Bandmitbegründer John Diaz zur Seite. An den Reglerknöpfen wurde die Band diesmal in Form von Gitarrist/Songwriter Keith Davis und Grammy-Gewinner Adam J. Odor von zwei echten texanischen "Schwergewichten" unterstützt. Die zehn Stücke von "Burn", überwiegend sehr kräftig in Szene gesetzt, bestechen mit einem großartigen, sehr satten Gitarren-Arrangement. Dazu kommen ganz wunderbare Melodien, denen allesamt, ohne offensichtliche Anbiederungsversuche (die "Ecken und Kanten" bleiben trotz der herrlichen Melodik gewahrt) eine gewisse Radiotauglichkeit attestiert werden kann. Sämtliche Stücke bewegen sich im Drei- bis Vier-Minutenbereich, rocken teils recht kompromisslos, straight und sehr rhythmisch geradeaus, lassen aber auch ab und zu mal Luft zum Durchatmen, wobei dann ein entspanntes "Border-/Countryrock-Flair" (z. B. "Long run") mit dezentem Retro-Touch versprüht wird. Beindruckend für einen noch so jungen Frontmann wie Scott Wiggins, ist neben seinen zweifelsfreien kompositorischen Fähigkeiten, wie bereits erwähnt, auch die schon erstaunlich variabel und reif eingesetzte, Stimme . Bei den angesprochenen flockigeren Sachen wie "Lonely’s Holding Me", "Long Run" oder "Perfect Way To Fall" (alle mit schöner Baritone-E-Gitarre bestückt) blinzelt neben dem typischen "Red Dirt"-Flair sogar ab und zu ein unterschwelliges, Elvis-ähnliches Nostalgie-Feeling durch (Scott ist seit frühester Kindheit ein glühender Elvis-Verehrer), bei den fett rockenden Nummern, wie "Side Of Me" , "When She’s Lonely" oder "Addictions" staubt's dann in Richtung Cross Canadian Ragweed. Das Fundament bildet die glänzende Rhythmus-Fraktion, bestehend aus Drummer John Diaz (knackiges, kraftvolles Spiel), Gitarrist Ricky Diaz (nicht verwandt mit John), sowie der wunderbar dynamische Basslinien abliefernde Ryan Fedako. Herrlich auch immer wieder die glühende, auf den Punkt gebrachte Lead-Gitarre von Gitarrist Austin Gilliam, die dem Ganzen zum Teil einen schönen Southern-Rock-Anstrich verpasst. Einzelne Stücke ganz explizit als Highlight herauszuheben, würde jedem einzelnen Song nicht gerecht werden. Durchweg sehr starker Stoff für Freunde der bereits erwähnten Interpreten, aber auch die Ryan Bales Band, Rich O'Toole, die Tyler McCumber Band etc. sind adäquate Vergleichsgrößen. "Burn" - das "Red Dirt"-Feuer der Scott Wiggins Band brennt! Und zwar lichterloh! (Daniel Daus / J.T.)

Art-Nr.: 5442
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Was it worth it
Side of me
Lonely is holding me
There goes the world
Long run
Addictions

