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Wolfe, Todd - borrowed time [2008]
Was für ein grandioses, Energie-geladenes, variables, dampfendes Bluesrock-/Rock-/Blues-Gitarren-Spektakel! Der nach eigenen Angaben u.a. von Howlin' Wolf, Muddy Waters, Buddy Guy und Jimmy Page inspirierte Gitarren-Hexer Todd Wolfe (ex Textones u. zwischen 1993 und 1998 Lead-Gitarrist der Touring-Band von Sheryl Crow) begeistert auf seinem vierten Album "Borrowed time" mit einer vor Vitalität, Würze, Feuer und Leidenschaft nur so strotzenden, nahezu alle Grenzen des Bluesrocks auslotenden Performance. Ist das klasse! Mal funky, mal wunderbar groovy, mal mächtig heavy, mal southern und herrlich swampig, mal locker und lässig, um im nächsten Moment wieder regelrecht zu explodieren, ziehen er und seine ebenfalls hochkarätigen Mitstreiter (man spielt zumeist in Quartett-Besetzung mit großartigen, den exzellenten Sound "füllenden" Piano- und Orgel-Ergänzungen) eine rockin' Blues/Bluesrock-Show ab (nicht missverstehen - das ist kein Live-Album), deren Intensität, genauso wie deren Klasse und Niveau man mit dem englischen Begriff "outstanding" wohl am treffendsten bezeichen kann. Oder kurz und knapp: Die Truppe, vor allem aber Todd Wolfe, ist ein "Hammer"! Die exzellent strukturierten Songs klingen satt, transparent, sind messerscharf produziert und haben dennoch diese unwiderstehliche, für diese Art von Musik so notwendige, deren Authentizität untermauernde Portion natürlichen "Drecks" intus. Und was Wolfe auf der Gitarre zaubert, ist schier unglaublich. Da brennen die Saiten. Ein fulminantes, inspiriertes, fingerfertiges, dampfendes Solo (auch jede Menge Slide) jagt das nächste. Spielfreude pur! Doch diese herzhaften Gitarrenausflüge sind nicht alles, was der Meister drauf hat - nein, er ist zudem ein erstklassiger Songwriter und ganz großartiger, ausdrucksstarker Sänger, jederzeit in der Lage, sich perfekt der jeweiligen Songthematik anzupassen. "Borrowed time" beginnt mit dem phänomenalen, druckvollen, dynamischen, wunderbar dreckig vorgetragenen, intensiven Groove-Bluesrocker "Tears of rage", schon seit Jahren ein "Hit" im Live-Programm von Wolfe - jetzt erstmalig in einer Studioversion! Klasse, wie die Band hier "auf die Tube drückt" und den Meister zu außergewöhnlichen Hochleistungen antreibt. Tolle Gitarrenritte! Kocht und rockt gewaltig! Im Anschluß daran groovt sich die Band im mittleren Tempo schön funky durch das starke "Ready for love", ehe mit dem bluesigen, wuchtigen "Heavy"-Rocker "Cold black night" eine wahre "Mörder-Nummer" auf dem Programm steht. Wunderbar retro. So ein Ding könnten Led Zeppelin in ihrer Anfangszeit gespielt haben. Drückender, intensiver, schwergängiger Rhythmus, fulminante E-Gitarrenläufe und als Untermalung eine prächtige, "rollende" Orgel. Dann, nach rund 3 Minuten, setzt Wolfe zu einem gewaltigen, glühenden "Open End"-Gitarrensolo an (welch eine Virtuosität, welch ein Feeling, welch ein Feuer) - und nun brechen wirklich alle Dämme. Allein diese famose Nummer ist schon das Geld für das Album wert. Aber: "No way to slow down"... - der nächste Knüller folgt sofort: Eine tierische Fassung von Leslie West's "Baby I'm down" (aus dessen 1969iger "Mountain"-Album) steht an! Als Gast dabei: Leslie West höchst persönlich an der zweiten (Lead)Gitarre und mit seinem unverwechselbaren, röhrenden Gesang. Nach einem Acoustic Gitarren-Intro entwickelt sich der Song trotz vermeintlich lockerer Basis zu einem mit drückenden E-Gitarren versehenen, in den Swamps des Südens watenden, heißen Southern Bluesrocker. Erneut ein wenig swampig angehaucht, vor allen Dingen durch die traumhafte Begleitung mit der elektrischen Slide-Gitarre, kommt der wunderbare, seelige, sehr melodische, aber dreckig und trocken rockende Blues-Stomper "You're not the only one", herrlich unterlegt mit toll groovendem Percussion-Spiel. Baumstark auch das flott groovende, viel Clapton-Flair versprühende "California" (toller, melodischer, Rockin' Blues, komponiert von Todd Wolfe und Sheryl Crow), die meisterhafte, kochende Coverversion von Peter Green's (Fleetwood Mac) "Oh well" (eine der stäksten Fassungen dieser oft gecoverten Nummer, die wir seit ewigen Zeiten gehört haben), das lockere, lateinamerikanisch swingende "Who's been talking" (viel Santana-Feeling, starker Gesang, wundervolle Gitarrenarbeit, hinreißende Soli), der melodische, feurig von Mary Hawkins gesungene, satte Slow-Blues "If this is love" und der abschließende, fulminante, mit glühenden Slides garnierte und von tollem Piano-Geklimper unterstützte, abgehende "fun romping" Rocker "Big nose Kate (Borrowed time")! Todd Wolfe gehört ohne Zweifel zu den ganz großen Saitenartisten der heutigen Bluesrock-Szene. Was er für grandiose Riffs, Licks und Soli abliefert, wird den Gitarren-Enthusiasten "Tränen der Freude" in die Augen treiben. Mitreißend, inspiriert, voller Seele, voller Feuer! Eine bestechend starke, gut 50-minütige Demonstration allerfeinsten Bluesrocks!

Das komplette Tracklisting:

1 Tears of Rage - 4:13   
2 Ready for Love - 4:31   
3 Cold Black Night - 5:40   
4 Baby I'm Down - 5:19   
5 You're Not the Only One - 3:44   
6 California - 4:20   
7 Oh Well - 5:23   
8 Who's Been Talking - 5:50   
9 If This Is Love - 6:05   
10 Big Nose Kate (Borrowed Time) - 5:13

Art-Nr.: 6066
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Tears of rage
Cold black night
You're not the only one
California
Who's been talking
Big nose Kate (Borrowed time)

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Wolfmother - victorious [2016]
Wolfmother, das "Baby" des begnadeten australischen Songwriters, Sängers, Gitarristen und MulitInstrumentalisten Andrew Stockdale, gelten seit der Veröffentlichung ihres Debuts im Jahre 2006 als so etwas wie die Wegbereiter der heutigen Retro Seventies Classic (Hard)Rock-Bewegung. 10 Jahre später, mit der Veröffentlichung des neuen Prachtwerkes "Victorious" demonstriert "Meister Stockdale" auf eindrucksvollste Art und Weise einmal mehr, warum das so ist. Was für ein großartiges Werk! Das ist packender, klassischer, in den Siebzigern fundamentierter Rock, irgendwo zwischen Black Sabbath (ohne deren dunkle "Heavy Doom"-Attitüde) und Led Zeppelin, dazu mit Reminiszensen an nahezu alle Helden dieses goldenen Rock-Zeitalters, einem Hauch von Psychedelic und, trotz all dieser Einflüsse, großer Eigenständigkeit. Stockdale ist einfach ein Magier, ein musikalischer "Tausendsassa", ein inbrünstiger Rock'n Roller "vor dem Herrn". Das Songmaterial ist faszinierend stark. Laut, hart, straight, druckvoll, voller kleiner stilvoller Breaks und gleichzeitig voller hinreissender Strukturen, massiv, fett, satt und dabei durchzogen von unwiderstehlichen, prächtig hängen bleibenden Melodien. Ein herrlicher, zeitloser, klassischer Retro Rock-"Rundumschlag", der trotz seiner historischen Anlehnungen, oder gerade deswegen, so etwas von "hip" und aktuell aus den Lautsprecherboxen "donnert", dass es die wahre Pracht ist. Furios! Großartig!