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Wild Feathers, The - lonely is a lifetime [2016]
A breath of fresh air in the rock and roll world" – so, und mit vielen weiteren Lobeshymnen wurde das 2010 in Nashville/Tennessee gegründete Rootsrock-Quartett angesichts ihres vor 3 Jahren erschienenen, fantastischen Debüts von den Kritikern nahezu überschüttet. Nun führt das Quartett bestehend aus Ricky Young (guitar, vocals), Taylor Burns (guitar, vocals), Joel King (bass, vocals) und Ben Dumas (drums) den eingeschlagenen Weg mit ihrem Major-Nachfolgewerk „Lonely Is A Lifetime“ (Warner Bros. Records) mit neuem Elan fort. Sowohl Young, als auch Burns und King geben sich dabei wieder als gleichberechtigte Lead-Sänger und beweisen ihr vokales Können auch mit wunderbaren Harmoniegesängen. Schon direkt mit dem knackig rockenden Opener „Overnight“ lassen sie ihrer Energie freien Lauf. Der voller Euphorie strotzende Refrain animiert regelrecht zum Mitsingen. Atmosphärisch, in dezenter Britpop-Manier, wandelt das folgende „Sleepers“ traumwandlerisch durch den Raum. Mit dem über acht Minuten währenden „Goodbye Song“ beweist der Vierer seine ganze spielerische Finesse. Der Song verläuft in den gesungenen Parts im Westcoast-Stil von Acts wie Poco oder den Eagles wird aber durch zwei lange progressiv-/Jam-artige Instrumentalpassagen nach Pink Floyd'schem Muster mit furioser E-Gitarrenarbeit eingekleidet. Das passt wunderbar zusammen. Das ungekrönte Highlight der CD! Auch im weiteren Verlauf überzeugen die Wilden Federn immer wieder mit ihren, positive Stimmung/gute Laune verbreitenden Hooks und Refrains. Das Heartland-umwehte „Leave The Light On“ lässt dabei sogar Reminiszenzen an Größen wie den Hooters, Simple Minds oder U2 aufkommen. Klasse auch die im Titellied verankerte 60/70ies-Retrospektive a la Monkees, Byrds & Co. Das hymnische, mit seinem elektrisierenden Refrain bestückte „Into The Sun“ dürfte ein Kracher in Sachen Interaktion mit ihren Fans im Live-Programm der Band werden. Stark hier, wie auch bei einigen anderen Tracks, das immer wieder im Southern Rock verankerte E-Gitarrenspiel. Die interessante und recht eigenwillige Kombination aus Drum Loops, Akustikgitarre und Gesang funktioniert beim abschließenden „Halleluhja“ ebenfalls überraschend gut. Das Zweitwerk "Lonely Is A Lifetime" der Wild Feathers strotzt nur so vor großartigen Texten, Hooks, Songs und Melodien. Vielleicht sind vereinzelte Songs etwas poppiger als der Vorgänger, doch das bedeutet alles andere als eine Schwächung. Nein, das ist bester, modern arrangierter, aber auch zeitloser, höchst erfrischender Rootsrock/-Pop, Americana Rock/-Pop, Power-Pop, teils mit einem Hauch von Southern-Feeling, mit Einflüssen von den ganz frühen Matchbox 20, The Band, Tom Petty, The Clarks, bis hin zu den Avett Brothers. Produziert hat erneut der großartige Jay Joyce (u. a. John Hiatt, Derek Trucks Band, Cage The Elephant, Emmylou Harris, Patty Griffin, Little Big Town und Eric Church),. Ein spacig gestaltes Coverartwork (tolles Titelbild) mit allen Texten gibt’s dazu. Klasse! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Overnight - 4:07
2. Sleepers - 4:49
3. Goodbye Song - 8:16
4. Don't Ask Me To Change - 4:30
5. Happy Again - 4:53
6. Leave Your Light On - 4:17
7. Help Me Out - 3:45
8. Lonely Is A Lifetime - 2:46
9. On My Way - 4:09
10. Into The Sun - 3:00
11. Hallelujah - 4:05

Art-Nr.: 9125
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Wilder, Webb - mississippi moderne [2015]
Der Mann aus Hattiesburg/Mississippi gehört ohne jeden Zweifel zu den schillerndsten und, im postiven Sinne, verrücktesten Figuren der amerikanischen Rootsrock-Szene. Sein von viel Raffinesse, gleichzeitiger Direktheit, außerordentlicher musikalischer Kompetenz und viel Humor geprägter Mix aus Roots, Country, Americana, Southern gumbo, British invasion, Blues, Soul und jeder Menge "down home Rock'n Roll" ist genauso eintigartig wie unwiderstehlich - das beweisen er und seine großartige Band "The Beatnecks" mit ihrem neuen Studioalbum "Mississippi Moderne" wieder einmal aufs Eindrucksvollste. Was ist das für eine fulminante Roostrock-Scheibe! Wilder's Gesang ist einmal mehr exzellent, genauso wie die vorzüglichen Arrangements des ganz ausgezeichneten Songmaterials mit seiner exzellenten, mächtigen Gitarrenpräsenz. Wilder spielt viel Baritone E-Gitarren und sein kongenialer Lead-Gitarrist Bob Williams und er brillieren mit prächtigen Läufen und Soli. Das Album ist ein typisches Webb Wilder-Album geworden, dass die Fans komplett begeistern wird. Alle bereits erwähnten Stilelemente sind vorhanden, doch die bluesigen Momente sind vielleicht etwas zahlreicher als zuletzt. Die Band spielt dreckig, rau, schön retro, sehr unbeschwert und zwanglos auf und präsentiert sich in allerbester Spiellaune. Dieser Truppe zuzuhören macht einfach tierisch Laune. Die Scheibe enthält neben jeder Menge Eigenkompositionen und ein paar ausgesuchter Covers im übrigen auch eine tolle, fetzige Coverversion des alten, aus dem Jahre 1965 stammenden Kinks-Klassikers "I gotta move" sowie eine exzellente Fassung von Otis Rush's "It takes time". Webb Wilder mit einer prächtigen Vorstellung! Let it rock and let it roll roll, Webb...

Das komplette Tracklisting:

1. Stones In My Pathway (intro) - 0:30
2. Rough And Tumble Guy - 2:53
3. If It Ain't Broke (Don't Fix It) - 3:23
4. Only A Fool - 3:20
5. I Gotta Move - 2:47
6. Too Much Sugar For A Nickel - 4:55
7. Lonely Blue Boy - 3:31
8. Yard Dog - 3:00
9. I'm Not Just Anybody's Fool - 2:54
10. It Takes Time - 4:01
11. Lucy Mae Blues - 3:16
12. Who Will The Next Fool Be? - 4:00
13. I'm Gonna Get My Baby - 4:35
14. Stones In My Pathway - 2:52

Art-Nr.: 9027
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rough and tumble guy
I gotta move
Too much sugar for a nickel
Lonely blue boy
Yard dog
I'm not just anybody's fool
It takes time
I'm gonna get my baby

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Wilder, Webb - more like me [2009]
"Webb Wilder is back"! Erstes Studioalbum mit komplett neuem Material seit 2005 - und gleich wieder ein saustarkes! "There are Roots-Rockers, and then there's Webb Wilder", heißt es in seiner Biographie. Keine Frage, unter all den Ikonen des Rootsrocks/Americana Rocks ist dieser "verrückte" Wilder eine einzigartige Figur. Sein von Raffinesse, ungeheurer musikalischer Kompetenz und "schrägem" Humor geprägter, unwiderstehlicher Mix aus Surf, Country, Americana, Southern gumbo, British invasion, Blues und "down home Rock'n Roll" ist unwiderstehlich und begeistert Fans und Kritiker nun schon seit über 20 Jahren. Will man seinen Stil mit anderen musikalischen Größen vergleichen, was nahezu aussichtslos erscheint, so kommt dem ein vermeintliches Gebräu aus Zutaten von Marshall Crenshaw, Dan Baird, Rockpile, Rodney Crowell, Steve Earle, den Rolling Stones, Duane Eddy und den Ventures vielleicht am nächsten. Klingt verrückt, aber funktioniert prächtig und übt in der Darbietung dieses großartigen Gitarristen, Songwriters und Sängers (nebenbei ist Wilder auch eine durchaus beachtenswerte Institution im Independent-Filmbereich) eine geradezu magische Anziehungskraft und Faszination aus. Das neue Album ist "Classic Wilder, und zwar vom Allerfeinsten! Tolle Gitarren in allen nur erdenklichen Variationen überall (neben Wilder bedient der großartig aufspielende Joe V. McMahan die 6 Saiten), mal dreckig, mal ungemein rau, kantig, bluesig, dann wieder locker und flüssig. Das Songmaterial ist erste Klasse und bleibt prächtig hängen. Ganz großer neuer Wurf von Webb Wilder!