Das komplette Tracklisting:

1. The Love That You Give - 2:38
2. Victorious - 4:25
3. Baroness - 3:15
4. Pretty Peggy - 3:49
5. City Lights - 3:51
6. The Simple Life - 3:12
7. Best Of A Bad Situation - 3:07
8. Gypsy Caravan - 3:34
9. Happy Face - 3:31
10. Eye Of The Beholder - 3:49

Art-Nr.: 9104
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Womack, Drew - same [2004]
Vorweg eine schlechte Nachricht: Drew Womack hat nach 14-jähriger Tätigkeit seinen Dienst als Frontmann der äußerst beliebten New Country-Truppe "Sons Of The Desert" eingestellt! Die gute aber lautet - und das ist das entscheidende: Er legt ein wahrhaft meisterliches Solodebut vor, eine nahezu ideale Kombination aus sehr knackigem, frischem, von traumhaften Melodien durchzogenem New Country und Countryrock/-pop zwischen erdiger texanischer Ursprünglichkeit und dem "Glanz" Nashville's! Irgendwo war klar, daß ein musikalischer Charakterkopf, wie ihn Sänger, Multiinstrumentalist und Songwriter Drew Womack nun einmal darstellt, nicht weiter untätig bleiben würde, nachdem es schon über zwei Jahre um die "Sons" recht ruhig geworden war. Trotz zweier klasse CDs "Whatever Comes First" (1997) und "Change" (2000), gelang es der Band aufgrund ständiger Unruhen (Labelwechsel / interne Umstrukturierungen) nicht, aus ihrem ohne Zweifel großen musikalischenPotential die entsprechenden Früchte zu ernten. Nachdem alle rechtlichen Fragen geklärt waren (Drew kann über alle SOD-Songs frei verfügen), ist der Alleingang die wohl logische und begrüßenswerte Konsequenz des Ganzen, zumal das Tuch zwischen ihm und den Ex-Kollegen nicht völlig zerschnitten zu sein scheint. Denn bis auf Drummer Brian Westrum sind alle Mitstreiter vergangener Tage auf seinem Debüt involviert. Der mittlerweile in Austin, Texas ansässige Singer/Somgwriter sprüht geradezu vor Energie und brennt ein richtiges Feuerwerk an erstklassigen Songs ab, von denen aber auch kein einziger einen Ausfall darstellt. Im Dunstkreis der etablierten Texas-Szene von Leuten wie Radney Foster, Rodney Crowell, Pat Green, Chris Knight & Co. trifft er zielsicher den schmalen Grat zwischen rootsigen Texas "Red Dirt"-Anlagen, Alternate Country, dezent poppigen, manchmal von einem gewissen Wedstcoast-Feeling umhauchten Countryrock-Elementen und radiofreundlichen Nashville-Strömungen nahezu perfekt. Drew Womack hat konstant und spürbar erfolgreich an seiner Weiterentwicklung gearbeitet. Seine Musik ist ein wenig kratziger, kantiger und auch etwas rockiger geworden, gewinnt an großer Reife, ohne dabei auf ganz wunderbare Melodien zu verzichten. Drew's Stimme klingt weiterhin frisch und nach wie vor unverwechselbar. "Premium Gasoline" beispielsweise könnte mit seinem Speed problemlos auf jeden, in der NASCAR-Rennsportserie so beliebten Sampler gepackt werden, "To Her And Back" glänzt durch rockige Gitarrenriffs und leichtem 70er Flair, "Fastest Way To Texas" unterstreicht Womack's Singer-, Songwriterambitionen mit atmosphärischem Touch und roher Darbietung der Marke Ingram & Co, "Fine Art Of Failure" ist ein rhythmischer Country-Rock’N’Roller mit typischer Gitarre und viel Dampf, wie es etwa bei Pat Green sehr oft zu beobachten ist. Natürlich gibt es auch jede Menge "Sons Of The Desert"-Feeling: Die aktuelle Single "Hey Daisy" gleitet mit lockerer Banjountermalung, dezenten Mundharmonikaeinlagen und schönen Harmoniegesängen westcoastmäßig leicht ins Ohr. Gleiches gilt für den Power-Lovesong "That’s Just Me" und das knackige "Waitin’ On A Bullet". Stark auch der von Radney Foster mitkomponierte, knacjige, ungemein frische Countryrocker "Any love at all" mit seiner traumhaften Melodie! Besonderes Bonbon für alle "Sons"-Fans: Das einst sehr pianoträchtige Liebeslied "Leaving October" von derem ersten Werk "Whatever Comes First" präsentiert Womack in einer Neueinspielung durch Umwandlung der Tastenparts in Electric-Dobro-Töne und mit dezenten Hammond-Tupfern in einem völlig neuen, aber wunderschönen Gewand. Der Song wirkt dadurch viel ursprünglicher und geht mehr in die Tiefe. "Melancolic Cafe" (nur Drew/Gesang und Ex-Sons-Keyboarder Scott Saunders/Akustik-Piano) lässt, wie es der Titel schon ausdrückt, eine knappe Stunde feinster Musik melancholisch ausklingen. Ein geschmackvolles Booklet, inclusive aller Texte, rundet dieses Klasse-Werk zusätzlich positiv ab. Das Teil müsste eigentlich ein Bestseller werden. Verdient hätte er es mit dieser starken Musik auf jeden Fall! Fazit: Die Vergangenheit war Sons Of The Desert, die Zukunft heißt Drew Womack! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 2925
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hey Daisy
Any love at all
Premium gasoline
Fastest way to Texas
Fine art of failure

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Womack, Lee Ann - something worth leaving behind [2002]
Nachfolgewerk des bislang über 2 Millionen mal verkauften Albums "I hope you dance"aus dem Jahre 2000, mit dem es Lee Ann Womack gelingen dürfte, Ihren Superstar-Status weiter zu festigen. Das Songmaterial ist erneut exquisit und sehr abwechslungsreich. Unter dem Strich allerdings steht die Tatsache, daß sie sich insgesamt noch etwas mehr in Richtung "Adult orientazed Pop" bewegt und die Countryelemente etwas mehr in den Hintergrund geraten. Oftmals wird dies durch aufwendige Arrangements mit Chören und Streichern deutlich untermauert. Böse Zungen könnten feststellen, sie klinge zuweilen wie eine Celine Dion (Beispiele dafür sind das Titelstück - dies allerdings angereichert mit kräftigen E-Gitarren, und "When you gonna run to me"). Dann aber wieder besinnt sie sich auf ihre Countryroots und kommt mit solchen Killertracks, wie "Forever everyday" daher, einem wunderbar unaufdringlich mit Mandoline, Gitarren, Fiddle, Steel und Banjo instrumentierten, herrlich unberührt frisch anmutenden, reinen, wunderschönen Countrysong mit einer traumhaften Melodie. Nach wie vor gehört offenbar auch Alternate Country/Roots Country-Ikone Julie Miller zu ihren bevorzugten Songschreiberinnen, denn auch von ihr hat sie wieder 2 Songs aufgenommen, die beide entsprechend rootsig, rockig und völlig popfrei arrangiert sind. Zum einen die rockige, etwas mittelalterlich angehauchte, grandiose Ballade "Orphan train" mit tollem Gitarrensolo, und zum anderen der riffige Uptempo-Countryrocker "I need you" mit trockenen Drums und staubigen, rohen E-Gitarren. Danach wird's dann mit "You should've lied" wieder richtig poppig. Herausragend auch das Gretchen Peters-Stück "I saw your light" eine Pop-orientierte Ballade, recht rhythmisch in Szene gesetzt, mit einer fantastischen Melodie, von beeindruckender songschreiberischer Qualität, mit einem tollen Arrangement voller interessanter E-Gitarren-Spielereien. Die einen werden sagen, die Songs seien zu unterschiedlich und gegensätzlich, die anderen werden das als äußerst positiv und zeitgemäß herausstellen. Das muß sicher jeder für sich entscheiden, doch eins ist klar: Lee Ann Womack ist und bleibt eine tolle Sängerin mit einer großartigen Stimme. Und egal, welche Art von Songs des Albums man jetzt betrachtet, die allzu poppigen, die alternativ rockenden, oder die traditionell ausgerichteten - sie sind, jeweils für ihren Bereich, absolut gelungen. Da werden wieder eine Menge Hits abfallen!

Art-Nr.: 1684
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Womack, Lee Ann - there's more where that came from [2005]
Das hätte man Lee Ann Womack, die ja eher als Vertreterin des "Nashville goes Pop"-Modern-Country galt, kaum zugetraut: Ein reines, klassisches Copuntryalbum - und was für eines! Große Leistung! Voller Eleganz bringt uns Lee Ann mit ihrem neuen Album die guten alten Zeiten zurück, als Königinnen der Countrymusic, wie Tammy Wynette, Tanya Tucker, Lynn Anderson oder Dolly Parton die Charts regierten. Den Zauber ihrer neuen Songs machen die wundervoll traditionellen Arrangements aus, deren Sound sich in freundlich wimmernden Steelguitars, feinem Klavier, entspannter Mundharmonika, großartigen Fiddles, und frischen, weichen Gitarren wieder findet, frei von jeglicher Hektik oder gar Aggressivität. Eine genußvolle Lockerheit und Entspannung und umgibt die wunderbaren Lieder! "Some people take voice lessons to learn how to sing, but I just sat and listened to Country Music records like George Jones, Dolly Parton and stuff like that. That's how I learned how to sing", sagt die Tochter eines "East Texas Country Deejays"! Immer und immer wieder hat sie die Platten ihres Vaters gehört, hat sie lieben gelernt und sich nichts sehnlicher gewünscht, so zu klingen wie ihre Heldinnen. Das sind die Roots von Lee Ann Womack! Und sie hat es geschafft! "There's more where that came from" ist unverfälschter, zeitlos schöner Country, gleichzeitig voller Frische und Tradition, mit dem sie sich voller Respekt auf eine Stufe mit den Großen der Countrymusic stellen kann. Hut ab! Es beginnt mit dem entspannten, von toller Fiddle, dezenter Baritone Gitarre und viel Honky Tonk-Esprit ausgestatteten, traditionellen Title-Track, der einem vorkommt, als würde er von einem weiblichen George Strait vorgetragen. Weiter geht es mit dem großartigen "One's a couple", einer geschickt, dezent knackig und sehr vielschichtig in einem transparenten Klangbild aus herrlicher Fiddle, Acoustic Giitarren, wunderbar weichen und zurückhaltend eingesetzten E-Gitarren, klasse Piano, jaulender Steel und recht trocken ausgerichteter Percussion arrangierten, lupenreinen Country-Ballade von zeitloser Schönheit. Eine bärenstarke Nummer! So folgt ein starker Titel dem nächsten! Wie zum Breispiel die hinreißende "cheatin'" Countrynummer "I may hate myself in the morning", das mit Mandoline, Mundharmonika und excellenter Steel- und Baritone-Guitar getränkte, frische "The last time", das schön flotte, regelrecht zum Mitwippen geeignete, flockige "He oughta know that by now", die traumhafte "Pure Country"-Ballade "Happiness" (es ist einfach herrlich, wenn ein Stück schon mit einer Textzeile wie "Down at the lost highway café" beginnt) mit ihrer wunderbaren Melodie, dem klasse Country-Piano, sowie der traurigen Steel und Fiddle, die knackige Midtempo-Nummer "When you get to me" mit ihren schönen Gitarren, oder das rhythmische Banjo-driven "What I miss about heaven"! Ganz große Klasse ist auch das wunderschöne, ruhige Remake von Sonny Throckmorton's "Waiting for the sun to shine", das man ja neben dem Original auch noch von Ricky Skaggs kennt! Nach dem letzten Stück folgt übrigens noch ein nicht in der Tracklist aufgeführter "hidden track" (die CD also einfach weiterlaufen lassen), und zwar eine tolle Coverversion des Porter Wagoner/Dolly Parton-Klassikers "Just someone I used to know"! Es gibt keine Schwachstellen! Lee Ann Womack mit dem wohl besten Alnum ihrer bisherigen Karriere - anspruchsvoll, gefällig, authentisch, rein, zeitlos, frisch! Eine CD zum Genießen... - zum Sitzen auf der Veranda, bei einem schönen Gläschen Wein, umgeben von den warmen Strahlen der wohligen Frühsommer-Sonne, den Blick über das weite Land schweifen lassend.... - einfach herrlich!

Art-Nr.: 3031
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Woodys, The - teardrops & diamonds [2001]
Was für Gesangsharmonien! Was für wunderbare Melodien! The Woodys (das Ehepaar Michael und Dyann Woody) beglücken uns mit einem traumhaften Album, prallvoll mit herrlicher, klassischer Country/ New Country/ Countryrock-Musik mit nostalgischem Einschlag, wunderschönen Songs, die nicht mehr aus dem Ohr gehen und zweistimmigem Harmoniegesang (Lead-Stimme: Michael), wie man ihn heutzutage nur noch selten hört. Sie sind alte Hasen im Country- und Singer/Songwriter-Geschäft, vor allen Dingen Michael Woody. Unzählige Künstler haben seine Songs aufgenommen. Steve Earle, Clay Walker, David Lee Murphy und die legendäre Desert Rose Band um Chris Hillman. Die machten Michael Woody's "He's back and I'm blue", veröffentlicht 1987 auf deren Debutalbum, gar zu einem Nr. 1-Hit! Dieser Song ist auf dem hier vorliegenden Album übrigens in einer feinen Neufassung vertreten. Völlig unverständlicherweise gefeuert von ihrem Label, bei dem sie ihr Debut veröffentlichten, bringen sie nun ihr zweites Album "Teardrops & diamonds" im Eigenvertrieb heraus. Ein spitzenmäßiges Werk! Man stelle sich folgendes vor: Die Flying Burrito Brothers mit Gram Parsons, Emmylou Harris mit der frühen Hot Band, Rodney Crowell, der frühe Ricky Skaggs und die Everly Brothers machen eine Session. Heraus kommt so etwas wie der Sound der Woodys. Einige der genannten Künstler bekennen sich ohnenhin als Fans der Woodys, allen voran Emmylou Harris. Die Songs kommen unheimlich locker und frisch daher, sind toll instrumentiert und haben eine wunderbar positive Grundstimmung, die den Zuhörer leicht zum Mitwippen anregt. Begleitet werden die Woodys von hochkarätigen Musikern wie Al Perkins (steel, banjo), Tammy Rogers (fiddle, mandolin), Dave Pomeroy (bass), Cam King (electric guitars) und Billy Block (drums)! Gäste sind Leslie Satcher und Nitty Gritty Dirt Band's Jimmie Fadden! Schon das Titelstück zu Beginn des Albums zeigt die ganze Klasse der Woodys. Flott, mit viel Drive, klasse Mandolinen-Riffs, schöner Fiddle, klasse E-Gitarre im Break, einer traumhaften Melodie und nicht zuletzt Al Perkins Steel vereinen sich mit den tollen Gesangsharmonien zu einem richtigen Hit! Anschließend covern sie Steve Earle's "Hearts don't break", das mit dem schnellen Schlagzeug und der flotten Banjobegleitung nun wie ein Everly Brothers-Song klingt. Von der gleichen Art ist auch das fantastische "Sweeter than wine"! "Don't blame me" ist eine wunderschön nostalgische Ballade mit toller Steel im unaufdringlichen Rhumba-Rhythmus, während "Honey I'm wong" einen klassischen kalifornischen Honky Tonk- Song darstellt. So geht es munter weiter! 12 Stücke allerbeste Songs in einem glasklar produzierten, vollen Sound. "Sie klingen, als seien sie geboren um zusammen zu singen", war in einem US-Review zu lesen. Dem ist nichts hinzuzufügen. Diese faszinierenden Harmonien, verbunden mit der Fähigkeit solch großartige Songs zu schreiben, sie dann auch noch entsprechend mit diesen versierten Musikern zu interpretieren - das hat schon eine gewisse Magie, der man sich nur schwer entziehen kann. Vom Feinsten!