Hier noch der offizielle Text des Webb Wilder-Managements zum Release von "More like me" im englischen Original:

The new studio album, More Like Me, is a potent collection that blends all the humor, wistfulness, urgency, soul, grease, heartache and humor that runs through the great Blues, Country, Pop, Soul and (most of all) Rock and Roll that Webb loves, lives and breathes into a sound that is just a little, well…"Wilder" than the rest. Fans of Wilder’s fretwork won’t be disappointed, as Webb gives his guitar plenty of attention on tracks like the Rock ‘n’ Roll rave up "She Said Yeah," the heavy Hillbilly Boogie of "Honky Tonkin’ (In Mississippi)," as well as his low-fi and low DOWN ("Howlin Wolf meets The Cramps") take on Roky Erikson’s, "Don’t Slander Me," just to name a few. Always working in the two guitar format live, Webb includes long time axe men associates, George "the Tone Chaperone" Bradfute, Bob Williams and guitarist/co-producer, Joe V. McMahan to paint colors not otherwise provided by his own six string brush strokes. Bob provides textures that extend beyond the typical tenets of twang, like the electric sitar heard in "Pretty Is As Pretty Does." His contributions don’t end there, either. Joe V. is all over the place and not only as a brilliant guitarist, co-producer and engineer. He and Bob both play pedal steel on one song each for instance. George joins Webb and Joe (all three do some "string stranglin’) on "Slander," as well as providing the beautiful resonator mandocello on" "She’s Not Romantic," also featuring atmospheric accordion (Michael Webb), one of the many NON-guitar spices seasoning the stew throughout the record. There are other guests, but every track is anchored by longtime drummer Jimmy Lester and Beatneck bassist, Tom Comet. Tom even got WAY involved with the cover art turning Webb’s concepts into reality. Along with "Romantic," More Like Me contains some of Webb’s most irresistible tunes yet, like "Come Around" and "Too Cool For Love." There are five Webb originals altogether with infectious melodies and left of center but, right on target lyrics that should appeal to anyone with a ticket to ride on the "mystery train."
Webb Wilder is an evangelist for real Rock 'n' Roll. As a singer, guitarist, bandleader, film actor, songwriter and humorist, he may be roots-rock's only true Renaissance man. More Like Me will no doubt find favor with Webb’s devoted legion of fans, but with its affecting songs and masterful performances, it’s sure to bring many newcomers into the fold.

"Work hard, rock hard, eat hard, sleep hard, grow big, wear glasses if you need 'em."
- The Webb Wilder Credo -

Das komplette Tracklisting:

1 Ju Ju Man - 3:13   
2 Too Cool for Love - 4:37   
3 Don't Slander Me - 5:25   
4 She's Not Romantic - 3:28   
5 Honky Tonkin' (In Mississippi) - 3:08   
6 Pretty Is as Pretty Does - 2:39   
7 Sudden Stop - 4:53   
8 She Said Yeah - 2:16   
9 Come Around - 2:56   
10 Still Water Runs Deep - 2:58   
11 More Like Me - 4:01   
12 Changing Colors - 3:31

Art-Nr.: 6379
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ju Ju man
Don't slander me
Honky tonkin' (in Mississippi)
Sudden stop
Come around
Still water runs deep
More like me