Art-Nr.: 1685
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Teardrops & diamonds
Honey I'm wrong

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Worley, Darryl - here and now [2006]
Respekt, Respekt, Mr. Worley! Der Mann scheint nicht nur "Nehmer-Qualitäten" zu besitzen, sondern obendrein noch genug Kraft zu haben, ordentlich "austeilen" zu können: Erst ist der Major-Deal bei "Dreamworks Records" futsch, dann bei Neal McCoy's kleinem "903 Music"-Independent Label, quasi als Trotzreaktion, sein bislang klar bestes Album abzuliefern, das muss man erst mal hinkriegen, das hat schon Klasse! Etwas rockiger als früher, gleichzeitig immer "real country", umgarnt mit fetten E-Gitarren, teilweise umweht von einem herrlichen Southern-Flair, geht Worley in den 13 neuen Songs auf, wie nie zuvor! Bei den früheren Alben fühlte Darryl sich nach eigener Aussage oftmals allzu sehr "in ein Korsett gepresst", konnte sich eigentlich nie so entfalten, wie er es wollte. Und wirklich, beim Hören der neuen Stücke von "Here And Now" spürt man förmlich, wie Darryl erleichtert "ausatmet" und seine ganze, neu gewonnene Energie in die Songs einbringt. Dabei hat sich eigentlich von den Grundgegebenheiten zum letzten Werk gar nicht soviel verändert. Produziert hat erneut Frank Rogers, viele der damaligen Co-Writer sind abermals involviert, und auch der Kreis der exzellenten Musiker früherer Tage hat im Großen und Ganzen wieder Hand angelegt. Selbst die Cover-technische Umsetzung (12-seitiges Klapp-Booklett mit vielen Bildern und sämtlichen Texten), hält dem Anspruch der großen Label ohne jede Frage stand! Das Geheimnis dieser CD dürfte vielmehr in der völlig zwanglosen Unbefangenheit liegen, mit der man hier zu Werke geht. Es wird nicht auf die Charts und Verkaufszahlen geschielt (obwohl die erste Single "I just came back from a war" bereits einen prima Chart-Einstieg hingelegt hat), sondern einfach, bei aller Professionalität, voller Spaß los musiziert! Das kommt prächtig rüber! Worley schreibt klasseTexte, die sympathisch und lebensnah wirken, die Lieder haben sehr viel Pepp und glänzen mit viel Abwechslungsreichtum, die großartigen Musiker, besonders die überragenden Gitarristen Brent Rowan und Pat Buchanan, dürfen sich so richtig austoben. Selten erlebt man eine New Country-CD, die ständige, satte, auf den Punkt gebrachte E-Gitarren-Soli beinhaltet, die so viel Southern-Espirit versprüht. Kommen wir zu den Songs: "Jumpin’ Off The Wagon", ein schöner Honkytonk-/Roadhouse Country-Rocker, bedeutet zunächst einmal Worley's gar nicht so zimperliche Abrechnung mit seinem früheren Label, "Nothin’ But A Love Thang" ist rhythmischer, dampfender, swampiger, sehr sexy dargebotener Southern-Country und das bluesige, dampfende "Free" hat gar etwas von den Allman Brothers (typische Orgel/E-Gitarren-Breaks). Der Song zeichnet sich zudem durch einen herrlichen Groove aus. Die nächsten beiden Stücke ("It’s The Way You Love Me" und "Party Song") dürften jede Location im staubigen Westen zum Kochen bringen. Das ist abgehender "Gute-Laune Southern Rock" vom Feinsten, wobei letzteres voller fulminanten Georgia Satellites-Flair steckt! Hier hat man schon die knapp bekleideten Mädels und gut aufgelegten Kerle in bester Feier-Laune auf der Tanzfläche vor dem geistigen Auge. So locker und flockig wie sein Text ist auch die Performance der fantastischen, lupenreinen Countrynummer "Living In The Here And Now": Schöne Akustikgitarrenuntermalung, immer wieder mit dezenten E-Gitarren und Orgel-Einsätzen versehen, sowie zwei schöne, aufeinander folgende E-Soli beider Gitarristen und eine herrliche Melodie lassen ein wenig entspannte Vince Gill-Atmosphäre aufkommen. "Do You Know What That Is" ähnelt von der Coolness her den Stücken, mit denen Trace Adkins in letzter Zeit immer wieder Erfolg hatte. Im hinteren Bereich des Albums gibt es dann noch zwei ruhigere Stücke mit nachdenklichen Texten, zwei erneute rockige Feger ("Whiskey Makes The World Go Round" - so richtig aus dem Leben gegriffen, "Lowdown Woman" - wieder mit fetten Gitarren und schönem Southern-Feeling), sowie das großartige, bereits erwähnte "I Came Back From A War", das in einem entspannten, aber durchaus kraftvollen, sehr melodischen musikalischen Rahmen, ebenso patriotisch wie kritisch aktuelle Kriegsproblematik amerikanischer Sodaten reflektiert. Insgesamt ist "Here And Now" von Darryl Worley ein Album, das Verlierer und Gewinner offenbart: Verlierer sind sicher sein Frisör, der ihn seit seinem letzten Werk scheinbar nicht mehr zu Gesicht bekommen hat (Darryl jetzt mit langer Matte), und sein voriges Label, das Worley's Stärken augenscheinlich nicht ausreichend zur Entfaltung kommen ließ. Gewinner, und das ist das alles Entscheidende, aber sind Worley selbst, der endlich die Musik machen kann, mit der er sich hundertprozentig identifizeirt, und die Fans, die diese großartige Musik in vollen Zügen genießen dürfen! Sehr stark! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4640
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Free
Party song
Living in the here and now
Things I'll never do again
Lowdown women
I just came back from a war

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Worley, Darryl - i miss my friend [2002]
Ein neuer Star etabliert sich in Nashville's Country-Elite! Nach seinem gelungenen und erfolgreichen Debutalbum "Hard rain don't last" kann er sich mit dem für viele Künstler so schweren zweiten Album nun sogar noch einmal steigern. Songwriting (an 8 von 12 Songs ist er kompositorisch beteiligt) und Songzusammenstellung sind außerordentlich gelungen. Und was noch viel entscheidender und für die aktuellen Charts in Music City nicht unbedingt selbstverständlich ist: Darryl Worley macht "richtige" Countrymusic, weitgehend ohne Pop-Zutaten, einafch nur gute, authentische, zeitgemäße Country/New Country-Musik! Die Songs sind angenehm abwechslungsreich. Worley fühlt sich sowohl bei den schnellen Songs sichtlich wohl, überzeugt aber genauso bei den gefühlvollen Balladen. Merle Haggard gehört zweifellos zu seinen großen Vorbildern, sodaß man seine Musik auch irgendwo an der Schnittstelle zwischen dem guten alten Merle, einem frühen Steve Wariner in seinen besten Tagen, George Strait, Mark Chesnutt und Alan Jackson ansiedeln könnte. Das Titelsstück "I miss my friend", eine wunderschöne kraftvolle Country-Ballade ist unterdessen auch zum ersten Top 10-Hit des neuen Albums geworden, doch es wird mit Sicherheit nicht der Einzige bleiben. Die CD steckt voller potentieller Chartbreaker. Der Eröffnungs-Heuler "Tennessee river run" beispielsweise, eine schmissige, ala Alan Jackson's "Chattahoochie", gut abgehende Country Tranz-Nummer, bei der man die Füße nicht still halten kann. Beachtenswert dabei ist das tolle Gitarrensolo von Brent Mason, der auch ansonsten des öfternen sehr beeindruckend über die Saiten rast und das tolle Fiddlespiel von Aubrey Haynie! Großartig auch der wunderbar melodische, mit toller Steel garnierte, Midtempo-Track "I wouldn't mind the shackles", die Vollgas-Nummer "Callin' Caroline" mit irre schneller Steel, Fiddle und E-Gitarre, sowie einer klasse Melodie, die schöne Ballade "Back where I belong", der Linedancer "I built this wall" und die völlig lockere, flockige, flotte Traum-Countrynummer "The least that you can do", die mit ihrer Melodie und dem fließenden Arrangement aus Gitarre, Fiddle, Steel und Mandoline, einen wieder einmal von einer erfrischenden Cabriofahrt durch die Weiten des Landes träumen läßt. Ohne Zweifel, Darryl Worley's Musik trifft voll das Herz der Countryfans. Ein feines Album!

Art-Nr.: 1687
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Worley, Darryl - same [2004]
Auch mit seinem vierten (inklusive der Retrospektive "Have you forgotten"), diesmal schlicht selbstbetitelten Album, hält Darryl Worley an der Maxime fest, seiner Kundschaft allerbeste, traditionell verwurzelte, aber knackig produzierte, straighte Countrymusic, größten Teils aus
eigener Feder, zu präsentieren. Eingängige Melodien, Lieder mit hohem Wiedererkennungswert, klasse Instrumentierung der Nashville-Studioprofis (u. a. Brent Rowan, Greg Morrow, Aubrey Haynie, Bryan Sutton) und Darryl's angenehme Baritone-Stimme bilden einmal mehr die bewährte Erfolgsrezeptur. So hat sich das knackige, melodische Auftaktstück "Awful Beautiful Life", mit seinem herrlich frischen Drive, bereits peu a peu auf Platz 16 der Billboard-Country-Singles-Charts, mit Blick nach vorn gerichtet, hochgearbeitet. Eine starke Uptemponummer! Die Pace geben eine recht dominant ausgesteuerte Fußtrommel und herzerfrischende Rhythmus-E-Gitarren vor. Abgerundet wird der Song mit einem tollen, satten Gitarren- und prompt folgenden Fiddle-Solo.
Es fällt relativ schwer, aus einem durchgehend guten Album, wie diesem, Stücke explizit herauszuheben. Vielleicht "Wake Up America", ein Anti-Drogen-Song, der Worley's soziales Engagement in dieser Angelegenheit bekräftigt. Recht gut gelingt es ihm immer wieder, unterschiedliche Stimmungen von Lied zu Lied zu erzeugen. So wirkt "If Something Should Happen", das von einem Mann handelt, der seiner eigenen Sterblichkeit ins Gesicht sehen muss, ziemlich bedrückend, während sich das, im Anschluss folgende, swingende "Work And Worry" gerade im hinteren Teil mit seiner "Horn-Section" zu einer regelrechten Dixieland-Gute-Laune-Nummer entwickelt, die auch auf jedem Jazz-Frühschoppen bestehen könnte. "Whistle Dixie" mutiert, dank temperamentvoller Background-Gesänge anerkannter Könner, wie Wes Hightower, Curtis Wright und Melodie Crittenden , von einem melodischen Midtempostück zu einer temperamentvollen Gospelgeschichte. Wer Spaß an hochwertig traditionellen Alben der Marke Alan Jackson, Trace Adkins, Mark Chesnutt, Brad Paisley, Tracy Lawrence & Co. hat, wird hier zur vollsten Zufriedenheit bedient! Wir gratulieren Mr. Worley zu einem starken Album, wie auch nachträglich zum vierzigsten Geburtstag (31.10.)! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 2862
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Worley, Darryl - sounds like life [2009]
Erneut ein neues Label (Darryl Worley ist der erste Künstler, den der bekannte Nashville-Veteran und Produzent James Stroud für sein neues "Stroudovarious"-Label verpflichtete), eine neue Album-Veröffentlichung, aber der "alte", starke Darryl Worley - und das ist gut so! Worley geht mit "Sounds like life" prinzipiell den Weg des vor rund 3 Jahren erschienenen Vorgängers "Here and now" weiter, was soviel bedeutet wie: Hier gibt's kernigen, knackigen, auf den Punkt gebrachten, traditionell verwurzelten New Country ohne Schnörkel - jung, frisch, up to date! Das Songmaterial (viele Tracks hat Worley mitgeschrieben) ist hervorragend, wobei der überwiegende Teil im, wie gesagt, knackigen, von zünftigen Gitarren betonten Uptempo- und Midtempo-Bereich angesiedelt ist. Lediglich mit dem finalen Song "You never know" lässt sich Worley auf eine richtig "schwermütige" Ballade ein. Ansonsten geht die Bandbreite von großartigen, kraftvollen, mit satten E-Gitarren in Szene gesetzten, gleichzietig auf pure Country-Traditionen zurückgreifenden, voller Energie steckenden, melodischen Countryrockern (z.B. der tolle Opener "Honkytonk life", oder das prächtig ins Ohr gehende, "Best of both worlds" mit seiner klasse Banjo-Untermalung, das sicher auch bestens in das Brooks & Dunn-Repertoire passen würde), ländlichem, recht entspannt wirkendem Midtempo-Country (beispielsweise "Slow dancin' with a memory" mit feiner Baritone Gitarre), riffigem, genauso modernem wie zeitlosem Southern Country mit einem erdigen Blues-Touch (das hervorragende "Nothing but money"), bis hin zu flockig flottem, locker dahin fließendem Uptempo-Country (beispielsweise das mit herrlichem, sehr virtuos auftrumpfendem, Southern-inspired Lead Gitarren-Spiel garnierte "Messed up in Memphis"). Das Werk, immerhin bereits sein sechstes, zählt insgesamt sicher zu den bislang stärksten in der Karriere Worley's. So ist es kein Wunder, dass er mit der ersten Single-Veröffentlichung "Sounds like life to me" bereits wieder die amerikanischen Charts hoch klettert. Darryl Worley ist und bleibt auf dem richtigen Weg!

Die komplette Songliste:

1 Honkytonk Life - 3:35   
2 Best of Both Worlds - 3:53   
3 Slow Dancin' with a Memory - 3:43   
4 Sounds Like Life to Me - 3:44   
5 Doin' What's Right - 3:26   
6 Tequila Dance - 3:00   
7 Everyday Love - 3:11   
8 Nothing But Money - 3:53   
9 Don't Show Up (If You Can't Get Down) - 6:09   
10 Messed Up in Memphis - 3:51   
11 You Never Know - 3:20

Art-Nr.: 6426
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Honkytonk life
Best of both worlds
Slow dancin' with a memory
Sounds like life to me
Nothing but money
Messed up in Memphis

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Worsham, Charlie - beginning of things [2017]
Klasse, zweites Album des jungen, mit immensem Talent gesegneten Sängers, Gitarristen, Songwriters und Multi-Instrumentalisten Charlie Worsham (acoustic guitar, electric guitar, keyboards), der bereits in den Touring-Bands von Dierks Bentley und Eric Church seine Sporen verdiente. Dem jungen Mann aus Grenada im US-Bundesstaat Mississippi prophezeit man in Nashville eine vielversprechende Zukunft. "Beginning of things" ist der Nachfolger zu Worsham's prächtigem, von den Eyperten schwer gefeierten 2013er Debut "Rubberband". Co-produziert von Frank Liddell (Miranda Lambert, Lee Ann Womack, Aubrie Sellers) und Eric Masse (Rayland Baxter, Mikky Ekko) mit Arturo Buenahora, Jr. (Eric Church, Dierks Bentley) als "Executive Producer", hören wir 13 neue Songs, von denen Worsham 9 mitkomponiert hat. "American Songwriter" sagt über Worsham Worsham: "He is the sort of triple threat artist that seems in short supply on Music Row these days. He writes well, sings well, and is a skilled and tasteful guitarist to boot" , und der amerikanische Rolling Stone vergleicht ihn bereits mit dem jungen Keith Urban ("A fleet-fingered guitarist and empathetic vocalist, his talent is reminiscent of a young Keith Urban in all the best ways"). Tolle New Country-Music mit einer gesunden Mischung aus viel Traditionellem und einigen erfrischenden, modernen Elementen. Das Songmaterial ist ausgezeichnet. Charlie Worsham überzeugt auch auf seinem zweiten Werk auf ganzer Linie. Großartiger Typ, klasse Album!