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Wilkinsons, The - highway [2005]
Das kanadische Trio wartet wohl mit einer recht seltenen Konstellation im Musikbusiness auf, nämlich Vater, Tochter und Sohn in einer Band. Wo man unweigerlich jede Menge Zoff vermutet, wird man aber bereits seit sieben Jahren, seit dem Erscheinen ihres Debütalbums "Nothing But Love", eines Besseren belehrt. Im gegenteil: Mit ihrem neuen Silberling "Highway" zeigt sich die Familienbande sogar geschlossener und so stark wie eigentlich nie zuvor. Ja, man kann ihnen zu einem Generationen übergreifenden Volltreffer gratulieren, denn diese CD beinhaltet musikalische Leckerbissen für Jung und Alt gleichermaßen. Ein Grund für das blendend harmonierende Teamwork sind sicher die klar abgesteckten Kompetenzen, aber auch, dass jeder für sich immer wieder sporadisch Zeit findet, abweichende Vorstellungen in Soloprojekten zu verwirklichen. Verdienter Lohn für ihr bisheriges Schaffen sind unter anderem ein "CMA Horizon Award" sowie die
Auszeichnung als "Vocal Group Of The Year". Und auch dank “Highway” dürften die Namen Amanda, Steve und Tyler Wilkinson für einige Nominierungen auf den
Notizzetteln der entsprechenden Juroren bereits vorgemerkt sein. Ein glänzendes Werk mit satten 14 Liedern (knapp 51 Minuten Spielzeit), jedes eine kleine Perle für sich. Sicherlich zum einen ein Verdienst des guten Songwritings, wobei Familie Wilkinson in hohem Maße beteiligt ist, zum anderen im zwar relativ klein gehaltenen Musikerkreis, aber der dafür um so kompetenter bestückt ist. Was hier die Herren Jerry Kimbro an der Akustikgitarre, Michael Rojas an den Keyboards, Joe Spivey an der Fiddle und Dan Dugmore an Steel und Dobro abliefern, ist schon erste Sahne. Nicht zu vergessen John Willis, den man eigentlich bei den meisten Nashville-Produktionen an der Akustikgitarre arbeiten lässt, der diesmal jedoch an der Leadgitarre, Banjo, Sitar und Mandoline zugleich.brilliert. Dabei drängt sich kaum ein Akteur auffällig in den Vordergrund, hier wird dezent, aber unerhört präzise und mit sehr viel Liebe für’s Detail musiziert, was gerade beim Genuss mit dem Kopfhörer besonders zur Geltung kommt. Den Großteil der Vocals übernahm traditionsgemäß die sehr gereift wirkende Amanda, einmal durfte der immer noch ein wenig "milchgesichtige" Tyler ran ("Human"), zwei Songs werden von Vater Steve gesungen ("Highway" und "Grains Of Sand"), dessen Stimme zuweilen an wenig an Ricky Skaggs zu erinnern scheint. Herrlich niveauvoll country-poppig geratene Songs wie "Little Girl", "Inside The Lines", die Single "L. A." (wie eine lockere Mischung aus Sheryl Crow’s "All I Wanna Do" und Jennifer Hanson’s "Beautiful Goodbye"), "Human" oder "Occasionally Crazy", wirken nie kitschig, machen aber dank der erwähnten musikalischen Feinheiten richtig Laune. Aber auch ruhigere Nummern wie "Melancholy Wine" (Michael Rojas mit Bruce-Hornsby-like Piano-Geklimper), "Leaving Song" (klasse Dobrospiel von Dan Dugmore), "One Blue Day" (traumhafte Barroomballade mit leicht angejazzter E-Gitarre) oder "Not Today" (Amanda im Stile einer Country-Ikone wie Reba McEntire), wissen durch jeweils genial zu den Stücken passende Stimmung und Texte zu gefallen. Respekt an alle Beteiligten! Hier wird große New Country-/Countrypop-Musik geboten. Der Wilkinson'sche Motor läuft auf Hochtouren und wird noch sicherlich so manchen "Highway" passieren. Absolut empfehlenswert! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3175
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Little girl
L A
No one's gonna
Highway
Occasionally crazy

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