Das komplette Tracklkisting:

1. Pants - 0:14
2. Please People Please - 3:57
3. Southern By the Grace of God - 4:33
4. Call You Up - 3:30
5. Lawn Chair Don't Care - 2:46
6. Only Way to Fly - 3:57
7. Old Time's Sake - 3:22
8. Cut Your Groove - 4:11
9. I Ain't Goin' Nowhere - 4:21
10. The Beginning of Things - 4:17
11. Birthday Suit - 3:19
12. I-55 - 3:37
13. Take Me Drunk - 2:47

Art-Nr.: 9429
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Wreckers, The - stand still, look pretty [2006]
Welch ein wunderbares Debut-Album! Kaum zu glauben, aber The Wreckers dürften im New Country-Bereich in eine echte Marktlücke gestoßen sein. Zwar offeriert die Szene immer noch hochgradige Talente en masse, im Bereich der Duos allerdings sind die zu vergebenden Spitzenplätze bisher eher recht rar in Anspruch genommen worden. Die Ausnahmeerscheinungen in der männlichen Sparte bilden hochkarätige Namen wie Brooks & Dunn oder Montgomery Gentry, aber im weiblichen Bereich? Dies dürfte sich ab sofort ändern! Die Wreckers sind da und beglücken die Szene mit einem prächtigen, knackigen New Country-Album allerfeinster, herrlich melodischer Songs, die nahezu perfekt die Grenzen zwischen wunderbarem Country-Twang aus Fiddles, Banjos, Mandolinen und Telecaster-Klängen mit der, durchaus leicht rootsigen Pop-Rock-Sensibilität der Sorte Sheryl Crow verwischen. Es handelt sich bei den Wreckers um die längst fest etablierte, wenn auch bisher eher der Rock-/Pop-Sparte zuzuordnenden, Michelle Branch, (da stehen bereits zwei millionenfach verkaufte Solo-Alben zu Buche, wie auch der Grammy-honorierte Riesenhit "The game of love" aus dem Jahre 2003 für ihr Duett mit Carlos Santana), sowie die Nashville-Singer/Songwriterin Jessica Harp, Branch’s ehemalige Backup-Sängerin und Langzeitfreundin! Hier haben sich zwei hochtalentierte, zudem noch blendend aussehende Musikerinnen zusammengeschlossen, deren Debüt "Stand Still- Look Pretty" sicher für ordentlich Furore sorgen wird Die letzten Zweifel diesbezüglich räumte schon im Vorfeld dieses Releases ihr Song "The Good Kind" (toller, knackiger Midtempo Country-Pop mit klasse Gitarren und exzellenten Gesangsharmonien) aus, der von Ihnen bereits in der Soap "One Tree Hill" und einer Begleittour der Serie sehr erfolgreich präsentiert wurde. Die erste Single des Albums, "Leave The Pieces" (übrigens aus der Feder von Jennifer Hanson und Billy Austin), dokumentiert unmittelbar die Stärken der beiden Mädels: Zwei wunderbare, markante, wenn auch recht ähnliche Stimmen (Michelle’s ist vielleicht einen Tick rauchiger/kratziger), beide spielen hervorragend Akustik-Gitarre und auch die zusammengefügten Harmoniegesänge sind kaum besser in Szene zu setzen. Dieser traumhafte New Country-Song wird ganz sicher ein gewaltiges Wort in Sachen Single-Charts mitreden. Produziert wurde er von Tom Shanks (Melissa Etheridge, Sheryl Crow, SheDaisy), der auch einen Großteil der Restinstrumente übernahm (besonders stark hier seine Banjo- und Mandolinen-Einlagen). Den Löwenanteil der Produktion, bis auf eine weitere Ausnahme aber, übernahm allerdings der ebenfalls instrumentell stark involvierte, in der Szene hoch geschätzte und erfahrene "Tüftler" John Leventhal (Shawn Colvin, Rodney Crowell, Rosanne Cash, Kelly Willis, Marc Cohn), dem es glänzend gelingt, den Spagatschritt zwischen durchgehend radiotauglichen, wunderbaren (New-) Country-Melodien (Richtung der letzten Alben von SheDaisy, Sugarland, Little Big Town, Jo Dee Messina...) und einer damit verbundenen, gehörigen Portion lässiger, musikalisch hochwertiger, moderner, pop-rockiger Roots-/Americana-Würze (Richtung der bereits erwähnten Sheryl Crow, und teilweise gar nicht so weit von Michelle Branch's Solo-Projekten entfernt) zu bewältigen. Letztendlich ist das schlichtweg absolut zeitgemäßer New Country der allerfeinsten Sorte! Die Stücke schrauben sich wunderbar in unsere gehörgänge und strahlen eine immense Frische aus. Nicht zu vergessen auch, dass sich Branch und Harp, entweder alleine, zusammen oder mit diversen Co-Autoren, fast für das gesamte Songwriting verantwortlich zeigen. Eine gelungene Teamleistung durch und durch! Die zweite, nicht von Leventhal produzierte Nummer ist das bärenstarke "My, oh my", das unter der Leitung von Paul Worley (u.a. Dixie Chicks, Martina McBride, Pam Tillis) in Nashville eingespielt wurde. Ein flotter, fröhlicher, knackiger, durchaus traditionell verwurzelter, stompin' Country-Uptempo-Feger mit großartigen Mandolinen-/Fiddle-/Dobro-Einlagen von Haudegen wie Stuart Duncan und Randy Kohrs. Und es folgt ein starker Song nach dem anderen, in immer unterschiedlichen Stimmungslagen und Tempi! Ganz toll beispielsweise das entspannte, aber durchaus "saftige", wunderschöne "Tennessee" mit seiner Kombination aus klaren, frischen Akustikgitarren, kraftvolle E-Gitarre und wohltuend integrierten Piano- und Orgel-Fills! Diese Nummer gibt es auf der hier vorliegenden, limitierten Ausgabe des Albums als Bonustrack nochmal in einer herrlichen Acoustic-Version, die fast noch besser rüberkommt (wundervolles Akustik-Gitarren-/Mandolinen-/Fiddle-Zusammenspiel), als die herkömmöiche Full Band-Fassung! Klasse! Der mit recht amüsantem Text verzierte Countrysong "Crazy People" (wieder brillantes Mandolinenspiel) endet dann mit freudigem Kichern der beiden Protagonistinnen. Die Chemie zwischen Michelle Branch und Jessica Harp stimmt hundertprozentig, wie überhaupt ihre gesamte Leistung auf diesem Werk! Nicht ein Durchhänger im Verlauf der insgesamt 13 Stücke! Hut ab! Hier haben sich zwei starke Musikerinnen zum rechten Zeitpunkt zusammengeschlossen! "Stand Still - Look Pretty": Aussehen hübsch - keine Frage, aber Stillstand - wohl nicht zu befürchten. Die beiden werden uns mit ihren innovativen Ideen sicherlich auch in Zukunft noch viel Freude bereiten. Erfrischend starke, weibliche New Country Duo-Power! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4198
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Wreckers, The - stand still, look pretty ~ limited edition [2006]
Limited Edition mit Bonus-Track und Bonus-DVD! Welch ein wunderbares Debut-Album! Kaum zu glauben, aber The Wreckers dürften im New Country-Bereich in eine echte Marktlücke gestoßen sein. Zwar offeriert die Szene immer noch hochgradige Talente en masse, im Bereich der Duos allerdings sind die zu vergebenden Spitzenplätze bisher eher recht rar in Anspruch genommen worden. Die Ausnahmeerscheinungen in der männlichen Sparte bilden hochkarätige Namen wie Brooks & Dunn oder Montgomery Gentry, aber im weiblichen Bereich? Dies dürfte sich ab sofort ändern! Die Wreckers sind da und beglücken die Szene mit einem prächtigen, knackigen New Country-Album allerfeinster, herrlich melodischer Songs, die nahezu perfekt die Grenzen zwischen wunderbarem Country-Twang aus Fiddles, Banjos, Mandolinen und Telecaster-Klängen mit der, durchaus leicht rootsigen Pop-Rock-Sensibilität der Sorte Sheryl Crow verwischen. Es handelt sich bei den Wreckers um die längst fest etablierte, wenn auch bisher eher der Rock-/Pop-Sparte zuzuordnenden, Michelle Branch, (da stehen bereits zwei millionenfach verkaufte Solo-Alben zu Buche, wie auch der Grammy-honorierte Riesenhit "The game of love" aus dem Jahre 2003 für ihr Duett mit Carlos Santana), sowie die Nashville-Singer/Songwriterin Jessica Harp, Branch’s ehemalige Backup-Sängerin und Langzeitfreundin! Hier haben sich zwei hochtalentierte, zudem noch blendend aussehende Musikerinnen zusammengeschlossen, deren Debüt "Stand Still- Look Pretty" sicher für ordentlich Furore sorgen wird Die letzten Zweifel diesbezüglich räumte schon im Vorfeld dieses Releases ihr Song "The Good Kind" (toller, knackiger Midtempo Country-Pop mit klasse Gitarren und exzellenten Gesangsharmonien) aus, der von Ihnen bereits in der Soap "One Tree Hill" und einer Begleittour der Serie sehr erfolgreich präsentiert wurde. Die erste Single des Albums, "Leave The Pieces" (übrigens aus der Feder von Jennifer Hanson und Billy Austin), dokumentiert unmittelbar die Stärken der beiden Mädels: Zwei wunderbare, markante, wenn auch recht ähnliche Stimmen (Michelle’s ist vielleicht einen Tick rauchiger/kratziger), beide spielen hervorragend Akustik-Gitarre und auch die zusammengefügten Harmoniegesänge sind kaum besser in Szene zu setzen. Dieser traumhafte New Country-Song wird ganz sicher ein gewaltiges Wort in Sachen Single-Charts mitreden. Produziert wurde er von Tom Shanks (Melissa Etheridge, Sheryl Crow, SheDaisy), der auch einen Großteil der Restinstrumente übernahm (besonders stark hier seine Banjo- und Mandolinen-Einlagen). Den Löwenanteil der Produktion, bis auf eine weitere Ausnahme aber, übernahm allerdings der ebenfalls instrumentell stark involvierte, in der Szene hoch geschätzte und erfahrene "Tüftler" John Leventhal (Shawn Colvin, Rodney Crowell, Rosanne Cash, Kelly Willis, Marc Cohn), dem es glänzend gelingt, den Spagatschritt zwischen durchgehend radiotauglichen, wunderbaren (New-) Country-Melodien (Richtung der letzten Alben von SheDaisy, Sugarland, Little Big Town, Jo Dee Messina...) und einer damit verbundenen, gehörigen Portion lässiger, musikalisch hochwertiger, moderner, pop-rockiger Roots-/Americana-Würze (Richtung der bereits erwähnten Sheryl Crow, und teilweise gar nicht so weit von Michelle Branch's Solo-Projekten entfernt) zu bewältigen. Letztendlich ist das schlichtweg absolut zeitgemäßer New Country der allerfeinsten Sorte! Die Stücke schrauben sich wunderbar in unsere gehörgänge und strahlen eine immense Frische aus. Nicht zu vergessen auch, dass sich Branch und Harp, entweder alleine, zusammen oder mit diversen Co-Autoren, fast für das gesamte Songwriting verantwortlich zeigen. Eine gelungene Teamleistung durch und durch! Die zweite, nicht von Leventhal produzierte Nummer ist das bärenstarke "My, oh my", das unter der Leitung von Paul Worley (u.a. Dixie Chicks, Martina McBride, Pam Tillis) in Nashville eingespielt wurde. Ein flotter, fröhlicher, knackiger, durchaus traditionell verwurzelter, stompin' Country-Uptempo-Feger mit großartigen Mandolinen-/Fiddle-/Dobro-Einlagen von Haudegen wie Stuart Duncan und Randy Kohrs. Und es folgt ein starker Song nach dem anderen, in immer unterschiedlichen Stimmungslagen und Tempi! Ganz toll beispielsweise das entspannte, aber durchaus "saftige", wunderschöne "Tennessee" mit seiner Kombination aus klaren, frischen Akustikgitarren, kraftvolle E-Gitarre und wohltuend integrierten Piano- und Orgel-Fills! Diese Nummer gibt es auf der hier vorliegenden, limitierten Ausgabe des Albums als Bonustrack nochmal in einer herrlichen Acoustic-Version, die fast noch besser rüberkommt (wundervolles Akustik-Gitarren-/Mandolinen-/Fiddle-Zusammenspiel), als die herkömmöiche Full Band-Fassung! Klasse! Der mit recht amüsantem Text verzierte Countrysong "Crazy People" (wieder brillantes Mandolinenspiel) endet dann mit freudigem Kichern der beiden Protagonistinnen. Die Chemie zwischen Michelle Branch und Jessica Harp stimmt hundertprozentig, wie überhaupt ihre gesamte Leistung auf diesem Werk! Nicht ein Durchhänger im Verlauf der insgesamt 13 Stücke! Hut ab! Hier haben sich zwei starke Musikerinnen zum rechten Zeitpunkt zusammengeschlossen! "Stand Still - Look Pretty": Aussehen hübsch - keine Frage, aber Stillstand - wohl nicht zu befürchten. Die beiden werden uns mit ihren innovativen Ideen sicherlich auch in Zukunft noch viel Freude bereiten. Erfrischend starke, weibliche New Country Duo-Power! Die hier vorliegende, limitierte "Luxus-Ausgabe" des Albums kommt in einem feinen Schuber, mit dem bereits erwähnten Bonus-Track, sowie einer schönen DVD, die das offizielle Video zur Single "Leave the pieces" enthält (ein klasse Video), wie auch einen rund 15-minütingen "Making of"-Kurzfilm über die Dreharbeiten dazu! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player absoielbar! (Sie können selbstverständlich auch die "abgespeckte" Ausgabe des Albums für einen Euro weniger bestellen, ohne den Schuber, die Acoustic-Version von "Tennessee" und die DVD. Klicken Sie dazu auf den Interpreten-Namen "The Wreckers"!) (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4199
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Leave the pieces
Way back home
My, oh my

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Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
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Wreckers, The - way back home: live from new york city ~ cd & dvd [2007]
Live-CD & Live-DVD-Set! The Wreckers (Michelle Branch & Jessica Harp), ein wunderbares Duo zweier erstklassiger Musikerinnen, Songwriterinnen und Sängerinnen "stürmte" im vergangenen Jahr mit dem großartigen Album "Stand still ,look pretty" die New Country-Szene und verzauberte gleichermassen die Fachwelt und die Fans. Der Erfolg stellte sich, im übrigen vollkommen ru recht, schnell ein. Mit ihrer knackigen, erfrischenden, modernen, dennoch sowohl von traditionellen als auch von rootsigen Strömungen durchzogenen Musik irgendwo zwischen Sheryl Crow, den Dixie Chicks und Gretchen Wilson schienen sie den sprichwörtlichen Nagel auf dem Kopf getroffen zu haben. So ist es wirklich mehr als schade (und bei den so viel versprechenden Erfolgsaussichten auch ein wenig überraschend), dass die beiden demnächst erst einmal wieder getrennte Wege gehen, um sich erneut ihren Soloprojekten (Michelle Branche kann ja mit zwei bereits überaus erfolgreichen, rockigen Soloalben aus ihrer Zeit vor den Wreckers aufwarten - man erinnere sich zudem an ihren Riesenhit "The game of love" mit Carlos Santana aus dem Jahre 2003) zu widmen. Aber, und das ist eine klasse Tat der Wreckers und ihres Labels: Sie beglücken ihre Fans zum einstweiligen Abschied noch einmal mit einer großartigen "Two-Disc"-Kombination, bestehend aus Live-CD und Live-DVD (Setlist und Spielzeit, je ca. 1 Stunde, sind identisch), ihres viel umjubelten Konzertes aus dem Bowery Ballroom in New York City, der derzeitigen Heimatstadt der in Flagstaff/Arizona geborenen Michelle Branch! Was für eine prächtige Performance! Erst live, das wird natürlich besonders bei der DVD deutlich, zeigt sich, welch erstklassige Künstlerinnen hier zusammen gefunden haben. Die beiden harmonieren prächtig miteinander, wirken überaus sympathisch und natürlich, überhaupt nicht aufgesetzt, demonstrieren exzellente Gesangsleistungen (wunderbare Harmonies), und bieten mit ihrer hervorragenden, 5-köpfigen Band, eine überaus starke, auch live sehr präzise dargebotene Vorstellung, die eindrucksvoll die ganze Klasse der Wreckers demonstriert. Das kann sich wahrlich hören (und auch sehen) lassen! Was für wunderbare Melodien! Die 13 Songs umfassende Setlist beinhaltet natürlich weitestgehend das Material ihres (bislang) einzigen Albums, doch wir dürfen uns auch über 2 brandneue Tracks (eine furios abgehende Coverversion von Gretchen Wilson's "Damn that radio" mit schöner Fiddle und exzellentem Slidespiel des starken Gitarristen Anthony Obrohta, sowie der traditionelle, flotte, lupenreine Honky Tonker "Different truck, same loser") und eine herzerfrischende knackige Version des Michelle Branch-Hits "Love me like that" aus ihrem 2003er Soloalbum "Hotel paper" freuen. Aber einfach phantastisch auch die Live-Versionen ihrer Hits (übrigens in einem tollen Sound), die auf der Bühne, obwohl sehr nah an der Studiofassung orientiert, doch noch etwas mehr "grit" beinhalten. Man schaue und höre sich nur die traumhafte Countryballade "Crazy people" (tolles Retroflair, das sogar Spuren von Gram Parsons bis zu The Band offenbart, klasse Mandolinen- und Gitarrenspiel), das wundervoll interpretierte "Way back home" (Michelle spielt Mandoline, toller Harmoniegesang, herrlich angerockte E-Gitarren und feine Dobro-Fills) oder das von den beiden solo (vollkommen ohne Band) dargebotene "Stand still, look pretty" (Michelle spielt Acoustic Gitarre, singt, dazu Jessica mit exzellenten Harmonies) an - das hat schon Klasse! Wir ziehen unsere Hüte vor der Leistung dieser beiden Mädels und ihrer Band. Das macht wirklich Freude! Mögen sie neben ihren Soloprojekten irgendwann vielleicht doch noch einmal zusammenkommen und ein neues Albium einspielen, denn hier stimmt die Chemie einfach! Doch bis dahin begeistern wir uns akustisch und visuell mit dieser tollen Live CD und DVD...
Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Die komplette Tracklist:
1 The Good King - 4:15   
2 Love Me Like That - 4:26   
3 Way Back Home - 4:27   
4 Damn That Radio - 3:31   
5 Crazy People - 3:56   
6 Cigarettes - 3:22   
7 My, Oh My - 3:44   
8 Different Truck, Same Loser - 3:22   
9 Tennessee - 6:32   
10 Lay Me Down - 5:31   
11 Leave the Pieces - 5:40   
12 Stand Still, Look Pretty - 2:51   
13 Rain - 4:57

Art-Nr.: 5415
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Wright, Chely - lifted off the ground [2010]
In den späten Neunzigern, in dieser einst glitzernden Faith-/Shania-Country-Ära Nashville's, galt die schöne Brünette mit der großartigen Stimme als eines der vielen konventionellen Country-Talente, die damals überall auftauchten, um auf der gerade so angesagten Erfolgswelle mitzuschwimmen. Sie lieferte auch ein paar prima Alben ab, hatte ein paar respektable Chartplatzierungen, allen voran den Nummer 1-Hit "Single white female", doch in Chely Wright steckte und steckt weit mehr. Das vorliegende, neue Werk "Lifted off the ground" ist der beeindruckende Beweis dafür. Trotz nachlassendem kommerziellem Erfolg und tiefer persönlicher Krisen liefert sie nun ihr mit Abstand künstlerich anspruchsvollstes Album ab. Es ist eine sehr emotionale Arbeit geworden, denn in den meisten Songs verarbeitet sie ihre "private Hölle", die sie in den letzten Jahre durchleben musste. In Zusammenarbeitet mit dem befreundeten Rodney Crowell, der das Album auch produzierte und entscheidend mit prägte, reifte Chely zu einer überaus ernst zu nehmenden Songwriterin (sämtliche Stücke hat sie selbst geschrieben, einen davon gemeinsam mit Crowell), die dermassen ausdrucksstark, voller Tiefe und in einer Art und Weise in ihrer Musik aufgeht, wie man es ihr in ihren Anfängen kaum zugetraut hätte. Das Album besteht vorwiegend aus sehr entspannten, ruhigen Songs, die sich irgendwo an der Schnittstelle zwischen Country, Folk und Americana tummeln, wunderbar arrangiert in einem semi-akustischen Gewand aus Gitarren, Keyboards und einer unaufdringlichen Rhythmus-Sektion. Nur selten wird das Tempo etwas angezogen. Durchweg ist die Handschrift Crowell's deutlich spürbar. Vergleiche zu Kolleginnen wie Rosanne Cash und Mary Chapin Carpenter treffen am ehesten zu. Die musikalische Begleitung ist exzellent. Unter anderem sind John Jorgensen (Gitarre), Will Kimbrough (Gitarre), Tim Lauer (Keyboards), Michael Rhodes (Bass), John Ferraro (Drums) und natürlich Rodney Crowell (Gitarre, Background Gesang) mit von der Partie. Die ganze Mannschaft liefert eine wahrhaft eindrucksvolle Leistung ab. "Lifted off hte ground" ist das eindeutig kompletteste, komplexeste Album, das Chely Wright je veröffentlicht hat - und ihr bestes.

Die komplette Tracklist:

1 Broken - 3:37   
2 Heavenly Days - 3:44   
3 Hang Out in Your Heart - 4:28   
4 Notes to the Coroner - 3:27   
5 Snow Globe - 3:32   
6 Like Me - 3:50   
7 That Train - 4:19   
8 Damn Liar - 4:03   
9 Wish Me Away - 3:36   
10 Object of Your Rejection - 3:43   
11 Shadows of Doubt - 6:18

Art-Nr.: 6904
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Heavenly days
Hang out in your heart
Notes to the coroner
Like me
That train
Damn liar

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